Bücher mit dem Tag "land und leute"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "land und leute" gekennzeichnet haben.

103 Bücher

  1. Cover des Buches Bretonische Brandung (ISBN: 9783442479283)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Brandung

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Auf den Glenan an der bretannischen Küste werden drei Verunglückte gefunden. Kommissar Dupin wird gerufen, um sich die Sache anzusehen. Jedoch geht er von einem Unfall aus, bis der Gerichtsmediziner fremdeinwirken feststellt. 


    Es beginnen 3 Tage voller Arbeit für den liebenswerten Kommissar um hinter die Geschichten der Bewohner der Glenan zu kommen. 


    Währenddessen verschwindet der unter Tatverdacht stehende Arzt der Glenan. Doch was steckt tatscählcih dahiner?



    Ein schönes Buch, bei dem man Lust bekommt in die Bretagne zu verreisen. Dabei ein spannender zu empfehlender Aufbau eines Kriminalromanes.

  2. Cover des Buches Bretonische Flut (ISBN: 9783462049374)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Flut

     (95)
    Aktuelle Rezension von: brauneye29
    Zum Inhalt:
    Nie wieder wollte Kommissar Dupin auf dem Meer ermitteln. Doch in seinem neuen Fall verschlägt es ihn vor die äußerste Westküste der Bretagne. Auf die einzigartige Île de Sein, wo mehr Kaninchen als Menschen leben, der Frisör per Boot kommt und einst mächtige Hexen und sogar der Teufel persönlich hausten. 
    Meine Meinung:
    Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen und im Vergleich zum Vorgänger auch ein Stückchen besser. Der Schreibstil ist gewohnt gut und lässt sich super flott weg lesen. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und Dupin als Charakter ist einfach gut. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. 
    Fazit:
    Gelungene Fortsetzung. 
  3. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  4. Cover des Buches Lost in Fuseta - Spur der Schatten (ISBN: 9783462051247)
    Gil Ribeiro

    Lost in Fuseta - Spur der Schatten

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Motzbeck

    In seinem zweiten Fall bekommen es Leander Lost, Graciana Rosado und Carlos Esteves mit dem dreckigen Erbe des portugisischen Kolonialismus zu tun. Auslöser ist das Verschwinden einer Kollegin, eine groß angelegte Suchaktion in Fuseta verläuft allerdings ergebnislos. Allerdings wird ihr Auto in einem Parkhaus einer etwas weiter entfernt gelegenen Stadt gefunden, zudem Blutspuren, die ihr zugeordnet werden können, später wird dann auch andernorts die Leiche entdeckt. Mit Hilfe von Losts eidetischem Gedächtnis kann der Name eines dringend verdächtigen Halters eines Autos, der sich zur Zeit des Mordes im Parkaus befand, ausgemacht werden. doch die Festnahme endet in einem Fiasko, denn es erweist sich, dass der wahre Täter sich offensichtlich durch einen Identitätsdiebstahl geschützt hat. Die drei Ermittler rätseln, wer hinter dieser raffiniert durchgeführten Aktion steckt, finden aber zunächst keine Anhaltspunkte und auch kein Motiv für den Mord an der Kollegin. Erst spät gelingt ihnen einen Durchbruch, und sie kommen auf die Spur eines geplanten Attentas auf eine angolanische Aktivistin, die gegen den dortigen korrupten Machthaber kämpft. In einem Wettlauf gegen die Zeit, gelingt es ihnen, weitere Opfer zu verhindern.

    Erneut spielt neben dem Kriminalfall Losts Asperger-Syndrom eine wichtige Rolle, da es einerseits zu mehreren homorvollen Einlagen führt, aber auch erneut die Tragweite für die davon betroffenen vermittelt. Ironie, Wortspiele sind mit Logik nicht zu erfassen, was stets zu Missverständnissen führen kann. Deutlich wird ebenfalls, welchen Aufwand Lost betreiben muss, um nicht aufzufallen. Allerdings wird er in der Sonne des portugisiechen Südens von Gracianas Familie herzlich aufgefangen, was ihm das Leben doch deutlich erleichtert.

  5. Cover des Buches Portugiesisches Erbe (ISBN: 9783453419445)
    Luis Sellano

    Portugiesisches Erbe

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Hendrik Falkner erbt von seinem ihm unbekannten Onkel ein Haus in Lissabon und gerät gleich bei seiner Ankunft in diverse Schwierigkeiten.

    Irgendwie braucht das Buch ein paar Seiten, um in Fahrt zu kommen. Klar, man muss ja erstmal alles kennenlernen, aber trotzdem hätte ich mir am Anfang mehr Spannung gewünscht. Vieles blieb im Unklaren, aber nach knapp der Hälfte war ich dann doch gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. 

    Da das Ende offen blieb (kein Cliffhanger) und mir Hendrik und seine MitstreiterInnen eigentlich ganz sympathisch sind, werde ich die Nachfolgebände bestimmt auch bald lesen.

  6. Cover des Buches Lost in Fuseta (ISBN: 9783462051629)
    Gil Ribeiro

    Lost in Fuseta

     (173)
    Aktuelle Rezension von: ATWOOD94

    Lost in Fuseta dreht sich um Leander Lost, der für ein Jahr als Austausch-Polizist nach Portugal geht und dort auf ein nettes, kompetentes Team trifft. Die portugiesischen Kolleg*innen sind zunächst skeptisch wegen des ein bisschen ungewöhnlichen Verhaltens, aber da sie zum Glück begreifen, dass es dem Asperger-Autismus geschuldet ist, entwickelt sich das Verhältnis weiter. Auch der Kriminalfall ist ganz gut dargestellt, wenn auch nicht spektakulär aufregend. Aber das erwartet man bei dieser Art Regionalkrimi ja auch nicht. Ich werde definitiv weitere Bände aus der Reihe lesen!

  7. Cover des Buches Frühstück mit Kängurus (ISBN: 9783442453795)
    Bill Bryson

    Frühstück mit Kängurus

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Als ich Picknick mit Bären gelesen habe, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Aufgrund der guten Bewertungen wurde mein Interesse geweckt. Da ich schon dreimal Australien besucht habe und in rund 9 Wochen zumindest einen ganz guten Überblick bekommen habe, war ich gespannt auf die Sicht von Bill Bryson.

    Das Buch ich ich ziemlich launig geschrieben. Wie auch schon bei Picknick mit Bären sind auch hier deutliche Zweifel angebracht, ob alles wirklich so passiert ist. Sein Schreibstil passt zu Australien aber besser als zum Appalachian Trail.

    Das hat damit zu Tun, dass Bill Bryson immer wieder Erlebnisse beschreibt, dann aber teilweise über lange Passagen in die Geschichte, die Politik, kurioses Hintergrundwissen und alle möglichen anderen Themen abtaucht. Von Tierwelt, über Geschichte, über Entdecker, kulturelle Besonderheiten, Gewohnheiten wird so ziemlich alles geboten.

    Das was er dabei aufzeigt ist dabei alles Mögliche: Witzig, Informativ, belanglos, langweilig. Da Australien aber deutlich mehr Hintergrundmaterial bietet, hatte er für dieses Buch deutlich mehr interessantes Füllmaterial zur Verfügung als bei Picknick mit Bären.

    Wenn man sich konkret über Australien informieren möchte, ist das Buch eher ungeeignet. Wenn man unterhalten werden möchte und im Optimalfall schon mal in Australien war oder noch dorthin reisen möchte, kann das Buch recht interessant sein.

    Einige Passagen muten auch etwas seltsam an. Als ihm ein Geländewagen übergeben wird, nutzt er mehr oder weniger Star Trek Sprache um aufzuzeigen, dass er die technische Einweisung des Vermieters nicht verstanden hat. So schlimm wird es wohl kaum gewesen sein.

    Es werden einige Klischees wie z.B. giftige Tiere umfassend abgearbeitet, während Bryson andere Themen wie z.B. Vegemite auslässt. Derartige Lücken gibt es hier und dort. Insofern hat auch Herr Bryson noch nicht alle Besonderheiten von Australien entdeckt.

    Was er zum Thema Fliegen schreibt, sollte man aber beherzigen, wenn man noch nicht in Australien war, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Stelle nicht übertrieben ist. Ist sie nicht!

    Gegen Ende schwächelt das Buch etwas, was aber vielleicht auch damit zu tun hat, das Bryson schon sehr viele Eindrücke hatte. Er hat auch einige Teile und eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten von Australien ausgelassen. Man bekommt aber einen ganz guten Eindruck vom Land geboten.

    Die vollständige Rezension findet sich hier:
    https://www.torstens-buecherecke.de/3975/
  8. Cover des Buches Bretonischer Stolz (ISBN: 9783462049275)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonischer Stolz

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Kommissar Dupin bekommt es in seinem vierten Fall mit einer Leiche zu tun, die von einer alten Filmdiva am Brelon entdeckt wird und dann verschwindet. Stattdessen wird ein weiterer Toter in den Monts dÁrrée gefunden. Ob es sich um die gleiche Leiche handelt, bleibt zunächst völlig offen, genauso wie das Motiv und der Täter. Stattdessen ermittelt Dupin zwischen den Austernzüchtern und kommt immer wieder in Kontakt mit bretonischen Traditionen und Geschichten über Feen und Druiden. Nebenbei ermittelt Cadec in einem Fall von Sandraub und gerät selbst in Verdacht. Immer mehr verdichtet sich, dass der Täter aus dem Bereich der Austernzüchter kommen muss. Es bleibt für Dupin aber schwierig, die Zusammenhänge zu durchschauen und erst die Ermittlungen in Schottland bringen die Gewissheit, dass eine lange zurückliegende Geschichte deren Entdeckung der Täter fürchtete, hinter den Taten steht.

     

    Auch im vierten Fall wird ein solider Krimi konstruiert, der mehr Spannung und Wendungen bietet als der dritte Fall. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Landschaft, der bretonischen Kultur und Mythen und Sagen und der Eigenarten der Einheimischen. Ein schöner Krimi, der bei mir das Fernweh und die Sehnsucht nach der Bretagne erhöht hat.

  9. Cover des Buches Mit dem Kühlschrank durch Irland (ISBN: 9783442446414)
    Tony Hawks

    Mit dem Kühlschrank durch Irland

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Ziegler1

    Eine sehr witzige Erzählung von einem außergewöhnlichem Trip rund um Irland. Der Schreibstil ist leicht und schnell.
    auch wenn der Trip schon 1992 war und die deutsche Erstausgabe von 2000, lohnt es sich sehr. 

  10. Cover des Buches Mord an der Algarve (ISBN: 9783499271120)
    Carolina Conrad

    Mord an der Algarve

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Anabel da Silva besucht ihre Eltern in Portugal, da ihre Mutter sich den Arm gebrochen hat. Während ihres Aufenthalts kommt ihr manches komisch vor. Ihr Vater ist anders als sonst und auch im kleinen Dörfchen des portugiesischen Hinterlandes scheint nicht alles mit rechten Dingen zu zu gehen. Hier sterben die Alten plötzlich wie die Fliegen. Der Sache will Bela auf den Grund gehen.

    Ein schönes Cover das auch das eines Reiseführers für die Algarve herhalten könnte.

    Bela ist eine sympatische Protagonistin mit portugisischen Wurzeln. Ihre Eltern kamen einst als Gastarbeiter nach Deutschland und gingen im Alter wieder zurück, während Bela weiter hier wohnt.
    Aufgrund einer Verletzung ihrer Mutter kommt sie für längere Zeit zu Besuch und bekommt ein bisschen aus dem Dorf mit. Sonderbar mutet es ihr an das in den letzten Monaten viele alte Menschen gestorben sind. Alle gleichalt und noch drei aus der selben Familie. Sie hat schon von Todesengeln gehört und versucht nun heraus zu finden was hinter den Todesfällen steckt, die alle eine natürlichen Tod nachgewiesen bekamen.

    Der Leser selbst weiß jedoch von Beginn an das es sich um Morde handelt und weiß auch schon näheres über den Täter und seine Beweggründe.
    Das machte die Ermittlungen für mich aber trotzdem weiterhin spannend. Die Geschichte war gut erzählt. So erfuhr man nach und nach von den Toten und bekam einen Einblick in die Tat selbst, auch wenn sie schon Monate zurück lag.

    Außerdem wird sehr viel über Portugals politische Vergangenheit berichtet, was mir so nicht bekannt war. Das fand ich sehr interessant. Auch der Lokalkolorit und die Begebenheiten im ländlichen Portugal kamen nicht zu kurz. Die Bilder der Algarve die geschildert wurden erstanden sehr schön vor meinem inneren Auge.
    Gleichzeitig wurde der Spannungsbogen geschickt gespannt und die Spannung gehalten.

    Mir hat der Krimi gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen.

  11. Cover des Buches Azorenhoch (ISBN: 9783547711974)
    Bettina Haskamp

    Azorenhoch

     (58)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Lena die als Trauerrednerin selbständig arbeitet, lernt auf einer Trauerfeier Marco kennen. Sie verliebt sich sofort in ihn, und gibt sogar ihr Leben in Deutschland auf, um ihrem Freund auf die Insel Sao Miguel, das ist eine der neun Inseln der Azorengruppe, zu folgen. Marco hat eine Idee, er will ein altes verlassenes und zerfallenes Dorf wieder aufbauen. Lena ist von der Insel hin und her gerissen und ist der Magie des verlassenen Ortes total erlegen. Doch alles steht irgendwie unter keinem guten Stern. Auch Chistina die auf der Insel wohnt, hat Interesse an dem Dorf aus dem man eine einkommenträchtige Ferienanlage bauen könnte. Sie geht dafür über Leichen und mit allen wichtigen männlichen Inselbewohnern die ihr helfen könnten ihr Ziel zu erreichen ins Bett. Sie macht damit den Ehefrauen das Leben zur Hölle. Auch vor Marco macht sie keinen Halt. Doch die Frauen verstehen sich an Christina zu rächen. Dann gehen auch noch Marco die finanziellen Mittel aus.
    Doch alles hat ein gutes Ende, auch wenn es anders war, als ich erwartet hätte. Die Autorin hat gut recherchiert über die Schönheit der Insel. Sie bescheibt die Natur auf der Insel in tollen bunten Farben, man kann förmlich den Duft der Blumen und das Meer riechen. Auch über das Wetter, deren Auswirkung ja auch hier in Deutschland oft zu spüren ist. Wer freut sich nicht über ein Azorenhoch.
    Ihr Schreibstil ist locker und amüsant. Ein Roman der einen den Alltag vergessen läßt und es stellt sich Urlaubsfeeling ein.
  12. Cover des Buches Portugiesische Rache (ISBN: 9783453419452)
    Luis Sellano

    Portugiesische Rache

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901
    Wer einmal in Portugal war, weiß dort ist das Leben anders. Wer schon mal, auch nur kurz in Lissabon war, weiß was dies für eine fabelhafte Welt ist.

    Luis Sellano entführt einen durch genaue Beschreibungen in die einzelnen Teile Lissabons, als würde man dort direkt durchlaufen. Dies wird durch Spannung gepaart.

  13. Cover des Buches Bretonisches Gold (ISBN: 9783462048407)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonisches Gold

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Im weißen Land wird der Kommissar Dupin in einer Saline angeschossen. Die dortige Kripo kommt zum Tatort und beginnt zu ermitteln. Der Staatsanwalt Locmariaquer möchte, dass sein Kommissar George Dupin mit von der Partie ist. 


    Doch dieser wollte eigentlich nach Paris um den Geburtstag seiner Claire zu feiern. Auf der anderen Seite, will er wissen, wer ihn angeschossen hat. 


    Während der Ermittlungen wird eine Leiche gefunden. DIe Journalistin, die Dupin in die Saline gelockt hat, ist tod. 


    Ein Buch indem man viel über die Menschen in der Bretagne lernt, sowie über die verschiendenen Arten des Salzes. Allen voran das Fleur de Sel. 


    Und dass gepaart mit einem spannenden Krimi

  14. Cover des Buches Tod am Nord-Ostseekanal (ISBN: 9783954519781)
    Anja Marschall

    Tod am Nord-Ostseekanal

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm
    Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es in meiner Heimat spielt und ich es immer interessant finde, wenn man die Schauplätze im Buch kennt.

    Zu Beginn war ich auch sehr angetan und ich fand es sehr interessant durch die historischen Straßen von Kiel zu wandeln. Man kennt die Straßen und weiß genau, wo der Protagonist gerade ist. Auch dass es in der Vergangenheit spielt, hat es zu einem sehr interessanten Leseerlebnis gemacht. Ebenso interessant fand ich wie der Bau des NOK in die Geschichte eingebunden wurde.

    Der Fall selbst war für mich leider nicht ganz so spannend. Richtige Spannung kam bei mir eher selten auf und ich hatte schon schnell eine Vermutung, was hinter allem steckt und damit hatte ich zum Teil leider auch recht.

    Ich finde außerdem, dass der Klappentext viel zu viel erzählt. Da wird einiges genannt was erst im letzten Viertel das Buches passiert und eigentlich die Enthüllung überhaupt ist.

    Insgesamt fand ich das Buch unterhaltsam, aber dies lag vor allem am Setting und nicht der Geschichte selbst.
  15. Cover des Buches Kein Tag für Jakobsmuscheln (ISBN: 9783442481811)
    Catherine Simon

    Kein Tag für Jakobsmuscheln

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Regionalkrimis sind hip. Und je weniger blutig, desto bester als Urlaubslektüre geeignet. Die Bretagne hat der deutsche Krimi schon erobert, die Provence sowieso. Aber die Normandie? Dieses sanfte Land mit endlosen Stränden und gemächlichen Spaziergängern? Hier ist nichts dunkel, hier gibt es keine Verbrechen. Muss es ja aber auch nicht, um trotzdem einen Krimi drumherum zu stricken. So wie Catherine Simon das tut.

    Im Mittelpunkt steht hier nicht die Krimi-Handlung, sondern die Normandie, auf sehr detaillierte Art und Weise. Das ist ehrlich gesagt genau nach meinem Geschmack, weil ich die Orte alle kenne. Aber dennoch: Nehme ich einen Krimi zur Hand, erwarte ich mehr als eine authentische Landschaft durch die Augen einer Kennerin zu sehen, die die Autorin zweifellos ist. Ich möchte auch einen interessanten Plot und überraschende Wendungen, zumindest aber einen gerissenen Kommissar, der den Tätern und auch den Lesern etwas voraus hat.

    All das findet sich in diesem Buch nicht. Kommissar Leblanc ist unsympathisch und in seiner Arbeitsweise äußerst durchschnittlich. Wenn Feierabend ist, ist eben Feierabend und dann geht er essen und das tut er häufig und sehr gerne. Man gewinnt den Eindruck, dass ihm die Arbeit manchmal lästig ist. Zumindest stört sie nicht seinen Appetit, auch den auf Frauen. Es gibt keinen Zug an ihm, der dem Leser gefallen oder zumindest Respekt abnötigen könnte.

    Interessant und gelungen ist neben dem Setting aber der Perspektivwechsel. Man nimmt die Geschichte durch die Augen mehrerer Personen wahr, wenn auch nicht zu gleichen Teilen. Jede Perspektive hat seine Charakteristika und es macht Spaß, den verschiedenen Figuren ein Stück in ihrem Alltag zu begleiten.

    Ja, Alltag. Das trifft es sehr. Der Fall wird auf sehr alltägliche Weise konstruiert und auch aufgedeckt. Lokale Probleme werden zwar angesprochen, haben aber mit dem Fall am Ende doch wenig zu tun. Außerdem geht es weite Strecken wirklich um den Alltag der Figuren, es plätschert vor sich hin, ohne auch nur den Hauch von Spuren einzuführen, die den Leser miträtseln lassen. Die Geschichte, wie sie auf dem Klappentext angekündigt wird, hätte viel mehr hergegeben, aber die Autorin hat wenig daraus gemacht.

    Ein netter Versuch, Jean-Luc Bannalec zu kopieren, der jedoch nur ein Versuch geblieben ist. Ein Stern für die Normandie von Catherine Simon und einen für das Potential.

  16. Cover des Buches Weiße Fracht (ISBN: 9783462054248)
    Gil Ribeiro

    Weiße Fracht

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Motzbeck

    Nachdem mich der Auftaktroman dieser Reihe infiziert hat, habe ich nun auch die Nachfolgebände geordert, leider kam Band 3 vor Band 2. Aber aufgrund mangelnder Alternativen habe ich nicht warten wollen und die Lektüre begonnen.

    Dieses Mal wird das Trio der portugiesischen Polizei, in dem Leander Lost kaum noch wegzudenken ist, mit zwei Morden konfrontiert, die auf den ersten Blick nicht miteinander zu tun haben. Der erste Mord betrifft einen deutschen Aussteiger, pikanterweise der Bruder von Losts Hamburger Vorgesetztem, und weckt durch seine Inszenierung  Erinnerungen an eine länger zurückliegende Mordserie im spanischen Sevilla, weshalb dann auch diese Spur in Verbindung mit den spanischen Kollegen verfolgt wird. Beim zweiten Opfer handelt es sich um eine ältere Lehrerin, die keine Feinde hatte. Doch dann gelingt es den Portugiesen, die Verbindung zwischen den beiden Opfern herzustellen und damit einen Durchbruch zu erzielen. Dumm nur, dass der Nutznießer und Hauptverdächtige der Morde ein absolut bombenfestes Alibi hat, denn er sitzt seit Jahren in einem spanischen Gefängnis ein. Es handelt sich um einen Drogenboss, der zuvor auch schon in Portugal inhaftiert war. Letztendlich erweisen sich die Morde als Teil eines gigantischen Coups im Kampf um die Vorherschaft auf dem Drogenmarkt auf der iberischen Halbinsel.

    Wie schon zuvor wird die Asperger-Karte bei Lost von Gl Ribeiro ausgespielt, einerseits ist sie mehrfach für die Aufklärung des Verbrechens wichtig, andererseits sorgt sie auch immer wieder für tragikomische Momente. Zusätzliche Spannung gewinnt der Roman auch dadurch, dass Losts kleiner Microkosmos in arge Gefahr gerät.

  17. Cover des Buches Portugiesische Tränen (ISBN: 9783453419469)
    Luis Sellano

    Portugiesische Tränen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Ein Whiskey, ein Lieferschein und eine Fahne, drei Dinge, die auf den ersten Blick nichts gemein haben, und doch führen sie Henrik Falkner auf die Spur eines weiteren ungeklärten Falls, den sein verstorbener Onkel ihm gemeinsam mit dem Antiquariat vererbt hat. Die Hinweise führen Falkner zur japanischen Botschaft und mitten hinein in einen Kampf um einen seltenen Koi. Die Beteiligten würden töten für den wertvollen Fisch. Aber wer von ihnen geht tatsächlich bis zum äußersten?

    Obwohl der dritte Band einer Reihe, so kann er doch vollständig für sich alleine stehen und ist auch ohne Vorkenntnisse verständlich. Im Verlauf wird über vergangene Ereignisse, die zumindest einen geringen Einfluss auf die aktuellen Geschehnisse haben, ausreichend informiert. Selbst wenn man erst nach der Lektüre später erschienener Bände auf diesen Fall zurückgreift, merkt man sofort, dass nichts relevantes vorweggenommen wurde, das Rätsel absolut ungelöst vor einem liegt.

    Nicht immer sind die Gedankengänge Falkners für den Leser sofort nachvollziehbar, dennoch folgt man ihm bereitwillig in jede noch so brenzlige Situation. Vermutlich könnte er selbst nicht beantworten, ob er sich der bevorstehenden Gefahren nicht bewusst oder einfach nur lebensmüde ist. Allerdings muss man trotz allem unumwunden zugeben, dass durch seinen Leichtsinn immer mehr Gegenspieler ihre Maske fallen lassen, wodurch die Handlung merklich angetrieben wird.

    Zunächst noch ein bisschen verhalten, schließlich müssen die gefundenen Artefakte erst einmal einen Sinn ergeben, wird der Spannungsaufbau stetig vorangetrieben. Konzentration ist ebenso geboten, um nicht die Orientierung zu verlieren oder gar in eine geschickt platzierte Falle zu tappen. Einmal gefangen im Kosmos rund um den angebeteten Fisch, scheint ein geordneter, gewaltfreier Rückzug unmöglich. Die Frage ist nun, wie stark die Blessuren sein werden, die man davonträgt.

    Luis Sellano gelingt es regelmäßig aus eher unscheinbaren, fast schon trivial anmutenden Hinweisen eine komplexe Geschichte zu formen, deren Ausmaß womöglich selbst für den Autor im Vorfeld nicht unbedingt zu erfassen ist. Über unbedachte Aktionen der Hauptfigur lässt sich mitunter streiten, aber gerade die Unberechenbarkeit des Charakters zieht den Leser in den Bann. Ab und an wird das Tempo ein bisschen zu sehr heruntergefahren, hier wünscht man sich ein wenig mehr Kontinuität. Ansonsten ist man schlichtweg gespannt welche Geheimnisse das Antiquariat noch preisgeben wird.

  18. Cover des Buches Bretonische Verhältnisse (ISBN: 9783462054231)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Verhältnisse

     (540)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Bannalecs Erstling über den Kaffeejunkie Georges Dupin, mit sehr schönen Beschreibungen der Landschaft und der Bewohner der Bretagne, die Personenbeschreibungen und die Dialoge haben mir demgegenüber nicht so gut gefallen. Daß alle zunächst Dupin das Geheimnis im Restaurant auch nach einem brutalen Mord verschwiegen haben, halte ich auch nicht für besonders realistisch. Auf jeden Fall aber Martin Walker vorzuziehen, mal sehen wie die Verfilmungen geglückt sind.

  19. Cover des Buches Bretonisches Leuchten (ISBN: 9783462051926)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonisches Leuchten

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Der kauzige Kommissar Dupin verreist mit seiner Lebensgefährtin innerhalb der Bretagne. Im Urlaub verschwindet im Hotel vor den Augen des Kommissars eine Urlauberin. Darüber hinaus werden zwei Tote gefunden und eine Politikerin attackiert. 


    Eigentlich wurde dem Kommissar verordnet, auszuspannen. Doch die Neugierde ist zu groß. Dementsprechend beginnt er im Geheimen zu ermitteln. 


    Da die Lebensgefährtin nichts von den Ermittlungen wissen darf, kmmt es zu einigen, teils lustigen vorkommnissen. 


    Am Anfang des Buches konnte ich mit dem Kommissar Dupin mitfühlen, was dieser Durchmacht. Jedoch wird dieses Buch zeitweise, mitunter durch lange Kapitel, etwas langatmig. 


    Eine Entschädigung für die Langatmigkeit erhält man jedoch durch die Beschreibungen der Umgebung. Man bekommt das Gefühl, neben dem Kommissar in der Bretagne zu stehen.

  20. Cover des Buches Bretonische Geheimnisse (ISBN: 9783462054224)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Geheimnisse

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Alles beginnt mit einem Gefallen. Und einem Betriebsausflug der Abteilung der Polizei in Concarneau, rund um Georges Dupin. 


    Kommissar Dupin soll für einen Pariser Freund eine Befragung durchführen. Doch der Befragte wird tod aufgefunden. Danach läuft alles verquer. Und plötzlich hat das Team von Dupin einen neuen Fall. 


    Es kehrt jedoch keine Ruhe ein. Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden. Die Verdächtigen, alle im Zusammenhang mit der Artus Sage Tätig, schweigen. 


    So kommt es, dass Dupin lange das Gefühl hat nicht voran zu kommen. Seine Insepektoren verschwinden dann auch noch. 


    Irgendwann kommt der entscheiende Hinweis und Durchbruch des Falles. 


    Ein spannendes Buch in einem verzaubteren Wald in der Bretagne. Auf jedenfall Lesenswert. Sehr schöne aufschlussreiche Beschreibungen der Umgebung. Und an Spannung fehlt es nicht.

  21. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AliceW1

    Ein schönes Buch und wunderbare Entdeckung. So eine Reise möchte ich auch einmal machen.

  22. Cover des Buches Reif für die Insel (ISBN: 9783442465965)
    Bill Bryson

    Reif für die Insel

     (150)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Bevor Bill Bryson mit seiner Familie zurück in seine Heimat Amerika zieht, bereist er nochmal für ein paar Wochen Großbritannien - Die Insel, die er im Jahre 1973 zum ersten Mal besucht hat und schließlich dort geblieben ist. Wie damals, vor 21 Jahren, beginnt seine Reise am Hafen von Calais und staunt daher nicht schlecht, als er das veränderte Dover wiedersieht. Brysons Reise geht weiter über London, danach quer durch Land bis weit hinauf in den Norden. Das Land, was er in den vergangenen so lieben gelernt hat, überrascht ihn immer noch mit so manch Skurilem, aber auch mit vielen Sehenswürdigkeiten. Eine große Reise, auf der den Autor so manches Abenteuer erwartet.

    "Ich verstehe nie, wieso die Londoner nicht begreifen, dass sie in der wunderbarsten Stadt der Welt leben." - Seite 39, eBook

    Bill Bryson listet in seinem besonderen England-Reiseführer neben Sehenswürdigkeiten und Nichtsehenswürdigkeiten auch Besonderheiten auf, wie etwa das Abenteuer U-Bahn fahren in London. In keiner anderen Metropole haben die Bahnhöfe so wunderbar phantasievolle Namen. Bevor er nun nach vielen Jahren zusammen mit seiner englischen Frau in die USA zurückkehrt, bereist er noch einmal die Insel. Im Prolog schildert Bryson seine ersten Momente, als er im Jahre 1973 zum ersten Mal in Dover die Insel betritt. Neben interessanten Fakten listet er auch immer wieder Dinge auf, die den Leser zum Schmunzeln bringen.

    "Aus Gründen, die sich ebenfalls einer rationalen Erklärung entziehen, gibt British Rail die Zielorte vorne am Zug an, was schrecklich praktisch wäre, wenn die Fahrgäste auf den Schienen sitzend warten würden, aber vielleicht nicht so ideal für die ist, die von der Seite einsteigen." -Seite 125, eBook

    "Was für ein herrliches Land - total bekloppt natürlich, aber über die Maßen hinreißend." - Seite 321, eBook

    Mein Fazit: Ein humorvoller und sehr interessanter Reisebericht. Bill Bryson beschreibt hier viele Orte, Verhaltensweisen der Engländer oder auch Alltägliches mit seinem ganz eigenen Charme. So sehr er sich beispielsweise über die englischen Parkhäuser aufregt, so toll sind für ihn die vielen Londoner Parks und beeindruckenden Landschaften. Da ich England und ganz besonders London sehr mag, hat es mir Spaß gemacht, diesen speziellen Reiseführer zu lesen. Eine wunderbare Mischung aus interessanten Fakten und humorvollen Anekdoten. Ich bin nun sehr gespannt auf den Nachfolger "It's teatime, my dear".
  23. Cover des Buches Alles ganz Isi (ISBN: 9783423248747)
    Alva Gehrmann

    Alles ganz Isi

     (18)
    Aktuelle Rezension von: People-abroad

    Die Isländer an sich  .. darum geht es in dem Buch.

    Wie in einem rauen Land mit langen Wintern, Stürmen, Erdbeben, Vulkanen leben und wie zusammen leben in einer kleinen Bevölkerung in der fast jeder mit jedem verwandt oder bekannt ist. Wie leben die Isländer und wie ticken sie ?

    Die Autorin reist nun schon seit 15 Jahre immer wieder durch Island und berichtet in dem Buch, was die Isländer von uns unterscheidet. Ihre spezielle Mentalität, über ihr Verhältnis zur Natur und ihre viele positiven Seiten. 

    In dem Buch geht es um die außergewöhnliche Kreativität der Isländer, die Rolle der Familie, das Verhältnis zur Natur, ihren Fleiß und die Arbeit, wie sie mit Krisen umgehen, über Mode und Nachtleben, ihr Hang zu Festen und Feiern, über Sex und Beziehungen, über Traditionen, Bankskandal mit Landeskrise und noch mehr interessante Punkte Islands.

    Das Lesen macht Spaß, einmal weil die Isländer eine beneidenswerte Lebensart haben, man bewundert wie pragmatisch, gefasst sie mit Problemen umgehen, Partys feiern und zweitens, weil die Autorin packend erzählt, wobei man auch viel schmunzelt. So erlebe ich beim Lesen die Isländer und wie die Autorin die Isländer kennen lernt bei Rockfesten, heiße Quellen, Pony reiten. Auch gut in dem Buch sind die vielen Tipps. 

     

    Das Buch ist sehr informativ, packend und man lächelt viel, denn die Isländer haben eine sehr angenehme Art. 

  24. Cover des Buches Irisches Tagebuch (ISBN: 9783423146043)
    Heinrich Böll

    Irisches Tagebuch

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Heinrich Böll liebt Irland und in diesem, einem Reisebericht ähnlichen „Irischen Tagebuch“ wird es ganz deutlich. Er fährt durch die Landschaft, die unendlich grün, aber auch sehr verregnet ist, mehr Schafe als Einwohner hat und voll herzlicher Gastfreundschaft ist. Er lernt viele Menschen kennen,  alle Kinder sehen hübsch aus und sind höflich und nett.

    Böll ist zeitweise mit seiner Familie unterwegs im Zug und sein größtes Problem ist: Er kann sein Geld nicht tauschen. Doch die Iren sind Menschenfreunde und lassen ihn anschreiben – Heinrich Böll fährt auf Kredit durch dieses Land. Man erfährt Näheres zu den Problematiken durch die weit voneinander existierenden Ortschaften, oder auch nur Häuser, die Trinkgewohnheiten und die Geselligkeit. Ein Bericht, der Lust auf Irland macht, um dieses Land auf eigene Faust zu erkunden.

    In dieser Sonderausgabe von 2017 (es wurde eine Art Hardcover produziert) ist eine umfangreiche Biografie inkl. aller veröffentlichter Titel, Neuauflagen, Wiederauflagen, Adaptionen und Auszeichnungen enthalten. Der Autor war sehr produktiv beim Schreiben und hat sich immer wieder gesellschaftlich und politisch engagiert.

    Ein Buch, das auf keiner Irland-Reise fehlen sollte.

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