Bücher mit dem Tag "kunst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kunst" gekennzeichnet haben.

1.216 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.753)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „A Court of Thorns and Roses“ ist der Auftakt von Sarah J. Maas‘ „Das Reich der Sieben Höfe“ Reihe und nachdem ich schon so viel von dieser Reihe gehört habe und eine ihrer anderen Reihen sehr lieb gewonnen habe, musste ich nun auch mit Acotar starten.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und gleichzeitig gelingt es ihr immer wieder neue Fragen aufzuwerfen und so die Neugier des Lesers stets oben zu halten. Man lernt die Welt der Fae Prythian und ihre Hintergründe langsam nach und nach gemeinsam mit Feyre kennen und taucht so immer weiter in eine Welt voller Magie ein. Hier freue ich mich schon darauf noch mehr von der Welt in den Folgebänden zu erfahren. Die Beschreibungen der Autorin sind sehr bildhaft und so konnte man sich den Frühlingshof mit seinen idyllischen Landschaften, der zu großen Teilen das Setting in diesem Buch ist, sehr gut vorstellen. Gleiches gilt für die vielen verschiedenen Arten von Fae, denen Feyre dort begegnet und nicht alle wollen ihr Gutes, wodurch die Welt nie völlig harmlos wirkte. Hinter der Idylle und Schönheit lauern Geheimnisse, Gefahren und Dinge, die Feyre zunächst nicht versteht. Mir gefiel diese Mischung aus märchenhafter Atmosphäre und einer ständigen unterschwelligen Bedrohung sehr gut.

    Die Protagonistin Feyre mochte ich sehr gerne und sie war mir schnell sympathisch. Sie lebt in schwierigen Verhältnissen und kämpft darum, ihre Familie zu versorgen. Durch ein folgenschweres Jagderlebnis mit weitreichenden Konsequenzen, gelangt sie in das Reich der Faenund muss sich dort mit einer Welt auseinandersetzen, die sie bisher nur als gefährlich und grausam kannte. Sehr gerne mochte ich dabei Feyres Entwicklung. Ihr Hass auf die Fae ist zu Beginn tief in ihr verwurzelt, doch nach und nach beginnt sie ihre bisherigen Vorstellungen zu hinterfragen. Sie lernt die unterschiedlichen Fae kennen und ja, nicht alle wollen ihr Gutes, trotzdem ändert sich nach und nach das Bild, das sie von ihnen hatte. Dabei bleibt sie eine mutige und kämpferische Figur, die bereit ist sich für diejenigen, die sie liebt einzusetzen. Diese Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und der Hang sich in Gefahren zu bringen mochte ich an ihr sehr gerne. Auch einige der Fae, wie Tamlin und Lucien fand ich interessant gestaltet. Auch sie waren Feyre gegenüber zunächst eher verschlossen, man bekam mit der Zeit aber immer mehr Einblicke in ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten. Vor allem an Lucien mochte ich seine sarkastische und teils schnippische Art. Ebenso mochte ich es, wie sich die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin nach und nach verändert, wie der anfängliche Hass nach und nach weicht und sich in etwas anderes verwandelt. 

    Insgesamt hat mir der erste Teil der Acotar Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte die tollen Einblicke in eine Welt voller Spannung, Geheimnisse und Gefahren sowie interessante Charaktere. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht und was Feyre noch alles erleben wird. Ich vergebe diesem Buch insgesamt fünf Sterne.


  2. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

    (1.534)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
    Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
    Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband.

  3. Cover des Buches Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783845854403)
    Oscar Wilde

    Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.023)
    Aktuelle Rezension von: Frieke

    Oscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.

    Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.

    Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen. 

    Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt. 

  4. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522203104)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

    (7.086)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Den Anfang des Buches kannte ich durch den Film. Dennoch war es was gänzlich anderes das Buch zu lesen den einiges unterscheidet sich und im Film fehlt natürlich auch einiges.

    Was mich wunderte, dass ich irgendwann nahe am Ende des Films war aber noch so viel Buch über hatte. Mein Mann klärte mich dann auf, es gab einen zweiten Film. Den hatte ich jedoch nie gesehen. Also könnte ich den zweiten Teil völlig neu entdecken. Anfangs fand ich es etwas langatmig. Gerade die Beschreibungen fand ich gelegentlich etwas zu umfangreich. Doch als Bastian sich veränderte müsste ich einfach wissen. Ob er wieder der alte wird und auch ob er den Weg aus Phantasien heraus findet.

    Auch wenn der Protagonist zwischenzeitlich zum Antagonisten würde könnte ich irgendwann das Buch. Ur noch schwer zur Seite legen. Das Ende war dann wieder versöhnlich und hat mir sehr gut gefallen.

    Ein wenig genervt war ich vom Satz: "Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden."

    Er wurde einfach zu inflationär verwendet.

    Nichtsdestotrotz ist die Geschichte wohl eins, der interessantesten die ich je gelesen habe. Am liebsten würde ich danach selber nach Phantasien reisen und wenn es nur ist um Fuchur mit eigenen Augen zu s

    ehen.

  5. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

    (2.053)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Auch in diesem Buch dürfen wir wieder Robert Langdon auf einer Reise durch Geheimnisse und verstrickter Symbole begleiten. Dabei dreht sich alles um uralte Mysterien und Zeichen der Freimaurer mitten im Herzen der USA, in Washington DC. 

    Es ist einfach spannend und ultra interessant wie versteckt die Geschichten sind, obwohl sie offen vor unseren Augen liegen. Gleichzeitig liegt diesem Buch eine tiefer Gedanke inne, der einen über sich und die Menschheit nachdenken lässt. Über das sein des Menschen, das glauben an eine höhere Macht und an eine innere Stärke, die jedem Menschen inne wohnt und aus der man schöpfen kann, wenn man in sich geht. Das ist alles wieder mal eingebunden in ein Fall der mehr als Aufsehen erregend ist. Eine bewegende Familiengeschichte und große Geheimnisse der Freimaurer sind genau das, was das Buch so spannend macht. Man muss einfach weiter lesen, weil man zum einen die Zusammenhänge unbedingt erfahren möchte und zum anderen, weil immer irgendwas passiert, wo man erfahren muss, wie es jetzt weiter geht, ob ein Plan gelingt, ob unsere Protagonisten schneller als die CIA sind und ob es sich um Freund oder Feind dabei handelt. Einfach super komplex, super spannend und man muss es einfach schnellstmöglich verschlingen.

  6. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

    (5.147)
    Aktuelle Rezension von: Karandi

    Ich bin ein totaler Fan der Robert Langdon Reihe, aber ich muss sagen, dass ich im Gegensatz zu dem Film das Buch etwas langatmig empfand. Ich liebe zwar die Aufschlüsselungsszenen, wenn Langdon anfängt zu dekodieren. Aber bei Illuminati hat es mich nicht so sehr gepackt. Was natürlich interessant ist und da kommt vielleicht der kleine Verschwörungstheoretiker in mir durch sind die Details. Man merkt bei Dan Brown einfach wie viel Zeit er in eine story investiert und dass er sehr gute Recherchen Arbeit leistet und dafür wie immer beide Daumen hoch.

  7. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.346)
    Aktuelle Rezension von: Ezmia130

    Maya ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit vielen Ängsten und einem großen Herz.

    Ich liebe die Idee von den sieben Schwestern und den Reisen in die Vergangenheit und kann es kaum erwarten ins nächste Abenteuer zu reisen, doch zu erst erzähle ich euch von Mayas Urahnin Bel (Izabella) und ihrer tragischen Liebe Laurent und ihrem Verlobten.

    Die Geschichte von wahrer Liebe und Reisen, Tränen und Tänzen.

    Ich wünschte Bel müsste sich nicht zwischen ihrer Pflicht und ihrer Liebe entscheiden!

    Maya hingegen ist eine kleine Einsiedlerin, nach dem ihre erste Liebe mit Tränen endete, doch mit dem charmanten brasilianischen Autor könnte es diesmal anders laufen. Und so sucht Maya unter dem Fuße des Christo und der tanzenden Menge nach Hinweisen auf ihre Familie.

  8. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

    (1.243)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Fünf Schüler:innen, die gemeinsam nachsitzen müssen. Am Ende ist einer von ihnen tot. Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Doch was haben die anderen damit zu tun? Denn klar ist: alle haben etwas zu verbergen und damit ein Motiv. 

    🔍 

    Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Protagonist:innen erzählt. Dadurch lernt man die Charaktere und ihre Persönlichkeiten gut kennen. Die vier könnten unterschiedlicher kaum sein: Bronwyn ist super ehrgeizig und gibt alles für ihre Aufnahme in Yale. Addy gilt als beliebtestes Mädchen der Schule und scheint das perfekte Leben zu führen. Nate hat dagegen den Ruf, mit Drogen zu dealen. Cooper ist erfolgreicher Baseballspieler. Auf den ersten Blick haben sie eigentlich keine Gemeinsamkeiten - außer, dass sie plötzlich alle unter Mordverdacht stehen. Für die Jugendlichen muss das Ganze sehr beängstigend sein. Sie werden ständig befragt, stehen im Mittelpunkt der Öffentlichkeit und auch in der Schule ist nichts mehr wie vorher. Daher ist die Atmosphäre teilweise ziemlich düster.

    😱

    Alle haben natürlich zusätzlich noch ihre eigenen Probleme, Ängste und Wünsche. Wir erfahren nach und nach mehr über ihre Geheimnisse und man fragt sich ständig, wem man eigentlich trauen kann. Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte auf glaubwürdige Art und Weise weiter. Ich mag auch die Dynamik zwischen ihnen. Denn obwohl ihnen geraten wird, sich voneinander fernzuhalten, schweißt ein solches Ereignis sie doch zusammen.

    ⛓️‍💥 

    Als Leser:in versucht man die ganze Zeit herauszufinden, wer für Simons Tod verantwortlich ist. Ich habe bis zum Ende gerätselt und war definitiv auf dem Holzweg. Ich finde das Ende und die Auflösung echt heftig. 

    😮

    Wer Highschool-Vibes, Drama, Geheimnisse und überraschende Wendungen mag, sollte mal einen Blick auf dieses Buch werfen.

    👍🏻

  9. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548062693)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

    (1.120)
    Aktuelle Rezension von: SaskiaE

    an sich ein sehr gutes Buch und interessant geschrieben.
    (evtl. Spoiler enthalten)
    Mir persönlich war es etwas zu unrealistisch, dass sie sich direkt verliebt und ebenfalls so viele gute Erfahrungen gemacht hat (evlt. hat ihre Tante aber auch gute Kunden ausgesucht). Ich bin gespannt auf die anderen Bücher, welche Erfahrungen / Kunden sie noch so kennenlernen wird. 

  10. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846602881)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

    (8.235)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Ein Mord im Louvre. Ein Symbolforscher, der plötzlich zum Ermittler wird. Codes in Leonardo da Vincis Meisterwerken. Eine 2000 Jahre alte Verschwörung. Dan Browns Kult-Thriller endlich als Jugendbuchausgabe, gekürzt, altersgerecht und mit brillanten Extras. Für alle jungen Rätsel-Fans ab 14 Jahren ist das ein wirklich gelungener Einstieg in die Robert-Langdon-Welt.

    Robert Langdon, Symbolforscher und Professor in Harvard, ist beruflich in Paris, als der Museumsdirektor des Louvre ermordet vor der Mona Lisa aufgefunden wird. Rund um die Leiche liegen seltsame Zeichen und sakrale Symbole. Zusammen mit der brillanten Kryptologin Sophie Neveu, Enkeltochter des Ermordeten, beginnt Langdon eine atemberaubende Jagd durch Paris und London. Sie entschlüsseln Codes, entdecken versteckte Botschaften in Leonardo da Vincis Werken und stoßen auf eine Verschwörung, die die Grundfesten der westlichen Zivilisation erschüttern könnte. Im Hintergrund lauern die geheimnisvolle Bruderschaft Priorat von Sion und der fanatische Opus-Dei-Mönch Silas.

    Auch in der gekürzten Jugendbuchausgabe hat Dan Browns geniale Rätsel-Konstruktion nichts an Wirkung verloren. Was ihn von durchschnittlichen Autor:innen unterscheidet: Er nimmt seine Leser:innen als aktive Beteiligte mit. Wir müssen mitraten, mitkombinieren, Anagramme entschlüsseln und die Symbolik in Leonardos Gemälden erkennen. Weil manche Nebenhandlungen entschärft wurden, tritt die Rätsel-Ebene sogar noch klarer in den Vordergrund. Für junge Leser:innen ist das eine perfekte Einführung in Kryptografie, Symbolik und die Freude am Selberdenken.

    Das absolute Highlight sind für mich die Innenklappen. Sie sind mit Fotografien und Abbildungen zu den Rätseln aus der Handlung versehen. Junge Leser:innen können nachschauen: Wie sieht die Mona Lisa aus? Wie das Abendmahl? Wie die architektonischen Details der Rosslyn Chapel? Diese visuelle Ebene macht die Rätsel greifbar und ist didaktisch wirklich clever. Auch für Erwachsene, die „Sakrileg“ längst kennen, ist die Ausgabe allein wegen dieser Extras lohnenswert. Der Farbschnitt und das modernisierte Cover machen das Buch zusätzlich zu einem echten Sammlerstück, das die BookTok- und Bookstagram-Community erobern dürfte.

    Ein besonders schöner Kniff ist die persönliche Anekdote von Dan Brown am Anfang, in der er erzählt, wie er als zehnjähriger Junge auf einen krakeligen Symbol-Code an seinem Weihnachtsbaum stieß und wie dieses Erlebnis seine Leidenschaft für Rätsel prägte. Für junge Leser:innen ist das eine schöne Einladung, ihre eigenen Faszinationen ernst zu nehmen.

    Was der One Verlag mit den Kürzungen wirklich gut gelöst hat, ist die Balance. Statt 640 Seiten sind es 496, Gewaltszenen wurden reduziert, nicht zensiert, komplexe kunstgeschichtliche Passagen gestrafft, ohne die Substanz zu verlieren. Wichtig ist mir die Einordnung: Das Buch ist Fiktion, Dan Brown selbst betont, dass nicht alle historischen Behauptungen akkurat sind. Genau diese kritische Lese-Ebene lässt sich mit Jugendlichen wunderbar diskutieren, und die Ausgabe eignet sich damit auch als Klassenlektüre oder Einstieg für Kunst- und Deutschunterricht.

    Für Eltern von lesehungrigen Teenagern ist das Buch ein sicheres Geschenk: intellektuell anspruchsvoll, altersgerecht aufbereitet, spannend genug für ein ganzes Wochenende. Und wer einmal in der Robert-Langdon-Welt angekommen ist, will erfahrungsgemäß mehr. Sechs Bände warten schon.

    Ich hoffe wirklich, dass auch „Illuminati“ als Jugendausgabe folgt.

  11. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

    (536)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Es scheint geradezu, als würde ihn das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

     

    Meinung: „Der Distelfink“ stand ein paar Monate in meinem Regal, bevor er für mich zur Urlaubslektüre wurde. Mein erster Roman von Donna Tartt, die Erwartungen waren groß.

    Leider quälte ich mich durch die über 1000 Seiten. Es war nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat, aber es war für mich sehr ermüdend zu lesen.

    Die ganze Story ist sehr düster und deprimierend. Theo verliert seine Mutter bei einem tragischen Unglück in einem New Yorker Museum. Zunächst wächst er bei der Familie (Barbour) eines Schulfreundes auf, um dann von seinem Vater nach Las Vegas geholt zu werden. Nach dessen Tod macht sich Theo wieder auf den Weg zurück nach New York und kommt schließlich bei Hobie unter. Die Hauptperson ist die ganze Zeit, obwohl teilweise in elterlicher Fürsorge, mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Ich habe nicht das Gefühl, dass er von irgendeiner Person geliebt wird (außer von Hobie). Alle Erwachsenen sind irgendwie „kaputt“, ja, sogar, seine Freunde (Boris!). Boris ist für mich ein Charakter, dem ich nicht einmal einen Funken Vertrauen schenke und es war eine regelrechte Qual, sein Reden, sein Tun, seine Anwesenheit „auszuhalten“. Dass Theo so viele positive Gefühle für ihn hegt, hat auch seine Sympathie geschmälert.

    Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, da das Schicksal dieses traumatisierten Jungen nicht viel Positives für ihn übrighatte. Und wenn mal etwas Gutes passierte, tröstete ihn auch das nicht. Leider war zudem ein Großteil der Handlungen und Gefühle für mich nicht nachvollziehbar.

    Der Schreibstil war mir eindeutig zu ausufernd. Außerdem waren Theos Innenreflexionen sehr mühsam – sie enthielten schlichte Erkenntnisse, die seitenlang ausgeschlachtet wurden. Für mich eine große Verpackung mit leider wenig Inhalt.

    Außerdem konnte ich bei keiner Person eine Entwicklung feststellen. Theo und Boris verhalten sich als Kinder gleich wie als junge Erwachsene (nur dass dieses Mal Waffen im Spiel sind). Jedes Mal, wenn Boris auf der Bildfläche erschien und Theo das Blaue vom Himmel versprach, wollte ich das Buch zur Seite legen. Aber ich habe es zu Ende gelesen, weil ich mir dachte, es wird doch wohl noch etwas Aufregendes passieren. Möglicherweise mit Kitsey oder mit Pippa?

    Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Dem guten Theo bleibt also nichts anderes übrig, als sein trübsinniges Leben weiterhin zu führen, das er im Grunde gar nicht schätzt. Die letzten Seiten sind noch einmal eine Depri-Draufgabe, falls dem Leser das Buch bis hierhin zu fröhlich war.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, weil es mich absolut nicht catchen konnte, schon gar nicht mit unendlich vielen Aufzeichnungen, Anreihungen, Adjektiven, die einen Pinselstrich mit solch einer gähnenden Sorgfalt ins Rampenlicht stellen, wo Welten aufeinandertreffen, die gar keine Welten sind (steht so oder so ähnlich ziemlich am Ende des Buches), wo man sich sein Herz nicht aussuchen kann, genauso wenig wie sein eigenes Ich und man am besten gar nicht geboren worden wäre und sowieso immer die falschen Menschen und Nichtmenschen brutal aus dem Leben, das ja gar nicht lebenswert, sondern „nur“ katastrophal ist, gerissen werden, anstatt die Bösen, die aber in Wahrheit gar nicht böse sind, weil es gibt ja in diesem Sinne kein Gut und kein Böse, und warum macht man sich darüber überhaupt Gedanken?

    Ja. Genau das fragte ich mich beim Lesen auch manchmal.

  12. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

    (2.138)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Band 2 der "Smoky Barrett"-Reihe übertrifft seinen Vorgänger in so ziemlich allem. Er ist noch blutiger, noch brutaler und noch gewalttätiger und bedient dabei mindestens genauso viele Klischees wie der erste Teil der Reihe. Dennoch ist auch "Der Todeskünstler" unheimlich spannend und fesselt den Leser bis zur letzten Seite.

  13. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

    (1.572)
    Aktuelle Rezension von: Zarina

    📖 Inhaltsangabe:
    Cassia und Ky haben den Weg zur Erhebung gefunden, einer Bewegung, die das unterdrückende System stürzen will. Doch der gemeinsame Kampf fordert Opfer: Die beiden werden getrennt, Cassia kehrt in die Hauptstadt zurück, Ky wird Pilot. Währenddessen trifft Cassia auf Xander, dessen Rolle komplexer ist als erwartet. Als eine tödliche Seuche das Land bedroht, muss Cassia sich entscheiden, zwischen Vergangenheit, Wahrheit, Vertrauen und Zukunft. Ihr Mut könnte über das Schicksal aller entscheiden.

    📚 Meine Meinung:
    Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die sich durchziehen: Vertrauen, Verantwortung und Verlust. Cassia wird in diesem Band noch stärker, reflektierter, nicht mehr nur verliebt, sondern bereit, für mehr zu kämpfen. Auch Xander erhält endlich mehr Tiefe. Die Dreiecksbeziehung steht nicht mehr so stark im Fokus, was dem politischen und gesellschaftlichen Teil mehr Raum gibt. Man spürt den Wandel, der über allem liegt, sowohl in der Welt als auch in den Figuren.

    ✅ Fazit:
    Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte konsequent weiterführt. Weniger Liebesdrama, mehr Weltveränderung *** spannend, emotional und befriedigend. Wer die ersten zwei Bände mochte, sollte diesen auf keinen Fall verpassen.

  14. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9783570311295)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    (1.013)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. 

    Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 


  15. Cover des Buches Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2) (ISBN: 9783548288857)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2)

    (665)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebt

    In den Frühlingsmonaten April, Mai und Jun hängt Mias Herz noch an ihrem letzten Kunden. Und das obwohl der neue Kunde ein unfassbar gutaussehender Baseballspieler ist. Wie auch in dem vorherigen Band hing ich an den Lippen von Mia Saunders, der Erzählerin - dem Calendar Girl. Jeden Monat steht Mia vor neuen Herausforderungen und manchmal wünscht man sich, dass der Monate nie enden würde. Optisch ist das Cover wie das letzte  Band wunderschön gestaltet. Ich freue mich bereites auf die Sommermonate und die neuen Männer in Mias Leben. Ich bin froh, dass diese Serie aus mehreren Teilen besteht.

  16. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548920771)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

    (1.272)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    MEINUNG

    Eigentlich peinlich, wenn ich zugebe, dass ich das Känguru zwar kenne - mein gesamter Freundeskreis war quasi davon besessen, als es raus kam - es jetzt aber das erste mal komplett gehört habe. 

    Ich hatte es schonmal angefangen, aber erst jetzt wirklich von Anfang bis Ende. Es ist  wahnsinnig unterhaltsam vorgelesen - aber durch die Stimme des Kängurus fand ich es auch echt immer wieder anstrengend dem lange zuzuhören.

    Rein von den Themen und der Art und Weise des Humors aber auf jeden Fall ein Hit! Dass da Band 2-5 noch folgen ist ja klar. Aber wegen der Stimme brauche ich dafür den richtigen Moment ;-)


    KLAPPENTEXT

    »Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.

  17. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783446242562)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

    (3.346)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Ich hatte mich sehr auf den Roman „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda gefreut. Der Klappentext versprach eine gefühlvolle Geschichte, voller Herzschmerz, aber auch mit humorvollen und warmen Momenten. Genau das habe ich mir erhofft - doch bekommen habe ich etwas völlig anderes.

    Schon nach wenigen Seiten wirkte die Handlung eher wie ein Wirrwarr. Ich habe das Buch gemeinsam mit @linhelest angefangen, die nach einem Viertel abgebrochen hat. Und ehrlich gesagt, konnte ich das gut nachvollziehen. Ich selbst habe weitergelesen, vor allem weil mich das Schicksal der alten Paulette nicht losgelassen hat.

    Doch der Stil - ob nun von der Autorin oder durch die Übersetzung - macht es einem wirklich schwer. Ständige Zeitsprünge lassen einen oft das Gefühl haben, man hätte etwas verpasst. Zudem zieht sich die Handlung spürbar in die Länge. Viele Szenen wirken belanglos und bremsen den Lesefluss, anstatt die Figuren oder die Handlung voranzubringen.

    Obwohl man durchaus Einblicke in die Vergangenheit der vier Hauptfiguren bekommt, sind sie mir dennoch nicht durchweg sympathisch geworden. Gerade Franck blieb mir trotz seines Schicksale auf Distanz.

    Besonders problematisch fand ich den Umgang mit den Krankheiten der Protagonisten. Philiberts Stottern verschwindet quasi durch Camilles Unterstützung und ein wenig Schauspielerei. Camilles Magersucht wiederum wird durch die Zuwendung von Franck, dem Koch, „geheilt“. Für mich wirkt das verharmlosend und respektlos gegenüber Menschen, die mit solchen Erkrankungen über Jahre hinweg Therapien durchlaufen.Ich empfand die Darstellung als unrealistisch und verantwortungslos.

    Trotz all meiner Kritik hatte das Ende eine emotionale Wirkung auf mich. Auch wenn ich es kommen sah, hat mich eine Szene tatsächlich zu Tränen gerührt. Dieser Moment konnte das Gesamtbild für mich jedoch nicht retten.

    Unterm Strich bleibt es für mich ein Roman mit einer starken Grundidee, die viel Potenzial hatte, aber in meinen Augen leider nicht ausgeschöpft wurde. Statt einer berührenden und mitreißenden Geschichte bekam ich einen verworrenen Text, der mich mehr verwirrt als begeistert hat.

    ©2025 adlatb

  18. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

    (1.346)
    Aktuelle Rezension von: Lyjana

    Nach langer Zeit hatte ich endlich mal wieder Glück bei einem der hiesigen Bücherschränke ein Buch zu finden, welches mich interessiert. „Daughter Of Smoke And Bone“ wurde mir schon häufig empfohlen, also dachte ich mir, dass ich diese Chance doch gleich mal nutze.  

    Und ganz ehrlich? Die Geschichte konnte mich positiv überraschen, auch wenn sie für mich letztlich kein Highlight geworden ist. Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding. Erst wusste ich – trotz des Klapptextes – gar nicht so genau in welche Richtung sich der Plot wohl entwickelt, doch mit dem Auftauchen der Seraphim, Karous Suche nach ihrer Familie und den vielen kleinen Informationen, die nach und nach ans Licht kommen, habe ich schnell festgestellt, dass ich alles daran liebe. Gerade die Geheimnisse rund um die Chimären, aber ebenso um Karous Herkunft, Brimstones rätselhafte Verwendung für Zähne und Akivas Reue konnten mich mühelos fesseln.  

    Ich habe in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass ich Bücher in der Ich-Perspektive vorziehe, wenn es darum geht die Emotionen unserer Protagonisten greifbar zu vermitteln. Hier merke ich – durch die fehlende Ich-Perspektive – das genaue Gegenteil. Viele Gefühle sind da, gerade zwischen Karou und Akiva, aber es besteht noch unfassbar viel Luft nach oben mich damit zu überzeugen. Nichtsdestotrotz habe ich die Zweifel, die Sehnsucht, aber genauso die tiefe Liebe, wie auch die Müdigkeit diesen Krieg noch weiter fortzuführen, toll wahrgenommen. Ich bin aber der Meinung, mit einer anderen Perspektive hätte mich die Geschichte umhauen können.  

    Persönlich hätte ich es zudem gerne gesehen, wenn der Inhalt von Zeit zu Zeit etwas weniger schnelllebig gewesen wäre. Ja, der Plot geht superschnell voran, ist spannungsgeladen und ebenso mysteriös, aber gerade um die zurückhaltenden Emotionen schöner hervorzuheben, hätte es für mich mehr Zweisamkeit, mehr Ruhe und mehr ausgearbeitete Momente zu zweit gebraucht.  

     

    Fazit 

    Zu meiner Freude hatte ich im Bücherschrank gleich doppelt Glück, den der zweite Teil wartet zu Hause bereits auf mich. Und, wenig überraschend, nach dieser Rezension, möchte ich natürlich super gerne erfahren, wie die Geschichte weitergeht.  

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

  19. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783911399067)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    (623)
    Aktuelle Rezension von: Sarahscl

    Was für eine einzigartige, magische Geschichte…✨

    Hier begleiten wir Addie LaRue, eine Frau, an die sich niemand mehr erinnern kann. Durch einen Pakt mit dem Teufel ist sie nun unsterblich, aber dazu verdammt, auf ewig einsam und namenlos zu sein. Trotz allem verliert sie nie ihre Neugier und kämpft sich durchs Leben – bis sie auf einen Jungen trifft… der sich erinnert?

    Wir sehen immer wieder Abschnitte aus der Gegenwart (2014), aber auch Teile ihrer Vergangenheit, in denen wir sie seit 1714 begleiten. Der Schreibstil ist dabei so poetisch und faszinierend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

    Man spürt ihre Verzweiflung – die verzweifelte Suche nach Liebe, aber auch den Wunsch, endlich Bedeutung zu haben und nicht vergessen zu werden.

    Das Ende war ganz anders als gedacht und hat mich emotional mitgenommen, passt aber perfekt zum Buch.

    Definitiv ein Jahres-, wenn nicht sogar ein Lebenshighlight für mich! ✨

  20. Cover des Buches Kein Ort ohne dich (ISBN: B015YMPH8S)
    Nicholas Sparks

    Kein Ort ohne dich

    (699)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Den Film zum Buch hab ich damals schon im Kino gesehen, und danach auch immer wieder mal, da ich die Geschichte einfach so toll finde. Nun wollte ich auch das Buch dazu lesen und hatte mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt eingestellt. Leider ist das Buch ganz anders als der Film (was grundsätzlich nicht schlechtes ist), aber ich hatte solche Probleme mit dem Wechsel zwischen den Perspektiven und Erzählformen, das gefühlstechnisch nichts bei mir ankam. Die Kapitel aus Iras Sicht haben mir noch etwas besser gefallen, aber überzeugt hat mich die Geschichte nicht.

  21. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (634)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen, dass die letzten beiden Bücher der Robert-Langdon-Reihe meinen Geschmack absolut nicht getroffen haben. Vielleicht ist die Figur einfach langsam auserzählt, und es bringt nichts mehr, weiterhin Geschichten um sie herum aufzubauen. Die ersten drei Teile fand ich deutlich besser. Obwohl ich sie nicht in chronologischer Reihenfolge gelesen habe, wirkten sie auf mich trotzdem stärker als die letzten beiden.


    Ich habe Origin nach The Secret of Secrets gelesen, und schon dort habe ich einen gewissen Abwärtstrend bemerkt. Trotzdem gebe ich dem Buch noch drei Sterne – hauptsächlich wegen des Charakters Robert Langdon. Ich habe überhaupt erst angefangen, Dan Brown zu lesen, weil ich vor vielen Jahren den Film The Da Vinci Code gesehen hatte und wissen wollte, wie das Buch dazu ist. Dabei muss ich sagen: Die Bücher gefallen mir deutlich besser als die Filme.


    Allerdings wirken die letzten beiden Bände meiner Meinung nach zu verkrampft. Worum geht es in Origin? Ein Futurist und Technologe will beweisen, dass kein Gott nötig ist, damit Leben entstehen kann. Er möchte seine Entdeckung weltweit veröffentlichen, wird jedoch noch vor der Präsentation auf offener Bühne ermordet. Dadurch wird die Welt sogar noch aufmerksamer als zuvor. Der Livestream seiner Enthüllung hatte ursprünglich sieben Millionen Zuschauer, doch nach seinem Tod verfolgen über 200 Millionen Menschen die Auflösung.


    Natürlich arbeitet Dan Brown auch hier wieder mit vielen fiktiven Konstruktionen, Halbwahrheiten, Legenden und wissenschaftlichen Ansätzen. Die Wissenschaft versucht seit Jahrzehnten, mithilfe der sogenannten „Ursuppe“ und elektrischer Entladungen die Entstehung von Leben nachzustellen – bislang ohne endgültigen Erfolg. Im Buch wird ein Weg beschrieben, wie Edmond Kirsch dieses Problem angeblich gelöst hat. Allerdings fand ich die Umsetzung enttäuschend, denn letztendlich basiert der „Beweis“ lediglich auf einer Computersimulation, die zeigen soll, dass Leben auch ohne Schöpfer entstehen kann.


    Ich hatte auf mehr Raffinesse gehofft. Dan Brown hat mich in früheren Büchern oft mit cleveren Wendungen überrascht. Ich lese seine Werke durchaus objektiv. Auch als gläubiger Christ habe ich kein Problem damit, seine Bücher zu lesen, selbst wenn sie oft mit Legenden, spekulativen Behauptungen und fiktiven Geschichten arbeiten, die dem Christentum kritisch gegenüberstehen. Als Leser finde ich, dass man bei solchen Romanen auch einfach die Geschichte genießen sollte, anstatt alles zu verbissen zu betrachten.


    Gerade deshalb hatte ich mir in diesem Buch etwas Originelleres und Aussagekräftigeres erhofft. Dass am Ende ein Rechenmodell den entscheidenden Beweis liefern soll, war mir persönlich zu schwach. Das Problem bei solchen Simulationen ist für mich: Man gibt bestimmte Voraussetzungen und Ziele vor, und der Computer arbeitet innerhalb dieser Grenzen. Dadurch wirkt das Ergebnis auf mich zu leicht manipulierbar, weshalb mich die Aussagekraft diesmal nicht überzeugen konnte.


    Hinzu kommt, dass ich relativ früh geahnt habe, wer hinter den ganzen Morden steckt, die scheinbar verhindern sollen, dass das Geheimnis ans Licht kommt. Tatsächlich dienen sie jedoch nur dazu, noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit möglichst viele Menschen die Liveübertragung sehen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, dem möchte ich die Auflösung natürlich nicht spoilern. Ich bin mir aber sicher, dass erfahrene Dan-Brown-Leser relativ schnell erkennen werden, wer am Ende die Strippen zieht.


    Wenn man die Robert-Langdon-Reihe liest, sollte dieses Buch trotzdem nicht fehlen. Allerdings finde ich generell nicht, dass man zwingend alle Bände lesen muss. Dass Robert Langdon Symbolologe ist, wissen viele ohnehin schon durch die Filme, und selbst ohne dieses Vorwissen funktioniert die Handlung meistens eigenständig.


    Da Origin und The Secret of Secrets die neuesten Bücher von Dan Brown sind, muss ich ehrlich sagen: Mir gefällt der „alte“ Dan Brown besser – mit schnelleren Szenenwechseln, originelleren Geschichten und diesen Momenten, in denen man kaum noch unterscheiden kann, was Wahrheit und was Fiktion ist.


    Ich bin gespannt, was er als Nächstes schreiben wird. Meiner Meinung nach sollte er Robert Langdon vielleicht langsam ruhen lassen und sich wieder auf etwas Neues konzentrieren, um frischen Wind in seine Geschichten zu bringen.


    Robert Langdon war für mich trotzdem noch das Positivste an diesem Buch. Immer wenn ich ihn lese, habe ich automatisch den Schauspieler aus den Filmen vor Augen. Dadurch wirken sein Humor, seine Wortwitze und seine Art sehr lebendig.


    Ansonsten wären es für mich wahrscheinlich sogar weniger als drei Sterne geworden. Deshalb würde ich das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die ohnehin bereits mit der Robert-Langdon-Reihe angefangen haben – allen anderen eher nicht.

  22. Cover des Buches Twisted Dreams (ISBN: 9783736319127)
    Ana Huang

    Twisted Dreams

    (447)
    Aktuelle Rezension von: Onlifely

    *Diese Rezension enthält Spoiler*

    Was für eine spannende Story! 🖤 Mit einigen der Twists hatte ich wirklich nicht gerechnet und gerade deshalb konnte mich Twisted Dreams immer wieder überraschen. Ich bin ehrlich gesagt anfangs nicht davon ausgegangen, dass die Geschichte so düster werden würde, aber genau das hat mir tatsächlich gut gefallen. Die Handlung hatte dadurch eine ganz andere Intensität, als ich zunächst erwartet hatte.

    Leider hatte ich dafür mit den beiden Protagonisten so meine Schwierigkeiten. 😅 Mit Ava bin ich nicht wirklich warm geworden. Teilweise hat sie auf mich einfach zu sehr wie ein Pick Me gewirkt, was es mir schwer gemacht hat, richtig mit ihr mitzufühlen.

    Und Alex … tja. Ich fand ihn leider nicht heiß. 🙈 Sein extremes und teilweise sehr besitzergreifendes Verhalten hat mich vielmehr gestört. Besonders schlimm fand ich, dass Ava ihm mehrfach deutlich gesagt hat, dass sie dieses Verhalten nicht möchte und er ihre Grenzen trotzdem immer wieder überschritten hat. Für mich war das einfach nicht romantisch, sondern eher unangenehm – und hat leider einiges von der Anziehung zwischen den beiden kaputtgemacht.

    Dafür habe ich viele der Nebencharaktere wirklich ins Herz geschlossen. 🥰 Ralph und seine Frau mochte ich sehr gerne und auch Avas Freundesgruppe fand ich toll. Gerade die Nebenfiguren haben für mich dafür gesorgt, dass ich trotz meiner Schwierigkeiten mit Ava und Alex gerne in der Geschichte geblieben bin.

    Ein Moment, den ich besonders mochte, war außerdem, dass Alex Michael letztendlich hinter Gitter gebracht hat. Das war für mich definitiv ein Pluspunkt und ein schönes Ende für diesen Handlungsstrang. 👏

    Trotz meiner Kritik hatte ich insgesamt eine gute Zeit mit dem Buch. Die Story war spannend, überraschend und stellenweise richtig schön düster. 🖤 Und auch wenn mich Ava und Alex als Paar nicht überzeugen konnten, bin ich neugierig auf die nächsten Bände. Besonders auf die Geschichten von Bridgit, Jules und Stella freue ich mich nach diesem Band sehr.

    Unterm Strich war Twisted Dreams für mich ein netter Auftakt mit einer spannenden Handlung und einigen überraschenden Wendungen, bei dem mich allerdings die beiden Hauptcharaktere nicht wirklich abholen konnten.

    3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️

  23. Cover des Buches Morgen lieb ich dich für immer (ISBN: 9783570314029)
    Jennifer L. Armentrout

    Morgen lieb ich dich für immer

    (803)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Mallory und Rider...
    Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nun wieder. Beide verbindet eine unschöne Vergangenheit und beide haben ihre Probleme...
    An sich eine schöne Geschichte, aber für mich etwas zu langgezogen. Es passiert nicht wirklich viel, daher hätten 200 Seiten weniger auch gereicht.
    Was mich etwas genervt hat, ist, dass er sie immer "Maus" nennt. Fand ich etwas unpassend. 

    30.07.2025

  24. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

    (604)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Cece war mir bisher als Nebencharakter nicht so sympathisch und ich war gespannt, ob sich das mit dieser Geschichte ändert. Anfangs startete die Geschichte ungewohnt spannend, doch mit dem Einsetzen der Vergangenheit wurde es schnell ruhiger und für meinen Geschmack auch langweiliger. Ich fand die Herkunftsgeschichte von Cece leider nicht so packend und in der Gegenwartsebene hat es mich irritiert, dass es zwei Love Interests gab, wovon einer einfach fallen gelassen wird und nur gegen Ende nochmal aufgegriffen wird. Das fand ich etwas schade. Ansonsten ist die Autorin ihrem Erzählstil treu geblieben, sie holt weit in der Vergangenheit aus und es dauert lange, bis man die Herkunft der Protagonistin erfährt. Cece wird im Verlauf der Geschichte sympathischer, da sie eine neue Familie um sich herum formt und die ungesunde Abhängigkeit zu ihrer Schwester Star erkennt und reflektiert. Trotz der Schwächen mag ich die Reihe weiterhin sehr und werde die Schwestern mit Neugierde begleiten.

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