Bücher mit dem Tag "lebensweisheiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensweisheiten" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783730609828)
    Leo Tolstoi

    Anna Karenina

    (1.105)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Wenn ich Leo Tolstois „Anna Karenina“ lese, spüre ich von der ersten Bahnhofsszene an ein leises Grollen unter den Füßen: metallisches Zischen, neugierige Blicke, ein Vorzeichen von Unheil. Anna tritt für mich wie ein warmer Lichtkegel in eine kalte Gesellschaft; ihr Blick auf Wronskij entzündet eine Liebe, die zugleich Befreiung und Sturz bedeutet. Ich folge ihr durch Salons, Waggons und Gerüchte, durch die starre Höflichkeit von Petersburg und die klatschenden Kreise Moskaus. Ihr Ehemann Karenin wirkt korrekt wie ein Protokoll: Er schützt die Form und übersieht den Menschen. Ich schäme mich stellenweise über eine Welt, die Skandal wittert, aber Mitgefühl spart. (Mehr zu Anna Karenina: https://love-books-review.com/de/anna-karenina-von-leo-tolstoi/ )

    Parallel gehe ich mit Lewin über Felder. In Gesprächen mit Bauern, in Mühen und Zweifeln sucht er Sinn, Gott und Arbeit zu verbinden. Zwischen abgewiesenem Antrag, Rückzug und Rückkehr wächst in mir Ruhe: In Kittys Blick und der Geburt des Kindes erkennt Lewin eine demütige, leise Wahrheit. Diese zweite Geschichte erdet die erste; sie zeigt mir, dass Glück nicht flackert wie Feuerwerk, sondern glüht wie eine kleine Flamme, die man gegen Wind schützt.

    Je weiter ich lese, desto enger wird Annas Raum. Eifersucht, Schlaflosigkeit, Morphium und die Unmöglichkeit einer ehrlichen Zugehörigkeit lassen ihre Sprache spröde werden. Am Ende schneiden die Zugräder durch meine Gedanken: ein Entschluss, grausam klar. Ich bleibe erschüttert und zugleich dankbar, weil Tolstoi mir beides schenkt – das Porträt einer Gesellschaft, die Menschen zu Rollen verengt, und die Ahnung, dass Sinn im einfachen Guten liegt. Anna bleibt ein brennender Schatten; Lewin, ein stilles Versprechen von Alltag und Gnade.

  2. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423285827)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

    (1.317)
    Aktuelle Rezension von: Ozean_der_Woerter

    Das Buch ist schlichtweg genauso dünn wie der behandelte Inhalt.
    Am Anfang habe ich sogar kurz an meinem eigenen Urteilsvermögen gezweifelt - wenn so viele Menschen dieses Buch als „lebensverändernd“ feiern und ich absolut gar nichts damit anfangen kann. Für Menschen, die sich noch nie in ihrem Leben mit Persönlichkeitsentwicklung oder dem Sinn des Lebens auseinandergesetzt haben, mag es ein Denkanstoß sein.

    Das Café am Rande der Welt tut unterschwellig so, als hätte der Autor als Erster die existenziellen Fragen der Menschheit entdeckt.
    Man bekommt die typischen Fragen nach dem Sinn des Lebens („Warum bist du hier?“) lieblos serviert, wird dann aber mit der Antwort komplett alleine gelassen. Es gibt keinerlei fundierte Hinleitung, kein psychologisches oder philosophisches Fundament und erst recht keine konkreten, logischen Werkzeuge für den Alltag. Das gesamte Buch besteht im Grunde aus einer künstlichen Kulisse, die eine Aneinanderreihung von banalen Postkarten-Weisheiten und Kalendersprüchen kaschieren soll.

    Mein Fazit: Völlig am Sinn dessen vorbei, was ich mir erhofft habe. Das Buch hat mir lediglich Lebenszeit gestohlen. Wer echte, fundierte Psychologie und anspruchsvolle Denkanstöße sucht, sollte um dieses Café einen ganz großen Bogen machen. Eigentlich möchte ich keinen Stern vergeben - als Bilderbuch war es jedoch schön anzusehen.

  3. Cover des Buches Der Kleine Prinz (ISBN: 015601386X)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der Kleine Prinz

    (8.118)
    Aktuelle Rezension von: Fenella

    Dieses Buch hat mein Herz berührt, und und es ist einfach etwas besonderes, es hat etwas, das man bei keinem anderen Buch so sieht. Auch wenn es ein altes Buch ist, ist es allgegenwärtig und immer passen, für jedes Alter. Genau das ist extrem selten in der großen Welt der Bücher. Ich habe dieses Buch schon oft gelesen, aber jedes Mal ist es irgendwie anders. Jedes Mal versteht man die Geschichte etwas anders als Kind hab ich das Ende noch nicht ganz verstanden. Aber desto älter ich geworden bin, desto konkreter konnte ich mir die ganze Geschichte und den Verlauf erklären. Dass der kleine Prinz stirbt, das habe ich erst ab einem bestimmten Alter verstanden. Dieses Buch ist einfach wunderbar und für jedes Alter empfehlenswert, vom vorlesen als Kleinkind bis ins hohe Alter - es ist immer ein wunderschönes Erlebnis.

  4. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    (481)
    Aktuelle Rezension von: Engel63

    Luca di Fulvio @lucadifulvio_ hat die faszinierende Geschichte „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ so lebhaft geschrieben, dass ich mich sofort darin eingebunden fühlte. Die Hauptfiguren Mercurio und Giuditta, die einen langen schwierigen Weg gehen, sich immer wieder verlieren und finden, ärmlich aufgewachsen und trotzdem sehr stark und zielgerichtet sind. Knapp 1‘000 Seiten Spannung, kribbeln, Luft anhalten, weinen oder sogar heulen, lachen und schmunzeln. Ich habe dieses herrlich Natürliche geliebt und mich sehr gut in die Figuren hinein fühlen und mit leben können. Bin begeistert wie gut Luca die Zeit aus dem 16. Jahrhundert beschreibt, Rom und Venedig kennt und sein Wissen mitteilt. Ein historischer Krimi kann nicht besser sein. Interessant wie Mercurio sich immer wieder verwandeln kann, Menschen an der Nase herumführt und seine Ziele erreicht. Die Jüdin Giuditta aus Einfachem Spezielles herstellt, das sogar die Reichen haben wollen und so der Neid der Rivalin Benedetta bis ins Unermessliche geht, unvorstellbar. Jede Seite ein Genuss und lesenswert.

  5. Cover des Buches Siddhartha (ISBN: 9783518463543)
    Hermann Hesse

    Siddhartha

    (958)
    Aktuelle Rezension von: shinryus

    Ich dachte anfangs es würde mir schwerer fallen einen alten Klassiker zu lesen, doch ich musste wieder einmal feststellen, dass Hesses Schreibstil einfach einzigartig und zeitlos ist. Siddhartha floss regelrecht durch mich hindurch.

    Siddharthas Reise und seine Erfahrungen sind schön und spannend und weise zugleich - und auf seine eigene Art auch heute noch zeitgemäß.

    Einfach ein wunderschönes, inspirierendes Buch. Es hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen und eine innere Ruhe vermittelt, wie ich sie jenem Zeitpunkt wirklich gebraucht habe.

  6. Cover des Buches Wiedersehen im Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423254083)
    John Strelecky

    Wiedersehen im Café am Rande der Welt

    (272)
    Aktuelle Rezension von: paulkretzschmar

    Der Autor John Strelecky hat mit dem Lebensratgeber "Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt" die Fortsetzung seines Weltbestsellers "Das Cafe am Rande der Welt" vorgelegt.

    Dieses Buch ist umfangreicher als der Vorgänger.

    Dadurch werden auch mehr Lebensweisheiten vermittelt, die dem Leser ein positives Gefühl bescheren und gute Laune bereiten.

    Der Hauptprotagonist John begegnet auf Hawaii, im genannten Cafe, Jessica, die im gleichem Hamsterrad steckt, wie er früher, und ihren Sinn des eigenen Lebens sucht. John zeigt ihr dabei Möglichkeiten auf, ihre verloren gegangenen Wünsche für ein glückliches und erfülltes Leben neu zu definieren und zu finden. Dabei gelangt sie zu der Erkenntnis, was wirklich zählt, und wie sie aus ihrem stressigen Job herausfinden kann. 

    Nachdenklich machend und unaufgeregt authentisch, zeigt der Autor AHA-Effekte auf, die auch mir, als interessiertem Leser neue Erkenntnisse vermittelt, und mich meine bisherige Erwartung ans Leben überdenken lässt.

    Angenehm lesbar, habe ich mich erneut gut unterhalten gefühlt, und kann gern eine Leseempfehlung für diese interessante Lektüre abgeben!

            

  7. Cover des Buches Und nebenan warten die Sterne (ISBN: 9783596521814)
    Lori Nelson Spielman

    Und nebenan warten die Sterne

    (440)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Das Cover sieht mit dem funkelnden Sternenhimmel und den sanften Farben einfach wunderschön aus. Es strahlt eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre aus, die perfekt zu der Geschichte passt.Lori Nelson Spielman hat einen unglaublich warmherzigen Schreibstil. Die Geschichte ist berührend, hoffnungsvoll und hat genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit. Man fühlt sofort mit den Charakteren mit und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein echtes Herzensbuch, das zeigt, dass das Glück oft direkt vor unserer Haustür wartet. Absolut empfehlenswert!

  8. Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783596521623)
    Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen

    (285)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben. 

    Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly. 

    Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte.... 

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.

  9. Cover des Buches Die Kuh, die weinte (ISBN: 9783641014919)
    Ajahn Brahm

    Die Kuh, die weinte

    (140)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Dieses tolle kleine Buch hab ich vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten (SPOILER).

    Meine Meinung:

    Insgesamt befinden sich 108 Geschichten in diesem Buch, die zum Teil im Kloster von Ajahn Brahm erzählten wurden, zum Teil im selbst passiert sind. Diese Geschichten werden in verschiedene Themen gegliedert, z.B. Perfektion und Schuldgefühle oder Glück schaffen, insgesamt sind es 12 Themen. Die Geschichten bauen manchmal aufeinander auf, manchmal gibt es Erklärungen dazu und manchmal nicht. Auch der Titel selbst ist als Geschichte vorhanden. Nicht alle Geschichten haben einen buddhistischen Kontext, dennoch kannte ich ein paar und wenige fand ich nicht so gut. Die Länge variiert, sie sind aber nie länger als 3-4 Seiten. 


    Fazit: Es fällt mir schwer, eine einheitliche Bewertung abzugeben, da ich manche Geschichten besser und manche weniger gut fand. Am besten kramt man das Buch immer mal wieder raus, um entweder zu einem passend Thema in seinem Leben etwas zu lesen, oder um sich inspirieren zu lassen.  Empfehlen würde ich es auch für Yogalehrer u.ä., da die Geschichten gut in den Unterricht passen.


    Bleiben oder Weg? Ich behalte es

  10. Cover des Buches Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Special Edition (ISBN: 9783747406755)
    Alexandra Reinwarth

    Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Special Edition

    (224)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Ich habe die direkte und sarkastische Art, aber auch den humorvollen Schreibstil von Alexandra Reinwarth sehr gemocht. Sie wirkt einfach menschlich auf mich und man erhält eine Bandbreite an Alltagssituationen, mit denen man sich  identifizieren kann. Es ist kein Ratgeber im eigentlichen Sinne, also es werden nicht verschiedene Methoden erläutert, sondern die Kernaussage ist immer die gleiche - die Meinung anderer kann einem am Allerwertesten vorbeigehen. 

    Ab und zu fand ich die Einstellung "Ich mach nichts mehr, worauf ich keine Lust habe"  zu festgefahren, da auch vieles unerwartet den Horizont erweitern könnte oder man auch mal selbst auf Hilfe (Umzug etc.) angewiesen sein könnte. Aber man muss ja auch nicht mit allem d'accord sein und als Leser ist man ja in der Lage, die für sich zutreffenden Punkte rauszufiltern und nicht alles für bare Münze zu nehmen. 

  11. Cover des Buches Die Mitternachtsreise (ISBN: 9783426562499)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsreise

    (224)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte70

    Schon das Cover verrät uns, dass hier mit dem Zug gefahren wird. Die Reise ist allerdings von einer anderen Art, Wilbur fährt nach seinem Tod an unterschiedlichen Stationen seines Lebens vorbei. Der große Wilbur stirbt alt , plötzlich und einsam nach einem sehr speziellen Telefonat mit der Liebe seines Lebens. Und so findet er sich im Zug wieder, angeleitet von einer alten Dame, die er aus seinem liebsten Buchladen kannte. Sie erklärt ihm die Funktion der Bahnfahrt, er muss aussteigen an den Haltestellen und aber auch rechtzeitig wieder im Zug sein, bevor er weiterfährt. So erlebt Wilbur glückliche und tragische Momente seines Lebens, bei manchen möchte er gerne verweilen, manche möchte er überspringen. Und es stellt sich immer wieder die Frage: Habe ich mich in dieser Situation richtig entschieden? Oder was wäre passiert, wenn ich einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Als es dann um seine Ehe geht, wird die Frage immer drängender und er überlegt, sich über die Regeln des Zugs hinwegzusetzen.... Das Buch ist eine wunderbare Hommage an das Leben! Sehr lesenswert!

  12. Cover des Buches Das letzte Einhorn (ISBN: 9783608987980)
    Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn

    (309)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Endlich habe ich es einmal geschafft, diesen wunderschönen - natürlich auch teils schmalzigen - Klassiker zu lesen. Schon allein die etwas ältliche Sprache  (1968 geschrieben) hat mich sehr verzaubert. 

    Erzählt wird vom letzten Einhorn, das spürt, dass dessen Artgenossen verschwunden sind. So macht es sich auf eine gefahrvolle Reise, auf der das Einhorn dem lausigen Zauberer Schmendrick und der Räuberfrau Molly begegnet. Diese werden aus zufälligen Begebenheiten zu dessen Reisegefährten und auch Beschützern. Die Reise lässt jeden von ihnen auf eine eigene Art weise werden. Etwa genau zur Hälfte des Buches schafft Schmendrick eine ihm unbekannte Zaubermacht zu entfalten und das  Einhorn vor dem gefürchteten Roten Stier zu beschützen. Er verwandelt es in eine Menschenfrau, schöner als die Morgenröte und das Abendlicht. Von nun an beginnt das Einhorn wie eine Sterbliche zu fühlen, was Leid ist und wird auch sterblich.

    Die Gemeinschaft dieser drei führt sie schließlich zu König Haggard....

    Mir hat das Buch als fantasievolle Fabel sehr gut gefallen, vor allem mit einer Figur, die man selten in Büchern findet. Mir war die Geschichte am Ende etwas zu schmalzig, aber die Sprache hat alles wettgemacht. Es lohnt sich, dieses Buch als Klassiker zu lesen. Zudem hat der Autor noch eines geschrieben,  dass ich mir auch noch vorknöpfen möchte: Ich glaube, ihr habt Drachen. 

    Wer schöne, bezaubernde Bücher liebt, dieses hier ist eines! Lesenswert. 

  13. Cover des Buches Wunder wirken Wunder (ISBN: 9783499632297)
    Eckart von Hirschhausen

    Wunder wirken Wunder

    (70)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    „Wunder wirken Wunder“ von Eckart von Hirschhausen ist ein wirklich unterhaltsames und erfrischendes Buch. Es ist leicht und verständlich geschrieben, sodass man es im Handumdrehen liest. Besonders beeindruckend ist der Humor, den Hirschhausen in das Thema bringt. Es macht richtig Spaß, das Buch zu lesen, während man gleichzeitig interessante Gedanken und Perspektiven über die Welt und das Leben vermittelt bekommt. Der Autor bringt einem auf humorvolle Weise bei, wie wichtig es ist, im Alltag auch mal innezuhalten und die kleinen „Wunder“ um uns herum zu erkennen. Eine tolle Lektüre für alle, die mit einem Lächeln im Gesicht mehr über sich selbst und die Welt lernen möchten!

  14. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam (ISBN: 9783959673457)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Christopher Schacht erfüllt sich nach seinem Abitur einen großen Traum, er will um die ganze Welt reisen. Nicht das ein solcher Traum für junge Menschen ungewöhnlich wäre, ich kenne kaum einen, den nach dem Abitur nicht das Reisefieber packt, doch Christopher reist auf eine ganz besondere Art und Weise, mit nur 50 Euro in der Tasche, seinem Rucksack und dem festen Willen, nicht mit dem Flugzeug zu fliegen, macht er sich auf den Weg. Da würden schon einmal einige junge Menschen den Rückzieher machen. Doch wer sich die gutgelaunte Frohnatur auf dem Cover anschaut, gewinnt schon vor dem Lesen den Eindruck, bei dem könnte es klappen, der lässt sich nicht so schnell von seinem Vorhaben abbringen.

    Christopher nimmt uns mit und schreibt während der ganzen Reise Tagebuch, frisch von der Leber weg, was ihn bewegt und berührt und das fast immer positiv und humorvoll. Dennoch ist es kein Easy-going, er macht sehr viele gute Erfahrungen auf seiner Reise, durchaus auch mal negative, die ihn jedoch keinesfalls dazu bewegen, die Reise abzubrechen. Es gelingt ihm diese Erfahrungen hinter sich zu lassen und einfach weiter zu gehen in dem festen Vertrauen, es wird sich ein Weg zu seinem nächsten Ziel öffnen. 

    Während der Reise lernt er auch immer mehr auf Gott zu vertrauen und das fließt in seine Tagebucheinträge mit ein und der Leser kann auch erkennen, dass Christopher in diesen vier Jahren, in denen er von seiner Familie getrennt war, zu einem erwachsenen Menschen gereift ist. Interessant war, dass er sich immer einen offenen und freundlichen Blick auf die Menschen, die ihm begegneten, bewahrt hat und vielfach auch wirklich Bewahrung erlebte. Er war sich auch nicht zu schade, alle möglichen Arbeiten zu erledigen um seine Reisekasse aufzubessern und hat in etliche Berufsgruppen hineingeschnuppert. So ist er mit dem Segelboot, zu Fuß, mit der Bahn, dem Bus (häufig völlig überfüllt und leicht marode), irgendwelchen Lastwagen etc. gereist.

    Auf dieser Reise hatte er auch schriftlichen Kontakt mit einer jungen Frau aufgenommen und sie haben sich auf diese Weise so gut kennengelernt und füreinander Gefühle entwickelt, dass sie sich schlussendlich trafen und beschlossen zusammen weiter durch das Leben zu reisen. Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen, oftmals habe ich es aus Sicht einer Mutter gelesen und dachte, oh, das musste jetzt auch noch sein;):), doch es lohnt auf jeden Fall auf Reisen zu gehen und wenn es wie bei mir oft literarisch ist.

  15. Cover des Buches Der Kreidemann (ISBN: 9783442493630)
    C.J. Tudor

    Der Kreidemann

    (351)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Eddie wird in seiner Jugend Zeuge eines schlimmen Unfalls, ein Tag den er niemals mehr vergessen kann. Nicht nur wegen des dramatischen Ereignisses, sondern auch, weil er an diesem Tag dem Kreidemann das erste mal begegnet ist. Dieser brachte Eddie auf die Idee, sich mit seinen Freunden anhand von geheimen Kreidebotschaften zu verständigen. Zunächst ist diese Idee auch toll und macht allen Spaß, doch dann scheint jemand anderes von diesen Botschaften erfahren zu haben und diese zu nutzen, um die Jugendlichen an Orte zu locken! Und dann entdecken sie die erste Leiche…  Dreißig Jahre später kann Ed die Ereignisse immer noch nicht ganz vergessen. Und plötzlich scheint der Kreidemann wieder im Ort zu sein.

    Das Buch ist ein wirklich gelungener Thriller mit gutem Spannungsaufbau. Die Story kommt ohne viel Blut aus und setzt eher auf die Psychologie. Einige Momente waren so bildlich und nachvollziehbar beschrieben, dass ich selbst beim Lesen Gänsehaut bekam. Das Buch ist einfach zu lesen und da ich für die Lösung auch lange gebraucht habe ein wirklich schnell vergehender Pageturner. Irgendwie habe ich beim Lesen immer wieder auch an meine eigene Jugend und die Sommer dieser Zeit zurückdenken müssen, das hat bei mir eine ganz besondere Stimmung hervorgerufen. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!

  16. Cover des Buches Heute schon für morgen träumen (ISBN: 9783596703746)
    Lori Nelson Spielman

    Heute schon für morgen träumen

    (219)
    Aktuelle Rezension von: Pilzi90


    „Heute schon an morgen denken“ hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es mich emotional nicht ganz so mitreißen konnte wie andere Bücher der Autorin. Lori Nelson Spielman vermittelt erneut eine wichtige und inspirierende Botschaft, doch die Umsetzung wirkte auf mich stellenweise etwas zu langatmig.

    Besonders gelungen fand ich die klare Botschaft des Buches: Man sollte sein Leben nicht nach den Erwartungen anderer ausrichten, sondern den eigenen Weg gehen. Diese Thematik zieht sich konsequent durch die Handlung und regt zum Nachdenken an, ein großer Pluspunkt der Geschichte.

    Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich angenehm und flüssig, und man findet leicht in die Geschichte hinein. Besonders die Figur der Poppy hat mich überzeugt. Trotz der schweren Schicksalsschläge, die sie erlebt hat, bleibt sie stark und führt ein selbstbestimmtes Leben. Sie wirkt authentisch und inspirierend und war für mich eine der besten Figuren im Buch.

    Nonna Rosa blieb mir unsympathisch, und auch das Verhalten von Emilias Vater, insbesondere, wie sehr er sich unterdrücken lässt, fand ich schwer nachvollziehbar. Obwohl sie keine Hauptfiguren sind, haben ihre Charakterzüge bei mir einen negativen Eindruck hinterlassen.

    Die Handlung insgesamt empfand ich als etwas träge. Die Geschichte braucht lange, um in Schwung zu kommen, und einige Passagen hätten straffer erzählt werden können. Dadurch ging für mich ein Teil der Spannung verloren.

    Fazit:
    Ein Buch mit einer starken und wichtigen Botschaft sowie einem angenehmen Schreibstil, das jedoch etwas zu lang geraten ist. Einige Figuren überzeugen sehr, andere weniger – auch wenn sie nur am Rand erscheinen. Insgesamt eine gute, aber nicht herausragende Geschichte, die nicht ganz an die stärkeren Werke der Autorin heranreicht.


  17. Cover des Buches Auszeit im Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423349642)
    John Strelecky

    Auszeit im Café am Rande der Welt

    (119)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin_Jessica_Gmelch

    Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist die Ausbeute an "Aha"-Momenten so dünn wie das Buch selbst. Die neu eingeführten Charaktere kommen diesmal nicht wirklich zum Zug und man hat das Gefühl nicht wirklich viel neues zu entdecken. Die Story an sich hat mir hier ganz gut gefallen. Aber alles bleibt recht oberflächlich. Auch die Schicksale der erwähnten Personen wirken im Vergleich zu den vorherigen Teilen doch eher etwas blass

    Mich konnte es leider nicht wirklich abholen.

  18. Cover des Buches Der Junge, der auf einem Esel ritt: Das Leben ist keine Reise (ISBN: 9798689633305)
    Nestor T. Kolee

    Der Junge, der auf einem Esel ritt: Das Leben ist keine Reise

    (75)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Leider hat mich die Geschichte gar nicht gepackt - weder habe ich etwas Neues erfahren, noch bin ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens voran gekommen - wobei ich diesen Weg auch gar nicht bewusst eingeschlagen habe. 2,5 🌟

  19. Cover des Buches Der Buchspazierer: Roman (ISBN: B087FV1NZB)
    Carsten Sebastian Henn

    Der Buchspazierer: Roman

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Carl Christian Kollhoff ist im Rentenalter und trotzdem jeden Abend unterwegs. Mit seinem abgewetzten Lederrucksack voller in Packpapier gehüllter Bücher zieht er durch die Gassen einer kleinen Stadt. Er ist der „Buchspazierer“, der seinen Stammkund:innen ihre bestellten Bücher persönlich nach Hause bringt. Für viele ist er die einzige menschliche Verbindung zur Außenwelt. Carl gibt seinen Kund:innen Namen aus Büchern, weil er sich echte Namen schlecht merken kann: „Mr Darcy“ für einen schüchternen Villenbesitzer, „Herkules“ für einen schweigsamen Bauarbeiter, „Effi“ für eine alleinerziehende Frau. Dann taucht eines Abends Schascha auf, neun Jahre alt, mit einem Wissensdurst und einer Hartnäckigkeit, die Carl überfordern. Sie hat ihn beobachtet und beschließt einfach, ihn von jetzt an zu begleiten. Carl ist zunächst alles andere als begeistert, aber Schascha gibt nicht auf. Während die beiden gemeinsam durch die Stadt ziehen, gerät Carls Existenz ins Wanken: Seine neue Chefin in der Buchhandlung „Am Stadttor“ will modernisieren, und der Buchspazierer wird zur Zielscheibe.

    Carsten Henn schreibt mit einer leisen, behutsamen Poesie, die genau zum Stoff passt. Sein Stil ist nicht plakativ, nicht aufdringlich, sondern auf eine fast altmodische Weise warm und elegant. Sätze sitzen, Bilder treffen, und immer wieder gibt es kleine Wendungen, die man am liebsten auf einem Lesezeichen festhalten möchte. „Das geschriebene Wort wird immer bleiben, weil es Dinge gibt, die auf keine Art besser ausgedrückt werden können.“ Solche Sätze findet man hier auf vielen Seiten. Besonders schön: Henns liebevolle Beobachtungen über das Lesen selbst. Carls Theorie zu „Hasen, Schildkröten und Fischen“ – also Schnellleser:innen, Langsamleser:innen und solche, die sich treiben lassen – ist nur eine von vielen kleinen Reflexionen über das Lesen, die das Buch zu einem Liebesbrief an die Literatur machen.

    Die Beziehung zwischen dem alten, kauzigen Buchhändler und dem jungen, hartnäckigen Mädchen ist das Herzstück des Buches. Henn vermeidet jede kitschige Übertreibung. Carl ist zunächst wirklich genervt von Schascha, sie ist zunächst wirklich aufdringlich. Die Annäherung der beiden geschieht in winzigen Schritten, glaubwürdig und berührend. Schascha selbst ist eine der besten Kinderfiguren, die ich seit Langem gelesen habe. Sie ist klug, eigensinnig, witzig, aber sie trägt auch ihren eigenen Schmerz mit sich. Henn macht sie nicht zur niedlichen Pippi-Langstrumpf-Kopie, sondern zu einer Figur mit echter Tiefe. Wenn sie spricht, klingt es wie ein neunjähriges Mädchen, das eine schwierige Lebenssituation in eine eigene Sprache übersetzt. Das ist literarisch hervorragend gemacht.

    Was das Buch zusätzlich besonders macht: Carls Stammkund:innen sind keine Statisten, sondern echte Figuren mit eigenen Geschichten. Da ist Mike, der Bauhof-Arbeiter, der regelmäßig Bücher bestellt, obwohl er gar nicht lesen kann. Da ist der Vorleser einer Zigarrenmanufaktur, der heimlich einen Roman geschrieben hat und sich nicht traut, ihn einzureichen. Da ist die alte Lehrerin Thea, die seit dem tragischen Tod ihres Mannes kaum noch das Haus verlässt. Jede dieser Figuren bekommt ihre eigene kleine Geschichte – und Henn zeigt, wie Bücher diese Menschen verbinden und verändern. Das klingt nach Wohlfühl-Klischee, ist aber so präzise und liebevoll erzählt, dass es funktioniert. Henn romantisiert nicht, er beobachtet. Genau dadurch wird aus einer Wohlfühl-Idee echte Literatur.

    Was „Der Buchspazierer“ von anderen Wohlfühlromanen unterscheidet: Henn nimmt seine Figuren und ihre Probleme ernst. Da ist die Einsamkeit alter Menschen, deren einzige Außenwelt-Verbindung die Buchlieferungen sind. Da ist die Tragik kleiner Buchhandlungen, die unter wirtschaftlichem Druck stehen. Da ist die schwierige Lebenssituation eines alleinerziehenden Vaters und seiner einsamen Tochter. Da sind kleine, alltägliche Verletzungen, die Menschen davon abhalten, am Leben teilzuhaben. Henn lässt diese Themen aufblitzen, ohne sie schwer zu machen. Das ist die Kunst des guten Wohlfühlromans: ehrliche Probleme zu zeigen und gleichzeitig Hoffnung zu schenken, ohne in Kitsch abzurutschen. Henn beherrscht diese Balance herausragend.

    Als jemand, die selbst über Bücher bloggt, hat dieses Buch eine besondere Ebene für mich. Henn zeigt, was Bücher mit Menschen machen können, nicht in plakativen Phrasen, sondern in konkreten Szenen. Wie das richtige Buch zur richtigen Zeit ein Leben verändern kann. Wie eine Buchhandlung mehr ist als ein Geschäft. Wie das Lesen Menschen miteinander verbindet, die sonst nie zueinander gefunden hätten. Und dann gibt es da diesen einen Moment im Buch, der mich tatsächlich zum Weinen gebracht hat. Ich verrate nicht, welcher. Wer das Buch liest, wird ihn erkennen. Dieser Moment ist Henns größte literarische Leistung: ein Schmerzpunkt, der so still und gleichzeitig so wuchtig sitzt, dass man kurz aufhören muss zu lesen.

    Ein Wort zur Schmuckausgabe: Diese wertige Aufmachung ist genau das richtige Geschenk, wenn man jemandem zeigen möchte, dass man ihn oder sie wirklich kennt. Hochwertiges Hardcover, schönes Papier, edle Aufmachung – das Buch ist nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Verschenken konzipiert. Carsten Henns Inspiration zum Buch ist übrigens wahr: In Aachen gab es tatsächlich einen Buchhändler, der seine Bücher zu Fuß austrug. Diese Geschichte hat Henn sieben Jahre lang mit sich getragen, bevor er sie aufgeschrieben hat. Das spürt man, jede Seite atmet diese liebevolle Verbundenheit mit dem Stoff.

    2024 wurde der Roman mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle verfilmt. Ich habe den Film selbst noch nicht gesehen, aber die Besetzung klingt verdammt passend: Herbst als grummeliger, leicht melancholischer Buchhändler – das könnte funktionieren. Wer das Buch gelesen hat, wird sich vermutlich auf die Verfilmung freuen. Wer den Film schon gesehen hat: trotzdem unbedingt zum Buch greifen, die Sprache und die kleinen literarischen Reflexionen lassen sich filmisch nicht eins zu eins übersetzen.

    Mein Fazit: „Der Buchspazierer“ ist eines der schönsten Bücher der vergangenen Jahre über Bücher. Carsten Henn hat ein Wohlfühlbuch geschrieben, das mehr ist als Wohlfühl – es ist eine kluge, warmherzige Liebeserklärung an das Lesen, an Buchhandlungen, an die Menschen, die Bücher in unser Leben tragen. Wer Bücher liebt, wird dieses Buch lieben. So einfach ist das. Die wertige Schmuckausgabe ist außerdem das perfekte Geschenk für jeden, der Bücher in sein Herz geschlossen hat. Wer Henn entdeckt hat, sollte sich auch seine anderen Bücher ansehen – als kulinarischer Krimi-Autor war er schon lange bekannt, aber mit „Der Buchspazierer“ hat er sich literarisch in eine neue Liga geschrieben.

    Empfehlenswert für alle, die Bücher lieben. Für Fans warmer, kluger Wohlfühlromane wie „Der Buchladen der Florentine Hoffmann“ oder „Das Lavendelzimmer“. Für Menschen, die zwischendurch ein Buch brauchen, das sie umarmt. Auch ein perfektes Geschenk für Buchhändler:innen-Freund:innen, lesende Großeltern oder jeden, der zu Weihnachten ein bedeutsames Buch verschenken möchte. Eher nichts für Leser:innen, die schnelle Thriller oder harte Gesellschaftsromane bevorzugen, oder die literarische Experimente und cool-distanzierte Gegenwartsliteratur suchen – „Der Buchspazierer“ ist warm, traditionell erzählt und unverhohlen romantisch in seinem Glauben an die Macht der Bücher.

  20. Cover des Buches Ikigai (ISBN: 9783548746654)
    Francesc Miralles

    Ikigai

    (75)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Das Buch ist interessant geschrieben und einfach angenehm zu lesen. Viele Tipps kennt man natürlich schon, trotzdem ist es spannend das Gesamtpaket im Bezug auf Gesundheit und Alter zu sehen. Man liest sich schnell durch das Buch durch und ist danach richtig motiviert ein paar Dinge selbst umzusetzen. Ich werde es bestimmt noch einmal lesen!

  21. Cover des Buches Das Mondscheincafé (ISBN: 9783423352277)
    Mai Mochizuki

    Das Mondscheincafé

    (101)
    Aktuelle Rezension von: Pilzi90

    Schon das wunderschöne Cover und die angenehme Haptik machen Lust aufs Lesen. Die Geschichte ist kurzweilig, warm und lädt zum Träumen ein – am liebsten wäre ich selbst einmal Gast im Mondscheincafé gewesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, sodass man schnell vorankommt. Besonders gefallen haben mir auch die liebevollen Illustrationen, die die Atmosphäre perfekt unterstreichen.
    Nach dem letzten Kapitel bleibt der Wunsch zurück, dass einem selbst jemand das eigene Geburtshoroskop so einfühlsam erklärt. Ein ruhiges, charmantes Buch zum Wohlfühlen. ✨

    Absolute Leseempfehlung. 

  22. Cover des Buches Know yourself! (ISBN: 9783426293027)
    Bruce Lee

    Know yourself!

    (7)
    Aktuelle Rezension von: pukapuka

    Die Weisheiten von Bruce Lee sind in diesem Buch thematisch zusammengefasst und bilden durch kurze Zitate anregen sich Gedanken über das eigene Leben zu machen und dementsprechend zu handeln. 

    Gerade zu Beginn machten die Zitate zwar Sinn für mich, aber wirklich verinnerlichen konnte ich sie nicht sofort. 

    Dabei ist das Buch für mich sehr gut zu lesen, auch wenn ich finde, dass es kein Ratgeber ist, welcher in einem Rutsch gelesen werden sollte. Schließlich braucht es Zeit, um sich um den jeweiligen Texten auseinander zu setzen.

    Genau deshalb ist es für mich eher eine regelmäßige Anregung, um eine nachhaltige Änderung in der Lebensweise zu ermöglichen.

    Mir gefällt das Buch, weil jeder von uns, vor allem im stressigen Alltag etwas mehr auf sich selbst achten sollte und vor dem Handeln ein kurzes Nachdenken einen klaren Blick verschaffen kann. Das jedenfalls habe ich mit dem Buch gelernt und werde es mit Sicherheit noch oft zur Hand nehmen. 

  23. Cover des Buches Die Ziege auf dem Mond (ISBN: 9783446260504)
    Stefan Beuse

    Die Ziege auf dem Mond

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

    Eine Ziege, die auf dem Mond lebt, klingt verrückt und ist es irgendwie auch. Das Buch erzählt genau diese Geschichte und lässt einem in dem Moment versinken. Bei mir kamen beim Lesen ganz viele Fragen auf. 

    Dieses Buch zu bewerten fällt mir wahnsinnig schwer. Während ich die Illustrationen wunderschön fand und begeistert angeguckt habe, fand ich den Text ok. Ich habe mich auch gefragt, für welche Altersspanne das Buch geschrieben ist. Allerdings fände ich es tatsächlich spannend im Ethikunterricht einzusetzen und mal zu schauen, was meine Schüler dazu sagen. Vielleicht schätze ich es selbst weniger geeignet für die Kinder ein, als gedacht. Es bietet auf alle Fälle wunderbare Gesprächsanlässe. Einen Versuch ist es wert.

    Ich habe lange überlegt, ob ich 3 Sterne gebe, doch die Illustrationen waren einfach zu schön. 


  24. Cover des Buches Besser als Bus fahren (ISBN: 9783499290947)
    Renate Bergmann

    Besser als Bus fahren

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Renate lädt Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein. Ja genau, genauso eine Fahrt auf einem großen Schiff, so wie beim Traumschiff. Jeder in Renates Umfeld hat eine Meinung dazu, aber Renate will da rauf und lässt sich sogar ein Abendkleid schneidern. Also gehts rauf aufs Schiff und zwischen Übelkeit, einer  geschenkten Kamera , einem ganz besonderem Tanzpartner, herrische Ehemänner und Basteleien, erleben die zwei Frauen allerhand kurioses und es wird wie immer super witzig und auch spannend und es ist einfach herrlich, wie viele Länder man mit den Damen bereisen darf.

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