Bücher mit dem Tag "kurt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kurt" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Die Frauen der Rosenvilla (ISBN: 9783453471313)
    Teresa Simon

    Die Frauen der Rosenvilla

     (258)
    Aktuelle Rezension von: jesslie261

    446 Seiten 🦄🦄🦄🦄🦄 Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der lieben @anika_seitenschwester Zusammen um Buddyread gelesen. In diesem Buch lernen wir Helene, Emma, Charlotte und Anna kennen. Es war do unglaublich interessant die Geschichte zu verfolgen und zu lesen inwieweit das Schicksal dieser vier Frauen miteinander verwoben ist. Die Autorin ist einfach grandios wie sie ihren riten Faden behält und alles zu einer großartigen Geschichte zusammen fügt. Ihre Bücher machen absolut süchtig. Fängt man zu lesen , kann man nicht wieder aufhören, denn man möchte unbedingt wissen wie alles zusammen hängt und die Geschichte ausgeht.  Dieses Buch war wieder absolut gelungen und ich liebe es. Die Autorin schreibt absolut fantastisch und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher ❤❤❤ #teresasimon #diefrauenderrosenvilla #heyne  #lesenistliebe #ichliebelesen📚📖 #rezension  #lesenisttoll #lesenlenktab #lesendinandereweltenflüchten #lesenistschön #lesenentspannt #lesentutderseelegut #neuesbuch #bücherwurm🐛 #lesemädchen #bloggerin #buchbloggerin #instabloggerin #booksofinstagram #booksaremylife #bookaholicsgermany #booknerdigans #booklover #bookselfie #booksarelove #bookcommunity #booksaremagic #subabbau2020 #bücherjunkie

  2. Cover des Buches In Zeiten des abnehmenden Lichts (ISBN: 9783498057862)
    Eugen Ruge

    In Zeiten des abnehmenden Lichts

     (238)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Eugen Ruge erzählt 50 Jahre einer interessanten Familiengeschichte zwischen Mexiko und der DDR. Er macht uns Leser mit vier Generationen vertraut und beleuchtet jedes Familienmitglied im Kontext zur Zeit. In unterschiedlichen Episoden springt er vor und zurück, wobei sich das Familienbild wie bei einem Puzzle immer stärker verdichtet.

    Besonders zu Beginn gefiel mir die Schreibweise sehr gut. Die Sätze lasen sich so geschmeidig wie weiche Butter. Doch nach dem Einlesen stolperte ich über diverse Längen, die das Buch allerdings nicht uninteressant machten. Vor allem der immer wieder eingestreute Humor hielt mich problemlos bei der Stange.

    In meinen Augen hat Ruge die Eigenheiten der Menschen sehr treffend eingefangen. Egal, ob es sich um die vornehme Charlotte handelt, die Ende der Dreißiger Jahre nach Mexiko emigrierte und später mit dem parteitreuen Wilhelm in die DDR zurückkehrte oder Kurt, ihren Sohn, der den Krieg in Russland überlebte und von dort seine Frau Irina mitbrachte. Deren Sohn Alexander genoss seine Unabhängigkeit, die dazu führte, dass sein eigener Sohn Markus ohne Vater aufwachsen musste. Immer wieder kehrt Ruge in seinen Erzählungen zu Wilhelms 90. Geburtstag zurück, der die gesamte Familie erschütterte.

    Das Buch ist für jeden, den die jüngere Zeitgeschichte interessiert, sehr lesenswert.

  3. Cover des Buches Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (ISBN: 9783548064062)
    Antonia Blum

    Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Wiebke13

    Gleich im Anschluss von  Band 1 hab ich Band 2 gelesen und Ohhh mein Gott noch so lange warten bis Band  3 kommt 🥲 !

    Auch der zweite Teil war wieder so wunderschön, emotional, hoch spannend und interessant!

    Es  spielt quasi im Anschluss der ersten Geschichte… nur sechs Jahre später … und auch hier kämpfen die beiden so sympathischen Schwestern um ihren eigenen Lebensweg!

    Nicht nur private einschneidende Erlebnisse müssen die Beiden bezwingen , auch die spanische Grippe ( was an der jetzigen Corona Zeit erinnert 🥲) hält die Berliner Kinderklinik in Atem ! Der ausgehende 1.Weltkrieg mit seinen furchtbaren Auswirkungen machen das Buch so hochinteressant !

    Ich habe das Buch so verschlungen, denn es hat mich mitgerissen und gefesselt ! 

    Es ist wirklich ein sehr sehr schönes Buch, welches von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne bekommt und ich eine klare Leseempfehlung mitgebe ! 

  4. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (982)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Abermals ist Wallander auf Mörderjagd. Diesmal ein Doppelmord. Henning Mankell ist es in diesem Krimi gut gelungen den Leser gut in die Geschichte ein zu weisen. Auch wie schlaflos und alkohlgeschwängert Wallander durch diesen Fall beschrieben wird. Einzig die teilweise unnötige Länge von Spannungsbogen zu Spannungsbogen ist etwas mühsam. Ja, ich habe dabei etwas geflucht und das Buch für eine Pause bei Seite gelegt. Abseits des Mordfalles schimmert etwas Alltag von Wallander und Schweden selbst durch. Ich denke, ein Fünkchen Wahrheit wird es sein, auch wenn es schon etwas verjährt ist.
    Ein lesenswerter Krimi mit leichten Schwächen. 

  5. Cover des Buches Liebesschmarrn und Erdbeerblues (ISBN: 9783442379552)
    Angelika Schwarzhuber

    Liebesschmarrn und Erdbeerblues

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Für Lene steht eins fest, auf Bayerisch gibt es den Satz "Ich liebe dich!" nicht. Dank eines Zeitungsartikels dann auch noch von ihrer Freundin, kommt dabei noch eine riesige Welle ins Rollen und plötzlich steht von Lene nicht nur ein Mann.


    Erster Satz:


    "Wenn du jetzt gehst..."Mehr hörte ich nicht mehr. 


    Die Meinung von meiner Mama:


    Dieses Buch habe ich letztens gelesen, da es irgendwann einmal selbst gekauft worden ist und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. 


    Das Cover passt in seinem blau-weiß, natürlich perfekt zu Bayern aber es lässt einen auch ein wenig rätseln um was es nun in dem Buch wirklich geht. Alles in einem finde ich das Cover nicht wirklich schlecht.


    Der Schreibstil der Autorin, war wirklich sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch hat das Buch eine gewisse Portion Humor mit dabei, sodass es wirklich sehr witzig ist das Buch zu lesen.



    Lene, unsere Protagonistin, war mir wirklich sehr sympathisch vielleicht auch weil sie sich im Buch immer mal wieder zu Affen macht.  Man kann sich auch richtig gut in sie hineinversetzen und mitfühlen, sodass man es als Leser leicht hat ihre Handlungen nachvollziehen zu können.


    Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war, dass es mir teilweise zu viele Männer gab es war zwar trotzdem amüsant aber für meinen Teil hätten es gerne weniger sein können.


    Alles in einem kann ich das Buch wirklich nur empfehlen, da es einfach das perfekte Urlaubsbuch ist egal wo man gerade ist und mit den Rezepten bekommt man auch nochmals richtig Lust was zu backen und/oder zu kochen.

  6. Cover des Buches Das Herz ihrer Tochter (ISBN: 9783492263764)
    Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Tintenklex

    "Das Herz ihrer Tochter" hat Jodi Picoult zu einer meiner Lieblingsautorinnen gemacht! Sie schafft es - scheinbar mühelos - dass der Leser schon nach kurzer Zeit ins Nachdenken kommt und alles zu hinterfragen beginnt. Die Handlungen der Personen im Buch und dadurch gezwungenermaßen auch unsere eigenen Handlungen. Unsere Gesellschaft. Die Welt in der wir leben. Man könnte meinen, dieses Buch würde "die Guten" und "die Bösen" klar voneinander trennen - immerhin reden wir hier über einen Mörder. Doch das Gegenteil ist der Fall. Es gibt kein schwarz und weiß - der Leser soll sich seine eigene Meinung bilden. Der Stoff geth wirklich unter die Haut und lässt einen nicht los, auch lange nachdem man das Buch beendet hat. Großartig erzählt!

  7. Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783423212144)
    Henning Mankell

    Die weiße Löwin

     (570)
    Aktuelle Rezension von: BuchAlex

    Die weiße Löwin ist bisher mein liebstes Buch der Wallander Reihe. Extrem vielschichtig geschrieben, spannend bis zur allerletzten Seite und mit fundierten Hintergründen, was will das Herz des Krimi Fans mehr?

  8. Cover des Buches Die Biene und der Kurt (ISBN: 9783036959153)
    Robert Seethaler

    Die Biene und der Kurt

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Schriftsteller ist er, der Robert Seethaler. Und ein Buch über die Biene und den Kurt hat er geschrieben. Wahrscheinlich hat er sich was dabei gedacht. Oder vielleicht auch nicht. Kurios und witzig ist das Buch! Und warmherzig und bittersüß! Seinen Schreibstil, den muss man mögen. Oder vielleicht auch nicht. Aber wenn man den mag, mag man ganz bestimmt auch die Biene und den Kurt! ;))
  9. Cover des Buches Kurt (ISBN: 9783596523030)
    Sarah Kuttner

    Kurt

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Elli_Bee

    Hundertprozentige Empfehlung! Bereits jetzt - Stand Januar - eines meiner Jahreshighlights von 2022. 


    Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt.

    Und dann bin da noch ich.


    Lena und ihre zwei Kurts. Sie sind unzertrennlich, ein eingeschworenes Team. Bis einer von ihnen stirbt. Zurück bleibt Lena mit nur mehr einem Kurt und der Frage, wie die neuen Gefühle am besten bewältigt werden. Hat das überhaupt noch alles Sinn? 


    Ich bin immer genervt, wenn Kurt einschläft, während wir zusammen Serien sehen, ich fühle mich dann irgendwie um ein gemeinsames Erlebnis betrogen. 

    “Quatsch, ich fühle mich einfach nur so wohl mit dir, dass ich mich sicher genug fühle, um einzuschlafen. Ist doch voll romantisch!”, versucht er mir dann das Ganze zu verkaufen. “Kurt, wir haben zusammen ein Haus gekauft.”  

    “Ersteigert!”, unterbricht er mich dann stolz. 

    “Ein Haus gekauft. Es ist ja wohl das mindeste, dass du dich mit mir wohl fühlst. Wenn du aber immer, wenn wir mal eine Minute miteinander Ruhe haben, einpennst, dann ist das irgendwie frustrierend.” 

    Meistens hat Kurt dann schon wieder die Augen zu. 


    Mir fehlen ehrlich gesagt etwas die Worte für diese Geschichte. Sie hat mich so tief berührt, dass egal wie ich mich ausdrücken möchte, es ihr nicht gerecht zu werden erscheint. Sarah Kuttner hat all die Gefühle, die man bei dem Verlust eines geliebten Menschen durchlebt, in ein authentisches Setting verpackt. Die Sprache ist alltäglich, die Charaktere so liebenswert wie aus dem eigenen Freund*innenkreis. 


    In drei Teile ist dieses Buch gegliedert. Der erste ist die Erinnerung an ein Leben mit beiden Kurts, wobei die Liebe zu ihnen stark spürbar ist. Im Kopf des/der Lesers*in entsteht der Film einer glücklichen, kleinen Patchwork-Familie. Doch dann wird diese Idylle vom zweiten Teil zerstört. Der kleine Kurt ist nicht mehr da. Was dann folgt, ist der Versuch der Überbliebenen, mit der neuen Situation umzugehen (Teil drei) . Dabei ist das Buch nicht immer nur unendlich traurig, sondern enthält auch - vor allem der erste Teil - witzige Passagen, die es noch realer machen. Das Leben besteht eben nicht nur konstant aus einem Gefühl. 


    Kurt ist aber nicht nur aufgrund seiner Sprache und Emotionen ein besonderes Werk, sondern auch wegen der kleinen Details, die Sarah Kuttner einstreut. Ich liebe den Bezug zur Botanik, dass sich Kurts Jasmin beispielsweise bis zum Endes des Buches wie ein “grüner” Faden durchzieht. Oder aber auch die subtilen Bemerkungen zur gendersensiblen Erziehung. Stellen wie die folgende verbinden sogar beides in einem:    


    Ich mein, neulich hat sie versucht ihm weis zu machen, dass die geblümte Gartenschaufel eine Mädchenschaufel wäre. Ich mein, wie dämlich das ist! Und wie gemein auch. Ich hätte ihr so gerne gesagt, dass sie ein echtes Genderverständnis eines Trumpwählers hat. Dass Kurt von mir aus Glitzer-Ugg-Boots tragen könnte, wenn sie ihn glücklich machen. Dass wir manchmal zusammen Katy Perry Song singen und, dass seine Stimme übrigens besser klingt als Katys. Stattdessen halt ich dann einfach die Klappe und weiß nicht, was dann richtig erlaubt ist. 


    Wie gesagt, ich kann dieses Buch nur empfehlen - lest es unbedingt selbst, aber am besten Taschentücher bereit halten! Ich konnte nicht mehr aufhören … 


    Ich erinnere mich an nichts und gleichzeitig an alles.

  10. Cover des Buches Kurt 1. Wer möchte schon ein Einhorn sein? (ISBN: 9783770700837)
    Chantal Schreiber

    Kurt 1. Wer möchte schon ein Einhorn sein?

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    "Kurt – Wer möchte schon ein Einhorn sein?" von Chantal Schreiber ist ein sehr witziges und dabei ungewöhnliches Kinderbuch mit einem ziemlich muffeligen Einhorn als Hauptprotagonisten, sowie einem aufgedrehten, kleinen Vögelchen und einer Prinzessin, die (nicht unbedingt) gerettet werden muss. Ohne herzhaftes Lachen kommt man an dieser Geschichte nicht vorbei.

    Die Autorin:
    Chantal Schreiber ist Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, sowie Erwachsenenliteratur. Das Thema Nachhaltigkeit spielt in ihrem Leben eine große Rolle. So hat sie ein Herz für Tiere, geht gerne in Second-Hand-Läden auf Schatzsuche, kocht & backt vegan, ist gerne an der frischen Luft und liebt Bücher und Kino. Die Autorin lebt und arbeitet in Österreich.

    Inhalt:
    „Pupse, die nach Rosen duften, ein Fell, das bei Mitgefühl schimmert, und bei jeder Bewegung ein Schauer rosa glitzernder Sterne – wie peinlich! Das findet zumindest Kurt. Ihm passiert all das ständig, denn er ist ein Einhorn. Will aber keins sein. Und für eine Prinzessin-Rettungs-Aktion steht Kurt schon mal gar nicht zur Verfügung. Gelingt es dem vorlauten Vogel Trill, Kurt dennoch dazu zu überreden?“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Das Cover dieses ersten Bandes der Reihe um das ungewöhnliche Einhorn Kurt zeigt auf den ersten Blick die wichtigsten Dinge, die es über die Geschichte zu wissen gibt. Ein Einhorn, was alles andere als elegant und freundlich aussieht, ein Vogel, der diesem auf der Nase herumzutanzen scheint und eine Prinzessin, die eine weiße Flagge aus ihrem Turmzimmer heraushält. Ach ja und nicht zu vergessen, der Haufen Einhornäpfel, der nach eine bunten Blumenwiese zu duften scheint.

    Die Geschichte geht auch sofort mit Schwung los und Chantal Schreiber hat uns mehrfach sehr zum Lachen gebracht. Denn Kurt ist einfach zu knurrig, der Vogel Trill zu aufgeweckt, als dass es da nicht zu witzigen Dialogen kommen muss. Die Beschreibung des griesgrämigen Einhorns steht dabei immer wieder in starkem Kontrast zu dem lebensfrohen und aufgeweckten Vogel Trill.

    Bunt illustriert wurde das Ganze von Stephan Pricken. Mit kräftigen Farben und witziger Mimik der Protagonisten erweckt er die beschriebenen Szenen noch weiter zum Leben. Den Kapiteln ist außerdem eine blumigen und fröhliche Illustration vorangestellt, die auch den magischen Charakter des Einhorns schön zur Geltung bringt.

    Während Kurt sich immer wieder als sehr grummelig präsentiert, wird im Verlauf der Geschichte aber ganz deutlich, dass hinter der harten Fassade ein weicher Kern steckt. Aber wieso sollte auch jedes Einhorn auf der Welt immer super fröhlich und farbenfroh daherkommen? Wichtig sind die inneren Werte, und davon hat sogar Kurt einiges zu bieten, denn wenn es darauf ankommt, kann man definitiv auf ihn zählen.

    "Kurt – Wer möchte schon ein Einhorn sein?" war ein Geschenk der Autorin an meine Tochter. Doch auch mein Sohn hatte großen Spaß an der Geschichte und wir haben immer wieder sehr herzhaft lachen können. In der Reihe sind bereits zwei weitere Titel erschienen, der vierte folgt im Januar 2022. Dieses Buch ist was für groß, für klein, für fröhlich, für grummelig… eben für alle, die ein ungewöhnliches Einhorn zu schätzen wissen.

  11. Cover des Buches Angel Dares (Benedicts 5) (ISBN: 9780192743480)
    Joss Stirling

    Angel Dares (Benedicts 5)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Wippsteert
    Inhalt: Angel tritt mit ihrer Band bei einem Festival auf und hilft Will Backstage seinen Seelenspiegel zu finden, der zur Crew der berühmten Band "The Gifted" gehört. Dabei begegnet sie Marcus, dessen Band zusammen mit "The Gifted" tourt und von dem sie sich unglaublich angezogen fühlt. Sie glaubt, dass auch er ein Savanne und ihr Seelenspiegel ist, aber Marcus hat noch nie von Savants gehört und streitet eine Begabung ab. Zu allem Übel schleicht auf dem Festivalgelände auch noch der Reporter herum, der schon in "Misty Falls" rumschnüffelte, und stellt eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar.


    Meine Meinung: Angel ist mir von allen Protagonistinnen die wahrscheinlich Sympathischste (was nicht heißt, dass mir Sky, Phoenix, Crystal, Misty und Summer nicht auch unglaublich sympathisch wären ;) ). Sie ist herrlich quirlig und voller Energie und immer positiv. Das gefällt mir sehr gut, auch wenn ich bei einigen ihrer vorschnellen Entscheidungen fast die Hände vor's Gesicht geschlagen hätte. Aber gerade das hat auch dafür gesorgt, dass das Buch keine Längen und einige sehr lustig-peinliche Stellen hatte. Dabei kann man sich - wie bei allen Büchern von Joss Stirling - einfach zu hundert Prozent in die Protagonistin einfühlen. Ein weiteres fettes Plus ist die Rahmenhandlung. Die Festivalfeeling hat bei mir direkt den Wunsch ausgelöst, auch mal auf ein Musikfestival zu gehen. Das zusammen mit der intensiven Beschreibung der Gefühle, während Angel musiziert oder Marcus dabei zuhört und zusätzlich auch noch ein sympathischer Rockstar, der mitmischt, hat schon für Gänsehaut gesorgt.


    Fazit: Lasst euch auf keinen Fall davon abhalten dieses Buch zu lesen, nur weil es auf Englisch ist! Es lohnt sich wirklich!!! 
  12. Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783423212199)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer

     (557)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Zwei Teenager erstechen auf brutale Weise einen Taxifahrer. Kurz darauf bricht ein Mann vor einem Geldautomaten zusammen und stirbt, obwohl er scheinbar guter Gesundheit war. Kommissar Wallander, der in den Fällen ermittelt, sieht lange keine Zusammenhänge und muss doch bald erkennen, dass er einer großen Verschwörung auf der Spur ist…

    Henning Mankell hat mit seinen Kriminalromanen um Kommissar Wallander entscheidend zum momentanen Trend des Nordic Noir-Genres beigetragen und so den guten alten Krimi neu belebt und mit neuen Facetten versehen. Und so ist auch in „Die Brandmauer“ die typische Schwermut zu spüren, den die Hauptfigur mit sich herumträgt: Er fühlt sich alt, müde und oft überlastet. Das kommt erneut sehr gut zur Geltung und lässt auch die Szenen aus seinem Privatleben wieder sehr lesenswert und eingängig werden. Sehr gelungen ist auch, wie er völlig selbstverständlich Gesellschaftskritik einbringt und auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne eine einfache (und dann leider auch meist unrealistische) Lösung aus dem Hut zu zaubern. Sicherlich: Er prangert an, warnt, macht aufmerksam, aber eben immer ohne allzu hoch erhobenen Zeigefinger.

    All das spielt vor de Kulisse zweier scheinbar unzusammenhängender Todesfälle, die aber auf sehr clevere Weise miteinander verstrickt und um viele weitere Facetten erweitert werden. Dabei hält er nicht alles zurück, um dem Ermittler am Ende eine triumphale Auflösung zu gönnen, sondern teilt immer wieder Zwischenerkenntnisse und Teilauflösungen mit dem Leser. Das macht das Ganze ziemlich komplex, durch die spannende Erzählweise fällt es aber leicht, die Übersicht zu behalten. Erstaunlich ist es, wie sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als erwartet entwickelt und zu einer weltumspannenden Verschwörung führt, die mit vielen überraschenden Wendung und einer sehr gelungenen Auflösung führt.

    „Die Brandmauer“ überzeugt mit ihrem scheinbar gewöhnlichen Start und führt den Leser aber in eine ganz andere Richtung. Dabei wird die komplexe Handlung verdichtet, packend und gut verständlich aufbereitet, wobei auch die dichte Stimmung sehr überzeugend ist – sowohl bei dem Hacker-Thema als auch bei Wallanders Privatleben. Sehr lesenswert!   

  13. Cover des Buches Die Engelsmühle (ISBN: 9783442490974)
    Andreas Gruber

    Die Engelsmühle

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    In Wien wird ein pensionierter Arzt ermordet. Kurz vor seinem Tod hatte Abel Ostrovsky noch mit Kurt Hogart telefoniert und ihm gesagt, er solle ein Video von ihm abholen und aufbewahren. Als Kurt von dem Tod des Arztes hört, bittet er seinen Bruder Peter Hogart, der Versicherungsdetektiv ist, um Hilfe. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Video. Als die Polizei die Ermittlungen im Mordfall aufnimmt, gerät Kurt ins Blickfeld der Polizei und wird in U-Haft genommen. Nun muss Peter Hogart alleine weitermachen und die Unschuld seines Bruders beweisen. 


    Es gelingt ihm das Video zu finden, doch die Aufnahme ist schon mehrere Jahrzehnte alt und sorgt nur dafür, dass der Fall für Hogart noch rätselhafter wird. Während er versucht den wahren Täter und ein Motiv zu finden, wird Hogart von der Versicherung beauftragt, einen Brand in der Krankenkasse zu untersuchen. Dafür bleiben ihm nur ein paar Tage, was dafür sorgt, dass er nun mächtig unter Zeitdruck steht. 


    Bei den weiteren Ermittlungen will Tanja, die Nichte Hogarts, unbedingt mit helfen. Sie will später selbst Versicherungsdetektivin werden. Davon ist ihr Onkel Peter gar nicht begeistert. Widerwillig lässt er sie aber helfen. Getarnt als Vater und Tochter gelingt es ihnen daher, zu einer Kunstprofessorin vorzudringen, die auf dem Video zu sehen ist. Im Gespräch mit ihr erwähnt sie auch ihre Schwester und empfiehlt Hogart, deren Ausstellung zu besuchen. Hogart tut das und erfährt, dass sie Eigentümerin der Engelsmühle ist. Diese alte Mühle liegt mitten im Wald vor den Toren von Wien. Bei einem Besuch der Mühle erfährt Hogart auch einiges über die Geschichte des Gebäudes und so langsam ergeben sich Zusammenhänge zu seinem Fall...


    In seinem zweiten Buch der Peter-Hogart-Reihe schafft es Andreas Gruber den Leser in seinen Bann zu ziehen. Der Erzählstil ist gewohnt flüssig und spannend. Zum Ende hin lässt sich bereits erahnen, was hinter dem Mord und den darauf folgenden Todesfällen steckt und wie der Brand damit zu tun hat, doch es gibt auch noch eine Überraschung. Die Peter-Hogart-Reihe gehört zu den ersten Werken des Autors. Als Fan der neueren Sneijder-Nemez-Reihe muss ich sagen, dass mir die Bücher sehr gut gefallen, aber die späteren Werke noch einen Tick besser sind. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Göttergleich (ISBN: 9783453268463)
    Akif Pirinçci

    Göttergleich

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Geisterkatze

    Etwas hochtrabend geschrieben, da der Erzähler ein Klugscheißerkater ist. 

    Es ist eine interessante Geschichte die sich mit der Zeit befasst.

    Das Ende ist überraschend schön wenn man bedenkt welchem Schlarafenland für Katzen Francies gegenüberstand. 

    Es gab auch viel Wissenswertes über Katzen. 

    Das alles macht dieses Buch um so toller. :)

  15. Cover des Buches Der Weihnachtshund (ISBN: 9783552063921)
    Daniel Glattauer

    Der Weihnachtshund

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Nachdem ich gleichnamigen verzuckerten Weihnachtsfilm geschaut hatte, fiel mir mein von Schätzen strotzender SuB ein und ich fand die Grundlage dieses Films, nämlich das Buch "Der Weihnachtshund"

    Ganz ohne Zucker erfahren wir von Kurt, dem Deutschdrahthaar, der irgendwie nur schläft, höchstens mal 100 Meter am Tag läuft oder von Max, seinem Herrl, geschleift wird. Max ist so etwas wie Fotograf und Kolumnist und arbeitet für irgendwelche Blätter, die mit Hunden oder Frauen, zu denen er Geschichten erfindet, zu tun hat. Weihnachten ist ihm ein Gräuel und er will auf die Malediven, doch dazu braucht er einen Hundesitter....

    Katrin, im Buch eine Art Augenärztin, hat am Heiligabend Geburtstag und wird heuer magische 30. Ihr ist Weihnachten auch ein Gräuel, denn ihre Eltern, sie sind auch ein Gräuel, besonders die Frau Mama und somit sucht Katrin verzweifelt einen Ausweg an Weihnachten nicht zu ihren Eltern zu müssen. Da der Herr Papa unter einer Hundeallergie oder einer Hundephobie leidet, kommt Katrin die geniale Idee, sich über Weihnachten einen Hund zuzulegen.....

    Über ein von Max aufgegebenes Inserat finden die beiden zusammen und Kurt ist hin und weg von Katrin und das Weihnachtsdesaster scheint gerettet. Max ist eigentlich auch hin und weg von Katrin, jedoch hat er eine Kussallergie oder eine Kussphobie, und somit sind alle Beziehungen von vor Katrin nichts geworden und Katrin hat so viele Frösche geküsst, einschließlich Aurelius, dem Favoriten ihrer Eltern, dass sie eigentlich schon gar nicht mehr will, ist jedoch ganz hin und weg von Max und will unbedingt, ein echtes Dilemma....

    Wie Kurt und Katrin doch noch zusammenkommen und wie Katrin das Geheimnis von Kurts Lethargie entdeckt und auflöst, sodass er sich wie ein ganz normaler Hund benimmt und ob Weihnachten in Wien oder auf den Malediven verbracht wird....ja mei lests halt....

    Daniel Glattauer hat einen etwas anderen Weihnachtsroman geschrieben, der völlig frei von irgendwelchen vorweihnachtlichen Glücksgefühlen ist, stellenweise habe ich den 24.12. echt herbei gesehnt, das Buch ist in 24 Kapitel unterteilt und teilweise fand ich es klischeehaft und nicht sehr romantisch und auf der anderen Seite sprachlich sehr witzig und anders eben.

  16. Cover des Buches Letzten Montag habe ich das Böse besiegt (ISBN: 9783864291531)
    Antje Herden

    Letzten Montag habe ich das Böse besiegt

     (16)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Cover/Bilder: 
    Kurt klettert auf einer schwarzen riesen Schlange, während sich Tilda und Sandro auf der Rückseite hinter dem Schwanz verstecken.


    Zum Buch:
    Kurt, Tilda und Sandro fliegen in den Ferien zu Kurts Mutter Konstanze nach Surinam. Sie soll dort für einen niederländischen Kaufmann antike Schätze / Juwelen finden. Aber als die drei im Dschungel ankommen, ist Kurts Mutter verschwunden. Der schleimige Ausgrabungschef ist den dreien nicht geheuer und die anderen Teammitglieder sind wegen des Verschwindens von Kurts Mutter sehr besorgt. Die Kinder packen daraufhin ihre Rucksäcke und ziehen los, um  Konstanze zu suchen.


    Ich legte mich auf den Rücken und schaute die langen Lianen bis in die Baumkronen der Urwaldriesen hinauf. Eben noch hatten wir mit einer Sintflut gekämpft, und lagen wir hier, nass, aber satt, in der warmen Sonne. 

    "Das Paradies und die Hölle sind manchmal ganz schön nah beieinander", meinte Sandro.


    Und dabei erleben sie das Abenteuer ihres Lebens.


    Meine Meinung:
    Letzten Montag hab ich das Böse besiegt. Natürlich waren wir wieder zu dritt. Wer mich kennt, hat sich das bestimmt gleich gedacht. Allen anderen kann ich sagen: Ich war - zum Glück - nicht allein! Meine Freunde Sandro, die Prinzessin und ich erlebten gemeinsam den wildesten und gefährlichsten Sommer unseres Lebens. Obwohl wir das natürlich nicht ahnen konnten, als die Sommerferien begannen.


    Der Einstieg in Teil 2 der Triologie zeigt einem schon was uns, die wagemutigen Leser, erwartet.
    Unsere drei Freunde sind wieder, frisch gestärkt nach dem ersten Abenteuer, von dem sie leider niemandem erzählen dürfen. Hätte ihnen eh keiner geglaubt.


    Und anstatt interessanter Sommerferien an Ausgrabungsstätten, kämpfen die drei im Dschungel ums Überleben. 
    Wir haben den Mut, den Erfindergeist und den Zusammenhalt der drei Protagonisten bewundert. Seit dem ersten Band (Letzten Donnerstag ...) haben sich die drei weiter entwickelt, ihre schulische Trennung wird kurz erläutert, aber man stellt fest, das sie im Grunde noch stärker zusammen gewachsen sind. Die Prinzessen spricht fast permanent aus, was Kurt denkt. Das vor zu lesen ist lustig, weil meine Kinder erst dachten ich würde immer alles zwei mal lesen.
    Und das sich die drei auch äußerst gründlich auf die Reise vorbereitet haben, z.B. in dem sie vorher holländisch gelernt haben, ist einfach fantastisch zu lesen.


    Fazit: 
    Spannend bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen - aber in Reihenfolge!
  17. Cover des Buches Hölle (ISBN: 9783492267090)
    Will Elliott

    Hölle

     (85)
    Aktuelle Rezension von: kisriel
    Jamie lebt ein Lotterleben, einigermassen zufrieden, strebt aber nicht nach Höherem.
    Erst als er ein Säckchen findet, ändert sich auf einen Schlag sein Leben und das seines Mitbewohners. 
    Die Geschichte beinhaltet sehr viele Klischees, die am Anfang anbiedern. Je weiter man jedoch liest, desto mehr stellt man eine Tiefe fest, dass der Klischee-Gedanke in den Hintergrund rückt.

    Wem kann man trauen, wem nicht? Welche Welt ist die richtige? Haben nicht beide etwas Vertrautes?

    Das Buch lädt zum Nachdenken ein und bietet im Gegenzug packend geschriebene Action-Stellen, bei denen man das Buch einfach nicht weglegen kann.

    Am besten gefällt mir der Schreibstil am Buch. Die Geräusche sind herrvorragend beschrieben und geben dem Buch eine Dimension dazu. Es erinnert ein bisschen an "Das Parfum" (Patrick Süsskind), welches grandiose olfaktorische Eindrücke beschreibt.


  18. Cover des Buches Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (ISBN: 9783150205600)
    Sibylle Berg

    Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Igno
    Titel beschreibt den Inhalt eigentlich umfassend: Wir begleiten ein paar Leute, die allesamt ihr persönliches Glück suchen – das definiert sich oberflächlich aus einer Beziehung – und früher oder später dabei sterben. Allerdings ohne besonders viel gelacht zu haben. Naja, irgendwas ist ja immer.

    Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot ist Sibylle Bergs Debütroman und erschien im Jahr 1997 bei Reclam. Auf 192 Seiten rechnet sie mit der Spaßgesellschaft des ausklingenden Jahrhunderts ab und das ziemlich schonungslos.

    Das Buch dreht sich, wie schon gesagt, hauptsächlich um die Suche und das Scheitern von Beziehungen. Dabei begleiten wir eine Reihe von Protagonisten, deren Leben auf die eine oder andere Weise miteinander in Verbindung stehen. Allen gemein: Die fast zwanghafte Suche nach der großen Liebe. Die bleibt jedoch weitestgehend erfolglos. Gründe gibt es dafür viele, einige spielt Berg recht schonungslos durch.

    Es bleibt dabei aber nicht bei den Beziehungen. Auch mit dem schleichenden Gefühl der großen Langeweile, dem ›Da muss doch noch mehr sein‹, das sich auch aus der Fülle an offenkundig unnützen Jobs ergibt, dieser alles umfassenden, allgemeinen Belanglosigkeit rechnet Berg ab. Später wird Yolo als geflügeltes Motto auftauchen, doch die Probleme sind schon sehr ähnlich. Berg nimmt dabei keine Rücksicht auf ihre Charaktere, ganz im Gegenteil. Die werden erst seelisch seziert, um später der Traurigkeit ihres Seins angemessen die Erde zu verlassen. Letzteres trifft zwar nicht alle, von einem Happy End zu reden wäre trotzdem sehr weit hergeholt.

    Wenn man, wie ich, nicht chronologisch durch Bergs Gesamtwerk geht, erkennt man besonders in ihrem Debütroman durchaus, wo die Reise hingehen wird. In Sprache und Stil erinnert das Buch stark an GRM: Brainfuck, den vorläufigen Höhepunkt erreicht Berg aber erst in letzterem. Die Kapitelübergänge in Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot sind zwar noch nicht fließend, die ›Überschriften‹ haben aber schon den Stil, den sie auch in ihrem aktuellen Werk verwendet. Auch die Sprache ist in ihrer Derbheit schon auf dem Weg, genau wie die teilweise eigentümliche Satzkonstruktion. Bei letzterem ist der Unterschied zum aktuellen Werk noch am Deutlichsten zu spüren. Trotzdem, der Weg wird klar.

    Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot ist durchaus ein schönes Buch, als Debüt erst Recht. Es mag nicht jedermenschs Geschmack sein – Sibylle Berg muss man halt mögen – aber ein nettes fieses Stück Unterhaltung ist das Buch auf jeden Fall.

  19. Cover des Buches Unheimliche Nachbarn (ISBN: 9783473548057)
    Fiona Kelly

    Unheimliche Nachbarn

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    In Willow Dale gibt es eine Einbruchserie! Und diese zieht ihre Kreise immer enger um Belindas Zuhause! Als wäre dies nicht schon aufregend genug haben Tracy, Belinda und Holly auch noch einen neuen Schulkameraden: Mark – und Tracy ist wie verzaubert von ihm! Belinda und Holly können seinen Geschichten hingegen absolut nichts abgewinnen und bei ihren Ermittlungen zu den Einbrüchen gerät er schnell unter Verdacht. Und plötzlich steht nicht nur das Eigentum der Haynes auf dem Spiel, sondern auch ihre Freundschaft zu Tracy…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Auf dem Cover des 5. Bandes der Mystery-Club-Reihe sieht man Holly, die vor einer frei gewischten Fläche eines verdreckten, alten Fensters steht. Sie wirkt wie ertappt! Für mich eines der düstereren Cover, aber sehr passend zum Inhalt des Buches in dem diese Szene genauso vorkommt!

    Die Geschichte ist diesmal für mich etwas anders als in den vielen anderen Bänden, weil durch das Auftauchen von Mark die Dreiergruppe etwas auseinander gerissen wird. Tracy vertraut dem neuen Jungen vollkommen, während Holly zweifelt und Belinda ihren Unmut natürlich lautstark kund tut! Hier gefällt es mir besonders gut, dass die Eigenschaften und Eigenheiten der Mädchen super gut heraus gearbeitet sind! Es macht einfach Spaß, weil man wirklich meint sie zu kennen und schon zu wissen wie sie reagieren werden!

    Die Ermittlungsarbeit ist spannend und die Zusammenhänge logisch! Auch Hollys Bruder und weitere Nebenfiguren tragen wieder schön zur Erzählung bei und es ist als würde man sie alle in echt kennen! :) Eine Schulaktion, Freundschaft, Familie, Einbrüche, Magier, Heiler und vieles mehr...!

     

    FAZIT:

    Wieder eine spannende Krimi-Idee innerhalb dieser wirklich abwechslungsreichen Reihe – diesmal auch mit zwischenmenschlichen Spannungen bei den drei Mädchen! Super!

  20. Cover des Buches September Song (ISBN: 9783492242073)
    Klaus Modick

    September Song

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    3,5 Sterne, aufgerundet auf 4

    Es gibt triviale und es gibt geistreiche Unterhaltungsliteratur. Klaus Modicks Septembersong gehört zu letzterer. Auf sprachlich hohem Niveau, in unterschiedlichen Sprachstilen, erzählt Modick die Geschichte eines fast Fünfzigjährigen, der allen Grund hat, mit seinem Leben zufrieden zu sein, würde sich da nicht ein übler Verdacht in seinen Gedanken entwickeln.

    Er hat einen passablen Job in einem Schulbuchverlag, seine Frau ist Lehrerin, meist gut gelaunt und verständnisvoll und sie haben eine 17-jährige Tochter, die verliebt aus einer Ferienfreizeit zurückkommt. Daran entzündet sich nicht nur eine leichte Eifersucht des Vaters, sondern der Name des Freundes im fernen München lässt in ihm einen Verdacht aufkommen, der auf eigenen sexuellen Verfehlungen in der Vergangenheit beruht und in den er sich regelrecht hineinsteigert.

    Wir nehmen an seinen Gedanken teil, an seinen erotischen Phantasien und der alltäglichen Wirklichkeit; es wird auch nach meiner Ansicht ein bisschen zu viel geraucht und getrunken, aber das mag der Wirklichkeit mancher Menschen entsprechen. Mir scheint, er befindet sich in der sog. Midlife Crisis, zumal einige Gedanken über das Altern und den Tod eingeflochten sind, aber durchaus amüsant und mit leichtem Humor.

    Nach dem ersten Drittel stockt der Fluss der Geschichte ein wenig, aber was den Leser bei der Stange hält, ist der Wunsch zu wissen, wie 'es ausgeht' und – möchte ich meinen - das Ende passt zu dieser Geschichte und rundet sie ab.

    Im Ganzen gesehen empfinde ich den Roman als leicht und locker zu lesen, auf sprachlich hohem Niveau, aber ohne wirklichen Tiefgang. Wer eine gute Lektüre für zwischendurch sucht, ist mit diesem Buch sicher gut bedient.

  21. Cover des Buches Ponyhof Apfelblüte 1 - Lena und Samson (ISBN: 9783732004812)
    Pippa Young

    Ponyhof Apfelblüte 1 - Lena und Samson

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    Lena zieht mit ihrer Mutter in den kleinen Ort Willow Springs und die Freude ist bei Lena riesengroß als sie eine Koppel mit Ponys entdeckt, denn es ist schon lange ihr größter Wunsch reiten zu lernen.

    Mich konnte die Geschichte rund um Lena und den Ponyhof Apfelblüte sehr gut unterhalten. Mit Lena hat das Buch eine sehr sympathische Protagnistin. Sie ist freundlich und sehr bescheiden und ihre ehrliche Freude ist immer wieder spürbar.

    Als Kind hätte ich die Geschichte geliebt, aus der Erwachsenenposition hätte die Geschichte noch ein wenig mehr Spannung vertragen können, da die Handlung doch sehr gradlinig ist. Für Kinder vermittelt die Geschichte zusätzlich noch ein wenig Ponywissen und ist daher eine perfekte Mischung für kleine Pferdefreunde.

  22. Cover des Buches Der Tulpenbaum (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960871934)
    Karin Kitsche

    Der Tulpenbaum (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

     (14)
    Aktuelle Rezension von: parden

    BIS ZU DREIHUNDERT JAHRE...

    Beginnend in den 20er Jahren erzählt die Autorin von der Liebesgeschichte ihrer Großeltern und von jenem Tulpenbaum, der die beiden und ihre Nachfahren begleitet. Mitten in den Wiesen und Feldern stand er einst. Längst ist dieses Idyll schmucken Häusern gewichen. Der Baum aber lebt und blüht jedes Jahr aufs Neue und bewahrt die Geheimnisse der Menschen, die sich unter seinem Blätterdach treffen. Und wer seinem Rauschen lauscht, kann sie hören ... 

    Interessant finde ich, dass im Klappentext erwähnt wird, dass die Autorin von der Liebesgeschichte ihrer Großeltern erzählt und dass dann auf der nächsten Seite erwähnt wird, dass Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Menschen rein zufällig seien. Das aber nur mal nebenher. Manchmal passen Standardfloskeln einfach nicht...

    Die Kunst der Kurzgeschichten beherrst nicht jeder. Karin Kitsche ist es jedoch gelungen, eine Mehrgenerationen-Erzählung auf wenigen Seiten zu präsentieren, die rund, informativ und berührend ist. Großes Kino!

    Beginnend mit der Liebesgeschichte der Großeltern tastet sich die Autorin langsam vor in der Chronologie, Leben und Tod stets in engem Tanz verbunden. Große Freuden, aber auch harte Schicksalsschläge werden erwähnt, und trotz des durchaus distanzierten Schreibstils schwingt so viel zwischen den Zeilen mit, dass ich an manchen Stellen schlucken musste.

    Der titelgebende Tulpenbaum - ich habe mich informiert: er kann bis zu dreihundert Jahre alt werden - spielt dabei eine zentrale Rolle. Anna lernt ihren späteren Mann auf der Bank unter diesem Baum kennen und lieben, immer wieder kehrt sie dorthin auch mit ihren Kindern zurück und erzählt ihnen die Geschichte des Baums, und auch für spätere Generationen stellt der Tulpenbaum ein Fixpunkt in ihrem Leben dar. 

    Dieser Booksnack hat mir sehr gut gefallen und mich in meiner Meinung bestärkt, dass Kurzgeschichten durchaus auch ihren ganz eigenen Reiz haben können...


    © Parden

  23. Cover des Buches Ins Blaue (ISBN: 9783499158711)
    Klaus Modick

    Ins Blaue

     (6)
    Aktuelle Rezension von: BeaMilana
    "Ach, Südfrankreich wäre schön", seufzen Trudi und Kurt, doch beiden fehlt das Geld um die Reise in den Sommerferien antreten zu können. Er, arbeitsloser Akademiker, kümmert sich um den Abwasch, und sie, angehende Lehrerin, steckt mitten im zweiten Staatsdiplom. Ein Trinkkumpane aus der Kneipe gegenüber, Typ verhinderter Dichter, überredet Kurt die Reise dennoch zu unternehmen. Und so fährt Kurt endlich los. In Gedanken und auf dem Papier.

    Alternierend, zwischen fiktiver Reisebeschreibung, in deren Zentrum der Aufenthalt bei einem Trupp unkonventionell lebender Franzosen steht, und dem realen Miteinander im trüben Hamburg, wird das Thema `Liebe in der Dauerbeziehung` verarbeitet.

    Grandiose Idee. Erstklassig umgesetzt. Mitten im Leben. Gute Übergänge. Dialoge voller Witz und Menschenkenntnis. Ehrliche Selbstreflexion.

    Fazit: "Ins Blaue" von Klaus Modick ist ein amüsanter und herrlich leichter Roman über die alltäglichen Wünsche und Ängste eines Mannes, von dem man meinen könnte, es wäre gar der Autor selbst.


  24. Cover des Buches Ibiza, Liebe inbegriffen (ISBN: 9783404162192)
    Sibylle Keller

    Ibiza, Liebe inbegriffen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Annabell die Erotikromane schreibt , macht zwei Wochen Urlaub mit einem befreundeten Paar , Britta und Robert , auf Ibiza . Dort hofft sie , aus ihrem Schreibtief heraus zukommen . Aber so einfach ist das nicht . Auch Britta hat sich den Urlaub anders vorgestellt . Robert fährt lieber den ganzen Tag Mountainbike und steckt seine Nase in den Laptop . Dann lernt Annabell Magnus kennen , der auch mit seiner achtzehnjährigen Tochter hier Urlaub macht . 


    Ich war gleich von der ersten Seite an sehr gut in das Buch hinein gekommen . Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen . Die Charaktere sind sympathisch sie passen zu der Handlung . Da darf auch ein angeberischer Muskelprotz namens Friedhelm nicht fehlen . Die Spannung steigt stetig zum Schluss hin wurde es fast schon aufregend , obwohl es immer mehr zu Verwirrungen und unvorhersehbaren Situationen kommt . Der Lacheffekt zwischendurch ist inbegriffen . 


    Fazit : Dieser Roman entwickelt sich mit der Zeit fast schon zu einem Krimi . Aber nur fast . Es gibt kuriose Verwechslungen , ein wenig Erotik die zum Teil recht lustig ausartet . Dazu eine schöne Liebesgeschichte . Das Cover sieht nach Sommer , Sonne und Ibiza aus . Es macht Sehnsucht nach Urlaub und Meer . Auch erfährt der Leser einiges über die Insel , das hat die Autorin gut mit in die Story fließen lassen . Ich finde, es ist ein tolles Buch in dem alles dabei ist : Liebe , Krimi , Humor . Perfekt für einen Lesesommertag .


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks