Bücher mit dem Tag "kunstwerke"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kunstwerke" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.949)
    Aktuelle Rezension von: Richard_Sturmport

    Sakrileg habe ich nie gelesen, aber dieses Buch hier - Illuminati - hat mich von der ersten Sekunde in ihren Bann gezogen. Dan Brown hat es verstanden, mithilfe von kryptischen Symbolen und Mathematik eine spannende Jagd auf einen Mörder zu erzählen. Und vor allem wird auch der immer währende Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion thematisiert. 

    Wer von euch die Filme gesehen hat, empfehle ich doch nochmal das Buch zu lesen.

  2. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: AlinaLiebtLesen

    Eine junge Fotografin, Gabrielle Maxwell, wird Schauopfer eines grausamen Verbrechens und kann ihren eigenen Augen nicht trauen. Der Kommissar, Lucan Thorne, nimmt sich ihrer an und führt sie in eine Welt aus Vampiren, Gefahr und Erotik.

    Ich war ziemlich gespannt als ich den ersten Band dieser Reihe anfing zu lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

    Man kommt gut in die von der Autorin erschaffene Welt, in der die Vampire nicht als tote Ungeheuer, sondern als attraktive und starke Männer dargestellt werden.

    Man merkt sofort das Knistern zwischen Gabrielle und Lucan und auch die Zwiegespaltenheit und Verzweiflung der Charaktere konnte ich gut mitfühlen.

    Besonders gut gefallen hat mir die Einbindung der Nebencharaktere in der Geschichte. So kann man sich nur auf die nächsten Bände freuen.

    Einen kleinen Punktabzug gab es, weil ich mich zu Beginn des Buches einfach nicht so mit Lucan identifizieren konnte und ich denke das andere Charaktere der Folgebände mich mehr catchen werden.

    Nichtsdestotrotz bin ich auf die nächsten Geschichte rund um die Krieger und ihre Stammesgefährtinnen gespannt.

  3. Cover des Buches Voyeur (ISBN: 9783499249174)
    Simon Beckett

    Voyeur

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Du gehörst mir.
    Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit der Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen – attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos.
    Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun.
    Wenn Besessenheit zum Mord führt: Die Geschichte einer sexuellen Obsession.

    Bisher habe ich so viel verdammt Gutes vom Autor Simon Beckett und seiner Hunter-Reihe gehört. Ich wollte aber erst einmal mit den Büchern anfangen, die im Schnitt nicht so gut beim Leser wegkommen, mir eine eigene Meinung bilden. So griff ich nach Obsession zu diesem Buch. Begeistern konnte es mich aber leider nicht. 

    Ich hatte Probleme gehabt, mich auf die Story einzulassen. Weder die Handlung, noch die Charaktere konnten mich überzeugen. Vielleicht bin ich selbst zu wenig von etwas besessen, um mich mit dem Charakter von Donald Ramsey identifizieren zu können. Das mag ich gar nicht abstreiten. Aber mir erschien er einfach nur plump, ohne große Wirkung und Ausstrahlung. 

    Auch wenn in der Ich-Form erzählt ist, beim Lesen hatte ich nicht das Gefühl bekommen, Teil des Buches, Teil der Geschichte zu werden.

    So kann ich mich den Stimmen anschließen, die mir im Vorfeld sagten, dass dieses Buch nichts Besonderes ist. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass ich nichts verpasst hätte, wenn ich es nicht gelesen hätte. Zum Glück gibt es aber auch Leser, denen es gefällt. Ich für meinen Teil kann nur zwei Sterne vergeben. 


  4. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Ich bin in den letzten Jahren zum Fan von Frida Kahlo geworden. Ich habe mich vermehrt mit den großen Frauen der Geschichte beschäftigt, darunter auch die berühmte mexikanische Malerin. Da kam mir der Roman „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ von Caroline Bernard gerade recht, um mehr über die starke Frau und ihr Leben zu erfahren.

     

    Es handelt sich um eine kurzweilige Sommerlektüre und lässt sich einfach und flüssig lesen. Die leuchtenden Farben Fridas Erscheinungsbildes und Mexikos werden schön beschrieben. Der Leser wird durch die Stationen ihres Lebens bis hin zum künstlerischen Erfolg geführt.

     

    Jetzt kommt das große ABER: Alles, aber auch wirklich alles dreht sich um die tragische Liebesgeschichte zu Diego Rivera. Das, was Frida Kahlo ausmacht, dass sie eine starke Frau war, ihr Temperament, ihr Selbstbewusstsein, ja ihr Lebenswerk – ihre Malerei, wird komplett in den Hintergrund gestellt und nur angeschnitten. Allenfalls die politischen Ambitionen werden immer wieder in die Handlung eingeflochten.

     

    Für mich ergibt sich ein tragisches Bild, ein zu einseitiges Bild von Frida Kahlo. Wenn im Titel von den Farben ihres Lebens gesprochen wird, so wird tatsächlich nur eine einzige Farbe gezeigt, die der Liebe, alle anderen Farben werden allenfalls in Pastell im Hintergrund angedeutet.

     

    Aus meiner Sicht eignet sich der Roman als Sommerlektüre für den Strand; als umfassendes Bild einer starken Persönlichkeit der Kunstwelt des vergangenen Jahrhunderts taugt er aber leider nicht.

     

    Ich tue mir mit der Punktewertung wirklich schwer. Ich will das Buch nicht unnötig abwerten. Als leichte Lektüre taugt es durchaus. Würde es sich um eine fiktive Figur handeln und hieße der Titel „…die Farben der Liebe“ würde ich 4,5 Punkte geben. Aber es soll eben ein Portrait Frida Kahlos und ihres Lebens sein und als solches taugt es nur bedingt.

  5. Cover des Buches Totenblick (ISBN: 9783426505915)
    Markus Heitz

    Totenblick

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Gleich
    In dem Buch Totenblick von Markus Heitz, geht es um Ares Leon Löwenstein, er ist Personal Trainer und sein Freund Peter Rhode auch Pitt genannt. Dieser arbeitet bei der Leipziger Polizeiund seit neuestem bei der Soko Bildermorde. Als Peter Rhode zu einem Tatort gerufen wird, ist er geschockt, weil er und sein Ermittlerteam herausgefunden haben, die Leiche wurde von einem neuen Serienmörder getötet und er wird weiter töten. Er liebt es seine Opfer in berühmte Kunstwerk ein zu arbeiten und jedesmal hinterlässt er einen Zettel auf dem immer das Wort Totenblick drauf steht. Dazu sind die Köpfe seiner Opfer immer vom Körper abgetrennt und mit einem Klebeband wieder drangesetzt. Warum der Mörder sowas macht und ob er geschnappt wird, sollte jeder selber lesen. 

    Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Sie war flüssig geschrieben und sie war auch nie an einer Stelle des Buches langweilig. Auch wenn Markus Heitz sonst Fantasy Bücher schreibt, hat er hier einen fantastischen Thriller mit viel Spannung geschrieben, den ich auf jeden Fall nur empfehlen kann.
  6. Cover des Buches Das Mona-Lisa-Virus (ISBN: 9783785725672)
    Tibor Rode

    Das Mona-Lisa-Virus

     (157)
    Aktuelle Rezension von: MartinMeyer

    Die Romanidee mutet an wie ein Vabanque-Spiel: Achtmal blind im Lexikon getippt und die hierbei ertippten Stichwörter zu einem Thriller-Plot entwickelt: Mona Lisa, Ästhetik, Boston, Honigbiene, Virus, Warschau, Goldener Schnitt, Brasilien.
    Diese scheinbar inkommensurablen Ingredienzien verwebt der Autor zu einem Thriller der Extraklasse. Knisternde Spannung, bereits von der ersten Seite, souveränes Wissen, Empathie und Witz. Chapeau.

  7. Cover des Buches Der letzte Weynfeldt (ISBN: 9783257239331)
    Martin Suter

    Der letzte Weynfeldt

     (328)
    Aktuelle Rezension von: YaseminNoel
    Martin Suter besitzt eine unglaubliche Gabe langweilige Charaktere und Geschehnisse zu beschreiben. Seine bildliche Sprache ist beneidenswert schön. Daher auch die vier Sterne.
    Ich habe sowohl das Buch "Der Koch", als auch "Der letzte Weynfeldt" zuende gelesen, weil einfach die Sprache Spaß macht. Daher auch meine vier Sterne.
    Allerdings sind beide Bücher vollkommen ohne Spannungsbogen. Immer wenn ich glaubte: jetzt passiert etwas, schafft es Suter umgehend das Tempo wieder aus dem Text zunehmen. Auch das Ende ist jeweils vorhersehbar und bleibt in beiden Romanen völlig frei von Überraschungen. Schade eigentlich...

  8. Cover des Buches Vaterland (ISBN: 9783453421714)
    Robert Harris

    Vaterland

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Archer

    April 1964: Das dritte Reich hat den Krieg vor zwanzig Jahren gewonnen. Die Nazis beherrschen Europa und Deutschland, insbesondere Berlin, bereitet sich auf den 75. Geburtstag des Führers vor. Ausgerechnet jetzt wird die Leiche eines hochrangigen SS-Offiziers gefunden. Xaver March, Ermittler der Mordkommission, wird auf den Fall angesetzt. Doch überall wird gemauert, er findet keinen Zugang zu dem Fall und plötzlich mischt sich auch noch der Sicherheitsdienst ein und entzieht ihm das Ganze. Doch Xaver hat Blut geleckt und je tiefer er gräbt, desto scheußlicher werden die Verbrechen und desto lauter schreit sein Gewissen.

    Ich mag ja diese Was-wäre-wenn-Szenarien sehr. Mit diesem Buch hat der Autor wohl vor 25 Jahren in Deutschland einen Skandal heraufbeschworen, hat er doch Ängste und Schuldbewusstsein ordentlich wieder aufgewühlt. Andererseits finde ich das Ganze gar nicht abwegig, schon gar nicht im Licht heutiger Ereignisse betrachtet. Es war eine beklemmende, spannende und durchaus authentische Lektüre, die zwischendrin manchmal ein bisschen langatmig daherkam, ganz besonders, wenn es um das amerikanische Loveinterest von Xaver ging. Dafür riss der Schluss vieles wieder heraus; er war unglaublich intensiv, hoffnungslos, realistisch und vor allem - offen. Nicht was das Schicksal einzelner Beteiligter angeht, aber dafür das Schicksal der ganzen Welt. Fast wie im echten Leben. 

  9. Cover des Buches Monuments Men (ISBN: 9783701733040)
    Robert M. Edsel

    Monuments Men

     (33)
    Aktuelle Rezension von: LiMa1405
    Bereits die Leseprobe zu diesem Buch hat mich total gefesselt und so war für mich schnell klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss!

    "Monuments Men" ist die beeindruckende Geschichte, von Männern und Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges unglaubliche Risiken auf sich nahmen, um europäische Kulturgüter vor der Zerstörung zu retten. In einem bemerkenswerten Experiment führt die amerikanische Armee einerseits einen erbitterten Krieg und ist andererseits bemüht die Schäden an Kulturgütern möglichst gering zu halten. Sicherlich ein erwähnenswertes Unterfangen, dass eine bisher wenig beachtete Facette des Zweiten Weltkrieges beleuchtet. Robert M. Edsel erzählt diesen Wettlauf gegen die Zeit als eine wirklich sehr gelungene Mischung aus Sachbuch und Roman. Einen sehr realitätsnahen Bezug des Buches zu dieser atemberaubenden Schatzsuche quer durch Europa stellt er mittels persönlichen Briefen und Tagebucheinträgen der Protagonisten her.
    Obwohl es sich mit Sicherheit nicht um "leichte Kost für Zwischendurch" handelt, hat Edsel es mühelos geschafft mich durch seinen Schreibstil sofort zu fesseln. Eine tolle Kombination aus geschichtlichen Fakten und erzählerischer Leichtigkeit machen es leicht, dem Geschehen zu folgen und sich in die Akteure hineinzuversetzen. Vor dem geistigen Auge entsteht bereits nach wenigen Seiten das Bild von beeindruckenden Menschen, vor deren unerschrockenem Einsatz zur Rettung zahlreicher Kulturgüter man nur den Hut ziehen kann.

    Fazit:
    Von meiner Seite aus gibt es für dieses Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Selten habe ich ein Buch so ungern aus der Hand gelegt. Es regt sehr zum Nachdenken an und hat mich auch lange nach Beendigung der Lektüre noch häufig zum Nachdenken gebracht. Schön, dass sich Robert M. Edsel an diesen Stoff herangewagt hat! Ich bin gespannt, was George Clooney in seiner Verfilmung aus dieser literarischen Vorlage macht...

    Chapeau - und herzlichen Dank an die Monuments Men und an Robert M. Edsel, der deren Geschichte für alle zugänglich gemacht hat!!!
  10. Cover des Buches Schwert und Harfe (ISBN: 9783426631652)
    Frank Delaney

    Schwert und Harfe

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Lumi
    Irland in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Als eines Abends ein wandernder Geschichtenerzähler vor der Tür der Familie O'Mara auftaucht, kann noch niemand ahnen, dass dieses Zusammentreffen das Leben des Neunjährigen Ronan für immer verändern wird. Doch als die Familie und die Nachbarn sich im Haus der Familie versammeln um dem Geschichtenerzähler zu lauschen, kennt die Begeisterung des Jungen bald keine Grenzen mehr. Er ist restlos fasziniert von dem alten, wettergegerbten Mann, der die Zuhörer mit seinen Geschichten tief in die irische Geschichte entführt. Er erzählt von der Entstehung Irlands, der Erbauung von Newgrange und natürlich vom heiligen Patrick. Die ganze Zeit hat Ronan dabei das Gefühl, der alte Mann würde all diese Geschichten ganz speziell für ihn erzählen. Doch bevor er mehr über den Geschichtenerzähler in Erfahrung bringen kann, wird dieser von seiner Mutter fortgejagt. Ronan ist entsetzt und keiner vermag es, ihn zu trösten. Entgegen der Hoffnungen seiner Mutter vergisst er den Vorfall nicht, sondern widmet ab diesem Tag all seine Zeit der Suche nach dem verschwundenen Geschichtenerzähler. Seine gesamte Schulzeit hindurch strebt er entschlossen nach diesem Ziel, lernt dabei viel über die irische Geschichte und zieht schließlich gemeinsam mit seiner geliebten Tante zum Geschichtsstudium nach Dublin. Der Geschichtenerzähler bleibt in all dieser Zeit unauffindbar, und da ist auch noch etwas anderes, was Ronan keine Ruhe lässt. Es scheint, seine ganze Familie habe sich gegen ihn verschworen, um etwas sehr Wichtiges vor ihm geheim zu halten. Um endlich die Antwort auf all seine Fragen zu finden, begibt Ronan sich eines Tages in die Fußstapfen des Geschichtenerzählers und findet dabei mehr, als er jemals geahnt hatte...

    "Schwert und Harfe - Die große Irland Saga" hat man in Deutschland als Titel für Frank Delaneys im Original schlicht als "Ireland" benanntes Buch ausgewählt. Keine sehr glückliche Wahl, lässt es doch im ersten Momentan historische Liebesromane im Stile von Diana Gabaldon denken. Nichts könnte dem Inhalt dieses Buches ferner liegen. Wenn man im Zusammenhang mit Delaneys Buch von Liebe sprechen möchte, dann sicher nicht von fleischlicher Liebe. Vielmehr geht es hier um die Liebe zu Irland, seiner Geschichte und ganz besonders auch seinen Geschichten.

    Die Form ist dabei relativ ungewöhnlich: Die Geschichte um Ronan O'Mara und seine Familie wird immer wieder unterbrochen durch Geschichten aus Irlands Historie und Mythologie, Legenden, Erzählungen und geschichtlichen Begebenheiten, wie sie Ronan auf die eine oder andere Weise - meist vom reisenden Geschichtenerzähler - zugetragen werden. Ronans Familiengeschichte mit ihren vielen Geheimnissen bildet dabei die Rahmenhandlung, die das Ganze zusammenhält und zu einem Roman macht. Die Geschichten hingegen bieten spannende Einblicke in die Vergangenheit und Erzähltradition Irlands. Beides zusammen hat sich für mich zu einem der spannendsten und inspirierendsten Romane verbunden, die mir in der letzten Zeit untergekommen sind.

    In "Schwert und Harfe" verbinden sich eine spannende Familiengeschichte und teils uralte irische Erzählungen zu einem faszinierenden Panorama der irischen Geschichte. Von Prähistorischen Stätten, mittelalterlichen Fehden bis zur irischen Unabhängigkeit und den Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland wird dabei alles abgedeckt. Historische Fakten werden durch die gewählte Form der mündlichen Geschichtenüberlieferung ganz nebenbei vermittelt. Ein großartiges Buch!
  11. Cover des Buches Blutengel (ISBN: 9783442474110)
    Michael Koglin

    Blutengel

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte
    Ich war ja schon begeistert von den Vorgänger-Büchern des Autors. "Blutengel" ist wieder sehr spannend und brutal! Konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es an einem Abend gelesen!! Wer  "grausigen und blutrünstigen" Thriller gerne liest, ist hier bestens aufgehoben. Chronologisch müssen die Bücher nicht gelesen werden.
  12. Cover des Buches Verlorene Bilder, verlorene Leben (ISBN: 9783938045305)
    Melissa Müller

    Verlorene Bilder, verlorene Leben

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Ich habe schon viel über diese unsägliche Kriegszeit gelesen, über Unrecht, Herrschaft, Kriegskinder.- und Enkel etc.
    In diesem Buch hat sich mir eine ganz neue Welt eröffnet. Von dieser Seite hatte ich - bis jetzt - noch keinen Gedanken verschwendet. Wie kann es sein, dass nachweislich Eigentum nicht zurück gegeben wird, obwohl jede Menge Beweise vorliegen..? Schämen sich diese Leute nicht...?
    Ein Buch, das wirklich bis ins kleinste Detail recherchiert wurde. Wer sich für dieses Thema interessiert, für den ist dieses Werk ein "Muss"
  13. Cover des Buches Headhunter (ISBN: 9783548284910)
    Jo Nesbø

    Headhunter

     (242)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words
    Mein erster Jo Nesbo konnte mich überzeugen. Der Stil des Autors ist zwar etwas eigen, er hat einige Sprünge und Wendungen und könnte manchem zu schnell sein. Mir hat das Buch dennoch gefallen, vor allem auch wegen der Wendungen und Überraschungen und dem Ende, das man so nicht erwartet hat. Es dauert zwar ein wenig bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, aber dann ist viel Spannung geboten.
  14. Cover des Buches Mörder weinen (ISBN: 9783596197286)
    Eva Ehley

    Mörder weinen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Zwei Morde innerhalt von zwölf Stunden setzen die drei Kommissare dieses Mal unter enormen Zeitdruck. Auch Journalist Fred Hübner ist wieder dabei – schon von Anfang an, als bei einer Vernissage auf Sylt vier Werke des kürzlich verstorbenen Males Artur Faust versteigert werden sollen. Und er stürzt auch mal wieder ab…

    So richtig spannend fand ich diesen Teil nicht. Und auch Bastian Kreuzer in diesem Band – ich dachte ich lese nicht richtig - - - ein Blick und es ist um einen geschehen? Ach ja, und nachher war’s nur ne Ver-Irrung /oder wirrung? Egal, das hätte nicht auch noch sein müssen.

    Die Auflösung des Falles lässt dieses Mal ebenfalls zu wünschen übrig, denn dort gibt es doch einiges an logischen Fehlern und diverse Dinge sind unrealistisch.

  15. Cover des Buches Frida Kahlo (ISBN: 9783458363477)
    María Hesse

    Frida Kahlo

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Pehle
    Heute habe ich mir Zeit für Frida Kahlo genommen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr wenig über diese Frau wusste und völlig unvoreingenommen war.
    Und siehe da: Diese Biografie fällt im Vergleich zu den üblichen völlig aus der Rolle. María Hesse liefert ein wunderbares Bilderbuch und erzählt Fridas Geschichte aus der Ich-Perspektive. Sie selbst sagt über das Buch:"Dieses Buch erzählt weder Fridas tatsächliches Leben, noch das von ihr erfundene. Vielmehr mischt es beide, weil ich glaube, dass manchmal das wirkliche Geschehen interessanter ist als die Fiktion; andere Male bleibe ich lieber bei Frida's eigener Wahrheit." Wer Frida Kahlos Werke im Kopf hat, verbindet diese mit munteren Selbstbildnissen, viel Farbe und bunten Blüten. Umso schockierter ist der Leser, über die Tatsache, dass diese Frau in ihrem Leben immer wieder tiefe Tragödien erleiden musste und wie häufig sie sich selbst wie Phönix aus der Asche wieder zurück an die Oberfläche gekämpft hat. Diese ganz besondere Biografie hat mir ausserordentlich gut gefallen; insbesondere weil wenig Text und viel Grafik in mir die jeweiligen Stimmungen perfekt hervorgerufen haben. Wer sich also für diese Ausnahmeperson interessiert, dem sei das Buch herzlich gern empfohlen. Allen anderen eigentlich auch ;-) 
  16. Cover des Buches Zersplittertes Herz (ISBN: 9783902972033)
    Lexi Ryan

    Zersplittertes Herz

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    Zuerst will ich mal klarstellen das ich Liebesromane mag.Das sieht man auch an meiner Bibliothek.Aber dieses Buch war mir einfach zu kitschig.Die Hauptprotagonisten haben mir überhaupt nicht gefallen auch wenn ihre Geschichte tragisch ist, vorallem die von Maggie.Ich müsste spoilern um die verschiedenen Momente zu benennen die ich total unglaubhaft und zum Teil leider auch doof fand.Weil der Schreibstil soweit eigentlich gut und flüssig ist gebe ich trotzdem 3 Sterne.Da ich den Folgeband zusammen mit diesem gekauft habe werde den wohl noch lesen,in der Hoffnung das er mir besser gefällt. 📖 Klappentext: Nach einem Jahr auf der Suche nach sich selbst kehrt Maggie Thompson in ihre Heimatstadt New Hope zurück, um an der Hochzeit ihrer Schwester teilzunehmen.Diese heiratet den Mann,den Maggie einst geliebt und dennoch verlassen hat.Im Fokus ihrer perfekten Familie setzt Maggie alles daran ,ihre wahren Gefühle zu verbergen .Da tritt Asher Logan in ihr Leben.Ein Mann , vor dem sie die Risse in ihrem Herzen nicht verbergen kann.Doch Gefühle zulassen würde bedeuten sich ihren hässlichen Geheimnissen zu stellen und zu lernen,Fehler zu verzeihen...
  17. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783732549337)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.157)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Ich habe dieses Buch gern gelesen in dem Sinne, dass es grossartig geschrieben ist. Die Erzählweise ist altmodisch und mir gefiel der Humor so!

    Aber der Inhalt ist völliger Blödsinn. Dan Brown ist Akademiker und versichert im Vorwort, seine Darstellung sei wahr. Das verschlägt einem die Sprache, denn nichts entspricht natürlich der Realität. 

    Laut Brown war Jesus Christus Freimaurer, der einen Sexkult um seine Frau Maria Magdalena begründete. Die Polizistin Sophie stellt sich praktisch 2000 Jahre später als direkte Nachfahrin heraus, Prinzessin Sophie. Obwohl die katholische Kirche im Jahre 400 n. Chr. das Christentum erfand, um die Freimaurer zu unterdrücken, hätten Künstler wie da Vinci und Disney das geheime Wissen in ihren Bildern verbreitet. Deshalb trinken wir auch aus Kelchen und gehen durch Tore, weil das Symbole für die weiblichen Geschlechtsorgane sind. 

    Sehr schade. Dan Brown hat zwar Zugang zu Bildung gehabt und unterrichtete auch, weiss sie aber nicht zu würdigen. Geschichte ist für ihn keine Wissenschaft, sondern ein Fake. Wurde sein Buch veröffentlicht, weil er selber auch den Freimaurern angehört? Wer die Verschwörungstheorien von Twitter und Facebook einmal spannend aufbereitet in einem toll geschriebenen Buch lesen will, wird hier glänzend unterhalten. Schade, dass Brown zu faul war, irgendeinen vernünftigen Inhalt zu ersinnen.


  18. Cover des Buches Kein Tag mehr ohne dich (ISBN: 9783956496301)
    Claire Contreras

    Kein Tag mehr ohne dich

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Meine_Magische_Buchwelt
    Das Leben ist schmerzhaft und viel zu kurz. Aber es kann auch wunderschön sein, weiß Elle, und beginnt ein Jahr nach dem Tod ihres Verlobten die Scherben ihres Lebens zusammenzusetzen. Nur um sich gleich vor neuem Schmerz schützen zu müssen, als plötzlich ihre erste Liebe Oliver wieder vor ihr steht und eine zweite Chance will. Das letzte Mal brach er ihr das Herz. Diesmal werden nicht einmal mehr Scherben übrig bleiben, wenn er sie erneut verlässt. Und doch fühlt Elle sich in seinen Armen etwas weniger zerbrochen.

    Meine Meinung: 

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Charaktere wurden gut herausgearbeitet. Erzählt wird die Geschichte dabei hauptsächlich aus der Sicht von Estelle, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen konnte. Wobei Oliver mir am Anfang noch komplett verschlossen blieb und es mich manchmal ärgerte, nicht zu wissen, was in ihm vorging. Doch zum Glück bekommt man im späteren Verlauf auch etwas aus seiner Sicht zu lesen, so dass ich seine Gedanken und Reaktionen viel besser nachvollziehen konnte. 

    Estelle ist das nette und hübsche Mädchen von nebenan, dass sich schon früh verliebt hat und diesen Mann einfach nicht vergessen kann, obwohl er ein richtiger Frauenheld ist und selbst, wenn er ihr das Herz bricht. Dadurch wirkte sie manchmal sehr naiv und ich hätte sie hin und wieder am liebsten kurz geschüttelt.

    Oliver kann einfach keinen Rock auslassen und genießt dieses Leben in vollen Zügen, denn fest binden möchte er sich nie. Und dennoch geht ihm Estelle immer wieder unter die Haut. Ich muss sagen, dass ich über seine Lebensweise, sein Verhalten und auch über viele seiner Reaktionen und Entscheidungen so einige Male den Kopf schütteln musste. Ich konnte ihm anfangs überhaupt nichts abgewinnen und ihn auch nur schwer einschätzen. Er war die meiste Zeit seines Lebens einfach zu egoistisch, was sich auch erst spät änderte. In meinen Augen ein recht schwieriger Charakter.

    Die Liebesgeschichte entwickelte sich über einen langen Zeitraum, aber das Knistern zwischen den beiden war immer spürbar. Was mir persönlich richtig gut gefiel. Auch wenn es mich manchmal ganz hibbelig gemacht hat und ich mich immer wieder fragte, wann sie es denn endlich mal auf die Reihe bekommen. So viele Steine, die sie sich unnötig in den Weg gelegt haben. Der Buchtitel verrät ja eigentlich schon, wie die Geschichte sich entwickelt. 

    Spannung oder Überraschungen hält die Handlung zwar nicht bereit, sondern plätschert eher sanft dahin, aber für gemütliche Lesestunden mit Wohlfühlfaktor ist es genau das richtige Buch. 

    Rückblicke zeigen dem Leser auch die gemeinsame Vergangenheit der beiden, wodurch absolut keine Fragen offen bleiben und man die Gefühle zwischen Estelle und Oliver umso besser nachvollziehen kann. Zum Abschluss gibt es noch einen Epilog, der das Buch zu einem runden und gelungenen Ende bringt.

    Fazit: 

    Obwohl der Buchtitel bereits die Entwicklung der Geschichte verrät, sie dadurch eben einfach vorhersehbar war und man sich lediglich nur noch durch ein auf und ab schlängeln musste, hat mir das Buch dennoch richtig gut gefallen. 
    Eine schöne Liebesgeschichte mit Wohlfühlfaktor beschreibt es ganz gut.
  19. Cover des Buches Bis ich dich wiedersehe (ISBN: 9783442382385)
    Marc Levy

    Bis ich dich wiedersehe

     (273)
    Aktuelle Rezension von: jujumaus

    Nachdem ich "Sieben Tage für die Ewigkeit" längst hinter mir gelassen habe, wollte ich einem anderen Buch von Marc Levy die Chance geben, mich von ihm zu überzeugen. Leider hat "Bis ich dich wiedersehe" das auch nicht geschafft.


    Inhaltlich geht es hier um den Kunsthistoriker Jonathan, der sich auf einen Maler spezialisiert hat, von welchem die Galeristin Clara Kunstwerke besitzt, die bisher als verschollen golten. So treffen die beiden unverhofft aufeinander und laut Klappentext fühlen sie sich vom ersten Augenblick wie zwei verwandte Seelen.


    Was mich am meisten gestört hat war, dass die Beziehung zwischen Jonathan und Clara nicht detailliert genau beschrieben wurde, sodass mir der Sprung zwischen Bekanntschaft und Liebe zu groß war. Geschweige denn, dass auch nur ansatzweise etwas von der Seelenverwandtschaft zu spüren war. Lediglich Rückblenden aus dem früheren Leben von Jonathan und Clara, die die beiden heimsuchen, sobald sie sich berühren, geben dem Leser Hinweise auf diese Verbindung.


    Die Recherche der aufgetauchten Kunstwerke, von denen bei einem die Echtheit infrage steht, war leider auch nicht viel aufregender. Lediglich auf den letzten 20 Seiten hat sich Spannung aufgebaut, weil thrillerartig Hintergründe zu den mysteriösen Umständen des Kunstwerkes aufgedeckt werden.


    Insgesamt bekommt "Bis ich dich wiedersehe" trotzdem nur einen von fünf Sterne von mir, weil mir die Spannung der letzten Seiten während des gesamten Buches gefehlt hat. Gleiches gilt für die unausgereifte Beziehung zwischen den Protagonisten, welche zwar vorhanden sein soll, aber die nicht zu spüren ist.
  20. Cover des Buches Kamikaze Kaito Jeanne. Bd.7 (ISBN: 9783898854931)
    Arina Tanemura

    Kamikaze Kaito Jeanne. Bd.7

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Der Zeichenstil von Arina Tanemura ist wie bisher einzigartig und mit liebevoller Detailarbeit gezeichnet. In diesem Band gibt es nicht so viel Humor wie in den vorherigne Bänden aber das hätte hier auch nicht gepasst, daher fand ich es sehr gut das dieser Band etwas "ernster" war. 

    Marron trifft erneut auf Fynn. Diese wurde von Satan beauftragt, Marron zu töten doch Fynn überlegt es sich anders und setzt ihr Leben für Marron aufs Spiel. In dieser Szene merkt man sehr deutlich das die wahre Fynn immer da gewesen war und sie ein gutes Herz hat obwohl sie an Satans Seite steht. Access hat auch endlich seine Fynn zurück und nun droht sie für immer zu verschwinden. Die Freundschaft der Engel ist zuckersüß und wie sie Fynn helfen ist einfach nur schön.

    Der "Kampf" im Himmel hat Marron auf ihre ganz persönliche Weise gelöst. Die Lösung war nachvollziehbar und alles andere hätte nicht zu Marron gepasst. Durch Gott erfahren wir noch mehr über Satan und auch Marron. Das war überraschend aber passte sehr gut zu der Geschichte. Auch über Chiaki haben wir etwas erfahren, was man sich allerdings denken konnte nachdem man mehr über Marron erfahren hat. 

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es war auch emotional und voller Gefühle. Ein schönes Ende für diese tolle Geschichte.

  21. Cover des Buches Ein Tag in Suburbia, (ISBN: B002P50ZS0)
    tba

    Ein Tag in Suburbia,

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    8 Kurzgeschichten in der Reihe Magazine of Fantasy and Science Fiction. Diese Reihe hatte nie die großen SF Autoren, birgt aber so manche Überraschung
  22. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783839890332)
    Simon Beckett

    Obsession

     (50)
    Aktuelle Rezension von: sChiLdKroEte


    Ben ist am Boden zerstört als seine Frau unerwartet
    stirbt. Sein einziger Trost ist Sarahs autistischer Sohn Jacob. Beim Ausräumen
    ihrer Sachen, findet Ben zufällig einen schrecklichen Fund. Jacob scheint nicht
    Sarahs Sohn gewesen zu sein. Sie hat den Jungen wohl entführt, als er noch ein
    Baby war. Ben macht sich auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern und gerät
    in einen Strudel tödlicher Obsessionen.





    Ich mag Johannes Steck als Hörbuchsprecher sehr. Ich
    höre seiner angenehmen Stimme sehr gern zu. Er trägt die Geschichte sehr
    ansprechend vor und schafft es den einzelnen Charakteren Leben einzuhauchen.
    Auch bei „Obsession“ hat er seine Sache wieder sehr gut gemacht.





    Ich habe schon einige Bücher und Hörbücher von Simon
    Beckett gelesen bzw. gehört, die mir alle gut bis sehr gut gefallen haben. „Obsession“
    hat mich ein wenig enttäuscht. Das lag vermutlich aber hauptsächlich daran,
    dass ich etwas anderes erwartet hatte. Ich hatte irgendwo gelesen, dass es sich
    um einen Psychothriller handeln soll. Eine dementsprechend spannende und
    mitreißende Geschichte hatte ich auch erwartet. Bei diesem Hörbuch handelt es
    sich aber eher um ein mäßig spannendes Familiendrama. Die Idee, die der Geschichte
    zu Grunde liegt, hat mir schon ganz gut gefallen, die Umsetzung aber eher
    nicht. Ich weiß nicht genau, woran es lag, aber die Umsetzung konnte mich nicht
    überzeugen. Vielleicht war die Hörbuchfassung auch zu stark gekürzt. Mit dem
    Protagonisten Ben konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Ich konnte seine
    Trauer und seine Handlungen zwar verstehen und habe auch etwas mit ihm
    gefiebert, dass Jacob bei ihm bleiben kann, aber sympathisch war er mir nie.
    Auch das Hineinversetzen gelang mir nicht so gut.





    Fazit: Weil es mir eindeutig an Spannung fehlte und
    mich die Geschichte nicht so recht überzeugen konnte, gebe ich 2,5 Sterne, die
    ich aber aufgrund von Johannes Stecks toller Leistung auf 3 Sterne aufrunde.



  23. Cover des Buches Im Feuer (ISBN: 9781537182308)
    Eva Lirot

    Im Feuer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Siraelia
    Mir hat der Thriller so gut gefallen, dass das Buch gar nicht aus den Händen legen wollte. Mich hat das Autorenduo überzeugt! Ich fand es auch gerade gut, dass man vom Schreibstil erkennen konnte, dass es zwei verschiedene Autoren sind. Das gab - meiner Meinung nach - den verschiedenen Charakteren eine bessere Wiedererkennung. (Teilweise weiß man gar nicht, bei welcher Person man sich gerade befindet, da alles so gleich geschrieben ist. Das ist hier nun gar nicht der Fall!) die Story fand ich originell und unkonventionell! Mal was Neues, etwas Anderes! Auch das hat mich überzeugt. Den verschiedenen Strängen konnte ich sehr gut folgen und die einzelnen Abschnitte waren temporeich und handlungsorientiert geschrieben. Ich freue mich, dass das Autorenteam zueinander gefunden hat und freue mich auf weitere Geschichten aus deren Federn!
  24. Cover des Buches Wo ist Nils der Eisbär? (ISBN: 9783763027767)
    Nicolas Piroux

    Wo ist Nils der Eisbär?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Kunst Buch für Klein und Groß

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes.

    Der Eisbär Nils führt uns durch das Museum
    Musée d’Orsay.
    Nils ist eine Eisbär Skulptur.
    Er lebt schon sehr lange im Musée d’Orsay, doch eines Tages wird ihm langweilig.
    So beschließt er sich im Museum umzusehen.
    Und so nimmt er uns mit auf eine ganz besondere Entdeckungsreise, denn Nils taucht in jedes Bild selbst mit ein. Mal kleiner, malgrößer, irgendwo ist er immer versteckt.
    Das klingt erst einmal sehr merkwürdig, schließlich verfälscht es so das eigentliche Bild, doch Nicolas Piroux  schafft es Nils so in die Bilder einzubeziehen, dass man ihn sehr selten auf den ersten Blick entdeckt.
    Die Suche nach Nils lässt uns viel bewusster auf das eigentliche Gemälde sehen. Man sieht es nicht nur oberflächlich als Bild sondern taucht in das Bild ein um es zu entdecken.
    Dadurch fokussieren wir unsere Blicke nicht nur intensiver sondern auch länger und bewusster.
    Eine grandiose Idee sich mit Kunst zu beschäftigen.
    Es würde hier zu weit führen alle Bilder aufzuzählen, in die Nils uns entführt aber ein kleiner Einblick sei gestattet.
    Es beginnt mit Henri Rousseau mit seinem Bild "Die Schlangenbeschwörerin" von 1907 und Paul Gauguin "Die Alyscamps" von 1888.
    Wir sehen Bilder von Gustave Courbet, Ferdinand Hodler, Rosa Bonheur, Vincent van Gogh, Claude Monet, Alfred Sisley, und vielen anderen.
    Auch Skulpturen, Monumente sind im Museum.
    z.B. "Das Tor zur Hölle" von August Rodin, dass ursprünglich das Hauptportal des Kunstgewerbemuseums zieren sollte, mit Szenen aus der Göttlichen Komödie von Dante.
    Es kam anders, das Museum wurde nicht gebaut. Erst viele Jahre später und einige Geschichten weiter fand es den heutigen Platz. Eine interessante Geschichte, die wir hier im Buch nicht erfahren aber die Bilder und Abbildungen inspirieren einen dazu weiter zu forschen und die Geschichten hinter den Kunstwerken zu entdecken. Ein Tipp, einfach mal googlen.
    Schön ist, dass wir unterschiedliche Darstellungsweisen erleben dürfen. Die Kunstwerke zwischen 1846 und 1914 entstanden spiegeln häufig auch den Zeitgeist der Zeit wieder, so sehen wir Leute beim Picknick oder die Männer des Kreises der Rue Royale das 1886 entstand.

    Unsere Lesekinder waren begeistert von der Aufgabe Nils, den Eisbären zu suchen. Wir waren skeptisch wie viel sie wirklich von den Bildern wahrgenommen haben und umso erstaunter was sie dann berichteten. Es ist also nicht nur bei uns Erwachsenen so, wenn wir etwas suchen, vertiefen wir uns mehr in ein Bild als wenn wir es einfach so betrachten.

    Besonders interessant empfand ich die Einlassungen der Kinder zu den einzelnen Bildern. Es bewahrheitet sich wieder einmal, Kinder sind viel unbefangener, lassen sich leichter begeistern und verführen.
    Schön, dass es diese Buch gibt, dass wir Kunst so intensiv erleben dürfen.

    Übrigens:
    Auf den letzten beiden Seiten finden wir die Auflösungen, wo genau sich Nils im Bild versteckt hat

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