Bücher mit dem Tag "lachen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lachen" gekennzeichnet haben.

570 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    ~~~

    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

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    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.498)
    Aktuelle Rezension von: Letters-with-Coffee-and-Cake

    Als ob der Verlust ihrer Mutter nicht schwer genug wäre, wird die 34-jährige Brett erneut vor den Kopf gestoßen, als bei der Testamentsverlesung all ihre Geschwister ein großes Erbe absahnen, während sie selbst nicht mehr von ihrer Mutter bekommt, als eine Liste, die Brett als junges Mädchen verfasst hat. Innerhalb von 12 Monaten soll sie alles darauf erfüllen.

    Lange versteht Brett nicht, was sie damit anfangen soll. Sie ist kein kleines Kind mehr und das, was auf der Liste steht, sind in ihren Augen kindische Träumereien, für die sie längst zu alt ist. Zudem sind ein paar Sachen dabei, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen würden. Da Brett aber im Grunde nichts zu verlieren hat und sonst nicht herausfindet, was das Erbe ihre Mutter ist, lässt sie sich darauf ein. 

    Die Erfüllung der Liste, ähnlich einer Bucket-List, prägt das ganze Buch. Das Konzept an sich ist jetzt nichts Neues, jedoch steht hier die Beziehung zwischen Brett und ihrer Mutter stark im Vordergrund, sodass es doch wieder zu etwas Besonderem wird. Die Liebe zu ihrer Tochter bleibt bis weit nach ihrem Tod bestehen und am Ende erfährt Brett so viele Dinge, die bei weitem ein viel größeres Erbe waren, als es das alleinige Geld gewesen wäre. 

    "Morgen kommt ein neuer Horizont" ist locker geschrieben und auf emotionaler Ebene sehr authentisch. Klar, viele Dinge wirken ein wenig zufällig, aber am Ende ist es doch eine Geschichte darüber, dass man kämpfen muss und dann dafür belohnt wird. Happy End garantiert <3 

  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.843)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  4. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.394)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Worum geht's? 

    Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau- Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. 


    Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Der Autor schafft es eine Liebeschgeschichte zu Papier zu bringen, die keinesfalls kitschig ist und ungemein lustig. Auch wenn es schon etwas her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, so konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch gelesen. Der Hauptprotagonist Don Tillman hat leicht autistische Züge, die dem Asperger Syndrom zuzuordnen sind und erinnert beim Lesen stark an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory. Oftmals gab es Momente, bei denen ich vor Lachen nicht mehr an mich halten konnte. Das Thema Asperger wird hier dem Leser auf eine lustige Art näher gebracht. Die beiden Hauptprotagonisten, Don und Rosie, sind mir im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen. Getreu dem Motto Gegensätze ziehen sich an. In dem Plot traten für mich keine unnötigen Längen auf und ich kann diese Story jedem empfehlen, der eine lustige und kurzweilige Story lesen möchte mit Happy End. 

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen

  5. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.735)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_everyday

    Protagonistin Emely ♥️

    Emelys Herz wurde von Elyas gebrochen und genau das zeigt sie ihm mit jedem Satz, der von ihren Lippen kommt. Sie ist verbittert und hat gelernt, ihre unerwiderten Gefühle für Elyas tief unter ihrem Hass gegen ihn zu vergraben. Sie sucht in Luca etwas, das sie so schmerzlich bei Elyas vermisst, weshalb sie sich nicht für einen entscheiden kann. Doch unter der rauen, sarkastischen und humorvollen Schale, schlummert das unsicherer und verletzliche Mädchen, das sich Elyas am liebsten vor die Füße werfen würde. Emely setzt Prioritäten, sie ist nicht bereit dazu, sich von ihm zerstören zu lassen, den gleichen Weg wie damals zu gehen und dafür respektiere ich sie nicht nur, nein ich bewundere sie. Sie ist nicht dumm, sie weiß, was sie aufs Spiel setzt und wie wichtig es ist, dass man sich selbst beschützt. Emely hat sich in mein Herz geschlichen mit ihrer Stärke, ihrem Sarkasmus und ihrem guten Herzen. Sie schwankt zwischen den Stühlen, ist sich unsicher, ihre Handlungen widersprechen sich und sie kann die einfachsten Entscheidungen nicht treffen und genau das macht dieses Buch so real, macht Emely zu dem was sie ist. Ein Mädchen auf dem Weg zur Frau. In diesem Alter weiß man nicht alles, nicht alles ist einem klar, die Gefühle verwirren einen, verleiten einen zu Fehlentscheidungen. Jeder Schritt wird überdacht, auseinandergerollt, zusammengesetzt, Konsequenzen abgewogen. Ja das Gehirn rattert und rattert, man dreht sich im Kreis. Das ist auch der Grund warum ich mich so gut in Emely einfühlen konnte, jeder kannte diese Phase voll gespielter Stärke und qualvollen Selbstzweifeln. Jeder kennt das Gefühl von unerwiderter Liebe. Emely erinnerte mich an früher und auch wenn ich oft den Kopf schüttelte, mich ihr Schwanken genervt hat und ich geflucht habe, so verstand ich mit meinem Herzen, nicht mit meinem Kopf.

    Protagonist Elyas ♥️

    Elyas hat einen Fehler gemacht und nun steht er diesem Fehler gegenüber. Und er kämpft, was mein Herz schwach werden ließ. Obwohl noch so viele Eigenschaften eines Jungen in ihm stecken, wirkte er reifer als Emely, ob es daran liegt, dass er sich seinen Gefühlen bewusster ist, kann ich nicht sagen. Aber er gibt alles, steckt alles ein und verliert nie sein Lächeln. Ein kleiner Stein? Kein Problem er springt drüber, eine Mauer? Holt die Abrissbirne, die macht er platt. Eine verängstigte, misstrauische Emely? Das kriegt er auch hin. Am meisten beeindruckt mich an Elyas sein Humor und seinen Beschützerinstinkt. Er spring für seine Familie und Freunde in die Bresche. Wie ein Fels in der Brandung ist er für alle da. Wie er sich Schritt für Schritt Emely nähert, wie er sich die Mühe gibt, sie von ihrem Hass abzubringen lies mich dahinschmelzen.

    Story-Aufbau ♥️

    Chaotische Gefühle, Liebe und Hass, zwei junge Menschen die versuchen den richtigen Weg zu gehen. Carina Bartsch nimmt uns mit in eine Welt voller Liebe, Enttäuschungen, Zweifel und Unsicherheit. Sie versetzt uns in eine Zeit zurück, in der nichts wirklich einfach war, in der jedes Wort, jede Bewegung, jede Handlung eine Bedeutung hatte. Es ist eine Story, die schon viele Male erzählt wurde, weil sie schon jeder erlebt hat und doch ist ihre Erzählweise herrlich humorvoll, erfrischend ehrlich und wundervoll süß. Ich habe mitgefiebert, konnte mich oft nicht entscheiden wen ich lieber mochte und fühlte mich wie Emely, gefangen im Strudel aus Hormonen.

    Liebe Carina, du hast ein unglaubliches Talent dafür, die Gefühle von jungen Erwachsenen widerzuspiegeln. Deine Geschichten sind nicht neu, doch sie sind realitätstreu. Die Liebe, die Hormone, die Zweifel, dein Buch verwandelt einen wieder in einen Teenager. Diese unglaublich konfuse Zeit samt verwirrenden Gefühle gibt’s gratis oben drauf.

  6. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.788)
    Aktuelle Rezension von: 79yvi

    Ich habe „Tschick“ im Zuge einer Lesechallenge für die Aufgabe „Lies ein Buch, das gefühlt schon jeder gelesen hat, nur du nicht.“ gelesen. Der Hype um Maiks und Tischs Geschichte war nach deren Erscheinen groß, dass sie verfilmt wurde, weiß wohl auch jeder. Im Nachhinein betrachtet muss ich sagen, dass ich nichts verpasst hätte, wenn ich mich für ein anderes Buch zur Erfüllung der Aufgabe entschieden hätte.

    Es lässt sich flüssig weg lesen und punktet teilweise mit witzigen und auch stragnen Situationen, die die beiden Jungs auf ihrem Roadtrip erleben. Andererseits ist es gespickt mit Klischees, die ich in der Form in einem Jugendbuch einfach nicht angebracht finde. Tschick und Maik gehen ihre Reise ziemlich planlos an und genauso kommt die Geschichte bei mir an. Was mich zu der Frage gelangen lässt: Was will mit diesem Buch eigentlich transportiert werden?

    Zusammengefasst ist „Tschick“ für mich eher enttäuschend. 

  7. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404173648)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (648)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Ein wirklich gut geschriebenes Buch, was mich öfters zum schmunzeln brachte. 

  8. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (807)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo

    Kaum zu glauben, dass dieser phantastische Sciencefiction von 2014 an mir vorbeigehen konnte. Durch Zufall sprach eine gute Freundin davon und schon durch ihren Schilderungen leckte ich Blut. Eigentlich will ich Andy Weir nur eine neue Fünfer-Bewertung gönnen, denn gesagt wird in den vielen, vielen Rezensionen eigentlich alles. Die Story jedenfalls ist genau mein Ding.

    Es ist nun mal ein Hard-SciFi, und wem die technischen Details zu viel sind, der mag sie doch einfach getrost überlesen. Das schmälert nichts an der Spannung der Geschichte.

  9. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.502)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel


    Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger

    Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.


    Immer wieder ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen und irgendwie schien es mir wie eine Geschichte, die man gelesen haben muss. Das Buch spielt während des zweiten Weltkrieges und ist daher nichts für schwache Nerven. Ich finde es sehr interessant in dieser Zeit zu lesen und habe auch einiges mitnehmen können. Der Anfang und das Ende waren sehr stark und wirklich wirklich mitreisend. Vor allem das gefürchtete Ende. Leider war der Mittelteil stellenweise sehr lang gezogen und irgendwie schwer zu lesen. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen, und ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch alleine so hätte durchgezogen. Letzendlich hat es sich dennoch gelohnt. Denn das Buch hat ein paar wunderbare Charaktere. Ich gebe dem Buch 3.5/5 Sternen. 

  10. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  11. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.172)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Der erste Teil hat mir um einiges besser gefallen. Da hat mehr Gefühl in der Geschichte gesteckt, dass hat mir in Band 2 gefehlt. Die Idee des Romans von Daniel Glattauer gefällt mir dennoch sehr gut. Die Fortsetzung hätte diesmal vielleicht mehr als nur die E-mail Nachrichten gebraucht. Die Treffen im Café der beiden wären nicht nur als Nachrichten interessant gewesen. Dennoch fand ich war es eine schöne Geschichte. 

  12. Cover des Buches Will & Will (ISBN: 9783570161036)
    John Green

    Will & Will

     (530)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Will Grayson, 17 Jahre alt, wohnhaft in Chicago, Probleme im großen, allumfassenden Bereich Liebe. Und diese Person gibt es doppelt. Zumindest diese oberflächlichen Beschreibungen. Sonst sind die beiden Jungs von Grund auf unterschiedlich. Kennenlernen tun sich die beiden erst kurz vor der Hälfte des Buches.

    Beide Wills müssen erst aus ihrem inneren Versteck hinauskommen und machen somit in diesem Buch eine große Wandlung durch. Beide  brauchen jemanden, der sie einmal kräftig in den Arm nimmt und einfach festhält - sie haben nämlich schon lange aufgehört Schwäche zu zeigen & zuzugeben.

    Ich nenne sie jetzt mal Will1 und Will2. Will1 ist der mit Jane und Will2 der mit Isaac.

    Will1 ist innerlich sehr witzig, aber auch eine Dramaqueen, doch er versteckt sich immer hinter einer coolen Fassade und seinen Regeln. Somit checkt er erst auch gar nichts von seiner Liebe, die anfangs auch irgendwie einem kompliziertem System folgt. Zu Beginn ist er generell allem eher negativ gegenübergestellt. Er kommt einfach nicht aus sich heraus, aber im Laufe des Buches ändert es sich - wie sagt man so schön: Liebe ändert alles!

    Will2 ist meiner Meinung nach etwas spezieller (und das heißt viel, denn Will1 ist auch - individuell!). Er hat Depressionen, daher ist in den Kapiteln aus seiner Sicht eine eher düstere und negative Atmosphäre zu spüren. Nur Isaac und das, was sich daraus ergibt, sind ein Lichtblick für ihn, bis er seine 'Wandlung' durchmacht. 

    Will2s Kapitel sind alle durchgängig in kleiner Schrift geschrieben, daran gewöhnt man sich aber schnell. Dialoge in seinen Kapiteln sind außerdem in Interviewform geschrieben. All das machen seine Kapitel etwas unübersichtlicher zu lesen. 

    Es gibt immer ein Kapitel aus Will1s Sicht und dann abwechselnd eins aus Will2s.

    Fazit: Mit den beiden Charakteren muss man erstmal warmwerden, mit Will1 geht es etwas schneller.

    Es gibt 4 von Anfang an wirklich relevante Nebencharaktere:

    Tiny ist einfach toll! Er tut alles für seine Freunde ohne sich dabei selbst aufzugeben. Er ist einfach komplett extrovertiert, witzig, schließt schnell neue Freundschaften und ist ein guter Tröster. Er will die Welt verändern und kann das mit seinen Ideen auch schaffen. Außerdem ist er laut Will1 der ' schwulste und größte Mensch, denn es auf der Welt gibt.' 

    Jane mag ich total. Sie hat Grips, Humor und versteht Dinge einfach.

    Isaac ist kitschig, aber er schreibt und spricht schön.

     Maura mag ich nicht. Punkt. Aus. Mehr will ich hier nicht spoilern.


    Der Höhepunkt des Buches ist das Musical von Tiny über die Liebe, wobei alles sein Ende findet und es war einfach toll!!!

    Das Buch ist teilweise auch ein LGBTQ+ Buch und es zeigt in ein paar Nebenhandlungen noch Reaktionen auf das Comingout von Will2.

    Der Schreibstil war so gefühlvoll, dass sich mir ab und zu eine Träne in den Augenwinkel schlich oder ich breit grinsen musste.

    Fazit: Zwei unvorhersehbare Lovestorys - gefühlvoller Schreibstil, wunderschöner Plot; alles in allem ein Meisterwerk!

    Es gibt zwar einige negativere Rezensionen, aber von mir gibt es definitiv eine Buchempfehlung!

  13. Cover des Buches Einfach. Liebe. (ISBN: 9783442382163)
    Tammara Webber

    Einfach. Liebe.

     (928)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Statt auf ein Konservatorium zu gehen, war Jacqueline Wallace ihrem Freund aufs College gefolgt. Als er ihr vor zwei Wochen den Laufpass gab, brach ihre Welt zusammen. Nun wird sie nach einer Party beinahe von einem Verbindungsbruder vergewaltigt, im letzten Moment aber von einem älteren Studenten gerettet. Statt ihren Angreifer anzuzeigen, will sie nur vergessen, was ihr aber schwergemacht wird. Zum einen begegnet sie Lucas, ihrem Helfer, in ihrem Wirtschaftsseminar wieder, außerdem verbreitet ihr Peiniger Gerüchte über sie. Dabei bemüht sie sich gerade, ihren Kurs zu bestehen, in dem sie wegen ihres Liebeskummers hinterherhinkt. Ihr Professor empfiehlt ihr die Hilfe seines Tutors Landon Maxfield, der ihr per E-Mail gute Tipps gibt. Jacqueline beginnt die virtuellen Unterhaltungen zu genießen, aber da ist auch noch der mysteriöse Lucas, der ständig um ihr Wohlergehen besorgt ist, ihr aber einiges verschweigt.

    Tammara Webber gehörte 2012 zu den ersten Selfpublishern, die im trendigen Liebesroman-Untergenre New Adult veröffentlichten und dabei so erfolgreich wurden, dass sie einen Verlagsvertrag erhielten. „Einfach. Liebe.“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was diese Art von Büchern ausmacht und was den Hype um sie auslöst. Ich-Erzählerin Jacqueline erzählt eine moderne Coming-of-Age-Story, in der sie kurz hintereinander zwei schwere Schläge einstecken muss. Ihre unbeschwerte Jugend ist damit endgültig vorbei. In dieser schwierigen Phase, in der ihr der Ernst des Erwachsenenlebens erstmals richtig bewusstwird, ist sie besonders empfindsam, entwickelt aber auch allmählich eine Stärke, die sie sich selbst nicht zugetraut hätte. Und sie findet heraus, was wahre Liebe wirklich bedeutet. Um den Helden macht die Autorin ein kleines Geheimnis, was die Atmosphäre zusätzlich anheizt. Dazu packt sie Themen an, die zum Nachdenken anregen. Dem Drama verleiht sie die nötige Tiefe, während sie mit der Liebesgeschichte auch die Schmetterlinge im Bauch flattern lässt. Zusammen mit den lebensechten Charakteren ergibt das eine unschlagbare Kombination. (TD)

  14. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.654)
    Aktuelle Rezension von: dascha_87

    Nach dem ersten Aufschlagen des Buches wusste ich, dass es ein wundervolles Buch sein wird. Das Buch behandelt ein sehr anspruchsvolles Thema, es ist auch an manchen Stellen sehr traurig, doch der Humor kommt auf jeden Fall auch nicht zu kurz. Ich finde es erstaunlich, wie gut die Figuren im Buch beschrieben wurden. Dadurch verlieh es dem Buch eine gewisse Authentizität. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Es ist ein Buch, das man nicht schnell vergessen wird. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gehört ab sofort garantiert zu meinen Lieblingsbüchern. 

    Das Buch ist wirklich ein Muss!

  15. Cover des Buches Die Liebe deines Lebens (ISBN: 9783596197293)
    Cecelia Ahern

    Die Liebe deines Lebens

     (788)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    … schlägt niemals zweimal an derselben Stelle ein – sagt man. Dass das manchmal anders ist, zeigt Christines Geschichte. Schon einmal war sie dabei, als ein Mann seinem Leben ein Ende setzte. Als sie dann Adam auf einer Brücke stehend vorfindet, von der er sich stürzen will, kann sie nicht anders als sich einzumischen und ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Sie verspricht ihm, ihm bis zu seinem Geburtstag zu zeigen, wie lebenswert das Leben eigentlich ist. Doch wie schwer das ist, wird ihr ziemlich schnell klar. Wird sie es schaffen, Adam für das Leben zu überzeugen?

    Eigentlich bin ich bei den Romanen von Cecelia Ahern meistens nicht überzeugt. Die gehypten Bücher, die sie schreibt, sind meistens nicht nach meinem Geschmack, deshalb ging ich mit Vorbehalten an dieses Buch. Zu meinem Erstaunen gefiel mir die Geschichte um Christine und Adam aber wirklich gut.

    Christine scheint von Selbstmördern verfolgt – schon ihre Mutter tötete sich selbst, als sie noch ein kleines Kind war. So kann sie den Gedanken nicht ertragen, dass Adam sich töten könnte. Ihre Ideen, wie sie Adam das Leben schmackhaft machen könnte, fand ich wirklich witzig. Sie gibt sich richtig Mühe – auch wenn sie die Ideen aus ihren zahlreichen Ratgebern nimmt – oder auch gerade deshalb.

    Insgesamt fand ich das Buch liebenswert und schön. Ich habe Christine und Adam bei ihren Unternehmungen gerne begleitet und fand das Buch anrührend. Gefiel mir!

  16. Cover des Buches Driven. Begehrt (ISBN: 9783453438071)
    K. Bromberg

    Driven. Begehrt

     (470)
    Aktuelle Rezension von: Tiny369

    Ein toller Anfang, der gut weitergeht. Mir gefällt unheimlich die Darstellung der Charaktere. Viel Liebe, Bad boy, good girl.

  17. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.637)
    Aktuelle Rezension von: MajasBuecherwelt

    Ich habe das Buch gelesen, da ich den Hype verstehen wollte. Ich muss sagen, dass es nicht das schlechteste Buch war, das ich gelesen habe, aber auch nicht das Beste. 

    Mir gefiel, dass es sehr interessant und spannend geschrieben wurde. Man wollte immer direkt wissen wie es zwischen Tessa und Hardin weitergeht. Die Anziehung zwischen den beiden konnte ich durchs Buch hinweg richtig spüren. Die Geschichte an sich ist jedoch sehr abstrus und etwas unrealistisch, was jedoch nicht unbedingt negativ sein muss! Gerade Geschichten, die fern der eigenen Realität liegen, haben ihren besonderen Reiz.  Trotzdem war ich zwischenzeitlich von der sehr naiven und unreflektierten Art von Tessa genervt, sodass ich manchmal kopfschüttelnd vor dem Buch saß. 

    Ich muss jedoch auch sagen, dass ich gerade den zweiten Band vor mir liegen habe und sehr gespannt bin wie es mit den beiden weiter geht. 

    Zusammenfassend: Wer leichte Lektüre sucht und sich nicht so schnell über Charaktere aufregt, findet hier eine gute Unterhaltung. 

  18. Cover des Buches Hummeln im Herzen (ISBN: 9783404175840)
    Petra Hülsmann

    Hummeln im Herzen

     (662)
    Aktuelle Rezension von: Estelle38

    Diese Rezi hier ist stellvertretend für viele ihrer Romane. Ich lese eigentlich jeden Roman von ihr, weil die Autorin auf dem Leben schreibt. Es geht um lustige und leicht verstrickte Begenungen von unterschiedlichen Menschen, die am Ende zusammenfinden.

    Hier gehte um Lea. Sie hat anfangs richtig Pech und braucht jemanden um wieder auf die Beine zu kommen.
    Wie es weitergeht, lest selbst. Ich bin mir sicher ihr werdet Spaß haben.

  19. Cover des Buches Weil du bei mir bist (ISBN: 9783499271786)
    Anna McPartlin

    Weil du bei mir bist

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
    Ich habe bereits viel Positives von der Autorin gehört und habe dieses Buch als Mangelexemplar gefunden und habe es spontan mitgenommen :)

    Um was geht es?
    Emma verliert ihren Freund John bei einem tragischen Unfall. Sie und ihre Freunde leiden sehr darunter und gehen mit der Trauer anders um: Die einen betäuben ihre Schmerzen mit Alkohol, der andere wendet sich an Gott oder suchen Halt bei ihren Partnern. 
    Die Zeit vergeht und jeder versucht mit seinem Leben weiterzumachen: Emmas Bruder Noel und ihre Freunde Séan (Johns bester Freund), Anne und Richard (ein befreundetes Paar) und Clodagh. 
    Emmas Bruder Noel ist Priester mit Leib und Seele, was zur Folge hat, dass er nicht in den Genuss kommen darf, eine Frau zu lieben. Mit diesem Entschluss hat er hart zu kämpfen seit er Laura kennengelernt hat. Er beschließt, räumlichen Abstand zu nehmen und geht für mehrere Monate auf Weltreise.
    Séan ist Autor und hegt Gefühle für Emma, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Er hat mit Gewissensbissen zu kämpfen, da es für ihn wie Betrug an seinen toten besten Freund ist, wenn er nun mit Emma zusammenkommt.
    Anne und Richard haben reich geerbt und ziehen in ein Haus aufs Land. Richard findet es toll, Anne jedoch ist todunglücklich. Hinzu kommt, dass das Paar nicht schwanger werden kann, egal wie oft sie es versuchen.
    Clodagh hat bisher immer Pech mit Männern gehabt, bis sie Tom kennengelernt hat. Sie heiraten und Clodagh wird schwanger, was der Karrierefrau überhaupt nicht passt.
    Und mittendrin ist Emma, die um John trauert und die Probleme ihrer Freunde miterlebt und sich nun dazu aufraffen muss, auch für sie da zu sein wie sie für sie in ihrer schweren Zeit da waren.

    Meine Meinung
    Ich fand das Buch sehr schön. 
    Am Anfang fand ich es jedoch verwirrend, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten, da Emma zwar im Vordergrund war, sie aber noch ihre Freunde um sich herum hatte, die ebenfalls zur Geschichte gehören. Ich mochte alle Hauptpersonen auf ihre eigene Art und Weise.
    Das Buch verfolgt in dem Sinne keiner klaren Zeitabfolge; es werden kapitelweise Geschichten und Anekdoten aus Emmas Sicht erzählt, was ich sehr schön finde, da es wie mehrere Kurzgeschichten in einem Band sind.
    Manchmal fand ich, es hat sich etwas gezogen, vor allem beim Trauerprozess, was aber auch daran lag, dass ich so neugierig auf die weitere Handlung war.
    Das Buch behandelt sensible Themen wie Trauer, Tod, Liebe, Schwangerschaft und Glaube, also eine große Vielfalt.
    Das Ende fand ich sehr mitreißend, ich habe es gar nicht so kommen sehen! 
    Ein gelungener Roman mit Witz, Charme und vielen Emotionen!
  20. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Letters-with-Coffee-and-Cake

    Anni steht mitten im Leben. Sie hat einen sichern Job in ihrem Wohnort Bremen und ihren Partner Thies liebt sie über alles. So könnte es für sie einfach weiter gehen. Doch auf einmal kommt Thies mit der Frage nach Heirat um die Ecke und ihr Chef bittet sie nach Berlin zu gehen, um dort eine neue Zweigstelle aufzuziehen. 

    Plötzlich fragt sich Anni, ob es wirklich das ist, was sie glücklich macht. Genau im richtigen Moment kommt eine Postkarte ihrer alten Freundin Maria ins Haus und Anni entschließt sich, für 6 Wochen nach Norderney zu fahren, um dort in Marias Café zu arbeiten und sich über ihr Leben klar zu werden.

    Für mich persönlich trifft Anni's Geschichte genau ins Schwarze. Sie ist eine Anfang 30 jährige Frau, die nicht so richtig weiter weiß, während all ihre Bekannten heiraten, Kinder in die Welt setzen und ihre Zukunft genau vor sich sehen. Sie selbst hat aus den Augen verloren, worauf es im Leben ankommt. Genauso wie sie ein paar Schatten aus ihrer Vergangenheit verdrängt hat, die ihr ganz unbewusst auch heute noch das Leben schwer machen.

    "Sterne sieht man nur im Dunkeln" ist etwas für einen entspannten Leseabend. Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn relativ wenig Spannung aufkommt, so fühlt man doch mit Anni mit und fliegt förmlich durch die Seiten.

    Als kleines I-Tüpfelchen bekommt man in der Taschenbuchversion noch ein paar Kärtchen mit Sprüchen/Designs von Anni, die definitiv ihren Charme haben. Alles in Allem finde ich ein sehr gelungenes Werk <3 

  21. Cover des Buches Immer wieder du und ich (ISBN: 9783499271229)
    Juliet Ashton

    Immer wieder du und ich

     (135)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Charlie hat Kate schon als Kind im Alter von fünf Jahren eine Liebeserklärung gemacht und als Teenager haben sie die erste Liebe miteinander erlebt. Dann kam es zum Streit, einem unaufgeklärten Missverständnis, und ihre Beziehung brach unkittbar auseinander. In Verbindung blieben sie aber schon unweigerlich dadurch, da Kates Cousine und beste Freundin Becca weniger später mit Charlie und Kate mit Beccas Exfreund Julian zusammenkommen. Der Partnertausch begleitet sie auf allen wichtigen Stationen des Lebens, von Hochzeiten, über Taufen und Geburtstagsfeiern bis hin zu Beerdigungen. Kate und Charlie sehen sich immer wieder, freunden sich platonisch an, klären aber das Missverständnis der Vergangenheit nicht auf, bis Kate durch einen Zufall die Wahrheit erfährt und sie in ihren Grundfesten erschüttert wird. Ist es nun - 20 Jahre später - zu spät für die Liebe?

    "Immer wieder du und ich" ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern erzählt die Leben im Zeitraum von ungefähr 35 Jahren von vier Personen, die sich von Kindesbeinen an kennen, wobei die vernünftige Kate und die quirlige Becca im Fokus des Geschehens stehen. Man erlebt mit ihnen alle Höhen und Tiefen des Lebens mit, begleitet sie in Freude und Trauer. 

    Die Kapitel beginnen stets kreativ mit einer Einladung für ein Ereignis wie einem Kindergeburtstag oder einer Silvesterparty, bei denen sich die vier Protagonisten begegnen werden, da sie über ihre Liebe und Freundschaft hinaus auch familiär eng miteinander verbunden sind. Die einzelnen Stationen der Erzählung sind aus dem Leben gegriffen und wirken authentisch, auch die Charaktere sind mit ihre Ecken und Kanten interessant und individuell gezeichnet. Keine Person ist nur gut oder böse und kann den Leser immer wieder überraschen. So ist der Roman, mit dem man die vier auf weiten Abschnitten ihres Lebens begleitet, sehr lebendig und abwechslungsreich geschrieben.

    Das Buch bietet deshalb auch viel mehr als eine klassische Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, da hier vor allem auch Familie und Freundschaft wesentliche Elemente der Erzählung sind. Im Gegensatz zu anderen Geschichten, die eine ähnliche Idee verfolgen, geht es hier nicht um Gefühle, die unterdrückt werden oder um den Kampf, eine Jugendliebe zurückzugewinnen. Kate und Charlie verlieren nie den Kontakt zueinander und sind sich ehrlich freundschaftlich verbunden, ohne mehr zu erwarten. Sie werden erwachsen, leben ihr Leben mit anderen Partnern, sammeln Erfahrungen und verlieben sich dann neu ineinander.

    Mich hat der abwechslungsreiche, witzige, aber phasenweise auch emotionale Roman, der zeigt, wie das Leben so spielt, positiv überrascht. Wer sich allerdings eine leidenschaftliche Liebesgeschichte erhofft, in der die für einander vorbestimmten Protagonisten vom Schicksal gebeutelt einige Hürden bis zum Happy End überwinden müssen, könnte enttäuscht sein. 
  22. Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand

     (711)
    Aktuelle Rezension von: ravenclawseagle
    Überblick: QualityLand ist das Land der Superlative. Hier ist alles optimiert und auf dich zugeschnitten: TheShop weiß, welche Produkte du brauchst, bevor du es weißt und liefert sie dir in 30 Minuten per Drohne nach Hause - ohne Bestellung. Bei QualityPartner findest du den Partner, der errechnetermaßen am besten zu dir passt - und sobald sich ein neuer, besser passender Partner registriert, empfiehlt dir das System, die alte Beziehung zu beenden und mit der besten Option eine neue einzugehen. Menschen werden nach Leveln kategorisiert: Level-90-Menschen sind die Elite (das System geht bis Level 99, aber das weiß niemand - schließlich soll immer der Anreiz bestehen, sich auf 100 zu verbessern). Alle unter Level 10 gelten als "Nutzlose". Man kann auf höhrere Level aufsteigen, aber auch in niedrigere zurückfallen und unter die "Nutzlosen"-Grenze geraten. Jeder deiner Schritte wird verfolgt. Zufälle gibt es nicht mehr.

    Wir begleiten abwechselnd den Schrotthändler Peter Arbeitsloser (Kinder in QualityLand werden nach dem Beruf benannt, den das Elternteil vom jeweiligen Geschlecht zur Zeit der Zeugung ausgeübt hat) und den Androiden John of Us bei ihrem Alltag in QualityLand. Nachdem seine Freundin Sandra Admin sich von Peter getrennt hat, sinkt sein wegen seines Namens und seines Jobs ohnehin geringes Level. Er wird zum Nutzlosen. Bei seinen Chancen, wieder aufzusteigen, spielt sein Name eine Rolle: Menschen mit dem Nachnamen "Arbeitsloser" haben schlechtere Chancen auf dem Jobmarkt, auf der Partnersuche etc.
    Peters Leben nimmt wieder an Fahrt auf, als etwas geschieht, das ihn an der Unfehlbarkeit des Systems zweifeln lässt...

    John of Us ist der erste Androide, der als Präsident kandidiert. Der Todestag der aktuellen Präsidentin wurde genau berechnet; an diesem Tag findet die Wahl statt, um einen nahtlosen Übergang zu garantieren. John of Us ist darauf programmiert, Politik für alle Menschen zu machen - nur leider kommt sein menschlicher Kontrahent, der außer rassistischen Hassparolen und Scheinargumenten nichts zu bieten hat, bei den meisten Menschen besser an.

    Zwischen den Handlungskapiteln sind immer wieder Werbeschaltungen aus QualityLand, wobei es hier auf die Leserschaft zugeschnitten zwei Versionen des Buches gibt: Eine dunkle für Pessimisten und eine helle für Optimisten.


    Meine Meinung: "QualityLand" war sehr unterhaltsam zu lesen, wenn ich auch manchmal schlucken musste und mich gefragt habe, ob wir als Gesellschaft wirklich auf so etwas Bedenkliches zusteuern. Die kapitalistische Konsumgesellschaft und der in alle Lebensbereiche vordringende Optimierungswahn werden gnadenlos zur Schau gestellt. So gibt es beispielsweise die sogenannten "Konsumschutzgesetze", die es vorschreiben, Dinge wegzuwerfen anstatt sie zu reparieren. Das auf Optimierung ausgelegte System von QualityPartner macht jegliche Chance auf romantische Liebe zunichte - warum sollte man sich binden, wenn immer jemand Besseres warten könnte?
    Auch der Politik und ihren Wahlkampfkampagnen sowie der Gesellschaft mit ihren Ängsten und Vorurteilen wird ein Spiegel vorgehalten. Die Zukunft, die Marc-Uwe Kling hier darstellt, hat sich in Teilen bereits in unsere Gegenwart eingeschlichen.

    Es handelt sich lt. Verlag um eine "lustige Dystopie". Diese Benennung habe ich noch nie zuvor bei einem anderen Buch gelesen und war dementsprechend neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht. "QualityLand" hat mich sehr gut unterhalten, wenn es mich auch nicht durchgehend gefesselt hat. Das schreibe ich der episodenhaften Kapiteleinteilung mit den dazwischengreifenden Werbeschaltungen zu. Für mich besonders lustig waren die optimierten Bücher, welche von KIs (um-)geschrieben werden. Klassiker wie "Die Leiden des jungen Werther" werden so zu "Die Freuden des jungen Werther", um dem optimistischen Grundton der hellen Edition gerecht zu werden. Auch zahlreiche andere humorvolle Anspielungen auf Literatur, Philosophie usw. konnten mich besonders zum Schmunzeln bringen.


    Fazit: Eine unterhaltsame, pardon, die unterhaltsamste Zukunftssatire, die ich bisher gelesen habe. Gesellschaftskritik vom Feinsten. Der Humor war nicht immer ganz meins und eine Bindung zu den Charakteren habe ich auch nicht aufgebaut, aber die Stärke dieses Buches liegt meiner Meinung nach in der schonungslosen Offenlegung der Schwächen unserer Gesellschaft. Ich bin gespannt auf Neues aus QualityLand - dementsprechend ist die Fortsetzung "QualityLand 2.0" schon auf meinem Lesestapel gelandet.
  23. Cover des Buches Frag nicht nach Sonnenschein (ISBN: 9783442485505)
    Sophie Kinsella

    Frag nicht nach Sonnenschein

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Leser44

    „Frag nicht nach Sonnenschein“ ist ein typischer Sophie Kinsella- Roman: Amüsant geschrieben und lockt die gute Laune hervor! Stellenweise war der Roman sogar tiefgründig und hat reale wichtige Themen angesprochen. Auch wenn der Roman zum Nachdenken anregt, ist es trotzdem vor allem ein Buch zum Lachen.


    Der Schreibstil der Autorin ist wie immer locker und verspielt. Die Protagonistin Katie ist sehr sympathisch, normal und authentisch. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Besonders Demeter fand ich auf ihre Art sehr amüsant. Positiv überrascht hat mich, dass es in diesem Roman weniger um die Liebesgeschichte und mehr um die Beziehung zwischen Katie und ihrer Chefin Demeter geht. Eine willkommene Abwechslung! Obwohl das Buch über 500 Seiten hat, zieht es sich nicht in die Länge und das Ende ist schnell erreicht. Das Ende ist überraschend, mit einer interessanten Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. 


    Ich finde es schade, dass der Titel beim Übersetzen geändert wurde, denn der Originaltitel „My not so perfect life" wäre noch einen Ticken perfekter!


    Fazit: Typisch Sophie Kinsella! Ein wahrer Gute Laune- Roman!


  24. Cover des Buches Morgen ist leider auch noch ein Tag (ISBN: 9783499629273)
    Tobi Katze

    Morgen ist leider auch noch ein Tag

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 256 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (25. September 2015)

    ISBN-13: 978-3499629273

    Preis: 10,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Depression zwischen Ernst und Unterhaltung


    Jede Depression ist anders. Was allen hilft, hilft dem Einen vielleicht nicht. Tatsache ist, dass eine Depression eine ernst zu nehmende Krankheit ist, man ihr aber auch mit Humor begegnen kann - so wie Tobi Katze. Auf unterhaltsame Art erzählt er in diesem Buch von seiner Depression und was sie mit ihm macht, aber auch was er mit ihr macht. 


    Besonders die abstrusen Gedanken, die einem Menschen mit Depression immer wieder kommen können und ihn lähmen, fand ich genial beschrieben. Die Dialoge zwischen Tobi und seiner Depression oder seinen Tabletten sind recht witzig, haben aber immer einen ernsten Kern.


    Tobi Katze gibt hier einen kleinen Einblick in die Welt eines an Depression Erkrankten. Betroffene kann es trösten, wenn sie lesen, dass es anderen genauso geht wie ihnen. Angehörige oder Freunde verstehen den Kranken vielleicht besser, nachdem sie dieses Buch gelesen haben.


    Mein einziger Kritikpunkt sind die häufig verwendeten Fäkalausdrücke. Die hätten nicht sein müssen.


    ★★★★☆


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