Bücher mit dem Tag "kummer"
246 Bücher
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.810)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Stephenie Meyer
Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)
(7.780)Aktuelle Rezension von: booklover98Aus nostalgischen Gründen, greife ich immer wieder gerne zu dieser Reihe. Der 2. Band ist immer mit einer Art Hass-Liebe verbunden. Auch wenn das Buch so viel besser als der Film ist, fühlt sich New Moon immer wie ein Lückenfüller an. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und es ist auch schön, das Jacob mehr vorkommt, aber Bellas Depression ist nur schwer zu ertragen. In diesem Buch mag ich sie als Protagonisten nicht so gern. Bis(s) zur Mittagsstunde ist einfach der schwächste Band der Saga und wird immer mein am wenigsten gemochtes Buch der Reihe sein.
- Estelle Maskame
DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
(1.200)Aktuelle Rezension von: Janchen_MaerchendracheEine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.
- Jojo Moyes
Weit weg und ganz nah
(1.903)Aktuelle Rezension von: Monika_D_KunzeDer Titel erschließt sich mir nach dem Lesen nicht ganz 🤫Denn letztendlich spielt sich ein großer Teil der Geschichte auf engstem Raum ab, während Ed und Jess in seinem Wagen quer durch England und Schottland unterwegs sind. Na ja, wahrscheinlich handelt es sich um eine Anspielung darauf, dass sie sich körperlich zwar nah, doch in der gesellschaftlichen Rangordnung sehr weit auseinander stehen. Denn darum geht es in dieser Geschichte, abgesehen von der berührenden Liebesgeschichte zwischen den beiden. Denn genau so empfand ich sie; hier passiert nichts Knall auf Fall, sie fallen nicht von jetzt auf gleich um vor Verliebtheit; ganz im Gegenteil. Es gibt Skepsis, Ablehnung, unschöne Szenen und Kinder und einen Hund, die einen Wagen der oberen Preisklasse verhunzen 🤭Die Liebe keimt auf, als man näher hinsieht, hinhört, zeigt, dass man doch nicht so stark, so cool, so mürrisch ist, dass sich unter den Schalen verletzliche Menschen mit vielen Problemen verstecken.
Der Klappentext verrät nur sehr wenig der Story an sich. Jess ist eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, eines davon wird gemobbt, das andere ist sehr klug und hat die Chance auf einen Platz auf einer sehr guten Schule, wenn da das fehlende Geld nicht wäre. In vielen Situationen erlebt man mit, wie Jess kämpft, sich aufopfert, manchmal am liebsten einfach rausgehen und schreien möchte, weil sie nicht mehr weiterweiß, um dann doch die Backen zusammenzukneifen und weiterzumachen, weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Dementsprechend hat sie eine raue, unnahbare Schale um sich aufgebaut.
Ed ist eigentlich ein Nerd, der es auf Grund einer guten Idee zum Wohlstand gebracht hat. Er hat(te) mehrere Häuser, eine schöne Frau und ein finanziell abgesichertes Leben. Bis er etwas tut, das ihm den Strick um den Hals legt. Es drohen Gefängnis und finanzieller Absturz. Die Geschichte lässt schön in sein Inneres blicken, wer der Mann eigentlich ist, der unter der Schale mit der Aura des Wohlstands steckt.
Da Jess seine Zugehfrau ist, kennen sie sich - mehr oder weniger. Durch gewisse Umstände kommt es dazu, dass sie mehrere Tage gemeinsam unterwegs sind, wodurch jeder die Gelegenheit hat, hinter die Fassade des anderen zu blicken. Sie kommen einander näher, langsam, dabei werden ebenso Jess` Kinder in die Story eingeflochten, die in Ed einen besseren Vater finden, als ihr eigener es jemals sein könnte.
Eine tolle Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich werde mir gerne auch ihre anderen Werke kaufen.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.120)Aktuelle Rezension von: meine.lesemomenteSchreibstil wahnsinnig mitreißend und gefühlvoll. Wechselnde Ich-Perspektiven. Ich musste so oft weinen.
Nur ein Moment und dein Leben änders sich schlagartig und auf schmerzhafte Weise. Wie viel Verlust kann ein Mensch verkraften? Wie viel Zeit muss er trauern, eh er wieder lieben darf?
Liz und Tristan teilen ein ähnliches Schicksal und trauern um ihr verloren Liebsten. Sie verstehen sie dadurch auf einer Ebene, due andere Leute nicht nachvollziehen können und fühlen sich zu einander hingezogen.
Eine herzzerreißende Geschichte, die mir wirklich nah ging.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Erwachen
(982)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausEs gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...
1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.
Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.
Wie wird es enden?
Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp 200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?
Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???
- Carolin Wahl
Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)
(498)Aktuelle Rezension von: LeoLorisLifeDiese Achterbahnfahrt zwischen Gabriella & Anton, dieses Hin und Her, meine Nerven… Von Anfang bis Ende war das Buch einfach nur spannend. Ich hab so mitgefiebert. Nicht nur wegen Brie und Toni, sondern auch wegen Brie und ihrem Vater. Ich bin froh das es doch noch mit jedem ein Happy End gab. Ich liebe dieses Buch. 🥰
- Ayla Dade
Like Ice We Break
(379)Aktuelle Rezension von: Bookish_DreamerDieses Buch hat mich wirklich mitten ins Herz getroffen. 🥺🤍
Gwen & Oscar … wow. Ihre Chemie war von der ersten Seite an spürbar – intensiv, schmerzhaft, wunderschön. Dieses ständige Hin und Her zwischen ihnen hat mich teilweise wahnsinnig gemacht, aber genau das hat die Geschichte so real und greifbar gemacht. Man leidet mit ihnen, man hofft, man verzweifelt – und man wünscht sich einfach die ganze Zeit nur, dass das Leben es endlich gut mit ihnen meint. 💔➡️❤️
Ayla Dade hat es wieder geschafft, mich vollkommen nach Aspen zu entführen. ❄️🏔️
Die Stadt fühlt sich nicht nur wie ein Setting an, sondern wie ein eigener Charakter. Ich konnte die Kälte fast spüren, die Atmosphäre aufsaugen und komplett in diese Welt eintauchen. Beim Lesen war ich nicht nur Zuschauerin – ich war mittendrin.
Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, waren die Emotionen. Ich habe so unglaublich viel gefühlt: Sehnsucht, Schmerz, Hoffnung, Liebe. Genau diese Geschichten liebe ich – die, die einen nicht loslassen, die das Herz ein bisschen brechen und gleichzeitig wärmen. ✨
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war dementsprechend viel zu schnell durch. 📖💨
Like Ice We Break ist intensiv, gefühlvoll und ehrlich – eine Geschichte, die nachhallt und lange im Kopf bleibt.
🤍❄️ Absolute Herzens- & Leseempfehlung für alle, die emotionale Love Stories lieben ❄️🤍
- Daniel Glattauer
Gut gegen Nordwind
(5.616)Aktuelle Rezension von: kristinaliestIch habe das ein oder andere Buch des Autors schon gelesen und wollte nun auch endlich dieses Buch hier lesen. Ich fand es spritzig und erfrischen, aber leider waren die E-Mails teilweise such sehr anstrengend zu lesen. Das Ende fand ich, salopp gesagt echt blöd und mocht es so gar nicht. Glaube die Verfilmung könnte ganz gut sein.
- Ava Reed
Die Stille meiner Worte
(780)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerIch habe vor etwas mehr als einem Jahr schonmal ein Buch von Ava REed gelesen, welches mir sehr gefiel. Viele haben mir gesagt, dass dieses iht Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, das Buch ist flüssig und ich konnte es in kurzer Zeit verschlingen. Ich finde s mega toll, wie Hannahs Trauma aufgearbeitet wird, vorallem weil es wichtige Themen anspricht. Und Levi ist sowieso eine Green Flag auf zwei Beinen.
Zudem finde ich das Setting im Camp richtig toll und liebe es, wie die Lehrpersonen mit den Kindern (und Mo) umgehen 🥰
Tolles Buch
- Ana Huang
King of Wrath
(233)Aktuelle Rezension von: SabrrinaAufgrund einer Erpressung soll Milliardär Dante Russo die Tochter des neureichen Francis Lau heiraten. Vivian, Francis’ Tochter, weiß nichts von dieser Erpressung, sondern akzeptiert die arrangierte Ehe, da sie dies als loyale Tochter als ihre Pflicht ansieht. Dante hingegen plant, die Beweismittel, die Francis gegen ihn in der Hand hat, in der Zeit zwischen Verlobung und Hochzeit zu vernichten und so die Ehe zu verhindern. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass Vivian mehr Einfluss auf ihn haben könnte, als ihm lieb ist.
Wir erleben die Geschichte aus zwei Perspektiven. Die erste Hälfte des Buches hat mir gut gefallen. Die Annäherung sowie die widersprüchlichen Gefühle der beiden Protagonisten waren für mich sehr unterhaltsam. Auch die spicy Szenen empfand ich als gelungen inszeniert. Allerdings nimmt die Geschichte ihren vorhersehbaren Lauf und erreicht schließlich einen Punkt, an dem sich die Wege der beiden trennen. Ab diesem Moment zog sich die Handlung für mich deutlich. Es fühlte sich an, als würde das glückliche Zusammenfinden der beiden Charaktere künstlich in die Länge gezogen.
Zwar mochte ich es, dass Vivian sich von der braven, angepassten Tochter zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickelt, die für sich selbst einsteht, doch hätte ich diese Entwicklung nicht in dieser Ausführlichkeit gebraucht oder mir gewünscht, dass sie früher und organischer in die Geschichte eingebunden wird.
Alles in allem bekommt man hier das, was man von einem Buch dieses Genres vermutlich erwartet. Da diese Reihe jedoch einen so großen Hype erfährt, waren meine Erwartungen wohl etwas zu hoch. Ich habe bereits emotionalere und stärkere Liebesgeschichten gelesen, die ähnlich aufgebaut waren. Empfehlen würde ich in diesem Zusammenhang zum Beispiel die Made-Reihe von Danielle Lori oder die Perfectly Imperfect-Reihe von Neva Altaj. Ob ich diese Reihe weiterverfolgen werde, da bin ich noch unschlüssig.
- Daniel Glattauer
Alle sieben Wellen
(2.249)Aktuelle Rezension von: AukjeNachdem Leo ihr Date hat platzen lassen, da er nicht aufgetaucht ist, haben er und Emmi keinen Kontakt mehr miteinander. Doch Emmi beginnt ihm wieder E-Mails zu schicken, doch anscheinend ist seine E-Mail-Adresse nicht mehr aktiv. Dennoch schreibt sie weiter und als er plötzlich antwortet, beginnen die beiden sich wieder regelmäßig zu schreiben und sofort entsteht wieder ihre Verbundenheit. Sie schaffen es sogar sich endlich persönlich zu treffen und finden sich seitdem noch sympathischer, da sie ja nun ein Gesicht vor Augen haben. Obwohl beide offensichtlich Gefühle für einander haben, schaffen sie es aber nicht sich ihrer Gefühle für einander einzugestehen und verpassen immer wieder den Moment um es zu tun.
Mir persönlich gefiel dieses Buch sogar besser als der Vorgänger 'Gut gegen Nordwind'. Es lässt sich angenehm lesen und man ist sofort in der Story drin. Da man die Charaktere kennt, macht es einfach Spaß mehr von Emmi und Leo zu erfahren.
- Cecelia Ahern
Ich schreib dir morgen wieder
(1.102)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisLeider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen.
Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.
Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.
Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch?
Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.
Fazit:
Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.
- Nikola Hotel
It was always love
(501)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Nikola Hotel hat es wieder einmal geschafft eine Geschichte mit ganz viel Gefühl und Humor zu schreiben. Ich liebe es einfach ❤️
Der Schreibstil war wunderbar. Ruhig und dennoch mitreissend. Das Buch hat mich von Beginn an gepackt.
Die verarbeiteten Themen wie Neuanfänge, Freundschaften, die Liebe bringen eine gewisse Tiefe ins Buch. Und das Thema Cybermobbing ist aktuell und wichtig.
Was mir jedoch noch sehr gut gefallen hat, waren die Handlettering-Illustrationen. Es bringt das gewisse Etwas mit sich. 😍
Die Charaktere sind authentisch und liebevoll gestaltet. Ich habe mich vor allem in Noah verliebt. 🥰
Nach dem Vorfall mit dem Foto ist Aubree verletzlich und sensibel. Ich habe mit ihr mitgefühlt und ihren Weg zu sich zurück mit viel Herzklopfen verfolgt. Sie durchläuft eine grosse Wandlung.
Noah wirkt manchmal etwas unnahbar, aber in anderen Momenten so sensibel. Auch er macht eine Wandlung durch, er lernt Verantwortung zu übernehmen.
Die Dynamik zwischen den beiden war einfach so toll. Da sie eigentlich zwei völlig gegensätzliche Charaktere sind und sie sich gegenseitig anspornen.
"It was always love" ist eine berührende und gefühlvolle New Adult Romance. Ich kann sie allen empfehlen, die eine ruhige und dennoch intensive Geschichte mögen.
- Abbi Glines
Rush of Love – Erlöst
(1.247)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterAuch den zweiten Band habe ich in einem durchgelesen. Ich finde es gut, dass zwischendurch auch mal ein Kapitel aus der Sicht einer anderen Person dabei ist.
Mir hat es gut gefallen, das Blaire nicht direkt wieder auf ihn eingeht und er sich erstmal bemühen muss. Leider war auch dieser Band mehr mit Sex als mit Romantik verbunden, Blaire spricht es ja auch einmal im Buch an und danach habe ich gehofft, dass auch mal ein paar normale Dates passieren.
Ich kann verstehen wieso Blaire es ihm verschwiegen hat und hätte mir schon vorstellen können das Rush darauf schlimmer reagiert. Ich habe es sogar gehofft.
Leider mochte ich dieses besitzergreifende Gerede nicht so sehr. Es war mir irgendwann etwas zu viel.
Bin schon gespannt wie es in Buch 3 weitergeht.
- Isabel Abedi
Whisper
(1.508)Aktuelle Rezension von: maybe_liz_readsDas Buch hat für mich eher einen sentimentalen Wert, da ich es vor ca. 15 Jahren freiwillig für den deutsch Unterricht gelesen habe und es mich absolut gefesselt hat. Genau deshalb wollte ich es nochmal lesen und schauen, ob es mich wieder so begeistern wird.
Ich glaube ich habe ein bisschen zu viel erwartet und gehöre nicht mehr ganz zur Zielgruppe. Aber Isabel Abedi hat mit Whisper auf jeden Fall ein spannendes Jugendbuch geschrieben, welches die Stimmung rund um den Krimifall in der Kleinstadt und die Beziehung zwischen Noa und David / Noa und ihrer Mutter gut einfängt. Ein paar paranormale Begegnungen gibt es auch. Die Tagebuch Einträge von Eliza am Anfang der Kapitel finde ich eine schöne Idee um besser in ihre Gefühlswelt eintauchen zu können.
Die 280 Seiten lassen sich flüssig und schnell lesen. Das alte Cover gefällt mir allerdings besser als in der neuen Taschenbuch Ausgabe 😬
Mit 15 Jahren hätte ich sofort 5 ⭐️ gegeben. Jetzt eher 3.7 ⭐️
- Abbi Glines
Rush of Love – Verführt
(1.592)Aktuelle Rezension von: Xenia_FBlaire hat ein paar harte Jahre hinter sich. Ihre Schwester stirb bei einem Autounfall, der Vater macht sich aus dem Staub und die Mutter wie schwer krank. Blaire muss sich alleine um alles kümmern und schließlich ihre Mutter beerdigen.
Als sie sich Hilfe suchend an ihren Vater wendet enttäuscht der sie abermals. Er ist nicht da. Stattdessen lernt Blaire Rush kennen. Den Sohn der neuen Frau seines Vaters.Zunächst fühlt sich Blaire dort überhaupt nicht wohl. Doch nach und nach erobert sie das Herz von Rush und die beiden finden zueinander. Erst als die Eltern vom Urlaub zurück kommen und ein dunkles Familiengeheimnis aufgedeckt wird gleitet alles auseinander - ohne Happy End.
Man kann sich sehr gut in Blaire hineinversetzten, auch wenn man sich manchmal wünschen würde, dass sie etwas mehr für sich selbst einsteht. Die Handlung ist sehr emotional mit wiederkehrenden Gefühlshochs unf -Tiefs.
Aber man versteht auch Rush sehr gut als er seine Sichtweise darlegt. Man würde sich nur wünschen er hätte dies früher getan und so Blaire etwas an Schmerz erstarrt.
Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.
Das Buch ist allen Fans von Liebesromanen (Enemy to Lover) zu empfehlen.
- Mariana Leky
Kummer aller Art
(194)Aktuelle Rezension von: MoonwishesIn den vielen Kurzgeschichten in diesem Band geht es um die Protagonistin, ihre Familie und ihren Nachbarn. Mit viel Kreativität und Witz werden psychologische und emotionale Probleme und Gedankengänge betrachtet.
Die Charaktere bestechen mit ihrer Echtheit und sind dennoch stets liebenswert. In jeder Kurzgeschichte konnte ich stets ein Stück von mir selbst wiedererkennen. Dadurch haben diese Geschichten lange nachgewirkt, auch wennn jede Kurzgeschichte nur 4 Seiten umfasst.
Damit jede Geschichte wirklich wirken kann, sollte das Buch meiner Meinung nach nicht in einem Rutsch gelesen werden. Für mich haben 1-2 Geschichten am Stück ausgereicht.
Das Cover gefällt mir persönlich nicht sehr gut. Ich empfinde es als lieblos und langweilig gestaltet. Wäre es kein Geschenk gewesen, hätte ich das Buch nicht beachtet. Was widerum wirklich schade gewesen wäre. So ist dies doch ein wirklich tolles Werk.
Ich kann dieses Buch vor allem für diejenigen empfehlen, die es nicht immer schaffen die Zeit zum lesen zu finden. Aber auch allen Anderen möchte ich dieses Buch ans Herz legen. Eine einfach tolle Kurzgeschichtensammlung.
- Sophie Bichon
Und ich leuchte mit den Wolken
(149)Aktuelle Rezension von: abouteverybookDieses Buch liegt schon ewig auf meinem SuB und ich weiß gar nicht, wieso ich so lange gebraucht habe, um es anzufangen, denn ich habe es wirklich sehr genossen. Neben der coolen Mignon und der mutigen Lilou, die man auch einfach nur ins Herz schließen musste, gab es auch großartige Nebencharaktere. Benoît war schon irgendwie mein Favorit.
Ebenfalls gut gefallen hat mir das Setting und die Handlung an sich. Ich habe zwar recht schnell die richtigen Vermutungen angestellt, aber trotzdem wurde es nicht langweilig. An der ein oder anderen Stelle gab es für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Misskommunikation oder auch Situationen in denen Kommunikation definitiv geholfen hätte. Gegen Ende fand ich Lilous Verhalten gegenüber ihrem Vater auch nicht so toll und ziemlich unfair, daran konnte man aber gut merken, dass sie wirklich noch jung ist.
Ein größerer Kritikpunkt war für mich die Länge der Kapitel. Dadurch musste man viel Zeit für ein komplettes Kapitel aufbringen, was leider manchmal im Alltag nicht gegeben war. Das hat dazu geführt, dass es etwas schwierig war immer wieder in die Geschichte reinzukommen.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Ich habe es sehr genossen und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. - Nena Tramountani
The Way I Break
(253)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Tori flieht vor ihrem alten Leben in London aber vor allem von ihrem Freund. Es zieht sie in jene kleine Küstenstadt in der schon ihre Mutter jahrelang gearbeitet hat und schnell findet sie in dem selben Restaurant Anschluss. Doch Julian der Sohn der Restaurantbesitzerin erkennt sie und bittet sie um Hilfe und langsam beginnt Tori zu heilen.
Ich mochte die Geschichte und vor allem das Setting sehr. Doch in der Mitte war es mir zu viel von dem Drama, da gefühlt immer noch was oben drauf kam und es wirkte als würde sich die Geschichte im Kreis drehen. Gott sei Dank wurde es zum Ende dann besser.
Ich mochte das Tori und Julian so herrlich unperfekt waren und es auch als ganz normal gesehen wurde (was es ja auch ist, nur in Büchern nicht immer).
- Anne Hertz
Glückskekse
(665)Aktuelle Rezension von: AlineCharlySchon wieder wurde Jana verlassen, dieses mal ausgerechnet an ihrem 35. Geburtstag und sie weiß absolut nicht woran das liegt. Um sich Abzulenken, überreden ihre Freundinnen das Universum zu fragen und so schickt Jana eine SMS an eine unbekannte Nummer. Niemals hätte sie damit gerechnet, doch der Fremde antwortet ihr und bald tauschen sie täglich Nachrichten aus. Wer ist dieser Mann, der sie besser verstehen zu scheint als sie sich selbst? Können die beiden auch im echten Leben eine Chance haben?
Durch den leichten Schreibstil der Autorin konnte ich direkt gut in die Geschichte starten. Allerdings habe ich mir schwer getan mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Vor allem bei den Teilen aus seiner Sicht musste ich irgendwann diese furchtbaren Schreibversuche überspringen, da es für mich wirklich ein Kampf war sie zu lesen. Für die Geschichte haben sie auch keinen echten Mehrwert geliefert, wodurch ich nichts verpasst habe. Ansonsten ist er ein relativ antriebsloser und eher langweiliger Kerl, der sich mit dem Thema Glück auseinander setzt. Diese Aspekte fand ich wiederum interessant, da es einen dazu angeregt hat selbst über sich und was einen glücklich macht nachzudenken. Der Rest des Plots funktioniert allerdings nur wenn man an zu viele Zufälle glaubt, denn realistisch kann man die Handlung nicht nennen. Dafür kam der Plotttwist am Ende unerwartet und konnte mich so nochmal richtig überraschen.Alles in allem ist es eine ganz nette Geschichte für zwischendurch, aber richtig warm konnte ich mit den beiden Protagonisten nicht werden. Die Idee hat mir gut gefallen und daher gibt es von mir gut gemeinte 2,5 Sterne.
- Charlotte McConaghy
Zugvögel
(294)Aktuelle Rezension von: Elina_moroDieser Roman ist unglaublich facettenreich. Allein die Themen wie Heimat und Zugehörigkeit, die hier behandelt werden, haben mich schon ziemlich beeindruckt. Die starke und unabhängige Franny, die keine Angst vom Leben und Tod hat und trotzdem so zerbrechlich und traumatisiert ist, fand ich überhaupt nicht sympathisch und trotzdem hat ihr Schicksal mich berührt. Die Liebe zur Natur, die roh und unberührt wirkt wie die Hauptfigur, zeigt uns nochmal wie wichtig heutzutage unser Lebenstil ist. Manche Leute brauchen halt nur frische Luft und ein Ziel vor Augen. Es ist so viel mehr in der Geschichte als ein bloßer Kampf gegen eigenen Dämonen. Wanderlust und alles drum herum wie es sich gehört kann man prima an Frannys Beispiel erkennen. Ich kenne keinen, der Wanderlust hat, aber wie es hier dargestellt wird, hat mich fasziniert. Mehrere Zeitebenen, Vergangenheit und Gegenwart, Heimat und Fernweh, Schuldgefühle und Motivation und vieles mehr findet man in diesem Werk. Ich kann dieses Buch ohne Zweifel ganz herzlich empfehlen diejenigen, die es noch nicht gelesen haben.
- Kai Meyer
Fürimmerhaus
(132)Aktuelle Rezension von: eastCarter kann sich an nichts außer seinen Namen erinnern, als er im Fürimmerhaus aufwacht. Die anderen Bewohner erzählen eine unglaubliche Geschichte: Hier landen die Helden anderer Welten, nachdem sie ihre Bestimmung erfüllt haben, für immer gefangen. Und Hals über Kopf befindet er sich auf einer halsbrecherischen Flucht…
Kai Meyer beweist uns mit „Fürimmerhaus“ mal wieder, welch unglaubliche Vorstellungskraft er besitzt. Das Fürimmerhaus ist eine einzige, lebendige Welt, ein ständig wachsendes, magisches Geflecht voller seltsamer und teils ziemlich abgedrehter Wesen. Die Atmosphäre und die Bilder, die beim Lesen dieses Buches entstehen, könnten auch aus einem Tim Burton Film stammen.
Was also ist das Problem? Bei all dem Worldbuilding und den kreativen Ideen ging dem Autor wohl einfach der Platz aus. Es soll spannend und komplex bleiben, es soll Enthüllungen und Plottwists geben und noch einen größeren Zusammenhang und ein würdiges Ende. Das passt eben nicht alles auf 380 Seiten. Deswegen wurde leider einiges an Potenzial liegen gelassen, das Ende war viel zu schnell abgehandelt und ich hätte gerne noch sehr viel mehr erfahren, über das komplexe System hinter den Welten, hinter dem Fürimmerhaus und darüber, was aus den Protagonisten geworden ist. Teilweise verstecken sich in der Geschichte beinahe philosophische Denkanstöße und man versucht die ganze Zeit, das große Ganze hinter dem Vorhang zu erkennen, wird dann am Ende aber nur mit ein paar Sätzen abgespeist. Schade.
Was da war, war gut, aber es war eben nicht genug, vielleicht hätte sich eine Buchreihe eher angeboten als ein Einzelband. Spaß gemacht hat die Lektüre trotzdem, deswegen überlassen wir die restlichen Details dieses magischen Hauses doch einfach der geflügelten Fantasie des Lesers.
- Maren Vivien Haase
Lights of Darkness
(123)Aktuelle Rezension von: toja1911Dieses Buch hat mich wirklich überrascht und begeistert, weshalb ich ihm sehr verdiente 4,5 von 5 Sternen gebe. Der Schreibstil ist einfach wunderschön: flüssig, emotional und so bildhaft, dass man komplett in die Geschichte eintaucht. Jede Szene fühlt sich lebendig an und b esonders die Art, wie Gefühle beschrieben werden, hat mich tief berührt.
Die Charaktere sind ein absolutes Highlight. Sie wirken authentisch, vielschichtig und menschlich – mit Stärken, Schwächen und echten Emotionen. Vor allem Frankie hat mein Herz im Sturm erobert. Man kann sich unglaublich gut in sie hineinversetzen, und ich habe bei so vielen Szenen mitgefiebert, mitgefühlt und manchmal auch mitgelitten.
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und schafft es, sowohl ruhige, emotionale Momente als auch intensive Szenen perfekt auszubalancieren. Trotzdem gibt es eine Szene, die mir sehr negativ aufgefallen ist: In einem Moment, in dem sie eine Panikattacke hat, küsst er sie. Für mich war das übergriffig und unangebracht, da sie in dieser Situation nicht klar zustimmen konnte. Diese Szene hat mich gestört und kurz aus der Geschichte herausgerissen.
Trotzdem überwiegen die positiven Aspekte deutlich. Insgesamt ist es ein emotionales, mitreißendes Buch mit tollem Schreibstil, großartigen Charakteren und einer Geschichte, die lange im Kopf bleibt. Absolute Leseempfehlung – trotz kleiner Kritikpunkte. 💕📚























