Bücher mit dem Tag "kunstfälscher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kunstfälscher" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Maestra (ISBN: 9783492060516)
    L.S. Hilton

    Maestra

     (123)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Die Geschichte von Judith Rashleigh war wirklich anstrengend. Anfangs konnte ich die negativen Rezensionen noch gar nicht nachvollziehen, denn im ersten Drittel fand ich das Buc durchaus unterhaltsam. Es gibt viel Erotik und ich fand die Einblicke in die Kunstszene auch interessant.

    Was mich allerdings ziemlich schnell genervt hat, waren die endlosen Beschreibungen und Markennennungen der Klamotten. Ganz ehrlich, was interessiert mich, welche Marke das Kleid ist, das die Frau gerade trägt? Man hatte so den Eindruck, als hätte die Autorin in einem Katalog mit Edelklamotten geblättert und hier alles verwurstet, was sie selbst gern hätte - und Klamotten von H& M sind ein Frevel. Etwas dezenter eingesetzt hätte das die snobistische Einstellung der Figuren zeigen können, so war es einfach nur nervig.

    Interessant war, dass man eigentlich nie so recht wusste, wohin Judiths Reise nun geht - zugleich war das aber auch unglaublich anstrengend, denn oft hatte ich den Eindruck, dass die Autorin es selbst nicht so recht wusste und einfach drauf los geschrieben hat. Sie schafft es dann zwar, die Fäden zusammenlaufen zu lassen, aber auf so kuriose Weise, dass man nur die Augenbraue hochzieht und sich denkt: "Was zum Teufel erzählst du mir hier eigentlich, Mädel?"

    Sex paart sich hier mit Mord und Totschlag und ich will nicht sagen, dass die Geschichte blöd war, sie war nur so unheimlich banal geschrieben. Die Autorin hat dem Leser einfach alles so plump vor den Latz geknallt, dass keinerlei Spannung aufkommen konnte. 

    Eigentlich schade, denn ich war so sehr auf der Suche nach einer Reihe, die Spannung und Erotik gekonnt verbindet - das habe ich hier allerdings nicht gefunden.


  2. Cover des Buches Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild (ISBN: 9783426520321)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

     (83)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Wer träumt nicht davon, in der Provence Urlaub zu machen und das französische savoir-vivre zu genießen: Lavendel-Duft, ein gutes Glas Wein, wunderschöne Landschaften und das spezielle Flair von Südfankreich. Im vierten Band der Provence-Krimis von Pierre Martin ermittelt Madame le Commissaire wieder vor traumhafter Kulisse. Auch Isabelle Bonnet, die das Kommissariat für besondere Angelegenheiten in dem Örtchen Fragolin in der Provence führt, steht kurz vor dem Urlaub. Doch es kommt anders: Isabelle begleitet Kunstsammler Rouven Mardinac zu einer Abendeinladung, bei der ein neu entdecktes Matisse-Gemälde stolz zur Schau gestellt wird. Das Bild des berühmten Malers ist jedoch offensichtlich eine Fälschung - und nicht nur das. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!

    Dies ist der vierte Fall für Madame le Commissaire, obwohl ich keinen der Vorgänger gelesen habe, bin ich gut in die Geschichte reingekommen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Leider ist das aber auch das einzig Positive, was ich zu diesem Buch sagen kann.

    Der Schreibstil beginnt zwar interessant und ruhig, wird aber ziemlich schnell äusserst mühsam. Die ständige indirekte Rede, obwohl die Personen einen Absatz vorher noch direkt miteinander gesprochen haben, gefällt mir überhaupt nicht. Es wird viel zu vieles viel zu oft wiederholt, beispielsweise wird wirklich ständig auf Apollinaires skurrile Art hingewiesen.

    Auch Isabelle wirkt im Verlaufe des Buches immer arroganter, alles gelingt beim ersten Versuch und dabei noch mit unglaublicher Leichtigkeit… Während ihr Privatleben und das Dilemma der zu vielen Verehrer beinahe toddiskutiert wird, plätschern die Fälle einfach so nebenher, es ist für mich zu keinem Zeitpunkt auch nur ein bisschen Spannung zu erkennen… Ich musste wirklich kämpfen, um das Buch fertig zu lesen. Das Ende sollte zwar eine Überraschung bieten, der Leser wird aber schon x Seiten vorher in diese Richtung gestossen, dass es dann doch keine Überraschung mehr war… Trotzdem fand ich nicht ganz alle Schlussfolgerungen von Isabelle schlüssig und nachvollziehbar…

    Leider kein Lesevergnügen für mich. 

  3. Cover des Buches F (ISBN: 9783499249273)
    Daniel Kehlmann

    F

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Dies ist kein klassischer Freizeitroman. Es ist eindeutig Kunst und so gestaltet, dass man den Roman am besten mehrmals Lesen und anschließend diskutieren muss. Ich muss zugeben, dass ich das nicht getan habe und damit bin ich dem Buch vielleicht nicht gerecht geworden. Ich würde es als Buddy-Read für literaturwissenschaftlich Interessierte empfehlen, sodass man jedes Kapitel im Anschluss gemeinsam diskutieren kann. 

    Vordergründig steht die Geschichte der drei Brüder im Zentrum. Dies ist recht gut gestaltet, da ein Tag dreimal (jeweils aus Sicht eines Bruders) erzählt wird. Das wird allerdings keinesfalls langweilig, sondern bringt immer wieder neue Facetten hinzu. Die verschiedenen Erzählstränge finden am Ende zusammen, wenngleich das etwas konstruiert wirkt und das Ende dennoch offen bleibt.

    Daneben geht es aber um viele große Themen und auch Metaebenen werden aufgemacht. Es gibt ein Buch im Buch. Gleichzeitig wird im Buch das Schreiben und die Kust diskutiert, sodass das der Roman sich irgendwo selbst reflektiert. Außerdem geht es um Themen wie Vorhersehung und Schicksal, den eigenen Willen vs. Fremdbestimmung, Blendung und Täuschung,... Zudem gibt es immer wieder fantastische Elemente, bei denenen offen bleibt, ob sie tatsächlich geschehen oder nur Einbildung der Figuren sind.
    Wie bereits angeklungen ist all diese Offenheit und die Leerstellen frustrierend, wenn man es als Freizeitlektüre betrachtet. Wenn man aber über den Roman diskutieren möchte, steckt hier sicherlich viel Potential.

    Trotz Ich-Perspektive bleiben die Figuren Figuren. Sie sind fernab von der Realität und man kann vielleicht in Ansätzen ihre Beweggründe verstehen, sich aber nicht in sie hineinversetzen (was wahrscheinlich auch nicht von Kehlmann gewollt ist).

    Zeitlich spielt der Roman im Sommer vor der Weltwirtschaftskrise, wodurch noch mehr Distanz zwischen dem Roman und mir als Leserin geschaffen wurde, da ich zu dieser Zeit keine Verbindung habe. Das Setting verschärft den Eindruck, dass es sich hier um einen Roman und nicht um eine Geschichte aus dem Leben handelt und schafft Entfernung.

    Alles in allem hat mich vor allem das Setting gestört und teils gelangweilt (Beschreibung von Jahrmärkten, etc.). Der Roman hat interessante Passagen, aber auch sehr langwierige Teile (z.B. Diskussionen über Kunstwerke mit hochtrabenden Fachbegriffen).
    Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich dem Roman durch meine Lesart wahrscheinlich nicht gerecht geworden bin. Hätte ich ihn im Buddy-Read oder im Kontext einen Uni-Seminars gelesen und die Kapitel anschließend diskutiert, kann es gut sein, dass er mir besser gefallen hätte. So kann ich ihm aber nur 2,4 Sterne geben.

  4. Cover des Buches Holmes und ich – Unter Verrätern (ISBN: 9783423761642)
    Brittany Cavallaro

    Holmes und ich – Unter Verrätern

     (59)
    Aktuelle Rezension von: InaffableJames

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert, die Chemie zwischen den Charakteren wurde perfekt umgesetzt. Für mich war es ein Buch das ich nicht mehr aus den Händen lassen wollte, wodurch ich eine mindestens eine schlaflose Nacht gehabt habe. 


    Jamie und Charlotte hatten nach anfänglichen Schwierigkeiten, super harmoniert. Ich fand das Buch war eine perfekte Mischung aus Spannung und Emotionen. 

  5. Cover des Buches Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (ISBN: 9783423143745)
    Alex Capus

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    Es begann langweilig, doch dann interessierte mich die Durchführung einer originellen Idee: Drei Personen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, hätten sich begegnen können oder sind sich ganz flüchtig begegnet.

    Da ist das Zeichentalent Emile Gilliéron, der lange Jahre ein enger Mitarbeiter Heinrich Schliemanns war und es mit der wissenschaftlichen Dokumentation archäologischer Funde nicht so genau nahm, Felix Bloch, Physiker, der in der atomaren Forschung jener Zeit (Einstein, Oppenheimer, Schrödinger) eine Rolle spielte und Laura d'Oriano, von deren Spionagetätigkeit ich nur im Klappentext las, denn in der Mitte des Buches waren wir immer noch nicht so weit.

    Und da habe ich abgebrochen, weil mich das Buch nicht auf Dauer fesseln konnte. Sicher, es ist intelligent geschrieben, man erfährt einiges über Atomphysik, über die Ausgrabungen in Griechenland und auch die Sprünge hin und her zwischen den Personen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, haben mich nicht gestört.

    Aber es fehlte der Funke, der bei mir ein nachhaltiges Interesse hätte entzünden können. Manche Passagen werden im Zeitraffer erzählt, darunter einiges, wo ich gerne mehr erfahren hätte. Und anderes zu detailliert Geschilderte hat mich gähnen lassen und letztlich zum Abbruch dieses Romans mit biografischen Elementen geführt.
  6. Cover des Buches Fastenopfer (ISBN: 9783548288314)
    Anton Leiss-Huber

    Fastenopfer

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Die Charaktere wurden mit viel Humor wiedergegeben, besonders Schösi die Haushälterin des Pfarrers lässt einen von einer Lachslave in die nächste springen.

    Mit humorvollen Verwicklungen und Entwicklungen sucht Kommissar Max Kramer mit seinem Kollegen den Mörder. Maria Evita, Max seine Jugendliebe und Novizin im benachbarten Kloster, hilft ihm bei der Lösung und er ihr Kramer beim heimlichen Fastenbrechen nicht nur mit Schokolade.

    Nebst den Mörder deckt Kramer auch ein Betrugsdelikt auf. 

     

    Fazit, ein humorvoller Regionalkrimi in dem man lange im Dunkeln tappt. Der leicht und flüssig zu lesen ist.

  7. Cover des Buches Wanted (3): Lass dich fallen (ISBN: 9783453358461)
    J. Kenner

    Wanted (3): Lass dich fallen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Panda0712
    Danke an den Random House Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

    Das Cover & der Schreibstil:

    Die mit Spitze besetzten Cover stellen einen echten Blickfang dar! Der Schreibstil von Kenner ist genauso flüssig, wie in den vorherigen beiden Bänden.

    Zum Inhalt:

    Katrina Laron verzehrt sich nach Cole und wünscht sich nichts sehnlicher als eine einzige Nacht mit diesem geheimnisvollen Mann, um ihn endlich aus ihren Gedanken streichen zu können. Leichter gesagt als getan, denn Cole birgt – ebenfalls wie Kat – ein düsteres Geheimnis, das beide nur noch enger zusammenschweißt. Ein aufregendes Spiel aus Lust und Unterwerfung beginnt.

    Meine Meinung:

    Bereits die beiden Vorgänger in dieser Reihe haben mir gut gefallen und so war mir klar, dass ich den dritten und letzten Teil ebenfalls einfach lesen muss. Dieser Band ist etwas anders als die vorherigen aufgebaut, was ich persönlich gut finde. Cole ist eine harte Nuss, doch Kat ist keine Frau, die einfach so aufgibt und so kämpft sie um diesen verletzlichen Mann. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht wird auch Cole recht schnell klar, dass er sich Kats Anziehung nicht entziehen kann, doch die Angst, die Kontrolle über sich zu verlieren, hindert ihn daran, sich ihr vollends zu öffnen. Der Mix aus Erotik und Thrill ist gelungen und hat die Geschichte etwas abwechslungsreicher gestaltet. Was mir nicht so gut gefallen hat, war Coles zurückhaltende und sanfte Art. Ich hätte mir einen härteren und dominanteren Charakter gewünscht, dieser hätte besser zu seinen Vorlieben gepasst. Das Ende dieser Trilogie war sehr gelungen und lässt den Leser mit einem zufriedenen Gefühl zurück.

    Mein Fazit:

    Eine tolle Trilogie und Charaktere, die sich in mein Herz geschlichen haben. J. Kenner ist eine Autorin, die man sich merken sollte!

    Ich vergebe 4 Pandapfoten!
  8. Cover des Buches Der Augenblick der Zeit (ISBN: 9783896675699)
    Stephanie Schuster

    Der Augenblick der Zeit

     (24)
    Aktuelle Rezension von: milkysilvermoon
    Bei einer Auktion in London entdeckt die Galeristin Ina Kosmos ein interessantes Bild: ein Frauenporträt, das sie für ein noch unbekanntes Werk von Leonardo da Vinci hält. Sie wird zwar bei der Versteigerung überboten, setzt aber dennoch alles daran, das Gemälde zu finden und den Zusammenhang mit dem berühmten Renaissancekünstler zu beweisen. Wie ist das Bild entstanden? Welches Geheimnis verbirgt es? Dem Porträt ist auch Georg Tannstetter schon 500 Jahre früher auf der Spur. Der Arzt und Sterndeuter hat die Entstehung des Bildes am Mailänder Hof erlebt, wo da Vinci als Künstler beschäftigt war…

    „Der Augenblick der Zeit“ ist ein unterhaltsamer Roman von Stephanie Schuster, der die Themen Geschichte und Malerei verknüpft.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus drei Teilen. Jedes der 20 Kapitel trägt als Überschrift den Namen eines Farbpigments. Sie wechseln vom Dunklen immer mehr zum Hellen, sodass das letzte Kapitel schließlich mit „Licht“ überschrieben ist. Dies habe ich als eine kreative, schöne Idee empfunden. Es gibt zwei Erzählstränge, wovon einer die Perspektive von Ina und einer die Perspektive von Tannstetter einnimmt. Die Handlung spielt folglich abwechselnd einerseits an unterschiedlichen Orten in der Gegenwart und andererseits zwischen den Jahren 1493 bis 1519. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und anschaulich. Gut gelungen ist es, in den historischen Passagen den Roman sprachlich anzupassen. Der Einstieg in die Geschichte fiel leicht. Die Übergänge zwischen den beiden Erzählsträngen funktionieren gut.

    Mit Ina und Tannstetter gibt es zwei sehr unterschiedliche Hauptprotagonisten, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Beide Figuren wirken in sich stimmig und authentisch. Einige Nebencharaktere bleiben für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu blass.

    Ein großer Pluspunkt des Romans ist es, dass er auf historische Persönlichkeiten und wahre Begebenheiten zurückgreift. Ich habe es sehr genossen, mehr über Leonardo da Vinci, Georg Tannstetter und andere Personen der Geschichte zu erfahren, die real existierten. Mit dem „La bella principessa“ getauften Gemälde, das ein Bildnis der Mailänder Adeligen Bianca Sforza darstellen soll, bezieht sich der Roman auf ein tatsächliches Werk, um das es eine spannende Kontroverse gibt, ob das Porträt von da Vinci gemalt wurde. Dass diese nun auch literarisch verarbeitet wird, hat mir gut gefallen. Fakten und Fiktion werden auf gelungene Weise miteinander verwoben. Zudem erfährt der Leser einiges über die Farbenlehre, Pigmente, die Analyse von Gemälden und vieles mehr. Ich habe gerne etwas über die Kunst allgemein und die Lebensumstände in der Renaissance gelernt. Die gründliche Recherche der Autorin wird an etlichen Stellen deutlich. Insgesamt ist der Roman somit nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

    Die Idee, das besagte Gemälde auf dem Cover abzudrucken, ist gleichsam naheliegend und sehr passend. Optisch ist die Gestaltung äußerst ansprechend umgesetzt. Auch den poetisch anmutenden Titel finde ich sehr treffend.

    Mein Fazit:
    Mit „Der Augenblick der Zeit“ hat Stephanie Schuster einen gelungenen Roman geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern auch viele interessante Fakten vermitteln kann. Eine empfehlenswerte Lektüre - nicht nur für Fans von historischer Literatur und Kunstliebhaber.
  9. Cover des Buches Sechsunddreißig Diamanten und ein Mord (Jackie Dupont - Diamond Detective, Band 1) (ISBN: 9781521153123)
    Runnah von Spielfeldt

    Sechsunddreißig Diamanten und ein Mord (Jackie Dupont - Diamond Detective, Band 1)

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Gerhard
    Ich war hin und her gerissen bei dem Buch ,,.. Es hat mich auch wirklich einige Tage in der Handtasche begleitet,.. Dann kam es wieder weg und wurde später weiter gelesen,.. Ich mag ja dieses Springen in Büchern zwischen den Zeiten, Vergangenheit und Gegenwart,.. Immer neue Hinweise oder Finten und dann geht's 2 Schritte vor und einen zurück,.. Manchmal drohet man sich im Kreis und kommt trotzdem 2 Kapitel spöter ans Ziel,.. Ich fand die Story an sich richtig gut und konnte ihr auch super folgen,.. Nur manchmal war es etwas "zu vorausschauend" - man könnte sich denken wie das jetzt wieder passierte ,... Aber die Vergangenheit hatte eine wesentliche Rolle und der Schluss war dann nochmal überraschend und auch im Laufe der Geschichte gab es einige spannende und überragende Momente,.. Ich hoffe die Taffe Frau ermittelt weiter ;-) man was war sie eine geniale charakterbesetzung in mitten der Männer Domäne:-)
  10. Cover des Buches Rochade (ISBN: 9783711721099)
    Reinhard Tötschinger

    Rochade

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Baudi60

    "Ein restauriertes Bild ist zwar das Original, aber nicht mehr im Originalzustand." So fachsimpeln die Experten im Roman, als es darum geht die Echtheit eines Bildes festzustellen. Und wo liegt der Unterschied zwischen Kopie und Fälschung? Schon interessant...

    Zum Inhalt: Vermeers Gemäde "Die Malkunst" wurde bei einem Anschlag beschädigt. Prof. Hartmann vom Kunsthistorischen Museum Wien wird mit der Restaurierung beauftragt. Der Bundeskanzler wird darauf aufmerksam und will es für sein Büro haben. So ein teures Bild ausserhalb des Museums, das gefällt Prof. Hartmann wiederum gar nicht und er lässt sich etwas einfallen...

    Wertung: Die Sätze sind teilweise kurz und mit Gedankengängen des Professors. Das macht die Sache etwas holprig und hemmt den Lesefluss. Zudem hat die Geschichte ein paar Längen. Es gibt viele Kipferl und noch mehr Kaffee. Trotzdem ist eine gewisse Spannung vorhanden, weil man schon wissen will wie es weitergeht. Gut gefallen haben mir die Rückblenden zum Werdegang des Bildes.

    Cover: viel zu dunkel und düster. Dazu nicht identisch. Der "Malkunst" nicht angemessen.

    Fazit: Eine interessante Geschichte rund um das Restaurieren und Kopieren von Gemälden. Allerdings mit ein paar Punkten die mir nicht so gefallen haben. Siehe oben. Daher von mir gute 4 Sterne.



  11. Cover des Buches Das Sterben der Bilder (ISBN: 9783839218181)
    Britta Hasler

    Das Sterben der Bilder

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Britta Hasler entführt uns in das historische Wien und verstrickt uns in einen gekonnt aufgebauten Thriller vor wahrhaft künsterlischer Kulisse. Wer sich in der Kunst rund um Rubens und Co. etwas auskennt, bzw. sich für Kunst interessiert, der wird hier wahrhaft genüssliche Stunden verbringen. Die Autorin verstrickt hier sehr gekonnt die Liebe zur Kunst mit verschiedenen Handlungssträngen in einem Spannungsbogen bis zum Schluss. Schön zu erkennen ist auch hier wieder die Vorliebe der Autorin am "Abseitigen" und Ungewöhnlichen. Mir gefallen sehr die feinen, eingeflochtenen Nuancen darin, mit der sie die Geschichten zu etwas Besonderem macht.

    Die Sprache ist wie immer wunderschön, voller Metaphern und anderen Stilelementen. Dadurch wird das Buch richtig lebendig und gehaltvoll und schafft es so, sich von den vielen anderen Thrillern abzuheben.

    Ich kann hier definitiv eine Leseempfehlung aussprechen!

  12. Cover des Buches Acqua alta (ISBN: 9783257231755)
    Donna Leon

    Acqua alta

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis fünftem Fall treffen wir auf zwei alte Bekannte - die Opernsängerin Flavia und ihre Lebensgefährtin Brett. Diese wird von zwei ihr unbekannten Männern Zuhause überfallen und zusammengeschlagen. Schon bald findet Brunetti heraus, dass der Überfall etwas mit dem Kunsthandel zu tun hat. Als dann noch ein Museumsdirektor ermordet wird, steigt nicht nur das jährliche Hochwasser in Venedig, sondern auch die Gefahr der Täter geschnappt zu werden. Bei diesem Fall fande Ich es toll, dass man nicht nur Brunetti mit Familie und Kollegen wieder getroffen hat, sondern auch Brett und Flavia, die in diesem Teil eindeutig sympathischer rüberkamen. Das Buch habe ich an zwei Abenden durchgelesen - als Leser kann man sich berieseln lassen und nach einem etwas anspruchsvolleren Buch ist Brunetti genau das richtige um Lesespaß und Entspannung zu kombinieren.

  13. Cover des Buches Headhunter (ISBN: 9783945386514)
    Jo Nesbø

    Headhunter

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    "Ich bin Headhunter. Das ist nicht sonderlich schwer. Aber ich bin der Beste von allen."

    Das ist nun mein zweiter Jo Nesbo und irgendwie fiel es mir schwer mich in die Geschichte zu vertiefen. Aber das dran bleiben hat sich gelohnt weil es sich auf einmal das Blatt wendet und ganz anders erscheint, wie es wahr.

    Ein Headhunter und Dieb der dachte er würde endlich einen großen Raub machen. Entdeckt aber etwas wo ihm der Atem stockt. 

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Buch sage ich Euch, bleibt dran!

  14. Cover des Buches Der Modigliani-Skandal (ISBN: 9783404174539)
    Ken Follett

    Der Modigliani-Skandal

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Annette123
    Was soll man dazu sagen? Ein typischer Ken Follet ist dieses Buch auf keine Fall. Der Schreibstil ist wie gewohnt gut, jedoch ist das Thema meiner Meinung nach sehr lückenhaft dargestellt. Es geht um einen Kunstraub eines sehr wertvollen italienischen Künstlers. Dieses Bild und auch andere wurden, teilweise mehrfach, kopiert. Den Künstlern die die Bilder kopiert haben ging es darum zu demonstrieren, dass es den Kunsthändlern nicht um die Kunst an sich und schon gar nicht um den Künstler geht, sondern einzig und allein um das gesellschaftliche Ansehen was man erlangen kann, wenn man im Besitz von  hochwertiger Kunst ist. Eine junge Frau ist auf der Suche nach dem Original Bild des italienischen Künstlers, weil sie anhand dessen Ihre Doktorarbeit scheiben möchte. Nachdem sich der ganze Kunstschwindel jedoch am Ende aufgedeckt hat, ist sie sich darüber gar nicht mehr so sicher, ob sie tatsächlich eine Doktorarbeit schreiben möchte. Das Ende hängt für meine Begriffe etwas in der Luft.
    Es gibt auf jeden Fall bessere Bücher von Ken Follet.
  15. Cover des Buches Schicksal und Gerechtigkeit (ISBN: 9783453426610)
    Jeffrey Archer

    Schicksal und Gerechtigkeit

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:
    William Warwick ist der Sohn eines einflussreichen Anwalts. Schon immer wollte er zur Polizei. Was seinem Vater nicht gerade gefällt. Beide gehen einen Deal ein. William studiert ein Fach seiner Wahl. Wenn er danach immer noch den Wunsch verspürt zur Polizei zu gehen, legt ihm sein Vater keine Steine in den Weg. Und so kommt es wie es kommen muss. Im September 1982 tritt William seinen Dienst im Polizeirevier Brixton an. Obwohl er als Studierter eigentlich gewisse Privilegien hat, möchte er von unten anfangen. Mehr durch Zufall und durch seine Kunstkenntnisse landet er schon bald beim Scotland Yard und bekommt es hier mit allerlei Fällen zu tun.....

    Leseeindruck:
    "Schicksal und Gerechtigkeit" ist mein erstes Buch von Jeffrey Archer. Ich hatte Befürchtungen, dass es sich um schwere Kost handelt und wurde positiv überrascht. Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und die Geschichte lässt sich somit gut lesen. Hauptsächlich geht es um William und seinen Werdegang. Dazu gibt es am Anfang eine längere Einführung. Was mir persönlich schon fast zu detailreich war. Dann wiederum kommen Szenen, die mir zu schnell abgehandelt wurden. Für mich hat hier einfach die Mischung nicht gestimmt. William selbst war mir zu perfekt und glatt. Obwohl ich viel über ihn erfahren habe, blieb er blass. Seine Fälle bearbeitet er effektiv. Stakato mäßig. Einer nach dem anderen. Auch hier blieb deshalb viel auf der Strecke. Im Endeffekt habe ich den Roman nur noch überflogen. Mir war es einfach zu unspektakulär und trocken.

    Fazit:
    Vielleicht habe ich nicht gerade das beste Buch des Autors erwischt. Ich bin jedenfalls einfach nicht mit der Geschichte warm geworden. Sie hatte irgendwie keine Höhen und Tiefen und konnte mich deshalb nicht abholen.

  16. Cover des Buches Selbstporträt (ISBN: 9783499628894)
    Helene Beltracchi

    Selbstporträt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Als 2011 der Maler Wolfgang Beltracchi als Kunstfälscher entlarvt wird, steht die internationale Kunstwelt erschüttert Kopf. 

    Wie kann es sein, dass kompetente Sachverständige jahrelang von einem einzelnen Mann an der Nase herumgeführt worden sind? 

    Dieses Buch schildert den Werdegang des als Wolfgang Fischer in Höxter geborenen Malers. Allerdings ist es eine Autobiografie und daher ausschließlich aus Sicht von Beltracchi geschrieben. Manchmal gibt es Kommentare von seiner Frau Helene.  

    Wie alles begann ... 

    Als Sohn eines Kirchenmalers geboren, wurde er des Gymnasiums verwiesen. Auch die Kunstakademie schließt er nicht ab. Er frönt jahrelang dem Leben eines Hippies, nimmt Drogen und tingelt als erfolgloser Künstler in einem Mercedes durch die Welt. Seine Welt ändert sich schlagartig, als er erkennt, dass mit Kunstfälschung viel Geld zu machen ist.

    Sein Gespür für Künstler und sein photographisches Gedächtnis helfen dabei, genauso wie die Gier der Kunsthändler und Kunstsammler, ein Bild von Henri Matisse, Max Ernst, Francis Picabia, Max Pechstein, André Derain, Heinrich Campendonk und Fernand Léger zu verkaufen bzw. besitzen. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch erzählt eine abenteuerliche Geschichte. Allerdings dauert es gefühlte Ewigkeiten (bis zu den beiden letzten Kapiteln 16 und 17) bis Beltracchi entlarvt wird. Davor erfahren wir ziemlich detailreich mit wem, wann und wo Beltracchi, der damals noch Fischer hieß, Drogen konsumiert hat. Das hätte meiner Meinung nach stark gekürzt werden können. Die Zeiten, in denen der Konsum von verbotenen Substanzen als „cool“ empfunden werden, sind eigentlich vorbei.

    Für mein Empfinden kommt die Entlarvung ein wenig zu kurz, aber das Buch ist ja auch Sicht Beltracchis geschrieben.

    An einigen Stellen musste ich ein wenig grinsen und den Kopf schütteln. Beltracchi hält die hochbezahlten (oft selbst ernannten) Experten zum Narren und schildert die  seltsamen Vorgänge am internationalen Kunstmarkt. Die Preise, die für manche Bilder erzielt werden, sind obszön hoch und, (ein bisschen Schadenfreude muss sein), daher gönne ich es den gierigen Käufern, einer Fälschung aufgesessen zu sein. 

    Doch sind es wirklich Fälschungen im Sinne eines Duplikates? Wenn das stimmt, was Beltracchi erzählt, so hat er vor allem verschollene Bilder, von denen es nur undeutliche Fotos bzw. verbale Beschreibungen gab, zu einem „neuen Leben“ erweckt. Ob man das als Fälschung bezeichnet oder nicht, darüber streiten die Experten.  

    Zahlreiche Abbildungen der Gemälde Beltracchis finden sich in den knapp 610 Seiten.

    Es ist auch kaum verwunderlich, wenn Beltracchi keine Reue zeigt. Manchmal, so habe ich den Eindruck, hält Beltracchi alles für ein großes Spiel mit ihm als Hauptdarsteller.  

    Fazit: 

    Wie ein Maler die internationale Kunstszene jahrelang an der Nase herumführte - eine Selbstdarstellung, der ich 4 Sterne gebe..


  17. Cover des Buches Falsche Bilder - Echtes Geld (ISBN: 9783462045093)
    Stefan Koldehoff

    Falsche Bilder - Echtes Geld

     (2)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    Es scheint wie bei Derivaten nur noch darum zu gehen, diese Dinge wie heiße Kartoffeln weiterzureichen. Aber niemand schnürt das Paket mal auf und schaut nach, was drin ist. Es gilt nicht mehr: Was wertvoll ist, wird handelbar, sondern: Was handelbar ist, wird wertvoll.

    Ein Mann malt Bilder, gibt sie seiner Frau, seiner Schwägerin oder einem Freund, und lässt sie zu Experten bringen. Nicht, um ihren Wert zu schätzen. Sondern um ihre Echtheit zu bestätigen.
    Wolfgang Beltracchi hat im Gegensatz zu vielen anderen Kunstfälschern der Geschichte nicht nur einen großen Künstler kopiert, sondern gleich mehrere. Die Masche? Er hat sich Maler aus der zweiten oder dritten Reihe gesucht, deren Werke zumindest teilweise durch die Zeit des Nationalsozialismus verschwunden sind, ihre damals amtlichen Werkverzeichnisse studiert, die aus Kostengründen nicht immer vollständig bebildert waren, und dort gezielt nach Werken gesucht, die zwar namentlich bekannt, also existent und dem Künstler zugeschrieben waren, aber seit dem Krieg als verschollen galten. Die Kunstwelt wusste also, dass es ein Bild mit diesem Titel von besagtem Künstler gibt, aber niemand konnte mehr sagen wie es genau aussah. Und hier ließ Beltracchi seiner Fantasie freien Lauf. Doch damit nicht genug. Beltracchi, seine Frau, seine Schwägerin und ein weiterer Freund der Familie brachten die Fälschungen zu den zuständigen Experten, die das oftmals alleinige Recht besaßen, neu auftauchende Werke dem Gesamtwerk ihres Künstlers zuzuordnen oder abzulehnen und somit ihre Echtheit zu bestätigen. Und das taten sie, reihenweise. Wolfgang Beltracchi hat über Jahre, ja, sogar jahrzehntelang den Kunstmarkt mit Fälschungen geflutet - bis man ihm schließlich doch auf die Schliche gekommen ist. Reichlich spät.

    Stefan Koldehoff und Tobias Timm beleuchten in ihrem Buch nicht nur den Fall Beltracchi, sondern versuchen auch zu beantworten, was jeder mit gesundem Menschenverstand sich angesichts dieses Sachverhalts fragen muss: Wie konnte ein Mann wie Wolfgang Beltracchi reihenweise Kunstfälscher täuschen und mit seinen vermeintlichen Originalen Millionen verdienen? In Zeiten immer modernerer Untersuchungs- und Bestimmungsmethoden. Wieso wurden diese in vielen Fällen nicht einmal bemüht, sondern Gemälde einfach aus dem Bauch heraus für echt befunden? Der entstandene Schaden ist enorm. Nicht nur für die Sammler, die Fälschungen aufgesessen sind, sondern auch für das Vermächtnis der gefälschten Künstler.
    Für mich war dieser Einblick in die Funktionsweise des Kunstmarktes ziemlich interessant. Ich wusste vorher überhaupt nichts über solche Dinge, ich kann nicht mal behaupten im Kunstunterricht besonders interessiert gewesen zu sein. Aber hier ging es auch gar nicht so sehr um die Kunst, sondern mehr um die Menschen, die mit ihr handeln. Profitgier, Mauschelei, Diskretion bis zum bitteren Ende. Aber interessant oder nicht, für einen Laien wie mich war es stellenweise schwer, den Sprüngen innerhalb des Falls Beltracchi zu folgen, die Zusammenhänge letztlich zu einem großen Ganzen zusammen zu fügen.

    Koldehoff und Timm versuchen in den Kunstmarkt einzuführen, haben aber mindestens so viel Verwirrung gestiftet, wie sie mir Fragen beantwortet haben. Dafür gibt es von mir drei Blümchen. 
  18. Cover des Buches Kein Rauch ohne Feuer (ISBN: 9783548268194)
    Peter Robinson

    Kein Rauch ohne Feuer

     (19)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    Durch Zufall bin ich leider erst jetzt auf Peter Robinson gestossen und bin überrascht, wie angenehm und menschlich sich der Inspektor Alan Banks
    in seine Ermittlungen verhält.Die Polizei wird zu zwei Bränden auf Hausbooten geholt, die sehr rätselhaft sind. Mittlerweile werden weitere Brände gemeldet, die offenbar gelegt worden sind von einem Täter, der seine Spuren verwischen will. Bei einem der Brandopfer werden Turner-Bilder gefunden, die offenbar gefälscht worden sind.Wer ist der Hintermann, der diese Brände gelegt hat und was will er verbergen? Alan Banks wird auch beinahe ein Opfer eines solchen Brandes,wird zum Glück aber in letzter Minute noch gerettet.Mir gefällt die ruhige und menschliche Art von Alan Banks und ich werde mein bisheriges Vorurteil revidieren und weitere Kriminalfälle von ihm  lesen!
  19. Cover des Buches Die dunklen Farben des Lichts (ISBN: B008X2Q330)
    Andrea Gunschera

    Die dunklen Farben des Lichts

     (14)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Der Maler Henryk Grigore ist erfolglose und erhält einen Auftrag. Er soll ein Vermeer-Gemälde fälschen für die Kunstsammlerin Martha Haussen. Henryk verliebt sich in Martha. In dem Moment als er ihr Gesicht auf dem Gemälde verewigt, hat sie einen mysteriösen Verkehrsunfall und kommt um´s Leben. Später bei einer Ausstellung entdeckt er seine Fälschung, das Original gehandelt wird. 

    Teilweise etwas merkwürdig. Doch auch sehr faszinierte Geschichte mit mysteriöse Bestandteile. Henryk´s Charakter ist schon etwas merkwürdig und manchmal etwas einsilbig. Doch gerade deshalb ist die Geschichte so spannend. Man erfährt viel über das Fälschen von Gemälden. Eine sehr intensive und doch einseitig Liebesgeschichte. Taschentücher werden mehr als einmal gebraucht. Die Geschichte liebt man oder man hasst sie bzw. findet sie langweilig. Ich liebe Geschichte die nicht wie andere verlaufen bzw. mal etwas anders sind.

  20. Cover des Buches Gefährliches Talent (ISBN: 9781611098280)
    Charlotte Elkins

    Gefährliches Talent

     (5)
    Aktuelle Rezension von: florales
    Sie hat den absoluten Kennerblick. Alix London, Kunstexpertin, wird engagiert für eine fachmannische Beratung beim Kauf eines Kunstwerks. 
    Doch jemand scheint etwas dagegen zu haben, dass sich Alix ein Urteil bildet. 
    Sie gerät in Lebensgefahr und kann sich das nicht erklären. Gemeinsam mit der Polizei und einem FBI - Agenten, der sich am Anfang nicht als solchen zu erkennen gibt, versucht sie, den Anschlägen auf den Grund zu gehen. 
    Gähn!!! - Kunstexpertin und Spannung. Passt das zusammen? Ja, denn "gefährliches Talent" ist spannend von Anfang bis zum Ende. Flüssig geschrieben, absolut nachvollziehbar und schlüssig.
    Leider habe ich das Buch in ein paar Stunden gelesen, aber es gibt ein leicht offenes Ende > Das Buch ist natürlich in sich abgeschlossen, trotz allem könnte Alix London aus meiner Sicht in weitere Missgeschicke der Kunsthändler und Galerien weltweit hinzugezogen werden. Könnte echt spannend werden...

    4 Sterne - da es nicht zu den sensationellen Büchern, aber doch zum sehr guten Lesestoff dieses Genres gehört.  
  21. Cover des Buches Der Nazi und der Kunstfälscher (ISBN: 9783869640822)
    Edward Dolnick

    Der Nazi und der Kunstfälscher

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem Sachbuch beleuchtet Edward Dolnick die Geschichte des niederländischen Kunstfälschers Han van Meegeren, der es schafft in den 1930er Jahren echte und selbst ernannte Kunstexperten mit seinen mittelmäßigen Fälschungen von Jan Vermeers Gemälden zu täuschen.  

    Han van Meegeren ist ein mittelmäßiger Maler, dessen eigene Werke von Kunstexperten als abqualifiziert wurden. Erst als er mit Hilfe von Galeristen und Kunsthändlern einige Werke als unbekannte Vermeers auszugeben, rollt der Rubel. Das Who ist Who der 1930er Jahre kauft die Fälschungen zu obszönen Preisen. Mit dabei sind Museen genauso wie Adolf Hilter und Hermann Göring. Der „Zwang“ einen echten Vermeer besitzen zu wollen, spielt Van Meegeren bestens in die Hände. 

    Van Meegeren macht sich die Eitelkeit der Kunstexperten zu Nutze, die weder sich noch der Öffentlichkeit eingestehen können und wollen, einem Fälscher aufgesessen zu sein. Selbst als Van Meegeren unter Aufsicht einen „Vermeer“ produziert, rücken die Experten nicht von ihrer Meinung ab.  

    Wie heißt es so schön? „Man sieht nur, was man sehen will“ - das passt hier in diese Kunstfälscherszene perfekt. Was mich allerdings erschreckt ist, die Leichtgläubigkeit der sogenannten Experten. Da stellt Van Meegeren Gemälde her, die mit einem Vermeer kaum eine Ähnlichkeit haben und dennoch werden sie als Werk des Meisters eingestuft. Selbst mir als absoluter Laie fällt auf, wie sich die Bilder unterscheiden. Die echten Vermeers sind detailreich, mit Schwung und tollen Lichteffekten dargestellt, während die Fälschungen echt hässlich und platt daherkommen.   

    Interessant ist, dass selbst wissenschaftliche Untersuchungen nicht immer Fälschungen wirklich entlarven. Der Autor zeigt, welchen Aufwand Van Meegeren betreiben muss, um die Gemälde auf „alt“ zu trimmen. Das beginnt bei der passenden Leinwand, über die chemisch entsprechenden Farben und endet beim „Backen“ des Gemäldes, um die korrekten Risse im Firnis darzustellen.   

    Ein kleine Kritik muss ich anbringen: Der Original-Titel („The Forgers Spell“) ist weitaus besser als der deutsche. Das Wort „Nazi“ triggert viele potentielle Leser an. Göring & Co. sind aber hier nur Nebenschauplätze, auch wenn die Arbeit der so genannten „Monuments Men“ geschildert wird. In Wahrheit geht es um Kunstfälschungen und den Wahnwitz, welche Preise Sammler zu zahlen bereit sind. Im Mittelpunkt steht Han van Meegeren, der die Kunstexperten sowie die Käufer an der Nase herumführt. Da passt es perfekt dazu, dass man ihm nicht glaubte, als er zugab, die Vermeers (und andere) gefälscht zu haben. Darüber musste ich schon heftig schmunzeln.   

    Das Buch ist bestens recherchiert und liest sich spannend wie ein Krimi. Die technischen Details der Fälschungen sind interessant. Der Autor gibt auch Einblick in das historische und gesellschaftliche Umfeld. Er beleuchtet die psychologischen Aspekte, die eine Fälschung als „echt“ erscheinen lassen.  

    Fazit: 

    Ein gut recherchiertes Sachbuch, das sich wie ein Krimi liest und versucht, den Mechanismen der Preisgestaltung mancher Kunstwerke zu ergründen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  22. Cover des Buches täuschend echt (ISBN: 9783958130968)
    Jo Stammer

    täuschend echt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Christian Mohn startet nach einer Haftstrafe einen Neuanfang. Die Annonce: „Ich male jedes Bild für sie“ bringt ihn auf die ganz große Idee für ein Bombengeschäft. Er lässt sich die Werke bekannter Künstler „kopieren“ und bietet sie in verschiedenen Galerien an. Unter verschiedenen Identitäten bewegt er sich in der Szene, das kann den Leser schon ein wenig verwirren. Lange kann das wohl nicht gut gehen und irgendwann fliegt er bestimmt auf, zu kompliziert ist sein Netz, das er gesponnen hat. Schnell ist man ihm bzw. seinen Pseudonymen auf der Spur.

    Spannend ist besonders, dass es sich hier um einen realen Fall handelt, der sich in den 90er Jahren in England ereignete. Empfehlenswert.


  23. Cover des Buches Die geheime Gesellschaft. (ISBN: 9783442725854)
    Alan Wall

    Die geheime Gesellschaft.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Back to Blood (ISBN: 9781600244681)
    Tom Wolfe

    Back to Blood

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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