Bücher mit dem Tag "lauf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lauf" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Der Blütenjäger: Thriller (ISBN: 9783944676234)
    Catherine Shepherd

    Der Blütenjäger: Thriller

     (146)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Die Cover von Catherine Shepherds Büchern mag ich immer besonders gern. Dieses hier war nicht nur passend zur Reihe gestaltet worden, es war auch stimmig zum Inhalt der Geschichte. Ich mochte die Farbgebung und die Blüte leuchtet förmlich im Gegensatz zum Rest des Layouts.

    Der Einstieg in die Geschichte gelang mir leicht, denn gleich zu Beginn durfte ich von einem Opfer seinen Leidensweg erfahren. Dabei lief es mir gleich kalt den Rücken hinab, denn durch die Ich-Perspektive wurde die Jagd durch den Wald und die Angst des Opfers nicht nur spürbar, sondern auch greifbar. Lediglich der Prolog wurde vom Icherzähler geschildert, durch die restlichen Kapitel führte mich der personale Erzähler.
    Da ich die Reihe rund um die Spezialermittlerin Laura Kern schon kenne, hatte ich mich natürlich gefreut, dass sich die Hauptfiguren weiterentwickelt hatten. Es war erkennbar, dass sie ihr Leben weitergelebt und sich entsprechende Veränderungen ergeben hatten. Die privaten Einblicke waren aber im Verhältnis zu diesem interessanten Fall eher gering, was ich aber ganz angenehm empfand. So ließ sich die Geschichte von den vorherigen Bänden abkoppeln, sodass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.
    Mir hatte der Thriller sehr gut gefallen, denn der Täter blieb fast bis zum Schluss im Dunkeln. Catherine Shepherd legte geschickt Spuren aus, denen ich gern gefolgt bin, obwohl ich immer wieder dachte, dass dies womöglich zu leicht sei. Zum Glück war die Geschichte alles andere als einfach gestrickt. Wer blutrünstige Thriller liebt, wäre womöglich von diesem Buch enttäuscht. Denn dieser Thriller kommt ruhiger, aber nicht minder spannender daher.
    Große Effekte waren hier zwar nicht zu finden, dafür ging mir „Der Blütenjäger“ mit seiner zwischenmenschlichen Geschichte unter die Haut.

    Regelmäßig entführte mich Catherine Shepherd in eine zwanzigjährig zurückliegende Vergangenheit und präsentierte mir einen verängstigten Jungen, der ganz eigene Probleme zu bewältigen hatte.
    Alle Handlungen bauten ineinander auf und waren logisch nachvollziehbar.
    Der flüssige und bildreiche Schreibstil sorgte dafür, dass ich mir die Szenen lebhaft vorstellen konnte.
    Die Figuren hatten Charakter und im Zusammenspiel mit der Story empfand ich sie authentisch. Sehr gut gefiel mir in diesem Zusammenhang, dass Reibereien zwischen Laura Kern und ihrem Kollegen Max Hartung gab. Dadurch wurde schön deutlich, dass der Beruf des Ermittlers besonders für Familien sehr anstrengend ist, während die kinderlosen Kollegen mehr Zeit in verzwickte Fälle investieren können und wollen.

    Fazit:
    Ein Thriller mit leiseren Tönen. Gut geeignet für ängstlichere Leser. Blutige Szenen gab es hier keine, dafür einen verzwickten Fall, der nur auf den ersten Blick leicht und vorhersehbar war.

  2. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (770)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Das Buch lässt sich leicht lesen und ist keine schwere Lektüre, wie zum Beispiel Colorado Kid. 

    Die Spannung ist stehts präsent, alleine weil man wissen möchte, wer als nächstes umkippt oder krepiert. Doch das war es dann auch schon. 

    Für mich fehlt einfach der pure Nervenkitzel, den bei einem solchen Marsch erwartet. Für mich ist das kein Thriller. Es war dennoch ein gutes Buch für zwischendurch. 

  3. Cover des Buches Der Blütenjäger (ISBN: 9783958625211)
    Catherine Shepherd

    Der Blütenjäger

     (91)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Der Blütenjäger ist ein Thriller von Catherine Sheperd und der vierte Fall für Laura Kern, das Hörbuch ist 2019 im Audiobuch Verlag erschienen. 

    Eine junge Frau wird im Wald hinterrücks erschossen. Die Polizei stuft den Fall zunächst als Jagdunfall ein, doch kurz darauf wird erneut eine Frau erschossen. Spezialermittlerin Laura Kern vermutet einen Serientäter, denn die Opfer sterben nicht nur im Abendkleid, neben ihnen liegt auch eine Blüte und ein Foto, dass sie noch lebendig zeigt...

    Der Blütenjäger ist ein spannender und temporeicher Thriller. Catherine Sheperd verknüpft geschicktMordermittlungen mit Geschehnissen aus der Vergangenheit und aufwühlenden Kapiteln aus Opfersicht, emotional und mitreißend gelesen von Beate Rysopp.

    Laura Kern ist eine starke Protagonistin, die alles daransetzt, die Frauen lebend zu finden, doch die Zeit arbeitet gegen sie. Die Geschichte ist undurchsichtig, überraschend und packend bis zum Schluss. 

    Ein spannender Thriller zum Mitfiebern!

  4. Cover des Buches Lauf, Jane, lauf! (ISBN: 9783442457748)
    Joy Fielding

    Lauf, Jane, lauf!

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Lauf, Jane, lauf! Von Joy Fielding ist ein zwar ein älterer Psychothriller der sich heute aber noch genauso gut lesen lässt. Meine Ausgabe ist von 1992 und man merkt es dem Buch und dem Schreibstil nicht an. Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und bin eigentlich immer begeistert von ihren Werken. So auch diesmal, auch wenn es in der Mitte eher langsam und eintönig vor sich ging.

    Der Anfang ist schon etwas skurril und beklemmend. Der Leser irrt mit der Protagonistin durch die Straßen Bostons. Die Frau weiß nicht wer sie ist und was passiert ist. In ihren Taschen findet sie 10.000 Dollar und ihr Kleid ist blutbefleckt. Der Alptraum beginnt aber erst so richtig als sie in der Klinik einem Mann begegnet der behauptet ihr Mann zu sein. Alles scheint schlüssig er zeigt ihr Fotos Papiere und die Nachbarn erkennen sie auch. Ihr Mann gibt ihr Medikamente und Spritzen angeblich sollen diese bei ihrer Amnesie helfen. Doch Jane fühlt sich eher wie eine Gefangene und wird immer schwächer und depressiver, bis sie fast nur noch schläft. Was ist in ihrer Vergangenheit passiert was sie vergessen wollte und warum setzte ihr Mann scheinbar alles daran das es auch so bleibt?

    Der Anfang ist spannend und sehr ereignisreich. Allerdings hört dies mittendrin auf und die Geschichte plätschert vor sich hin. Man erlebt die Geschichte aus Janes Sicht. Was es sehr authentisch wirken lässt und den Leser mit einbezieht. So bekommt der Leser auch manchmal selbst ein beklemmendes Gefühl.

    In der meisten Zeit erlebt man Janes neuen Alltag, der aber meist ziemlich gleich ist. Ab und zu gibt es wieder spannende Ausreißer und man hat das Gefühl dass die Story wieder Fahrt aufnimmt. Allerdings verfällt Jane dann oft wieder in ihre Lethargie. Das Ende wird wieder sehr spannend aber hier hat der Leser das Gefühl dass das Buch schnell zu Ende gebracht werden musste. Es wird schnell abgehandelt und alles ist wird gut.

    Die Autorin schafft es den Leser, trotz des eher mittelmäßigen Mittelteils zu fesseln. Sie baut gekonnt einen Spannungsbogen auf und hält ihn größtenteils auch bei.

    Das ist ein wirklich guter Psycho-Krimi.

  5. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Auf das Buch war ich wirklich sehr gespannt, weil ich ein großer Fan von "Ismael" des Autors Daniel Quinn bin. Mir wurde gesagt, dass Yuval Harari hier in ähnlicher Weise unsere Menschheitsgeschichte beleuchtet und ja, beide Autoren gehen auf die Entwicklungen unserer Zivilisation und Kulturen ein - dennoch kann man die Bücher nicht miteinander vergleichen.
    Hier haben wir eher eine wissenschaftliche Basis, während in "Ismael" eher philosophisch diskutiert wird.

    Yuval Harari beginnt bei den Wurzeln der Menschheit vor 2,5 Millionen Jahren. Eine Zeit, die man sich eigentlich kaum vorstellen kann und ich traue dieses Berechnungen auch nie so wirklich, aber lassen wir das einfach mal hintangestellt.
    Interessant fand ich im Verlauf der Entwicklung unserer Spezies jedenfalls die Sprache, etwas, das uns ja von den anderen Tieren am meisten unterscheidet; zumindest durch unsere Vielfalt und vor allem, dass wir uns Dinge vorstellen und in Worte fassen können, die es real gar nicht gibt.
    Das weiß man, aber es war mir ehrlich gesagt bisher nie so recht bewusst in diesem Zusammenhang. Das ist ein Punkt, der vieles, was geschehen ist, nachhaltig beeinflusst hat: unsere Vorstellungskraft und diese in Worte und Taten umzusetzen.

    Während der erste Abschnitt tatsächlich so gut wie überflüssig war, da er an sich nur aus Mutmaßungen besteht (wie der Autor auch selbst sagt), war es doch sehr faszinierend, wie dieser Gedanken der Sprache vom Autor weitergesponnen wird. Das Zusammenleben von Gruppen ist uns in Fleisch und Blut übergegangen und war immer Grundbestandteil für das Überleben. Allerdings waren diese Gruppen zahlenmäßig begrenzt und haben dadurch perfekt funktioniert: Ohne "Oberhaupt".
    Bei größeren Gruppen wird das kritisch, was auch sehr einleuchtend erklärt wird und deutlich macht, warum es immer einen "Chef", einen "König", eine "Regierung" braucht, um diese Massen an Menschen "im Zaum zu halten".

    Unsere Gesellschaft lebt einen Mythos, bzw. leben wir schon seit Jahrtausenden in vielen Mythen und Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Eigentlich alles, was man nicht sehen/anfassen kann, entspringt unserer Vorstellungskraft. Seien es Institutionen wie Autohersteller, Religionen, Menschenrechte, Kriege, Geld - diese Namen funktionieren nur, weil eine Großteil der Menschen damit aufwächst, damit konfroniert wird und daran "glaubt".
    Diesen Ansatz fand ich echt interessant und werde mich damit bestimmt noch öfter auseinandersetzen.

    Natürlich ging der Autor auch auf die Landwirtschaft und Domestizierung von Tieren ein. Er vertritt hier eine sehr strikte und durchaus nachvollziehbare Meinung, aus der ich vor allem für mich herausziehe, dass wir Menschen anscheinend tatsächlich der schlimmste Virus sind, der die Erde je befallen hat. Wenn man sich anschaut, wie viele Arten durch uns ausgemerzt wurden und vor allem auch, wie wir heute noch immer mit den Tieren umgehen aus reiner Gleichgültigkeit, lässt die Bewegung der Veganer und Vegetarier doch noch hoffen, dass sich in Zukunft hier vielleicht etwas ändert.


    Die Wildbeuter jagten wild lebende Tiere und sammelten wild wachsende Pflanzen, die dem Homo sapiens ebenbürtig waren. Sie jagten zwar Schafe, doch sie betrachteten die Schafe deshalb noch lange nicht als minderwertige Wesen, genauso wenig wie sie glaubten, dass sie selbst weniger wert waren als die Tiger, nur weil sie von diesen gejagt wurden.
    ...
    Im Laufe der landwirtschaftlichen Revolution wurden die einst gleichberechtigten spirituellen Partner daher zu stummen Besitzgütern.
    Zitat Seite 256


    Lustiger - oder eher traurigerweise - hat unsere kollektive Illusion von Geld alle Menschen der Welt vereint. Zumindest auf der Handelsebene. Eine Idee, die alle Menschen vereint gleich welcher Sprache, Kultur, Glauben, Sozialverhalten etc., hat es eine Basis geschaffen, die auf die globale Handlungsebene zugesteuert hat. Scheint eine gute Sache zu sein, wobei dafür der Glaube an "unbezahlbare" Werte wie Ehre, Loyalität und Moral meiner Meinung nach gelitten hat. Mir fallen da sofort historische Bücher ein, in denen das Wort eines "Mannes" ohne jeglichen Beweises oder ähnliches gegolten hat.

    Dass die Schrift zu Verwaltungszwecken erfunden wurde war mir auch nicht so wirklich bewusst. Das Berechnen von Schulden vor allem an die "Staatskasse" hat hier wohl den Ausschlag gegeben, das ganze schriftlich festhalten zu müssen. Die Bürokratie hat Einzug gehalten ^^

    Das Wachstum lässt sich nicht aufhalten und zeigt sich natürlich sehr deutlich an der Überbevölkerung und dem Verbrauch/Konsum.

    Im Jahr 1500 verbrauchte die Menschheit pro Tag 13 Billionen Kalorien Energie. Heute verbrauchen wir pro Tag 1500 Billionen Kalorien. (Lassen Sie diese Zahlen einmal auf sich wirken: 14 mal so viele Menschen produzieren 240 mal so viel und verbrauchen dabei 115 mal so viel Energie)
    Zitat Seite 301


    Das lass ich jetzt einfach mal so stehen.

    In der wissenschaftlichen Revolution war wohl das Eingeständnis der Unwissenheit ein Knackpunkt. Was zuvor meist als wahr angenommen wurde wurde jetzt bezweifelt. Nichts war sicher, denn jede neue Entdeckung oder Erforschung konnte vorherige Theorien komplett über den Haufen werfen. Ein Punkt, den ich für sehr wichtig erachte, da ihn viele aus den Augen verlieren, grade in der heutigen Zeit und den Ereignissen, die uns zurzeit beschäftigen:

    Die moderne Wissenschaft ist bereit zuzugeben, dass sie nicht alles weiß. Mehr noch, sie geht davon aus, dass alles, was wir zu wissen glauben, durch neue Erkenntnisse widerlegt werden kann. Es gibt keine Vorstellung und keine Theorie, die nicht hinterfragt werden kann.
    Zitat Seite 306


    Ja, mit Zitaten könnte ich hier wirklich unendlich weitermachen. Ich hab mir soviel markiert in diesem Buch, aber das würde jetzt doch den Rahmen sprengen...

    Das Kapitel über den Kapitalismus fand ich teilweise interessant, teilweise verliert sich der Autor hier aber viel in Zahlen und Daten. Grade auch was Eroberungszüge anbelangt und die Verwicklungen der verschiedenen Länder - das erinnert mich zu sehr an Unterricht und ist nicht so meins. Interessanter fand ich die Abschnitte, in dem Yuval Harari seine Folgerungen daraus zieht.

    Wie oben schon erwähnt leben wir in einem Zeitalter des Wachstums. Das Wirtschaftswachstum wird ja gerühmt, aber ich frage mich immer: wo soll das hinwachsen? Wieso müssen so viele "Dinge" produziert werden, die wir gar nicht brauchen - warum werden wir auf Konsumenten reduziert, die die "alten Werte" der Sparsamkeit und Bescheidenheit aberzogen bekommen, ja, die sogar belächelt werden und als veraltet betrachtet werden? Und wie sollen die Menschen das Geld dafür auftreiben, wenn die Lebenskosten an sich ja schon viel zu hoch sind?
    Diese ganzen Entwicklungen gingen leider auch auf Kosten der Familiengemeinschaften. Das ganze Vertrauen, dass bei Krankheit, Alter oder sonstigen Problemen die Familie oder (Dorf)Gemeinschaft ausgeholfen hat, ist völlig abhanden gekommen. Was nicht heißt, dass das es in dem Bezug früher nie Probleme gab, aber das geborgene Gefühl von Familien und Freunden scheint mir oft verloren zu sein.

    Bei dem Argument über Kriege gehe ich nicht so konform, denn der Autor beschreibt unsere Zeit als relativ friedlich und vergleich sie mit früheren Auseinandersetzungen. Ob man jetzt da die Anzahl der Toten vergleichen muss weiß ich nicht so recht... ich hab das Gefühl, dass immer irgendwo Krieg ist und die Zahlen von vor Jahrhunderten sind für mich reine Schätzungen, die man hier einfach nicht zu einem Vergleich heranziehen kann.
    Vor allem erwähnt er hier nicht die Waffenindustrie, die horrende Summen verdient.

    Am Ende gibt es noch einen Aspekt, der gerade bei wissenschaftlichen Fakten über die Entwicklung der Menschheit oft fehlt: Waren die Menschen früher glücklicher? Oder sind sie es heute mit all ihren technischen Errungenschaften? Und was ist Glück überhaupt?
    Diesen Abschnitt fand ich wieder sehr spannend - weil er zum einen auf methodische Berechnungen basiert, aber auch auf philosophischen Gedanken.

    Übrigens waren auch einige Bespiele über Forschungen dabei, wo ich nur den Kopf schütteln kann. Ich hab die jetzt nicht mehr alle parat, aber eins ist mir haften geblieben: Es galt herauszufinden, ob Kühe psychisch belastet werden (im Hinblick auf ihre Milchproduktion) wenn ihnen das frisch geborene Kalb weggenommen wird.
    Dafür braucht man eine Studie? Ernsthaft? Ein logisches und empathisches Denken und Empfinden reicht hier eigentlich aus - wie bei so vielen anderen Fragen. Aber man merkt bei vielen Menschen leider, dass dieses Einfühlungsvermögen abgestumpft und Gleichgültigkeit gewichen ist.

    Ganz zum Schluss hat der Autor noch einige Gedankenspiele zu zukünftigen Entwicklungen gemacht, grade was Bio- und Gentechnik anbelangt. Unsere Generation wird das zwar nicht mehr erleben, aber vielleicht unsere Enkel und Urenkel. Neugierig bin ich ja schon, ob und wie wir Menschen uns weiterentwickeln werden: ob wir zurückfallen, wie Einstein es vorausgesagt hat oder ob irgendwann die Maschinen unsere Illusion von Herrschaft übernehmen.

  6. Cover des Buches Das Buch ohne Gnade (ISBN: 9783404206926)
    Anonymus

    Das Buch ohne Gnade

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Irgendwo in der Wüste steht ein Hotel. Ein Hotel das verflucht ist. Nur wissen die Gäste dies nicht. Gäste die geladen wurden um einen bestimmten Zweck zu erfüllen.

    Und leider gehören zu den Gästen auch ein Barkeeper der immer nur an sich denkt. Ein Elvis Imitator. Und lauter Sänger die jemanden imitieren sollen der schon längst verstorben war. Für einen Vertrag in diesem Hotel/Casino auftreten zu dürfen und ein sehr hohes Preisgeld. Nur jemand will dieses Festival manipulieren und hat mehrere Auftragskiller für diese Arbeit dazu geholt. Um die anderen Teilnehmer zu eleminieren. Nur leider hat er nicht damit gerechnet das ein ganz bestimmter wahnsinniger Killer darunter sein wird. Sein Namen lautet Bourbon Kid. Und der spielt nach seinen eigenen Regeln.

    Fazit.: Am Anfang war ich ein bisschen irritiert. Dachte ich doch es geht gleich weiter wo der der zweite Teil aufgehört hatte. Naja. Was soll ich sagen. Dies war nicht der Fall. Nach leichten Umstellungsschwierigkeiten habe ich mich auch in den dritten Teil hinein gefunden. Auch dieser Band ist mega. Es wird wieder aus den verschiedenen sichten der Charaktere erzählt. Was aber wie immer keinen Abbruch tut beim lesen. Das Lesevergnügen ist einfach unschlagbar. Also ich muss sagen ich bin immer noch total begeistert. Die Bücher sind bis jetzt einfach mega. Und behalten dieses hohe Niveau auch bei. Ich freue mich schon auf den Viertel Teil den ich jetzt dann auch gleich anfangen werde zu lesen. Bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

  7. Cover des Buches Untot - Lauf, solange du noch kannst (ISBN: 9783551520418)
    Kirsty McKay

    Untot - Lauf, solange du noch kannst

     (183)
    Aktuelle Rezension von: heartbeat-for-books

    Bobby will nur noch dir Heimfahrt vom Schulausflug überstehen und plötzlich sind fast alle ihre Mitschüler Zombies! Sie und ein paar nicht nach Fleisch hungernde Mitschüler versuchen zu entkommen...


    Meine Meinung: 

    Das Buch ist sehr jugendlich geschrieben, was mir gefiel denn die Sprache passte zu den jungen Protagonisten. Die Geschichte um Bobby und die anderen, was sie alles erleben und wie sie herausfinden, was es mit dieser Invasion auf sich hat ist wirklich lustig. Man kann das Buch schnell durchlesen, da es nicht so anspruchsvoll ist. Ich denke, ich bin aber leider einfach etwas zu alt dafür gewesen, so dass ich manches doch fragwürdig fand.

    Daher, da manches etwas "eigenartig" war und es sich hin und wieder gezogen hat, vergebe ich leider nur 3 Sterne. Ich denke aver  grerade für Jugendliche ist es ein gutes Buch. Und es ist mal was anderes zu den Vampiren!

  8. Cover des Buches Wintermärchen in Virgin River (ISBN: 9783745701036)
    Robyn Carr

    Wintermärchen in Virgin River

     (117)
    Aktuelle Rezension von: PIA79

    #Cover#

    Das Cover von Wintermärchen in Virgin River gefällt mir gut. Es sieht weihnachtlich aus und lässt meine Vorfreude auf die Weihnachtszeit steigen. Es passt zu den restlichen Covern dieser Reihe. Die idyllischen Fotos sehen immer sehr schön aus und gefallen mir.

    #Schreibstil#

    Robyn Carr schreibt so schön. Ich kann in den Geschichten aus Virgin River immer super abschalten. Der Schreibstil ist einfach angenehm zu lesen. Ich fühle mich in jedem Buch wieder super wohl und ich freue mich auf jedes, welches da noch kommen wird.

    #Charaktere#

    Marcie war mir sympathisch. Ich fand es gut, dass sie so beharrlich weiter nach Ian gesucht hat und auch nicht aufgegeben hat, als er ruppig zu ihr war und sie eigentlich nicht bei sich haben wollte. Auch gut fand ich, dass sie sich von ihrer Schwester ein Stück weit lösen konnte und sie so etwas weniger gluckenhaft wurde. Sie hatte es definitiv nicht leicht und musste in ihren jungen Jahren schon so viel schreckliches mit Bobby erleben.

    Ian war, wenn er seine weiche Seite zeigte, wirklich auch sehr sympathisch. Allerdings gefiel es mir anfangs nicht, dass er Marcie so komisch angebrüllt hat. In manchen Teilen war er mir etwas zu stur und er wollte erst sein eigenes Glück nicht so wirklich zu lassen. Seine weiche Seite mochte ich wirklich sehr gerne und ich habe mich immer gefreut, wenn er sie mir gezeigt hat. 

    #Fazit#

    Mir hat auch dieses Buch der Virgin River sehr gut gefallen, allerdings war ich etwas traurig, dass ich hier nicht so viel von den anderen gelesen habe. Ansonsten war es natürlich auch wieder ein Wohlfühlbuch. Ich kann auch dieses Buch der Reihe nur weiterempfehlen.

     

  9. Cover des Buches Im Schatten dunkler Mächte (ISBN: 9783548280837)
    Karen Marie Moning

    Im Schatten dunkler Mächte

     (141)
    Aktuelle Rezension von: elsbeere
    In Band 3 geht Macs Suche nach dem Mörder ihrer Schwester und dem Sinsar Dubh weiter. Jericho Barrons, ihr geheimnisvoller Gastgeber wird immer undurchsichtiger und gleichzeitig interessanter. Und dann taucht auch noch ein alter Bekannter aus der Highland-Saga auf. Der Feenmann Darroc,  der schon in Schottland unliebsam auffiel und sich mit Adam Black anlegen musste. Welche geheimnisvolle Rolle er in der Fever-Saga spielt wird nicht verraten. Nur soviel: Ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen.
  10. Cover des Buches Hysterie des Körpers (ISBN: 9783499628108)
    Joey Kelly

    Hysterie des Körpers

     (62)
    Aktuelle Rezension von: CosmoKramer

    Deutschland ist ein schönes Land. Im Norden das Meer und die unendliche weite. Die raue Luft des flachen Landes bieten ein besonderes Flair. Tief im Süden die deutschen Alpen. 

    Rüdiger Nehberg wollte das alles mal erleben und wanderte von Nord nach Süd. Dann kam Joey. Wandern? Landschaft genießen? Nicht Joey. Von Warnemünde bis  auf den Gipfel der Zugspitze nur ernährt mit dem was die Natur einem bereitstellt. So wanderte er nicht einfach, sondern lief sportlich und irre wie er ist, eigentlich täglich, mindestens die länge eines Marathons, meist mehr. 

    Es ist der Lauf seines Lebens!

    Es war einmal eine Großfamilie die wie Vagabunden durch die Welt zog und Straßenmusik machte. Jeder kannte deren Namen. KELLY Family. Ob man sie mochte oder nicht, man konnte ihnen nicht entkommen. Aus dieser Familie mit ihren neun Geschwistern, entstammt auch Joey. 

    Er ist bis heute anders als seine Geschwister. Dieses Buch zeigt das er der besondere Kelly ist. 

    Er bekam von seinem Vater mehr und mehr Verantwortung bis er schließlich die ganze Firma Kelly Family leitete, die zu einem Unternehmen mit mindestens 40 Mitarbeitern anwächst. Nebenbei rennt und läuft er einen Rekord nach dem nächsten. 

    In diesem Buch beschreibt er wie er als Straßenmusikant zum Unternehmer und Extremsportler und auch Popstar, ja sogar Weltstar wurde. Er erzählt wie er sich auf diesen Deutschlandlauf vorbereitete und wie dieser Lauf ablief. Nebenbei bleibt auch Zeit über die Band Kelly Family zu erzählen. 

    Es ist leicht zu lesen und wird mit vielen Bildern aufgelockert. Leider fehlt den Fotos eine Beschreibung. Am Ende des Buches ist eine Karte der Route aufgezeichnet, welche Joey abgelaufen ist. 

    Dieses Buch ist eine Biographie einer interessanten Person die sich aus der Masse heraushebt und beindruckendes zu leisten vermark. 

    Ich fand das Buch spannend und Informativ zugleich. Selbst als nicht Kelly Fan ist dieses Buch lesbar. Es ist von Joey Kelly der eben nicht einfach der Schmusesänger oder Rockstar war und ist. Er kritisiert bis heute und polarisiert. Welcher der Kellys ist sonst Rammstein Fan?

    Und was ich nicht wusste und mich in höchstes erstaunen versetzte:  Bruce"The Boss" Springsteen persönlich liebte und förderte die Kelly Family.



  11. Cover des Buches Die Frau, die allen davon rannte (ISBN: 9783442749874)
    Carrie Snyder

    Die Frau, die allen davon rannte

     (75)
    Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

    Kann man vor seinen Problemen weglaufen? Kann man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen?
    Wenn es nach Aggie geht, ganz sicher. Da sie Anfang des 20. Jahrhunderts als jüngstes Kind einer Großfamilie geboren wurde, musste sie sich bereits in jungen Jahren durch das Leben kämpfen. Sie hütete Geheimnisse, trotzte den Konventionen ihrer Zeit und erreichte Außergewöhnliches.
    Die einst lebensfrohe Aggie ist einer alten, vergesslichen Frau gewichen, die sich nur noch bruchstückhaft an ihr altes Leben erinnert oder erinnern möchte. Erst als sie von zwei jungen Personen im Altersheim abgeholt wird, wird sie nicht nur mit der Vergangenheit konfrontiert, sondern muss sich neuen Fragen stellen, die ihr Leben noch einmal Revue passieren lassen.
    Carrie Snyder erzählt in Rückblenden die Geschichte von Aganetha Smart, einer fiktiven Olympialäuferin und lässt diese in der Gegenwart noch einmal aufleben. Flüssig, klar und emotional.
    Allein der Titel springt einem direkt ins Auge und verspricht Großes. Daher habe auch ich mir viel erhofft. Ich muss aber sagen, dass das Buch dem Titel nicht gerecht wird. Ich finde die Geschichte teilweise echt langatmig und an einigen Stellen weit hergeholt. Nichtsdestotrotz mag ich die Perspektive aus der Sicht der ernsten, älteren Allie und die Rückblenden aus Sicht der jungen Allie. Gerade dies lässt den Roman nicht langweilig werden. Hinzu kommt eine unerwartete Wendung der Ereignisse, die am Ende Geheimnisse offenbart und die Spannung aufrecht erhält.
    Ich kann den Roman trotz allem als leichte Lektüre für zwischendurch empfehlen.

  12. Cover des Buches Trans-Amerika (ISBN: 9783746625843)
    Tom McNab

    Trans-Amerika

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Fürwahr ein wuchtiges Werk! 550 fesselnde Seiten, eine starke Story, der man sehr gerne folgt.

    TomMcNab hat einen prächtigen Roman geschrieben.

    Ein unglaublicher Langstreckenlauf von Los Angeles nach New York. Aus vielen Nationen machen sichim Jahr 1931 gleich 2000 äußerst mutige Läufer  auf die 5000 Kilometer lange Strecke.

    Schon nach den ersten 20 Kilometern geben die ersten auf, doch der Kampf um das hohe Preisgeld und die unglaubliche Distanz sorgen für Freundschaften, Intrigen und viel Spannung.

    Gute 4 1/2 Sterne von mir für das außergewöhnliche Buch. Sehr kreativ, sehr faszinierend

    Sicherlich hätte man das Buch ein wenig kürzen können, doch an Originalität ist das Werk kaum zu schlagen. Ein intensives und motivierendes Buch, denn einmal ist es mir tatsächlich geglückt:  Ich habe gelesen, bin aufgestanden und dann tatsächlich 30 Minuten losgealaufen...so kann es manchmal laufen im Leben...

  13. Cover des Buches Lauf (ISBN: 9783548281193)
    Jamie Freveletti

    Lauf

     (84)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Emma Caldridge sitzt in einem Flugzeug und merkt erst sehr spät, das sie bereits am Abstürzen sind. Das Flugzeug geht im Sinkflug auf eine viel zu kurze Landepiste mitten im kolumbianischen Dschungel herunter und nur wenige überleben den Absturz. Emma wird durch die anschließende Explosion etwas weiter vom Unfallort weggeschleudert und kann, nachdem sie wieder einigermaßen klar denken kann, erkennen, das die restlichen Überlebenden von einer Art Soldaten zusammengetrieben werden.

    Kurz bevor sie erneut ohnmächtig wird, kann sie noch eine SMS absetzten.

    Folgend findet die klassische Notsituationssitzung in Washington statt, alle ranghohen Tiere sind vertreten um das weitere Vorgehen zu klären. Machtgerangel unter Militär, reiner Bürokraten und einem Söldnertrupp führen zu spannenden Dialogen und letzten Endes wird beschlossen, das erst einmal die Truppen, die sowie so schon in Kolumbien eine Ölpipeline beschützen, nach dem Flugzeug und den Guerillias ausschau halten sollen....

    Werden die Amerikaner alle heil aus Kolumbien herauskommen oder wird der Gringo Rodriguez alle um einen Kopf kürzer machen... Wird Emma alleine im Dschungel überleben?

    Spannend und sehr gut erzählt. Gute Dialoge schaffen ein sehr klares Bild der Situation. Spitze!
  14. Cover des Buches Flieh (ISBN: 9783548281209)
    Jamie Freveletti

    Flieh

     (52)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_
    Vor kurzem erst hat die Chemikerin Emma Caldridge in Kolumbien einen Flugzeugabsturz und den Kampf gegen ein Drogenkartell überlebt. Doch nun scheint es als gerate sie noch viel mehr in Schwierigkeiten als zuvor... Während eines Ultramarathons fliegt ein Auto in die Luft. Emma hat Glück, sie wird nur von der Druckwelle zu Boden geschleudert, aber nicht ernsthaft verletzt. Dann injiziert ihr plötzlich jemand mit einem EpiPen etwas und sie läuft die letzten Kilometer in Bestzeit. Es handelte sich jedoch nicht um eine Droge... Gleichzeitig wird ein Luxusliner von somalischen Piraten angegriffen. Zum Glück ist Cameron Sumner an Bord ein Söldner der Firma "Darkview". Laut Geheiminformationen befindet sich ein chemischer Kampfstoff an Bord und das bedeutet, dass das Schiff auf gar keinen Fall den Piraten in die Hände fallen darf. Emma erklärt sich bereit Sumner zu helfen, mit dem sie bereits in Kolumbien zu tun hatte. Sie will auf das Schiff, doch das ist nicht so einfach, ist doch jemand hinter ihr, den Bossen von Darkview und einigen Politikern her. Wird sie es rechtzeitig schaffen? Kann sie Sumner retten? Oder wird Emma dieses Abenteuer vielleicht nicht so glimpflich überstehen? Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Ich habe schon "Lauf" verschlungen, mit "Flieh" ging es mir genauso. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und fesselt einen buchstäblich an das Buch. Ich kann es kaum erwarten bis die Autorin wieder ein Buch veröffentlicht!
  15. Cover des Buches Lauf oder stirb! (ISBN: 9783453352117)
    Allison Brennan

    Lauf oder stirb!

     (64)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Von allen Büchern die ich bis jetzt von der Autorin gelesen habe (4) gefiel mir dieses hier am besten. Das Finale war wirklich grandios und ich konnte auch gut mitfühlen. Auch die Anspielungen an die anderen Bücher von ihr gefielen mir. Allerdings habe ich die Bücher in der falschen Reihenfolge gelesen, weil ich nicht wusste, dass es eine gibt. Trotzdem kann man sie auch so lesen, weil die Anspielungen immer Spoilerfrei sind.

  16. Cover des Buches Robotermärchen (ISBN: 9783518461365)
    Stanisław Lem

    Robotermärchen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Schon etwas überholte frühe Erzählungen von Lem, aber auch aufgrund der schönen Übersetzung weithin witzig und schräg. Viel mit Philosophie und schrägem Humor ausgestattet,
  17. Cover des Buches Die dunkle Saat (ISBN: 9783499247644)
    Norman Partridge

    Die dunkle Saat

     (38)
    Aktuelle Rezension von: dream_

    Ein jährliches Ritual: Die jungen Männer des Ortes jagen den October Boy. 

    Wer überlebt? Wer stirbt? Wer schafft es, den October Boy aufzuhalten und wer ist das überhaupt? Nun ja, das 190 Seiten lange Buch konnte mich leider nicht begeistern, obwohl es  auf Amazon einige gute Bewertungen hat, 

    Weder die Handlung, noch die Charaktere sprachen mich an, die Geschichte war weder spannend, noch gruselig.


  18. Cover des Buches Die Auserwählten - Maze Runner 1: Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth (ISBN: 9783867421706)
    James Dashner

    Die Auserwählten - Maze Runner 1: Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth

     (41)
    Aktuelle Rezension von: 50kwords
    Ehrlich. Maze Runner ist eines der langweiligsten Bücher, das ich je gehört habe und das einfach so viel Potential verschenkt. Das einzig Gefährliche an den Greavern ist David Nathans Vertonung ihrer Geräusche. Die Jungen erzählen Thomas nichts, sagen ihm nur, tu dies, tu das. Als Leser ist man also genauso ahnungslos wie der Protagonist -- und das ist sehr nervig. Für mich zumindest. Dann fliegt Thomas, natürlich weil er der Prota ist, alles zu. Er überlebt eine Nacht im Labyrinth, er löst das Rätsel um die sich bewegenden Labyrinthmauern über Nacht und er kann über Gedanken kommunizieren. (Was zur ... ?) Das Nächste ist auch: Das einzige Mädchen unter, hm, vll. dreißig Jungen, kann natürlich auch über Gedanken kommunizieren und bis auf kryptische Botschaften an Thomas tut sie nichts. Absolut gar nichts. Das einzige Mädchen ist ein Plot Device. Seriously?
    Und natürlich fällt Thomas die Lösung, was der ganze Hickhack mit dem Labyrinth soll, auch über Nacht ein. Als er und viele andere Schablonen (Charaktere kann man das nicht nennen) aus dem Labyrinth entkommen, wird ihnen auch nur das erzählt, was wir von Thomas wussten -- nur um anschließend entführt zu werden. Weil sie ja die Retter gegen den "Brand" sind. Scheinbat trifft zu viel UV-Strahlung auf den Planeten und verbrennt die Menschen. Wie da ein paar Kinder, die wie in einer kranken Version vom Dschungelcamp zusammen gepfercht waren, gegen die Sonne helfen sollen, weiß ich nicht. Und es interessiert mich auch nicht wirklich.
    Die Tribute von Panem haben mich schon nicht überzeugt, Maze Runner war eine herbe Enttäuschung. Warum ich es trotzdem zu Ende gehört habe? David Nathan. Die Art wie er liest ist einfach sehr, sehr toll.
  19. Cover des Buches KGI - Gefährliche Hoffnung (ISBN: 9783802595516)
    Maya Banks

    KGI - Gefährliche Hoffnung

     (23)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks
    Das Buch: Nach einem letzten Einsatz in Afghanistan will Nathan Kelly das Militär verlassen und sich dem KGI anschließen - dem Sicherheitsunternehmen seiner Brüder, dass von der Regierung für brisante Aufträge angeheuert wird. Aber dann ging alles schief. Nathan wird gefangen genommen, weggeschleppt und wochenlang aufs Grausamste gefoltert. Schwer verletzt und halb verhungert, ist er sich nicht sicher, wie lange er noch überleben kann. Doch als er kurz davor war, die Hoffnung aufzugeben, hört er plötzlich die Stimme einer Frau. Wieder und wieder spricht sie zu ihm, fleht ihn an durchzuhalten, scheint sogar seine schlimmsten Schmerzen zu lindern. Nathan kann sich das Band, dass ihn und die geheimnisvolle Shea verbindet, nicht erklären. Und obwohl er fürchtet verrückt zu werden, gelingt es ihm, durch sie neue Kraft zu schöpfen - und vor seinen Peinigern zu fliehen. Zurück in den USA ist Nathan überzeigt, dass er sich das ganze nur eingebildet hat. Die Retterin mit der telepathischen Gabe kann unmöglich wirklich existieren. Doch dann, sechs Monate später, empfängt er plötzlich rinen Notruf von niemand anderem als Shea. Sie ist auf der Flucht vor einer Verbrecherbande, die es auf ihre Fähigkeiten abgesehen hat. Nathan zögert keine Sekunde , der Frau zu Hilfe zu kommen, die ihm in seiner schlimmsten Stunde selbstlos zu Seite stand.

    Meine Meinung:Shea und ihre Schwester Grace haben eine besondere Begabung. Während Shea neben ihren telepathischen Fähigkeiten, anderen Menschen ihre Schmerzen nehmen kann, kann ihre Schwester Menschen telepathisch auch heilen.
    Dies ist der eigentliche Bestandteil des Buches. Beide sind getrennt auf der Flucht und Shea hat plötzlich telepathischen Kontakt zu Nathan, dem sie hilft aus der Gefangenschaft zu entkommen bzw. nimmt mit Hilfe von ihm mit seinem Bruder Kontakt auf.
    Nach seiner Befreiung geht es ihm mental nicht gut. Er fühlt sich leer. Er kann Shea nicht vergessen und jeder glaubt, dass er sich diese Frau nur eingebildet hat.
    Doch nachdem sie wieder Kontakt zu ihm aufnimmt, versucht Nathan ihr zu helfen.
    Seine Brüder und er versuchen herauszufinden, wer hinter Shea her ist. Sie finden Dinge heraus, die wirklich schockierend sind.
    Daneben wird natürlich auch Grace erwähnt, die aber immer noch auf der Flucht ist. Rio und sein Team machen sich auf die Suche nach ihr. Im Folgeband geht es damit weiter.
    Maya Banks hat mit Nathan einen Charakter erschaffen, der mir labil und doch wieder sehr stark vorkam. Er hat einen Zwillingsbruder, den man im Laufe der Geschichte auch kennenlernt.
    Während seiner Gefangenschaft war auch ein weitere Kamerad bei Nathan. Swanny hat genauso viel miterlebt wie er und dieser wird auch ganz wunderbar in die Familie Kelly aufgenommen.
    Die Autorin hat mich mal wieder überzeugt. Mit ihrem flüssigen Schreibstil hat es sie mir mal wieder sehr einfach gemacht das Buch innerhalb kurzer Zeit zu lesen.
    Ihre Charaktere sind authentisch. Ich mag die Art wie Maya Banks alle Protagonisten beschreibt und aufleben lässt.

    Mein Fazit: Das Buch war der Hammer und das beste ist, dass ich noch heute mit dem nächsten Band weitermache. Ich will unbedingt wissen, was aus Grace geworden ist, wo sie steckt und ob Rio sie findet.
    Ich liebe Maya Banks Romantic Thriller und kann diese Buchreihe absolut weiterempfehlen.

    Meine Bewertung: 5/5 
  20. Cover des Buches Isarlauf (ISBN: 9783499270673)
    Bettina Plecher

    Isarlauf

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomarie

     

    Dr. Quirin Quast und Dr. Frieda May sind schon ein eigensinniges Ermittlerduo. Beide arbeiten in einer Münchner Klinik, er als Toxikologe und sie als Internistin, beide haben eine WG und sie ergänzen sich in ihrer Freundschaft sehr gut. Obwohl es bei Quirin schon manchmal etwas prickelt, wenn er Frieda betrachtet.
    Beim Isarlauf, einer Marathonveranstaltung bricht vor ihren Augen ein Läufer zusammen, Frieda will ärztliche Hilfe leisten und sieht mit Entsetzen, dass der Bruder ihrer Freundin vor ihr liegt. Leider kommt jede Hilfe zu spät und es mutet sowohl Quirin, wie auch Frieda sehr seltsam an, dass es ein natürlicher Tod sein sollte. Also mischen sie wieder mit, sehr zum Ärger der Kollegen an der Klinik.
    Vor allem als sie erkennen, dass Kijan von Sydow nicht nur der angesehene Analytiker und Therapeut der Münchner Schicki Micki Damen ist, sondern auch eine dunkle Seite verborgen hat.  Da aber die offiziellen Stellen von einem normalen Tod ausgehen, machen sich Frieda und Quirin, auch auf Wunsch der Freundin,  wieder auf eigene Faust auf die Suche nach dem Wer und Warum.
    Der Krimi ist durchgehend spannend  und die beiden Hobbyermittler sind ein gelungen zusammengestelltes Team. Die beiden ergänzen sich ganz ausgezeichnet und man spürt zarte Schwingungen…. Der Plot ist ausgefallen, aber er wird sehr schlüssig aufgebaut und durch immer neue Wendungen bleibt die Spannung auch gleichbleibend hoch. Gut hat mir auch der skurrile Humor gefallen, der immer wieder aufblitzte.
    Ein Manko waren einige Nebenfiguren, bei denen für mich die Beschreibung  nicht mit den Handlungen zusammenpasste, die mir fast zu nichtssagend beschrieben wurden.
    Mein Fazit:  Isarlauf ist ein gut komponierter, solider Krimi, der Lust macht auf weitere Fälle mit Frieda und Quirin.

  21. Cover des Buches Auf fremden Pfaden (ISBN: 9783847256533)
    Karl May

    Auf fremden Pfaden

     (19)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    8 Geschichten von Karl May teils humoristisch, teils missionarisch, aber immer spannend umgesetzt. Viele Länder, viele bunte farbige schillernde Geschichten.
  22. Cover des Buches Dreikampf (ISBN: 9783839217351)
    Sabine Fink

    Dreikampf

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Pelikanchen
    Maria Ammons dritter Fall hat mir sehr gut gefallen, leider habe ich die ersten beiden Fälle nicht gelesen. Ich hatte aber nie das Gefühl, das ich irgend etwas versäumt habe.

    Kommissarin Maria Ammon nimmt als Staffelläuferin an einem Triathlon in Roth teil und dort passieren merkwürdige Dinge. Da sie aber Hochkonzentriert auf ihren eigenen Einsatz wartet, nimmt sie das ganze nur so nebenbei wahr. Ein Radfahrer stürzt schwer, ein Schwimmer hat scheinbar einen Herzinfarkt und ein Läufer wird vergiftet. In einen weiteren Todesfall wird sie aber dann doch verwickelt, da sie als eine der ersten am Ort des Geschehens eintrifft.
    Sie findet den Sohn eines bekannten Sportgeschäftsführers tot auf einer Toilette.
    Maria fragt sich zwar, ob die Fälle irgendwie zusammenhängen, aber die Fälle landen bei der Polizei in Schwabach. Als sie dann doch ein bisschen auf eigene Faust ermittelt, gerät sie ganz schnell ins Visier des Mörders.

    Da ich mit dieser Sportart eigentlich gar nichts zu tun habe, muss ich sagen das mich das Cover und der Titel eigentlich gar nicht angesprochen hat.  Ich habe das Buch aber von einer Freundin bekommen, die wohl sehr begeistert das Buch gelesen hat und bisher konnte ich mich meistens auf ihren wirklich guten Geschmack verlassen. Auch hier hat sie wirklich einen Volltreffer gelandet und das Buch war wirklich ganz nach meinem Geschmack.

    Ich finde Sabine Fink hat eine tolle Art zu schreiben und ihre Charaktere sind natürlich und lebensecht. Maria war mir von Anfang an sympatisch und ich fand ihren Umgang mit der Familie und den Kollegen einfach schön. Ihre Praktikantin Michelle ist auch Privat ihre beste Freundin und steht ihr in allen Dingen gerne zur Seite.

    Eigentlich war für mich der Mörder irgendwann entlarvt, aber ich wurde wirklich nochmal am Ende überrascht. Ein Meisterwerk, den Leser so zu verwirren, das habe ich noch nicht so oft erlebt. Eine klare Leseempfehlung von mir und verdiente 5 Sternchen.
  23. Cover des Buches Wildes Verlangen (ISBN: 9783548269740)
    Dorothy Garlock

    Wildes Verlangen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    was mir an dieser geschichte sehr gut gefallen hat ( und im buch eher eine nebensächliche rolle spielt ) war die thematisierung von alterskrankheiten wie alzheimer u.s.w. natürlich kannte man damals die krankheiten nicht und man dachte die person wäre irre geworden.die autorin hat das thema sehr gefühlvoll angeschnitten.mit kristin ,der hauptprotagonistin hatte ich mitleid , weil sie von ihren verwandten wie ein hausmädchen behandelt wurde.ihr bruder und seine frau wären ohne sie hilflos gewesen.dementsprechend hatte ich richtig schadenfreude, als kristin sich auf und davon macht um in der weiten ferne zu sehen, was ihr onkel ihr vermacht hat.der schreibstil war sehr angenehm zum lesen.es gab viele emotionale und überraschende momente .dementsprechend wurde es zu keinem zeitpunkt langweilig. zitat: kristin fand einen zeitungsausschnitt , in dem stand ,wie sich ein gentleman zu benehmen hat. - spucken sie nicht auf den boden - kratzen sie sich nicht im schritt und unter den armen - lassen sie in gegenwart einer dame keine winde ab - auch keine leisen.der gestank wird sie verraten und sie wird wissen dass sie kein herr sind.ich habe mich krummgelacht und wollte das unbedingt noch erwähnen. klappentext: es ist kristin andersons allererste reise ,die fahrt nach montana,um als erbin die ranch larkspur in besitz zu nehmen. dort angekommen muss sie sich mit revolverhelden und einem skrupellosen landräuber auseinandersetzen. auch das buck lenning , der "alte" vorarbeiter der ranch, ein junger cowboy ist,verwirrt kristin ein wenig. zunächst geraten die junge frau und buck in streit,doch bald schon bringt der kampf um larkspur den verschlossenen cowboy und die schöne kristin einander näher...
  24. Cover des Buches Lauf, wenn es dunkel wird (ISBN: 9783551312266)
    April Henry

    Lauf, wenn es dunkel wird

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Asuna224
    Inhalt:
    Die sechzehnjährige Cheyenne wartet krank im Auto ihrer Stiefmutter, während diese ein Medikament aus der Apotheke besorgt. Als die Autotür sich wieder öffnet und jemand in den Wagen steigt, merkt Cheyenne, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Der Fremde klaut das Auto und entführt Cheyenne dabei versehentlich.
    Cheyenne ist verzweifelt, denn da gibt es ein großes Problem: sie ist blind und weiß weder, wer sie entführt hat noch, wo sie sich befindet. Doch so schnell gibt sie sich nicht geschlagen und so beschließt sie, zu fliehen ...

    Einschätzung:
    "Lauf, wenn es dunkel wird", von der New York Times Bestsellerautorin April Henry ist ein gelungener Jugendthriller, der viele spannende Momente, sowie atemlose Verfolgungsjagden bietet. Zudem lernen wir mit Cheyenne eine außergewöhnliche Protagonistin kennen und bekommen einen Ausgang serviert, mit dem man als Leser garantiert nicht gerechnet hat. Soll heißen: Das Buch ist wirklich großartig!

    Die Geschichte konnte mich bereits nach wenigen Seiten überzeugen. Der Schreibstil ist klar, einfach, jugendlich und mit schönen Formulierungen geschmückt, die sich gut und flüssig lesen lassen. Ich mag es besonders, wenn ein Buch mich nach wenigen Sätzen bereits für sich gewinnen kann, denn das ist oft eine Garantie dafür, dass mir eine gelungene Story vorliegt. "Lauf, wenn es dunkel wird" ist so ein Buch. Es fängt gut an, geht rasant weiter und wird zum Ende hin noch spannender!

    Die Idee mit dem blinden Mädchen, dass entführt wird und sich aus eigener Kraft zu befreien versucht, ist keine grundlegend neue, dennoch kann der Leser sich hier auf ein Buch freuen, dass trotzdem erfrischend anders wirkt - nicht zuletzt dadurch, weil die Geschichte durch die Kombination Entführung und Blindheit, dazu ein Täter, der eigentlich kein wirklicher Täter ist, sehr interessant daherkommt.

    Dass April Henry eine besondere Begabung dafür hat, Dinge äußerst bildhaft zu beschreiben, fiel mir sehr positiv auf. Sie lässt prickelnde Spannung durch wunderbare Worte entstehen und vergisst dabei nicht, ihren Charakteren die nötige Tiefe zu geben, damit man sie noch besser kennen lernen kann. So erfährt der Leser immer mal wieder etwas über die Vergangenheit der Figuren, vor allem über Cheyenne, die erst seit drei Jahren blind ist.

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