Bücher mit dem Tag "landsitz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "landsitz" gekennzeichnet haben.

103 Bücher

  1. Cover des Buches Die Schattenschwester (ISBN: 9783442313969)
    Lucinda Riley

    Die Schattenschwester

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa92

    Nun habe ich auch den dritten Teil der sieben Schwestern Reihe gelesen und muss sagen, dieser hat mir um Längen besser gefallen als der zweite Teil (welchen ich aber auch nicht schlecht fand). Mit Star konnte ich mich persönlich bislang am meisten identifizieren, da ich selbst eine eher introvertierte Person bin. Auch der bekannte Wechsel zwischen der Gegenwart (in dem Fall allerdings 2007) und dem Anfang des 20.Jahrhunderts war wieder sehr spannend (wobei mir die Geschichte von Flora fast besser gefallen hat). Ein weiteres Highlight war für mich außerdem das die Geschichte in England spielt welches mein absolutes Lieblingsland ist. 

    Ich bin gespannt auf den vierten Band in dem es dann um Cece gehen wird. 

  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.238)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  3. Cover des Buches Daringham Hall - Das Erbe (ISBN: 9783404171378)
    Kathryn Taylor

    Daringham Hall - Das Erbe

     (291)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Ich gebs zu: Ein absoluter Covergriff. Man darf ja wohl noch hoffen, dass sich hinter solch hübscher Verpackung auch ein überzeugender Inhalt verbirgt. Noch dazu hatte ich eine positive Rezension im Hinterkopf. Mein Fall war es aber letztendlich definitiv nicht. Es mutet wie ein modernes Downtown Abbey an, nur noch langweiliger (in meinen Augen). Es ist einfach eine Geschichte, wie man sie gefühlt schon tausendmal gelesen hat. Alles ist sehr blumig und rosig verpackt trotz der vielen Konflikte. Und außerdem ist es sehr vorhersehbar. Einzig das Setting hat mir wirklich sehr gut gefallen. Aber die Charaktere, z.B. Kate, waren viel mehr eine unzugängliche Fassade als eine interessante Gesellschaft für eine Leserin wie mich.

  4. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.086)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Elizabeth Bennet wohnt mit ihren Eltern und ihren vier Schwestern in ländlicher Nachbarschaft. Als ein junger Gentleman mit Namen Bingley ein Anwesen in ebendieser Nachbarschaft mietet, ist schnell klar: Eine der Bennet-Schwestern soll ihn heiraten. Doch Bingley kommt nicht allein, ist doch der noch vornehmere Mr. Darcy sein ständiger Begleiter. Doch Mr. Darcy ist stolz und sucht nicht die Nähe auch nur einer seiner neuen Nachbarn und Nachbarinnen. Besonders Elizabeth entwickelt eine Abneigung gegen den voreingenommen Edelmann, die von den Erzählungen des Soldaten Wickhams nur bestärkt wird. Doch wer spricht die Wahrheit? 

    Fazit: Ich habe "Stolz und Vorurteil" nun bereits zum dritten Mal gelesen. Ich muss zugeben, dass die Ausgabe, die ich diesmal las, eine weniger angenehme Übersetzung beinhaltete als meine favorisierte Ausgabe. Die Geschichte hat dennoch einen ungebrochenen Zauber für mich. Mr. Darcy ist eine vielschichtige Persönlichkeit, dessen Schüchternheit und soziale Scheu nur noch mehr für ihn sprechen. Ebenso sind Elizabeths Offenheit und Neckereien echte Highlights. Mr. Bingleys Charakter kann ohnehin eigentlich nur geliebt werden. Ich möchte dieses Buch immer und immer wieder lesen! 

    Empfehlung: Ich würde es am liebsten jedem Menschen zum Lesen geben. ❤️

  5. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (314)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Zum ersten Mal merkt man das kindliche Alter von Flavia - bei der Frage, ob es den Weihnachtsmann denn gibt, trotz rational versuchter Angehensweise.

    Die Hintergrundgeschichte der Familie wird hier auch etwas näher beleuchtet, obwohl vieles weiterhin im Dunkeln bleibt. 

    Ungeachtet dessen hat dieser Fall in mir das Gefühl ausgelöst, dass vielleicht ein Kapitel ausgelassen wurde. Hinweise wurden nicht aufgeklärt, Mord & Motiv waren schwach und die Auflösung innerhalb von gefühlten 2 Sätzen innerhalb einer Situation, die sich mir nicht erschlossen hat. Warum war Flavias Leben plötzlich in Gefahr? Wegen der Kratzspuren? So what? 

    Die letzten Bücher waren genial, das nächste hab ich bereits gekauft, die Serie bekommt somit noch eine Chance von mir.

    Aja, perfekt lektoriert. Merci dafür!

  6. Cover des Buches Die fernen Stunden (ISBN: 9783453356566)
    Kate Morton

    Die fernen Stunden

     (367)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    Dieses Buch handelt über eine Person, die nach vielen Jahren einen Brief bekommt der die Person völlig aus der Fassung bringt. Und mit diesem Brief fängt alles an.

    Die Protagonistin sieht,wie ihre Mutter den Brief, der bei der Post verschollen war und etliche Jahrzente später bei der Adressatin ankam, öffnet, liest und weint.

    Die Protagonistin ist neugierig und die Leser*innen erforschen mit ihr gemeinsam die Vergangenheit ihrer Mutter und der Person die diesen geheimnisvollen Brief geschrieben hat.

    Ich war sehr gespannt was alles passieren würde. Vor allem aber war ich neugierig darauf, was denn in diesem geheimnisvollen Brief steht. Und warum ist die Mutter so aufgewühlt? Warum redet sie nicht über die Vergangenheit? Was ist so schlimmes passiert, dass die Mutter nicht reden möchte?

    Das macht die Leser*innen natürlich neugierig und hofft auf eine spannende Story. Für mein Geschmack ist die Story zwar spannend, abgesehen von einigen langatmigen Stellen die man hätte weg lassen können, aber Antworten auf die oben gestellten Fragen habe ich nicht bekommen.

    Was ich aber faszinierend fand, waren die Zeitsprüngen durch die die Autorin die Leser*innen führt. Denn es geht zurück in die Zeit als der zweite Weltkrieg tobte und dort begegnet die Leser'innen die  Mutter, in der Zeit als sie jung war, und drei Schwestern. Mich hat die Familiengeschichte der drei Schwestern sehr fasziniert und teilweise auch beeindruckt. Mit der Auflösung des Geheimnis, welches die drei Schwestern umgab, war ich sehr zufrieden. 

    Doch die Reaktionen der Mutter die an die Zeit zurück denkt und mit ihrer Tochter nicht darüber sprechen möchte, kann ich nicht recht nachvollziehen. Denn das was in dem Brief stand und die Gründe warum sie aufgelöst war, waren für mich enttäuschend. 

    Mein Fazit: Wer gerne Bücher über spannende und tragische Familiengeschichten liest und dabei gerne durch die Zeiten reist, wäre dieses Buch etwas. ABER es gibt einige Stellen die sehr langatmig sind!



  7. Cover des Buches Das geheime Spiel (ISBN: 9783453290310)
    Kate Morton

    Das geheime Spiel

     (488)
    Aktuelle Rezension von: Kathi90

    Bei diesem Buch von Kate Morton war ich zuerst etwas ernüchtert. Die Geschichte plätscherte meiner Meinung nach nur so dahin. Allerding wendete sich das Blatt recht bald und die Geschichte nahm Fahrt auf. Ich war wie gebannt und wollte unbedingt das Geheimnis der zwei Schwestern erfahren.

    Als es so weit war konnte ich nicht glauben was ich da gelesen hatte, einfach grandios und überraschend. Gerne mehr davon!

    Ebenso interessierte mich das Schicksal von Grace und ihrer heimlichen Liebe.. Als wir Grace am Ende ihres Lebens begleiten durften hatte ich sogar eine Träne im Auge.

  8. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Margaret Lea lebt ein eher zurückgezogenes Leben. Die junge Frau betreibt gemeinsam mit ihrem Vater ein Antiquariat, liebt Bücher - vor allem über tote Menschen - und schreibt gelegentlich Biografien. Als sie eines Tages einen Brief der Bestseller-Autorin Vida Winter erhält, ist sie daher zunächst verunsichert: Warum soll gerade sie eine Biografie über die sagenumwobene Autorin schreiben? Doch dann packt sie die Neugierde und sie macht sich auf zu dem geheimnisvollen Anwesen von Vida Winter in den Mooren Englands...


    Ihr liebt Geschichten über Bücher, könnt euch in düsteren Familiendramen verlieren und habt einen Faible für atmosphärische Settings? Dann seid ihr hier genau richtig - denn "Die dreizehnte Geschichte" wartet mit allem davon auf! Diane Setterfields Roman, übersetzt von Anke Kreutzer, war für mich das perfekte Buch für dunkle Lesestunden im Herbst, er passt aber auch ganz wunderbar in den Winter.


    Die Autorin hat es geschafft, mich mit ihrer langsamen und düsteren Erzählweise absolut in ihren Bann zu schlagen. Es gibt sozusagen eine Geschichte in der Geschichte, denn Vida Winter erzählt Margaret Lea zum ersten Mal von ihrer Vergangenheit auf dem Familiensitz der Angelfields, von der Zwillingsschwester Emmeline und den anderen Bewohner*innen des Anwesens. Dieser Erzählstrang war teilweise so spannend, dass ich das Buch nur sehr, sehr wiederwillig aus der Hand legen konnte. Aber auch Margarets Leben und Handeln steckt voller Wendungen und schauriger Ereignisse.


    Besonders gut haben mir hier zwei Dinge gefallen. Einerseits waren die verschiedenen Settings wirklich klasse: Ein Antiquariat, ein herrschaftlicher Familiensitz, ein verwunschener Garten, hauseigene Bibliotheken, eine Kapelle - da ging mir als Liebhaberin von Schauerromanen wirklich das Herz auf. Zum Anderen habe ich es auch so sehr gemocht, dass im Buch so viele Anspielungen auf Klassiker gemacht wurden. Ich habe jetzt riesige Lust, beispielsweise "Jane Eyre" zu lesen - besser kann es nicht laufen.


    "Die dreizehnte Geschichte" ist geheimnisvoll, gespenstisch, stimmungsvoll und vor allem: lesenswert! Leider gibt es das Buch im Handel wohl nicht mehr zu kaufen (schändlich!), gebraucht ist es aber für wenig Geld fast auf allen gängigen Portalen zu erstehen. Lasst euch diesen besonderen Roman von Diane Setterfield auf keinen Fall entgehen!

  9. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Nachdem ihre Großmutter Meredith im hohen Alter verstarb, erben ihre beiden Enkelinnen Erica und Beth überraschend das Anwesen Storton Manor, das sich schon viele Jahre im Familienbesitz befindet. Bereits Merediths Mutter, Caroline, die das hohe Alter von hundert Jahren erreichte, bevor sie starb, lebte dort.

    Erica und Beth waren in ihrer Kindheit oft in den Sommerferien zu Besuch auf Storton Manor und liebten es im Park herumzutollen und im Teich zu baden. Auch Griesgrämigkeit und Standesdünkel der damals schon betagten Caroline und ihrer Tochter Meredith konnten den Mädchen das Leben nicht schwer machen. Einzige Ausnahme war jedoch ihr bösartiger Cousin Henry, der ebenfalls seine Sommerferien in Storton Manor verbrachte und sich einen Spaß daraus machte, Beth, Erica und ihren Freund Dinny zu quälen.
    Eines Tages verschwand Henry spurlos und wurde nie wieder aufgefunden, obwohl die Polizei ermittelte und Erica und Beth kehrten seit diesem Sommer nie wieder zurück nach Storton Manor. Als sie jedoch nun nach so vielen Jahren zurückkehren, ahnt Erica instinktiv, dass Beth ihr über Henrys damaliges Verschwinden etwas verschweigt. Mehr noch, es scheint Beth immer noch, nach so vielen Jahren zu beschäftigen- denn Beth ist hochgradig depressiv und weicht Erica, die nachbohrt, stets aus.

    Um Beth ein wenig Ablenkung zu beschaffen, beginnt Erica damit, sich näher mit der weiter zurückliegenden Familiengeschichte zu beschäftigen und findet bei ihren Nachforschungen auf dem Dachboden ein Photo dass Caroline mit einem dunkelhaarigen Baby zeigt. Doch laut Papieren hatte Caroline zu der Zeit als das Bild gemacht wurde, noch kein Kind und war auch noch unverheiratet. Wie kann das sein? Und dann fallen Erica auch noch Briefe in die Hände, die in ihr einen bösen Verdacht aufkommen lassen und ihr den Grund für Carolines und Merediths unterkühltes Verhalten anderen Dörflern und den Zigeunern zu denen auch Dinny gehörte, gegenüber liefern.

    Der Kreis schließt sich, als nach Beth und Erica auch noch Dinny nach so vielen Jahren wieder zurückkehrt nach Storton Manor. Ist er der Schlüssel zur Auflösung rund um Henrys Verschwinden?

    Wer rätselhafte Romane liebt, in denen zugleich die Geschichte einer Familie geschildert wird, wird genauso wie ich, sicherlich sehr viel Lesefreude an „Das geheime Vermächtnis“, haben, denn der Roman verbindet die Elemente Familiensaga und Spannung auf gekonnte Art und Weise zu einer unterhaltsamen Lektüre.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht zwar Erica, die die Geschehnisse der unmittelbaren Gegenwart in „Ich-Form“ erzählt und den Leser auch immer wieder in Rückblenden an Geschichten ihrer Kindheit teilhaben lässt, doch man erfährt auch abwechselnd die Lebens und Liebesgeschichte von Urgroßmutter Caroline, die um die Jahrhundertwende ihr Glück im wilden Westen suchte. So wird das Geheimnis der Großmutter für die Leser etwa ab der Mitte des Romans gelüftet, während Erica immer noch im Dunklen tappt. Dennoch ist dieser Roman ein echtes Lesehighlight für mich gewesen, denn die Autorin hat einen wunderbar eindringlichen, sehr bildhaften Schreibstil und die Atmosphäre rund um Storton Manor bleibt trotz allem nicht weniger düster. Schließlich gilt es auch noch für Erica herauszufinden, was damals mit ihrem Cousin geschah. Ich kann nur allen neugierigen Lesern empfehlen, es tunlichst zu unterlassen zunächst die letzten Seiten zu lesen, es würde viel von der Spannung nehmen und das wäre schade.

    Während Erica eine sympathische Hauptfigur ist, die man sehr schnell in sein Leserherz schließt, hat man dafür mich Sicherheit größere Probleme bei Caroline. Man wird sie nicht unbedingt mögen, aber dank der Tatsache dass die Autorin Caroline sehr gut charakterlich beleuchtet und auch schildert, was sie zu der unterkühlten Frau hat werden lassen, kann man zumindest Verständnis für sie aufbringen. Sowohl Spannung, Dramatik, Liebe und Familiensinn werden in diesem Roman groß geschrieben und man liebt und leidet mit den Romanfiguren mit.

  10. Cover des Buches Abingdon Hall - Der letzte Sommer (ISBN: 9783442383047)
    Phillip Rock

    Abingdon Hall - Der letzte Sommer

     (42)
    Aktuelle Rezension von: emma3210
    Abingdon Hall von Phillip Rock ist ein historischer Roman, der zu Zeiten des ersten Weltkriegs spielt.

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Allerdings war ich zwischendurch als Leser ein bisschen verwirrt, da der Autor in vielen Kapiteln einen Bruch vom chronologischen Inhaltsgeschehen gemacht hat und sich der Zusammenhang erst beim Weiterlesen erklärt. Man hat also erst das Gefühl etwas in der Geschichte überlesen zu haben, es klärt sich aber am Ende alles wieder auf... Ach Aufgrund der vielen verschiedenen Namen und Städte war ich oft ein bisschen überfordert beim Lesen.

    Vom Inhalt war ich etwas enttäuscht, da ich aufgrund des Klappentexts davon ausgegangen bin, dass es sich lediglich um die Handlung in Abingdon Hall vor dem ersten Weltkrieg handelt. Leider wurde mir schnell bewusst, dass ein Großteil der Handlung während des Krieges und auch nicht auf Abingdon Hall spielt.

    Die Protagonisten sind (ohwohl es relativ viele sind, ganz gut ausgearbetet.

    Alles in allem aber ein gut zu lesener historischer Roman.
  11. Cover des Buches Miss Daisy und der Tote auf dem Eis (ISBN: 9783746633688)
    Carola Dunn

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    HÖRBUCHREZENSION

    Daisy Dalrymple stammt aus einer adeligen Familie und hat nach dem Tod ihrer Vaters entschieden, als Journalistin zu arbeiten.  Um Fuß zu fassen hat sie ihre Kontakte genutzt und darf jetzt ihren ersten  Artikel über das Landgut 'Wentwater Court schreiben.

    Als frühmorgens ein Toter auf dem Grundstück entdeckt wird, rückt der Artikel in den Hintergrund und Miss Daisy entdeckt eine ganz andere Berufung. Das Vertrauen der Familie Wentwater in Daisy  und ihre Bilder vom 'Tat-/Unfallort' werden für die Ermittlungen von Inspector Alec Fletcher relevant.  Daisy wird für die Ermittlungen unentbehrlich und kann entscheidende Hinweise für die Aufklärung liefern. 

    Neben der Krimihandlung bekommt der Zeitgeist der 1920er Jahre viel Raum.  Die ersten Automobile sind auf den Straßen, der Adel verliert an Einfluss und das gesellschaftliche Leben erholt sich nach den Jahren des Krieges.

    Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen.  Sie hat für mich perfekt zu den Figuren und zur Handlung gepasst. 

    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. 

  12. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (198)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Mein erstes Buch aus der Feder dieser Autorin, von der ich schon so viel gehört habe. Ich war wirklich sehr gespannt!

    Der Schreibstil war flüssig, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Es handelt sich nun einmal nicht um einen Roman aus der heutigen Zeit, etwas, das ich sonst gewohnt bin.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, na gut, ziemliche Probleme, mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Sie werden einem so schnell und in einer solchen Fülle vorgestellt, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Damit sind natürlich mehr Verdächtige da, um uns auf Irrwege zu führen, doch trotzdem hat es mir die ersten Seiten ziemliche Probleme beschert.

    Nach ungefähr dem ersten Drittel hat sich das jedoch gegeben und ich konnte mich ganz auf diese spannende und erstaunlich lustige Geschichte konzentrieren.

    Poirot ist schon ein Charakter, wie er mir bisher nicht oft untergekommen ist. Zu dieser Wahrnehmung hat auch beigetragen, dass die Geschichte nicht aus seiner, sondern aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde. So konnte er mit seinen vielen Eigenheiten noch besser beschrieben werden.

    Natürlich habe ich beim Lesen versucht herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist, doch ich bin kläglich gescheitert. Mehrere, die ich verdächtigt hatte, wurden ziemlich schnell ausgeschlossen. Dafür kamen durch kleine Geschehnisse wieder ganz andere dazu. Und die Auflösung selbst hat mich kopfschüttelnd dasitzen lassen. Damit hätte ich niemals gerechnet, obwohl es im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich war.


    Ich hatte definitiv Spaß beim Lesen und das wird sicher nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde!


  13. Cover des Buches Rebecca (ISBN: 9783458361343)
    Daphne Maurier

    Rebecca

     (391)
    Aktuelle Rezension von: MissWatson76

    Da ich hier das Hörbuch (gelesen von Jens Wawrczek) nicht gefunden habe, bewerte ich dann mal einfach das Buch. 

    Es ist so, dass ich den Film zum Buch (verfilmt durch Alfred Hitchcock) schon wenigstens zweihundert Mal gesehen habe und er zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Somit ist mir die Geschichte nicht unbekannt und ich weiß auch gar nicht mehr, wie ich darauf kam, die Story plötzlich zu lesen oder zu hören. 

    Und ich dachte auch nicht, dass mich hier noch irgendetwas überraschen könnte. Aber egal. Aber dann war es ähnlich wie mit dem Film. Klar ist das ganze ein wenig altmodisch und wenn man so will Frauen gegenüber doch sehr altmodisch. Aber das kann man schließlich dann ganz gut einschätzen und so hinnehmen. 

    Keine Ahnung warum, jedenfalls war es genauso wie mit dem Film und nach und nach schlich sich diese Geschichte in meine Gedanken und in meine Welt und ich war genauso gefangen. Ich hatte das Gefühl, mich genau immer da zu befinden, wo das Buch war und ich hatte genauso viel Glücksgefühle wie Ahnungen und Gänsehaut. 

    Es geht um den Witwer Maxim de Winter der nach dem Tod seiner Frau sein Anwesen (Manderley) erst einmal verlassen hat um Abstand zu bekommen. Hierbei trifft er dann die junge und etwas naive Erzählerin und sie bringt wieder etwas Leben in seine düstere Welt. Sie verliebt sich in ihn und er scheint auch Interesse an ihr zu haben, aber da ist immer seine tote Frau Rebecca, die sich zwischen sie stellt. Aber doch heiratet er die junge Gesellschafterin und bringt sie nach Manderley. Und dann Auftritt Mrs. Danvers, ehemalige Gesellschafterin von Rebecca de Winter. Und die neue Mrs. de Winter hat es alles andere als leicht in diesem Haus und sie scheint gegen einen Geist kämpfen zu müssen. Oder ist es doch kein Geist?

    Stück für Stück und ganz langsam aber mit gewaltiger Spannung entwickelt sich hier nach und nach eine Geschichte, die einem immer wieder den Atem nimmt. Und immer wieder biegt die Story in eine neue Richtung ab und man fragt sich, warum man das nicht gesehen hat. Und klar ist auch, wie sehr man sich täuschen lassen kann  und obwohl alles ganz klar scheint, man doch auf Irrwegen läuft. 

    Also ganz egal ob Buch oder Film, aber Daphne du Maurier und auch Jens Wawrczek haben mich total in ihren Bann gezogen und es war sicher nicht das letzte Mal.

  14. Cover des Buches Das Flüstern der Wände (ISBN: 9783940855619)
    Rebecca Michéle

    Das Flüstern der Wände

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt

    1940: Die Deutschen beginnen ihre Luftangriffe auf London. 
    Robert Carlyon hat in Cornwall eine entfernte Cousine, die sich bereit erklärt, seine Familie aufzunehmen. Seine Frau Melanie wie auch sein Sohn Mikey sind nicht wirklich begeistert von der Idee, liegt das Landhaus Higher Barton so ziemlich in der Einöde. Seine Tochter Evelyn, Eve genannt, fühlt sich dort jedoch sofort wohl.
    Helen, die Cousine, die sie aufgenommen hat, ist momentan allein mit ihrem Schwiegervater in dem großen Haus, da ihr Mann eingezogen wurde. Sie ist froh über ein wenig Gesellschaft und Hilfe auf dem Anwesen, denn ihr Schwiegervater wird von ihr nur versorgt, an dem Leben dort nimmt er jedoch nicht teil. Er bewohnt ein paar Räume im Haus und ist für alle mehr oder weniger unsichtbar.
    Obwohl sich Eve dort wohlfühlt, ist sie beunruhigt. Nachts hört sie eine Stimme, die ihren Namen - Evelyn - ruft. 
    Stimmt es, dass es sich um einen Geist handelt, von dem die Dorfbewohner erzählen? Wieso reagieren Helen und auch deren Schwiegervater eigenartig, wenn sie den Namen Evelyn in den Mund nimmt?
    Eve kommt nicht zur Ruhe, sie will wissen, wer diese Evelyn war, die einst in diesem Haus wohnte...


    Eve ist aufgeschlossen und neugierig. 
    Als sie von dem Gerücht hört, dass auf Higher Barton ein Geist wandelt und da sie auch das Gefühl hat, dass jemand ihren Namen gerufen hat, will sie den Dingen auf den Grund gehen.
    Sie ist begeistert von Higher Barton und fängt an, sich für die Geschichte des Anwesens zu interessieren. Dabei stößt sie auf den Namen Evelyn. 
    Vor nicht ganz 100 Jahren lebte bereits eine Evelyn auf dem Anwesen, über deren Verbleib Vermutungen getuschelt werden.
    Helen und auch der Lord reagieren ungehalten, als Eve sie nach der Evelyn fragt.


    Aber nach und nach erschließt sich aus Erzählungen Evelyns Leben. 
    Evelyn ist die Tochter eines Minenbesitzers, der nach dem Tod seiner Frau ein weiteres Mal geheiratet hatte. Die Frau brachte einen Sohn mit in die Ehe, den der Vater adoptierte und der später auch die Mine erben sollte. Aber im Gegensatz zu Evelyn, die jünger war, interessierte er sich so gar nicht für die Arbeit im Bergwerk, er gab das Geld lieber aus, das sein Adoptivvater verdiente. Evelyn war ganz die Tochter ihres Vaters und interessierte sich für die Mine, die Arbeiter und alles, was mit ihr zusammenhing. Sie war verantwortungsbewusst, stand für die Arbeiter ein und hätte liebend gern Bergbau studiert. Aber es war das Jahr 1850 und es war nicht üblich, dass Frauen studierten.


    Die Autorin versteht es geschickt, das Leben in zwei Zeitebenen widerzuspiegeln. Die Zeitstränge verlaufen im Jahr 1850 und 1940. 
    Im 19. Jh. geht es um die Geschichte von Evelyn, einer Frau, die nie die Chance bekam, das tun zu können, was ihr am meisten am Herzen lag. Sie ist eingefercht in die Zwänge des 19. Jh., obwohl sie noch das große Glück hatte, dass ihr Vater ihr zur Seite stand und sie an seiner Arbeit teilhaben ließ.


    Im Jahr 1940 tobt der 2. Weltkrieg noch in vollem Umfang. London wird von Deutschland aus der Luft angegriffen und wer flüchten kann, tut das. Hier wird dem Leser ein kleiner Einblick in die Geschichte des Weltkrieges gewährt, dem Kampf ums tägliche Überleben, den Entbehrungen und Ängsten, denen die Menschen ausgesetzt waren.


    Ein wunderbarer Roman, der mich fesseln konnte. 
    Ich mag Geschichten, die sich auf mehreren Zeitebenen abspielen. Die Autorin hat mit den beiden Evelyns Protagonistinnen geschaffen, die für das einstehen, was sie lieben. Das Schicksal meinte es ungleich gut mit ihnen, aber sie haben Wünsche und Hoffnungen, für die sie leben und für die sie alles tun.
    Ich mochte beide Protagonistinnen sehr und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
    Das Buch bringt dem Leser nicht nur ein wenig Geschichte nahe, es ist auch spannend geschrieben. Natürlich möchte man wissen, wie es Evelyn ergangen ist, ob sie der "Geist" ist, der Eve ihren Namen zuflüstert oder was es damit auf sich hat. Obwohl ein wenig vorhersehbar, war die Geschichte zu keiner Zeit langweilig, ganz im Gegenteil. Mich ließ sie nicht los, ich musste einfach weiterlesen.   


    Ich empfehle das Buch sehr gern weiter.
  15. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  16. Cover des Buches Rückkehr nach Somerton Court (ISBN: 9783596196890)
    Leila Rasheed

    Rückkehr nach Somerton Court

     (122)
    Aktuelle Rezension von: valeriedueck

    Unser Blog:

    http://buecherdiebe.blogspot.de/2017/08/somerton-court-leila-rasheed.html 


    Zum Inhalt:


    England 1912. Nach einem Aufenthalt in Indien und einem politischen Skandal um Lord Westlake kehrt Familie Averley nach Somerton Court zurück. Um die Existenz von Somerton Court sichern zu können heiratet er Fiona, nun Lady Westlake. Doch zwei der Töchter müssen in diesem Jahr bei Gesellschaft eingeführt werden und bei dem einen Skandal in Indien wird es nicht bleiben, denn Ada, die ältere Tochter von Lord Westlake hat ihre eigenen Interessen. Ravi und Ada scheinen sich nicht abgeneigt, aber einfach ist es nicht. Aber Ravi ist ein Inder und keine gute Partie für Ada, sodass sie nicht nur ihr Leben, wie sie es kannte, sondern auch das ihrer Familie aufs Spiel setzt, wenn sie die falsche Partie macht.


    Zu meiner Meinung: 


    Die Geschichte hinter dem Buch war nett und echt süß. Das Buch war unglaublich schnell zu lesen und der Schreibstil sehr leicht. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich die Trilogie beenden werden, weil man viel in diesem Buch bereits von Anfang an voraussagen konnte und es somit dem Leser nicht zum weiterlesen "gezwungen" hat. Obwohl sie 35/36 Jahre alt war, als Somerton Court erschien, hatte ich persönlich das Gefühl, dass ihr etwas Erfahrung fehlt. Die Idee selbst war gut, auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber an der Ausführung hat es gehapert. Man freut sich zwar, wenn kleine Hinweise eingestreut werden, aber hier waren sie nicht versteckt und sehr direkt. Ich hätte mich mehr gefreut, wenn mal etwas passiert wäre, was man vorher überhaupt nicht ahnen konnte. Dieser Punkt ist aber soweit mein einziger Kritikpunkt und ich mochte das Buch trotzdem. Da ich absoluter Downton Abbey Fan bin und wie alle nach dem Ende der Serie mehr von dieser Welt haben wollte, war dieses Buch eine gute Wahl. Die Personen und das persönliche Umfeld ist durch den Indien-Einfluss dennoch anders, als Downton. Dies ist in keinster Weise ein negativer Kritikpunkt. Wenn man Downton kennt, vergleicht man automatisch und das Buch war zum Glück kein Downton Abklatsch, sondern eine sehr süße Geschichte mit einem wirklich schönen Handlungsort. 

  17. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  18. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (175)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  19. Cover des Buches Der Heiratsplan (ISBN: 9783940855602)
    Sophia Farago

    Der Heiratsplan

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Der Heiratsplan:



     

    Autor: Sophia Farago 


    Reihe:  

    Verlag: Edel Elements 

    Seiten: 226


    Klappentext:

    „England, 1811. Frederica, die älteste Tochter des verstorbenen Viscounts of Panswick, träumt von einer glanzvollen Saison in London. Doch ihr Vater hat der Familie einen Berg Schulden hinterlassen. Um wenigstens das Anwesen Lancroft Abbey zu retten, beschließt ihre Mutter, alles auf eine Karte zu setzen. Anstelle von Frederica soll zuerst die zweitälteste und schönste Tochter Penelope in London debütieren - ausgestattet mit dem letzten Bargeld der Familie. Als sich Penelopes Anstandsdame das Bein bricht, übernimmt Frederica, als verwitwete Cousine verkleidet, ihren Part. Die ersten Versuche, Kontakt zur vornehmen Gesellschaft aufzunehmen, scheitern kläglich. Kann Frederica ihre Aufgabe doch noch erfüllen, einen reichen Junggesellen für ihre Schwester finden und damit die Familie und Lancroft Abbey retten? 

    Rezension:


    Sie schreibt flüssig und schildert die Personen sowie die Umgebung, in der sie sich aufhalten, sehr genau und man hat oft das Gefühl dabei zu sein. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten ausführlich, so das es dem Leser schnell möglich ist sich in diese hinein zu versetzen und ihr Handeln nach zu vollziehen.

    Die Autorin beschreibt die Orte detailliert, so das es dem Leser ein leichtes ist sich diese deutlich vorzustellen. Das Buch ist von Beginn an spannend als auch packend geschrieben, so dass es den Leser regelrecht in sein Bann zieht und nicht mehr los lässt.
    Auch ist die Handlung in sich logisch aufgebaut, so dass der Leser diese gut nachvollziehen kann.
    Der Autorin ist es mit ihrem packendem Schreibstil gelungen, eine romantische Atmosphäre zu schaffen und mich regelrecht zu fesselt.

    Dem Leser ist es ohne Problem möglich sich in die Handlung ein zu denken und diese nach zu verfolgen. 


    Fazit:


    Ich kann das Buch allen Empfehlen die gerne Romane im Still von Jane Austen lesen ein gutes Buch.

    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 



  20. Cover des Buches Der Besucher (ISBN: 9783404167678)
    Sarah Waters

    Der Besucher

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Ein ganz toller Gruselroman für den Winter. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Ein altes Gemäuer, eine recht merkwürdige Familie, die an ihren Traditionen festhält und ein Arzt, der auf Spurensuche geht.

    Hier ist alles vertreten, knarrende Türen, Bildnisse, die von der Decke erscheinen und der "Hausherr" kriegstraumatisiert verliert langsam den Verstand.

    Der Arzt der Familie, der Realist ist, versucht sich nicht zu beeinflussen und geht auf Suche der Ursache des Ganzen. Die Haustochter, nicht hübsch und dennoch ein gutes Herz, lebens- und liebeshungrig unterstütz ihn. Die Geschichte hat immer wieder Überraschungsmomente und ist wirklich sehr spannend! Auch das Ende ist überraschend und gut gelöst!

  21. Cover des Buches Das andere Kind (ISBN: 9783734107931)
    Charlotte Link

    Das andere Kind

     (730)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    "Das andere Kind" war mein erster Roman von Charlotte Link und wenn ich hier lese, dass dies nicht ihr Bester war, so freue ich mich riesig auf das was da noch kommt.

    Inhalt:

    Die frisch geschiedene Leslie fährt zur Verlobungsfeier ihrer Freundin Gwen nach Scarborough. Da Gwen sehr zurückgezogen lebt und schüchtern zu sein scheint, finden ihre Freunde und Bekannte es sehr unfassbar, dass sie sich doch noch einen Mann angeln konnte. Auf der Feier kommt es dann auch zu einem Eklat zwischen Leslies Oma Fiona und Gewns Verlobten Dave, welcher die Feier abrupt beendet. Jeder geht seiner Wege; Fionas Weg führt in den Tod. Erster Verdächtiger ist natürlich Dave, da Fiona diesem vorgeworfen hat, Gwen nicht zu lieben und sich durch die Heirat nur die Farm zu eigen machen möchte.

    Zuvor ist in Scarborough eine Studentin brutal ermordet worden. Auch hier steht Dave in Verdacht.

    Meinung:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag es, wenn Geschichten auf zwei Zeitebenen erzählt werden. In den Briefen von Fiona an Chad erfahren wir viel über Fiona´s Jugend, wie sie von London aufs Land kam und wir lernen das andere Kind kennen. Somit dürfen wir neben einem Krimi auch in eine Familiengeschichte eintauchen. Langeweile kam dabei nie auf.

    Die meisten Charaktere waren mir unsympathisch. Am Anfang steht da natürlich Dave, der undurchsichtige Typ, der es mit Gwen doch nicht tatsächlich ernst meinen kann. Er betrügt Gwen schon bereits vor der Verlobung und durch die Verflechtungen zu beiden Morden, ist er natürlich der Hauptverdächtige Nr.1.

    Fiona handelt ihr ganzes Leben nur egozentrisch. Auch wenn sie für vieles in Brians Leben nichts kann, finde ich es absolut deplatziert ein geistig behindertes Kind "Niemand" zu nennen und keinerlei Empathie empfinden zu können. 

    Leslie benimmt sich ebenfalls egozentrisch und stößt alles und jedem vor den Kopf.

    Und Chad scheint alles egal zu sein…

    Schon fast komisch wirkt auf mich die Ermittlerin Valerie Almond, die beide Fälle betreut. Sie verfällt in totale Lethargie, stellt Zusammenhänge nur träge her und vergisst sogar die "normale" Vorgehensweise, die Kriminalbeamte bei Morden beachten sollten. Kein Wunder, dass sie bei der Aufklärung der Morde keine Rolle spielt. 

    Trotzdem komme ich zu dem Schluss, dass mir das Buch im Gesamten gut gefallen hat.

  22. Cover des Buches Das Eulenhaus (ISBN: 9783596167623)
    Agatha Christie

    Das Eulenhaus

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sunaki

    Ein fairer Krimi zeichnet sich dadurch aus, dass der Leser Hinweise aufgreifen und miträtseln kann.

    Im Idealfall ist er dann unfähig den Fall selbst zu entwirren, während die Lösung im Nachhinein absolut schlüssig klingt, ohne dass versteckte Informationen im Nachhinein hinzugezogen werden müssen.

    Agatha Christie befindet sich in einer seltsamen Position. Ich wäre dazu bereit zu sagen, dass sie notorisch ist Hinweise zurück zu halten und ihre Fälle, wenn man sie auf Beweismittel reduziert, absolut unfair sind. 

    Regel No. 1 ist immer; "Der Mörder wird nicht verdächtigt nimmt aber regen Anteil an den Geschehnissen".

    Aber Regel No. 2 ist; "Physische Beweise sind komplett bedeutungslos."

    Ob nun Alibis, kaputte Uhren, letzte Worte, oder das ach so beliebte festlegen auf ein spezifisches Gender. 

    Dann aber hätten wir das psychologische Profil. Und ich denke hierbei scheint sie.

    Es mag schwer fallen das warum, oder wie zu entlarven, aber wenn man all die physischen Beweismittel vergisst und nur darauf achtgiebt was die Leute sagen, fällt es einen plötzlich viel viel leichter, ihre Intriegen zu durchschauen.

    Das Eulenhaus ist definitiv solch eine Story, allerdings auch eine der schwereren.

    Für Anfänger wäre wohl "Nemesis" eine gute Herrausforderung. Ich kam nahezu augenblicklich auf den Täter.


    Das Eulenhaus selbst ist eine furchtbar simple Geschichte. Generell ist das oft der Fall, alles wirkt so verworren und ist es doch nicht.

    Die Figur des Arztes mag unsympathisch sein, zeigt aber ungeahnte Größe, wie man im späteren Verlauf realisiert. Ob es sein Benehmen entschuldigt, liegt beim Leser.

    Der Cast ist diesmal recht erinnerungswürdig. Agathe hat bekanntlich die Angewohnheit drei identische  Buttler und vier Batchelors auf einmal einzuführen, welche dann etwas schwer ausrinanderzuhalten sind. 


  23. Cover des Buches Nimmroth (ISBN: 9783752839388)
    Livia Fröhlich

    Nimmroth

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Babsla23

    Dieses Buch war so viel mehr als ich zu träumen gewagt habe! 

    Ich habe mich in jeden einzelnen Charakter und in die wundervolle Welt Nimmroth verliebt. Ich kann es gar nicht abwarten bis der nächste Teil raus kommt. Ich möchte sofort wieder zurück in die Welt und mehr Abenteuer erleben.

  24. Cover des Buches Black Rabbit Hall (ISBN: 9783734105272)
    Eve Chase

    Black Rabbit Hall

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Meggiberlin38

    🔖📚  FERTIG   🔖📚


    Black Rabbit Hall 

    Eve Chase

    Roman 

    412 Seiten 

    blanvalet 


    Kurzbeschreibung


    Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...


    Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.


    Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...


    Meine Meinung 

    ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆


    Eine wunderschöne, wenn auch zum Teil traurige Geschichte. 

    Mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben. 


    In der Vergangenheit erzählt uns Amber Alton ihre Geschichte.  Über ihre Mutter und Geschwister.  Eine sehr glückliche Kindheit verleben sie mit ihrer Mutter auf Black Rabbit Hall. 

    Bis das Schicksal alles verändern wird. 

    Sehr bewegend geschrieben.


    In der Gegenwart lernen wir Lorna kennen.

    Sie ist auf der Suche mit ihrem Verlobten nach einer geeigneten Hochzeitslokalität.  Und aus nicht erklärbaren Gründen kommt für sie das in die Jahre gekommene Black Rabbit Hall Haus in Frage.


    Manchmal dachte ich, wie naiv und uneinsichtig Lorna ist.  Mit Sturheit  versucht sie unbedingt ihren Willen durchzusetzen.  Alleine die Beschreibung des Zustandes von Black Rabbit Hall, läd nun wirklich nicht für eine große Feierlichkeit ein.

    Aber das ist genau das, was diese Geschichte aus macht.

    Der Leser möchte in die Geheimnisse eintauchen, möchte wissen warum Lorna wie besessen von diesem Haus ist. 


    Alles baut sich nach und nach auf.  Abwechselnd in der Vergangenheit und Gegenwart. 


    Das Ende rührte mich sehr und es machte mich auch glücklich. 


    Der Schreibstil flüssig. Bildhaft die Landschaft  Cornwalls beschrieben. 


    Ein sehr schönes Buch. 


    Von mir eine klare Leseempfehlung.

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