Bücher mit dem Tag "lebenskrise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebenskrise" gekennzeichnet haben.

220 Bücher

  1. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783423281676)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (339)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und die Zeit!

    „Ich ertrinke nicht mehr in der Vergangenheit und ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft. Wie könnte ich? Die Zukunft bist du.“

  2. Cover des Buches Die Bücherfreundinnen (ISBN: 9783499268861)
    Jo Platt

    Die Bücherfreundinnen

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Alice trifft sich mit ihren Freundinnen und Jon regelmäßig in ihrem Bücherclub. Bei einem Treffen schlagen einige der Frauen vor Alice zu verkuppeln. Nur widerwillig lässt sie sich darauf ein, währendessen leidet ihre Freundschaft zu Jon gewaltig.
    An sich lässt sich die Geschichte super schnell lesen, da der Schreibstil toll ist.
    Allerdings hatte ich so meine Probleme mit der Story und den Charakteren. Alice schafft es so gut wie nie eines der Bücher fertig zu lesen, was mich irgendwie genervt hat und auch ansonsten spielen Bücher und die Treffen eher eine untergeordnete Rolle, was ich sehr schade fand.
    Was Gefühle und das Deuten selbiger angeht, hatten einige der Protagonisten so ihre Probleme. Das hat mich stellenweise geärgert hat, da es so offensichtlich war und auch ansonsten wurde vieles nicht angesprochen bzw. man hat sich lieber Dinge selbst zusammen gereimt anstatt nachzufragen und nachher wurde sich gewundert, wieso man so falsch lag.
    Für mich war das ein nette Geschichte mit anstrengenden Protagonisten.

  3. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.393)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    4 Menschen treffen sich in der Sylvesternacht auf einem Hochhaus, um Selbstmord zu begehen. Wechselseitig erzählt jeder aus der Ich-Perspektive über die Beweggründe und über das, was nach dieser Nacht passiert. Die Figuren werden gut eingeführt, jeder hat seinen eigenen sprachlichen Ton. Flüche und Beleidigungen reihen sich später in einer Dosierung aneinander, dass ich das Gefühl hatte, nur noch durch sprachlichen Müll zu waten. Auch beim Überblättern hatte ich den Eindruck, dass es nicht wirklich besser wird, so dass ich es letztendlich einfach entnervt zur Seite gelegt habe. 

  4. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Letters-with-Coffee-and-Cake

    Anni steht mitten im Leben. Sie hat einen sichern Job in ihrem Wohnort Bremen und ihren Partner Thies liebt sie über alles. So könnte es für sie einfach weiter gehen. Doch auf einmal kommt Thies mit der Frage nach Heirat um die Ecke und ihr Chef bittet sie nach Berlin zu gehen, um dort eine neue Zweigstelle aufzuziehen. 

    Plötzlich fragt sich Anni, ob es wirklich das ist, was sie glücklich macht. Genau im richtigen Moment kommt eine Postkarte ihrer alten Freundin Maria ins Haus und Anni entschließt sich, für 6 Wochen nach Norderney zu fahren, um dort in Marias Café zu arbeiten und sich über ihr Leben klar zu werden.

    Für mich persönlich trifft Anni's Geschichte genau ins Schwarze. Sie ist eine Anfang 30 jährige Frau, die nicht so richtig weiter weiß, während all ihre Bekannten heiraten, Kinder in die Welt setzen und ihre Zukunft genau vor sich sehen. Sie selbst hat aus den Augen verloren, worauf es im Leben ankommt. Genauso wie sie ein paar Schatten aus ihrer Vergangenheit verdrängt hat, die ihr ganz unbewusst auch heute noch das Leben schwer machen.

    "Sterne sieht man nur im Dunkeln" ist etwas für einen entspannten Leseabend. Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn relativ wenig Spannung aufkommt, so fühlt man doch mit Anni mit und fliegt förmlich durch die Seiten.

    Als kleines I-Tüpfelchen bekommt man in der Taschenbuchversion noch ein paar Kärtchen mit Sprüchen/Designs von Anni, die definitiv ihren Charme haben. Alles in Allem finde ich ein sehr gelungenes Werk <3 

  5. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.240)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     Mannometer - Harry Haller ist ja so ein unsympathischer Miesepeter :-(

    Das ganze Buch triefte für mich nur so vor Unzufriedenheit und Bitterkeit, dass ich fast Lust hatte, es wie ein Baby im Arm zu wiegen und zu sagen: "Na na na, wer will denn da gleich weinen. Es wird doch alles wieder gut."

    Klassiker sind einfach nicht so meins, auch wenn die Worte noch so kunstvoll verwoben sind. Aber ich bleibe dran, irgendwann wird auch einer für mich dabei sein.

    Zwei schöne Zitate konnte ich dennoch finden:

    "Nun, jeder hat sein Los, und leicht ist keines."

    "Mochte das nun hohe Weisheit sein oder einfachste Naivität: wer so den Augenblick zu leben verstand, wer so gegenwärtig lebte und so freundlich-sorgsam jede kleine Blume am Weg, jeden kleinen spielerischen Augenblickswert zu schätzen wußte, dem konnte das Leben nichts anhaben."
  6. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.190)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Karo führt ein ganz normales Leben in Berlin. Sie hat einen Job bei einer Agentur, ist in einer Beziehung und hat Familie und Freunde um sich. Nachdem sie ihren Job verloren hat, stellt sie viel in Frage und trennt sich von ihrem Freund. Über Nacht bekommt sie plötzlich Panikattacken, fühlt sich furchtbar und ist nicht mehr fähig am "normalen" Leben teilzunehmen. Erst durch ihre Therapeutin und die Einnahme von Antidepressiva kommt sie sich selbst wieder näher. Ach, @diekuttner ... Bei KURT war ich schon total geflasht (eines meiner Lieblingsbücher in 2020) und auch bei diesem Buch habe ich mich wieder gefragt wie man so gut schreiben kann... Als Leser hat man das Gefühl Karo ganz nah zu sein, ihre Hand zu halten während man mit ihr in der Achterbahn der Gefühle fährt. Man möchte sie umarmen und sagen, dass alles gut werden wird. Ein tolles Buch über Depressionen, Ängste, die Stolpersteine des Lebens und liebe Menschen, die einen in dieser Zeit unterstützen. PS: Wenn man Zahnschmerzen hat, geht man doch auch zum Zahnarzt, oder?! Think about it!

  7. Cover des Buches Die sieben Tode des Max Leif (ISBN: 9783426517253)
    Juliane Käppler

    Die sieben Tode des Max Leif

     (118)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] - Juliane Käppler - "Die sieben Tode des Max Leif"

    Backcover:

    Max Leif ist ein Überflieger, immer auf der Überholspur, immer ganz vorn. Doch jetzt wird er ausgebremst, vom Tod höchstpersönlich.

    Der holt sich seinen besten Freund, und Max weiß einfach: Er ist der Nächste. Das plötzliche Fieber kann nur eine HIV - Infektion sein, der schmerzende Magen eine exotische Seuche und der Husten erst...

    Die Beteuerungen der Ärzte, die Beruhigungsversuche seiner Freunde, ja selbst die energischen Kommandos seiner russischen Putzfrau Jekaterina helfen nicht gegen die Macht von Max ' Einbildungen.

    In Erwatung seines baldigen Ablebens verkauft er sein Unternehmen und trifft hektisch weitere Vorkehrungen. 

    Denn einfach so sterben ist nicht drin! 

    Zuerst muss er einen Weg finden, die eine Sache zu regeln, die in keinem Testament erscheinen darf...

    Fazit:

    Dieser Hypochonder-Roman hat alles was man sich unter Hypochonder vorstellt. Wenn man überlegt das es tatsächlich solche Menschen gibt die nach jedem Symptom Dr. Google fragen und am Ende kommt dann bei Dr. Google "Zylinderkopfdichtung" raus. Nein Spaß bei Seite. Leider kenne ich auch so eine Person. Die Googelt jedes Symptom von Schnupfen bis hin zu Krebs. Und bei der Person ist es Psychisch die Symptome, denn wenn selbst Ärzte sagen, es ist nichts alle Werte sind super, die CT,-MRT Bilder sind gut, die Sonographie hat nichts gezeigt ist die Person immer noch der Überzeugung sie ist schwer krank!

    Solche Menschen müssten an ihrer Psyche und Angststörung arbeiten, aber es so jemanden klar zu machen ist nicht ganz einfach. 

    Auch wenn Hypochonder ein ernstes Thema ist, muss man auch mal lachen können. Schwarzer Humor haben leider nicht viele Menschen :-) 

    Ich finde das Buch gut und auch das Cover passt wie die Faust aufs Auge!

    5 von 5 Sternen

  8. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: stuff-books-pictures

    Rachel Watson ist eine von Depressionen zerfressenen Alkoholikerin. Jeden Morgen fährt sie die gleiche Strecke mit dem Zug. An immer der selben Stelle wird der Zug langsamer, so dass die die umliegenden Häuser und Gärten beobachten kann. Ein Paar hat es ihr besonders angetan. Sie wirken glücklich, ja fast schon perfekt auf Rachel. Doch eines Tages sieht sie, dass sie wohl doch nicht so glücklich waren…


    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen… Ich habe von so vielen gutes über das Buch gehört und ich würde es echt gerne lieben…

    Die Geschichte an sich finde ich mega cool, aber der Schreibstil konnte mich fangen noch der Aufbau. Man erfährt die Handlung aus verscheiden Perspektive und auch verschiedenen Date. Oft bin ich dort durcheinander gekommen, da zwischen Zukunft und Vergangenheit viel hin und her geschwungen wurde. Ein weitere Punkt, der mich wirklich störte war, dass Rachel immer wieder auf ihren Körper reduziert wurde. Immer wieder wurde betont, dass sie „zu fett“ sei um attraktiv zu sein. 

    Zwischendingen hatte ih auch das Gefühl, dass die Autorin selbst nicht wusste in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln soll.

    Die letzten 100 Seiten fand ich jedoch super spannen und dadurch ziehen sie das Buch für mich hoch.

    Für mich leider keine Kaufempfehlung…


    Randfakten:

    🌝🌝🌝/5  -  446  Seiten - TB: 9,99€ - von: Paula Hawkins



  9. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

     (124)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

  10. Cover des Buches Mein schlimmster schönster Sommer (ISBN: 9783746633213)
    Stefanie Gregg

    Mein schlimmster schönster Sommer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das Cover ist sehr farbenfroh. Das war auch das Detail das meinen Blick auf das Cover lenkte, als ich eine Mail vom aufbau verlag bekam. Der Klappentext klang auch ziemlich sympatisch, also fragte ich das Buch an. Leider gefiel mir die Geschichte nicht so gut, wie der Klappentext es mir vorgaukelte. An sich fängt die Geschichte schön an und hat (erstmal) einen schönen Verlauf. Die Protagonistin Isabel lernt Rasso, den Besitzer des gelben VW-Busses kennen und startet mit ihr zu einem Roadtrip. Alles schön und gut...dann aber wird es durch mehrere Ereignisse ziemlich verrückt und fast schon fantastisch. So viele verrückte Sachen, wie die Beiden erleben, passen einfach nicht a) zu der Hauptfigur und b) nach Deutschland. Nur ein kleines Beispiel: Die Beiden geraten mit ihrem VW-Bus in einen Banküberfall und finden plötzlich die Beute in ihrem Auto. Außerdem wird Isabel ganz plötzlich vom braven Arbeiterbienchen zur Rebellin, die kokst und trinkt und Nackt-Yoga ausprobiert...der Wandel ihrer Persönlichkeit war mir einfach zu krass, um ehrlich zu sein. Auch die Nebenfiguren sind zum Teil zu überdreht oder nerven mich einfach übelst...zum Beispiel ihr Freund George. Sie hat ihrem Freund ja nicht mal erzählt, dass sie einen Tumor hat und er sieht sie eh eher so als Wochenendfreundin hatte ich das Gefühl.
    Ich weiß nicht, was die Autorin sich unter einem Roadtrip in Deutschland vorstellt...aber so kann ich mir das zu 0,00% vorstellen...dazu war es oft vieeel zu verrückt geschildert.
    Ich habe für das Buch, obwohl es echt nicht dick ist, auch relativ lange gebraucht, weil ich manchmal einfach nicht weiterlesen wollte, weil es mir zu crazy wurde.

  11. Cover des Buches Wintersterne (ISBN: 9783453359109)
    Isabelle Broom

    Wintersterne

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Prag im Dezember. Drei Frauen lernen sich in der Bar ihres Hotels kennen. Megan ist Anfang 30 und wurde von ihrem besten Freund Ollie zu diesem Kurztripp eingeladen. Als Fotografin soll sie Fotos für sein Schulprojekt über Prag machen. Hope ist 50 Jahre alt und gerade frisch getrennt. Ihr neuer Freund Charlie hat sie nach Prag eingeladen, aber richtig abschalten kann sie nicht, denn ihre Tochter ẃeigert sich, mit ihr zu sprechen, seit Hope bei Charlie wohnt. Und dann ist da noch Sophie, 28 Jahre alt. Sie ist allein nach Prag gereist, wartet aber auf ihren Verlobten Robin, der in ein paar Tagen nachkommen soll. Obwohl die drei völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Hope schließt Sophie besonders ins Herz, da sie sie an ihre Tochter erinnert. Megan hingegen merkt, dass sich zwischen ihr und Ollie etwas verändert. Will er doch mehr als Freundschaft? Und ist sie bereit dazu? Und Hope fragt sich, ob es richtig ist, sich so auf Charlie einzulassen. Was will sie selbst für ihr Leben? Sie erinnert sich an einen Traum, den sie schon lange hat. Wäre es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt? Die winterlich verzauberte Stadt konfrontiert alle drei mit ihrer Vergangenheit, ihren Herzenswünschen und führt sie zu besonderen Begegnungen. 

    "Wintersterne" ist mein erstes Buch von Isabelle Broom und ich habe es gerne gelesen und mich nach Prag entführen lassen. Ich war selbst noch nie dort, aber es steht schon lange auf meiner Wunschliste künftiger Reiseziele. Nun habe ich das Gefühl, die Stadt schon ein bisschen zu kennen. Die Autorin beschreibt alles sehr atmosphärisch, sehr bildhaft und lebendig. Man kann fast die Kälte fühlen, die fallenden Schneeflocken spüren und die heimelige Atmosphäre in den gemütlichen Café und Restaurants miterleben. Immer wieder wird die Freundlichkeit der Einheimischen erwähnt. Isabelle Broom scheint die Stadt wirklich sehr zu mögen.

    Megan, Hope und Sophie mochte ich von Anfang an. Sie sind vom Charakter und vom Alter her alle unterschiedlich, haben aber doch einiges gemeinsam. 

    Bei Charlie war ich erst ein bisschen misstrauisch, aber das ändert sich später natürlich. Und der arme Ollie tat mir schon manchmal richtig leid.

    Bei Sophies Geschichte hatte ich so eine Ahnung, aber bis zuletzt habe ich gehofft, dass sich mein Verdacht nicht bestätigt. 

    Insgesamt knapp 450 Seiten wunderbare Unterhaltung und man kann herrlich abtauchen in den winterlichen Zauber der tschechischen Hauptstadt, die eigentlich der wahre Hauptdarsteller hier ist. 

  12. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  13. Cover des Buches Man muss auch mal loslassen können (ISBN: 9783426523230)
    Monika Bittl

    Man muss auch mal loslassen können

     (88)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Ich hatte bei dem Buch auf etwas locker-amüsantes gehofft.
    Leider wurde ich enttäuscht. 😔

    Das Aufeinandertreffen der drei Damen ist noch recht amüsant.
    Jedes Kapitel ist immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben.
    Leider tendiert doch sehr bald alles in die Richtung "Politisch", "System", "Kapitalismus", "Linken", "Rechten", etc.

    Auch ist der Schreibstil teils etwas unangenehm. So abgehackt. Zu großer Deutsch-Englisch-Mix. Bei der Jessy passt es ja, also vom Charakterbild und ihrer Vergangenheit her. Aber es zieht sich leider durch alle Charaktere. Schöner wäre es, wenn jede/r so seine Eigenarten hätte.

    Das ganze Politik-Gefasel hat mir das Buch ziemlich vermiest. Ich hatte mir doch eher etwas zum Schmunzeln und mit dem ein und anderen Lacher erhofft.

  14. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (347)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Für Esther Greenwood könnte es eigentlich nicht besser laufen. Sie hat ein Stipendium fürs College bekommen und zusätzlich einen Aufenthalt im mondänen New York inklusive begehrter Praktikantenstelle als Journalistin gewonnen. Esther träumt von einer Karriere als Dichterin oder Journalistin und vom ersten Sex. All das scheint in greifbarer Nähe aber immer mehr kommen ihr Zweifel ins Gehege. Will sie wirklich Dichterin werden? Oder lieber Sprachen lernen? Europa bereisen? Oder doch einen Mann und Kinder? – Was sie bisher immer kategorisch angelehnt hat. Jeder neue Traum scheint einen alten platzen zu lassen und plötzlich sieht Esther sich nicht mehr in der Lage so grundlegende Dinge zu tun, wie ihren Koffer zu packen, zu lesen oder zu duschen.

    Ich wußte, dass ich Mrs. Guinea dankbar sein mußte, und trotzdem empfand ich nichts. Hätte sie mir eine Fahrkarte nach Europa oder eine Kreuzfahrt rund um die Welt geschenkt, so hätte sich für mich nicht das geringste verändert, denn egal, wo ich saß – ob auf dem Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok -, immer saß ich unter der gleichen Glasglocke in meinem eigenen sauren Dunst.
    Seite 200

    Silvia Plaths Roman wird im Laufe der Geschichte immer düsterer. Auch wenn es eher leicht und durchaus witzig begann ist davon bald nicht mehr viel übrig. Esther ist gefangen in ihrer Depression, kennt sich selbst nicht mehr und kreist gedanklich ständig um Selbstmord. Nach außen hin versucht sie die Fassade der selbstbewussten, engagierten Studentin aufrecht zu erhalten, was ihr immer weniger gelingt.

    Im Bezug auf die Depression ist der Roman äußerst gelungen. Plath wusste nur zu gut, worüber sie schreibt. Abgesehen davon, war mir der Aufbau teilweise etwas zu wirr. Esther gerät in manch seltsame Situation, die dann meines Erachtens einfach nicht richtig aufgelöst wird. Mehr als einmal hing ich etwas in der Luft und habe mich gefragt was denn nun genau los war. Auch, dass mehrfach das N-Wort zusammen mit rassistischen Figurenzeichnungen fällt hat mir nicht gefallen. Gegen die Figurenzeichnung kann man nun nichts tun aber in der 2020er Auflage hätte man zumindest das N-Wort entschärfen können. Dafür haben mir die Gedanken über die Doppelmoral im Bezug auf Mann und Frau, über Ehe und Sex ziemlich gut gefallen. Esthers Verzweiflung angesichts diverser Ungerechtigkeiten konnte ich allzu gut verstehen.

    Und ich wußte, trotz aller Rosen und Küsse und Essen im Restaurant, mit denen der Mann die Frau überschüttete, bevor er sie heiratete, war er insgeheim darauf aus, daß sie sich nach der Hochzeit unter seinen Füßen flach machte wie Mrs. Willards Küchenmatte.
    Seite 94

    Insgesamt war die Glasglocke für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen. Es war teils sehr düster, manchmal aber auch erstaunlich witzig. Die größten Probleme hatte ich mit dem Aufbau, dafür gab es viele interessante Gedanken und auch wenn ich Esther oft nicht verstanden habe, war sie eine lebendige Figur, der ich gerne gefolgt bin. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir aber mehr von diesem Roman versprochen.

  15. Cover des Buches Wachstumsschmerz (ISBN: 9783596194179)
    Sarah Kuttner

    Wachstumsschmerz

     (332)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch ist völlig banal und bauscht eine Alltagssituation so auf, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Ja, manche Entscheidung ist nicht einfach. Manchmal zerfrisst es einen dermaßen auf, dass es einen für immer verändert. Doch hier tut die Autorin so, als wäre der Partner der Protagonistin gestorben und sie käme mit dem Schmerz nicht mehr klar. Dabei ist er nur ausgezogen! Er lebt, er atmet, er ist da, bloß eben nicht mehr in ihrer Wohnung. Ich habe die ganze Zeit geglaubt, Flo hätte einen schlimmen Unfall gehabt und würde nun in Fetzen irgendwo liegen.

    Die Handlung bleibt schnell auf der Strecke. Ab der Mitte taucht sie nur noch zwischen den riesigen Absätzen voller Gedanken auf und diese Gedanken lesen sich so, als hätte ein 16-jähriges Emokind, das sich das Wort Schmerz täglich in die Haut ritzt, etwas auf Facebook gepostet, das bloß auf Likes wartet und alles andere ignoriert. Das Buch ist nicht weise, die Gedanken nicht interessant, sondern bloß schlecht. Außerdem verwendet sie ständig das Wort "Kucken" mit K. Als wäre die Zielgruppe Teenager, damit sie sehen, wie schlimm das Erwachsenenleben mit seinen endlosen Entscheidungen ist und man lieber für immer jung bleiben sollte.

    Unter dem Klappentext wird die Cosmopolitain zitiert, die Kuttners Sprache als "phantasievoll und originell" beschreibt. Das ist eine Lüge, ein billiger PR-Gag, der einen potentiellen Leser zum Kauf verleiten soll. Es ist nicht originell, nicht fantasievoll, nichts Besonders, sondern bloß platt und oberflächlich und vor allem unschön und langweilig.

    Und was meint die Autorin, wenn sie sagt, eine Frau würde in ihren Bart murmeln? Das kam einige Male vor und jedes Mal hat mich das irritiert. Haben die weiblichen Figuren in ihrem Buch Bärte und die männlichen nicht?

    Die Randfiguren wirken alle so, als hätte man sie aus einer Seifenoper genommen, die absolutes Klischees sind und deren Persönlichkeit sich auf diese beschränken.

    Die eine Stelle, wo sie bei ihrem Vater verzweifelt und zu weinen beginnt, die war gut, das hat mir gefallen, das war stimmig und kraftvoll. Aber es war kurz und ging schnell unter, um im restlichen Verlauf keine sichtbaren Spuren zu hinterlassen.

    Dann kam dieses verdammte Ende. Diese schreckliche Scheißende! Man liest das alles, man quält sich durch die langen Gedankenabsätze, man folgt der spärlichen Handlung und dann kommt ein Ende, das sich so anfühlt, als hätte die Autorin sich über den Leser lustig gemacht.

    Sie labert so viel über ihren Herzschmerz, über ihre Probleme, über ihr verdammtes Gefühlsleben und dann *SPOILER* fickt sie am Schluss irgendeine gesichtslose Figur. Und das meine ich so: Er hat kein Gesicht! Keinen Namen, kein Leben, keine Persönlichkeit. Er ist ein niemand, der aus dem Nichts auftaucht, sie von hinten umarmt, weil sie im Schnee steht und auf der nächsten Seite fickt sie ihn und sucht dabei nach dem Geruch von Flo. Was sollte das? Wieso macht die Autorin so etwas. Das ist kein offenes Ende, das ist bloß ein riesiger Mittelfinger, der den Leser auslacht und gleichzeitig zeigt, dass die Autorin selbst nicht gewusst hat, wie sie das Buch zu Ende führen soll. Es muss nicht gleich ein Happyend sein, aber ein Ende, das nicht den Eindruck erweckt, als hätte sie es aus den Fingern gesaugt.

    Normalerweise schenke ich meine Bücher her, damit sie jemand anderer liest. Aber das hier habe ich in die Mülltonne gestopft. Nicht in den Papierkorb, sondern in den Restmüll, um Essensreste darauf zukippen. Wegen mir soll kein anderer diesen Schund lesen.

  16. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (846)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Plötzlich ist sie da, aus heiterem Himmel, die Wand.

    Und sie verschwindet nicht. Niemals mehr. Kein Entkommen. Bis zum bitteren Ende. Keine Erklärung warum, keine Hoffnung. 

    Man blättert vorsichtig im Buch weiter, ob man sich mit dieser Vermutung vielleicht täuscht und fragt sich, woher die Protagonistin ihren Lebenswillen nimmt. Schafft sie es raus? Gibt es ein raus? Nein. Warum dann weiterleben? Einsam. Eingesperrt? 

    Und dann wurde mir klar. Ich kann das nicht lesen. Mir zog es die Kehle zusammen. Abbruch. 

    Mir hat ja schon die Pandemie an Isolation gereicht. Nee...😢

  17. Cover des Buches Britt-Marie war hier (ISBN: 9783596033317)
    Fredrik Backman

    Britt-Marie war hier

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Britt-Marie Wieslander, schrullige Nebenfigur in "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" bekommt hier ihren eigenen Roman und damit ein eigenes Leben.
    Als Mädchen musste Britt-Marie den Tot ihrer Schwester miterleben und bekam von ihrer Mutter nur Abneigung zu spüren. In der Liebe wird sie erst verlassen und dann zu einem Heimchen degradiert. Ein Schicksal, mit dem sie sich in ihren 60 Jahren abgefunden zu haben scheint. Bis die Affäre ihres Mannes Kent für sie zur Realität wird. Das ist der Moment, in dem Britt-Marie ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Sie sucht sich einen Job und landet im trostlosen kleinen Städtchen Borg. Hier findet Sie nach einigen Startschwierigkeiten endlich Freunde, Anerkennung, "Sonnenscheinmomente", einen Draht zu dem so verhassten Fußball und wohl am wichtigsten: sich selbst.

    In "Oma lässt grüßen . . ." war Britt-Marie nur die nervige Mietpartei, die keiner mögen konnte. Doch hier erfährt man warum Sie zu der wurde, die sie ist. Hier zeigt sie endlich Gefühl und man findet einen Draht zu dieser einsamen Seele, die sich durch Borgs Bewohner endlich ein wenig öffnen kann. Es hat wieder Spaß gemacht in diese spezielle Welt des Autors einzutauchen, die Entwicklungen der Personen zu verfolgen, ein Teil von Borg zu werden.
    Der Roman ist eine Geschichte darüber, sich selbst zu finden, seinen Horizont zu erweitern, über seine Schatten zu springen und Sonnenscheinmomente zu finden. :)

  18. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453504073)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.905)
    Aktuelle Rezension von: Lody13

    Stell dir vor du musst dich von deinem geliebtem Haustier oder deinem Bruder gehen lassen. Schmerzt nicht wahr? Genau so geht es Louis und seiner Familie. Nun in Ludslow gibt es einen Friedhof der anderen Art. Sei gespannt...

    Das Buch ist gut aber der Spannungsbogen ist nicht immer der gleiche. Eher ein auf und ab. Es wird auch sehr viel erzählt, aber dies wird schlussentlich zu einem Puzzle zusammengesetzt. Also macht es Sinn :)

    Das Buch ist nicht immer etwas für schwache Nerfen! Bereit auf den Friedhof zu gehen? 

  19. Cover des Buches 180 Grad Meer (ISBN: 9783596035762)
    Sarah Kuttner

    180 Grad Meer

     (149)
    Aktuelle Rezension von: subbi

    Inhaltangabe des S. Fischer Verlags:

    "Nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat, ist Jule mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur noch irgendwie erträgt: ihren Job als Sängerin, die unzähligen Anrufe ihrer Mutter, den ganzen Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Als auch ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bruder nach England, auf der Suche nach Ruhe und Anonymität.
    Doch dort trifft sie auf ihren Vater, der im Sterben liegt. Zaghaft beginnt Jule einen letzten Versuch, sich dem Mann anzunähern, von dem sie sich ihr Leben lang im Stich gelassen gefühlt hat."

    Sarah Kuttner schafft es (wieder), wie nur wenige Autor*innen, das Gefühlsleben ihrer Protagonistin Jule ehrlich und schonunglos darzustellen. Ich konnte mich dadurch super in Jule hineinversetzen. Gleichzeitig hat das Buch viele humorvolle oder eher tragikomische Momente, sodass sich beim Lesen keine "Schwere" entwickelt. Diese Balance fand ich sehr gut.



  20. Cover des Buches Hortensiensommer (ISBN: 9783453422148)
    Ulrike Sosnitza

    Hortensiensommer

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das wunderschöne Cover versprach eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch. 

    Johanna ist Gärtnerin und lebt alleine zurückgezogen in der Nähe von Würzburg in einem viel zu großen Haus. Ihre Einliegerwohnung vermietet sie an Philipp, der erst vor kurzem aus Berlin nach Sommerhausen gezogen ist, um am Gymnasium als Lehrer zu arbeiten. Philipp bemüht sich sehr, um mit Johanna Freundschaft zu schließen, doch sie ist reserviert und abweisend. Man ahnt bald, um was für ein Trauma es sich bei Johanna handelt...

    Das Buch war nicht so meins. Man erfährt zwar viel über Blumen und Pflanzen aber insgesamt war mir die Geschichte zu düster und problembeladen. Johanna stößt jeden vor den Kopf, der ihr helfen will. Auch die anderen Figuren waren nicht sympathisch. Am besten gefiel mir Philipp mit seiner freundlichen und optimistischen Art, obwohl auch er es in der Vergangenheit nicht immer leicht hatte. 

    Dieses Mal konnte mich Ulrike Sosnitza mit ihrem Roman nicht so richtig begeistern. 

  21. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.356)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  22. Cover des Buches Mondscheintarif (ISBN: 9783499226373)
    Ildikó von Kürthy

    Mondscheintarif

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    Mondscheintarif 

    von Ildikó von Kürthy 


    - lustig - erfrischend - kurz - 


    Lesedauer: 2 bis 3 Stunden / 142 Seiten 


    Sterne :  4/5 


    Du suchst einen kurzen, lustigen Roman, den du mit in den Urlaub nehmen kannst oder dir die Wartezeit versüßen möchtest?

    Dann ist dieser Roman genau das Richtige für dich!

    Da ich zur Zeit gerne kurze Romane (aus Zeitgründen) lese, lag dieses Buch genau zur richtigen Zeit im öffentlichen Bücherschrank.


    Ich habe viel gelacht und mich in manchen Punkten wieder erkannt. 

    Als Single kommt nach einem Date immer wieder die Frage auf: 

    Ruft er an? Wann ruft er an? Sollte ich anrufen?Wann ist der richtige Zeitpunkt?

    Während Cora auf diesen Anruf wartet, passieren ihr viele lustige Dinge.


    Ich empfehle dieses Buch gerne weiter!

    Einen Stern Abzug gibt es allerdings von mir, weil es reichen würde, dass eine ganz normale Frau von nebenan diese Geschichte erlebt, es hätte keinen Zusammenhang zur High Society geschaffen werden müssen.


    Ich stelle diesen tollen Roman zurück in den öffentlichen Bücherschrank und hoffe, dass es noch vielen Frauen den Urlaub oder einen entspannten Lesenachmittag versüßt.

  23. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.061)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    „Pitschi“ bekommt Panik als alle Kumpels nach und nach heiraten und seine „Bine“ nun auch Nägel mit Köpfen machen möchte und schon vom Nachwuchs spricht. Am Flughafen, kurz vor dem Urlaub mit Bine und seinen Freunden, bekommt Pitschi so Panik das er einen Überfall vortäuscht und die anderen ohne ihn abfliegen, stattdessen haut er kurzerhand ab nach Argentinien ... dort erlebt er kurioses, nachdenkliches und lehrreiches....

    Super lustiger Urlaubsroman

    Lediglich das Ende war etwas überzogen

  24. Cover des Buches Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten (ISBN: 9783746632193)
    Susanna Mewe

    Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Dieses Buch wartet schon lange (viel zu lange) darauf gelesen zu werden. Als ich es vorgestern nun begonnen hatte, habe ich es unheimlich schnell durchgelesen weil es sehr einfach ist. Und das ist nicht negativ gemeint. Ich musste nicht tief in dieses Buch hineinlesen, sondern war von Anfang an mit von der Partie. Sozusagen als fünfte stille Schwester.

    Jede der vier Schwestern trägt ein Päckchen mit sich, was auf gar keinen Fall eine der anderen heraus finden darf. Viel zu hoch wäre der Preis, den man dann zahlen müsste. Auch das keiner dem anderen etwas gönnt, fiel mir sehr oft auf. Susanna Mewe zeigt hier wunderschön auf, wie eine Geschwister Konstellation (bitte) nicht sein sollte. Das mit netten Neben-Charakteren, viel Stress und verdammt guten und trockenen Humor.

    Uns werden auch Einblicke in die Vergangenheit gewährt, die mir Eindruck darüber gegeben haben, warum und wie diese Schwestern teilweise zu dem wurden was sie sind, oder warum sie eben ihre Macken haben. Leider kamen diese Einblicke für mich, meist so plötzlich, dass ich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Plötzlich fand ich mich in einem ganz anderen Szenario wieder und brauchte einen kurzen Augenblick um mich dort neu zurecht zu finden. Dieser Punkt hat die Flüssigkeit beim Lesen für mich eingeschränkt, was ich schade fand aber nicht als brutalen Fehler betiteln würde.

    Die krassen Handlungen von einzelnen Schwestern werden, finde ich auch ziemlich runtergespielt. So nach dem Motto „Da ist halt mal eine Sicherung durchgebrannt.“ was selbstverständlich passieren kann, aber nicht in diesem Ausmaß.

    Dennoch hatte ich ein zwar kurzes, aber angenehmes Lese Erlebnis und würde es Freunden weiterempfehlen, die Lust auf etwas leichtes, humorvolles und irgendwie auch verdrehtes Buch Erlebnis hätten!

    Von mir bekommt "Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten" von Susanna Mewe 

    3.5/5 Sternen!

    Für eine ausführlichere Rezension zu diesem Buch, besucht mich gerne auf meinem Blog :) 

    http://calipa.de/2018/11/18/als-meine-schwester-das-blaue-vom-himmel-holten-buchrezension/


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