Bücher mit dem Tag "kurios"
21 Bücher
- Kai Meyer
Die Seiten der Welt
(1.539)Aktuelle Rezension von: LumienIch habe ein Weilchen gebraucht um mich in cid Welt einzufinden,aber eigentlich ist es eine gute und Geschichte mit neuen Elementen.
Mal was ganz Neues.Mir gefällt,dass es nicht das übliche Vampir - Magier Universum ist.
Mein Leserinnenherz verkraftet nur die vielen Verluste nicht , aber das gehört wohl zu manchen Geschichten dazu 🫣
Cool wäre eine Anspielung in der Mitte des Buches,welches ich hier in den Händen halte.
- Tony Hawks
Mit dem Kühlschrank durch Irland
(261)Aktuelle Rezension von: JourneyGirlEine verlorene Wette steht am Anfang des Buches. Und es ist eine wahre Begebengeit. Ich musste mir schon am Anfang den Bauch vor Lachen halten! Ich liebe Irland und war dort selbst schon mehrfach im Urlaub. Das Buch zeigt ein tolles Bild der herzlichen Iren. Ein Muss für alle Irland-Fans! Ich hab das Buch nach einigen Jahren nochmal gelesen, weil es so witzig ist. Aber am Besten einfach lesen und selbst herausfinden...
- Lars Simon
Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen
(162)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerInhalt:
Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…
Meinung:
Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.
Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.
Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum einen Überraschungsmoment beschert hat ;)
Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.
Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.
Fazit:
Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!
©_Sahara_
- Pharmama
Haben Sie diese Pille auch in Grün?
(28)Aktuelle Rezension von: QueenofbutterfliesDieses Buch hier hat mir eine gute Freundin mal vorgestellt und danach hat es mich in den Fingern gejuckt, es mir ebenfalls zu kaufen, denn es passt hervorragend zu meinem Beruf und nimmt den Apothekenalltag so herrlich auf die Schippe und zeigt zugleich, dass ApothekerIn und PTAs nicht einfach nur hinter der Kasse stehen und Medikamente über den Barcodescanner ziehen. Der Beruf beinhaltet viel mehr als das!
Das Buch ist super aufgebaut mit vielen verschiedenen Thematiken über Spezialkunden über die lieben Kollegen bis hin zu Sex und Verhütung. Der Schreibstil ist einfach und hat dennoch eine Eindringlichkeit, die einen mehrmals zum Schmunzeln bringt. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der der Meinung ist, der Beruf in der Apotheke ist langweilig!
- Ferdinand von von Schirach
Nachmittage
(124)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannGeschichten wie eine sommerliche Brise, aber bei weitem nicht so vergänglich. Es sind genau sechsundzwanzig Geschichten, einige nur ein paar Sätze lang, andere haben das Zeug zu einem Roman. Es sind Einladungen an den Leser, sich, zusammen mit dem Autor, auf eine Reise zu begeben, eine Reise, in der die Erlebnisse des Autors die Reiseroute bestimmen, ergänzt durch dessen Erläuterungen zu wissenswerten Hintergründen einiger Destinationen. Vom Sprachstil eingefangen, überlässt man sich gerne den Gedanken des Autors, wird dazu angeregt eigene Erfahrungen einzubringen, manche Gedanken weiterzudenken. Und das Schöne daran ist, dass es offenbar so einfach ist, sich den tatsächlichen oder wichtigen oder elementaren Dingen des Lebens anzuvertrauen. Ohne den ganzen Aufwand, sich in narzisstischer Selbstüberhöhung das Leben untertan zu machen, nur um ein wenig größer, ein wenig wichtiger zu erscheinen, ein wenig unsterblicher …
Es tauchen Fragen auf, die einen ganzen Strom von Gedanken in Bewegung bringen, beispielsweise die Erfahrungen des Autors und sich daraus ergebende Folgerungen: „Das Internat ging mich nichts an, die Frühmessen, die seltsamen Worte des Paters im harten Morgenlicht: ‚Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib … nehmet und trinket alles daraus: Das ist mein Blut …‘ Was ist das für eine Welt, in der sich Menschen von ihren Göttern ernähren?“
Alle Geschichten offenbaren ein Art Weltsicht, Lebensweisheit oder eine Art sich den Herausforderungen des Lebens offen zu nähern. Und es gibt ein Finale, das es in sich hat, das die Emotionen anfacht, das Leben zum Leuchten bringt: „Die Einsamkeit der Frau auf dem Wagen [Giacometti und seine fragile Figur ‚Die Frau auf dem Wagen‘] ist nicht pathetisch, das Leid keine Attitüde. Natürlich, unser Leben ist absurd, weil der Tod es beendet. Wir müssen scheitern, es geht nicht anders. Aber es gibt noch die andere Wahrheit, die Wahrheit der Frau auf dem Wagen: Jetzt, dieser Moment, dieser Nachmittag, der nächste Morgen, der Blütenschimmer im Frühling, der Wind, der durch die Felder geht, die lautlose Schwüle im Hochsommer und das nasse Laub auf den Straßen im Herbst – das alles bedeutet nichts ohne den anderen Menschen. Wir stehen nackt in dieser Welt, die Erde ist ein kaum sichtbarer blassblauer Punkt im All, die Natur ist kalt und feindlich. Aber wir sind Menschen, wir teilen diese Einsamkeit, sie ist es, die uns verbindet.“
(8.7.2023)
- Juliane Käppler
Die Schwangerschaft des Max Leif
(45)Aktuelle Rezension von: SanTimeMax Leif ist irgendwie viel "schwangerer" als seine Freundin Maja.
Als Max realisiert, welche vermeintlichen Gefahren das ungeborene Baby bedrohen und was alles ein Risiko für seine Freundin darstellt, beginnt er die Fürsorge und Verantwortung für beide zu übernehmen. Dabei übertreibt er es so maßlos, dass man ständig schmunzeln und lachen muss. Maja hingegen findet das alles gar nicht lustig...
Ein äußerst witziges Buch mit Lachgarantie! - Cecily Wong
Gastro Obscura
(10)Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm"Gastro Obscura" ist ein Buch, das weit mehr zu bieten hat, als der Klappentext verspricht. Wer auf der Suche nach außergewöhnlichen kulinarischen Abenteuern ist, für den ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es nimmt mit auf eine faszinierende Reise zu den ungewöhnlichsten Orten und gastronomischen Erlebnissen auf der ganzen Welt.
Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften dieses Buches ist die Vielfalt der vorgestellten Locations. Von Bars aus reinem Eis bis hin zu einzigartigen Einrichtungen wie der "Chilischule" bietet "Gastro Obscura" eine breite Palette von gastronomischen Erlebnissen, die wohl die Wenigsten vermutlich je gesehen haben. Selbst als Vegetarierin fand ich die Beschreibungen von Käfern, die nach Zimt schmecken sollen, äußerst faszinierend, auch wenn ich mich niemals dazu überwinden könnte, einen zu probieren. Es ist einfach erstaunlich zu erfahren, wie vielfältig die Welt sein kann.
Die reichlich vorhandenen Fotos in diesem Buch sind ein wahrer Augenschmaus. Sie geben einen lebhaften Einblick in die manchmal etwas zweifelhaften, aber dennoch faszinierenden Köstlichkeiten, die an den verschiedensten Orten dieser Welt zu finden sind. Es ist erfrischend zu sehen, dass solche kulinarischen Abenteuer nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in unserer Nähe zu finden sind.
Was "Gastro Obscura" jedoch wirklich auszeichnet, ist die Art und Weise, wie es unseren Blick auf die Welt verändert. Dieses Buch öffnet Türen zu unerwarteten Geschmackserlebnissen, kulturellen Entdeckungen und kulinarischen Wundern. Es ermutigt uns, über den Tellerrand hinauszublicken und die Welt der Gastronomie in all ihren Facetten zu erkunden.
Ich muss gestehen, dass wir beim Lesen dieses Buches oft gestaunt und uns die eine oder andere "Köstlichkeit" für unsere Rollenspielabenteuer "geklaut" haben. "Gastro Obscura" ist nicht nur für diejenigen geeignet, die die Kulinarik lieben, sondern auch für alle, die bereit sind, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Es ist ein Buch, das mit auf eine kulinarische Weltreise nimmt und Ihnen unvergessliche Eindrücke und Geschmackserlebnisse beschert. Es ist ein wunderbares Werk, das die Neugierde auf fremde Kulturen und ungewöhnliche Speisen weckt. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
- Oren Lavie
Konrad Kröterich und die Suche nach der allerschönsten Umarmung
(11)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauUmarmungen sind wunderschön und stärken die Bindung zu unseren Liebsten. Darum habe ich dieses Buch zur Hand genommen – und war etwas überrascht, das „Konrad Kröterich von Keks“ (was für ein Name!) am Anfang ein ziemlich selbstbezogener Kerl ist.
„Der Kröterich liebte es, sich mit seinem eigenen Spiegelbild zu unterhalten, und staunte, was für ein überaus amüsanter Gesprächspartner er doch war – um welchen Bereich des Lebens es sich auch immer handelte: um das Wetter, die derzeit angesagte Krötenmode oder das, was es zum Frühstück gab.“
Nun gut, so gaaanz breit scheint sein Themenspektrum nicht zu sein und dieser feine Humor, der zieht sich dann durch das ganze, zauberhafte Bilderbuch. Nach einem Traum von der vollkommenen Umarmung will Konrad diese in der Realität finden. Und seine Versuche gehen alle schief. Es braucht erst einen Zufall und eine wichtige Erkenntnis, bis das Unterfangen gelingen kann.
Konrads Wunsch ist ein Spiegel unsrer Gesellschaft, wir müssen nur auf SocialMedia gucken oder manchen Gesprächen zuhören: Da muss es der „allerschönste“ Traumurlaub sein oder der „allerbeste“ Kinderwagen. Die allerschönsten Momente können wir aber nicht planen, sie entstehen aber oft aus Zufall oder weil wir sein können, wie wir sind. Die wundervollen Illustrationen von Anke Kuhl nehmen uns mit zu dieser Erkenntnis.
Sehr schönes Kinderbuch. 4 von 5 Sternen.
- Giles Milton
Vom Mann, der mit zwei Flaschen Whiskey den Untergang der Titanic überlebte: In kuriosen Anekdoten durch die Weltgeschichte
(10)Aktuelle Rezension von: annlu*Gerade vermeintliche Nichtigkeiten können größere Ereignisse auf eine Art untermalen, wie es der grobe Pinselstrich meist nicht vermag.*
Giles Milton verbringt einen großen Teil seiner Arbeitszeit in den Archiven mit dem Lesen von Briefen und Dokumenten. In diesem Buch stellt er 48 Anekdoten vor, die einen eigenen Blick auf die Geschichte werfen. Von normalen Menschen, die sich plötzlich in einer besonderen Situation befinden, über historische Persönlichkeiten finden sich hier Geschichten zur Geschichte.
Die Geschichten sind in sechzehn Kapitel mit je drei Anekdoten unterteilt. Vorangestellt ist jedem Kapitel ein kurzer Auszug aus einem historischem Dokument. Locker geschrieben stehen im Gegensatz dazu die historischen Anekdoten. Sie lesen sich wie Kurzgeschichten, sind aber wahr. Quellen und weiterführende Literatur zu jeder einzelnen finden sich im Anhang.
Die meisten der Geschichten spielen in den letzten zweihundert Jahren. Man findet so manche Persönlichkeit in ihnen, die bekannt ist. Hitler, Churchill, Charlie Chaplin und Agatha Christie sind nur einige davon. In anderen sind die Handelnden ihrem Namen nach zwar wenig bekannt, die Ereignisse dennoch von historischer Tragweite, sodass man sie einordnen kann. Ihnen allen gemein ist die Tatsache, dass die Details, die hier beschrieben werden, eher unbekannt sind.
Fazit: Geschichte über Geschichten näher zu bringen ist bei mir sehr gut angekommen. Dadurch liest sich das Sachbuch angenehm.
- Piotr Socha
Das Buch vom Dreck
(8)Aktuelle Rezension von: Malus_BooksAlso ich hab ne neue Liebe, ich sag’s euch wie’s ist: Kindersachbücher! Omg Leute, die sind einfach so cool und spielerisch informativ und meist auch noch unglaublich schön illustriert.
ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ᴠᴏᴍ ᴅʀᴇᴄᴋ von Piotr Socha und Monika Utnik-Strugala ist eines dieser Bücher… allein schon der Titel und das Cover sind sehr catchy, weshalb ich natürlich sofort rein lesen musste. Und siehe da: es hat mich überzeugt! So ein witziges und trotzdem lehrreiches Buch. Und dann noch zu einem Thema, was uns alle ja beschäftigt… Ich würd sagen, das Buch hat bestanden und wenn ihr Kinder habt, solltet ihr es kaufen😂
- Nadine Roux
Süßer Lavendel - Lavendelträume, Lavendelschäume: Teil 5
(0)Noch keine Rezension vorhanden best of worst
(1)Aktuelle Rezension von: Michaela-Weiss"Die Nacht der schlechten Texte" war ein Projekt, dessen Ergebnis ich unbedingt lesen wollte.
Denn allein das Konzept "schlechte Texte" zu schreiben, die wiederum so einmalig, interessant oder außergewöhnlich sein müssen, dass sie lesenswert sind, ist schon ein gewagter wie verrückter Ansatz.
Mir hat es viel Spaß gemacht, mich durch die verschiedenen Texte zu lesen, natürlich spielt hier der eigene Geschmack eine zentrale Rolle. Viele Umsetzungen haben mich zum Schmunzeln gebracht, allerdings gab es auch einige, die so gar nicht mein Verständnis getroffen haben.
Dennoch: Eine tolle, mutige Idee, wirklich klasse!
Unbedingt mehr solcher kreativen Projekte! :)- Susanne Förster
Die Kuriositäten des Gideon Crowe
(4)Aktuelle Rezension von: Zuckerwatte-im-KopfWow, der Inhalt des Buches ist ganz anders als erwartet. Es ist kein buntes, fröhliches Geschehen. Sondern eine schleichende Dramatik, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte. Das hat mich positiv überrascht.
Die Kapitel sind aufgeteilt und spielen entweder in der Gegenwart oder werden durch Rückblicke in die Vergangenheit unterbrochen.
Nate ist ein schwieriger Charakter. Am Anfang lernen wir ihn als einen netten Jungen kennen, der mit seiner Familie zu kämpfen hat und Mist baut. Doch im Laufe der Geschichte verändert er sich und meine Beziehung zu ihm auch. Einerseits ist dort der Junge, der sich verschließt, niemanden an sich heran lässt und wie gelähmt ist. Andererseits lernen wir durch die Rückblicke seinen Schmerz kennen, seine Denkweise und was ihn ausmacht. Immer weiter reichen die Blicke in seine Vergangenheit und die Wut, die er mit sich herum schleppt.
Ja, Nate ist ein schwieriger Charakter. Und trotzdem hat er etwas an sich, das anziehend und magisch wirkt.
Diese Stimmung zieht sich durch die ganzen Kapitel, die in der Gegenwart spielen. Es wirkt bedrückend, dunkel und düster. Während die Kapitel aus der Vergangenheit mehr Leichtigkeit haben, obwohl sie von Schatten überlagert werden.
Ich fand diese Gegensätze sehr spannend. Und manchmal leider auch, als wären wir in einem Loch stecken geblieben und kämen nicht mehr heraus. Die Handlung stockte mir zu sehr. Wir beobachten Nate Seitenlang und nichts passiert. Einzig seine Vorgeschichte zieht uns ein Stück weit aus diesem Loch heraus.Allerdings hatte ich mir das Buch bunter, verrückter und aufregender vorgestellt. Mir fehlten die Einblicke in die Manege der Zirkuswelt und die Künste der Charaktere. Sie agieren viel im Hintergrund der Geschichte, sodass ich mir die Auftritte zwar ungefähr vorstellen konnte, aber nur einmal live dabei sein durfte. Diese Szene fand ich so abwechslungsreich und aufregend, dass ich ganz traurig war, dass sie erst am Ende stattfand und es nicht mehr davon gab.
Es wird von Seite zu Seite unheimlicher. Die Dramatik manifestiert sich immer mehr, je weiter die Handlung voranschreitet, sodass sie in einem regelrechten Höhepunkt ihr Finale findet. Mit diesem Paukenschlag endet das Buch und ich bin mit einer Schwere auf der Brust zurückgeblieben und habe mich gewundert. Nate wächst über sich hinaus. Denn dieses Ende hätte ich nicht erwartet.
Was ich mich aber immer wieder gefragt habe: Wieso wollte Gideon Crowe Nate in seiner Crew haben? Nur weil er sich im Spiegel anstarrt? Welches Potenzial hat er in ihm gesehen?
Zum Schluss noch etwas wichtiges:
Fazit: Dies ist kein bunter, fröhlicher Roman, wie man vielleicht annehmen könnte. Es herrscht eine beklemmende und dunkle Stimmung, die sich wie ein roter Faden durchs Buch zieht. Wer skurrile Charaktere mag und wer schleichende Dramatik liebt, für den ist diese Geschichte genau das Richtige!
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich großartig! Es gibt keine Wortwiederholungen, keine verschachtelten Sätze und keinen stockenden Lesefluss. Sie schreibt geradlinig, klar und strukturiert. Ich habe das Buch dadurch wahnsinnig gern gelesen.
Ich danke dir Susanne für dein Vertrauen und das Rezensionsexemplar!
https://hertzklecks.de/blog/susanne-foerster-die-kuriositaeten-des-gideon-crowe
- Marcus Richmann
Allmacht
(19)Aktuelle Rezension von: echIm inzwischen vierten Fall mit dem russischstämmigen Ermittler Maxim Charkow und seinen Mitarbeitern Priska Kunzler und Cla Corai, den man aber auch ohne Vorkenntnisse aus den drei Vorgängern problemlos lesen und verstehen kann, ermitteln diese in einem verzwickten Mordfall, dessen Begleitumstände bis zu einem mysteriösen Vorfall, der sich 1959 im Uralgebirge der damaligen UdSSR ereignet hat, zurückreichen.
Maxim Charkow und sein Team werden zum Schauplatz des Mordes an dem russichen Milliardär Igor Komarow gerufen. Alles deutet zunächst auf eine klassische Beziehungstat, der mutmaßliche Mörder befindet sich auf der Flucht und muss nur noch gefasst werden. Doch Maxim mißtraut den allzu offensichtlichen Spuren, er schaut hinter die Kulissen der russischen High-Society in Zürich und stößt dabei auf eine großangelegte Verschwörung, die das Zeug hat, die Welt aus den Angeln zu heben.
Der im Prolog des Buches beschriebene Vorfall im Uralgebirge hat sich tatsächlich ereignet und ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Der Autor Marcus Richmann entwickelt aus dieser Grundsituation einen klassischen Verschwörungsthriller und bietet dabei einen durchaus schlüssigen Erklärungsversuch für das damalige Geschehen und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart.
Die klug aufgebaute Geschichte besticht durch einen guten, flüssigen Schreibstil, überzeugend gezeichnete Charaktere und einen durchgehenden Spannungsbogen, der die Story über das gesamte Buch trägt. Mit einem hohen Erzähltempo treibt der Autor die Handlung voran und gibt der Geschichte dabei mit einigen überraschenden Wendungen immer wieder eine neue Richtung. In einem dramatischen Showdown zeigt sich schließlich das ganze Ausmaß der Verschwörung.
Ein stimmiger Verschwörungsthriller, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. - Britta Bendixen
PatchWords
(4)Aktuelle Rezension von: MarthaAG„Die Themenvielfalt dieser unterhaltsamen Lektüre verspricht ein kurzweiliges Lesevergnügen für jeden!“ So der Klappentext. Und, was soll ich sagen, so ist es auch. ;-) Ich habe selten eine solche Bandbreite an Themen und Genres in nur einer Anthologie erlebt, von deren 23 Geschichten mir übrigens nur wenige, ich würde sagen, nur einzelne, nicht so zusagten. Die große Mehrheit traf meinen Geschmack, vor allem, weil der Schreibstil der Autorin angenehm ist, ihre Geschichten flüssig zu lesen sind, man in jede dieser Geschichten schnell hineinfindet – was ja gerade bei Kurzgeschichten von Vorteil ist ;-) – und mich so manche Geschichte nicht nur ob ihres Themas, sondern auch wegen ihres Verlaufs oder ihres Endes zu überraschen wusste.
Diese Sammlung an kleinen, feinen Geschichten ist in 6 Themengebiete unterteilt: „Kurioses“ macht seinem Namen alle Ehre, spannend wird´s beim „Kriminellen“, „Herzliches“ berührt, „Übernatürliches“ unterhält mit Mystischem (obwohl dieses Thema eigentlich gar nicht so mein Fall ist) und „Dramatisches“ erschreckt zuweilen, woraufhin ich mich in dem Abschnitt „Amüsantes“ gleich wieder erholen und herzhaft lachen konnte.
Es ist beeindruckend, welche Themenvielfalt dieses Buch bietet und wie es immer wieder mit völlig anderen Geschichten zu überraschen weiß. Da fällt mir gerade ein, dass man diese Anthologie auch wunderbar als Adventskalender nutzen oder verschenken kann, denn wenn man zu Nikolaus ein anderes Buch (der Autorin) verschenkt, hat man an jedem anderen Tag im Advent etwas Spannendes oder Herzliches, Kurioses oder Mystisches, Dramatisches oder Amüsantes zu lesen. :-)
Es ist mir ein Bedürfnis, an dieser Stelle auf ein anderes Kurzgeschichten-Buch der Autorin hinzuweisen, nämlich auf das 5-Sterne-Buch „Ich kann auch anders“. Eine Kurzgeschichten-Anthologie, die in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil ebenfalls 23mal beste Unterhaltung bietet, mal humorvoll und augenzwinkernd, mal historisch, in einer Erzählung phantasievoll, in der Nächsten bewegend, mit Blick auf die Liebe und das Leben, mitunter spannend und oft mitreißend: eine Kurzgeschichten-Sammlung, die mich beim Lesen geradezu vereinnahmt hat.
Summa summarum kann ich nur sagen, dass Britta Bendixen inzwischen zu meinen Lieblingsautoren gehört, sowohl mit ihren Kurzgeschichten als auch mit ihren Krimis, von denen der Nächste schon in den Startlöchern steht, der schon 6. Fall von Andresen und Weichert, in dem auch eine alte Villa eine nicht unbedeutende Rolle spielt…es wird spannend!
- Gerhard Starke
Sie hat einfach nicht aufgehört
(1)Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk· • ● Cover ● • ·
Auch wenn das Cover schlicht ist, ist es dennoch äußerst aussagekräftig. Das Beil, welches offensichtlich für eine blutige Tat benutzt wurde, gibt ein erschreckendes Bild ab. Es ist sehr direkt. Damit passt es jedoch zum eindeutigen Titel und dem Inhalt.- - - - - - - - - - 🕷⛥🕷 - - - - - - - - - -
· • ● Aufbau & Schreibstil ●• ·
~ Ich Erzähler Perspektive ~
● Kapitel ●
Das Buch beinhaltet 20 Kapitel. Diese realen Vorfälle werden in Kurzform wiedergegeben. Leider existiert in diesem Buch kein Vorwort und auch keine Inhaltsangabe. Gerade bei Sachbüchern finde ich diese beiden Inhalte wichtig. Außerdem wird nicht immer ein Datum offengelegt. Allerdings erfahren wir von Fall zu Fall immer mehr von dem Mordermittler. Abschließend gibt es noch eine Seite mit Informationen zu den Autoren.
● Atmosphäre ●
Es handelt sich hier um ein Buch, aus der True Crime Branche. Diese Fälle werden nicht beschönigt und können daher äußerst brutal und verstörend wirken. Hier ist es wichtig, diese Art Bücher nur zu lesen, wenn du diese Vorfälle auch verarbeiten kannst.- - - - - - - - - - 🕷⛥🕷 - - - - - - - - - -
· • ● Mein Fazit & Bewertung ●• ·
Einer der Autoren ist Mordermittler und in diesem Buch werden daher seine gelösten Fälle wiedergegeben. Teilweise sind diese so skurrile und absurd, dass man immer wieder vom Glauben abfällt. Ist das überhaupt so möglich und wieso? Ein kurioser Vorfall jagt hier, mit dem Ermittler, den nächsten.
Dadurch, dass die vorhandenen Vorfälle in Kurzform wiedergegeben werden, befinden sich relativ viele Fälle in dem Buch, welche allerdings dadurch wiederum auch etwas oberflächlich behandelt werden. Man erfährt nämlich nicht immer, was abschließend aus Täter oder Hinterbleibenden wurde. Doch auch das interessiert mich sehr, da ich auch die Geschichten der Menschen dahinter als wichtig empfinde. Mir persönlich missfällt somit, dass ab uns zu eben diese Informationen (+Datum) fehlen, genau wie Inhaltsangabe und Vorwort.
Gerade in derartigen Sachbüchern interessieren mich u.a. die Gedanken oder die Lebensgeschichte des entsprechenden Autor sehr. Man bekommt dadurch ein persönliches Gespür dafür, wie sie/er z.B. zu ihrem/seinem Beruf kam und wie sie/er mit derartigen Situationen fertig wird. Ja, man entwickelt dadurch eine gewisse Empathie. Zumindest ist dies bei mir der Fall.
Skurrile, erstaunlich und authentisch.
Ich gebe, aus Respekt vor Opfer, Hinterbliebene, Ermittler und Autor, bei derartigen Sachbüchern immer 5/5 🕷.
- Claudia Schreiber
Emmas Glück
(143)Aktuelle Rezension von: Quacki24
Das nenne ich mal entspannende, leichte Lektüre für zwischendurch. In letzter Zeit habe ich so viele Bücher mit schweren Themen gelesen, da war dieses hier direkt eine Wohltat. Ein wunderbares Setting auf einem Bauernhof im Nirgendwo, schön verschrobene Charaktere, Wissenswertes über Schweine und Hühner, viele Schmunzelmomente und sogar ein bisschen Tiefgang. Ich bin total happy, dieses Buch gelesen zu haben. - Cornelia Lohs
Reiseführer der Rekorde
(12)Aktuelle Rezension von: Chuckipop„Reiseführer der Rekorde. 100 alles überragende Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ von Cornelia Lohs ist als Paperback im Juli 2022 bei CONBOOK erschienen.
Als Allererstes kann ich sagen: Das Buch ist ein großformatiger Bildband, was hervorragend mit dem Inhalt korrespondiert :) Denn schließlich geht es hier ja auch um die höchsten, größten, außergewöhnlichsten und spektakulärsten Orte im Bereich D-A-CH, die eine Reise wert sind!
Die 224 Seiten liegen gut in der Hand, angenehm schwer, auf den ersten Blick schön bunt und toll, um erstmal darin zu blättern.
Nach der ersten Orientierung – zuallererst finden sich Übersichtskarten mit der Lage der vorgestellten Orte in den drei Ländern - geht es dann nach dem Inhaltsverzeichnis und einem kurzen, knackigen Vorwort auch schon los.
Die Journalistin und Autorin Cornelia Lohs, die gern und häufig auf Reisen in aller Herren Länder unterwegs ist, hat hier 100 Orte zusammengetragen, deren Besuch sich offensichtlich wirklich lohnt. Eingeteilt in 5 Rubriken (Natur – Bauwerke – Transport – Historisches und Kurioses) wird jede der enthaltenen Besonderheiten auf einer Doppelseite vorgestellt – links der textliche Teil, rechts ein Foto, das zum Staunen, Schmunzeln, selbst Hinwollen anregt.
In einem kleinen, erstmal eher unscheinbaren Kästchen werden unter der Überschrift Ort, Bundesland / Kanton, Land und geographische Daten angegeben, dann folgt jeweils eine Sternebewertung zu Spektakel, Erreichbarkeit, Kosten, Aufwand, Für wen? und Highlight, so dass man schon mal die wichtigsten Infos hat, bevor es dann mit dem eigentlichen Text, der wie ein Zeitungsartikel aufgemacht ist, weitergeht. Zu guter Letzt versorgt die Autorin ihre Leser dann noch mit Wissenswertem zur Anfahrt und verweist auf eine Quelle für weitere Infos (Webadresse). Somit hat man kompakt, übersichtlich und informativ alles serviert bekommen, was man wissen muss über die vorgestellten Locations.
Besonders reizvoll finde ich die Burg Frankenstein im hessischen Mühltal, auf der seit 11977 jährlich ein Halloween-Festival stattfindet – das steht jetzt ganz oben auf der Liste meiner Reiseziele! Aber auch der größte unterirdische See Europas in Niederösterreich, das kleinste Hotel der Welt im bayerischen Amberg, die spektakulärste Hängebrücke der Schweiz auf dem Glacier 3000 und die längste Stahlseilrutsche Europas in Unteriberg, Schweiz wollen nun unbedingt besucht werden…! Äußerst spannend finde ich auch die steilste Postautostrecke Europas im Berner Oberland – hier müsste ich jedoch vermutlich das Postauto selbst steuern, um nicht von Übelkeit übermannt zu werden!
Ein klasse Reiseführer, der außergewöhnliche und spektakuläre Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz lebhaft, bunt und detailliert vorstellt und zu besonderen persönlichen Reise-Herausforderungen macht – unbedingt testen! :o)
- Maria Resco
Urlaub für Anfänger
(40)Aktuelle Rezension von: ramona_liestKatrin und Paul haben neue Nachbarn, weil Katrin meint, dass sie ihnen nichts entgegensetzen kann, erfindet sie eine Reise die es nicht gibt und muss ein verrücktes Versteckspiel gewinnen, damit sie nicht auffliegen. Allerdings haben ihre Nachbarn mindestens genauso viele Geheimnisse...
Ein unterhaltsamer und gut geschriebener Roman, auch wenn ich die Beweggründe bzw. den Anstoß für das Versteckspiel nicht ganz nachvollziehen kann. - Maryam Komeyli
Sie haben Ihr Baby am Airport vergessen
(7)Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_MiaoSeit nunmehr 10 Jahren bin ich in der Reisebranche tätig und noch nie habe ich eine Person mit so viel Leidenschaft verkaufen gesehen. Lustige Geschichten hat Maryam erlebt und jede einzelne ist lesenswert. Von ihrem ersten Arbeitstag bis zur Entstehung einer Freundschaft mit dem Scheich plaudert sie aus dem Nähkästchen. Wer eine lustige Abwechslung sucht, sollte dringend nach diesem Buch greifen. - 8
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