Bücher mit dem Tag "lebensziele"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensziele" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783596521128)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.537)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Obwohl das Buch echt schön geschrieben war, fande ich es schwer zu lesen. Die Geschicht war einwenig nervig, dieses ganze hin und her hat mich schon sehr gestört. 

  2. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.910)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Als ich den Klapptext gelesen hatte dachte ich mir coole story. Als ich anfing zu Lesen wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Thess ist mir gleich zu anfang durch ihre sarkastische und für mich unreife Art auf die Nerven gegangen. Sie tritt die Leute mit füßen die für sie da sind und ihr bei stehen bei den Untersuchungen etc. Sie will ihre bucket liste bevor sie stirbt abarbeiten, ihre noch unsympatischere Freundin Zoey will ihr dabei helfen, dabei scheint sie nur zu Kiffen oder auf irgenwelche Partys zu gehen. Es kommt wie es kommen muss und Zoey wird ihr lebensstiel zum verhängnis. 

    Was auch richtig fürchterlich war waren die Zeitsprünge, die habe ich nie nachvollziehen können. Das einzige Posetive an diesem Buch war Adam der ihr Freund wird und ihr Bruder Cal der einfach irgendwie knuffig war. 

    Adam ist der Nachbarsjunge der für seine Mutter den Garten neu gestaltet. Sie lernen sich kennen und auch ihm erzählt sie von ihrer Liste. Auch Adam hilft ihr bei der Liste und dabei kommen die beiden sich näher. Als Liebe im Spiel ist nimmt sie ihm ein versprechen ab das ich einfach unmöglich finde. Und mir ehrlich gesagt Tessa in so ein abseits geschoben hat das ich beim lesen stellenweiße dachte gott kann das jetzt mal enden?

    im großen und ganzen hab ich mich eher druch das Buch gequält, und immer auf das gehofft das noch was passiert. Das Buch ist nicht komolett schlecht nur ich bin einfach nicht warm geworden mit einigen Personen und wenn über 50% der Personen unsympatisch sind ist es eben schwer was gutes zu sagen darüber.

    3 Sterne für bevor ich sterbe.

  3. Cover des Buches What if we Stay (ISBN: 9783736314634)
    Sarah Sprinz

    What if we Stay

     (385)
    Aktuelle Rezension von: denisexreads

    Amber und Emmet sind mir beide schon von Band 1 bekannt, denn Emmet ist Lauries Mitbewohner und Amber wiederum ist die beste Freundin von Laurie. Der Inhalt wird von einem wunderschönen Cover geziert, die Farben mag ich besonders gerne und ich finde es ist ein echter Hingucker. Hinter dem Cover findet man eine leichte Liebesgeschichte, welche ohne unnötigem Drama auskommt.

    Amber studiert eigentlich in Toronto, verpatzt aber eine ihrer Prüfungen mehrfach und ist somit gezwungen ihren Platz zu räumen und zurück in ihre Heimat Vancouver zu ziehen. Durch die Zwänge ihrer Eltern muss sie dort weiter Architektur studieren und als wäre das schon nicht genug fühlt sie sich auch noch komplett allein, da sie dort so gut wie niemanden kennt. In ihrem Jahrgang ist der Vorzeigestudent Emmett, intelligent, zuvorkommend und motiviert sind nur wenige seiner vielen Eigenschaften. Doch die herausragenden Noten und das gepflegte Äußere dienen dazu seine Herkunft zu vertuschen...

    Amber ist bzw. war für mich eine etwas schwierige Protagonistin. Sie lebt im Moment, Beziehungen kommen für sie nicht infrage und sie beschreibt sich selbst als gefühllos und genau so kommt sie auch anfangs rüber. Mit der Zeit wurde ich aber warm mit ihr, weil auch sie einen driftigen Grund keine Gefühle zuzulassen, und dieser heißt Cedric. Emmett hingegen war mir total sympathisch, ein Good Guy vom Feinsten, ein wirklich toller Charakter. Beide also haben ihr Päckchen zu tragen und es ist schön zu sehen, wie sich die beiden näher kommen und auftauen. Es könnte nicht besser laufen, bis ein gemeinsames Projekt das Gute und auch die Verbundenheit auslöscht. Werden sie sich wieder näher kommen, oder war alles zwischen ihnen sowieso zum scheitern verurteilt?

    Die Geschichte der zwei entwickelt sich mit Höhen und Tiefen und man selbst leidet und freut sich mit. Für mich eine gelungene Geschichte! ❤️

  4. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Gehtdichnixannie

    Die Storyline ist wirklich sehr gut. Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet und die kleinen feinen süßen Sprüche der Haupt-Protagonistin sind so Kitschig das man sie einfach lieben muss. Die Orte sind alle so schön beschrieben das man wirklich das Gefühl bekommt dort zu sein. 

    Eine wahrhaftige Empfehlung. 

  5. Cover des Buches Die Ladenhüterin (ISBN: 9783746636061)
    Sayaka Murata

    Die Ladenhüterin

     (268)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    In dem Buch geht es um Keiko die aus meiner Sicht eine ASS (Autismus Spektrum Störung) aufweisst. Sie hat schon als kleines Kind Probleme mit der Empathie. Sie entwickelt für das soziale Umfeld seltsame Stragien, um Streit zu schlichten (einem Kind mit einer Schaufel eins überziehen). Ihre Mutter und ihr Vater sind ratlos. Sie waren in verschiedenen Beratungsstellen und diese haben den Eltern immer auf den Weg gegeben ihre Tochter zu lieben.

    Als Keiko anfängt, neben ihrem Studium, in einem 24 Stunden geöffneten Supermarkt zu jobben, waren ihre Eltern erstmal erleichtert. In der Schulung des Supermarktes wurde genau im Handbuch festgehalten, wie die Beschäftigten bei bestimmten Situationen sich zu verhalten haben. Wie sie "Guten Morgen" zu sagen haben u.s.w. Bei dieser Schulung hatte Keiko das Gefühl sich bei den normalen Menschen angekommen zu sein. Sie hat durch diese Schulung gelernt wie man etwas ausspricht, mit welcher Modulation, wie man Blickkontakt hält und wie man sich bei best. Situationen richtig verhält. In diesem Buch wird genau beschrieben, wie ein Mensch, der keine Empathie besitzt und eher auf der funktionsebene agiert, lernt angemesen zu interagieren, zu kommunizieren und sich dem Alter entsprechend zu kleiden. Nämlich durch Imitation. Solche Menschen müssen Gefühle und Mimiken wie Vokabeln lernen, um dann adäquat zu reagieren.

    Aufgrund ihrer Grundproblematik möchte Keiko nicht woanders arbeiten. Der Supermakrt und der gleichförmige Ablauf gibt ihr Halt und Stabilität. Jedoch das soz. Umfeld macht sie Sorgen, dass sie sich keine andere Stelle sucht, sondern nur "jobbt" und dass sie keinen Partner gefunden hat.

    Aus diesem Grund tut sie sich mit einem Arbeitskollegen zusammen, der auch Außenseiter ist, und stellen es so dar, dass sie eine Beziehung haben (Partnerschaftliche Beziehung). Für mich war diese Wendung einfach too much.

    Ich fand es wunderbar wie die Autorin dieses Andersartige beschrieben hatte und die Kompensationsmöglichkeiten der Protagonistin hat sie super beschrieben. Diese Wendung hätte es meiner Meinung nicht bedurft.

    Fazit:

    Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Der Stil war wahnsinnig gut, der Plot entwickelte sich leider zum Bizarrem. Ich werde auf jedem Fall noch ein Buch dieser Autorin lesen!

  6. Cover des Buches Dein perfektes Jahr (ISBN: 9783404176205)
    Charlotte Lucas

    Dein perfektes Jahr

     (318)
    Aktuelle Rezension von: weltenrausch

    Ich hoffe, das wird mal eine kurze Rezension von mir, weil ich ausnahmsweise mal nicht ganz so viel zu sagen habe.

    "Dein pefektes Jahr" ist eine Art Buch, die ich normalerweise nie zur Hand nehmen würde.
    Aber ich habe es vor einigen Jahren mal für 2-3 Euro irgendwo gesehen und fand es hübsch. Es hat sogar einen Farbschnitt. Dann lag es aus eben genanntem Grund einige Jahre auf meinem SuB.
    FÜr 2022 habe ich mir vorgenommen, genau den ein bisschen zu minimieren und deswegen auch dieses Buch zur Hand genommen.
    Und ich war ganz ehrlich richtig überrascht!

    Das Buch spielt größtenteils zu Jahresbeginn, daher hat es schon mal wunderbar zu meiner Lese-Atmosphäre gepasst. Die Charaktere waren zugegebenermaßen recht flach, beinahe schon etwas langweilig, austauschbar. Zunächst kam mir auch der Plot austausch- und vor allem vorhersehbar vor. Und letztendlich endete das Buch auch definitiv so, wie ich es erwartet habe.
    Aber zwischendurch gab es so unendlich viele Mini-Cliffhanger und Plottwists, Wendungen, die einen extrem auf die Folter gespannt haben. Obwohl die Geschichte so "einfach" war, hat sie mich doch irgendwie gefesselt und ich saß oft vor Überraschung mit offenem Mund da.

    Alles in allem zwar kein Meisterwerk, aber definitv eine schöne Geschichte für Zwischendurch und besonders schön am Jahresanfang zu lesen!

  7. Cover des Buches Was wir sind (ISBN: 9783446265639)
    Anna Hope

    Was wir sind

     (103)
    Aktuelle Rezension von: simone_richter

    Lissa, Hannah und Cate sind die Protagonistinnen von „Was wir sind“. Der Roman erzählt von deren Leben, die mit Anfang 30 an unterschiedlichen Punkten stehen. Allen Drei eint aber das Streben nach Glück. Der einen fehlt ein Kind, der andren die berufliche Erfüllung und wieder der anderen das Gefühl von Sinnhaftigkeit. 

    Ich habe diesem Roman inhaliert und mit allen Frauen mit gefiebert. Hier wurde das im Sinne von Cusk und Plath geschrieben, was ich bei „Drei Frauen“ vermisst habe. Es wird so intensiv und glaubwürdig von Freundschaft, aber auch Unverständnis und Missgunst geschrieben, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Das ist ehrlich aus dem Leben gegriffen und durch die kurzen Abschnitte abwechslungsreich und durchdringend. 

    Für mich ein Highlight an psychologischen Einfühlens in drei Frauen und ihrer Freundschaft mit Rivalität, Versöhnung und folgenschweren Entscheidungen.

  8. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Wer träumt nicht mal einfach in einen Zug zu steigen und davon zu fahren? Alles aus seinem Leben hinter sich zu lassen?

    Für Raimund Gregorius ist dies nun kein Tagtraum mehr, als er mitten am Schultag das Gymnasium, in dem er als Lehrer für alte Sprachen arbeitete, verließ und nie wieder kam. Nachdem er einer jungen Portugiesin das Leben rettete, stieß er in einer Buchhandlung auf die Veröffentlichungen eines gewissen Amadeu Padro, dessen Aufzeichnungen und Gedanken Gregorius so sehr faszinierten, dass er den Nachtzug nach Lissabon nahm, um den Spuren des Autors zu folgen. 

    Der Sinn des Romans besteht schon in den Aufzeichnungen Padros, der seine Gedanken zu verschiedenen Stationen seines Lebens zu Papier brachte. Er war ein Feind des Kitsch, glaubte nicht an die Liebe, sondern nur an die Loyalität, welches das Einzige wäre, dass annähernd Bestand hätte. Er war kritisch und aufrichtig zu sich selbst, schonungslos aufrichtig, so dass einem der Roman vorkommt wie ein Essay.

    Versteht mich nicht falsch, Essays sind wunderbar und viele Dinge in Nachtzug nach Lissabon haben mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt, aber für jemanden, der auf Spannung steht, ist der Roman nichts.

    Zudem hat Nachtzug nach Lissabon für mich einige Probleme. Das erste ist der wesentlichste: Es ist kaum zu übersehen, dass Amadeu Padro der eigentliche Hauptcharakter des Romans ist. Nur kommt er kein einziges Mal vor und wird nur durch die Erinnerung andere oder seine Aufzeichnungen beschrieben. Eigentlich finde ich das Konzept sehr spannend. Doch verhält es sich hier ein wenig mit John Greens Eine wie Alaska und zwar wird hier mal wieder eine Person idealisiert und das Leiden dieser Person. Das geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.

    Zunächst sieht niemand gut aus, wenn er leidet. Niemand sagt: "Gott, wie ist die Person tiefgründig!" Niemand wird sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, denn Leiden ist - tut mir leid, wenn ich das mal so drastisch sagen muss - nichts erstrebenswertes! Und es ist auch nicht ästhetisch. Ich weiß nicht, woher diese Illusion kommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass es oft heißt Künstler würden ihre größten Werke im Schmerz vollbringen. Also wird Leiden für uns zu etwas, dass uns besonders macht, dass uns gut macht und uns Anerkennung bringt.

    Und das tat es auch bei Amadeu Padro. Sein Buch wurde vielleicht kein Bestseller, aber jeder Mensch, den Gregorius im Laufe des Buches traf, hat Amadeu angehimmelt und vergöttert und das wortwörtlich, obwohl er selbst so einsam war Das halte ich auch für problematisch und höchst unrealistisch. 

    Denn in Wahrheit leiden wir alle allein und wir wünschen uns zwar, dass irgendjemand auf uns blickt und uns dafür bewundert, aber das passiert in den wenigsten Fällen und es sollte auch nicht passieren. Man sollte Leute bewundern, die es geschafft haben, glücklich zu sein und sich selbst reflektieren und vergeben können. 

    Keine Person kann so toll sein und meist liegt die Verehrung einer Person nicht besonders an dieser Person, sondern eher an der, die sie verehrt. Menschen sind so, wie wir sie sehen und welche Personen uns was bedeuten, das liegt an uns.

    Hier kommen wir zum zweiten Problem und zwar Gregorius, der eigentliche Hauptcharakter oder zumindest Erzähler des Buches. Doch hier liegt das Problem, denn er ist weder noch. Man erfährt schon etwas über ihn und kann durch gewisse Handlungen auf sein Inneres schließen, doch im Endeffekt ist er nicht wichtig für die Handlung. Er erzählt Padros Geschichte nicht und wenn er mit Personen aus seinen Leben spricht, dann merkt man kaum, dass er anwesend ist und er spricht so gut wie nie. 

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er das alles macht und warum er sein Leben verlässt. Denn seine Ambivalenz habe ich ihm nie ganz abgenommen, so wie sein Fernweh. Seine Handlungen sind mir so melodramatisch beschrieben, als das ich es ernst nehme könnte und für jemanden, der Kitsch hasst, ist der Roman fast zu romantisch. Denn es geht auch alles viel zu einfach. Natürlich hatte Gregorius auch keine Geldprobleme, sodass er wochenlang in verschiedenen Hotels wohnen und quasi von Genf und Lissabon pendeln konnte. Die Sprachbarriere war nie ein Problem. Entweder sprachen alle Französisch oder Gregorius konnte nach einen Kurs Portugiesisch schon ein Gespräch anfangen. Und Padros Texte konnte er natürlich auch einfach wie einen Lateintext übersetzen. 

    Obwohl Gregorius vielleicht kein Paul Varjak ist, gibt es doch eine Sache, die ihn für mich einfach unwichtig und sinnlos erscheinen ist und zwar, dass er nichts am Ende davon mitnimmt. Er verändert sich nicht durch die Gespräche mit den anderen. Das Leben von Padro verändert ihn nicht, außer dass er wahrscheinlich am Ende auch tot krank wird und wahrscheinlich genau so stirbt wie Amadeu Padro. Diese Spannung mit Gregorius "Schwindelanfällen" haben mich nicht gepackt und das offene Ende fand ich auch etwas zu gewollt. 

    Letztendlich führte Gregorius kein anderes Leben nach seinem Aufenthalt in Lissabon. Er kehrt zurück nach Bern und lässt sich dann in eine Klinik einweisen. 

    Ich hätte gern nochmal so einen abschließenden Epilog gehabt, indem erklärt wird, was Gregorius jetzt so macht, nachdem er diese Reise gemacht hat, denn so hatte das Buch am Ende keine Message und nichts, worauf irgendwas hinauslief.

    Und nochmal zum Schluss finde ich es auch sehr merkwürdig, dass das Erlebnis mit der Frau am Anfang, die von Brücke springen wollte und Gregorius diese Telefonnummer auf die Stirn schrieb. Das war nämlich das eigentliche Ereignis, was Gregorius zu seiner Reise bewegt hatte und es kam NIE wieder zur Sprache. Oder wenn nur so am Rande, was ich sehr schade finde. Es wäre cool gewesen, wenn Gregorius sie am Ende vlt nochmal angerufen hätte diese Nummer und vielleicht jemand aus Padros Leben abnahm. Das hätte den Bogen nochmal zurück gespannt. Es hätte auch irgendjemand ran gehen können.

    Erst dachte ich ja auch, Gregorius geht nach Portugal, um diese Frau zu finden, aber was soll's. Ich verstehe dann nur ihren Zweck in der Handlung nicht, denn so hätte man Gregorius auch anders aufs Buch stoßen können.


    Nachtzug nach Lissabon ist keines Falls ein schlechtes Buch, aber meines Erachtens vielleicht ein bisschen überbewertet und es handelt von Dingen, von denen ich mir wünschen würde, dass man auch mal über etwas anderes schreiben könnnte.



  9. Cover des Buches Die Wunschliste (ISBN: 9783426508428)
    Jill Smolinski

    Die Wunschliste

     (1.218)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.

    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.

    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?

    Mein Fazit: 

    Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.

    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!

    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn …

    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

  10. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Musste ein paar mal schmunzeln, der Sprachgebrauch ist erfrischend und kurzweilig. Herr Lehmann überzeugt mit Berliner Charme und einem authentischen Einblick in das Leben eines ganz normalen Typen 

  11. Cover des Buches Nächsten Sommer (ISBN: 9783746627328)
    Edgar Rai

    Nächsten Sommer

     (182)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Es ist Anfang Mai 2021 und die Außentemperatur steigt nicht über zehn Grad. Da kann man sich doch nur irgendwohin wünschen, wo das Wetter einen nach draußen lockt! Ich habe mit diesem Buch das richtige Trostpflaster gefunden. Schon die ersten Seiten zogen mich an:

    „Es ist der erste richtig warme Tag dieses Jahres. Gestern war noch Winter, eine Ahnung von Frühling im Gepäck. Heute ist alles anders. Als würde man über LOS gehen und nochmal von vorn beginnen.“ (Seite 7)


    Felix wohnt in Berlin in einem Bauwagen, seit er zu Hause ausgezogen ist. Und nun erreicht ihn die Nachricht, dass er von seinem Onkel ein Haus in Südfrankreich geerbt hat. Gemeinsam mit seinen Jugendfreunden kommt die Idee auf, es sofort zu begutachten. Marc stellt seinen alten VW-Bus zur Verfügung und Bernhard lässt sich überreden mitzufahren, weil sein Schwarm Zoe auch dabei sein will. Es sind recht unterschiedliche Typen, die sich hier zusammen auf die Reise machen.

    Der Autor hat seine Idee in einem mitreißenden Schreibstil verpackt, der mich so manchmal herzhaft auflachen ließ. Schon bald hatte ich das Gefühl, selbst das Klappern des lockeren Auspuffs zu hören und mich an den Gesprächen zu beteiligen. Nach und nach lernte ich die Macken der Mitreisenden kennen und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.

    Marc ist Musiker durch und durch, Felix ein verkapptes Mathegenie ohne Abitur und Bernhard kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter, die in einem Heim lebt und kaum noch auf ihn reagiert. Zoe lässt sich erst in Genf vom Flugplatz abholen, weil sie mal wieder auf die leeren Versprechen ihres Chefs hereingefallen war, der sich doch nie von seiner Familie trennen würde. Die selbstbewusste Anhalterin Lilith ergänzt die illustre Gesellschaft, die so einige Schwierigkeiten auf dem Weg zu meistern zu hat.

    Das Buch hat mich weitgehend gut unterhalten. Einzig der zweite gemeinsame Abend war mir etwas zu abgefahren. Da hat der Autor in meinen Augen zu sehr übertrieben, weshalb ich um einen Punkteabzug nicht herum komme.

    Aber wenn man sich seine Vita anschaut, hat er wohl nicht zu sehr geflunkert. Bei Rowohlt habe ich folgendes über ihn gefunden: Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat mehrere Romane veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.

  12. Cover des Buches Die Glücksliste (ISBN: 9783734102905)
    Eva Woods

    Die Glücksliste

     (21)
    Aktuelle Rezension von: babylu
    Insgesamt fand ich das Buch sehr schön, nicht zuletzt wegen dem wundervollem London. Allerdings hat mich das Setting ziemlich an Jill Mansell's "Vorsätzlich verliebt" erinnert...Die Protagonisten waren sehr sympathisch und die Geschichte hatte viel von Mut und die Dinge einfach einmal anzupacken, dafür muss man jedoch anderes hinter sich lassen.
  13. Cover des Buches Opa will zum Nordkap (ISBN: 9783426516980)
    Heike Denzau

    Opa will zum Nordkap

     (25)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Am Anfang bin ich schwer reingekommen in dieses Buch, aber dann hat es mich gepackt und ich konnte es quasi nicht mehr aus der Hand legen.

    Diese Lügereien von Audrey.... naja.... sie meint es ja gut, aber das kann ja nicht gutgehen!

    wie liebevoll sich Esther, Audrey und auch Moritz (nach einigen Anfangsschwierigkeiten) um den dementen Opa kümmern ist rührend. 

    Ein sehr lesenswertes Buch, das ich meiner Freundin schon empfohlen habe!

  14. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492957939)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (443)
    Aktuelle Rezension von: caro_lin

    Die ersten 50 Seiten habe ich überlegt es wegzulegen. Ich bin froh, dass ich es nicht getan habe! Als ich einmal drin war, habe ich es geliebt. Die Tage und Wochen, die ich die Entdeckung der Langsamkeit gelesen habe war dieses Buch mein Rückzugs- und Wohlfühlort. Und das, obwohl es inhaltlich oft alles andere als schön zugeht, es geht stellenweise um Krieg, Hunger, Tod und menschliche Abgründe. Dann aber wieder um die Schönheit unserer Welt und der Dinge die uns Menschen voneinander unterscheiden. 

    Eigentlich wollte ich 4 Sterne geben, da es phasenweise dann doch auch wieder etwas zäh wird. Aber die Gefühle, die dieses Buch in mir ausgelöst hat, sind besonders und darum vergebe ich 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Zimtsterne mit Zuckerkuss (ISBN: 9783404159291)
    Becky Cochrane

    Zimtsterne mit Zuckerkuss

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Keelie ist der tiefen Überzeugung, dass sie Weihnachten hasst. Denn ihr Job in einer Buchhandlung ist in der Vorweihnachtszeit am schlimmsten, alle wollen Beratung, sind teilweise unfreundlich und gestresst. Auch ihr Chef macht alles nicht besser, da er seine Mitarbeiter unfreundlich behandelt und sehr überheblich ist. Als dann auch noch Ted kommt, der von der Zentrale zur Überwachung des Warenschwunds geschickt wurde, ist das Chaos perfekt. Rodney, der Chef wird immer schlimmer und Keelie fällt auch noch von einer Leiter. Ted setzt sich über Rodney hinweg und fährt sie in die Notaufnahme, wo herauskommt, dass sie sich tatsächlich den Knöchel gebrochen hat. Gut, dass sie neben ihrem neuen Freund Ted auch noch ihre Freunde Evan, Ivy und Holly hat, die sie immer unterstützen und sie nicht im Stich lassen. Da Ted Keelies Retter ist, lädt sie ihn kurzerhand ein, mit ihr und Evan nach Coventry zu Ivys Granny zu fahren und dort Weihnachten mit ihnen zu verbringen. 

    Becky Cochrane hat einen einfachen und flüssigen Schreibstil. Das Buch ist nicht übertrieben weihnachtlich romantisch und passt daher in den kompletten Winter. Ihre Protagonisten sind allesamt sympathisch und man hat so manches Mal das Gefühl, selbst Teil der Clique zu sein, wenn sich alle zum Essen treffen. 

    Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Stimmung des Buches ist angenehm und entspannt. Die Betonung auf Weihnachten ist angenehm und nicht so übertrieben, wie ich es aus anderen Romanen kenne.

  16. Cover des Buches Betty Blue (ISBN: 0349101108)
    Philippe Djian

    Betty Blue

     (83)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Kurzmeinung: OHA! Wenn dieser Roman ein Cocktail wäre, dann wäre er herrlich süß, mit Mango und Maracuja, mit einem ordentlichen Schuss bitterem Campari, jeder Menge Champagner und zum Schluss noch irgendwas, was ordentlich ballert!

    Im heißen Simmer lernt der Ich-Erzähler Zorg, der in einer Feriensiedlung als Hausmeister arbeitet, die ungewöhnliche Betty kennen. Ob dies als Glück bezeichnet werden kann, bleibt dahingestellt, denn Betty ist erratisch, völlig unberechenbar, voller unbändiger Energie, und immer auf der Suche nach etwas Großem. Das entdeckt sie eines Tages in einem Karton, denn irgendwann hat Zorg einmal einen Roman geschrieben. Sie glaubt, dass er Potential zum Bestseller hat, tippt ihn ab und schickt ihn an einige Verlage. Was dann alles passiert, reißt den Leser in einem Strudel sich überschlagender Ereignisse mit, bei dem man immer wieder denkt: „Nein, das hat sie nicht gemacht!“, dann wieder „ist die süß, was für eine goldige Liebesgeschichte“, bei der man aber auch weiß, dass es ins Auge gehen muss. „Aber es gibt Dinge, die macht man, ohne sauer zu werden, wenn man mit einem Mädchen zusammenlebt, das jede Mühe wert ist. (…) Auch, wenn ich mir nichts mehr wünschte, als schlafen zu gehen, so konnte ich doch zwei oder drei Möbelstücke verrücken, wenn sie es wollte, die Wahrheit ist, dass ich ihretwegen Berge versetzt hätte, wenn ich gewusst hätte, wie man das anfängt.“ (165). Eine ganz fatale Haltung.

    Das, was mich an diesem Roman so beeindruckt war, war der Stil, unglaublich schön, manchmal poetisch, manchmal krass, immer glasklar, nie verschwurbelt. „Wir schlenderten die Straße hoch, ohne ein Wort zu sagen. Manchmal kann das Schweigen zwischen zwei Menschen die Reinheit eines Diamanten haben, und so war es jetzt (…). Es war einer jener Spaziergänge, die ein ganzes Leben erfüllen können, die jedes andere Bestreben sinnlos erscheinen lassen.“ (217)

    Es ist ein außergewöhnlicher Liebesroman, der so vielleicht auch nur in den 1980ern zu großem Erfolg kommen konnte. Es ist ein turbulenter und intensiver Roman, voller überraschender und bewegender Momente. Gesellschaftskritik oder Politik darf man nicht erwarten - hier gibt es keine sozialen Themen, die angesprochen werden. Es geht um Privates. Djian konzentriert sich auf seine ganz besonderen Charaktere und auf das obsessive und auch destruktive Zusammenspiel zwischen Zorg und Betty. Mir hat er außergewöhnlich gut gefallen, ich mag solche Liebesromane. Es ist ein Liebesroman, ganz klar kein Romance. Wer sich wohlig wohlfühlen möchte, der sollte lieber zu einem anderen Roman greifen. Ich setze den Autor ganz klar auf meine Liste derjenigen, von denen ich noch mehr Bücher lesen muss!

     

     

  17. Cover des Buches Dreistellig (ISBN: 9783749478613)
    Lyl Boyd

    Dreistellig

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ineszappen


    Geschäftsmann sucht Jungbrunnen. Vincent ist besessen davon, ein hohes Lebensalter zu erreichen, und fliegt dafür sogar bis ans andere Ende der Welt... Diese Geschichte zeigt: Wer das Altwerden plant, läuft Gefahr, das Leben zu verpassen, und fordert zugleich sein Schicksal heraus. Eine Short Story mit 8.500 Zeichen , also 12 Seiten , kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Die Geschichte ließt sich flüssig , ist aber ohne Dialoge. Der Schluss ist unerwartet und regt zum Nachdenken an. Denn man weiß nie was noch kommt. Lebe am besten im Hier und Jetzt 



  18. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783839892817)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (55)
    Aktuelle Rezension von: nasa
    Morgen kommt ein neuer Himmel ist der Debütroman von Lori Nelson Spielman. Ich muss dazu sagen das ich all ihre anderen Bücher zuerst gelesen bzw gehört habe. Da aber jedes Buch ein eigenes Thema und seine eigene Geschichte hat ist dies kein Problem. All ihre Bücher haben mich bisher begeistert und berührt. So auch dieses.

    Brett ist 34 Jahre alt und hat eigentlich alles um glücklich zu sein – Freund, Wohnung, einen guten Job. Doch ihre Mutter Elisabeth weiß das Brett nicht glücklich ist. Nach ihrem Tot hinterlässt sie Brett eine Liste mit Zielen die sie erreichen soll um glücklich zu werden. Nur wenn sie die Ziele innerhalb eines Jahres erfüllt bekommt Brett das Erbe ihrer Mutter. Bei jeder erfüllten Aufgabe erhält Brett einen Brief von ihrer Mutter. Brett ist sauer, niedergeschlagen und überwältigt zugleich. Doch wie soll sie diese Ziele nur erreichen?

    Die Geschichte schildert auf eine emotionale Art und Weise ein unglaublich tolles Mutter Tochter Verhältnis. Ich habe mit Brett mit gelitten und gelacht, ich habe Elisabeth Beweggründe nachvollziehen können. Die Autorin hat hier ein wirklich tolles Buch geschrieben, was mich tief berührt hat. Gerade durch den tollen Schreibstil der leicht und einfach war und die tolle Stimme von Anja Stadlober macht die Geschichte lebendig und authentisch. Sie hat eine angenehme Stimme und hat bei mir die verschiedensten Emotionen hervorgerufen. 

    Klar die Idee hinter dem Buch ist nicht neu. Solche Bücher gibt es zu Hauf und sie sind doch immer wieder schön zu lesen oder zu hören. Das es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Version handelt, fand ich im großen und ganzen nicht schlimm. Allerdings ging es mir am Ende doch alles zu schnell und zu Holter die Polter. Da hätte ich mir etwas mehr ruhe und Details gewünscht. Auch war einiges sehr vorhersehbar, aber das hat mich auch nicht wirklich gestört. Es war ein tolles Hörbuch was ich gerne gehört habe und ich kann jedem dieses Buch und die anderen Bücher ans Herz legen.

  19. Cover des Buches Spätsommerfreundinnen (ISBN: 9783749902354)
    Andrea Russo

    Spätsommerfreundinnen

     (84)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Den alten Gasthof in ihrem Heimatort übernehmen und nur noch tun, was sie liebt: kochen und backen. In ihrer Jugend war das Jettes Traum. Aber dann hat sie studiert und ist in die Stadt gezogen, hat geheiratet und ihre wunderbare, inzwischen erwachsene Tochter bekommen. Als Jette jetzt erfährt, dass der Wirt des Gasthauses gestorben ist, fährt sie zum ersten Mal nach langer Zeit wieder in den Ort in der Heide, um Abschied zu nehmen. Und plötzlich kehren all die Erinnerungen an damals zurück – und mit ihnen Gefühle, die Jette längst vergessen hatte.

    Meine Meinung:
    Ich kenne schon viele Romane von Andrea Russo (auch als Anne Barns oder Anne Töpfer) und weiss, dass mir der Schreibstil und ihre Erzählweise gefallen (ich habe Hörbuch gehört und zwischendrin ein paar Seiten im Buch gelesen).
    Jette ist Ende 40, steckt mitten in der Scheidung, hat eine erwachsene, studierende Tochter, die gerade ihr Studium umplant. Dann sind da noch die Eltern in den 70er, die ihre Goldene Hochzeit feiern - Jettes Leben der letzten 25 Jahre hat sich in Oberhausen abgespielt. Dann stirbt ein Freund ihrer Eltern, Thies, der für Jette früher eine wichtige Bezugsperson war und Jette reist nach Lünzen. Geplant für Beerdigung und was sonst noch so zu regeln ist - dass sie dort auf ihre alten Freundinnen und Freunde trifft, wirft Jettes ganze Planung über den Haufen. Nicht nur die Erinnerungen an früher, gemeinsam verbrachte Zeit, sondern auch die alte Liebe, kommen wieder an die Oberfläche. Thies wusste das, was sich keiner eingestehen wollte, denn ganz treffend hat er "vorausgesagt" "am Ende ist es nur die Liebe, die zählt". Auch wenn ich noch jünger als die "alten Freundinnen" bin, war es doch interessant, ihrem Austausch zuzuhören, wie ihre jeweiligen Leben seit damals verlaufen sind; wie die Familienkonstellationen inzwischen aussehen, wer mit wem, und welche typischen Frauenprobleme sie doch haben. Man fühlt sich im Buch wohl, wie bei guten Freundinnen, einfach gut aufgehoben, im wahren Leben angekommen.
    Besondere Extras gibts auch am Ende von eBook und Hörbuch, also ruhig auch die letzten Seiten lesen und Minuten hören: u.a. Jettes Gesichtsgymnastik und andere Tipps und natürlich die Rezepte aus dem Buch, die die Damen ausprobiert haben (hier kann man bei Andrea Russo sicher sein, dass sie den Lesenden die Rezepte zum Nachmachen verrät - unbedingt ausprobieren, es lohnt sich!).
    Sprecherin Luise Georgi liest "Spätsommerfreundinnen" sehr passend und angenehm, das Zuhören der knapp über 8,5 Stunden macht einfach Spaß, es gibt einige Passagen zum Nachdenken, andere einfach zum Genießen und auch mal Mitlachen. Mir hat das Buch/Hörbuch gut gefallen, es ist nicht immer alles heile Welt, das Leben macht, was es will, ohne Rücksicht zu nehmen, die Freundinnen Jette, Uta, Eva und wie sie alle heißen, beißen sich durch - und bekommen von mir für diese Wohlfühlgeschichte 5 Sterne.

  20. Cover des Buches Meg Finn und die Liste der vier Wünsche (ISBN: 9783551357700)
    Eoin Colfer

    Meg Finn und die Liste der vier Wünsche

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Die Jugendliche Meg Finn bricht bei dem Rentner Lowrie ein und wird von ihrem Kumpel Belch getötet. Für die Hölle ist sie noch nicht böse genug aber für den Himmel fehlen ihr auch noch ein paar gute Taten. Der Höllenfürst selber hat großes Interesse an ihr, doch Petrus will sie nicht kampflos aufgeben. So bekommt Meg als Geist die Chance, ihre Missetaten auszubügeln und wird dem alten Lowrie zur Seite gestellt. Der alte Mann hat vier Wünsche und für die braucht er die Unterstützung von Meg, allerdings gibt auch Beelzebub nicht so schnell auf und hetzt dem ungleichen Paar Belch, dessen Pitbull Raptor und ein elektronisches Wesen hinterher. Ein spannender Wettlauf beginnt…

    Eoin Colfer war mir bislang nur durch die Artemis Fowl Bücher bekannt. Auch hier gibt es viele skurrile Ideen und modernste Technik, so spielt Satan gerne Gameboy und sein Stellvertreter Beelzebub setzt völlig auf die Computermöglichkeiten eines Japaners. Mir haben diese Vorstellungen einen riesigen Spaß bereitet. Doch das sind witzige Spielereien am Rand, im Mittelpunkt stehen Meg und Lowrie. Zwei Menschen, mit denen das Leben nicht besonders gut umgegangen ist und die sich ganz vorsichtig annähern. Die vier Wünsche entpuppen sich als die Gelegenheiten im Leben von Lowrie, die er verpatzt hat, oder die er sich immer vorgenommen hatte zu erledigen.

    Eine schöne Geschichte vor der Kulisse Irlands, die den Leser dazu bringt, über sein eigenes Leben nachzudenken und die Taktik des ‚Irgendwann werde ich…‘ lieber in Taten umzusetzen. Meg wird sicherlich die Herzen junger, wie auch erwachsener Leser gleichermaßen berühren und erobern können.

    Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
    1. Wenn man skurrile Charaktere und Geschichten liebt
    2. Man gerne Geschichten mag, die zum Nachdenken anregen und die trotzdem spannend und witzig sind
    3. Man eine Schwäche für Irland hat
  21. Cover des Buches Versprich mir, dass es großartig wird (ISBN: 9783596034383)
    Judith Pinnow

    Versprich mir, dass es großartig wird

     (12)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Franzi und Lena haben sich in New York mit Anfang 20 kennengelernt, wo sie gemeinsam am Lee Strasberg Theatre and Film Institute Schauspiel studiert haben. Während Lenas Karriere als Schauspielerin anlief, hatte Franzi nach Castings nur Absagen erhalten. Sie heiratete, wurde Muter zweier Kinder und unterstützt ihren Mann als "rechte Hand" in seiner eigenen kleinen Firma. Der Kontakt zu Lena schlief nach der Taufe von Franzis erstem Kind Mia, bei der Lena sogar als Taufpatin fungierte, ein. 

    Als sich Lena nun dreizehn Jahre später bei Franzi meldet und diese zu einem Interview bittet, holen Franzi ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in New York ein. Sie erinnert sich an ihre innige Freundschaft und an die Träume, die sie beide hatten und vergleicht, was jetzt aus ihnen geworden ist. 
    Der Roman ist aus der Perspektive Franzis geschrieben, deren Leben durch die Kontaktaufnahme ihrer ehemals besten Freundin durcheinander gewirbelt wird. Neidisch blickt sie auf Lenas freies Leben und deren Fernsehrollen, hat aber gleichzeitig ein schlechtes Gewissen ihren Kindern und ihren Mann gegenüber, wenn sie den Gedanken hegt, was ohne sie hätte sein können. Vor allem ist sie unglücklich mit ihrer Teilzeittätigkeit in der Firma ihres Mannes, wo sie Dichtungsringe bestellt und Mädchen für alles ist. 

    In Rückblenden, die nahtlos mit der Gegenwart verknüpft sind, erfährt man, wie sich Franzi und Lena kennengelernt haben und was sie gemeinsam in New York erlebt haben. Freiheit, Leichtigkeit und Begeisterung möchte Franzi wieder in ihrem Leben haben, traut sich aber von allein nicht, ihrem Leben eine neue Perspektive zu geben, ohne ihren Mann zu verletzen oder ihre Kinder zu vernachlässigen. Mit Hilfe von Lena, aber auch ihrer Freundin Jo lernt Franzi, dass sie trotz Familie ein Recht auf ein eigenes Leben hat und ihre Herzenswünsche nicht aufgeben darf, um selbst glücklich zu werden. 

    Ich mag den ungekünstelten und warmherzigen Schreibstil von Judith Pinnow sehr, von der ich bereits ihre zuletzt erschienen Romane "Die Phantasie der Schildkröte" und "Die Prophezeiung der Giraffe" gelesen habe. 
    "Versprich mir, dass es großartig wird" ist ein Roman über Familie und Freundschaft, aber auch über Jugendträume, Erwartungen, Lebensziele und die Suche nach dem Glück, der lebendig, herzerfrischend komisch, aber gleichzeitig auch tiefgründig geschrieben ist und nachdenklich stimmt. 

    Die Charaktere, vor allem Franzi, in deren Leben und Gedankenwelt man buchstäblich eintaucht, sind authentisch geschildert. Auch in anderer Lebenssituation kann man sich sehr gut mit Franzi identifizieren, da die Geschichte so ehrlich und aus dem Leben gegriffen wirkt. 
  22. Cover des Buches Herrn Haiduks Laden der Wünsche (ISBN: 9783959672641)
    Florian Beckerhoff

    Herrn Haiduks Laden der Wünsche

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Erzählt wird die Geschichte von Herrn Haiduk. Er besitzt einen kleinen Laden in dem Zeitschriften, Zeitungen, Zigaretten, Süßigkeiten usw. gekauft werden können. Eines Tages findet Alma einen Lottoschein vor seinem Laden. Wie sich herausstellt, ist es der Lottoschein nach dem ganz Berlin sucht. Mehrere Millionen Euro ist der Schein wert. Alma hat es sich zur Aufgabe gemacht, den wahren Besitzer dieses Scheins zu finden. Doch natürlich gestaltet sich die Suche alles andere als einfach. Plötzlich will jeder der Besitzer dieses Gewinnerscheins sein.

    Ich mochte es, die unterschiedlichen Personen kennenzulernen, die im Laden von Herrn Haiduk ein und ausgehen. Auch die Geschichte um die Suche des Gewinners fand ich schön. Jedoch hat mir etwas an der Geschichte gefehlt, um mich ganz zu begeistern.

    Ein schönes Buch für zwischendurch mit liebenswürdigen Protagonisten.

  23. Cover des Buches Gottes Grammatik (ISBN: 9783943597400)
    Mick Mooney

    Gottes Grammatik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zu dem Buch "Gottes Grammatik":

    Ich bekam das Buch und war zu erst einmal über den Buch Titel überrascht.
    Grammatik Gottes.
    Meine ersten Gedanken waren: Oh ich bin zu schlecht in meiner Grammatik, hatte ja erst kürzlich ein paar Diskussionen mit ein paar Menschen. Andererseits dachte ich mir, ich finde es toll, dass in diesem Buch Gott sich Zeit mit Sam nimmt. Denn was gibt es schöneres, als Zeit mit Gott zu haben, dass ich oft genug nicht schaffe.
    Meine ersten Seiten, die ich in diesem Buch gelesen habe, hatten mich kurz verwirrt, und ich dachte mir ooo hoffentlich keine schwere Lektion. Doch immer mehr habe ich verstanden um was es geht und war wirklich neugierig. Somit konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen, habe nicht mal 48 Stunden benötigt um das Buch fertig zu lesen.

    Ich selbst fand das Bild, das Gott am Tisch neben Sam sitzt, nicht so gut gewählt, weil ja in der Bibel steht, mach dir kein Bildnis von Gott - doch andererseits ist genau deswegen dieses Buch ein Schatz, weil ich mich wirklich mit dem Wesen Gottes auseinander setzen durfte.

    Das Thema Opfer Täter Rolle, fand ich auch sehr gut erklärt in diesem Buch. Denn Opfer sind irgendwann auch Täter und Täter Opfer. Oft entwickeln Opfer auch eben diese Täter Eigenschaften und verletzen wieder andere Menschen, doch mit Gott kann man aus dieser Spirale ausbrechen!
    Ein Zitat machte mir das irgendwie in diesem Buch auch besonderst deutlich:
    (Seite 49) Hör auf,dich nur darum zu drehen, wie du die Dinge siehst. Versuche stattdessen, die Dinge aus meiner Perspektive zu sehen und dann wirst du erkennen, dass alles sauber ist. 
    (Sauber bedeutet: Heil, Gesund, Gerecht, Stark, Mutig, Besonnen....)
    Dieses Zitat macht auch deutlich um was es in diesem Buch geht und ich finde das ist irgendwie auch ein Kernsatz! Ich soll die Dinge mit Gottes Augen betrachten und aufhören nur zu jammern, den Gott hat ein größeres Ziel. 

    Doch es geht noch tiefer in diesem Buch:

    Sam hat es nicht leicht, viel Bitterkeit ist in seinem Herzen und auch gleichzeitig Kummer wegen seiner Vergangenheit.
    In seinem inneren ist er in Gefangenschaft  genommen worden, vom General  (hier ist für mich der General ganz klar der Teufel!), und Gott überwindet die Mauern um an seinen Sam heran zu kommen. Er setzt sich mit Sam an den Tisch um mit ihm zu sprechen, dabei sollte es im ersten Moment um die Grammatik gehen, Adjektive, Substantive, Zeiten und was es da nicht alles gibt, doch sehr schnell wurde klar, es geht um mehr. Gott geht es um das Herz von Sam,  auch  was in diesem Herzen, Sam´s Herzen, vor geht.
    Viele Themen werden angeschnitten. Doch Sam ist von Gott enttäuscht und klagt ihn an. Leider zieht sich Sam sich wieder zu tief in sich selbst zurück. Dort wartet der General auf ihn.
    Obwohl der General gefesselt ist, an einer Säule in Sams Festung, möchte der General klar machen, dass Sam nicht so stark ist wie er.  Sam sollte doch so nett sein und den General los binden - Sam fällt leider in das Spielchen herein und bindet ihn los-

    Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht Sam hinter her gegangen wäre, um Sam wieder hervor zu holen.
    Gott wollte nicht das Sam wieder wieder auf die Lügen herein fällt. Leider verleugnet Sam Gott drei mal, weil der General ihn fragte: "Bist du auf seiner Seite?" Der General wollte an das Herz von Sam heran kommen, doch Gott verhinderte das. Doch der General war der Meinung Gott töten zu dürfen, weil Sam ja nicht auf seiner Seite ist.

    Somit beginnt ein Kampf auf Leben und Tod. Sam ist in dieser Zeit im Himmel und sieht was in der Zukunft auf ihn wartet.


    Das Buch ist für mich absolut ein Schatz, denn es zeigt mir vieles auf und es ist kein Buch was ich nur einmal lesen werde, denn dazu gibt es in diesem Buch einfach zu viel Information, die ich mir gerne aneignen möchte. Vor allem die Idee: Lerne mit Gott und du wirst auch das lernen lernen. (Ich hab endlich ein klein wenig die Bedeutung von Adjektiven und Substantiven verstanden :-) )
    Das Buch hat ganz klare 5 Sterne verdient, denn es ist einfach sehr gut geschrieben und auch sehr gut erzählt. Wenn gleich auch hin und wieder etwas verwirrend wenn man nicht sofort den Sprung in die andere Thematik findet.

    Ich lege jedem Christen dieses Buch an das Herz, der sich mit der Gnade Gottes beschäftigen möchte, aber auch so, es ist ein sehr wertvolles Buch!
  24. Cover des Buches Der Sieger bleibt allein (ISBN: 9783257602630)
    Paulo Coelho

    Der Sieger bleibt allein

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Die Geschichte spiegelt die unschöne Seite unserer nach Macht und Ruhm strebenden Gesellschaft wider. 

    Worum geht´s ?:

    Igor ist ein russischer Millionär, der das Töten von Menschen befürwortet, wenn es aus gutem Grund geschieht. Seine Frau hat ihn verlassen und führt eine Beziehung zu Hamid, einem bekannten Modedesigner. Igor möchte seine Exfrau zurückerobern, indem er, wie er selbst sagt »Welten zerstört«. Im Zeichen der Liebe töten Igor zum Zeitpunkt des Filmfestivals in Cannes (und teilweise auch auf dem Festival) an der Côte d’Azur einige Personen. 

    Neben Igor, seiner Exfrau und Hamid, wird das Leben aus Sicht einiger anderer Personen, die mit Igors Weg verstrickt sind, und die den Weg bis ganz an die Spitze der Reichen und Schönen geschafft haben und jenen, die noch danach streben beschrieben. 

    Meine Meinung:

    Ein spannender Roman, über die Schattenseiten des Menschseins. Für mich ein gelungenes Buch, das mal ganz anders ist, als das, was man sonst so von Paulo liest. Es bringt einen auf jeden Fall zum Nachdenken. Trotzdem war mir das etwas zu düster.

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