Bücher mit dem Tag "leben nach dem tod"
51 Bücher
- Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.016)Aktuelle Rezension von: WeidaEine Familie zieht in ihr Traumhaus, doch direkt am angrenzenden Wald liegt ein geheimnisvoller Tierfriedhof.
Friedhof der Kuscheltiere war mein erstes Buch von Stephen King und es hat mich sofort gepackt. Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben und erzeugt durchgehend eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre, die einen beim Lesen nicht mehr loslässt.
Ich war komplett in der Handlung drin und fand sowohl die Geschichte als auch das Ende sehr gelungen. Die Verfilmung ergänzte das Buch für mich als Abschluss perfekt
- David Safier
Mieses Karma
(5.106)Aktuelle Rezension von: kapitel_nach_mitternachtDas Buch war eine richtig schöne Mischung aus Humor, Leichtigkeit und überraschend viel Herz. Ich musste öfter schmunzeln, aber gleichzeitig regt die Geschichte auch zum Nachdenken an. Ich hab’s geliebt wie sich die Hauptfigur im Laufe der Handlung entwickelt und man sie immer besser versteht. Ein Buch, das unterhält und gleichzeitig noch ein kleines bisschen im Kopf bleibt.
- Matt Haig
Die Mitternachtsreise
(239)Aktuelle Rezension von: LesesuchtWilbur stirbt im Alter von 81 Jahren alleine. Ein rätselhafter Zug wartet auf ihn und er begibt sich auf eine Zeitreise durch sein Leben um erneut bedeutsame Momente zu erleben.
Nun im Rückblick und mit seinem Wissen erkennt er, was er nun anders machen würde, was ihm wirklich wichtig im Leben hätte sein müssen anstelle immer erfolgreicher zu werden. Und so versucht er die Regeln des Zuges zu umgehen und seinem jüngeren Ich Tipps zu geben, damit dieser nicht wieder dieselben Fehler begeht und so seine große Liebe verliert.Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen.
Mich hat neben der Handlung die Erzählweise und die tolle Sprache begeistert.
Es gibt sehr viele Zitate, die mir unglaublich gut gefallen haben wie zum Beispiel: „Der einzige Weg zu lernen ist zu leben. „ Bücher sind wie Spiegel für die Seele. Wenn man also ein Blick in die Seele eines Menschen erhascht, weiß man, welche Spiegel er braucht.“
Das hat den Roman für mich zu so einem wunderschönen Leseerlebnis gemacht.Mir hat gefallen Wilbur hier durch sein Leben zu begleiten. Wir starten mit seinem Tod, als er recht einsam ist und starten dann mit dem Baby und erleben sein ganzes Leben mit.
Wir bekommen mit, wie sich sein Fokus im Leben ändert und welche Auswirkungen das auf seine Familie, Freunde und seine Frau hat.
Für mich ein guter Roman um auch selbst zu reflektieren, ob das, was man priorisiert, wirklich das wichtigste für einen sein sollte. Es zeigt, wie wertvoll kleine Momente sind und das manchmal einfach keine Zeit mehr ist Fehler zu erkennen und zu beheben.
Ein Roman über Verlust, Freundschaft, Liebe, Vergebung und was am Ende wirklich wichtig im Leben ist. - Kate Harrison
Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies
(664)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteAlice Schwester wurde ermordet. Am Tag der Beerdigung erhält sie eine Mail von ihrer Schwester. Zunächst glaubt Alice an einen schlechten Scherz, doch folgt sie der Einladung in eine virtuelle Welt namens Soul Beach. Diese Welt zieht Alice sofort in ihren Bann. Doch wer steckt hinter dieser Welt? Warum sind alle Menschen auf Soul Beach so toll? Fragen über Fragen die sich nach und nach beantworten.
Teil 1 von 3. Ich fand den Schreibstil sehr unheimlich, mysteriös aber unglaublich spannend. Konnte das Buch kaum zur Seite legen! Der Schluss ist schon sehr spektakulär! Bin gespannt, wies es weiter geht.
- Arnaldur Indriðason
Kälteschlaf
(168)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
An Islands geschichtsträchtigem See von Þingvellir wird die Leiche einer jungen Frau an einem kalten Herbstabend gefunden. Auf den ersten Blick ein Selbstmord. Als ihm der Mitschnitt einer Séance zugespielt wird, wird Kommissar Erlendur wird misstrauisch. Er geht - trotz seiner Skepsis gegenüber spiritistischen Praktiken - den Hinweisen nach und rührt dabei an ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das die Jugend dieser Frau überschattet hat ...
Fazit
Ich mag den Schreibstil des Autors sehr gerne, eher schnörkellos und dennoch vielsagend. Die Story ist simpel gehalten aber gut ausgearbeitet und hat mir einige schöne Lesestunden beschert.
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(199)Aktuelle Rezension von: GothicQueenEin wirklich schönes Buch/Hörbuch, was mir von einer sehr guten Freundin empfohlen wurde und was leider viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher lag. Nachdem ich es über ein Jahr ausgeliehen und dann zurückgegeben habe, weil ich nicht dazu kam es zu lesen, habe ich es mir endlich als Hörbuch angehört.
In diesem Buch geht es um Nora Seed, die beschließt zu sterben. In ihrem Leben läuft alles schief und sie wird immer verzweifelter - also nimmt sie sich das Leben und in einer Zwischenwelt zum Jenseits gerät sie in eine Bibliothek, wo die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen. Die Bibliothekarin erklärt ihr, dass sie die Möglichkeit hat in verschiedene Leben einzutauchen. Das sind alles Leben, die sie hätte leben können, wenn sie an einem Punkt ihres richtigen Lebens eine andere Entscheidung getroffen hätte. Und so springt Nora von Leben zu Leben und kehrt immer wieder in die Bibliothek zurück, wenn in dem neuen, möglichen Leben etwas geschieht, dass ihr nicht gefällt. In jedem Leben gibt es etwas Positives, aber auch etwas anderes, Negatives. Und so beginnt sie zu zweifeln, dass sie jemals das neue, richtige Leben findet - zumal die Bibliothekarin ihr erörtert, dass sie bereits gelebte Leben aus der Bibliothek nicht mehr in echt haben kann.
Und nach und nach beginnt Nora zu verstehen und ihr Leben zurückzuwollen, das immer mehr in die Ferne rückt. Es wird immer schwieriger in ihr echtes Leben zurückzukehren und schließlich beginnt die Hoffnung in ihr zum Tragen zu kommen, doch am Leben zu bleiben. Ob sie es schafft? Oder wird sie nun tatsächlich sterben?
Das Buch war wirklich toll und ich kann es jedem nur empfehlen zu lesen - oder eben als Hörbuch zu hören. Annette Frier liest das Buch mit einer sehr angenehmen Stimme. Ich konnte ihr lange zuhören und habe das Hörbuch innerhalb weniger Tage gehört.
- Gena Showalter
Immerwelt - Der Anfang
(138)Aktuelle Rezension von: Tara1Immerwelt ist ein Buch bei dem mich Klappentext und Cover gleichermaßen überzeugt haben es zu lesen.
Frau Showalter hat einen sehr angenehmen Schreibstill und schafft es auch die Gefühle von Tenley gut zu verdeutlichen. Es ist jedoch nicht immer einfach mit der Handlung mitzukommen, manchmal verwirrend und man muss stellenweise definitiv die Motivation haben sich durchzukämpfen. Deshalb empfehle ich das Buch auch nur für Leser die bereits etwas Erfahrung mit Fantasy haben.Gleichzeitig hat die Verwirrung aber auch den Effekt das man unbedingt endlich alles verstehen will und deswegen schnell weiterliest.
Die Idee mit den Unterschiedlichen Spähren kenne, ich so nicht aus anderen Bücher und ist auch sehr interessant.
Das Buch beginnt mit Emails die zwischen zwei Jungs und ihren Auftraggebern hin und her gesendet werden. Auch später im Buch werden immer wieder E-Mails verschickt. Dies hat mich sofort angesprochen und ist interessant, da es von der üblichen Norm abweicht.
Die Leidenschaft vonTen für Zahlen gibt dem Buch einen unverwechselbaren Charakter. Generell war mir Ten und später auch die beiden Jungs Mega sympathisch.
Das Ende war so, das ich jetzt sofort weiterlesen will, was glücklicherweise auch geht weil ich denn nächsten Band schon daheim habe.
Das Mindestlesealter von vierzehn Jahren ist meiner Meinung gerechtfertig, man kann das Buch aber auch gut lesen wenn man schon älter ist.
Inhalt: Tanley wird von ihren Eltern in eine Art Anstalt oder Gefähngniss gesteckt weil sie sich zwischen einer der beiden Sphähren entscheiden soll und sich aber weigert, deswegen schwebt sie in der Gefahr in die dritte Spähte viele Enden zu kommen, welche sich am besten als eine Art Hölle beschreiben lässt. Doch sie ist für beide Spähren wichtig, weshalb diese Agenten auf sie aussetzten. Diese helfen ihr zu fliehen.Doch damit ist sie noch nicht in Sicherheit. Ihr eigener Vater, versucht sie umbringen zu lassen, weil er dann offiziell noch ein Kind haben darf. Auch eine der beiden Spähren will ihren Tod, als ihnen bewusst wird dass Tan sich nicht für sie entscheiden wird, Tan kommt bei ihrer Tante unter, welche sie dann jedoch umbringt, so dass Tan zum ersten Mal in viele Enden landet und nur durch ein altes Kinderlied wieder herausfindet. Doch Killian der Agent der einen Sphäre soll umgebracht werden. da er es nicht hinbekommen hat sie zu überzeugen und mehrmals um Aufschub gebeten hat. Tan , die ihn liebt. versucht ihn mithilfe der anderen Spähre zu befreien stirbt hierbei jedoch ihren erst Tod. Auch Killian wird schwer verletzt.
- Sanaka Hiiragi
Die Erinnerungsfotografen
(133)Aktuelle Rezension von: rose7474Dieses dünne Büchlein fand ich im Bücherschrank und hatte keinerlei Erwartungen daran. Es hat mich positiv sehr überrascht und die 3 Erzählungen dreier verschiedener Menschen auf dem Weg ins Jenseits wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Auch wenn es um den Tod ging hatte das Buch vieles versöhnliches für mich. Eine besondere Geschichte, die mich inspiriert mehr aus dem asiatischen Raum zu lesen.
Nur die 2. Erzählung war nicht so meins. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.
- Martha Brockenbrough
Echt mieses Timing
(100)Aktuelle Rezension von: Maijas_LeseoaseWer fragt sich nicht, wie das Leben nach dem Tod aussieht... Darüber hat sich Jerome auch keine Gedanken gemacht, bis es passiert ist und er durch eine Dummheit starb...
Auch Heidi war in ihrem Leben nicht wirklich glücklich und traute sich nicht zu dem zu stehen, was sie wirklich mochte, das Zeichnen.
Die Beiden erleben gemeinsam und auch getrennt voneinander was in den ca. 24 Stunden nach dem Tod passiert und oben es für sie eine schönes Leben danach geben wird..
- Kirsty Greenwood
Wolke Sieben ganz nah
(296)Aktuelle Rezension von: FoxreaderDas Cover sieht ein bisschen kitschig aus - und die Story von "Wolke Sieben ganz nah" ist auch ein bisschen kitschig - aber vor allem unglaublich witzig, herzerwärmend und herzzerreißend.
📖 Inhalt 📖
Die 27-jährige Delphi erstickt beim Essen und landet plötzlich im Jenseits, wo sie ihrem Traummann begegnet. Dieser verweilt dort jedoch nur kurz und Delphi schließt einen Deal ab, um wieder auf die Erde zurückzukehren – mit dem Ziel, ihn zu finden und gleichzeitig ihrem eigenen Leben eine zweite Chance zu geben. Der Haken daran hat es allerdings in sich.
🖋️ Stil 🖋️
Der Schreibstil von Kirsty Greenwood hat mir sehr gefallen: Die Kapitel sind schön kurz und die Sätze sprühen nur so vor Charme, Humor und Herz. Ich habe Delphi mit ihrer Einsiedlermentalität und ihrem Sarkasmus direkt ins Herz geschlossen. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und werden im Laufe der Geschichte immer facettenreicher und nahbarer.
✨ Was es für mich besonders macht ✨
Also, ganz ehrlich: Die Story ist zu Beginn ziemlich vorhersehbar. Aber: Delphis neu gewonnener Ehrgeiz, ihre verpeilte Art und ihr allmähliches Annähern an andere Menschen hat mich einfach extrem gut unterhalten. Und vor allem im letzten Drittel gibt es so überraschende Wendungen, dass ich beinahe atemlos weiterlas und das ein oder andere Tränchen verdrückte.
In diesem Buch finden so viele berührende Themen einen Platz: Freundschaft, Einsamkeit, Liebe und Trauer. Ich mochte besonders, dass die Themen ganz unaufdringlich und einfühlsam in die Geschichte eingewebt wurden und dadurch für mich umso berührender waren. Und auch Buchliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn es gibt jede Menge Referenzen zu Autoren und beliebten Tropes wie bspw. Enemies to Lovers und Second Chance.
📌 Fazit 📌
"Wolke Sieben ganz nah" war für mich ein besonderer Feel-Good-Roman, weil er mich so leicht unterhalten und dennoch eine ganze Palette an Gefühlen ausgelöst hat. Wer Romance mit besonderem Twist und herzerwärmende Geschichten mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!
- S.D. Robertson
Solange ich in deinem Herzen bin
(50)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWill ist gerade einmal 35 Jahre alt als er stirbt, er war gerade auf dem Weg zur Grundschule seiner sechs jährigen Tochter.
Doch nun kann er nicht mehr, obwohl er ihr doch versprochen hat, immer für sie da sein.
Und genau dort beginnt die Geschichte: Als die Autofahrerin den Radfahrer übersieht. Doch es ist nicht auf einmal einfach schwarz um ihn, nein; er sieht wie die Sanitäter noch um sein Leben kämpfen.
Seine Seele hat sein Körper verlassen, und so begleitet er seine Tochter, aber auch seine über alles geliebte Familie jeden Tag.
Das Problem ist jedoch, dass sie ihn nicht sehen können. Und so beginnt sein verzweifelter Kampf darum, dass vor allem seine Tochter ihn endlich wahrnehmen kann und er sich von ihr verabschieden kann.
Auf diesem Weg passiert jedoch viel in der Familie, und Will greift in das Geschehen teilweise auch noch ein und verändert es so.
In diesem Buch begleitet man einen Vater auf dem Weg sich von seiner Tochter zu verabschieden und durch viele Lebenslage der Familie.
Man hat sich schnell eingelesen in die Geschichte, man fühlt mit, trauert mit und fiebert mit.
Es ist so geschrieben, dass die Handlunsstränge am Ende alle wieder zu einander führen.
- Alice Sebold
In meinem Himmel
(17)Aktuelle Rezension von: EmmaZeckaAls ich das Hörbuch in die Hände bekam, hatte ich keine Ahnung, um was es in der Geschichte ging. Ich hatte weder den Film gesehen noch den Klappentext des Buches irgendwo gelesen. Schnell war klar, dass der Titel "in meinem Himmel" nicht sinnbildlich gemeint sein sollte, es also nicht um das "wegträumen" einer Protagonistin ging, sondern Susie innerhalb kürzester Zeit sterben sollte.
Ich war gespannt, wie sich Alice Sebold den Himmel vorstellte, ob und wen Susie dort alles wiedertrifft und ob ihr Mörder gefasst wird.
Susie begann ihre Familie und Freunde zu beobachten. Das Buch berichtet, nachdem Susie ermordet wurde, mehr von deren Schicksalen als von Susie selbst. Ihre Gefühle und Empfindungen werden zwar in manchen Passagen erwähnt, da sie schließlich die Ich-Erzählerin der Geschichte ist. Allerdings konzentrierte sich Alice Sebold mehr auf Susies Umfeld zu dem auch zwangsläufig ihr Mörder gehört.
Bevor ich zu der Erklärung komme, warum das Buch nur die Hälfte der Punkte bekommen hat, möchte ich erst einmal erzählen, was mir an dem Hörbuch gefallen hat: Richtig schön fand ich die Charaktere. Da die Geschichte aus Susies Sicht erzählt wurde, bekamen wir hautnah mit, wie ihre Geschwister und Freunde erwachsen werden und wie ihre Eltern mit dem Tod ihrer Tochter umgingen. Die Entwicklung innerhalb des Buches fand ich einerseits sehr spannend, andererseits war sie an manchen Stellen etwas zu schnell und unlogisch für mich.
Durch die "lange" Geschichte, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und richtig mitschwingen.
"In meinem Himmel" war mein zweites Hörbuch, dass von Anna Thalbach gelesen wurde. Auch diesen Charakteren gab sie ihr ganz eigenes Gesicht und an keiner Stelle bekam ich das Gefühl bei "Astas Tagebuch" gelandet zu sein.
Nicht gut verknüpft fand ich die Handlungsstränge der Geschichte. Anfangs fand ich die verschiedenen Geschichten rund um Susies Freunde und Familie interessant. Irgendwann begann ich mich aber zu fragen, ob darauf noch etwas aufgebaut wird, oder ob sich das Buch mit der Frage beschäftigt, wie mit einem Schicksalsschlag umgegangen werden kann, was natürlich kein einfaches Thema ist. An vielen Stellen wäre aber mehr Spielraum für mehrere Handlungsstränge gewesen, die einfach nicht eingeleitet wurden. Das sorgte für meine Irritation.
Susies "Besuche" bei ihrem Mörder verwirrten mich eher. Für mich war nicht klar zu erkennen, ob es zur Geschichte gehörte, dass er noch gefasst werden soll. Daher hatte ich Mühe, wenn ihm die Passagen gewidmet wurden, weil ich nicht wusste, was ich mit dem Wissen über ihn anfangen sollte.
Auch wurde mir in der Geschichte zu wenig über "Susies Himmel", ihre Gefühle und Empfindungen berichtet. Ich hatte eigentlich mit einer ähnlichen Geschichte, wie bei "Anderswo" gerechnet. Dort hatte die Protagonistin zwar auch Probleme ihre Familie loszulassen, kam aber schileßlich im "Anderswo" an und begann dort Freunde zu finden. Hingegen beschäftigt sich "In meinem Himmel" nur mit der Verarbeitung des Schicksalsschlag. Ich hätte der deutschen Übersetzung daher einen anderen Namen gegeben. - Julia Williams
Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch
(30)Aktuelle Rezension von: Angela2011November - Weihnachtliche Bücherzeit ...
Nach dem lesen des Klappentextes, habe ich mich sehr auf einen winterlichen Roman gefreut, aber bei diesem Buch muss ich sagen, das der Klappentext den Leser in die Irre führt. Ich habe eine rührende Geschichte erwartet, bei dem sich ein kleiner Junge nichts sehnlicher wünscht, als seine Mama wieder zurück zu bekommen. Ein Weihnachtswunder? - keineswegs. Darum kann ich nur jedem empfehlen, der wie ich gerne weihnachtliche, romantische und rührende Geschichten liest, den Klappentext am besten nicht zu lesen. Aber, ich kann auch nicht ohne ;-)
Als Livvy erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat, geschieht ein Unfall und sie stirbt dabei. Sie hinterlässt ihren Mann Adam und ihren gemeinsamen Sohn Joe der das Asperger-Syndrom hat, und beide müssen nun damit zurecht kommen. Aber nicht nur die beiden, denn Livvy geistert plötzlich in der "Zwischenwelt" als Geist herum, und versucht alles, um die Beziehung zwischen ihrem Mann und seiner neuen Freundin Emily, das Leben zur Hölle zu machen...
Livvy ist ein sehr anstrengender Charakter, mit dem ich nicht wirklich warm werden konnte. Meiner Meinung nach ist sie teilweise sehr oberflächig, egoistisch, stur und nervig. Sie ging mir zwischenzeitlich so auf die Nerven, weil ihre "Aktionen" teilweise echt Makaber waren. Dies hat meiner Meinung nach nichts in einer Weihnachtsgeschichte zu suchen, auch wenn ich natürlich Verständnis für ihre Situation hatte. Irgendwie konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen, weil sie gerade zu egoistisch und anstrengend war.
Auch wenn es am Anfang für ihn schwierig war, lernte Adam loszulassen, und sich auf seinen Neubeginn mit seiner Freundin Emily zu konzentrieren. Er tat mir leid, denn man merkte, das er es nicht wirklich einfach mit Lizzy hatte, und in seiner Ehe mit ihr, war er einfach nicht mehr glücklich, obwohl er Geduld bewiesen hatte.
Emily hat genau wie Adam einen toller Charakter. Egal was passiert, und wie sehr sie auch leidet, sie hält durch.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Livvy und Adam erzählt.
In der Mitte bis zum Ende wird es ein bisschen langatmig, aber okay, damit konnte ich leben.
Um die Hintergründe zu verstehen, wurden in diesem Roman Zeitsprünge eingebaut. Diese verwirrten mich am Anfang ein wenig, aber es war in Ordnung.
Auch wenn das Ende einen guten Abschluss der Geschichte gefunden hat, die Geschichte auch zur Weihnachtszeit spielt, konnte dennoch bei mir keine Weihnachtsvorfreude aufkommen, denn dazu fehlte das gewisse Flair...
- Mariella Heyd
Als der Tod die Liebe fand
(47)Aktuelle Rezension von: Ida_DietzelEinfach so traurig schön! Konnte überhaupt nicht aufhören zu lesen! Eigentlich wollt ich gar kein Buch über das Sterben mehr lesen und bin nur per Zufall drauf gekommen und dacht mir Na wenn der Tod sich schon verliebt kann man ja ma rein schauen und ich hab es absolut nicht bereut! - Christopher Golden
Der Fährmann
(46)Aktuelle Rezension von: EurekaPalmerJanine und David sehen sich jeweils mit schicksalhaften Folgen konfrontiert, die ihre Realität ins Wanken bringt.
Seichter Horror für eine faszinierende Lesezeit: Die Handlung hat mich nachdenklich gestimmt.
Janine trauert um ihr verstorbenes Baby. Ein Alptraum, der sie an die Schwelle des Todes führt, schürt ungeahnte Ängste in ihrem Inneren und eine Entschlossenheit, die sie sich selbst nicht zugetraut hätte. Bewegend erzählt der Autor von ihrem Weg zurück ins Leben und dem Umgang mit ihrem Verlust. Janines Geschichte hat mich traurig gestimmt.
Glaube kann Berge versetzen: Fährmann Charon ist auf die junge Frau fixiert, ein mythologisches Wesen, das sich nicht ohne weiteres ausbooten lässt. Die Einblicke in die Welt des Fährmanns haben mich vollkommen gefesselt. Eine düstere Atmosphäre beherrscht die bildhafte Szenerie. Das Setting überträgt sich schleichend in die Gegenwart.
Lehrer David, Ex-Freund von Janine, sieht sich selbst ebenso mit dem Tod konfrontiert. Langsam nähert er sich Janine wieder an. Doch die Grenzen von Realität und Charons Welt verschwimmen zusehends ineinander.
Die Entwicklung der Figuren war spannend zu verfolgen. Man spürt deutlich die atmosphärische Melancholie, die sich durch die Handlung zieht. Glücksgefühle weichen schnell dem Grauen, das die Protagonisten auf Schritt und Tritt begleitet.
Passend zur Handlung zieren schön gestaltete Illustrationen die Kapitel, die zwar relativ lang gehalten sind, doch aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählen, was Figuren und Handlung greifbarer macht.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der unterschwellige Horror hat mir eine mitreißende Lesezeit geboten und mich nachdenklich gestimmt.
- Ute Schelhorn
Wiedersehen im nächsten Leben
(8)Aktuelle Rezension von: BooklandscapeIn dem Buch "Wiedersehen im nächsten Leben" von Ute Schelhorn geht es um die Polizistin Sofia. Sie lebt in Bamberg und führt ein sehr strukturiertes Leben. Doch dann tritt David in ihr Leben. Er ist Künstler und Sofia könnte schwören ihn zu kennen, obwohl sie sich noch nie gesehen haben. Es ist wie ein Déja-Vu. Doch da ist auch noch der Fall, in dem David beschuldigt wird eine Statue gestohlen zu haben. Auf der Suche nach der Wahrheit gelangt sie mit Hilfe ihrer besten Freundin Anna in eine andere Zeit.
Am Anfang habe ich mich ein bisschen schwer getan mit der Geschichte. Als es dann aber in die Vergangenheit ging, wurde es sofort besser. Allerdings muss man auch erstmal bis dahin kommen. Das lag aber auch daran, dass ich mir nicht sicher war, inwieweit das Bewandtnis für die Geschichte hat. Ich fand, dass es teilweise aus der Luft gegriffen war. Am Ende war das Buch aber trotzdem recht gut. Der Rückblick in die Vergangenheit war sehr authentisch und es hat sich alles sehr einheitlich gefügt. Am Ende hat mir das Buch trotzdem ziemlich gut gefallen. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne etwas über die Vergangenheit erfährt. Das Ganze ist mit einer recht schönen Liebesgeschichte untermauert. - Patricia Jane Castillo
Fountain of Souls: Wohin gehen die Seelen?
(48)Aktuelle Rezension von: lesemaus_brittaWas geschieht mit unseren Seelen? Eine Frage, welche in diesem Buch mit einer toIlen Idee umgesetzt wird.
Das Cover ist wunderschön gewählt und der Schreibstil gefällt mir gut, ist angenehm zu lesen, flüssig und verständlich.
Der Fantasyroman beginnt auch gleich mit einem Einstieg in das Transitionsreich. Dort werden Unregelmäßigkeiten beim Übergang der Seelen festgestellt, weshalb Cherell, aus dem Transitionsreich, sich auf die Suche nach dem Grund begibt.
In der Welt der Lebenden lernt man Arisa, Vikas, Leano und Meksim kennen. Sie sind tolle Charaktere, miteinander auf verschiedene Weisen verbunden.
Leider ist mir nicht so ganz klar geworden, was genau das Transitionsreich ist und was es mit seinen Charakteren auf sich hat. Das ist für mich im Moment noch total verwirrend und ich hoffe, dass der nächste Band da für mich mehr Klarheit bringt.
Die notwendigen Sprünge zwischen den beiden Welten sind teilweise leider etwas abrupt, sodass ich mir auch hier für den nächsten Teil einen fließenden Übergang wünsche.
Grundsätzlich hat die Autorin ihrer Story eine tolle Grundidee gegeben und viel Fantasy gezeigt 😊 An der ein oder anderen Stelle ist durchaus noch Luft nach oben und ich bin neugierig auf den nächsten Band und auch darauf, wie sich der Roman mit seinen Charakteren weiterentwickelt.
Fazit: Oft entwickelt sich ein Roman erst durch die folgenden Bände. Daher gebe ich für den etwas holprigen ersten Teil eine Kaufempfehlung für all die, die neugierig sind, wie es mit unseren Seelen weitergehen kann 😊
- Sharon Guskin
Noah will nach Hause
(146)Aktuelle Rezension von: GraufiIch möchte gar nicht zu viel verraten.
Das Buch konnte ich fast nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut geschreiben. Sehr gut gelungener Roman mit Thema Reinkarnation.
Bleibt in meinem Bücherregal
- Rob Blackland
Tot
(18)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Der depressive Rick hat die Nase voll und bereitet seinem Leben mit einer Kugel in den Kopf ein Ende. Was dann jedoch folgt, hat nichts von Erlösung, sondern er findet sich in einer Art Zwischenwelt wieder, die alles andere als schön ist… Er lernt weitere Menschen kennen, die sich auch nicht mit dem System arrangieren konnten und geht mit ihnen durch die Hölle…
Meine Meinung: Rick wird in eine Zwischenwelt katapultiert, in der gemordet und gelogen wird, die ganze Umgebung ist dunkel und furchteinflößend. Der Schreibstil ist hier sehr echt, das fördert wirklich eine morbide Stimmung zutage. Man begegnet anderen „verirrten“ Seelen, die auch irgendwie versuchen, das Ganze zu überstehen. Ein richtiges Ende gibt es eigentlich nicht. Man merkt hier auch wieder einmal, dass Angehörige von Selbstmördern unheimlich leiden müssen. Die Figur von Ricks Freundin Nadja hat mich auch sehr berührt und ich habe mit ihr gelitten.
Der Autor, der sehr offen mit seiner eigenen Depression umgeht, verarbeitet in diesem Roman seine eigene Geschichte, seine Ängste und Vorstellungen. Dadurch ist mir dieses Buch irgendwie zu Herzen gegangen, obwohl ich manchmal wirklich pausieren musste beim Lesen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch eigentlich richtig schlimm finde. Das spiegelt so gar nicht meinen Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod wieder und ich fand das Buch zu düster. Dennoch ist es sehr authentisch und ich bin froh, es gelesen zu haben! An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an den Autor, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
Mein Fazit: Wie man vielleicht merkt, lässt mich dieses Buch sehr zwiegespalten zurück. Einerseits hat es mich im Herzen berührt und andererseits auch abgestoßen durch die vielen morbiden Gestalten. Aber lesenswert ist das Buch trotzdem und ich gebe eine Empfehlung an starke Leser aus, die mit so viel Tod umgehen können!
- George Saunders
Lincoln in the Bardo
(7)Aktuelle Rezension von: KeksisbabyMr. und Mrs. Lincoln, das Präsidentenehepaar geben einen Empfang, doch mit dem Herzen sind sie bei ihrem Sohn, der mit dem Tode ringt. Der kleine Willi stirbt und wird zu Grabe getragen, aber seine Seele ist im Zwischenreich im Bardo. Zusammen mit anderen Einwohnern des Friedhofs, versucht er seinem Vater noch einmal nahe zu sein. Dabei lernen alle was es heißt zusammenzuhalten, uneigennützig zu sein und einige wagen sogar den entgültigen Schritt ins Jenseits.
Ich weiß nicht ob ich dieses Buch gelesen hätte, hätte ich gewusst was mich erwartet. Zunächst hielt ich den Schreibstil für eine Einleitung, beim Durchblättern stellte ich jedoch fest, dass das ganze Buch aufgebaut ist, wie das Notizbuch eines Autors für Recherchezwecke. Es waren Zitationen (reale und fiktive), kurze episodenhafte Einblicke in das Gemüt der handelnden Personen/Geister und dann wieder Theaterstückähnliche Dialoge. Sozusagen ein dekompositionierter Roman. Das allein war schon schwierig zu lesen, aber dann waren die Figuren mitunter auch noch so unsympathisch, ja geradezu grotesk, dass der Lesespaß sich für mich in Grenzen hielt. Der Leser bekommt zwar einen kleinen Einblick in die Gemütsverfassung des großen Präsidenten, aber irgendwie war es dann doch unbefriedigend. Generell kommen so viele einzelne Personen/Geister mit ihrer Geschichte zu Wort, dass ich zu keinem davon eine richtige Bindung eingehen konnte. Das was ich mich bis heute frage und vielleicht ist es gut, dass der Autor dazu keine Stellung bezieht, ist was der Priester so schlimmes in seinem Leben getan hat, um die Hölle zu verdienen, nach seinem Tod. Die einzige Figur, die mich weiterlesen ließ war William Lincoln, der seinen Vater vermisst und nicht versteht, wie er auf dem Friedhof landen konnte. Die Versteinerung des kleinen Geisterkörpers habe ich auch nicht so recht einordnen können. Generell blieben viele Fragen, die sich mir während des Lesens stellten unbeantwortet.
„Lincoln in the Bardo“ ist eine meiner ungewöhnlichsten Leseerfahrungen und ich bereue sie nicht, nur hat mich die Geschichte einfach kalt gelassen. Aber hin und wieder muss man mal kleine Experimente wagen. Einfach mal über den Tellerrand hinausschauen - Elena Berz
Opa hat seinen Hut vergessen
(13)Aktuelle Rezension von: LesensundspielenddurchslebenOpa hat seinen Hut vergessen widmet sich dem plötzlichen Tod eines Großelternteils. Es beginnt mit der Schilderung der gemeinsamen Zeit von Opa und Enkelin und erzählt dann davon, dass Opa das Kind eigentlich abholen sollte, aber stattdessen Papa kommt und bereits auf der Garderobenbank erzählt dieser auf die Frage, warum er so traurig schaut, das Opas Herz aufgehört hat zu schlagen. Schon hier folgen erste Erklärungen, was es heißt, tot zu sein. Auf der nächsten Seite werden dann durch die Situation zu Hause, wo Mama weint, verschiedene Arten zu trauern sehr einfühlsam beschrieben. Auf den folgenden Seiten wird das Thema dann noch vertieft: Johanne, Idas Patentante beschreibt die biologische Seite des Todes und erzählt dabei auch etwas über eine unsterbliche Quallenart (die kannte ich tatsächlich auch selbst noch gar nicht). Greta und Ida führen dann am nächsten Tag ein Gespräch im Kindergarten über den Tod, wo die Vorstellung einer Reinkarnation aufgenommen wird. Am Nachmittag folgt auch noch das Gespräch mit der Oma, wo es bereits um die Beerdigung (Erdbestattung) geht. Über diese wird auch auf den letzten Seiten noch berichtet.
Wie man an den Themen schon merkt, wird vieles aufgenommen. Ich finde viele Themen sehr einfühlsam und gut beschrieben, sodass ich das Buch durchaus im akuten Trauerfall empfehlen kann. Ich hätte mir teils etwas mehr Diversität gewünscht, gleichzeitig weiß ich, hätte es das Buch dadurch viel länger gemacht, was wieder für Kindergartenkinder zu lange wäre. Aber gerade beim Gespräch über Jenseitsvorstellungen hätte ich mir schon noch die eine oder andere Perspektive gewünscht. Es wird im Endeffekt hauptsächlich auf eine Wiedergeburt, die noch dazu vom gesammelten Karma abhängt, aufgenommen. Auch wenn das bei uns recht weit verbreitet ist, ist es doch eine hinduistische Vorstellung, die durch die letzte Seite ja irgendwie nochmal aufgenommen wird und dadurch als die von Ida übernommene Vorstellung ein wenig verstärkt wird in ihrer Gewichtung. An anderer Stelle kommt noch die Vorstellung vor, dass jemand sagt, er ist jetzt im Himmel und ob er da nicht runterplumpsen kann. Weiter eingegangen wird darauf aber nicht. Beide Vorstellungen hätten mit noch 1, 2 Impulsen das Buch noch vielfältiger einsetzbar gemacht als Anstoß für die Kinder, ihre eigenen Vorstellungen einfließen zu lassen und zu entwickeln. Denn beim Thema Tod und Jenseits geht es ja auch ganz viel darum. Die wirklich wunderschönen Illustrationen und die sehr einfühlsame Rahmengeschichte würde jedenfalls dazu einladen und in Bezug auf Trauer ist das so wunderschön gelungen, wie ich es von keinem anderen Buch über den Tod erlebt habe.
- Elisabeth Kübler-Ross
Über den Tod und das Leben danach
(45)Aktuelle Rezension von: mabuerele„… Ich möchte Ihnen nun ganz summarisch erläutern, was jeder Mensch im Moment des Todes erleben wird...“
Die Autorin war Ärztin. Sie hat sich lange um Sterbende gekümmert. Gleichzeitig hat sie wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Hospizbewegung. Ihr Buch allerdings lässt mich sehr zwiegespalten zurück.
Im Buch sind drei ihrer Vorträge enthalten. In der Einleitung wird darauf hingewiesen. Das hat allerdings zur Folge, dass es häufige Wiederholungen gibt.
Im Buch erläutert die Autorin die Phasen des Sterbens. Dann analysiert sie eine Vielzahl von Nahtoderfahrungen und zieht daraus konkrete Schlussfolgerungen. So weit, so gut. Bis dahin kann ich ja noch mitgehen.
Die Nahtoderfahrungen allerdings auf den endgültigen Sterbeprozess zu übertragen und daraus Schlussfolgerungen für das Leben in der Ewigkeit zu sehen, erscheint mir nicht seriös.
Hinzu kommt die Feststellung, dass wir durch unser Leben entscheiden, wann wir sterben.
„...Sobald Sie Ihr Pensum erledigt und bestanden haben, dürfen Sie nach Hause gehen...“
Das Zitat möchte ich einfach so stehen lassen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar.
Ab und an werden esoterische Theorien aufgegriffen. Es gibt aber Stellen, die gar nicht gehen. Das ist die Inszenierung einer Nahtoderfahrung ohne Grund oder das plötzliche Erscheinen einer gestorbenen Person.
Eine Leseempfehlung gibt es von mir nicht. Das Buch ist eher verwirrend als hilfreich. Wer sich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt hat, für den mag es trostreich sein. Wer allerdings einen religiösen Hintergrund hat, wird auf Widersprüche stoßen.
- Neil Smith
Das Leben nach Boo
(47)Aktuelle Rezension von: IgelchenWas passiert mit uns nach dem Tod? Gibt es ein Jenseits? Oder ist mit einem Mal einfach alles vorbei?
Neil Smith erzählt in seinem Roman die Geschichte des dreizehnjährigen Boo. Nach seinem Tod kommt er in einen Himmel, in dem nur dreizehnjährige US-Amerikaner sind. Alles wirkt wie eine normale Stadt, die von einem Gott namens Zig versorgt wird. Es gibt genug Kleidung, Unterkünfte und Lebensmittel. Einige Wochen nach dem Eintreffen von Boo kommt auch sein ehemaliger Klassenkamerad Johnny in diese Nachwelt. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Todesumstände von Boo nicht die sind, die er bisher angenommen hatte. Für beide Jungen beginnt eine Reise auf der Suche nach der Wahrheit. Und am Ende wird nichts so sein, wie es zunächst schien.
Meine Meinung zum Buch
Zunächst wusste ich nicht so recht wohin mich dieses Buch mitnehmen will. Doch irgendwie hat es mich immer mehr in seinen Bann gezogen. Es ist eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und noch lang nachhallen wird. Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten, da ich diesem Buch ganz viele neue Leser wünsche. Es spricht so viele wichtige Themen an. Mitunter werden einige Themen noch immer leichtfertig abgetan und doch können diese so viel verändern. - S.G. Maxwell
Novellin
(1)Aktuelle Rezension von: Belinda-MNach diesem Buch, habe ich den Wunsch das auch mein Schutzengel sichtbar wird! Es lenkt den Blick auf die wichtigen Dinge im Leben.
Ich habe bisher nicht so darüber nachgedacht, es war alles selbstverständlich, meine Familie war da, aber wie wichtig sie sind, wurde mir erst da bewusst.
Das Leben geht seinen eigenen Weg und meist anders als man denkt.
Ich wünschte ich hätte das Buch schon eher gelesen. Man denkt Tage danach noch darüber nach.
Dieses Buch ist Wahnsinn man kann mitfühlen, versetzt sich in die Personen und ist mitten drin. Man muss es einfach gelesen haben.
Eine Danksagung an das Leben
Das mit all seine Höhen u Tiefen einzigartig ist. Es reißt einen aus seinem schnödem Alltag und nimmt dich mit auf eine Reise, in der du dein bisheriges Leben in Frage stellst.
Novellin zeigt das besondere im Leben, was wir jedoch als alltäglich abtun.























