Bücher mit dem Tag "landeskunde"
6 Bücher
- Erika Fatland
Sowjetistan
(18)Aktuelle Rezension von: StolliSowjetistan von Erika Fatland ist das dritte Buch dieser Autorin nach Hoch Oben - Eine Reise durch den Himalya, eine Reise durch den Himalaya und Die Grenze, Inhaltsbeschreibung wie immer im Link, mein
Fazit:
Ein super interessantes Buch, ich bin gerne mit Erika Fatland auf Reisen durch die 5 Stan's gegangen, wie immer sehr detailreich wurde die Historie, Umstürze und derzeitiger (2018, hoffe dass ich seit dem einiges getan hat) Stand der Dinge.
Wie auch schon in Die Grenze war auch hier eine Reise als Journalistin nicht möglich, daher "Undercover" als Touristin unterwegs und damit als Einzelperson per se unter Generalverdacht.
Die Gespräche mit vielen Menschen, Hintergründe der Länder usw. waren wieder sehr interessant da ich ja keinerlei Erfahrungen mit diesen Ländern vorzuweisen habe.
- Ralf Nestmeyer
MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Paris MM-City
(30)Aktuelle Rezension von: stephanus217Insbesondere bei Individualreisenden ist der Verlag Michael Müller natürlich ein Begriff. Als Südfrankreich-Fan ist mir natürlich auch der Name Ralf Nestmeyer bestens bekannt, stammen aus seiner Feder doch mehrere große Reiseführer etwa für das Languedoc-Roussillon, die mich bereits seit Jahren begleiten.
Den vorliegenden Reiseführer Paris, aktuell bereits in der 14.Auflage erschienen, kannte ich bislang aber nicht.
Ich kenne Paris aus einigen Besuchen, die jedoch inzwischen viele Jahre zurückliegen; von daher war ich gespannt, was ich noch wiedererkennen würde, bzw. was alles „neu“ ist in meiner Lieblingsstadt.
Auf Einzelheiten einzugehen finde ich überflüssig, bürgen doch die Reiseführer von Ralf Nestmeyer, soweit möglich, stets für sorgfältige Recherche, Vollständigkeit und Detailgenauigkeit. Das wird auch diesmal so sein, den letzten Beweis erbringt natürlich erst der nächste Besuch. Allenfalls vermisst habe ich einen oder zwei Sätze über mögliche langfristige Auswirkungen der Olympischen Spiele.
Hervorheben möchte ich allerdings den für mich ungewohnten Aufbau des Führers. Eingeteilt ist dieser nämlich in 13 eigenständige Besichtigungstouren und ein Kapitel zur Peripherie. Die Touren sind generell für eine Erkundung zu Fuß konzipiert, was prima zu Paris passt, denn Paris ist eine der wenigen Metropolen, die man, notfalls mit Hilfe der Metro, problemlos fußläufig entdecken kann.
Nachdem ich mich auf diese Form der Darstellung mal eingelassen hatte, habe ich mich sofort in eine Stadtführung mit einem talentierten Guide versetzt gefühlt – und es sehr genossen. Voraussetzung ist aber, dass man sich an die vorgeschlagene Route hält, sonst artet der Aufenthalt zu einem hektischen hin- und- her Blättern aus. Aber die Touren sind mit Bedacht ausgearbeitet und es ist für alle etwas dabei und man muss sich ja nicht unbedingt alle Touren für einen einzigen Aufenthalt vornehmen.
Als Paris-Besucher, der noch aus der Vor-Smart-Zeit stammt, bin ich sehr dankbar für den beigefügten Stadtplan. Ich schätze zwar auch die Möglichkeiten der neuen technischen Möglichkeiten von google - maps u.ä., aber für einen Eindruck der Umgebung bevorzuge ich bis heute eine analoge Karte. Der abgedruckte Metro-Plan, unerlässlich für einen Paris-Besuch, ist aber für meine Augen zu klein ausgefallen; ein statt dessen ebenfalls beiliegender Plan im größeren Maßstab würde mir helfen.
Aber das soll den hervorragenden Gesamteindruck beileibe nicht beeinträchtigen. Der kleine Führer wird mir beim nächsten Parisaufenthalt ohne Zweifel gute Dienste leisten.
Fazit: Hochverdiente *****
- Katie Parla
Rom - Das Kochbuch
(9)Aktuelle Rezension von: DreamworxItalien hat nicht nur aufgrund mehrjähriger Aufenthalte in Rom und der Toskana einen Platz in unsere Herzen, auch die Landesküche ist seitdem ein fester Bestandteil unseres Speiseplans. Unsere Suche nach besonderen Kochbüchern wurde mit dem Fund von „Rom. Das Kochbuch“ von Katie Parla und Kristina Gill belohnt, das wir in den letzten Wochen ausgiebig getestet haben. Der Schwerpunkt in diesem gewichtigen Buch liegt hier neben altbekannten Klassikern vor allem auf der Zubereitung traditioneller Gerichte, die sich in italienischen Familien wiederfinden oder in den kleinen familiengeführten Trattorias in den verwinkelten Gassen von Rom, nicht aber in den üblichen frequentierten Restaurants.
Das Kochbuch besticht nicht nur durch ausführliche Rezepte mit sehr gelungenen Endproduktfotos, die sofort den Appetit anregen, sondern gibt dem Leser zusätzlich viele Informationen über die Geschichte Roms untermalt von schönen Stadtfotos sowie die Entwicklung der landestypischen Küche und seine Besonderheiten. Eine Einführung in die notwendigen Küchengeräte zur Zubereitung ist ebenfalls enthalten sowie einige Zutatenempfehlungen, um die Gerichte außerhalb Roms authentisch auf den Tisch zu bringen. Gelungen ist auch die Aufteilung des Buches, das neben den Kapiteln „Snacks, Vorspeisen, und Street Food“, „Klassiker und Variationen“, „Cucina ebraica“, „Quinto Quarto“, „Gemüse“ auch „Brot und Pizza“, „Dolei“ und „Getränke“ enthält. Die Suche nach dem Leibgericht fällt somit sehr leicht.
So macht man sich mit der gut erklärten Zubereitung ans Werk und darf schon bald in Gerichten wie Bambolotti all’amatriciana, Cacio e pepe di Leonardo Vignoli oder involtini di manzo schwelgen. Aber auch Rigatoni alla carbonara lassen sich auf unterschiedliche Weise zubereiten, so dass dieses Lieblingsgericht immer wieder in einem neuen „Kleid“ auf den Teller kommt. Der Exkurs in die jüdisch-römische Küche (Cucina ebraica) ist ebenfalls ein Gaumenabenteuer der besonderen Art, ob es sich nun um ein cremiges Limonenrisotto mit Spargel handelt, frittierte Salz-Kabeljau-Filets, carciofo alla guidia (frittierte Artischocken) oder eines der zahlreichen Ricotta-Desserts, die auf der Zunge zergehen und nach Sonne und mehr schmecken.
Ein wunderbares und vielseitiges Buch, das nicht nur tolle Rezepte zum Nachmachen bietet, sondern neben Gaumenschmeichlern schon beim Durchblättern das Fernweh auf die Ewige Stadt weckt. Absolut zu empfehlen!
- Isabel Allende
Mein erfundenes Land
(46)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIsabel Allende hat uns wunderbare Bücher wie ]Das Geisterhaus[, ]Eva Luna[ oder aktuell ]Zorro[ geschenkt. Wer ist aber diese Frau hinter den Romanen und Geschichten, deren Name und Schicksal so eng mit dem von Chile verbunden ist? Bei einem Vortrag wollte ein Zuhörer wissen, ob sie Heimweh verspüre und das machte sie erst einmal sprachlos. Mit diesem Buch nimmt sie uns mit in ]ihr[ Land und auf die Spurensuche nach ]ihrer[ Heimat. Das große Haus um das es im Geisterhaus geht, gab es wirklich und noch so viel anderes aus ihren Büchern finden wir in ihrem Leben wieder. Ein tiefer Einblick in das Leben, das Land und die Arbeit einer der bedeutendsten und besten Erzählerinnen unserer Zeit.





