Bücher mit dem Tag "kurzbiographien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kurzbiographien" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Unerschrocken 2 (ISBN: 9783956401428)
    Pénélope Bagieu

    Unerschrocken 2

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Die französische Illustratorin Pénélope Bagieu präsentiert in ihren zwei Comic-Alben unter dem Motto »Unerschrocken« insgesamt 30 Geschichten über die unterschiedlichsten Frauen, die ihre Tatkraft und ihren Mut zu verschiedenen Zeiten und in diversen Kulturen unter Beweis stellten und damit etwas bewegten. Als besonders erfreulich empfand ich, dass unter den Persönlichkeiten nicht nur bekannte Namen wie z. B. Peggy Guggenheim oder Nellie Bly auftauchen, sondern vor allen Dingen Frauen poträtiert werden, über die ich bisher noch nichts gehört oder gelesen hatte.

    In einem cartoonesken Stil lenken Pénélope Bagieus Zeichnungen den Blick zuerst auf die humorvolle Seite der einzelnen Geschichten. Auf den zweiten Blick stellt man jedoch schnell fest, dass sich jede der vorgestellten Persönlichkeiten speziellen Herausforderungen gegenübersieht und diese vollkommen unerschrocken angeht. Das machte das Leseerlebnis für mich unglaublich empowernd. Es machte unglaublich Spaß in die kurzen Geschichten einzutauchen und sich von diesen starken Frauen inspirieren zu lassen.

    Besonders ansprechend sind die großen, über zwei Seiten reichenden Illustrationen, die mit satten Farben und entdeckungswürdigen Szenarien aufwarten.

    Pénélope Bagieu setzt in ihren zwei Comic-Alben mit facettenreichen Geschichten genau die richtigen Akzente. Von humorvollen Lebensgeschichten wie die der Clémentine Delait, der Dame mit Bart, die aus der Not eine Tugend machte, ihre Gesichtsbehaarung akzeptierte und daraus ein Geschäftsmodell machte und sich als Marke etablierte über Kriegerinnen und Bandietenköniginnen, die sich mit viel Mut durch ihr hartes Leben kämpften, wird den Leser*innen eine breite Geschichtenpalette geboten, die keine Wünsche offen lässt und vor allen Dingen auch jungen Mädchen und Frauen Mut macht, ihren eigenen Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu gehen.

    Am faszinierendsten waren für mich die Lebensgeschichten über Frauen die ihr Leben der Wissenschaft verschrieben haben, wie z. B. die Vulkanologin Katia Krafft oder Frances Glessner Lee, die sich noch mit 55 Jahren dazu entschließt etwas zu bewegen und dabei mit ihren Tatort-Miniaturmodellen die Polizeiarbeit revolutioniert und als erste Frau zur Polizeichefin von New Hampshire ernannt wird.

    Die Bandbreite der Geschichten ist wirklich enorm, es wird von geschichtsträchtigen Frauen wie der mächtigen Kaiserin Wu Zetian, die ihrer Bestimmung eine Konkubine des Kaisers zu werden zwar folgt, ihr Schicksal aber dann in die eigene Hände nimmt und schließlich selbst zur Kaiserin ernannt wird und mit großem Erfolg über ihre Untertanen herrscht. Aber auch von Frauen, die im kleinen ihre wundervollen Taten vollbringen wie Giorgina Reid, die sich mit all ihrem Wissen für die Rettung eines Leuchturmes stark macht. Von diesen feinen Comic-Geschichten könnte ich noch viel mehr vertragen, daher hoffe ich sehr, dass es nicht nur bei diesen zwei Bänden bleiben wird!

    Die einfache Panelanordnung und die recht ausführlichen Text dazu zeichnen diese beiden Comic-Bände als geeignete Lektüre für Comic-Einsteiger aus. Kinderleicht lässt sich ohne jegliche Vorkenntnisse den einzelnen Geschichte folgen.

    Fazit

    Kleine aber feine Geschichten, die emotional bewegen und in der modernen Komposition als Comicstrips eine anregende Inspiriationsquelle liefern.

    --------------------------------   

    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.11.2019   

  2. Cover des Buches Die klugen Frauen von Weimar (ISBN: 9783938045190)
    Ulrike Müller

    Die klugen Frauen von Weimar

     (3)
    Aktuelle Rezension von: mondy
    Inhalt
    In diesem Buch stellt die Autorin das Leben und Tun einiger bekannter Frauen aus Weimar vor. Sie beschränkt sich dabei nicht auf die Weimarer Klassik, sondern nimmt auch die Nachklassik und die Zeit des Weimarer Bauhauses in den Blick. Folgende Frauen sind vertreten:

    Frauen der Weimarer Klassik
    Anna Amalia (Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach)
    Charlotte von Stein (Hofdame, Literatin)
    Corona Schröter (Sängerin, Schauspielerin, Komponistin)
    Caroline von Wolzogen (Schriftstellerin)
    Christiane Vulpius (Lebensgefährtin Goethes)
    Johanna Schopenhauer (Salondame, Schriftstellerin)

    Frauen der Nachklassik
    Maria Pawlowna (Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach)
    Henriette von Schorn (Dichterin, Märchensammlerin, Salondame)
    Jenny Lind (Sängerin)
    Natalie von Milde (Frauenrechtlerin)

    Frauen am Weimarer Bauhaus
    Gunta Stölzl (Weberin)
    Friedl Dicker (Grafikerin, Innenarchitektin, Pädagogin)
    Marianne Brandt (Metallgestalterin, Fotografin) 

    Meine Meinung
    Bei meinem letzten Besuch in Weimar habe ich mir dieses Buch gekauft, da mich sowohl die Stadt Weimar als auch die Weimarer Klassik begeistern. Mir ist schon lange aufgefallen, dass sich im Dunstkreis von Goethe und Schiller einige interessante Damen aufhielten, über die ich gerne mehr erfahren wollte. Im Bereich der Nachklassik wurde mein Wissen schon deutlich dünner und über das Bauhaus wusste ich quasi nichts. 

    Durch dieses Buch habe ich zumindest einen kleinen Einblick erhalten. Die Frauen werden auf jeweils ca. 10 Seiten kurz vorgestellt. Dass man so nur eine gewissen Anzahl an Informationen unterbringen kann, ist klar. Zu Beginn jeder Epoche gibt es einen kurzen Einführungstext, so dass man über die Umstände und die Umgebung der Damen Bescheid weiß. 

    Die Autorin bemüht sich auch darum, jede Frau als eigenständige Künstlerin oder Politikerin darzustellen. Gerade in der Weimarer Klassik gelingt das aber nur bedingt. Ich glaube, Goethe und Schiller waren zu ihrer Zeit sehr dominante Persönlichkeiten, so dass jeder, der heute noch bekannt ist, zwangsläufig mit ihnen zu tun hatte. Besonders beeindruckt haben mich überraschenderweise die "Bauhaus-Frauen". Wie bereits erwähnt hatte ich mit dieser Kunstrichtung bisher wenig am Hut, aber die Erläuterungen zu dieser Zeit haben mir besonders gut gefallen. Auch der Bereich "Frauen der Nachklassik" war sehr interessant, obwohl Jenny Lind für mich keine Frau aus Weimar ist (sie hat dort lediglich ein Jahr verbracht) und man sie gut hätte weglassen können.    

    Die Texte an sich sind gut zu lesen. Irritiert hat mich allerdings, dass bei einigen Frauen zuerst berichtet wird, was sie alles geleistet haben und danach erst der grobe Lebenslauf erzählt wird. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, alles einzuordnen. Besser finde ich es, wenn die Leistungen in den Lebenslauf integriert sind. 

    Insgesamt hat das Buch mir einen guten Überblick über die herausragenden Frauenpersönlichkeiten Weimars verschafft. Die Aufmachung ist auch sehr ansprechend, mit Ausnahme des Titels, den ich persönlich nicht besonders gelungen finde. Zusammen mit ein paar weiteren, bereits oben genannten Kritikpunkten vergebe ich 3 Sterne.
  3. Cover des Buches Frauen (ISBN: 9783806725179)
    Barbara Sichtermann

    Frauen

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Unter Kannibalen (ISBN: 9783442711758)
    Michele Slung

    Unter Kannibalen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Coco und das Kleine Schwarze (ISBN: 9783772528835)
    Annemarie van Haeringen

    Coco und das Kleine Schwarze

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Cattie
    Dank der Aufräumarbeiten des lovelybook-Teams habe ich "Coco und das kleine Schwarze" von der niederländischen Autorin Annemarie van Haeringen gewonnen.

    Das Kinderbuch handelt von den Anfängen Coco Chanels, der Begründerin des berühmten Modelabels und selber Modeikone und Vorbild für viele Frauen.

    Das Buch liest sich leicht und die Sprache ist auch für Kinder verständlich.
    Die Illustrationen haben mir auch gut gefallen, sie erinnern an Modenentwürfe, was ja perfekt zur Geschichte passt. Dabei ist der Hintrgrund eher schlicht gehalten und das Augenmerk wurde auf die Coco und ihre Mode bzw auf ihre anfänglichen Begegnungen mit dieser gelegt.
    In einfachen, aber aussagekräftigen Bildern und Worten wird der Aufstieg Cocos, die im Waisenhaus aufwuchs, beschrieben. 
    Man braucht also nicht aus einem reichen Haus zu stammen, um es im Leben zu etwas zu bringen.

    Mir hat das Buch an sich gut gefallen, aber ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass Kinder das Buch und die Geschichte verstehen. Die Modethematik und Geschichte wird den meisten Kindern ja kein Begriff sein.
    Natürlich bietet sich hier dann an, modeinteressierte Kinder an die Welt der schönen Kleider heranzuführen und eigentlich ist Cocos Geschichte auch die eines armen Mädchens, dass für seine Träume gekämpft und gewonnen hat.
    Weiterhin ist es auch ein Buch, dass Mamas (oder Tanten, Omas oder auch Väter) interessieren wird, denn immerhin wird neben der Mode auch geschichtliches verarbeitet.

    Ich gebe dem Buch 3 von 5 Kleidern und werde es bei Gelegenheit mal meiner Cousinen vorlesen.
  6. Cover des Buches Prag. Eine Stadt in Biograhien. (ISBN: 9783834212405)
    Norbert Schreiber

    Prag. Eine Stadt in Biograhien.

     (3)
    Aktuelle Rezension von: some
    Reiseberichte sind wunderbar. Die Merian porträts haben ein interessantes Konzept. Für jede Stadt dieser Reihe wurden 20 Persönlichkeiten ausgewählt und in einer Kurzbiographie dargestellt. So führt uns in dieser Prag-Biographie Norbert Schneider durch das Leben von Wenzel von Böhmen, Jan Hus, Antonín Dvorák, Franz Kafka... und zeigt am Leben dieser Personen die Geschichte Prags. Nach jedem Abschnitt finden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und der Info mit welcher Metro man diese Ziele erreichen kann. Zum Aussehen: Wunderbares Buch :-D Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht raus. Das Buch ist in Leinen gebunden, hat ein Lesebändchen (alles farblich aufeinander abgestimmt :-) ) und schwere weiße Seiten, fast wie bei einem Bildband. Ein sehr schönes Buch, mit toller Aufmachung und sehr interessantem Inhalt!
  7. Cover des Buches Die berühmtesten Dichter und Schriftsteller Europas (ISBN: 9783865399144)
  8. Cover des Buches Die Frauen der Habsburger (ISBN: 9783224107557)
    Helmut Andic

    Die Frauen der Habsburger

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Mehr als du denkst (ISBN: 9783522630399)
    Alois Prinz

    Mehr als du denkst

     (35)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Alois Prinz erzählt in seinem Buch von Wendepunkten ganz berühmter und bedeutender Persönlichkeiten.

    Gut ausgewählt und trotz des speziellen Themas liest sich das Sachbuch spannend und man ist erstaunt über die Werdegänge der Personen.

    10 interessante und sehr unterschiedliche Lebenswege liegen vor einem, die dennoch eines gemeinsam haben, das sich das Leben täglich ändert!

  10. Cover des Buches Englands Königinnen im Mittelalter (ISBN: 9783932313332)
  11. Cover des Buches #FOR99DAYS (ISBN: 9783737512442)
    Tommy Warzecha

    #FOR99DAYS

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Die großen deutschen Dichter und Schriftsteller (ISBN: 9783865399021)
  13. Cover des Buches Frauen der 1920er Jahre (ISBN: 9783945543719)
    Thomas Bleitner

    Frauen der 1920er Jahre

     (3)
    Aktuelle Rezension von: AndreasKueck

    Sie waren frech, mutig und glamourös! Sie waren talentiert, risikofreudig und emanzipiert!

    Die Schrecken des ersten Weltkrieges rückten langsam in den Hintergrund. Der Muff und die Engstirnigkeit des Biedermeiers waren abgeschüttelt, und wagemutige Frauen machten sich auf den Weg, zuerst die Gesellschaft und dann die ganze Welt für sich zu erkunden. Grenzen schienen für sie nicht existent…!

    Thomas Bleitner versammelt in seinem opulenten Bildband unterhaltsame Kurz-Porträts einiger der wegbereitenden Frauen aus Literatur und Kunst, Society und Mode, Fotografie und Film, Cabaret und Tanz sowie Abenteuer und Sport. So geben sich hier so bekannte Persönlichkeiten wie Zelda Fitzgerald, Dorothy Parker, Coco Chanel und Josephine Baker (um nur einige wenige der insgesamt 18 Porträtierten zu erwähnen) ein Stell-Dich-Ein. Die Essays über das Leben der Damen sind allesamt eine äußerst vergnügliche wie informative Lektüre. Dabei kann in der Kürze natürlich weniger ein vollständiger Lebenslauf erwartet werden, als vielmehr, einen Einblick in die jeweilige Persönlichkeit zu erhaschen. Bleitner geht es vielmehr darum, den Zauber der Zeit dem Leser spürbar zu machen, den Charakter der Porträtierten zu vermitteln, um darüber vielleicht dem Phänomen dieser Frauen näher zu kommen.

    Besonders die historischen Fotografien und Zeichnungen übten einen besonderen Reiz auf mich aus und verströmen eine Menge Flair der Epoche. Wirken sie einerseits künstlich und inszeniert, spiegeln sie gleichzeitig das neugewonnene Selbstbewusstsein der Frauen wieder. „Frau“ will auffallen. „Frau“ will provozieren. Dazu verführte auch die neue Freiheit in der Mode: Die Röcke wurden kurzer, die Hüte kecker und die Linien strenger aber edel.

    Komplementiert wird dieser wunderbare Bildband durch die Einleitung Glamour, Stil und Avantgarde. Jede/r, die/der mehr über diese Ikonen erfahren möchte, erhält im Anhang eine üppige Liste mit verwendeter und weiterführender Literatur,…

    …und wieder einmal halte ich ein prachtvolles „Coffee Table Book“, das für die dezente Aufbewahrung in einem schnöden Bücherregal viel zu schade ist, in den Händen.

    Ich habe definitiv zu wenige Tische im Haus! 

  14. Cover des Buches Das Glück des Schreibens (ISBN: 9783894792923)
    Luise Berg-Ehlers

    Das Glück des Schreibens

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Daniela8
    Das Buch ist schön illustriert und gibt interessante Einblicke in die Leben englischer Schriftstellerinnen. Sicherlich auch ein tolles Nachschlagewerk für eine Reise nach England auf den Spuren dieser Frauen und ihrer Lebensumstände! Macht Lust darauf mit einer großen Tasse Tee den Stift in die Hand zu nehmen und dem inneren Autor nachzugehen. 
  15. Cover des Buches Frauen, die schreiben, leben gefährlich (ISBN: 9783938045121)
    Bollmann Stefan

    Frauen, die schreiben, leben gefährlich

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Stefan Bollmann hat hier einen wunderbar gestalteten Bildband zusammengestellt. Viele interessante Schriftstellerinnen werden hier vorgestellt, viele waren mir nicht geläufig – und wieder andere aus dem Gedächtnis entschwunden.

     

    Man begegnet hier u.a. Anne Frank, Doris Lessing, Virginia Woolf, Astrid Lindgren. Gereiht sind die Porträts chronologisch nach dem Geburtsjahr und so spannt sich der Bogen von Hildegard von Bingen (1098) bis hin zu Arundhati Roy (1961).

     

    Ich denke, dass das Buch wirklich nur als Einführung und Zusammenfassung gedacht war und diesem Ziel wird es auch durchaus gerecht. Jeweils ein Bild und ein kurzer Text können hier keine großartige Biographie ersetzen, doch als Gedankenstütze (wer wann wie gelebt hat z.B.), als kurzes Nachschlagewerk ist es geeignet.

     

    Der Titel erschließt sich mir nicht so recht, die angesprochene Gefahr ebenso wenig. Dass – besonders in früheren Jahrhunderten – der Weg von Frauen ein schwieriger war, weiß man. Doch hier wäre es wünschenswert gewesen, eine Verbindung zu besagter Gefahr herzustellen. Welche Mehrarbeit, welche Schwierigkeiten mussten sie auf sich nehmen, um in einer Männerwelt bestehen zu können? Darauf findet man leider keine Antwort.

     

    Trotzdem kann ich drei Sterne vergeben, weil ich das Buch gerne gelesen habe und die eine oder andere Schriftstellerin wieder in mein Gedächtnis kam.

  16. Cover des Buches 5000 Köpfe (ISBN: 9783887411169)
    Erich Stockhorst

    5000 Köpfe

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Buch ist, obwohl es nie den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, eine dokumentation einmaliger Art. Aus keiner Zeit der deutschen Geschichte - auch nicht aus der anderer Staaten und Völker - gibt es ein Werk, das sich hiermit vergleichen läßt. Ob es leitende Mitglieder der NSDAP, ob führende Köpfe des Widerstandes, ob Generäle oder Professoren, Schriftsteller oder Wirtschaftsführer - hier findet der Leser die Namen jener Personen, die in der Zeit von 1933 bis 1945 im Leben Deutschlands eine Rolle gespielt haben. Sämtliche aufgeführten Kurzbiographien enthalten einwandfreie Angaben und vermitteln einen Fundus an Wissen über diese Zeit, die ihresgleichen sucht.
  17. Cover des Buches Die Habsburger in Lebensbildern (ISBN: 9783492247535)
  18. Cover des Buches Paris. Eine Stadt in Biographien (ISBN: 9783834211767)
    Marina Bohlmann-Modersohn

    Paris. Eine Stadt in Biographien

     (6)
    Aktuelle Rezension von: katrin297
    Wenn man eine neue Stadt besichtigt, möchte man meistens nicht nur die Stadt kennenlernen sondern auch die Leute und somit auch die Kultur. Dieses Buch gibt einen Einblick wer in Paris gelebt hat und auf der Karte ist vermerkt wo man das haus oder atelier finden und besuchen kann.
    Diese Buch ist mit viel Liebe gestaltet worden, vorne findet man eine Zeileiste als Überblick, wann zum Beispiel der Notre-Dame de Paris erbaut wurde. Darüberhinaus gibt es eine Karte von Paris und den ganzen Orten ,die mit diesen Personen, die in diesem Buch erwähnt werden, zu tun haben.
    So lernt man nicht nur Land und Leute kennen, sondern auch ein wenig die Geschichte von Paris, denn auch der Sonnenkönig hat hier seinen eigenen Kapitel.
    Die großen Autoren, wie balzac und Hugo, die Paris geprägt haben, werden hier erwähnt.  Berühmte Künstler wie Monet werden natürlich auch nicht ausgelassen. Coco Chanel als Modeshöpferin wird natürlich auch nicht vergessen.
    Durch dieses Buch lernt man wie vielfältig und interessant Paris ist, es ist für jeden etwas dabei!
  19. Cover des Buches Harte Jahre - starke Frauen (ISBN: 9788868394134)
    Sigrid Mahlknecht Ebner

    Harte Jahre - starke Frauen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Klapptext:
    Das Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben von fünf Südtirolerinnen, beginnend in der Habsburger Monarchie um 1900 bis heute. Unter dem gemeinsamen Hintergrund von Faschismus, Krieg, Nachkriegszeit und Aufbruch in die Moderne berichten sie ihren Weg durch das 20. Jahrhundert, gezeichnet von schwerer Arbeit, Armut und Unterdrückung, aber auch von Momenten des Glücks, von Kraft und Stärke.

    Sehr authentisch und bildhaft haben es die Autorinnen verstanden uns die Lebensgeschichten dieser Frauen nahe zu bringen.Schon nach den ersten Seiten war ich total begeistert und konnte das Buch kaum noch aus den Händen legen.Wir erhalten einen Eindruck was die Frauen alles erlebt und durch gemacht haben.In diesen schweren Zeiten,die politisch und wirtschaftlich sehr geprägt waren,mussten Sie sich beweisen.Gerade die beiden Weltkriege und auch die Nachkriegszeit erforderten viel Energie,Kraft und Aufopferung,Ihr Leben war gezeichnet von harter Arbeit und Unterwürfigkeit.Sie hatten die Pflicht den Haushalt zu führen,Kinder zu gebären und groß zu ziehen.Selbst denken und Ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen das gab es nicht.Sie konnten nur davon Träumen.Und so haben Sie sich Ihrem Schicksal ergeben und gelernt damit zu recht zu kommen.Trotz dieser schwierigen Bedingungen waren Sie mit Ihrem Leben zufrieden und freuten sich auch über kleine schöne Dinge.Es hat mich emotional sehr berührt und bewegt davon zu lesen.Schön fand ich auch das die Geschichten aus der Ich-Perspektive erzählt wurden.Durch den sehr interessanten und einfühlsamen Erzählstil wurde ich förmlich in die Geschichten hinein gezogen.So konnte ich mir alles sehr gut selbst vorstellen.Es gab so viele kleine Details die mich fasziniert und beeindruckt haben.Auch das Cover finde ich sehr ansprechend .Es passt hervorragend zu diesem Buch und den Geschichten.Für mich rundet es das brilliante Werk ab.Ich hatte viele wunderschöne und bewegende Lesemomente mit dieser Lektüre.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

  20. Cover des Buches "Wir waren Hitlers Eliteschüler" (ISBN: 9783453165045)
    Johannes Leeb

    "Wir waren Hitlers Eliteschüler"

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Kurt_Spazi
    J. Leeb ist ein Schüler aus der NS-Zeit. Er sollte auf eine Eliteschule kommen. Die Familie musste es ablehnen, da er nicht von einem 3m-Brett springen wollte. Trotzdem hat ihn diese Thematik bis heute beschäftigt. Was wäre wenn??? Deshalb suchte er sich die aus, die noch leben und zum Teil inzwischen große Sachen erreicht haben. Ob als Zeitungsredakteur oder Politiker...es ist interessant, den Ursprung dieser Männer kennenzulernen. Auch Hardy Krüger ist dabei...
  21. Cover des Buches San Francisco. Eine Stadt in Biographien (ISBN: 9783834214461)
  22. Cover des Buches Die Wittelsbacher in Lebensbildern (ISBN: 9783720521031)
    Marga Rall

    Die Wittelsbacher in Lebensbildern

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Der Osten ist ein Gefühl - Über die Mauer im Kopf (ISBN: 9783423348751)
    Anja Goerz

    Der Osten ist ein Gefühl - Über die Mauer im Kopf

     (13)
    Aktuelle Rezension von: VeraHoehne

    Autor:
    Anja Goerz wurde am 22.04.1968 in Niebüll/Nordfriesland – in unmittelbarer Nähe zur wunderschönen Nordsee-Insel Sylt – geboren. Ihr künstlerisches Können bewies sie schon früh, indem sie eine Ausbildung zur Fotografin absolvierte. Aber anstatt hinter ein Objektiv zog es sie 1989 dann doch mehr hinter ein Mikrofon: Sie begann ein Hörfunk-Praktikum bei Radio Schleswig-Holstein in Kiel (R.S.H.), wo sie zur Redakteurin und Moderatorin ausgebildet wurde. Es folgten diverse Moderationsjobs bei verschiedene Radio-Sendern im Norden Deutschlands sowie 1998 eine leitende Position in der Abteilung Radio-Promotion und -Marketing bei SAT 1. Die Liebe zum Hörfunk blieb immer bestehen, so dass sie 2004 zurück zum Radio wechselte. Neben mehreren Sendungen im Radio Eins des RBB moderiert sie seit Januar 2014 auch beim Nordwestradio von Radio Bremen. Neben ihrer Tätigkeit als Hörfunkjournalistin ist sie eine erfolgreiche Autorin von Frauen-Romanen (“Herz auf Sendung”, “Mein Leben in 80B”) und eBooks (“Der Ball ist rosa”, ein Roman der sich zeitkritisch mit Homosexualität unter Profi-Fußballern auseinandersetzt – sowie “Liebe, Latex, Landlust”). Mit “Der Osten ist ein Gefühl – Über die Mauer im Kopf” legte sie ihr erstes Sachbuch vor.

    Handlung:
    Auch nach 25 Jahren deutsch-deutscher Einheit gibt es im Kopf vieler Menschen  noch immer eine Mauer. Anja Goerz, die im Rahmen ihrer Rundfunkarbeit oft damit konfrontiert wurde, hat die diverse Personen und Persönlichkeiten ostdeutscher Herkunft für dieses Buch befragt, was ihrer Meinung nach typisch ostdeutsch ist, welche Erinnerungen sie an die Zeit vor der Wende nicht missen möchten und warum die deutsche Einheit mancherorts immer noch nicht “angekommen” ist. Hier kommen sowohl Prominente zu Wort, aber auch ansonsten ein großer Querschnitt an Personen aus unterschiedlichsten Berufsschichten und verschiedensten Generationen.

    Fazit:
    Das Cover mit einer alten schwarz-weißen Familienfotografie von einem Ostsee-Urlaub, finde ich nicht so wahnsinnig gelungen – hier hätte ich mir irgendwie eher eine Collage mit typisch ostdeutschen Dingen vorstellen können (positiv wie negativ), aber das ist reine Geschmackssache.
    Das Buch hat zwar Taschenbuchformat, ist allerdings, um dem Preis von 14,90€ gerecht zu werden, sehr hochwertig aufgemacht: Doppel-Umschlag, Bebilderungen, hochwertiges Papier und eine sehr angenehme Gestaltung und ein harmonisches Zusammenspiel von Schrift-/Druckbild, Texten, Kapitellänge und Foto-Illustration, wodurch das Buch sehr angenehm und kurzweilig zu lesen ist.
    Da die Berichte in sich abgeschlossen sind, eignet sich das Buch ideal, um es zwischendurch bzw. nebenher neben einem weiteren Buch zu lesen.
    Ich habe ja schon öfter berichtet, dass ich sehr gerne Biographien und Erfahrungsberichte lese. Dadurch, dass dieses Buch gleich mehrere solche von ganz unterschiedlichen Personen in sich vereint, ist es umso interessanter.
    Anja Goerz hat mit viel Sachverstand und hohem Einfühlungsvermögen berühmte und nicht berühmte Persönlichkeiten mit ostdeutschem Background über ihre Vergangenheit, ihre Erinnerungen und ihr Leben vor und nach der Wendezeit befragt und teilweise überraschende und auch emotionale Statements erhalten. Leser, die keinen Bezug zur ehemaligen DDR haben, können hier noch viel über das Leben dort damals erfahren und können nach der Lektüre vielleicht auch das ein oder andere, was sie nur vom Hörensagen kennen, viel besser verstehen und einordnen.
    Einige Aussagen kann ich durchaus sehr gut nachvollziehen: Ich habe selbst DDR-Bezug, weil mein Vater aus Templin/Uckermark stammte, ich lange Zeit Brieffreundschaften dorthin hatte und 1988 und 1989 mehrfach bei Freunden und Verwandten dort zu Besuch sein durfte und dadurch auch viel über das Leben dort und die Sorgen und Nöte der Bevölkerung erfahren habe. Ich bin aber ehrlich gesagt sehr froh, dass ich genau zu jenem Zeitpunkt in der DDR sein durfte, wo ich schon die nötige geistige Reife hatte, um dort mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und für manche Dinge auch das entsprechende Verständnis aufbringen konnte.
    Ich weiß noch, dass mich damals sehr beeindruckt hat, dass dort ein enormes Zusammengehörigkeitsgefühl herrschte, wie ich es aus meiner westdeutschen Heimat überhaupt nicht kannte. Ebenso war ich äußerst beeindruckt davon, dass die Menschen (vor Allem, diejenigen, die nicht ausgereist sind und für bessere Lebensumstände auf die Straße demonstrieren gegangen sind)  immer versucht haben, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ein weiterer Punkt, der in diesem Buch thematisiert wird, ist die Namensproblematik, denn den Generationen, die vor und nach der Wendezeit geboren wurden, erkennt man oft an ihre amerikanisch klingenden Namen, Namen aus Ländern, deren Besuch seinerzeit unmöglich war – sogenannte Sehnsuchtsnamen.
    Was ich immer sehr gut fand, ist, dass es im Osten Deutschlands immer vollkommen normal war, dass Mütter relativ kurze Zeit nach der Geburt wieder ihrem Beruf nachgegangen sind, weil die für die Betreuung der Kinder gesorgt war. Hier werden Mütter heute noch gerne als Rabenmütter bezeichnet, wenn sie Wunsch äußern, schnellstmöglich in ihren Beruf zurückzukehren, um den Anschluss nicht zu verlieren. Ich muss sagen, dass es den ostdeutschen Kindern, die ich kennengelernt habe, nicht geschadet hat, dass beide Elternteile berufstätig waren und die Kinder so früher selbstständig wurden. Es scheint immer noch ein bundesdeutsches Phänomen zu sein, dass es Frauen gibt, für die ein Kind oft der bewusste Ausstieg aus dem Arbeitsleben für die mindestens nächsten 18 Jahre oder gar den Rest ihres Lebens bedeutet.
    Dieses Buch hat mich auch an die Diskussionen erinnert, die ich selbst mit meinem Mann sehr häufig hatte – gerade in der letzten Zeit zum 25. Jahrestag der Maueröffnung: Ab wann ist es noch Ostalgie oder Erinnerungen an ein Vorleben in einer Zeit, die es so nie wieder geben wird und ab wann ist es Verherrlichung eines Unrechtsstaates?!
    Für mich war dieses Buch ganz toll zu lesen und ich empfehle es vor Allem Personen, die bisher nicht so viel über die ehem. DDR wissen, damit sie überhaupt mal ein Bild vom Leben dort damals bekommen und zwar direkt von Personen, die diese Leben dort selbst geführt haben.
    Wofür ich niemals Verständnis haben werde, ist jedoch die Ausländerfeindlichkeit, die im ehem. Osten Deutschlands noch so häufig vertreten ist – und zwar sehr häufig in der Generation der Anfang bis Mieter 80er Jahre Geborenen, die bei der Wende oft noch keine 10 Jahre alt waren! Mich hat die Aussage einer Bekannten seinerzeit sehr geschockt, dass sie in Berlin Stadtteile wie Kreuzberg aufgrund der hohen Ausländerdichte meidet, sich aber in Stadtteilen, in denen häufig Rechtsradikale demonstrieren, sehr sicher fühlt. Sowas finde ich unglaublich traurig.
    Die Einzige kleine Kritik die ich an diesem Buch habe, ist, dass vielleicht auch Westdeutsche (z. B. solche, die bis heute noch nicht in Ostdeutschland waren und immer noch den Begriff “Dunkeldeutschland” benutzen) auch mal zu ihrer persönlichen “Mauer im Kopf” hätten befragt werden sollen. Das ist nämlich ein Punkt, der mich genauso schockiert, dass Menschen über etwas urteilen, was sie gar nicht kennen. Die wissen meiner Meinung nach nicht, was ihnen alles entgeht.

    Von mir gibt es hierfür 5 von 5 Punkten und eine glatte Leseempfehlung :-)


  24. Cover des Buches Der lautlose Tod (ISBN: 9783499187384)
    Olaf Groehler

    Der lautlose Tod

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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