Bücher mit dem Tag "legends"

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27 Bücher

  1. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.217)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Zwei junge Menschen, zwei unterschiedliche Welten und doch ein gemeinsames Schicksal.
    Das Leben in der Welt der Republik, die Armen und die Gut gestellten, ein Test der über alles entscheidet und dein Leben bestimmt.

    Day ist ein Kämpfer, zählt als verstorben und lebt im Untergrund, sein Leben war schon immer schwierig, immer in Angst lebend und der Seuche ausgesetzt.

    June dagegen hat als erste den Test mit voller Punktzahl bestanden, strebt eine Kariere bei der Armee an und versucht den Ruf ihres Bruders nach zu ahmen. Ihre erste Aufgabe soll das Einfangen von Day sein.

    Ein nervenaufreibendes und fesselndes Lesevergnügen, das mir vom ersten Moment packende Lesestunden gezogen und in June und Days Kampf involviert.

    Was natürlich auch am Schreibstil der Autorin liegt; locker und leicht, packend, gefühlvoll als auch humorvoll zugleich. Gepaart mit Momenten, die erschreckend in einer Verschwörung enden und das ganze Konstrukt der Republik in Frage stellen.

    Herausstechend die Aufeinandertreffen von zwei so unterschiedlichen Welten, Persönlichkeiten und einer berauschenden Anziehungskraft, die keiner so erwartet hätte.  

    Ein genialer Einstieg, der von mich von Hocher gerissen hat, mich nicht mehr los gelassen hat und besonders von der Entwicklung von June beeindruckt hat. Sie ist eine beeindruckende junge Frau, ihre Intelligenz und Raffinesse. Im Gegensatz scheint Day so eingeengt, kaum Hoffnung auf eine glückliche Zukunft und doch kämpft er für eine bessere Zeit.

    Ich bleibe daher begeistert, beflügelt, involviert, erstaunt von den ehrgeizige jungen Persönlichkeiten, ihren Mut, beeindruckt von den Taten sowie der Liebe zur Familie als auch die ersten Schritte zum Verlieben, der Überfindung der Ängste zufrieden zurück.
    Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und bin froh dass der gute Ruf auch in meiner Sicht gerecht geworden ist.

    #Legend
    #FallenderHimmel
    #MarieLu
    #Rezension


  2. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem mir Band 1, "Legend - Fallender Himmel" so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort zum zweiten Band "Legend - Schwelender Sturm" greifen, um die Geschichte um Day und June weiterzuverfolgen. Die gesamte "Legend"-Trilogie von Marie Lu habe ich zwar schon 2016 in meiner Dystopien-Phase gelesen, da ich sie aber als eine der besten Dystopien aller Zeiten in Erinnerung behalten habe (und in Relation dazu nur noch erschreckend wenig über den Inhalt weiß), habe ich beschlossen, das Jahr mit einem Reread ausklingen zu lassen. Auch der Mittelteil der Trilogie hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte und mir gezeigt, dass sich mein Buchgeschmack in den letzten 5 Jahren wohl doch nicht so sehr verändert hat, wie ich das gedacht hatte.


    Die gesamten Cover der Reihe bestechen durch minimalistische Eleganz. Vor dem Hintergrund, der bei Band 2 im Taschenbuchformat weiß ist, während einem vom gebundenen und dem Ebookformat ein malvenfarbener Hintergrund entgegenblickt, ist dieses Mal der Adler der Kolonien in goldener Farbe zu sehen. Auch beim Cover des zweiten Bandes ist das Motiv demnach dem englischen Original stark nachempfunden. Schade ist hier jedoch, dass der Titel recht nichtssagend ist. Ich habe ja schon bei meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, dass mich die deutsche Gegebenheit, englischsprachigen Titel des ersten Bandes als Reihenname zu übernehmen und dann einen mehr oder weniger bedeutungslosen Untertitel für jeden Band zu erfinden, mittlerweile ziemlich nervt. Nach meinem Geschmack hätte es sich hier besser angeboten, die englischen Titel von Band 2 "Prodigy" (Wunderkind) und Band 3 "Champion" zu übernehmen, anstatt die ganze Reihe "Legend" zu taufen. 


    Erster Satz: "Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch"


    Genau wie in Band 1 kehren wir sehr rapide zum Geschehen zurück. Wir erinnern uns: am Ende des ersten Teils hat June Day vor der Hinrichtung bewahrt, nachdem sie ihn in den Slums ausfindig gemacht und verraten hat. Während seiner Gefangenschaft hat sie jedoch erfahren, dass gar nicht er, sondern ihr Vertrauter Thomas ihren Bruder Metias getötet hat und die Republik außerdem für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, weil diese dahintergekommen sind, dass die Republik die Seuchen und den Großen Test als Unterdrückungswerkzeug und Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle einsetzt. Nachdem die beiden mit der Hilfe der aufständischen Patrioten in San Francisco ein großes Durcheinander veranstaltet haben, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht vor der Republik und müssen sich wohl oder übel erneut an die Patrioten wenden. Denn nicht nur Days Beinwunde muss endlich versorgt werden, auch sein kleiner Bruder Eden ist immer noch in Gefangenschaft der Republik. Als Gegenleistung sollen June und Day den Patrioten dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten und June geht wieder einmal auf eine Undercover-Mission. Als sie dabei dem jungen Anden näherkommt, muss sie sich erneut fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht...


    June: "Ich bin jetzt eine Verbrecherin und werde niemals in mein altes bequemes Leben zurückkehren können. Der Gedanke hinterlässt ein unangenehm hohles Gefühl in meinem Bauch, so als bedauerte ich es, nicht mehr der Liebling der Republik zu sein. Und vielleicht ist das sogar die Wahrheit. Wenn ich nicht mehr der Liebling der Republik bin, wer bin ich dann?"


    Nachdem sich Band 1 ausschließlich auf den Straßen des futuristischen San Francisco abgespielt hat, reisen wir mit den beiden Figuren dieses Mal auch ins staubtrockene Vegas, in die verschneite Republikhauptstadt Denver und wagen sogar einen kurzen Ausflug in die Kolonien. Diese Erweiterung des Blickwinkels nutzt Marie Lu sehr gekonnt aus, um ihr dystopisches Worldbuilding weiterzuentwickeln. Wir bekommen hier nicht nur Hintergrundinformationen zur Entstehung der Republik und der Kolonien geliefert, sondern erfahren auch endlich mehr über den Status Quo der restlichen Welt. Auch zu den internen Strukturen der totalitären Republik und den Patrioten werden einige offenen Fragen aus Band 1 beantwortet, sodass das Gesamtbild deutlich komplexer wird. Wie jede gut erzählte Dystopie wird hier also allein durch das Worldbuilding, das viele beunruhigend realistische Szenarien und Ideen enthält, schon eine Menge Spannung erzeugt. Die "Legend"-Reihe beginnt zu einem viel späteren Zeitpunkt als viele anderen Dystopien: die Machenschaften der Regierung werden fast vollständig schon im ersten Teil aufgedeckt, die Stimmung in der Bevölkerung ist kurz vorm Hochkochen, sodass nicht viel zur Eskalation fehlt und auch die beiden Figuren sind schon zu Symbolträgern ihrer jeweiligen Seite geworden. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Frage, welchen Weg die Figuren einschlagen sollen und was ihre jeweilige Vision für die Republik ist. 


    Day: "Isolationistisch. Militärstaat. Aggressiv. Ich starre auf die Worte. Mir hat sich die Republik jeher als Inbegriff der Macht präsentiert, eine skrupellose, unaufhaltsame Militärgewalt. Kaede grinst, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, und wir drehen den Bildschirmen den Rücken zu. "Auf einmal kommt einem die Republik gar nicht mehr so mächtig vor, was? Mehr wie ein mickriger, kleiner, geheimnistuerischer Haufen, der sich nur mit internationaler Hilfe durchschlägt. Ich sage dir was, Day: Damit so etwas passiert, braucht es nur eine einzige Generation, die die Bevölkerung mit Gehirnwäsche unterzieht und sie davon überzeugt, dass die Realität gar nicht existiert."


    Genau wie in Band 1 hat sich Marie Lu wieder dazu entschieden, abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Day und June zu erzählen. Das passt hier wieder ganz gut, dass die beiden auch in diesem Band die meiste Zeit über getrennt voneinander sind. Während Day sich bei den Patrioten in seine Rolle als Widerstandskämpfer und Gallionsfigur der Rebellion einlebt, kehrt June als Spionin in den Schoß der Republik zurück und muss bald feststellen, dass der neue Elektor Anden ganz andere Ideen und Vorstellungen für ihr Land hat als sein diktatorischer Vater. In Band 1 war der Konflikt zwischen den beiden Seiten "Republik-Befürworter" und "Republik-Gegner" schon ein wichtiger Bestandteil der Handlung, wurde aber noch von der rasanten Verfolgungsjagd zwischen Day und June überschattet. Hier rückt das Hinterfragen der beiden Seiten mehr in den Vordergrund und politische Intrigen, Beziehungskrisen und neue Informationen machen es Day und June zunehmen schwer, Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstehende Dilemma täuscht auch über handlungsärmere Passagen hinweg, sodass die Autorin die Spannung des ersten Teils durchgängig halten kann. 


    June: "Kann ich Anden vertrauen? Oder vertraue ich Razor? Ich stütze mich auf die Tischkante. Was auch immer die Wahrheit ist, ich werde bei diesem Spiel äußerst vorsichtig vorgehen müssen."


    Genau wie im Auftakt gibt es auch in "Schwelender Sturm" wieder eine Menge grandios vorbereiteter Wendungen, sodass "Gut und Böse" ständig wechseln. Die Autorin manövriert die Geschichte geschickt zwischen allen Fronten hindurch und hat mich ebenfalls das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Während also das Handlungskonstrukt nochmal stärker ist als in Band 1 (die Handlung ist ungewöhnlicher, besser durchdacht und definitiv wendungsreicher) und das Setting wunderbar weiterentwickelt wird, sind es in diesem Zwischenteil vor allem die Figuren, die aus meiner Sicht ein wenig schwächeln. Zwar sind mir die beiden starken, mutigen und schlagfertigen Persönlichkeiten schon in Band 1 sehr ans Herz gewachsen, hier passiert aber einfach zu viel in zu kurzer Zeit und der Erzählzeitraum ist viel zu kurz, um die Entwicklungen und Entscheidungen glaubwürdig zu vermitteln.


    Day: "Ich verachte die Republik, oder etwa nicht? Ich will sehen, wie sie zusammenbricht. Oder nicht? Erst jetzt bin ich in der Lage, eine wichtige Unterscheidung zu machen - ich verachte die Gesetze der Republik, die Republik selbst liebe ich. Ich liebe das Volk. Ich tue das alles nicht bloß für den Elektor, ich tue es für die Menschen."


    Kritisieren möchte ich auch die angeteaserten Dreiecksgeschichte, die ich persönlich wirklich nicht gebraucht hätte und die angesichts der noch sehr frischen und wackligen Liebesgeschichte alles zu sehr verkomplizieren und vom Plot ablenken. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin sich erstmal mehr darauf konzentriert hätte, die Beziehung von June und Day weiterzuentwickeln, da diese im letzten Band ja noch durch genügend Hürden und Hindernisse auf die Probe gestellt werden wird. Auch hinsichtlich der involvierten Nebenfiguren hat sich die Autorin mit den Dreiecksgeschichten keinen Gefallen getan. Während ich die hilfsbereite und stets gut gelaunte Tess in Band 1 als ständige Begleiterin an Days Seite noch sehr liebenswert fand, entwickelte sie sich hier innerhalb von wenigen Tagen (!!!) während ihrer kurzen Zeit bei den Patrioten zu einer eifersüchtigen, plötzlich doch sooo erwachsenen Sanitäterin, sodass beim Wiedersehen mit Day und June jede Menge unnötiges Drama entsteht. Dass sich das junge Waisenmädchen aus Days Schatten traut und sich selbst eine Meinung aneignet, fand ich ja grundsätzlich ein sehr guter Gedanke, an dieser Stelle kam mir ihre Entwicklung aber wie ein rapider Persönlichkeitswechsel zum Dramagenerieren vor, und das fand ich schade. Auch der junge Elektor Anden wird kurz nach seinem ersten Auftritt in das Liebesdreieck eingebaut. Da gerade er eine eigentlich sehr vielseitige Figur mit Potential zu spannender Ambivalenz wäre, fand ich die Reduktion auf einen errötenden Idealisten an dieser Stelle ein wenig schwach. Aus dieser Rolle hätte man weit mehr machen können!


    June: "Die Welt außerhalb dieser Republik ist auch nicht perfekt, aber es gibt da draußen die Freiheit und zumindest die Chance auf Selbstbestimmung und alles, was wir tun müssen, ist, dieses Licht auch in der Republik scheinen zu lassen. Unser Land befindet sich auf der Schwelle - alles, was jetzt noch fehlt, ist eine Hand, die es hinüber auf die andere Seite schubst." Razor steht halb von seinem Stuhl auf und tippt sich auf die Brust. "Und diese Hand könnten wir sein."


    Ein weiterer die Charaktergestaltung betreffender Kritikpunkt, welchen ich noch aus meiner Rezension zu Band 1 übernehmen muss, ist das sehr junge Alter der beiden Hauptfiguren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eine 14+-Zielgruppe ansprechen soll, empfand ich es als extrem unlogisch, dass die Hauptpersonen erst 15 Jahre alt sind. Zwar verhalten sich die beiden gelegentlich schon ihres Alters entsprechend, aber diese Zahl im Kopf behaltend sind die beiden Grundvoraussetzungen, dass June die beste Soldatin und Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik sein soll, äußerst fragwürdig. Als letztes muss ich noch negativ anmerken, dass das Ende kurz vor dem Happy End nochmal eine heftige Komplikation auf den Tisch bringt, die erstmal etwas künstlich wirkt, so als hätte die Autorin Angst gehabt, dass die LeserInnen nicht mehr zu Band 2 greifen würden, wenn sie es zu gut enden ließe. Ich hätte Cliffhanger hin oder her auf jeden Fall weitergelesen, da sich genügend offene Fragen und eine Menge überdauernder Klärungsbedarf ergeben und hätte mir gewünscht, mit dieser Offenbarung bis zum nächsten Teil zu warten. Für diese beiden Kritikpunkte - das Ende und die Schwächen in der Weiterentwicklung der Figuren - ziehe ich bei dieser tollen Geschichte 1 Stern ab und lande in der Gesamtbewertung bei 4 Sternen.




    Fazit

    Mit "Legend - Schwelender Sturm" gelingt es Marie Lu, die Spannung des ersten Teils zu halten, ihr Setting weiterzuentwickeln und dabei ein wendungsreiches, originelles Handlungskonstrukt aufzustellen. Etwas schade ist nur, dass in diesem Zwischenteil die Figuren wenig Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln, unnötige Liebesdreiecke im Weg stehen und Nebenfiguren ihr Potential nicht ausschöpfen können.

  3. Cover des Buches Star Wars. X-Wing. Angriff auf Coruscant (ISBN: 9783641078058)
  4. Cover des Buches Star Wars - Die Verschollenen (ISBN: 9783442367405)
    Timothy Zahn

    Star Wars - Die Verschollenen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext Luke Skywalker und Mara Jade werden von den Chiss eingeladen, mit ihnen die Überreste eines gescheiterten Projektes der alten Republik zu untersuchen: Vor über fünfzig Jahren wollte man in ferne Galaxien vorstoßen, als Thrawn alles vernichtete. Am Fundort eingetroffen, stellen Luke und Mara überrascht fest, dass es noch immer Überlebende der Mission gibt ... Mit Bonus Roman: Ein gefährlicher Handel Rezension Als alter Fan des Kriegs der Sterne beschäftige ich mich gelegentlich auch mit diesen Romanen. Nicht etwa, weil sie derart großartig sind, sondern eher, weil sie eben auch zu dem gehören, was ich so lese bzw. inzwischen las. Aber genug Vorgeplänkel: "Die Verschollenen" bildet mit "Die Kundschafter" eine Roman-Duologie. Aufgrund von geänderten Veröffentlichungsterminen erschien dieser Roman jedoch zuerst, obwohl er inhaltlich später spielt. Das Prequel-Konzept ist in der Saga jedoch kein unbekanntes. Diese Herausgabeweise war vom Autor Timothy Zahn zwar nicht so beabsichtigt, teilte dieser mit, aber viele, ich ebenso, sind der Meinung, dass es die Romane dadurch spannender macht. Denn als ich die Inhaltsangabe dieses Romans las, war ich zunächst nicht angetan von der Idee. Obwohl es sich um Timothy Zahn handelt, haben zu viele andere Romane schon daran gekrankt, einen Krieg in die Metahandlung "einzuschieben". Ich bin ein Freund von Kontinuität und kann mich damit nur schwer anfreunden, dass Romane, die inhaltlich später spielen, diese Konflikte nie erwähnen. Aber der Roman war besser als erwartet. Er war nicht gut (er war nicht Zahn-gut), aber auch nicht das Machwerk, das ich befürchtet hatte. Zahn schafft es gekonnt, kleine Sätze und Bemerkungen einzustreuen, die zum Nachdenken anregen. Man spürt in seinen neueren Romanen, wie gewaltig und attraktiv das Krieg-der-Sterne-Universum sein kann. Verschwörungen, Legenden, Persönlichkeiten, unentdeckte Reiche, sprich: Möglichkeiten. Viele andere Autoren schaffen es nicht, mehr als nur ihren Soll zu erfüllen. Sie sind Sklaven des Romanexposés und gehen selten darüber hinaus. Zahn jedoch hat Ideen und Konzepte. Das ist aber kaum verwunderlich, denn schließlich hat der Mann das Saga-Universum, wie wir es heute kennen, entscheidend mitgestaltet. Das Imperium der Hand, Mara Jade und fast alle der handelnden Personen dieses Romans entstammen seinem Kopf. Daher dürfte es für ihn leicht sein, sich wieder in sie hineinzuversetzen. Und genau das macht den Reiz des Romans aus, denn inhaltlich passiert kaum etwas. Die Charaktere und ihre Interaktion miteinander machen den Reiz aus. Die Beziehung zwischen Mara und Luke in ihrer noch jungen Ehe (der Roman spielt 22 NSY, also zwei Jahre nach ihrer Hochzeit) sind mir die liebsten Szenen, denn ich empfinde sie einfach als glaubwürdig. Hingegen langweilt mich die Haupthandlung um die Überlebenden des Extragalaktischen Flugprojekts eher. Es entwickelt sich kein richtiger Spannungsbogen. Der gesamte Roman bleibt dahingehend etwas flach und an einigen Stellen sogar langweilig. Sehr gut dargestellt werden hingegen die Sturmtruppen und ihr Kommandant Chak Fel. Dass es unbedingt ein Mitglied der Fel-Familie sein muss, also ein Pilot, der die Bodentruppen anführt, entzieht sich meinem Verständnis, doch wird das im Roman mit Personalmangel und ähnlichem erklärt. Beschweren möchte ich mich auch gar nicht, denn Chak wird sehr sympathisch dargestellt und trotz seines bekannten Namens hat man von den Fels in den letzten Jahren selten etwas gelesen. Für mich sehr interessant war auch die Erklärung des Imperiums der Hand durch Chak und Maras Reaktion darauf. Sie hätte sich nämlich durchaus vorstellen können, in diesem liberalen Imperium zu dienen! Diese Wendung fand ich sehr interessant, verleiht es Mara doch sehr viel mehr Tiefe. Immerhin diente sie fast ihr halbes Leben einem Imperium, doch in der Reihe "Das Erbe der Jedi-Ritter" wird sie geradezu in die Neue Republik assimiliert. Ich habe dort häufig Anpassungsschwierigkeiten seitens Mara vermisst. Wer in einer Diktatur aufwächst, sogar einem Diktator persönlich diente, dem sollte es schwerer fallen, sich mit einer Demokratie zu arrangieren. Und genau das passiert in diesem Roman. Die Neue Republik wird als fehlerhaft dargestellt, was eine Demokratie durchaus ist, doch auch Palpatines Imperium wird nicht glorifiziert. Die Standpunkte sind realistische. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Dem Roman angehängt ist die Kurzgeschichte "Ein gefährlicher Handel" ("A Fool's Bargain"), der auch von Zahn stammt und sich mit einem Einsatz der Aurek-7-Sturmtruppen aus dem Roman beschäftig. Die Geschichte liest sich interessant, wird auch im Roman kurz erwähnt, aber hat keine großen Auswirkungen auf die Handlung. Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen. Mir sind keine großen Logik- oder Grammatikfehler aufgefallen. Kurzbewertung Geeignet für Fans von Luke und Mara und Star-Wars-Fans generell. Auswirkung auf den Kanon Wir erfahren vom Dritten Chiss-Vagaari-Krieg und bekommen Details über die Funktionsweisen des Imperiums der Hand sowie des Reichs der Chiss. Das Schicksal des Extragalaktischen Flugprojekts wird geklärt.
  5. Cover des Buches Star Wars™ Das letzte Kommando (ISBN: 9783442264087)
    Timothy Zahn

    Star Wars™ Das letzte Kommando

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Star Wars das letzte Kommando ist der dritte Teil der Trilogie und meiner Meinung nach auch der beste. Er überzeugt in allen Punkten, auch hier nervt mich wieder ein Charakter, doch ist das garnicht so dramatisch da im dritten Teil vieles eine Wendung nimmt und auf Spannung nur noch mehr Spannung kommt.

    Die Ideen sind fasst schon irrational doch passt es super in die Welt von Star Wars, es passt in die Szenerie.

    Die Charakter die wir hier zu Gesicht bekommen zeigen sich von ihrer besten Seite und werde super dargestellt.

    Am Ende bleibt zu sagen, du kannst nur von denen verraten werden denen du getraut hast.

  6. Cover des Buches Entführung nach Dathomir (ISBN: 9783453092068)
    Dave Wolverton

    Entführung nach Dathomir

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_Tarwa

    Für mich noch immer einer der ältesten und besten Romane des EU.

    Eine wundervolle Geschichte, diese sowohl die junge Liebe von Leia&Han erzählt, als auch Lukes Erfahrungen mit der Macht erweitert. Dathomir wurde sicher nicht zuletzt dieses Buches ein immer wieder kehrender Schauplatz für viele Geschichten.

  7. Cover des Buches Star Wars™ Erben des Imperiums (ISBN: 9783641103071)
    Timothy Zahn

    Star Wars™ Erben des Imperiums

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Star Wars erben des Imperiums ist ein sehr spannendes Buch in vielen Hinsichten, als Star Wars Fan und auch als jemand der nicht so in der Materie ist.

    Personen die in diesem Buch(Trilogie) besonders hervorgehoben wurden sind unter anderem Leia,Luke,Han,Mara und Thrawn.

    Man bekommt einen super Einblick in die Vielfältigkeit dieser Personen und diesem ganzen Universum.

  8. Cover des Buches Star Wars™ Die dunkle Seite der Macht (ISBN: 9783442264070)
    Timothy Zahn

    Star Wars™ Die dunkle Seite der Macht

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Star Wars die dunkle Seite der Macht ist ein sehr sehr gutes Buch, ohne zu fragen eines der besten im Star Wars Bereich, mich hat jedoch eine Person besonders genervt, ich konnte diesen Charakter einfach nicht leiden und das hat dazu geführt das ich es nicht so genießen konnte wie man es sollte. Ohne diesen Charakter wäre es ohne Probleme ein 5 Sterne Buch, die Story ist durchdacht, es kommen neue interessante Personen ins Spiel und dieses Buch zeigt uns eine neue Welt im Star Wars Universum.

    Der zweite Teil der Trilogie ist allumfassend gut und ich kann es jedem weiterempfehlen, wahrscheinlich ist dieser Charakter nur für mich nervig und nicht für alle.

  9. Cover des Buches Star Wars: Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden (ISBN: 9783442363940)
  10. Cover des Buches Twitteratur (ISBN: 9783836302821)
    Alexander Aciman

    Twitteratur

     (20)
    Aktuelle Rezension von: der_buchschubser

    Wenn die bedeutendsten Schriftsteller der Literaturgeschichte wüssten, dass ihre revolutionären Werke als verhasste Lektüren in Schule und Studium endeten, würden sie sich im eigenen Grabe umdrehen. So oder so ähnlich mussten die beiden Autoren dieses Buches, Alexander Aciman und Emmett Rensin, gedacht haben, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, Studenten Anfang 20 gewesen sind und eigentlich Schriftsteller und Schiffskapitän werden wollten.

    Also hatten es sich die beiden zum Ziel gemacht, vermeintlich tote Literatur eine neue Kunstform zu geben und den Abiturienten und Akademikern zugänglicher zu machen. Denn das ist das, was ‚Twitteratur‘ sein soll: Die Nacherzählung und Revitalisierung von Legenden und Klassikern in einer modernen und jugendlichen Umgangssprache und mit maximal 140 Zeichen. Seit 2017 wird auch Gegenwartsliteratur in 280 Zeichen diskutiert, da sich Twitter in den letzten Jahren gewandelt hat. Für jene, die nicht wissen, wie Twitter funktioniert, gibt es am Ende des Buches ein Glossar, das das erklärt.

    Ich fand die Sprache der Tweets zu plump, inszeniert und vulgär, als dass ich diesen Schund hätte zu ende lesen können. Ich habe mir Vorwort und Vita durchgelesen und mich an der Inhaltsangabe orientiert, um die Tweets über die Titel zu lesen, die ich kenne und selbst gelesen habe, darunter zum Beispiel „Die Verwandlung“ von Franz Kafka und eine spöttische Zusammenfassung aller 7 „Harry Potter“-Romane. Ich war im Glauben, dass Twitteratur eine eigene literarische Gattung ist, die Fiktion, Lyrik und Aphorismen thematisiert, wurde aber eines Besseren belehrt und enttäuscht. Sogenannte 'Tiny Tales' gehen da eher in die Richtung.

    Jene, die Klausuren schreiben müssen und eine Zusammenfassung suchen, denen sei mit diesem Buch nicht geholfen. Für den kurzfristigen Lesebedarf sind sogar Wikipedia und die kleinen Lektüreschlüssel von Reclam aufschlussreicher. Denen sei auch der YouTube-Kanal ‚Sommers Weltliteratur to go‘ zu empfehlen, der  einem Goethe und Schiller näher bringt als dieses Buch.

  11. Cover des Buches Star Wars™ - Ein Sturm zieht auf (ISBN: 9783442370931)
  12. Cover des Buches Der Pakt von Bakura (ISBN: 9783453503410)
    Kathy Tyers

    Der Pakt von Bakura

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Le Morte D'Arthur (ISBN: 9781420932812)
    Thomas Malory

    Le Morte D'Arthur

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Star Wars, Die ultimative Chronologie (ISBN: 9783453178120)
  15. Cover des Buches Star Wars, Die Meister der Macht (ISBN: 9783453099395)
  16. Cover des Buches Star Wars, Die große Verschwörung (ISBN: 9783453210707)
    K. W. Jeter

    Star Wars, Die große Verschwörung

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Star Wars™: Der König der Schmuggler (ISBN: 9783641132163)
  18. Cover des Buches Star Wars - Skywalkers Rückkehr (ISBN: 9783442250097)
    Alan Dean Foster

    Star Wars - Skywalkers Rückkehr

     (18)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Star Wars. X-Wing. Die teuflische Falle (ISBN: 9783641078072)
  20. Cover des Buches Star Wars™: Der Gejagte (ISBN: 9783641132170)
    Ann C. Crispin

    Star Wars™: Der Gejagte

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Star Wars™: Der Pilot (ISBN: 9783641132187)
    Ann C. Crispin

    Star Wars™: Der Pilot

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Star Wars. X-Wing. Bacta-Piraten (ISBN: 9783641078065)
  23. Cover des Buches Star Wars. X-Wing. Die Mission der Rebellen (ISBN: 9783641078089)
  24. Cover des Buches Das Große Star Wars Universum von A-Z (ISBN: 9783453190009)

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