Bücher mit dem Tag "kunst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kunst" gekennzeichnet haben.

1.401 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.652)
    Aktuelle Rezension von: Smultrona

    Feyre wird ins Land der Fae gebracht. Ein Ort den die  Menschen meiden, da sie und die Fae miteinander gebrochen haben. Sie versteht nicht, dass sie dort etwas ganz anderes erwartet, als sie annahm. Sind die Fae doch nicht die Monster, so wie sie es von klein auf gelernt hat?

    Die Handlungsstränge und Ideen sind genial. Die Brutalität, die vor allem gegen Ende rasant wächst, ist mir persönlich zu heftig. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil.

  2. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

    (1.527)
    Aktuelle Rezension von: Liviaa

    Ich hatte mich auf Inferno gefreut, aber ich bin dann doch nicht reingekommen. Der Anfang in Florenz war stark, geheimnisvoll, spannend, schnell mitten im Geschehen. Auch die Schauplätze sind wieder ein Highlight. Man merkt, dass der Autor sich auskennt und Lust auf Details hat.

    Trotzdem hat mich das Buch nicht so gepackt wie die früheren. Die Struktur ist dieselbe wie in den Vorgängern. Das funktioniert grundsätzlich, aber diesmal hat es sich für mich zu vertraut angefühlt. Ich wusste, was als Nächstes passiert, und dadurch ging Spannung verloren.

    Der Mittelteil zieht sich. Manche Erklärungen über Dantes Göttliche Komödie, Kunst und Biotechnologie fand ich interessant, andere haben mich eher ausgebremst. Ich hatte immer wieder den Eindruck, dass die Figuren vor allem gebraucht werden, um Informationen zu liefern, nicht, um emotional zu tragen.

    Was bleibt, ist ein gutes Buch mit guten Ideen, einem spannenden Thema (Überbevölkerung, Ethik, Wissenschaft) und schönen Bildern im Kopf,  aber ohne die Intensität, die Sakrileg oder Illuminati für mich hatten.

  3. Cover des Buches Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783845854403)
    Oscar Wilde

    Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.018)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Nun, der Weg der Paradoxe ist der Weg der Wahrheit. Um die Wirklichkeit zu prüfen, müssen wir sie auf dem Seil tanzen sehen. Erst wenn die Wahrheiten zu Akrobaten werden, können wir sie beurteilen."

    Oscar Wildes Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" beschäftigt sich mit der Dekadenz der englischen Oberschicht, der Moralität von Sinnlichkeit, Schönheit und Narzissmus.

    "Doch wir erhalten unsere Jugend niemals zurück. Der Puls der Freude, der mit zwanzig in uns pocht, wird schleppend. Unsere Glieder versagen, unsere Sinne vermodern. Wir verkommen zu hässlichen Marionetten, verfolgt von der Erinnerung an die Leidenschaften, vor denen wir uns zu sehr fürchteten, und an die köstlichen Versuchungen, denen zu erliegen wir nicht den Mut hatten. Jugend! Jugend! Es gibt absolut nichts in der Welt außer Jugend!"

    Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge Dorian Gray lebt als reicher Erbe in London und freundete sich mit dem Maler Basil Hallward an, der einige Porträts von Dorian malt.

    Die Geschichte setzt zwischen einem Gespräch von Basil mit seinem Freund Lord Henry Wotton in Basils Atelier ein und dreht sich um Kunst und Selbstinszenierung. Lord Henry ist sehr angetan von dem Porträt eines jungen Mannes und neugierig zu erfahren, wer dieser junge Mann ist. Basil ziert sich ihm dem Namen zu verraten, geschweige denn die beiden miteinander bekannt zu machen, da er einen schlechten Einfluss von Henry auf Dorian befürchtet. Und das zu Recht. Als Henry und Dorian sich dann kennenlernen, bringt dieser Dorian dazu zu glauben, dass Jugend und Schönheit die einzigen Werte im Leben seien. Henrys Ausführungen über die Selbstentfaltung eines Menschen, ohne Furcht vor der Moral, und über den körperlichen Verfall, bewegen Dorian sehr und lassen eine Saite in ihm anklingen, die ihn ganz eifersüchtig auf sein Porträt machen. Und so äußert Dorian den Wunsch, dass sein Porträt altern möge und er selbst seine jugendliche Schönheit behält.

    Lord Henry wird sich seiner Macht Dorian gegenüber bewusst und beschließt, ihn nach seinen Vorstellungen und seinem eigenen Vorbild zu formen. Und hier nimmt das Unglück seinen Lauf ...

    "Seine eigene Seele blickte ihn aus der Leinwand heraus an und zitierte ihn vor Gericht."

    Mit diesem Roman bricht Oscar Wilde mit der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Mich hat "Das Bildnis des Dorian Gray" nicht nur von der Idee des alternden Porträts überzeugt, sondern vor allem auch durch die wirklich geistreichen Dialoge.

    "Die Hässlichkeit, die ihm einst verhasst gewesen war, weil sie den Dingen Wirklichkeit verlieh, wurde ihm jetzt aus eben diesem Grund lieb. Die Hässlichkeit war die einzige Wirklichkeit. Das derbe Gezänk, die abscheuliche Spelunke, die rohe Gewalt des zerrütteten Lebens, die große Niedertracht der Diebe und Ausgestoßenen waren in ihrem intensiven Wirklichkeitsbezug lebendiger als all die anmutigen Formen der Kunst, alle träumerischen Schatten der Poesie. Das war es, was er zum Vergessen brauchte."

    Die Figuren gefallen mir wirklich gut. Lord Henry, der für mich die Personifizierung des Teufels ist. Der vor Antithesen und Ironie nur so strotzt und mit seinen Einflüsterungen den jungen, unbedarften Dorian ins Verderben stürzt. Und Dorian selbst, den wir als noch unschuldigen, lebenslustigen, freundlichen jungen Mann kennenlernen, der aufgrund Henrys Einflüsterungen nach dem Übermenschlichen, der unvergänglichen Jugend und Schönheit strebt. Und dessen Porträt am Ende eine grässliche Fratze zeigt und so die Verderbtheit seiner Seele offenbart.

    "Er versuchte, die scharlachroten Fäden des Lebens aufzusamneln und sie zu einem Muster zu weben; seinen Weg durch das blutrote Labyrinth der Leidenschaft zu finden, durch das er irrte. Er wusste nicht, was er tun oder was er denken sollte."

    Für mich ein Klassiker, den es sich lohnt zu lesen und der trotz seines Alters sprachlich gar nicht so verstaubt ist, wie erwartet.

    Aus dem Englischen übersetzt von Meike Breitkreutz und illustriert von Marcin Minor.

  4. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522203104)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

    (7.059)
    Aktuelle Rezension von: juli_schwarzaufweiss

    Die unendliche Geschichte ist für viele ein Stück Kindheit und trotzdem ein Buch, das auch Erwachsene noch fesseln und zum Nachdenken bringen kann. Michael Endes Klassiker entführt in die Welt von Phantásien, die vom geheimnisvollen „Nichts“ bedroht wird. Der schüchterne Junge Bastian taucht in ein Buch ein und findet sich selbst mitten in dieser Welt wieder. Gemeinsam mit Atréju, Fuchur und vielen anderen fantastischen Wesen erlebt er ein Abenteuer voller Mut, Freundschaft, Verantwortung und der Frage, was Fantasie wirklich bedeutet.

    Besonders eindrucksvoll ist Bastians Entwicklung. Anfangs ist er ein unsicherer Außenseiter, verwandelt sich im Laufe der Geschichte in jemanden, den man kaum wiedererkennt. Er ist arrogant, selbstsüchtig, fast unsympathisch. Gerade das macht seine Wandlung so spannend, auch wenn man beim Lesen manchmal frustriert oder wütend auf ihn wird. Am Ende findet Bastian wieder zu sich selbst zurück, gereift und selbstbewusster. Atréju hingegen wächst einem sofort ans Herz. Er ist mutig, loyal und ein echter Freund. Und Fuchur, der Glücksdrache, ist für mich ohnehin der heimliche Lieblingscharakter.

    Die Erzählweise ist poetisch, detailreich und voller Symbolik. Phantásien wird bildhaft lebendig, die vielen Wesen und Orte sprühen nur so vor Fantasie. Gleichzeitig nimmt sich der Autor viel Zeit für Details. Gerade in der zweiten Hälfte, wenn Bastian einen Wunsch nach dem anderen erfüllt. Diese Episoden wirken manchmal lose aneinandergereiht und etwas zäh, doch der rote Faden, nämlich Bastians schleichender Erinnerungsverlust, bleibt bestehen.

    Inhaltlich ist Die unendliche Geschichte viel mehr als ein Kinderbuch. Es geht um Fantasie und ihre Macht, um Selbstfindung, Verantwortung und auch um die Schattenseiten von Illusionen und grenzenloser Macht. Die Geschichte verschwimmt geschickt zwischen Realität und Fantasie und spricht somit verschiedene Altersgruppen an.


    Trotz kleiner Schwächen im Mittelteil und einem etwas schnell abgehandelten Ende bleibt Die unendliche Geschichte ein Klassiker, der berührt, überrascht und lehrt. Sie zeigt, dass man sich selbst nicht vergessen darf, dass Freundschaft Vertrauen braucht und dass man mit seinen Wünschen vorsichtig sein sollte.

  5. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

    (2.044)
    Aktuelle Rezension von: RamonaFroese

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen... Manche fragen inm Buch regen sehr dazu an darüber nach zu denken, bei anderen denke ich mir was zur Hölle...

    Die Gechichte als solches um die Jagd nach dem Verlorenen wissen bzw altem Wissen ist sehr gut gemacht. 

    Ich interessiere mich generell für Geheimbünde und und Logen und da passte das Buch sehr gut. 

  6. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.323)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Als der Adoptivvater von Maia und ihren Schwestern stirbt, hinterlässt er jeder einen Umschlag mit den Hinweisen zu Ihrer Herkunft. Maias Reise führt sie nach Rio de Janeiro, wo sie sich mit der Hilfe eines befreundeten Schriftstellers auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie macht. Dabei taucht sie ab in das Paris vergangener Tage und in die  Geschichte brasilianischer Adelsfamilien...

    Die Reihe um die sieben Schwestern wollte ich schon lange lesen und habe es nicht bereut, sie jetzt endlich in Angriff genommen zu haben. Der Einstieg war noch etwas holprig, aber nach einigen Kapiteln hat mich die Geschichte völlig gefangen genommen und ich konnte es jeweils kaum erwarten, weiterlesen zu können. Durch den bildhaften Schreibstil fiel es mir leicht, mich an die jeweiligen Handlungsorte hinzuversetzen. Auch die Protagonisten wirkten vielschichtig und spannend, was die Lesefreude ebenfalls beflügelte.

    Ein wundervoller Auftakt zu einer Familiensaga, der Lust auf mehr macht.

  7. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

    (5.121)
    Aktuelle Rezension von: Ahmad_Almsoker

    Das Buch Illuminati, welches im Jahre 2000 unter dem originalen Namen „Angels and Demons“ erschienen ist, ist ein Teil der Robert Langdon Reihe und wurde von Dan Brown geschrieben.

    Ich muss offen und ehrlich sagen, dieses Buch muss jeder einmal gelesen haben. Nicht nur wird hier unglaublich viel Wissen über Symbolik und Kunst des Vatikans vermittelt, Dan Brown baut auch viele packende Mittel ein die bis zur letzten Seite Spannung halten. 

    In dem Buch geht es darum, dass der Havard Professor Robert Langdon einen schockierenden Fax einer Leiche bekommt. Der Absender ist Chef von CERN. Auf des Leichnams Brust ist das Zeichen der Illuminati gebrandmarkt. Langdon begibt sich in die Schweiz, und von dort an direkt in den Vatikan, da dort die Lösung des Rätsels auf ihn wartet. Im Vatikan soll das Konklave stattfinden, jedoch gibt es keine Spur der Preferiti. Im Vatikan deckt Langdon ein erschreckendes Geheimnis nach dem anderen auf.

    Das Buch ist sehr gut übersetzt. Ich habe noch vor die Englische Version zu lesen, um mir einen Eindruck über die Kunst des Schreibens von Dan Brown zu machen. Von daher werde ich auch eher auf den Inhalt eingehen. 

    Was ich so sehr an diesem Buch mag, ist wie viel Wissen vermittelt wird. Manchmal merkt man es gar nicht, aber als ich mit meiner Familie eine Krimi Serie gesehen habe, wo es kurz um christliche Symbole ging die aus älteren Glauben übernommen wurden, konnte ich meine Familie mit meinem Wissen beeindrucken. Das Wissen was ich aus dem Buch habe. Ich wusste nicht einmal wirklich das ich diese Sachen wirklich gespeichert hatte, aber sie sind einfach im Unterbewusstsein hängen geblieben. Die Art mit der Dan Brown sowas gelingt ist einfach einzigartig. Sowas findet man nur bei sehr wenigen Autoren.  Was auch dieses Buch von vielen anderen unterscheidet ist die Darstellung von Emotionen.
    Emotionen werden sehr packend dargestellt, ohne viel drumherum zu reden oder kitschig zu werden. Wo ich gerade schon bei Emotionen bin: Das Buch weckt wirklich sehr viele davon. Besonders wenn es darum geht einen Plot zu lesen, wo man sich denkt: “Ah wusste ich doch dass er es war”, und du das glorreiche Gefühl der Genialität hast, und auf einmal blätterst du um, und die ganze Geschichte wendet sich nochmal um 180 Grad. Was auch sehr gut war, war das es nicht nur einen Plot gab, sondern so viele das ich es nicht mal mehr in Gedanken nachzählen kann. Auch wenn es viele Bücher kaputt macht, Dan Brown hat es geschafft, die Plots so einzubringen das keiner von ihnen vorhersehbar ist, und keiner davon auch nur ansatzweise dazu beiträgt dass das Buch in irgendeiner Weise zu gequetscht wirken soll. Wo ich dich gerade über die Länge rede sollte ich erwähnen das das Pacing unglaublich gut sind, über die gesamten 700 (meine Ausgabe von Lübbe Hat c.a so viele Seiten) werden ungefähr 7-8 Stunden behandelt, und so spannend gestaltet das die Lust am lesen nie verfliegt. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen.
    Jetzt komme ich zu einem klitzekleinen Punkt ,den ich nicht wirklich kritisiere, aber ansprechen möchte da er mich ein kleines bisschen verwirrt hat: Das Buch ist kein historischer Roman.
    Ja, historische Personen und Orte, sowie Kunstwerke sind alle real, auch die dazu genannten Informationen, jedoch denkt sich Dan Brown einige historische Verbindungen aus, wie z.B zwischen Galileo und der Illuminati. Das hat mich stutzig gemacht, da ich wusste das Galileo ungefähr um 1640 gestroben sein soll, und die Illuminati erst um 1770 gegründet wurde. Daher immer aufpassen dass man die geschichtlichen Zusammenhänge (nicht nur von diesem Dan Brown Buch) überprüfen sollte.
    Anschließend kann ich nur nochmal betonen wie gut dieses Buch ist und lege jedem ab dem Alter von 16 Jahren zu Herzen dieses Buch zu lesen. 

  8. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

    (1.224)
    Aktuelle Rezension von: NatalieT

    Meine persönliche Meinung:
    Diesen New-Adult-Thriller wollte ich schon seit einer Ewigkeit lesen und habe mich sehr darauf gefreut. 

    Karen M. McManus verschwendet keine Zeit und katapultiert ihre Leser:innen bereits nach wenigen Seiten mitten ins Geschehen. Dieser schnelle Einstieg hat mir ausgesprochen gut gefallen und mein Interesse sofort geweckt.

    Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte eintaucht. 

    Zu Beginn hatte ich jedoch leichte Schwierigkeiten mit der Erzählweise aus mehreren Perspektiven. Anfangs verlor ich beim Lesen gelegentlich den Überblick darüber, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Auch die Vielzahl an Charakteren, die gleich zu Beginn eingeführt werden, erforderte etwas Aufmerksamkeit. Dank der gelungenen Umsetzung fand ich mich jedoch schnell zurecht und konnte vollständig in die Handlung eintauchen.

    Durchgehend ist ein klarer roter Faden erkennbar, und die Geschichte ist insgesamt sehr gut und spannend aufgebaut. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt Klarheit über den Fall haben.

    Besonders positiv hervorzuheben ist, wie die Autorin das Thema Mobbing und dessen Auswirkungen behandelt: sensibel, nachvollziehbar und ohne dabei belehrend zu wirken. Dieses wichtige Thema wird geschickt in die Handlung eingebettet.

    Sehr gefallen haben mir auch die humorvollen Dialoge, die den Jugendthriller immer wieder auflockern und für eine angenehme Balance sorgen. 

    Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und haben mich trotz der schwierigen Situation schnell für sich gewonnen. Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten machen das Zusammenspiel spannend und authentisch. Zudem ist deutlich zu erkennen, dass sich die Figuren im Laufe der Geschichte weiterentwickeln und nicht auf der Stelle stehen.


    Fazit:
    "One of Us Is Lying" ist ein spannender, emotionaler und gut durchdachter Jugendthriller mit starken Charakteren und wichtigen Themen. Trotz kleiner Startschwierigkeiten durch Perspektivenwechsel und viele Figuren überzeugt die Geschichte durch Spannung, Tiefe und eine gelungene Mischung aus Ernst und Humor. Das Buch und seine Stimmung hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in wenigen Tagen durchgelesen hab.  

    Für Fans von Jugendthrillern mit psychologischen Aspekten ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.

  9. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

    (529)
    Aktuelle Rezension von: MEva

    Eine interessante Geschichte über jahrelange Konsequenzen einer einzigen Handlung, die leider etwas unnachvollziehbar in die Substanzen-Ecke taumelt.
    Theo Decker ist unter einem schlechten Stern geboren - vermutlich würde sein alkohol- und Glücksspielkranker Vater mir hier zustimmen. Im Alter von 13 Jahren verliert er seine alleinerziehende Mutter bei einem terroristischen Anschlag im Museum. Zeitgleich stellt das Schicksal die Weichen für lebenslange Bindungen: An ein Antiquariat und den "Distelfink" - das Gemälde, was er im Affekt stiehlt. Die Jahre gehen ins Land, er verliert Angehörige und seine Tat verfolgt ihn - bis ein Freund aus der Vergangenheit auftaucht.

    Spoilerwarnung:
    Meiner Meinung nach hätten 200 Seiten weniger das Thema auch rübergebracht. Theo leidet an PTSD und wurde mehrfach entwurzelt, was eine mögliche Erklärung für seinen heftigen Drogenkonsum ist den ich schon als recht unrealistisch für seinen komplexen Lifestyle als betrügerischer Antiquitätenhändler halte. Das Thema des Kunstraubs und seiner Konsequenzen - auch auf philosophischer Ebene - finde ich interessant. Theo selbst bleibt etwas blass denn seine eigenen Moralvorstellungen werden vom Gutmensch Hobie und dem selbstgerechten Boris überschattet. Am Ende wird der Leser genauso hin- und hergerissen. Was würden wir tun?

  10. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846602881)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

    (8.225)
    Aktuelle Rezension von: Liviaa

    Ich hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.

    Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.

    Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.

    Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.

  11. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548062693)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

    (1.118)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebt

    In den Wintermonaten Januar, Februar und März startet das Jahr für die Erzählerin Mia Saunders. Sie steht vor einer Aufgabe die eigentlich viel zu groß für sie ist, doch sie muss ihren Vater einfach helfen. Ihr einziger Weg soll es sein, ein Escort-Girl zu werden. Und das für die nächsten Monate - oder eben das ganze Jahr! Wenn sie sich monatsweise buchen lässt, dann bekommt sie das Geld zusammen um die Schulden ihres Dads zu begleichen. Eine heikle Angelegenheit, doch ich fand es spannend, wie jeder Monat ganze anders und einzigartig verlief. Ich habe mir nach dem ersten Band gleich alle weiteren Bücher bestellt und werde Mia nun durch ihr Jahr begleiten und mitfiebern. 

  12. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9783570311295)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    (1.011)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. 

    Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 


  13. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

    (1.568)
    Aktuelle Rezension von: Zarina

    📖 Inhaltsangabe:
    Cassia und Ky haben den Weg zur Erhebung gefunden, einer Bewegung, die das unterdrückende System stürzen will. Doch der gemeinsame Kampf fordert Opfer: Die beiden werden getrennt, Cassia kehrt in die Hauptstadt zurück, Ky wird Pilot. Währenddessen trifft Cassia auf Xander, dessen Rolle komplexer ist als erwartet. Als eine tödliche Seuche das Land bedroht, muss Cassia sich entscheiden, zwischen Vergangenheit, Wahrheit, Vertrauen und Zukunft. Ihr Mut könnte über das Schicksal aller entscheiden.

    📚 Meine Meinung:
    Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die sich durchziehen: Vertrauen, Verantwortung und Verlust. Cassia wird in diesem Band noch stärker, reflektierter, nicht mehr nur verliebt, sondern bereit, für mehr zu kämpfen. Auch Xander erhält endlich mehr Tiefe. Die Dreiecksbeziehung steht nicht mehr so stark im Fokus, was dem politischen und gesellschaftlichen Teil mehr Raum gibt. Man spürt den Wandel, der über allem liegt, sowohl in der Welt als auch in den Figuren.

    ✅ Fazit:
    Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte konsequent weiterführt. Weniger Liebesdrama, mehr Weltveränderung *** spannend, emotional und befriedigend. Wer die ersten zwei Bände mochte, sollte diesen auf keinen Fall verpassen.

  14. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

    (2.129)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Kotzab

    Ich liebe es wenn ein Thriller mich so richtig mitreist, mich in seinen Sog zieht und nicht mehr los lässt. Dann gibt es aber auch Thriller die schocken, mich grausen und im negativen Sinne beschäftigen!


    Smoky Barrett ist gerade noch damit beschäftigt ihre eigene persönlichen Traumata zu überwinden als sie zu einem nächsten grausamen Fall gerufen wird. Ein junges Mädchen hält sich eine Waffe an den Kopf und möchte nur mit der Ermittlerin sprechen. Im Haus werden die ermordeten Familienmitglieder auf grausame Art hingerichtet aufgefunden.


    Ich bin gerade dabei mein Kindle von hinten auf zu räumen und lese meine alten Bücher noch einmal bevor ich sie dann endgültig lösche. Eines habe ich auf alle Fälle schon gelernt. Ich bin nicht mehr so hart im nehme wie früher. Der Thriller hat super spannend gestartet und ich hab mich sehr gefreut mal wieder einen mitreisenden Thriller zu lesen, aber dann ist mir die Geschichte über den Kopf gewachsen. Keine Ahnung warum, ich bin sicher nicht zart beseidet, und hab so einiges gelesen. Aber die Geschichte hat mich zu sehr mitgenommen. Unglaublich brutal, unglaublich detailliert beschriebene Grausamkeit und zu wenig Spannung den Täter zu finden. Für mich einfach so viel Grausamkeit das schon die Spannung auf der Strecke geblieben ist. Ich habe teilweise Seiten von Sarahs Geschichte übersprungen weil ich’s nicht ertragen konnte. Leider war der Start in das Buch alles was mich so richtig begeistern konnte und ich bin froh das ich mich jetzt zum Ende durch gearbeitet habe!

  15. Cover des Buches Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2) (ISBN: 9783548288857)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2)

    (665)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebt

    In den Frühlingsmonaten April, Mai und Jun hängt Mias Herz noch an ihrem letzten Kunden. Und das obwohl der neue Kunde ein unfassbar gutaussehender Baseballspieler ist. Wie auch in dem vorherigen Band hing ich an den Lippen von Mia Saunders, der Erzählerin - dem Calendar Girl. Jeden Monat steht Mia vor neuen Herausforderungen und manchmal wünscht man sich, dass der Monate nie enden würde. Optisch ist das Cover wie das letzte  Band wunderschön gestaltet. Ich freue mich bereites auf die Sommermonate und die neuen Männer in Mias Leben. Ich bin froh, dass diese Serie aus mehreren Teilen besteht.

  16. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548920771)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

    (1.252)
    Aktuelle Rezension von: LooneyTunes


    Normalerweise lese ich gerne Bücher aus den Genres Fantasy, Abenteuer, Mystery oder Krimi. Aber manchmal langweilen sie mich, also dachte ich, ein Buch aus der Kategorie Komödie und Humor könnte eine lustige Abwechslung sein. Nach einiger Recherche bin ich auf die Känguru-Chroniken gestoßen.


    Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch nicht so sehr begeistert, dass ich es weiterempfehlen würde. Ich hatte erwartet, dass es hauptsächlich humorvoll ist, doch es enthält mehr politische und religiöse Meinungen als eigentlichen Humor. Das Problem ist, dass dies in keiner Zusammenfassung oder Buchvorstellung erwähnt wurde – der Autor hätte das zumindest erwähnen können.


    Natürlich kann jeder seine eigene Meinung über Religion haben, das ist Teil der Meinungsfreiheit. Manche finden Religion logisch, andere nicht. Aber ich persönlich mag es nicht, wenn in einem Buch zu viel über Religion oder Politik gesprochen wird. Allerdings muss ich mir auch eingestehen, dass ich mich vor dem Lesen besser über das Buch hätte informieren können.


    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass in den Känguru-Chroniken Türken und andere Ausländer kritisiert werden. Humor kann für manche lustig sein, aber für andere auch verletzend. Es ist schade, wenn Satire so gemacht wird, dass sich bestimmte Menschen angegriffen fühlen.

    Trotzdem gibt es auch positive Aspekte. Abgesehen von den religiösen Themen fand ich einige Gedanken des Autors wirklich großartig! Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass er mich mit logischen Argumenten zum Nachdenken bringt.

    Zum Abschluss möchte ich ein paar Zitate aus dem Buch teilen, die mir besonders aufgefallen sind:

    „İch lebe nach der Devise: lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht” 

    „》Du willst nicht?《, frage ich. Ja. Weil das gar keine Wahl ist, sagt das Kanguru. Das ist nämlich nur ein Demokratietrugbild, eine Abstimmungsattrappe, eine Volksherrschafts-Fata-Morgana. Kurz gesagt nur der Schein einer Wahl, oder, um den offiziellen Terminus zu verwenden: ein Wahlschein.《 》Ein Wahlschein?《, frage ich. Das ist, als ob du in den Supermarkt gehst und da wahlen kannst zwischen der Tütensuppe von Maggi und der Tütensuppe von Knorr, aber in Wirklichkeit ist alles Nestlé. Der Wahlschein suggeriert Freiheit, aber in Wirklichkeit sage ich dir: Alles Kapitalismus, alles Nestlé, alles Hähnchen. Da ich nun aber generell keine Tütensuppe essen will, ist mir die Markenwahl im Supermarkt eben schnurzpiepe.” 

    „Gewalt ist die Sprache der Dummen.” 

    „Nichts ist peinlicher als ein Verlierer, der nicht merkt, dass er verloren hat.” „ So ist das in der Welt. Der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld.”

     „Wenn zwei sich streiten,sitzt der Dritte in der Mitte(Altes chinesisches Sprichwort)”

     „Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann.Das Furchtbare ist, das auch jeder es tut.” 

    „Natürlich ist niemand selbst schuld, wenn er im Schlamm geboren wird, aber doch trägt er eine gewisse Verantwortung, sich daraus zu befreien”

     „Das ist die einzige Möglichkeit, sich wirksam zu schützen. Indem man vergisst.” 

    „Wer Krieg spielen will, sagt das Känguru, muss auch bereit sein, leiden zu lernen.”

     „gibt es eigentlich nur zwei Kategorien von Menschen: die, die dich kennen, die du aber nicht kennst,und die, die du kennst, die dich aber nicht kennen.”

    İch hoffe, dass ich hilfreich sein konnte☘️☘️☘️

  17. Cover des Buches Die Eleganz des Igels (ISBN: 9783423429917)
    Muriel Barbery

    Die Eleganz des Igels

    (856)
    Aktuelle Rezension von: Keyofbooks

    Das Buch ist definitiv nicht für jeden. Es liest sich wie ein Tagebuch von zwei sich Anfang fremden Frauen - einer älteren Dame und einem jungen Mädchen. Doch schon die ersten Kapitel lassen den Leser über die offene ankündigungen staunen. Man lebt quasi mit den Charakteren und erlebt alles, was sie auch erleben, ohne sich daran beteiligen zu wollen. Wenn man die 60% des Buches überwunden hat, wird belohnt. Denn gerade da erlebt das Aschenputtel endlich sein Glück und trifft den Prinzen. Nur leider war das Glück viel zu kurz, verändert aber viele Leben.

  18. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

    (819)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Angefangen hat das Buch recht vielversprechend. Der Vater ist verschwunden und er hat Ellie eine Aufgabe hinterlassen. Sie soll ihren Bruder zurück holen und dabei auch einen Schlüssel in seiner Wohnung in Hamburg finden um einen Safe öffnen zu können.

    Dem Bruder geht's nicht so gut und Ellie möchte herausfinden was da nicht stimmt. Wie man sich denken kann: ein Mahr.

    Nachdem Ellie den Schlüssel gefunden hat, was schon recht schnell geschehen ist, endet die Story um den Vater auch schon bzw. wird komplett vergessen. Auch das Wiedersehen mit Colin läuft nach dem recht dramatischen Abschied vom Ende des 1. Bandes total unspektakulär ab. Kaum ist sie mal glücklich macht sie ihr Glück gleich darauf wieder kaputt. Ellies Gefühlsleben ist das totale Chaos, sehr negativ. Colin's Handlungen scheinen mir auch keinen rechten Sinn zu ergeben. Stellenweise kam es mir vor als hätte die Autorin die Handlungen einfach gewürfelt.

    Im Gegensatz zu Band 1 gab es hier mehr Abwechslung mit den Charakteren. Hauptsächlich hat sich immer noch alles um Ellie und ihr Innenleben und kaum um die Außenwelt gedreht aber durch die neuen Charaktere kam etwas Schwung in die Sache.

    Das Ende des Buches war ziemlich unkreativ.


    Nichtsdestotrotz habe ich das Buch recht interessiert und schnell fertig gelesen, habe mich immer mal aufgeregt und war gespannt was als nächstes passiert. Ich hoffe die Reihe bekommt ein gutes Ende, denn alles in allem fand ich die Story und die Idee bisher recht interessant.

  19. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

    (1.341)
    Aktuelle Rezension von: JbambiM

    Für mich war Band 1 wahnsinnig verwirrend. Ich musste mir am Ende nochmal eine kurze Zusammenfassung durchlesen und eine Charakter-Übersicht. Auf der einen Seite, finde ich die Story rückwirkend sehr interessant und mal was anderes, vor allem im Bezug auf die Magie und den Zähnen. Aber bevor ich diese Zusammenfassung gelesen habe und es noch nicht richtig verstanden hatte, fand ich das aber auch irgendwie total seltsam alles. Auch der Perspektivenwechsel, der nicht immer sofort ersichtlich war, hat meiner Verwirrung noch beigetragen. Ich habe aber jetzt öfter gelesen, das es wohl vielen Leser und Leserinnen so erging, das es aber auch viele ab Band 2 deutlich besser fanden. Daher werde ich Band 2 eine Chance geben

  20. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (625)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Und täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.

    Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.

    Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde. 

    Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen. 

    Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.

    Fazit:

    Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.

  21. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

    (608)
    Aktuelle Rezension von: Julybookish

    Also naja, das war mehr oder weniger ein Schuss in den Ofen. Barbara und ich haben uns wieder hinten den nächsten Band geklemmt und so tolle Sachen erwartet. Von wunderbare Bakerstreat Vibes, monumentale Magierkämpfe und atemberaubende Spannung war jedoch wenig auszumachen. Was wir bekommen haben, war eher ein flaches Lüftchen mit etwas Ermittlungsarbeit...😮‍💨

    Aber von vorn!

    Durch den zweiten Band wissen wir von dem gesichtslosen neuen Gegenspieler und statt hier weiter zu ermitteln und anzuknüpfen werden wir in einen komplett anderen Fall hineingeworfen. Peter wird wieder von Stefanopolus zum Tatort zitiert und vorerst wird nichts Übernatürliches festgestellt, aber Peter wäre nicht er, wenn er nicht noch tiefer graben würde. Diverse Gänge im Untergrund, viele Verhöre und Befragungen später kristallisiert sich eine funkelnde Spur heraus, der wir aber nicht folgen. Wie der Autor nicht müde wird zu sagen, ist echte Polizeiermittlung nicht wie im Film. Also wieder 5 Gänge zurückgeschalten und recherchiert. Auch werden wieder so viele Fäden miteinander verknüpft, dass man den Überblick verliert, was wirklich wichtig ist.
    Der Fall mit seinem Grundgedanken war zwar auch spannend und gut verschachtelt, aber zog sich doch sehr. Das Problem ist halt, das sich Peter Grant sehr gut ablenken lässt und zu leicht den Fokus verliert. Auch der Schreibstil ist seinem Charakter angepasst und deshalb erörtert der Autor lieber Nebensächlichkeiten, anstatt auf den Punkt zu kommen... 🙄Auch Lesley ist jetzt mit dabei und übt fleißiger als es Peter in 3 Bänden getan hat. Sie bringt einen schönen Schwug in das Ganze und fördert hoffentlich Peters Geist.
    Aber was wieder richtig gut war, ist der Humor. Dieser trockene englische Humor hat mich oft laut Auflachen lassen, da dieser spontane Slapstick einfach zu gut ist. Eine Szene ist grandios beschrieben und kommentiert worden, die ich so schnell nicht aus meinem Kopf bekomme. Ich sag nur Krankenhaus-Kittel auf der Straße... 🤣
    Ich denke mal, wir geben nicht auf und werden die Reihe weiterlesen, da ja irgendwann auch mal ein Ergebnis zum Gesichtslosen kommen muss. Zumindest war es kurz eingebunden, wenn auch nicht präsent. Es bleibt immer ein Gefühl eines offenen Endes zurück und man möchte sich wirklich mit Peter entwickeln und ihn zu einem guten Polizisten machen, aber das dauert wahrscheinlich noch viele, viele Bände. Was ist zu Beispiel mit dem witzigen Typen aus dem Prolog? Wird der dann in Band 5 erlöst? Ich werde berichten! 😉


  22. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783446242562)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

    (3.343)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Ich hatte mich sehr auf den Roman „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda gefreut. Der Klappentext versprach eine gefühlvolle Geschichte, voller Herzschmerz, aber auch mit humorvollen und warmen Momenten. Genau das habe ich mir erhofft - doch bekommen habe ich etwas völlig anderes.

    Schon nach wenigen Seiten wirkte die Handlung eher wie ein Wirrwarr. Ich habe das Buch gemeinsam mit @linhelest angefangen, die nach einem Viertel abgebrochen hat. Und ehrlich gesagt, konnte ich das gut nachvollziehen. Ich selbst habe weitergelesen, vor allem weil mich das Schicksal der alten Paulette nicht losgelassen hat.

    Doch der Stil - ob nun von der Autorin oder durch die Übersetzung - macht es einem wirklich schwer. Ständige Zeitsprünge lassen einen oft das Gefühl haben, man hätte etwas verpasst. Zudem zieht sich die Handlung spürbar in die Länge. Viele Szenen wirken belanglos und bremsen den Lesefluss, anstatt die Figuren oder die Handlung voranzubringen.

    Obwohl man durchaus Einblicke in die Vergangenheit der vier Hauptfiguren bekommt, sind sie mir dennoch nicht durchweg sympathisch geworden. Gerade Franck blieb mir trotz seines Schicksale auf Distanz.

    Besonders problematisch fand ich den Umgang mit den Krankheiten der Protagonisten. Philiberts Stottern verschwindet quasi durch Camilles Unterstützung und ein wenig Schauspielerei. Camilles Magersucht wiederum wird durch die Zuwendung von Franck, dem Koch, „geheilt“. Für mich wirkt das verharmlosend und respektlos gegenüber Menschen, die mit solchen Erkrankungen über Jahre hinweg Therapien durchlaufen.Ich empfand die Darstellung als unrealistisch und verantwortungslos.

    Trotz all meiner Kritik hatte das Ende eine emotionale Wirkung auf mich. Auch wenn ich es kommen sah, hat mich eine Szene tatsächlich zu Tränen gerührt. Dieser Moment konnte das Gesamtbild für mich jedoch nicht retten.

    Unterm Strich bleibt es für mich ein Roman mit einer starken Grundidee, die viel Potenzial hatte, aber in meinen Augen leider nicht ausgeschöpft wurde. Statt einer berührenden und mitreißenden Geschichte bekam ich einen verworrenen Text, der mich mehr verwirrt als begeistert hat.

    ©2025 adlatb

  23. Cover des Buches Kein Ort ohne dich (ISBN: B015YMPH8S)
    Nicholas Sparks

    Kein Ort ohne dich

    (697)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Kein Ort ohne dich ist ein Roman, der vor allem über seine Emotionen wirkt und lange nach dem Zuklappen des Buches nachhallt. Nicholas Sparks erzählt hier zwei Liebesgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und verbindet sie am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild.

    Zum einen begleitet man den 91-jährigen Ira, der nach einem Autounfall im Schneesturm ums Überleben kämpft. Allein die Erinnerungen und Zwiegespräche mit seiner verstorbenen Frau Ruth halten ihn am Leben. Diese Rückblicke auf eine jahrzehntelange Ehe sind leise, berührend und voller Wärme. Gerade diese Geschichte hat mich besonders bewegt, da sie zeigt, wie tief Liebe über den Tod hinaus wirken kann.

    Parallel dazu lernen wir Luke und Sophia kennen – zwei junge Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten. Ihre Liebesgeschichte entsteht langsam, vor dem atmosphärischen Setting einer Ranch und des Rodeos, ist jedoch von Konflikten, Unsicherheiten und äußeren Hindernissen geprägt. Auch wenn mir diese Geschichte stellenweise etwas vorhersehbar erschien, konnte sie mich emotional dennoch abholen, vor allem durch die authentischen Figuren und ihre inneren Kämpfe.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht. Die wechselnden Perspektiven und Erzählformen wirkten anfangs ungewohnt, ebenso der ruhige Beginn, in dem in der Gegenwart relativ wenig passiert. Mit zunehmendem Fortschritt wurde die Geschichte jedoch immer fesselnder und intensiver. Besonders das letzte Viertel hat mich vollkommen gepackt – so sehr, dass mir mehr als einmal die Tränen kamen.

    Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet, ihre Entscheidungen nachvollziehbar, und jede Geschichte hat ihre lichten Momente trotz aller Schwierigkeiten. Auch wenn das Ende in Teilen absehbar ist, passt es zur zentralen Botschaft des Buches: dass Liebe, Erinnerung und gemeinsame Zeit wertvoller sind als Geld oder Erfolg. Das Happy End wirkt dabei angenehm zurückhaltend und lässt Raum für eigene Gedanken.

    Insgesamt ist Kein Ort ohne dich ein emotionaler, stellenweise ruhiger, aber sehr bewegender Roman, der Geduld erfordert, diese jedoch belohnt. Für mich ein empfehlenswertes Buch, das vor allem durch Herz, Gefühl und seine tiefgründige Botschaft überzeugt. 

  24. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

    (533)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die junge Marie kommt als Küchenmädchen in die sogenannte Tuchvilla, das Haus des Fabrikanten Johann Melzer. Von Beginn an hat sie es nicht leicht, aber dann stößt sie auf ein Geheimnis, dass sie selbst mit der Familie Melzer verbindet.

    In ruhigem, gemächlichem Erzählstil nimmt die Autorin den Leser mit ins beginnende 20. Jahrhundert. Sie erzählt die Geschichte der Waisen Marie, die eine Chance bekommt, als Küchenmädchen in einer noblen Villa zu arbeiten und zu leben. Stückchenweise wird das Leben und die Personen in der Tuchvilla beschrieben, die zwischenmenschlichen Beziehungen, ein erster Eindruck zur Tuchfabrik vermittelt. Obwohl die Geschichte selbst interessant ist und sich hervorragend lesen lässt, so kommt es gerade in der ersten Hälfte des Buches doch zu Längen, da einfach zu ausführlich über die kleinsten Kleinigkeiten berichtet wird. Als dann mehr Bewegung in die Geschichte kommt, wird es allerdings viel fataler, denn nun ist Schluss mit historischer Glaubwürdigkeit. Ein Küchenmädchen das innerhalb von Monaten zur Kammerzofe wird und zur Vertrauten und Ratgeberin der halben Familie, ist doch arg weit hergeholt.

    Mein Fazit: Auch wenn ich die Tuchvilla gerne gelesen habe, sollte dem Leser zumindest klar sein, dass der historische Anspruch hier doch eher ziemlich gering ist und ein paar Seiten weniger, hätten der Geschichte sicherlich auch nicht geschadet.


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