Bücher mit dem Tag "leben nach dem tod"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leben nach dem tod" gekennzeichnet haben.

178 Bücher

  1. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.352)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Inhalt

    Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass durch ein Kind alte Morde aufgeklärt werden, auf schaurige Weise, wie man es von Fitzek kennt. Natürlich werden Erwartungen nicht immer erfüllt, jedoch ging es hier später nicht mehr wirklich um besagten Jungen, sondern viel mehr um ein anderes Kind.

    Also ein wenig weg vom eigentlichen Thema. 


    Spannung 

    Um ehrlich zu sein hat mir die Spannung ab und an wirklich gefehlt. Manchmal dachte ich, man hätte mehr draus machen können. Andererseits sind auch Spannungen auf anderer Art vorhanden. Also so ein Misch aus perfekt und geht so. Schwer zu beschreiben. 


    Allgemein 

    An sich ein recht gutes Buch, dem es jedoch hier und da an Spannung fehlt. Es ist nicht die Qualität, die man von Fitzek gewöhnt ist und inhaltlich weicht es schnell von den Erwartungen, ausgehend vom Klappentext, ab. Dennoch eine solide Basis und eine Geschichte, die es Wert ist, gelesen zu werden. Trifft halt auch meinen persönlichen Geschmack nicht unbedingt. 

  2. Cover des Buches Phantasmen (ISBN: 9783551582928)
    Kai Meyer

    Phantasmen

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Ich fand das Buch nicht so gut. Hätte mehr von dem Buch erwartet.

    INHALT DES BUCHES: Geht es um zwei Mädchen, die Geschwister sind. Sie haben beim Flugzeugunglück ihre Eltern verloren. Deswegen fahren sie zur Unglüsckstelle der Eltern  und wollen sich das letzte mal von ihnen verabschieden. Dabei sehen sie ihre Elten wieder, nur dieses mal ist es anders als bei den anderen Verabschiedungen. Sie sehen ihre Eltern als Geister und viele andere Geister auch. Diese Menschen sind auch beim Flugzeugabsturz umgekommen. Sie beboachten auch einen jungen Mann, der sich auch von jemanden verschieden möchte. So freunden sich die drei an und erleben viele Dinge miteinander... Jedes Mal wenn jemand stirbt, verwandelt er sich zu einem Geist... Jedes Mal wenn die Geister böse grinsen und du in ihrer Nähe bist, stirbst du inerhalb von kürzester Zeit und wirst selber zu einem Geist... 

  3. Cover des Buches Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies (ISBN: 9783785573860)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies

     (646)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    Man sollte die Toten ruhen lassen. Was aber, wenn die Toten die Lebenden nicht ruhen lassen?

    Alice ist ein junges Mädchen, welches lernen muss, ohne ihre Schwester zu leben. Die Beerdigung steht sie nicht bis zum Ende durch. Für ihren Freund kann sie keine Gefühle mehr aufbringen. Ihre Mutter rennt von einer Trauerhilfe zur anderen. Ihr Vater kann seine Gefühle nicht zeigen. Die Ehe ihrer Eltern war auch schon mal besser. Eigentlich möchte Alice nicht mehr auf ihre tote Schwester Megan angesprochen werden. Eigentlich macht es sie traurig, wenn ihre Schwester nicht mehr erwähnt wird. Alice ist traurig. Alice ist total zerrissen. Alice bekommt eine Mail von ihrer ermordeten Schwester! Megan ist tot. Megan geht es eigentlich gut. Sie lebt nun auf Soul Beach. Alle Menschen dort sind wunderschön. Wasser, Licht und Farben sind nicht von dieser Welt. Zu schön. Zu perfekt. Das Paradies. 

    Dieses Buch stand bei mir jahrelang ungelesen im Regal. Was eine Schande. Ich habe zu lesen begonnen und war gefangen. Fasziniert und neugierig. Hatte stellenweise den Wunsch so etwas erleben zu dürfen. Natürlich als Besucher. Hab mir mehrmals die Frage gestellt, ob Alice sich das Ganze nur einbildet. Hab die Frage wieder verworfen um sie mir dann wieder zu stellen. Im Grunde wissen wir doch gar nichts.  Alice findet zu Soul Beach Zugang. Sie und ihre Schwester sind glücklich. Sie können wieder miteinander reden. Obwohl Alice vor ihrem PC sitzt, hat sie dennoch das Gefühl, selbst auf der Insel zu sein. Alice lebt nun in zwei Welten. Fühlt sich oftmals in der realen Welt nicht mehr wohl. Auf Soul Beach ist, trotz strenger Regeln, alles so perfekt. Dennoch ... irgendwas stimmt dort nicht. Nur mysteriöse Todesfälle dürfen auf der Insel leben. Megan kann sich nicht daran erinnern, wer ihr Mörder ist. Megan ist noch schöner als zu Lebzeiten. Im Leben war sie schön und erfolgreich. Jetzt ist sie traurig. Alles ist perfekt. Zu perfekt!!!

     

    Ich bin von diesem Thema total fasziniert. Der Autorin ist die Umsetzung perfekt gelungen. Fast jeder Mensch hat doch den Wunsch, mit geliebten Verstorbenen noch einmal reden zu dürfen. Nur noch einmal! Was aber, wenn genau das zur Last wird? Wenn der Verstorbene jeden Tag reden will? Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice erzählt. Sie lässt sich lesen wie Butter. Mich konnte sie von Anfang an abholen. Ihr müsst mich entschuldigen. Bin dann mal wieder auf dieser wunderbaren, komischen und rätselhaften Insel. Soul Beach! Das Ende zwingt mich dazu!

    Unbedingt lesen. Danke Kate Harris

  4. Cover des Buches Das Mädchen, das Geschichten fängt (ISBN: 9783453410336)
    Victoria Schwab

    Das Mädchen, das Geschichten fängt

     (268)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Lange, lange hab ich das Buch jetzt vor mir auf dem SuB hergeschoben und endlich einmal habe ich es angepackt! Was ist bloß los mit mir, dass ich andauernd Bücher, von denen ich weiß, dass sie mir gefallen werden, nicht schon früher lese??

    Naja, zum Einen wollte ich warten, bis die Reihe fertig ist, aber das scheint ja leider noch etwas zu dauern, von der deutschen Übersetzung gar nicht zu sprechen. Aber jetzt habe ich mich doch rangetraut und das war natürlich die beste Entscheidung.

    Nach ein paar Einstiegsschwierigkeiten, die aber größtenteils auf meine Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind, habe ich mich bald in die spannende Geschichte des Archives und der Chroniken eingefunden. Richtig innovativ und so gar nicht was ich erwartet habe, aber ich habe schon die Vier Farben der Magie Reihe der Autorin geliebt und deshalb wurde ich auch hier nicht enttäuscht! 

    Der Band endet mit einem guten Ende, also keine Cliffhanger, aber natürlich frage ich mich doch, wie wird es weitergehen mit Mackenzie und Wesley? Es warten doch noch sicher aufregende Abenteuer auf die beiden und ich hoffe ich werde sie eines Tages noch lesen können.

  5. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.389)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Das Buch erinnert stark an Täglich grüßt das Murmeltier, was aber auch im Roman selbst angesprochen wird von der Protagonistin, was es damit nicht weiter schlimm macht, da es abgesehen von der Grundidee dann doch vollkommen anders ist.

    Insgesamt habe ich eigentlich nichts auszusetzen, nur eine Triggerwarnung oder das Fehlen der letzten Aussage im Epilog wäre vielleicht super für Betroffene – immerhin geht es in jeder ›Tagesschleife‹ um Selbstmord.

    Anfangs war ich sehr skeptisch dem Buch gegenüber, da keine der Hauptpersonen sonderlich sympathisch ist, aber schon in der zweiten Schleife wurde klar, dass das genau der Punkt ist, weswegen ich es sogar sehr gut gelungen finde. Das unsympathische Verhalten wirkt nicht aufgesetzt oder künstlich, sondern eher unterschwellig. Das wandelt sich im Laufe des Buches und mit jeder Schleife wird auch der Protagonistin klar, worauf es wirklich ankommt im Leben. Dadurch wird sie auch immer sympathischer.

    Zwar hatte ich auf ein Happy End gehofft, aber rückblickend ist das traurige Ende zugleich auch irgendwie schön und genau das, was die Geschichte brauchte.

  6. Cover des Buches Immerwelt - Der Anfang (ISBN: 9783959672092)
    Gena Showalter

    Immerwelt - Der Anfang

     (127)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden}

    Immerwelt ist meiner Meinung nach ein Buch, das viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, das dennoch aber mit dem Büchern ganz oben ohne Probleme mithalten kann. 😍♥️ 

    ✒ Autor*in: Gena Showalter 

     📖 Seitenanzahl: 478 

    🌎 Welt: 🌟🌟🌟🌟🌟 (Erde. Aber es wird auch über die Sphären Myriad, Troika und Viele Enden geredet, die man sich für ein Leben nach seinem Ersttod aussuchen soll, weshalb es hier 5 Sternchen gibt, denn diese Idee hat mich einfach gepackt. Und die Umsetzung war besser, als ich es mir erhofft hatte🙈🙈😊😊♥️♥️) 

    Lieblingscharakter: Ten (Tenley Lockwood) ~ Ich finde sie etwas ganz besonderes, da ich bisher noch kein Buch mit einem Charakter gelesen habe, der so sehr verrückt nach Zahlen war, wie sie es ist. Sie vergleicht viele Situationen mit irgendwelchen Dingen, in denen Zahlen vorkommen oder dergleichen. Die Umsetzung hier finde ich wirklich sehr beeindruckend! Am liebsten würde ich hierfür ein Extra 🌟 geben 🙈 

    ✒ Schreibstil: ♥️♥️♥️♥️♥️ ~ Ich hatte zuvor noch nie ein Buch von Gena Showalter gelesen, aber Immerwelt hat mich auch mit dem beeindruckenden Schreibstil überrascht. Aus Tens Perspektive geschrieben, konnte man sich meiner Meinung nach einwandfrei in das Buch einfinden. 😊 ♡ 

    🌟🌟Meiner Meinung nach verrät der Klappentext dieses Buches genau das Falsche. Hier geht es nicht um eine überladene romantische Story, bei der der Hauptcharakter mal wieder zwischen zwei Typen steht und sich nicht entscheiden kann. Im Gegenteil. Tenley ist ein starker, eigensinniger und cooler Charakter, der es gar nicht nötig hat, sich mit solchen Problemen aufzuhalten. Generell sind alle Charaktere in diesem Buch so einzigartig, dass ich fast keine Worte für sie finden kann. ♡ 

    🌟🌟Highlight: Hier gefiel mir auch besonders der Einstieg in das Buch. Es fängt nicht einfach wie viele anderen mit dem 1. Kapitel oder dem Prolog an, sondern mit einem E - Mail Verlauf, bei dem man die beiden Agenten, die aus Myriad & Troika gesendet worden waren, um Ten auf die jeweilige Seite zu ziehen, kennenlernen kann. Im Allgemeinen finde ich diese E - Mail Geschichte eine sehr, sehr coole Idee. 🙈🙈♥️♥️ ♡ ♡

    •• Fazit: Immerwelt ist ein unglaubliches Buch. Mit den vielen Mysterien, die man hier aufdecken konnte, war es immer spannend & viele verschiedene Dinge machen es zu etwas ganz besonderem, das vorher noch nie da war. Ich kann nur sagen: Definitiv lesen! ❤

  7. Cover des Buches If I Stay (ISBN: 9781909531239)
    Gayle Forman

    If I Stay

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich habe zuerst den Film gesehen und mir war klar, ich muss das Buch dazu auch lesen. Gesagt getan.


    Die Charakter

    Ich mochte es, wie viele verschiedene Charaktere es gibt. Trotz der Vielzahl lernt man sie alle ziemlich gut kennen und sie wirken sehr lebendig.

    Der Schreibstil

    Ich fand den Schreibstil einfach traumhaft. Es war kurz und pregnant, aber dennoch emotional und mitreißend. Die Unverblümtheit an manchen Stellen war einfach erfrischend. Ich saß am Ende mehr als nur einmal mit Tränen in den Augen da. 


    Die Geschichte

    Ich kannte die grobe Geschichte des Buches durch den Film schon. Was soll ich sagen? Die Geschichte war gut durchdacht, keine unnötigen Erzählungen. Das Springen zwischen Erinnerungen und Gegenwart war super angenehm gestaltet, sodass man nicht aus seinem Lesefluss gerissen wurde. Einfach emotional und super schön.


    Fazit

    Absolute Leseempfehlung! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.

  8. Cover des Buches Eine himmlische Begegnung (ISBN: 9783492304900)
    Guillaume Musso

    Eine himmlische Begegnung

     (157)
    Aktuelle Rezension von: leni_liest28

    Bereits beim Lesen des Klappentextes wird einem klar, dass die Geschichte dieses Buches nicht hundertprozentig der Realität entsprechen kann. Aufgrund dessen bin ich auch bei der Bewertung in Hinblick auf dieses Kriterium nicht "streng". 

    Die Geschichte von Sam und Juliette hat mich in ihren Bann gezogen. Bis zum Schluss fieberte ich mit und hoffte,, dass es ein Happy-End gibt. Nicht zuletzt, weil die beiden Protagonisten bisher eine weniger schöne Vergangenheit verfolgt. Aber auch die Geschichten der anderen Charaktere sind wahnsinnig ergreifend.

    Bei diesem Roman würde ich mir definitiv eine Fortsetzung wünschen!

  9. Cover des Buches In meinem Himmel (ISBN: 9783442458363)
    Alice Sebold

    In meinem Himmel

     (797)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Susie Salmon ist vierzehn, als sie vergewaltigt und ermordet wird. Doch damit ist ihre Existenz nicht vorbei: aus ihrem Himmel kann sie sehen, wie ihre Familie und ihre Freunde weiterleben, um sie trauern, nach ihrem Mörder suchen und älter werden.

    Der Fokus liegt hierbei auf dem Umgang damit, wenn jemand stirbt, mitten aus dem Leben gerissen wird und unwiederbringlich weg ist. Was passiert mit einer Familie, wenn eine Tochter stirbt? Was ist mit den Freunden, die zurückgelassen werden? Alice Sebold beschreibt sehr einfühlsam, wie das Leben für eine Weile stillzustehen bleibt und schließlich irgendwann weitergeht. Gleichzeitig ist da natürlich noch Susie, die vom Himmel aus zuschaut und nicht eingreifen kann, sehen kann, wie ihre Geschwister erwachsen werden und ihre Eltern mit ihrem Tod zu kämpfen haben. Jeder trauert unterschiedlich, sowohl die Lebenden, als auch die Toten. Gleichzeitig sieht man, dass die Toten einen immer begleiten, nie vergessen werden.

    An einigen Stellen zog sich die Geschichte ein wenig, das wäre eigentlich aber auch mein einziger Kritikpunkt. Der Schreibstil hat mir gefallen, die Geschichte und die Charaktere haben mich überzeugt und ich bin mir sicher, dass ich das Buch nicht so schnell vergessen werde. Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren, Sebold beschreibt hier sehr genau, realistisch und berührend. Das Thema ist natürlich nicht einfach, ab und an fällt die Lektüre daher vielleicht auch schwer (gerade die Beschreibung der Tat lässt es einem kalt den Rücken runterlaufen), aber ich finde, die Autorin hat hier wirklich gute Arbeit geleistet.

    Fazit: Kein einfaches Thema – und dazu ein sehr gutes Buch, dass einfühlsam und realistisch damit umgeht.

  10. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783732418527)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

     (102)
    Aktuelle Rezension von: La_Donna

    Die Protagonistin hat es wirklich nicht leicht. Nach einen besonders schweren Tag entscheidet sie sich, dass ihr Leben keinen Sinn mehr macht. Zu oft hat sie die falschen Entscheidungen getroffen. Aber wäre wirklich alles besser geworden, wenn sie sich nur einmal anderes entschieden hätte? Die Mitternachtsbibliothek geht der ewigen Frage „Was wäre wenn…?“ auf den Grund.

     

    Mir hat die Umsetzung des Themas sehr gut gefallen. Ich konnte Noras Gedanken und Gefühl gut nachvollziehen. Mehrmals brauchte sie mich zum Lachen, manchmal berührte mich ihre Verzweiflung sehr.

     

    Die bezaubernde Stimme der Leserin lässt einen gut in die Handlung eintauchen und bringt einem der Protagonistin näher.

     

    Dieses Buch regt einen auch zu einer Selbstreflexion an. Auch wenn das Ende nicht überrascht (soll ja wohl auch nicht so sein), kommt die Botschaft klar rüber: Kein Leben ist perfekt, aber trotzdem lebenswert.

     

    Von mir gibt es eine klare Lese- bzw. Hörempfehlung.

  11. Cover des Buches Deine Seele in mir (ISBN: 9783426512609)
    Susanna Ernst

    Deine Seele in mir

     (460)
    Aktuelle Rezension von: D-Gideon

    Amy wird brutal aus ihren Leben gerissen und wird wieder neu geboren. Aber wie es sonnst vorgesehen war, alle Erinnerungen auf Null zu stellen, behält sie diese Erinnerungen von dem Leben das sie hatte, an den Moment ihres Todes und an die Liebe ihres Lebens. 


    Ein wunderbares Buch, was ich jedem empfehlen kann.

    Herzlichst Gideon

  12. Cover des Buches Silberlicht (ISBN: 9783426504352)
    Laura Whitcomb

    Silberlicht

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe das Buch schon vor vielen Jahren gelesen und obwohl ich keine Rezension dazu habe (oder ich finde sie nicht mehr, aber ich war mir relativ sicher, den Eindruck davon schon einmal irgendwo aufzuschreiben), so weiss ich noch ziemlich genau, was meine Meinung und meine Kritikpunkte dazu waren, weshalb ich es noch einmal grob zusammenfassen möchte.


    Das Buch hatte ich damals in der Mängelexemplarecke entdeckt und ich war sofort vom Cover gefangen und auch der Klappentext mit der Geisteridee klang nicht schlecht. Es klang nach einer interessanten Liebesgeschichte.


    Leider war sie das dann aber nicht wirklich. Das Buch wirkte an vielen Stellen oberflächlich. Sie hätte als Muse eine interessante Rolle einnehmen können, was nicht der Fall war.


    Was mir aber am meisten, auch bis heute noch, im Kopf geblieben war, war das eher kindische Verhalten der Charaktere. Rede ist zwar im Klappentext von einem 17-jährigen, aber Helen selbst war glaube ich sogar 27, als sie starb, wenn ich das noch recht im Kopf habe. So oder so, Helen hat mit ihrem Geisterleben noch weitere hundert Jahre auf dem Buckel, die sie ja auch bewusst wahrnahm und in denen sie neues lernte. Egal wie alt sie nun war bei ihrem Tod, man sollte nach so langer Zeit eine gewisse Reife haben, die sie aber einfach einmal zum Fenster hinausschmeisst für die Liebe.


    Ich weiss noch, dass mich das Ende ziemlich enttäuscht zurückgelassen hat und ich überhaupt nicht überzeugt war von den Charakteren. Es ist mir so sehr geblieben, dass ich doch leider sagen muss, dass das Buch wohl wirklich nicht so gut war, wenn es so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weshalb ich auch leider nur zwei Sterne vergeben kann.


  13. Cover des Buches Picknick im Dunkeln (ISBN: 9783446265707)
    Markus Orths

    Picknick im Dunkeln

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Gleich mal vorneweg eine Warnung: Wer nach dem Verlagstext "eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte über die großen Fragen des Lebens" erwartet, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein.

    Das hat dieser kluge, kurze Roman jedoch nicht verdient. Leider werden die Klappentexte jedoch auch hierzulande immer reißerischer, keine Ahnung, was sich die Marketing-Abteilungen davon versprechen. Jedenfalls habe ich in "Picknick im Dunkeln" keine urkomischen Passagen gefunden, wohl aber fein dosierten Wortwitz. Und ja, es geht um den Tod, darum ob und wenn ja was uns danach erwartet, und die philosophischen Betrachtungen sind durchaus ernst, aber deswegen nicht gleich todernst.

    Der Plot mutet zunächst mystisch-skurril an: Stan Laurel, bekannt vor allem als Komiker des legendären Filmduos "Laurel und Hardy"/"Dick und Doof", trifft in einem zappendusteren Gang auf den rund 700 Jahre vor ihm geborenen Thomas von Aquin, seines Zeichens dominikanischer Theologe und Philosoph. Autor Markus Orths schafft eine unterhaltsame und lehrreiche Melange aus einer Doppelbiografie und einem philosophischen Spaziergang. 

    Ich habe das Buch zwei Mal gelesen und kann dies nur empfehlen: Es steckt voller sprachlicher Kleinode, besonders die witzig-beschreibenden Neologismen, wie etwa "Schneckenfühlerfingerchen" haben es mir angetan. Für das bessere Verständnis manch philosophischen Gedankengangs hätten mir etwas mehr einschlägige Vorkenntnisse wohl geholfen. Sehr bereichernd fand ich hingegen die wahre Flut an biografischen Details, vor allem zu Stan Laurel. Daneben ist der Roman aber vor allem auch eine Geschichte über zwei Männer, die aus völlig unterschiedlichen Erfahrungs- und Glaubenswelten stammen, und die dennoch in einen wirklichen Dialog treten. Die den Gesprächspartner erzählen lassen und ihm aufmerksam zuhören, versuchen, ihn zu verstehen, auch das, was zunächst fremd erscheint, ins eigene Denken zu lassen.

    So gesehen ein wichtiges Buch, gerade in einer Zeit, in der sich vorgefasste Meinungen schnell zementieren und Diskussionen oft zum reinen Schlagabtausch statt zu wirklichem Dialog verkommen.

  14. Cover des Buches Revival (ISBN: 9783453438484)
    Stephen King

    Revival

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Epos45

    Ich habe bereits einiges von Stephen King gelesen, aber dieses Buch, welches sich eigentlich recht vielversprechend anhörte und man zu Beginn noch hofft, es könnte sich etwas ganz Großes entwickeln, ist einfach nur enttäuschend. Vielleicht ist das zwar so, da man Stephen King anders kennt und deshalb mit sehr hohen Erwartungen an das Buch rangeht, aber dennoch kommt die Geschichte nicht in Fahrt, die Charaktere bleiben verhältnismäßig durchschnittlich bis langweilig und zwischendrin hat das Buch auch totale Durchhänger, bei denen man sich diese Seiten echt hätte sparen können. Während es Stephen King normalerweise schafft, die Spannung konstant aufrecht zu erhalten oder zu steigen, ist ihm dies hier leider Misslungen und man wartet leider vergeblich auf den sonst von ihm bekannten epischen Höhepunkt.

  15. Cover des Buches Riley - Das Mädchen im Licht (ISBN: 9783442203833)
    Alyson Noël

    Riley - Das Mädchen im Licht

     (263)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich - den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwerfiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. Nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seite stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit. 


    Cover: Das Cover ist Schlicht, aber schön. Die Blumen sind Anlehnung an die Evermore-Hauptreihe um Ever und Damen.


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Riley erzählt. Man bekommt schnell einen kurzen Einblick in ihre Toughe und doch Junge Seele. Ihre Freche Art hat mich desöfteren zum Schmunzeln gebracht. 

    Der Erzählstil ist recht simple gehalten, passend für eine leichte Jugendbuchlektüre für zwischendurch.


    Spannung/Story: Die Geschichte erzählt parallel Riley's Verbleiben als SpinOff-Reihe, zusätzlich zur Hauptreihe von Evermore. Mit diesem Buch wird eine kurze 4 Bändige Geschichte eröffnet, die die Frage bewantwortet: Was geschah mit Riley Bloom? Man sollte aufjedenfall die Evermore-Reihe voher gelesen haben, sonst fehlen einige Infos und man bekommt einen schlechteren Zugang zur Hauptprotagonistin. Es ist wirklich eine kurze Geschichte, wo wenig Spannung erzeugt wird. Riley's erste Abenteuer als Seelenjägerin sind was einfaches für zwischendurch und laden zum Schmunzeln ein.


    Fazit: Ein schöner leichter Anfang einer kurzen Reihe um ein besonderes Mädchen und ein Leben nach dem Tod!

  16. Cover des Buches Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen (ISBN: 9783442460779)
    Mitch Albom

    Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen

     (331)
    Aktuelle Rezension von: AnnaEb

    Wie wichtig es doch ist, dass dir ein Buch zur richtigen Zeit im Leben begegnet! Ich habe den Roman schon mal Anfang 20 angefangen, damals kam mir der Protagonist unsympathisch vor, wie jemand dem man im Supermarkt begegnet und an dem man zweimal vorbeiläuft ohne sich das Gesicht zu merken. Nach 10 Seiten schlug ich das Buch zu.

    • 10 Jahre später im Krankenhaus, während ich wartete und bettete dass mein Sohn über den Berg kam, begegnete mir das Buch nochmals. Diesmal kam mir die Hauptfigur vor, wie ein alter Bekannter, der lange auf mich gewartet hat. Das Buch spendete mir auf merkwürdige Weise Trost, ohne zu sentimental zu werden. Der Gedanke, dass unsere Geschichten alle miteinander verbunden sind und das alles seinen Sinn hat und macht, beruhigt.  

      Es ist kein Motivationsbuch! Dir wird nicht erzählt, dass du deine Sachen packen und morgen dein Leben von Neuem beginnen sollst, Es wird vielmehr auf eine ruhige, nicht zu emotionale Weise erzählt, warum alles so kommen musste wie es neunmal ist. Kein Buch für die Sturm und Drang Phase unseres Lebens, sondern eins für danach.
  17. Cover des Buches Die fünf Leben der Daisy West (ISBN: 9783414820617)
    Cat Patrick

    Die fünf Leben der Daisy West

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Daisy ist fünfzehn und bereits 4x gestorben, Sie ist Teil eines Geheimen Experiments und wird bei ihrem Tod jeweils mit Survivel wiederbelebt. Nach ihrem Tod muss sie jedoch ihre Identität ändern und umziehen. Sie lebt mit zwei Agenten zusammen, diese repräsentieren jeweils nach aussen ihre Eltern. Als sie jedoch eine neue Freundin kennenlernt, muss sie sich mit vielen Sachen konfrontieren und fängt an das Experiment zu hinterfragen. 

    Das Buch ist aus Daisys Sicht geschrieben und fängt sehr spannend an, Sie ist Teil dieses Experiments und man erfährt zu Beginn einiges darüber, die Autorin hat einige heikle Themen eingespannt mit denen man sich auseinandersetzten muss was mir gut gefallen hat. Die Geschichte spitz sich zu und die Spannung nimmt enorm zu, und dann plötzlich lässt diese nach und die Ereignisse werden etwas lasch aufgelöst...Schade…

    Die Schreibweise ist sehr gut und das Buch lässt sich gut lesen und durchsuchten, leider gab mir die Autorin das Gefühl als hätte sie ab ca. 70% des Buches keine Lust mehr gehabt, und wollte es nur noch beenden, was sehr schade war. Ich hatte dieses Gefühl bereits bei ihrem anderen Buch und irgendwie lässt mich dieses Gefühl etwas stutzig und ich werde wahrscheinlich keins ihrer Bücher mehr lesen. Das Buch ist trotzdem sehr Unterhaltsam und wäre dieses Ende nicht gewesen so wäre es ein 5 Sterne Buch geworden, es hatte mich so gepackt…

    Für die, die mal eine etwas andere Jugendgeschichte suchen, ohne ein grosses Ende zu wollen. 

  18. Cover des Buches Der Fährmann (ISBN: 9783946330011)
    Christopher Golden

    Der Fährmann

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Dex-aholic

    Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ich hatte sofort eine Assoziation mit der griechischen Mythologie und war gleich fasziniert. Der Schreibstil gefällt mir, er ist flüssig und bildhaft, man ist schnell in der Story und kann sich auf die Charaktere problemlos einlassen. Die Handlung selbst ist interessant, aber nicht ganz so sehr im Horror-Genre verankert, wie man anfangs glauben gemacht wird. Ja, es sind ein paar blutige Stellen dabei, aber die lassen sich an zwei drei Fingern abzählen. Die Atmosphäre, die der Autor hier schafft ist schon drückend und düster, aber nicht allzu schockierend. Sie passt dennoch zur Story und zieht den Leser doch in seinen Bann. Die Verknüpfung der mythischen Figur Charons, des Fährmanns auf dem Styx, dem christlichen Glauben und der Realität war gewagt, wird teils nur scheu von den Protagonisten anerkannt und dem Leser eher oberflächlich präsentiert. Die Idee dahinter finde ich gut, die Umsetzung ist halt tricky, hat aber im Verlauf der Handlung an Spannung verloren. Das Ende war...etwas lasch, man kann es aber akzeptieren und das Buch ohne große Bedenken schließen, man hätte seine Zeit vergeudet. Alles in allem ist es doch ein gelungenes Werk, was den Leser fesseln kann und in eine düstere und auch mal spannende Handlung entführt. Das Highlight sind aber definitiv die Illustrationen, die die Handlung fantastisch ergänzen und einige Schlüsselszenen sehr schön hervorheben. Ganz zufrieden bin ich nicht mit dem Buch, aber auch nicht enttäuscht. Wer etwas neues wagen und leichten Horror mag, der ist hier richtig und sollte sich in David's und Janines Abenteuer stürzen.

  19. Cover des Buches Das Flüstern der Dunkelheit (ISBN: B085GB1W5V)
    Jenny Pieper

    Das Flüstern der Dunkelheit

     (56)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Eine fantastische Story über das Leben nach dem Tod mit viel Dramatik und Verrat


    Inhalt: Lenna will abhauen. Ihr stinken die Visionen, an denen sie am Ende doch nichts ändern kann. Doch auf der Flucht stirbt sie.
    Der Tod ist nicht das Ende. Lenna wird als Krähe wiedergeboren. Als Schutzengel soll sie ihren besten Freund beschützen. - Doch als wäre diese Aufgabe noch nicht groß genug, erstarken die Geister mehr und mehr, die den Menschen und besonders Lenna ihrem Schützling übel mitspielen.
    Lenna und ihre neuen Freunde in der Zwischenwelt müssen den Verräter unter sich finden und den Krieg gewinnen. Ansonsten ist die Zwischenwelt dem Untergang geweiht.


    Fazit: Die Handlung ist von Anfang an ziemlich dramatisch. Der Leser ist direkt beim Tod der Protagonistin mit dabei. Allerdings war ich irritiert, da immer von “abhauen” die Rede war. Es ah doch aber alles nach Selbstmord aus.
    Den Tod brauchte s aber, um in die eigentliche Handlung zukommen. Allerdings stiftete das bei mir einige Verwirrung, weil plötzlich eine gewaltige fantastische Komponente hinzu gekom ist. - Diese Verwirrung hätte ich mir allerdings auch sparen können, wenn ich den Klappentext noch einmal gelesen hätte. Da wir doch alle erklärt.
    Mit dieser Erklärung hat sich  mir eine fantasiereiche und gut durchdachte Story ergeben. Die Protagonistin wurde mit ihrer Denke und ihrem Handeln glaubwürdig und logisch. Der Film in meinem Kopfkino fing an zu laufen und ich konnte kaum noch vom Buch lassen. - dadurch, dass alles in der Ich-Form geschrieben war, hatte ich noch mehr Möglichkeiten in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin einzutauchen. Ist ja sonst nicht so mein Stil, den ich mag. Aber in diesem Fall war es genau das Richtige.


    die Story an sich hat eine sehr große Bandbreite an Gefühlen parat. Aus frust wird Angst. Dann Verwirrung und Faszination, die dann Verzweiflung und am Ende einer großen Entschlossenheit weicht. Langeweile hatt eich zu keinem Zeitpunkt und wenn man es genau betrachtet, habe ich das Buch förmlich gefressen.
    Ich war gefesselt und konnte nicht mehr davon lassen, bis ich endlich wusste, wie die Sache ausgeht.
    Das Finale war einfach nur großartig. Bis zur Auflösung ist nicht klar gewesen, wer der Verräter ist. - Da war auch ich am Ende mehr als überrascht. - Das war am Ende noch einmal wie ein gewaltiger und unerwarteter Paukenschlag.


    Ich kann dieses Buch einfach nur wärmstens empfehlen. Die Welt ist gut durchdacht, die Dramatik spitzt sich langsam, aber stetig zu und das Finale ist überraschen, dramatisch und fulminant.

  20. Cover des Buches Das Leben nach Boo (ISBN: 9783895614965)
    Neil Smith

    Das Leben nach Boo

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Was passiert mit uns nach dem Tod? Gibt es ein Jenseits? Oder ist mit einem Mal einfach alles vorbei?
    Neil Smith erzählt in seinem Roman die Geschichte des dreizehnjährigen Boo. Nach seinem Tod kommt er in einen Himmel, in dem nur dreizehnjährige US-Amerikaner sind. Alles wirkt wie eine normale Stadt, die von einem Gott namens Zig versorgt wird. Es gibt genug Kleidung, Unterkünfte und Lebensmittel. Einige Wochen nach dem Eintreffen von Boo kommt auch sein ehemaliger Klassenkamerad Johnny in diese Nachwelt. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Todesumstände von Boo nicht die sind, die er bisher angenommen hatte. Für beide Jungen beginnt eine Reise auf der Suche nach der Wahrheit. Und am Ende wird nichts so sein, wie es zunächst schien.

    Meine Meinung zum Buch
    Zunächst wusste ich nicht so recht wohin mich dieses Buch mitnehmen will. Doch irgendwie hat es mich immer mehr in seinen Bann gezogen. Es ist eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und noch lang nachhallen wird. Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten, da ich diesem Buch ganz viele neue Leser wünsche. Es spricht so viele wichtige Themen an. Mitunter werden einige Themen noch immer leichtfertig abgetan und doch können diese so viel verändern.

  21. Cover des Buches Mein Tag ist deine Nacht (ISBN: 9783426510841)
    Melanie Rose

    Mein Tag ist deine Nacht

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Pteranodon

    .. Das Buch befindet sich zwar in der Romantik-Abteilung, der "Romantikanteil" war aber nicht sooo groß. Es geht wohl mehr um Familie und wie man unter "erschwerten Bedingungen" alles unter einen Hut kriegt.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, es hat mich gut unterhalten.

  22. Cover des Buches Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch (ISBN: 9783956495984)
    Julia Williams

    Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Angela2011

    November - Weihnachtliche Bücherzeit ... 

    Nach dem lesen des Klappentextes, habe ich mich sehr auf einen winterlichen Roman gefreut, aber bei diesem Buch muss ich sagen, das der Klappentext den Leser in die Irre führt. Ich habe eine rührende Geschichte erwartet, bei dem sich ein kleiner Junge nichts sehnlicher wünscht, als seine Mama wieder zurück zu bekommen. Ein Weihnachtswunder? -  keineswegs. Darum kann ich nur jedem empfehlen, der wie ich gerne weihnachtliche, romantische und rührende Geschichten liest, den Klappentext am besten nicht zu lesen. Aber, ich kann auch nicht ohne ;-)


    Als Livvy erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat, geschieht ein Unfall und sie stirbt dabei. Sie hinterlässt ihren Mann Adam und ihren gemeinsamen Sohn Joe der das Asperger-Syndrom hat, und beide müssen nun damit zurecht kommen. Aber nicht nur die beiden, denn Livvy geistert plötzlich in der "Zwischenwelt" als Geist herum, und versucht alles, um die Beziehung zwischen ihrem Mann und seiner neuen Freundin Emily, das Leben zur Hölle zu machen... 

    Livvy ist ein sehr anstrengender Charakter, mit dem ich nicht wirklich warm werden konnte. Meiner Meinung nach ist sie teilweise sehr oberflächig, egoistisch, stur und nervig. Sie ging mir zwischenzeitlich so auf die Nerven, weil ihre "Aktionen" teilweise echt Makaber waren. Dies hat meiner Meinung nach nichts in einer Weihnachtsgeschichte zu suchen, auch wenn ich natürlich Verständnis für ihre Situation hatte. Irgendwie konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen, weil sie gerade zu egoistisch und anstrengend war.

    Auch wenn es am Anfang für ihn schwierig war, lernte Adam loszulassen, und sich auf seinen Neubeginn mit seiner Freundin Emily zu konzentrieren. Er tat mir leid, denn man merkte, das er es nicht wirklich einfach mit Lizzy hatte, und in seiner Ehe mit ihr, war er einfach nicht mehr glücklich, obwohl er Geduld bewiesen hatte. 

    Emily hat genau wie Adam einen toller Charakter. Egal was passiert, und wie sehr sie auch leidet, sie hält durch. 

    Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Livvy und Adam erzählt. 

    In der Mitte bis zum Ende wird es ein bisschen langatmig, aber okay, damit konnte ich leben.

    Um die Hintergründe zu verstehen, wurden in diesem Roman Zeitsprünge eingebaut. Diese verwirrten mich am Anfang ein wenig, aber es war in Ordnung.

    Auch wenn das Ende einen guten Abschluss der Geschichte gefunden hat, die Geschichte auch zur Weihnachtszeit spielt, konnte dennoch bei mir keine Weihnachtsvorfreude aufkommen, denn dazu fehlte das gewisse Flair...

  23. Cover des Buches Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (ISBN: 9783442713974)
    Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Nachdem mir "Kafka am Strand" gut gefallen hatte, wollte ich mich nun eigentlich an "1Q84" wagen, aber ein Freund empfahl mir, zuvor unbedingt "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" zu lesen, es sei quasi ein Schlüsselroman Murakamis, mit dem sich folgende Werke viel besser verstehen lassen würden.

    Anfangs konnte mich das Buch auch durchaus begeistern. Die Geschichte spielt in zwei Ebenen, gleichzeitig, aber räumlich getrennt. Der Plot ist hochkomplex und fordert die ganze Aufmerksamkeit des Lesers, vor allem, wenn es um die geschilderten Hirnmanipulationen und Datenverschlüsselungen geht. Aber Murakami schreibt unterhaltsam und durchaus witzig. Leider geht im weiteren Verlauf die Spannung verloren, die Schilderung der unterirdischen Flucht des Protagonisten dehnt sich über mehrere Kapitel, ohne dass es die Geschichte wirklich voran bringt. Schade auch, dass kaum zu merken ist, dass Murakami ein japanischer Autor ist. Außer dass "Hard-boiled Wonderland" im futuristischen Tokio spielt, sind kaum japanische Anklänge im Roman zu finden, dafür mehr als genug Zitate der europäischen und amerikanischen Kultur, von Bachs Brandenburger Konzerten über die Popgruppe Duran Duran bis zu Hollywoodfilmen. Desweiteren sind zahlreiche sexuelle Abenteuer des Protagonisten eingestreut. Nichts gegen (guten) Sex, aber was es in diesem Plot damit auf sich hat, erschließt sich mir leider nicht. 

    Murakami hat sich große Themen vorgeknöpft: Wie manipulierbar sind wir, was macht unsere Seele aus, wie wertvoll sind unsere Erinnerungen, welchen Preis sind wir bereit, für die Unsterblichkeit zu zahlen? Aber der Roman schafft es nicht, mich wirklich zu fesseln, im Gegenteil, zum Schluss kam ich mir vor wie in einer Mischung aus drögem Märchen für Erwachsene und der Beschreibung eines online-Fantasy-Spiels. Überladen mit Symbolik, seltsam distanzierte Dialoge, einfach nicht mein Ding.

  24. Cover des Buches Manche Mädchen müssen sterben (ISBN: 9783764530693)
    Jessica Warman

    Manche Mädchen müssen sterben

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome
    Worum geht es?

    Liz kann sich nicht beklagen: Sie hat alles. Vor allem einen wunderbaren Freund und einen Platz ganz oben auf der Beliebtheitsskala ihrer Schule. Aber sie stirbt und auf einmal ist sie als Geist imstande, in Erinnerungen einzutauchen und die Lebenden in ihrer Trauer – und bei ihren Geheimnissen – zu beobachten. Jedoch kann sie sich nur noch an winzige Details ihres Lebens erinnern, alles Wichtige ist weg, vor allem die Nacht, in der sie starb. Die einzige Person, mit der sie sprechen kann und die ihr mitteilt, dass ihre Erinnerungen nach und nach wiederkommen werden, ist Alex – ein Junge, der auf ihre Schule ging und vor sechs Monaten starb. Aber warum macht Alex den Eindruck, als könne er sie nicht leiden – ja, als würde er sie sogar hassen? Liz muss sich ihren Erinnerungen stellen und dabei feststellen, dass sie vielleicht nicht der gute Mensch war, für den sie sich hielt …

    Meine Meinung

    Ich war zu Beginn des Buches ein klein wenig skeptisch. Ich denke, das kann mir keiner verdenken, denn die Protagonistin entpuppt sich innerhalb weniger Seiten als unglaublich oberflächlich. Ich habe mich gefragt, wie ich es bewerkstelligen soll, mich über 400 Seiten mit einer Protagonistin zu identifizieren, die sich sogar nach ihrem Tod noch über Geld und ihren Beliebtheitsstatus definiert. Aber diese Oberflächlichkeit war so demonstrativ zur Schau gestellt, dass mir klar war, das wird sich so nicht bis zum Ende halten – und so gab ich diesem Buch eine Chance. Zum Glück.

    Nach anfänglicher Skepsis habe ich mich in den Schreibstil der Autorin verliebt. Jessica Warman vollbringt es, eine Geschichte so bildhaft und eindrucksvoll zu erzählen, dass ich mich fühlte, als würde ich einen Film schauen. Ich sah die einzelnen Szenen vor meinem geistigen Auge, fühlte mich, als würde ich neben Liz (und Alex) stehen, in ihre Erinnerungen eintauchen oder ihre Liebsten in der Gegenwart begleiten. Und auch in den weniger schönen Momenten hatte ich das Gefühl, hautnah dabei zu sein.

    Wegen dieses Kopfkino-Schreibstils klebte ich an den Seiten. Ich habe mich in keiner Szene gelangweilt, sondern die glücklichen Momente in mich aufgesogen, während ich in den schrecklichen, unbehaglichen und bedrückenden Szenen mitgefiebert habe, weil ich wissen wollte, wie Liz gestorben ist. War es wirklich ein Unfall oder doch … Mord? Haben ihre Freunde etwas damit zu tun?

    Die Geschichte, die uns Jessica Warman so bildgewaltig erzählt, geht aber über die bloße Frage nach den Geschehnissen um Liz‘ Tod weit hinaus. All das ist in einen viel größeren Zusammenhang eingebettet und mit jeder Erinnerung fügt sich eines der vielen Puzzleteile an seinen Platz. Immer wieder kommen neue Aspekte auf, die ein ganz anderes Bild ergeben und alle bisherigen Vermutungen über den Haufen werfen. Man kann zu Beginn des Buches gar nicht erahnen, wohin sich alles entwickeln wird, denn dafür ist das Bild noch viel zu unvollständig.

    Trotzdem gab es – sagen wir nach der Hälfte des Buches – einen Punkt, als sich langsam eine Ahnung in meinem Kopf manifestierte, die mir zumindest die eine Auflösung (denn es gibt zwei große „Twists“) vorwegnahm. Die Autorin legte zu offensichtliche Hinweise, die man als Leser schnell richtig deutet, wenn man eins und eins zusammenzählen kann. Das schmälerte dennoch nicht die Wucht der Emotionen, die auf mich einprasselten, als Liz endlich in besagte Erinnerung eintauchte. Ich glaube sogar, gerade wenn man weiß, was einen im Laufe dieser Erinnerung erwartet, entfaltet dieser Moment überhaupt erst seine bedrohliche, erdrückende Wirkung.

    Was den anderen großen Twist angeht, so lässt sich dieser wohl auch erahnen. Ich war jedenfalls nicht überrascht. Zwar sind die Hinweise diesbezüglich etwas rarer gesät, aber man kann es dennoch kommen sehen, wenn man von Anfang an aufmerksam gelesen hat. Normalerweise enttäuscht es mich sehr, wenn ich Twists kommen sehe, aber hier hielt sich meine Enttäuschung in Grenzen. Dafür ist die Geschichte zu komplex, zu durchdacht, zu bewegend und zu erschütternd. Sie vermag es, auch ohne Überraschungseffekt zu schockieren und dem Leser vielleicht sogar – wie mir – eine Träne zu entlocken, denn letztendlich darf man nicht vergessen: Unsere Protagonistin ist tot. Kann es da überhaupt ein Happy End geben?

    Was ich mir vom Ende erhoffte, war eine 180-Grad-Wendung der Protagonistin, die zu Beginn wirklich nicht durch ihr nettes Wesen glänzt. Da ist dieser Junge bei ihr, Alex, der auf ihre Schule ging und vor sechs Monaten gestorben ist – und er ist unbeliebt, alles andere als reich und hat fast keine Freunde. Liz hätte sich vor ihrem Tod nicht im Traum mit jemandem wie ihm abgegeben und das lässt sie ihn auch deutlich spüren. Dadurch war ich ihr gegenüber sehr skeptisch, aber ich ging stark davon aus, dass hier ihre Charakterentwicklung ansetzt. Aber so einfach ist es nicht. Liz‘ Erinnerungen zeigen, wie scheußlich sie sich benommen hat, was für ein schlechter Mensch sie sein konnte, aber wir sehen auch andere Seiten, die zum Nachdenken bringen, ihre Weste aber auch nicht auf einmal weiß färben.

    »Mir wird bewusst, dass der Charakter eines Menschen niemals nur schwarz und weiß ist. Da ist immer auch noch jede Menge grau.« (S. 375)

    Ich würde Liz nicht als Freundin haben wollen, aber ich habe doch mit ihr mitgefühlt und geweint. Und das muss man als Autor erstmal schaffen.

    Ein Aspekt hat mich aber tatsächlich überrascht: die Liebesgeschichte. Es ist eine Seelenverwandtschaft, die wahre Liebe, die mich nicht nur einmal zum Lächeln und auch zum Weinen gebracht hat. Die mich erst traurig und dann wieder glücklich gemacht hat. Aber – ohne zu viel verraten zu wollen – sie war nicht so, wie ich sie erwartet habe. Und darüber bin ich wirklich froh.

    Fazit

    Eine spannende, gut durchdachte und vielschichtige Geschichte, bildgewaltig und erschütternd erzählt, sodass der Leser in einigen Momenten von einer gewaltigen Flut an verschiedensten Emotionen überrollt wird: Grauen, Schock, Glück, Freude, Wehmut. Kommt ohne große Überraschungen, aber doch mit ausgeklügelten, spannenden Twists daher und lässt den Leser nachdenklich zurück. 4 Sterne.

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