Bücher mit dem Tag "landarzt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "landarzt" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.177)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Nach dem Tod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter kehrt David Hunter dem illustren Dasein als berühmtester Gerichtsmediziner Englands den Rücken und wird Assistent eines Landarztes. Eines Tages finden zwei Jungen beim Spielen in dem beschaulichen Örtchen in Devonshire die Leiche einer Frau. Hunter gerät als Fremder im Dorf und Freund der toten Außenseiterin unter Tatverdacht. Als sich herausstellt, daß er ein Forensik-Experte ist, drängt ihn die Polizei zur Mithilfe. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, da bereits eine zweite Frau verschwunden ist.

  2. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (172)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  3. Cover des Buches Der Besucher (ISBN: 9783404167678)
    Sarah Waters

    Der Besucher

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Viel Spannund und gut zu lesen
  4. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783442452569)
    Noah Gordon

    Der Schamane

     (558)
    Aktuelle Rezension von: Schatzfrau37
    Also diesen Roman habe ich vor einiger Zeit gelesen und er könnte mich so gar nicht begeistern und fesseln. Ich fand ihn sehr zäh und langatmig auch wenn er in der Mitte des Buches doch noch etwas spannend und interessant wurde. Mir persönlich hat dieser Roman nicht so wirklich begeistert und würde ihn auch nicht noch einmal lesen wollen.
  5. Cover des Buches Leise rieselt der Tod (ISBN: 9783740809485)
    Uli Aechtner

    Leise rieselt der Tod

     (45)
    Aktuelle Rezension von: nellsche

    Da Jennifer von ihrem Freund verlassen wurde und ihr ein tristes Weihnachten bevorsteht, verbringt sie die Feiertage bei ihrem guten Freund Tom. Doch anstatt ruhige Feiertage mit Tom und seiner Familie zu verbringen, gibt es im Dorf einen Todesfall. Als Tom in den Fall verwickelt wird, beginnt Jennifer zu ermitteln.

    Ich kannte bereits einige Bücher dieser Autorin, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Deshalb habe ich mich sehr auf diesen Weihnachtskrimi gefreut.
    Der Schreibstil war locker und mitreißend. Ich konnte sofort in die Geschichte hineinkommen und bestens folgen. Die Beschreibungen waren detailliert und bildhaft, so dass ich die Personen und das Drumherum sehr gut vor Augen hatte.
    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren authentisch, menschlich und sympathisch. Ich hatte also viel Freude, sie zu begleiten und mit ihnen mitzufiebern.
    Die Story hat mir super gefallen. Sie war toll konstruiert und es gab interessante und überraschende Wendungen und Entwicklungen. Die Spannung wurde gekonnt aufgebaut und hielt sich bei mir durchgängig bis zum Ende.

    Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Weihnachtskrimi, den ich regelrecht verschlungen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  6. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: B008FBKM68)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Jans_Buchblog

    Ich lese gerne Thriller oder höre ein spannendes Hörbuch. Die Reihe von dem englischen Krimiautor Simon Beckett um den Rechtsmediziner David Hunter hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
    Das ist spannende Krimiunterhaltung und man rätselt im Verlauf der Handlung mit. Die Hauptfigur David finde ich sehr gut beschrieben, man kann sich als Leser mit ihr gut identifizieren.
    Die Atmosphäre im Roman ist düster und geheimnisvoll, einige Stellen mit Nervenkitzel.

    Die Details der gerichtsmedizinischen Aufklärung gehen teilweise ins Eingemachte, sind aber sehr interessant.

    Insbesondere das Hörbuch, gelesen von Johannes Steck, kann ich empfehlen.
    Ich werde mir auch noch die Fortsetzungen anhören.

  7. Cover des Buches Das Schweigen von Brodersby (ISBN: 9783894254902)
    Stefanie Ross

    Das Schweigen von Brodersby

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Klusi
    Jan Storm, der Protagonist dieses Romans, ist ein sehr sympathischer Charakter mit einer tragischen Vergangenheit. In dem kleinen Ort Brodersby möchte er die Praxis des verstorbenen Landarztes übernehmen, um seelisch zur Ruhe zu kommen und das Trauma eines früheren Auslandseinsatzes, als KSK-Soldat, verarbeiten. Damals starb sein bester Freund, und er konnte nichts dagegen tun. Die Ereignisse von früher verfolgen ihn bis in seine Träume. Schon bald nach seiner Ankunft merkt Jan jedoch, dass Brodersby nicht so beschaulich und idyllisch ist, wie er sich das vorgestellt hat. Nicht nur dass sein Vorgänger urplötzlich starb, sondern es häufen sich unerklärliche und lebensbedrohliche Krankheitsfälle bei der Dorfbevölkerung. Jan macht sich auf die Suche nach der Ursache und mobilisiert durch seine Nachforschungen einen starken Gegner.
    Für mich war dies das erste Buch von Stefanie Ross, und ihr mitreißender Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gepackt.
    Die ländliche Idylle wird von extrem kriminellen Machenschaften getrübt, und diese extremen Gegensätze in der Stimmung der Geschichte sorgen für .einen starken Spannungsbogen, der bis zuletzt anhält.
    Nicht nur Jan ist ein interessanter Charakter, auch sonst hat dieser Krimi so einiges an faszinierenden Persönlichkeiten zu bieten. Was den offensichtlichen, kriminellen Tatbestand betrifft, so ist dieser unglaublich kaltblütig und zeugt von absoluter Gewissenlosigkeit der Täter und von einer starken Lobby. Aber das ist bei weitem nicht die einzige Gefahr, der sich Jan in Brodersby stellen muss.
    Was mich von Anfang an ein wenig an der ganzen Geschichte irritiert hat, ist das enorme Waffenaufgebot, denn nicht nur Jan trägt, bedingt durch seine Vergangenheit, eine Waffe bei sich, sondern er begegnet schon nach kurzer Zeit in der Gegend um Brodersby Männern, die ihm schnell zu Freunden werden und die aus dem gleichen harten Holz geschnitzt sind wie er selbst. Es sind lauter harte Kerle mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, und in ihrer Konzentration, wie sie in dem beschaulichen Brodersby auftauchen, wirkten sie auf mich doch etwas befremdlich. Aber letztendlich werden sie in der Handlung dringend gebraucht, und da mich diese total mitgerissen hat, konnte ich den nicht so ganz glaubwürdigen Sachverhalt doch verstehen und akzeptieren, denn beste Unterhaltung und sehr viel Spannung sind bei diesem Krimi garantiert.
  8. Cover des Buches Verzogen (ISBN: 9783596296415)
    Susanne Fröhlich

    Verzogen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: uli123

    Das vorliegende Buch ist der inzwischen 10. Band rund um Andrea Schmidt und ihre Familie. Es geht um einen neuen Abschnitt in ihrem Leben. Sie verlässt die Frankfurter Vorstadt, um mit ihrem Lebensgefährten auf dem platten Land eine Arztpraxis zu übernehmen. Da sie als Stadtpflanze nur sehr widerwillig ihre neuen Lebensumstände annimmt, nehmen ihre abfälligen Ansichten über das Dorf und seine Bewohner viel Rau ein. Hier kommt es zu vielen lustigen Begebenheiten. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, macht Andrea einen Lernprozess zum Positiven durch. Viele Bekannte aus den Vorbänden tauchen natürlich auch auf und bringen Abwechslung. Sehr schön ist es, dass auch ernstere Umstände thematisiert werden, wie etwa die Demenz von Andreas Mutter. Mich hat das Buch wieder einmal gut unterhalten und ich freue mich auf weitere Fortsetzungen.

  9. Cover des Buches Mord mit Schnucke (ISBN: 9783442382194)
    Brigitte Kanitz

    Mord mit Schnucke

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Da Kommissarin Hanna Petersen es strikt ablehnt durch Beischlaf die Karriereleiter emporzusteigen und das ihrem Arbeitgeber auch recht direkt mitteilt, wird ihr als neue berufliche Wirkungsstätte die Wahl zwischen Teufelsmoor und dem idyllischen Hassellöhne mitten in der Lüneburger Heide gelassen. Nachdem selbst Hannas Navi nicht mehr weiter weiß, da Hassellöhne praktisch mitten in der ländlichen Pampa liegt, muss die frischgebackene Hauptkommissarin des Ortes, mehr als nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten beweisen, um endlich ans Ziel zu gelangen. Doch auch in Hassellöhne reist ihr Pech nicht ab. Zwar entpuppt sich die rüstige Vermieterin Luise als nette, trinkfeste, alte Dame, doch der Rest des Dorfes ist alles andere als begeistert über die neue Kriminaloberkommissarin und übt sich zunächst im Mobbing.

    Hanna würde liebend gerne das malerische Kaff verlassen, doch dann geschieht ausgerechnet im kleinen Örtchen ein Mord. Ein Jäger wurde zum Gejagten und der Dorfadlige, der von allen ehrfürchtig hofiert wird, gerät schnell ins Visier von Hanna. Doch nicht nur weil er sich verdächtig verhält, Hanna würde ihn auch zu gerne als Täter überführen, da er ein Unsympath par excellence ist.
    Die Befragung aller Teilnehmer an der Jagd, die ausgerechnet zu dem Zeitpunkt stattfand als der Jäger mit einem gezielten Kopfschuss gerichtet wurde, gestaltet sich dagegen recht schwierig, da sie allesamt recht angesäuselt sind, dank dem selbstgebrannten Holunderschnaps von Luise. Wird Hanna dennoch Licht ins Dunkel bringen, sich mit ihrem Kollegen Fritz Westermann zusammenraufen und die Dörfler schließlich für sich gewinnen können?

    Da humorige Regionalkrimis in ländlicher Idylle, seit der TV Serie „Mord mit Aussicht“ momentan stark gefragt sind, wollte ich auch mal in dieses Genre hineinschnuppern und habe mich relativ schnell für „Mord mit Schnucke“ von Brigitte Kanitz entschieden, da ich allein das witzige und peppige Cover sehr ansprechend fand.

    Aber auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Echte Krimifans sollten jedoch vorgewarnt werden, dass sie hier ein recht leichter und beschwingter Heideroman erwartet, in dessen Fokus definitiv die trinkfesten und schrulligen Dörfler und ihre frischgebackene Hauptkommissarin stehen. Der Kriminalfall an sich ist hier Nebensache, selbst echte Spannungselemente sucht man hier vergebens, was ich aber nicht als Nachteil empfand, da schon das Cover suggeriert, dass es sich hier um witzige Unterhaltungslektüre handelt, die gute Laune versprüht- nicht mehr und nicht weniger. Die Autorin beschreibt recht bildlich und mit einem gewissen Augenzwinkern den Dorfalltag, so dass man als Leser sehr schnell in die Geschichte hineinfindet und gut nachvollziehen kann, wie sehr Hannah, die Städterin zunächst leidet.
    Die Kratzbürstigkeit, die Hanna, die Heldin dieses Romans zunächst an den Tag legt, fand ich persönlich zwar hier und da ein wenig übertrieben, doch sie ist ja im Laufe der Geschichte lernfähig. Sehr witzig fand ich dagegen die Marotte von Hannas Kollegen Fritz Westermann, der seiner „Chefin“ immer mal wieder neue, urige Klingeltöne aufs Handy programmiert und diese damit in die Verzweiflung treibt.

  10. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville (ISBN: 9783954187065)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

     (437)
    Aktuelle Rezension von: larsschimm

    Dieser Sherlock Holmes Roman bricht etwas mit der Tradition, denn diesmal taucht Holmes nur am Anfang und Ende der Geschichte auf (dafür natürlich als entscheidende Person) während der Rest des Romans die Ermittlungen von Dr. Watson begleitet. Dies tut der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch hier eine klare Empfehlung.

  11. Cover des Buches Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! (ISBN: 9783423253604)
    Dora Heldt

    Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!

     (146)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_
    Inhalt:

    »Ich bin genauso gut situiert wie du!« Dass ausgerechnet Walter (69) zu dem kleinen Kreis wohlhabender Senioren gehören soll, die eine exklusive Reise an die Schlei gewinnen können, wurmt Papa Heinz (75) gewaltig. Als sein Schwager mit einer kleinen Trickserei auch Heinz die Mitfahrt ermöglicht, ist der wieder versöhnt. Mit schickem Anzug und großen Erwartungen machen sich die beiden auf den Weg.

    Zu ihrer Enttäuschung wirken die meisten Mitreisenden längst nicht so vermögend, wirklich elegant ist eigentlich nur Finchen (75), die von ihrer Großnichte, der Radiojournalistin Johanna (40) begleitet wird. Als sie statt einem Drei-Gänge-Menü nur Würstchen auf Pappteller erhalten und Walter sein Bier auch noch selbst bezahlen muss, geht ihnen auf, dass sie »exklusiv« mit »all inclusive« verwechselt haben ...

    Meinung:

    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist eine lockere und sehr lustige Geschichte. Ich hatte viele Szenen bildlich vor Augen, dank dem angenehmen Schreibstil. Heinz und Walter kenne ich ja schon von den Vorgänger Büchern. Die beiden sind mir schon da ans Herz gewachsen. Sie manövrieren sich in urkomische Situationen, wo man sich ein Lachen nicht verkneifen kann.

    Man weiß schon worauf die Geschichte hinausläuft, aber das hat mir nicht den Lesespaß vermiest. Das Buch ist einfach perfekt für zwischendurch, man kann prima abschalten.

    Fazit:

    Ein lustiges Buch, welches dem Leser entspannte Lesestunden bereitet.

    ©_Sahara_
  12. Cover des Buches Madame Bovary (ISBN: 9783150206454)
    Gustave Flaubert

    Madame Bovary

     (583)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Der Schreibstil ist für einen Klassiker einfach zu lesen, sodass man sich schnell in die Geschichte einfinden kann. Und auch so ist die Handlung nicht schwer zu verstehen. Dennoch muss ich zugeben, dass der Autor dazu neigt abzuschweifen oder einzelne Momente unnötig in die Länge zu ziehen, was das Buch etwas verlängert, obwohl die eigentliche Geschichte ziemlich schnell erzählt wäre. Hierbei geht es letztlich um eine Frau, die vor Langeweile depressiv wird und dann nicht treu bleiben kann. Ehrlich gesagt fand ich, was das angeht, die Protagonistin ziemlich unsympathisch. Sie ist naiv, egoistisch und benimmt sich wie ein dummes Kind und oft musste ich einfach den Kopf über sie schütteln.

    Letztlich habe ich das Buch dennoch bis zum Ende gelesen, weil die steigende Spannung doch interessant war. Irgendwo ist es auch interessant zu sehen, wie das Leben der Frauen damals war. Trotzdem finde ich die Reaktion der Protagonistin überdramatisch und konnte ihr Verhalten deswegen nicht nachvollziehen. Für Leser, die gerne Klassiker lesen würde ich das Buch aber trotzdem empfehlen, da es gut zu lesen ist.

  13. Cover des Buches Ein irischer Landarzt (ISBN: 9783688108695)
    Patrick Taylor

    Ein irischer Landarzt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Barry, ein frisch gebackener Arzt hat sich auf die Anzeige einer freien Stelle bei einem Landarzt in Ballybucklebo beworben. Dieser Dr. O'Reilly erscheint auf den ersten Blick als ein alter mürrischer Mann mit ein paar Macken. Barry ist schon beim ersten Zusammentreffen mit ihm geschockt, hat er doch gerade erlebt, wie er in hohem Bogen einen Patienten aus der Praxis geworfen hat und diesen auch noch beschimpfte. Er will es trotz seiner Vorbehalte bei ihm versuchen. Sie werden sich schnell einig und Barry fängt gleich am kommenden Tag bei ihm an. Barry sind viele Sachen fremd... er kann nicht immer die Behandlungsmethoden von Dr. O'Reilly befürworten, große Probleme hat er sogar, wenn er den Doktor beim Lügen erwischt. Warum tut er das und warum versucht er Patienten zu minipulieren und auch mit in das Dorfgeschehen einzugreifen? Bei seiner Arbeit mit dem Doktor lernt er viele Patienten und Dorfbewohner kennen und beginnt langsam, den Doktor zu verstehen und ihm bei seiner "Dorfmission" zu helfen. So rauhbeinig der Doktor auch erscheint, hat er doch das Herz am rechten Fleck und Barry kann viel von ihm lernen. An einem freien Tag will er sich in Belfast mit seinem Studienfreund treffen und macht auf der Bahnfahrt die Bekanntschaft mit Patricia. Diese, obwohl körperlich gehandicapt, hat hohe Ziele, sie studiert Hoch- und Tiefbau und will allen zeigen, dass es auch einer Frau möglich ist, sich solch hohe Ziele zu stecken und diese auch zu erreichen. Barry ist von ihr fasziniert, aber hat diese Beziehung eine Zukunft? Patrick Taylor, selbst ehemaliger Landarzt hat mit diesem Buch einige seiner Erlebnisse als Arzt zu Papier gebracht. Liebevoll lässt er uns die unterschiedlichsten Typen aus dem Dorf kennenlernen. Der brummbärige Arzt Dr. O'Reilly, der von Kinky, seiner Haushälterin, versorgt wird, Maggie, die gern Sonny heiraten würde, wenn denn sein Haus ein Dach hätte und viele andere. Man hofft und bangt mit den Leuten, egal, ob es nun um gesundheitliche Dinge geht oder um private. Ein ausgesprochen liebenswertes Buch um eine Dorfgemeinschaft.
  14. Cover des Buches Mein stiller Freund (ISBN: 9783551581228)
    Lois Lowry

    Mein stiller Freund

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Agnes96
    Inhalt:
    Die Geschichte ist die Geschichte von Katy Thatchers Kindheit. Ihre Familie bekommt eine neue Haushaltshilfe und so lernt Katy Jacob kennen - ihren stillen Freund.


    Meine Meinung: 
    Dafür, dass das Buch 'Mein stiller Freund' heißt kommt dieser sehr wenig vor. Nur am Schluss spielt er eine wichtige Rolle und man erkennt den wunderbaren Charakter der Katy. 
    Das Buch an sich war nicht wahnsinnig spannend, die Handlung ließ sich teilweise vorausahnen. 
    Die Bilder am Anfang der einzelnen Kapitel fand ich sehr gut. Sie passen perfekt zum Inhalt der Kapitel und man kann sich durch sie die Handlung/Charaktere besser vorstellen.
    Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und da das Buch nicht all zu viele Seiten hat, lässt es sich schnell weglesen.


    Fazit: 
    Nicht mein Lieblingsbuch, aber auch nicht schlecht. Eine nette Geschichte für zwischendurch, die man aber nicht gelesen haben muss.

  15. Cover des Buches Die Heideärztin (ISBN: 9783955203139)
    Christa Canetta

    Die Heideärztin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Schatzfrau37
    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und fand ihn so mittelmäßig obwohl er stellenweise echt spannend war. Allerdings konnte mich die Geschichte des Buches nicht so richtig begeistern und würde es deshalb auch eher nicht mehr lesen.
  16. Cover des Buches Gefährliche Liebe (ISBN: B07WDXNVHB)
    Astrid Korten

    Gefährliche Liebe

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ayumaus

    Das Buch ist in der Ich-Form von Catherine geschrieben.  Leider bin ich oft beim Lesen raus gekommen, da das Buch einen schnellen und manchmal abgehackten Schreibstil hat.

    Der Anfang hat mir noch gefallen. Cat bekommt einen besonderen Besuch und erzählt ihre Story und was sie mit ihrer Tochter Pauline in Griechenland erlebt hat. 

    Als dann Cat und Pauline in Griechenland sind und Cat ihre Neugier mit der Höhle nicht aushalten kann, fand ich das schon spannend und als sie da ein besonderes Erlebnis hat. Als dann Wassili mit seiner Oma noch sein Übriges tut bin ich neugieriger geworden. Davon hätte ich gerne mehr und mehr forschen satt wundern und ausfürhlichen Sex. 

    Aber als dann Konstantin auftaucht wird es eher langweilig, vor allem als beide sich näher kommen. Das ganze Buch dreht sich zu über 50% nur noch das beide Wein Trinken und Sex haben wie 20 jährige. Das wurde langsam so eintönig und nervig,  dass ich sogar schon die Lust am Lesen verloren hatte. Mich hat nur noch die Hoffnung angetrieben,  dass sich doch noch was ändert. Vor allem seit sie in Griechenland ist hat sie mit ihrer Tochter nicht ein einziges mal Ausgrabungen vorgenommen.  Also wofür wird sie eigentlich bezahlt? Das da noch keiner was gesagt hat.

    Ich habe mir von der Höhle, von der Vergangenheit, von Konstantin und den Perlen mehr erwartet. Selbst Konstantin benimmt sich nicht wie einer der aus dem Anfang des 19. Jahrhundert stammt. Ihm fällt alles sehr leicht und wie er spricht. Das passt alles nicht.

    Leider ist das Buch nicht mein Fall aber ich werde den 2. Teil noch lesen, da ich diesen schon habe.

    Das Cover ist schön aber für eine Frau in den 50ger Jahren die sich wie Anfang 20 benimmt, passt das Cover nicht und auch Cat ihr Verhalten. Da benimmt sich ihre Tochter reifer.

    Danke an den dp-Verlag,  dass ich eine der Testleser war.

    Schöne Lesegrüße aus Berlin 

    Ayumaus (Sandra)

  17. Cover des Buches Die Erben des Medicus (ISBN: 9783453418219)
    Noah Gordon

    Die Erben des Medicus

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Buchmoment

    „Die Erben des Medicus“ ist bereits der dritte Teil der Medicus-Reihe, die beiden ersten Teile habe ich nicht gelesen und ich denke, ich werde es auch nicht nachholen. Um ehrlich zu sein, hat mich dieser Roman sehr gelangweilt und ich weiß nicht, wann ich zuletzt so viel Zeit für ein Buch benötigt habe.

    Die Geschichte einer Frau, die nach ihrer Scheidung ihr Leben neu beginnen möchte, ist eine Geschichte, deren Zielgruppe ist nicht treffe. Vielleicht bin ich nur zu jung, um mit diesem Buch warm zu werden, aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen und ich war froh, als ich die letzten Seiten erreicht habe.

  18. Cover des Buches Doktor Bruno Sachs (ISBN: 9783446198548)
    Eugen Helmlé

    Doktor Bruno Sachs

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Ein irisches Weihnachtsfest (ISBN: 9783688108718)
    Patrick Taylor

    Ein irisches Weihnachtsfest

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Er öffnete die Wagentür und stieg ein. Arthur schnarchte auf dem Rücksitz, und Brunhilde duftete bereits nach Hund. Ach, für die Möglichkeit, hier in Ballybucklebo zu arbeiten, nahm er ein stinkendes Auto gern in Kauf. Dieses Dörfchen war so ganz anders als das unpersönliche Belfast. Hier kannten die Menschen einander, sie halfen sich gegenseitig und schoben ältere Leute nicht aufs Abstellgleis.«

     

    Nordirland im Dezember 1964. Seit einigen Monaten arbeitet der junge Doktor Barry Laverty in der Praxis des alteingesessenen Landarztes O’Reilly. Wie übersichtlich das Örtchen Ballybucklebo ist, veranschaulicht der Ortsplan gleich zu Beginn des Buchs, in dem sogar die Ampel (Singular) eingezeichnet ist.

     

    Barry liebt seine Arbeit, hat sich an die gewissen Besonderheiten seines leicht exzentrischen Chefs gewöhnt und sich gut eingelebt. Es gibt Menschen, die in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt und absolut nichts geheim gehalten werden kann, innerhalb kürzester Zeit verrückt würden. Und es gibt solche, die sich in einem solchen Umfeld gerade wohlfühlen. Zu denen gehört Barry.

     

    Als Landarzt wird man besonders gefordert, das ist auch heute nicht anders. Laverty und O’Reilly sind so richtig tolle Ärzte, von der Sorte, wie man sie sich als Patient wünscht. Sehr engagiert, empathisch, gut in ihrem Fach und einer von ihnen ist immer erreichbar. Der Autor hat selbst lange als Landarzt gearbeitet, er weiß also wohl aus eigener Erfahrung, wie hoch die Belastung ist, wenn man seine Arbeit als Berufung sieht und vernünftig machen will.

    Die Arbeit der Ärzte wird dann auch meist sehr detailliert beschrieben. Da gibt es Untersuchungen, Diagnosen, Patientengespräche, Hausbesuche… Und nach Feierabend sitzen die beiden Doktoren noch beisammen und informieren sich gegenseitig. Ich fand das alles hochinteressant, zumal man dabei sehr gut beobachten kann, wie der damalige Stand der Medizin war. Einige Untersuchungen wirken aus heutiger Sicht sehr mühsam, aber dafür reden die Ärzte besonders viel mit ihren Patienten und kümmern sich mit vollem Einsatz um sie. Wer sich jetzt nicht so brennend für Medizin interessiert, wird diese Abschnitte vielleicht als etwas lang empfinden, für mich war der Umfang genau richtig.

     

    In einem kleinen Dorf darf man natürlich Tratsch und ähnliches erwarten. Eine junge Mutter ist in Not, ein Junge neidisch, weil er nicht den Josef im Krippenspiel geben darf, um die Liebe dreht es sich natürlich auch und in der Nähe macht ein neuer Arzt Laverty und O’Reilly Konkurrenz. Einige der beschriebenen Probleme muss man unter dem zeitgeschichtlichen Aspekt betrachten. Apropos: Im Gegensatz zur damaligen Wirklichkeit trifft man in Ballybucklebo auf ein ordentliches Maß an Toleranz und Ökumene. Wie man im Nachwort lesen kann, spiegelt sich hier ein Wunsch des Autors, der Anfang der 1970er Jahre nach Kanada emigrierte, um dem Nordirlandkonflikt zu entgehen.

     

    Worauf man sich ferner freuen darf, sind einige skurrile Gestalten. Neben O’Reilly war meine Favoritin die Haushälterin Kinky Kincaid, eine Perle mit äußerst bestimmtem Auftreten. Dazu gibt es viel Regionales, beeindruckende Landschaftsbeschreibungen, eingestreute Sätze der irischen Sprache, die so völlig fremdartig aussehen, regionale Küche und andere Besonderheiten.

     

    Dieses Buch ist das dritte einer dreibändigen Reihe. Die beiden Vorgänger kenne ich nicht, das stellte fürs Verständnis aber kein Problem dar. Ich denke, ich werde mir irgendwann auch die anderen Bände vornehmen.

     

    Fazit: Liebevoll, stimmungsvoll, unterhaltsam und an einigen Stellen zudem sehr witzig. Ich hatte viel Freude mit diesem weihnachtlichen Wohlfühlroman.

  20. Cover des Buches Bringt sie zum Schweigen (ISBN: 9783945287026)
    Ramon Maria Winter

    Bringt sie zum Schweigen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: marion_gallus

    Eventuelle Spoilergefahr! Ich verrate ein bisschen mehr als der Klappentext …

    Im kleinen beschaulichen Ort Whispertal kommt es plötzlich zu einigen blutigen Zwischenfällen. Die Hunde scheinen von der Tollwut befallen und Menschen und Bewohner anzugreifen und zu verletzten.

    Der Landarzt Dr. Nordström wird zu einigen Familien gerufen und erlebt furchtbare Szenen. Als die brutalen Angriffe immer öfter auftreten, stößt Betty Jäger als ermittelnde Polizistin hinzu.


    Auch der Pfarrer des Ortes, Gordon Shooter, zusätzlich auch der beste Freund des Arztes Nordström, versucht zu helfen und gemeinsam bemühen sie sich zum einen, der Lage Herr zu werden und zum anderen, dem Hintergrund für diese Ausbrüche auf die Spur zu kommen.


    Dies gestaltet sich nicht nur als sehr schwer, sondern zusätzlich auch als lebensgefährlich für alle Beteiligten …..

    ***

    Der Roman des neuen und jungen Verlages gefällt mir eigentlich und grundsätzlich gut. Die Storyline ist spannend und fesselnd, die Charaktere sind gut gezeichnet und die Handlung gut geführt, der Bogen meist straff gespannt.

    Das klingt schon nach einem Aber und das gibt es auch. Denn ich habe mich mit diesen 544 Seiten Roman/Thriller so schwer getan, dass ich volle zwei Monate brauchte, um durch zu sein. Ich komme nicht mehr so oft zum lesen wie früher und wenn ich dann Buchseiten in einer gefühlten Schriftgröße 8 und ca. 46 Zeilen vor mir habe, dann komme ich einfach nicht vorwärts. Ich habe es auch oft so empfunden, als sei der Handlungsstrang künstlich in die Länge gezogen, ich finde es zog sich stellenweise doch sehr.


    Die beiden Protagonisten Nordström und Shooter sind mir während der Handlung schon ans Herz gewachsen und näher gekommen, mit Betty Jäger wurde ich bis zuletzt nicht so wirklich warm.

    Der Verlag liefert ein schönes Cover und ich muss sagen, den Geschäftsslogan „Wir lesen Independant“ finde ich ziemlich gut! http://www.scylla-verlag.de/

    Mein Fazit: Eine Geschichte, die eine gute Idee liefert, stark beginnt, sich nachher aber für mein Empfinden sehr zieht. Leider war für mich die Lektüre sehr anstrengend, weil die Seiten einfach zu eng, voll und klein beschrieben waren. Etwas kürzer, knackiger vom Text und luftiger und großzügiger vom Druck wäre mir sehr lieb gewesen.

    .

    © Buchwelten 2016

  21. Cover des Buches An der Schwelle zum Himmel (ISBN: 9783775155328)
    Reggie Anderson

    An der Schwelle zum Himmel

     (10)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice
    Warum lässt Gott zu, dass seinen Kindern schlimme Dinge passieren? – An dieser Frage zerbricht der junge Reggie Anderson fast und lässt schließlich den Glauben seiner Kindheit hinter sich. Doch an einem Wendepunkt seines Lebens schenkt Gott ihm einen Traum, der alles verändert und ihn neu glauben lässt. Seitdem erlebt der US-amerikanische Arzt, wie er immer wieder Blicke „hinter den Schleier“ der Ewigkeit werfen darf, insbesondere wenn er gläubige Patienten während ihrer letzten Stunden und Minuten begleitet.

    Seine Biografie „An der Schwelle zum Himmel“ ist eine Seltenheit, denn sie ist meiner Meinung nach wirklich als Buch für Christen UND Kirchendistanzierte geeignet, sofern letztere ein grundsätzliches Interesse an der Frage über das Leben nach dem Tod und übersinnlichen Dingen haben. Es wird klar, dass der Glaube an Gott für Reggie Anderson zentral ist, aber er „predigt“ den Leser nicht an, sondern berichtet einfach unaufdringlich und doch packend aus seinem Leben. Dabei lässt er keinen Zweifel daran, dass nicht auf alle Menschen nach ihrem Tod der Himmel wartet. Der kurze Anhang enthält etliche Bibelstellen und eine Beschreibung, wie man eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus beginnt.

    Für mich als Christin war die Lektüre sehr berührend und tröstend. Reggie Anderson sprach mitten in meine persönliche Situation hinein, obwohl ich weder den Tod vor Augen noch einen geliebten Menschen verloren hatte. Die Fragen, denen der Autor nachgeht, sind einfach zeitlos und beschäftigen Menschen unabhängig von Kultur und Alter.

    Wer bereits das (äußerst empfehlenswerte!) Buch „Wenn das Leben andere Blüten trägt“ von Mary Beth Chapman gelesen hat, wird sich an manches erinnern, wovon der Autor hier berichtet, denn die Familien sind eng miteinander befreundet. So waren die Andersons selbst betroffen, als die kleine Adoptivtochter des bekannten christlichen Sängers Steven Curtis Chapman auf tragische Weise ums Leben kam und ihre Freunde mit der Frage nach dem Sinn rangen. Ich fand es sehr bewegend, von dieser Zeit noch einmal aus der Sicht eines Freundes zu lesen.

    „An der Schwelle“ zum Himmel hat mich überrascht – hinter diesem Titel steckt viel mehr, als man vermutet. Es ist geeignet und tröstend für alle,

    ... die sich mit der grundsätzlichen Frage beschäftigen: Warum lässt Gott zu, dass seine Kinder leiden?,
    … die einen geliebten Menschen, der an Jesus glaubte, verloren haben oder verlieren,
    … Menschen, die sich gerade mit ihrem eigenen Tod und dem Leben danach beschäftigen  oder einen Sterbenden begleiten,
    … die gern Biografien mit Tiefgang lesen.
  22. Cover des Buches Mr. Harrisons Bekenntnisse (ISBN: 9783717522584)
    Elizabeth Gaskell

    Mr. Harrisons Bekenntnisse

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Clari
    Die Liebe und das Leben ..... Gesellschaftsstudien aus einer versunkenen Welt. In drei meisterhaften kleinen Erzählungen zeigt uns Elizabeth Gaskell, wie es sich zu Anfang des 19. Jahrhunderts lebte. In ihnen spielt das Kleinstadt - oder Landleben eine gewichtige Rolle. Irrungen und Wirrungen, Klatsch, Tratsch und Landpartien boten das Bild einer friedlich -ländlichen Idylle. Als Paul Manning mit 17 Jahren in der Grafschaft Eltham sein erstes Zimmer fern der Eltern bezieht, ist er stolz über die neu gewonnene Freiheit. Sein Vater hat ihm eine Hilfsstelle bei einem Ingenieur verschafft, der den Bau einer Nebenstrecke der Bahn von Eltham nach Hornby übernommen hatte. Nach kurzem Abschiedsschmerz richtet sich der junge Mann ein und genießt sein neues Leben. Fleißig geht er der Arbeit am Schreibpult nach. Gelegentlich muss er Mr. Holdsworth zur Bauaufsicht begleiten. Schon bald sucht er entfernte Verwandte in der Nähe auf. Die Tochter des Hauses ist begabt, klug und gebildet und überragt ihren Vetter um Haupteslänge. Ihr Vater ist Pfarrer und Bauer zugleich. Um die Cousine Phillis wird sich der Hauptteil einer dieser Erzählungen drehen, in der es auch um die Liebe, Entsagung, Enttäuschung und bitteres Leid gehen wird. Was macht die Lektüre von Elizabeth Gaskell so reizvoll für den Literaturfreund? In ihren Erzählungen gewinnt man Einblicke in eine versunkene Welt. Die Industrialisierung kündigte sich zwar an, hatte aber noch nicht jedes Städtchen und jeden Marktflecken erreicht. Tägliche Ereignisse bezogen sich auf das Wetter, auf Besuche, die Arbeit in der Landwirtschaft und auf das Tagesende mit dem genussvoll gefeierten Tagesausklang. Erste Liebe und tiefe Enttäuschung begleiten das ländliche Geschehen und man nimmt sie sehr Ernst. Die Gefühlswelt wird durch Ereignisse gestört, die den ruhigen Alltag zu einem Drama entarten lassen können. Geboren wurde Elizabeth Gaskell 1810, und nach dem Tod ihres einzigen Sohnes konnte sie im Schreiben ein wenig Trost finden. Sie ist eine Zeitgenossin von Charles Dickens und der Geschwister Bronté. Ähnlich wie bei diesen entdeckt man in ihren Schriften eine Zeit, die von Ruhe, liebevollem Umgang und den kleinen und großen Nöten der Menschen handelt. E. Gaskell beschreibt Landschaften, menschliche Begegnungen und den Frieden eines Landlebens, das an Gemälde denken lässt. Eine bedeutende Rolle spielen die verschiedenen Kirchen, deren Vertreter wichtige Bezugspersonen sind. Die Einheit zwischen der äußeren Beschreibung von Zeit, Ort und Handlung bietet einen Rahmen, der das Lesen zu einer friedvollen und außerordentlich beruhigende Angelegenheit macht. Jedes Detail wir erwähnt; so die Ungangsformen, die Gastfreundschaft und die freundliche Verbindlichkeit, mit der man sich zu jener Zeit dank der gebotenen Konventionen begegnete. Elizabeth Gaskells Figuren werden in ihrem Aussehen, Auftreten und Denken differenziert beschrieben, so dass man über das psychologische Feingefühl der Autorin staunt. Die Lektüre ist ein Genuss. Bietet sie doch einen kompletten Gegensatz zu unserem heutigen Dasein, das von Hetze, Fortschritt und Neuerungen nur so strotzt.
  23. Cover des Buches Unsere kleine Stadt (ISBN: 9783596270224)
    Thornton Wilder

    Unsere kleine Stadt

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Karinschmitt
    Thornton Wilder's Dreiakter "Unsere kleine Stadt" gehört leider zu den verkannten oder noch nicht entdeckten Werken in unserem Land.

    Im ersten Akt lernt der Zuschauer die Bewohner einer Kleinstadt kennen: zwei Familien, den Zeitungsjungen, den Milchmann, den Polizisten ...
    Ein ganz gewöhnlicher Morgen mit dem charmanten Alltagsleben einer erwachenden Kleinstadt wird gezeigt: Gespräche, die am Frühstückstisch und auf der Straße ihren Lauf nehmen.
    Die Liebesgeschichte des Baseball vernarrten George Gibbs zu der Klassenstreberin Emily Webb nimmt ihren Anfang.

    Im zweiten Akt probt der Chor, es wird getratscht und in den stillen Abendstunden bittet George seine Nachbarin Emily von Fenster zu Fenster um Hilfe bei den Hausaufgaben. Es wird gezeigt wie ein gewöhnlicher Abend in der kleinen Stadt sein Ende nimmt. Den Höhepunkt am Ende des zweiten Aktes bildet die Hochzeit von George und Emily.

    Im dritten Akt stirbt Emily im Kindbett. Sie darf für einen Tag zurück auf die Erde kommen, um noch einmal das Leben zu erfahren. Sie wählt hierfür ihren zwölften Geburtstag aus.
    Es geschieht etwas Unerwartetes. Sie erfährt, wie wenig die Menschen sich wahrnehmen, wie sie belanglose Dinge austauschen, ohne sich dabei eines Blickes zu würdigen. Sie erträgt dieses unbewusste Miteinander nicht und kehrt freiwillig zurück in das Totenreich, wo auch andere Dorfbewohner aus früheren Tagen bereits anzutreffen sind.

    Warum halte ich dieses Stück für eines der wertvollsten Theaterstücke der Weltliteratur? Weil es uns alle angeht.

    Der Spiegel auf den Alltag, auf das unbewusste und damit oft so lieblose Miteinander kann wachrütteln.
    Wir alle leben Alltag. Wir alle können uns wiedererkennen in Mustern, die uns dort vorgeführt werden.
    Es ist ein Stück, das generationsübergreifend erzählt wird. Ganz gleich, in welcher Lebensphase man sich gerade selbst befindet. Für jeden gibt es Identifikationsfiguren auf der Bühne. 
    Es ist eine wunderbare Mischung aus heiterer Leichtigkeit, Situationskomik und unter die Haut gehenden tiefgreifenden Momenten.

    Ja, dieses Stück gehört auf jeden Theaterspielplan - und wie herrlich, wenn ein Jungschauspieler als George Gibbs beginnt, irgendwann in der Rolle des Vaters zu sehen ist ...

    Der Lauf des Lebens brillant in einem Bühnenstück dargestellt. Wunderbar! 
  24. Cover des Buches Der Landarzt (ISBN: 9783898803090)
    Sabine Sander

    Der Landarzt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973
    Das Buch ist wie die Serie leichte Kost.

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