Bücher mit dem Tag "kur"
31 Bücher
- Thomas Mann
Der Zauberberg
(573)Aktuelle Rezension von: SeitenwindZu den geistig-vertieften ausführlichen Gesprächsrunden kann ich nicht viel sagen. Die sind mir zu verkopft, wenn auch wirklich gut verfasst.
Den Alltag in der Klinik sowie die Ausflüge und Beweggründe von Hans Castorp fand ich aber hervorragend beschrieben. Besonders der Skiausflug bleibt mir aufgrund der Schilderung bestens in Erinnerung. Aber auch der sachliche Monolog über den menschlichen Körper kommt mir wieder in den Sinn.
Leicht hat man es aber insgesamt als Leser nicht und ich würde empfehlen, manche Passagen aufgrund der sehr verkomplizierten, redundanten Cicero-gleichen Nebensatz-Verschachtelungen, die es, wenn man einmal - so empfinde ich es, darüber nachdenkt, garnicht unbedingt - mit Verlaub- braucht, zu überfliegen.
- Tanja Janz
Friesenherzen und Winterzauber
(115)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryDie Geschichte ist eigentlich eine sehr typische Tanja Janz Geschichte. Eine im Job erfolgreiche, aber in der Liebe eher unbefriedigte Frau bricht zu einem Kurztrip nach St. Peter Ording auf und findet dort vor idyllischer Landschaft Freunde und Liebe.
Allerdings merkt man, dass es sich um eines der frühen Werke der Autorin handelt, denn die Lovestory kam relativ spät und wirkte irgendwie noch ein bisschen unausgereift.
Die Protagonistin Ellen war mir eigentlich sympathisch. Die Krimiautorin ist engagiert, packt mit an und hilft ihrer neuen Freundin, die sie während ihres Urlaubs kennenlernt, sofort in deren Teeladen, hat ein Ohr für die Kinder und erkundet die Landschaft.
Hier muss man sagen, dass es Orte in St. Peter gibt, die in Janz Romanen immer wieder aufzutauchen scheinen. Das gibt zwar so etwas wie Heimeligkeit, ich muss aber auch sagen, dass ich es auf Dauer etwas unoriginell finde.
Wie die Lovestory eingeführt wurde, fand ichs eltsam. Denn wir haben hier zwei Männer und Ellen schwärmt sofort für den Buchhändler, findet den grummeligen Biologen jedoch erstmal nicht weiter bemerkenswert.
Dann fängt sie an, Briefe mit einem Unbekannten auszutauschen und gerät in Schwärmereien....das ganze ist so aufgebaut, dass einer der Männer eigentlich die ganze Zeit priorisiert wird und plötzlich ist dann viel zu schnell von Liebe die rede – ohne, dass da eine wirkliche Entwcklung statt fand, außer dass die Leute nett zueinander waren und es dann irgendwann mal Sex gab.Dass Ellen zuhause eigentlich noch einen Freund hat und dass sie wegen dem Liebeskummer hat, ist dann super schnell vergessen.
Für mich wird hier also zu schnell mit solch großen Worte wie Liebe umhergeworfen, wobei mir natürlich klar ist, dass das in dieser Art von Büchern vielleicht auch einfach erwartet wird.
Insgesamt war es aber eine sehr schöne und auch harmonische Geschichte mit einem schönen winterlichen Setting.
- Karine Lambert
Und jetzt lass uns tanzen
(151)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMarguerite steht vor dem Grab ihres Mannes und verabschiedet sich und ist danach einfach nur leer, einsam und weiß gar nicht genau wohin mit ihrem Leben. Er hat doch immer alles geleitet und geführt und sie hat ihm als treue Ehefrau den Wunsch erfüllt ihr Haar immer als Knoten zu tragen und ihn immer zu Sie-zen. Nun ist sie auf sich gestellt und wird von ihrem Sohn, der ihrem Mann mehr als ähnlich ist, etwas unterstützt. Ihre Schwester dagegen ist wild und nimmt alles vom Leben und bekräftigt ihre Schwester nochmal durch zu starten. Dann gibt es noch Marcel. Er muss mit dem Tod seiner geliebten Ehefrau fertig werden. Ihre Energie, ihre Kraft und auch ihre Zartheit fehlen ihm sofort. Er will ohne sie eigentlich gar nicht sein und auch die Kinder können ihn nicht unbedingt aufheitern. Durch Zufall begegnen sich die Beiden und sind mit Ende 70 fasziniert vom Anderen, vom Neuen und sind doch auch ängstlich und wissen nicht, wie sie die Gefühle und die Anziehung einsortieren sollen. Als die Kinder dann auch den Unmut äußern und es nicht so ganz toll finden, dass die Eltern nach dem Tod des Partners irgendwie weiter ziehen, werden in Marguerite und Marcel aber die Kampfgeister geweckt. Sie sind zwar alt, aber sie haben noch Lust am Leben, an neuen Erfahrungen und Plänen und Zielen und dies wollen sie Leben! Der Roman hat mich von Anfang an gepackt und durch seinen Humor, seiner tollen Sprache und dem großen Gefühl fasziniert und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Karine Lambert hat ein besonders Gespür für intime Momente und schreibt auf eine ganz großartige Art und Weiße und man taucht in das Buch ein und möchte dann unbedingt mit den Helden gemeinsam tanzen. Eine ganz wunderbare Geschichte.
- Ellen Berg
Das bisschen Kuchen
(161)Aktuelle Rezension von: Andreia22-
Ellen Berg schafft es auf unvergleichlich humorvolle Art das Leben mit all seinen Facetten zu beschreiben. Und trotz des vordergründigen Humor's sind die Themen ihrer Geschichten nicht die witzigen Dinge des Lebens, sondern die Probleme des Alltags und/oder von Beziehungen.Herrliche Bücher....zum Abschalten Perfekt
-
- Rebecca Martin.
Die geheimen Worte
(56)Aktuelle Rezension von: CorinaPfInhalt:
Vor dem 2 Weltkrieg
Marlene lebt in Frankfurt und muss heiraten. Einen jungen Mann den sie schon seit ihrer Kindheit kennt und sie schätzt ihn als Freund, doch als Mann kann sie sich ihn nicht vorstellen. Marlene macht mit ihrer Familie einen Ausflug und verläuft sich, sie lernt dabei einen jungen Mann kennen, wo sie eine gewisse Anziehung spürt. Doch die Gesellschaft trennt sie. Sehen sie sich wieder
Sophie und Anne sind Schwestern . Sie leben um 1823 in Bad Kreuzbach. Die beiden lernen auf einen Ball James Bennett kennen. Einen jungen gutaussehenden Mann aus London. Er verbringt viel Zeit mit den beiden und sie kommen sich immer näher. Doch es umgibt ihn ein dunkles Geheimnis, finden die Schwestern dieses heraus?
Protagonisten:
Marlene ist eine junge Frau die sich mehr aus ihrem Leben erhofft als Hausfrau und Mutter. Doch dies versteht ihre Familie nicht. Sie tut aber was ihr gefällt und lässt sich von niemanden etwas sagen. Marlene ist sehr behütet aufgewachsen und weiß nicht wie arme Leute leben, doch wie sie dies sieht will sie auch so leben. Für mich ist sie in diesem Buch der stärkste Charakter und sie gefiel mir im Buch am besten.
Anne ist eine Hausfrau und lebt mit ihrem Ehemann und ihrer kleinen Tochter Ada. Doch wie sie James kennen lernt merkt sie das sie mehr will. Doch ihr schlechtes Gewissen gegenüber ihrer Familie hält sie immer wieder auf. Anne weiß nicht was sie will.
James ist ein junger Mann, der seine Vergangenheit vertuschen will. Er musste nach Bad Kreuzbach. Doch dieses Geheimnis belastet ihn sehr. James möchte gerne viel Zeit mit beiden Schwestern verbringen, jedoch fühlt er sich zu beiden hingezogen. Doch beide sind nicht seine wahre Liebe.
Sophie ist eine junge Frau die ihr Leben leben will. Sie ist hat keine Sorgen und sie will ihren Spaß. Sie merkt schnell, dass sie in James verliebt ist. Sophie will ihn für sich haben doch wird es ihr gelingen
Schreibstil:
Mir hat an meisten die Geschichte mit Marlene gefallen, doch war diese am Anfang nur jedes dritte Kapitel eines über sie. Die Geschichte über Anne und Sophie fand ich am Anfang recht langweilig, da nicht wirklich viel passiert ist. Es ist am meisten über Pflanzen gegangen. Doch am Ende wurde auch die Geschichte mit Anne und Sophie immer spannender. Das Ende hat mich nicht so überrascht wie ich gedacht habe.
Fazit:
Die Geschichte über Marlene fand ich spannend und toll und konnte mich von beginn an fesseln.
Doch die Geschichte über Sophie und Anne fand ich am Anfang zäh auch wenn sie besser wurde war dies nichts für mich
Ich gebe dem Buch 3 Sterne
- Sandra Girod
Manchmal will man eben Meer
(37)Aktuelle Rezension von: Amber144Das Cover macht sofort Lust auf Meer und Sommer. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und ich erwartete eine lockere und leichte Geschichte mit ein bisschen Witz.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine gute Länge um zwischendurch ein bisschen weiter zu lesen.
Bei den Erlebnissen musste ich mehr als einmal lachen. Alles ist so super beschrieben und als Leser findet man sich in einigen Situationen selbst wieder. So hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht.
Gerade die Gespräche unter den Frauen fand ich sehr authentisch und hat mich an so einige Gespräche mit Freundinnen erinnert. Die Autorin weiß genau, wie sie den Leser beim Buch hält.
Zwar gibt es keinen großen Spannungsbogen, aber man freut sich als Leser auf die immer wiederkehrenden lustigen Szenen.
Beim Lesen habe ich das bekommen, was ich erwartet habe. Einen lockeren und seichten Sommerroman, der nicht sehr anspruchsvoll ist, mich aber immer wieder zum lachen gebracht hat.
Einfach das perfekte Buch für einen Strandtag oder um einfach abzuschalten vom Alltag.
Auch beschreibt der Klappentext endlich mal genau das, was man in diesem Buch findet. Einen wirklich tollen Sommerroman über Frauen, Musik und Meer.
Eine klare Leseempfehlung und verdiente 4 Sterne.
- Lena Suhr
Mix it!
(47)Aktuelle Rezension von: BookLookerEgal ob Smoothies und Säfte, Aufstriche und Pestos, Salate mit Dressings oder auch Süßen in diesem Buch findet man für jeden Anlass ein passendes Rezept, dass ganz einfach zusammengemixt werden kann. Dabei sind die Rezepte vegan und auch glutenfrei, was extra angegeben ist.
Um auch ein optimales Ergebnis zu erziehlen ist das Kochbuch mit ein paar Bildern geschmückt.
Das Cover passt perfekt zum Thema und ist sehr ansprechend gestaltet.
Nach einen tollen Einleitung in das Thema, welches von der Autorin verfasst ist, geht es auch schon los.
Die Rezepte an sich sind ausführlich erklärt. Sehr gut sind dabei die kurzen Beschreibungen zu Beginn jedes Rezeptes.
Insgesamt ein sehr gutes "Kochbuch", dass nicht nur für Veganer geeignet ist, sondern für jeden, der mal was Neues ausprobieren will. - Renate Bergmann
Das bisschen Hüfte, meine Güte
(107)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSie ist die zurück, die Online Omi. Zuerst geht es super los, denn Steffan will tatsächlich heiraten. Ariane ist eine nette junge Dame, aber im Haushalt muss Renate doch durchgreifen und einiges beibringen. Die Hochzeit plant sie selbst und lässt Arianes Mutter im Glauben, dass der Planer aus Wedding es macht. Als das Fest da ist und getanzt wird, stürzt Renate und die Hüfte ist hin. Bestimmt wegen der Ossiporose. Nach der Operation geht es auch gleich in die Kur, ach nee, in die Reha. Als sich unsere Renate eingerichtet hat, mit eigener weicher Bettwäsche und eigenen Handtüchern, greift sie auch hier durch. Gemüse nur drei Minuten gekocht? Dass geht doch nicht, dass ist roh. Bald muss sie auch schon Sport machen, aber nicht Zumba, dass ist das mit den Leckings und der Bumssmusik. Es gibt neue Bekannte, viel Arbeit und eine Hüfte, an die man sich erst gewöhnen muss. Das zweite Buch steht dem ersten in nichts nach. Auch wenn man sich etwas daran gewöhnen muss, dass es jetzt ein durchgehende Geschichte ist. Es macht dann aber so viel Spaß und alle sind wieder mit dabei. Zum immer wieder lesen, lachen und schmunzeln. Mehr, mehr, mehr!
- Anna Bell
Du hast mich voll erwischt
(74)Aktuelle Rezension von: Pilzi90Die Geschichte:
Edie kann zufrieden sein. Sie ist Leiterin in der Firma ihrer Eltern, sie hat einen tollen Freund und eine beste Freundin. Doch ist das das Leben was sie sich gewünscht hat? Ist sie die Edie die sie früher einmal werden wollte? Warum lässt sie Ihren Freund nicht so nah an sie heran, das er sie wirklich kennt? Als sie an ihrem 35. Geburtstag von ihrem 18-jährigen Ich eine Mail erhält, werden all diese Fragen dringender. Sie entdeckt sich wieder neu und auch die Person die sie einmal war. Und auch der Kontakt zu ihren alten Freunden kommt zurück.
Mein Leseempfinden:
Ich fand die Geschichte wunderschön. Der Schreibstil hat mir super gefallen. Ich war mir zwar sehr sicher was sich alles zugetragen hatte und auch wie alles ausgehen wird, dies hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan. Ich fand das Buch inspirierend. Denn wie oft haben wir alle schon Dinge in unserem Leben getan, weil wir dachten es muss so sein. Tolle Geschichte. Die Mut macht, sich mehr zu trauen und seine Komfortzone zu verlassen.
Mein Fazit:
100% Leseempfehlung
- Julia Greve
Herzkur
(35)Aktuelle Rezension von: MetalbrideGerade habe ich das Buch „Herzkur“ beendet.
Ich gebe generell keine Zusammenfassung des Buches ab, weil ich der Meinung bin, dass diese auch durch den Klappentext des Buches schon aussagefähig ist. Insofern schildere ich hier lediglich meine Eindrücke, da dadurch sichergestellt wird, dass definitiv nicht gespoilert wird 😊
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ihr wollt wissen, wie es mir gefallen hat? Dazu gleich mehr!Gerade habe ich das Buch beendet – und ich muss gestehen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Julia Greve schafft es, einen von Beginn an mitzunehmen. Sie lässt die Charaktere mit all‘ ihren Ecken und Kanten total authentisch und realistisch erscheinen, so dass man es sich gut vorstellen kann, dass diese Geschichte so oder so ähnlich gerade jetzt passieren könnte. Es war kurzweilig, hat mich des Öfteren zum Lachen gebracht. Auch ist die Zeit ungemein schnell verflogen, langweilig wurde es gar nicht, im Gegenteil:
Es gab ein in Büchern eher ungewöhnliches Setting mit unterschiedlichsten Personen und Charakteren, Herzschmerz, Weisheiten, Irrungen und Wirrungen – was will man mehr?
Vorhersehbar ist im Grunde genommen nichts – nichts ist so, wie es anfangs scheint – und gerade das macht das Besondere aus.
Wer also denkt, hier gibt es eine 08/15 – Vorgehensweise – weit gefehlt!
War ich mit allem einverstanden? Nein, definitiv nicht. Aber das muss ich auch nicht. Es muss sich authentisch, echt anfühlen. Und das hat es wirklich!
Das Buch hat Witz, Charme, zeigt definitiv auch Vorurteile auf, punktet jedoch mit einer Entwicklung und wirklich wunderbaren Charakteren. Es lässt einen die Gefühlsbandbreite durchleben, man fiebert mit, stöhnt zuweilen auch wegen der (zunächst) unerklärlichen Wege, die die Protagonisten beschreiten – und findet das Ganze doch unheimlich realistisch!
Insofern: wer die Bücher von Sandra Poppe mag, der sollte hier definitiv zugreifen. Und wer beide (Julia Greve und Sandra Poppe) nicht kennt: gebt dem Ganzen eine Chance! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!
Titel:
Trifft wie die Faust aufs Auge!😉
Schreibstil:
Eingängig, man kann nur von einem Pageturner sprechen!
Protagonisten:
Vielfältig, vielschichtig. Niemals eindimensional. Entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Macht unheimlich viel Spaß, das Ganze zu lesen!
Setting:
Unerwartet. Und was gänzlich anderes.
Atmosphäre:
Einfach authentisch!
Leichtigkeit:
Definitiv ebenfalls vorhanden. Julia Greve schafft es, eine gesunde Mischung aus Gefühl, Humor, Leichtigkeit, aber auch ernsthaften, bedrückenden Szenen so zu verweben, dass man ihr alles abnimmt. Wirklich alles!
Bewertung:
5 Sterne, und damit eine vollumfängliche Leseempfehlung! Mir hat das Buch echt super gefallen!
Fazit:
Leseempfehlung! Ausdrücklichst! - Karin Kratt
Schwarzer Drachen Magische Kurzgeschichten
(4)Aktuelle Rezension von: Meli1986Eine phantastische Mischung an wundervollen Fantasygeschichten. Es wird nie langweilig beim Lesen, alle Kurzgeschichten sind sehr gut geschrieben und lassen sich wunderbar lesen. Ein absolutes Muss für jeden Fantasyfan. Ich kann das Buch nur empfehlen von mir 5 Sterne. - Katherine Mansfield
In a German Pension
(3)Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht„In a German Pension“ suggests itself to be read by those who found Mann’s Zauberberg too self-indulgent or just too long but liked the general plot (or just would appreciate another point of view) or to those who appreciated Elizabeth von Arnim’s view of on outsider on German society.
Katherine Mansfield has her first-person narrator heroïne wittilly report on her visit to a German spa – vacation, „Kur“, told in 13 short stories, each on a different subject, linked by common location, narrator and recurring personnel. The status of this young married englishwoman as an onlooker who simply MUST compare between what would be common in England and in Germany results in a number of insightful considerations and apt remarks. So in story number 4, "Frau Fischer" remarks „Ah, that is so strange about you English. You do not seem to enjoy discussing the functions of the body. …How can we hope to understand anybody, knowing nothing of their stomachs?“ I would really enjoy re-reading the text in my doctor’s waiting room….
Mostly, you find some inherent sarcasm as in the second story on class-aware behaviour, „The Baron“: „At that moment the postman …came in with the mail. He threw my letters into my milk pudding ….The manager of the pension came in with a little tray. A picture post card was deposited on it, and reverently bowing his head, the manager of the pension carried it to the Baron.
Myself, I felt disappointed that there was not a salute of twenty-five guns.“There are less lighthearted stories, like "Frau Brechenmacher Attends a Wedding“, talking gloomily about nuptial days and beds and philistine indignation. And for „At Lehmann’s“ one cannot help to take the reason into account why the author herself was in Germany. There certainly is more than just a general undertone about marriage, at least some men’s behaviour and motherhood, like when Elsa shouts out “ ‘You know ever since Fritz and I have been engaged, I share the desire to give everybody, to share everthing!‘
‘How extremely dangerous‘, said I.“Katherine Mansfield (*1988 in Wellington; t 1923 in France of tuberculosis) is often considered to be New Zealand’s most famous writer. Interested (and fluent!) in French and German language, she permanently lived in Europe after 1908 where she fell in love, married another man and left him in the wedding night, returned to her lover by whom she had gotten pregnant. She went to ‘Kur’ in Bad Wörishofen. Her visit serves as the inspiration for this, her first book of short stories which was published in 1911. Mansfield lost the baby in Bad Wörishofen after having lifted a heavy trunk.
I normally am not much into short stories – as soon as I am “in” they are over, but I do really appreciate Mansfield’s. The whole Setup in this debut has nothing to do with New Zealand but the author. Still, it is being considered to already display some of her later works’ characteristics, such as gender relations and social norms but also in some of the character types and symbols used – information from the last two paragraphs taken from
http://nzetc.victoria.ac.nz/tm/scholarly/tei-SteGerm.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Katherine_Mansfieldhttps://en.wikipedia.org/wiki/Katherine_Mansfield
The short life, its turmoils and inglorious and early end do add a lot to the myth – but what an exceptional talent wasted all too soon.
- Kerstin Hohlfeld
Kirschblütenfrühling
(20)Aktuelle Rezension von: Jayjay94Das Cover gefällt mir gut und passt gut zum Buch.
Im letzten Teil der Reihe begleiten wir wieder Rosa in ihrem turbulenten Leben. Ihre Chefin fährt zur Kur und sie uns ihre Kollegin halten, in der Schneiderei, die Stellung. Dort trifft sie auch auf die junge Frau Koma, die nicht sehr glücklich wirkt. Die Schneiderin kümmert sich um sie und nimmt sie bei sich auf. Sie sorgt auch dafür, dass sie in ihrem Stammlokal eine Arbeitsstelle findet. Doch später wird die Kasse dort ausgeraubt. Steckt Koma dahinter?
Beim letzten Teil hat die Autorin noch einen darauf gesetzt. In dem Roman findet man: Spannung, Humor und ganz viel Liebe.
Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und locker geschrieben.
Rosa wächst einem von Buch zu Buch mehr ans Herz und wird immer sympathischer. Sie hat wirklich ein großes Herz.
Die Geschichte mit Koma ist wirklich sehr interessant gestaltet. Und mit mancher Wendung hätte man nicht gerechnet.
Am Ende war ich auch wieder richtig gerührt.
Ein Buch zum wohlfühlen und mit fiebern!
Dieser Roman zeigt, dass sich Menschen ändern können. Und es geht viel um Liebe und Freundschaft.
Ein wirklich schöner, gelungener Abschluss.
Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne dafür und eine klare Leseempfehlung!
- Mikael Lundt
Die Weltengang-Maschine
(23)Aktuelle Rezension von: Kim-ChantalIch hatte das ganze als Hörbuch und muss sagen, dass das auch der Grund war wieso ich es bis zum Ende geschafft habe.
Die Geschichte geht durch Raum und Zeit und wird zum Schluss immer skurriler und wie ich fande immer verwirrender oder eher irre. Für alle Fans einer solchen Handlung ist das Buch definitiv ein Hauptgewinn, mich hat es jedoch nicht überzeugt, aber gerne gebe ich an alle eine Empfehlung zum selber herausfinden.
- Karin Buchart
Hausmittel
(6)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisKarin Buchart zeigt mit diesem Buch, dass es nicht immer nötig ist, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, sprich gleich bei jedem Wehwehchen zum Arzt zu rennen.
Dieses Buch bietet Hilfe zur Selbsthilfe bei kleineren Verletzungen und harmlosen Krankheiten. Die Zutaten für diese Hausmittel finden sich in jedem Haushalt. Die ausführlichen Anleitungen lassen die Zubereitung gelingen.
Die Autorin stellt in 40 großen Kapiteln rund 450 Hausmittel vor. Zu manchem Thema gibt es mehr oder weniger Ratschläge. Für „Husten“ stellt sie 25 Rezepte vor.
Manche der Hausmittel sind von altersher bekannt. Doch auch Unbekanntes kann man entdecken, die Herstellung von Elektrolyten zum Beispiel.
Die Rezepte, Anleitungen und ergänzende Erklärungen sind einfach und gut verständlich. Die Schriftgröße ist angenehm.
Fazit:
Wer nicht bei jeder Kleinigkeit zum Arzt rennen will und auf lang erprobte Hausmittel zählt, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
- Natasha Corrett
Detox basisch vegetarisch
(1)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Unter dem Motto #feelgood #slimdown #highenergy #lifechange geht es quer durch die Basisch vegetarische Küche.
Vermeiden sollte man Weizen, Gluten, Zucker und natürlich auch Coffein und Fleisch.
Für mich mit Zöliakie ist es natürlich ein Klacks, ohne Weizen und Gluten das Essen zuzubereiten. Als Vegetarier auf Fleisch zu verzichten ist auch kein Problem, aber Kaffee? Okay.
Die Einleitung von Natasha Corrett ist großzügig gestaltet und macht auch keinen Halt vor den Begleiterscheinungen einer Detox-Kur. Insgesamt wird hier gut erklärt, was es mit einer solchen Kur auf sich hat und es werden diverse größere und kleinere Kurmöglichkeiten angeboten.
Praktische grundsätzliche Hinweise erleichtern einem das Nachkochen und Zubereiten der Speisen und zahlreichen Smoothies und Säfte. Vorab sei allerdings darauf hingewiesen, dass man hier über eine großzügige Speisekammer, bzw. teilweise etwas exotische Zutaten verfügen sollte. Ein großer Einkaufszettel vor dem Start einer dieser Kuren ist also bereits eine Grundvoraussetzung.
Für den „Hunger“ zwischendurch ist ebenfalls ausreichend an Rezeptauswahlmöglichkeiten gesorgt, sodass man zwar Verzicht lernt, aber sich dabei nicht selbst bestrafen muss.
Besonders gut gefallen haben mir die vielen Teerezepte. Da waren ein paar interessante und auch wohlschmeckende Mischungen dabei. Ebenso habe ich mit dem Linsen-Brokkoli-Burgern Freundschaft geschlossen. Ein wenig abgewandelt ergaben sie ein tolles und schnelles Mittagessen. Die Patties lassen sich problemlos einfrieren.
Praktisch war das großzügige Register, einzelne nochmals kurz erklärte Kapitelüberschriften mit Hilfen, Tipps und Tricks sowie Menu-Vorschlägen.
Die Rezepte lassen sich rundum gut nachkochen und bei Bedarf natürlich auch abwandeln. Der gesamte Band ist schön bebildert und die einzelnen Schritte sowie die Grundsätze einer Kur ausreichend erklärt und erläutert.
Dem gesunden Start ins neue Jahr oder für eine kleine Detox-Kur einfach mal so zwischendurch macht man sich mit diesem Ratgeber/Kochbuch leicht.
Die Rezepte eignen sich jedoch nicht nur für kommende Kuren oder eine kleine Auszeit, sondern finden sich prima in eine normale Woche ein und können teilweise auch sehr gut mit zur Arbeit genommen werden.
- Annabelle Benn
Die Insel des Glücks
(12)Aktuelle Rezension von: NikoLausDieses wunderschöne, frische Buchcover bringt einen gleich in die richtige Stimmung für dieses Buch!
Die Autorin hat hier nicht nur eine Liebesgeschichte geschrieben, die verzaubert, das Buch beinhaltet so viel mehr. Die drei großen B's: Berlin, Bayern, Bali werden hier so eindrucksvoll beschrieben, da möchte man am liebsten sofort hin...es sei denn man ist schon dort ;). Sie schildert auch, wie die Abhängigkeit zu einem anderen Menschen, falsch verstandene Liebe, das eigene Leben manipulieren kann.
Delia ist eine interessante Protagonistin, der man gut folgen kann. Ihre Gefühle, Träume, Sehnsüchte sind zum Greifen nah. Ihre Auszeit bringt Dinge zum Vorschein, die nachdenklich machen und ihr weiteres Leben beeinflußen.
Sehr schön geschrieben! Ein echter Lesegenuß!
- Friedrich Kalpenstein
Sie haben ihr Ziel erreicht
(32)Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadiesMeine #Rezension zu
Friedrich Kalpenstein
SIE HABEN IHR ZIEL ERREICHT
Erwin wird von seinen Freunden beauftragt, ein exklusives Wellness Hotel zu buchen. Groß werden die Augen und die Enttäuschung, denn statt das zu erwartende Luxushotel, hat Erwin im kleinen, eher einfachen Kurhotel Erika gebucht.
Eine Woche voller Überraschungen warten auf Erwin, Willi und Justus. Willi pfuscht dem Hausmeister in sein Werk und sorgt für mehr Probleme, als es in Wirklichkeit gibt.
Justus hat Geldprobleme und gibt es aber mit vollen Händen aus. Erwin verdingt sich mit voller Euphorie als Detektiv. Er vermutet schlimme Dinge hinter einem Pärchen.
So steckt die Woche voller Überraschungen. Was dabei alles geschieht, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Friedrich Kalpenstein ist hier wieder ein sehr humorvoller Roman gelungen. Keine Seite kommt Langeweile auf. Im Gegenteil, immer wieder tritt einer von den Dreien ins Fettnäpfchen. Der Autor hat hier sehr gute und unterschiedliche Charaktere gezeichnet.
Sie sind ja nicht mehr ganz jung. Erwin hat seine Frau verloren und freut sich auf Abwechslung und Justus merkt wie wichtig Freunde sind. Auch Willi stellt fest, dass er vielleicht doch Nachholbedarf mit seiner Eva hat.
Im Nachhinein stellt sich raus, dass die Fehlbuchung das Beste war, was ihnen passieren konnte.
Zeigt aber auch, wie wichtig das Vertrauen in eine Freundschaft ist.
Nicht nur der Humor steht an erster Stelle, sondern auch eine gewisse Ernsthaftigkeit.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Auch hier erwarten einen tolle Situationskomiken. Nicht ganz so locker und leicht wie in der Herbert Reihe.
Das Cover ladet zum sofortigen Lesen ein und passt sehr gut zur Geschichte.
Fazit: ein humorvolles Buch, das auch Ernsthaftigkeit zeigt und der schöne Zusammenhalt der Freunde, tragen zu einem Lesevergnügen bei.
Von mir gibt es 💥💥💥💥
und eine klare Leseempfehlung.
- Bianca Schmidl
Frau Bodenschlampe
(35)Aktuelle Rezension von: dia78Das Buch "Frau Bodenschlampe - Abnehmen ist nichts für Mädchen" wurde von Bianca Schmidl verfasst und erschien 2018 im Verlag SchriftStella.
Die Autorin nimmt uns mit auf den Weg des Abnehmens. Witzig, satirisch und voller augenzwinkernder Momente werden wir durch das Buch geführt. Die Protagonisten sind gut dargestellt und man kann so manche Situation nachvollziehen und auch nachfühlen.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind passend, sehr humorvoll und man kann sich passagenweise sehr gut hineinfühlen.
Jeder, der gerne Bücher mit Tiefgang, aber trotzdem mit einer gewissen Ironie gerne liest, der ist mit dem Buch bestens beraten.
- Sontje Beermann
Meeresrauschen im Herzen
(23)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeZwei Frauen, zwei Geschichten und eine Entscheidung. Das Cover ist toll gestaltet und macht Sehnsucht auf MEER. Sie treffen sich zufällig am Anfang und bewusst am Ende wieder.
der Klappenzext macht sehr neugierig und je nachdem in welchem Alter man sich befindet setzt man hier die Prioritäten. dennnoch sind beide Geschichten sehr schön erzählt allerdings mit einem kleinen Unterschied. Die eine "bekommt" viel und die andere "verliert" viel. Warum ich die Anführungszeichen gesetzt erfährt man beim Lesen.
Die Protagonisten sind unglaublich sympatisch und authentisch beschrieben, wobei ich mich in einen auf Anhieb ein wenig verliebt habe, aber das nur am Rande.
In beiden Fällen geht es um eine, das Leben verändernde Entscheidung und das hat die Autorin mit einem sehr gefühlvollen, mit Humor gespickten Schreibstil toll in Worte und Sätze geformt. Auch Emotionen und wichtige Gedankengänge, sind sehr nachvollziehbar und in beiden Parallelgeschichten schön auf den Punkt gebracht.
Was will ich, wovon träume ich, was bin ich wert, was verliere ich und was gewinne ich sind hier die Themen, die in beiden Fällen eine Entscheidung fordern, die mit Mut und Kampfgeist angegangen werden.
Dieses Buch, das vor der traumhaften Kulisse der Küste spielt kann ich nur empfehlen, denn auf wundersame Weise fällt einem selbst, wenn zunächst auch nur im Kopf, solch eine Entscheidung gar nicht mehr so schwer. Man muss nur genug Vertrauen in sich selbst haben. Was kann schon passieren wenn es nur besser werden kann? - Daniela Frenken
Tödliche Erholung
(10)Aktuelle Rezension von: Jeanette_LubeDieses Buch erschien 2020 und beinhaltet 249 Seiten.
Kathi Wällmann ist eigentlich zur Kur gefahren, um sich zu erholen. Doch gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes ereignet sich ein Unglück, eine Patientin kommt zu Tode. Und so kann sich Kathi kaum auf ihre Probleme konzentrieren und die Schönheiten der Nordseeküste genießen. Die Klinik steht noch unter Schock und schon ereignet sich der nächste Vorfall. Bei einem Überfall wird ein Kurgast schwer verletzt und Kathi kann nur durch Zufall Schlimmeres verhindern. Die Opfer kannten sich gut. Könnte es sein, dass beide Vorfälle zusammenhingen? Vielleicht war der Tod ihrer Zimmergenossin doch kein Unfall? Kurz vor ihrem Tod traf sie sich mit einem Unbekannten. Wer war dieser Unbekannte? Kathi ist in ihrem Element und beginnt, sich Fragen zu stellen. Und dann kommt es zum nächsten Todesfall und Kathi weiß, dass etwas faul ist in dem beschaulichen Kurort. Sie forscht nach und je mehr sie forscht, desto mehr Verdächtige scheint es zu geben. Sie fragt sich, wem sie noch trauen kann. Da sie die Kur unbeschadet überstehen will, muss sie sich beeilen, den Mörder zu finden, denn nun hat er es auf sie abgesehen.
Der Schreibstil der Autorin Daniela Frenken gefällt mir sehr gut. Ich habe ja schon andere Bücher dieser Autorin gelesen und die Protagonistin Kathi kennengelernt. Kathi ist mir sehr sympathisch, wenn sie auch etwas eigenwillig ist. Irgendwie gelingt es ihr immer wieder, in die Nähe von problematischen Situationen zu geraten. Kathi ist am Anfang der Geschichte total fertig und ausgepowert. Sie muss unbedingt auch einmal an sich denken. Nach den Überredungskünsten ihrer Oma beschließt sie, sich auf eine Kur einzulassen. Doch ob das wirklich eine gute Idee ist? Erholung sieht wirklich anders aus... Ich war von der ersten Seite an in der Handlung der Geschichte und habe an der Seite von Kathi mitermittelt. Es geht ziemlich turbulent zu und wird niemals langweilig. Aufgrund des tollen Schreibstils konnte ich mir alles echt gut vorstellen und war gedanklich mit Kathi an allen Schauplätzen der Geschichte. Ich mag Kathi einfach und finde es toll, dass sie einfach nicht locker lässt. Leider begibt sie sich damit auch selbst in Gefahr. Die Autorin hat geschickt falsche Fährten gelegt und so kam dann ein Ende, mit dem ich keinesfalls gerechnet habe. Natürlich wäre es nicht Kathi, wenn es nicht auch etwas humorvoll mit ihr wäre. Die Autorin Daniela Frenken hat mich auch mit dieser Geschichte komplett überzeugt, die wieder spannend, aufregend, packend und fesselnd war. Ich empfehle diese Geschichte allen Krimi-Fans gern weiter. Lest sie und ihr werdet tolle Lesestunden mit Kathi, der Hobby-Detektivin haben. Für mich war es ein besonderes Lesevergnügen! - Barbara Leciejewski
Am Meer ist es schön
(122)Aktuelle Rezension von: Martina1964Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich direkt angesprochen. Die Autorin schreibt sehr flüssig und man kann die Emotionen der Protagonisten spüren, die sie rüber bringen möchte.
Der Titel des Buches sagt aus, dass es am Meer schön ist, aber weit gefehlt, was die Kinder im Kurheim Morgentau erleben, ist nicht schön. Ich habe mit den Kindern gelitten und manchmal ist das Buch nichts für schwache Nerven. Was die Kinder hier durchmachen mussten geht schon unter die Haut.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mit solchen Romanen umgehen kann, wo Kindern unrecht geschieht. - Alexandra Marinina
Auf fremdem Terrain
(29)Aktuelle Rezension von: Anna_ResslerInhalt: Anastasija Kamenskaja, erfolgreiche Moskauer Kriminalistin, hält sich zur Erholung in einem Sanatorium in einer idyllischen Kleinstadt auf. Doch die Ruhe trügt und schon bald stößt die Ermittlerin auf allerlei seltsame Dinge...
Meine Meinung: Man muss sich schon an den eigenwilligen Schreibstil der Autorin gewöhnen. Auch auf die russische Gesellschaft muss man sich einlassen und mit den vielen Namen (für ein u. die selbe Person) klarkommen. Den Erzählstil fand ich sehr interessant, er weicht bereits im Ansatz von dem ab, was ich gewohnt bin. Ermittlerin Kamenskaja ist zwar brilliant, leider erhält man nicht viel Einblick in ihrer Gedankengänge. Überhaupt bleibt sie leider nur sehr oberflächlich. Irritiert hat mich vor allem, dass manche Dinge gnadenlos beschrieben und ausgesprochen werden und ein anderes Mal wieder wird der Leser mit wagen Andeutungen abgespeist. Viel Spannung kommt nicht auf, was ich nicht als störend empfand. Das Buch gibt vor allem auch einen Einblick ins "moderne" Russland, mit all seinen Problemen, was ich sehr spannend fand.
Mein Fazit: Ein etwas anderer Krimi.
- Sarah Schmidt
Weit weg ist anders
(93)Aktuelle Rezension von: LimaKatzeKlappentext:
Kratzbürstige Berlinerin die eine, norddeutsche Kleinstädterin mit einer Vorliebe für Yoga und Handarbeiten die andere: Außer einer gegenseitigen tiefen Abneigung haben Edith Scholz und Christel Jacobi nichts miteinander am Hut. Dennoch lassen sich die beiden 70-Jährigen auf ein Abenteuer ein, das sie gemeinsam quer durch Deutschland führt.
Zum Inhalt:
Die beiden Rentnerinnen Edith Scholz und Christel Jacobi verbringen einen Reha-Aufenthalt auf Usedom. Frau Scholz ist eine waschechte Berlinerin, die für gewöhnlich kein Blatt vor den Mund nimmt und ihren Mitmenschen unverblümt zeigt, was sie von ihnen hält. Eigentlich ist Edith am liebsten allein, und daher möchte sie mit nichts und niemand mehr zu tun haben als unbedingt nötig. Christel Jacobi ist von ganz anderer Art, interessiert sich für Esoterik und Yoga, und ist ansich die Liebenswürdigkeit in Person. Allerdings ist sie auch recht unselbständig, arg empfindlich und des öfteren ziemlich anstrengend. Da Frau Jacobi eine eher kontaktfreudige Person ist, hängt sie sich sogleich an ihre Zimmernachbarin Frau Scholz, die davon zunehmend genervt ist.
Frau Jacobi ist sehr krank. Deshalb möchte die besorgte Tochter, dass ihre Mutter zukünftig in einem Pflegeheim versorgt und betreut wird. Das entspricht aber nicht Christels Vorstellungen, die ganz verzweifelt einen Ausweg aus dieser Misere sucht und leider nicht den Mut aufbringt, ganz offen mit ihrer Tochter über dieses Thema zu sprechen. Recht bald kommt Christel auf die Idee, ihre Reha-Bekanntschaft Frau Scholz ins Vertrauen zu ziehen und möchte diese zu einem aberwitzigen Plan überreden. Frau Scholz hat nun die Wahl des für sie kleineren Übels: Entweder nimmt sie die Einladung von Frau Jacobi an, oder aber sie muss zu Hause den grässlichen Baulärm der momentanen Renovierungsarbeiten ertragen. Sie entscheidet sich für Christel Jacobi, nichtsahnend, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt.
Frau Scholz ist zwar eine ziemlich harte Nuss, aber sie hat kein Herz aus Stein. Während der gemeinsamen Reise durch Deutschland entsteht sogar eine zarte Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sie schütten sich gegenseitig ihr Herz aus und Frau Scholz wundert sich mitunter selbst über ihre eigene Zugänglichkeit. In solchen Momenten zieht sie allerdings öfters die Notbremse, man muss schließlich nichts übertreiben. Nichtsdestotrotz fühlt sie sich für Frau Jacobi verantwortlich, der es im Laufe der Zeit immer schlechter geht. ...
Mein Fazit:
Der vorliegende Roman („Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt) hat es mir zu Anfang nicht ganz leicht gemacht. In den ersten Kapiteln wurde ich mit den beiden Hauptprotagonistinnen einfach nicht richtig warm. Frau Scholz war mir mitunter zu derb und rücksichtslos, und Frau Jacobi war nicht nur für ihre Kurbekanntschaft, sondern auch für mich als Leserin stellenweise ziemlich anstrengend. Gleichzeitig trübten diverse Längen das Lesevergnügen. Zu meiner großen Freude gerieten die nachfolgenden Kapitel wesentlich schwungvoller. Und die beiden Damen, deren Vergangenheit nun etwas mehr aufgerollt wurde, lernte man ständig besser kennen und schließlich auch mögen. Es hat sich eben niemand selbst gemacht und der Mensch ist immer die Summe seines gelebten Lebens. Vor allem Frau Scholz hat mich oft überrascht und stellte sich als besonders facettenreich heraus.
Die Geschichte im Buch hält einige Botschaften bereit: Auch der ältere Mensch hat noch Wünsche und Träume, und vor allem hat er ein Recht darauf, selbst über sein Leben zu entscheiden. Fürsorge von Kindern ist eine lobenswerte Angelegenheit, aber sie sollte nicht in Bevormundung ausarten. In diesem Zusammenhang wird gezeigt, wie wichtig es ist, dass miteinander gesprochen wird. Im Hintergrund des Romans wird außerdem vermittelt, dass Alleinsein nicht Einsamkeit bedeuten muss, der ständig Umsorgte aber durchaus einsam sein kann.
Eine insgesamt unterhaltsame und mit viel Humor gespickte Lektüre, die zum Nachdenken anregt. Und ob man will oder nicht, die beiden Hauptakteurinnen werden einem immer sympathischer, sogar die sperrige Frau Scholz. Sehr gerne vergebe ich hier vier Sterne und eine Leseempfehlung!























