Bücher mit dem Tag "kurzgeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kurzgeschichte" gekennzeichnet haben.

1.706 Bücher

  1. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423209694)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Inhalt: 

    Humorvoll und anrührend

    Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen:
    »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

    Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch.


    Fazit:

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die drei zentralen Fragen der Geschichte regen zum Nachdenken an und geben interessante Denkanstöße.

  2. Cover des Buches Selection Storys – Liebe oder Pflicht (ISBN: 9783733500436)
    Kiera Cass

    Selection Storys – Liebe oder Pflicht

     (788)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Für mich war dieses Buch eine schöne Abrundung der Geschichte um America und Maxon. Der Schreibstil war genauso angenehm zu lesen wie schon in den Bänden davor, sodass ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen hatte. Es war sehr spannend, das Casting aus Maxons Sicht zu erleben. Seine Gefühlswelt und Gedanken wurden oft anders beschrieben, als ich erwartet hatte. So war Maxon viel unsicherer und zweifelnder, als er in Band 1-3 rüberkam. Dort strahlte er für mich immer Stärke, Selbstsicherheit und Besonnenheit aus. Dieses Mal konnte man als Leser auch hautnah miterleben, welchen Druck Maxon von seinem Vater bekam, wie tadelnd er mit seinem Sohn umging und dass dieser es ihm eigentlich nie recht machen konnte.

    Auch Aspens Sicht war interessant, wobei ich mir da gewünscht hätte, dass man erfährt, wann und wie er Gefühle für Lucy entwickelte. Ein bisschen konnte man es schon erkennen, das Hauptaugenmerk war aber auf America gerichtet.

  3. Cover des Buches Die Tage in Paris (ISBN: 9783499267901)
    Jojo Moyes

    Die Tage in Paris

     (605)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    Ein kleines kurzes Buch, gefile mir aber sehr gut!

  4. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (704)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

     Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris oder der Börsencrash von New York - Magnus Bane war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird. Wer ewig lebt, muss sich schließlich die Zeit vertreiben, und wenn Ihm eine Situation doch mal zu heiß wird, hilft jederzeit der alles verhüllende Zauberglanz.

    Da Magnus Bane einer meiner absoluten Lieblingscharaktere aus der Schattenjägerwelt von Cassandra Clare ist musste dieses Buch natürlich auch her! Was für jeden anderen Fan ebenfalls ein absolutes Muss ist!

    Wir erfahren durch das Buch mehr über seine früheren Abenteuer mit Catarina Loss &‘ Ragnor Fell in den verschiedensten Ländern der Welt. Ebenfalls gibt es ein Wiedersehen mit Will Herondale, seiner Frau Tessa & Jem Carstairs als Magnus erneut in London ist. Auch über die erste Begegnung von Magnus &‘ Raphael Santiago bekommen wir neue Einblicke. In einer weiteren der 11 Kurzgeschichten, geht es um Jocelyn &‘ Clary als die beiden Magnus das erste Mal aufsuchen. 

    Dieses Buch ist eine kleine ganz wundervolle Ansammlung von Kurzgeschichten, die uns nicht nur den Obersten Hexenmeister noch näherbringen, sondern wir lernen ihn hier durch noch besser kennen. Denn Magnus ist einfach Magnus, mehr kann man dazu gar nicht sagen. Ich hatte während des Lesens sehr viel zu lachen aber nicht nur, ich konnte auch mit Magnus mitempfinden &‘ mitleiden.

    Definitiv eine Leseempfehlung! 

  5. Cover des Buches Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (ISBN: 9783959911818)
    Christian Handel

    Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

     (145)
    Aktuelle Rezension von: CarinaZ

    Ich mag das Konzept der Märchenanthologien des Drachenmondverlags sehr. Sie sind (wie alle Bücher des Verlags) super liebevoll gestaltet und zusammengestellt, sie bieten eine tolle Gelegenheit neue Stimmen der deutschen und internationalen Phantastikszene zu entdecken und sie enthalten ganz unterschiedliche Geschichten, mit ihren eigenen Stilen und Inhalten. Natürlich ist ihnen allen das Märchenthema gemein, aber wie unterschiedlich die Autor*innen es umsetzen, ist spannend und unterhaltsam.

    Ich mochte zwar nicht alle Geschichten des Bandes, bin davon aber auch nicht ausgegangen. Mir reicht, dass einige dabei waren, die ich mochte, und eine Handvoll, die ich richtig gut fand. Meine persönlich liebsten Geschichten aus diesem Band stammen aus den Federn von T. Kingfisher, Christian Handel, Christoph Marzi, Susan Wade und Juliet Marillier.

  6. Cover des Buches Maybe not (ISBN: 9783423717250)
    Colleen Hoover

    Maybe not

     (406)
    Aktuelle Rezension von: michelles-book-world

    Bridgette und Warren kennen wir ja schon aus dem großartigen Roman „Maybe someday“. Vor allem Bridgette ist ein wirklich schwieriger Charakter und dass man sie trotzdem irgendwie mag, ist eine reife Leistung der Autorin. Warren ist ebenfalls ziemlich speziell, aber Colleen Hoover schafft es, das so charmant zu vermitteln, dass man auch ihn ins Herz schließt.

    Ich mochte Warren sehr in „Maybe Someday“. Ich spürte sogar eine gewisse Anziehungskraft zu Warren.
     Sein Charakter und sein ganzes Wesen waren mir sehr sympathisch. Er spricht aus was er fühlt und er lässt seinen Gefühlen freien Lauf. Wenn Warren angepisst ist, weiß man es und wenn er dich mag ebenfalls.

    Auch Bridgette mochte ich in „Maybe Someday“. Die grummelige Mitbewohnerin erinnerte mich teilweise ein wenig an mich selbst. Harte Schale weicher Kern - sehr, sehr weicher Kern trifft es eher!

    In groben Zügen kennt man die Handlung schon aus „Maybe someday“. Dennoch war es toll, die Hintergründe, das Kennenlernen usw. zwischen Warren und Bridgette mitzuerleben. Teil des Prozesses zu sein, wie die beiden sich nach und nach annähern, Mauern einreißen und miteinander wachsen. Es war romantisch, aber auch traurig. Witzig und heiß. Es war eigentlich alles, das ein guter Liebesroman sein sollte.

    Als ich damals Maybe Someday gelesen habe, habe ich insgeheim wohl schon gehofft, dass Bridgette und Warren ihre Geschichte bekommen würden. Als ich dann von Maybe Not gelesen habe, bin ich quasi vor Freude im Kreis gehüpft. Ein bisschen enttäuschte es mich dann aber schon, dass es bloß eine Kurzgeschichte ist. Doch besser als gar nichts. Und eigentlich reicht es auch, denn so haben die beiden ihre Geschichte hinter Maybe Someday spielen können und wir haben viele Fragen, die wir in MS hatten, beantwortet bekommen.

    Jedes Mal erstaunt es mich wieder, wie unglaublich gut Colleen Hoover schreiben kann. Sie schafft es durch Worte den Leser so sehr ans Buch zu fesseln, dass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann – selbst wenn man wollen würde. Romantik, Komik, Ernsthaftigkeit und tiefgründige Aspekte – diese Frau kann einfach alles so überzeugend schreiben, dass man den Sprachstil nur lieben kann.

    Wem „Maybe Someday“ gefallen hat, dem wird auch „Maybe Not“ gefallen, und wer das Erste noch nicht kennt, kann das Zweite auch ohne Vorkenntnisse lesen. In einigen Szenen überschneiden sich die beiden Bücher, einmal hier aus Warrens Perspektive, bei „Maybe Someday“ aus der Sicht von Ridge und Sydney. 

  7. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der letzte Wunsch ist der erste Band der Geralt-Saga des wohl bekanntesten polnischen Fantasy-Autors Andrzej Sapkowski. Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen Roman, sondern um eine Sammlung loser verknüpfter Kurzgeschichten, in deren Zentrum der Hexer Geralt von Riva steht. Merkt man auch sofort beim Lesen. Immer wieder kreuzen Freunde seinen Weg, wie der Barde Rittersporn. Die oft sehr direkte, knappe und trockene Handlungsweise und Sprache der Personen, heben das Buch von anderen Fantasy Büchern :books: ab. Ein Buch das ich wirklich empfehlen kann.

  8. Cover des Buches Selection Storys – Herz oder Krone (ISBN: 9783733501457)
    Kiera Cass

    Selection Storys – Herz oder Krone

     (500)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Beide Geschichten haben mir unglaublich gut gefallen. Es war wirklich spannend Einblicke in die Casting-Zeit von Maxons Mutter zu bekommen, die Anfänge ihrer Liebesbeziehung mitzuerleben und zu verstehen, wieso Maxons Vater so war, wie er eben war.

    Auch Marlees Geschichte war spannend. Ich hatte sie während Americas Casting richtig lieb gewonnen und war damals ganz bestürzt, was ihr wiederfahren ist. Sie ist eine tolle Person und eine noch tollere Freundin für America.

  9. Cover des Buches Gwendys Wunschkasten (ISBN: 9783453439252)
    Stephen King

    Gwendys Wunschkasten

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Kademlia

    Gwendy begegnet im Alter von 12 Jahren ein mysteriöser Mann, der ihr eine hölzerne Box mit Hebeln und Knöpfen schenkt. Von da an verläuft ihr Leben um ein vielfaches besser und irgendwann merkt sie, was für eine Auswirkung diese Box haben könnte. Denn dahinter verbirgt sich eine Macht, die so unglaublich scheint, dass Gwendy sie testen muss. Gegen Ende hin spitzt sich die Lage zu, bis sie beschließt, dass sie die Box nicht mehr braucht.

    Zunächst möchte ich anmerken, dass ich es beeindruckend finde, Gwendys Leben innerhalb von nicht einmal 150 Seiten zusammengefasst wurde. Alles scheinbar wichtige wurde erwähnt und man konnte sich ein gutes Bild davon machen. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar und ich war letzten Endes froh, dass sie nicht jeden Knopf und jeden Hebel ausprobiert hat. (Ich, bei meiner Neugierde, hätte es wahrscheinlich getan)

    Die Geschichte an sich fand ich ziemlich gut. Wer wünscht sich schließlich nicht so eine besondere Wunschbox? Und Schokolade, die schlanker macht...
    Ich finde es gut, dass Gwendy nicht mit ihrem Geheimnis prahlt und ein bodenständiger, wenn auch ein wenig extravaganter Charakter zu sein scheint. Den mysteriösen Mann finde ich jedoch ganz sympathisch, nur leider wurde hier versucht, aus ihm ein Sinnbild zu machen, welches der Protagonistin Angst machen soll. Leider hat das absolut nicht auf mich gewirkt und ich konnte ihre Angst nicht nachvollziehen, da der Mann keinen besonders großen Druck auf sie ausübte. Er hat ihr ja schließlich nur eine Box geschenkt, mit der sie die ganze Welt auslöschen könnte. 

    Im letzten Drittel gab es eine Szene, die jedoch wirklich etwas mit Horror zu tun hatte. Sie wurde gut beschrieben und war auch nachvollziehbar - also nichts, was den Logikfluss stört.
    Was mich jedoch ein wenig gestört hat - was aber auf Grund der Kürze des Buchs nicht wirklich umzusetzen war - ist, dass mir die Bindung zu anderen Charakteren gefehlt hat. Hier und da wusste man nur über böse Typen bescheid, aber nie wurde deutlich, wie ihre Eltern als Charakter sind. Sie waren für mich nur schmückendes Beiwerk der Geschichte und wer weiß, vielleicht war das auch so gewollt. Aber manche Charaktere wirkten wirklich fade und beinahe so, als könne man sie genauso gut nie erwähnt haben. 


    Da dies mein erstes Buch von King war (Schande über mein Haupt), kann ich den Schreibstil leider nicht mit anderen Werken vergleichen. Bisher habe ich nur alle Filme zu "ES" gesehen - das Buch wird auch noch folgen. Daher möchte ich keine Empfehlung an ambitionierte King-Fans aussprechen, da ich nicht weiß, wie es sich zu den anderen Werken verhält.
    An sich kann ich sagen, dass dieses Buch dennoch eine Empfehlung wert ist, allein schon dadurch, dass es schnell zu lesen und eine gute Geschichte ist, um vom Alltag mal weg zu kommen. 

  10. Cover des Buches Der alte Mann und das Meer (ISBN: 9783499267673)
    Ernest Hemingway

    Der alte Mann und das Meer

     (961)
    Aktuelle Rezension von: AndreaKiesling

    Puh, eines der wenigen Bücher für die ich, obwohl es ziemlich dünn war, mehrere Wochen Lesezeit brauchte. Es wurde mir als „muss“ empfohlen. Würde es jedoch nicht noch einmal lesen.

  11. Cover des Buches Erhebung (ISBN: 9783453272026)
    Stephen King

    Erhebung

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Scott ist nicht gerade ein Spargeltarzan und so könnte er erstmal erfreut sein, als bei ihm die Pfunde purzeln, allerdings ist da irgendwas komisch. Scott verliert zwar stetig an Gewicht, seine körperliche Statur ändert sich dabei aber kein Stück. Gesundheitlich ist nichts auffälliges zu finden und Scott fühlt sich so gut und fit wie noch nie. 

    In den Grundzügen erinnert das nur etwas über 100 Seiten umfassende Buch ein wenig an "Thinner -Der Fluch", das King noch unter dem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben hat. Der Tenor der Geschichte ist hier allerdings ein vollkommen anderer. Scott, beflügelt durch sein neues Lebensgefühl und mit der Möglichkeit konfrontiert, irgenwann mit seinem Gewicht bei null angekommen zu sein bekommt plötzlich eine ganz andere Sicht auf alltägliche Dinge, die in seinem Umfeld passieren.

    Das Buch ist natürlich kein typischer King im Sinne von Grusel - Horror  Schreckmomenten. Die Story ist eher sanft, nachdenklich, fast melancholisch mit einem tieferen Sinn. King nimmt wiedereinmal den Mikrokosmos seiner fiktiven Gemeinde Castle Rock und zeigt wie tief hier, stellvertretend für viele andere Orte auch, Vorurteile verwurzelt sind, und wie wichtig es ist Stellung zu beziehen um etwas zu bewirken. Er wählt hier ein Thema, das in der heutigen Zeit eigentlich keines mehr sein sollte Homophobie gepaart mit Sexismus. 

    Mit dieser berührenden, aussergewöhnlichen Novelle spannt King für mich den Bogen zu seinen literarischen Anfängen als Autor von Kurzgeschichten. Das Buch fällt etwas aus dem Rahmen, hat aber trotzdem auch seine mysteriösen, phantastischen Momente. Wenn man sich auf diese surreale Geschichte einlässt wird man eine angenehme Lesezeit haben. 

    Ein Muss für Fans, obwohl ich auch verstehen könnte, wenn diese vielleicht etwas enttäuscht wären. Ich für meinen Teil habe das Buch zelebriert und jeden Abend ein Kapitel vor dem Einschlafen gelesen.

  12. Cover des Buches Nachts an der Seine (ISBN: 9783499290701)
    Jojo Moyes

    Nachts an der Seine

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Schattenkrone

    Das Cover ist eher unaufällig, aber durchaus liebevoll gestaltet. In einem Laden hätte es mich kaum angesprochen, aber es war ein Geschenk zu Weihnachten und ich kam nicht umhin es zu würdigen. Außerdem muss ich sagen, dass es das erste Buch war, dass ich von Jojo Moyes gelesen habe.

    Die Seiten sind dick und angenehm zum Blättern. Der Schreibstil ist flüssig und eher simple. 

    Es ist keine besonders neue Geschichte- Mädchen kommt in eine fremde Stadt, verliebt sich und alles wird besser- aber durch die Kürze wirkt der etwas unkreative Inhalt sehr unterhaltsam und vermittelt fröhliche Leichtigkeit  und das Gefühl alles Erreichen zu können.

  13. Cover des Buches Die Sprache der Dornen (ISBN: 9783426226797)
    Leigh Bardugo

    Die Sprache der Dornen

     (127)
    Aktuelle Rezension von: buecherkakao

    Nachdem mir die anderen Büchern aus dem Grishaverse gefallen haben, wollte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen. „Die Sprache der Dornen“ enthält sechs Kurzgeschichte, die an Märchen angelehnt und teilweise sehr düstern sind. Der Schreibstil war wundervoll und mystisch zugleich. Man kann sich vollkommen in die einzelnen Geschichten fallen lassen.

     

    Meine liebsten Geschichten waren die erste, zweite und vierte Geschichte. Die dritte und fünfte haben mir nicht ganz so zugesagt, aber das ist okay. Die letzte Geschichte hat mir ganz gut gefallen.

     

    Ganz leicht sind auch immer die Orte und das Wissen aus den anderen Bücher rund um die Macht der Grishas eingeflossen.

     

    Das Buch ist definitiv empfehlenswert, wenn man die anderen Bücher aus dem Grishaverse bereits gemocht hat.

  14. Cover des Buches Weihnachten auf der Lindwurmfeste (ISBN: 9783328600718)
    Walter Moers

    Weihnachten auf der Lindwurmfeste

     (147)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" ist der 8. Band des Zamonien-Zyklus von Walter Moers. Verfasst ist er in Form eines Briefes. Der große zamonische Dichter Hildegunst von Mythenmetz berichtet hier dem Buchhaimer Antiquar Hachmed Ben Kibitzer von dem wichtigsten Fest der Lindwürmer: Hamoulimepp, das eine Mischung aus unserem Weihnachtsfest, Nikolaus und Silvester ist. So basiert das Fest auf der Legende des Hamoulimepp, der zusammen mit Mepp (je nach Tradition ein Knecht/Knappe/Sohn/Dorftrottel/Schornsteinfeger) die Lindwurm-Kinder beschenkt, es gibt spezielle Stein-(Tannen)-Bäume und der Abschluss des Festes wird mit einem feuerlosen Feuerwerk gefeiert. "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" ist daher eher ein Bericht über das Fest und besitzt keine erzählerische Handlung im herkömmlichen Sinne. Generell lässt Hildegunst kein gutes Haar an Hamoulimepp (wie schon der Untertitel "Warum ich Hamoulimepp hasse" andeutet). Hamoulimepp ist für ihn eine kindische Narretei, die er mal als pädagogisch fragwürdig, mal als eklig, häufig als irrational ansieht. Sein Spott ist dabei humorvoll bis zynisch, wobei er allerdings zum Ende hin doch noch sentimental wird. In "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" lernt man - über Hamoulimepp hinaus - weitere Aspekte der Lindwurm-Kultur kennen, die eine schöne Ergänzung zum "Zamonien-Zyklus" sind. Das Werk selbst ist in zwei Teile aufgebaut. Der eigentliche Brief Hildegunsts umfasst ca. 50 Seiten. Der restliche Raum ist mit detaillierten, mehrfarbigen Illustrationen geschmückt. So finden sich auf 31 Seiten die sog. Taxonomischen Tafeln, die einzelne Dinge, die Hildegunst im Brief anspricht, in Bildform aufzeigen. "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" ist außerdem sehr hochwertig verarbeitet (Hardcover, Schutzumschlag, durchweg mehrfarbige Illustrationen von Walter Moers und Lydia Rode, die einzelnen Seiten besitzen die Optik von Briefpapier, die Schriftart erinnert an Handschrift). Insgesamt ist "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" ein schönes Geschenkbuch für eingefleischte Zamonien-Fans. Leser*innen, die die Reihe noch nicht kennen, werden aber vermutlich eher enttäuscht sein, da "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" anders als die Großwerke Moers' ist und auch nur begrenzt an sie heranreicht.

  15. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  16. Cover des Buches Die Legenden der besonderen Kinder (ISBN: 9783426226568)
    Ransom Riggs

    Die Legenden der besonderen Kinder

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Lupien

    Dieses Buch ist definitv den Preis wert. Es hat nicht nur wunderschöne Illustrationen und ein elegant-schlichtes Cover. Sondern enthält auch wundervolle Geschichten.

    Egal ob man auf Happy Ends steht oder es doch eher düster mag, hier wird man fündig. Auch wenn das Buch nicht sehr dick ist.

    Meine absoluten Favoriten sind die Geisterfreundin und das Mädchen mit den Albträumen.

    Es lohnt sich auf jeden Fall, mal reinzuschauen, wenn man die Reihe mochte.

  17. Cover des Buches Wiedersehen im Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423348966)
    John Strelecky

    Wiedersehen im Café am Rande der Welt

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Schnubbi

    nun kommt es stets darauf an welche Erwartungen ich an ein Buch habe. Der erste Teil war wirklich zauberhaft. Ich meine nicht, dass im zweiten die Magie verflogen ist, aber ganz so überzeugt von den Ratenschlägen des guten Mannes war ich bei diesem Teil nicht mehr. Dennoch hat das Buch eine gute Message und bei mir schöne Bilder erzeugt.

  18. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (613)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Kehlmann ist der Autor der „Vermessung der Welt“. Daher habe ich mich mal an dieses Buch hier gewagt.

    In Ruhm werden 9 Geschichten erzählt in denen der Autor zeigt, wie viel Macht Autoren beim Schreiben besitzen und wie sie das Schicksal ihrer Figuren in der Hand haben. Was wäre wenn eine tödliche Krankheit die alte, zerbrechliche Figur am Ende gar nicht umbringt, sondern sich das Blatt plötzlich wendet und sie wieder jung und gesund ist? 

    Die Geschichten sind einerseits unabhängig voneinander aber andererseits doch miteinander verwoben. 

    Sie handeln irgendwie alle von einer vergänglichen Identität, jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Zudem wird deutlich, dass alles sich ständig verändert und man nichts festhalten kann. 


    Ich habe mir nach einigen Rezensionen etwas mehr erhofft. Ich meine, man kann es lesen, aber für mich war es keinerlei Offenbarung. Mir hat die Spannung irgendwie gefehlt & vielleicht hätte ich mir auch mehr Inhalt gewünscht. Die Zeilen wirkten oftmals etwas leer auf mich. Wenn auch das Thema trotzdem zum Nachdenken angeregt hat. Mir hat ein würziger Funke gefehlt. 


  19. Cover des Buches Zerstöre mich (ISBN: 9783641119102)
    Tahereh H. Mafi

    Zerstöre mich

     (201)
    Aktuelle Rezension von: kidcat283
    Warner, in den Fängen Juliette einst war, hat Adam und Juliette aufgespührt und nun steht sie vor ihm. Die Frau, die Warner den Kopf verdreht hat. Er will sie für sich, aber nicht weil er seinen Willen durchsetzen will, sondern weil er sie liebt. Inständig. Doch er merkt zu spät, dass sie ihm nur etwas vorspielt und nun liegt er da, mit einer Kugel in der Schulter. Die Schmerzen sind unerträglich. Er darf gar nicht an Juliette denken, denn auch wenn sie ihn angeschossen hat, empfindet er so eine Sehnsucht nacht ihr, dass sein ganzer Körper bebt.
    Sein  Vater kommt in den Stützpunkt, rügt ihn, will ihm wie immer Vorschriften machen. Er hasst seinen Vater. Aber als er erfährt was sein Vater mit Juliette vorhat muss er handeln und sie vor ihm finden..........

    Meine Meinung:

    Wer "Ich fürchte mich nicht" gelesen hat, weiß ja wo es endet. Hier knüpft dieses Buch an und man erfährt wie es Warner ergeht, wie war seine Kindheit und wie steht es eigentlich menschlich um ihn. Was ist er für ein Typ. Die ganze Geschichte war so interessant, dass ich sie in ein paar Stunden durch hatte. Natürlich ist es nur eine Kurzgeschichte, aber ich finde man sollte sie nach Band 1 lesen, um auch die andere Seite zu verstehen. Um einfach einen Einblick in Warner selbst zu bekommen.
  20. Cover des Buches Geister auf der Metropolitan Line (ISBN: 9783423217330)
    Ben Aaronovitch

    Geister auf der Metropolitan Line

     (115)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Police Constable Peter Grant wird von seinem Freund und Kollegen Jaget Kumar zu einem eigenartigen Fall hinzugezogen. Mehrere Reisende der Metropolitan Line, einer U-Bahn Linie in London, wurden auf obszöne oder beleidigende Art und Weise von Geistern belästigt, können sich aber mit zunehmend vergehender Zeit weder an ihren Beschwerde-Anruf noch an das Geschehen selber erinnern. Mit Hilfe seiner Cousine Abigail gelingt es, den Grund für diese Störungen zu erfahren: eine Prinzessin ist entführt worden und die Geister suchen Hilfe. Doch nun stellt sich die Frage: wer ist diese Prinzessin?

    KOMMENTAR:
    Der Roman 'Geister auf der Metropolitan Line' ist eher eine Kurz-Novelle, welche mich bei dem Erscheinen ziemlich verärgert hatte, war der Preis nicht unwesentlich geringer wie eines der 'kompletten' Romane von dem britischen Autor Ben Aaronovitch. Diese sich über gut 170 ziehende Geschichte kann man jederzeit außerhalb der eigentlichen Serie lesen; auch wenn hier und da diverse Themen angekratzt werden. Diese stehen nicht im Fokus. Für Neulinge der Serie könnte es vielleicht ein ganz netter Einstieg in die Welt um Peter Grant sein, allerdings muss sich der Leser dann schon arg konzentrieren, denn es gibt schon einige Dinge, welche der Autor als selbstverständlich voraussetzt, was jedoch nur bei Stammleser und Fans der Fall sein kann. Da dieses Universum der Magie in und um London zwar schon etwas komplex ist, jedoch als Gesamtbild schnell verstanden werden kann, neige ich zu der Meinung: hiermit kann man in die Romane von Aaronovitch schnuppern. Die Geschichte an sich verhält sich besonnen und wohlbedacht - wer mit nervenzerreißender Spannung rechnet, wird hier wohl enttäuscht. Aaronovitchs Stärke liegt eindeutig in seiner sehr bodenständigen und mit Sarkasmus wie Ironie untergrabenen Schreibweise. Wunderbar fand ich persönlich, dass Peters Cousine Abigail hier etwas in den Vordergrund rückt. Ansonsten ist 'Geister auf der Metropolitan Line' ein wirklich netter Lesestoff für zwischendurch. Schlussendlich bin ich ein bisschen zwischen Preis-Leistung hin und her gerissen. Aber manchmal muss ein Fan wohl so etwas auf sich nehmen... 

    7,5 Sterne

  21. Cover des Buches Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon (ISBN: 9783570165812)
    Christopher Paolini

    Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon

     (116)
    Aktuelle Rezension von: buecher_wuermchen_

    Was ist eigentlich aus Murtagh geworden? Wo treibt sich die Kräuterhexe Angela herum? Und wie sieht das Leben aus der Sicht der Urgals aus?
    Diese drei Fragen werden in kurzen Geschichten beantwortet, alles eingepackt in eine kleine Rahmengeschichte mit Eragon und Saphira.
    Ich bin ein riesen Eragon Fan und habe es geliebt, ihn und Saphira bei ihren Abenteuer zu begleiten, habe mit ihnen gelitten, als sie Verluste hinnehmen mussten und mit ihnen gebangt, als ihr Leben bedroht war. Nun endlich wieder in ihre Welt abzutauchen war ein kleines bisschen wie nach Hause kommen: Der Schreibstil von Christopher Paolini hat einen eingewickelt wie eine warme Decke und ich wäre am liebsten viel länger in Alagaäesia geblieben.
    Das Buch gibt zwar keinen richtigen „Mehrwert“ zur Hauptgeschichte, trotzdem war es einfach schön in die Welt abzutauchen und mehr über die einzelnen Personen und Völker zu lesen, auch wenn ich gerne mehr von Eragon und Saphira gelesen hätte.
    Meine Hoffnung bleibt also nur, dass es weitere Bücher gibt, die mich nach Alagaäsia mitnehmen.

  22. Cover des Buches Kaschmirgefühl (ISBN: 9783709934562)
    Bernhard Aichner

    Kaschmirgefühl

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Ja, er kann auch anders! Bernhard Aichner kennt man. Vor allem kennt man ihn, durch seine blutigen und nervenaufreibenden Thriller. Was uns hier unser Innsbrucker-Lieblingsautor liefert, ist aber eine Liebesgeschichte. Eine etwas andere Liebesgeschichte.

    Zwei Menschen verlieben sich ineinander und wir sind live dabei.

    Worum geht’s? Marie, die ihre Dienste bei einer Sexhotline anbietet, bekommt einen ganz besonderen Anruf. Gottlieb ist der Herr am anderen Ende der Leitung. Aber anders, als die anderen Anrufer, will Gottlieb nur reden. Also wirklich nur reden. Kein Dirty Talk. Von Anfang an entwickelt sich ein intensives Gespräch. Marie und Gottlieb erzählen sich gegenseitig große und kleine Lügen. Wir dürfen mitdenken und mitraten, was nun der Wahrheit entspricht und was nicht.

    AAALSO? (Ich halte mich kurz) Wer sich einen Liebesroman a la Nicholas Sparks wünscht, der wird mit diesem Büchlein nicht zufrieden sein. Was uns Bernhard Aichner hier bietet ist eine (Kurz-)Geschichte in reiner Dialogform mit rasanter Geschwindigkeit. Ein Roman der besonderen Art. Der Leser wird teilweise auf Glatteis geführt. Mit den authentischen Charakteren macht Bernhard Aichner dieses Buch zur perfekten Lektüre für Zwischendurch.

  23. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  24. Cover des Buches Die Wunderübung (ISBN: 9783552062399)
    Daniel Glattauer

    Die Wunderübung

     (156)
    Aktuelle Rezension von: uli123

    Daniel Glattauers Bücher kenne ich eigentlich alle – von „Der Weihnachtshund“ über „Gut gegen Nordwind“ bis hin zu „Geschenkt“, um nur einige zu  nennen. Und alle haben sie mir gefallen, ebenso das hier zu besprechende. Dieses Mal hat sich der Autor in formaler Hinsicht wieder etwas einfallen lassen – kein Email-Roman wie etwa bei „Gut gegen Nordwind“, sondern eine als Theaterstück abgefasste Komödie, die man sich gut auf der Bühne vorgespielt vorstellen kann. Es gibt nur drei Figuren, die Eheleute Joana und Valentin sowie den Paartherapeuten Harald. Geboten wird eine Therapiestunde. Da Joana und Valentin völlig zerstritten sind und nicht an Kritik des jeweils anderen sparen,  liest sich das Ganze recht lustig und anschaulich und ähnelt genau dem, wie ich mir eine Beratungsstunde beim Ehetherapeuten vorstelle. Harald stellt zunächst den souveränen Berater dar, der spezielle Übungen einsetzt (daher auch der Titel). Doch  nach einer Pause nimmt alles eine völlig unerwartete Wendung, von der sich jeder überraschen lassen sollte. 

    Sehr zu empfehlen. Schade nur die Kürze.

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