Bücher mit dem Tag "latina"

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9 Bücher

  1. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426304297)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  2. Cover des Buches Küssen gut, alles gut (ISBN: 9783442477517)
    Rachel Gibson

    Küssen gut, alles gut

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Als Stella Hilfe wegen ihres Chefs braucht ist Beau sofort zur Stelle, dass er aber nicht zufällig in ihrer Nähe war, findet sie erst später heraus. Aber zwischenzeitlich knistert es gewaltig zwischen den beiden.
    Für mich wieder einmal ein typischer Rachel Gibson Roman, der einen in einem locker leichten Erzählstil gut unterhält und zum schmunzeln bringt. Die Geschichte hat genau die richtige Mischung aus Spannung, Erotik, Humor und Romantik.
  3. Cover des Buches Dirty Girls Social Club (ISBN: 9783499240614)
    Alisa Valdes-Rodriguez

    Dirty Girls Social Club

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Der Schneider von Panama (ISBN: 9783548608518)
    John le Carré

    Der Schneider von Panama

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Karstadt-Hasi

     Habe den Roman scho n vor vielen Jahre gelesen! Ist einer von vielen gut geschriebenen von John le Carre! Die Verfilmung habe ich auch gesehen, hat mir nicht gefallen! Ich bin ein Fan, und liebe Spionage-Triller. Mochte aber nie ein Spion werden. 

    Dafür war meine Arbeit beim BND sehr interressant und hat viel Spaß gemacht! 

  5. Cover des Buches Juliet Takes a Breath (ISBN: 9781626012509)
    Gabby Rivera

    Juliet Takes a Breath

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Cattie

    I really really wanted to like this book. It has appeared on my social media feeds a couple of times when it came out almost two years ago and the gorgeous cover had me instantly hooked. However, I have not heard much of the book since then, so I was really glad to finally be able to read it myself.


    From the first page, the novel caught me. It is a rather quick read and I like how the reader gets introduced to Juliet and her family. I had expected the book to be sprinkled with references to feminism, the lgbtqia+ society and discourse and I was particularly happy to see a Latina as the protagonist. However, the topics are way more prominent than I thought they would be, which was a pleasant surprise. I have never read a book in which the queer discourse was so directly addressed and this alone speaks in favour of the story. Rivera to put a lot of explanations in her story and tries to inform about, for example, preferred gender pronouns or polyamory. Nevertheless, she is often telling instead of showing, which is a bit of lazy writing in my opinion and mitigates the story. Yet, her addressing a lot of topics from an own-voice perspective still makes for a great read.


    Upon her coming out as a lesbian, Juliet is met with both rejection and support from her family. Both aspects are elaborated by Rivera to the same extent, which I think is important and eventually help Juliet and her mother find together again. In general, it was nice to read about so many people supporting Juliet and helping her figure out who she is and who she is not. Juliet often takes the time to reflect on her situation and although she made a couple of choices I would describe as unwise, I still enjoyed reading about her. On the contrary, I did not like Harlowe but I believe you should not take too much a liking to her anyway. It is not only the way she almost always speaks from a white feminist viewpoint only but generally the idea that she takes herself too seriously and not gets other people enough room to speak for themselves. I can understand why her relationship falls apart, yet I love how all people involved still are on good terms, remain close friends, and support each other. There are a lot of positive vibes in the novel basically screaming ‘love yourself the way you are’, a really powerful message.


    Still, some aspects of the novel struck me as illogical. First of all, the way Juliet got her internship and the fact that Harlowe even offered such an opportunity and a place in her home to a random girl were a bit far stretched, in my opinion. Juliet’s task seemed rather pointless and random and I at times felt like Rivera only needed an excuse to take Juliet away from her home in the Bronx to place her in Portland and the internship-option allowed for a somewhat feasible explanation. Second, I also found Juliet taking a plane from Portland to Miami after her fall-out with Harlowe not very likely and realistic. I understood that she wanted to get away, but I find this a rather drastic decision for a 17-year-old.


    All in all, I enjoyed Juliet Takes a Breath and will definitely pick up another book by Rivera again. There were some small contextual aspects I did not like as much, yet I will only give the book 4 stars, but I am already thinking to whom I might recommend it.

  6. Cover des Buches Lola (ISBN: 9783518471159)
    Melissa Scrivner Love

    Lola

     (72)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    South Central, Los Angeles. Ein gemütliches Barbecue unter Nachbarn, so scheint es. Die Männer scharen sich um Garcia, der den Grill bedient. Seine Frau Lola hält mit einer Gruppe junger Frauen ein Schwätzchen über Männer, Kinder und Kuchen. Alles harmlos. Natürlich sind nicht alle Nachbarn Mitglieder der Crenshaw Six, der Latino-Straßen-Gang, doch die meisten. Dann aber wird die Gartenparty vom Erscheinen des El Coleccionista - dem Eintreiber des Kartells- unterbrochen. In den täglichen Revierkämpfen rund um den Drogenverkauf gibt es einen neuen Mitbewerber. Der Auftrag des Eintreibers lautet nun, beim nächsten Deal des Newcomers die Übergabe zu sabotieren.

    Lola ist tough, beherzt, folgt einem eigenen moralischen Index - und sie ist kriminell. Niemand weiß, dass nicht Garcia, sondern sie die Anführerin der Crenshaw Six ist. Und weil ihre Soldaten den Auftrag des Kartells in den Sand gesetzt haben, weil jetzt dem Kartell zwei Millionen Dollar und Heroin mit demselben Wert durch die Lappen gegangen sind, steht Lola nun auf der Abschussliste des Kartells. Doch davon unbekümmert geht sie ihren Geschäften nach, sorgt für ihre erweiterte Familie, straft ihren Bruder für sein Versagen bei der misslungenen Drogenübergabe, kümmert sich liebevoll um ihren Hund und die kleine Lucy. Dieses Mädchen weckt ihn Lola Erinnerungen an ihre Vergangenheit. So wie Lucy heute von ihrer drogensüchtigen Mutter für Drogen verkauft wird, erging es Lola mit ihrer Mutter Maria ebenso.

    „Vielleicht bleiben Lola nur noch fünfundvierzig Stunden. Sie findet, dass es ein guter Punkt auf ihrer Löffelliste wäre, einen Pädophilen fertigzumachen.“

    Mit Lola hat die amerikanische Schriftstellerin Melissa Scrivner Love eine Protagonistin ins Leben gerufen, der man sehr ambivalent gegenübersteht. Lola ist ein ungewöhnlicher Charakter, eine Antiheldin, die aus dieser vom Machismo geprägten Welt heraussticht. Eine Abführerin in einer Männerdomäne. Als junges Mädchen gerät Lola an den Leader einer Gang, wird seine Freundin, verabschiedet sich von ihren Plänen aufs College zu gehen und wird Mitglied der Gang, die sie später selbst übernehmen wird. Lola kennt den Unterschied zwischen Gut und Böse, sehnt sich manchmal nach einem normalen Leben.

    „Sie stellt sich eine Welt ohne Verbrechen vor. Ohne Cops. Ohne Anwälte. Ohne Richter. Sie stellt sich vor, wie diese Leute verhungern mussten, wenn das Verbrechen sie und ihre Familien nicht ernährte.“  

    Auf den Straßen von South Central herrscht Armut, Abhängigkeit und Arbeitslosigkeit. Eine Frau als Boss einer Straßengang ist selten und Lola behandelt ihre Soldaten hart, aber gerecht. Niemals würde sie Drogen an Kinder oder Alte verkaufen, das verbietet ihr Gangkodex. Doch auch wenn Lola absolut keine Skrupel hat, jemanden eine Kugel zwischen die Augen zu verpassen, hat sie einen wunden Punkt: ihre Vergangenheit und ihre Familie.

    „Hier kriegt man keine zweite Chance, niemand kommt hier wieder auf die Beine. Für Comebacks hat keiner Zeit. Statt einer Minimalstrafe in einem Weißenknast gibt’s hier eine Kugel in den Kopf – als Opfer der Umstände oder als Kollateralschaden. Erfolgsgeschichten sind die Ausnahme, und noch seltener welche mit Happy End.“

    Für die, die sie liebt ist bereit jedes Risiko einzugehen. Sie will überleben, um dem Kind, das sie aufgenommen hat, eine Zukunft zu geben. Das treibt sie an und so gerät sie in eine immer schneller drehende Spirale von Gewalt und dreckigen Geschäften. Die Handlanger des mexikanischen Drogenkartells, die Konkurrenz am Drogenmarkt, abhängige Informanten, korrupte Polizisten, eine undurchsichtige Staatsanwältin: eine gefährliche Mischung, und die Karten in diesem schmutzigen Spiel werden täglich neu gemischt. Während Lolas Zeit abläuft, muss sie mehrere Seiten bedienen, will sich aber auch nicht länger dem Diktat der befehlenden Männer beugen.

    Melissa Scrivner Love hat eine erfrischend provokant weibliche Sprache. „Lola“ ist nicht nur ein Drogenthriller, sondern auch ein scharfer Blick auf die Verhältnisse, auf Missbrauch und Verwahrlosung und gleichzeitig auch eine clevere Bekundung zur Geschlechterfrage.

  7. Cover des Buches Wenn mein Zorn dich findet (ISBN: 9783426632710)
    Michele Jaffe

    Wenn mein Zorn dich findet

     (34)
    Aktuelle Rezension von: santina
    Der Klappentext: Nacht für Nacht verfolgt Eve wildfremde Leute, beobachtet mit neidischem Hass deren scheinbar perfekte Familienidylle. Kurze Zeit später sind diese Menschen tot, auf brutale Weise abgeschlachtet. Alle Spuren weisen auf Eve, die Ermittler sind ihr auf den Fersen. Nur Windy Thomas, die neue Leiterin der Forensink bei der Polizei von Las Vegas, hat Zweifel an Eves Täterschaft und stellt eigene Nachforschungen an. Das trägt Ihr die Anerkennung ihres charmanten Vorgesetzten ein – und den Hass des wahren Täters. Zum Inhalt: Auf den ersten Seiten lernt der Leser die Protagonisten kennen und erfährt einiges über sie. Windy Thomas erster Mann ist gestorben. Sie hat als Sheriff gearbeitet, doch nachdem sie in Gefahr geraten ist, hat sie sich auf Drängen ihres Verlobten Bill eine neue Stelle gesucht, bei der sie eher im Hintergrund arbeiten kann. Sie zieht mit ihrer Tochter nach Las Vegas und übernimmt dort die Stelle als Leiterin der forensischen Abteilung. Als junge Beamtin hat sie zunächst damit zu kämpfen, sich bei den Männern in ihrer Abteilung durchzusetzen, aber ihr Wissen und Können ebnet ihr dabei den Weg. Besonders ihr neuer Vorgesetzter Ash ist fasziniert von Windy. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen, er ermordet Mütter mit Kindern auf bestialische Weise. Die Spur führt zu Eve, die eine schwere Zeit hinter sich hat und mit dem Schicksal hadert. Lange Zeit konzentrieren sich die Ermittlungen auf die junge Frau, aber sie wird nie gefunden… und dann wird Windy klar, dass es eine zweite Person gibt, die dafür sorgt, dass alles auf Eve hinweist… In einem zweiten Handlungsstrang wird das Privatleben von Windy als alleinerziehende Mutter dargestellt. Ihr Verlobter Bill pendelt noch und fliegt am Wochenende immer zu Windy und Cate nach Las Vegas. Der Leser erfährt außerdem, wie Windy ihren ersten Mann kennen gelernt hat und was zu seinem Tod geführt hat. Darüber hinaus zeigt der Autor auf, wieso Ash bei der Polizei arbeitet, obwohl er Millionär ist und wieso der Frauenheld ausgerechnet von Windy fasziniert ist. Meine Meinung: Dadurch, dass bereits auf den ersten Seiten eine grössere Zahl an Hauptpersonen und die Vergangenheit von Windy vorgestellt wurde, habe ich mich sehr schnell in der Geschichte zurecht gefunden. Die Handlung ist vom ersten Moment an so spannend, dass ich die mehr als 600 Seiten in zwei Tagen verschlungen habe. Michele Jaffe hat es geschafft, dass sich die Spannung bis zum Ende hin immer weiter aufbaut und erzählt nebenbei aus dem Privatleben von Windy, ohne dass dies der Kriminalgeschichte Abbruch tun würde. Wenn mein Zorn Dich findet ist ein Thriller ganz nach meinem Geschmack mit zwei Minuspunkten: Zum einen wurde mir nicht klar, warum Eve ausgerechnet vor den Häusern der Menschen herum lungerte (und sie zeichnete), die später ermordet werden. Zum anderen finde ich das letzte Kapitel, Nr. 87, überflüssig, leider kann ich hier nicht schreiben, warum ich dieser Meinung bin, aber wer das Buch liest, wird vielleicht verstehen, warum diese letzten drei Seiten zuviel des Guten sind. Trotz dieser kleinen Einschränkungen vergebe ich fünf von fünf Sternen.
  8. Cover des Buches Irresistible - Ein Baby kommt selten allein (ISBN: 9783736305663)
    Lex Martin

    Irresistible - Ein Baby kommt selten allein

     (102)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    "Irresistible" ist ein weiterer Liebesroman der Autorin Lex Martin.
    Nach der "Boston Campus"-Trilogie von ihr, musste ich das "Spin-Off" auch unbedingt lesen.

    Das Cover hat mich persönlich jetzt nicht unbedingt angesprochen aber der Inhalt dafür umso mehr. 

    In diesem Buch bekommt Brady seine Chance auf eine Liebe. Brady kennt man schon aus der "Boston-Campus" Reihe. In dieser war er der Tätowierer und hat sich in Dani verliebt. Nachdem diese jedoch nicht dasselbe für ihn empfunden hat, tat mir Brady schon etwas Leid. Da er in dieser Reihe kein Glück gefunden hat.
    Umso mehr hat mich das "Spin-Off" gefreut auch wenn dieses nicht gerade unter glücklichen Umständen startet. 

    Brady hat zwar nur mäßigen Kontakt zu seinem Bruder, als dieser jedoch mit seiner Frau bei einem Autounfall ums Leben kommt, leidet Brady dennoch.
    Es steht für ihn außer Frage sich um deren Baby zu kümmern, welches nicht mit im Auto saß.
    So kommt es das Brady zusammen mit einer Familienfreundin des verstorbenen Paares und gleichzeitig die Babysitterin der Tochter ist, in dem Haus seines verstorbenen Bruders um das Kind kümmert.
    Jedoch hat Brady keinerlei Erfahrungen mit Babys, ganz im Gegensatz zu Isabella einer temperamentvollen Latina. Als während des Babysittens und der Erziehung dann auch noch die Funken zwischen den beiden fliegen, wissen beide gar nicht mehr weiter.

    Meiner Meinung nach ein gelungenes "Spin-Off" der Reihe und definitiv wert zu lesen!

  9. Cover des Buches Furia (ISBN: 9783426629130)
    Marcos M. Villatoro

    Furia

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Benni
    An sich bietet Villatoro in seiner Serie mal eine andere Art von Ermittler, einen weiblichen Detektive lateinamerikanischen Ursprungs. Um dies zu unterstreichen, läßt der Autor seine Heldin auch an allen Ecken spanisch sprechen. Doch mit einer guten Ausgangsposition kann man noch keinen Sieg erringen... Wie schon in „Minos“ will keine rechte Spannung aufkommen, auch wenn hier die Story etwas flüssiger vorgetragen wird. Alles in allem ein absoluter Durchschnittsthriller, den man sicher lesen kann, aber wenn nicht, hat man auch nichts verpaßt... Zum Schluß noch einen Gruß an den Knaur-Verlag: wie kann man denn nur „Minos“ zuerst veröffentlichen (VÖ 2006), obwohl „Furia“ (VÖ 2007) zeitlich früher spielt????
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