Bücher mit dem Tag "lehrerin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lehrerin" gekennzeichnet haben.

196 Bücher

  1. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783548063270)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

    (3.716)
    Aktuelle Rezension von: FelixV

    Emma und Dexter verbringen nach ihrem Collegeabschluss eine Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Doch jedes Jahr am 15. Juli verfolgen wir ein kurzes Kapitel aus ihrem Leben, in dem sie sich einander annähern, sich verlieren und sukzessive wachsen. Nicholls mischt Humor, Herz und lebendige Brit-Pop-Reflexionen und lässt eine nie vollständig romantisierte, aber zutiefst menschliche Liebe entstehen.

    Die Stärke des Romans liegt in seiner ehrlichen Darstellung des Erwachsenwerdens, in der Suche nach Identität und im Spiel zwischen Nähe und Distanz. Emma bleibt bodenständig, kämpft mit Erwartungen, Dexter pendelt zwischen Starrummel und Selbstzweifel. Diese Dualität wird realistisch und ohne Kitsch erzählt. Die ausgewählten Tage reichen aus, um ein ganzes Leben zu spüren, selbst ohne vollständige Chronik der Zwischenzeit. Das Ende trifft dich.

    Fazit:
    Ein melancholischer Liebesroman, der lange nachhallt.

  2. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783966375146)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

    (1.411)
    Aktuelle Rezension von: calidocreates

    Jane Eyre beeindruckt mit gesellschaftskritischen Botschaften und einer mutigen Protagonistin, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellt, konnte mich aber nicht komplett abholen. Dennoch verdient das Werk Anerkennung für seine kritische Auseinandersetzung mit sozialen Ungerechtigkeiten und der Rolle der Frau in einer patriarchalen Gesellschaft. Ein guter Roman, der jedoch nicht zu den persönlichen Favoriten zählt.

  3. Cover des Buches Meine geniale Freundin (ISBN: 9783518473863)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin

    (681)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    Ich bin unglaublich beeindruckt von Elena Ferrantes Art, Charaktere zu schreiben, außerdem ein großes Lob an die Arbeit der Übersetzerin, die es mir ermöglicht hat, das Buch in dieser Qualität zu lesen.

    Ich hab mich gefühlt, als stünde ich mit den Mädchen in den heißen Straßen Neapels, ich verstand ihre Beweggründe und die historische sowie gesellschaftliche Situation der Charaktere, alles machte Sinn und zog mich in den Bann dieses Buches, ich kanns kaum erwarten, den Rest der Serie in die Finger zu kriegen.

  4. Cover des Buches Die Elternsprecherin (ISBN: 9783956498329)
    Laurie Gelman

    Die Elternsprecherin

    (47)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    "Aufüberhauptgarkeinen Fall!" S. 377


    Inhalt:

    Jennifer hat einen Nachzügler und muss wieder einmal das Amt der Elternsprecherin übernehmen. Da sie das Amt nur widerwillig übernimmt, beschließt sie es den Eltern zu zeigen. Schließlich gibt’s in dieser Klasse ganz spezielle Kandidaten wie die Allergiker-Mom, den Spießer-Dad und die Schickimicki-Mum. Mit ihren ganz eigenen E-Mails gewinnt Jennifer Freunde, Feinde und findet auch so manche interessanten Details heraus.


    Cover:

    Das Cover spricht mich nicht sehr an, da ich Cover mit „echten“ Dingen darauf nicht so gerne mag. Jedoch finde ich den Titel sehr ansprechend. Er vermittelt dem Buch mit dem Foto des Schulhofs den Eindruck einer amüsanten Lektüre.


    Meine persönliche Meinung: 

    Der Titel und der Klappentext sprachen mich sofort an, denn ich bin Lehrerin und habe schon verschiedenste Exemplare von Eltern kennen gelernt. Gleich zu Ferienbeginn las ich dieses Buch und musst so manches Mal schmunzeln. Irgendwie auch schön, wenn die Eltern mal auf die Schippe genommen werden und nicht nur die Lehre - wenngleich Mrs. Wards auch nicht unbedingt sooo gut abschneidet. Die Mails sprühen vor Humor und lockerten die Geschichte stets wieder auf. Auch Jennifer ist eine Klasse für sich, die man je länger das Buch dauert immer lieber gewinnt. Die Autorin schreibt locker und flüssig und es macht Spaß diese Lektüre zu lesen.


    Fazit: 

    Ein netter Roman für Zwischendurch, der einen zum Schmunzeln bringt.

  5. Cover des Buches Yellowface (ISBN: 9783847901624)
    Rebecca F. Kuang

    Yellowface

    (567)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Kann ein Buch mit einer durch und durch unsympathischen Hauptfigur funktionieren?

    Es kann.


    Worum geht's?

    Athena und June sind Autorinnen und irgendwie aber auch irgendwie nicht Freundinnen. Athena wird als aufstrebender Literaturstar gefeiert, ihre Romane sind allesamt Bestseller und jeder neue Text wird sehnsüchtig erwartet. Junes Karriere hingegen dümpelt vor sich hin, im Gegensatz zu Athena benötigt sie noch einen Brotjob, da sie mit der Schriftstellerei ihr Leben nicht finanzieren kann.
    Und dann, eines Tages, stirbt Athena, tragisch bei einem Unfall. Und June findet ein Manuskript. Roh und unbearbeitet, aber dennoch gänzlich Athenas Werk. Doch die ist tot und June hat einen Bestseller dringend nötig ...


    Wie war's?


    Unglaublich interessant. Man möchte June am liebsten die ganze Zeit schütteln für das, was sie da tut, gleichzeitig hofft man aber, dass sie mit ihren Lügen durchkommt. Nicht, weil man es ihr gönnen würde, sondern weil man gespannt darauf wartet, ob sie damit durchkommt, wie weit sie noch mit ihrem Konstrukt, dass sie Stück für Stück weiter ausbaut, weiter machen kann. 
    Die Geschichte selber ist der eine Aspekt, denn die fand ich schon sehr kreativ. Gleichzeitig gibt das Buch einen interessanten Einblick in die Verlagswelt. Wie viel davon Fiktion und wie viel davon Realität bin, kann ich schlecht beurteilen, denn auch ich kann wie June nur vom großen Bestseller träumen. Was ich aber sofort glaube ist die Art und Weise, wie in diesem Buch Bestseller entstehen. Nicht durch Zufall, sie werden gemacht. Klar, das Manuskript muss gut sein. Aber das ist nur ein winzig kleines Zahnrädchen im großen Haifischbecken der Verlagswelt.
    Dieser Roman ist Fiktion, aber was ihn so spannend macht, ist die Tatsache, dass man sich ziemlich sicher ist, dass eben nicht alles Fiktion ist. Und die große Frage, wo die Autorin ihrer Fantasie freien Lauf lässt und wo sie aus Erfahrung berichtet - den eigenen oder denen von anderen. 


  6. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404178766)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

    (472)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    Eines vorneweg: Dieses Buch ist in meinen Augen Trivialliteratur. Warum, begründe ich später.
    Es ist die Geschichte zweier Frauen, Helen und Gwyneira, die sich auf einem Schiff von England Richtung Neuseeland kennen lernen. Beide haben die Reise angetreten, um sich zu verheiraten. Gwyneira, weil sie ihr zukünftiger Schwiegervater Gerald, seines Zeichens Schafsbaron, für seinen Sohn Lukas mehr oder weniger in einem Kartenspiel gegen ihren Vater „gewonnen“ hat (dies allerdings mit Augenzwinkern, sie hätte auch nein sagen können), Helen, weil sie sich auf eine Anzeige der presbyterianischen Gemeinde in Christchurch beworben hat, die für ihre männlichen Gemeindemitglieder Frauen sucht. Sie finanziert ihre Überfahrt mit der Betreuung einer Gruppe von Waisenmädchen, die für Dienstbarkeiten ansässiger Familien vermittelt wurden.
    Daraus ergibt sich die Tatsache, dass beide Frauen nichts über ihre zukünftigen Ehemänner wissen, daraus ergeben sich auch die Komplikationen des Romanes. Zufall soll es sein, dass beider Frauen zukünftige Ehemänner Nachbarn sind, Zufall ist es auch, dass Helens zukünftiger Ehemann Howard und Gerald Erzfeinde bis aufs Blut sind. Damit ist alles angerichtet, was ein Familiendrama braucht.


    Es liegt auf der Hand, dass beide Ehekandidaten nicht das halten, was sich die beiden Frauen versprochen haben. Dabei hat Gwyneira eigentlich noch Glück. Lukas ist ein Gentleman durch und durch, stets zuvorkommend, gebildet, an Kunst interessiert… Dumm nur, dass er sich eigentlich mehr für Männer interessiert, was ihm wohl zum Zeitpunkt der Heirat noch nicht recht bewusst war. So kommt es immer wieder zu missglückten Versuchen, die Ehe zu vollziehen; Gerald will nämlich unbedingt einen männlichen Erben, wird nun auch wegen des Ausbleibens immer unleidlicher.
    Helen dagegen hat echt in die Schei...e gegriffen, ihr Mann, ehemaliger Kompagnon von Gerald und mit diesem heillos verfehdet, ist jähzornig bis aufs Blut.
    Die verzweifelten Versuche von Gwyneira und Lukas, einen Sohn zu bekommen und Geralds zunehmende Aggressivität wegen des Ausbleibens lassen Gwyneira indes nach einem „Ersatzerzeuger“ suchen, natürlich kommt dabei auch die Liebe ins Spiel. Ergebnis der Bemühungen ist (ins Geralds Augen leider) „nur“ ein Mädchen. Helen dagegen gebärt Howard einen Sohn. Als Gerald davon erfährt, dass seinem Erzfeind ein männlicher Erbe geboren wurde, was ihm versagt blieb, kommt es zur Eskalation…


    Ich muss sagen, die Geschichte wäre eine gute Vorlage für eine Verfilmung, alles was ein guter Kino- oder Fernsehfilm braucht. Für einen guten Roman ist alles zu glatt. Typisch für diese Art Roman ist die „Kurzgefasstheit“ der Erzählweise. Die Dinge (sag ich jetzt mal) entwickeln sich nicht, sie werden einfach als gegeben erzählt. Alles wirkt sehr sprunghaft. „Zwei Sunden später…“ oder „“Zwei Monate später…“ zum Beispiel war etwas dann so oder so, wie, warum, weshalb wird nicht erzählt. Ich hätte mich vielleicht trotzdem dazu hinreißen lassen, 4 Sterne zu vergeben; die Geschichte ist spannend und 800 Seiten ist ein guter Umfang für eine Familiensaga. Aber mir sind es alles ein paar zu viele „Zufälle“. Helen und Gwyneira bleiben natürlich miteinander verbunden, werden durch ihre Kinder gar zu einer Familie (das wirkt auch gut als Eskalationsstoff, denn das erinnert durch deren verfeindete Väter anfangs sehr an "Romeo und Julia), auch die Geschichte der Waisenkinder grätscht unnötigerweise immer wieder dazwischen. Diese haben entweder totales Glück mit ihrer Anstellung oder totales Pech, dazwischen gibt es nichts.
     Was mir aber die 4 Sterne unmöglich zu vergeben gemacht hat, ist das Ende. Nicht nur, dass wirklich alle Akteure, die unsympathisch, schlecht oder einfach unpassend sind, am Ende sterben, es geht alles gut aus wie im Märchen. Und am Ende des Romanes geht alles sehr sehr schnell. Da werden schon mal zwischen 2 Kapiteln Jahre übersprungen. Es bleibt wieder mal das Gefühl zurück, der Author, die Authorin hatte am Ende keine rechte Lust mehr.


    Also 3 Sterne.
    Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie. "Im Land der weißen Wolke" ist aber in sich abgeschlossen. Die Bücher der Trilogie scheinen nur sehr lose miteinander zusammenzuhängen. Also kein Grund, weiterzulesen...

  7. Cover des Buches Chill mal, Frau Freitag (ISBN: 9783548373997)
    Frau Freitag

    Chill mal, Frau Freitag

    (426)
    Aktuelle Rezension von: Jani

    Es ist mal was ganz anderes. Ich konnte lachen, schmunzeln und musste auch das ein oder andere mal den Satz zweimal lesen. Es hat sich so angefühlt als wäre ich wieder in der Schule zurück katapultiert worden. Es kommt einen aus der Schulzeit so vieles bekannt vor. Meine Klasse war auch so eine Problem Klasse bis zum Schluß. Doch wenn was war haben wir gemeinsam dafür gekämpft, egal welche Verhältnisse, Streits oder sonst was war. Also im großen und ganzen war es wie ein klassen Treffen. 

  8. Cover des Buches LITTLE LIES – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (ISBN: 9783328107880)
    Megan Miranda

    LITTLE LIES – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

    (134)
    Aktuelle Rezension von: jadi

     Hast du Lust auf einen düsteren Thriller mit erstklassigem Verwirrungsspiel? 

    Dann ist „Little Lies“ genau das richtige Buch für dich!

    4/5 ⭐️ 


    . Worum geht es genau…

    Die Journalistin Leah möchte nach 

    einem Vorfall auf der Arbeit ihr Leben neu anfangen. 

    Sie zieht daraufhin mit ihrer besten Freundin Emmy in ein abgelegenes Haus in einem anderen Staat. Eines Tages kommt es zu einem Mordfall an einer Frau, die Leah zur Verwechslung ähnlich sieht… dann verschwindet Emmy spurlos und das Drama nimmt ihren Lauf. 


    . In „Little Lies“ verfolgen wir Leah als Ich- Erzählerin durch die Geschichte und lernen ihre Gedanken sehr gut kennen. Dadurch glaubt man als Leser schon zu Beginn die Geschichte durchschaut zu haben. Aber dem ist nicht so… Wir machen uns durch Leahs Augen auf den Weg nach der Wahrheit. Das komplette Buch ist ein spannender Weg zur Auflösung mit vielen unerwarteten Wendungen. Aber trotz allem bleibt am Ende die Frage, ob die Auflösung wirklich die Auflösung ist. Was für mich persönlich, der einzigen Kritikpunkt ist… es ist ein sehr gutes Ende… jedoch nicht mein Traumende! 

    Einfach wieder ein sehr guter Thriller von Megan Miranda! 🖤


  9. Cover des Buches Schlafen werden wir später (ISBN: 9783596522033)
    Zsuzsa Bánk

    Schlafen werden wir später

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Lucinda4

    Zwei langjährige Freundinnen, eine Lyrikerin und 3-fache verheiratete Mutter und eine von ihrem Mann verlassene Deutschlehrerin, die über Annette von Droste-Hülshoff forscht, tauschen sich in zahlreichen E-Mails über ihre Sorgen und Nöte aus. Probleme von Familienmutter wie Alleinstehender werden ehrlich angesprochen, das ist toll. Und eigentlich mag ich Zsuzsa Banks ruhige, stimmungsvolle Schreibe sehr, aber bei diesem Buch ist es einfach irgenwann zu viel Stimmung, zu viel vielsilbige Adjektive, zu viele kursiv gesetzte Literaturzitate. Als Briefwechsel zwischen Freundinnen ist es bestimmt wunderbar, als Buch mit fast 700 Seiten wird es irgendwann sehr zäh.

  10. Cover des Buches Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft! (ISBN: 9783791500140)
    Sabine Ludwig

    Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Mone80
    "Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!" von Sabine Ludwig ist die Fortsetzung von "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft". Wir kennen das erste Buch leider nicht, aber dies tat keinen Abbruch, denn Felix Vorndran, der Erzähler der Geschichte, hat alles Wichtige noch einmal in seine neue Geschichte einfließen lassen, um somit eine Verbindung zur vorherigen Geschichte geschaffen. Das hat es uns dann sehr einfach gemacht, dem zweiten Band gut zu verstehen und wir werden den ersten Band auch noch lesen, denn neugierig sind wir schon.

    Felix Vorndran hat nun endlich Anschluss an seine neue Klasse gefunden. Nach den Vorfällen aus dem letzten Schuljahr läuft es recht gut und die Wogen haben sich geglättet. Die Schulnoten könnten besser sein, aber das wird schon.
    Doch dann geschehen wieder sehr eigenartige Dinge an der Schule und sehr schnell gerät Felix in dem Verdacht, damit etwas zu tun haben. Okay, ihm wäre es recht, wenn die Mathearbeiten verschwinden, doch fiese Grafitis sprühen oder Frau Schmitz-Gössenwein in eine Grube stürzen, das geht dann doch zu weit. Er hat keine Ahnung, wer dafür verantwortlich sein soll, aber er war es nicht. Aber all diese Dinge und noch viel mehr komische Ereignisse stellen die Freundschaft zu Ella auf eine ganz harte Probe. Kann er ihr beweisen, dass er nichts mit all dem zu tun hat? Und wer steckt eigentlich dahinter?

    Felix ist der Erzähler der Geschichte und hat die Ereignisse damals in seine Hefte geschrieben. Er führt ein Tagebuch und das ist nun ziemlich praktisch, wenn er uns seine unglaubliche Geschichte erzählen möchte. Nach einem Vorwort, in dem er sich, das "Willi" (Kaiser-Wilhelm-Gymnasium) vorstellt und ein wenig das letzte Jahr Revue passieren lässt, geht es auch schon los.

    In lockerer Schreibweise und mit einer ordentlichen Portion Spannung wird die Geschichte erzählt und immer wieder auch durch den ein oder anderen Witz aufgelockert. Denn Felix, die Hauptfigur ist nicht gerade auf den Mund gefallen. Felix hat es nach dem letzten Jahr etwas einfacher an der neuen Schule. Er hat eine tolle Freundin an seiner Seite und auch die Jungs lassen ihn mehr oder weniger in Frieden. Doch nach den ersten Vorfällen ändert es sich wieder und Felix muss, besonders um seine Freundschaft zu Ella kämpfen. Das macht ihm echt schwer zu schaffen und man merkt es beim Lesen sehr gut.
    Die Gefühle die Felix hat sind für jüngere Leser absolut greifbar und man kann sich gut in Felix seine Lage hinein versetzen.

    Das Buch wird ab 10 Jahren empfohlen und ich finde diese Empfehlung angemessen. Viel jünger sollten die Leser nicht sein.

    "Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!" ist eine schöne Detektivgeschichte, wo man lange miträtseln kann und mit einem schönen Ende belohnt wird. Sie ist witzig, manchmal sehr stinkig und auf jeden Fall spannend. Es hat uns richtig viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und werden jetzt bald auch den ersten Teil auf jeden Fall lesen.
  11. Cover des Buches Der Hals der Giraffe (ISBN: 9783518467909)
    Judith Schalansky

    Der Hals der Giraffe

    (267)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Auf Der Hals der Giraffe bin ich durch das Interview mit Carolin Hagebölling aufmerksam geworden. Leider kann ich ihre Begeisterung nicht in Gänze teilen, dazu ist das Leseerlebnis zu ambivalent. Es beginnt bereits mit dem Untertitel: Bildungsroman. Der ist schlichtweg irreführend, denn hier entwickelt sich niemand, nicht einmal der geneigte Leser. Und auch in einem übertragenen Sinne ist es kein Bildungsroman, also kein lehrendes Buch, denn dazu sind sowohl die vermittelten biologischen Grundlagen zu banal und vor allem teilweise schlichtweg überholt und damit falsch. Um dies zu erkennen, muss man allerdings schon minimale Kenntnisse in Biologie haben, womit sich das Vermitteln von Grundlagen aufheben würde. Hinzu kommt, dass der Roman ohne echte Handlung auskommt, was bereits nach wenigen Seiten zu einer gewissen Eintönigkeit führt. Und dann ist da noch die Protagonistin, deren Gedankenwelt dermaßen abstoßend ist, dass ich mich durchgängig gefragt habe, warum irgendjemand das überhaupt lesen wollen würde. Nun kommt aber leider hinzu, dass Judith Schalansky eine großartige Schriftstellerin ist. Leider? Ja, denn sonst hätte ich den Roman zerreißen können, was er inhaltlich auch verdient hätte. Aber sprachlich ist der Hals der Giraffe herausragend, so dass ein Verriss nicht im Ansatz in Frage kommt.

    Ohne das sprachliche Vergnügen wäre es eine Tortur Inge Lohmark, Mittfünzigerin und Gymnasiallehrerin für Biologie und Sport im ländlichen Vorpommern, länger als ein paar Seiten zu begleiten. Nun mag man die drei Kapitel, die drei Tagen im Schuljahr entsprechen, als satirisch, spritzig oder gar witzig verklären, dazu muss man dann aber auch Vergnügen an Abwertung und Demütigung haben. Denn Lohmark, deren Gedanken wir ertragen müssen, macht nichts anders als andere Menschen in bester Misanthropie stereotyp wahrzunehmen und dann abzuwerten. Das macht in etwa so viel Vergnügen wie einem Wutbürger zu lauschen. Nun gut es gibt natürlich auch Menschen die finden Don Alphonso von der FAZ, Henryk Broder oder Dieter Nuhr witzig. Mir geht das ständige Erheben über andere, das „lustig machen“, was nichts anderes ist als Polemik und damit die Waffe der geistig Schwachen, ziemlich auf die Nerven.

    Sprachliches Highlight – Inhaltliches Nogo

    Natürlich sind dann schnell die wertkonservativen Verständigen zur Hand. Das ist doch eine psychologische Studie, die Schalansky hier vorlegt. Das will ich ja auch gar nicht in Abrede stellen. Das Psychogramm ist hervorragend und erschreckend real. Aber es bleibt dabei: Warum soll ich so etwas lesen? Was habe ich davon? Wer das unterhaltend findet, findet wohl auch GNTM spaßig. Bildet es mich? Nicht mehr als irgendwelche Äußerungen von AfD Anhängern. Ich fand auch Sarrazin oder Pirinçci weder bildend noch unterhaltsam. Geht es darum mein Mitgefühl zu schulen? Sollen wir Leser lernen die Sorgen und Nöte der „Abgehängten“ zu verstehen? Nun ja. Niemand wird gezwungen ein Sozialdarwinist und Chauvinist zu werden. Das würde diejenigen abwerten, die in den gleichen Verhältnissen leben und nicht zum Hassmenschen werden. Soll ich lernen wie solch „verknöcherte“ Persönlichkeiten mit mangelnder Sozialkompetenz zu dem werden, was sie sind? Das sei vorweggenommen, das lernt man nicht. Denn wie bereits erwähnt: es ist kein Bildungsroman. Lohmark ist, wie sie schon immer war.

    Es gibt jedenfalls Grund genug, warum man sich das Lesen des Romans sparen kann. Wäre da nicht, ja, wäre da nicht dieses grandiose Sprachvermögen von Judith Schalansky. Ich habe selten diese Authentizität von Gedanken gelesen, inklusive assoziativer Abschweifungen. Wir sitzen im Kopf von Lohmark. Wir bekommen keine Essenz ihrer Gedanken geliefert, sondern das Rohmaterial. Es hätte eigentlich nur noch gefehlt, dass zwischendurch einfach nur gesummt wird oder die Gedanken kurz ganz weg sind. Diese sprachliche Meisterleistung verbunden mit der präzisen Einfühlung und Beobachtungsgabe von Schalansky (so sie sich denn hoffentlich nicht lediglich selbst beobachtet hat) macht aus einem langweiligen misanthropen Egotrip eines der außergewöhnlichsten weil ambivalentesten Bücher der letzten Jahre.

  12. Cover des Buches Wenn's einfach wär, würd's jeder machen (ISBN: 9783404191970)
    Petra Hülsmann

    Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    (420)
    Aktuelle Rezension von: Kaesekuchen

    „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ erzählt die Geschichte von Annika, einer engagierten Deutschlehrerin, die plötzlich aus ihrer Komfortzone gerissen wird und an eine Problemschule versetzt wird. Was zunächst wie ein Albtraum wirkt, entwickelt sich zu einer turbulenten, aber auch herzerwärmenden Reise voller Humor, Chaos und ein bisschen Romantik.

    Besonders gefallen hat mir der lockere, witzige Ton des Buches. Die Mischung aus „Fack ju Göhte“-Charme und „Glee“-Vibes sorgt für viele unterhaltsame Momente, gerade wenn Annika mit ihrer wenig talentierten Musical-AG kämpft. Die romantischen Szenen sind gefühlvoll geschrieben und laden zum Mitfiebern ein. Auch wenn die Schule voller Klischees steckt, bleibt die Geschichte sympathisch und berührt immer wieder mit kleinen, ehrlichen Momenten. Als Lehrkraft erkennt man sich in manchen Situationen wieder und kann über die Überzeichnung schmunzeln. Auch der Schreibstil und allgemein die Figuren konnten mich sehr überzeugen. Gerade die Figuren sind alle so echt und verschroben gezeichnet, dass man sie einfach nur liebhaben muss. Sogar das Liebesdreieck, was irgendwann aufgebaut wird, war aushaltbar, obwohl ich das sonst eigentlich gar nicht mag. 

    Weniger überzeugt hat mich der Einstieg: Die ersten hundert Seiten ziehen sich etwas, da passiert einfach zu wenig. Sobald die Handlung aber Fahrt aufnimmt, fiebert man richtig mit und möchte wissen, wie Annika sich schlägt.

    Fazit:
    Ein schönes, unterhaltsames Buch, das besonders Fans von „Fack ju Göhte“ und „Glee“ gefallen dürfte. Trotz kleiner Längen zu Beginn eine klare Empfehlung.

  13. Cover des Buches Ein letzter Brief von dir (ISBN: 9783499228612)
    Juliet Ashton

    Ein letzter Brief von dir

    (513)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Es ist der 14. Februar 2012: Valentinstag! Als Orla eine Valentinstagskarte von ihrem Freund Sim bekommt, ist sie sich sicher, dass diese den lang ersehnten Heiratsantrag enthält. Sim wohnt seit ein paar Monaten in London, wo er gerade den Durchbruch als Schauspieler hatte, während Orla als Grundschullehrerin in Irland arbeitet. Doch noch bevor Orla die Karte lesen kann, erhält sie einen furchtbaren Anruf: Sim hatte einen Unfall und ist tot! Für Orla bricht eine Welt zusammen. Sie klammert sich an die (nach wie vor ungeöffnete) Valentinstagskarte und ist entschlossen, nach London zu reisen, um dort Sims Wohnung auszuräumen und sein Tagebuch zu finden. Dadurch erhofft sie sich, Sims Leben in den letzten Monaten besser nachvollziehen zu können.

    Eigentlich will Orla nur drei Tage in London verbringen, doch sie verschiebt die Abreise immer wieder und so werden aus Wochen Monate. Sie lebt sich (gegen ihren Willen und mit der Hilfe ihrer Vermieterin Maude) in London ein. Sie sucht sich einen Job als Lehrerin, hilft in Maudes Buchhandlung und lernt neue Leute kennen wie den attraktiven Marek oder Sims Agent Reece. Doch währenddessen spricht, lacht und weint sie mit der Valentinskarte, als ob sie der echte Sim wäre. Sie will sie nicht lesen, aber auch nicht wegschmeißen. Reece hingegen drängt Orla dazu, die Karte (ungelesen) zu verbrennen. Im Endeffekt liest Orla die Karte doch, stürzt sich damit jedoch in ganz neue Probleme und Sorgen.

    Ich bin ehrlich: Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. Das liegt zum Einen an Orla. Anfangs war sie mir noch halbwegs sympathisch, doch das hat sich schnell gelegt. Zwar trauert jeder anders, aber Orlas Verhalten konnte ich schon bald nicht mehr nachvollziehen. Sie macht sich, wann immer sich die Gelegenheit bietet, klein. Die kleine Grundschullehrerin aus Irland, die dem großartigen Sim nicht das Wasser reichen konnte und die auch den großartigen Marek nicht verdient hat – das ist das Bild, was Orla vermittelt und aus tiefstem Herzen glaubt. Nebenbei gleicht ihr Verhalten dem einer 20-jährigen und nicht einer 33-Jährigen. 

    Aber auch die anderen Figuren sind und bleiben unsympathisch: Sim wirkt in Erzählungen und Rückblenden wie ein selbstverliebtes Arschloch. Marek sagt nie was, aber erwartet, dass er alles bekommt. Juno, Orlas beste Freundin, denkt ebenfalls mehr an sich selbst als an Orla. Und Orlas Mutter ist das Klischee einer Mutter und Witwe, die neben ihren fünf Kindern vergessen hat, sich ein Hobby zu suchen und daher ziemlich klammert. Einziger Lichtblick ist Vermieterin Maude, die ihr würdiges Happy End bekommt. 

    Insgesamt hat das Buch neben unsympathischen Figuren zu wenig Inhalt für die Seitenanzahl. Die erste Hälfte war noch besser, weil der Spannungsbogen darauf lag, dass Orla endlich die Karte liest. Aber auch den Teil hätte man kürzer fassen können. Die zweite Hälfte hat sich einfach nur noch gezogen. Den "großen Wendepunkt" hatte ich so kommen sehen und auch das Ende war mir früh klar. Ich war mehrfach kurz davor, das Buch abzubrechen. Aber vor allem Maude hat mich davon abgehalten.

  14. Cover des Buches Blue Seoul Nights (ISBN: 9783736316577)
    Kara Atkin

    Blue Seoul Nights

    (195)
    Aktuelle Rezension von: feemitstift

    Heute folgt mal eine Rezension, die mir etwas schwergefallen ist, da ich es nicht mag Bücher schlecht zu bewerten, immerhin steckt da meist ganz viel Arbeit dahinter 🫶 Aber jeder hat unterschiedliche Interessen und Meinungen und was für einen das Wohlfühl-Buch schlechthin ist, ist für den anderen vielleicht eine nicht-gemochte Leselektüre…

    So war das bei mir mit Blue Seoul Nights. Ich wollte dieses Buch so sehr lieben, schließlich spielt es in meiner Lieblingsstadt Seoul. Es ist schon viel zu lange her, dass ich in Südkorea war, dass ich mich mit einer schönen Geschichte mal wieder hinzaubern wollte. In dieses beeindruckende Land, mit seinen freundlichen Menschen, den leckeren Cafes und dem nächtlichen Trubel 🥰🇰🇷

    Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Ich lese daran jetzt schon seit Anfang des Jahres, aber ich habe es ständig beiseite gelegt. Diese Woche wollte ich Kara Atkins Geschichte dann eine letzte Chance geben. Aber auch diesmal konnten mich Jade und Hyun-Yoon nicht in ihren Bann ziehen 😞

    Der Handlung fehlt es an vielen Ecken an Spannung und Glaubwürdigkeit. Ich wusste garnicht so recht, was ich noch zu erwarten habe, nachdem sich die Protagonisten kennengelernt haben. Klar, Jade hat eine tiefe Wunde in sich, die sie verarbeiten muss und die sie daran hindert wirklich glücklich zu werden aber das ist jetzt nichts großartig Neues für eine NA Protagonistin 😪 Auch dass sie und ihre Kollegin bis 6 Uhr saufen gehen, kurz bevor eine wichtige Veranstaltung stattfindet, ist für mich unverständlich. Sowas würde ich keineswegs wagen, wenn ich in einem anderen Land eine neue Arbeitsstelle antrete. Das ist aber nur eine von vielen Szenen, die mich stutzig gemacht haben 🤔

    Nicht zuletzt ist Seoul für die Geschichte einfach unrelevant, diese könnte auch in jedem anderen Ort spielen. Es werden hier und dort ein paar Anspielungen gemacht aber den typisch koreanischen Tatsch sucht man vergebens in diesem Buch. Es ist definitiv ein gutes Beispiel dafür, wie der K-Pop/Korea-Hype ausgenutzt wird um Bücher zu verkaufen 😬

    P.S. Ich habe das Buch abgebrochen und nur noch mal in das Ende hineingeblättert. Deswegen gelten meine Worte nicht für das ganze Buch.

  15. Cover des Buches Just Like You (ISBN: 9783462002744)
    Nick Hornby

    Just Like You

    (74)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Nick Hornby eben :-)

    Die Geschichte um die 42jährige getrennt, aber noch nicht geschiedene 2fache Mutter Lucy, weiße Lehrerin an einer staatlichen Schule in London und den 22jährigen Joseph, ambitions- und zielloser Ex-Student, Aushilfsmetzger und eventuell DJ to be, die sich ineinander verlieben und wie sie und ihre Umwelt damit umgehen, hat mich von Anfang bis zum nicht-so-kitschigen-"happy" end überzeugt. 

    Dialoge sind klar Nick Hornbys Super-Stärke, aber auch die Beschreibung der Gefühle der beiden sehr ungleichen Personen haben mich begeistert. 

    Ich musste mehrmals laut lachen und ab und zu auch ein bisschen weinen und ich habe viel über die Geschichte und mich selbst nachgedacht. 

    Klare Leseempfehlung! 

  16. Cover des Buches Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker (ISBN: 9783548376653)
    Lena Greiner

    Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Woertergarten

    Lehrer soll der schönste Beruf der Welt sein. Auf jeden Fall erleben Lehrer einige lustigen Situationen, wie dieses Buch es beweist. Schüler sind eine unversiegbare Quelle für witziges Material, das die Autorinnen fleißig gesammelt , kategorisiert und in mehreren Bänden veröffentlicht haben.

    Die Schülerantworten sind nach Fächern sortiert, so dass man dieses Buch in kleinen Häppchen für Zwischendurch genießen kann. Schreibfehler und Fehlleistungen liefern einige witzigen Sätze. Weitere Antworten zeugen von der Kühnheit oder der Kreativität einiger Schüler. Allerdings beweisen eine Mehrheit von klaffenden Wissenslücken unserer Kinder, die nach drei Jahren Pandemie zwischen Schulschließungen und Online-Unterricht wahrscheinlich noch nicht aufgefüllt wurden. 

    Erwähnenswert ist auch das Cover: da hat sich jemand mit der Gestaltung wirklich Gedanken gemacht. Der Titel von Band 2 als „b.)“ einzugeben ist ein toller Einfall.

    Mit diesem Buch verbringt man eine nette Zeit. Jedoch hat es bei mir am Ende keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Deswegen die durchschnittliche Bewertung.

  17. Cover des Buches Lehrerin einer neuen Zeit (ISBN: 9783492062404)
    Laura Baldini

    Lehrerin einer neuen Zeit

    (147)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Die Bücher von Laura Baldini gefallen mir alle gut. Das Buchcover ist auch wieder sehr gut und passend ausgewählt und der Schreibstil von Laura Baldini gefällt mir eh immer gut, sie schreibt flüssig, interessant und man  erfährt auch viel über die jeweilige Person bzw. Zeit.

    Hier geht es um Maria Montessori, ich fand es sehr spannend zu lesen, wie es in den Jahre um 1890 rum in  der Gesellschaft war, eine Frau  sollte bzw. durfte nur für Familie, Haus und Nachkommen da sein, berufstätig war verpönt. Drum finde ich es sehr bewundernswert  wie sich Maria Montessori da behaupten konnte, zwischen den Männern und schön war auch, dass sie von ihrer Mutter immer Unterstützung fand. Zu dieser Zeit hatte keine Frau studiert und war auch keine Ärztin, drum hatte sie auch mit Ablehnung zu tun, aber sie war so stark.

    Ein wirklich spannender und schöner Roman.

  18. Cover des Buches Lotus House - Lustvolles Erwachen (Die Lotus House-Serie 1) (ISBN: 9783548291109)
    Audrey Carlan

    Lotus House - Lustvolles Erwachen (Die Lotus House-Serie 1)

    (251)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    „Lustvolles Erwachen“ von Audrey Carlan hat mich von der ersten Seite an begeistert. Der Schreibstil ist leicht, fließend und gleichzeitig sehr emotional – genau die richtige Mischung aus Leidenschaft, Tiefe und Unterhaltung. Besonders gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen Genevieve und Trent, die den Figuren Glaubwürdigkeit und Nähe verleihen und das Lesen unglaublich lebendig machen.

    Trotz fehlender Yoga-Erfahrung war alles verständlich und hervorragend erklärt: Die Kombination aus spirituellen Elementen, körperlichem Ausdruck und emotionaler Heilung ist so bildlich beschrieben, dass sie Lust macht, selbst Yoga auszuprobieren.

    Carlan schafft es, prickelnde Erotik mit einer authentischen, warmherzigen Liebesgeschichte zu verweben – und gleichzeitig inspirierende Gedanken über Selbstvertrauen und körperliches Bewusstsein einzubringen. Ein leidenschaftlicher Wohlfühlroman, der die Sinne anspricht und Lust auf mehr aus der Lotus House-Reihe weckt – von mir klare 5 von 5 Sternen

  19. Cover des Buches Liebe und Lügen (ISBN: 9783551583840)
    Erin Beaty

    Liebe und Lügen

    (139)
    Aktuelle Rezension von: BuecherDiebin

    Alex kommt von einem Feldzug zurück und Sage kann es kaum erwarten endlich wieder etwas Zeit mit Ihm zu haben. Doch die Zweisamkeit hält nicht lange an, den Alexs wird gemeinsam mit anderen höheren Offizieren zu einer Sitzung mit dem König eingeladen. Selbst die Königin ist hier außen vor und bittet Sage für Sie einige Informationen herauszufinden. Da bietet es sich an, dass auch der jüngere Thronerbe Nikolas der Reise beitreten soll. Sage soll also nicht nur auf Ihn aufpassen und Ihn unterrichten.  Natürlich ist Alexs von der Idee dass Sage mitkommt nicht begeistert und versucht sie davon abzuhalten, doch wie wir Sage kennen kommt sie dennoch mit, sehr zu Alexs Leidwesen.  Die Mission ist es die Nosalen wieder ins Leben zu rufen um die Grenzen Demoras vor den krismarischen und casmirischen Angriffen zu schützen.  Während der Reise lernt Sage mehr über die casmirischen Angewohnheiten.

    Ich muss sagen wie auch der erste Band hat mir der zweite Band super gefallen, ich konnte es kaum erwarten wie es mit Sage und Alexs weiterging.  Die Liebe zwischen den beiden ist einfach einzigartig und ich konnte mich wunderbar zwischen den Zeilen verlieren.  Auch der Humor  hat mir wieder sehr gut gefallen und ich musste sehr oft herzhaft lachen. Doch auch die traurigen Stellen des Buches sollte man nicht vergessen. Viele wichtige Charaktere, welche ich in mein Herz geschlossen hatte, sind nun nicht mehr da und ich werde sie im nächsten Buch wirklich sehr vermissen.


  20. Cover des Buches Mit Blick aufs Meer (ISBN: 9783442747009)
    Elizabeth Strout

    Mit Blick aufs Meer

    (204)
    Aktuelle Rezension von: Kathi_Mo

    Ein stilles Meisterwerk! Elizabeth Strout erzählt mit feinfühliger Tiefe vom menschlichen Miteinander, voller leiser Emotionen und kluger Beobachtungen. „Mit Blick aufs Meer“ berührt ohne Pathos! ein Buch, das lange nachhallt und zum Innehalten einlädt.

    Die Figuren wirken so echt, dass man das Gefühl hat, ihnen im echten Leben begegnet zu sein. Ein wunderbares Buch für alle, die das Zwischenmenschliche lieben.



  21. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783328102915)
    Kanae Minato

    Geständnisse

    (284)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower
    „Außergewöhnliche Menschen haben das Recht, der althergebrachten Moral zuwiderzuhandeln, um etwas Neues in die Welt zu setzen.“  (Dostojewski, Schuld und Sühne)

    „Geständnisse“ ist ein Roman der japanischen Autorin Kanae Minato, welcher 2008 und unter dem Originaltitel „Kohaku“ erschien. Die deutsche Ausgabe orientiert sich an der englischsprachigen Fassung und erschien ebenfalls 2008 im C. Bertelsmann Verlag. Auf 272 Seiten begleitet man die Personen, die in den Mordfall der kleinen Manami verwickelt sind. Der Roman sprach mich sofort an, da ich den nüchternen Schreibstil innerhalb der japanischen Literatur sehr zu schätzen weiß. Außerdem hat mich die rechtliche Bewertung des Falles aus japanischer Sicht interessiert. 

    Yūko Moriguchi ist eine alleinerziehende Frau und gleichzeitig Lehrerin an einer japanischen Mittelschule. Eines Tages ertrinkt ihre Tochter Manami. Zunächst gehen alle von einem Unfall aus. Einige Wochen später kündigt Moriguchi jedoch ihren Job und macht ihrer Klasse ein folgenschweres Geständnis…

    Die Geschichte ist in sechs Kapitel unterteilt. Erzählt wird sie in Form von Monologen. So folgt man Moriguchi, der Klassenkameradin von Person A und B, der Mutter von Person B, dem B und dem A selbst. Die Monologe sind dabei immer wieder anders verpackt. So wird eine Rede gehalten, es findet ein Telefongespräch statt, es gibt Tagebucheinträge, Blogeinträge oder sogar einen Literaturbeitrag für einen Wettbewerb. Die unterschiedlichen Perspektiven der Ich-Erzähler führen dazu, dass die Handlung mehrmals wiederholt und mit Details gefüllt wird. Gleichzeitig folgt man keinem Charakter lang genug, um eine emotionale Verbindung zu ihm aufzubauen. 

    Moriguchi ist eine liebevolle Mutter und übt den Beruf der Lehrerin mit vollem Einsatz aus. Sie bemüht sich um einen respektvollen Umgang mit den Schülern, ohne die Distanz zu verlieren. Als ihre Tochter stirbt, ist sie zerrissen zwischen ihrem Wunsch nach Rache einerseits und ihrer Aufgabe als Lehrerin andererseits, den Schülern eine sinnvolle Lektion für ihr späteres Leben mitzugeben. Moriguchi hält die Jugendlichen, die ein Gewaltverbrechen begehen, für Narzissten, denen man die Schwere ihrer Verbrechen klarmachen muss, aber keine Bühne geben darf. Aus dem genannten Grund betitelt sie die, nach ihrer Ansicht, für den Tod Verantwortlichen nur mit Person A und Person B. 

    Person A entspricht ganz der Vorstellung eines Musterschülers. Er wächst in einem Elternhaus auf, in dem ihm die Liebe und Zuneigung fehlt, um die er später verzweifelt kämpft. Person A brüstet sich mit seiner Intelligenz und handelt empathielos und berechnend, um seine Ziele zu erreichen. Dabei verschließt er die Augen vor der Realität und kann auch keine Kritik annehmen. Person A manipuliert Person B. 

    Über lange Strecken des Romans ist Person B das typische Opfer. Er findet keinen Anschluss in der Schule, passt nicht in die japanische Leistungsgesellschaft und ist ein Muttersöhnchen. Was Person A an Liebe fehlt, hat Person B zu viel. Trotzdem entwickelt er eine tiefe innere Wut. Er ist fast unsichtbar in seiner Mittelmäßigkeit. Person A sieht seinen Wunsch nach Anerkennung und manipuliert dies für seine Zwecke. Doch er rechnet nicht damit, dass sich Person B mit einer folgenschweren Tat aus der Mittelmäßigkeit herauskatapultieren wird. 

    An dem Roman hat mir besonders die abwechslungsreiche Erzählperspektive gefallen. Sie erhält die Sachlichkeit und nimmt die Spannung aus der Geschichte. Daraus entsteht eine sehr neutrale Erzählweise. Innerhalb des Buches findet keine moralische Beeinflussung statt. Es werden lediglich Denkimpulse gegeben, während die Geschehnisse für sich sprechen. Die Handelnden sind weder gut noch schlecht. 

    Da man sich innerhalb von Japan bewegt, enthält der Roman viele Informationen über die japanische Kultur. Es wird über den Umgang mit Andersartigkeit gesprochen, insbesondere in Bezug auf Krankheiten wie Aids oder die Stellung der Frau im Berufsleben (oder noch schlimmer: einer alleinerziehenden Frau). Der Anpassungsdruck, welcher schon in den jüngsten Jahren beginnt, begleitet den Lesenden die ganze Zeit. Auch Schul- und Rechtssystem werden unter den kritischen Blick der unterschiedlichen Protagonisten genommen.

    Gefallen hat mir außerdem, wie hier das Prinzip des Schmetterlingseffekts zum Tragen kam. Es wird eine Handlung in Gang gesetzt, deren Folgen nicht abschätzbar sind. So steigert sich das Leid durch die Rache mehr und mehr und teilt sich zwischen vielen Leuten auf, die mit in den Abgrund gerissen werden. Dies wird besonders am Ende klar. Moriguchi reflektiert ihre selbst in Gang gesetzte Handlung und korrigiert sie dahingehend, dass sie keinen Schaden mehr anrichten kann. 

    Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass die Übersetzung an einigen Stellen etwas holprig wirkt. Diese beruht auf der englischen Fassung und nicht auf dem Original - wahrscheinlich ist einiges verloren gegangen. 

    Ich würde diesen Roman denjenigen Lesenden empfehlen, die sich bereits innerhalb der japanischen Literatur etwas auskennen und mit dem sachlichen Erzählstil gut klarkommen. Auch die gewählte Form der Monologe muss man mögen. Ansonsten ist der Roman für diejenigen besonders geeignet, die Geschichten mit unerwarteten Verläufen mögen. Ich gebe 4,5/5 Sterne und runde hier auf 5 Sterne auf. 

  22. Cover des Buches Sarah und die schwarze Burg: Wenn sich alles gegen dich wendet ... (ISBN: 9783738012224)
    Veronika Aretz

    Sarah und die schwarze Burg: Wenn sich alles gegen dich wendet ...

    (16)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Kaum hat Sarah ihr erstes Abenteuer hinter sich, wartet auch schon ein neues auf sie. Diesmal muss sie zusammen mit ihren Freunden verhindern, dass das Abenteuerland für immer verschwindet...

    Nicht nur dort gibt es Probleme. Auch die Probleme zu Hause und in der Schule spitzen sich zu. Schafft Sarah es die Probleme in den Griff zu bekommen oder muss sie sich geschlagen geben?! …

    Mit dem zweiten Abenteuer um Sarah hat es die Autorin geschafft, nahtlos an die erste Geschichte anzuschließen. Diesmal erwartet die Heldin nicht nur Böse in der realen Welt, sondern sie muss auch verhindern, dass die einzige Fluchtmöglichkeit aus der Realität bedroht wird. Nur mit Hilfe von Freunden und Lehrern schafft sie es sich diesen Grausamkeiten zu stellen und sieht das es manchmal besser ist sich zu wehren als nachzugeben...

    Jeder von uns kennt das, Kinder aber auch Erwachsene können grausam sein; nur um ihr eigenes Interesse, etc. durchzusetzen. Letztendlich aber sind sie es die dafür büßen...

    Also Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen; denn das Leben bietet noch mehr als das...

    Fazit: Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, die mehr zählt als Missgunst und Neid. Mehr davon.

  23. Cover des Buches Vielleicht - Die McDermotts (ISBN: 9783736828346)
  24. Cover des Buches Herzeleid (ISBN: B09G14RZL6)
    Ylvie Wolf

    Herzeleid

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Gelincik

    Das Buch 'Herzeleid' von Ylvie Wolf ist ein gut geschriebenes Buch, bei denen man die Protagonisten gut kennenlernen kann.

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sodass es von mir 4 von 5 Punkten gibt.

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