Bücher mit dem Tag "landkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "landkrimi" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Mord ist aller Laster Anfang (ISBN: 9783404129669)
    Ann Granger

    Mord ist aller Laster Anfang

     (149)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Meredith Mitchells wird zur Hochzeit ihres Patenkind eingeladen.Sie fährt nach Westerfield wo die Hochzeit stattfinden soll.Schon am ersten Tag fällt das Wort Erpressung zweimal im Laufe einiger Gespräche.In den nächsten Tagen macht Meredith eine grausige Entdeckung:Eine Siamkatze und ihr Besitzer sind ermordet worden.Sie mischt sich in den Fall ein und davon ist Inspektor Markby überhaupt nicht begeistert.

    Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und leicht zu lesen.Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Cosy-Krimi hinein.Die Spannung erhöht sich langsam und steigert sich ab ca.der Hälfte des Buches.

    Fazit:Ich kam sehr gut ins Buch hinein.Zuallererst wurde ich mit Meredith bekannt gemacht.Danach ging es gleich in das kleine Dorf Westerfield wo schon fast die ganze versammelte Hochzeitsgesellschaft wartete.Es gibt einen Mord und die Ermittlungen verlaufen schwierig und kompliziert.Einige Charaktere sind daher komplex angelegt auch ich musste lange Zeit rätseln wer der Mörder sein könnte.Dieser Cosy-Krimi ist typisch englisch mit seinen alten Dörfern und Cottages.Ich hatte das Gefühl je länger die Ermittlungen gingen desto rasanter wurde die Story.Ob es ein Happy End gibt und doch noch geheiratet wird verrate ich natürlich nicht.Das müsst ihr schon selbst lesen. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten und war zugleich kurzweilig zu lesen. Es ist der erste Band einer einer sechzehnteiligen Reihe.Das Buch ist in sich abgeschlossen. 


  2. Cover des Buches Röslein tot (ISBN: 9783954511518)
    Marketa Haist

    Röslein tot

     (10)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Die ersten paar Seiten dachte ich, nanu, was ist das denn? Aber dann war klar: hier spricht der Holunder mit mir…. *g*

    Denn hier ist nicht der Gärtner ist nicht der Mörder sondern das Opfer, der Holunder ist der Chef bei den Ermittlungen und die anderen Pflanzen, speziell die Rosen, helfen fleissig mit beim Ermitteln.

    Wie gesagt, mal was ganz anderes und ganz nett zu lesen, aber so richtig konnte mich das trotzdem nicht begeistern.


    Ich würde sagen: man kann es durchaus lesen so für einfach mal zwischendurch, aber als richtigen Krimi kann ich persönlich so etwas nicht sehen. 

  3. Cover des Buches Das Geheimnis von Vennhues (ISBN: 9783492247856)
    Stefan Holtkötter

    Das Geheimnis von Vennhues

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Luminella
    Nachdem Peter Bodenstein nach vielen Jahren wieder in sein Heimatdorf Vennhues zurückkehrt um seinen Vater zu besuchen, wird ein Jugendlicher auf grausame Weise im Moor ermordet aufgefunden. Alles scheint sich zu wiederholen und auf ihn als Täter hinzudeuten. Die Dorfgemeinschaft erinnert sich, vor 20 Jahren wurde auf dieselbe Weise ein Junge im Moor getötet. Damals galt Bodenstein als Hauptverdächtiger. Der ermittelnde Kommissar Hambrock versucht als ehemals Einheimischer die Mauer des Schweigens der Dorfbewohner zu durchbrechen, was ihm nur schwer gelingt. Alles scheint so einfach und der Mob will Rache.... Mein Fazit: ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Autor versteht es meisterhaft, den Spannungsbogen zu halten. Die Schilderung der Personen und der Orte ist bildhaft und sehr gut gelungen. Die Nebelschwaden im Moor, die teils düstere Atmosphäre, die Psyche der einzelnen Dorfbewohner.....der Leser ist gefangen vom plakativen Schreibstil des Autors. Bis zur letzten Minute bleibt es ein Rätsel, wer letztendlich der Täter ist. Nicht mein letztes Buch dieser Reihe!
  4. Cover des Buches Tief im Hochwald (ISBN: 9783954511013)
    Moni Reinsch

    Tief im Hochwald

     (13)
    Aktuelle Rezension von: irismaria

    "Tief im Hochwald" ist der Debütkrimi von Moni und Simon Reinsch (Mutter und Sohn) und dreht sich um eine Mordserie im Hunsrückdörfchen Hellersberg im Hochwald. Der Fund eines Toten, noch dazu eines Auswärtigen, kommt den Dörflern gar nicht gelegen, denn man plant die Feierlichkeiten zur Dorfprämierung und die örtliche Polizei ist mit einem Mord überfordert. Als ein zweiter Mord geschieht, kommt aus Trier  Kommissarin Vanessa Müller-Laskowski und muss sich Unterstützung im Dorf suchen, denn ohne Kenntnis der Gegend, der Vorgeschichte der Personen und des Geocachings, das ein Schlüssel zu den Taten zu sein scheint, kommen die Ermittlungen nicht voran…

    "Tief im Hochwald" ist ein durchweg spannender Regionalkrimi mit der richtigen Mischung aus Lokalkolorit, interessanten Personen und einer plausiblen aber nicht durchschaubaren Krimihandlung. Dazu flüssig geschrieben, intelligent und witzig – ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!

  5. Cover des Buches Ernten und Sterben (ISBN: 9783954510795)
    Peter M. Hetzel

    Ernten und Sterben

     (24)
    Aktuelle Rezension von: pelznase
    Bei solch einem schönen und witzige Cover kann ich einfach nicht widerstehen, und wieso nicht mal ein Landkrimi? Allerdings kam ich bereits auf der ersten Seite ein wenig in's Trudeln. Albertine, Hubertus und Clementine, die drei musste ich erstmal auf die Reihe kriegen. Wer sind sie und wie stehen sie zueinander? Ich kann nicht gut damit, wenn mir Charaktere einfach so vorgesetzt werden und ich sofort in einem Dialog drin bin, der kaum Auskünfte über die Personen gibt.
    Es dauerte aber nicht lange, dann hatte ich raus, in welcher Beziehung die drei zueinander stehen. So richtig kennengelernt habe ich sie als sie im Gemüsebeet die ersten Leichen finden. In solch einer extremen Situation, die die drei mit bemerkenswerter Coolness meistern, wird natürlich der Charakter einer Person besonders deutlich. Ich mochte die leicht eingebildete Albertine mit ihrem oft bösen Sinn für Humor genauso gerne wie die resolute Köchin Clementine und den kauzigen Nachbarn Hubertus. Eine illustre Truppe, die viel Spass versprach.
    Es ist dann auch der Spass, der bei diesem Landkrimi im Vordergrund steht. Natürlich, es sind Morde geschehen. Das sorgt für Unruhe in dem kleinen Dorf, und bald schon sind auch andere Bewohner betroffen. Das ruft die Polizei auf den Plan, die sich allerdings nicht gerade mit Ruhm bekleckert, sodass Albertine, Hubertus, Clementine und der Dorf-Paparazzi Egon-Erwin es selbst in die Hand nehmen, den Mörder zu fassen. Das klingt so zwar richtig krimimäßig, aber die Ernsthaftigkeit normaler Krimis darf man trotzdem nicht erwarten. Das sei nochmal erwähnt, obwohl ich finde, dass man das dem Cover sofort ansieht.
    Der ernsthafte Krimi wird durch mehrere Faktoren spaßig sabotiert. Da wären zunächst die durchweg schrägen und kauzigen Charaktere, über die ich wirklich häufig lachen musste. Sie sind aber nicht nur witzig, sondern lassen auch durchblicken, welch ein Filz in dem Dorf herrscht. Das kann ich mir in solch einem Kaff gut vorstellen.
    Gelacht habe ich auch über Clementines, Albertines, Hubertus' und Egon-Erwins Ermittlungsarbeit. Die drei sind nun mal keine Detektive, geschweige denn bei der Polizei. Entsprechend chaotisch verlaufen oft ihre Nachforschungen, bei denen sie obendrein noch der Polizei in's Gehege kommen. Die widerum ist ebenfalls so eine eigene Sache für sich. Engagiert ist anders, im beruflichen Sinne zumindest. Dagegen sind die Ermittler sehr engagiert darin, einander das Leben schwer zu machen.
    Man merkt es sicher schon, in "Ernten und sterben" ist nichts und niemand so, wie man es aus Krimis sonst kennt. In vielerlei Hinsicht wird überspitzt und der Blick auf das Leben und die Menschen in dem Dorf ist oft ganz schön bissig. Glücklicherweise ohne dabei irgendwie albern oder platt zu wirken. So macht es Spass zu verfolgen, wie die Mörderjagd sich entwickelt.
    Auf die Gefahr hin zu spoilern muss ich aber sagen, dass ich mir die Auflösung anders gewünscht hätte. Ich mag es einfach lieber, wenn ich beim Lesen knobeln kann, wer der Täter ist und wieso er mordet. Entsprechend aufmerksam hatte ich gelesen, nur um am Schluss festzustellen, dass es keiner der Dorfbewohner ist, die man bisher kennengelernt hat. Umsonst geknobelt...

    Ich fand das Buch so lustig, dass ich es an zwei Abenden ausgelesen hatte. Es liest sich einfach viel leichter, wenn man dabei lachen oder zumindest grinsen kann. Da die Kapitel recht lang sind, kommt man mit jedem Kapitel ein gutes Stück im Buch und der Geschichte voran. Zahlreiche amüsante Dialoge lockern zusätzlich auf.

    Das Cover hat mir sofort gefallen. Ich finde einfach dieses Radieschen total witzig. Vor allem ist es schön doppeldeutig, eben weil Tote sich ja im sprichwörtlichen Sinne die Radieschen von unten anschauen. Andererseits ist es halt ein Gemüse, das gerne in Gärten angepflanzt wird. Nicht nur auf dem Land. Gegrinst habe ich auch über die Deckelinnenseiten mit dem wunderschön hässlichen Tapetenmuster. Ja, hier wird manches Klischee über das Leben auf dem Land ordentlich breitgetreten.

    Fazit: Ich werde sicher noch weitere Landkrimis lesen. Mir hat "Ernten und sterben" riesig viel Spass gemacht mit den kauzig-schrägen Charakteren, der turbulenten "Ermittlungsarbeit" und dem Einblick in's Dorfleben. Und auch wenn es kein ernsthafter Krimi ist, habe ich doch gespannt verfolgt, wie Albertine, Clementine, Hubertus und Egon-Erwin dem Täter auf die Spur kommen.
  6. Cover des Buches SoKo Heidefieber (ISBN: 9783455010633)
    Gerhard Henschel

    SoKo Heidefieber

     (32)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Armin Breddeloh absolviert eine nicht gerade erfolgreiche Lesung seines neuesten Romans "Heidefieber" in einer Buchhandlung irgendwo in der Lüneburger Heide. Die mangelnde Beachtung lässt den Autor grummelnd von dannen ziehen und schlägt tags darauf in große Aufmerksamkeit um: Denn Breddeloh wird im Teich des Städtchens ermordet aufgefunden. Übel zugerichtet wie eines der Opfer in seinen Romanen.

    Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Fischer nehmen sich des Falles an... der jedoch bald schon überregionale Kreise zu ziehen beginnt, da immer mehr Landkrimiautoren grausamst zu Tode kommen. Sie alle werden wie ihre Opfer umgebracht und der Verein deutschsprachiger Kriminalromanautoren sieht sich alarmiert... besonders Waldemar König. Dieser setzt die Polizei gewaltig unter Druck und nimmt schlußendlich die Sache selbst in die Hand. Frank Schulz hingegen - ebenfalls ein Landkrimiautor - bekommt es mit der Angst zu tun und setzt sich nach Griechenland ab und gerät damit vom Regen in die Traufe...

    Dies ist ein ganz interessanter Roman. Ein Roman, der unter dem Deckmantel eines Krimis daherkommt und zu Beginn mühsam von mir zwei Sterne erringt. Doch dann geht mir ein Licht auf... der 1962 geborene Autor Gerhard Henschel offeriert dem Leser gar keinen Krimi... sondern eine bösartige, abstruse und höchst vergnügliche Satire auf dieses recht beliebte Genre! Von da an steigert sich nicht nur das Amusement beim Lesen, sondern auch die Anzahl der Sternchen!

    Höchst selten ist mir ein Roman von einem/r deutschsprachigen Autor*in untergekommen, der mich herzhaftest lachen ließ und so abgedreht und doch intelligent meinen schrägen Sinn für Humor zu bedienen wußte. Henschel liefert auf den etwas mehr als 280 Seiten eine unglaubliche Menge skurrilster Morde ab und erzählt nebenbei eloquent von wunderbaren Essensfolgen, fantastischen Atemübungen und perfekten Managementmodellen. Genau beobachtend schildert er trotz absurdester Situationen genau und auf den Punkt gebracht die Fauna und Flora im Umfeld der Geschehnisse. Während die Polizei - dem Klischee entsprechend - den sich auftürmenden Leichen im In- und Ausland etwas hilflos gegenüber sieht, wächst der entführte, misshandelte und sich auf der Flucht von Griechenland über Albanien zurück nach Deutschland befindliche Frank Schulz über sich hinaus. Wenn man als Leser glaubt, es geht nichts mehr... dann kommt ein weiterer Schicksalsschlag für Schulz daher!

    Gerhard Henschel unterhält prächtigst mit diesen pointierten und griffigen Kommentaren auf den deutschen Kulturbetrieb und schafft es in einem Feuerwerk an genial abgedrehten Situationen, das ohnehin schon hanebücherne Genre des Landkrimis auf eine weitere Stufe der Absurdität zu heben. Eigentlich sollten es ja 5 Sterne werden... doch der Beginn, von dem man sich nicht abbringen lassen sollte (und der den übliche Krimikost gewohnten Leser befriedet), kostet die höchste Auszeichnung für diese überregional gelungene Satire!

  7. Cover des Buches Fuchs, du hast die Gans gestohlen (ISBN: B002UNEJPC)
    Ann Granger

    Fuchs, du hast die Gans gestohlen

     (108)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Meredith Mitchell & Alan Markbys zweiter Fall!

    Meredith freut sich auf ein Wiedersehen mit Alan Markby und erhofft sich endlich Ruhe von der aufreibenden Arbeitswelt als Diplomatin.

    Das Einleben in dem kleinen englischen Örtchen fällt Meredith auch dank ihrer Nachbarien Harriet leicht und macht Freude. Doch dann stirbt Harriet während einer Fuchsjagd. Meredith, die eingentlich keine Ahnung von dieser Sportart hat, erkennt dennoch, das hier irgendetwas nicht stimmt und schaltet Alan Markby ein, der natürlich direkt die Ermittlungen aufnimmt. Die Beiden geben ein unglaublich gutes Paar ab!

    Ein britisches Verwirrspielchen!
  8. Cover des Buches Warte, bald ruhest auch du (ISBN: 9783838706986)
    Ann Granger

    Warte, bald ruhest auch du

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Mir war nach CosyCrime zumute und ich mag es eigentlich, zwischendurch immer mal wieder Krimis aus "guten, alten Zeiten" zu lesen, in denen gegärtnert, viel Tee getrunken und analog ermittelt wird.

    Aber diese unrealistische, verkrampfte Nicht-Beziehungsgeschichte geht mir schon nach drei Bänden dermaßen auf den Wecker, dass ich die Reihe auch nicht weiter verfolgen werde. Die Autorin hätte es den beiden Protas ruhig zutrauen können, dass sie sich weiterentwickeln, schließlich sind das erwachsene Leute.

  9. Cover des Buches Messer, Gabel, Schere, Mord (ISBN: 9783838706979)
    Ann Granger

    Messer, Gabel, Schere, Mord

     (79)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Meredith Mitchell & Alan Markbys vierter Fall!

    Wohin mit den vielen nicht geliebten Tieren in Bramford? Das Grundstück soll jetzt einem Luxuslandhotel weichen und das alte Gemäuer wieder Profit einbringen. Dass sich Eric Schuhmacher damit keinen Gefallen tut, ist schnell klar als sich die Protestwelle durch das kleine britische Städtchen zieht.

    Jeder Widerspruch ist zwecklos, nur die Leiche, die am Eröffnungstag auftaucht, ist so gar nicht im Festaktprogramm vermerkt und ruft Meredith Mitchell und Alan Markby auf den Plan.

    Doch was sich also so leichter Plan vermuten lässt, stellt sich für Alan Markby dann doch als harte Ermittlungsnuss heraus! Klassisch brititsch!
  10. Cover des Buches Der Huf des Teufels (ISBN: 9783954511778)
    Bent Ohle

    Der Huf des Teufels

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Thaliomee

    Shelly Kutscher ist (amerikanischer) TV-Star und wird praktisch überall erkannt. Auch in Fischbach, wo sie den Hof ihres verstorbenen Großvaters übernimmt. Ihr Nachbar, Simon Langensalza, besitzt ein Gestüt, bei dem Shelly ihr Pferd unterstellt. Schnell freundet sie sich mit Simons Tochter an und entdeckt, dass merkwürdige Dinge auf dem Gestüt vor sich gehen. Als ein Mord geschieht, beginnt sie selbst Ermittlungen anzustellen und hat schnell einen Verdacht. Mit vielen Tricks und Tarnungen löst sie schließlich den Mordfall und lebt sich in ihrer neuen Heimat ein.


    Wie die meisten „Landkrimis“ ist auch dieser eher seicht geschrieben. Mit Lokalkolorit und Humor wird man durch die Geschichte geführt, bei der von Anfang an feststeht, wer die bösen Buben sind. Da ich selbst in der Region wohne, hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle doch ein wenig mehr Beschreibung gewünscht. Von Pferden und dem Reitsport habe ich keine Ahnung, darum geht es in dem Buch aber auch nicht wirklich.

    Vermisst habe ich die Rezepte, die mich in diesem Buch sehr gefreut hätten. Schließlich geht es das ein oder andere Mal ums Essen: Nicht zuletzt um den hier so geliebten Pinkel!


    Mein Fazit ist: Unterhaltsame Lektüre, schnell durchzulesen, mehr aber auch nicht.

  11. Cover des Buches Blaubeermorde (ISBN: 9783426516997)
    Mareike Marlow

    Blaubeermorde

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Subidu
    Von Anfang an hat mich die Geschichte der beiden Halbschwestern gefangen genommen. Unterschiedlicher, ob vom Alter, Wesen oder Beruf, können beide nicht sein, als sie sich bei einem Notar kennenlernen. Beide sollen gemeinsam im Elternhaus des Vaters für ein Jahr im Dorf Burgheide wohnen. Kaum zusammen gekommen, finden sie eine Leiche im See und schon sind beide in die Ermittlungen einbezogen, sehr gerne auch auf eigene Faust.

    Mit viel Humor, gekonnter Situationskomik und steigender Spannung, hat die Autorin hier einen sehr unterhaltsamen Regionalkrimi geschaffen, der nicht nur durch die zwei Protagonisten, sondern auch die vielen liebenswerten und sympathischen Nebencharaktere, die sehr gut ausgearbeitet sind, das Ganze abrunden.

    Die sehr bildlichen Beschreibungen von Land und Leuten, ob in Berlin oder in Burgheide haben mich gleich eintauchen lassen. Der flüssige und sehr ansprechende Schreibstil haben mich den Krimi leider viel zu schnell beenden lassen. Eine tolle Idee sind auch die zwei Rezepte, die von der Autorin beigefügt wurden.

    Ein tolles Cover, ein Regionalrimi ohne viel Blutvergießen und trotzdem sehr spannend, liebenswürdige Charaktere ... für mich verdiente fünf Sterne.

  12. Cover des Buches Segne's Gott (ISBN: 9783954510894)
    Ina May

    Segne's Gott

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dies war nun für mich der vierte und letzte der Landkrimis und er hat mir ausgesprochen gut gefallen, schon allein, weil hier die Dramaturgie stimmte. Der rote Faden war jederzeit erkennbar und die Handlung immer plausibel.

    Die handelnden Personen kamen ausgeprochen lebendig rüber und sind mir sehr ans Herz gewachsen. Trotz dichter Handlung gelang es der Autorin, jedem einzelnen eine unverwechselbare Persönlichkeit zu geben.

    Zwar war relativ schnell absehbar, wer hier der Böse ist, aber das tat der Spannung keinen Abbruch.
  13. Cover des Buches Wenn der Acker brennt (ISBN: 9783954511662)
    Brigitte Märker

    Wenn der Acker brennt

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Ein Pferd im Kornfeld (ISBN: 9783954514328)
    Marion Griffiths-Karger

    Ein Pferd im Kornfeld

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    In einem Dorf in der Lüneburger Heide geht normalerweise alles seinen gewohnten Gang. Es dreht sich viel um den Tourismus, die Pensionspferde und die Landwirtschaft. Bis auf einen schrecklichen Vorfall vor einigen Jahren, als die kleine Tochter von Luise auf dem Nachhauseweg von der Schule verschwand, gibt es keine dramatischen Vorkommnisse. Luise hat bis heute keine Ahnung, was damals mit ihrem Kind geschehen ist. Ihre Ehe zerbrach, ihr Mann zog fort, nur sie harrt noch immer im Dorf aus, falls ihre Tochter jemals wieder auftauchen sollte. Seit damals arbeitet sie in einem Gasthof als Kellnerin, wo sie Kost und Logis frei hat. Für sie ist jeder Tag wie der andere. Eines Tages kommt jedoch Aufregung ins Dorf.  Ein reiterloses Pferd läuft durch ein Kornfeld, im Sattel hängt noch der Stiefel des Reiters. Man findet den Reiter tot auf dem Boden liegend, sein Gesicht ist furchtbar zerschmettert worden. Ein tragischer Unfall? Leider nein, es stellt sich schon bald heraus, daß es Mord war. Das Opfer war zwar äußerst unbeliebt, auch Frau und Tochter weinen ihm kein Träne nach, doch warum ihn jemand ermorden sollte, scheint sehr rätselhaft.

    Die Ermittlungen in diesem Fall übernimmt Kommissar Villa, ein sehr gut aussehender Spanier, der unter den Frauen im Dorf für noch mehr Aufregung sorgt. Villa versucht hinter die Fassade der einzelnen Bewohner zu blicken. Schon bald erfährt er von Luises Schicksal und muss erkennen, dass der Fall ihrer vor Jahren verschwundenen Tochter mit dem aktuellen Fall sogar zusammenhängt.

    Ein solider und gut aufgebauter Krimi, der in einem Dorf in der Lüneburger Heide spielt. Die Atmosphäre des Landlebens kommt beim Lesen sehr gut rüber und auch die Protagonisten sind lebensnah geschildert. Die Spannung steigert sich stetig bis zum Ende und die Tätersuche ist so geschickt angelegt, dass der Leser erst gegen Ende die näheren Zusammenhänge erahnen kann. Ich wurde sehr gut unterhalten.
  15. Cover des Buches Mord stinkt zum Himmel (ISBN: 9783612259769)
    Andrea Busch

    Mord stinkt zum Himmel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Was mit einem dubiosen Klärwerk anfängt, endet mit einem fiesen Mord.

    Ina Dehler hat jetzt einen Mord aufzuklären und hat es auf dem Land mit ihren Ermittlungen nicht leicht, da alles hier über Beziehungen läuft. Da kommt ihr Katharina, die Übersetzerin gerade recht. Man stolpert über die Grube Messel und die ein oder andere Mülldeponie.

    Je mehr Ina Dehler und Katharina an dubiosen Machenschaften rund um die gebaute Kläranlage aufdecken, desto gefährlicher wird es, denn der Killer hat schon ein neues Ziel.

    Ein klassisch gut gestrickter Landkrimi mit einer guten Prise Humor.

  16. Cover des Buches Kraut und Rübchen (ISBN: 9783740802677)
    Elke Pistor

    Kraut und Rübchen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die 32-jährige Journalistin Katharina Rübchen erbt nach dem Tod ihrer Tante Marion ein Haus in Kleinhaulmbach. Eigentlich will sie die Liegenschaft möglichst schnell verkaufen, ist sie ja eine Stadtpflanze und kein Landei. Neugierige Nachbarinnen beäugen Katharina argwöhnisch und sprechen von einer Aufgabe, die sie nach dem Tod von Marion übernehmen soll. Alles recht vage. Keine spricht Klartext. Und so kommt es, dass die Fantasie der Reporterin mit ihr durchgeht, als sie ein altes Tagebuch findet. Dort beschreibt eine Frau namens Hilda, wie sie Frauen von ihren gewalttätigen Männern befreit.

    Einen besonderen Kick bekommt die Geschichte als die Polizei wegen eines kürzlich verstorbenen (Ehe)Mannes nachfragt.

    Katharinas Kopfkino beginnt sofort zu laufen. Sind ihre Vorfahrinnen Hilda und Tante Marion Mörderinnen?

    Erwartet die weibliche Dorfgemeinschaft, dass sie diese Gepflogenheit fortsetzt? 

    Meine Meinung: 

    Ein recht amüsanter Land-Krimi, der allerdings auch ernste Themen, nämlich Gewalt und Niedertracht in der Ehe bespricht. Schön sind die Lebensumstände der Vergangenheit dargestellt, in denen Männer ihre Frauen als Eigentum betrachten, mit dem sie nach Belieben verfahren können. Doch diese Männer haben nicht mit der subtilen Wehrhaftigkeit von Kräuterfrau Hilda gerechnet.  

    Die Autorin bringt die düster aufgeregte Stimmung in Kleinhaulmbach gut zur Geltung. Zu Beginn weiß der Leser nicht, worin diese ominöse Aufgabe für Katharina besteht. Nach und nach lüftet sich das Geheimnis. Ein Immobilienhai will aus dem idyllischen Dorf eine Shopping-City machen.

    Der Name des Immobilienspekulanten taucht bereits im Tagebuch Hildas auf. Auch der Altvordere hat mit ziemlich unlauteren Mitteln versucht, Grundstücke in seinen Besitz zu bekommen. Schließt sich hier der Kreis?  

    Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet. Alle haben so ihre Ecken und Kanten. Katharina wirkt trotz ihrer 32 Jahre manchmal wie eine Pubertierende, doch findet sie zu selbstkritischen Gedanken. Da ist zum Beispiel Nachbarin Mila, die auch nach Jahren als „Fremde“ im Dorf gilt, weil sie zugezogen ist. Oder Tierarzt Alexander oder Björn, Katharinas Chef und Lover in der Stadt. Das Match zwischen den beiden Männern hat mich sehr amüsiert. Vor allem als die Ziegen Björn Auto okkupiert und ruiniert haben.

    Ach ja, die Ziegen. Marion hat Katharina drei Ziegen und einen Ziegenbock hinterlassen, die ihrer Leidenschaft, auszubüxen und in fremden Gärten Pflanzen zu fressen, genussvoll frönen. Und dann gibt es noch Herrn Hoppenstedt, den einzigen Vertrauten Katharinas – einen Kater. 

    Der Schreibstil ist humorvoll und verheißt einige frohe Lesestunden. Gut gefallen haben mir die Pflanzenporträts, die zwischen den einzelnen Kapiteln eingeschoben sind. Hier sind auch höchst giftige  wie Blauer Eisenhut oder Fingerhut beschrieben. Vor der Verwendung dieser Pflanzen als Würze in Speisen wird eindringlich gewarnt! 

    Fazit: 

    Dieser Land-Krimi hat mich sehr gut unterhalten. Gerne gebe ich 5 Sterne.

  17. Cover des Buches Kraut und Rübchen (ISBN: 9783954511792)
    Elke Pistor

    Kraut und Rübchen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urururgroßmutter eine Serienmörderin war? Und noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Vor dieser Frage steht die Großstadt-Journalistin Katharina Rübchen, als sie auf dem geerbten Familienbauernhof alte Aufzeichnungen findet. Doch das ist nicht ihr einziges Problem, Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.Ich habe es " aus Versehen zweimal" gelesen, weil ich vergessen hatte es einzutragen. Und hab mir nach kurzer Zeit gedacht : " Egal das Buch ist so toll lies es nochmal":  Spannend sind halt die Sequenzen des Tagebuches. Hier wird auf ganz tolle Weise das Leben früher mit einer spannenden Krimihandlung vermischt. Und dieses Tagebuch hat Konsequenzen bis in die Jetztzeit. Klar es ist ein bisschen skurril und auf jeden Fall abgefahren und mit Sicherheit kein klassischer Krimi, aber wer sich einfach mal ganz toll unterhalten lassen möchte und  humorigen Tiefgang mag ist mit diesem Buch ganz toll bedient .
  18. Cover des Buches Wenn der Mähdrescher kommt... (ISBN: 9783954510740)
    Marion Griffiths-Karger

    Wenn der Mähdrescher kommt...

     (17)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    Der Krimi " Wenn der Mähdrescher kommt..." von Marion Griffiths-Karger spielt in den 70er Jahren in dem kleinen Dorf Birkendorf nahe Paderborn. Die beschauliche Ruhe wird durch den Fund eines Bauern tot auf dem Misthaufen gestört. Die Polizei kommt zu dem Ergebnis, dass dies ein Unfall war. Dann wird Elsbeth tot aufgefunden, es war wohl Mord und nun wird auch der Tod vom Bauern hinterfragt. War es wirklich nur ein Unfall?
    Dann wird auch noch unter einer Scheune ein Skelett gefunden.
    Die junge Studentin Marie ermittelt auf eigene Faust und kommt hinter dunklen und alten Geheimnissen.

    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, die Autorin versetzt mich mit ihren Beschreibungen in die 70er Jahre zurück. Frau Griffiths-Karger beschreibt die katholischen Dorfbewohner sehr einfühlsam und detailgetreu, stur und ziemlich mundfaul. Die Polizei hat absolut keine Chance an Informationen zu kommen.
    Gut gefiel mir die Liebesgeschichte zwischen Marie und ihrem "Tommy" Mark, schön, dass sie sich nicht von den Vorurteilen der Dorfbewohner hat verunsichern lassen.
    Mit dem plattdeutschen kam ich einigermaßen klar, vieles wurde mir im Zusammenhang dann doch verständlich. Der Humor der Autorin ist echt köstlich, ich habe viel gelacht.
  19. Cover des Buches Kirchwies (ISBN: 9783954510870)
    Hannsdieter Loy

    Kirchwies

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    ... ermittelt der Bürgermeister und eine Ärztin. Doch fangen wir am Anfang an... Thea Brommel wird nach der Einweihungsparty ihres neuerworbenen Hauses erschlagen und erwürgt und ohne Hose aufgefunden. Leider haben drei Straßenhunde schon an ihrem Fuß genagt, was die Ermittlungen nicht erleichtert. Der Bürgermeister, der früher bei der Mordkommission tätig war, überredet seine Münchener Kollegen, ihm die Ermittlungen zu übertragen. Schon allein, weil sie seine Liebhaberin war, ist ihm viel an einer Aufklärung des Mordes gelegen. Um nicht alleine ermitteln zu müssen, bittet er die Ärztin und ehemalige Boxerin Fritzi ihn zu unterstützen. So fühlt sich Campari gut aufgestellt, doch die Geheimnisse häufen sich und der Fall wird komplizierter, als man anfangs ahnen konnte...

    Hannsdieter Loy hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil. Der Fall ist gut gestaltet, da er immer wieder Passagen einbaut, in denen der "Todesengel" berichtet und so die Sicht des Mörders mit ins Spiel kommt. Die vielen Geheimnisse der Ermordeten passen perfekt in die etwas skurile Handlung und machen alles interessanter. Die Beziehung von Bürgermeister und Pater ist komisch und der Leser fragt sich immer wieder, warum dies denn so ist. 

    Der Krimi hat mir gut gefallen, allerdings hat mir etwas Spannung gefehlt. Durch die etwas skurile Handlung ist das Buch immer interessant und ich habe immer wissen wollen, wer den nun der Mörder war.

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