Bücher mit dem Tag "lea"
20 Bücher
- Pierce Brown
Red Rising
(492)Aktuelle Rezension von: queeniWorum gehts es?
Darrow lebt auf dem Mars. Er ist ein Roter. Die Roten arbeiten in den Minen, damit das Leben auf der Oberfläche des Mars irgendwann möglich ist. Jedoch erfährt Darrow nach dem Tod seiner Frau, dass längst ein Leben auf dem Mars möglich ist und die Roten nur als Sklaven in den Minen gehalten werden. Um dieses System zu zerstören, schleust sich Darrow als einer von ihnen in das Institut zur Ausbildung der Elite ein.
Meinung:
Red Rising ist ein unfassbar gut durchdachtes Buch. Die gesamte Story ist sehr stimmig und die Charaktere, wie Darrow und ko. (möchte nicht Spoilern) sind authentisch. Insbesondere weil die Handlungen, Gefühle und Emotionen der Charaktere echt sind und nicht nur die MC sympathisch wirken lassen sollen. Ich fand es stellenweise sehr brutal, bin aber auch der Meinung, dass dies komplett in das Setting passt. Der Schreibtstil war sehr angenehm, jedoch haben die Überschriften der Kapitel immer noch etwas erahnen lassen, was jetzt im Kapitel kommen wird. Dennoch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war von Seite 1 angefesselt. Das Buch hatte definitiv die ein oder andere Überraschung für mich parat, die ich wirklich nicht erwartet habe. Besonders gut hat mir aber gefallen wie Darrow sich im gesamten Buch weiterentwickelt hat.
- Sebastian Fitzek
Der erste letzte Tag
(621)Aktuelle Rezension von: i1arieIch kenne Sebastian Fitzeks Bücher schon sehr lange und gut. Nicht die Romane, nur die Thriller. Daher wollte ich mich unbedingt an diesen Roman machen und er hat mich überzeugt.
Man muss sagen, dass es bei „der erste letzte Tag“ um genau das geht, was man auch vermutet. Zwei Menschen treffen sich durch eine Schicksalhafte Begegnung und leben ihren Tag so, als wäre es ihr letzter.
Ich habe selten bei einem Buch so sehr gelacht und mitgefiebert. Es war einfach wunderschön unterhaltsam. Gleichzeitig natürlich manchmal auch sehr traurig. Aber in erster Linie hat es mich sehr gut unterhalten.
Natürlich wirkt es etwas „abgedroschen“ und „an den Haaren herbeigezogen“ aber dennoch ist die Geschichte und die Inhalte, die übermittelt werden sehr schön.
Inhaltliche sollte man wirklich etwas mitnehmen und darüber nachdenken. Toller Inhalt mit Message zum Nachdenken.
- Kira Gembri
Wenn du dich traust
(542)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Geschichte an sich war süß und die Lovestory echt schön. Aber: für mich ging einfach alles viel zu schnell. Probleme, die eigentlich groß und schwer hätten sein können, wurden viel zu einfach und teilweise unrealistisch gelöst.
Dadurch konnte ich nicht so richtig mitfühlen – es wirkte alles ein bisschen oberflächlich. Schade, weil die Idee echt gut war, aber so hat mir am Ende was gefehlt.
- Iny Lorentz
Die Goldhändlerin
(266)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Die Goldhändlerin
Autor*in: Iny Lorentz
Erschienen in Deutschland: 2004
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Historisch, Drama, Hetero, Romance
Preis: € 8,00
Seiten: 623
Sprache: Deutsch
ISBN: 3-426-63300-0
Verlag: Knaur Taschenbuch
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Deutschland im Jahre 1485 - für die junge Jüdin Lea ein Jahr der Katastrophen: Ihr Vater und ihr jüngerer Bruder Samuel kommen bei einem Pogrom ums Leben. Um das Erbe des Vaters und damit ihr Überleben zu sichern, muss Lea sich fortan als Samuel ausgeben. In ihrer Doppelrolle drohen ihr viele Gefahren, nicht nur von christlicher Seite, sondern auch von ihren Glaubensbrüdern, die "Samuel" unbedingt verheiraten wollen. Doch sie verliebt sich ausgerechnet in den mysteriösen Roland, der sie zu einer mehr als abenteuerlichen Mission verleitet ...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier habe ich im letzten Jahr im öffentlichen Bücherregal gefunden, es hat aber eine längere Weile gedauert, bis ich dazu gekommen bin, das Buch zu lesen. Da ich schon öfters Bücher von Iny Lorentz gerne gelesen habe, war ich auch hier wieder total neugierig, was für ein Buch mich hier erwarten würde. Zumal mir nicht immer alle Bücher von Iny Lorentz gefallen haben. Aber das ist ja normal.
Dass sich der weibliche Hauptcharakter aus bestimmten Gründen als Mann ausgeben muss, das Thema scheint bei dem Autorenpaar sehr beliebt zu sein, denn ich hatte das Thema jetzt bereits zum dritten Mal in einem Buch, wenn ich mich nicht verzählt habe. Nicht, dass micht das stört, ich finde die Beobachtung nur sehr lustig XD
Die Gründe sind natürlich unterschiedlich, hier liegt es einfach an den gesellschaftlichen Regeln und dass der Betrieb nur von einem männlichen Erben übernommen werden kann, was allerdings nach dem Tod von Samuel nicht mehr möglich war. Und da hat sie keinen anderen Ausweg mehr gesehen.
Den Weg, den sie nun fortan beschreiten muss, ist nicht einfach, besonders, da sie sich auch mit den Problemen stellen muss, die die Pubertät so mit sich bringt. Aber sie schafft es dank ihrer Vertrauten, die für sie arbeiten, diese Probleme so gut es geht zu verstecken und die Männer (die wichtigen) von sich zu überzeugen. Viele machen sich dann z.B. über ihre Stimme lustig oder den fehlenden Bartwuchs, aber irgendwann lässt auch das nach. Dabei muss sie immer wieder mit Rückschlägen kämpfen, leider auch aus der überlebenden Familie, was meiner Meinung nach ein wenig unnötig ist. Es bringt unnötiges Drama in die Geschichte und nicht immer konnte ich das Verhalten oder die Motive der "gegnerischen Verwandten" nachvollziehen.
Auch hat es neben kleinen Nebenstorys und langgezogenenen Szenen dafür gesorgt, dass die Geschichte unnötig gestreckt wurde. Es fühlte sich auch ein wenig an, als gäbe es keine feste Hauptstory, abgesehen davon, dass Lea nun als ihr Bruder weiterlebt. Klar gibt es auch in anderen Iny Lorentz Büchern viele Nebenhandlungen, die passieren und das ist ja auch vollkommen normal. Aber hier konnte ich nicht sehen: Was ist jetzt der Hauptfaden? Wo führt das alles nur hin? Das fand ich ein wenig schade, denn es hat mich hin und wieder zu sehr vom Lesen abgelenkt.
Gleichzeitig fand ich auch die Verbindung zwischen ihr und Roland interessant, besonders, wie sie miteinander umgegangen sind und welche Wirkung es auf die restliche Story hatte. Und manchmal konnte ich deswegen über Lea nur mit dem Kopf schütteln. In einer lustigen Weise, aber auch ein bisschen mit nem inneren Facepalm. So in der Art, bevor wir uns da irgenwdie falsch verstehen, was ich aber jetzt nicht glaube.
Auch waren es hier ein bisschen zu viele Charaktere, viele davon hinterließen bei mir keinen besonderen Eindruck und ich habe oft nach dem Lesen auch wieder vergessen, dass es sie überhaupt gab. Was auch daran lag, dass es mehr eine Ansammlung an Nebenstorys waren und ich mir dachte: Ok, wenn die Nebenstory vorbei ist, spielt die und die und die Person keine Rolle mehr. Manchmal wurde ich vom Gegenteil überrascht, was aber nicht immer der Fall war.
Fazit:
Das Buch ist kein Meisterwerk, sicherlich hätten ein paar Punkte besser gelöst werden können und manche andere hätte es gar nicht erst gebraucht, dennoch war ich neugierig auf Leas Werdegang und wie das Ganze enden wird. Besonders, da ich mir das nicht vorstellen konnte, ich meine, je länger sie das machte, desto schwerer war es für Lea, wieder zurück zu Lea zurückkehren zu können und aufzuhören, ihren Bruder zu spielen. Nichtsdestrotrotz hatte ich viel Spaß beim Lesen und so gebe ich dem Buch insgesamt vier Sterne, sowie eine normal große Lese-Empfehlung.
- Kimmy Reeve
Single Bells: Ein Boss zum Verlieben
(51)Aktuelle Rezension von: Mogni🎄 Ich muss erst mal eine Warnung aussprechen, damit ihr nicht den gleichen Fehler macht wie ich, bevor ihr dieses Buch von @kimmy anfangt zu lesen oder zu hören, achtet darauf das eurer Liebster nicht zu weit entfernt ist. 😉
🎄 Kurzbeschreibung:
Die angehende Innenarchitektin Bailey Wilson könnte mit ihrem Praktikumsplatz bei der renommiertesten Architektenfirma New Yorks Wright & Turner nicht glücklicher sein. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist ihr Stellenwechsel weg vom freundlichen Mr. Turner hin zum unsympathischen Mr. Wright, der sie kurzerhand als seine persönliche Assistentin in Beschlag nimmt. Denn eines steht fest: Sie kann diesen arroganten Kerl nicht ausstehen. Wesley Wright lebt ausschließlich für seine Firma und nach zwei simplen Regeln: Schlafe niemals mit Kundinnen und lass dich niemals auf Mitarbeiterinnen ein. Doch bei Bailey gerät die letzte Regel dummerweise ins Wanken. Anstatt sich von seiner Assistentin fernzuhalten, nimmt er sie auf eine Geschäftsreise in die Karibik mit. Ein Fehler, wie sich herausstellt, denn die Spannungen zwischen ihnen steigen dadurch ins Unermessliche.
🎄Meine Meinung:
Das Cover sieht interessant aus und passt perfekt zur Reihe.
Es ist das erste Weihnachtsbuch was ich von der Autorin gelesen/ gehört habe, muss sagen mit Weihnachten hat es nicht viel zu tun und mir war eher warm als kalt. Aber das lag einfach an diesem sehr bildlichen Schreibstil, die Szene am Meer und ich wollte sofort wieder in den Urlaub.
Ich mag Bailey (schon alleine der Name), sie weiß, was sie will und setzt sich durch. Und Mr. Wright ist wirklich ein Satan und sollte ein Seminar über Personalführung machen. Aber wie es aussieht versteckt er sich hinter seine Arbeit und hat doch menschliche Züge (und sehr männliche).
Ich kann euch das Buch wärmsten empfehlen, ist nicht der klassische Weihnachtsromane, aber er ist richtig gut.
🎄🎄🎄🎄🎄 von 5
- Sophia Chase
Mr. Hateable
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerProtagonistin Lauren
Lauren weiß was sie will, hoch hinaus! Doch um ihr Ziel zu erreichen, muss sie von den besten lernen. Mit klarem Ziel stürzt sie sich voran und das mit einer eleganten und sympathischen Art. Dass ihr Chef ein Eisklotz mit Traumkörper ist, wirft sie allerdings doch etwas aus den Bahn. Die intelligente junge Frau hat nicht nur Feuer unterm Hintern, sondern auch im Blut. Ich mag ihre menschliche, völlig realitätsnahe Art einfach.
Protagonist Finn
Finn wurde mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, dass er an der Spitze der Firma sitzt, ändert daran nichts. Immer wieder merkt man, er wurde dazu erzogen, dass die Welt ihm einmal gehören wird. Aber dem nicht ganz so charmanten Millionär, geschehen immer wieder kleine bis große Patzer und sowohl Führungstechnisch als auch privat steht einiges Kopf.
Story-Aufbau
Menschen machen Fehler, sie widersprechen sich, sie stampfen in Fettnäpfchen und manchmal muss man ihnen etwas vor den Latz knallen, damit sie wieder auf die richtige Spur kommen. Sophia Chase hat einen extrem realitätsnahen Protagonisten erschaffen. Finn ist weder ein eiskalter Superhero, noch besonnen, planmäßig oder ein alles wissender Champion. Er ist arrogant, ein Macho, etwas selbstverliebt und definitiv wankelmütig. Ja es ist eine Geschichte wie viele, ja es gab keine großen Überraschungen aber der Schreibstil war flüssig, die Protas sympathisch und definitiv amüsant.
- Ulrike Sosnitza
Novemberschokolade
(107)Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis„Mein Traum. Es war ein Risiko gewesen von Anfang an, aber ich wollte so gern meine eigenen Pralinen entwickeln, die Menschen mit ihnen verführen.“ (Seite 161)
Lea Winters Chocolaterie steht vor dem Aus. Trotz oder wegen ihres Ideenreichtums steckt sie tief in roten Zahlen. Lea ist mit Miete für Geschäft, Wohnung sowie die Rechnungen im Rückstand. Bald kann sie die Gehälter für ihre Mitarbeiterinnen nicht mehr zahlen, was so knapp vor Weihnachten besonders dramatisch ist.
Als sie im Altpapier einen Flyer entdeckt, in dem die Schwanen-Hotels einen Wettbewerb um eine neue Praline ausloben, schöpft sie neue Hoffnung und will teilnehmen.
Davor muss sie aber noch ihren privaten Problemen nachgehen. Interessant ist die Geschichte ihrer Eltern. Die Mutter verschwindet, als Lea ein Kleinkind ist und der Vater, ein weltmeisterlicher Chocolatier, stirbt bei einem Unfall. Jetzt, wo sie ein Bild ihrer Mutter in einer Fachzeitschrift gesehen hat, will sie Antworten auf lange ungefragte Fragen. Pikant ist, dass die Mutter nun für den ärgsten Konkurrenten ihres toten Ehemanns arbeitet.
Welche Geheimnisse verbirgt die Frau? Und wird Lea ihr Geschäft behalten können?
Meine Meinung:
Das Lesen dieses Romans schiebe ich von einem Jahr ins andere. Doch nun passt es gerade: Es ist November und ich habe die ersten Pralinen, die ich zu Weihnachten verschenken werde, angefertigt. Meine können sich zwar nicht mit denen von Lea nicht messen, aber köstlich sind sie dennoch. Die Schilderung des kreativen Prozesses hat bei mir das Interesse am „Schokoladisieren“ wieder geweckt.
Lea wirkt auf mit trotz ihre 31 Jahre ein wenig naiv. Sie kümmert sich zwar um die Herstellung von ausgefallenen Pralinen, aber von Buchhaltung und Businessplan hat sie wenig bis keine Ahnung. Ich kenne eine junge Frau, die ebenfalls Pralinen und Konfekt herstellt, sich aber keine Angestellten leisten kann. Miete und Zutaten verschlingen derzeit noch den größten Teil des Umsatzes. Auch das Finanzamt nascht hier kräftig mit.
Nun gut, es geht ja hier in diesem Roman nicht ausschließlich um Tatsachen, sondern um enttäuschte Hoffnungen, Geheimnisse der Vergangenheit, Freundschaft sowie Vertrauen und natürlich Liebe.
Die Charaktere sind recht gut herausgearbeitet. Obwohl Lea ein wenig unbedarft erscheint, ist sie eine Kämpferin. Sehr interessant ist ihr feiner Geruchssinn, der ihr bei der Herstellung von ihren Pralinen hilft. Gleichzeitig ist ihre feine Nase allerdings auch ein wenig problematisch, da sie mit Gerüchen auch Menschen und Ereignisse assoziiert.
Ihre Mutter Anne ist eine eher unsympathisch wirkende Frau, die ihre Umwelt manipuliert.
Die Geschichte selbst ist leicht und locker zu lesen. Die Leser erhalten Einblick in das Leben einer Chocolatière. Sehr interessant sind die Schilderungen über die Herstellung von handgearbeiteten Pralinen und Schokoladetrüffeln. Es hat sich jedenfalls gelohnt, diesen Roman zu lesen.
Fazit:
Dieses Buch ist genau das richtige für trübe Novembertage. Man muss ja nicht unbedingt Pralinen herstellen, essen und genießen tut es ja auch. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
- Véronique Hübner
HIRNSALAT
(80)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet ein ganz außergewöhnliches Buch
zum Thema Anderssein
-Die anderen verstehen mich meist nicht-
-Ich verstehe die anderen oft nicht-
für Inklusion
sensibilisierend und aufklärend
für Kinder ab 5 Jahren
(je nach Kind auch schon etwas früher
Veronique Hübner hat hier wirklich ein ganz außergewöhnliches Buch geschaffen.
Betroffene Kinder (und nicht nur die Kinder auch Erwachsene) bekommen oft ganz befreiende Gesichtszüge und leuchtende Augen und nicht Betroffenen kommt ein Achso über die Lippen.
Ja, es kann viel einfacher im Leben und dem Zusammenleben sein, wenn man einander besser versteht. Aber genau hier ist das Problem. Oft verstehen wir einander nicht. Oft sind es einfache Kommunikationsprobleme, aber es gibt auch Menschen, da ist im Kopf "Hirnsalat" was dazu führt, dass wir nicht verstehen, wieso sie so sind wie sie sind, wieso sie so handeln oder reagieren, wie sie es tun. Gleichzeitig verstehen sie uns und unsere Aktionen und Reaktionen aber auch nicht.
Klingt kompliziert?
Nun ja. Es klingt kompliziert, aber es gibt Hoffnung, was dieses Buch mit seinen vielen kleinen Geschichtensplittern wirklich wunderbar sichtbar macht und erklärt.
Sie stellt uns Kinder in verschiedenen Situationen vor. Kinder, die wir allzu schnell als "anders" oder "sonderbar" bezeichnen. Es sind Situationen mit Aktion und Reaktion.
Um es euch zu verdeutlichen, berichte ich euch einmal gleich von der ersten Situation im Buch
Da lernen wir Oskar und Max kennen.
Oskar braucht Regelmäßigkeiten.
In der Schule klingelt es zur Pause.
Oskar freut sich schon auf sein Butterbrot.
Er nimmt seine Brotdose und macht sich auf den Weg zur hintersten Ecke des Schulhofs, wo er sich immer an derselben Stelle auf eine kleine Mauer setzt.
Doch an diesem Tag sitzt auf "seinem" Platz Max.
"Geh weg!" sagt Oskar zu Max
"Nö!" antwortet Max
Oskar bleibt eine Weile stehen und starrt Max an. "Seine Fäuste sind geballt. Er sitzt immer hier. Dass Max hier sitzt, ist falsch.
Am liebsten würde er schreien.
Aber er hat Hunger und schreit nicht.
Etwas weiter ist noch eine Mauer, ohne einen Max.
Dann nimmt er eben die.
Ausnahmsweise, das wird schon gehen."(Zitat)
Jetzt könnte man meinen, Oskar hat es geschafft, die für ihn belastende Situation zu retten.
Aber es geht noch weiter.
Oskar macht seine Brotdose auf und freut sich auf seinen Erdbeermarmeladentoast, wie immer.
Doch der Erdbeermarmeladentoast entpuppt sich als Himbeermarmeladentoast.
Das ist falsch.
Die Mauer falsch, die Marmelade ist falsch.
Für Oskar ist zu viel falsch!
"Es ist zu viel falsch, in Oskars Kopf dreht sich alles.
HIRNSALAT!
Nun fängt er doch an zu schreien.
Er steht auf und tritt gegen die Mauer.
Falsch, falsch, falsch!
Max kommt und fragt, was los ist.
Aber Max ist auch falsch und Oskar tritt auch ihn. Auch das ist falsch. Natürlich weiß Oskar das, doch das macht es nur noch schlimmer" (Zitat)
Es geht nich ein klein wenig weiter. Wir erfahren, dass andere Kinder hinüberschauen. Das Oskar einfach nicht aufhören kann zu schreien, obwohl es eigentlich gern möchte und dass er sich dann doch irgendwann beruhigt und furchtbar schämt.
"Am liebsten würde er sich bei Max entschuldigen, aber er weiß nicht, wie so etwas geht. Außerdem würde er sich das nie trauen." (Zitat)
Eine echt blöde Situation. Von außen betrachtet können wir Oskar eigentlich verstehen.
Jeder kennt es, da freut man sich auf etwas und dann klappt es nicht.
Was uns traurig oder sogar sauer macht stecken wir meist irgendwie weg und schlucken unseren Ärger runter.
Bei Oskar ist das ganz anders. Viel, viel schlimmer. Alles, was anders läuft als er sich das vorgestellt hat, was anders ist wie sonst, wirft ihn aus der Bahn. Es fühlt sich falsch an. Ein starkes Gefühl, mit dem er nicht so einfach umgehen kann wie andere.
Veronique Hübner erklärt dies so wunderbar klar und verständlich, dass jeder es versteht und betroffene Kinder in einer befreiten Phase sich sofort an Oskar andocken können.
"So wie Oskar geht es mir auch oft", "so wie Oskar fühlt es sich bei mir auch an", "Ich mag es, auch wenn alles immer gleich ist und kann nicht gut damit umgehen, wenn es anders ist".
Viele Kinder wie Oskar beschreiben es mit Kontrollverlust oder Angst. Wenn etwas nicht wie immer ist, macht ihnen das Angst und diese Angst kann zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen. Sich hilflos fühlen macht wieder Angst. Ein Teufelskreis, der oft dazu führt, dass die Wut anders herausmuss. Oskar schreit und tritt gegen die Mauer. In dem Moment geht es nicht anders. Das Gefühl ausgerastet zu sein ist aber wieder ein schlimmes Gefühl.
Außenstehende beobachten das Verhalten und realisieren nicht, wie schlimm es für den Betroffenen ist.
Wenn sie aber so wie in diesem Buch auf das Geschehen blicken, können sie viel reflektierter der Situation begegnen.
Daher sind ist Oskars Geschichte, die eine von einigen ist, so wichtig zu erleben.
Kinder wie Oskar erleben, dass sie nicht allein sind mit ihren Gefühlen. Außenstehende entwickeln Verständnis und begreifen, dass Oskar nicht einfach ein Spinner ist.
Doch das ist noch nicht alles, denn durch einen Zufall, kommt eins zum anderen und alle Kinder, die wie wir hier mit ihren Besonderheiten kennenlernen dürfen, finden zusammen.
Sie alle kennen Hirnsalat im Kopf und diese Gemeinsamkeit verbindet. Sie entwickeln eine Freundschaft, in der sie einander unterstützen, sich auch in schwierigen Phasen begleiten und wissen mit dem anderen umzugehen. Plötzlich sind sie nicht mehr allein seltsam.
Und das Beste, auch andere outen sich, gesellen sich hinzu. Plötzlich sind sie sichtbar und oky, so wie sie sind und das ist ein ziemlich gutes Gefühl.
Es ist ein ziemlich gutes Gefühl Freunde zu haben, die einen so akzeptieren, wie an ist.
Es ist ein ziemlich gutes Gefühl nicht allein zu sein.
Es ist ein ziemlich gutes Gefühl, dass es Menschen gibt, die einem durch eine "falschen" Situation begleiten und auch mal "besänftigen", darauf hinweisen, dass.... Die Kinder haben untereinander gelernt sich zu helfen, zu unterstützen.
Sie haben auch ihre Stärken entdeckt, was sie selbstbewusster macht.
Hirnsalat gehört für viele Kinder zum Alltag. Ein Alltag mit Hirnsalat ist nicht schön. Die meisten Kinder spüren, dass sie anders sind als die anderen und bekommen dies auch von den anderen deutlich gesagt und gezeigt. Die Folge Kinder mit Hirnsalat werden zu Außenseitern, werden ausgegrenzt, beschimpft, ausgelacht..... . Kinder mit Hirnsalat sind deshalb oft einsam.
Das Schöne an dem Buch ist nicht nur, dass die Kinder sich gefunden und den Hirnsalatclub gegründet haben, sondern dass auch Kinder ohne "Besonderheit“ hier verstehen lernen.
Gegenseitiges Verstehen Lernen ist so wichtig.
Dieses Buch trägt viel dazu bei und macht Betroffenen extrem viel Mut.
Jedes betroffene Kind kommt ihr zu Wort. Veronique Hübner erklärt in ihrer aller Namen, wo sie im realen Leben vermutlich nicht die Worte finden würden.
Hier klingt es, als würde Oskar uns erzählen, wie due Situationen sich für ihn anfühlen. Wie Hirnsalat sich für ihn anfühlt.
Sie gibt Oskar, Lea, Nancy und... eine Stimme.
Und sie erklärt, wie es dazu kommen kann, dass Kinder überhaupt mit Hirnsalat leben müssen. Das es angeborene Dinge gibt, dass es sein kann, dass ein Baby im Bauch schon Alkohol oder andere schädliche Stoffe abbekommen hat, die dazu beigetragen haben, dass das Gehirn anders arbeitet, dass es Kinder gibt, die eine belastende Situation erlebt haben...... u.a. Es gibt so viel was dazu beitragen kann, dass Kinder mit Hirnsalat leben müssen.
Schön, dass dieses Buch hier beispielhaft aufklärt, informiert und veranschaulicht.
Alles ist so wunderbar klar und verständlich.
Wir brauchen genau solche Geschichten, um verstehen zu lernen und damit betroffene Kinder erleben, dass sie nicht alleine sind mit ihrem Anderssein-Gefühl.
Oskar, Lea, Nancy und Noah haben es geschafft. Sie haben sich gefunden und sind nicht mehr allein.
Dennoch ist es in der Realität extrem schwierig für die "Hirnsalatkinder" einander zu finden.
Viele haben das Gefühl auf einem falschen Planeten zu leben. Haben so viel Negatives erlebt, dass sie sich völlig zurückgezogen haben.
Deshalb ist dieses Buch auch so wichtig für alle Außenstehenden.
Lernt zu verstehen, wieso jemand so ist wie er:sie ist, wieso er:sie so reagiert und geht mit Verständnis auf sie zu.
Zeigt ihnen, dass ihr Verhalten in dem Moment nicht toll war, aber dass ihr es versteht. Grenzt nicht aus, sondern entwickelt gemeinsam Lösungen, die unterstützen und helfen können.
Du bist gut, so wie du bist, auch wenn du dich mal blöd verhältst.
Kinder können, dass wirklich gut.
Ich hoffe sehr, dass "Hirnsalat" in gaaaaaaanz viele Einrichtungen, Büchereien und Kinderzimmer einzieht.
Es ist ein sehr lebensbereicherndes Buch, dass man wunderbar vorlesen kann. Im Ganzen oder portionsweise. Situationsorientiert oder einfach so.
Es mag seltsam klingen, aber es ist ein Buch, dass richtig Spaß macht es zu entdecken.
Und Kinder mit Hirnsalat, die schon lesen können, fanden es z.B. "Echt stark", "Cool"... "Toll", "...das ist nicht ....... das bin ich..., woher kennt die mich?"
Also schaut euch das Buch am besten selbst einmal an.
Eine andere, eine vielleicht neue, Welt wird sich euch eröffnen.p.s.
Alle Geschichten, alle Hirnsalat-Probleme sind für Außenstehende beeindruckend, wenn man sie von außen erlebt.
Besonders beeindruckend fanden viele Erwachsene, die das Buch gelesen haben, Nancys Geschichte. Nancy ist scheinbar eine echte Querulantin , die auch die Autorität des Lehrers missachtet. Sie treibt ihren Lehrer in die Verzweiflung. Der ist sogar so wütend, dass er immer lauter, immer wütender wird und dann erst einmal den Raum verlassen muss.
Lea hat irgendwann, als die Ansagen des Lehrers immer lauter wurden, abgeschaltet. Sie war so in ihrer Welt, dass sie gar nicht mitbekommen hat, dass der Lehrer raus gegangen ist.
Und auch sehr beeindruckend war zu erleben, dass es so einfach sein kann Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen, wenn man sehr klare Ansagen / Aufgaben gibt. (Siehe Beispiel Lea Seite 11-13)
Lea soll aufräumen. Das ist für sie so einfach nicht greifbar. Viel zu schwammig. Mit "Lea, alle Scheren müssen in die braune Kiste." ist es für Lea viel einfacher.
- Daniel Wolf
Die Gabe des Himmels
(66)Aktuelle Rezension von: DoschoDer Medicus Adrien Fleury sieht sich im lothringischen Varennes-Saint-Jacques mehreren Katastrophen auseinandergesetzt: Judenhass, die neuartige Bewegung der Flagellanten und nicht zuletzt die Pest.
Daniel Wolf beendet seine Reihe um die Familie Fleury erneut mit einem Wälzer. Stolze 960 Seiten umfasst „Die Gabe des Himmels“ und bietet erneut ein buntes Potpourri an Handlungssträngen.
Dabei wird ein Mittelweg zwischen den ersten beiden und dem handlungstechnisch doch etwas herausstechenden dritten Band gegangen. Die Handlung spielt zwar in weiten Teilen wieder in Varennes-Saint-Jacques, aber Adrien – der auch Adrianus genannt wird – hat so gar nichts mit dem Beruf des Kaufmanns zu tun, für den seine Vorfahren bekannt waren. Er wird Medicus zur Zeit des „Schwarzen Todes“. Damit macht er sich natürlich nicht nur Freunde und muss gegen zahlreiche Widerstände kämpfen. Natürlich kommt auch hier die Liebe nicht zu kurz.
Dabei gibt es hier zwei zentrale Themenbereiche, neben der schon erwähnten ausbrechenden Pest ist das noch der aufkommende Judenhass, der sich dann auch in Anfeindungen bis hin zu Gewalt und Massakern niederschlägt. Angeheizt wird dies auch durch die Bewegung der Flagellanten, die, um Buße zu tun und Gott zu gefallen, durch die Straßen ziehen und sich selbst geißeln.
Man sieht also: Das sind nicht unbedingt neue Themen – wer schon mal einen Mittelalterroman, noch besser, mit medizinischem Bezug, gelesen hat, sollte zumindest grob wissen, was auf ihn zukommt. Dennoch schafft es Daniel Wolf auch hier, einen grundsoliden und spannenden historischen Schmöker zu erzählen.
So kann ich auch hier meiner Bewertung treu bleiben und die Reihe um die Familie Fleury jedem, der historische Romane in Überlänge mag, die aber dennoch spannend zu lesen sind, bedenkenlos empfehlen.
- Kathrin Schrocke
Freak City
(107)Aktuelle Rezension von: traumjaegerinDoch in dieser Geschichte ist so viel Ableismus, Fettfeindlichkeit, Sexismus, dass das Lesen echt unangenehm war. Pluspunkt: Der Schreibstil ist sehr angenehm und wahrscheinlich auch der einzige Grund, warum ich weitergelesen habe. Tomekk, Biene und den Jugendclub Freak City mochte ich. Das wars aber.
Männer werden als schwanzgeseteuert dargestellt und reden nur über Sex, Frauen sind irgendwelche Sexobjekte. Ich hab vor paar Tagen American Pie nochmal gesehen und ich sags ehrlich, der ist weitaus unproblematischer 🥲 und das muss was heißen. Ja, in Teenagerzeiten dreht sich viel darum, aber als Jugendbuchautorin kann man sich dem Thema schon verantwortungsvoller widmen.
Am schlimmsten fand ich, dass Mika unbedingt bei Lea vorbeikommen wollte, obwohl er wusste, sie will das nicht. Hat dann von Biene und Tomekk die Adresse erbettelt, obwohl die ihm auch gesagt haben, Lea will keinen besuch. Dann tauchte Mika unangekündigt bei ihr auf, hat Sachen erzählt, von denen ihre Familie nichts wissen sollte. Sie war ziemlich sauer darüber. Die beiden hatten paar Tage keinen kontakt. Dann hat sie ihm einen Brief geschrieben in dem sie sich lang und breit entschuldigt hat. Es wurde kein Stück eingeordnet, wie übergriffig und falsch Mikas Verhalten ist.
Die Familie von Lea, von Mika, seine Freund*innen verhalten sich durchgehend ableistisch und das wird kaum eingeordnet. Ich sehe die Vision der Autorin, damit Ableismus sichtbar zu machen, aber es liest sich halt, als wäre das okay.
Lea meint an einer Szene, dass sie zufrieden damit ist, gehörlos zu sein und es auch nicht ändern wollen würde, wird daraufhin von Mika als "plemplem" bezeichnet und dann ist sie wieder diejenige, die schwierig ist.
Gut gemeint, schlecht umgesetzt. Kommt direkt in den Bücherschrank. - Inge Löhnig
Ich bin dein Tod (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 9)
(83)Aktuelle Rezension von: NicolePIhr Mörder kündigt seinen Opfern ihren Tod per Nachricht an. Doch, wer ist dieser Serienmörder? Kommissar Dühnfort hat in die Abteilung Operative Fallanalyse gewechselt und bekommt diesen Fall zur Bearbeitung. Ganz aus den Ermittlungen kann er sich jedoch nicht heraushalten. Er erkennt einen Zusammenhang zwischen den Morden, doch sein Vorgesetzter glaubt ihm nicht.
Mit „Ich bin dein Tod“ erwartet den Leser ein spannender Kriminalroman. Wie das Ermittlerteam habe ich erst gerätselt, wer hinter den Morden stecken könnte. Nach einiger Zeit gibt es für den Leser einen Wissensvorsprung, denn ein Videotagebuch bringt nach und nach Licht in die Frage nach dem Motiv, unklar bleibt weiterhin der Täter.
Mit diesem Krimi hat sich Autorin Inge Löhnig ein Thema ausgewählt, welches nicht leicht zu verdauen ist. Kaum jemand kennt diese Masche, und als Leser versteht man den Täter immer mehr. Was jedoch nicht bedeutet, dass man die Morde gutheißen kann. Der gute Schreibstil lässt die Seiten des Buches nur so dahingleiten.
„Ich bin dein Tod“ ist Teil der Reihe um Kommissar Dühnfort, kann aber ohne Vorkenntnisse gelesen werden, da der Fall abgeschlossen ist.
- Kira Gembri
Wenn du dich traust
(23)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Ein süßes Cover und eine süße Liebesgeschichte , aber mit heftigem Anfang.
Lea muss zählen, um sich zu beruhigen. Nicht nur einfach so, sie hat eine Zwangsstörung. Als ihre Eltern nicht mehr alleine damit klar kommen, muss Lea in eine Psychiatrie.
Jay hat Schulden vom Vater geerbt. Er versucht davon runter zu kommen. Hierzu greift er zu nicht wirklich legalen Mitteln und muss aufgrund dessen Sozialstunden in der Psychiatrie ableisten.
Hier lernen sich die beiden kennen.Eigentlich hätte ich erwartet das es eine Triggerwarnung gibt. Vielleicht hat das Buch eine, aber ich habe die Geschichte als Hörbuch in der Onleihe gehört.
Lea ist schon echt heftig drauf mit ihrer Zwangsstörung. Auch die Hilflosigkeit der Eltern kommt gut rüber. Als Außenstehender denkt man sicher, die hätten viel früher eingreifen müssen, aber als davon selbst betroffene kann ich nur sagen ich hätte es sicherlich genau so versucht, wie diese Eltern.
Jay ist ein Kleinkrimimeller, aber tief in seinem Herzen ist er ein guter Junge. Er hatte es nicht leicht im Leben und wusste sich nicht anders zu helfen,
Schön beschrieben wurde hier, wie sich diese beiden Randgruppenmitglieder selbst wieder in die Gesellschaft zurück bringen. Jeder findet im anderen eine besondere Stärke und lässt diese hervor kommen. Gemeinsam sind sie stark und das obwohl sie verschiedener nicht sein könnten.
Ein Buch das erschüttert, schockiert aber auch tief bewegt.
Mich hat es sehr berührt.
- Tanja Wenz
Lea und der Luchs
(14)Aktuelle Rezension von: MelaKaferLea, ein 14-jähriges kanadisches Mädchen hat endlich Sommerferien. Während sie ihre Schulzeit in einem Internat im Bundesstaat Alberta verbringt, darf sie in den Sommerferien zu ihrem Vater in die Northwest Territories fliegen, wo er als Ranger arbeitet. Doch bei einem schlimmen Unwetter wird sie durch ein herausbrechendes Fenster aus dem Flugzeug gezogen. Gott sei Dank unverletzt, macht sie sich auf den Weg durch die Wildnis Nordkanadas. Sie rettet einem Luchs das Leben und findet in ihm einen treuen Begleiter. Währenddessen starten auch Hilfstrupps, allen voran Leas Vater und ihre beste Freundin Sarah, die sie suchen. Keine leichte Aufgabe in dieser riesigen Wildnis.
Tanja Wenz erzählt diese Abenteuergeschichte in einer wunderbar anschaulichen, kindgerechten Sprache und vermittelt dabei ganz nebenbei noch eine Menge interessantes Wissen über das Leben der Inuits, die Gefahren beim Zusammentreffen mit wilden Tieren wie Bären, Wölfen oder Vielfraßen, das Fischen nach der täglichen Nahrung und vieles mehr. Der Spannungsaufbau ist perfekt gelungen und die Geschichte findet eine sehr einfühlsame, aber nie kitschige Auflösung.
Eine wunderschöne Geschichte über das über sich hinaus wachsen, über Freundschaft, das Loslassen und nicht zuletzt über die atemberaubende Naturlandschaft Kanadas.
- Anja Rauter
Wir zwei auf Wolke sieben
(49)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerToller Liebesroman, der die Hauptfigur Lea von London, bis Paris nach Wien führt. Sie reist ihrer großen Liebe nach, aber erst in Wien erkennt sie was wirklich im Leben zählt und warum es wichtig ist erst mal zu sich selbst zu finden ehe man zum Happy End gelangt.
Ich bin gerne mit ihr durch die Städte gereist und habe mit der mutigen Lea viel gelacht. Eine klare Leseempfehlung für alle die einen unterhaltsamen nicht bierernsten Liebesroman suchen. - Leo Bigger
Jakob
(8)Aktuelle Rezension von: martina400„Nutze die Möglichkeiten, die sich dir heute bieten.“ S.165
Inhalt:
Jakob ist beharrlich in allem was er tut. Ganz praktisch zeigt Leo Bigger auf, welche Eigenschaften man sich von Jakob für sein eigenes Leben abschauen kann und was der Segen Gottes bedeutet.
Cover:
Das Cover gefällt mir gut und ist am Puls der Zeit. Zu sehen ist „Jakob“ im Schatten fotografiert.
Meine persönliche Meinung:
In diesem Buch geht es um die biblische Figur Jakob. Jakob machte vieles falsch, hielt sich kaum an die damaligen Regeln und betrog seinen Vater und Bruder um den Segen Gottes. Anhand seines Lebens erklärt Leo Bigger warum Jakob trotzdem von Gott gesegnet wurde. In seinem Leben brachte er viele Opfer und arbeitete hart, um das zu bekommen, was er wollte. Er erkannte jedoch nach einiger Zeit, dass er sich an Gottes Zusagen festhalten muss und erfuhr so immer wieder Segen. Ich würde sagen, das Buch ist keine typische Biografie über Jakob. Im Vordergrund steht das Wort „Segen“. Es geht darum, was es bedeutet sich nach dem Segen Gottes auszustrecken, ihn zu bekommen, darauf zu bauen und wie man seine Gedanken positiv ausrichtet. Der Schreibstil ist locker und mir persönlich manchmal ein wenig zu übertrieben witzig. Es lockert alles auf und versetzt ein ernstes Thema mit Witz und Humor. Doch die Witze sind eher anstrengend und gar nicht nötig, da der Schreibstil ja eh leicht zu lesen und ansprechend ist.
Fazit:
Ein Buch zum Thema Segen anhand des Lebens von Jakob. - Clarice Ebony
Ein Traum von einem Mann: ...und einer Insel
(13)Aktuelle Rezension von: Elke_RoidlEin Mann und Diamanten die über das Wasser tanzen - Armand - leider nur ein Traum.
Der Wecker zwingt Lea zum Aufstehen ABER ihr Traum läßt sie nicht los, immer wieder denkt sie an Armand.
Im Büro kommt Hannah ihre Freundin und gratuliert Lea zum Geburtstag - den Lea vergessen möchte.
Ihr Chef bittet sie länger zu bleiben denn es kommt ein WICHTIGER Mandant.
Biedermann ist es den kennt sie leider noch aus Kinderzeiten und seinen blöden Sohn Raphael auch.
Raphael lädt sie zum Essen ein und ja sie geht mir.
Ab hier schweige ich
- Anna Winter
Lea - Untermieterin bei einem Vampir
(102)Aktuelle Rezension von: heavyfunEine tolle Liebesgeschichte mit Biss. Mir hat diese Geschichte das Herz erwärmt, da einfach alles vorhanden ist, was ein gutes Buch ausmacht. Es wird reichlich Liebe, Humor und zwischenmenschliche ähhh … vampirische Beziehungen geboten. Lea wirkt anfangs richtig unsympathisch und so, als ob sie Tom nur ausnutzen würde, doch mit der Zeit versteht man ihre Hintergründe besser und kann sich mehr in sie hinein versetzen.
Ich habe das Buch bereits mehrmals gelesen, weil ich die Idee toll finde, dass jemand von einem Vampir abgestoßen sein könnte. Nach dem ganzen Twilight-Kitsch war diese Handlung eine willkommene Abwechslung und die Grundlage, für reichlich peinliche, sowie lustige Momente. Egal ob ich gelacht habe, einen zufriedenen Seufzer ausstieß oder einfach den Kopf schüttelte über verpasste Gelegenheiten, das Buch nimmt einen von der ersten Seite an mit.
Tom ist von Beginn an ein ausgesprochen attraktiver und sympathischer Charakter. Leider funktioniert die Beziehung zu Lena nicht so, wie er es sich vorstellt und man leidet mit ihm. Er muss ziemlich viel aushalten und dennoch gibt er nicht auf, um seinen Traum zu kämpfen. Er überwindet dabei viele Vorurteile und Hindernisse und es scheint so, als ob ihm nichts erspart bleiben würde auf seinem Weg.
Lasst euch von diesem Buch verzaubern, welches euch beweist, dass man seine Vorurteile manchmal überwinden oder zurück stecken muss, um im Leben das Glück zu finden. Wenn euch etwas Gutes widerfährt, lasst es einfach zu und hinterfragt es nicht und am Ende werdet ihr euer Happy End bekommen. Ich weiß, dass klingt jetzt nach Kitsch pur, aber ganz so kitschig ist dieses Buch natürlich nicht (sonst wäre es mir vermutlich auch zu viel gewesen). Die Autorin hat einen sehr flüssigen und tollen Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Sie versteht es mit den Worten zu jonglieren und immer die richtige Mischung zu finden, ohne dabei zu übertreiben oder etwas unpassend wirken zu lassen. Außerdem ist auch ein Hauch von Erotik vorhanden, der euch ordentlich einheizen wird oder auch abkühlen, je nachdem auf welcher Seite ihr euch gerade befindet. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit diesem Werk und verschließt euch nicht vor der Liebe, egal bei wem ihr gerade Untermieter seid ;)
- Marie Renninghaus
ROTER SAND
(3)Aktuelle Rezension von: Witch-JournalWas für eine Story? Hier stimmt alles. Die Autorin Marie Renninghaus hat hier die Schraube sehr hoch angesetzt. Eine Story voller wunderbarer Handlung, Emotionen, Liebe, Erotik, alle Charaktere an der richtigen Stelle und Schauplätze, bei denen man schon beim Lesen, die Wärme und Schönheit fühlt. Was die Hauptfigur Lea erlebt ist überirdisch, aber so was von toll und wunderbar. Von der ersten Seite an beginnt im Kopf des Lesers ein Film abzulaufen und der hört nicht auf. Der Schreibstil von Marie Renninghaus ist herrlich flüssig, blumig und voller Fantasie. Um so einen Roman zu schreiben benötigte die Autorin eine ganze Menge von Fantasie. Als Leser spielt man in der Story eine Rolle mit und begleitet alle Akteure auf ihrem Weg. Marie Rennighaus hat das grandios umgesetzt und gibt dem Leser das, was er erwartet. Dieser Roman regt auch ein wenig zum Nachdenken an. Kann dies wirklich so geschehen? Ob ja oder nein, der Roman ist gelungen und der Leser wartet auf mehr.
- Dana Müller
LEA: Psychothriller
(2)Aktuelle Rezension von: trollchenLEA
Herausgeber ist CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (5. Oktober 2015) und hat 200 Seiten.
Kurzinhalt: Die 25-jährige Lea Florence ist dem Teufelskreis einer hörigen Beziehung entflohen. Der Preis ihrer Freiheit ist hoch, denn aus der gewaltbestimmten Ehe mit Mike resultiert eine schwere Form der Agoraphobie, die sie an die Wohnung fesselt und kaum Kontakt zur Außenwelt erlaubt. Lediglich die Reporterin Emily Brown, die ihre Leidensgeschichte publik machen möchte und Leas Schwägerin Sandy umgeben die junge Frau, die sich mit der Situation arrangiert und ihr Leben der Krankheit angepasst hat. Doch bald erschüttern schreckliche Träume das Fundament ihres Daseins. Leas kleine Welt droht zusammenzubrechen, als sie im Traum Mike ermordet und dieser tatsächlich tot aufgefunden wird. Leas Alibi ist die Agoraphobie, die ihr keinen Schritt vor die Tür erlaubt. Dennoch fühlt sie sich auf eine unerklärliche Weise verantwortlich für die Geschehnisse und begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche. Wieso werden Leas Träume bittere Realität?
Meine Meinung: Ich habe das Buch an einem Tag durch gelesen, so fasziniert war ich davon. Denn es wurde richtig einfühlsam und fast realistisch von der inneren Zerrissenheit der Protagonistin Lea erzählt. Man konnte richtig mit ihr mitfiebern und zittern. Und was ist nun einen Wahnvorstellung und was ist echt? Das War hier die Frage und ich war bis zum Ende überzeugt, dass ihr jemand was böses will, aber das Ende hat mich eines Besseren belehrt. Und das Ende ist genau das Thema des Buches, was ist real und was ist der Traum, perfekt inszeniert.
Mein Fazit: Ein fesselndes Buch über unsere Träume, und die reale Umsetzung und was unsere Psyche uns vorgaukeln kann. Eine spannende Story, die hoffentlich nicht die einzige dieser Autorin ist, denn sie konnte sie perfekt umsetzten und spannend verarbeiten. Absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen. - 8
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