Bücher mit dem Tag "lebensfindung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensfindung" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (888)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  2. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.671)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut erklärt und bauen sich zu zwei Charaktern auf, mit denen man mitfiebern kann. Man kann sich extrem gut in die Geschichte hineinempfinden und die Liebe der beiden zueinander wird auch super toll erklärt. 

    Noch ein Tipp am Ende: Lest erst das Buch und schaut dann den Film. Ist immer besser ;)

  3. Cover des Buches Die Erfindung des Lebens (ISBN: 9783442739783)
    Hanns-Josef Ortheil

    Die Erfindung des Lebens

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Nach dieser Lektüre habe ich mich gefragt, warum ich nicht schon viel früher mehr von Hanns-Josef Ortheil gelesen habe. Was für ein Leben!

    Einige Jahre stumm neben der Mutter gelebt, einen großartigen Vater gehabt, der alles versucht hat seine Familie zu schützen und zu unterstützen, ein geniales Klaviertalent und dann auch noch das Talent zu schreiben. Ortheil erzählt seine eigene Geschichte. Den schwierigen Anfangszeiten, dem Glück beim Piano-Spielen und die große Liebe Rom, die ihn nie wieder losgelassen hat.

    Offen und ehrlich erzählt der Autor von seinen Gefühlen, Erfahrungen und Erlebnissen, lässt den Leser teilhaben an diesem unglaublichen Werdegang, der in der Schriftstellerei mündet. Sprachlich gekonnt, was bei der Kindheit nahezu an ein Wunder grenzt, und entwaffnend erfährt der Leser Schritt für Schritt, wie er zu dem Menschen wurde, der er heute ist. „Die Erfindung des Lebens“ ist nicht nur die Erfindung von Ortheils Leben, sondern auch der erste Band einer bisher dreireihigen autobiografischen Serie. „Die Moselreise“ und „Das Kind, das nicht fragte“ gehören ebenso in diese Trilogie. Nachdem mir Ortheils Kindheit und Jugend so gut gefallen hat und ich auch von der Sprache gefangengenommen wurde, freue ich mich auch die anderen beiden Bücher zu lesen.

    Ich musste auch an Karl Ove Knausgård und Joachim Meyerhoff denken, die ja ebenfalls in mehreren Büchern ihr Leben mit uns teilen. Ich mag diese Art von Büchern, sodass es sicher nicht das letzte bleibt. Vor ein paar Jahren habe ich vor Vorbereitung auf meinen Venedig-Urlaub das Buch „Venedig. Eine Verführung“ gelesen, was mir damals schon gut gefallen hat. Kein Wunder, stellt doch Italien und Rom im Besonderen einen wichtige Etappe in seinem Leben da.

    Ein faszinierendes Leben, das ich nur jedem empfehlen kann.

  4. Cover des Buches Das Lied der Stare nach dem Frost (ISBN: 9783492304764)
    Gisa Klönne

    Das Lied der Stare nach dem Frost

     (90)
    Aktuelle Rezension von: dorisdavid

    "Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser" (Ludwig Reiners). 

    Ein passendes Zitat zu dem Erlebnis, das ich beim Lesen von "Das Lied der Stare nach dem Frost" hatte: Denn ich habe Rixa, Elise und Theodor gehört.
    Ich konnte so gut mit den Dreien mitgehen, mitfühlen und konnte zudem auch die feine leise Stimme der vierten Protagonistin Dorothea hören, die sich von Anfang an sehr zurück nimmt und es schien mir sogar, als ob sie gar nicht in Erscheinung treten möchte.
    Und doch hat mich diese Zurückhaltung ganz besonders und am allermeisten berührt. Meine Familiengeschichte ist sehr anders und dennoch habe ich meine Familie in jeder Zeile gespürt, vor allem meine Mutter.
    Vieles hat mich traurig gemacht, vieles hat mich aber auch ruhig und friedlich gemacht. Befriedend.
    Wie behutsam Gisa Klönne die vorangegangene Geschichte der Familie erzählt, hat mich unglaublich begeistert. Kein Schwarz/Weiß, sondern ganz viel dazwischen. Alle Farben. So wie die Autorin deren Leben erzählt, ist so schön, denn es hatte für mich etwas Fürsorgliches, das mich sehr bewegte und durch das ich vieles verstand.

    Das alles in poetisch-schöner Sprache
          

  5. Cover des Buches In Plüschgewittern (ISBN: 9783499258831)
    Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Mlle-Facette

    Ich habe mal gehört, dass die Haut sich mindestens alle achtundvierzig Stunden erneuert. Also, wenn man jemandem nach ein paar Tagen die Hand schüttelt, hat man schon nicht mehr dieselbe Person zu fassen, und man selbst ist auch nicht mehr dieselbe Person. Nur die Narben bleiben. Kein Charakterzug, keine Erinnerung ist so stabil. S. 126

    DER INHALT

    Der namenlose Erzähler ist um die dreißig und hat sich gerade von seiner langjährigen Freundin getrennt. An einer Autobahnraststätte. Relativ teilnahmslos hat er diesen Akt der Beziehung hinter sich gebracht und ist dann weiter gezogen, um seinen Freund Desmond in Berlin zu besuchen. Auf dem Weg dahin hält er sich kurz bei seinem Bruder und seiner Frau auf. Ein Besuch der ihm mehr lästig als recht ist und irgendwie auch nur Mittel zum Zweck, damit er auf der Durchreise eine Unterkunft hat. In Berlin angekommen, lässt die nächste Frau nicht lange auf sich warten, aber auch mit 30 Jahren ist die Liebe und das Leben noch immer nicht einfacher geworden. Oder vielleicht doch? Vielleicht ist das alles ganz einfach, aber nur für die anderen?

    MEINE MEINUNG

    Es liest sich leicht, aber mit jedem Satz fühlt man die Last auf der Seele des Erzählers. Typisch für Herrndorf so viel Tiefsinn in schlichte, einfache Sätze zu verpacken. Der Erzähler beschreibt ganz Alltägliches – das Ende einer Beziehung, den Besuch beim Bruder und dessen Frau, den Besuch bei einem alten Freund, ein paar Partys, Spaziergänge, Verliebtheit – und doch ist der Protagonist von einer Melancholie erfüllt, die er selbst kaum begreifen kann. Immer wieder fallen seine Gedanken in Vergangenes zurück, immer auf der Suche nach dem Grund und den Ursachen für die Entwicklung seines Lebens, immer hoffend auf die Antwort darauf, warum er sich nicht einfügen kann, warum ihn die Normalität wahnsinnig macht und ihm so banal vorkommt, dass es kaum auszuhalten ist.

    Das habe ich schon lange nicht mehr gehört, das Geräusch der Terrassentür, und ich glaube, das hätte ich gerne auf Kassette: Geräusche aus dem Haus, wo ich meine Jugend ließ, zweimal fünfundvierzig Minuten. S. 20

    Dabei hat man als außenstehender Leser durchaus das Gefühl, dass er sich ganz gut einfügen könnte, wenn er denn wollte, aber eben genau das scheint ihm das Problem zu sein. Er hält es nicht aus, dass er ist wie alle anderen, kann sich nicht zufrieden geben damit, dass es das schon gewesen sein soll. Leicht narzisstisch und immer von oben herabblickend auf alle anderen die um ihn herum sind, verliert er sich in seiner Welt und seinen Gedanken. Was für andere vielleicht als Überforderung mit dem Leben wahrgenommen wird, ist für ihn schlichtweg die Rebellion gegen das für alle andere funktionierende System des sich bindens, heiratens, erwachsen werdens.

    Ich bleibe aber noch sitzen und starre auf das Blut, das ein Semikolon unter ihrer Nase macht, was mich ein bisschen beunruhigt. Semikola sind ja bekanntlich noch viel trauriger als jeder Gedankenstrich oder Punkt. S. 87

    Es gibt kurze Momente, in denen man als Leser glaubt, dass er das alles auch gerne hätte, diese Einfachheit, diesen simplen Verstand der anderen, dass er es sich aber nicht eingestehen kann oder will, denn dann würde er das System bestätigen.
    Trotzdem sehnt er sich letztendlich doch irgendwie in die alte, gerade erst beendete Beziehung zurück. Ein Zurück gibt es aber nicht und daran scheitert er letztendlich komplett.

    So interpretiere ich es jedenfalls, denn zum Ende werden die Gedanken und Eindrücke des Erzählers ein wenig wirr und das abschließende Kapitel, aus der Sicht des Bruders, gibt nur vage Hinweise. Viel Platz für Interpretation also.

    ZUSAMMENGEFASST

    Nach „Tschick“, „Arbeit und Struktur“ und „Bilder meiner großen Liebe“ das nun vierte Buch von Wolfgang Herrndorf, das ich gelesen habe. Und auch wenn es irgendwie düsterer ist als „Tschick“ und „Bilder meiner großen Liebe“, ist es eben Hernndorf und Herrndorf ist einfach großartig – das kann ich auch nach „In Plüschgewittern“ weiterhin behaupten. Sein Stil, seine Sprache, seine Gedanken – da fühle ich mich zu Hause und wohl.

    „In Plüschgewittern“ lässt sich nicht so recht vergleichen mit den Büchern, die ich bisher von Wolfgang Herrndorf gelesen habe, und das möchte ich auch gar nicht, aber er hat einen wunderbaren Blick auf die Welt und versteht es einfach, die Gedanken über das Ist und das Sein und alles was war und vielleicht kommt, die Gedanken die uns allen immer mal wieder im Kopf rumspuken – dem einen mehr, dem anderen weniger – zu verschriftlichen und das so, dass man sich selbst genauso verloren in dieser Welt fühlt, wie der Erzähler im Buch.
    Mir ging es beim Lesen jedenfalls so. Denn schneller als man denkt, kann es passieren, dass man sich selbst verliert, wenn man zu sehr vergleicht und zurückschaut und versucht für alles einen tieferen Sinn zu finden. Man gerät in eine Blase, genau, wie der Protagonist, nur dass der es nie wirklich herausschafft. Man muss seine Rettungsringe finden und kennen und um sich haben, um in all diesem Wahnsinn des Menschseins nicht unterzugehen.

    Ich habe eine sensationelle Angst vor dem Tod, falls ich das noch nicht gesagt habe. Ich kenne niemanden, außer meinem Vater vielleicht, der so viel Angst vor dem Tod hat wie ich. Ich habe schon mit hunderttausend Leuten geredet und bin jedes Mal erstaunt, wie wenig beunruhigt die meisten sind. Und ich meine nicht die, die von Weiterleben oder Wiedergeburt faseln, die sich vorstellen, dass ihr Geist oder ihre Seele oder was auch immer später irgendwo rumfliegt, und der entscheidende Satz ist dann immer: Ich bin ja auch irgendwie ein bisschen neugierig. Mit so Geisteskranken rede ich gar nicht. Aber auch alle anderen Leute, die ich kenne, haben sich diese Theorien zurechtgelegt. Sogar Desmond. Dass der Tod ein natürlicher Bestandteil des Lebens ist. Wer den Tod nicht akzeptiert, akzeptiert auch irgendwie das Leben nicht. Buddhisten-Unfug, Goethe, bla. Und schließlich sind da ja noch die Moleküle, es verschwindet ja nichts aus dieser Welt. S. 48
  6. Cover des Buches Im Herzen berührt (ISBN: 9783958833722)
    Isabelle Schumacher

    Im Herzen berührt

     (46)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Ich finde das Cover wunderschön. Die Farben und ihr Verlauf sind traumhaft und das goldene Herz finde ich ebenfalls toll, es passt auch perfekt zum Inhalt des Buches. Das Cover ist insgesamt sehr stimmig und harmonisch.

    Ich finde, dass sich das Buch recht angenehm lesen lässt. Aufgrund der kurzen Kapitel fällt einem nach einer Pause der Wiedereinstieg ins Buch leicht. 

    Die Autorin zeigt uns in ihrem Buch wie wichtig die Funktion unseres Herzens ist, damit meine ich nicht nur als „Organ“. Das Herz spiegelt unsere Stimmung und unser Wohlbefinden wider. Geht es uns gut, geht es unserem Herzen und auch unserem Körper gut. Ich bin eigentlich eher der Kopfmensch, es war aber einmal interessant die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, so ganz überzeugt bin ich aber noch nicht.

    Am liebsten habe ich die medizinischen Aspekte und Erklärungen gelesen. Die Meditationen und Übungen haben mir nicht so gut gefallen. Sie wiederholen sich sehr oft und ich persönlich kann damit einfach nichts anfangen. Im Buch waren sehr interessante Ansätze zu finden, jedoch würde ich die eher (wie schon geschrieben) auf den Kopf als auf das Herz beziehen.

    Beim Lesen des Buches beginnt man natürlich über sich selbst und sein Leben nachzudenken, was tut mir gut/was eher nicht so und ähnliches. Von Zeit zu Zeit über solche Themen etwas genauer nachzudenken, schadet auf keinen Fall. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Verletzungen (ISBN: 9783548606644)
    Margaret Atwood

    Verletzungen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Rennie, eine junge Frau aus Toronto, hatte zuletzt einige Schicksalsschläge zu verkraften. Nach Krebsdiagnose wurde ihre Brust operiert, dann verließ sie ihr Freund und in ihre Wohnung wurde eingebrochen. So kam es sehr passend, dass der Journalistin angeboten wurde, einen Reisebericht über eine kleine Insel in der Karibik zu schreiben. Drei Wochen Entspannen, Sonne und Meer – und dazwischen ein bisschen über Land und Leute schreiben. Doch es sollte anders kommen. Auf der Insel finden die ersten Wahlen nach der Unabhängigkeit von Großbritannien statt. Rennie gerät zwischen die Fronten der politischen Lager. Nach einem Putschversuch wird sie der Spionage verdächtigt und landet im dortigen Gefängnis. Es beginnt ein Kampf ums Überleben …  

    Margaret Atwood, geb. 1939 in Ottawa, ist die wohl bekannteste Autorin zeitgenössischer kanadischer Literatur. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Kritiken und Essays. Nach ihrem Studium der englischen Sprache und Literatur, das sie 1962 mit dem Mastergrad abschloss, lehrte sie an verschiedenen Universitäten Literaturwissenschaften. Für ihre Romane erhielt sie einige Preise, am 13. Juni 2017 wurde ihr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. 

    Die Gegensätze zwischen moderner westlicher Kultur und eines sich selbst überlassenen kleinen karibischen Inselstaates sind in dem Roman von 2007 deutlich hervorgehoben. Zunächst geht es aber um die äußerlichen und innerlichen „Verletzungen“, die die Protagonistin im Vorfeld erlitten hat. Ihre Gedanken kreisen immer wieder um Vergangenes, Erinnerungen quälen sie, die erhoffte Ablenkung stellt sich nur langsam ein. Als sie dann in das Chaos der Machtkämpfe mit hinein gezogen wird, treten diese Rückblicke in den Hintergrund – sie erleidet neue seelische Verletzungen und braucht nun ihre ganze Kraft und Konzentration, um zu überleben. 

    Neben dem interessanten und sehr aktuellen Thema und der spannend aufgebauten Story fasziniert besonders der bildhafte Schreibstil Margaret Atwoods. Die Art und Weise wie sie die Geschichte aufbaut, wie sie den Leser langsam an die Brutalität des Geschehens heranführt und wie die Stimmung allmählich immer bedrückender wird, ist beeindruckend. Schonungslos schildert sie auch die gewalttätigsten Vorkommnisse, beschreibt diese sehr präzise und ist dabei zurückhaltend in ihrer moralischen Wertung. Der Schluss ist stimmig, lässt den Leser aber dennoch etwas ratlos zurück.   

    Fazit: Nicht unbedingt was man vielleicht von Margaret Atwood erwartet, aber ein spannender Roman mit Elementen eines Thrillers. 

  8. Cover des Buches Gargoyle (ISBN: 9783827079541)
    Andrew Davidson

    Gargoyle

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Ein Pornodarsteller hat im Drogenrausch einen selbstverursachten Autounfall und erleidet schreckliche Brandwunden. Im Krankenhaus lernt er Marianne kennen, eine Patientin aus der Psychiatrie. Sie ist Steinmetzin und arbeitet an Gargoyles. Sie erzählt ihm, dass sie sich bereits seit 700 Jahren aus Deutschland kennen. Nach seiner Entlassung nimmt Marianne ihn bei sich auf und erzählt ihm ihre Geschichte.


    Zunächst wird der Roman als Fantasyroman beschrieben, das er meiner Meinung nach nicht ist. Dazu ist viel zu wenig Fantasy vorhanden. Das Buch liest sich eher wie eine religiöse, sehr gläubige Abhandlung von Gott, Seele und Teufel, etc. Nicht das Richtige für einen Atheisten wie mich. Man hat eher manchmal das Gefühl, in die Drogen-Halluzinationen eines religiösen Fanatikers abzutauchen.


    Auch weist die Geschichte viele Lücken auf. Man fragt sich am Ende, tauchte er immer wieder auf oder hat sie 700 Jahre gewartet oder entspringt alles ihrem Wahn.  Andererseits erfährt man viele Nebengeschichten, die man eigentlich in keinem Zusammenhang mit der Hauptgeschichte einordnen kann.


    Auch stört mich, dass die Hauptfigur namenlos ist. Die Erzählung in der ICH-Form wechselt zwischen ihm und Marianne hin und her. Es wäre schön gewesen, wenn man schon sonstige intime und absurde Details erfahren hat, wenigstens seinen Namen zu kennen.

  9. Cover des Buches Veronika beschließt zu sterben (ISBN: 9783257246278)
    Paulo Coelho

    Veronika beschließt zu sterben

     (3.068)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Veronika möchte sterben, doch überlebt ihren Suizid. Nun ist sie in einem Sanatorium, in dem ihr gesagt wird, dass sie mit dem Versuch, sich um zu bringen, ihr Herz nachhaltig geschwächt hat. 

    Durch die Geschichten der Patienten wird eine Abhandlung über das Verrückt-sein und Normal-sein dargestellt. 

    Definitiv ist es wichtig, auf das Thema von psychischen Erkrankungen und inwiefern man Verrückt-sein überhaupt ein- bzw. abgrenzen kann, aufmerksam zu machen. Das Buch hat mich dennoch nicht gänzlich mitreißen können. 

  10. Cover des Buches Aller Anfang fällt vom Himmel (ISBN: 9783442313211)
    Veronika Peters

    Aller Anfang fällt vom Himmel

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Lina_Marie_Arnold
    Mich hat dieses ruhige, schlichte Cover auf die Geschichte aufmerksam gemacht, und der Klappentext hat mich dann vollends gepackt. Ich habe mir von der Geschichte tolle, originelle Figuren versprochen, und die habe ich auch bekommen.

    Korbinian ist Lehrer und hat den Tod seiner Frau nie richtig überwunden. Er lässt sich nur für seine Arbeit und die abendlichen Kneipengänge blicken. Ansonsten lebt er zurückgezogen in seiner Wohnung, die ihm viel zu groß ist, seit seine Frau nicht mehr an seiner Seite ist. Korbinian besteht auf seiner Tagesstruktur, Abweichungen kann er gar nicht leiden und versucht alles, um sie zu vermeiden.

    Und doch trifft er auf Billa, ein obdachloses Mädchen, dem er etwas Kleingeld gibt. Dass Billa im folgt, bemerkt er zunächst nicht. Er erlaubt ihr, im Hausflur zu schlafen, doch das lässt ihm keine Ruhe. Er bespricht sich mit seiner Schwester, die kurz darauf bei ihm eintrifft. Billa hat Fieber und muss aus dem kalten Flur raus, also ziehen sie und die Schwester bei Korbinian ein. Seine geliebte Tagesstruktur kann er also vergessen.

    Doch nicht nur die Hauptfiguren sind toll, auch einige Nebenfiguren sind sehr sympathisch und kein Charakter ist überflüssig.

    "Aller Anfang fällt vom Himmel" lässt sich sehr leicht lesen. Das liegt zum einen an dem lockeren und flüssigen Schreibstil, und zum anderen an den gut ausgearbeiteten Figuren. Es macht Spaß, die Geschichte zu verfolgen, ich habe oft Mitleid mit Korbinian gehabt, dessen Leben sich von einem auf den anderen Moment komplett umkrempelt.

    Mit der Kernaussage der Geschichte bin ich einer Meinung, sie verdeutlicht, dass man seine Augen vor den Schicksalen um sich herum nicht verschließen, sondern helfen soll, wenn man kann. Auch Korbinians Entwicklung diesbezüglich hat mir sehr zugesagt, denn durch Billas Anwesenheit verliert er sein starres Korsett, in das er sich selbst seit dem Tod seiner Frau gesteckt hat. Er schaut wieder nach rechts und links, somit nimmt er wieder Anteil am Leben um sich herum.

    Fazit:
    Diese Geschichte ist eine der wenigen, die man nie vergisst. Zum einen wegen der Figuren, zum anderen wegen der Ereignisse und der Kernaussage. Eine absolute Empfehlung.
  11. Cover des Buches Muscheln in meiner Hand (ISBN: 9783492273749)
    Anne Morrow Lindbergh

    Muscheln in meiner Hand

     (25)
    Aktuelle Rezension von: loveAmaro
    Interesante Ansichtsweise der Dinge..

    Jedoch weiß ich nicht was ich über dieses Buch sagen soll..
    es war "Neutral"

    Klar hat es meine Ansichtsweise zu Welt/Kinder/Ehe usw., verändert aber jetzt was mir besonders gut gefallen hat/nicht gefallen hat zu finden fällt mir hierbei echt schwer...

    kann nur sagen das trotz seiner nur rund140 Seiten sehr langatmig war aber trotzdem irgendwie doch schnell aus war.. :/
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