Bücher mit dem Tag "kutte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kutte" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  2. Cover des Buches Nr. 13 (ISBN: 9783862788705)
    Laura Wulff

    Nr. 13

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde
    Nr. 13, von Laura Wulff

    Cover + Titel:
    Düster, passend für einen Krimi. Und wenn man genau hinsieht erkennt man das alte Gemäuer und die Efeuranken von denen öfters die Rede ist, im Haus Nr. 13.

    Inhalt:
    Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Freizeitunfall, der ihn an den Rollstuhl fesselt, wieder frisch im Dienst, kämpft darum als vollwertiger Arbeitskollege angesehen zu werden.
    Sein Arbeitseifer, mehr aber noch seine Intuition und sein Bauchgefühl bringen ihn immer mehr in den Fokus eines Falls, bei dem, alle Spuren zu dem Haus mit der Nr. 13 führen, in dem Pädophile Straftäter, die ihre Strafe abgesessen haben, wohnen.

    Meine Meinung:
    Ein unglaublicher Thriller der mit dem Prolog sofort zur Sache kommt.
    Keine leichte Kost.
    Der Fall nimmt rasant an Fahrt auf und die Spannung steigt ins unermessliche, so dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Wirklich eine tolle Story, alles sehr heikel und ineinander verworren, aber nie so dass man ratlos wäre und den Faden verliert.
    Nur am Ende gab es für mich einen Logikfehler und hier war Kommissar Zucker auch ein bisschen schwer von Begriff.

    Sehr gut hat es mir hier auch gefallen wir das Privatleben der Protagonisten allen voran das Ehepaar Zucker mit ihren Problemen in die Handlung eingeflochten wurde. Nichts was die Krimihandlung überdeckt oder gestört hätte.

    Der Schreibstil war flüssig, rasant und äußerst spannend und hatte genau die richtige Balance zwischen Krimifall und Privatleben.

    Nur eins hat mich noch etwas geströmt. Dies ist ja der zweite Band um Kommissar Zucker, und immer wieder wurde Bezug genommen auf den vorherigen Fall und etwas das dort passiert ist, ohne es aber zu erklären.

    Mein Fazit:
    Nervenkitzel und Hochspannung, sowie Gänsehaut sind hier garantiert. Für die erwähnten Abstriche ziehe ich einen Stern ab, aber es werden immer noch hoch verdiente 4 Sterne.


  3. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  4. Cover des Buches HOT WHEELZ – Iron & Enya (ISBN: B019XUURY6)
    Susan B. Hunt

    HOT WHEELZ – Iron & Enya

     (15)
    Aktuelle Rezension von: FantasyBookFreak

    Mal ganz andere Biker!

    Enya, die vor ihrem gewalttätigen Verlobten Brady aus ihrer Heimat Irland fliehen musste, will in Dreamtown, einem kleinen Städtchen in Californien, ein neues Leben beginnen. Gerade als sie glaubt, es würde ihr gelingen, wird sie von einem Fremden verfolgt und anonyme Anrufe wecken alte Ängste ... Als plötzlich die Männer des Fire Devils MC und deren charismatischer President Iron auftauchen, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Die gefährlich aussehenden Biker in schwarzen Lederkutten versprechen ihr Schutz. Enya ist skeptisch. Die Members eines Motorcycle Clubs als Beschützer? Kann sie ihnen vertrauen? Die Devils haben einen Verräter in den eigenen Reihen und zu allem Übel entpuppt sich ein befreundeter MC als Feind. Enya zu beschützen ist nicht ihr einziges Problem. Iron, ihr President, verschwindet. Korruption, Verrat und Gewalt … eine gefährliche neue Welt für Enya

    Meine Meinung

    „Hot Wheels – Iron & Enya“ ist der erste Band der Fire Devils MC Reihe Susan B. Hunt. Ich bin ja gerade auf diesem Motorrad Club Genre gefangen und da fiel mir natürlich auch dieses Buch in die Hände. Und ich muss ehrlich sagen ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.

    Enya war mir sofort sympathisch, besonders da sie einfach bodenständig und echt gewirkt hat. Ich denke zu Iron muss ich nicht viel sagen, der hat mir natürlich richtig gut gefallen. Auch die anderen Jungs vom MC sind echte Schnuckelchen und ich bin sehr gespannt auf ihre Geschichten.

    Eine nette Idee fand ich es mal das die Biker mal nicht in illegale Geschäfte verwickelt sind, sondern ihr Geld ehrlich und auf legalem Wege verdienen. Lustig fand ich es das Iron sozusagen während des Tages Immobilienmakler ist und sich abends dann Kutte auf sein Bike schwingt. Es war einfach mal erfrischend mal etwas anderes zu lesen.

    Natürlich bleibt deswegen die Spannung und die Schießereien nicht aus und ich muss sagen der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch und hat mich wirklich gefesselt. Toll ist auch der Perspektivenwechsel, nicht nur zwischen Iron und Enya, sondern man darf auch mal in die Köpfe der Bösen gucken.

    Der Schreibstil hat mir wirklich super gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die nächsten Teil der Reihe, besonders auf Blood bin ich gespannt.

    Fazit

    Ein super Auftakt zu einer Reihe mit sehr viel Potenzial und Spannung. Ich hab dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seiten geliebt und ich bin sehr spannt auf die nächsten Bände der Autorin. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Mord im Zeichen des Zen (ISBN: 9783596165452)
    Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Der Prolog: Ein bisschen amüsant, sehr detailreich, fast filmisch. Sehr gut als Einstieg in ein geheimnisvolles Szenario mit interessanten Charakteren.
    Ein Mönch wandert.
    Warum?
    Louise Boni wird versuchen, das herauszufinden, und gelangt in eine Geschichte, die es in sich hat.

    Bottini erzählt das Geschehen sehr engmaschig aus der Sicht der Polizistin und obwohl lange nichts passiert, ist das nie langweilig. Allerdings neigt er dazu, Rätsel aufzumachen und sie ewig nicht aufzulösen. Verfolgt man seine Hauptfigur, steckt man in ihren Gedanken und ist dennoch oft nur Beobachter eines Rätsels. Das ist für mich eine Stärke des Buchs - der Leser ermittelt mit.

    Leider wird für einen ersten Band sehr viel Wissen um die Vorgeschichte der Ermittleribn offenbar vorausgesetzt. Das sorgt so ein bisschen dafür, dass man sich fühlt, als müsse man dem Autor die Würmer aus der Nase ziehen.
    Der angenehme Erzählton macht das aber vielfach wett: Ich fühle mich wie in einem Fernsehkrimi, so nah dran.
    Auch das Ende verblüfft: Irgendwann klingt das Buch wie im Epilog, dabei ist noch nichts aufgelöst.

    Für mich große Krimikost, ich freue mich auf weitere Bände.

  6. Cover des Buches Einsamkeit und Sex und Mitleid (ISBN: 9783832161439)
    Helmut Krausser

    Einsamkeit und Sex und Mitleid

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein interessantes und komplexes Buchexperiment...etliche, charakterlich völlig verschiedene Personen werden von Krausser in recht kurzen Kapiteln vorgestellt und dann von Zeit zu Zeit weiterbeobachtet. Dabei schafft es der Autor, im Laufe des Romans immer wieder, dass sich die Wege der einzelnen Protagonisten auf zufällige Weise kreuzen, mal vordergründig, mal eher im Hintergrund der Handlung. So entsteht ein riesiges Panorama von Schicksalen in der deutschen Hauptstadt, das aus Dutzenden von skurrilen Einzelepisoden zusammengesetzt ist und dessen Figuren letztendlich immer die Liebe suchen, manche davon Pech haben, einige lediglich Sex finden und andere auf die schiefe Bahn geraten.
    Kraussers wie immer brillante Sprache ist diesmal eher witzig-schnoddrig und (bedingt durch die Handlung und die Personen) mit etlichen Kraftausdrücken und Schweinskram durchzogen. Dabei muß man oftmals lauthals über die wirklich komisch-ordinären Dialoge der Kiez-Berliner lachen; hier hat der Schriftsteller Krausser seine Wahlheimat sehr genau beobachtet.

    Fazit: Komisch, ironisch, derbe, traurig...viele Emotionen treffen hier zusammen und die einzelnen Charaktere wachsen dem Leser im Laufe der Lektüre ans Herz, trotz (oder gerade wegen) ihrer vielfältigen Macken. Empfehlenswert.
  7. Cover des Buches Falscher Engel (ISBN: 9783742303691)
    Jay Dobyns

    Falscher Engel

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Eerten
    Der Weg des Undercover-Agenten Jay Dobyns ins Tal der Höllenengel und zurück. Auf amerikanisch-unterhaltsame Weise wird die Arbeit eines Undercover-Agenten beschrieben, das Leben am Rande der Legalität, eine Gratwanderung für den Polizisten und Familienvater, der beginnt, sich in der verdeckten Rolle heimisch zu fühlen. Nicht ohne eine gute Prise Humor, manchmal etwas dick aufgetragen, gewinnt der Leser einen Einblick in das Leben eines verdeckten Ermittlers in den USA. Hin und wieder wirkt die Geschichte, der Spannung oder dem eigenen Ego geschuldet, etwas übertrieben, auch wird manches wiederholt, aber insgesamt kann man sich ein Bild machen, und mehr soll es wohl nicht sein. Es war mir völlig klar, dass keine großen Geheimnisse oder Interna verraten werden, aber das habe ich auch nicht ernsthaft erwartet, schließlich leben die meisten der Beschriebenen noch und die Arbeit anderer Ermittler darf nicht gefährdet werden. Insgesamt war ich ganz zufrieden mit dem Buch, weil es meine Erwartungen größtenteils erfüllt hat.
  8. Cover des Buches Bruder Cadfael und der Hochzeitsmord (ISBN: 9783453771277)
    Ellis Peters

    Bruder Cadfael und der Hochzeitsmord

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Und wieder konnte mich ein weiterer Band der Bruder Cadfael Reihe begeistern. Zwar finde ich es noch immer schade, dass er mit seinen Aufgaben im Kloster so wenig Aufmerksamkeit erlangt, wäre dieses doch, um den Charakter zu formen und detaillieren, am sinnvollsten.

    Dieses Mal hatte Jocelyn meine volle Aufmerksamkeit. Er hatte mich von all den Protagonisten am meisten interessiert und in seinen Bann gezogen.   Seine Liebe zu dieser irgendwie ziemlich arrogant wirkenden Tussi habe ich jedoch nicht so wirklich nachvollziehen können. Für mich waren es völlig konträre Charakteren, die in der Realität nicht passen würden.

    In jedem Teil warte ich gespannt auf das alles entscheidende Blümchen, um dem Täter auf die Schliche zu kommen. Ich bin gespannt, welche Pflanzen die Autorin in dieser Reihe noch einsetzen wird.

  9. Cover des Buches St. Pauli unser (ISBN: 9783499626579)
    Julia Suchorski

    St. Pauli unser

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Persönliche Ansichten auf den FC St. Pauli aus Sicht prominenter Fans. Ganz schön
  10. Cover des Buches Bruder Cadfael und der Ketzerlehrling (ISBN: 9783453064430)
    Ellis Peters

    Bruder Cadfael und der Ketzerlehrling

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Am dem Tag, an dem die heilige Winifred in der Abtei zu Shrewsbury geehrt werden sollte, kommt ein junger Mann in den Klosterhof, der einen Sarg mitbringt. In ihm liegt ein Gönner der Abtei, der auf seiner Pilgerreise verstorben ist und dessen letzter Wunsch es war, auf dem Klosterfriedhof beigesetzt zu werden. In der darauffolgenden Diskussion, ob dem Wunsch entsprochen wird oder nicht, kommt der Verdacht auf, dass der Gönner ein Ketzer gewesen sei. Schnell gerät auch Elave, der den Gönner auf der Pilgerreise begleitet und seinen Leichnam zurück nach Shrewsbury gebracht hatte, gerät schnell in den Verdacht, dass er ebenfalls den ketzerischen Gedanken des Verstorbenen folge. Als dann auch noch einer der Ankläger ermordet wird, nehmen der Sheriff Hugh Beringar und Bruder Cadfael die Ermittlungen auf. Vor längerer Zeit hatte mir eine Kollegin die Cadfael-Bücher empfohlen, da ich nicht nur historische und kriminalistische Romane liebe, sondern auch deren Kombination. Der Band „Bruder Cadfael und der Ketzerlehrling“ ist inzwischen das 5. Buch, das ich aus dieser Reihe gelesen habe. Leider hat mich die Autorin diesmal nicht wirklich überzeugt. Ellis Peters ist ihrem Stil treu geblieben und hat die Aktionen rund um das Kloster in Shrewsbury sehr schön dargestellt, so dass ich die Atmosphäre gut aufnehmen konnte. Allerdings blieb Cadfael diesmal sehr im Hintergrund, was zu seinem sonst so eifrigen und engagierten Charakter nicht wirklich passte. Auch Hugh Beringar wurde diesmal sehr zurückhaltend dargestellt. Dabei schaffte es die Autorin dennoch, die Charaktere nicht zu verfälschen (d.h. ihnen unpassende Charakterzüge zu verleihen). Die beiden Männer hielten sich einfach im Hintergrund. Den Vordergrund dagegen beanspruchten die (für die Handlung sicher relevanten) Diskussionen rund um die Ketzerei und den Anklagegründen für sich, was der ganzen Geschichte die Fahrt nahm. Immer wieder waren die gleichen Gründe zu lesen, da sie eins ums andere Mal wiederholt werden mussten. Lediglich die Zuhörer änderten sich. Hier kam bei mir schnell Langeweile auf und der Lesegenuss verschwand, was ich echt schade finde, denn ich finde diese Reihe total schön! Jede Serie hat irgendwo ihre Schwachstellen und diese hier ist die der Cadfael-Reihe, denke ich.
  11. Cover des Buches Klostergeist (ISBN: 9783839211243)
    Silke Porath

    Klostergeist

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Als der Bürgermeister von Spaichingen überraschend stirbt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Während die Kommissare Verena Hälble und ihr Partner Thorben Fischer erste Ermittlungen anstellen, ist Krimifan Pater Pius zunächst gar nicht so sehr an dem Fall interessiert. Als er jedoch zufällig auf einen bestimmten Kontoauszug stößt, ist seine Neugierde geweckt und er fängt ebenfalls an zu ermitteln.
    Nun, mehr oder weniger jedenfalls. Er hört sich hier und da ein bisschen um und ist zufällig immer gerade dann zugegen, wenn sich etwas Relevantes ereignet. Ähnlich geht es auch bei den zwei Kommissaren zu, die überall ein wenig herumstochern, aber nicht wirklich zum Kern der Sache vordringen. Entsprechend fällt dann auch die Auflösung des Kriminalfalls aus. Dazwischen gibt es jede Menge Trubel und Stadttreiben über Spaichingen zu lesen. Nach jedem Kapitel gibt es eine Zwischenmoderation vom Lokalradio, das darüber informiert, was den Einwohnern auf der Seele brennt. Was anfangs originell ist, zum Ende hin durch seine Häufigkeit aber etwas anstrengend wird. Pater Pius erster Fall „Klostergeist“ ist ein netter und gemütlicher Krimi für alle Fans kurzweiliger ZDF- und ARD-Unterhaltung, die leicht schmecken und nicht belasten soll. Nun bin ich mal gespannt, wie der nächste Band ausfallen wird.
  12. Cover des Buches Homunkulus (ISBN: B00HCBELL4)
    Horus W. Odenthal

    Homunkulus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: ghmanderfeld
    Leutnant Vorna Kuidanak, genannt Danak, steckt bis zum Hals in Problemen: Als Offizier eines kleinen Kaders der Stadtmiliz in der von den elfenartigen Kinphauren besetzten Stadt Rhun muss sie nicht nur Aufgaben erledigen, die von den Besatzern angeordnet werden, sondern auch mit der wachsenden Abneigung der Rhuner Bevölkerung gegen die vermeintlichen Kollaborateure der Stadtmiliz zurecht kommen. Als Danaks Kader darauf angesetzt wird, der Spur von gestohlenen Waffen nachzugehen, geraten die Milizionäre in tödliche Gefahr, da ihnen nicht nur eine kleine Streitmacht an Dieben gegenüber steht, sondern auch eine der entsetzlichsten Kriegsmaschinen des letzten großen Konfliktes, ein durch Magie in den Kampf geschicktes, mächtiges Konstrukt. 

    Das Kader zahlt einen hohen Preis, um diese Auseinandersetzung zu überleben, doch ist dies nur der Beginn einer Ermittlung, welche Danaks ganze Stärke beanspruchen soll.
    Zwischen den Anweisungen ihres neuen, allzu kinphaurenfreundlichen Hauptmanns, einem ziemlich schwierigen Neuzuwachs in ihrem Kader, tödlichen Anschlägen eines weiteren Homunkulus in Rhun, Kinphaurenintrigen und der Notwendigkeit, für die Sicherheit ihrer Familie und der Menschen auf den Straßen der Stadt zu sorgen, verrichtet Danak ihre konfliktreiche Arbeit mit wachsendem Zweifel an der Richtigkeit der Motive ihrer Umgebung. Als sie vor eine folgenschwere Wahl gestellt wird, ist es schon fast zu spät, die richtige Entscheidung zu treffen …


    „Homunkulus“ ist ein in sich abgeschlossener Einzelband der Ninragon-Reihe von Autor Horus W. Odenthal und beleuchtet die Vorgänge in der von den Kinphauren eroberten Stadt Rhun aus dem hauptsächlichen Blickwinkel von Danak. Um die anderen Seiten der Handlung zu zeigen, kommen auch Danaks Hauptmann Banátrass, Mitglieder ihres Kaders und andere zu Wort, bleiben dem Hauptstrang der Erzählung jedoch untergeordnet.
    Wer sich auf die reichhaltige Welt von Ninragon einlassen will, wird durch „Homunkulus“ sicherlich neugierig genug auf mehr gemacht. Neben ausführlichen und bildhaften Beschreibungen der verschiedenen Schauplätze in Rhun selbst werden immer wieder Einblicke in die Kultur der Kinphauren und die Geschichte des Konfliktes zwischen den unterlegenen Menschen und den Kinphauren gewährt, bei denen Danaks Ansichten über den Krieg nicht zu kurz kommen.

    An manchen Stellen jedoch wäre eine behutsamere Heranführung an den Welthintergrund sicher hilfreicher gewesen, da die Menge an zu erinnernden Fakten gerade in den ersten Kapiteln ziemlich groß gerät und durch die Flut fremdartiger Begrifflichkeiten im Kinphaurenumfeld besonders schwierig wird. Hier wird der Leser vor einen recht großen Berg an Einstiegsverständnis gestellt, der ein vollkommenes Eintauchen in die Erzählung für mich als Rezensenten erst zur Mitte des Buches überhaupt möglich machte, was angesichts der interessanten Welt ziemlich schade ist.

    Sprachlich gesehen ist „Homunkulus“ an einigen Ecken eine recht schwere Kost, denn neben den bereits erwähnten, ausführlichen Beschreibungen bedient sich der Autor gerade in actionreichen Szenen einer sehr stakkatoartig anmutenden Sprache, die den Leser aus dem gewohnten Fluss deutlich herausreißen. Dies kann nach einer Eingewöhnung durchaus den wohl gewünschten Erfolg erreichen, dass die beschriebenen Einzelszenen wie eine ruckartig ablaufende Bilderflut eines modernen Actionfilms vor dem inneren Auge des Lesers ablaufen, verlangt dem Leser aber doch ein gutes Maß Anpassung ab. Auch die sich recht nahe an Begriffen wie ‚wow‘ oder anderen Gepflogenheiten der modernen Umgangssprache orientierenden Gesprächsinhalte wirken zunächst für einen Fantasyroman eher irritierend denn stimmungsstiftend.

    Die unbestrittene Hauptfigur des Romanes ist Danak – eine starke Frau, die trotz ihrer militärischen Art nicht zu einem bloßen, brutalen Flintenweib mutiert, sondern deren Konflikte nachvollziehbar bleiben. Auch Choraik, das neue Mitglied von Danaks Kader, erfährt im Verlauf der Handlung mehr und mehr Tiefe, die auf seinen Hintergrund, aber auch auf die kinphaurische Kultur neugierig machen. Dass diese beiden Charaktere sich erst zusammen raufen müssen, macht die Entwicklung glaubhaft und interessant und lässt bei mir als Leser trotz aller Schwierigkeiten mit dem sprachlichen Stil des Autors den Wunsch zurück, es möge von „Homunkulus“ eine Fortsetzung geben, bei der neben dem in Rhun gärenden Grundkonflikt auch mehr über den Umgang dieser beiden Charaktere miteinander erzählt wird.

    Der Autor hat mit „Homunkulus“ einen Spaghat zwischen zwei Genres gewagt – neben der Fantasyumgebung verfolgt man in der Erzählung eine waschechte Kriminalhandlung, die aus Ermittlung, dem Einholen von Informationen, Zeugenverhören, Verhaftungen, knallharter Action und einer Menge Schwierigkeiten auf dem Weg zur Lösung des ‚Falls‘ besteht. Für mein Empfinden ein gelungenes Crossover, da ich etwa ab Kapitel zwölf das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte, weil mich die Lösung und das Fortschreiten der Handlung neugierig genug gemacht haben. Wer also den schwierigen Einstieg nicht scheut, bekommt mit „Homunkulus“ ein interessantes Experiment geliefert, das hoffentlich nicht das einzige des Autors in diese Richtung bleibt.

    Fazit: Schwerer Einstieg, aber dann eine gelungene Fantasy-/Krimihandlung mit interessanten Hauptpersonen. Sechs von zehn möglichen Punkten
  13. Cover des Buches Lizzi und die schweren Jungs (ISBN: 9783746632186)
    Anja Marschall

    Lizzi und die schweren Jungs

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Honigmond
    Zum Klappentext:
    Born to be wild Wo sind Opa Edel und seine Frau Gertrud? Als Lizzi das Verschwinden eines harmlosen alten Ehepaars untersucht, bekommt sie es mit einem toten Apotheker, einem halbtoten Rocker und einem wütenden Mafiaboss zu tun. Umgeben von schweren Jungs und leichten Mädchen, ermittelt Lizzi auf dem Kiez und gerät wieder einmal schneller in Gefahr, als ihr lieb ist. 'Lizzi ist herrlich eigensinnig und die sympathischste Heldin, die mir seit langem begegnet ist.' Gisa Pauly

    Mein Leseeindruck:
    Oma Lizzi ermittelt wieder und dies herzerfrischend und mit sturem Kopf. Es gibt dazu noch einen ersten Band, den ich nicht kenne, den ich aber beim Lesen auch nicht vermisst habe. Ich kam gut in die Handlung rein und auch 3 Hautprotagonisten haben mir sofort gut gefallen. Oma Lizzi, Mareike und Kommissar Pfeiffer ermitteln in einer Art Seniorendedektei und lösen so machen Fall, so auch diesmal wieder. Lizzi geht dabei hartnäckig heran und lässt nicht locker. Einschüchtern lässt sich sich auch nicht und so kommen die drei am Ende mit etwas unkonventionellen Mitteln doch noch hinter das Geheimnis.

    Ein toller Krimi mal in etwas anderer Form, der mir aber spannende, aber auch amüsante Stunden bereitet hat und wenn man nicht so ernst an die Geschichte herangeht, könnte man sich fast vorstellen, dass es wowas auch im echten Leben geben könnte. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen und ich werde auf jeden Fall den Vorgängerband und die Folgebände lesen.
  14. Cover des Buches Der fromme Dieb (ISBN: 9783453136502)
    Ellis Peters

    Der fromme Dieb

     (11)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ausgerechnet die heiligen Reliquien sind gestohlen worden! Die Verdächtigen sind schnell gefunden und sollen nunmehr verurteilt werden. Doch das läuft Bruder Cadfael alles viel zu glatt und die Diebe sind ihm viel zu schnell gefunden. Er beginnt zu ermitteln....

    Spannend, historisch wirklich gut recherchiert und ein weiteres Meisterwerk aus der Feder von Ellis Peters.
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