Bücher mit dem Tag "lebendigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebendigkeit" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Papillon (ISBN: 9783596212453)
    Henri Charrière

    Papillon

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Auch wenn diese Geschichte im autobiographischen Schreibstil verfasst wurde, so mag ich doch sehr daran zweifeln, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Story ähnelt einem Abenteuerroman, in welchem sich die Szenerie einige male wiederholt. Für mein Empfinden etwas zu platt, zu künstlich und zu oberflächlich. Ja, als Klassiker sollte man das Buch einmal in seinem Leben gelesen haben. Gehört zu den Abenteuerromanen: Tarzan, Mobby Dick, Robinson Crusoe u.a.

  2. Cover des Buches Irgendwann kommt nie (ISBN: 9783701505784)
    Georg Wögerbauer

    Irgendwann kommt nie

     (13)
    Aktuelle Rezension von: bearelic
    Inhaltsangabe:

    Die Ärzte-Brüder Hans und Georg Wögerbauer beflügeln mit ihren Geschichten und Gedichten die Seele und zeigen Wege, aus eingefahrenen Lebensmodellen, erstarrten Beziehungen, Erschöpfung oder Einsamkeit auszusteigen. So wird es möglich, lange Ersehntem nachzuspüren, Neues zu wagen und zu mehr Zufriedenheit und Lebendigkeit zu gelangen.

    Neun Wörter, die alle mit R beginnen, sind dabei die Wegweiser:

    Ressourcen nutzen • Risiko wagen • Regeneration ermöglichen • Rhythmus spüren • Reflexion zulassen • Raum geben • Reduktion gestatten • Rituale pflegen • Rausch  genießen

    Die Geschichten und Gedichte der beiden Allgemeinmediziner und Psychotherapeuten berühren, ermutigen und bestärken Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen, ihren eigenen Weg zu gehen.

    Meine Meinung:

    Der Inhalt ist übersichtlich gegliedert und zu jedem Wort gibt es ein eigenes Bild, welches das behandelnde Wort symbolhaft darstellen soll, sowie Gedichte der Autoren, die ich leider weder besonders gut noch wichtig für das Buch fand, sodass ich sie am Ende nur noch quer gelesen oder ganz übersprungen habe.

    Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Längen und geben Fälle aus dem Praxisalltag, sowie persönlichen Erfahrungen der Ärztegeschwister wieder. Der Schreibstil ist mit einem österreichischen, etwas trockenen Humor gespickt, mit dem ich leider nicht ganz so gut klar kam. Typische regionale Redensarten oder Wörter musste ich mir teilweise googeln, wenn ich sie nicht zuordnen konnte und hat mir das Lesen des so schon trockenen Themas eher erschwert.

    Fazit:

    Leider habe ich zu diesem Buch einfach keinen Zugang finden können. Ich fand es langatmig und musste mich zwingen, die Kapitel durchzuarbeiten. Das Preis/Leistungsverhältnis finde ich unangemessen und hätte mich in einer Buchhandlung nach kurzem Stöbern in den Inhalt sicher nicht zum Kauf bewegt.

    Da ich es durch eine Buchverlosung als Freiexemplar erhalten haben, konnte ich nach dem Lesen zumindest die Erkenntnis gewinnen, dass es einfach nicht „mein Buch“ war.

  3. Cover des Buches Was Neues ist nicht schwer, Herr Bär! (ISBN: 9783734821066)
    Jan Kaiser

    Was Neues ist nicht schwer, Herr Bär!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Routinen sind etwas gutes. Routinen geben Struktur und vermitteln Halt und somit Sicherheit, doch Routinen lassen, wenn man es sehr genau nimmt, wenn man sich streng daran hält, keine Abweichungen zu und das kann sehr einsam machen. Das Leben ist nicht immer planbar. Das Leben lebt auch von der Spontanität. Das muss auch Bär Baldur in dieser Geschichte feststellen, der im Grunde glücklich und zufrieden sein Leben lebt. Er hat einen festen Tagesablauf. Jeden Tag macht er zur gleichen Zeit die gleichen Sachen. Wir würden sagen: "Wie langweilig!" Doch der Bär liebt es jeden Morgen punkt 10 Uhr seinen Waldspaziergang zu machen. Sich immer zur gleichen Zeit eine Wanderpause zu gönnen, an immer dem selben Platz mit immer dem gleichen Pausenbrot. Wenn er pünktlich um 12 Uhr zurück ist geht die Routine weiter. Die Rosen werden immer zur gleichen Zeit gegossen, das Mittagessen zur gleichen Zeit gekocht und eingenommen und so geht das bis er, natürlich zur immer gleichen Zeit zu Bett geht. Was Baldur so allen den Tag über macht, das zeigt uns die Illustratorin Tschorn in einer Art Aktionsuhr mit vielen kleinen Szenen. 

    Es ist nicht so, das er immer glücklich damit ist allein zu sein. Hin und wieder schleichen sich Gedanken ein in denen er sich nach einem Freund sehnt. Ja und dann geschieht etwas, das sein Leben völlig aus der Bahn wirft, völlig durcheinander wirbelt. Das "DIDELDUM" tritt in sein Leben und davon ist Baldur erst einmal gar nicht so begeistert doch schnell wird klar, DIDELDUM ist genau der richtige Freund für ihn. Jemand der Leben in das Bärenleben bringt. Jemand um den sich der Bär kümmern kann, der den Bären wieder etwas Kind sein lässt, mit dem er verrückte Dinge tut, die er sonst wohl nie gemacht hätte. Baldurs Leben ist plötzlich so lebendig und das spüren wir auch im Handlungsverlauf der Geschichte, der immer rasant wird, was auch an der Eigendynamik der herrlichen Reimsprache liegt, die sich den Situationen erstaunlich perfekt anpasst, oder sollte man sagen die Situationen lassen die Reime fließen, sich fast überschlagen wenn es turbulent wird? Wie auch immer. Die Geschichte mit ihrer Dynamik vom tristen recht trostlosen aber erfülltem Bärenleben hin zu einer lebendigen, zu Weilen chaotischen, Zweisamkeit ist einfach zu schön. DIDELDUM stellt das Leben des Bären völlig auf den Kopf. Manchmal, da fragt sich Baldur noch kurz ob er nicht pünktlich um 10 Uhr seinen Spaziergang antreten sollte obwohl DIDELDUM etwas anders möchte. Doch dieses schnell ist ihm klar, das war sein altes Leben. Jetzt hat er einen Freund und das ist viel, viel schöner als alle Routine. Das diese Geschichte so herrlich verrückt und lebhaft ist, das liegt natürlich an der Handlung in Kombination mit der Dynamik der Reimspache. Doch ohne die wundervollen Illustrationen von Lauta Tschorn wäre das Buch nicht das was es ist, Lesespaß pur, denn sie fängt das Leben, die Tristess, das Regelmäßige, die Veränderung, das quirlige Leben in ihren Bildern so wunderbar ein und visualisiert mit viel Liebe zum Detail all das was Balduin und DIDELDUM so erleben. Ihre Zeichnungen sind so lebendig, das man zuweilen das Gefühl hat man würde einen Film schauen und nicht auf Buchseiten. Durch ihre lebhaften Illustrationen wird unserem Gehirn ein Streich gespielt. Wir schauen hier und da und überall passiert etwas, was in unserem Kopf zum Film wird und das ist keine Selbstverständlichkeit. Das passiert nicht mit jeder Bildabfolge. Dazu gehört so viel mehr und dieses so viel mehr beherrscht die Illustratorin perfekt. Das ist ein großes Geschenk für jede Geschichte und somit in Folge für jeden Leser.

    Jan Kaisers Geschichte sprüht vor Lebendigkeit, die Laura Tschorn perfekt einfängt und genau das ist es dann auch was die Botschaft der Geschichte so begreifbar macht.

    Viele Menschen würden sagen Routinen sind gut und damit liegen sie gar nicht so falsch. Routinen geben Halt und Sicherheit, doch wenn diese Routinen einsam machen, wenn sie vom Leben abhalten, wenn man in ihnen so gefangen ist das man nicht mehr von abweichen kann dann ist das traurig. Das sollte nicht passieren. Ein Freund ist wichtig. Was Freundschaft ausmacht, das Freundschaft ein geben und nehmen ist, das Freundschaft das Leben reich und bunt macht, das alles erleben die Kinder in dieser wundervollen Geschichte, die wie ich schon sagte Lesespaß pur ist.

  4. Cover des Buches Dein Weg ist das Ziel (ISBN: 9783743128484)
    Ute Berardone

    Dein Weg ist das Ziel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Wienold

    Dein Weg ist das Ziel -  Ein kleines, feines Buch, das zum Nachdenken anregt. 

    Eine Inspiration für den Leser, seinen bisherigen Lebensweg immer mal wieder zu hinterfragen und sich mit Lebendigkeit und Vorfreude auf seinen ganz persönlichen Weg zu machen. 

    Achtsamkeit in unsere Worte legen - Bewusstheit in unseren Taten zeigen.  

    Eine aufmerksame Beschreibung von malerischen und mystischen Orten in Ostholstein, gepaart mit ganz viel Lebensfreude. 

    Das Buch lässt sich leicht und zügig lesen und entführt den Leser auf eine interessante Reise, vielleicht ja sogar zu sich selbst. 

    Lesern denen "Der träumende Delphin" und "Das Café am Rande der Welt" gefällt, wird auch an diesem Buch viel Freude haben. 




  5. Cover des Buches Das Geheimnis der Night Sky (ISBN: 9783981768428)
    Oliver Jungjohann

    Das Geheimnis der Night Sky

     (40)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Als ich dieses Buch begann war ich sofort wieder in der Geschichte um Finja und Aaron und der Elfenwelt. 

    Der Schreibstil von Oliver Jungjohann hat mich gleich wieder mitgenommen und es liest sich so weg. 

    Eines hat mir besonders gut gefallen. Die Geschichte rund um Paulina wurde auf eine sehr feinfühlige Art angesprochen und es wurden Wege gezeigt, wie man helfen kann. Das war wirklich toll. Über die Geschichte zwischen Finja und Toni weiß ich gar nicht was ich sagen soll. Meine Tochter ist auch 13 Jahre alt und ich könnte mir so etwas noch nicht vorstellen. Aber da kann man geteilter Meinung sein.

    Die Geschichte der Night Sky hatte aus meiner Sicht zu wenig Stellenwert.

    Von mir gibt es verdiente 4 Sterne.

  6. Cover des Buches Lust (ISBN: 9783442113675)
    Alexander Lowen

    Lust

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Sommerdreieck (ISBN: 9783499269202)
    Franziska Hauser

    Sommerdreieck

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Was ist eigentlich Gestalttherapie? (ISBN: 9783897970625)
  9. Cover des Buches Die unerhörte Leichtigkeit des Glaubens (ISBN: 9783863341657)
    Rainer Haak

    Die unerhörte Leichtigkeit des Glaubens

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109
    …davon ist Rainer Haak überzeugt, wenn er vom christlichen Glauben spricht. Dabei meint er nicht etwa einen angestaubten, schweren, kaum zu erreichenden Glauben, der sich aus Regeln und Glaubensinhalten speist. Nein, es geht um einen leichten, vertrauens- und liebevollen Glauben, der Geborgenheit vermittelt, Wachstum ermöglicht und Lebendigkeit schenkt.

    Mal wieder ein kleines Büchlein, das mich sehr positiv überrascht hat. Da steckt wirklich eine Menge drin! Zunächst einmal haben wir es hier mit einer Sichtweise des christlichen Glaubens zu tun, die so konsequent sehr selten in christlichen Büchern anzutreffen ist. Einer Sichtweise, die davon ausgeht, dass der Glaube uns keineswegs klein machen, auf die Knie zwingen und unter Druck setzen will. Gleichzeitig ist für den Autor der Glaube auch kein Selbstläufer mit Wohlfühlgarantie. Aber was ihn wirklich ausmacht, das kann man in drei Stufen zusammenfassen: Geborgenheit, Wachstum und Veränderung, Liebe und Lebendigkeit. Um sich mit diesen Stufen intensiver auseinanderzusetzen wählt er einen sehr schönen Weg: Er bringt Farbe in die ganze Sache, z.B. Blau für Geborgenheit. Außerdem lässt er fiktiv seine Seele und seinen Verstand gemeinsam durch seine Innenwelt schlendern. Die beiden beginnen, sich anzufreunden; sie sprechen über die unterschiedlichen Glaubensstufen und am Schluss endet die ganze Geschichte in einem rauschenden Fest, zu dem alle Gefühle als Gäste geladen sind. Dies ist ein ebenso kreativer wie feinfühliger Weg, sich an das Thema ranzutasten.

    Ich habe an dem Buch wirklich nichts auszusetzen. Der Autor schreibt sehr lebendig und schön, sodass allein das Lesen Freude bereitet. Dazu kommt dann noch der wirklich lesenswerte Inhalt, sehr liebevoll aufbereitet. Er hält, was er mit dem Titel des Buches verspricht, und führt den Leser vorsichtig in eine Welt, in der Glaube weit weg von allen Dogmen und festgefahrenen Regeln etwas ist, das gelebt und geliebt werden will.

    Fazit: Vor allem für die Kürze des Buches ist der Inhalt sehr intensiv. Er bringt zum Nachdenken und vielleicht zu einer neuen Perspektive auf den Glauben. Dabei kommt der Autor aber nicht etwa mit drohend erhobenem Zeigefinger daher, genauso wenig wie er versucht, alles schön- und einfachzureden. Eine sehr gelungene Mischung, die ich nur weiterempfehlen kann.

  10. Cover des Buches COLOURS OF HAPPINESS - Die 5 Prinzipien erfolgreicher Veränderung (ISBN: 9783950408300)
  11. Cover des Buches Frühstück bei Tiffany (ISBN: 9783036911779)
    Truman Capote

    Frühstück bei Tiffany

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Sandra-Andrea-Huber
    „Frühstück bei Tiffany“ – ein Filmklassiker mit  der unvergleichlichen Audrey Hepburn, der vielen bekannt ist. Verzaubert von der Verfilmung war ich neugierig was die Buchvorlage an Zauber zu bieten hat. Normalerweise hält ein Roman ja immer etwas „mehr“ bereit als der Film, weil der Autor sich nicht auf einen zeitlichen Rahmen von 1 ½ bis 2 Stunden beschränken muss und mehr Fokus auf das Innenleben seiner Charaktere legen kann. In diesem Fall hat der Film jedoch mehr Charme und Charakter zu bieten – so meine Meinung. Was natürlich nicht zuletzt auf Audrey Hepburn zurückzuführen ist. 

    Aber von Anfang an.
    Wie ich zu Holly kam.
    Und wer Holly eigentlich ist.
    Für die, die sie noch nicht (so gut) kennen.

    Die Film-Holly kenne ich durch meine Mama. „Frühstück bei Tiffany muss man gesehen haben!“, so ihre Worte und wer stellt sich schon gegen das, was Mutti sagt? ;-) Also steht die DVD nun in meinem Schrank und kommt regelmäßig zum Einsatz. Das Hörbuch ist mir zwischen die Finger und mit nach Hause gekommen, als ich in unserer ansässigen Bücherei gestöbert habe. Dann und wann sind Hörbücher nämlich etwas Feines, auch wenn ich generell lieber lese ;-)
     
     
    Wer ist Holly Golightly?
     
    Holly ist ein Mensch, den man einfach nicht „nicht lieben“ kann: keck, charmant, liebreizend, eigensinnig und „verloren“. Sie lebt in New York in einer spärlich eingerichteten Wohnung mit einem Kater, der ihr zugelaufen ist und von ihr lediglich „Kater“ genannt wird, weil sie glaubt, es stünde ihr nicht zu ihm einen Namen zu geben. Sie geht wohin ihr Herz sie trägt und ist dabei so leicht herumzuwehen wie eine Pusteblume, die ihren Weg und ihr Zuhause noch nicht gefunden hat. Stattdessen gibt sie sich der Gesellschaft älterer, reicher Männer hin, lässt sich von ihnen aushalten und stattet dem Oberhaupt der Drogenmafia Sally Tomato einen wöchentlichen Besuch im Gefängnis (Sing Sing) ab. Zu unwissend oder zu naiv um zu bemerken, dass sie als eine Art Kurier bzw. Informantin benutzt wird, um den Drogenhandel am Laufen zu halten. Ohne Heimat und Wurzeln, die ihr ein Gefühl des Ankommens und der Geborgenheit schenken, gibt es einen Platz, der sie immer aufzuheitern vermag: das Juweliergeschäft Tiffanys. Alsdann zieht der Schriftsteller Paul über Hollys Wohnung ein. Der Beginn einer besonderen Freundschaft … oder mehr?
     
    Frühstück bei Tiffany ist die Geschichte einer Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat, aber deshalb nicht in Trübsal versinkt, sondern das Leben auf ihre einzigartige und unbeschwerte Art und Weise lebt, was so manch einen Außenstehenden den Kopf schütteln oder an ihrer Geistesgegenwärtigkeit zweifeln lässt. Aber man kann – wie schon gesagt – schlicht nicht anders, als dieses freie und flatterhafte Wesen lieb zu gewinnen, spiegelt sie doch so viele Ängste wider, die ein jeder von uns schon einmal am eigenen Leib gespürt hat oder nur zu gut kennt, wenn er vielleicht auch nicht in dieser „kindlichen“ Art und Weise damit umgegangen ist oder umgeht.


    Sprecher und Inhalt

    Der Sprecher des Hörbuchs (Christian Kracht) hat eine leicht melancholisch angehauchte Stimme, die für meinen Geschmack etwas zu drückend und traurig für die Geschichte ist. Ich hätte mir etwas mehr Leichtigkeit, Frische und Tempo gewünscht. Denkt man an Holly Golightly und ihre Geschichte, so kommen einem doch eher bunte Farben, Verspieltheit und Liebreiz in den Sinn.

    Was die Geschichte an und für sich angeht, so wird man doch recht „hineingeworfen“ wie ich finde, und muss sich auch während des ganzen Hörbuchs ziemlich konzentrieren, um dem Verlauf folgen zu können. Da ich – wie schon gesagt – den Film kenne, habe ich mich hier etwas leichter getan, obwohl ich trotzdem mit beiden Ohren und vollem Fokus hinhören musste. Hätte ich die Basis des Films nicht gehabt, so könnte ich mir vorstellen, dass es anstrengend ist der Story und den Teils langen und geschachtelten Sätzen folgen zu können.


    Finale (Spoiler, für die, die weder den Film noch das Buch kennen!!)

    Das Finale von Buch und Film unterscheidet sich: Gibt es im Film ein Happy End für die heimatlose Holly und den Schriftstellter Paul, so gibt es dieses im Buch nicht in jener Form. Hier trennen sich die Wege der beiden, und auch der „Kater“ wird nach seinem Rauswurf aus dem warmen Auto hinaus in den Regen nicht wiedergefunden. Erst nachdem Holly bereits einige Zeit fort ist, findet Paul den Kater wieder: Im Fenster seines neuen Zuhauses sitzend. So gehen alle drei ihre eigenen unverbundenen Wege: Holly, Paul und der rothaarige Kater.


    FAZIT

    Ich bleibe Fan von Holly, greife beim nächsten Mal aber lieber wieder zum Film statt zum (Hör)Buch. Truman Capote gebührt dennoch mein größter Dank – immerhin gäbe es ohne ihn keine Audrey-Hepburn-Holly :)
  12. Cover des Buches Wolfsfieber (ISBN: 9783802587511)
    Lori Handeland

    Wolfsfieber

     (168)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Inhalt

    Diana Malone, Zoologin mit Fachgebiet Kryptozoologie, hat ihrem verstorbenen Mann versprochen, seine Reputation wiederherzustellen und ihr Leben seiner Überzeugung zu widmen: Werwölfen. Als sie von einem reichen Mann engagiert wird, in den Sümpfen New Orleans nach einem Werwolf zu suchen, bekommt sie Adam Ruelle, Ex-Soldat und verirrte Seele, als Führer zugeteilt. Nur dass Adam nicht nur mit seinen Dämonen zu kämpfen hat, sondern auch das Feuer in Diana wieder entfacht...


    Meine Meinung

    Band 4 der Reihe trägt den Namen "Wolfsfieber" - nicht ganz passend, meiner Meinung nach, das Original kommt der Geschichte mit "Crescent Moon" (=Halbmond, Sichelmond) sehr viel näher. Auch das Cover passt wieder gar nicht, hat doch Diana Malone eine feuerrote Mähne. Nun denn, offenbar konnten die Bücher so besser vermarktet werden.


    Mit Diana Malone bekommen wir eine Protagonistin, die etwas abseits der gängigen (Schönheits-) Ideale ist, was mir sooo gut gefallen hat. Sie ist etwas zu gross, hat ein bisschen zu viel auf den Hüften, ist eine trauernde Witwe, aber dennoch ist sie eine treue Seele, mutig und direkt, mit grossem Herzen und einer ordentlichen Portion Selbstironie. Allgemein gefällt mir, wie es die Autorin einfach schafft, jeder ihrer Protagonistinnen mit ihrem gekonnten Schreibstil einen eigenen Charakter zu geben - für mich ist das eine ganz grosse Kunst.


    "Wolfsfieber" spielt in New Orleans, was ich einfach absolut geliebt habe als Setting. Man spürt die drückende, schwüle Hitze, das Lebensgefühl von da, die Mystik, ja manchmal auch den Horror. Voodoo, Magie und allerhand seltsame Gestalten finden sich da und ich habe mich sofort wohlgefühlt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der offenbar in Haiti spielen soll und sich mit der Voodoo-Priesterin Cassandra auseinandersetzt - die wir hier schon kennen lernen durften. Sie ist genial!


    Beide Protagonisten der Geschichte - Kryptozoologin Diana wie auch Ex-Soldat Adam - sind erwachsene Menschen mit ihren eigenen Geschichten, ihren Problemen, ihrer Vergangenheit. Umso mehr habe ich es geschätzt, dass sich die beiden auf "nur Spass" geeinigt haben. Es muss nicht immer die grosse Liebe sein. Die Message finde ich durchaus auch wichtig.


    Ich habe mittlerweile bemerkt, dass die Bücher der Reihe mein "guilty pleasure" sind, mein "save haven". Wann immer ich eine Leseblockade habe, in anderen Büchern nicht weiterkomme, oder einfach nicht weiss, was lesen, dann greife ich zum nächsten Band der Reihe - und ich bin immer sofort gefesselt. Was will man bitte mehr? 


    Fazit

    Ein bisschen weniger Krimi als in den bisherigen Büchern gab es hier nun halt. Damit konnte ich aber durchaus leben, da ich dafür in die Welt des Voodoo abtauchen durfte. Spannend, faszinierend, teilweise etwas gruselig. Aber einfach wieder genial!

  13. Cover des Buches Aggression in Gruppen (ISBN: 9783786718062)
    Erika Arndt

    Aggression in Gruppen

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