Bücher mit dem Tag "legion"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "legion" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Draussen (ISBN: 9783550081811)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Draussen

     (238)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Ich lese andere Bücher, nicht mein Fall.

  2. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (783)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  3. Cover des Buches Radioactive - Die Verstoßenen (ISBN: 9781481156158)
    Maya Shepherd

    Radioactive - Die Verstoßenen

     (177)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Das Setting finde ich unheimlich und wirklich gut gewählt. Mayas Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Ich habe mit Cleo mitgefiebert. Ihr Leben dreht sich um 180 Grad und sie muss mit vielen Enthüllungen leben. Ich konnte ihre Verhaltensweisen absolut nachvollziehen. Vielleicht hätte ich in ihrer Situation auch so gehandelt. Auch Finn fand ich interessant. Zuerst konnte ich ihn gar nicht leiden, aber im weiteren Verlauf konnte ich ihn immer besser verstehen. Ich liebe diese Art von Jungenddystopie so sehr. Eine absolute Empfehlung von mir!

  4. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (87)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Invita, Sklavin im Hause des Statthalters von Treveris, sorgt erneut für Aufregung. Nach dem hinterhältigen Mord an einem angesehenen römischen Beamten wird dessen Sklave Hyacinthus als schuldig befunden. Wie es das römische Recht damals ermöglichte, sollen mit ihm alle Leibeigenen des Haushaltes hingerichtet werden. Da sich unter ihnen jedoch Verwandte von Invitas Mitsklaven Flavus befinden, setzt sie natürlich alles daran, Hyacinthus‘ Unschuld zu beweisen.

    Auch im zweiten Teil der Serie „Sklavin Invita“ erzählt die aufgeweckte Hauptfigur aus ihrer Sicht in der Ich-Form und nimmt den Leser damit sofort wieder gefangen. Das Rechtswesen ist grausam und ermöglich so etwas wie Sippenhaftung, ein Sklave ist nicht mehr als ein sprechendes Werkzeug, ein Nutzobjekt für seinen Besitzer. Doch das will Invita nicht wahr haben. So stellt sie mithilfe ihrer Domina Marcella Nachforschungen an und gerät prompt in einen Hinterhalt.

    Mit aufwendig recherchierten Details besticht Autorin Maria W. Peter wie aus dem Vorgängerband „Fortunas Rache“ gewohnt, indem sie von Sklavenhändlern, harter Arbeit, Gehorsam und Strafe ebenso berichtet wie von baulichen Kunstwerken, typischen Mosaikböden und farbenprächtigen Wandmalereien, von weitläufigen Thermenanlagen und ausgeklügelten Abwasserkanälen. Vor dieser historisch belegbaren Kulisse im römischen Trier spielen sich nun dramatische Szenen einer fiktiven Handlung ab, die geschickt und klug aufgebaut ist und die Zeit um 1012 ab urbe condita (260 n. Chr.) lebendig werden lässt. 

    Einige aus dem ersten Teil bekannte Figuren begegnen dem Leser hier wieder, sodass man deren Entwicklung gut verfolgen und nachvollziehen kann. Vertrauen und Skepsis müssen gewissenhaft gegeneinander abgewogen werden, will man der Wahrheit auf die Spur kommen und dem Recht Genüge tun. Verschiedenste Mörder kommen infrage, wessen Motiv ist das wahrscheinlichste? Kein Wunder, dass hier Spannung vom Anfang bis zum Ende herrscht, die den Leser immer wieder mitfiebern lässt bei der Suche nach dem tatsächlichen Täter und dessen Beweggründen.

    Wer historische Grundlagen schon während der Geschichte parat haben möchte, kann das Nachwort durchaus vorab lesen, Glossar, Reise- und Stöbertipps runden den Roman dann noch zusätzlich ab und verleihen dem Buch ein gewisses Extra.

    „Die Legion des Raben“ vermittelt eine in sich abgeschlossene Handlung, dennoch ist das Lesen von „Fortunas Rache“ davor jedenfalls empfehlenswert.

    Wer einen ausgesuchten Mix aus Krimi, ein wenig Romantik und interessanten historischen Aspekten sucht, der wird hier bestimmt fündig.

     

     


    Titel                             Die Legion des Raben

    Autor                           Maria W. Peter

    ISBN                            978-3-492-50055-5

    Sprache                       Deutsch

    Ausgabe                      Flexibler Einband, 416 Seiten

                                       ebenfalls erhältlich als ebook

    Reihe                           Sklavin Invita, Teil 2

    Erscheinungsdatum      2. Juni 2017

    Verlag                          Piper

  5. Cover des Buches Die Rose von Ilian (ISBN: 9783492267571)
    Richard Schwartz

    Die Rose von Ilian

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Der Kronrat endete ja mit einem unheimlich fiesen Cliffhanger. Damals bin ich sofort in die Buchhandlung gerannt und habe diesen Auftakt zur Nachfolgerreihe gekauft (glücklicherweise war der da gerade rausgekommen) und dann … war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Doch jetzt beim Re-Read hat mir das Buch deutlich besser gefallen. Wieso, weshalb, warum, verrate ich euch jetzt.


    Meine Meinung:

    Nichts für Quereinsteiger

    Wie bereits erwähnt ist die Götterkriege Reihe eine Weiterführung der Askir Reihe. Die Rose von Illian setzt nahtlos dort an, wo Der Kronrat endete und Richard Schwartz hält sich nicht großartig damit auf, Vergangenes zu rekapitulieren und wenn doch, werden Geschehnissen aus 7 vorherigen Bänden nur ganz grob umschrieben. Ich würde also wirklich jedem empfehlen zunächst den Askir Zyklus zu lesen, denn andernfalls dürfte vieles was den Weltenaufbau und auch die Charaktere angeht unverständlich sein


    Es geht nach altbewährten Rezept weiter

    Wenn man jedoch wie ich die Askir Saga erst kürzlich gelesen hat, ist man schnell wieder in der Geschichte drin. Wir begegnen lieb gewonnene Charaktere wie Leandra, aber auch endlich mal wieder Janos und Sieglinde und es kommen natürlich neue Charaktere hinzu. Einen wesentlichen Anteil an der Geschichte übernimmt nun, da Havald wegfällt Schwertmajor Kurtis Blix. Er ist ein symphytischer Charakter der von seinem Wesen her Havald so gar in einigen Punkten ähnelt.


    Und so versammelt sich wieder ein durchgemischter Heldenhaufen und zieht los um nicht nur ein unmöglich erscheinendes, nein gleich drei „Mission Impossibles“ zu erreichen: Ins vom feind besetzte Gebiet um einen alten Tempel zu finden und dort den Weltenstrom umlenken, Havalds Schwert wiederfinden und Illian von seiner Belagerung befreien. Ihr seht schon, Richard Schwartz kochts ein Süppchen nach altbekanntem Rezept. Aber wenn‘s funktioniert? Denn das tut es. Die Spannung ist konsequent da, Geheimnisse werden aufgedeckt und Schlachten geführt. Was will das Fantasyherz mehr? Und doch fehlt etwas.


    Ich vermisse Havald

    Und was fehlt kann ich auch ganz genau sagen: der liebenswürdige, grummelige, brillante. herzensgute und unfreiwillige Held Havald. Da er, sagen wir mal, verhindert ist, erleben wir die Geschichte nicht aus seiner in Ich-Perspektive geschriebenen Sicht, sondern haben einen personalen Erzähler du mehrere Blickwinkel. Das gute ist, dass man so mehr Hintergründe erfährt, was wo zur selben Zeit geschieht. Besonders Wiesels Part waren hier sehr interessant, deuten sie doch schon den titelgebenden Götterkrieg an.

    Doch nichtsdestotrotz, ich vermisse Havald Sicht. Zudem hatte er ein besonderes Talent dafür in komische Situationen zu geraten, die mit seiner trockenen Art nur noch komischer wurden. Da dies fehlt ist dieser Band auch etwas weniger lustig als die Vorgänger, wenngleich eine gewisse Prise Humor natürlich immer noch dabei ist.

    Für alle Havald Fans die jetzt die Lust verloren haben sei aber gesagt:

    Spoiler:
    Er kommt ab den dritten Band wieder mit seiner Ich-Perspektive zurück.

    Fazit:

    Die neue Perspektive ist gewöhnungsbedürftig und das Buch ist auch ernster als die Vorgänger, dennoch macht auch dieses erneute Eintauchen in die Welt von Askir Spaß und immer noch Lust auf mehr.
  6. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  7. Cover des Buches Radioactive - Die Vergessenen (ISBN: 9781492165149)
    Maya Shepherd

    Radioactive - Die Vergessenen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Buch schließt an den vorherigen Band an.

    Inhaltlich passiert viel. Ich kann die Unentschlossenheit von Cleo gut verstehen. Sie steht zwischen zwei Stühlen - ich finde sie dann aber doch sehr impulsiv und unbedacht. Und dann ist sie bei offensichtlichen Dingen so blind...

    Jedoch fand ich manches auch nicht so schlüssig. Sie wird in höhere Position gehoben, die Anführer hören auf sie. Das fand ich einfach zu viel und zu schnell .. es hat für mich unglaubwürdig gewirkt.


    Generell recht spannend mit einigen kurzen, weniger spannenden Abschnitten. 

    Trotzdem bin ich nicht so begeistert und vergebe nur durchschnittliche 3 Sterne.

  8. Cover des Buches Apocalypsia (ISBN: 9783000532337)
    Andreas Izquierdo

    Apocalypsia

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Wenn Gott im Sterben liegt und die Engel um ihr Überleben kämpfen...

    Der 1968 in Euskirchen, Nordrhein-Westfalen geborene Autor sammelte nach dem Abitur erste Erfahrungen bei Zeitungen und Rundfunk und gewann einen Preis für Nachwuchsjournalisten, bevor er 1995 seinen ersten Kriminalroman veröffentlichte. Nach „Romeo und Romy“ ist dies mein zweites Buch von ihm.

    Inhalt (Klappentext): Es heißt, sobald ein Kind zur Welt kommt, legt ihm ein Engel seinen Finger auf den Mund: so vergisst es augenblicklich alle göttlichen Geheimnisse. Nur die kleine Furche zwischen Nase und Mund bleibt als Spur zurück. Die Engel sind in Aufruhr, denn Gott liegt im Sterben, und mit ihm die gesamte Schöpfung. Die Erkenntnis über seine Vergänglichkeit: ein Schock. Das Versprechen ewigen Lebens: eine Lüge. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet und er auf dem Thron, ist der Urzustand allen Seins wiederhergestellt. Die kleine Schar derer, die entschlossen die alte Ordnung verteidigt, ist ganz auf sich allein gestellt. Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe.

    Meine Meinung: Die Idee des Buches und die dahinterliegende Botschaft gefiel mir sehr gut, obwohl mir diese Prämisse eine Spur zu oft wiederholt wurde, aber da kann man getrost ein Auge zudrücken. Die Fantasy-Welt der Engel – der junge Engel und Held Nathanael, der durch seinen Mentor Iax zum Mann und Kämpfer wird, um sich gegen Luzifer in den Kampf zu begeben – hat mir überaus gut gefallen, da geht es auf sehr eindringliche Weise um den Kampf von Gut und Böse. Jedoch kam mir dabei die Welt der Menschen etwas zu kurz, Esther, die dortige Heldin, hätte meines Erachtens mehr Einfluss am Geschehen erhalten sollen, da ja immer betont wurde wie sich die beiden Welten gegenseitig bedingten und das Schicksal voneinander abhing.

    Ein weiterer Kritikpunkt für mich war das Ende, das mir für meinen Geschmack leider ein wenig zu sehr von Kampf dominiert und überschattet war. Im Film mag so etwas durch die Bilder einfach besser wirken, aber wenn man das lesen muss, dann wird es finde ich schnell etwas langweilig. Und gerade in der Welt der Engel hätte ich schon erwartet, dass nicht alles über den Kampf allein entschieden wird, sondern mehr magische Elemente integriert sind.

    Fazit: Eine beeindruckende Fantasy-Welt, in der Engel und Menschen ums Überleben kämpfen, allerdings hätte ich mir ein größeres Gleichgewicht der Welten gewünscht und am Ende weniger Kampf, dafür aber mehr Magie. Dafür ziehe ich einen halben Stern ab und spreche eine Leseempfehlung aus.

  9. Cover des Buches The Legion - Der Kreis der Fünf (ISBN: 9783570162705)
    Kami Garcia

    The Legion - Der Kreis der Fünf

     (103)
    Aktuelle Rezension von: AnnaSalvatore

    Der Anfang war zwar ziemlich spannend, man ist sehr schnell im Geschehen drin, doch richtig packen konnte mich das Buch zu Beginn nicht. Die Geschichte schien mir so farblos, nicht ganz greifbar. Doch dann, ab S. 100 ca., wurde es viel besser. Man lernt alle Mitglieder der "Legion" kennen, mir haben sie alle gefallen, sie sind sehr facettenreich.

    Die Handlung war größenteils über die Suche nach bestimmten Scheiben, und ich fand die Begegnungen mit den verschieden Geistern so toll.

    Vieles über dieses Thema wusste ich bereits, da ich die Serie "Supernatural" kenne, und habe (leider) auch viele Parallelen entdeckt. Doch trotzdem waren das immer echt unterhaltsame und manchmal auch gruselige Szenen :-)


    Die Protagonistin, Kennedy, gefällt mir ziemlich gut, sie wird im Laufe des Buches viel mutiger.

    Die beiden (Zwillings-!)Brüder, Lukas und Jared, sind schön ausgearbeitet. Man kann sie beide sehr gut voneinander unterscheiden, und man erkennt schon vom Schreibstil immer, wer wer ist. Die Beziehung zwischen den Beiden ist ziemlich durchwachsen, einmal durch die unschöne Vorgeschichte und dadurch das sich BEIDE Brüder in Kennedy verlieben.

    Manchmal ging mir das Dreieck ein bisschen auf die Nerven, aber oft hat dies der Geschichte erst den richtigen Kick gegeben.

    Kennedy's Unentschiedenheit kann man bei den Beiden echt nachvollziehen :/

    Alara und Priest haben mir sehr gut gefallen, bei diesen 5 stimmt einfach die Chemie, und es bringt Spaß über sie zu lesen.


    Der Schreibstil ist einfach gehalten. Es gab einige Bilder, von Skizzen zu meist, und oft Rückblenden.


    Das Ende war gut, definitiv ein kleiner Cliffhanger, der einen unruhig zurücklässt.



    Fazit: Das Buch hat mich, trotz des schleppenden Anfangs, überzeugt. Ich weiß nicht warum, es war eigentlich ziemlich toll, und solche Geschichten um Geister lese ich nicht wirklich oft, aber irgendetwas hat mir gefehlt.

    Vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen aufgrund der "Sixteen Moons" -Reihe.

    Die Reihe werde ich trotzdem weiterverfolgen.



    Hier die ganze Rezi
  10. Cover des Buches Die Festung der Titanen (ISBN: 9783492268844)
    Richard Schwartz

    Die Festung der Titanen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Die Götterkriege Reihe schreitet unermüdlich voran und in diesem vierten Band der Saga überschlagen sich die Ereignisse …

    Meine Meinung:

    Vom Schicksal auserkoren
    Havald ist der Todesengel, das ist dem Leser nun schon hinreichend bekannt. Er ist von den Göttern dazu bestimmt gegen den toten Gott in die Schlacht zu ziehen und am Ende auf seiner eigenen Klinge zu sterben. Dass ihm diese Zukunftsaussichten wenig gefallen ist kaum verwunderlich und Havalds Sturheit in Bezug auf sein Schicksal war für mich auch immer einer seiner amüsanten Macken, die Havald eben zu Havald machen. Doch der Schatten von Omagor wird immer länger und die Lage für das Kaiserreich zunehmend aussichtsloser, wenn nicht bald etwas Entscheidens geschieht.  Richard Schwartz stellt seinen Protagonisten, wie auch dem Leser vor Tatsachen und führt ihn in gekonnter, fesselnder Manier die verheerende Bedrohung durch Kolaron vor Augen, sodass Havald keine andere Wahl mehr bleibt, als sein Schicksal anzunehmen.

    Mit dieser weitreichenden Entscheidung des Protagonisten kommt diesem vierten Band eine Schlüsselrolle zu und dient als entschiedener Wendepunkt. Der Krieg der Götter geht in die entscheidende Phase. Damit ändert sich auch die Grundstimmung der Geschichte.  Auch wenn der Autor seinen gewohnten Humor nicht völlig verliert, ist der Ton doch dramatischer und düsterer. Auf der einen Seite ist das dramaturgisch natürlich sinnvoll und steigert auch die Spannung, aber hach mein Herz wurde auch schwer, bei dem Gedanken daran, was Havald alles aufgeben muss. Aber es ist ja einem Buch immer zugute zu halten, wenn es Emotionen auslöst. So oder so, nach dem Ende von diesem Band sollte jedem klar sein: jetzt geht’s so richtig los.

    Das Dunkle in mir

    Wie sich aus meiner bisherigen Rezension vielleicht schon herauslesen lässt, geht es in diesem band sehr stark um Havalds Entwicklung. Es passiert zwar noch genügend an Handlung, keine Angst, aber im Grunde dient alles dazu Havalds Charakter zu erweitern. Es schleicht sich etwas Dunkles in seine Persönlichkeit ein. Etwas, dass in feinsten Ansätzen der aufmerksame Leser zwar schon in vorherigen Bänden beobachten konnte, doch erst jetzt richtig zum Tragen kommt. Es stellen sich die Fargen, Wie sehr muss man sich seinem Feind angleichen, um ihn besiegen zu können? Wie viel vom Feind steckt in einem selbst? Und wie weit ist man bereit zu gehen, um die Welt zu retten? Das Buch und auch Havald gewinnen dadurch an Tiefe und es ist der nötige Auslgeich zu dem gewaltigen Macht Zuwachses unseres Helden. Jeden anderen Charakter hätte ich bei der Machtfülle schon längst als Mary Sue abgetan, doch Richard Schwartz schafft es, Havalds Persönlichkeit genügen Risse, Kanten und Ecken zu verleihen, sodass er trotz seiner neuen Fähigkeiten weder allmächtig noch allwissend erscheint. Das zu schaffen ist schon eine hohe Kunst.

    Fazit:

    Die Reihe nähert sich spürbar ihren Höhepunkt. Diesen fesselnden vierten band nutzt Richard Schwatz um seinen Helden dazu in die richtige Position zu bringen. Dank entscheidender Ereignisse, schweren Entscheidungen und moralischen Fehltritten, gewinnen sowohl Reihe, als auch Protagonist an Tiefe und machen Lust auf den großen Showdown.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  11. Cover des Buches Die Herren der Unterwelt - Schwarze Lügen (ISBN: 9783899419597)
    Gena Showalter

    Die Herren der Unterwelt - Schwarze Lügen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Marlies0004
    Der paranormale Liebesroman, „Herren der Unterwelt 6 Schwarze Lügen“ erschien in Deutsch2011 im MIRA Verlag. Das Buch handelt von dem unsterblichem, Dämonenbesessenen Krieger Gideon und einer ebenfalls dämonenbesessen Namens Scarlet.
    Inhalt
    Er darf alles, nur eins ist ihm bei Todesqualen verboten: die Wahrheit zu sagen. Gideon ist der fünfte Herr der Unterwelt, und in ihm haust der Dämon der Lüge.
    Und so wie er selbst Wahres nicht benennen darf, so erkennt er bei anderen sofort die Lüge. Bis er auf Scarlet trifft, eine ebenfalls unsterbliche Seele. Sie behauptet, seine Frau zu sein: der Mensch, den er einst geheiratet und leidenschaftlich geliebt hat. Doch so wenig Gideon sich erinnern kann, so wenig deutet darauf hin, dass Scarlet lügt.
    Im Gegenteil: In ihrer Gegenwart flammt in Gideon ein längst vergessenes Verlangen neu auf. Doch er darf ihm nicht nachgeben, denn damit würde er Scarlet in tödliche Gefahr bringen…
    Meine Meinung
    Das Buch wurde verständlich geschrieben und man konnte alles genau verstehen, dass vor allem daran liegt das es aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. Es ist ein witziges aber gewagtes Buch, dass in einen die verschiedensten Gefühle auslöst. Auf dem Cover ist ein wunderschöner, muskulöser Mann der im Schein des Vollmondes steht. Der Rest des Covers ist Dunkel, bzw. Schwarz. Wie ich finde sehr schön gemacht und es spiegelt auch eine Scene des Buches wieder. 

    Kurz die Vorgeschichte der Krieger: Sie wurden von Zeus erschaffen. Insgesamt waren es 15. Sie alle waren zu seinem Schutz da. Eines Tages brachen aus der Hölle hohe Herren aus. Das sind Dämonen der Elite. Zeus sperrte sie in eine Büchse und lies sie von Pandora überwachen. Die anderen Krieger waren neidisch. So töteten sie Pandora und öffneten die Büchse, es gelang ihnen aber nicht die Dämonen wieder einzufangen und so wurden diese an sie gebunden. Außerdem wurden sie auch vom Olymp verbannt. 
    Nun zu Gideon und Scarlet. Scarlet lebte gefangen in der Burg der Krieger und Gideon bewachte sie. Er fand sie von Anfang an faszinierend. Sie sagte sie seien Verheiratet, aber Gideon wusste davon nichts. So entführte er Scarlet als sie schlief um Antworten aus ihr heraus zu bekommen. Er dachte, dass das besser funktionieren würde, wenn sie alleine wären. Sie kamen sich näher und Scarlet verriet ihm dass sie einen Sohn hatten der von Zeus getötet wurde. Aus Trauer wollte sich Gideon an Zeus rächen. So ging er nach Titania um Cronos zwei Sklavenhalsbänder zu stehlen, um in den Tartaros zu kommen, da dort Zeus eingesperrt war. Während ihres Aufenthaltes in Titania fanden die Lösung zu Gideons Gedächtnis Problems heraus. 
    Gideon ist der Hüter des Dämon Lüge. Er kann kein Wahres Wort sagen ohne Qualen zu erleiden und im Gegenzug erkennt er bei anderen sofort die Lüge. Außer bei Scarlet.
    Scarlet ist die Hüterin des Dämons Albtraum. Sie schlaft 12 Stunden am Tag so tief, dass sie nichts und niemand Aufwecken kann. In dieser Zeit ernährt sich ihr Dämon an den schreien derer, dessen Träume sie beeinflusst. Und das nicht im positiven. Sie hat ihr ganzes Leben eingesperrt im Tartarus verbracht da ihre Mutter Rhea sie dort zur Welt brachte.
    Ich finde das Buch sehr empfehlenswert da es einen fesselt und man es nicht mehr aus der Hand legen kann, so wie alle Bücher dieser Reihe. 
  12. Cover des Buches Die Wälder von Albion (ISBN: 9783596509966)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Wälder von Albion

     (381)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die Geschichte dieses Buches knüpft direkt an "Die Hüterin von Avalon" an und lässt die Leser_innen die weitere Entwicklung von Lhiannon verfolgen. Im Fokus stehen aber die keltische Priesterin Eilan und der Römer Gaius. 

    Zwischen Kelten und Römern herrscht aufgrund der Besatzung Britanniens durch die Römer und deren Gräueltaten ein vergiftetes Klima, so dass an eine Liebe zwischen einer Keltin und einem Römer unter keinen Umständen zu denken ist. Beide Seiten heizen die Stimmung immer weiter auf, so dass es Eilan und Gaius, die sich in einander verliebt haben, unmöglich ist, ihre Liebe zueinander zu leben. Sie müssen sich den jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen anpassen und ihr Herz verleugnen. Doch im Augenblick der ärgsten Not begegnen sie einander wieder...

    Marion Zimmer Bradley gelingt mit diesem phänomenalen  Buch erneut ein sehr detailierter und einfühlsamer Blick auf die Geschichte und Kultur der Kelten in Britannien und ihren Kampf um kulturelle und spirituelle Selbstbestimmung. Als Leser_innen lernen wir Geschichten über Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen und Machtspiele kennen und vor allem über den Kampf zweier junger Menschen gegen einengende gesellschaftliche Konventionen. 

    Es handelt sich um ein sehr berührendes Buch, dass ich nur allen ans Herz legen kann. Es lohnt sich.

  13. Cover des Buches Die Herren der Unterwelt - Schwarzes Flüstern (ISBN: 9783899418163)
    Gena Showalter

    Die Herren der Unterwelt - Schwarzes Flüstern

     (134)
    Aktuelle Rezension von: ZiSkA12
    Okay, bei diesem Buch war ich öfter mal am schwanken. Ganz zu Anfang mochte ich es, dann kam eine Phase wo ich nicht mehr ganz so begeistert war, dann wiederum liebte ich es und zum Schluss war es wieder nur noch ein mögen! Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Sabine und Gwen, aber irgendwie hatte ich einfach das Gefühl, das keine richtige Liebe rumkommt... Ich kann auch gar nicht sagen, wieso dieses Gefühl nicht bei mir aufkam, aber man hatte doch schon das Gefühl, das der Krieg wirklich wichtiger als alles andere ist. 
    Aber ich hab es trotzdem sehr gerne gelesen, auch weil wieder die Sicht von den anderen toll war! Wo ich vor allem ganz herzlich lachen musste, war als eine mir bekannte und geliebte Person aus einer anderen Buchreihe von Kresley  Cole erwähnt wurde, die dort durch Buda gelaufen ist! Da ich aber weiß, das diese Person noch kein Buch bekommt, wird es wohl kein Spin  Off geben... Was ich eigentlich echt witzig gefunden hätte!

    Jetzt bin ich aber erst mal gespannt, auf das nächste Buch :)
  14. Cover des Buches Die Herren der Unterwelt - Schwarze Leidenschaft (ISBN: 9783899418927)
    Gena Showalter

    Die Herren der Unterwelt - Schwarze Leidenschaft

     (111)
    Aktuelle Rezension von: ZiSkA12
    Oh wow... ich liebe das Buch! Ich liebe Aeron! Und ich liebe Olivia!
    Schwarze Leidenschaft ist bisher das beste Buch aus der Reihe was ich gelesen habe! Ich hab zum schluss so geweint... Gott sei Dank hat mich niemand dabei gesehen ;)
    Aber erst mal von vorne. Ich hab es wieder sehr genossen, wie ein starker Krieger, der ach so gar keine Frau braucht, einknickt, und irgendwann einfach doch "die" Frau braucht! Ich liebe so was einfach. Und bei Aeron hat es mir besonders gefallen.
    Bei Olivia hatte ich  mich echt erst getäuscht. Sie kam ja am Anfang doch eher schüchtern, zurückhaltend und so rüber, aber das ist sie definitiv nicht!
    Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist einfach toll!
    Was mir nicht ganz so gefallen hat, ist, was die Autorin mit Legion gemacht hat! Ich mochte die kleine Dämonin sehr gerne, und mir gefiel ihre Entwicklung nun gar nicht. Obwohl es in den vorherigen Büchern schon irgendwie klar war, wie sie für Aeron empfindet.
    Was mich aber überrascht hat, war das, was sie dann mit Galen getan hat! Ich bin gespannt, wie das weiter geht... ich kann mir nicht vorstellen, das er sie nur umbringen will... aber vielleicht schlägt da meine eigene Fantasie wieder über die Strenge ;)
    Ansonsten haben mir auch die Szenen aus Sicht von Gideon (Gideon ist der Knaller) und Strider sehr gut gefallen. Ich finde das immer wieder toll, wenn man ein bisschen was aus Sicht der anderen erfahren kann.
    Einen Wehrmutstropfen gibt es natürlich auch für mich an diesem Buch. Und zwar die Tatsache was mit Zorn passiert ist... ohne zu viel zu verraten, muss ich doch sagen, das ich gar nicht toll finde, und ich gespannt bin, wie das im weiteren lauf der Geschichte sein wird!

  15. Cover des Buches Centurio (ISBN: 9783453435056)
    Simon Scarrow

    Centurio

     (20)
    Aktuelle Rezension von: steijner12


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]

    Im ersten Jahrhundert nach Christus steht nur das kleine Königreich Palmyra zwischen dem römischen Imperium und seinem Erzfeind, dem Reich der Parther. Als die Parther in Palmyra einfallen, um eine Invasion vorzubereiten, werden die beiden Veteranen Macro und Cato mit der Aufgabe betraut, die scheinbar unbesiegbare Übermacht aufzuhalten.


    Abbildung: Heyne 

    Im Mittelpunkt von Simon Scarrows "Centurio" steht das kleine Königreich Palmyra, das als Pufferstaat zwischen dem römischen Imperium und dem Partherreich liegt. Als in Palmyra ein Bürgerkrieg ausbricht, werden die Kohorten von Macro und Cato als schnelle Vorauseinheit nach Palmyra geschickt, um die römischen Interessen zu wahren und den amtierenden König zu schützen. Da gleichzeitig eine Armee der Parther unterwegs ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Zumal die Verbündeten Roms in der dortigen Zitadelle eingeschlossen sind.

    Jede Menge Konfliktpotenzial

    Natürlich verwickeln sich die beiden römischen Centurionen dabei wieder in allerhand Ränke von Adligen, einen Thronfolgestreit und auch innerhalb ihrer Truppen gibt es ernsthafte Probleme. Dazu kommt, dass der syrische Statthalter Longinus die beiden eher heute als morgen vom Antlitz der Erde getilgt sehen möchte. Eine Menge Konfliktpotential also, zu dem sich auch noch eine geheime und gefährliche Liebe gesellt...

    Scarrow bleibt seinem schnellen, spannenden und informativen Schreibstil treu, beschreibt malerisch wenn es angebracht ist, spart aber an Adjektiven, wenn es dem  Handlungsfortschritt dient und bringt so Drive in die Story.  Auch die militärische Taktik und politische Ränkespiele bekommen mehr Platz als in den Vorgängerromanen - ein Ansatz der fruchtet. 

    Kurz gesagt: Eines der besseren Bücher der Adler-Serie - und das will durchaus etwas heißen!

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    Simon Scarrow: Centurio; Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, Heyne, 9,95 Euro;
    ISBN: 978-3-453-43505-6


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  16. Cover des Buches Die Legion (ISBN: 9783453436206)
    Simon Scarrow

    Die Legion

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz große Geschichte !
  17. Cover des Buches Asterix der Gallier (ISBN: 9783770430734)
    René Goscinny

    Asterix der Gallier

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Art: Comic
    Seiten: 48
    Reihe: Teil 1/35
    Verlag: Egmont Comic Collection


    Inhalt sollte bekannt sein ;)

    Meine Meinung:

    Ich bin schon seit meiner Kindheit ein riesengroßer Asterix & Obelix Fan. Seien es die Comics, die Zeichetrick- oder Realfilme. Ich liebte die beiden und ihr Dorf einfach nur.

    Der erste Band gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsbänden, aber dennoch finde ich, dass er klasse ist. Ein Dauergrinsen konnte ich mir während des Lesens nauf keinen Fall verkneifen, denn wie die Römer da veräppelt werden, ist einfach zu geil.

    Mir gefällt vor allem der Zeichenstil von Uderzo ! Es ist eben älter & das gefällt mir...der ganze Band wirkt nicht wie manch andere Comics der Neuzeit wie glatt geschliffen, sondern ist eben wirklich toll gezeichnet. Gosccinny überzeugt mit den lustigen Texten.

    Die Story ist flott, es gibt viel zum Schmunzeln oder Lachen & sie ist einfach Kult !!

    Bewertung:

    Wie gesagt, nicht mein Liebling der Reihe, aber meinen Spaß hatte ich dennoch.
    Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne



  18. Cover des Buches Die Garde (ISBN: 9783453436213)
    Simon Scarrow

    Die Garde

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
    Simon Scarrow

    Im Zeichen des Adlers

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Spannend, historisch, unterhaltsam. Mal eine ganz neue Zeit für mich, in der ich literarisch unterwegs bin. Mir hat dieser Serienauftakt sehr gut gefallen, so dass ich weitermachen möchte mit dieser Buchreihe. Obwohl ich diese Schlachten- und Kampfszenen eigentlich gar nicht so mag, hat mich das Drumherum sehr gefesselt.

  20. Cover des Buches Die Brüder des Adlers (ISBN: 9783453471481)
    Simon Scarrow

    Die Brüder des Adlers

     (20)
    Aktuelle Rezension von: TheBookAndTheOwl

    Ich habe endlich das letzte sich in meinem Besitz befindende Buch von Macro und Cato gelesen und war - wie üblich - begeistert. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass Macro meine kleine, süße Kartoffel ist? Nein? Dann wisst ihr es jetzt. 

    Natürlich ist nach dem vierten Band nicht einfach Schluss in Rom bzw. Britannien. So weit ich weiß, folgen noch um die zehn Bände, aber die besitze ich leider nicht und ob es von denen noch einmal eine Neuauflage gibt, so wie von den ersten vier hier, weiß ich nicht. Ich möchte die Reihe auf dem Bücherregal ganz gern optisch einheitlich haben, deswegen werde ich wohl auf die Neuauflagen warten müssen. Vielleicht lege ich mir auch die eBooks zu... Mal schauen.

    Jetzt serviere ich euch erst einmal den Inhalt auf einem kleinen Silbertablett. 

    Verschworen bis in den Tod!

    Britannien, A.D. 44. Mit nadelstichartigen Attacken zerstören die britischen Barbaren immer mehr der wichtigen römischen Versorgungswege! Allein Macro und Cat können die Nachschublinien jetzt noch retten - an der Spitze einer Schar von keltischen Rekruten. Doch zunächst müssen die beiden Centurionen den einheimischen Kriegern zwei Dinge beibringen: Disziplin und Treue zu Rom - ihrem größten Feind...

    Ich weiß nicht, ob es euch in meiner Rezension zu »Der Zorn des Adlers« (Bd. 3) aufgefallen ist, aber ich bin immer noch happy über die Beförderung von Cato! Endlich ist er Centurio. Das hat er sich auch redlich verdient, der Bursche!

    Auch dieser Teil hat mich - wie zuvor bereits erwähnt - absolut begeistert. Ich fand es auch nicht so schlimm, dass man diesmal nicht so viel Krieg, sondern wieder mehr Lektionen und Politikverständnis hatte, wie ersteres bereits am Anfang der Fall war. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat, war, dass sich Flavia erneut hier nicht wieder einfand. Ich würde gern wissen, wie es ihr ergangen ist, nachdem ihr Verrat aus Buch zwei aufgefallen war. Sie scheint einfach wie von der Bildfläche verschwunden. Aber sicherlich kommt Scarrow noch darauf zurück, da ich weiß, dass sich spätere Bände der Reihe in Rom abspielen werden, worauf ich mich schon immens freue. 

    Die Freundschaft zwischen Cato und Macro ist auch in diesem Band beständig wie eh und je. Gerade diese ungleiche Beziehung macht die Rom-Serie komplett aus und gibt ihr den Charakter, den sie nun einmal besitzt. Nur durch Macro und Cato erhält die Reihe diese wundervolle Atmosphere für die ich sie sehr schätze. Ich kann an dieser Stelle nur wieder erwähnen, wie faszinierend ich Scarrows Verwebung von Fiktion und Geschichte finde. Ebenso sein Talent, das Alte und Tote wieder aufleben zu lassen, sodass es jemanden aus der heutigen Zeit unterhält. 

    Von mir erhält auch dieser Teil fünf Sterne, weil es immer wieder gut angelegte Lesezeit ist, die man mit Macro und Cato auf ihren Abenteuern verbringt. Ich freue mich schon auf die nächsten Romane!

  21. Cover des Buches Im Auftrag des Adlers (ISBN: 9783453471467)
    Simon Scarrow

    Im Auftrag des Adlers

     (34)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Die Invasion Britanniens hat begonnen! Zenturio Macro und sein Optio Cato führen die Zweite Legion gegen den schlimmsten Feind, mit dem es die römische Armee je zu tun hatte: Die keltischen Barbarenhorden sind wild, grausam und beinahe übermenschlich tapfer. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, müssen sich Cato und Macro auch noch gegen einen skrupellosen Feind aus den eigenen Reihen wehren: Der verräterische Tribun Vitellius hat seinen beiden Widersachen nämliche blutige Rache geschworen ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Der 2. Teil der Rom-Serie von Simon Scarrow.
    Es hat mir wieder sehr gut gefallen, nur bin ich sehr schwer in das Bich hereingekommen. Und das, obwohl der 1. Teil der Reihe noch gar nicht lange vorher von mir gelesen wurde.
    Sehr gut haben mir aber auch die Einblicke in die Strategien der römischen Armee gefallen. Anschaulich und gut verständlich.
    Eine sehr gute Serie👍
  22. Cover des Buches Gladiator (ISBN: 9783453435063)
    Simon Scarrow

    Gladiator

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Asterix 25 (ISBN: 9783841390257)
    René Goscinny

    Asterix 25

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Luise_Kenner

    Inhalt:

    Asterix und Obelix werden zur Hilfe gerufen, weil sich ein gallisches Dorf zerstritten hat und nun mit einem Graben in seiner Mitte leben muss. 

    Meinung:

    Ich habe Asterix und Obelix schon als Kind geliebt und lese sie auch als erwachsene immer wieder gerne. Ich finde es sehr spannend, wie es René Goscinny,  und Albert Uderzo schaffen, Themen so zu vermitteln, dass sie kindgerecht sind, für erwachsene aber noch mal eine ganz andere Ebene aufzeigen. Schließlich wird irgendwo auf der Welt ständig ein Graben ausgehoben, eine Mauer gebaut oder eine Grenze errichtet.

    In diesem Teil wir das Thema mit viel Witz und den gewohnten Asterix und Obelix Marotten verpackt, sodass groß und klein viel Spaß beim lesen haben werden.

    Fazit:

    Lese ich immer wieder gerne einfach wunderbar! 



  24. Cover des Buches Die Ehre der Legion (ISBN: 9783734100642)
    Anthony Riches

    Die Ehre der Legion

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Die Geschichte um Marcus gefällt mir gut. Er wird von seinem Vater in den Norden Britanniens geschickt, dort erfährt er das seine Familie hingerichtet wurde weil sein Vater eine Intrige gegen den neuen Kaiser gemacht hat. Unter falschen Namen dient er jetzt der Legion am Hadrianswall. Dort muss er erst beweisen das er seinen Soldaten führen kann. Schnell verdient er sich Respekt seiner Kameraden. Dann gibt es schwere, grausame Kämpfe gegen die Barbaren. Leider gefällt mir der Schreibstil nicht so sehr! Die Figuren im Roman sind irgendwie ohne Gefühle. Deswegen kann ich nicht mitfühlen wie es den Figuren geht. Manchmal zieht sich der Roman auch in die Länge so das mir langweilig beim lesen wurde. Erst zum Schluss wurde es wieder besser. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall auch lesen.

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