Bücher mit dem Tag "landwirtschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "landwirtschaft" gekennzeichnet haben.

212 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442756841)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (895)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Wenn es 2098 so kommt, wie Maja Lunde es ihrem Buch beschreibt, wird das Leben grausam. Nicht nur in China, sondern auf der ganzen Welt. Dann müssen die Pflanzen mit Pinsel bestäubt werden, damit sie überhaupt Früchte tragen. Und die Kinder dürfen kaum noch zur Schule gehen, weil sie fürs Bestäuben gebraucht werden, damit sie nicht verhungern müssen.
    Allerdings sind die Bienen schon heute Sorgenkinder. Denn schon im Winter 2006/2007 konnte in den USA ein rätselhaftes Bienensterben beobachtet werden, dem Forscher den Namen "Colony Collapse Disorder" gaben.


     Drei Zeiten hat die Autorin ausgewählt, um uns Lesern die Geschichte der Bienen nahe zu bringen. Dazu lässt sie jeweils ein Mitglied aus einer zu der entsprechenden Zeit lebenden Familie zu Wort kommen. Abwechselnd berichten sie mehr oder weniger kurze Episoden aus ihrem Alltag. So lernen wir Tao kennen, die ihrem Sohn Wei-wei schon sehr früh das Lesen und Rechnen näher bringen will. George lebt 2007 und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sein Sohn seine Bienenzucht fortführt und der Forscher William verzweifelt in der Mitte des 19.Jahrhunderts am Leben, dem er mit seiner großen Familie nicht gewachsen scheint.

    Der ständige Wechsel zwischen den Protagonisten und Zeiten bringt Spannung in die Szenerie, ohne den Lesefluss zu behindern. Zumindest habe ich das Buch gerne und mit großem Interesse gelesen. Auch vier Jahre nach seinem Erscheinen hat es nicht an Aktualität verloren. Deshalb meine ausdrückliche Leseempfehlung.




  2. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (634)
    Aktuelle Rezension von: welt_des_lesens_

    " Unter der Oberfläche sind wir alle Tiere" 


    Auch wenn es mein erstes Buch von ihm war : Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit über das Gefühl, dass Simon Beckett das Talent hat, Spielorte und ganz alltägliche Dinge so gruselig und beklemmend wirken zu lassen, sodass  eine super spannende Atmosphäre erzeugt wird. 


    In dem Roman an sich passiert nicht ungewöhnlich viel, die Handlungsdichte ist eher geringer als in den meisten Thrillern. Und trotzdem herrscht unterschwellig die ganze Zeit eine bedrohliche und beklemmende Atmosphäre die Beckett, mit seiner Beschreibung dieses verkommenen Hofes im Hinterland Südfrankreichs geschaffen hat. Die brüllende Hitze, die Abgeschiedenheit von der Menschheit, und das bizarre Benehmen der Hofbewohner machen das Ganze zu dem perfekten düsteren Setting und man fragt sich das ganze Buch hindurch, welche Wahrheiten hier auf dem Hof verborgen sind.


    Die Auflösung passte ebenso sehr gut zu den vorherigen Emotionen die das Buch in mir ausgelöst hat. Also wurde ich definitiv nicht überrascht. Das Buch hat mich absolut überzeugt und ich werde definitiv noch einen weiteren Beckett lesen.


    Ich gebe 4,5 / 5 ⭐ Abzug lediglich für ein bisschen zuviel Langatmigkeit an einigen Stellen, aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau 🤭

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (644)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Das Buch ist nicht so genial wie das erste, bietet trotzdem eine gut aufgelegte Minidetektivin und einen soliden Kriminalfall.

  4. Cover des Buches Ich bleibe hier (ISBN: 9783257071214)
    Marco Balzano

    Ich bleibe hier

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    In diesem Buch geht es um die Lehrerin Trina, die als Südtirolerin aus ihrem Leben berichtet. Die Zeitspanne reicht ca. von den 1920ern bis (rudimentär) über die 1950er hinaus. 

    Trina ist eine starke Protagonistin, die ihre Schwächen offenbar kennt und oft reflektiert berichtet. Durch diese Reflexion wurde sie (innerhalb der wahren und belegbaren Zeitgeschichte) wie von selbst sehr authentisch dargestellt.

    Dieses Buch war (wie so oft) ein Coverkauf. Dieses Mal nicht nur, weil ich es ansprechend fand, vielmehr weil mir dieser Anblick von Läufen und Wanderungen rund um den Reschensee (Lago di Resia) bekannt ist. Erwartet habe ich von diesem Buch daher nichts, zumal ich den Klappentext nicht gelesen habe. Natürlich habe ich mir gedacht, wohin der Weg geht, aber dass Balzano mich -anfangs- derartig abgeholt hat, überraschte mich dann doch positiv. 

    Beeindruckend fand ich, wie eindringlich und zugleich ruhig, Marco Balzanos Erzählweise ist. Er hat ein sehr dunkles Kapitel Italiens beleuchtet und dennoch las sich der Roman recht sanft, ohne an Bedeutung zu verlieren. Immerhin geht es u.a. um italienischen Faschismus, deutschen Nationalsozialismus und Enteignung. 

    Aber auch diese Erzählweise ist es, die ich zugleich kritisiere. Der Roman glich eher einer sachlichen Berichterstattung. Die Verschmelzung von zeitgenössischer Geschichte und Romanliteratur ist dem Autoren nicht unbedingt geglückt. Durch die fehlenden Emotionen blieb die Beziehung zwischen mir als Leserin und den Figuren distanziert. Klar, durch gewisse Sätze und Reaktionen kann man sich die Emotionen vielleicht dazu denken, aber das ist mit einer bewusst kommunizierten Emotion seitens des Autors nicht zu vergleichen. Außerdem weist der Roman im letzten Drittel zunehmend einige Längen auf. 

    Trotzdem kann ich den Roman empfehlen, -insbesondere weil- er voller Zeitgeschichte steckt. Und aufgrund dieser Gewichtung gebe ich anstelle der angedachten drei Sterne, gerne vier!

  5. Cover des Buches Gut Greifenau - Abendglanz (ISBN: 9783426521502)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Abendglanz

     (134)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Abendglanz ist ein wirklich gelungener Auftakt der Reihe. 

    Ab Seite eins fühlt man sich direkt mitten in dem Geschehen um die Grafenfamilie, deren Bediensteten und den Dorfbewohnern. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, die Geschichten gut miteinander verknüpft und natürlich hat man direkt die Wohlfühlatmosphäre aus Downton Abbey.

    Im Verlauf des Bandes sind mir viele der Protagonisten ans Herz gewachsen. Die Autorin hat wundervolle vielschichtige Personen mit ihren eigenen Geschichten geschaffen. Keine einzige ist eindimensional. Ebenfalls hat die Autorin in mir so viele Gefühle beim Lesen erweckt. Ich habe Leid und Trauer empfunden, mich gefreut, war wütend und habe mit dem Kopf geschüttelt. Die Handlung ist so gut geschrieben, dass man sich einfach nur "mittendrin" fühlen kann.

    Ich fand, dass sie das Zeitgeschehen gut widergespiegelt hat. Durch den schnellen Wechsel der Perspektive zu einzelnen Personen hat man so zu identischem Thema aufgrund von verschiedenen Standpunkten verschiedene Meinungen erhalten.

    Der schnelle Wechsel war jedoch anfangs etwas schwierig. Ich bin bis Mitte des Buchs immer wieder mit den Namen durcheinandergekommen und sehr sehr dankbar für das Personenverzeichnis am Anfang.

  6. Cover des Buches Der goldene Sohn (ISBN: 9783462047745)
    Shilpi Somaya Gowda

    Der goldene Sohn

     (92)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Anil wächst als ältester Sohn einer wohlhabenden Familie behütet  in Indien auf. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Er soll später die Rolle des Familienoberhauptes und Schiedsmanns einnehmen, und die Streitkeiten der Dorfgemeinschaft schlichten.
    Leena ist seine beste Freundin in Kindertagen. Obwohl die beiden nicht vom gleichen Stand sind, sind sie unzertrennlich.
     Ihre Wege trennen sich.
    Anil studiert Medizin und geht dann in die USA um dort seine Ausbildung abzuschliessen und um dort als Arzt zu arbeiten.
    Der Kontrast ist groß, doch Anil liebt sein neues Leben. Er verliebt sich in eine Amerikanerin.  Doch die Beziehung hat keine Chance. Ein ärztlicher Fehler und das sein ebenfalls indisch stämmiger Mitbewohner brutal zusammengeschlagen wird stürzen ihn in eine Krise.....
    Auch Leena hat es nicht gut  getroffen. Sie geht eine arangierte Ehe ein. Doch sie wurde arglistig getäuscht. Die neue Familie und ihr Mann behandeln sie schlimmer als eine Sklavin ....
    Sie flieht.
    Jahre Später begegnen sie sich wieder. Die alten Gefühle sind sofort wieder da.
     Doch beide müssen lernen, dass sie nicht da weiter machen können, wo sie aufgehört haben und beide gehen ihren Weg.
    Das Buch beschreibt zum einen Anils Leben, der zwischen zwei Fronten steckt....  und das Leben von Leena. Ihr Leben ist vorbestimmt. Als Mädchen hat sie nur die Möglichkeit einer Ehe.
    "Fazit und Meinung: "
    Das ist das zweite Buch der Autorin Shilpi Somaya Gowda. Stärker noch als "DIE GEHEIME TOCHTER" , das mir auch sehr gut gefallen hat, zeigt die gewaltigen Kontraste zwischen dem einfachen und mit vielenTradionen behafteten Leben eines indischen Dorfes und dem modernen westlichen Leben.
    Besonders gut hat mit der Teil gefallen, der das Leben in Indien beschreibt. Die Menschen gerade in den Dörfern stecken immer noch in den altenTradionen fest. Es scheint das sich da noch nichts geändert hat.  Erschütternd ist, das Mädchen leider immer noch als minderwertig gelten......
    Mir hat dieses Buch, wie schon GEHEIME TOCHTER  sehr gut gefallen und es gibt gute 5 Sterne und eine volle Leseempfehlung.



  7. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: 9783832165307)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

     (195)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Liss hat sich allein auf dem Elternhof eingerichtet. Sie lebt bodenständig mit der harten Feldarbeit, wobei sie nicht jedes moderne Gerät nutzt. Sally dagegen ist jung und sie möchte nur ihre Ruhe haben. Bei ihren Eltern findet sie kein Verständnis, sie wollen sie behandeln, damit sie normal ist. Deshalb ist Sally kurz vor dem Abitur abgehauen. Und so landet sie im Dorf von Liss. Diese hat im Weinberg ihren Anhänger festgefahren und sie bittet Sally um Hilfe. Diese will sich wehren wie immer, doch sie merkt, dass es einfach nur eine Frage war, aus der Situation heraus und weil sie gerade da war. Und Sally hilft.


    So beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Liss scheint im Dorf nur bei wenigen Leuten beliebt zu sein. So wie sie links liegen gelassen wird, lässt sie die anderen auch links liegen. Gesellschaft ist sie nicht mehr gewöhnt. Mit ihrer verschlossenen Art schließt sie nicht leicht Bekanntschaften. Sally, die so genommen werden möchte wie sie ist, findet bei Liss genau das. Liss fragt nicht viel und Sally erzählt nicht viel. Die Arbeit auf dem Hof, die Maschinen, die Früchte der Erde, das ist es was Liss erklären kann und das ist es, was Sally förmlich aufsaugt.


    Die Bücher von Ewald Arenz sind alle gut bis sehr gut. Er hat einfach eine tolle Art zu schreiben. Auch wenn es am Schluss etwas sehr dramatisch wird, was nicht ganz zum Rest des Buches passt, wie der Autor die ungewöhnliche Freundschaft zwischen diesen sehr unterschiedlichen Frauen beschreibt, ist einfach klasse. Das einfache und arbeitsreiche Leben auf dem Hof kann man sich sehr gut vorstellen. Und immer wieder wird fast beiläufig eingeworfen, wie sich das Leben der Beiden bis zu diesem Punkt entwickelt hat. 


    Es ist eines dieser Bücher, die man in die Hand nimmt und die man nicht mehr niederlegt bis man sie ausgelesen hat. Genau richtig für einen Sommertag im Garten zwischen alten Obstbäumen.


    4,5 Sterne

  8. Cover des Buches Die Wunderfrauen: Alles, was das Herz begehrt (ISBN: 9783596700325)
    Stephanie Schuster

    Die Wunderfrauen: Alles, was das Herz begehrt

     (162)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

    Lange blieb Band 1 der Trilogie auf meinem Stapel der zu lesenden Bücher liegen. Immer wieder legten sich andere Bücher obenauf, bis die Wunderfrauen fast ganz aus meiner Aufmerksamkeit verschwanden. Bei einem Akt der Selbstdisziplinierung fiel mir das Buch wieder in die Hände. Doch wie ich beim Lesen zunehmend feststellen musste: Das Buch war offensichtlich nicht zufällig in den Hintergrund gerutscht.

    Es geht um vier recht unterschiedliche Frauen mit recht unterschiedlichen Lebensträumen in der Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders, einer Zeit, die voller Hoffnungen steckte, aber auch voller gesellschaftlicher Zwänge. Luise Dahlmann träumt von ihrem eigenen Tante-Emma-Laden, denn sie möchte endlich zur Eigenständigkeit finden. Lernschwester Helga Knaup, Marie Wagner, aus Schlesien geflohen, und die betuchte Arztgattin Annabel von Thaler – allen gemeinsam ist der Wunsch nach Glück. 

    In den fünfziger Jahren wurde ich eingeschult, deshalb gab es so einige Flashbacks beim Lesen. Doch diese Erinnerungsfetzen genügten leider nicht, dass ich mich tatsächlich für das Buch erwärmen konnte. Jede Frau erzählt aus ihrer individuellen Sicht, aus ihrem ganz eigenen Erleben und Denken heraus, sowohl zurückblickend als auch die Gegenwart beschreibend. Eigentlich wäre dieses schriftstellerische Vorgehen der perfekte Weg gewesen, dem Leser die vier Frauen ans Herz wachsen zu lassen, Sympathien zu wecken, Verständnis oder vielleicht auch Unverständnis, auf jeden Fall Gefühl. Doch leider bleiben die Personen absolut flach. Wir erfahren zwar einiges über ihre jeweiligen Stärken und Schwächen, aber das war‘s dann auch schon. Emotional blieben mir die Frauen fern. Sie wirken auf mich grau, fast möchte ich sagen unbedeutend, was jedoch an dem allzu einfachen Schreibstil liegt, der nicht in die Tiefe geht. Die Sprache ist insgesamt gesehen recht farblos und uninspiriert, und so bleibt das Erzählte für den Leser ebenso farblos und unbedeutend. Schade.

  9. Cover des Buches Nur noch ein bisschen Glück (ISBN: 9783864931505)
    Simona Ahrnstedt

    Nur noch ein bisschen Glück

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Als Stella - ein Großstadtmädchen, im kleinen Örtchen Laholm landet, ist sie erstmals erschlagen von der Stille um sich herum. So schnell wie nur möglich will sie das Haus, das sie geerbt hat verkaufen und wieder abhauen. Dabei hat sie aber die Rechnung ohne ihren 'Nachbarn' gemacht, der ihr nach und nach immer mehr und mehr unter die Haut geht ...

    'Nur noch ein bisschen Glück' war für mich ein süßer Roman für zwischendurch. Weder gab es großes Drama, noch war es irgendwie großartig spannend. Dennoch war die Geschichte eine Schöne und so habe ich sie mir bis Schluss (Hörbuch) angehört. Es ist eben ein Liebesroman, der mit einem niedlichen Happy End endet. (Sorry für den Spoiler.)

    Ich hätte mir vielleicht etwas mehr Spannung gewünscht, etwas mehr 'Nervenkitzel'. Aber auch so bereue ich die Zeit nicht, die ich mit diesem Roman verbracht habe :)

  10. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.282)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  11. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (846)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Plötzlich ist sie da, aus heiterem Himmel, die Wand.

    Und sie verschwindet nicht. Niemals mehr. Kein Entkommen. Bis zum bitteren Ende. Keine Erklärung warum, keine Hoffnung. 

    Man blättert vorsichtig im Buch weiter, ob man sich mit dieser Vermutung vielleicht täuscht und fragt sich, woher die Protagonistin ihren Lebenswillen nimmt. Schafft sie es raus? Gibt es ein raus? Nein. Warum dann weiterleben? Einsam. Eingesperrt? 

    Und dann wurde mir klar. Ich kann das nicht lesen. Mir zog es die Kehle zusammen. Abbruch. 

    Mir hat ja schon die Pandemie an Isolation gereicht. Nee...😢

  12. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  13. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (516)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Warum essen wir Tiere? Und wie kommt das Fleisch eigentlich in die Geschäfte? Welche Wege geht es, bis es im Laden zum Verkauf steht?
    Im Buch wird alles rund um das Thema Tiere mästen und schlachten besprochen.

    Viele Informationen waren mir vor dem Buch schon bewusst, all zu gerne verdrängt man diese aber. Einige Situationen hatte ich mir nie so schlimm ausgemalt, wie sie im Buch geschildert werden. Vor allem war ich schockiert darüber, dass auch auf die Sicht der Angestellten im Schlachtbetrieb eingegangen wird und ich teilweise nachvollziehen konnte, wieso man da drin gaga wird und die Tiere noch schlechter behandelt, als es eh schon Standard ist. 

    Das Thema wird rundum beleuchtet und sachlich wiedergegeben, was gesehen und gehört wurde. Wem schnell schlecht wird, der sollte sich viel Zeit beim Lesen nehmen - einige Stellen im Buch sind wirklich grenzwertig! Aber es ist nunmal die Realität und ich wünsche mir, dass öfter hin- anstatt weggeschaut wird! Ein veganer Lebensstil ist die einzige Möglichkeit das Leid der Tiere in den Griff zu bekommen.

  14. Cover des Buches Suddenly Forbidden (ISBN: 9783958184596)
    Ella Fields

    Suddenly Forbidden

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Traumwelt-Buch

    Das Buch "Suddenly Forbidden" von Ella Fields ist der Einstieg in die Gray Springs University Trilogie.

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    Wie würde es dir gehen, wenn du nach Jahren deine erste und einzige Liebe wiedersieht und er ohne dich weitergelebt hat?
    Daisy hat ihr Versprechen gehalten und ist an das College ganz in der Nähe ihrer Heimat gekommen. Quinn und sie hatten sich das versprochen. Aber er hatte ohne sie weitergemacht. Und seine neue Freundin ist ausgerechnet ihre ehemalige beste Freundin.
    Für Daisy geriet das Leben in wanken und auch Quinn kann seinen Augen kaum trauen. 

    MEINE MEINUNG:
    Wer jetzt denkt, dass dies eine völlig normale Collegegeschichte ist, liegt falsch.
    Daisy und Quinn sind zwei sehr sympathische Protagonisten mit dem Herzen am rechten Fleck. Quinn hat mich mit seiner Art direkt in den Bann gezogen. Auch die Nebencharaktere passten alle wunderbar in die Geschichte. Sogar Lex konnte man doch irgendwie verstehen.
    Ich habe dennoch das ganze Buch über mit Quinn und Daisy gefiebert. Mein Herz zerbrach ein paar Mal und wurde dann am Ende wieder zusammen gesetzt. Hach, Herzschmerz vorprogrammiert. 

    Mir gefiel die abwechselnde Erzählweise von Quinn und Daisy sehr gut, auch dass die Handlung teilweise in die Kindheit beider springt. 

    Einzig der Schreibstil war einfach nicht ganz so meins. Das Buch ließ sich nicht ganz so flüssig lesen und mich störte vermehrt, dass anstelle "Ja" immer ein "Yeah" verwendet wurde. Dieses passte in der deutschen Übersetzung einfach nicht.

    FAZIT: Ich kann das Buch nur empfehlen, da die Geschichte einfach mal etwas anderes ist. Es gibt keinen Bad Boy oder einen neuen Mann, der Daisy Quinn vergessen lässt. Wenn zwei Herzen zusammen gehören, dann soll es so sein.  

  15. Cover des Buches Heimat ist ein Sehnsuchtsort (ISBN: 9783866124615)
    Hanni Münzer

    Heimat ist ein Sehnsuchtsort

     (98)
    Aktuelle Rezension von: bille_schaumalandieliebe

    HEIMAT IST EIN SEHNSUCHTSORT ist der 1.Teil  einer schicksalsreichen Familiensaga, die Geschichte beginnt 1928,  Familie Sadler bewirtschaftet einen Bauernhof an der deutsch/polnischen Grenze. Die lebensfrohe hochbegabte Kathi und ihre kleine Schwester Franzi (die sich nur durch summen mit Kathi verständigen kann) erleben trotz schwerer Zeiten, eine zum größten Teil, schöne  unbeschwerte Kindheit. Wir dürfen die Eltern Annemarie und Laurenz,  die liebevolle Haushälterin Dorota ,Knecht Oleg und den Großvater auf dem Sadlerhof in Petersdorf begleiten. Der zweite Weltkrieg rückt immer näher,es kommen harte Zeiten auf ihnen zu, aber der Familiehalt ist bemerkenswert, trotz bösartiger Nachbarin und Dorfbewohner. 

    Mir hat diese  lebhafte, authentische, dramatische Familiengeschichte sehr gefallen und mich auch traurig und zum Nachdenken gestimmt. Ein bewegendes, emotionsgeladenes Buch ,das ich jeden ans Herz legen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin neugierig, wie es mit Kathi und Franzi weitergeht.

  16. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Anfangs war ich begeistert, dann aber wurde die GEschichte unglaublich zäh. in die Figuren kann ich mich nicht hineinversetzen. Sie sind "etwas ganz Besonderes" - nun ja, normaler und dafür greifbarer wäre mir lieber gewesen und eine Geschichte, bei der etwas passiert und bei der ich weiß, was die Frau will.

  17. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

     (355)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Helix - Sie werden uns ersetzen

    In diesem Roman, den ich eher als eine Mischung aus Roman, Krimi und Thriller bezeichnen würde, geht es und genmanipulierte Kinder, die weiter in der Genforschung arbeiten und mehr von ihresgleichen "züchten" möchten.

    Das Buch fängt sehr spannend mit dem Tod des amerikanischen Außenministers an und geht dann weiter, dass auf der Welt Mais, Baumwolle und Ziegen gefunden werden, die resisten gegen jegliche Umwelteinflüsse sind.

    Der Beginn ist sehr spannend, aber meiner Meinung nach wird es zum Ende hin immer abstruser. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich mit dem Thema Genmanipulation noch nie wirklich beschäftigt habe und ich somit auch überhaupt nicht beurteilen kann, ob die im Buch beschriebenen Veränderungen wirklich möglich sind.

    Ich vergebe dem Buch 3 Sterne.

  18. Cover des Buches Totenweg (ISBN: 9783404178131)
    Romy Fölck

    Totenweg

     (256)
    Aktuelle Rezension von: JennysWorldofBooks

    🦋Zum Inhalt: 


    Frida, eine angehende Polizeistudentin, fährt nach Jahren wieder zurück in ihre Heimat, da ihr Vater brutal überfallen wurde. Dort wird sie mit den Erlebnissen und Bekannten aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, vor der sie weg gelaufen ist . Ihre beste Freundin Marit wurde getötet und sie hat jahrelang verschwiegen, dass sie den Mörder zu kennen glaubt.


    🦋Meine Meinung:


    Ich kannte die Autorin Romy Fölck und ihre Bücher bis dato gar nicht . Eine liebe Bekanntin hat mir die Buchreihe empfohlen und mir direkt zum Lesen mitgegeben.

    Ich muss sagen, dass ich froh darüber bin, weil ich sonst eine talentierte Krimi- Autorin verpasst hätte .

    Das Buch „Totenweg“ war von Beginn an spannend und der Nervenkitzel zog sich bis zur letzten Seite. Ich habe während des Lesens gefühlt 5x eine Vermutung des Mörders in meinem Kopf erstellt, die immer wieder verworfen wurde, sodass es nachher doch eine Überraschung für mich war 🤗

    Der Schreibstil erweckt eine düstere Atmosphäre, authentische Protagonisten und erfüllt alle Erwartungen an einen „guten“ Krimi. 

    Es gab viele überraschende Wendungen und neue Situationen die das Leseerlebnis abermals positiv unterstrichen haben .

    Das Buch gehört zur Elbmarsch-Krimi Reihe und umfasst bisher 4 Bände. Ich kann Teil 2 kaum erwarten und bin froh, dass ich den schon zu Hause habe .

    Klare #leseempfehlung für Krimi-Nasen


    Habt ihr die Bücher schon gelesen?


    ⭐️ 5/5

  19. Cover des Buches Unterleuten: Roman (ISBN: B0196UB3SC)
    Juli Zeh

    Unterleuten: Roman

     (33)
    Aktuelle Rezension von: KinderLeseWunder

    Unterleuten von Juli Zeh, mit seinem zweideutigen Titel, der zum Einen den Namen eines fiktiven Dorfes in Brandeburg meint, zum Anderen ein Bild zwischenmenschlicher Beziehungen verspricht, bietet darüber hinaus dem Leser eine Auseinandersetzung mit den heute zum guten Ton gehörenden Umweltschutzmaßnahmen und sehr viel Tragikomik. Trotz oder genau wegen der vielen eher unsympathischen Charakteren hatte ich mit diesem Lesestoff viel Spaß.

     

    Für meine Lesegewohnheit schaffte Juli Zeh den Spannungsbogen durchgehend zu halten, obwohl die ersten beiden Wechsel zwischen den Figuren mich doch überraschten. Im Laufe des Romans habe ich diesen Kunstgriff zu schätzen gelern. So wurden dem Leser Geheimnisse enthüllt, die sonst nur ein allwissender Erzähler hätte präsentieren können. Bei einer solche Erzählform wärewahrscheinlich der Aufbau der Spannung durch die erst nach und nach überaus präzise dargestellten Beweggründe der einzelnen Figuren auf der Strecke geblieben. Am Ende des Buches hatte Juli Zeh für jede Figur meine Empathie geweckt und unsere individuelle Welt der Halbwahrheiten bloßgestellt, bei der wir uns alle mit unseren Handlungen im Recht wähnen und nur deshalb unseren Schlaf finden. 

     

    Bei der Darstellung des Dorflebens durch die Autorin wusste ich zeitweise nicht, ob ich froh sein sollte, in der Stadt zu leben oder Juli Zeh und ihre Figuren um ihr Landleben beneiden. Im einem Dorf, wie im Roman dargestellt, ist man nie allein. Man ist immer „Unter Leuten“. Die Menschen halten, für einen Aussenstehnden teils durch unsichtbare Bande der Vergangenheit, zusammn. Beispielsweise auf der Suche nach einem verschwunden Kind ebenso wie beim Versuch ein Projekt zu verhindern   

     

    Das Objekt der Eskalation der Jahrzehnte schlummernder Konflikte und die Störung des beschaulichen Alltages mit seinen kleinen Intrigen sind Windräder, die in der Landschaft von Unterleuten aufgestellt werden sollen. Sie bringen neben der erneuerbaren Energie für das deutsche Stromnetz dem Dorf Unterleuten Steuereinnahmen und dem noch zu ermittlenden Besitzer des Landstückes, auf dem der Winpark stehen wird, jahrzehntelange Prämienzahlungen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Zuschlag ebenso wie der Versuch, das Ganze zu verhindern, beginnt. 

     

    Die Tragikomik des Romans ist in den Schicksalschlägen der Figuren, sowie deren teils skurrilen Verhaltensweisen zu finden. Eine junge Frau, die ihr komplettes Leben nach einem Bestseller ausrichtet, welcher ihr die Macht verspricht Herrin über ihre Mitmenschen zu sein. Ein alter Kommunist, der eine Gruppe von Dorfbewohnern um sich gescharrt hat und überall Reden über dumme Politiker und den verdorbenen Kapitalismus schwingt. Ein Großbauer mit seiner ihm zum verwechseln ähnlich sehenden riesigen Hündin in seinem überdimensionierten Haus mit einem Koikarpfenteich, der eine Freundschaft mit seiner Nachbarin pflegt, die Angst davor hat sich unter freiem Himmel aufzuhalten und mit ihren über 20 Katzen ein kleines Haus teilt. Ein Ehepaar, das aus Berlin nach Unterleuten gezogen ist, um ihren ganz persönlichen Garten Eden aufzubauen, welcher durch den kürzlich aus dem Koma erwachten Nachbarn gestört wird, der Tag und Nacht in seinem Garten Reifen verbrennt und das Ehepaar langsam ausräuchert und einigen Figuren mehr. 

     

    In dieser komplexen Romanwelt mit den schrägen Figuren und einem ebenso schrägen Ende habe ich mich als Leserin sehr bequem eingerichtet und war über das Auslesen des Buches enttäuscht. Mit diesem Gesellschaftsroman ist Juli Zeh meiner Meinung nach eine glaubwürdige, ungewöhnliche und spannende Geschichte gelungen, die mich wieder mehr erkennen lässt, wie komplex und unvorhersehbar die menschliche Psyche ist und wie wichtig das Verstehen des Einzelnen ist, um eine Katastrophe abzuwenden. Juli Zehs überzeugender Schreibstil ist das I-Tüpfelchen des Romanes. Das Buch stelle ich definitiv in mein analoges Regal und werde es gewiss wieder in die Hand nehmen. 

  20. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (973)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Mörder ohne Gesicht“ ist der erste Fall für Kommissar Kurt Wallander. Wallander sucht nach einem Mörder, der keine Grenzen kennt und tappt dabei lange Zeit im Dunkeln. Dabei stößt er nicht nur auf interne, sondern auch auf externe Probleme.

    Mir wurde die Reihe empfohlen. Zwar standen die Bücher schon seit längerer Zeit auf meinem Wunschzettel, sie konnten meine Neugierde aber nie so sehr wecken, dass ich sie unbedingt lesen wollte. Letzten Endes habe ich das Buch also nur gelesen, weil eine Bekannte es mir geschenkt hat.

    Kurt Wallander ist ein Zeitgenosse voller Ecken und Kanten, der meilenweit davon entfernt ist perfekt zu sein. Natürlich wirkt er dadurch authentischer, was die Geschichte deutlich realistischer macht. Leider war ein Großteil seiner Eigenschaften alles andere als positiv. Aus diesem Grund war mir Kurt Wallander extrem unsympathisch.

    Der Klappentext klang sehr vielversprechend und konnte meine Neugierde auf Anhieb wecken. Entsprechend groß waren meine Erwartungen. Ein Großteil davon wurde leider nicht erfüllt. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich die Reihe vorsetzten werde.

    Wallander ermittelt im Laufe der Geschichte in mehreren Mordfällen gleichzeitig. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass das für ordentlich Spannung sorgt. Leider war dem nicht so. Die verschiedenen Handlungsstränge haben vielmehr für Verwirrung und Chaos gesorgt. Spannend war das Ganze zu keinem Zeitpunkt. Die Auflösung sorgte am Ende dann für noch mehr Enttäuschung. Irgendwie war das Ganze zwar schlüssig, für meinen Geschmack hat es aber zu viele Zufälle gegeben, was dem Faktor „realistisch“ einen gehörigen Dämpfer verpasst. Am aller schlimmsten ist für mich aber die Tatsache, dass der Kriminalfall nur eine kleine Nebenrolle spielt.

    Die deutsche Übersetzung von Henning Mankells Schreibstil lässt sich halbwegs flüssig lesen und die Wortwahl hat größtenteils zum Genre gepasst. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Kurt Wallander. Die Kapitel waren extrem lang, was das Buch unglaublich langatmig gemacht hat.

     

    Fazit

    Die ganzen positiven Reaktionen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. „Mörder ohne Gesicht“ ist für mich kein Krimi, sondern lediglich ein Roman mit ein paar eingestreuten Krimi-Elementen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 2 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Zwischen dir und mir das Meer (ISBN: 9783499274213)
    Katharina Herzog

    Zwischen dir und mir das Meer

     (213)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Zum Plot: Lena und Zoe haben ihre Mutter verloren, als sie noch sehr klein waren. In ihrer Familie weiß niemand viel über die Herkunft der Frau, die einst aus Italien nach Deutschland kam. Als eines Tages aber Mattheo mit den unglaublich schönen Augen auf der Insel Amrum auftaucht und Fotos ihrer Mutter dort lässt, ist es Zeit, diesem Rätsel auf den Grund zu gehen.

    Fazit: Ich denke, Katharina Herzog kann gar keine schlechten Bücher schreiben. Auch dieses hat sich leicht und angenehm weggelesen. Es hat mich zwar nicht zu Tränen gerührt oder mich begeistert durch die Gegend hüpfen lassen, aber es war einfach gut. Ich liebe außerdem die Farbkombination von gelb und lila im Cover!

    Empfehlung: Wieder einmal etwas für ruhige Lesestunden, einen leichten Sommertag oder auch eine Bahnfahrt. Ein schöner Roman für die wärmeren Monate oder wenn man von eben diesen träumen mag! 

  22. Cover des Buches Tief in den Wald hinein (ISBN: 9783833310478)
    Robert Williams

    Tief in den Wald hinein

     (22)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Das allnächtliche Schreien von Baby Harriet bringt ihre Eltern fast um den Verstand. Das Kind ist Nacht für Nacht einfach untröstlich und Ann und Thomas sind an der Grenze ihrer Kräfte, als Thomas bei einer nächtlichen Beruhigungsfahrt eine Lösung gefunden zu haben scheint: In den tiefen, ruhigen Wäldern von Abbeystead ist das Kind still. Und so zieht die Familie im Eiltempo in eine ausgebaute Scheune mitten im Wald. Auch Thomas findet Frieden in den Wäldern. Sein Job bei der Bank frustriert ihn aber in der Natur kommt er zur Ruhe. Sein Haus im Wald erfüllt ihn mit Stolz und Zufriedenheit. Seine Frau Ann ist nicht so glücklich. Fehlen ihr doch der Trubel der Stadt und die kurzen Wege zu Freunden. Die Bäume wirken bedrohlich auf sie und ganz grundsätzlich fragt sie sich manchmal ob das Haus, die Kinder und Thomas wirklich die richtige Entscheidung waren. Als eines Abends vier vermummte Männer ins Haus der Familie eindringen, stellt das ihr Leben nochmal grundlegend auf den Kopf.

    Neben Ann und Thomas gibt es noch den sanften Riesen Raymond, der menschenscheu ist aber eine tiefe Liebe zur Natur und besonder zu Abbeystead empfindet. Und den Antagonisten Keith, der mit Egoismus, Selbstverliebtheit gepaart mit Komplexen und übermäßigem Alkoholkonsum besticht. Alles andere als sympathisch aber gerade deshalb eine hochinteressante Figur!

    "Tief in den Wald hinein" ist eine absolut gelungene Charakterstudie, ein Psychogramm vier verschiedener Menschen mit ganz unterschiedlicher Geschichte. Der Überfall steht dabei nicht im Vordergrund, immer geht es um die Menschen, um Veränderung, Freundschaft und Entscheidungen im Leben.

    Insagesamt ist Williams Roman eine fesselnde Geschichte über das Leben. Ohne Drama erzählt, besticht er mit viel Naturliebe und punktet mit seinen lebendigen wie zwiespältigen Figuren. Klasse.

  23. Cover des Buches Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück (ISBN: 9783442380749)
    Angelika Schwarzhuber

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler
    Hannah hat der Provinz in der sie aufwuchs eigentlich den Rücken gekehrt. Doch als ihre Oma recht unerwartet stirbt und ihr den Hof vererbt, kehrt sie zurück. An das Erbe ist eine Bedienung geknüpft - Hannah muss heiraten, wenn sie es behalten will und zwar jemanden der etwas von der Landwirtschaft versteht. Erst möchte sie das Erbe ausschlagen, doch ihre kleine Firma steckt in finanziellen Schwierigkeiten und außerdem ist da noch ihr Cousin Max dem der Hof zufallen würde, sollte sie die Bedienungen nicht erfüllen. Das möchte Hannah vermeiden und deshalb begibt sie sich auf die Suche nach einem Bauern zum Heiraten.
    Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Die immer wieder eingestreuten Dialektausdrücke haben mich nicht gestört und dem Buch noch ein wenig mehr ländliche Atmosphäre verliehen - für den dialektunsicheren Leser gibt es einen Anhang mit Erklärung.
    Die Protagonistin Hannah wirkt ein wenig chaotisch. Auf der einen Seite ist sie die selbstbewusste Geschäftsfrau, aber auf dem Land stellt sie sich manchmal an...
    Das sorgt natürlich für viele komische Situationen. Überhaupt hat das Buch mich oft zum Lachen gebracht.
    Hannahs Männersuche ... war sehr kreativ. Die Tatsache, dass das nicht ihr einziges "Problem" blieb und die Geschicht sich eigentlich darumherum auf mehrer "Schauplätze" aufteilte, gab zusätzlich Spannung und hielt mich als Leser bei der Stange.
    Am Schluss liefen die Fäden zusammen und es war ein -  zumindest für mich - nicht überraschendes Ende.
    Die Rezepte zum Nachkochen im Anhang sind natürlich nocheinmal ein zusätzliches Schmankerl für alle Backfreunde.

    Für mich war es ein richtiges Wohlfühlbuch zum Abschalten - ich konnte es gut in einem Zug durchlesen.
  24. Cover des Buches Ach du Liebesglück (ISBN: 9783453358607)
    Kristina Steffan

    Ach du Liebesglück

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Ein kleiner Bauernhof am Meer – klingt idyllisch und romantisch? Nicht für Lilly, denn sie wohnt dort mit ihrem siebenjährigen Sohn, dem kauzigen Untermieter und einer bissigen Gans. Aber dann zieht Lilly mit ihrem Traktor das Auto eines gut aussehenden Surfers aus dem Sand, und ein geheimnisvoller Hausgast mit sehr blauen Augen quartiert sich in ihrer Ferienwohnung ein. Und auf einmal sieht es fast so aus, als könnte es mit der Liebe doch noch klappen

    Das Buch ist sehr gut ich hatte viel spass beim Lesen. Man fiebert mit wie es mit Lilly und ihrer Familie weitergeht. Man kann auch lachen und will am liebsten dort sein

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