Bücher mit dem Tag "lebensweg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensweg" gekennzeichnet haben.

258 Bücher

  1. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.500)
    Aktuelle Rezension von: Letters-with-Coffee-and-Cake

    Als ob der Verlust ihrer Mutter nicht schwer genug wäre, wird die 34-jährige Brett erneut vor den Kopf gestoßen, als bei der Testamentsverlesung all ihre Geschwister ein großes Erbe absahnen, während sie selbst nicht mehr von ihrer Mutter bekommt, als eine Liste, die Brett als junges Mädchen verfasst hat. Innerhalb von 12 Monaten soll sie alles darauf erfüllen.

    Lange versteht Brett nicht, was sie damit anfangen soll. Sie ist kein kleines Kind mehr und das, was auf der Liste steht, sind in ihren Augen kindische Träumereien, für die sie längst zu alt ist. Zudem sind ein paar Sachen dabei, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen würden. Da Brett aber im Grunde nichts zu verlieren hat und sonst nicht herausfindet, was das Erbe ihre Mutter ist, lässt sie sich darauf ein. 

    Die Erfüllung der Liste, ähnlich einer Bucket-List, prägt das ganze Buch. Das Konzept an sich ist jetzt nichts Neues, jedoch steht hier die Beziehung zwischen Brett und ihrer Mutter stark im Vordergrund, sodass es doch wieder zu etwas Besonderem wird. Die Liebe zu ihrer Tochter bleibt bis weit nach ihrem Tod bestehen und am Ende erfährt Brett so viele Dinge, die bei weitem ein viel größeres Erbe waren, als es das alleinige Geld gewesen wäre. 

    "Morgen kommt ein neuer Horizont" ist locker geschrieben und auf emotionaler Ebene sehr authentisch. Klar, viele Dinge wirken ein wenig zufällig, aber am Ende ist es doch eine Geschichte darüber, dass man kämpfen muss und dann dafür belohnt wird. Happy End garantiert <3 

  2. Cover des Buches Die Schattenschwester (ISBN: 9783442313969)
    Lucinda Riley

    Die Schattenschwester

     (562)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa92

    Nun habe ich auch den dritten Teil der sieben Schwestern Reihe gelesen und muss sagen, dieser hat mir um Längen besser gefallen als der zweite Teil (welchen ich aber auch nicht schlecht fand). Mit Star konnte ich mich persönlich bislang am meisten identifizieren, da ich selbst eine eher introvertierte Person bin. Auch der bekannte Wechsel zwischen der Gegenwart (in dem Fall allerdings 2007) und dem Anfang des 20.Jahrhunderts war wieder sehr spannend (wobei mir die Geschichte von Flora fast besser gefallen hat). Ein weiteres Highlight war für mich außerdem das die Geschichte in England spielt welches mein absolutes Lieblingsland ist. 

    Ich bin gespannt auf den vierten Band in dem es dann um Cece gehen wird. 

  3. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426282564)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

     (577)
    Aktuelle Rezension von: caro_aus_dem_norden

    Die Mitternachtsbibliothekt ist eine Geschichte von Matt Haig aus dem Droemer-Verlag.

     

    Um was geht es?

     

    Nora hat sich entschlossen nicht mehr leben zu wollen. Anstatt aber zu sterben, findet sie sich plötzlich in der Mitternachtsbibliothek wieder. Sie hat nun die Möglichkeit, Leben auszuprobieren, die sie gelebt hätte, wenn sie so manche Entscheidungen anders getroffen hätte.

     

    Meine Meinung

     

    Das Cover spiegelt gut den Titel des Buches wider und auch die Katze hat ihren Grund auf dem Cover.

    Der Schreibstil war für mich ok, aber auch nichts Besonderes.

    Zu Beginn fand ich die Geschichte wirklich gut, weil der Leser noch nicht wusste, was auf ihn hinzukommt. Sehr schnell musste ich aber feststellen, dass sich das Muster immer und immer wiederholt, wodurch die Spannung rapide sank.

    Es gibt wirklich ein paar wichtige Gedanken aus dem Buch, die einem selbst zum Denken anregen, aber das Ende war für mich sehr schnell vorhersehbar.

     

    Fazit

    Leider war ich von der Mitternachtsbibliothek etwas enttäuscht. Ich hatte mir mehr von einem Spiegel-Bestseller erwartet, wahrscheinlich war meine Enttäuschung auch deshalb so groß.

    Die Idee war sehr interessant, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Die Spannung war nach den ersten paar Leben hinüber und das Ende vorhersehbar.

  4. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.828)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

    Wer kennt sie nicht die Geschichte von Will Traynor & Louisa Clark?! Mich hat sowohl der Film, als auch das Buch » Ein ganzes halbes Jahr « sehr berührt. Bei beiden sind wirklich einige Tränen geflossen ❤️ 

    Die Buchreihe besteht aus 3 Bänden & ein Sequel, was ich bis vor kurzem überhaupt nicht wusste. Den zweiten Band » Ein ganzes neues Leben « habe ich diesen Monat gelesen. Es war wirklich schön Lou wieder zu begegnen und herauszufinden was nach Will’s Tod alles passiert. Mit seinen knapp 500 Seiten ist es eine lange Geschichte, in der wirklich so einiges verpackt ist. Manchmal wurde es doch ein wenig langatmig, es hatte auf jeden Fall seine Höhen und Tiefen. Wieder treffen wir auf ein Paar bekannte Charaktere, und lernen gleichzeitig tolle Neue kennen. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Fortsetzung, aber für mich überhaupt kein Vergleich zum ersten Band der einem einfach das Herz zerreißt. Das Ende konnte aber nochmal so einiges an Emotionen rausholen. Bin gespannt auf den letzten Teil.

    4/5 ⭐️


  5. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.120)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  6. Cover des Buches Die Furcht des Weisen / Teil 1 (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 2.1) (ISBN: 9783608938166)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen / Teil 1 (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 2.1)

     (872)
    Aktuelle Rezension von: MissFlmg

    Das Abenteuer um Kvothe geht weiter. 

    Kvothe verlässt die Universität, lernt ein anderes Land und sagenumwobene Fabelwesen kennen. Wie das erste Band, hat mich dieses auch komplett in seinen Bann gezogen.


    Nach dem ich die Furcht des Weisen als Hörbuch “gelesen” habe, habe ich die Reihe in gedruckter Form fortgesetzt. Ich liebe lange Geschichten, die sich über sehr sehr viele Seiten erstrecken, aber schon lange hat mich keine so begeistert wie Patrick Rothfuss’ Königsmörder Chroniken.


    Das Buch hat für mich nie an Spannung verloren. Obwohl es an mancher Stelle etwas langatmig und vorhersehbar war, wollte ich immer wissen, wie es weiter geht. Ich konnte es kaum aus der Hand lesen. Auch empfinde ich den Schreibstil als sehr angenehm und flüssig.


    Die Charaktere sind fantasievoll, interessant und glaubhaft beschrieben. Ich fühlte mich in die Welt versetzt und habe mit allen mitgefiebert. 


    Ein wunderbares Fantasy-Epos nicht nur für Fans des Genres. 

    FÜNF von FÜNF Lauten :)

  7. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.678)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Es handelt sich um einen Jugendroman/Liebesroman in dem das Thema Krebs auf eine besondere aber dennoch sensible Art behandelt wird.

    Hazel ist seit jungen Jahren Krebskrank. Sie will eigentlich normal sein, kann es jedoch nicht, da sie immer eine Sauerstoffflasche mit sich rum tragen muss. Ihr Lieblingsbuch ein Herrschaftliches leiden liest sie oft und gerne. Ihre Mutter will eigentich nur ihr bestes, und überredet Hazel immer in die Selbsthilfe Gruppe für Krebskranke zu gehen. Dort lernt sie Augustus kennen.

    Augustus auch Gus genannt ist ein Junge der versucht das leben durch Merhaphern zu beschreiben. Er hat ein riesen Sebstbewustsein. Er lernt Hasel kennen und verliebt sich in sie.

    Sie will jedoch niemanden verletzen wenn sie sterben sollte, sie will den Schaden so gering wie möglich halten, weshalb sie auch kaum Freunde hat. Augustus jedoch lässt nicht locker und irgendwann werden die beiden dann ein Paar.

    Augustus liest ein Herrschaftliches leiden und Sie unterhalten sich oft darüber und Fragen sich was aus den Personen daraus wird, da das Buch kein wirkliches Ende hat.

    Es gibt die möglichkeit sich von guten Feen einen Herzenswunsch erfüllen zu lassen, welchen Augustus für Hazel opfert. Er macht es ihr möglich das Sie den Autor von Ein Herrschaftliches leiden Treffen.

    Der Autor ist mir als Leser extrem auf die Nerven gegangen, und am liebsten hätte ich ihn verdroschen. Man fragt sich wie kann ein Mensch so unsensiebel und arrogant sein, wenn vor ihm zwei „Fans“ sitzen und fragen zu seinem Buch haben. Er hat nicht eine Beantwortet und im Grunde war es zum schluss nicht mehr wichtig.

    Im letzen Abschnitt des Buches wird es richtig Traurig, hier sollte man sich als Leser auf jeden fall Taschentücher bereit halten.

    Gus plant eine Vorbeerdigung und Bittet Hazel um eine Grabrede die sie für ihn halten soll. Es ist nicht einfach über jemanden zu sprechen der den kampf gegen den Krebs verloren hat. Jedoch wird sie es auf seiner Beerdigung machen. Selbst auf der Beerdigung von Gus taucht der Autor noch ein Herrschaftliches leiden auf und irgendwie ist das etwas surreal (im übrigen könnte man den Autor als Leser auch hier wieder nicht sonderlich gut leiden.).

    Selbst die Überraschung die Gus für Hazel geplant hat am Ende des Buches, macht einen irgendwie sprachlos und rührt einen sehr zu Herzen.
    Man kann für dieses emotionale, Krebsthematisierende Buch 5 Sterne vergeben, weil es einen wirklich berührt.

  8. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (468)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Theo verliert durch einen Bombe seine Mutter in einem Museum. ER überlebt das Unglück und hat danach niemanden mehr. Er wird bei einem Freund untergebracht. Doch Theo hat ein Geheimnis und dann taucht auch n0ch sein Vater auf und bringt ihn nach Las Vegas


    Schreibstil:

    Der Schreibstil war sehr detailiert und bildhaft. Die Geschichte plätschert dahin und ich kam nicht und nicht in die Geschichte hinein. In diesem Buch fehlten mir die Emotionen der Charaktere. Alle wirkten kühl und distanziert. Für mich war es langamtig und ich quälte mich durch die 1000 Seiten-. Das Ende war für mich zu einfach auch wenn noch einige Wendungen in diesem Buch vorkamen, es passte für mich einfach nicht. 

    Charaktere:

    Theo war der Protagonist. Als Kind tat er mir leid, doch nach und nach dachte ich mir dass er oftmals selber Schuld an seiner Situation ist. Er fällt nachdem Tod seiner Mutter in ein tiefes Loch und kommt einfach nicht mehr raus. Er will die Trauer in Alkohol ertränken und später mit Drogen, doch fällt immer tiefer. Je weiter ich las in dem Buch desto weniger mochte ich Theo und verstand auch seine Taten nicht mehr. Auch die Wahl seiner Freunde war mir immer suspekt und die gute Freunde die er hatte stoßte er immer wieder weg. 

    Fazit:

    Die Grundidee fand ich toll, jedoch war das Buch viel zu lang. Ich kam nicht mit den Charakteren zu recht und der Schreibstil war mir zu detailiert. Ich fand das Ende viel zu einfach und die Geschichte mit dem Buch nicht glaubhaft. Deshalb bekommt das Buch nur 2 Sterne von mir. 

  9. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783442482917)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Iris_Muhl

    Die Sprache von Robert Seethaler ist ein grossartiges Geflecht aus leisen Empfindungen und schroffen Bildern. Unglaublich vielschichtig und überraschend erzählt der Autor das Leben eines einfachen Seilbahnarbeiters namens Andreas Egger. Er erzählt von den wichtigsten Themen des Lebens, vom Kämpfen und Überleben, von Liebe und Verlust, Versöhnung und Tod. Der Autor berichtet so unaufgeregt und klar, dass der gebannte Leser immer noch mehr davon haben muss, nicht genug kriegt. Ich liebe diese Sprache, ich liebe diesen Autor. Er lockt die schönsten Gefühle in einem hervor. Man lacht und weint, man wächst gar an Empfindung und Respekt für einen kleinen einsamen Arbeiter, der sich vom Schicksal nicht einschüchtern lässt. Was will man von einem Buch mehr?

  10. Cover des Buches Liebten wir (ISBN: 9783548285771)
    Nina Blazon

    Liebten wir

     (204)
    Aktuelle Rezension von: KatMa

    Ich habe dieses Buch gewählt, weil mir "Das Wörterbuch des Windes" so gut gefallen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch "Liebten wir" war ein Volltreffer. Es ist eine Mischung aus Familiengeschichte(n), Roadmovie und Krimi, erzählt in dieser feinfühligen, tiefgründigen Sprache, die Nina Blazon eigen ist.

    "Ich sehe, wie unbehaglich Danae zumute ist. Für sie ist die Vorstellung schwerer zu ertragen. Ihre Mutter war eine andere, als die, dich ich hatte. Manchmal kommt es eben nur auf die Perspektive an."

    Die Geschichte ist gut durchdacht und die Figuren sind sehr lebendig und authentisch. Weder die einsame Mo noch die verbitterte Aino sind auf den ersten Blick symphatische Charaktere, sie haben Ecken und Kanten aber gerade die schwierigen menschlichen Beziehungen machen den Roman neben seiner Sprache so lesenswert. Hier geht es nicht um strahlende Heldinnen sondern um die Suche nach dem, was wirklich geschehen ist – einmal während des Zweiten Weltkriegs in Finnland und zum anderen während Mos und Danaes Kindheit in Deutschland.

    Am Ende hat mich das Buch zufrieden zurückgelassen, die Autorin beantwortet alle Fragen und ich hoffe, bald Neues von ihr lesen zu dürfen.




  11. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (637)
    Aktuelle Rezension von: suntweety

    Smita lebt mit ihrer Familie in Indien und hat nur den einen Wunsch, das ihre Tochter lesen und schreiben lernt.

    Giulia sieht sich nach einen tragischen Unfall ihres Vaters als Unternehmerin des Familienbetriebs, das kurz vor der Insolvenz steht, wieder.

    Und Sarah kämpft als erfolgreiche Anwältin gegen den Krebs, der sich ihr Leben einverleiben will.


    Das Cover und der Titel passen wunderbar in die Geschichte.

    Es gibt 3 Hauptstränge, die abwechselnd erzählt werden. Am Ende merkt man wie die 3 Schicksale zusammen finden, miteinander verknüpft und verwebt sind.


    Die einzelnen Geschichten sind sehr gefühlvoll erzählt und lassen einen teils mit einen Schauer zurück. Die Autorin versteht es das Ungreifbare, teils Normalste auf erschreckende Art den Leser näher zu bringen.

    Die Protagonisten wachsen über sich hinaus und glauben an das Gute und versuchen ihr Schicksal nach ihren Gunsten zu ändern. Sie sind stark und man kann sie nur bewundern, wie sie aus etwas Aussichtslosen ein Wunder vollbringen.


    Das Buch hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt.

    Die Autorin werde ich mir merken.


  12. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (986)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  13. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.245)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     Mannometer - Harry Haller ist ja so ein unsympathischer Miesepeter :-(

    Das ganze Buch triefte für mich nur so vor Unzufriedenheit und Bitterkeit, dass ich fast Lust hatte, es wie ein Baby im Arm zu wiegen und zu sagen: "Na na na, wer will denn da gleich weinen. Es wird doch alles wieder gut."

    Klassiker sind einfach nicht so meins, auch wenn die Worte noch so kunstvoll verwoben sind. Aber ich bleibe dran, irgendwann wird auch einer für mich dabei sein.

    Zwei schöne Zitate konnte ich dennoch finden:

    "Nun, jeder hat sein Los, und leicht ist keines."

    "Mochte das nun hohe Weisheit sein oder einfachste Naivität: wer so den Augenblick zu leben verstand, wer so gegenwärtig lebte und so freundlich-sorgsam jede kleine Blume am Weg, jeden kleinen spielerischen Augenblickswert zu schätzen wußte, dem konnte das Leben nichts anhaben."
  14. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.395)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden. Die Dialoge fand ich sehr langweilig und eintönig, die Charaktere haben mir ebenfalls nicht gefallen und waren sehr überzogen.
    Sehr schade!

  15. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  16. Cover des Buches Jane & Miss Tennyson (ISBN: 9783551560254)
    Emma Mills

    Jane & Miss Tennyson

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Inhalt

    Devon Tennyson absolviert das letzte Jahr ihrer Highschool und ist ein großer Jane Austen Fan. Mit Bedauern muss sie aber feststellen, dass ihr Leben so gar nicht wie einer ihrer geliebten Romane verläuft. Zum einen weiß sie nicht, was sie nach der Highschool mit ihrem Leben anfangen möchte. Zum anderen zieht auch noch ihr Cousin bei ihnen ein und bringt ihr gemütliches Einzelkind-Leben gehörig durcheinander. Und dann ist da auch noch der verschlossene und unsympathische Ezra Linley, der Football-Star der Highschool, dem sie ständig über den Weg läuft.  


    Kurzmeinung

    Einfach wundervoll. Unaufgeregt und voller Humor mit viel Tiefgang erzählt. Eine perfekte gemütliche Highschool-Liebesgeschichte. Unbedingt Lesen!


    Meinung

    Haaaach. So ein schönes Buch. Das beginnt schon beim Cover, das (bis vielleicht auf das Gesicht vorne) wirklich ein Traum ist. Und es verpackt eine Geschichte, die mindestens genauso wunderschön ist. 

    In Devon Tennyson kann sich, glaube ich, jeder Bücherwurm wieder erkennen. Sie lebt ein kleines bisschen in ihrer Welt, hält sich an ihr gemütliches, altbekanntes Leben und schmachtet heimlich ihrem besten Freund hinterher. Dass diese heile Welt durch ihren Cousin gestört wird, geht ihr gewaltig auf die Nerven. Dabei ist auch der einfach nur großartig. Mit ganz viel Liebe und Geduld hat Emma Mills hier einzigartige und authentische Figuren gezeichnet, die man alle einfach nur gernhaben muss. 

    Und obwohl nicht wirklich etwas "passiert", habe ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Der Stil und die Geschichte nehmen einen mit. Vor allem Devons Entwicklung zu beobachten war perfekt. Die Geschwindigkeit war genau richtig, sie ändert auch ihren Charakter nicht, sondern erkennt lediglich, dass man die Welt auch aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen kann. Gewürzt wird das Ganze mit kleinen, aber feinen Wahrheiten, die einen als Leser noch ein bisschen weiter begleiten. Es geht um erste Eindrücke, um das "in Schubladen stecken" von Personen, um Offenheit, Ehrlichkeit und Freundschaft.  Und natürlich Liebe. Und obwohl das so einige Themen sind, war das Buch nicht überladen. Stattdessen konnte man sich in die Geschichte so richtig einkuscheln und darin wohlfühlen. Und das solltet ihr auf jeden Fall auch tun, wenn euch der Inhalt angesprochen hat. 


    Fazit

    Für mich ein perfektes, kuscheliges und einfühlsames Wohlfühlbuch, das ich definitiv in naher Zukunft noch einmal lesen werde. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, dem der Inhalt zuspricht. Lest es! Es gehört zu meinen Highlights.

  17. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

     (123)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

  18. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.897)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Ich glaub bei diesem Buch sollte man sich dezent an der Leseempfehlung halten. Aus Erwachsenen Augen war das Buch wirklich voller Fantasie & teilweise sehr kindisch. 

    Aber der Protagonist ist 10 Jahre alt und reist in ein Land in den Feen & Elfen noch die unkreativsten Lebewesen sind, daher ist diese kindliche Erzählweise nur verständlich. 

    Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden und auch wenn der Inhalt für Kinder gedacht ist fand ich diesen auf ein sehr hohes Niveau. 

    Aber jetzt zu den wichtigen Dingen: 

    Ich hab gelacht & mit Atreju und Bastian mit gefiebert. Die Geschichte konnte mich begeistern und der Autor hat mich teilweise sogar überrascht. Dazu waren die Moralischen Aspekte einfach sehr stark und brachten mich manchmal zum grübeln. Nur manchmal zog sich die Handlung etwas und verstrickte sich in Beschreibungen. 

    Auch das Ende, explizit die Szene mit seinem Vater, fand ich etwas unrealistisch. So wie er vorher beschrieben wurde und wie er jedes einzelne von Bastians Worten glaubte ... das war etwas too much. 

    Aber kurz um: Eine schöne Geschichte für Kinder & Jugendliche im Alter von 10 - 14 !

  19. Cover des Buches Der Alchimist, Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783257065541)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist, Jubiläumsausgabe

     (447)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Ein andalusischer Hirte hat einen Traum von einem Schatz in Ägypten und folgt diesem Traum.  Der Weg dorthin wird sehr langer sein und auf dem Weg wird er vieler lernen über die Menschen und was wirklich wichtig ist im Leben.

    Mein erstes Buch von Paulo Coelho war Aleph. Ich habe es geschenkt bekommen, das Buch war überhaupt nicht meins und mittendrin habe ich es abgebrochen. Ich wollte dem Autor aber immer eine zweite Chance geben und da die meisten den Alchimisten gelesen haben dachte ich why not. Das Buch hat für mich gut begonnen. Es geht darum seinen Weg im Leben zu finden, niemals seine Träume aufzugeben und herausfinden was wirklich wichtig ist im Leben. Am Anfang war es schon ein bisschen wie sas letzte mal das er Zeichen deutet und solche Sachen, aber das war ok. Leider gab es am Schluss wieder dieses extreme spirituelle Ding als er mit der Wüste, dem Wind und der Sonne redet. Das war mir dann etwas zu viel. Alles in allem kann man es aber gut lesen und einigen Menschen hilft es bestimmt durch schlechte Zeiten.

  20. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

     (2.821)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ich habe den Klappentext gar nicht gelesen, bevor ich das Buch begonnen habe. Dementsprechend hat es mich schon überrascht, dass sich dieser Roman als Chat-Roman entpuppt hat. Positiv überrascht, denn sowas kam mir gerade recht.

    Ich mochte die Geschichte sehr gerne. Es ließ sich dank dem Chat-Stil schnell lesen und auch wenn es ein gewisses Hindernis darstellen kann, hat die Autorin es trotzdem geschafft mir die Charaktere näher zu bringen. Einige Handlungen fand ich überraschend authentisch und gut gemacht, andere wiederum etwas zu übertrieben.
    Leider finde ich auch das Ende nicht ganz so gut gelungen. Auf mich wirkte es etwas abgearbeitet, als wolle die Autorin endlich fertig werden. Etwas mehr Liebe hier und dafür die ein oder andere Kürzung im Mittelteil hätten mir da mehr zugesagt.

    Insgesamt hat mich die Geschichte aber wirklich gut unterhalten. Ich habe Anfang des Jahres bereits "P.S. Ich liebe Dich" von Cecelia Ahern beendet und im direkten Vergleich würde ich "Für immer Vielleicht" definitiv bevorzugen.
  21. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.502)
    Aktuelle Rezension von: thepassionsofalice

    "Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."

    "Denn Mut ist die wichtigste Gabe für denjenigen, der die Sprache der Welt sucht."

     

     

    Diese kleine, feine Literatur hat mich eine lange Zeit begleitet. Unterwegs mit einem Bleistift lag sie, wie ein wertvoller Schatz, in meinen Taschen. 

    Sie wurde gezeichnet. 

    Voller Granitstriche, 

    voller Gedanken, 

    voller Eselsohren, 

    voller Leserillen. 

    Schiefgelesen.

    Umgekippte Kaffeeflecken. 

    Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Roman nicht in einem Zug verschlungen habe, sondern er ein längerer Begleiter war und mich hat viel und oft über den Inhalt nachdenken lassen. Über mein eigenes Leben, über meine eigenen Visionen. 

    Eine Lektüre voller Gebrauchsspuren, voller Leben. 

    Wortwörtlich eine Lektüre fürs Leben. 

     

    Eine 'klassische Rezension' wird und kann es für dieses Meisterwerk von meiner Seite aus nicht geben. Ich glaube, dass Vielen, die diese Geschichte kennen, bewusst ist, welch wertvollen Schlüssel für ein erfülltes Leben dieser Roman darstellt. Ich glaube, ich habe noch nie solch eine große qualitative Menge an Zitaten aus einem Buch herausgeschrieben, wie aus diesem. Wenn man sich darauf einlässt, ist es eine riesige Sammlung an Lebenstipps und Weisheiten, die man sich wirklich zu Herzen nehmen kann. Eingebettet in eine magische und wunder-volle Geschichte, die einen an Wunschträume glauben lässt. Um diese meisterlich aneinandergereihten Wörter zu würdigen, die eine wundersame Geschichte erzählen, an der wir uns alle ein Beispiel nehmen sollten, wird es hier in der kommenden Zeit immer wieder Postings mit den bereichernden Zitaten aus dem Alchimisten geben. 

    Zitaten, die mich umdenken ließen. 

    Zitaten, die meinen Blickwinkel auf die Welt veränderten. 

    Zitaten, die mich angestoßen haben, an meine Wunschträume ganz fest zu glauben. 

     

     

    "Das Leben ist wirklich sehr großzügig mit dem, der seinem persönlichen Lebensweg folgt."

     

     

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  22. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (351)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Für Esther Greenwood könnte es eigentlich nicht besser laufen. Sie hat ein Stipendium fürs College bekommen und zusätzlich einen Aufenthalt im mondänen New York inklusive begehrter Praktikantenstelle als Journalistin gewonnen. Esther träumt von einer Karriere als Dichterin oder Journalistin und vom ersten Sex. All das scheint in greifbarer Nähe aber immer mehr kommen ihr Zweifel ins Gehege. Will sie wirklich Dichterin werden? Oder lieber Sprachen lernen? Europa bereisen? Oder doch einen Mann und Kinder? – Was sie bisher immer kategorisch angelehnt hat. Jeder neue Traum scheint einen alten platzen zu lassen und plötzlich sieht Esther sich nicht mehr in der Lage so grundlegende Dinge zu tun, wie ihren Koffer zu packen, zu lesen oder zu duschen.

    Ich wußte, dass ich Mrs. Guinea dankbar sein mußte, und trotzdem empfand ich nichts. Hätte sie mir eine Fahrkarte nach Europa oder eine Kreuzfahrt rund um die Welt geschenkt, so hätte sich für mich nicht das geringste verändert, denn egal, wo ich saß – ob auf dem Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok -, immer saß ich unter der gleichen Glasglocke in meinem eigenen sauren Dunst.
    Seite 200

    Silvia Plaths Roman wird im Laufe der Geschichte immer düsterer. Auch wenn es eher leicht und durchaus witzig begann ist davon bald nicht mehr viel übrig. Esther ist gefangen in ihrer Depression, kennt sich selbst nicht mehr und kreist gedanklich ständig um Selbstmord. Nach außen hin versucht sie die Fassade der selbstbewussten, engagierten Studentin aufrecht zu erhalten, was ihr immer weniger gelingt.

    Im Bezug auf die Depression ist der Roman äußerst gelungen. Plath wusste nur zu gut, worüber sie schreibt. Abgesehen davon, war mir der Aufbau teilweise etwas zu wirr. Esther gerät in manch seltsame Situation, die dann meines Erachtens einfach nicht richtig aufgelöst wird. Mehr als einmal hing ich etwas in der Luft und habe mich gefragt was denn nun genau los war. Auch, dass mehrfach das N-Wort zusammen mit rassistischen Figurenzeichnungen fällt hat mir nicht gefallen. Gegen die Figurenzeichnung kann man nun nichts tun aber in der 2020er Auflage hätte man zumindest das N-Wort entschärfen können. Dafür haben mir die Gedanken über die Doppelmoral im Bezug auf Mann und Frau, über Ehe und Sex ziemlich gut gefallen. Esthers Verzweiflung angesichts diverser Ungerechtigkeiten konnte ich allzu gut verstehen.

    Und ich wußte, trotz aller Rosen und Küsse und Essen im Restaurant, mit denen der Mann die Frau überschüttete, bevor er sie heiratete, war er insgeheim darauf aus, daß sie sich nach der Hochzeit unter seinen Füßen flach machte wie Mrs. Willards Küchenmatte.
    Seite 94

    Insgesamt war die Glasglocke für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen. Es war teils sehr düster, manchmal aber auch erstaunlich witzig. Die größten Probleme hatte ich mit dem Aufbau, dafür gab es viele interessante Gedanken und auch wenn ich Esther oft nicht verstanden habe, war sie eine lebendige Figur, der ich gerne gefolgt bin. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir aber mehr von diesem Roman versprochen.

  23. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.668)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut erklärt und bauen sich zu zwei Charaktern auf, mit denen man mitfiebern kann. Man kann sich extrem gut in die Geschichte hineinempfinden und die Liebe der beiden zueinander wird auch super toll erklärt. 

    Noch ein Tipp am Ende: Lest erst das Buch und schaut dann den Film. Ist immer besser ;)

  24. Cover des Buches Wo die Sterne tanzen (ISBN: 9783499275296)
    Katharina Herzog

    Wo die Sterne tanzen

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Cover:

    Das Buchcover ist in unterschiedlichsten Rosatönen designt. Der Hintergrund ist in beige gehalten und enthält ein dreieckiges Muster in Dunkelrosa. Zudem sind Seemöwen und rosafarbene Wolken zu sehen. Passend zum Titel sind das Bild mit kleinen Sternen verziert. In der Mitte steht der Titel in goldenen Lettern. Insgesamt gefällt mir das Cover zum einen durch seine Schlichtheit und zum anderen durch die Möwen, welche die Nordsee symbolisieren und die Sterne, die New York darstellen sollen.



    Meine Meinung:

    Die Geschichte ist in zwei Handlungssträngen aufgeteilt. Der erste erzählt die Gegenwart und zeigt wie Nele mit ihrer Mutter das Haus der Großmutter Lotte zum Verkauf vorbereitet. Dabei trifft sich unter anderem auf alte Bekannte, wie Ben, Henry und auch die Einwohner von Juist. Der zweite Handlungsstrang erzählt die Vergangenheit von Nele, wie sie Musicaldarstellerin wurde und es an den Broadway geschafft hat, aber auch die Beziehung zwischen ihr und Ben sowie Henry im Laufe der Zeit. Für mich persönlich war der erste Handlungsstrang interessanter, da die Vergangenheit mir zwischendurch nervte. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr Rückblenden innerhalb der Gegenwartsstrang gäbe. Dennoch war die Geschichte spannend und ich wollte in der Zeit direkt an die Nordsee.


    Nele gefiel mir als Protagonistin sehr. Sie war taff, wusste was wollte und war dadurch sehr liebenswürdig und menschlich. Durch den zweiten Handlungsstrang gab die Autorin ihr eine Vergangenheit zu Henry und Ben. Diesen Strang nutze die Katharina Herzog, um mir als Leserin die beiden Männer besser vorzustellen. Ben war für mich – ähnlich wie bei Nele – ein guter Freund, der immer zur Stelle war, wenn es einmal schwierig in Neles Leben wird. Er war der Fels in der Brand, was mir gefällt. Henry war eher die Wellen, die durch die Brandung gespült werden. Dieser Kontrast gefiel mir zwischen Ben und Henry. Die Nebencharaktere, wie Annika, Emily oder auch Eddy runden das Dreiergespann sehr schön ab.


    Der Stil der Autorin war flüssig und ich konnte den Roman gut lesen. Zudem war an manchen Stellen humorvoll ich musste ab und an schmunzeln.


    Das Fazit:

    Die Geschichte mit den zwei Handlungssträngen war in Ordnung, ich hätte mir mehr Rückblenden vorstellen können. Dies ist jedoch Geschmackssache. Die Charaktere gefielen mir und auch der Stil unterstützte die Geschichte. Wer bereits ein Roman der Autorin gelesen hat, der wird auch an diesem Buch Gefallen finden.

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