Bücher mit dem Tag "lehre"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lehre" gekennzeichnet haben.

211 Bücher

  1. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.793)
    Aktuelle Rezension von: SorglosDurchsLeben

    Nachdem ihr Vater gestorben ist, zieht Layken mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Michigan. Noch am Ankunftstag trifft sie Will und seinen kleinen Bruder. Sofort besteht sowohl zwischen ihnen eine unglaublich Harmonie, die zwei kleinen Brüder werden auf Anhieb beste Freunde. Doch am ersten Schultag erwartet beide eine grauenvolle Überraschung. Und wie es das Schicksal will, bleibt das nicht der letzte Schlag...

    Ich kann mit guter Gewissheit sagen, dass das mein absolutes Lieblingsbuch ist. Sowohl von C. Hoover als auch von allen anderen Bücher. Es ist von vorne bis hinten perfekt - mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.
    Ich habe gelacht, Rotz und Wasser geheult und geliebt.
    Die Poetry Slams, die Überraschungen, die Schicksalsschläge, die Freundschaften, einfach alles war wundervoll.
    Layken ist die wundervollste Person, der ich je begegnet bin. Die Liebe zu ihrer Familie, zu Will und zu ihren Freunden reicht aus, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
    Will steht dem in nichts nach. Er opfert alles für seinen Bruder, für Layken und für Laykens Familie. Er ist der selbstloseste Mensch, den ich kenne. Ich wünschte, jeder hätte einen Will in seinem Leben.

    Mehr geht nicht mehr. Mehr Perfektion in einem Buch ist unmöglich. Das ist die größte Empfehlung an alle!

  2. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (2.004)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Da mich „Amokspiel“ und „Das Paket“ nicht so wirklich begeistern konnten, erwartete ich von diesem Buch nicht viel. Aber es gefiel mir sehr gut - vielleicht, weil es zusammen mit Michael Tsokos geschrieben wurde. Es gab sehr spannende Szenen und es gab sehr viele Wendungen. Sogar als man schon dachte, es wäre jetzt alles aufgelöst, wurde man nochmal überrascht.

  3. Cover des Buches Royal 1: Ein Leben aus Glas (ISBN: 9783646601602)
    Valentina Fast

    Royal 1: Ein Leben aus Glas

     (657)
    Aktuelle Rezension von: RinaRabenrot

    Einfach genial wie Valentina Fast eine aktuelle Fernsehserie (Bachelor) in eine Fantasiegeschichte integriert und umgewandelt hat. 

    Spannend, herzzerreissend, witzig - eine packende Geschichte die süchtig nach mehr macht. 

  4. Cover des Buches Vertrauen und Verrat (ISBN: 9783551583833)
    Erin Beaty

    Vertrauen und Verrat

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Pizzza

    Hat mir sehr gut gefallen. Sage ist eine tolle Frau, die sich nicht an die Regeln halten will und ihren eigenen Kopf hat. Am Anfang fand die es etwas verwirrend die Soldaten auseinander zu halten, aber mit der Zeit bekommt jeder eine eigene Persönlichkeit. Sage ist sich für nix zu schade und das gefällt mir besonders gut. Maus ist ein toller Kerl, etwas verschlossen, aber sobald er seiner Arbeit nachgeht, wird es besser. Das Ende ging mir etwas zu schnell, aber dann gehts halt direkt weiter mit band zwei. 

  5. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.427)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  6. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (973)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Das Cover des Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut. Der Schreibstil ist flüssig und sehr spannend. Man wird sehr schnell in den Bann der Geschichte gezogen, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Sebastian Fitzek schreibt hier unter dem Pseudonym Max Rhode. Es war ein klassischer Fitzek und doch ganz anders als die Psychothriller die er unter seinem Namen Sebastian Fitzek schreibt. Die Geschichte wird aus der Ich Perspektive von Simon erzählt. Simon schreibt die Story als eine Art Bewältigungstagebuch in der Psychiatrie.

  7. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.390)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Das Buch erinnert stark an Täglich grüßt das Murmeltier, was aber auch im Roman selbst angesprochen wird von der Protagonistin, was es damit nicht weiter schlimm macht, da es abgesehen von der Grundidee dann doch vollkommen anders ist.

    Insgesamt habe ich eigentlich nichts auszusetzen, nur eine Triggerwarnung oder das Fehlen der letzten Aussage im Epilog wäre vielleicht super für Betroffene – immerhin geht es in jeder ›Tagesschleife‹ um Selbstmord.

    Anfangs war ich sehr skeptisch dem Buch gegenüber, da keine der Hauptpersonen sonderlich sympathisch ist, aber schon in der zweiten Schleife wurde klar, dass das genau der Punkt ist, weswegen ich es sogar sehr gut gelungen finde. Das unsympathische Verhalten wirkt nicht aufgesetzt oder künstlich, sondern eher unterschwellig. Das wandelt sich im Laufe des Buches und mit jeder Schleife wird auch der Protagonistin klar, worauf es wirklich ankommt im Leben. Dadurch wird sie auch immer sympathischer.

    Zwar hatte ich auf ein Happy End gehofft, aber rückblickend ist das traurige Ende zugleich auch irgendwie schön und genau das, was die Geschichte brauchte.

  8. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.091)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Das Parfüm beschreibt ein Mensch, der seiner dunklen Seite nachgibt.. wir alle haben eine dunkle Seite, aber was passiert, wenn wir sie rauslassen? Das Buch beschreibt in einer ganz spannenden Weise die Folgen davon.

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.683)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Nachdem ich schon die ersten beiden Bände gelesen und gemocht habe, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht. Und so habe ich mit dem Lesen begonnen.

    Natürlich war ich schnell wieder in der Geschichte drin und konnte so einfach weiter lesen. Und je weiter ich gelesen habe, desto spannender wurde es.

    Es gab aber auch interessantes, sowie actionreiche Szenen im Buch.


    Hier habe ich es wieder gemerkt. Man sollte erst das Buch lesen und dann erst den Film schauen. Denn der Film ist nicht so ausführlich wie das Buch, denn dann wäre der Film eindeutig zu lang.


    Also ich kann nur immer wieder die Harry Potter Reihe empfehlen.

  10. Cover des Buches Die Furcht des Weisen / Teil 2 (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 2.2) (ISBN: 9783608939262)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen / Teil 2 (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 2.2)

     (763)
    Aktuelle Rezension von: MissFlmg

    Kvothes Reise geht immer weiter, er entflieht einem fantastischen Wesen, lernt wieder neue Menschen kennen und kommt zu alten Schauplätzen zurück. 


    Eine gelungene Fortsetzung. Durchdacht, spannend und wieder kaum aus der Hand zulegen. Ich fand manche Abschnitte von Kvothes Reise zu kurz gefasst, die Geschichte des Maers hätte ich mir fast etwas ausführlicher gewünscht. Auch haben manche Phasen einige Längen, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. 

    Dieses Mal kann der Leser einige wissenswerte Details über die Figuren der Rahmenhandlung erfahren. 


    Die Charaktere sind wieder (oder immer noch ;)) zauberhaft. Der Schreibstil von Rothfuss gefällt mich auch sehr, er passt in die Welt, liest sich aber sehr flüssig.


    Mir persönlich hat der zweite Teil besser gefallen, als der erste. Aber dessen ungeachtet ist die Königsmörder Chronik für mich eine Leseempfehlung. Selten habe ich so eine “lange Geschichte” gelesen, die mich so begeistert hat, ohne sich zu wiederholen oder in “unabhängige” Abschnitte unterteilt zu sein. Ich kann es kaum erwarten wie es am dritten Tag weiter geht :)


    SECHSEINHALB von FÜNF zauberhaften Feenwesen

  11. Cover des Buches Moon Chosen (ISBN: 9783841440143)
    P.C. Cast

    Moon Chosen

     (155)
    Aktuelle Rezension von: JennyBirdy

    P.C. Cast ist einer meiner Lieblingsautorinen und auch bei diesen Werk hat sie mich nicht enttäuscht.  Am Anfang war es sehr verwirrend und ich brauchte meine Zeit bis ich mich in die Welt der Gefährten und Erdwander hinein gefunden habe. Nach einigen Kapitel jedoch verschlang ich das Buch regelrecht. 

    Das Problem am Anfang war, dass P.C. Cast hier eine sehr komplexe Welt erschaffen hat mit unterschiedlichen Perspektiven und dies viele Leser verschrecken tut (auch die dicke des Buches). Doch wenn man sich der Welt öffnet und nicht nach einigen Kapitel aufgibt, eröffnet sich mal wieder eine wunderbare Erzählwelt, welche nur P.C. Cast erschaffen kann.

    Auf jeden Fall habe ich mir den 2. Teil gleich besorgt und wieder in der Welt der Gefährten und Erdwander hineingetaucht.

    Wer sich nicht von einen komplexeren Buch verschrecken lässt, dem empfehle ich dieses Buch! Erinnern mich sehr an die anderen Werke von P.C. Cast, obwohl meine Lieblingsreihe von ihr immer noch die Mythica-Reihe ist.

  12. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783737356985)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Hoffnung im Schatten von Angst ist die stärkste Motivation auf der Welt."


    "Scythe - Die Hüter des Todes" ist der erste Band und somit der Auftakt zur "Scythe"-Trilogie vom amerikanischen Erfolgsautor Neal Shusterman. Die Reihe steht schon länger auf meiner Want-To-Read-Liste und hat mich definitiv nicht enttäuscht, auch wenn ich mich an den Schreibstil des Autors erst gewöhnen musste.

    Inhalt: Citra und Rowan haben nicht viel gemeinsam, außer Eines: Sie wurden von einem der berühmtesten Scythe der Welt als Lehrlinge ausgewählt. Die Scythe sind in einer scheinbar perfekten Welt, in der die Bevölkerung bereits alle Ziele und somit die Unsterblichkeit erreicht hat, die Hüter des Todes. Denn auch wenn Krankheit, Armut und Hunger besiegt wurden und die Menschheit praktisch nicht sterben kann, so muss die Bevölkerung doch auf einem bestimmten Stand bleiben, damit sich die Erde nicht überbevölkert. Die Scythe sorgen dafür, dass willkürlich Menschen für den Tod auserwählt werden. Doch nicht alle Scythe halten sich noch an die uralten Regeln der Gilde und Citra und Rowan stehen vor der größten Entscheidung ihres Lebens.

    Cover und Design: Das Cover des broschierten Taschenbuchs ist einfach und modern gehalten, hat aber dennoch eine bedrückende Stimmung. Am Vordergrund ist ein Scythe mit roten Umhang und dem Sensensymbol zu sehen. Die Sense und Figur haben zum Teil auch eine abstrakte Wirkung, die ich sehr ansprechend finde. Der Titel des Buches hätte gerne auch fühlbar hervorgehoben werden können. Insgesamt erinnert mich das Buch stark an ein Computerspiel, weshalb ich es für so eine düstere Dystopie eher mäßig gut gewählt finde.

    Meine Meinung: Die Geschichte rund um die Hüter des Todes hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es mal etwas völlig Anderes war und auch völlig anders endete. An den Schreibstil des Autors musste ich mich aber erst gewöhnen. Neal Shusterman hat zwar ein Talent dafür die Geschichte richtig spannend werden zu lassen, jedoch springt er innerhalb eines Kapitels von einer Erzählperspektive in die Nächste. Zuerst erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Citra, wenige Zeilen später dann aus Rowans Perspektive. Dieses switchen war für mich sehr anstrengend, weil ich dafür doppelt Konzentration brauchte und bis zum Schluss habe ich mich noch nicht ganz daran gewöhnt. Ansonsten war der Schreibstil aber leicht verständlich und sehr spannend.

    Der Einstieg in die dystopische Zukunfts-Welt ist mir sehr leicht gefallen. Der Autor hat eine leicht verständliche und gut beschriebene Einführung in die Welt der Scythe geschaffen und nach wenigen Kapiteln ist man schon mitten im Geschehen. Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft, in der die Bevölkerung mittels Technologie den Tod besiegt hat. Krankheiten, Altersschwäche, Armut und Hunger wurden ausgelöscht und die Menschen können praktisch nicht mehr sterben. Wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, können sie sich "resetten" und auf z.B. 30 Jahre rückführen lassen. Bei Unfällen und Verletzungen regeneriert sich der Körper in kurzer Zeit wieder. Damit aber keine Überbevölkerung entsteht, wurden die Scythe ins Leben gerufen. Die Scythe sind berufen sogenannte "Säuberungen" durchzuführen, was nichts anderes ist als willkürlicher und statistischer Mord. Die Scythe sind öffentlich anerkannt und werden von der Bevölkerung als Engel der Todes verehrt. Jeder Scythe hat eine gewisse Sterbensquote zu erfüllen um eine Überbevölkerung zu verhindern. Wie und womit sie diese Quote erfüllen, ist aber den Scythe selbst überlassen, sie dürfen dabei aber nicht ungerecht handeln. Rassismus, unnötige Gewalt und Diskriminierung werden bei der Gilde der Scythe nicht geduldet. Natürlich hält sich aber nicht jeder an diese Regeln und Größenwahn ist bekanntlich ein Nebeneffekt von zu viel Macht. Es kommen in der Geschichte also sehr viele ethische Probleme und Fragen auf und ich kann sehr gut verstehen, dass das Buch nicht für Jedermann geeignet ist. Ich kann es durchaus verstehen, wenn jemand Probleme mit kalkuliertem Mord hat, auch wenn es in dieser dystopischen Welt ein notwendiges Übel ist.

    Die Geschichte ist in fünf Teile aufgeteilt und jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus dem Tagebuch eines berühmten Scythe. Diese Auszüge fand ich sehr interessant und machten die Geschichte noch um einiges spannender. Viele Fragen kamen dabei auf, und man lernte die Scythe dadurch um einiges besser kennen.

    Unsere beiden Protagonisten Citra und Rowan waren mir Beide auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte ihre Ansichten sehr gut verstehen, auch wenn ihre Charaktere und Persönlichkeiten von Grund auf sehr verschieden sind. Citra erinnerte mich immer ein wenig an den Charakter von Hermine Granger. Sie ist lernwillig und saugt das Wissen nur so auf - ein typischer "Streber" also. Ihre Persönlichkeit ist unschuldig und sie hat zu Anfang große Probleme mit der Berufung der Scythe und den damit verbundenen "Säuberungen" umzugehen. Für die Gilde der Scythe ist sie somit der perfekte Lehrling, denn am besten als Scythe geeignet sind diejenigen, die es nicht sein wollen.
    Rowan ist komplett anders. Unter seinen vielen Geschwistern und Familienmitgliedern wurde er stets von seinen Eltern vernachlässigt und ist alles andere als ein beliebter High-School-Schüler. Als er von den Scythe ausgewählt wurde, wirkte er zu Beginn noch als perfekter Kandidat. Die Dunkelheit lockt ihn aber zu sich und sein "unperfekter" Charakter konnte mich sofort einnehmen. Doch auch wenn er einen Hauch von Düsternis aufweist, sind seine Ansichten und Gedankengänge stets nachvollziehbar. Die Welt ist eben nicht nur Schwarz oder Weiß und Rowan kann perfekt in die Kategorie GRAU zugeordnet werden. Ich habe jede Seite aus Rowans Sicht sehr gerne verfolgt und vor allem am Ende wurde er zu einem wahren Lieblingscharakter.

    Die eingebaute Liebesgeschichte war in meinen Augen etwas unnötig und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der erste Kuss hat mich sehr überrascht, aber nicht gerade in positivem Sinn. Es gab zuvor keine wirklichen Andeutungen auf eine Liebesgeschichte und ich konnte somit auch keinerlei Gefühle dafür entwickeln. Wenn es bei inniger Freundschaft geblieben wäre, hätte mich das sehr viel glücklicher gemacht.

    Die Geschichte ist am Anfang noch recht ruhig. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit damit die LeserInnen gut in die Welt einzuführen. Dann nimmt die Story aber sehr schnell Fahrt auf und viele ethische und moralische Fragen kommen auf und geben der Geschichte das gewisse Etwas. Zwischendurch hat das Buch zwar seine Längen aber gegen Ende hin gibt es dann einen blutigen Plotttwist, der mich wirklich überrascht und beeindruckt hat. Ich war völlig von den Socken und das Ende hat mich sehr mitgenommen. Nach Beenden des Buches war ich eine Zeit lang einfach nur perplex und musste ständig an dieses Ende zurückdenken und mir bereits zusammenreimen wie es wohl in Band 2 weitergeht. Ein tolles, düsteres Ende, wie ich es bisher noch nie erlebt habe.

    Das Buch und vor allem die Plotttwist haben mich beeindruckt und ich wurde mehrmals sehr positiv überrascht. Der Schreibstil war zwar nicht ganz meins aber die Geschichte ist wirklich einzigartig. Ich könnte mir "Scythe" wegen der düsteren Story auch sehr gut als Serie vorstellen. Ich kann das Buch Dystopie-Fans empfehlen, die gerne düstere und blutige Geschichten mögen. Wer Sympathien für die Dunkelheit hat und keine geradlinigen Geschichten mag, der ist mit "Scythe" auf jeden Fall bestens bedient.

  13. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.175)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Herrscher kommen und gehen, aber die Welt wird immer Ärzte brauchen."


    "Der Medicus" ist der Auftakt einer historischen Mittelalter-Reihe vom amerikanischen Erfolgsautor Noah Gordon. "Der Medicus" zählt bereits heute zu den Klassikern unter den historischen Romanen und wurde sogar verfilmt. Ich kann den Hype darum völlig nachvollziehen, da der Roman gefüllt ist mit medizinischem Wissen und geschichtlichen Details. Glaube oder Wissen - im Mittelalter eine tödliche Frage.

    Inhalt: Der Engländer Rob Jeremy Cole ist 9 Jahre alt als er in kürzester Zeit beide Elternteile verliert und von einem Badechirurgen als Lehrling aufgenommen wird. Schnell merkt Rob, dass die Heilkunst nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Berufung ist. Im rückschrittlichen England, im Jahre 1021, ist die Medizin noch ein unerforschtes Pflaster und so macht er sich auf die lange und beschwerliche Reise ins ferne Persien um dort vom berühmtesten aller Ärzte, dem großen Ibn-Sina, in der Medizin unterrichtet zu werden.

    Cover und Design: Das Design des Taschenbuches finde ich für einen historischen Roman sehr ansprechend. Das Cover ist schlicht, aber sticht sofort ins Auge. Man kann auf Anhieb erkennen, dass es sich um einen Mittelalter-Roman handelt und durch den Titel und den Hermes-Stab weiß man sofort, dass die Medizin eine große Rolle spielen wird. Einzig mit der kleinen Eidechse neben dem Buch kann ich nicht wirklich was anfangen. Ich weiß auch nicht wirklich, welchen Bezug die Eidechse zu der Geschichte haben soll.
    Eine kleine Anregung: Da sich Rob unser Protagonist auf eine lange und beschwerliche Reise quer durch Europa und den nahen Osten begibt, wäre eine Karte über seine Reiseroute sehr hilfreich und ein zusätzliches Schmankerl gewesen.

    Meine Meinung: "Der Medicus" - ein Titel, den jeder Fan von historischen Romanen zumindest schon gehört hat. Ich habe mich nun auch endlich an den Klassiker gewagt und ich kann endlich verstehen, warum dieses Buch so einen Hype ausgelöst hat. Das Buch ist nicht nur reich von mittelalterlicher Geschichte, sondern auch voller Glaubens- und Moral-Fragen. Glaube oder Wissenschaft - im Mittelalter zwei große Themen, die in der dunkelsten Zeit beinahe nicht miteinander kombinierbar sind. Ein Bader, der in der Heilkunst zu sehr bewandert war oder ein Heiler, dessen Patienten kurz nach der Behandlung starben, drohte Verfolgung und ein grauenhafter Tod. Europa ist geprägt von Inquisitionen und Hexenverfolgungen, eine Zeit in dem der nahe Osten sehr viel fortgeschrittener war als die Christen des mittelalterlichen Europas. Unser Protagonist Rob begibt sich auf eine sehr lange, beschwerliche Reise nach Persien um dort mehr Wissen über die Heilkunst zu erlangen und in der berühmten Universität Isfahans Medizin zu studieren. Da dies Anhänger des katholischen Glaubens aber verboten ist, gibt er sich fortan als Jude aus. Der Drang zu mehr Wissen ist seine Bestimmung, auch wenn er dafür jeden Tag fürchten muss als falscher Jude entdeckt und hingerichtet zu werden.
    Der Roman ist in fünf große Teile aufgeteilt. Jeder Teil behandelt einen wichtigen Abschnitt aus Robs Leben. Wir begleiten Rob von Kindesbeinen an, erleben wir er zu einem jungen Erwachsenen heranreift, sich verliebt, in den Jahren an Wissen anhäuft und schließlich als promovierter Medicus nach England zurückkehrt. Dabei müssen wir mehrmals um sein Leben fürchten, denn das Leben im Mittelalter war geprägt von Krieg, Ungerechtigkeiten, Krankheit und Tod. Besonders für einen halbstarken Jugendlichen wie Rob, dessen Wissensdurst größer ist, als sein Zugehörigkeitsgefühl zu Land und Glaube. Im Buch wurde nichts verschönert, das dunkle Mittelalter wurde detailgetreu und richtig dargestellt, inklusiver religiöser Fanatiker, der alles verschlingenden Pest, hungernder Armut und mächtigen Herrschern. Wie schnell ein Mensch von Anerkennung in Ungnade fallen kann, muss Rob am eigenen Leibe erfahren, ebenso das Glück und Leid einer großen Liebe.
    Was an dem Buch wirklich besonders ist, ist die wundervolle Darstellung des in diesem Zeitalter sehr fortschrittlichen Persien. Die orientalische Stadt Isafahan mit seinem Reichtum wurde so bildhaft und detailreich beschrieben, dass ich mich beim Lesen wirklich dort befunden habe. Ich habe gemeinsam mit Rob an der medizinischen Universität der Wissenschaften studiert und habe mit ihm gelitten und gelacht. Die Geschichte der Medizin ist ein großes Thema, das ich unglaublich interessant finde, und dieses Thema wurde vom Autor wunderbar in den Roman eingewoben. Immer wieder gibt es wissenschaftliche und medizinische Details, die wir heute nur auf Grund dieser Ärzte der damaligen Zeit als  selbstverständlich sehen. Die Erforschung von Krankheit und das Wissen um die Funktion des menschlichen Körpers sind Themen, die in der Antike zwar schon erforscht wurden, im Mittelalter durch die Religion aber wieder ins Dunkle gerieten. Wissen, das wir bereits hatten wurde wieder vergessen und umso interessanter fand ich die Gegenüberstellung von Glaube und Wissenschaft in diesem Roman.

    Wem die Medizin nicht interessiert und nur auf der Suche nach einem unterhaltsamen, historischen Roman ist, der sollte dieses Buch auf keinen Fall lesen, denn die Story ist gefüllt mit medizinischen und wissenschaftlichen Details. Für Interessenten dieser Themen ist "Der Medicus" aber ein Meisterwerk. Ich habe sehr viel Wissen daraus mitgenommen, nicht nur im Bereich der Medizin sondern auch über die Geschichte und Kultur des mittelalterlichen Persiens, heute Iran. Ein Ort mit einerseits märchenhaften Reichtum und fortschrittlichen Wissenschaften, andererseits aber auch ein Ort, bei dem ein mächtiger Schah über Gnade und Ungnade herrscht. Das Buch hatte zwischendurch zwar kleine Längen, es zählt aber zu den informativsten historischen Romanen, die ich je gelesen habe.
    Eine historische Geschichte, die trotz der wissenschaftlichen Themen abenteuerlich und faszinierend ist. Sehr lesenswert für alle wissensdurstigen Fans von mittelalterlichen Romanen.

  14. Cover des Buches Magisterium - Der Weg ins Labyrinth (ISBN: 9783846600344)
    Cassandra Clare

    Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

     (1.041)
    Aktuelle Rezension von: Isyisis

    Ein tolles Buch für Harry Potter Fans. 

    Cover: 

    Das Cover des Buches sticht einem sofort ins Auge und fällt auf. Die dunkle Gestaltung und die glänzenden Buchstaben des Titels heben sich gleich von anderen Büchern ab. Mir hat es richtig gut gefallen. 


    Titel: 

    Auch der Titel ist richtig gut gewählt. Er wirkt geheimnisvoll aber verrät auch nicht zu viel vom Inhalt. 


    Inhalt

    Wenn man den Anfang geschafft hat, dann wird die Geschichte richtig gut. Man wird in die geheimnisvolle Welt von Callum eingeführt. An manchen Stellen weist sie starke Parallelen zu Harry Potter auf, aber ich fand das persönlich nicht weiter schlimm. War ich doch lange auf der Suche nach einer Geschichte die den Harry Potter Büchern ähnelt. Gerade das Thema mit einer Schule in der Kinder Zauberkräfte haben finde ich richtig spannend. Auch kamen ein paar Stellen für mich unerwartet. Das finde ich immer gut wenn man nicht alles vorhersehen kann und man schon am Anfang weiß wo es Enden wird. 

    In Großem und Ganzen ist es ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann. Man sollte ihm eine Chance geben, auch wenn der Anfang etwas zäh ist. 

    Ich bin gespannt auf die weiteren Bände und wie sich die Geschichte noch entwickelt. 

  15. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.912)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  16. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.213)
    Aktuelle Rezension von: Elivenya

    Also da ist dieser Kerl, der ist ziemlich schlau und ziemlich alt und sieht kleidet sich außerdem gern wie ein Metal-Band-Sänger. Besagter Kerl ist Mitglied einer schwer unterdrückten Minderheit, welche, je nach Land, in einer Holocaust artigen Bedrohungssituation leben. Und besagter Kerl reißt sich seit Jahrhunderten den Arsch auf um seine Leute vor Faschisten zu beschützen.

    Dann ist da noch das Mädchen; nennen wir sie Karen-Mary-Sue Starkov welche eine einzigartige magische Fähigkeit hat die Welt zu retten und den Genozid an einer Minderheit zu beenden. Da hat sie erstmal noch nichts dagegen, bis sie merkt, dass das ein unangenehmer Job ist und außerdem kann sie deswegen keine Zeit mehr mit ihrem Sandkastenfreund Gary-Sue Malware verbringen.

    Also beschließt sie, schlau und gutherzig wie sie ist, den bösen Kerl umzubringen, der er sich erdreistet hat ihr Liebesleben mit seriösen Problemen, wie Faschisten toasten, zu unterbrechen.

    Das ist die Story. Und das ist das beste Buch der Reihe. Danach geht es nur noch steil abwärts.

    Die Grischa-Reihe hat eigentlich etwas erstaunliches geschafft. Versteckte Bigotry und Puritaner Misogynie auf ein völlig neues Level zu heben, dass auch noch gesellschaftlich akzeptiert wird.

  17. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  18. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (440)
    Aktuelle Rezension von: maike_march

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch die perfekte Definition eines Romans. Der Schreibstil ist unaufgeregt aber zu keiner Zeit langweilig. Julia sucht ihren Vater, der die Familie von einen auf den anderen Tag ohne ein Wort des Abschiedes verlassen hat. Die junge New Yorkerin verschlägt es auf ihrer Reise nach Burma, das Geburtsland ihres Vaters. Die Geschichte wird quasi aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen Julias und zum anderen die eines Dorfbewohners, der Julia die Kindheit und die Geschichte ihres Vaters erzählt. Man taucht ein in eine andere Zeit, einen anderen Kulturkreis und selbstverständlich geht es auch in diesem Buch um die Liebe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die nach einer entspannten Urlaubslektüre suchen.

  19. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

     (802)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Hannah Farr ist Mitte 30 und Moderatorin von WNO.

    Ihr Leben ist gut in New Orlands und ihr Freund ist der Bürgermeister. 

    Doch dann kommt Fiona Knowles in ihr Leben mit ihren Versöhnungssteinen. Das Prinzip mit den Versöhnungssteinen geht so:

    Man schickt einen Brief mit 2 Steinen und etwas geschriebenem zu jemandem, den man um Vergebung bitten möchte. Wenn derjenige die Entschuldigung annimmt, schickt er einen Stein zurück. Den anderen schickt man an eine Person, der man selbst verzeihen möchte.

    Hannah Farr erhält auch von Fiona Knowles einen solchen Stein. Sie ärgerte und schickanierte Hannah früher in der Schule. Ganze zwei Jahre lässt Hannah sich Zeit und hat den Stein noch nicht zurück geschickt. Denn Fiona hat ihre Familie und ihr Leben zerstört.

    Das war so:

    Hannah wollte nicht mehr zur Schule gehen und meldete sich ständig krank. Bis sie ein Gespräch mit dem Schulleiter und ihrer Mutter erhielt. Hannah hatte viel zu viel Angst, Fiona zu verraten, weil sie ihr das Leben noch schwerer gemacht hätte. Durch dieses Gespräch lernte Hannahs Mutter Bob kennen. Wenig später waren sie zsm. Hannah beschuldigte Bob immer und zog mit ihrem Vater fort. Über zwanzig Jahre hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter.

    Nun soll sie ihrer Mutter verzeihen? Dorothy - eine gute alte Freundin und Mutter ihres Exfreundes - möchte das so. Sie hält es für richtig ihr zu verzeihen. 

    Doch das krämpelt alles um. Sie fährt nach Michigan und lernt dort RJ kennen. Doch zu ihrer Mutter traut sie sich nicht. 

    Es wird immer komplizierter. Claudia hat es auf Hannahs Job abgesehen, ihrem Freund Michael ist nur seine Karriere wichtig und am Ende entpuppt sich RJ auch noch als Sohn von Bob.

    Es wird sehr verzwickt...


    Der Schreibstil ist toll und man kann sich gut in die Geschichte einfinden. Es ist übersichtlich und man versteht alles.

  20. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.568)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    1327. Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Schüler Adson von Melk werden in einer angesehenen Benediktinerabtei erwartet. Aufgrund seines großen diplomatischen Geschicks soll William als Vermittler zwischen einer päpstlichen Delegation und einer Gruppe von Minoriten eingesetzt werden. Doch schon kurz nach dem Eintreffen erfahren die beiden Mönche von einem mysteriösen Todesfall, und William wird mit der Untersuchung desselben betraut - mit der ausdrücklichen Bitte, nicht zu tief zu forschen und bestimmte verbotene Bereiche des Klosters außen vor zu lassen. Williams Neugier ist geweckt und während sich weitere Todesfälle ereignen, vertiefen sich die beiden immer mehr in die düsteren Geschehnisse und dringen immer weiter, auch in die verbotenen Bereiche des Klosters vor.

    Das Besondere an diesem Roman ist seine Vielschichtigkeit und Komplexität. Er vereint brillant recherchierten historischen Roman, spannende und intelligente Kriminalgeschichte und philosophische Überlegungen und wartet mit überzeugenden Charakteren, allen voran William von Baskerville, auf. Auf diese Weise kann der Roman von vielen unterschiedlichen Personen gelesen werden (der eine oder andere mag vielleicht einige längere Passagen nur überfliegen...). 

    Für mich persönlich, als bekennender Nicht-Fan historischer Romane, war die Figur des William von Baskerville das Highlight des Buches. Ein Mann mit scharfer Intelligenz, der trotz seines Glaubens wissenschaftliche Erkenntnisse dem reinen Gottvertrauen vorzieht und trotz seiner ehemaligen Rolle als Inquisitor (oder gerade deswegen) immer wieder dogmatische religiöse Meinungen verurteilt.

    wird fortgesetzt



  21. Cover des Buches Der Rithmatist (ISBN: 9783453269866)
    Brandon Sanderson

    Der Rithmatist

     (137)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Auf die Armedius-Akademie in Jamestown gehen die Kinder der Reichsten, der Einflussreichsten und diejenigen, die eine Begabung für die Rithmatik - die Kunst, mithilfe geometrischer Formen und Zeichnungen Magie zu wirken. Der 16-jährige Joel Saxon geht zwar ebenfalls auf die Armedius-Akademie, aber er ist als Sohn des verstorbenen Kreidemachers und einer Putzfrau der Schule sowie als Nicht-Rithmatist immer außen vor. Dabei träumt er davon, die Rithmatik zu studieren - und das obwohl die Rithmatik-Kurse nur den Rithmatisten vorbehalten sind.
    Als er es in den Sommerferien schafft, einen Platz als Assistent eines kürzlich zurückgestuften Rithmatik-Professors zu ergattern, scheint sein Traum endlich in Erfüllung zu gehen. Doch dann werden Rithmatik-Schüler der Akademie angegriffen und entführt und Joels Professor, die junge und unbegabte Rithmatistin Melody und Joel sind plötzlich die Einzigen, die das Rätsel um die verschwundenen Schüler lösen können.

    Meine Meinung:

    WOW! Einfach wieder nur WOW!
    Brandon Sanderson kann es einfach: völlig neuartige Magiesysteme erschaffen, die in sich schlüssig sind, einen in den Bann ziehen und einfach umhauen. Dazu ist er ein Ausnahmetalent auf dem Gebiet des Worldbuildings. Auch hier hat es wieder geschafft, beide Talente perfekt aufeinander abgestimmt einzusetzen und einen ganz einzigartigen und großartigen Fantasyroman zu erschaffen.
    Die Ereignisse spielen überwiegend in der Stadt Jamestown auf Neubritannien - eine der 60 Inseln der Vereinigten Inseln von Amerika - in einer Parallelwelt zu unserer. Dorthin sind viele Europäer nach der Niederlage gegen die Joseon (Asiaten) geflohen und die Geschichte der Inseln ist blutig, denn auf der Insel Nebrask in der Mitte des Inselverbandes führen die Menschen seit ihrer Ankunft Krieg gegen wilde Kreidlinge. Die wilden Kreidlinge sind der Grund, warum frühere Siedler wie die Atzeken die Vereinigten Inseln in der Vergangenheit aufgegeben haben und bis heute meiden.
    Daher werden auch die Schüler, die an der Armedius-Akademie - eine von nur acht Akademien auf den 6o Inseln - in Rithmatik ausgebildet werden, dringend als Unterstützung auf Nebrask gebraucht. Als ausgerechnet diese Schüler plötzlich angegriffen werden, ist die Bestürzung daher entsprechend groß, zumal die Anzahl der Rithmatisten aus irgendeinem Grund (wird in diesem Band noch nicht erklärt) begrenzt ist und nur wenn Rithmatisten sterben, können neue geweiht werden.
    Ja, richtig gelesen, geweiht. Denn Rithmatik ist eine Mischung aus Geometrie, Strategie, Religion und Magie. Kreise, Elipsen und Striche aus Kreide dienen zur Verteidigung. Wellenlinien und Zeichnungen - Kreidlinge genannt - werden zum Angriff genutzt. Aus den geometrischen Formen können verschiedene Anordnungen gebildet und für Verteidigungs- oder Angriffssysteme genutzt werden - wenn man die Anordnungen denn richtig berechnet und korrekt mit Kreide zeichnet. Nur wer ein Rithmatist ist, kann die Kreidemagie nutzen, sodass Joel, der dank seines Vaters, einem Hobby-Gelehrten der Rithmatik, ein ausgeprägtes Talent besitzt, die richtigen Anordnungen zu erkennen und zu zeichnen, diese dennoch niemals richtig nutzen kann.
    Melody ist eine Rithmatistin und wie Joel 16 Jahre alt. Sie hat das gegenteilige Problem. Die richtige Anordnung und Ausführung der geometrischen Formen liegt ihr nicht. Sie ist zwar außergewöhnlich begabt auf dem Gebiet der Zeichnungen (z.B. sehr detaillierte Einhörner), scheitert jedoch an den Grundlagen, sodass sie bei Joels Professor (ja, ich unterschlage den Namen absichtlich) Nachhilfe-Unterricht in den Sommerferien bekommt. Beide geraten in die Ermittlungen des Professors hinein, der mit der Polizei und dem Rector zusammenarbeitet.
    Ich finde es schön, dass die beiden Protagonisten so unterschiedlich sind. Sie ergänzen sich wunderbar, müssen das jedoch erst einmal auf die harte Tour lernen und Vorurteile abbauen. Beide sind sympathische Figuren und wir Leser fiebern besonders mit Joel mit, der im Mittelpunkt der Erzählung steht.
    Insgesamt hat es einfach nur Spaß gemacht, diesen tollen Roman zu lesen. Ich empfehle ihn nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Fantasyfans. Nicht umsonst ist Brandon Sanderson einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Und ich freue mich, dass er anscheinend irgendwann noch einmal in die Welt der Rithmatisten zurückkehren will. Ein 2. Band ist bereits angekündigt. Yeah!
  22. Cover des Buches The Secret - Das Geheimnis (ISBN: 9783442337903)
    Rhonda Byrne

    The Secret - Das Geheimnis

     (358)
    Aktuelle Rezension von: stuff-books-pictures

    Das Geheimnis soll dir beibringen mit einzig und allein der Hilfe deiner eigenen Denkweise alles im Leben zu erreichen, was du dir schon immer erträumt hast. 

    Ich fand das Buch wirklich interessant und werde bestimmt noch einige Zeit darüber reflektieren müssen. Zum einen machen die Thesen des Buches total Sinn, aber manchmal kann ich die Beispiele einfach nicht glauben. Und auch wenn ich andere Dinge auf das Geheimnis beziehen möchte, kann cih mir nicht vorstellen, dass es funktionieren könnte. Besonders bei großen Themen wie dem Klimawandel etc.

    Jedoch werde ich die "Technik" auf jeden Fall mal ausprobieren Was hat man schon zu verlieren???

  23. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    In Sledwaya, der ungesundesten Stadt des Kontinentes Zamonien lebt Echo, das kleine Krätzchen. Krätzchen unterscheiden sich von Katzen nur dadurch, dass sie alle Sprachen aller Lebewesen sprechen können, zwei Lebern und ein nahezu perfektes Gedächtnis haben. Echo genoss ein bequemes Hauskrätzchen-Leben, bis seine Besitzerin starb. Ungefüttert und hungernd zieht Echo durch Sledwaya, auf der Suche nach jemanden der es füttert.,

    Schliesslich findet sie den gefürchteten Schreksenmeister Succubius Eißpin, der im geheimen über die Stadt herrscht und geht mit ihm in seiner Not einen Vertrag ein: Eißpin fütter Echo bis zum nächsten Vollmond mit den erlesensten und leckersten Speisen, dafür darf er das Krätzchen töten, um aus ihm das unsterblich machende Krätzchenfett zu gewinnen. Ausserdem weiht Eißpin das Krätzchen in sämtliche Geheimnisse seiner Kunst ein, denn durch das Auskochen von Echo's Fett enthält dieses auch das gesamte Wissen des Krätzchens.

    Anfänglich ist Echo froh, dem Hungertod entronnen zu sein. Als aber der Vollmond immer näher rückt, wächst seine Angst und er sucht nach einem Ausweg (den es denn auch findet, aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

    Der Schreksenmeister ist der fünfte Band der Zamonien-Reihe, allerdings wiederum eine in sich geschlossene Geschichte, die unabhängig von den anderen Gelesen werden kann. Es ist angelehnt an Gottfried Keller's Spiegel das Kätzchen (das ich allerdings noch nicht gelesen habe).

    Das Buch hat mich fasziniert. Es liest sich leicht und flüssig. Witzig sind auch die vielen Illustrationen, die die verschiedenen Kreaturen, die im Buch vorkommen, veranschaulichen.

  24. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (864)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

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