Bücher mit dem Tag "kurzkrimi"
108 Bücher
- Denzil Meyrick
Die Mädchen von Strathclyde
(113)Aktuelle Rezension von: Angy93Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt ...
Nachdem ich mit dem dritten Teil dieser Reihe, dem Paten von Glasgow angefangen habe, wollte ich auch die anderen beiden Bücher lesen.Dieses Werk von Denzil Meyrick hat mir dabei gut gefallen. Man erlebt die Geschichte, wie Daley zur Kriminalpolizei kommt. Auch lernt man seine Vorgeschichte mit den Nebencharaktären kennen.Die Geschichte bietet dabei noch einen spannenden Kriminalfall.Die Sprache ist einfach und gut verständlich.
- Matthew Costello
Cherringham - Die verfluchte Farm
(18)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Seit dem 17. Jahrhundert thront Mabbs Farm auf dem Hügel von Cherringham - einer Zeit, als die Einwohner Angst vor dem Teufel hatten und Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Der Legende nach sind alle, die auf der Farm leben, verflucht. Aber liegt es wirklich an dem Fluch, dass die Ernte schlecht ausfällt, die Tiere krank werden und tödliche Feuer auf der Farm ausbrechen? Oder gibt es dafür einen ganz anderen Grund? Weder Jack noch Sarah glauben an das Übernatürliche - und bald entdecken sie sehr reale Verdächtige.Meine Inhaltsangabe:
Die Mabbs Farm scheint verflucht: Maschinen gehen kaputt, Tiere erkranken, Feuer bricht aus. Der Farmer und seine Familie sind finanziell und nervlich am Ende, doch er will um jeden Preis an der Familienfarm festhalten. Die kursierenden Gerüchte über einen Fluch, der vor hunderten von Jahren von drei Hexen ausgerufen wurde, die vor ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen verbrannt und dann dort auf dem Land vergraben wurden, halten sich hartnäckig. Jack & Sarah sind eher pragmatisch veranlagt und glauben nicht an derlei Spukgeschichten. Sie wollen der Sache auf den Grund gehen und haben auch schon den einen oder anderen Verdächtigen im Visier.Erster Satz: »Charlie Fox blickte über das Tal zur Sonne, die nun begonnen hatte, hinter die Hügel zu sinken.«
Mein Eindruck:
Diesmal geht es also ein wenig unheimlicher zu, in Cherringham. Es geht diesmal nicht um einen Mordfall oder um einen Raub, den Jack und Sarah lösen müssen, sondern um einen angeblichen Fluch und die Vorkommnisse auf einer Farm, die dieser angeblich auslöst. Gewohnt souverän gehen die beiden den Spuren nach, decken Neues auf, stochern in Wespennestern herum und bringen das eine oder andere unliebsame Geheimnis ans Licht. Dabei steht auch jetzt ihre enge Freundschaft im Vordergrund, die beiden wachsen immer mehr zusammen und diese Entwicklung mitzuerleben, macht schon Spaß. Kein superspannender Krimi mit Finten und Plottwists oder besonders erwähnenswerter Raffinesse, dafür einfach sehr gut, kurzweilige, leichte Unterhaltung mit netten Figuren und einem wunderschönen Setting (wenn man wie ich England liebt). Wie gewohnt sehr professionell und angenehm gelesen von Sabina Godec. Lockerer CosyCrime, den man sich dank der überschaubaren Spiellänge von gerade einmal 3 Stunden 23 Minuten auch gerne mal an einem faulen Sonntag genüsslich reinziehen kann. Ich mags gerne. 4/5 Sterne. - Brigitte Lamberts
Planvoll gescheitert
(9)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Dieser bunte Strauß an 20 Geschichten bietet die komplette Palette an Emotionen. Bei der einen Story hatte ich echt Mitleid mit dem Protagonisten, die nächste ließ mich voller Schadenfreude grinsen, wieder eine andere ließ mich sprachlos zurück oder ich musste mich sogar beherrschen, um nicht laut aufzulachen, weil es einfach zu skurril war. Es wurde geplant, die Situation ausgenutzt oder auch einfach dem Zufall nachgegeben. Es gab spannende Twists und Überraschungen und manchmal ahnte ich bereits, was wie scheitert und manchmal hatte ich keinen blassen Schimmer, wie der Plan scheitert.
Bei 20 Geschichten ist klar, dass mir nicht alle zu 100% gefallen, aber locker drei Viertel fand ich einfach genial. Die restlichen 5 Stories waren definitiv okay. Der Schreibstil aller Autoren war individuell, aber trotzdem locker-flockig und sie zogen mich alle in ihre Pläne, ähm, Geschichten.
Da es sich um Kurzgeschichten handelt, kann man sie gut abends vor dem Einschlafen lesen oder auch im Wartezimmer. Aber Vorsicht: es besteht die Gefahr laut zu lachen oder sich stöhnend an den Kopf zu fassen.
Ich gebe auf jeden Fall 5 geplante Sterne, die garantiert nicht scheitern und DANKE an Joachim Speidel.‘*‘ Klappentext ‘*‘
20 Geschichten erzählen von Plänen, die eines gemeinsam haben: sie sind gescheitert. Das Resultat ist ein Desaster. Humorig, skurril, dann wieder dramatisch, traurig, leidenschaftlich oder mörderisch werden hier Pläne vorgestellt, die es in sich haben. Manche sind dusselig konzipiert, andere akribisch bis ins letzte Detail überdacht, und doch: Zufall, Schicksal oder ein Missgeschick bringen das Kartenhaus der Planung zum Einsturz. Lassen Sie sich gut unterhalten bei Geschichten, die anderen widerfahren sind. Eine Prise Schadenfreude gibt bekanntlich die beste Würze. Die AutorInnen sind: Joachim Speidel, Ursula Schmid-Spreer, Brigitte Lamberts, Fenna Williams, Ivonne Keller, Mark Jischinski, Kerstin Lange, Edith Polkehn, Mareike Fröhlich, Brigitte Vollenberg, Stephan Peters, Sibyl Quinke, Daniel Raifura, Renate Nolden, Bruno Woda, Pupuze Berber, Cécile Ziemons, Klaudia Zotzmann-Koch, Martin Meyer und Petra K. Gungl. - Andreas Gruber
DINNER IN THE DARK
(7)Aktuelle Rezension von: djojoWie fasst man den Inhalt einer Anthologie am besten zusammen? Über das Thema? „Chrime-Storys“ hat der Verlag auf das Front-Cover gedruckt. Doch Andreas Gruber hat meines Erachtens wesentlich mehr zu bieten: vom Sicherheitsdienstmitarbeiter, der mit ansehen muss wie er von einem Kollegen hintergangen wird bis hin zu einem kurzen Auftritt von Maarten S. Sneijder ist in diesem Sammelband alles dabei. Teilweise wurden neue, teilweise auch ältere Beiträge in einer etwas anderen Anthologie zusammengeführt. Der Autor beschreibt dabei im Vorwort ausführlich wie er für diesen Band gekämpft hatte und auch ordentlich dafür bluten musste. Ganz schön heftig was einer meiner Lieblingsautoren hier mitmachen musste. Ob jemals wieder ein Buch von ihm erscheinen wird?
„In der Dunkelheit habe ich erkannt, dass mich die vier Schläuche am Leben erhalten. Durch den Sprachtrichter bekomme ich Luft, durch den zweiten flüssige Nahrung, durch die beiden anderen Schläuche auf Hüfthöhe kann ich ... na ja, Sie können es sich bestimmt denken. – Falls Ihnen nicht zu sehr davor graut, können Sie die Ausstellung Freaks – Versteinerte Körper noch bis Ende nächsten Jahres im Berliner Pergamonmuseum besuchen. Mich können Sie als Exponat Nr. 13 betrachten, die Lebende Säule. (S. 37)“
Aufmerksam geworden bin ich auf „Dinner In The Dark“ auf der Webseite von Andreas Gruber. Ich wollte mich umschauen, ob es schon eine Ankündigung für einen neuen Roman gibt als ich über diese Sammlung von Kurzgeschichten gestolpert bin. Und als ich gelesen habe, dass auch Maarten S. Sneijder dort einen Auftritt hat musste ich das Buch lesen. Bereut habe ich es nicht.
Andreas Gruber schreibt in bekanntem Stil und offenbart doch Seiten, die durch die bisherigen Romane nicht durchgehend zum Vorschein kamen. Man spürt beim Lesen richtig, wie der Autor seinen Spaß daran hatte Dinge auszuprobieren und literarische Methoden anzuwenden die richtig skurril wirken. Mein Favorit wurde dabei „Das tapfere Schneiderlein“. Selten wurde mir so eindrücklich vor Augen geführt, was man mit dem Gehirn eines Lesers so alles anstellen kann. Man muss dafür nur unkonventionell vorgehen. Spannung, Spaß und abgefahrene Unterhaltung – vielen Dank für diese kleinen Abenteuer.
- Matthew Costello
Cherringham - Die Nacht der Langfinger
(19)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Zwei Dorfbewohner finden einen Schatz - eine wertvolle römische Platte aus reinem Silber. Zwar müssen sie sich die Belohnung mit dem Farmer und der Besitzerin des Landes, Lady Repton, teilen, aber es bleibt immer noch genug für alle. Der Archäologe Professor Cartwright bietet an, den Fund sicher in seinem Safe zu verstauen. Doch als am nächsten Tag der Experte des Britischen Museums eintrifft, um den Fund zu begutachten, ist dieser verschwunden! Die Polizei verdächtigt eine bekannte Gruppe von Kunstdieben. Aber Jack und Sarah haben eine andere Vermutung ...Meine Inhaltsangabe:
Zwei Männer aus Cherringham suchen auf dem Land von Lady Repton nach Schätzen. Eines Tages werden sie fündig: eine wertvolle Silberplatte aus dem Römischen Reich. Diese ist Millionen wert. Das Geld muss zwar zwischen den Männern, Lady Repton und dem Pächter des Landes geteilt werden, doch bei ihrem Wert ist genug für alle da und der Farmer kann endlich seine Pachtschulde begleichen und dadurch sein Land und seine Lebensgrundlage behalten. Der Archäologe Prof. Cartwright nimmt die Schale mit, um sie bis zur Expertenbegutachtung sicher in seinem Safe aufzubewahren. Als der Gutachter vom Britischen Museum kommt und Prof. Cartwright den Safe öffnet, ist dieser leer. Sicher gestohlen von einer Gruppe polizeibekannter Kunstdiebe, wie alle annehmen. Alle? Nein! Jack und Sarah haben da eine ganz andere Vermutung und stürzen sich mal wieder in die Ermittlungen.Erster Satz: »Jerry Pratt gab Gas und hielt das Lenkrad des alten Landrovers fest in seinen Händen, während die Reifen mit dem steilen, schlammigen Hang am Winsham Hill kämpften.«
Mein Eindruck:
Sabina Godec lässt durch ihre angenehme und lebendige Sprechweise Cherringham nun also zum 4. Mal zum Leben erwachen. Diesmal ist niemand ermordet worden, es geht um Kunstraub, was an sich ja mal eine schöne Abwechslung ist (andernfalls gehen dem kleinen Örtchen Cherringham vielleicht bald die Bewohner aus). Jack, der Ex-Cop aus den USA ist nun in seiner neuen Wahlheimat endgültig angekommen und wird akzeptiert und Sarah lebt ihr Leben zwischen Job, alleinerziehender Mutter und den Ermittlungen und ihre Freundschaft zu Jack wird immer fester, ganz ohne romantische Anteile. Das gefällt mir gut und ich mag es auch, wenn die Figuren eine gewisse Entwicklung durchmachen. Es passt auch sonst alles: der Fall ist recht interessant, die Figuren gut beschrieben, das ländliche britische Feeling kommt auf und es geht nicht brutal zu, sondern alles schön gemäßigt. Dadurch kommt aber auch keine nennenswerte Spannung auf, es plätschert hübsch vor sich hin. Das ist super, zum nebenbei anhören, zur kurzweiligen Ablenkung und Entspannung und um einfach mal entspannt in einen Wohlfühlkrimi einzutauchen. Hat alles seine Berechtigung und ist mir gute 3,5 Sterne wert (da es keine halben Sterne gibt, runde ich auf 4 Sterne auf). Wer leichte Krimikost ohne nennenswerte Spannung mag, wird Cherringham lieben. Wer es lieber griffiger, dichter oder fesselnder mag, ist möglicherweise mit dieser Reihe nicht allzu gut bedient. Probiert es einfach aus. Ist ja wie alles im Leben Geschmackssache. - Mona Frick
Mord in der Manege
(41)Aktuelle Rezension von: LejoanDas Buch ist gut geschrieben. Man findet gut hinein. Es ist eine ganz andere Art, als allererstes den Mord zu beschreiben und genau die Textpassage im Buch wiederkehren zu lassen. Also keinen Rückblick im eigentlichen Sinn, sondern einfach eine Aneinanderreihung der Ereignisse bis zum Mond oder besser bis zur Aufklärung, aber nicht bis zur Festnahme des Täters, denn das Diadem und der Verbrecher ist ja bis zum Ende des Buches zwar ermittelt aber nicht verhaftet oder gefunden. In den Zirkus konnte ich mich gut hineinfinden. In die Manege, in die verschiedenen Beschreibungen der Artisten. Es weckt Erinnerungen an die Kindheit, denn Wert war als Kind nicht gern im Zirkus. Ich denke der Krimi kommt bei der Leserschaft sehr gut an.
- Matthew Costello
Cherringham - Ein frostiges Verbrechen
(16)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Sarah und Jack helfen bei einem Schneesturm einem verwirrten alten Mann der aus einem Seniorenwohnheim verschwunden ist. Als dann ein weiterer Bewohner tot im Wald gefunden wird, beginnen die beiden zu ermitteln und was sie dabei entdecken ist erschreckend.
Da ich den Winter und Schnee mag, fand ich die Beschreibung des Schneesturms und allem was dazu gehört sehr schön (außer dem Toten natürlich).
Der Fall an sich war anfangs eher unspektakulär, aber dafür hatte es das Ende umso mehr in sich. Das in dem Seniorenwohnheim etwas faul war, war einem eigentlich klar, aber was dann tatsächlich dahinter steckte, war schon erschreckend.
Alles in allem wurde ich wie immer gut unterhalten und Jack und Sarah muss man einfach mögen.
- Matthew Costello
Cherringham - Letzter Zug nach London
(25)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Schade, dass Sarah und Jack kein Paar sind. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich jedes Mal so verdammt gut, dass man glatt denken könnte, da würde mehr draus werden.
So ist es auch in diesem Fall. Ein interessantes Thema mit spannenden Ermittlungen. Richtig toll gelungen finde ich, dass der Fall anders liegt, als er zu Anfang den Anschein macht. Das hat für mich das gewisse Etwas ausgemacht.
Etwas schade finde ich, dass der Täter einfach laufen gelassen wird. Eine Haftstrafe hätte er trotz der Umstände dennoch verdient gehabt.
Interessant finde ich auch den Tathergang. Ist mal was ganz anderes, als man erwartet hätte.
- Matthew Costello
Cherringham - Die Leiche im See
(20)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Der Gemeinderat von Cherringham lädt Laurent Bourdain, Bürgermeister eines französischen Dorfs an der Bretagne-Küste, zu einem Galaempfang ein, um eine Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden zu besiegeln. Der Veranstaltungsort soll Lady Reptons Herrenhaus sein, das ihr Enkel in ein Tagungszentrum von Weltrang zu verwandeln hofft. Zu Ehren des französischen Würdenträgers wird ein prächtiges Dinner vorbereitet. Doch während der Abend dahingeht und der Wein fließt, verschwindet der Bürgermeister von der Feier, um bald darauf tot im nahen See gefunden zu werden. Ein Unfall, so scheint es - bis Jack und Sarah herausfinden, was wirklich mit dem Toten im See geschah ...Meine Inhaltsangabe:
Cherringham und eine Gemeinde in Frankreich planen eine Städtepartnerschaft. Um die letzten Hürden dafür zu beseitigen, treffen sich der Gemeinderat Cherringhams mit den französischen Abgeordneten im Herrenhaus von Lady Repton, welches ihr Enkel zu einem Tageszentrum umfunktionieren möchte. Die Stimmung ist gelöst und alle sind zufrieden, doch dann verschwindet plötzlich der Bürgermeister des französischen Dorfes und wird am nächsten Tag tot im See aufgefunden. Scheinbar ein Unfall, er war betrunken und ist nachts mit dem Ruderboot zur kleinen Insel von Repton House rausgefahren und offensichtlich gekentert und mit dem Kopf auf den Ufersteinen aufgeschlagen. Doch dann findet die Polizei Spuren, die auf Mord deuten und nehmen Lady Reptons Enkel als Hauptverdächtigen fest. Die bittet Jack und Sarah, den wahren Mörder zu finden. Und so geht sie los: die Spurensuche im englisch-französischen Kuddelmuddel.Erster Satz: »Sarah bog von der Hauptstraße zum hohen Tor von Repton Hall ein.«
Mein Eindruck:
Ich mag die Reihe, sie ist schön kurzweilig und sehr leicht und damit perfekt zum nebenbei hören. Auch jetzt macht Sprecherin Sabina Godec wieder einen großartigen Job und ich höre ihrer Stimme sehr gerne zu. Doch insgesamt hat mich diese Folge nicht so mitreißen können, ich fand sie eher langatmig und weniger interessant, wobei ich gar nicht wirklich sagen kann, woran das lag. Mir haben die Figuren diesmal einfach nicht so gefallen und auch den Fall selbst fand ich nicht so berauschend. Mir fehlt einfach das gewisse Etwas, das Fünkchen, dass aus einem Hörbuch ein Hörerlebnis macht. Es war nicht schlecht, aber halt auch nicht besonders erwähnenswert. Von mir daher 3/5 Sterne. Mein Cherringham-Ausflug ist mit dieser Folge erst mal beendet. Nicht, weil es mir nicht gefallen würde, sondern einfach, weil ich nur diese sieben Folgen zu Hause hatte. Sicherlich werde ich mir irgendwann weitere Folgen holen, doch erstmal habe ich noch massenhaft andere Hörbücher, die von mir gehört werden wollen.Fazit zu Cherringham: wer CosyCrime mag und gerne kurze (zwischen 3 und 4 Stunden), unterhaltsame Hörbücher mit einem sympathischen, nicht romantisch verbandeltem Hobby-Ermittlerpaar hört, dem kann ich Cherringham ans Herz legen.
- Matthew Costello
Cherringham - Mord im Mondschein
(25)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Die Proben für das jährliche Cherringham Charity Christmas Konzert laufen auf Hochtouren. Doch plötzlich stirbt Kirsty Kimball, eine der Sängerinnen. Todesursache: eine allergische Reaktion auf die selbstgebackenen Kekse des Chors. Jack, der für Kirsty als Sänger einspringt, glaubt nicht an einen Unfall. Gemeinsam mit Sarah beginnt er zu ermitteln. Schon bald müssen sie erkennen, dass sich hinter den freundlichen Gesichtern der Chormitglieder eine Welt aus Missgunst und Rivalität verbirgt.
»Cherringham - Landluft kann tödlich sein« ist eine digitale Romanserie in der Tradition des klassischen englischen Krimis.Meine Inhaltsangabe:
Die junge Kirsty ist eines Nachts auf dem Heimweg von den Chorproben des Rotary Clubs Cherringham, als sie schwere Anzeichen einer allergischen Reaktion spürt. Kein Problem, sie kennt das ja und hat auch immer das Gegenmittel dabei. Doch offensichtlich ist der EpiPen defekt und für Kirsty kommt jede Hilfe zu spät. Der ehemalige US-Polizist Jack, der als Ersatz für das ausgeschiedene Chormitglied einspringt, findet die Todesumstände seltsam und beginnt daher mit Ermittlungen, unterstützt von Sarah, der einheimischen Hobby-Detektivin. Unter Verdacht stehen eigentlich alle aus dem Chor, denn einer von ihnen muss die Kekse gebacken haben, die Erdnüsse enthielten, obwohl alle wussten, dass dies für Kirsty das Todesurteil sein könnte. Wer also steckt hinter dem heimtückischen Mordanschlag, oder war es doch nur ein Unfall?Erster Satz: »Kirsty Kimball fragte sich, ob die Mitgliedschaft im Rotary Club wirklich eine gute Idee gewesen war.«
Mein Eindruck:
Cherringham scheint ja ein mörderisches kleines Städtchen zu sein, wird hier doch im bereits 3. Todesfall ermittelt. Jack (älterer Ex-Cop aus den USA) und Sarah (junge alleinerziehende in Cherringham geborene Web-Designerin) sind ein ziemlich gutes Team. Sie verstehen sich nahezu ohne Worte und passen trotz ihres Altersunterschieds sehr gut zusammen, wobei es sich hier nicht um eine romantische Beziehung handelt. Gibt es hier Klischees? Oh ja. Ist es vorhersehbar? Das auch. Dennoch handelt es sich um kurzweiligen, unterhaltsamen Cosy Crime, der diese Bezeichnung verdient. Die Story selbst hat mich diesmal nicht wirklich vom Hocker gerissen, sie war für meinen Geschmack ein bisschen zu lahm und spannungsfrei. Daran konnte auch die Sprecherin nichts ändern, die einen guten Job macht und der ich gerne zugehört habe. Alles in allem leichte Kost, unterhaltsam und perfekt für zwischendurch, ohne großen Anspruch, aber das muss es ja auch nicht immer sein. Gute 3/5 Sterne. - Matthew Costello
Cherringham - Das Geheimnis von Mogdon Manor
(29)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Sarah und Jack sollen für eine Freundin den scheinbaren Unfalltod eines älteren Herren untersuchen, der bei einem Feuer an einer Rauchvergiftung starb. Und schnell stellt sich heraus, das es einige Verdächtige gibt.
Den zweiten Fall der Reihe fand ich wieder sehr unterhaltsam, aber hier fahlte mir irgendwie der spannende Teil. Cosy Crime ist ja schon nicht so spannend wie eine normaler Krimi, aber etwas Spannung wäre schon schön gewesen.
Ansonsten habe ich nichts zu beanstanden und freue mich mit der Reihe weiter zu machen.
- Camilla Läckberg
Schneesturm und Mandelduft
(82)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeNachdem die weihnachtliche Familienzusammenkunft auf einer durch das Wetter isolierten Insel schnell eine tödliche Wendung nimmt findet sich Kommissar Martin, der als Begleiter der Enkelin, schnell nicht nur auf der Suche nach der Wahrheit sondern vor allem in eskalierenden Familiendramen wieder, die sich über die Jahre aufgebaut haben.
Das Buch ist gut geschrieben und obwohl (oder gerade weil) es so kurz ist, ist es eine nette kurzweilige Unterhaltung, gerade im sonstigen Winterstress möchte man sich ja vielleicht nicht in ein super umfangreiches Buch stürzen ;) Eine sich ausführlich aufbauende Handlung bzw. einen Spannungsbogen darf man natürlich nicht erwarten - dann ist es wirklich nett.
- Linda Cuir
Langsam, ganz langsam
(24)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ein interessanter Kurzkrimi. Ich muss sagen, dass ich den angerissenen Hintergrund nachvollziehen konnte, es aber sinnvoller gefunden hätte, wenn er etwas tiefgründiger angesprochen worden wäre oder man mehr über die Situation von früher erfahren hätte. Die Geschichte ist gut geschrieben, hätte aber mit ein paar Informationen mehr durchaus ein bisschen länger sein dürfen.
Am Ende hat sie mir jedenfalls einigen Stoff zum Nachdenken geboten und lässt so manch kleine Fachsimpelei aufkommen.
- Greta Lentz
Blume des Herzens
(3)Aktuelle Rezension von: hermineWannenbücher zu verfassen ist eine tolle Idee. Dier Wannenkrimi hat leider nur 8 Seiten. Es ist klar, dass man da hinsichtlich der Entwicklung der Geschichte "sparen" muss.
Der Wannenkrimi "Blume des Herzens" ist für eine Lesezeit von ca. 15 Minuten konzipiert. Ich habe ihn während des Duschens in 5 Minuten gelesen. Als erfahrene Krimileserin habe ich bereits beim Lesen der ersten 5 Sätze gemerkt, wer Opfer, Täter und "Mordwerkzeug" ist. Daher war dieser Krimi für mich nicht sehr spannend, daher die Punkte Abzug.
Die Aufmachung ist dagegen großartig. Es sollten mehr Bücher und umfangreicherer Bücher (vielleicht auch Fortsetzungsgeschichten?) für die Badewanne konzipiert werden. Ein traditionelles Buch nimmt leider bei der Berührung mit Wasser Schaden. Das Wannenbuch ermöglicht Wasserspaß und Lesevergnügen - tolle Sache!
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfete
(37)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Positiv kann man hervorheben, dass der Schreibstil des Autors sehr angenehm ist und gut verständlich ist. Auch Ann-Kathrins Spürsinn bewundere ich immer wieder.
Trotzdem hat dieser Krimi nicht wirklich mich überzeugen können. Spannung kommt fast gar keine auf, die Stimmung ist gefühlt jeder gegen jeden, Rupert lässt den Coolen raushängen statt zu ermitteln und viel zu lange wird nur geredet, anstatt wirklich zu handeln. Die Männer machen gedankliches Kräftemessen und von den meisten der Gäste erfährt man so gut wie gar nichts, was ich sehr schade finde. Daher hat mir einmal lesen gereicht, zumal Rupert beim K1 sowieso mein Hass-Polizist ist, eben weil er mehr an Sex denkt und fast nie was gebacken bekommt.
Diesen Krimi kann man sich mal durchlesen, jedoch würde ich ihn nicht als etwas Besonderes ansehen, das lange hängen bleibt.
- Matthew Costello
Cherringham - Folge 45
(6)Aktuelle Rezension von: pardenAUF GUTE NACHBARSCHAFT - ODER AUCH NICHT...
Als Brian Foley des Mordes an seinem Nachbarn Arthur Cranham angeklagt wird, scheint der Fall klar: Es gibt belastende Fingerabdrücke, DNA-Spuren und Überwachungsvideos. Hinzu kommt, dass Brian und Arthur seit Jahren einen erbitterten Nachbarschaftskrieg führen. Doch Jack und Sarah haben Zweifel und vermuten, dass die Polizei einen Fehler gemacht hat. Können sie Brians Unschuld beweisen und den wahren Mörder finden? (Verlagsbeschreibung)
Jack und Sarah ermitteln diesmal in einem Nachbarschaftsstreit, der offenbar für einen der Beteiligten tödlich endete und der den anderen deshalb in Untersuchungshaft brachte. Doch trotz der eindeutigen Indizien werden vom Anwalt des Beklagten Zweifel an dessen Täterschaft geäußert - Grund genug für die beiden Hobbyermittler, der Sache nachzugehen.
Dies ist bereits der fünfundvierzigste Band der derzeit 48bändigen Reihe englischer Kurzkrimis, bei Audible als ungekürzte Hörbuchfassung (4 Stunden und 17 Minuten ) erhältlich. Gelesen wird das Hörbuch wie immer von Sabina Godec, die den Vortrag wieder einmal ruhig und unaufgeregt gestaltet, die aber durch ihre charismatische Stimme zu fesseln weiß.
Es ist immer schön, nach Cherringham zurückzukehren, vertrauten Figuren wiederzubegegnen, zwischen interessanten Ermitllungen und Wohlfühlmomenten zu entspannen. Das Erzähltempo ist gewohnt behäbig, der Fall entwickelt sich zögerlich, lässt einen angesichts des kindisch anmutenden Nachbarschaftsstreits (Männer!) jedoch staunen. Doch es kommt mehr zutage als nur der Streit der beiden Kampfhähne - auch um die Familien der Kontrahenden ist es nicht zum Besten bestellt. Doch wer legte es darauf an, einen der beiden Männer ins Grab und den anderen ins Gefängnis zu bringen? Ein kniffliger Fall...
Alles in allem erneut ein kurzweiliges Hörvergnügen mit vertrauten Protagonisten in einem der besseren Fälle von Sarah und Jack. Der Reihe bleibe ich auch weiterhin treu...
© Parden
- Nina Ohlandt
Nun schweigst auch du
(6)Aktuelle Rezension von: TaurielBei diesem Kurzkrimi,der auf Föhr spielt,gehen die Beweismittel in einem Mordfall nicht aus.Der ermittelnde Beamte Kommissar Benthin bekommt eine Vielzahl an Indizien ,denen er nachgehen muss.Doch Dank seines eingespielten Teams und einigen überraschenden Hinweisen kann ich als Hörer dem Krimi gut folgen und auch nachvollziehen. Der Hörbuchsprecher hat eine angenehme Stimme und ich kann ihm gut zuhören. Die Autorin hält auch in diesem Krimi den Spannungsbogen bis zuletzt hoch. - Isabella Archan
Gipfelkreuz und Brezeltod
(3)Aktuelle Rezension von: MissRose1989Isabella Archan serviert in der Viertelstunden-Bibliothek ein mörderisches Frühstücksbuffet der Extraklasse.
Wer Lust auf eine Geschichte hat, die so spritzig ist wie ein Glas Sekt am Pool, der sollte sich „Gipfelkreuz und Brezeltod“ nicht entgehen lassen. Dass die Autorin Isabella Archan nicht nur mit dem Stift, sondern auch auf der Bühne zu Hause ist, merkt man jeder Zeile an. Die gebürtige Österreicherin und heutige Wahlkölnerin ist nämlich auch leidenschaftliche Schauspielerin – und genau dieses Gespür für Timing und Dramatik bringt sie in diesen Kurzroman ein.
Worum geht es?
Ferienzeit ist Wanderzeit? Von wegen! In diesem Kurztrip entspannt sich zwischen Sonnenliegen und Hotelpool ein teuflischer Kleinkrieg. Wenn die Ellenbogenmentalität am Frühstücksbuffet auf rabiate Mittel trifft, bleibt kein Auge trocken. Isabella Archan stellt mit viel Humor die Frage: Wer hat am Ende den längeren Atem, wenn der Urlaub zum Survival-Trip der Eitelkeiten wird? Ein „Frühstücksbuffet à la Mord“, das man so schnell nicht vergisst.
Mein Eindruck: Mit leichter Feder und charmanten Details
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die leichte Feder, mit der Isabella Archan durch die Handlung führt. Es wirkt nie schwerfällig, sondern sprüht vor Energie und Witz.
Ein echtes Highlight sind die kleinen Illustrationen, die den Text begleiten. Sie lockern das Ganze wunderbar auf und machen das Buch auch für Menschen attraktiv, die vielleicht seltener zum Buch greifen oder einfach eine visuelle Unterstützung lieben. Das macht die Geschichte herrlich „lesbar“ und kurzweilig. Man spürt den österreichischen Charme der Autorin in jeder brenzligen Situation am Buffet – es ist skurril, ein bisschen böse und dabei absolut liebenswert.
Mein Fazit
Ein Alpen-Häppchen mit Biss! Dank der Illustrationen und des schauspielerischen Talents der Autorin, das durch die Seiten schimmert, ist es die perfekte Lektüre für zwischendurch.
Meine Bewertung:
Bissiger Humor trifft auf charmante Optik – eine klare Empfehlung!
4 von 5 Rosen 🌹🌹🌹🌹
- Thomas Kowa
Mord mit Lametta (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 248)
(9)Aktuelle Rezension von: pardenWO IST DIE LEICHE?!
Magic Manfred sollte eigentlich als Überraschungsgast das weihnachtlich gestimmte Publikum auf dem Weihnachtsmarkt verzaubern. Doch stattdessen liegt plötzlich seine Leiche auf der Bühne. Mit jeder Menge Glühwein und Lametta versucht die ansässige Polizei den Fall aufzuklären.
Der Kommissar und seine Assistentin sind rein privat auf dem Weihnachtsmarkt in Herzogenaurach und haben dem Glühwein schon ordentlich zugesprochen. Sie warten darauf, dass sich das Türchen des "lebendigen" Adventskalenders öffnet - aus sicheren Kreisen hat der Kommissar erfahren, dass an diesem Tag Magic Manfred seinen großen Auftritt haben soll.
Als es soweit ist, taucht der Zauberer auch tatsächlich auf - nur von "lebendig" kann irgendwie keine Rede mehr sein. Während seine Assistentin zur Polizeiwache eilt, um die für eine polizeiliche Untersuchung notwendigen Utensilien zu holen, bemüht sich der Kommissar um eine provisorische Abicherung des Tatorts. Als er sich jedoch mit einem Armvoll Lametta um eine Absperrung bemüht, ist die Leiche plötzlich verschwunden - spurlos...
Von Beginn an ist klar, dass es sich hierbei um eine humorvolle Erzählung handelt, die dennoch spannend geschrieben ist. Denn wohin ist die Leiche nur verschwunden? Der Kommissar und seine Assistentin wuseln sich durch die Ermittlungen, und mehr als einmal musste ich dabei schmunzeln. Die Auflösung empfand ich als nicht ganz so überraschend, aber unterhalten konnte mich der Booksnack insgesamt doch recht gut.
© Parden
- Bettina Klusemann
Campari bitter
(14)Aktuelle Rezension von: Laudia89Drei Freundinnen verbringen einen traumhaften Urlaub auf Mallorca: essen, sonnen, shoppen – alles, was das Herz begehrt. Aber dann trüben dunkle Wolken den Traum vom Glück, die Illusion schwindet und der Campari wird bitter. Doch wie abrupt und tragisch die Freundschaft enden wird, hat wohl niemand geahnt – bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht.
Ein sehr gut geschriebene Kurzgeschichte. Sie ist flüssig und schlüssig. Die Spannung bleib von ANfang bis zum Ende erhalten. Die Geschichte um eine Freundschaft und Beziehung zu beschreiben, sehr gut gemacht. Die Geschichte hält was das Cover verspricht.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenmelodie
(23)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich finde diesen Fall eher mittelmäßig, also weder gut noch schlecht. Einerseits ist die Geiselnahme und der Fall drumrum schön spannend und teilweise sogar einen kleinen Schmunzler wert. Andererseits finde ich Ruperts obercooles Gehabe an manchen Stellen reichlich nervig. Zudem bin ich der Meinung, dass dieser Fall einen ganz anderen Titel verdient hätte, da der Fall mehr im Fordergrund steht, als die ach so nervige Schwiegermutter.
- Kathrin R. Hotowetz
Harz Krimi-Almanach Bd. 1 ~Weihnachtszeit~
(5)Aktuelle Rezension von: raveneyeEin nächtlicher Anruf, ein vermisster Bauunternehmer und ein Kommissar.
Wer mal war kurzes für zwischendurch sucht ist hier richtig. Dieser kleine, knapp 40 Seiten umfassende Krimi ist sehr unterhaltsam geschrieben und schafft es auch in seiner kürze die Charaktere als selbstständige Persönlichkeiten darzustellen. Und der ermittelnde Kommissar Volkmer Sauerzweig ist schon ganz pfiffig bei seinen Ermittlungen.
Neben dem kleinen Krimi enthält das Buch noch Rezepte und wissenswertes über die Raunächte und den damit einhergehenden Brauchtum.
Bisher kannte ich von der Autorin nur die ersten beiden Bänder ihrer „Im Schatten der Hexen“-Reihe und war neugierig ob sie mich auch mit so einer wirklich recht kurzen Geschichte überzeugen kann, die zudem noch ganz ohne Magie und Mythen daher kommt. Und sie hat es geschafft mich mit diesen wenigen Seiten wieder in ihren Bann zu ziehen.
Ein kleiner Krimi nicht nur zur Weihnachtszeit.
- Mona Frick
Mord im Mineralbad (Schäfers Ermittlungen 8)
(13)Aktuelle Rezension von: dru07Um den Geburtstag mit seinen „alten“ Freunden zu feiern, fährt Ex-Kommissar Schäfer mit seiner Frau nach Stuttgart. Ein kulinarischer Stadtrundgang und anschließend das Spiel des VfB auf dem heimischen Sofa des Freundes ist geplant. Was Schäfer jedoch nicht weis, seine Freunde haben für ihn ein Krimispiel im Mineralbad gebucht. Doch dann ist auf einmal die „Leiche“ wirklich tot.
Auch dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Es war wieder sehr gut zu lesen. Ein sehr gelungener Kurzkrimi – welcher beweist, dass nicht jeder Krimi lang sein muss um gut zu sein. Der Dialekt hat mich überhaupt nicht gestört, es war nicht zu viel – genau richtig. Es war ja klar, dass beim Krimispiel etwas schief gehen muss. Ich hatte aber erwartet, dass Schäfer doch mehr seine Nase in den echten Fall stecken wird. Ich dachte, er kann halt nicht aus seiner Haut und ermittelt fleißig mit, aber so war es auch sehr gut. Ich freue mich schon auf den nächsten „Fall“. 4 von 5*.
- Cornelia Theda
Monster (German Edition)
(3)Aktuelle Rezension von: MissRose1989Das Cover ist nun nicht besonders ansprechend, passt aber zum Tatort im Buch.
Passend zu einer Kurzgeschichte fallen wir ins das Geschehen hinein. Man findet eine Frau tot mit bunten Stricknadeln umgebracht, sie stellt sich als Lehrerin heraus, die in ihrem Leben viele Probleme hatte und scheinbar ist ihr Wesen auch ein Teil zur ihrem Tod beigetragen hat.
Die Ermittler gehen verschiedenen Theorien nach, aber die richtige Lösung liegt nicht gleich auf der Hand, weil damit rechnet man erstmal nicht, weil die Themen Mobbing und auch Schüler-Lehrer-Verhältnis sehr gut verarbeitet werden.
Die Idee des Buches ist wirklich gut, auch die Verstrickungen der Charaktere sind gut durchdacht, aber leider muss man sehen, dass die Auflösung irgendwie sehr schnell abfällt, daher da ein klarer Minuspunkt.
Ein nettes Buch für Zwischendurch, wenn man sich mal in einen kleinen Krimi gönnen möchte, der dann auch mit ein paar wenigen Seiten geklärt wird, kann sich den mal gönnen.
Aber es ist nun kein Buch, was man als echte Highlight sehen kann sondern eher ein kleiner Happen für Krimineulinge oder Kurzgeschichtenliebhaber.























