Bücher mit dem Tag "landshut"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "landshut" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Schweinskopf al dente (ISBN: 9783423214254)
    Rita Falk

    Schweinskopf al dente

     (565)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Auch Band 3 hat mich vollkommen überzeugen können: Der Eberhofer Franz, wirkt chaotisch wie eh und je, hat gleichzeitig aber nie was von seiner Art und seinem autentischen Auftreten verloren. 

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die "Hintergrundhandlung", die die verschiedenen Bände in der richtigen Reihenfolge erkennen lässt, gelungen ausgebaut wurde, ohne zu sehr in den Fokus zu rutschen, dass man das Gefühl bekommt etwas verpasst zu haben, sollte man beispielsweise den Vorgänger nicht gelesen haben. 

    Wie immer in den Büchern von Rita Falk ist es gelungen, die Charaktere zwar relativ simpel, aber dennoch recht vielschichtig zu gestalten. Da ich aber auch ihre Bücher Hannes und Funkenflieger gelesen habe, weiß ich, dass bei der Autorin in diese Richtung noch mehr ginge, was mich dazu führt, einen Stern abzuziehen. 

    Ehrlich gesagt, hat mich auch der Fall als solcher nicht so ganz in seinen Bann gezogen. Bitte nicht falsch verstehen: Das Buch war gewohnt lustig und auch spannend, aber dennoch wollte bei mir der Funke einfach nicht so wirklich überspringen, was aus dem sehr guten ein nahezu perfektes Buch gemacht hätte. 

     

    Fazit:

     

    Für mich sicher nicht der beste Band der Reihe aber sicherlich auch nicht der schlechteste Kriminalroman.... Ein sehr guter unterhaltsamer Roman, der Lust auf mehr machte. 

  2. Cover des Buches Zwetschgendatschikomplott (ISBN: 9783423216357)
    Rita Falk

    Zwetschgendatschikomplott

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Zauberhafte_Buchseiten_x3

    》Du hast nicht zufällig einen stinkenden grünen Brei, der sie Smoothie nennt, mit Ti-Äitsch?《 

    ▪︎Meinung: Auch beim 6. Fall, für den Eberhofer, musste ich wieder herzhaft lachen. Ich finde den Humor von Rita Falk einfach witzig!

     Birkenberger teilt dem Eberhofer mit, dass eine Krähe ihm einen abgetrennten Finger gebracht hat. Weil Franz aber keine Lust hat nach einer Leiche zu suchen, macht Rudi das allein und wird fündig. Nun muss der Eberhofer doch noch ermitteln und sich mit 3 Frauenmorden rumschlagen. 

    Die Dialoge zwischen dem Eberhofer und dem Birkenberger waren wieder sehr witzig. Die beiden benehmen sich wie ein altes Ehepaar. Auch die anderen Charaktere aus Niederkaltenkirchen waren wieder höchst amüsant. Besonders die Oma ist mir sehr ans Herz gewachsen. 

    Der Schreibstil von Rita ist klasse. Locker und flüssig, so wie es sein soll. Die Bücher sind super für ein paar schöne Lesestunden zwischendurch. Ich freue mich schon auf Band 7. 

  3. Cover des Buches Dampfnudelblues (ISBN: 9783423219112)
    Rita Falk

    Dampfnudelblues

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Dani_Kunze

    Spannender und witziger regionaler Krimi. Ist mal was anderes und werde mir weitere Bücher von der Reihe kaufen. 

  4. Cover des Buches Grießnockerlaffäre (ISBN: 9783423214988)
    Rita Falk

    Grießnockerlaffäre

     (457)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Leider war der 4te Band nicht der Beste. Ich fands irgendwie sehr unheimlich, dass der Vater seine eigene Tochter schwängerte, erinnerte mich an "Die Farbe Lila". Klar, es kann auch in Wirklichkeit passieren, dass solche Menschen gibt, aber damit muss man umgehen können beim lesen, ich kann es nicht.

    Das einzige Positiv ist, die Hintergrund Geschichte von Oma Leni, wie sie Paul kennenlernte, der leibliche Opa von Franz.
    Wie Leni immer Grießnockerl gekocht hat für ihre erste Liebe und sich bis Ende um Paul gekümmert hat, was sehr süß ist, dass das ältere Paar eine "Affäre" haben.

    Leider gibt für mich nur 1 Stern für den vierten Band. Der Film war genauso schrecklich wie das Buch. Dafür habe ich mehr Begeisterung an den anderen Bänder von Eberhofer.

  5. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423253918)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.010)
    Aktuelle Rezension von: Autor_Thomas_Imre

    Im bayrischen Dialekt geschriebener Roman - sehr humorvoll wird der Bezeichnung Provinzkrimi gerecht. Liest sich schnell und einfach. Ein Glossar mit den wichtigsten Dialektbegriffen ist angehängt, genauso wie die Kochrezepte von Eberhofers Oma. Diese trägt wahrlich zur Unterhaltung bei.

  6. Cover des Buches Grießnockerlaffäre (ISBN: 9783862312047)
    Rita Falk

    Grießnockerlaffäre

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Oma erlebt nochmal die Liebe. Der Paul, ihre Jugendliebe ist gekommen und bringt den ganzen Hof beim Eberhofer durcheinander. Nichts ist wie es vorher war. Der Papa ist megaeifersüchtig, da die Oma sich fast nur noch um den Paul kümmert und der Franz findet es doof, weil jetzt oft die Küche einfach kalt bleibt.
    Zudem gerät er noch selbst in Mordermittlungen als Täter, denn ein Kollege der PI Landshut wurde mit dem Eberhofer seinem Hirschfänger ermordet.

    Das Cover hat wieder die typische Eberhofertapete und den Tisch mit den für die jeweilige Folge prägnanten Zutaten. In diesem Fall ein paar Rosen im Milchkrug und ein Lebkuchenherz von der Dult.

    Christian Tramitz verkörpert die Eberhofers für mich einfach genial. Es ist inzwischen der 4.oder 5. Eberhofer den ich mir angehört habe.
    Ich liebe die Personen auf dem Hof und auch die in Niederkaltenkirchen. Den Papa der Joints raucht und Beatles hört, den Franz der im Saustall mit seinem Hund Ludwig wohnt und immer wieder in seinem Job als Dorfpolizist die Mordfälle in und um Niederkaltenkichen lösen muss, Susi seine Dauerfreundin, die Oma die in diesem Fall nun endlich auch mal eine größere Rolle bekommt und das späte Glück mit ihrem Paul erlebt, der näselnde Moratschek, der Simmerl, der dem Paul seine geliebten Fleischpflanzerl und Leberkäsebrötchen verkauft,cder Rudi der dem Franz bei seinen Ermittlungen mit Rad und Tat zur Seite steht und noch viele mehr.

    Wie immer gibt es viel zum Schmunzeln, aber auch ein paar traurige Momente. So startet es dieses Mal schon mit der Beerdigung der Oma und ich musste gleich schlucken, da ich sie so ins Herz geschlossen hatte. Wie gut das sich sofort in der ersten Minute noch rausstellt, das es sich um Susi´s Oma handelt die sie da zu Grabe tragen.
    Und so geht es in diesem Fall auch wieder hoch her und es gibt Verwicklungen die vorher nicht so absehbar waren. allerdings zeigte sich mir der Franz hier auch von einer Seite die ich nicht so wirklich an ihm mag. Aber wer ist schon perfekt.

    Ich kann die Folge allen Eberhoferkrimifans auf jeden Fall empfehlen.

  7. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (307)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  8. Cover des Buches Allerheiligen (ISBN: 9783548284866)
    Richard Dübell

    Allerheiligen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Mir hat als Erstes das tolle düstere Cover gefallen. Ein Eyecatcher und im Buchladen hätte ich dadurch sofort zu diesem Buch gegriffen.
    Polizeihauptmann Peter Bernhard wird aus seinem ruhigen Job in Landshut herausgerissen, denn ein gefährlicher Geiselnehmer hat sich genau seine ruhige Heimatstadt für seine Taten und zum Untertauchen ausgesucht. Auch hat er private Probleme mit seinem nervigen Vater, der der Ahnenforschung verfallen ist, aber dazu hat Peter jetzt überhaupt keine Zeit.
    Hilfe findet er bei seiner Kollegin Flora Sander. Ich will hier auch nicht zuviel verraten, nur das es sehr spannend wird.
    Alles beginnt damit, das die Beiden ein gefesseltes fast nacktes Liebespaar vor einer Kirche finden. Auffallend ist das die beiden Geiseln unversehrt sind.
    Auch die Münchener Kripo ist an dem Fall interessiert, da auch dort eine ähnliche Geiselnahme passiert ist. Man vermutet, das es sich hier um den gleichen Täter handelt. Deshalb führt auch der Weg Harald Sanders von der Polizei München nach Landshut. Harald Sander ist der Ex- Mann von Flora Sander, was nicht unkompliziert ist, zumal auch Peter Bernhard sich in Flora verliebt hat.
    Es handelt sich hier um einen tollen Krimi der mich sehr positiv überrascht hat, da der Autor ja sonst nur historische Romane schreibt. Der Autor hat einen guten und fesselnden Schreibstil und mich hat sein Debüt-Krimi 100% überzeugt. Ich hoffe er wird in diesem Genre noch oft tätig sein.

  9. Cover des Buches Der Tuchhändler (ISBN: 9783404129355)
    Richard Dübell

    Der Tuchhändler

     (65)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1475: Kurz vor der „Landshuter Hochzeit“ wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie sich herausstellt, gehörte sie zum Gefolge der Braut. Will etwa jemand die Hochzeit verhindern? Peter Bernward, früher Assistent des Bischofs von Augsburg, jetzt Kaufmann in Landshut wird damit betraut, heimlich Nachforschungen anzustellen und den Mörder noch vor den Hochzeitsfeierlichkeiten zu ermitteln …

    Selten ist es mir so schwer gefallen, einen Roman zu bewerten. Richard Dübell ist bekannt für seine historischen Romane und dieses ist der erste einer fünfteiligen Serie mit Peter Bernward. Der historische Teil ist auch gut gelungen, der Autor berichtet ausführlich über die historischen, politischen und auch baulichen Hintergründe, das ist sehr interessant zu lesen, behindert jedoch etwas den Lesefluss und hemmt die Spannung. Dass Richard Dübell ausführlich recherchiert hat, merkt man dem Roman an und ein Nachwort gibt zudem Aufschluss über Fakten und Fiktion. Auch die abgedruckte Karte ist äußerst nützlich. Besonders hat mir gefallen, dass einem beim Lesen vor Augen geführt wird, welch ein Gewaltakt Planung und Ausführung der Hochzeitsfeierlichkeiten gewesen sein muss.

    Da es sich aber nicht um einen rein historischen Roman handelt sondern auch um einen Kriminalroman und dieser Teil weniger gut gelungen ist, erhält der Roman von mir einen deutlichen Punktabzug. Der Fall selbst ist sehr verworren, Peter Bernward erscheint nicht sehr kompetent und auch die Auflösung hat mich enttäuscht, ohne zu spoilern kann ich aber nur sagen, dass letztlich weniger dahintersteckte als gedacht und zudem nicht Peters Ermittlungsarbeit ausschlaggebend war sondern eine gute Portion Glück.

    Die Geschichte wird in Ich-Form aus Peters Perspektive erzählt, was seine Inkompetenz noch deutlicher macht. Gelungen ist allerdings Peters Charakterentwicklung vom zunächst gebrochenen Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau sieben Jahre vorher vor der Welt und auch vor seinen Kindern zurückzog und nun langsam wieder nach vorne zu sehen lernt.

    Auch andere Charaktere gefallen mir gut, z. B. der patente Apothekersohn oder der polnische Ritter, letzterer sogar eine reale historische Persönlichkeit.

    Lesen lässt sich der Roman recht flüssig, solange man sich für umfängliche Ausführungen über die Hintergründe interessiert. Wer nur über einen interessanten Kriminalfall lesen möchte, wird sich eher langweilen und eventuell sogar geneigt sein, Seiten zu überfliegen. Aber auch wer sich für die Hintergründe interessiert, wird gelegentlich ungeduldig werden, weil die Ermittlungsarbeiten so gar nicht in Gang kommen.

    Auf Grund der Kritikpunkte, die ich für schon recht gravierend halte, vergebe ich nur drei Sterne und hoffe, dass die weiteren Peter-Bernward-Romane spannender geschrieben sind und Peter Bernward dort als Ermittler mehr Profil entwickelt. Dennoch empfehlenswert, gerade wegen des historischen Anteils.

  10. Cover des Buches Bisduvergisst (ISBN: 9783839210345)
    Friederike Schmöe

    Bisduvergisst

     (33)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16
    ~~~
    Titel: Bisduvergisst (Bd 3 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, leichter Thriller
    Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
    Erschienen:  2010
    Seitenanzahl: 274 + 9 Seiten Werbung
    ~~~

    Zeit des Vergessens - Sommer 2009, während der "Landshuter Hochzeit". Als die 82-jährige Irma Schwand die niederschmetternde Diagnose Alzheimer erhält, beauftragt sie die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Die Autobiografie ist für ihre Enkelin Julika bestimmt. Doch kurz nach dem letzten Interview mit Irma wird das Mädchen ermordet aufgefunden. Während der Kokon des Vergessens sich immer enger um die alte Dame schließt, entdeckt Kea, dass Irma jahrzehntelang einen Mord gedeckt hat - eine Tat, die in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs geschah...

    Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken beschäftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten Romane, hat sie sich in der Krimiszene längst einen Namen gemacht. Bisduvergisst ist nach Schweigfeinstill und Fliehganzleis der dritte Band ihrer Krimiserie um die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.


    Meine Meinung:
    Bei dem Cover handelt es sich um ein typisches Friederike Schmöe (und für die Kea Laverde Reihe typisches) Cover. Relativ schlicht gehalten und gibt schon mal einen Hinweis auf den Mordfall, der in diesem Buch behandelt wird. Auch der Titel gefällt mir gut und gibt natürlich auch schon ein paar Hinweise auf das Hauptthema dieses Bandes. Nämlich das Vergessen. Wie ich immer sage, durch das Cover wäre ich wahrscheinlich nicht auf das Buch gestoßen, aber dafür auf den Titel. Im Endeffekt hat mir meine Mutter Friederike Schmöe empfohlen, weswegen ich diese Reihe angefangen habe und dieser Teil kommt nun mal als nächstes.
    Der Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr gut. Er ist eher locker und leicht verständlich. Das Buch lässt sich fliesend lesen und man wird gleichzeitig gut unterhalten und muss dabei keine anstrengende Kopfarbeit verrichten. Also alles in einem perfekt. Das einzige was mir vielleicht aufgefallen ist, dass es in diesem Teil ein paar plötzliche Sprünge gab. Zum Beispiel fand die Unterhaltung in einem Haus statt und plötzlich waren sie im Auto. Ohne einem Absatz dazwischen. Aber das war im ganzen Buch vielleicht 2-3 Mal so. Also nur eine Kleinigkeit. Was mir noch gut gefallen hat, waren die Zitate/Sprüche, die vor jedem neuem Kapitel angeführt wurden. In den anderen Teilen war das nämlich nicht so.
    Das Thema fand ich mal wieder interessant. Diesmal ging es um die Krankheit Alzheimer und um das Vergessen. Eine schwierige Krankheit, die viel Trauer und Schmerz mit sich bringt. Schmöe hat die Kapitel, in denen Irma (die Alzheimer hat) erzählt, in einem bestimmten Schreibstil gehalten. Dieser Schreibstil machte einem die Verwirrtheit und die intensiven Gefühle, die Irma umschwirrten, sehr deutlich erkennbar und genau das hat diesen Teil "Bisduvergisst" zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
    Es gibt, wie im vorherigen Teil, Zeitsprünge. Diesmal in die Jahre um 1945. Im letzten Teil war mir das zu viel Geschichte und vorallem zu viel Politik. Aber diesmal hat es mir sehr viel Spaß gemacht in diese Zeit einzutauchen und mitzuerleben. Übrigens (das schreibt Schmöe am Schluss) beruht diese Geschichte teilweise auf wahren Begebenheiten - das macht es umso interessanter.
    Auch tauchen wieder neue spannende Charaktere auf, die es für die Hauptprotagonisten schwerer und leichter machen. Diesmal fand ich insbesondere Yoo Lim und Herr Leitner besonders toll. Ich hoffe, dass die beiden nochmal irgendwann auftauchen oder wenigstens ab und zu mal auftauchen. 
    Außerdem beschäftigt sich Schmöe in jedem Buch mit einer neuen Umgebung und deren Besonderheiten (vorzugsweise in Deutschland). Diesmal werden wir in das bunte Geschehen der Landshuter Hochzeit geworfen. Ich mag das sehr gerne, dass ich während ich einer fiktiven Geschichte nachgehe, auch viel über bestimmte Gebiete und Bräuche erfahre. Deswegen lese ich auch so gerne diese Buchreihe.
    Alles in einem hat mir das Buch wieder gut gefallen. Sowohl Schreibstil als auch Charaktere, Idee und das Ende haben gut harmoniert und haben mich ausgesprochen gut unterhalten.

  11. Cover des Buches Die Pestärztin (ISBN: 9783828993181)
    Ricarda Jordan

    Die Pestärztin

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Petzi_Maus
    Kurz zum Inhalt:
    Mainz, 1348: Die Christin Lucia wird als Kind einer Prostituierten geboren, die bei der Geburt ums Leben kommt, und von einer mildtätigen Judenfamilie als Mündel aufgenommen. Ihr großes Vorbild ist (eine heilkundige Maurin) die Hebamme und Heilerin Al Shifa, die sie viel über Medizin lehrt und sie auch aus dem großen Buch des Ibn Sina lesen lässt.
    Als erwachsene Frau heiratet Lucia den Pestarzt Clemens von Treist. Gemeinsam sagen sie dem schwarzen Tod den Kampf an.
    Als Clemens vermeintlich an der Pest stirbt, arbeitet sie weiterhin als Pestärztin. Doch die Stimmung in der Stadt schlägt um, und sie muss fliehen. In Landshut gibt sie sich als ihre verstorbene jüdische Freundin aus und schleicht sich so in deren Familie. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein. Durch einen glücklichen Zufall klärt sich ihre Herkunft auf. Und am Ende gibt es für Lucia noch eine große Überraschung.


    Meine Meinung:
    Ricarda Jordan schafft es, die Zustände der damaligen Zeit lebensecht darzustellen; man fühlt sich gleich direkt ins 14. Jahrhundert hineinversetzt. 
    Es ist spannend, Lucias Aufwachsen und ihren Werdegang als Pestärztin zu verfolgen. Lucia ist eine starke Frau.
    Der Titel ist leider etwas irreführend, denn Lucias Tätigkeit als Pestärztin macht nur einen kleinen Teil der Geschichte aus. Aber auch Lucias Leben und die Probleme und Ängste aufgrund ihrer falschen Identitätsannahme sowie die Aufklärung ihrer Herkunft sind interessant zu hören, reichen jedoch leider nicht mehr an den Teil, wo sie mit ihrem Mann als Pestärztin tätig war, heran. Über ihre Jahre als Pestärztin hätte ich gerne mehr erfahren.

    Die Geschichte wird von Dana Geissler gesprochen, die eine angenehme ruhige Stimme hat und gut betont.


    Fazit:
    Kurzweiliger Mittelalter-Roman über eine starke Frau, die der Pest den Kampf ansagt. Für mich persönlich hätte es mehr um den Kampf gegen den schwarzen Tod gehen können, denn dieser Teil macht nur ca. ein Drittel der gesamten Geschichte aus. Das Hörbuch hat mich trotzdem gut unterhalten, und hat eine angenehme Sprecherin, und ich vergebe deshalb 4 Sterne.
     
  12. Cover des Buches Die Pestärztin (ISBN: 9783404270682)
    Ricarda Jordan

    Die Pestärztin

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3
    In diesem Buch entführt uns die Autorin in eine für uns unvorstellbare Zeit des Mittelalters. In eine Zeit, in der die Medizin nicht fortgeschritten war, Menschen für Ihre Abstammung gestorben sind und vor allem Frauen nichts richtig wert waren. Es geht um den Weg eines Findelkindes. Das Buch hat mich in vielen Dingen erschreckt und gleichzeitig fasziniert. Zwischendurch habe ich ein bisschen pause gebraucht, um das gelesene zu verarbeiten, so krass war es für mich. Wenn es sich auch manchmal etwas gezogen hat, fand ich es sehr sehr spannend. Ich war am Ende freudig überrascht über dieses doch positive Happy End. Die Frauen, die sich mit ihren arrangierten Ehen angefreundet haben, haben für mich den überhaupt größten Mut gezeigt. Vor allem fand ich es faszinierend, wie die Medizin sich nach und nach verändert hat. 
  13. Cover des Buches Glöckchen, Gift und Gänsebraten (ISBN: 9783426512777)
    Johannes Engelke

    Glöckchen, Gift und Gänsebraten

     (12)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Von drauß’ vom Walde komm ich her – Ich muss euch sagen, gemordet wird sehr! In der besinnlichen Adventszeit wird quer durch Deutschland geplündert, gemeuchelt und verscharrt. 24 namhafte Regiokrimi-Autoren packen die Rute aus, bis der Christbaum die Nadeln verliert. Und dabei segnen nicht nur Gänse und Karpfen das Zeitliche …                 


    Cover: Das Cover ist wirklich passend gestaltet. Ein Kranz aus kleinen Tötenköpfen um den weißen Titel auf roten Grund. Sehr weihnachtlich und trotzdem mördermäßig angehaucht. 


    Story: 24 Kurzkrimis mit weihnachtlichem Hintergrund. Auf nur wenigen Seiten haben es die verschiedenen Autoren geschafft, Spannung zu erzeugen. Manche Geschichten waren eher was leichtes, manche eher mit Humor versetzt. Nicht alle Geschichten konnten mich überzeugen, aber die meisten habe ich sehr genoßen. Es hat wirklich Spaß gemacht jeden Tag einen Kurzkrimi zu genießen, vor allem wenn man mal den Weihnachtsstress aus einer etwas anderen Sicht sehen wollte. Für Krimifans ein gelungenes Weihnachtsgeschenk!

  14. Cover des Buches Tod aus elf Metern (ISBN: 9783897054394)
    Jörg Heinrich

    Tod aus elf Metern

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches G'heirat werd, hams gsagt … (ISBN: 9783866467903)
    Heidi Eichner

    G'heirat werd, hams gsagt …

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Böse sind die anderen (ISBN: 9783869136332)
    Markus Flexeder

    Böse sind die anderen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: gunni

    Interessante Schreibe, spannend, viel Lokalkolorit, sehr gelungen! Nur: An einer Stelle .... wäre es nicht auch etwas weniger blutrünstig gegangen?
    Ansonsten: Toller Krimi, in deren Zentrum die Landshuter Hochzeit (für Insider: LaHo ;) ) steht und bei dem eine rechtsextreme Gruppe eine unrühmliche Rolle spielt. Empfehlung: Lesen!
  17. Cover des Buches Landshut (N) (ISBN: 9783860382721)

    Landshut (N)

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Mogadischu (ISBN: 9783426781913)
    Timo Kortner

    Mogadischu

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Chelsea
    Dieses Buch erzählt sehr detailreich die Hinführung zum Ende der RAF. Da es sich um eine reale Geschichte handelt, geht das Buch natürlich noch mehr unter die Haut. Ich fand das Buch sehr spannend und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Kann das Buch nur weiterempfehlen, undzwar nicht nur da es spannend ist, sondern da es auch bildet.
  19. Cover des Buches Himmelfahrt (ISBN: 9783548284873)
    Richard Dübell

    Himmelfahrt

     (44)
    Aktuelle Rezension von: bine525
    Hauptkommissar Peter Bernward hat durch das Ende einer Beziehung Probleme mit seiner Polizeipartnerin und wird deshalb in Folge von ihr separat auf einen anderen Fall angesetzt. Seine ehemalige Partnerin erhält die junge und unerfahrene Kollegin Tanya an ihre Seite. Zu der katastrophalen Hochwasserlage in Landshut bei der die ganze Stadt fast rund um die Uhr beschäftigt ist, kommen nun Mord und Todschlag auf die Kripobeamten zu. Peter leidet zwar an Eifersucht, aber hartnäckig und unnachgiebig ermittelt er über die Grenzen seines eigenen Falles hinweg und erhält sogar Hilfe und Beistand von seinem Vater. Doch wer wird das nächste Opfer sein?
    Der Krimi, der in Landshut spielt, hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend bis zu Schluss, und das kommt mit einem für mich überraschenden Ende. Ohne den Vorgängerkrimi zu kennen, hatte ich keine Mühe mich in die Geschichte hineinzuversetzen und die geschehenen Ereignisse zu verstehen. Etwas enttäuscht war ich aber, das für einen bayrischen Krimi viel zu selten der dort übliche Dialekt verwendet wurde. Dafür kommen für meinen Geschmack zu viele Beschreibungen von Landshut vor die bei denen mein Spannungsbogen immer wieder etwas zusammengesunken war. Gut fand ich hingegen die gezeigte Verletzbarkeit von Polizisten und das es eben keine Übermenschen sind die nie Angst haben. Die Personen sind allesamt sehr gut beschrieben, und vor allem Connor als bayrischer Schotte bringt ein wenig "Exotik" mit in diese Geschichte. Und am Ende wurde mir sogar der Titel des Buches klar...
  20. Cover des Buches Täuscher (ISBN: 9783423215749)
    Andrea Maria Schenkel

    Täuscher

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    Ich habe schon viel von Andrea Maria Schenkel gehört, daß ich ihre Romane "Tannöd" und später dann "Kalteis" unbedingt lesen müsse, daß mir ihre Bücher bestimmt gefallen würden etc. Nun habe ich also ihr neuestes Buch "Täuscher" gelesen. Es ist mit Sicherheit gut geschrieben, sprachlich flüssig, inhaltlich interessant, Aufbau spannend.

    Es geht um einen Doppelmord in einer süddeutschen Kleinstadt im Jahr 1922. Ermordet wurden eine Klavierlehrerin und ihre kranke Mutter, verdächtigt wird der Geliebte der ersteren. In Zeitsprüngen laufen nun Gerichtsverhandlung und Vorgeschichte nebeneinander ab, man erfährt mehr über die Opfer und den angeblichen Täter, über das damalige Justizsystem und den Umgang mit der zu dem Zeitpunkt noch möglichen Todesstrafe.

    Und wie schon oben gesagt, eigentlich gibt es nichts zu mäkeln. Nur blieben die Personen für mich seltsam unscharf, im Grunde hat mich wenig interessiert, was mit ihnen passiert. Ich habe keinen Einstieg gefunden in diese Geschichte, keinen Punkt an dem mein Interesse stärker erwacht wäre. Ja, ich habe das Buch in einem Zuge gelesen, es ist nicht so umfangreich, und ich habe auf den springenden Funken gehofft, leider vergeblich... Was wirklich schade ist, denn dieses Buch ist gut gemacht und hat alles, was einen guten Kriminalroman ausmacht. Nur eben nicht für mich.

  21. Cover des Buches Riemenschneider (ISBN: 9783492950749)
    Tilman Röhrig

    Riemenschneider

     (46)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Ich hatte mich sehr auf das Werken und Wirken sowie das Leben von Tilmann Riemenschneider gefreut und wurde auch zu Anfang nicht enttäuscht. Mit viel Gespür und Gefühl für die damalige Zeit schafft der Autor spielend dem Leser genau dieses Gefühl zu vermitteln. Mit viel Liebe zum Detail lässt er ihn teilhaben am Leben im Mittelalter. Doch dann beginnt er meiner Meinung nach sich ein wenig zu verzetteln. Zu viele Schauplätze sollen in diesem Buch Platz finden, zu viele Personen Gehör. Er schweift ab vom eigentlichen Thema und verliert sich in endlosen Fehden, Affären und Intrigen, reist mit dem Leser nach Italien und quer durch Deutschland und verliert den Anschluss an die eigentliche Geschichte. Schade, aber nach guten zwei Dritteln hatte ich keine Lust mehr und habe abgebrochen. Es war mir einfach zu mühselig geworden. 

    Witzig finde ich aber, dass der Autor und der Hauptprotagonist den gleichen Vornamen tragen … ob ihn das dazu bewogen hat, den Künstler als Romanfigur zu wählen?

  22. Cover des Buches Der Goldschmied (ISBN: 9783898977487)
    Roland Mueller

    Der Goldschmied

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    London 1115. Im Alter von dreizehn Jahren hat Gwyn Carlisle, ein Junge von niederem Stand, das große Glück, beim besten Goldschmiedemeister Londons eine Lehrstelle zu bekommen. Rasch zeigt sich seine besondere Begabung und bald darf er sich ‘Faber aurifex‘ nennen. Doch nicht alle sind begeistert von seinem Talent, die Inquisition vermutet hinter seinem Können das Werk des Teufels. Sein Meister erkennt rechtzeitig die Gefahr und schickt den Gesellen auf Wanderschaft. Es erwartet Gwyn ein aufregendes Leben, viel Anerkennung und Ehre für seine außergewöhnlichen Arbeiten und eine große Liebe. Aber auch Fresenius van Straaten, Großinquisitor der Heiligen Kirche, verfolgt seinen Weg bis nach Rom …

    Sehr viel, für mein Empfinden zu viel, hat der Autor in diesen Roman reingepackt. Anfangs macht es Spaß, die Entwicklung des jungen Goldschmieds zu verfolgen und ihn auf seiner Reise zu begleiten. Doch irgendwann wird die Geschichte vorhersehbar. Unser Protagonist stolpert von einem Abenteuer ins nächste, kommt irgendwo an, hat sofort Erfolg, wird geschätzt und anerkannt und erweist sich dann irgendwie als Held. Er ist der treffsicherste Bogenschütze, ein heldenhafter Kämpfer und mutiger Vermittler zwischen kriegerischen Lagern. Er überquert bei Schnee und Eis die Alpen, wird in Venedig dazu auserwählt in den Orient zu reisen um Handelsbeziehungen anzuknüpfen und landet in Rom in den Fängen der Inquisition. Für Leser die solche abenteuerlichen Geschichten lieben ist dies gewiss die passende Lektüre.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die wörtlichen Reden sind sprachlich etwas der damaligen Zeit angepasst. Die Personen sind gut beschrieben, so dass man sie sich optisch vorstellen kann, doch leider fehlt es ihnen an Tiefgang. Sie können den Leser nicht fesseln, denn man erfährt kaum etwas über ihre Motive und die Hintergründe ihrer Handlungsweisen. Recht anschaulich hingegen ist das Goldschmiedehandwerk erklärt, das Vorgehen und die Arbeitsweise bei der Anfertigung besonderer Stücke. Die Kunst des Bogenschießens und der Pfeilmacher wird ebenso detailgetreu geschildert wie die im Mittelalter üblichen Sitten und Gebräuche, den Einfluss der Kirche und die Macht der Inquisition.

    Leider endet das Buch sehr abrupt, die Geschichte hat keinen ordentlichen Schluss, alles bleibt offen. Dies ist wohl im Hinblick auf die Fortsetzung des Romans so geplant, aber bedauerlicherweise ist dies nicht im Sinne der Leserschaft. 
  23. Cover des Buches Aus dem Schatzkästlein der Landshuter Sagen (ISBN: 9783931091989)
  24. Cover des Buches Deutscher Herbst (ISBN: 9783499221637)
    Friedrich Christian Delius

    Deutscher Herbst

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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