Bücher mit dem Tag "lebenshilfe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebenshilfe" gekennzeichnet haben.

545 Bücher

  1. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    Ich habe erst 2x das Hörbuch gehört bevor ich dann das Buch gekauft habe. Und ich bereue es absolut nicht!!!


    Dieses Buch ist das erste Buch in dem ich markiert und Post its eingeklebt habe. 

    Es ist ein Angenehmer leichter Schreibstil und das schmale Buch ist schnell gelesen.

    Sowohl ich, als euch eine gute Freundin haben jetzt Angefangen die Anleitung Schritt für Schritt umzusetzen. Und erstaunlicher Weise funktioniert es wirklich! 


    Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung! Und es macht mich Glücklich! 

  2. Cover des Buches Wir von der anderen Seite (ISBN: 9783550200373)
    Anika Decker

    Wir von der anderen Seite

     (191)
    Aktuelle Rezension von: LoveLy_Ivii

    "Ich hatte immer Angst. Als Kind vor dem Sterben. Als junge Frau davor, beim Sterben zu merken, dass ich mein Leben vertan habe. Dann davor, mein Leben zu vertun und zu sterben." 


    Es passiert etwas unvorhersehbares und plötzlich liegt Rahel im künstlichen Koma. Als sie erwacht muss sie alles neu lernen und sich zurück ins Leben kämpfen.

    Eine gefühlvolle und humorreiche Geschichte über das Leben und niemals aufzugeben egal wie aussichtslos sich es in dem Moment anfühlt.

    Die Geschichte baut sich langsam auf und die Autorin schafft es einem direkt in die Geschichte zu ziehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach und flüssig und zieht sich das ganze Buch hin. Außerdem ist alles schön detailreich beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Emotionen jedes einzelnen Protagonisten beschreibt die Autorin sehr gut und Gefühlschaos ist vorprogrammiert, Ich habe gelacht, mich aufgeregt und ein paar Tränen vergossen. Rahel ist sehr vorhersehbar und ich denke viele von uns können sich mit ihr identifizieren zumindest einige ihrer Gedankengänge. Alle Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und zusammen mit der Geschichte vermitteln diese eine ziemliche Wohlfühloase. Nichts ist weit hergeholt sondern absolute Realität auch wenn diese Geschichte reine Fiktion ist, denn die Autorin hat viele ihrer persönlichen Erfahrungen mit eingebracht.

    Kann ich absolut empfehlen für jeden der tiefgehende Geschichten mag und nichts gegen einer Schippe Humor haben. 

  3. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.795)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist einfach toll gestaltet. Der Titel auf blauem Hintergrund erscheint mir wie der Blick in den Himmel.
    Die Protagonisten sind sehr detailliert, bildhaft und lebendig beschrieben.
    Von der ersten Seite an hat mich dieser berührende Roman gefesselt und wie Holly habe ich mit geweint und gelacht, mit gefeiert und getrauert.

    In einem wunderbaren und einfühlsamen Sprachstil, dem auch Humor nicht fehlt hat die Autorin hier eine berührende Idee perfekt in Worte gefasst und mich einfach gefesselt und mitgerissen.
    Die ganze Zeit habe ich darüber nachgedacht wie es mir ginge und ob ich einen Neuanfang wagen würde, hätte mir das Schicksal so übel mitgespielt.
    Es war aber auch wunderbar, wie dieses Buch von Freundschaft spricht, den Mutter und Tochter Konflikt gekonnt ins Bild rückt und uns alle in zauberhafter Art und Weise an diesem ersten Trauerjahr von Holly hat teilhaben lassen, ohne die Phasen des Trauerns dabei unerwähnt zu lassen, was dem Buch auch eine gewisse Tiefe verleiht.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben vor allem für Liebhaber großer Emotionen.
    Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt.

  4. Cover des Buches Der Elefant, der das Glück vergaß (ISBN: 9783778782514)
    Ajahn Brahm

    Der Elefant, der das Glück vergaß

     (77)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Die Glückszahl 108 tritt in diesem Büchlein nur bedingt in Kraft - ich konnte mit den meisten wahren oder auch erfundenen Geschichten, Anekdoten o.ä. nicht sehr viel anfangen. Als verschwendete Zeit würde ich die Lektüre allerdings nicht bezeichnen - 2,5 Sterne aufgerundet.

  5. Cover des Buches Die Fettlöserin (ISBN: 9783499631160)
    Nicole Jäger

    Die Fettlöserin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sam1980

    Wer hier nach Diätrezepten sucht ist falsch. Wer lachen, leben und mitfühlen mag, der sollte Nicoles Abnehm-Weg  lesen.
    Ich fand das Buch von Anfang bis Ende mehr als unterhaltsam und wunderbar geschrieben. Man fühlte sich mitgenommen und in der Problematik verstanden.
    Dieses Buch macht Mut das eigene Gewicht selbst in die Hand zu nehmen oder es auch einfach sein zu lassen, wenn man meint dass man auch so schön sein könnte.

  6. Cover des Buches Komm, ich erzähl dir eine Geschichte (ISBN: 9783596521715)
    Jorge Bucay

    Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Eine interessante Form der Therapie die "der Dicke" beim Protagonisten anwendet. Ob der Protagonist etwas mit den Geschichten anfangen kann oder anfängt, ist ihm alleine überlassen. 

    Allemal sind die Geschichten, die "der Dicke" erzählt auch schön anzuhören. Man kann sie auf sich selbst übertragen oder nur als kurzweilige Unterhaltung genießen.

    Gefällt mir. Würde ich nicht jedem empfehlen, aber für Freunde vorlesen.

  7. Cover des Buches Das Bild (ISBN: 9783453436879)
    Stephen King

    Das Bild

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Detox

    King hat seine Romane "Das Bild" sowie "Schlaflos" sehr kritisch bewertet, sie gar als unbeholfene Versuche, wie am Reißbrett entworfen, bezeichnet - nun, was "Das Bild" angeht, muss ich ihm zumindest teilweise Recht geben (anders als bei "Schlaflos", das ich sehr gelungen fand).

    Als jemand, der fast alle Bücher von King gelesen hat, habe ich lange einen Bogen um Rose Madder gemacht - nicht zuletzt wegen der Selbstkritik des Autors; aber auch weil ich mich an eine Kurzgeschichte von King erinnert fühlte (Der Straßenvirus zieht nach Norden) und ich die Idee der Interaktion eines Bildes mit der Realität bzw. des Bildes als Tor zu einer anderen Welt schon reichlich ausgelutscht fand. Aber der König des Horrors muss wohl auch diese ausgetretenen Pfade bewandern und er hat es keineswegs schlecht gemacht. Im Vordergrund steht nämlich gar nicht so sehr das Bild, sondern die (Ehe-)Hölle, welche die Rose durchmachen muss. Ihr Mann ist einer der brutalsten Schurken, die King je gezeichnet hat.

    Rosies Flucht ist noch unterhaltsam bis spannend, die Zeit, als sie in der neuen Stadt Fuß fasst und die neue Liebe kennen lernt, zieht sich für den Leser aber doch als recht ereignislos hin. Die Spannung kehrt mit ihrem wahnsinnigen Noch-Ehemann zurück, der eine Spur von Blut und Gewalt hinterlässt ... ja, und dann wäre da noch das Bild bzw. die Welt darin. Über sie erfahren wir nicht viel, mir war es zu wenig. Ein paar Andeutungen und Verweise auf den Dunklen Turm sind für Kenner zwar ganz nett, ändern aber nichts daran, dass diese Welt ziemlich flach bleibt. Wir haben nur zwei Protagonisten, die verrückte Rose Madder und ihre Gefährtin namens Dorca, von denen wir nur erfahren, dass sie schon sehr, sehr lange leben. Ansonsten ist das Ganze bis zum Bersten mit Symbolik aufgeladen, war für meinen Geschmack schon zu viel und wirkte in der Parallelität zwischen realer Handlung und Handlung im Bild schon arg aufgesetzt und bemüht. Vielleicht hat King das gemeint, als er vom Reißbrett sprach.

    Fazit: ein solider, trotz einiger Längen durchaus unterhaltsamer Mystery-Horror-Thriller, für King's Verhältnisse aber kein herausragendes Werk, kein Muss, eher was für Fans und "Sammler", die auch der Vollständigkeit halber lesen.

  8. Cover des Buches Der gute Psychologe (ISBN: 9783442747917)
    Noam Shpancer

    Der gute Psychologe

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Eine etwas andere Geschichte aus der Sicht eines Psychologen der selbst nicht wenige Probleme in seinem Privatleben hat.
    Neben einem Lehrauftrag an der Abendschule für Pschologiestudenten empfängt der Psychologe tagsüber diverse Patienten, darunter eine Stripteastänzerin die wegen Angstattaken nicht mehr auftreten kann......

    Der Roman vermittelt ganz nebenbei Wissen, gibt Einblick in die Arbeit eines Therapeuten und so manches mal entlockt es auch ein Schmunzeln.
    mir hat es sehr gut gefallen

  9. Cover des Buches The Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life (ISBN: 9780062457714)
    Mark Manson

    The Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life

     (46)
    Aktuelle Rezension von: jk14

    English translation is at the bottom.


    Gleich zu Beginn: Das Buch ist nicht für jeden was. Es wird auf alle Fälle Leute geben, die sich dadurch angegriffen fühlen werden und nicht verstehen werden, dass das eigentlich das Ziel des Buchs ist.

    Von den alten Grichen (u.a. Aristoteles) über die alten Römer (u.a. Cicero & Lukrez) bis hin zu moderneren Philosophien und Strömungen (u.a. Nihilismus) und sogar Aspekte verschiedener Religionen (v.a. Buddismus) werden hier mit einander vermischt. Sowohl die Philosophien der Stoa als auch die Epikurs werden indirekt angesprochen und verarbeitet. Und das auf deutlich direktere Art, als Philosophen es normaler Weise machen.

    Wer sich mit den oben genannten Bereichen auskennt oder zu mindest schon mal was davon gehört hat, wird bei Überschriften wie "Choose Your Struggle", "The Value of Suffering" oder "...And Then You Die" hellhörig werden. Daher ist das Buch in gewissen Zügen mehr eine Neuauflegung dieser Konzepte, die aber durch eigene Erfahrungen des Autorens und aktuellen Beispielen verständlicher gemacht werden.

    Die Idee des Disappiontment Pandas ist geniall. Es bringt ein wenig Witz in ein sonst recht ernstes Thema und ganzen eine persönliche Note.

    Themen wie "You Are Not Special" oder "Victimhood Chic" werden einigen nicht gefallen, da sie sich von ihnen angegriffen fühlen werden. Niemand hört gerne, dass man der Durchschnitt ist und damit klar kommen soll. Nur wirkt es weniger wie ein Angriff auf den Leser, eher wirkt es wie eine Aufforderung sich selbst zu fragen, in welchen Relationen man sich selbst mit anderen setzt.

    Mir hat das Buch gefallen, da es zum Nachdenken anregt. Viele Idee und Konzepte sind so direkt präsentiert, dass eine Auseinandersetzung kaum zu vermeiden ist.

    Daher würde ich das Buch auch nur Leuten empfehlen, die dazu bereit sind sich selbst und ihr Leben in Frage zu stellen. Es ist kein Buch das einem durch die Blume sagt, was sich verbessern lässt, es ist ein schonungslos ehrliches Buch, das dir sagt, dass du nichts besonderes bist und keine deiner Sorgen so wichtig sind wie du denkst.


    Right from the start: the book is not for everyone. In any case, there will be people who will feel offended by this and will not understand that that is actually the aim of the book.

    From the ancient Greeks (including Aristotle) to the ancient Romans (including Cicero & Lucretius) to more modern philosophies (including nihilism) and even aspects of different religions (especially Buddism) are mixed together here. Both Stoic and Epicurus philosophies are addressed and processed indirectly. And in a much more direct way than philosophers normally do.

    Anyone who is familiar with the topics above or at least has heard of them will pay attention to headlines such as "Choose Your Struggle", "The Value of Suffering" or "...And Then You Die". Therefore, in certain aspects, the book is more of a reinterpretation of these concepts, but made more understandable through the author's own experiences and current examples.

    The idea of the Disappiontment Panda is ingenious. It brings a bit of wit to an otherwise fairly serious subject and adds a personal touch to the whole thing.

    Topics like "You Are Not Special" or "Victimhood Chic" will not appeal to some, as they will feel offended by them. Nobody likes to hear that you are average and that you should be able to deal with it. Only it seems less like an attack on the reader, more like an invitation to ask yourself how you relate to others.

    I liked the book because it makes you think. Many ideas and concepts are presented so directly that thinking about it can hardly be avoided.

    Therefore, I would only recommend this book to people who are willing to question themselves and their lives. It's not a book that tells you nicely what can be improved, it's a brutally honest book that tells you that you're nothing special and that none of your worries are as important as you think they are.
  10. Cover des Buches Wer im Himmel auf dich wartet (ISBN: 9783793424109)
    Mitch Albom

    Wer im Himmel auf dich wartet

     (79)
    Aktuelle Rezension von: junia

    Wie kam ich zu diesem Buch?

    Durch Zufall wurde ich auf den Autor aufmerksam. Es ist das zweite Buch von Mitch Albom, das ich gelesen habe. Nachdem dieses hier dann einige Zeit auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen.


    Um was geht’s?

    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Ich dachte im ersten Moment, es handle sich um die Neuauflage eines von mir bereits gelesenen Buchs des Autors, aber dann stellte ich fest, dass die Handlung (trotz Parallelen und Überschneidungen) eine andere ist, ebenso berührend schön und traurig zugleich. Es beginnt mit dem Lebenscountdown von Annie. Der Leser erhält sensible Rückblicke in Annies Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben, in Situationen und Erlebnisse, die sie geprägt haben. Im Himmel trifft Annie fünf Personen, die sie und ihr Leben bewusst oder unbewusst beeinflusst haben. Da es auch um das Ereignis im Vergnügungspark geht, ist die Idee nichts neues, im Prinzip das gleiche Gerüst, nur aus einer anderen Perspektive. Die gesamte Story ist spannend aufgebaut und hatte einige für mich überraschende Wendungen.


    Wie ist es geschrieben?

    Es handelt sich um den 2. Teil einer unabhängig voneinander zu lesenden Reihe, und ich hatte keine Probleme, wieder in die Geschichte einzutauchen. Das Buch kann aber sicher auch problemlos ohne Vorwissen gelesen werden, auch wenn die Bücher schon zusammengehören, denn Annie trifft auf Eddie, den Protagonisten aus „Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen“. Eine Zusammenfassung der relevanten Geschehnisse gibt's aber auch im Text. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, aber auch kurz und prägnant, schwer zu beschreiben, irgendwie direkt, aber ausführlich genug, um sich alles hautnah vorstellen zu können. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Angenehm kurze Abschnitte verleiten dazu, eben mal schnell nuuur einen noch zu lesen.


    Wer spielt mit?

    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.


    Mein Fazit?

    Das Buch hat mir auch als nicht sonderlich spiritueller Mensch sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.

  11. Cover des Buches Regenbogentänzer (ISBN: 9783426515501)
    Nicole Walter

    Regenbogentänzer

     (39)
    Aktuelle Rezension von: parden

    HÄTTE POTENTIAL GEHABT...

    Was ist es, das das Leben lebenswert macht? Für den alten Alfons sind es seine Saalflugzeuge, so zart und zerbrechlich, dass sie eigentlich nur in geschlossenen Räumen fliegen können. Milena kann ihn gerade noch daran hindern, sich von einer Brücke in die Isar zu stürzen, als sein Flugzeug eine Bruchlandung erleidet und im Fluss unterzugehen droht. Dabei würde sie selbst gern springen, jetzt, wo ihre Karriere als Tänzerin vorbei ist. Stattdessen bringt sie Alfons zurück in das Regenbogenhaus. Und lernt dort wundervolle Menschen kennen: Menschen, die allein nicht in der Welt zurechtkommen und die doch wissen, was das Leben lebenswert macht.  (Klappentext)

    Für Milena war es stets das Tanzen, das sie erfüllte und von dem sie glaubte, dass sie nie darauf verzichten könnte. Doch mit Mitte 30 war ihre Karriere aus gesundheitlichen Gründen plötzilch von einem Tag auf den anderen vorbei. Seither steht Milena vor dem Nichts. Es gibt nichts, das ihren Tagen Halt gibt, sie hat keine andere Ausbildung als das Tanzen, keinen Job in Sicht, und der einzige regelmäßige Termin ist der hoffnungslose Gang zum Arbeitsamt. Und nun hat sie ihre Miete seit Monaten nicht gezahlt und droht deshalb auch noch auf der Straße zu landen.

    Das ist die Ausgangssituation des Romans, und dann lernt Milena zufällig Alfons kennen, der versucht, ein Saalflugzeug von einer Münchner Brücke aus fliegen zu lassen. Milena hat die Befürchtung, dass Alfons einer der zahlreichen Selbstmordkandidaten sein könnte, die jährlich von dieser Brücke in den Tod springen. Deshalb spricht sie ihn an und begleitet ihn schließlich nach Hause, nur um ganz sicher zu gehen. So kommt sie erstmals zum Regenbogenhaus und lernt auch einige der anderen Bewohner:innen kennen. Bewohner:innen einer offenen Wohngruppe für psychisch Erkrankte, die allein nicht in der Welt zurechtkommen.

    Das Kennenlernen und Aufeinanderzugehen Milenas und der Bewohner:innen sowie des Personals, v.a. des Psychiaters Phil, der das Regenbogenhaus einst gegründet hat, nimmt schließlich einen Großteil des Romans ein. Zwischenmenschliche Verstrickungen spielen hierbei ebenso eine Rolle wie die Besonderheiten einzelner psychischer Erkrankungen und Milenas persönliche Entwicklung. Denn auch Milena hat einige Probleme, die sie schon viel zulange zu verdrängen versucht hat. So kann ein zukunftgerichtetes Leben nicht wirklich funktionieren.

    Die Botschaft des Romans ist rasch klar. Toleranz und Offenheit gegenüber psychischen Erkrankungen und Abbau von Vorurteilen, dazu der Appell, im eigenen Leben aufzuräumen und alte Themen zu bearbeiten und zu einem wie auch immer gearteten Ende zu bringen, damit dann endlich freier Platz ist, um unbelastet in die Zukunft zu schauen. Sich selbst und andere so akzeptieren, wie man nun einmal ist. Diese Botschaften begrüße ich durchaus, und das zeigt auch auf, welches Potential dieser Roman gehabt hätte. Hätte.

    Was aber hat mich gestört? Zum einen war hier vieles nicht glaubwürdig (häufiges Ignorieren der Schweigepflicht, die Psychologin ordnet in einer Krise eine Spritze an, was eigentlich nur der Psychiater darf, vieles wirkt eher wie Küchenpsychologie denn professionell u.a.m.). Und zum anderen wirkte der Hauptcharakter auf mich trotz seiner allmählichen Entwicklung durchgehend und unerträglich unsympathisch. Milena bezieht alles gegen sich, pampt ständig rum, überreagiert, badet in Selbstmitleid, lehnt die Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal ab, als sie ohne Ausbildung tanztherapeutische Stunden geben will, wirkt egozentrisch, arrogant und überheblich, hat dabei das Unglück für sich gepachtet - ach, ich höre lieber auf. Weshalb Milena hier gleich zweimal eine Liebe begegnet, erschließt sich mir jedenfalls nicht.

    Für mich war das ein Möchtegern-Lebensklug-Roman mit besagten und erkennbaren Botschaften, die thematisch jedoch sehr schwach umgesetzt wurden und dadurch wie Plattitüden wirken. Wirklich schade!


    © Parden

  12. Cover des Buches True Lovers - Dirty Dancer (ISBN: 9783492061186)
    Lauren Rowe

    True Lovers - Dirty Dancer

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Wedekind1

    Reihenzugehörigkeit
    Das ist der 2.Teil der "True Lovers"-Reihe, bei der man die Bücher unabhängig von einander lesen kann (aber es kann passieren, dass man sich dann an manchen Stellen spoilert).


    Inhalt
    In dem Teil geht es um den Morgan-Bruder Keane. Keane ist ein sehr attraktiver und ebenso selbstverliebter Stripper. Dieser Frauenschwarm soll sich nun bei einer Fahrt nach L.A. das Auto mit einer Filmstudentin teilen, um seinem Bruder einen Gefallen zu tun. Seine Roadtripgefährtin Maddy ist vermutlich die einzige Frau, die sich nicht so leicht von ihm beeindrucken lässt, was Keanes inneren Ehrgeiz weckt. Doch während ihres gemeinsamen Roadtrip, müssen sie beide feststellen, dass zwischen ihnen etwas ist... Doch wird dies funktionieren, wo doch Keane der Draufgänger und Maddy der Beziehungsmensch ist?


    Meine Meinung
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Keanes sexistische Bemerkungen und seine häufig sexuellen Gedankengänge waren anfangs etwas anstrengend, ebenso seine unglaublich selbstverliebte Art. Dennoch konnte ich ihm gegenüber im Laufe des Buches Sympathie empfinden. Maddy wird anfangs sehr schüchtern beschrieben, was ich nie so gesehen habe. Dennoch ist sie an sich ein sympathischer Charakter und man erfährt im Laufe des Buches einiges über ihre Vergangenheit. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich spannend, da Maddy ja am Anfang nicht gerade begeistert von Keane war. Dennoch hat sich zwischen ihnen etwas entwickelt... Zwischen ihnen gab es auch einige Liebesszenen, die für Leute, die eher ungern erotische Szenen haben Büchern haben, ungeeignet wären.

    Fazit
    Im Großen und Gabzen hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich mochte die Roadtrip-Atmosphäre sehr. Auch die ganze Morgan-Familie habe ich mit diesem Band mehr in mein Herz geschlossen und freue mich darauf, mehr über die Brüder zu lesen!💕
    5/5⭐

  13. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Npk711

    Ein Buch, welches mir sehr geholfen hat. 

  14. Cover des Buches Regeln für einen Ritter (ISBN: 9783462049336)
    Ethan Hawke

    Regeln für einen Ritter

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der bekannte Schauspieler Ethan Hawke hat ein neues Buch geschrieben. Der Titel: “Regeln für einen Ritter“. Ich muss gestehen ich habe seine beiden Romane nicht gelesen, ich konnte mir nicht vorstellen, dass mich diese begeistern werden, haben mich auch von der Thematik her nicht angesprochen. Doch sein drittes Buch “Regeln für einen Ritter”, herrlich gewandet in einem edlen und anmutigen Leinenumschlag mit güldener Schrift versehen, sprang mir sofort ins Auge. Auch das Format – klein und handlich – finde ich formidabel. Und die zauberhaften und sehr passenden Illustrationen von Ethan Hawkes Ehefrau Ryan Hawke harmonisieren wundervoll mit dem sehr intensiven Text.

    Worum geht es in diesem Buch? Der Ritter Sir Thomas Lemuel Hawke, ein Vorfahre von Ethan Hawke, dessen Brief sich seit seinem Fund 1970 im Keller der Urgroßmutter noch immer im Besitz der Familie Hawke befindet, steht kurz vor der Schlacht von Slaughter Bridge im Jahr 1483 in Cornwall. Die Angst, er könnte diese nicht überleben, raubt ihm den Schlaft und so schreibt er einen Brief an seine vier Kinder, in dem er ihnen die Werte eines guten Menschen und Ritters nahe bringen möchte.

    Das zarte Büchlein hat es wahrlich in sich: 20 Regeln – nicht nur für Ritter – finden sich darin. Sir Thomas gelingt es, seine Lebensweisheiten sehr feinsinnig und lebendig zu vermitteln.

    “Schaffe Zeit für dich. Wenn du Klarheit und Weisheit des Geistes suchst, ist Stille ein hilfreiches Werkzeug. Die Stimme deiner Seele ist leise und nicht zu hören, wenn sie sich gegen andere durchsetzen muss. Genauso wie es unmöglich ist, sein Spiegelbild in aufgewühltem Wasser zu sehen, so ist es mit der Seele. In der Stille können wir die Ewigkeit spüren, die in uns schlummert.” (Seite 19)

    Untermalt werden die 20 Regeln mit persönlichen Lebenserfahrungen, die sich wie kleine Fabeln lesen – herrlich!

     

    Fazit: Ein zauberhaftes, kleines Büchlein mit sehr viel Wirkkraft und nachdenklich stimmenden, liebevoll geschriebenen Texten. Absolut empfehlenswert und ein echter Hingucker in jedem Bücherregal!!

  15. Cover des Buches Die Romantherapie (ISBN: 9783458360353)
    Traudl Bünger

    Die Romantherapie

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Alais
    Dieses Buch ist ein echtes Gemeinschaftswerk: ursprünglich geschrieben von Ella Berthoud und Susan Elderkin, von Traudl Bünger um einige lebenswichtige deutsche Autoren ergänzt und ins Deutsche übersetzt von Katja Bendels und Kirsten Riesselmann.
    Vorgestellt werden passende Lektüren bei körperlichen Leiden („Schwitzen“ etc.) und seelischen Leiden (besonders nützlich fand ich: „Dinnerpartys, Angst vor“), Eigenschaften („Superheld, einer sein wollen“ etc.) und Lebenslagen (beispielsweise „Vaterschaft“), die zwar nicht unbedingt behandlungsbedürftig sind, aber ggf. einen erhöhten Beratungsbedarf mit sich bringen, sowie typischen Leseleiden („Buchkäufe, zwanghafte“ etc.). Dies geschieht zwar meistens mit einem Augenzwinkern, doch die Liebe der Autoren zu Büchern und ihr Glaube an deren heilsame Wirkung zeigen sich deutlich.
    Der Aufbau dieses Buches als alphabetisches Nachschlagewerk lädt dazu sein, sich vor allem die Tipps zu den Themen anzusehen, die für den Leser gerade relevant sind, aber es lohnt sich auch, das Buch von vorn bis hinten durchzulesen. Auf diese Weise konnte ich auch jenseits meines akuten Bedarfs viele interessante Buchtipps entdecken und fast vergessene Lieblingsbücher wiederentdecken, bei manchen Büchern hingegen, die ich eigentlich schon immer mal lesen wollte, besser verstehen, warum mir bisher der kleine nötige Rest an Motivation fehlte, und den herrlichen, manchmal etwas schwarzen Humor der Autoren genießen (beispielsweise wird unter dem Stichwort „Aus dem Fenster fallen“ vorgeschlagen, unter „Alkoholsucht“, „Drogenkonsum, übermäßiger“, „Heimwerken“ und „Krankenhausaufenthalt“ nachzuschlagen).
    Zur Behandlung der äußeren Hülle von Büchern haben die Autoren im Übrigen eine etwas eigenwillige Ansicht, die manche (und teilweise auch mich) entsetzen mag, diese Konzentration auf den Inhalt der Bücher finde ich aber andererseits auch sehr sympathisch.
    „Die Romantherapie“ ist ein amüsanter und nützlicher Begleiter in vielen verschiedenen Lebenslagen – birgt allerdings die Gefahr, dass man wie ich nach dem Lesen eine weitere lange Liste von Büchern hat, die man nun unbedingt lesen möchte …
  16. Cover des Buches Männer sind auch nur Menschen (ISBN: 9783426789711)
    Nicole Staudinger

    Männer sind auch nur Menschen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    Sind Männer Menschen ??? *ggg*

    na klar ...

     

    "Männer sind auch nur Menschen"

    Untertitel: Warum es hilft, sie hin und wieder daran zu erinnern

     

    ... ist ein amüsant und natürlich schlagfertig geschrieben !!!

     

    Dass wir Frauen zusammenhalten müssen war ja schon immer klar, Nicole Staudinger bringt es in ihrem Buch auf den Punkt !!!

     

    Leseprobe:
     ========

     

    Ich weiß nur, dass mir Claudia erzählte, dass alles wie in einem schönen Traum gewesen sei. Sie blieb daheim, auf das erste Kind folgte das zweite, das Haus war das größte in der Neubausiedlung, und Claudias Aufgaben waren mit Heim, Kindern und Meinem-Mann-den-Rücken-Freihalten klar definiert. Thomas legte eine beeindruckende Karriere aufs Parkett und betonte auf jeder Abendgesellschaft, dass das ohne seine Frau nicht möglich gewesen wäre. ...

     

    Amüsant und mit jeder Menge Witz und Charme schreibt sie ihre Gedanken zum Thema auf und liegt damit - wie ich finde - richtig !!! Aber, lest selbst ...

     

    Neben allem Witz und Charme und amüsanten Beiträgen ist das Buch irgendwie die Wahrheit pur !!! und diese ist einmalig gut verpackt, liest sich daher prächtig und ist empfehlenswert für Leser/innen, die diesen Stil mögen, der mitunter ins komödiantische geht, aber viel Wahrheit und alltägliche Hilfestellungen sowie Tipps bietet, die spannend verpackt serviert werden. Thema ist das Rollenspiel zwischen Mann und Frau - Frauen erzählen, die Männern die Stern bieten, es sind dies Anekdoten aus dem Leben ganz unterschiedlicher Frauen. Ich sage nur eins: (ist aus dem Buch "geklaut": Selbst ist die Frau, denn Irren ist männlich!") *g*


  17. Cover des Buches Hygge (ISBN: 9783845823829)
    Jonny Jackson

    Hygge

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Pluspunkte: Das Design ist wunderschön! Ich liebe alle Bilder, die im Buch enthalten sind. Es wurde wirklich viel Liebe hineingesteckt, das sieht man! Auch Qualitativ ist das Buch super gut und angenehm in der Hand zu halten.

    Minuspunkte: Leider sind für mich nicht wirklich neue Tipps dabei. Das meiste kenne ich schon und so wird es wohl auch vielen anderen gehen, die sich mit dem Thema Hygge schon ein wenig auseinander gesetzt haben.

    Für jeden, der sich das erste Mal einlesen möchte ist das Buch absolut empfehlenswert. Hat man allerdings schon die ein oder andere Lektüre zum Thema durch, dann würde ich mir den Kauf eher sparen.

  18. Cover des Buches Leben lernen - ein Leben lang (ISBN: 9783451600111)
    Albert Kitzler

    Leben lernen - ein Leben lang

     (14)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks
    "Leben lernen - ein Leben lang" von Albert Kitzler erschien (gebunden, HC) 2017 im Herder-Verlag und ist ein weiteres sehr empfehlenswertes Sachbuch des Autors, der seines Zeichens eine "Schule des Lebens" namens "Maß und Mitte" betreibt, in der er Menschen unterrichtet, Seminare und Workshops hält, die sich für praktische Philosophie interessieren - und sie, so möglich, in ihr Leben integrieren möchten (weitere Infos unter www.massundmitte.de).

    "Mit Seneca das Leben meistern"; so der stimmige Wortlaut auf dem Buchrücken - und

    "Glück und Unglück liegen in der eigenen Seele - das war die einhellige Überzeugung der großen Denker der Antike. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wie immer die äußeren Umstände sind, wir können das Beste daraus machen. Je mehr uns das gelingt, umso zufriedener sind wir mit unserem Leben. (Quelle.Buchrückentext)

    Dieses Sachbuch zur praktischen Philosophie, das weitestgehend auf den Überlieferungen Senecas gegründet ist, sich jedoch auch auf andere Philosophen z.B. der griechischen Antike bezieht, ist eine philosophische Anleitung zum glücklich(er) sein. Der Autor hat es auch hier wiederum verstanden, philosophische Texte gut verständlich darzulegen und anhand eigener nachfolgender Gedanken dazu dem Leser zugänglich zu machen: Das Buch gliedert sich in IV. wesentliche Kapitel, die das Leben eines jeden Menschen umfassen und nach dem Vorwort die "Vorschule", als sog. Hauptfächer den Umgang mit der Welt, den Umgang mit sich selbst und den Umgang mit anderen (Menschen) sehr spezifisch, doch leicht verständlich behandeln.Im Anhang erfolgen wertvolle Literaturhinweise  und Anmerkungen des Autors.

    Ich bin sicher, dass beim Studium dieses Werkes, das man 'häppchenweise' genießen sollte und dessen philosophischen Weisheiten so dargebracht werden, dass man durch Wiederholungen, die sich durchaus zum besseren sich-das-Gelesene-einprägen-und-verstehen-können eignen, jeder Mensch für sich sehr wertvolle Erkenntnisse - sowohl über sich selbst als auch über andere, über sein Leben und die Welt gewinnen kann. Für mich waren dies eigentlich alle Kapitel, jedoch im Besonderen die Unterkapitel "Besitz" und Freiheit. Das Hauptfach "Vom Umgang mit sich selbst" hat mich sehr überzeugen können und ich werde es mit Sicherheit immer einmal wieder lesen.
    Hier sah ich auch durchaus Parallelen zur Psychologie, da es auch in der Philosophie um Resilienz geht; um seelische Kräfte, die jeder Mensch besitzt.

     "Wenn wir (....) in uns selbst Geborgenheit und ein wohliges Selbstvertrauen hergestellt haben, dann werden unsere Seele, unser Charakter, unsere Persönlichkeit zu einer inneren Burg, die jedem Angriff von außen standhält" (Zitat S. 79)

    Eines der vielen Zitate, die ich mir aus diesem Buch notiert habe - und zu verinnerlichen suche, da sie einen hohen Wahrheitsgehalt haben, gerade heute in dieser schnelllebigen und sich stets wandelnden, nicht sehr friedlichen Welt.  Es geht wiederum um die Frage, "wie lebe ich ein gutes Leben?", was ist wirklich wichtig - und wie kann ich mir selbst dazu verhelfen, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Wie kann ich mich weise und tugendhaft verhalten, Gefühle wie Zorn und Wut überwinden bzw. ihnen keine Bedeutung beimessen, die mir selbst Schaden zufügt; wie betrachte ich inneren Reichtum und äußeren Reichtum? Im Gegensatz zu innerem Reichtum kann der äußere stets abhanden kommen; es geht um ein gesundes Selbstwertgefühl und Achtung gegenüber anderen - und um so vieles mehr...

    Ziel der Schulung in praktischer Philosophie, die mir wiederum sehr viel Positives brachte, ist es jedoch nicht, kritiklos zu sein - oder anzunehmen, dass man fortan sein Leben in absoluter Weisheit und Harmonie führen kann. Letzteres gelingt den Wenigsten, jedoch jeder Schritt dorthin fördert ein friedliches, menschliches und soziales Miteinander!

    Mit bestem Dank an den Herder-Verlag für diese Publikation und besonders an den Autor, Dr. Albert Kitzler vergebe ich die volle Punktezahl und 5*.
  19. Cover des Buches Ich bleib so scheiße, wie ich bin (ISBN: 9783492300568)
    Rebecca Niazi-Shahabi

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ja, was soll ich von diesem Buch halten? Ganz am Anfang habe ich mir die Frage gestellt, ob jemand mit Untergewicht, zum Beispiel, aufgeben soll zuzunehmen. Oder andere Sachen, das man mit sich selber zufrieden sein soll. Das ganze ist witzig und ironisch geschrieben, denn die Botschaft geht eigentlich an die arbeitende Gesellschaft, das man sich nicht verbiegen soll für den Job. Vom Ansatz her ganz gut. 

  20. Cover des Buches Die 4-Stunden-Woche (ISBN: 9783548375960)
    Timothy Ferriss

    Die 4-Stunden-Woche

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Greg2001

    Zum Start: Keiner wird kommen und dich aus deinem tristen Leben ziehen. Man muss es selbst tun und ja nicht auf die anderen überglücklichen (Ironie aus) Menschen hören. Schaut euch doch mal um! All die schlechten Beispiele von Menschen, die am liebsten weinen würden, so festgefahren ist ihr Leben. Ferris liefert eine völlig andere Sichtweise und wenn man beginnt so zu denken und so zu handeln, gibt es keine Grenzen. Jetzt werden sich gleich ein paar Leser entlarven und sagen: Wieder so ein Möchtegern Lebensphilosoph. Da schmunzle ich nur, stecke meine Zehen zurück in den warmen Sand und sehe hinaus aufs Meer 😊 Danke Tim Ferris, dass du mir die Augen geöffnet hast! Und den Entlarvten: Viel Spaß weiterhin so zu tun, als wäre alles in Ordnung…

  21. Cover des Buches Die 5 Sekunden Regel (ISBN: 9783772449079)
    Mel Robbins

    Die 5 Sekunden Regel

     (43)
    Aktuelle Rezension von: cornie

    Das Buch die 5 Sekunden Regel ist ein sehr kurzweiliges Buch, welches verspricht das Leben maßgeblich zu verändern. Durch die leichte Schreibweise findet man schnell Zugang zum Buch und hat kann es auch dem entsprechend schnell verschlingen. Es ist eine Art Ratgeber, der dem Leser helfen soll, sein Leben auf Spur zu bringen, bzw. es richtig einzureihen. Für mich eigentlich perfekt, da ich gerade etwas mit meiner Bachelor-Arbeit hadere. Trotzdem kann mich das Buch nicht catchen, da ich die Methode doch schon kannte und mir nicht viel neues gebracht hat. Durch einige Wiederholungen im Laufe des Schreibflusses werden zwar einige wichtige Argument wieder ins Scheinwerferlicht geworfen, allerdings verliert es dadurch auch an Spannung.

  22. Cover des Buches Dienstags bei Morrie (ISBN: 9783442487226)
    Mitch Albom

    Dienstags bei Morrie

     (510)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Ich bin absolut begeistert. Mir sind beim Lesen hin und wieder Tränen gekommen. Eine tiefgreifende Geschichte, die wichtige Erkenntnisse des Lebens beinhaltet und sich mit dem Tod und dem Verfall des Körpers auseinandersetzt. Konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Ein Lesemuss!

  23. Cover des Buches Die Kunst, einen Elefanten zu reiten (ISBN: 9783424351170)
    Ronald Schweppe

    Die Kunst, einen Elefanten zu reiten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: JazzH

    Die Kunst einen Elefanten zu reiten ist ein kurzer philosophischer Roman. Zwei Männer mittleren Alters treffen sich regelmäßig im Pub, um über das Glück zu philosophieren und daraus gemeinsam ein Glücksbuch zu schreiben. 

    Sie erzählen über das Leben, bauen alte Weisheiten ein. 

    Ein schweres Thema wurde mir am Anfang viel zu lapidar gelöst. Das wirkte für mich nicht durchdacht und unsensibel für Betroffene. Eine Vergewaltigung wurde in meinen Augen zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Hier merkte man, dass die Verfasser zwei Männer sind. 

    Außerdem gefiel mir auch nicht, dass sie sich für ihre Treffen immer im Pub trafen und dort reichlich tranken. Mir hätte ein Spaziergang in Griechenland viel mehr gefallen. Wäre auch authentischer gewesen. So stellte ich sie mir nur ständig betrunken vor - und im betrunkenen Zustand kommt nicht immer etwas Gutes zustande. 

    Fazit: Empfehlenswert für Männer zwischen 40-70 als Geschenk, wenn sie sich für Philosophie und das Trinken interessieren. Für mich waren manche Gedanken etwas zu unrealistisch. 

  24. Cover des Buches Die Kunst des Liebens (ISBN: 9783548377513)
    Erich Fromm

    Die Kunst des Liebens

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Man kennt Erich Fromm als deutsch-US-amerikanischen Psychoanalytiker, Philosophen und Sozialpsychologen. Bücher wie "Die Kunst des Liebens" und "Haben oder sein" haben Weltruhm erlangt, aber die wenigsten wissen, dass der Autor aus einer streng jüdischen Familie kam und ursprünglich Rabbiner werden wollte. Dieses In-die-Liebe-hineingewachsen-sein spiegelt sich überall im Buch "Die Kunst des Liebens" wieder, auch wenn Fromm seine orthodoxe Lebensweise aufgab, als er Psychoanalytiker wurde.

    Deshalb haben mich seine biblischen Interpretationen besonders beeindruckt.
    Schon immer hatte ich gedacht, dass Gott das Verbot, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen, nur ausgesprochen hatte, weil er Adam und Eva als kleine Kinder betrachtete, die gern mal ein Verbot übertreten, um zu sehen, was dann passiert. Fromm sieht darin Freiheit, die Freiheit zum Ungehorsam. Die Menschen haben die Wahl, etwas zu tun oder zu lassen. Ja, genau, rufe ich herzlich dankend.

    "Liebe ist die tätige Sorge für das Leben und das Wachstum dessen, was wir lieben", schreibt Fromm. Dann verdeutlicht er das am Beispiel des Propheten Jona, der ein starkes Gefühl für Recht und Ordnung hat, aber kein Verständnis für Gnade. Als Gott die Menschen in Ninive verschont und Jonas schattenspendenden Rizinusstrauch verdorren lässt, beschwert sich der Prophet bei Gott. "Was Gott Jona antwortet, ist symbolisch zu verstehen. Er erklärt ihm, dass das Wesen der Liebe darin besteht, für etwas 'zu arbeiten' und 'etwas aufzuziehen', dass Liebe und Arbeit nicht voneinander zu trennen sind."

    An sieben Tagen erschuf Gott die Welt. Das sei Fürsorge, so der Autor. "Aber Gott geht über dieses notwendige Minimum hinaus: An jedem Tag der Schöpfung sagt Gott eigens zu dem, was er geschaffen hat: 'Es ist gut!'" In dieser besonderen Bestätigung komme die bedingungslose, mütterliche Liebe zum Ausdruck, die Fromm als das Endziel jeglicher Liebe ansieht. Mütterliche Liebe ist Nächstenliebe. Der Säugling braucht sie, die Mutter gibt sie. Weiter hinten im Buch schreibt Fromm: "Es gibt keine 'Arbeitsteilung' zwischen der Liebe zu den eigenen Angehörigen und der Liebe zu Fremden."

    Über die Feindesliebe schreibt der Autor nichts. Deshalb möchte ich das hier ergänzen. Stellen Sie sich ein Vergewaltigungsopfer vor, dass dem Täter so sehr vergibt, dass es ihm hilft, sich seinem Narzissmus zu stellen, um zu seinem wahren Selbst, zur Kunst des Liebens zu finden. Wenn der Täter das schaffen sollte, wird er zur Dankbarkeit und Liebe fähig werden und kann dann auch sich selbst vergeben. Die Rollen von Täter und Opfer würden aufgehoben sein. Die Gewalt wäre zur Liebe transzendiert. Damit meine ich nicht, dass Täter und Opfer jetzt ein Paar werden, sondern dass sie für alles, was existiert, Liebe empfinden könnten.

    Besonders spannend fand ich auch das Kapitel über die Selbstliebe, in welchem Fromm deutlich zwischen wahrer Selbstliebe und Selbstsucht sowie Selbstlosigkeit unterscheidet.
    Selbstliebe schafft Frieden, während Selbstsucht, dem Selbsthass entspringt, alles um sich herum gierig verschlingt, um am Ende nur noch gieriger zu sein, es herrscht Krieg. "Die Bedürfnisse anderer interessieren ihn nicht, und er hat keine Achtung vor ihrer Würde und Integrität. Er kann nur sich selbst sehen; einen jeden und alles beurteilt er nur nach dem Nutzen, den er davon hat."
    Der Selbstlose tue nichts für sich selbst und sei deshalb ebenso unfähig zu lieben wie der Selbstsüchtige. Super erkannt, liebe Seele! Dankeschön!

    Trotz aller Spannung stellte sich ungefähr in der Mitte des Buches ein leichtes Unwohlsein bei mir ein, das etwas mit Langeweile zu tun hatte. Das lag nicht an der Lektüre, sondern an mir. Ich konsumierte Fromms Meisterwerk nur. Ich verleibte mir ein Objekt ein, ohne mich mit ihm zu verbinden. Es fehlte die "Kunst des Liebens".
    "Dem kann ich abhelfen!", dachte ich grinsend. Nein, nicht durch einen orgastischen Zustand, auch nicht mit Konformität.
    Schon lange, bevor ich den Bestseller gelesen habe, hatte ich die Bedeutung der Kreativität entdeckt. "Eine dritte Möglichkeit, zu neuer Einheit zu gelangen, liegt in schöpferischen Tätigsein, sei es das eines Künstlers oder eines Handwerkers." Seit fünf Jahren nun schon bin ich Schriftstellerin und kann Ihnen versichern, dass das "Die Kunst des Liebens" extrem steigert. Frau erwartet am Ende nicht einmal mehr Medaillen in Form von Geld für ihr Schaffen, sondern ist nur noch voller Freude, das Tun zu dürfen, sein zu dürfen. Wahre Liebe!

    Das Prinzip des Kapitalismus hält Fromm für unvereinbar mit dem der Liebe. Im Kapitalismus herrsche eine Fairness-Ethik. Man gehe im Kampf um die Produktionsmittel fair miteinander um, mehr nicht. Der Nächste wird lediglich respektiert, aber nicht geliebt.
    "Selbst wenn man erkannt hat, dass das Prinzip des Kapitalismus mit dem Prinzip der Liebe an sich unvereinbar ist, muss man doch einräumen, dass der 'Kapitalismus' selbst eine komplexe, sich ständig verändernde Struktur hat, in der immer noch recht viel Nicht-Konformität und persönlicher Spielraum möglich ist."

    Im Kapitel "Liebe zu Gott" erinnerte mich Fromm daran, wie viel Mutterliebe im Protestantismus steckt, obwohl Luther seine Zweifel an der bedingungslosen Liebe ausdrückte, indem er die Heilige Jungfrau verbannte.
    Taoismus, Brahmanismus, Judentum, Meister Eckhart und Paul Tillich führt er zusammen, indem er auf die Transzendenz Gottes im Handeln verweist. "Kurz, das paradoxe Denken führte zur Toleranz und zur Bemühung sich selbst zu wandeln. Der aristotelische Standpunkt führte zum Dogma und zur Wissenschaft, zur katholischen Kirche und zur Entdeckung der Atomenergie."

    Im zweiten Teil des Buches geht es um die Praxis der Liebe. Dort erfuhr ich, dass frau Liebe durch Disziplin, Konzentration, Geduld und Hingabe lernt. Tugenden, die in unserer Gesellschaft fast gänzlich verloren seien. Statt Liebe herrsche die Vergnügungssucht, die immer mehr will und niemals Frieden findet.

    Fromms bedeutende Einleitung habe ich mir für den Schluss aufbewahrt. "Liebe als Antwort auf das Problem der menschlichen Existenz."
    "Mit der Geburt (der menschlichen Rasse wie auch des einzelnen Menschen) wird der Mensch aus einer Situation, die so unbedingt festgelegt war wie die Instinkte, in eine Situation hineingeschleudert, die nicht festgelegt, sondern ungewiss und offen ist. Nur in Bezug auf die Vergangenheit herrscht Gewissheit, und für die Zukunft ist nur der Tod gewiss."

    "Ich weiß, dass ich nichts weiß." (Sokrates) Deshalb folge ich meinem Gewissen und das ist "Die Kunst des Liebens".
    65 Jahre alt schon ist der Bestseller. Warum haben ihn so wenige Menschen verstanden? Denn wenn sie es hätten, sähe die Welt heute anders aus. Das Buch sollte zur Pflichtlektüre in den Schulen werden. Vielleicht erreicht es Jugendliche noch eher als Erwachsene, denn diese sind durch ihr Alter noch näher an dem Zustand vor und nach ihrer Geburt, wo sie hoffentlich Mutterliebe, Urvertrauen erfahren haben.

     Vera Seidl 

     

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