Bücher mit dem Tag "lebensgeschichten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensgeschichten" gekennzeichnet haben.

161 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442756841)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (928)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Rey

    An sich ist die Geschichte gut. Die drei Zeitebenen und wie diese schließlich miteinander verknüpft sind, haben mir sehr zugesagt. Aber für mich hatte das Buch auch ein paar Schwachstellen. Ich verstehe die Kritik, dass es sich zieht, fand ich persönlich jetzt nicht, aber da nichts sehr aufregendes passiert, kommt es einem eventuell so vor. Mich hat eher gestört, dass ich einige Handlungen der Personen nicht nachvollziehen konnte. Außerdem hätte mich interessiert wie es dazu kam, dass die Welt in der Zukunft so dargestellt wird, wie es Maja Lunde getan hat. 

    Manche Stellen fand ich aber sehr interessant, oder sogar bewegend. Alles in allem gar nicht so schlecht, lies sich auch super schnell und angenehm lesen.

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.864)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Die Rahmenhandlung des schwedischen Bestsellers erzählt vom Verschwinden des Allan Karlsson, der sich an seinem einhundertsten Geburtstag aus dem Altenheim fortstiehlt. Wir erfahren von  der „Flucht“, seinen neuen Begleitern und den Verfolgern. Den eigentlichen Kern der Erzählung bilden meiner Meinung nach aber die Rückblicke auf Allan Karlssons Leben, die sich mit der Rahmenhandlung abwechseln. In diesen Rückblicken dürfen wir über das erstaunliche (und natürlich vollkommen fiktive) Leben des 1905 geborenen Allan Karlsson staunen, dessen Lebensweg immer wieder von historischen Personen und Ereignissen gekreuzt worden ist.

    Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Forrest Gump“. Sowohl in dem Film als auch auch in dem hier besprochenen Buch steht ein vermeintlich einfach gestrickter Protagonist im Zentrum, der immer wieder vor Ort war, wenn Weltgeschichte geschrieben wurde.

    Ganz so wie der Protagonist sein Leben (und die historischen Ereignisse) nicht allzu ernst nimmt, erzählt der Autor Jonas Jonsson auch seine Geschichte. Der insofern „seichte“ und durchweg humorvolle Erzählstil hat mir persönlich große Freude bereitet, mag aber nicht jedem liegen. Ein Beispiel: 

    „Als Julius fünfundzwanzig war, starb erst seine Mutter an Krebs, und ihr Sohn trauerte sehr um sie. Wenig später ertrank der Vater im Sumpf, bei dem Versuch, eine Kuh zu retten. Auch da trauerte Julius sehr, denn er hatte wirklich an der Kuh gehangen.“

    Man sollte jedenfalls keine tiefgründige Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem großen Spannungsbogen erwarten, sondern sich auf eher leichtere Unterhaltung und eine Geschichte einstellen, die durchweg „mit einem Augenzwinkern“ erzählt wird. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einer witzigen (aber nicht albernen) Erzählung belohnt, die ich mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen gelesen habe.

  3. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404173648)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (657)
    Aktuelle Rezension von: Karoberi

    Ich habe mir das Buch aufgrund der guten Bewertungen ausgesucht und ich wurde nicht enttäuscht. In der Geschichte geht es um Isabelle, die ihr bisher sehr strukturiertes Leben liebt und nun von Mal zu Mal mit immer mehr "Chaos" zu kämpfen hat...bis hin zur Liebe, die sich auch nicht an den Plan hält. Ich habe beim Lesen des öfteren herzhaft lachen müssen.

    Von der Schriftstellerin habe ich bisher noch nichts gelesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist super flüssig und leicht. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Ganz genau das richtige für die Seelenpflege.

  4. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (504)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    von dem britischen Humor, von den außergewöhnlichen Personen, von Verwicklungen, die skurriler nicht sein könnten.

    Aber von Anfang an:

    Zusammen mit ihren Untergebenen Jim, Andrew, David und Bernhard macht sich Chefin Liz zu einem Teambuildingausflug in ein kleines Tal am Fuße der schottischen Highlands auf. Mit dabei Psychologin Rachel und Köchin Helen, die für das leibliche Wohl sorgen wird.

    Lady Fiona und Lord Hamish McIntosh vermieten auf ihrem renovierungsbedürftigen Landsitz, den sie zusammen mit ca. 10 Pfauen, 2 Hunden, einer Gans, dem polnischen Mann für „Alles“ Ryszard und Aileen, der Haushalts- und Putzhilfe bewohnen, kleine Cottages und ein größeres Haus, das jetzt die Mitglieder der Investmentabteilung einer großen Bank übers Wochenende beziehen. Ab Mitte September dreht einer der Pfauen regelmäßig durch, wenn er blau sieht.

    Was das an Verwicklungen und Missverständnissen mit sich bringt, habe ich in diesem Buch von Isabel Bogdan gelesen.

    Im Grund ist es eine kleine Geschichte, die sehr schnell erzählt ist. Aber was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Einfach köstlich. Vielleicht auch gerade deshalb, weil ich mir das ganze Prozedere in diesem kleinen Tal, wo es plötzlich zu schneien beginnt, der Strom ausfällt und die Menschen untereinander langsam auftauen, so gut vorstellen kann. Und weil jeder meint, sein Wissen für sich behalten zu müssen, was zu den verschiedensten Missverständnissen und Geheimnissen führt. Obwohl ich ja weiß, wie alles zusammenhängt, ist es so amüsant zu lesen, wie die einzelnen Personen mit dem Geschehen umgehen.

    Eine rundum gelungene Geschichte mit einem very britischen Humor. Ich liebe es.

  5. Cover des Buches Hundert Namen (ISBN: 9783596186839)
    Cecelia Ahern

    Hundert Namen

     (764)
    Aktuelle Rezension von: Kleinhalbisleseparadies

    Dieses Buch hat mich überrascht. Eigentlich bin ich ein totaler Cecelia Ahern Fan, ich habe nahezu alle Bücher von ihr gelesen, dieses hier aber war mein letztes bisher von der Autorin. 

    Es ging in dem ganzen Buch nicht wirklich weiter. Es hat an Spannung gefehlt und war sehr langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiterzulesen. Das Ende wiederum war sehr schön, aber hat leider die Wertung zu dem Buch nicht sonderlich verbessert. 

  6. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (474)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Theo lebt mit seiner Mutter in New York. Sein Vater, ein Alkoholiker und unzuverlässiger Vater + Ehemann, hat sich aus dem Staub gemacht. Dann kommt eine Zasur in Theos Leben: Er verliert mit 12/ 13 Jahren seine Mutter bei einem Bombenanschlag im Metropolitanmuseum. Er und wenige andere überleben den Anschlag. Er ist hochtraumatisiert.und lebt bei seinem Kumpel Andrew in New York. Sein Vater wird ausfindig gemacht und er zieht zu ihm nach Las Vegas. Dort ist Theo ganz auf sich alleine gestellt. Sein Vater kümmert sich nicht im ihn und gibt ihm kein geregelten Tagesablauf. Er muss sich um sein Essen selbst kümmern und wie er zur Schule kommt. Dort in der Schule befreundet er sich mit dem Russen Boris. Mit ihm kommt Theo in Kontakt mit Drogen, Alkohol. Auch Boris lebt total verwahrlost sein Vater ist brutal zu Boris. Über kurz oder lang zieht der Boris bei Theo ein. Bis Theos vater stribt und er wieder nach New York zu seinem alten Kumpel einem Antiquitätenhändler einzieht.

    Sein Leben verläuft in geregelten Bahnen bis er wieder Boris trifft, der ihn in dubiose Machenschaften+ Drogen verwickelt. Und der Selbstzerstörungstrip seinen Lauf nimmt. Gähn...

    Eigene Meinung:

    Die Autorin kann scheiben und eine Atmosphäre durch ihre Worte entstehen. Doch sie macht es teilweise sehr ausführlich. Der Protagonist ist für mich nicht sympathisch. Er ist ein Betrüger, spielt mit Gefühlen seiner Verlobten (nur um von seiner unglücklichen/ nicht erwiederten Liebe loszukommen), distanziert sich von Leuten, die ihm gut tun und er kommt im Laufe des Buches in eine starke Spirale der Destruktion und Selbstzerstörung. Dieser Mensch ist in meinen Augen hochgeradig traumatisiert und müsste psychologisch behandelt werden, anstatt dass man ihm irgendwelche Antidepressiva verschreibt. 

    Fazit: Die Autorin kann gut eine Atmosphäre in diesem Buch erzeugen. Negativ für mich war:

    1. Protagonist ist egozentrisch, rücksichtslos und ein Betrüger

    2. Das letzte Drittel ist für mich wie ein Kaugummi in die Länge gezogen worden.

    4. Das letzte drittel besteht aus endlosen Wiederholungen von der Zeit in Las Vegas

    5. Drogen nimmt der Protagonist, aber muss man diese Drogenexzesse so dermaßen in die Länge ziehen? Es ist im Endeffekt ein Drogenporno.

    6. Vorhersehbares Ende

    Schnarch!

  7. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (653)
    Aktuelle Rezension von: beaknopf

    DER ZOPF

    Roman


    Ein Buch über drei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten:

    In Indien versucht Smita alles, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernen kann.

    In Palermo merkt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, eine Perückenfabrik vor dem Ruin steht.

    In Montreal muss die erfolgreiche Anwältin, Sarah eingestehen, dass ihr ihr Körper einen Strich durch die Karriere-Pläne macht.


    Die Filmschauspielerin und Regisseurin, Laetitia Colombani schafft es mit ihrem Debütroman in die Herzen vieler Leser/innen. Wunderbar gefühlvoll und ergreifend erzählt sie die Geschichte der drei oben genannten Frauen.


    Schon einige Monaten – eher Jahre – steht „Der Zopf“ auf meiner Wunschliste. Beim „Ausbau“ der thalia Familienbibliothek steht mir seit Anfang des Jahres das eBook zur Verfügung. Als ich dann noch bei meiner Planung für meinen Lese-Frühling von „Das Mädchen mit dem Drachen“ las, habe ich kurzerhand beschlossen, die Erzählungen über die drei Frauen in den Januar zu schieben. Ich wurde auf ca. 250 Seiten nicht enttäuscht und sehr berührt.


    Eine klare Leseempfehlung! Lass dir die Suche nach dem Glück dieser Frauen nicht entgehen!

  8. Cover des Buches Traumsammler (ISBN: 9783596198207)
    Khaled Hosseini

    Traumsammler

     (501)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Jemand hat einmal gesagt, ein dickes Buch müsse "reich" sein. Dieser Roman von Khaled Hosseini ist dies definitiv. Er ist reich an zahlreichen kleinen und grossen Geschichten, besonderen Ereignissen, interessanten Menschen, komplexen Motiven und vielschichtigen Zusammenhängen.

    Die Hauptgeschichte spielt wiederum, wie in den anderen Büchern des Autors, in Afghanistan. Durch seine eigene Herkunft aus diesem Land wirkt das Erzählte besonders authentisch. Der Roman bewegt sich über mehrere Generationen und Zeitebenen. Er fügt Geschehnisse oftmals erst später zusammen, was das Verstehen der Zusammenhänge nicht immer ganz einfach macht, vor allem wenn man längere Zeit nicht mehr im Buch liest.

    Der Autor ist für mich ein ganz wunderbarer und kreativer Erzähler, der das Leben im nahen Osten aus eigener Erfahrung kennt und die Kultur und Menschen dem Leser auf eindrückliche Weise näher bringt.

  9. Cover des Buches Die Oleanderfrauen (ISBN: 9783453421158)
    Teresa Simon

    Die Oleanderfrauen

     (183)
    Aktuelle Rezension von: meine_1000_leben

    Dieses Buch hat mich, von der ersten Seite an, einfach in die Geschichte gezogen. Ich konnte, bzw. wollte, es irgendwann einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe sogar ein paar Tränchen verdrückt. 😢

    Die Story rund um Sophie und Hannes war einfach unglaublich spannend, mitreißend und emotional! 

    Auch die historischen Zusammenhänge der 1930er/1940er Jahre waren toll eingebettet. 

    Für mich ein 5 Sterne Buch und eine absolute Leseempfehlung von mir! 

  10. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.525)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Ein genervter siebzehnjähriger Jugendlicher erzählt schrullige Anekdoten aus seinem missliebigen Leben. Für Erzählweise und -inhalt konnte ich mich überhaupt nicht erwärmen. Nach 60 von 155 Seiten hatte ich die Lektüre dann abgebrochen.

  11. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (987)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  12. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.396)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden. Die Dialoge fand ich sehr langweilig und eintönig, die Charaktere haben mir ebenfalls nicht gefallen und waren sehr überzogen.
    Sehr schade!

  13. Cover des Buches Das achte Leben (Für Brilka) (ISBN: 9783548289274)
    Nino Haratischwili

    Das achte Leben (Für Brilka)

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Maus86

    In diesem beeindruckenden Roman wird die Geschichte der Familie Jaschi beginnend mit Anastasia Jaschi, genannt Stasia, geboren irgendwann um 1900, erzählt. Nach einem einnehmenden Epilog, führt uns das Buch in die 10er Jahre des letzten Jahrhunderts, und wir wohnen der ersten Begegnung zwischen Stasia und deren zukünftigen Ehemann bei. Von da aus geht es stetig weiter mit ihrer Geschichte, der ihrer Schwester Christine, der ihrer Kinder und Enkel und so weiter. Ständiger Begleiter der Protagonisten scheint die Unfähigkeit, gefundenes Glück zu behalten und über dessen Verlust hinwegzukommen. Verantwortlich für diesen "Fluch" der Familie, scheint eine Heiße Schokolade zu sein, nach streng geheimen Familienrezept zubereitet. Gleich zu Beginn wird jedoch die Hoffnung benannt, dass Brilka, Stasias Ururenkelin, als erste in der Lage sein könnte, diesem "Familienfluch" zu entgehen. 

    Der stolze 1275 Seiten umfassende Roman bildet im Beispiel der Familie Jaschi die neuere Geschichte Georgiens, vor allem in Verbindung mit Russland, ab. Anhand von vielen Einzelschicksalen werden der Leserin die Folgen von Revolution, politischem Umbruch, Krieg und Stalinismus vor Augen geführt. Dabei geht die Autorin schonungslos und, wie mir scheint, realitätsnah vor. 

    Auf Grund der Länge des Buches, wegen der Tatsache, dass die Protagonisten über ein ganzes Leben lang begleitet werden, aber auch, und vor allem, weil die Autorin eine meisterhafte Figurenzeichnerin ist, wird große Verbundenheit mit den Charakteren erzeugt. Es wird niemand klischiert, eindimensional oder stereotype gezeichnet. Jede einzelne Person hat ihre Licht-und Schattenseiten und jede von ihnen macht eine absolut glaubhafte Entwicklung durch. Diese Kunst, Menschen so tief und gut darzustellen, ist die größte Stärke des Romans, in meinen Augen. 

    An der ein oder anderen Stelle gerät der Plot etwas weit hergeholt und zum Schluss wartet die Autorin mit, für meinen Geschmack, etwas zu viel Pathos auf.

    Insgesamt jedoch ein wunderbares Buch zum völlig Eintauchen, Mitleiden, Verstehen und Lernen. 

  14. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (623)
    Aktuelle Rezension von: ryoma

    Stimmen (1):
    Ein Mann hat ein neues Handy, wo ihn immer wieder Leute, primär Frauen, anrufen und er wird für einen anderen gehalten. Gute Kurzgeschichte, wenn auch der Sadismus des Protagonisten nicht nachvollziehbar ist. Toller Schluss

    In Gefahr (0):

    Ein Autor ist mit einer Frau unterwegs, die er erst kürzlich kennengelernt hat. Langweilig und kaum ein Sinn erkennbar.

    Rosalie geht sterben (-2):

    Rosalie hat unheilbaren Krebs und entschliesst sich in der Schweiz  unter Mithilfe einer Sterbehilfsorganisation sich das Leben zu nehmen. Dass der Autor in der Geschichte erwähnt, dass er aus Recherchegründen dort anrufen wollte und es dass dann doch nicht gemacht wurde, zwar ungewöhnlich, aber ok. Dass er dann aber in der Mitte der Geschichte plötzlich beginnt davon zu schreiben, weil er selber beschreibt, dass er mit Rosalie nicht mehr diskutieren möchte ob seine Geschichte gut wird oder nicht, und sie deshalb  "schon ein paar Minuten später am Flughafen ankommen lässt". Sorry, das geht gar nicht. Und weil er nicht so auf Recherche steht, wie der Autor selber schreibt und meiner Meinung nach nicht weiss, wie er die Geschichte beenden soll, lässt er die Protagonistin sich in Luft auflösen... Verarschung des Lesers.

    Der Ausweg (0):

    Der berühmte Schauspieler Ralf Tanner wünscht sich manchmal, nicht mehr berühmt zu sein (der Protagonist von der ersten Geschichte hatte übrigens Anrufe erhalten, die eigentlich Ralf Tanner gegolten hatten), er geht sogar als Imitator in einen Klub und wird kritisiert, dass er Ralf Tanner nicht so gut imitieren könne... Und am Ende der Geschichte wird sein Wunsch offenbar wahr: Sein Butler erkennt ihn nicht mehr und obendrauf ist auch bereits ein Ralf Tanner im Haus. Die Geschichte endet ohne Auflösung, war aber eine der besseren im Buch

    Osten (0):

    Die Nebenprotagonistin aus Geschichte zwei, also die Freundin des Autoren ist hier die Hauptprotagonistin und wird irgendwo in einem nicht näher beschriebenen Land, irgendwo bei China, von einer Reisegruppe vergessen und sie schläft schlussendlich ein. Kein richtiger Schluss, aber ok


    Antwort an die Äbtissin (0):

    Ein Schriftsteller will sich umbringen, ob er es am Ende macht wird offengelassen, offenbar ist das die Masche des Autors, immerhin einige schlauere Sätze darin

    Ein Beitrag zur Debatte (-2):
    Der Protagonist erzählt aus der Ich-Perspektive und spricht in einem Fort in einer Gossensprache. So spricht niemand. Unerträglich diese Form der Sprache zu lesen.

    Wie ich log und starb (0):

    Ein Mann gefangen im Doppelleben zwischen seiner Familie und seiner Geliebten. Geschichte war halbwegs ok. Mit dem Ende konnte ich nichts anfangen und hat die Geschichte wieder etwas runtergezogen

    In Gefahr (-3):
    Gleicher Kapitelname wie in Kapitel 2. Offenbar ist der Autor auch dafür zu faul, für nur 9  Kapitel 9 verschiedene Namen auszudenken. Und die Auflösung war schon fast erwartbar eine Katastrophe.




  15. Cover des Buches Die Canterbury Schwestern (ISBN: 9783548287867)
    Kim Wright

    Die Canterbury Schwestern

     (106)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Diana, die Mutter von Che, ist nach langer Krankheit verstorben. Ihr Wunsch war es gemeinsam mit ihrer Tochter nach Canterbury zu pilgern. Ihr Traum konnte nicht mehr in Erfüllung gehen, deshalb bat sie Che ihre Asche nach dem Wallfahrtsort Canterbury zu bringen und dort zu verstreuen. Che ist noch unschlüssig, ob sie diese Reise antreten soll, doch dann erreicht sie ein Brief ihres langjährigen Lebenspartners Ned, der mit ihr Schluss macht. Sie entschließt  sich den Pilgerweg von London nach Canterbury zu gehen gemeinsam mit einer Reisegruppe von acht allein reisenden Frauen. Die Reiseleiterin Tess bittet alle Frauen gemäß der Tradition eine Geschichte zum Thema Liebe während der Wanderung zu erzählen.

    Die Pilgergruppe setzt sich aus sehr unterschiedlichen Frauen zusammen und dies nicht nur vom Alter. Durch die einzelnen Erzählungen werden sie der Leserin näher gebracht und jede Person wird für kurze Zeit zur Hauptprotagonistin. Die Geschichten sind sehr verschieden, manche haben einen persönlichen Bezug, andere weisen mythische Züge auf. Im Laufe der Pilgerwanderung und durch den Austausch über die gehörten Geschichten verändern sich die Frauen. Vorurteile lösen sich auf, sie kommen sich näher, lassen ein Teil von sich zurück und finden neue Wege. 

    Die Landschaftsbeschreibungen und historischen Hintergründe runden diesen Roman ab. Obwohl die Geschichte zu Beginn etwas traurig ist, hat Kim Wright einen ganz besonderen Erzählstil, der mit einer angenehmen Prise Humor durchsetzt ist. Man bekommt Lust sich auf den Weg nach Canterbury zu machen.

  16. Cover des Buches Melmoth (ISBN: 9783847906643)
    Sarah Perry

    Melmoth

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Helen ist eher der Einzelgängertyp. In Karel und seiner Frau hat aber auch sie Freunde. Karel ist es auch der sie in die Geschichte mit Melmoth hineinzieht, nachdem er von seinem verstorbenen Bibliotheksfreund J.A.Hofmann ein Manuskript "erbt".
    Und damit beginnt für Helen eine Zeit des Gefühls verfolgt zu werden, auf der Suche nach Melmoth.

    Ich habe mir das Buch aus dem Prämienshop geholt, da mich der Klappentext direkt neugierig gemacht hat und es so viele gute Rezensionen bekam.
    Als es bei mir ankam habe ich mich sofort in das wunderschöne Cover verliebt.
    Leider muss ich sagen das dies aber auch das einzige blieb in was ich mich verliebt habe.
    Mit der Geschichte wurde ich leider gar nicht wirklich warm. Es war mir sehr düster und auch tragisch.
    Viele verschiedene Menschen werden hier mit ihrem Leben und ihren eventuellen Sünden beschrieben.
    Da wird vieles angesprochen was den Menschen ausmacht. Neid, Gier, Mißgunst,... Und über allem schwebt Melmoth die über die Welt wandelt um nach den Menschen zu suchen die sie erretten könnte.

    Ich habe mich ehrlich durch das Buch durchgekämpft. Immer wieder kamen Passagen die mich wieder schneller lesen ließen so dass ich dachte: Ja, jetzt habe ich es geschafft, jetzt wird es interessant. Aber leider waren es nur kleine Strohfeuer und ich kam bis zum Schluss nicht wirklich mit der Geschichte klar.

    Helen war mir nicht recht greifbar. Die Menschen um sie herum waren viele, die aber nicht wirklich mit ihr zu tun hatten, aber auch zur Geschichte beitrugen.
    Viel düsteres, harte Zeiten, Jammertäler und ergreifende Geschichten wechselten sich hier ab und ich kam leider nie wirklich richtig rein und könnte nicht genau sagen was mir das Buch nun vielleicht an Inhalt weitergeben wollte. Es war mir vielleicht einfach zu künstlerisch und ich fühlte mich wie bei Hurz von Hape Kerkeling. Ich habe es dann wohl leider einfach nicht verstanden.

  17. Cover des Buches Schattenspiel (ISBN: 9783442377329)
    Charlotte Link

    Schattenspiel

     (309)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Ich bin großer Fan von Charlotte Links Büchern. Diese sind stets voller Spannung und wahre "pageturner" (dieses Wort lese ich immer öfter, ich finde es doof aber es passt gerade gut). 

    Dieses Buch von Charlotte Link ist anders, als die anderen. Ich habe bereits herausgefunden, dass es eines ihrer ersten Bücher war. 

    Die Idee des Buches ist eigentlich ganz spannend. Finde eine Handvoll ehemaliger Freunde, die alle einen Grund haben dich umzubringen. Und finde heraus, wer es war.

    Was ich nicht gelungen fand: Die Geschichten der Freunde ist viel zu langatmig. Die Gegenwart kommt zu kurz.


    SPOILER


    Die gemeinsame Vernehmung (1 Kommissar und alle Freunde) in einem Raum ist total an der Realität vorbei. Niemals würden die alle gleichzeitig vernommen werden.

    Die Täterin ist am Ende (überraschung) die letzte der Geschichten. Wie sollte es auch anders kommen. 

  18. Cover des Buches Weil ich dich liebe (ISBN: 9783492309264)
    Guillaume Musso

    Weil ich dich liebe

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    !!! als HÖRBUCH !!!

    Inhalt (LB): "Bei einem Flug von Los Angeles nach London treffen die 15-jährige Evie, die frisch getrennte Nicole und die exzentrische Milliardärstochter Alyson aufeinander. Sie kennen sich nicht und erzählen sich doch ihre Lebensgeschichten, als wären sie alte Bekannte. Im Laufe der Gespräche tun sich Abgründe auf, die allen dreien die Tragik des Lebens vorführen. Denn die Schicksale der drei Frauen sind auf dramatische Weise miteinander verbunden ... "

    Cover: Das Cover finde ich ansprechend. Es wirkt ruhig und angenehm durch das helle blau und als einzigen Eyecatcher neben der Schrift die Blumen oben, welche ich wirklich schön finde. Zu dem Inhalt weiß ich nicht, ob ich es so passend finde.

    Sprecher: Johannes Steck hat eine wirklich sehr angenehme Stimme. Männlich, aber nicht zu tief, ruhig, aber nicht zu langsam. In diesem Hörbuch höre ich ihm gerne zu und werde auch gerne wieder ein von ihm besprochenes Hörbuch hören.

    Charaktere: Man lernt in dieser Geschichte verschiedene Charaktere kennen: Evie, Nicole, Alyson, Connor und Mark. Von den Charakteren muss ich sagen, dass mir Evie und Connor am sympathischsten waren. Nicole lernt man doch nicht so sehr kennen, mit Alyson konnte ich nicht wirklich warm werden und mit Marks Denkweise/Verhalten kam ich des Öfteren auch nicht ganz zurecht, weshalb ich nicht sehr mit ihm sympathisierte.

    Meinung: In der Geschichte wird sowohl in verschiedene Zeiten als auch verschiedene Charaktere gesprungen. So erfährt man genau wie was wann wem widerfahren ist. Diese Abwechslung macht es dem Zuhörer unterhaltsam und kurzweilig. Man möchte wissen, wie die ganzen Personen zusammengehören bzw. zusammengeführt werden und auch was hinter allem steckt. Ich wollte die Geschichte/Vergangenheit der Charaktere kennen lernen und habe diese von der Person selbst oder durch Gespräche mit anderen erfahren. Es ist wirklich interessant, unterhaltsam, spannend und ich kann die Geschichte jedem (als Hörbuch) empfehlen.

  19. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (508)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  20. Cover des Buches Eine wundersame Weihnachtsreise (ISBN: 9783548287744)
    Corina Bomann

    Eine wundersame Weihnachtsreise

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Kirschkompott

    Das Buch Eine wundersame Weihnachtsreise von Corina Bomann hat mir durchgehend gut gefallen, so gut dass ich dieses Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Im Buch geht es um Anna die eigentlich mit Weihnachten nicht besonders viel anfangen kann und die sich hauptsächlich wegen ihres Bruders Jonathan auf eine Zugreise nach Berlin begibt um dort das Weihnachtsfest mit ihrer Familie zu verbringen. Diese Reise verläuft aber ganz anders als geplant. Das Buch hat mich begeistert zurückgelassen und daher vergebe ich gerne 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Sommer in Maine (ISBN: 9783833309519)
    J. Courtney Sullivan

    Sommer in Maine

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Radi

    Dieser Roman ist der dritte der Autorin und leider derjenige, der mir bisher am wenigsten gefallen hat. 

    Ich finde es beeindruckend, wie empathisch Sullivan die unterschiedlichsten Charaktere beschreiben kann. Sie scheint sich in nahezu jede Person hinein versetzen zu können. Und das obwohl ihre Figuren eine Bandbreite an Persönlichkeiten abdecken können. Es geht zum Beispiel von tief religiös bis hin zu atheistisch, und dabei lässt sie jede Rolle ihren Glauben auch noch individuell interpretieren und ausleben. Wirklich toll!

    Wie ich es aus all ihren Büchern bisher kenne, wird dieser Roman aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Normalerweise finde ich immer eine Person, mit der ich mich ein wenig identifizieren kann. Diesmal leider nicht. Stattdessen waren diesmal sehr unsympathische und eine sterbenslangweilige dabei. Es ist bewundernswert, wie sich Sullivan in die Puppenhaus bauende Hausfrau hineinversetzen kann. Trotzdem brachten diese Abschnitte einige Längen mit sich. 

    Außerdem störte mich an diesem Roman, dass Alice Geschichte zu krass und detailliert erzählt war. Am Ende wurde es mir dafür zu versöhnlich und schon fast kitschig. 

    J. Courtney Sullivan ist weiterhin eine Autorin, die ich mag. Aber es gibt andere Bücher von ihr, die ich eher empfehlen würde.


  22. Cover des Buches Freiheit (ISBN: 9783499252549)
    Jonathan Franzen

    Freiheit

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Es ist das Lieblingsbuch meines Bruders und wurde mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen. Doch trotz des großartigen Erzählstils, konnte mich der Roman nicht überzeugen. Es passiert so wenig, dass ich jetzt nicht mal sagen könnte, worum es eigentlich geht. Ehrlich gesagt, habe ich mich schrecklich gelangweilt!
  23. Cover des Buches Nachts (ISBN: 9783351036140)
    Mercedes Lauenstein

    Nachts

     (52)
    Aktuelle Rezension von: nonostar

    Eine junge Frau geht nachts durch die Straßen von München auf der Suche nach beleuchteten Fenstern. Vor manchen bleibt sie stehen, fragt sich, wer dort wohnt und klingelt schließlich um die Geschichte der Menschen zu erfahren. Warum sind sie noch wach, was verbinden sie mit der Nacht und was hat sie zu diesem Punkt in ihrem Leben geführt?

    Mercedes Lauenstein hat eine sehr berührende Sprache udn ich habe mir viele tolle Sätze markeirt, die mich immer wieder unerwartet getroffen haben. Gleichzeitig blieben die Figuren aber auch seltsam auf Distanz, ich konnte sie nicht richtig greifen und kaum war die Frau aus der Wohnung gegangen, hat man die Figuren schon wieder vergessen. Sie erzählt von ihren Streifzügen wie in einer Art Tagebuch, sie hält die Geschichten, die sie findet fest und lässt den Leser daran teilhaben. Doch es fühlt sich an, als würde man nur winzig kleine Ausschitte aus dem Leben der anderen sehen, was ja auch irgendwie der Fall ist. Die Erzählerin lernt niemand richtig kennen, sie ist nur eine Begegnung unter vielen, ein Gesicht das vorbei zieht im Lauf des Lebens. Und so geht es am Ende leider auch dem Leser. Man erhascht einen Blick durch's Fenster aber man wird nicht hereingebeten um am Geschehen teilzuhaben. So hatte ich manches Mal das Gefühl ein Bild zu betrachten, ohne es richtig fassen, richtig verstehen zu können.

    Auch über die junge Frau erfährt man nur sehr wenig. Warum ist sie unterwegs, was treibt sie an? Erst ganz am Ende bekommt man eine leise Ahnung, was ihr Leben ausmacht.

    Man kann jede dieser Begegnungen für sich lesen, sie stehen alleine und nur die Erzählerin fungiert als Bindeglied. Dabei sind die Geshcichten allerdings oft nur wenige Seite lang, was mich immer etwas daran hindert, einen richtigen Lesefluss zu bekommen. Kaum meint man, die Person gegenüber richtig zu sehen, ist es auch schon wieder vorbei und sie verschwindet in der Dunkelheit der Nacht.

    Mercedes Lauenstein hat mich mit ihrer berührenden Sprache begeistert aber alles in allem blieben mir die Figuren und ihr Leben leider zu distanziert.

  24. Cover des Buches Am Strand (ISBN: 9783257237887)
    Ian McEwan

    Am Strand

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Edward Mayhew und Florence Ponting, beide 22 Jahre alt, sind frisch verheiratet und befinden sich nun in einem Landhaushotel am Strand von Chesil Beach an der Küste von Dorset, wo sie ihre Hochzeitsnacht und die Flitterwochen verbringen möchten. Sie sind zwar sehr verliebt, haben aber (man schreibt das Jahr 1962) noch keinerlei sexuelle Erfahrung. Entsprechend nervös sitzen sie in ihrer Suite beim Abendessen und machen sich die unterschiedlichsten Gedanken, wie es nun weiter gehen wird. Darüber sprechen können sie nicht, es fehlen ihnen die Worte. Während Edward stark erregt ist, macht sich bei Florence Panik breit. Sie ahnt, sie wird sich vor dem was nun kommen wird ekeln, möchte aber Edward keinesfalls enttäuschen. Edward hingegen hat bestimmte Vorstellungen, weiß diese jedoch nicht richtig anzuwenden. So steuern sie auf ein Desaster zu, das ihr Leben für immer verändern wird …

    Ian McEwan wurde 1948 in Aldershot/England geboren. Er studierte Englische Literatur an der Universität Sussex, besuchte Kurse für kreatives Schreiben und machte seinen Master an der University of East Anglia in Norwich. Seine Masterarbeit bestand aus einer Reihe von Kurzgeschichten, die später unter dem Titel „First Love, Last Rites“ veröffentlicht wurden. McEwan schrieb zahlreiche erfolgreiche Romane, die auf den Bestsellerlisten landeten und für die er mehrere englische Literaturpreise erhielt. Heute lebt er in London.

    Wie häufig in den Büchern McEwans geht es auch in „Am Strand“ um zwischenmenschliche Beziehungen, um tragische Verwicklungen, fatale Irrtümer und schicksalhafte Missverständnisse. Beinahe minuziös schildert uns der Autor die dramatischen Geschehnisse in der Hochzeitsnacht, immer wieder unterbrochen von zeitlichen Rückblenden und von gedanklichen Erinnerungen der Protagonisten. So erhalten wir Einblick in ihr Seelenleben und ihre Gefühlswelt, erfahren von ihren Hoffnungen und Wünschen und von Erlebnissen in ihrer Kindheit. Dabei wird dem Leser allmählich bewusst, dass Florences Widerwille gegen alles sexuelle wohl auf ein traumatisches Erlebnis mit ihrem Vater zurückzuführen ist. Am nächtlichen Strand findet dann eine Aussprache mit gegenseitigen Vorwürfen statt, die jedoch wiederum missverständlich endet. Mehr soll hier nicht verraten werden!

    Fazit: Ein großartiges Buch, beinahe ein Kammerstück, das aufwühlt und sehr nachdenklich macht.

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