Bücher mit dem Tag "lebenskunst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebenskunst" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Ikigai (ISBN: 9783832165161)
    Ken Mogi

    Ikigai

    (84)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    In »Ikigai« beschreibt der Autor Ken Mogi die fünf Säulen, die zu dieser japanischen Lebenskunst dazugehören (1. Klein anfangen, 2. Loslassen lernen, 3. Harmonie und Nachhaltigkeit leben, 4. Die Freude an kleinen Dingen entdecken, 5. Im Hier und Jetzt sein) und bringt viele Beispiele und Erläuterungen aus Japan und von berühmten Japanern, wie die Umsetzung dieses Konzepts aussehen kann. 

    Dabei unterteilt er seine Gedanken in verschiedene Kapitel, wobei mir die Zuordnung bzw. Abgrenzung der Kapitel nicht immer ganz klar war. Er hat aber immer wieder die Säulen aufgegriffen, sodass zumindest nachvollziehbar war, worauf er sich gerade beziehen möchte. Und ich fand vieles durchaus interessant und lehrreich. Ich hab einige Denkweisen kennengelernt und mich tiefer in die japanische Lebensweise hineingefühlt.

    Gleichzeitig hab ich nicht das Gefühl, dass ich dieses Konzept nach der Lektüre jetzt gut auf mein eigenes Leben übertragen kann. Oft war es ein "Japaner stehen früh auf und arbeiten viel, daraus ziehen sie ihr Ikigai", aber wie ich das für mich nutzen kann, blieb für mich etwas zu abstrakt. Es ist also definitiv keine Anleitung, man darf das Buch hier nicht als Handbuch ansehen, sondern nur als Info.

    Auch wenn ich Ikigai nach diesem Buch für mein eigenes Leben nicht direkt umsetzen kann, fand ich die Infos spannend.

    3,5 Sterne

  2. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783844519235)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Moonchild7

    Vor zehn Jahren habe ich dieses Debüt von Matt Haig gelesen und mich sofort verliebt. Bis dahin hatte ich noch kein Buch erlebt, in dem ich mich so verstanden gefühlt habe. Wirklich tief verstanden, nicht nur irgendwie getragen.

    Schon länger wollte ich einen Reread beginnen, nun aber mit einem weiteren Blickwinkel. Matt Haig hat die Kombination AuDHD, also Autismus mit ADHS. Als er das Buch schrieb, war er noch undiagnostiziert, genauso wie ich damals. Beim erneuten Lesen wird deutlich, dass dieses Gefühl des tiefen Verstandenwerdens vermutlich viel mit einer ähnlichen Wahrnehmung der Welt zu tun hat. Natürlich sind wir verschieden, doch die Hauptfigur, die Haig erschafft, erinnert stark an autistisches Erleben.

    Zur Handlung selbst: Es ist kein klassischer Science-Fiction-Roman, sondern eher ein philosophisches Buch, das sich mit den Paradoxien der Menschheit beschäftigt. Ich lese Matt Haig weniger wegen seiner Storylines als wegen seines Schreibstils, und das ist bis heute so geblieben.

    Unabhängig davon, ob man neurodivergent ist oder nicht, bietet Ich und die Menschen einen Ort, an dem man sich jenseits von Wertung fallen lassen kann. Auch wenn das Menschsein durch die außerirdische Hauptfigur konsequent infrage gestellt wird. Auf eine gewisse Weise konnte ich mich gut mit ihm identifizieren.

  3. Cover des Buches Die Form der Schönheit (ISBN: 9783847900955)
  4. Cover des Buches Gute Laune glänzt und glitzert (ISBN: 9783965840911)
    Ross Antony

    Gute Laune glänzt und glitzert

    (25)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    》Gute Laune glänzt und glitzert《   ist bereits die zweite Biografie von Ross Antony. 

    Inhalt:

    Wenn Ross Antony die Bühne betritt, geht förmlich die Sonne auf. Seine gute Laune ist ansteckend – und man fragt sich: Wie macht er das? Was nur wenige wissen: Der vielseitige britische Entertainer hat neben seiner strahlenden Karriere schon viele ernste Lebensphasen meistern müssen. Sexueller Missbrauch in der Kindheit, die Akzeptanz seiner Homosexualität, die harte Ausbildung an der Dramaschule in England oder die schwere seelische Krise nach dem Verlust seines Vaters – trotzdem hat er immer sein echtes und strahlendes Lachen behalten. Humorvoll und tiefsinnig erzählt Ross aus seinem Leben und gibt dabei wertvolle Tipps zum Umgang mit Krisen, nimmt auch aktuelle Probleme wie die Coronakrise in den Blick, spricht über seine Werte rund um Beziehung, Familie und Freundschaft und darüber, wie das Dschungelcamp nicht nur eine ganz besondere Erfahrung, sondern auch wegweisend für seine Zukunft als Schlagerstar in Deutschland wurde. Das Leben ist kurz, erinnert Ross seine Fans stets aufs Neue. Wir sollten das nie vergessen und jeden Augenblick dankbar genießen.

    Meinung:

    Ross Antony ist für mich eine Frohnatur, durch und durch positiv, immer mit einem Lächeln auf den Lippen. In seiner Biografie spiegelt sich das auch sehr gut wieder. Das Glas ist immer halb voll, er ist Optimist durch und durch, doch auch ein Ross Antony ist nicht immer gut drauf. So teilt er mit uns auch seine dunklen und traurigen Momente. 

    Auch wenn nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen bei Ross ist, schafft er es trotzdem sich seine Fröhlichkeit zu bewahren und positive Bilanz zu ziehen. Mehr noch, er lässt uns Leser teilhaben an seinem ganz persönlichen Glücksrezept, gibt Tipps und Ratschläge, die man für sich selbst ausprobieren und umsetzen kann. 

    Er schneidet viele Themen in seinem Buch an, persönliche sowie allgemeine. Natur- und Umweltschutz sind ihm sehr wichtig, denn er liebt die Natur und zieht daraus auch seine Kraft. Auch über seine Zeit im Dschungelcamp und die Corona Situation mit seinen persönlichen Gedanken und Empfindungen berichtet er.

    An einigen Stellen hätte ich gerne noch viel mehr erfahren, an anderen Stellen kam es manchmal etwas trocken und in die Länge gezogen rüber. Aber das ist wie immer reine Geschmackssache.

    Fazit:

    Für Fans von Ross Antony und solche, die gerne mehr über ihn erfahren möchten, ist diese Biografie ideal. Daher klare Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Ein Traum von Schmetterlingen (ISBN: 9783455405279)
    William Trevor

    Ein Traum von Schmetterlingen

    (2)
    Aktuelle Rezension von: JohannesGroschupf
    Was geschieht, wenn man Trevors Erzählungen liest? Man kommt zur Ruhe. Atmet langsamer. Spürt die eigenen Herzschläge. Man folgt auf zehn bis zwanzig Seiten den Lebenswegen unauffälliger, doch eigenartiger Menschen. Die meisten stehen an einem Scheideweg. Eine existentielle Entscheidung ist fällig, mit der Wert und Wahrhaftigkeit des bisherigen und künftigen Lebens stehen und fallen.

    Merkwürdige, unscheinbare und doch unvergessliche Existenzen bevölkern Trevors Erzählungen – Außenseiter, Exzentriker, die an die Leute im Beatles-Song Elenor Rigby erinnern: „Wearing a face that she keeps in a jar by door. All the lonely people, where do the all come from? Where do they all belong?“

    Dieser Sammelband ist eine großartige Einladung, den Erzähler William Trevor kennenzulernen.
  6. Cover des Buches The Crowded Grave (ISBN: 9781849163231)
    Martin Walker

    The Crowded Grave

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Calypso19
    Auch im vierten Band der "Bruno"-Serie hat der Held wieder alle Hände voll zu tun! Und wie auch im Vorgängerband zu viel, möchte man meinen, denn wie soll er die Sorge um seine Schäfchen im Provinznest Saint Denis, den sich anbahnenden Aufstand aktiver Tierschützer gegen die Gänsestopfleber, der erklärten Lieblingsspeise der Franzosen, Anschläge auf eine Fabrik, die diese Delikatesse in Dosen verbringt, den Fund einer Leiche jüngeren Datums in einer archäologischen Ausgrabungsstätte und die Sicherheitsvorkehrungen zu einem hochrangigen Treffen französischer und spanischer Minister in einem hiesigen Schlösschen unter einen Hut bringen? Und wenn dann noch eine ehrgeizige neue Amtsrichterin auftaucht, die mit Brunos unkonventionellem Umgang mit dem Gesetz nicht vertraut ist noch gewillt ist, dies abzusegnen und somit unserem Dorfgendarmen von Anfang an nur Schwierigkeiten bereitet, sollte man meinen, dass das auch den gelassenen Bruno ein wenig überfordert. Doch weit gefehlt! Der Flic hat alle Fäden in der Hand und dröselt auf seine gemächliche Art das wirre Knäuel auf, wobei vor dem oft erstaunten Leser nach und nach alle losen Enden, oder doch fast alle, miteinander verknüpft werden.
    Es war auch diesmal wieder eine Freude, Bruno folgen zu dürfen. Er ist inzwischen ein alter Bekannter, man weiß, was man bei ihm erwarten kann. Doch ist er immer wieder für die eine oder andere Überraschung gut und zeigt auch in vorliegendem Band eine Seite, die man noch nicht an ihm kennt, als er nämlich ganz am Ende der Geschichte in maßlosen Zorn gerät und nur noch auf Rache sinnt. Aber selbst da kann man ihm folgen und steht auf seiner Seite. Er ist halt ein echter Sympathieträger! So leidet man mit ihm ob seines komplizierten Liebeslebens, das irgendwie keine Fortschritte machen möchte. Sein Herz, so spürt man, ist bei Isabelle - und umgekehrt ist das auch so, denn in "Delikatessen" ist die ehrgeizige, im Moment etwas lädierte Polizistin wieder sehr präsent, - während die unabhängige Pamela, die engere Bindungen stets vehement ablehnt und, so hat es den Eindruck, den guten Bruno immer eine Armeslänge auf Distanz hält. Instinktiv weiß dieser, dass diese Beziehung nirgendwo hinführen kann - und doch kann er sich nicht aufraffen, sie zu beenden. Da kann man nur hoffen, dass der Autor ein Einsehen haben mag - und Bruno eine neue, weniger komplizierte Liebe erleben lässt, eben eine echte, eine mit Zukunft...
    Wie in den Vorgängerbänden ist auch hier wieder das Perigord allgegenwärtig - eine wunderbare Gratiswerbung Walkers für diesen Landstrich! Und im Gegensatz zu so manchen Kritikern bin ich ganz und gar nicht der Meinung, dass die doch recht ausführlichen Landschaftsbeschreibungen klischeehaft sind! Ich finde sie so bezaubernd und einladend, dass sie vor meinem inneren Auge Gestalt annehmen, dass ich manchmal sogar das Gefühl habe, sie mit Händen greifen, gar riechen zu können. Was kann sich ein Leser, aber auch ein Autor, noch mehr wünschen? Ja, die Begegnung mit dem phantasievollen Koch und Gourmet Bruno und all den längst mehr oder minder liebgewonnenen Mitspielern aus den drei ersten Bänden war wieder ein Genuss, - mit ganz kleinen Schönheitsfehlern freilich, die sich alber allein auf das allzu wirre Konglomerat aus nicht besonders spannenden Fällen beziehen. Die widerwärtige Erzeugung des Foie gras allein hätte mir da schon ausgereicht! Doch freue ich mich nun auf Band Fünf und auf ein Wiedersehen mit einem schönen Fleckchen Erde und seinen liebenswürdigen, herzlichen, zuweilen auch herrlich skurrilen Bewohnern!
  7. Cover des Buches Mach doch, was du liebst (ISBN: 9783957346261)
    Jennie Allen

    Mach doch, was du liebst

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109

    Kennst du es auch, dieses Gefühl, dass da noch mehr sein muss in deinem Leben? Eine meistens unbestimmte Sehnsucht nach etwas, das du nicht genau benennen kannst? Vielleicht kennst du auch Gedanken wie diese: Mein Leben ist nichts Besonderes, wozu soll das alles gut sein, was fange ich nur mit all meinen angefangenen Lebensfäden an? Dann ist dieses Buch von Jennie Allen genau das Richtige für dich. Und auch wenn du denkst, dass dein Leben eigentlich ganz in Ordnung so ist, wie es ist: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besonders viele Menschen gibt, denen man dieses Buch nicht ans Herz legen sollte.

    Für mich war es mal wieder eins von den Büchern, die erst lange ungelesen im Regal stehen, mich aber dann, kaum dass ich angefangen habe zu lesen, so begeistern, dass ich es bereue sie nicht schon viel früher gelesen zu haben. Der Titel klingt wie der eines ganz normalen Ratgebers für Frauen, den man zur Hand nimmt und ohne großen Gewinn hinterher wieder ins Regal stellt – und brauchen wir überhaupt so etwas, Ratgeber für Frauen? Nun, zunächst einmal denke ich, dass dieses Buch auch von Männern gelesen werden kann. Da steckt so viel drin, dass wahrscheinlich jeder das ein oder andere daraus ziehen kann. Und ich persönlich bin sehr dankbar für dieses Buch, das mich immer wieder überrascht und bereichert hat.

    Jennie Allen schreibt sehr warm, offen und einfühlsam. Ihr Thema ist groß und sehr allgemein, und doch hat sie es geschafft, dass es alles andere als allgemein wirkt. Im Gegenteil, es wirkt immer wieder sehr persönlich und intim, aber nicht aufdringlich. Ja, was macht man nun mit seinen Lebensfäden, mit seinen Talenten und Sehnsüchten, und noch viel wichtiger: Welche Talente und Sehnsüchte habe ich überhaupt und erlaube ich ihnen auch, sich zu zeigen? Was ist meine Aufgabe an genau dem Ort, mit genau den Voraussetzungen und den Menschen, die ich um mich habe, genau für mich? Auch wenn die Antwort darauf beim ersten Nachdenken vielleicht lautet: Nichts Besonderes, ein ganz normales Leben eben, ist Jennie der Meinung, dass es kein Leben und keine Aufgaben gibt, die man einfach so abtun sollte. Es geht natürlich schon darum, wie der Titel des Buches sagt, das was man macht zu lieben. Aber das fängt im Kleinen und Alltäglichen an und bedeutet nicht für jeden etwas Großes, weithin Sichtbares.

    Fazit: Es ist nicht so leicht, Worte für den Inhalt des Buches zu finden, deshalb überlasse ich es euch, es einfach selbst zu lesen. Ich kann nur sagen: Lasst euch vom relativ harmlosen Äußeren nicht täuschen. Ich war und bin immer noch sehr begeistert von dem Buch. Es steckt so viel Weisheit und so viel Wahres darin, so viel Ermutigendes, dass es definitiv einen festen Platz in meinem Bücherregal bekommen wird. Und ich bin Jennie sehr dankbar dafür, dass sie ihre Aufgabe, die unter anderem darin bestand, dieses Buch genau für mich und hoffentlich viele andere zu schreiben, so gut und liebevoll gemeistert hat. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch mehr als fünf Sterne geben.

  8. Cover des Buches Linjis Weg zum Glück: Wie sich Rationalität und Achtsamkeit zur Lebenskunst verbinden (ISBN: 9783662545980)
    Jens Wimmers

    Linjis Weg zum Glück: Wie sich Rationalität und Achtsamkeit zur Lebenskunst verbinden

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Sylwester

    "Linjis Weg zum Glück" von Jens Wimmers ist im Juli 2017 im Springer-Verlag erschienen und trägt den Untertitel "Wie sich Rationalität und Achtsamkeit zur Lebenskunst verbinden".  Es behandelt die beiden scheinbar widersprüchlichen Lebensziele SINN und GLÜCK. Diese werden anhand des Märchens Hans im Glück und des buddhistischen Abtes Linji gegenüber gestellt und letztendlich zusammen geführt. 


    Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Aber mit etwas Ruhe und Nachdenken kann man sich den philosophischen Interpretationen des Autors nähern.


    Ich fand es interessant, aber stellenweise konnte ich nicht folgen, was aber meinem Unwissen und nicht dem Autor zuzuschreiben ist.


    Einen Punkt Abzug nehme ich vor, weil ich die beiden "Charaktere" Hans und Linji nicht sonderlich sympathisch finde und es mir deshalb schwer fällt, deren Ansätze zu übernehmen. 

  9. Cover des Buches Das Fest der Bedeutungslosigkeit, 2 Audio-CDs (ISBN: 9783844517798)
    Milan Kundera

    Das Fest der Bedeutungslosigkeit, 2 Audio-CDs

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Alais
    Dieses Hörbuch wird von dem Autor Milan Kundera so heiter erzählt und dem Sprecher Sebastian Koch so angenehm gesprochen, dass ich es zunächst völlig unterschätzte und mich entspannt zurücklehnte. So fühlte ich mich vom Gang der Geschichte, die doch nicht ganz so einfach ist, zunächst verwirrt, dann immer mehr verzaubert, ich hörte sie schließlich mehrmals hintereinander und denke immer noch gerne darüber nach.
    Die anekdotenhaft erzählte Geschichte entspannt sich um eine Reihe von Männern in Paris: Ramon, der so gerne in die Chagall-Ausstellung gehen würde, Alain, der über die Bedeutung der Erotisierung verschiedener Körperteile in verschiedenen Epochen nachdenkt, D'Ardelo, der eine Lüge erzählt und selbst nicht weiß warum, Caliban, der seine ganz eigene Sprache erfunden hat, und Charles, der Interessantes über Witze zur Zeit Stalins zu berichten hat.
    Bald wird klar, dass die Heiterkeit, die ein wichtiges Thema dieses Werks ist, nicht automatisch für Unbeschwertheit steht, ganz im Gegenteil - "es gab nur noch einen einzigen möglichen Widerstand: sie [die Welt] nicht ernst zu nehmen." Und wer Kunderas Werke kennt, denkt automatisch zurück an die wunderbare Erzählung "Der Scherz", wer sie nicht kennt, wird sich heute zumindest an die zahllosen Karikaturen und Witze über Trump erinnert fühlen, durch die viele Menschen versuchen, mit ihrer Angst vor dem, was diese so tragisch fehlplatzierte Person an ihrem Posten alles anrichten kann, umzugehen. Aber natürlich auch an CharlieHebdo und Böhmermann - auch nach Stalins Tod ist der humorlose Terror leider sehr lebendig.
    Bedeutungslosigkeit hätte ich bisher nicht mit etwas Positivem verbinden können. In diesem Werk jedoch zeigt Kundera ihre Schönheit, ihre Rolle als "Schlüssel zur Weisheit, zur guten Laune" und brachte mich tatsächlich zum Umdenken.
    So viele Jahre begleiten mich nun schon Kunderas Bücher und doch ist es ihm wieder gelungen, mich zu überraschen und zu begeistern.
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