Bücher mit dem Tag "lebensqualität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensqualität" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.244)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig." - Michael Ende, "Momo"


    Eines Tages taucht in den Ruinen eines alten Amphitheaters ein kleines Mädchen namens Momo auf. Schnell schließt sie Freundschaft mit den Menschen in ihrer Umgebung, sie suchen sie oft auf und bringen ihr Essen oder Alltagsgegenstände vorbei - und Momo hört ihnen zu. Doch nach einer Weile scheint sich etwas zu verändern. Die Menschen kommen immer seltener zu Momo, sie haben immer weniger Zeit und hetzen nur noch durch den Tag. Eine Begegnung mit unheimlichen grauen Herren liefert Momo die Lösung für das Rätsel der verlorenen Zeit - stellt sie aber gleichzeitig vor die knifflige Aufgabe, wie sie den Menschen die Zeit zurückbringen könnte...


    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich als Kind abends die Serie "Momo" auf Kika geschaut habe. Ich mochte die Geschichte um dieses kleine Mädchen sehr - und weiß noch, dass ich die grauen Herren sehr zum Fürchten fand. Als Erwachsene habe ich nun endlich auch das Buch von Michael Ende gelesen und es hat mich sehr verzaubert 🐢


    "Momo" ist wohl eigentlich ein Buch für Kinder oder Jugendliche. Daher liest es sich auch sehr einfach und man fliegt nur so durch die Seiten. Zwischen den Zeilen verstecken sich aber immer wieder kleine Botschaften zum Leben, zur Zeit, zum Tod und zur Freundschaft, die für mein Empfinden gerade für erwachsene Menschen sehr bereichernd sind. Die Figuren im Buch - allen voran Momo, Kassiopeia und Beppo Straßenkehrer - haben sich in mein Herz geschlichen und ich habe es genossen, mit ihnen durch dieses schöne Märchen zu wandeln.


    Michael Endes Buch eigenet sich also wirklich für Menschen in jeden Alters - die Lesenden werden in eine fiktive Stadt entführt und in eine fantastische Erzählung hineingesogen, die voller Metaphern steckt und viel Spannendes und Überraschendes bereithält. Ein wirklich lesenswerter Klassiker!


    Anmerken möchte ich noch, dass in "Momo" Zeichnungen des Autors mit eingebunden sind, was das Leseerlebnis noch schöner macht. Achtet also unbedingt darauf, das Buch in einer Ausgabe mit den Zeichnungen zu lesen 📖

  2. Cover des Buches Die Fettlöserin (ISBN: 9783499631160)
    Nicole Jäger

    Die Fettlöserin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sam1980

    Wer hier nach Diätrezepten sucht ist falsch. Wer lachen, leben und mitfühlen mag, der sollte Nicoles Abnehm-Weg  lesen.
    Ich fand das Buch von Anfang bis Ende mehr als unterhaltsam und wunderbar geschrieben. Man fühlte sich mitgenommen und in der Problematik verstanden.
    Dieses Buch macht Mut das eigene Gewicht selbst in die Hand zu nehmen oder es auch einfach sein zu lassen, wenn man meint dass man auch so schön sein könnte.

  3. Cover des Buches Das Happiness-Projekt (ISBN: 9783596189601)
    Gretchen Rubin

    Das Happiness-Projekt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: irishlady

    Diese Frage stellt sich Gretchen Rubin in ihrem "Happiness Projekt". Für jeden Monat im Jahr nimmt sich die Autorin einen Bereich ihres Lebens vor, den sie ändern bzw. optimieren möchte. So möchte Sie im Mai das Thema Freizeit auf Vordermann bringen. Der Monat steht unter dem Leitimpuls: "Nehmen Sie das Spielen ernst". Mit Tipps und Ratschlägen und ihren eigenen Erfahrungen versucht sie, entspannter und glücklicher zu werden. Auch die Leser werden aufgefordert, mitzumachen und einige Seiten mit den eigenen Gedanken zu füllen.

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen: Es war unterhaltsam, da die Autorin über ihre eigenen Erfahrungen - positiv wie negativ - berichtet und die Leser miteinbezieht.

    Wer sich gerade mit dem Thema Glück und Leben beschäftigt, ist hier bei Frau Rubin gut aufgehoben.


  4. Cover des Buches Die 4-Stunden-Woche (ISBN: 9783548375960)
    Timothy Ferriss

    Die 4-Stunden-Woche

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Greg2001

    Zum Start: Keiner wird kommen und dich aus deinem tristen Leben ziehen. Man muss es selbst tun und ja nicht auf die anderen überglücklichen (Ironie aus) Menschen hören. Schaut euch doch mal um! All die schlechten Beispiele von Menschen, die am liebsten weinen würden, so festgefahren ist ihr Leben. Ferris liefert eine völlig andere Sichtweise und wenn man beginnt so zu denken und so zu handeln, gibt es keine Grenzen. Jetzt werden sich gleich ein paar Leser entlarven und sagen: Wieder so ein Möchtegern Lebensphilosoph. Da schmunzle ich nur, stecke meine Zehen zurück in den warmen Sand und sehe hinaus aufs Meer 😊 Danke Tim Ferris, dass du mir die Augen geöffnet hast! Und den Entlarvten: Viel Spaß weiterhin so zu tun, als wäre alles in Ordnung…

  5. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783431041286)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (681)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Schmitz1

    Eines meiner Lieblingsbücher, das ich immer wieder lesen könnte. 

    Was wäre wenn morgen jemand käme und man um 1 Billionen Dollar reicher wäre? Was tut man mit dem Geld? Was fängt man mit der Zeit an? Und vor allem: wie kommt so eine große Summe Geld zusammen?

    Es ist spannend, diesen Fragen im Buch nachzugehen und festzustellen, das sich alles etwas anders entwickelt, als man vielleicht für sich gedacht / gewünscht hätte.

    Sehr empfehlenswert und man lernt noch einiges über die Geschichte sowie über Finanzwirtschaft dazu. 



  6. Cover des Buches 7 Key Facts (ISBN: 9783800076444)
    Erich Frischenschlager

    7 Key Facts

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    „7 Key Facts“ beinhaltet auf 160 Seiten die wichtigsten Fakten für ein glückliches zufriedenes Leben. Seine Lebensqualität kann man enorm steigern, wenn man sich näher mit diesen sieben Dingen beschäftigt: Ausdauer, Kraft, Koordination, Ernährung, mentale Stärke, Entspannung, Beziehungen. Zu Beginn des Buches kann sich jeder mit einem Selbsttest prüfen, der aus fünf Fragen zu jedem Thema besteht. So ist man gleich auf dem Laufenden und weiß, welche Dinge man noch verbessern könnte. In den Kapiteln selbst geht es dann weiter mit informativen Grundlagen, praktischen Übungen und Tipps für den Alltag. Allerdings ist dieses Büchlein nur etwas für denjenigen, der sich bisher noch gar nicht mit dem Thema befasst hat. Alle anderen finden darin wohl wenig Neues. Dazu hätten die Themen mehr vertieft sein müssen, und auch mehr ideenreiche Praxistipps während des Alltags hätte es geben können.
  7. Cover des Buches Endlich Kokain (ISBN: 9783462046359)
    Joachim Lottmann

    Endlich Kokain

     (12)
    Aktuelle Rezension von: ErinaSchnabu
    Ein provokanter Titel, oder? Auf das Buch bin ich gestoßen, als ich mir bei Amazon verschiedenste deutschsprachige Werk der popliterarischen Gattung anschaute. Manchmal stöbere ich mich einfach gerne durch die Vorschläge und setze Bücher auf die Wunschliste. Popliteratur lese ich echt gerne. Oftmals analysieren die Schriftsteller der Popliteratur gekonnt kulturelle und gesellschaftliche Phänomene, machen sich über sie lustig oder zelebrieren sie sogar. Zumindest werden typische Aspekte der zeitgenössischen Kultur und Gesellschaft benannt und in irgendeiner Weise reflektiert, ohne einen großen zeitlichen Abstand dazu zu haben. Das gefällt mir sehr gut und ich fühle mich dabei meist auch sehr gut unterhalten. So auch bei Lottmanns "Endlich Kokain"...

    Inhalt
    Ein rührend normaler, leider zu dicker Gutmensch, der nie wild, aufregend und hemmungslos gelebt hat, erhält die furchtbare Diagnose: noch maximal drei Jahre Lebenserwartung bei weiter zunehmendem Bluthochdruck und Bewegungslosigkeit. Der frühpensionierte TV-Redakteur fasst einen verzweifelten Entschluss, als er erfährt, dass nur harte Drogen gegen seine monströse Fettsucht helfen: Er beginnt eine »Kokain-Diät«. Der geborene Spießer protokolliert penibel Dosis und Wirkung, doch bald schon wird er immer rauschhafter, wilder, offener – und dünner! Sein Charakter löst sich auf. Er lügt, fälscht, betrügt, hat plötzlich Sex im Übermaß und steigt mit jedem verlorenen Pfund auf zur schrulligen Kultfigur der Wiener und schließlich auch der Berliner Kunstboheme. Nur ein Zufall kann ihn vor seinem naiven Optimismus und dem sicheren Drogenende retten.
    Joachim Lottmanns Roman ist die eindrückliche Seelenstudie eines Mannes, der in einen Strudel dekadenter Abenteuer gerät. Ein furioser Anti-Entwicklungsroman, der zugleich das Porträt einer lebensgierigen Szene abseits der »normalen« krisenbesessenen Jammergesellschaft zeichnet. (KiWi-Verlag)

    Meine Meinung
    Auch, wenn ich etwas länger gebraucht habe, so hat mir das Lesen von Endlich Kokain wirklich Spaß gemacht. Lottmann hat eine Welt portraitiert, mit der ich nichts zu tun habe - die Welt der Künstler, der Medien und der Prominenten - und trotzdem hatte ich beim Lesen stets das Gefühl, diese Welt zu kennen. Ich konnte mir alles und jeden sehr gut vorstellen und habe seine Beschreibungen nicht bloß als Satire empfunden, sie wirkten wie aus dem Leben gegriffen.
    Lottmanns bissig-satirischer Unterton ist sehr unterhaltend, wenn auch wahrscheinlich Geschmackssache. Meinen Geschmack hat er jedenfalls getroffen.
    So beschreibt er viele junge Frauen heutzutage als Klon aus der fabelhaften Welt der Amelie, die immer Kind bleiben wollen, sich durchgehend selbst analysieren und den kleinen Prinzen zitieren. Bei solchen Stellen musste ich wirklich lachen. Durch seinen Protagonisten spottet Lottmann über die politische Korrektheit der Medienwelt oder über die Grünen.
    So viel Spott und Witz ich herauslesen konnte, so wenig treibende Handlung besaß der Roman. Es lässt sich keine Pointe erkennen, kein Höhepunkt in der Geschichte, was es mir ein bisschen schwer machte, den Roman in einem Stück zu lesen. Spannung wurde so gut wie gar nicht aufgebaut, weshalb ich ab und zu auch gelangweilt war.
    Trotzdem würde ich ohne weiteres wieder zu einem "Lottmann" greifen, in der Hoffnung, einen Roman in der Hand zu halten, der die Menschen und das Leben bissig persifliert. 
  8. Cover des Buches Die Kunst des stilvollen Verarmens (ISBN: 9783499627576)
    Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens

     (55)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf

    Alexander von Schönburg ist vielleicht nicht allen ein Begriff, aber seine Schwester Gloria kennt wahrscheinlich jeder: sie trägt nun den Namen „von Thurn und Taxis“. Er erzählt uns vom Untergang des Adels in Deutschland, dass man ungeachtet eines klangvollen Titels durchaus Probleme haben kann, seine täglichen Rechnungen bezahlen zu können.

    Aber er zeigt uns in einer unglaublich eindrucksvollen, zuweilen sehr humorvollen und nachvollziehbaren Art und Weise, dass „arm sein“ keine Frage des Geldbeutels ist, sondern vielmehr unserer eigenen Einstellung.
    Er zeigt anhand vieler Beispiele, dass Reichtum im Überfluss die Menschen nicht glücklich macht, eher im Gegenteil. Wer viel besitzt, hat auch mehr Angst vor Verlust, weiß die einzelnen Dinge nicht mehr zu schätzen, strebt immer nach Höherem und wenn wirklich eine Krise kommt, stürzen diese Leute in ein ganz tiefes Loch.
    Wer sich dagegen auf andere Dinge im Leben konzentriert, kann auch mit ganz wenigen Dingen sehr glücklich und zufrieden werden.
    Es gibt Menschen, die definieren sich nur über ihre Arbeit, sehen diese als ihre Hauptaufgabe im Leben. Doch wer ist wohl glücklicher? Der Vater, der abends nach einem 12-Stunden-Tag erschöpft und gestresst mit viel Geld in der Tasche nach Hause kommt oder derjenige, der sich auch mal nachmittags die Zeit nimmt und mit seinen Kindern einen Spaziergang durch die Natur macht? Der eine bietet seiner Familie gemeinsame Zeit, die durch nichts zu ersetzen ist, der andere schenkt dafür vielleicht zu Weihnachten jedem Kind ein iPhone.
    Letztlich muss jeder selbst wissen, welche Werte er in seinem Leben schätzt. Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, ein erfülltes Familienleben sind Werte, die nichts kosten … jeder Mensch kann damit sein Dasein bereichern.
    Wer dagegen ein teures Auto fahren will, viele Fernreisen machen will und immer die neueste Designermode tragen will, der wird damit nicht zwingend glücklicher.

    Dieses Buch nimmt die Angst vor Verzicht, zeigt eindrucksvoll, dass wir die vielen Dinge, die uns die Werbung vorgaukeln will, gar nicht brauchen. Man kann mit wenig Geld auf dem Konto genauso glücklich (oder noch viel glücklicher) sein als ein Multimillionär – es ist alles eine Frage der Einstellung und der Wertevorstellung.

    Mir hat diese Lektüre extrem gut gefallen und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Sollte ich mal wieder essen gehen, werde ich mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen können, wenn „Rucola“ in der Speisekarte auftaucht … ;) Lest selbst, was es damit auf sich hat!

  9. Cover des Buches Flow (ISBN: 9783608945553)
    Mihaly Csikszentmihalyi

    Flow

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Viel habe ich über den Autor in den anderen Büchern gehört. Noch nie von ihm selbst gelesen. Nun war es so weit.

    „Flow“ war angenehm zu lesen, recht unterhaltsam. Hin und wieder musste ich schmunzeln, insgesamt behielt ich bei der Lektüre gute Laune.

     Obwohl der Autor recht weit ausgeholt hat, blieb es im Großen und Ganzen beim Hauptthema. Zum Schluss gab es nach Punkten geordnete Zusammenfassung des Flow-Models und Ausführungen zum Sinn des Lebens im Allgemeinen.

    Schön fand ich, dass er vieles zum Ausdruck gebracht hat, was man nicht so klar vor Augen hat. In der letzten Zeit immer weniger. „Flow-Erfahrungen, die aufgrund des Einsatzes von Fähigkeiten eintreten, führen zum Wachstum, passive Unterhaltung führt nirgendwohin. Massenfreizeit, Massenkultur und sogar die gehobene Kultur sind Parasiten des Geistes, wenn man sich nur passiv und aus äußerlichen Gründen daran beteiligt… Sie absorbieren psychische Energie, ohne dafür echt Kraft zurückzugeben.“

    Seine Sicht der Freizeitindustrie konnte ich ohne weiteres begrüßen. Dabei kam mir ein bekannter Medienkritiker Neil Postman in den Sinn, der mal gesagt hat: „Fernsehen wurde nicht für Idioten erschaffen – es erzeugt sie.“

    Fazit: Ein schönes, unterhaltsames und informatives Werk, das ich sehr gern als Abendlektüre geschmökert habe.

  10. Cover des Buches Zwei Frauen (ISBN: 9783404167869)
    Diana Beate Hellmann

    Zwei Frauen

     (188)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Zu Beginn etwas zäh... die Kindheit und Jugend wird sehr detailliert und für mich etwas langatmig dargestellt. Zu Anfang war es mir etwas lang bis dann die ganze Lebensgeschichte mal soweit war bis es um die Krankheit ging. Darum geht es ja im Buch, daher hat man auch darauf gewartet.

     

     

    Sobald das los ging konnte ich allerdings das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ist so interessant und man will wissen wie es weitergeht, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Auch die Schreibweise ist sehr eindringlich und nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt.

     

    In der Mitte wird es mir allerdings wieder irgendwie etwas langatmig. Die ganzen Dialoge ziehen sich und sind mir irgendwie mittlerweile auch zu lang und ausschweifend. Gefühlt immer das gleiche bzw. ähnlich.

     

    Dann nimmt die Geschichte aber wieder an Fahrt auf es wird nochmal richtig interessant. Das Gefühl, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte kehrt zurück. Man fiebert mit der Hauptfigur mit.

     

    Rückblickend habe ich das Gefühl die Autorin möchte möglichst viel oder am Besten alles in dem Buch unterbringen. Natürlich die Krankheit selbst, aber auch die Kindheit, das Verhältnis zu Eltern, Pflegern, Ärzten, zur Zimmernachbarin und zu sich selbst. Außerdem wie man mit Hoffnung und Hoffnungslosigkeit umgeht, mit dem Wunsch zu Leben und auch zu sterben, mit guten und schlechte Nachrichten, mit Schmerzen, der Chemo, dem eigenen Aussehen, Sterbehilfe, schlechte Erinnerungen, schwierige Entscheidungen, die erste Liebe, das Verliebtsein, mit dem Tod von anderen Menschen, mit Genesung, mit der Aussicht zur Lebenserwartung usw. Ob das allein allem nicht ein bisschen viel ist und weniger mehr wäre? Ich weiß nicht so recht. Insgesamt ein ganz schönes hin und her und manchmal war das für mich nicht mehr so gut nachvollziehbar. Auch die Erklärungen waren dann für mich nicht mehr unbedingt schlüssig.

     

    Am Ende fand ich total schön, dass die Autorin zu den wichtigsten Figuren in einem kurzen Satz mitgeteilt hat was aus ihnen wurde, bzw. wie es mit ihnen weiterging. Ich mag es sehr, wenn eine Geschichte wirklich ein Ende hat und es einen richtigen Abschluss gibt. Allerdings hat mich dabei gestört, dass es keinen Satz zur Hauptperson gibt. Ist diese doch die wichtigste Figur in der Geschichte wo man doch am ehesten wissen möchte wie es weiter geht. Da hätte ich ein oder zwei kurze Sätze zu erwartet, zumindest das es da ja auch für die anderen Figuren gab. Das finde ich sehr schade.

     

     

  11. Cover des Buches Machen Sie sich bitte frei (ISBN: 9783711000231)
    Uwe Böschemeyer

    Machen Sie sich bitte frei

     (4)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    In seinem neuen vielleicht bisher persönlichsten Buch geht der Psychotherapeut und Existenzanalytiker (Viktor Frankl-Schule) Uwe Böschemeyer der Frage nach, warum in einem freien Land wie dem unseren dennoch so viele Menschen in ihrem persönlichen Leben von Angst regelrecht zugebacken sind und von ihrer Freiheit keinen Gebrauch machen. Schon beim ersten Durchblättern hatte ich den starken Eindruck, dieses Buch ist die auf der Ebene der Einzelpsyche argumentierende Ergänzung zum dem großen gesellschaftlichen und politischen Freiheitspathos, wie ihn der neue deutsche Bundespräsident Joachim Gauck in den meisten seiner Reden vertritt. Diese Freiheit auf der gesellschaftlichen Ebene in eine zwar nicht notwendige, aber hinreichende Voraussetzung für das, was Böschemeyer für das Individuum postuliert. Denn er macht ganz deutlich, dass es nicht die Gene, auch nicht die Erziehung oder die sozialen Umstände sind, die primär für die Lebensqualität eines einzelnen Menschen bestimmend sind. Es ist allein wichtig, so Böschemeyer, ob der Mensch von seiner Freiheit, die er neben der Liebe als die wichtigste humane Eigenschaft bezeichnet, Gebrauch macht oder nicht. In seinem anschaulichen und sehr verständlichen Buch nimmt er den Leser mit sehr vielen persönlichen Erfahrungen und Beispielen mit auf eine Reise in die eigene Furchtlosigkeit, die er wie eine Schwester der Freiheit beschreibt. Denn die Angst ist es, die Scheu vor den großen Problemen, die das Leben für jeden bereithält, die Hoffnungslosigkeit und das abwertende Denken über sich selbst, die den Menschen klein und unfrei machen. Aber „Freiheit ist etwas Prickelndes, Weitendes, Kraftvolles, Heilmachendes, besonders Menschliches.“ Weil sie sozusagen zur Grundausstattung des Menschen gehört, können Menschen lernen, vor Problemen und Lebenskrisen nicht zu kapitulieren, sondern sich ihnen zu stellen, sie zu lösen und daran zu wachsen und immer reifer und freier zu werden. Das vorliegende Buch zeigt auf sehr praktische Weise viele Wege auf, immer freier zu werden. Es ist ein zwar verständliches, dennoch aber sehr anspruchsvolles Programm, das Böschemeyer seinen Lesern zumutet. Es braucht Geduld, Ausdauer, Hoffnungskraft und eine Neuentdeckung für den eigenen Selbstwert. Auch ein Mensch, der Tragisches erfahren hat, der tief verzweifelt ist und ohne Hoffnung, der sich nichts mehr zutraut und eigentlich schon abgeschlossen hat mit seinem Leben, für das er keine neue Zukunft erkennen kann – auch dieser Mensch kann die Freiheit erleben. Es geht um das Wachwerden für ein neues, freies Leben, das Erich Fried in einem Gedicht, das Böschemeyer zitiert, so beschrieben hat: „Kleines Beispiel Auch ungelebtes Leben geht zu Ende zwar vielleicht langsamer wie eine Batterie in einer Taschenlampe die keiner benutzt Aber das hilft nicht viel: Wenn man (sagen wir einmal) diese Taschenlampe nach so- und sovielen Jahren anknipsen will kommt kein Atemzug Licht mehr heraus und wenn du sie aufmachst findest du nur deine Knochen und falls du Pech hast auch diese schon ganz zerfressen Da hättest du genau so gut leuchten können.“ Böschemeyers Buch ist ein spirituelles Buch und obwohl er selbst nicht darauf hinweist, ist es für mich eine Anleitung, jenen Satz Jesus aus Matthäus 5,16 lebendig werden zu lassen: "Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
  12. Cover des Buches No Shopping! (ISBN: 9783746624938)
    Judith Levine

    No Shopping!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    No Shopping! passend zur Weihnachtszeit habe ich mal dieses Buch von meinem SUB gekramt und direkt in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Erkenntnisse, die das Buch enthält, sind zwar in 2019 nicht mehr neu, aber man kann sich diese Zahlen und Fakten immer wieder mal vor Augen halten.

    Man sollte wissen, dass das Buch 2006 von Judith Levine geschrieben worden. Zu dieser Zeit waren Minimalismus, Konsumreduzierung, Nachhaltigkeit & Co. noch kein so großes mediales Thema wie heute. Erschreckenderweise hat sie schon vor 13 Jahren die Daten genannt, die heute in jeder Zeitung stehen.

    Judith Levine erzählt in ihrem Buch von ihrem Selbstversuch ein Jahr nicht zu Shoppen bzw. nur lebensnotwendige Dinge einzukaufen. Ihr Mann zieht mit und so starten sie gemeinsam in das „Abenteuer“.

    Fasst man alle Textpassagen, die sich ausschließlich mit ihrem Selbstversuch beschäftigen, zusammen, würde das Buch nur die Hälfte an Seiten haben. Aber die Autorin fügt immer wieder Statistiken, Texte und Zitate von anderen Personen ein, untermauert ihre Aussagen mit Studien und anderen Belegen. Ich fand es sehr interessant, da sie den amerikanischen Lebensstil beleuchtet.

    Obwohl „schon“ 13 Jahre alt ist das Buch aktueller denn je. Ob die Fakten, Daten und Belege stimmen, kann ich nicht sagen. Aber allein die Geschichte, die Gedanken der Autorin und die vielen interessanten Fakten zum Leben der Amerikaner waren für mich lesenswert.

  13. Cover des Buches G'sund und Guat (ISBN: 9783702506469)
    Walter Mooslechner

    G'sund und Guat

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Autor Walter Mosslechner stammt aus einer Bauernfamilie und hat sein Leben lang als Förster gearbeitet. In diesem Buch fasst er seine Kenntnisse über die Wirksamkeit verschiedener Pflanzen für unser Wohlbefinden sowie zur Heilung oder Linderung von Leiden zusammen und gibt zusätzlich zahlreiche Rezepte preis, die meistens von seiner Mutter stammen und zu den beschriebenen Pflanzen passen.

    Er geht dabei im Einzelnen auf folgende Gewächse ein: Arnika, Bärlauch, Berberitze, Brennessel, Brombeere, Brunnenkresse, Enzian, Fichte, Habebutte, Haselnuss, Heidelbeere, Himbeere, Holunder, Isländisches Moos, Johanniskraut, Kamille, Lärche, Linde, Löwenzahn, Meisterwurz, Mistel, Eierschwammerl, Steinpilz, Preiselbeere, Schlehdorn, Silberdistel, Vogelbeere, Wacholder, Walderdbeere und Zirbelkiefer.

    Jeder Abschnitt zu einer Pflanze besitzt eine grundsätzlich ähnliche Struktur. Zunächst wird botanisches Wissen weitergegeben. Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt an diesem schönen Buch gibt, dann kann man hier bemängeln, dass man nicht immer mit diesem Wissen auf die Suche nach der entsprechenden Pflanze gehen sollte. Ich würde mir beispielsweise nicht zutrauen, mit dem hier vermittelten Wissen Arnika zu bestimmen. Aber vielleicht gibt es im Salzburger Land geführte Kräuterwanderungen, bei denen sich diese Kenntnisse erwerben lassen.

    Nach dem botanischen Wissen beschreibt der Autor die Zubereitung von Tees oder alkoholischen Lösung, die man in den meisten Fällen auch innerlich anwenden kann. Danach folgen in der Regel mehrere Rezepte, die allerdings nicht immer besonders ausführlich erläutert werden.

    Das Buch enthält zahlreiche Fotos, die meistens mehr der schönen Illustration dienen, statt einen weiteren informativen Zweck zu erfüllen. Bis auf die Rezepte wird man die heilenden Anwendungen sicher auch woanders finden, wenn man lange genug sucht. Dieses sehr schön aufgemachte Buch macht das jedoch überflüssig und bietet darüber hinaus noch zahlreiche schöne Ideen für frische Speisen.

    Vielleicht ist es beispielsweise nicht jedermanns Sache, Brennesselsuppe zu essen oder so etwas wie Spinat aus dieser Pflanze herzustellen. Einen Versuch ist es jedoch allemal wert. Manche Überraschungen sind garantiert.
  14. Cover des Buches Trau Dich leben (ISBN: 9783950078251)
    Franz Schmatz

    Trau Dich leben

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wendy
    „Wir verlernen zunehmend Wesentliches von für uns Unwesentliches zu unterscheiden. Nach außen öffnen wir uns für alle Informationsflüsse, sind rund um die Uhr für sie erreichbar und bleiben so im Dauerstress des Lärms. Wir merken dabei nicht, dass wir zunehmend abstumpfen, die Fähigkeit zur Feinabstimmung verlieren und dem Lauten den Vorrang geben“. Aus seinem reichen Erfahrungsschatz bietet der Autor in dieser Broschüre 12 Bausteine an, die in einem hohen Maß geeignet sind, ein glückliches und sinnerfülltes Leben zu schaffen. Um einige aufzuzeigen: • Erweitere deine Lebensbühne • Schöpfe aus spiritueller Lebenserotik • Probiere neue Lebensmöglichkeiten • Entdecke den eigenen Schatten als Lebensquelle • Lass dich zum Lebensspiel verführen Eine absolut lesenswerte Broschüre.
  15. Cover des Buches By Nussbaum, Martha C [ [ Creating Capabilities: The Human Development Approach ] ] May-2013[ Paperback ] (ISBN: 8601300367453)
  16. Cover des Buches Warum die Sache schiefgeht (ISBN: 9783869711003)
    Karen Duve

    Warum die Sache schiefgeht

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Karen Duve schreibt sich dir ganze Wut von der Seele, wie wir von engstirnigen und machtbesessenen MÄNNERN in die globale Krise getrieben wurden, von den gleichen Typen, die seit 5000 Jahren das Sagen haben und wegen denen es jetzt 2 vor 12 auf der Weltuntergangsuhr ist. Sie nennt die Probleme beim Namen (gefühllose, dressierte Entscheidungsträger, die beratungsreistent sind und selbst jetzt vor dem abzusehenden Untergang nicht bereit sind, zu tun, was jetzt unbedingt getan werden muß. Allen Entscheidungsträgern landauf landab sei das Buch vor die Stirn getackert, aber Frau Duve sieht die Rettung ja auch nur in einer Revolution, selbst die Vereinten Nationen scheinen eine Nummer zu klein für das Anliegen zu sein. Das Buch zur rechten Zeit.
  17. Cover des Buches Kopf schlägt Kapital - Hörbuch (ISBN: 9783000300097)
    Günter Faltin

    Kopf schlägt Kapital - Hörbuch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Entscheide dich jetzt! Erfolg ist lernbar! (ISBN: 9783709300176)
  19. Cover des Buches Achtsamkeit statt Multitasking - Plädoyer für ein bewussteres Leben (ISBN: 9781495209895)
  20. Cover des Buches Die geheime Sprache der Bäume (ISBN: 9783596299546)
    Erwin Thoma

    Die geheime Sprache der Bäume

     (3)
    Aktuelle Rezension von: katze102
    Erwin Thoma, ehemaliger Förster und nun Erbauer von energieautarken, brandsicheren Häusern aus Mondholz, berichtet begeistert von seinen Kindheits-/Erlebnissen und Erfahrungen, auch jenen der Älteren, den Wald und das Holz betreffend, erläutert die Notwendigkeit von natürlich bedingten Mischwäldern und ihren Vorteilen gegenüber Monokulturen. Zwischendurch erzählt er über seinen Lebensweg, seine Experimente, Forschung bis hin zur Patenterstellung seines „Holz100“-Hauses.

    Außerdem geht er ausführlich auf die Besonderheiten des Mondholzes ein, beschreibt Abläufe im Baum und u.a. wie unterschiedliche Bodenzusammensetzung bedingt, dass verschiedene Baumsorten wie Tief- und Flachwurzler sich als gewachsene Gemeinschaft beeinflussen und helfen, wie sie miteinander kommunizieren und auch mit anderen Lebewesen, z. B. den Borkenkäfern, die nicht als Schädlinge, sondern als Helfer dem Wald dienen, bis die Bäume im Umkreis des befallenen Baumes sie nach getaner Arbeit wieder eindämmen – alles in teamwork. Auch die Aufgabe der Pionierpflanzen wird sehr anschaulich erläutert, ebenso die Reaktion der Bäume auf Wetter-, Umwelt- und andere Einflüsse. In diesem Zusammenhang war mir ganz neu, dass Bäume, bzw. Pflanzen allgemein, als vorausschauende Überlebensstrategie selbständig ihren genetischen Code ändern können. Von Entwicklungen und Reaktionen verschiedener Bäume wird berichtet und Beispiele von Bionik aufgezeigt.

    Das letzte Viertel des Buches widmet sich den verschiedenen Bäumen, die jeweils mit einer Zeichnung und einem Text vorgestellt werden, ergänzt durch Anwendungsmöglichkeiten aus der Volksmedizin und der Nutzbarkeit, Wirkung und Beschreibung des jeweiligen Holzes. Diesen Teil des Buches fand ich ganz besonders spannend, genauso wie die immer wieder auftretenden Hinweise zu Hildegard von Bingen, z.B. die unterschiedliche Wirkung der einzelnen Hölzer, auch beim Verbrennen. Und zum Schluß gibt es auch die Kontaktdaten für Fragen rund um das Holzhaus sowie konkrete Projektanfragen.

    Insgesamt fand ich die Informationen dieses Buches sehr interessant, obwohl ich einiges davon nicht unter dem Titel des Buches erwartet hätte, z.B. die Beschreibungen zum Hausbau und die Entwicklungsphase dazu. Manchesmal dachte ich, dass das Buch für mich doch ein klein wenig zuviel Werbung für die eigene Firma und das patentierte Holz“Haus100“ beinhaltet. An vielen Beispielen hat der Autor aufgezeigt, wie die Verwendung von Mondholz schon allein im Innenausbau oder durch Möbel die Wohnqualität verbessert; sehr aufschlußreich fand ich auch die vielen Beschreibungen des „überlieferten“ Wissens früherer Generationen.

    Das Buch wurde leicht verständlich und gut nachvollziehbar geschrieben, wirkt sehr authentisch und informativ, vermittelt Wissenswertes über Bäume im Wald und nachhaltige Nutzung des Holzes im Haus- und Möbelbau mit einhergehender höherer Lebensqualität.
  21. Cover des Buches Ja, aber... (ISBN: 9783485060370)
    Lelia Kühne de Haan

    Ja, aber...

     (6)
    Aktuelle Rezension von: schnellundklar
    Zumeist gehen wir ziemlich unbewusst mit Sprache um und nicht selten sabotieren wir uns selbst und unsere Ziele genau durch dieses Verhalten. Lelia Kühne de Hahn hat 15 alltägliche Worte aus dem Alltag herausgesucht und unseren unbewussten Umgang mit ihnen analysiert. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, sagen Sie nie mehr "Ja, aber..."
  22. Cover des Buches Wofür soll ich dankbar sein? (ISBN: 9783711000354)
    Barbara Stöckl

    Wofür soll ich dankbar sein?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    "Meistens ist es ein gutes Gefühl, beschenkt zu werden. Geschenke machen uns Freude, sind Ausdruck, wahrgenommen zu werden, Zuwendung zu empfangen. Aber unter bestimmten Umständen ist das nicht der Fall, dann lösen Geschenke Neid, Hass, Gier und Eifersucht aus - Undankbarkeit ist hier die Folge." . Barbara Stöckl arbeitet in ihrem Werk "Wofür soll ich dankbar sein?" den unglaublich hohen Wert des Gefühls Dankbarkeit heraus und möchte dem Leser ans Herz legen, mehr in dieser Richtung zu empfinden. Dabei hat sie die verschiedensten Persönlichkeiten zu diesem Thema interviewt und zudem Ereignisse aus ihrem Leben geschildert, die sie zur Dankbarkeit verleitet haben. . Ich für meinen Teil, muss leider sagen, dass mir dieser Aufbau überhaupt nicht zugesagt hat. Bereits nach dem zweiten Interview hatte ich das Gefühl, immer die gleichen Fragen und Antworten zu lesen, was dazu führte, dass ich diese bald eher überflog. Auch die persönlichen Erfahrungen der Autorin waren zwar recht interessant zu lesen, doch passten sie irgendwie auch wieder nicht in dieses Buch. Zudem stellte sich bei mir der Ausdruck heraus, dass "Wofür soll ich dankbar sein?" keinen wirklichen strukturierten Aufbau hat, was das Lesen noch mehr zur Qual machte. Im Großen und Ganzen muss ich gestehen, dass ich mich eher durch dieses Werk quälen musste. . Fazit: Langweilige Interviews und ein unstrukturierter Aufbau ließen das Lesen zur Qual werden.
  23. Cover des Buches Das gestresste Herz (ISBN: 9783958625631)
    Gustav Dobos

    Das gestresste Herz

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Maier31

    Professor Dr. med Gustav Dobos arbeitet schon lange als Direktor an der Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin in Essen. In diesem wunderbaren Hörbuch werden die neuesten Forschungsergebnisse für ein langes Leben vorgestellt. Ausdrücklich wird auch noch betont das dieses Buch keinen Arzt ersetzen kann. 

    Unser Körper hat erstaunliche Möglichkeiten der Selbstheilung, wenn wir die Signale, die uns unser Körper sendet, rechtzeitig verstehen und darauf reagieren. Neue Forschungen zeigen das 90 Prozent der Infarkte sich durch einen weniger riskanten Lebensstil verhindern lassen. Die Naturheilkunde und die Schulmedizin sollten einen gesamtheitlichen Blick auf den Patienten werfen und nicht ein einzelnes Organ in den Mittelpunkt stellen. 

    Jeder Einzelne muss Verantwortung übernehmen und gegen Risikofaktoren wie Blutfette, Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht (vor allem Bauchfett) Diabetes, Alkohol und Bewegungsmangel rechtzeitig gegensteuern.

    Sehr interessant fand ich den Hinweis auf die neue Risikogruppe "Frauen". Diese haben eine schlechtere Prognose bei Infarkten und die Risikofaktoren werden eher übersehen. Nur jede dritte Frau klagt im Ernstfall über Schmerzen in der Brust. 

    Dieses von Clemens Benke gesprochene Hörbuch hat mir ausnehmend gut gefallen, die Stimme ist markant und angenehm zu hören.

    Durch dieses Informationen, die nicht unbedingt alle neu sind, wird man wieder daran erinnert besser auf sich auf zupassen. Wir haben nur dieses eine Leben und sollten es nicht verschwenden.

    Fazit: Verdiente 5 Sterne, Hörenswert für Jedermann!

  24. Cover des Buches Die Grenzen des Wohlstands (ISBN: 9783421060617)
    Peter Atteslander

    Die Grenzen des Wohlstands

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    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Einführung In diesem alten (1. Auflage 1981) Buch, versucht Peter Atteslander die Gefahr zu verdeutlichen, die von unserem derzeitigen Sozialsystem ausgeht, dass die momentane Geldverteilung lediglich noch materiellen Wohlstand garantiert, der wahre, qualitative Wohlstand, um den es eigentlich gehen muss, jedoch total ignoriert wird. Inhalt Um dieses Problem richtig und anschaulich erklären zu können, versucht er zunächst die Grenze zwischen "materiellem Wohlstand" und "qualitativem, immateriellen Wohlstand" zu ziehen. Ganz platt zusammengefasst, sei Ersteres der völlig annonym zugeteilte Geldfluss an Personen, die daraus keinen psychischen Gewinn ziehen, weil sie wissen, dass sie dafür eigentlich nichts taten und sich niemandem gegenüber als dankbar erweisen können, weil der große unpersönliche Staatsapparat für die Zuteilung sorgt. Andererseits ist letzterer das erarbeitete oder zumindest verdiente Geld. Diese Differenz begründet er durch Vergleiche mit armen Gesellschaften, in denen es durchaus ebenfalls Glückseligkeit geben kann. Der Großteil des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit der Ursachenforschung und gleichermaßen mit Verbesserungsvorschlägen. Beispielsweise wird die Arbeit an sich, also der gesicherte Arbeitsplatz völlig unterschätzt, wobei diese doch einen sehr großen Teil des Lebens ausmacht. Sehr anschaulich: "Bildung wird als Vorbereitung zur Arbeit betrachtet, Freizeit als Erholung von der Arbeit, der Ruhestand als Belohung für Arbeit, von der Tatsache ganz abgesehen, dass Einkommen, Versorgung, Rente u.v.m. von der Arbeit abhängen." Dadurch möchte er zum Ausdruck bringen, dass Arbeitsbeschaffungsmassnahmen und Arbeitssicherheit viel größeren Wert haben müssen, als es ihnen momentan zugestanden wird. Andererseits sei dort die falsche Handhabe der Wissenschaft. Die Wissenschaft sei dazu da, durch Prognosen, die keinen Zwang zur Wahrwerdung besitzen, die Gegenwart besser zu verstehen. Zurzeit wird die Wissenschaft verteufelt, weil Prognosen selten wahrwerden und zugleich verherrlicht, weil eben das von ihr erwartet wird. Was aber völliger Unsinn ist. Der richtige Umgang mit ihr muss gewährleistet sein. Gans besonders die Verantwortungsfrage. Denn die Verantwortung wird nicht selten von Politikern den Wissenschaftlern wegen falscher Prognosen zugeschoben und ihnen wieder zurück zu Politikern. Ebenfalls sehr problematisch sei die oftmals postulierte Mündigkeit der Bürger. In Wirtschaftskreisen und Politik wird immer wieder gefordert, dass der mündige Bürger mehr Verantwortung übernehmen soll. Was natürlich nicht der Realität entspricht, da er (heute noch viel schlimmer ! Anm. d. Rezensenten) von medialem Konsum weder dazu gebracht wird, sich mit wichtigen Dingen des Lebens, wie Wirtschaft und Politik, auseinanderzusetzen, noch ein Sozialbewusstsein entwickelt. Ganz zu schweige von der fehlenden staatlichen Informationsaufbereitung. Als letzter Punkt, bestehen noch Missstände in der Schwerpunktsetzung. Zunächst werden finanzielle Mittel zu sehr auf staatliche Sicherheit vergeudet, was ich nicht weiter ausführe, da es mittlerweile seit 1990 nicht mehr so intensiv ist, nicht weiter ausführe. Genauso die stete Neigung zur Gleichheit. Die Frage der Balance zwischen Gerechtigkeit und Gleichheit ist seit jeher eine der zentralen Fragen der Demokratien und durch stellenweise falsche Handhabe mit der Geldverteilung wird immer mehr die Gleichheit bevorzugt. Wie genau schriebt er leider nicht. Oder ich hab es schlichtweg nicht verstanden. Fazit Obwohl das Buch schon älter als 30 Jahre ist, hat es nur bedingt an Aktualität verloren. Das Problem des materiellen, statt qualitativen Wohlstands existiert auch heute noch. Bei steigender Arbeitslosigkeit kann sogar die diskutable Vermutung gewagt werden, dass es heute eventuell akuter ist, als damals. Überhaupt erst diese Differenzierung zwischen Qualität und Quantität des Wohlstands ist ein sehr interessanter Gedankengang. Das Buch regt durchaus zum Nachdenken über die eigene Zeit an ! Aber das hält sich in Grenzen. Hab bereits ältere Bücher gelesen, die noch mehr zum Nachdenken anregten (siehe Arnold Brecht - Kann die Demokratie überleben ?). Was er auch oft betont, ist die massive Bürokratisierung bei gleichbleibender oder gar sinkender Effizienz. Auch ich sehe durchaus dieses Problem ! Aber dass er es dermaßen als Ursache und als eines der Hauptprobleme identifiziert haben will, wage ich zu bezweifeln. Was leider auch ihm unterlief, ist das Klischee des nicht mehr tragenden Umlageverfahrens als Rentensystems (siehe Albrecht Müller - Die Reformlüge). Sehr schade. Sehr schade empfand ich auch seine Idee der "Sozialen Miliz". Irgendwie unausgereift, nicht gut erklärt, lässt zu wünschen übrig und prinzipiell denke ich nicht, dass es eine gute Idee ist. Schlecht ist das Buch keinesfalls ! Aber kein Muss. Würde ich jetzt auch nicht als sehr lesenswert weiterempfehlen.

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