Bücher mit dem Tag "lehrreich"
94 Bücher
- Giulia Enders
Darm mit Charme
(867)Aktuelle Rezension von: DieHorrorautorinGiulia Enders gelingt es, ein Thema zugänglich zu machen, das zwar enorm wichtig ist, über das viele Menschen aber erstaunlich wenig wissen. Darm mit Charme ist informativ, locker geschrieben und immer wieder humorvoll, ohne dabei an Seriosität zu verlieren.
Gerade diese Mischung aus wissenschaftlicher Fundierung und verständlicher, persönlicher Sprache macht das Buch so angenehm zu lesen. Man lernt viel über den eigenen Körper, ohne sich belehrt zu fühlen, und merkt schnell, wie relevant das Thema tatsächlich ist.
Ein sehr gelungenes Sachbuch, das komplexe Inhalte verständlich vermittelt und dabei zeigt, dass Aufklärung auch unterhaltsam sein darf.
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.005)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Meinung: Ein wirklich wunderschönes Buch welches mitten ins Herz geht- Lillys Geschichte ist so chaotisch wie im wahren Leben. Und ist leider in vielen Haushalten Alltag. Eine Geschichte die nicht nur schwarz und weiß aufzeigt, sondern gerade die verzwickten grauen, die uns das Leben schwer machen. *Achtung! Die Rezension enthält Spoiler. Triggerwarnung: In diesem Buch werden schwierige Thematiken wie häusliche Gewalt angesprochen. Wenn ihr damit Probleme habt, solltet ihr das Buch nicht lesen. *
Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön und hat mir auf Anhieb gefallen. ♡ Der Hintergrund ist in einem zarten hellblau gehalten worden. Für mich die perfekte Farbe- das Buch hatte viele schöne Facetten und war so klar und feinfühlig. Eyecatcher des Buches ist eine wunderschöne rosa Orchidee die rechts aus der Ecke ragt- jedoch sind die Blüten dort, wo sie am schönsten erblühen sollten, gesplittert. Die Orchidee steht für Liebe und Stärke- keine Blume hätte den Inhalt des Buches so perfekt zusammenfassen können. Und auch die Schattenseiten so wunderschön visuell zeigen.
Schreibstil: Der Schreibstil von Colleen Hoover hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen. :) Schon bei "Weil ich Layken Liebe" war ich von ihrer Feinfühligkeit begeistert. Und auch bei diesem Werk hat sie mich nicht enttäuscht. Gerade das Nachwort der Autorin hat mich unendlich doll und mitten ins Herz getroffen- denn die Autorin verarbeitet damit einen sehr persönlichen Teil ihres Lebens und lässt uns daran teilhaben! Ihren Schreibstil würde ich tatsächlich als sehr leicht zu lesen, unglaublich feinfühlig und authentisch beschreiben wollen. Ich habe das Buch wirklich genossen und freue mich darauf, weitere Werke aus ihrer Feder zu lesen! ♡
Idee: Die Idee hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen- gerade die Zeitsprünge in die Vergangenheit von Atlas und Lilly, aber auch ihrer Mutter und ihrem Vater, anhand von Tagebucheinträgen war wirklich toll. Von den wunderschönen Jugenderinnerungen mit Atlas, bis zu den schlimmen mit ihrem Vater und ihrer Mutter. Häusliche Gewalt ist hier definitiv ein zentrales Thema. Wenn auch wahrlich kein Leichtes. Denn alles, hat auch seine guten Seiten.. Ich finde es überaus wichtig, dass diese tabu Themen offen angesprochen werden und sage "chapeau an Colleen Hoover für diesen Mut!". Hauptgeschichte stellt aber das Chaotische Leben von Lilly und ihre absolut bezaubernde Liebesgeschichte zu Ryle dar. Ich habe diese Story wirklich genossen und habe ihre "nackten Wahrheiten" geliebt. Wie gerne hätte ich ihnen aus tiefstem Herzen ein happy End gewünscht, aber: Ihre Enscheidung war für alle das Richtige. Besonders schön fande ich die letzten Kapitel des Buches. Das Leben ist manchmal unerwartet schwer, aber gleichzeitig schön zugleich. Lilly konnte den Kreislauf aus Gewalt für sich und ihre Tochter durchbrechen. Auch wenn es ihr ein kleines bisschen das Herz gebrochen hat..Währenddessen lässt sie das Ungewisse in ihr Leben: Atlas. Ein für mich sehr akzeptables Ende mit ein bisschen Schmalz als Topping. :) Man merkt schon, dass ich ein bisschen im Team Ryle war. (entschuldigt Mädels!)
Charaktere: Die Charaktere sind wirklich unheimlich gut ausgearbeitet worden und ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich nicht mit jeden einzelnen von ihnen mitgefiebert hätte. ♡ Zu allererst: Wer wünscht sich nicht eine Freundin wie Alyssa? Ich habe selten so einen herzensguten Charakter genießen dürfen. Ihre Wärme und Herzlichkeit war einfach Balsam. :) Ganz große Alyssa Liebe. Wenn man sich ihr Gegenstück Marshall anschaut, erkennt man, dass auch er das Herz am rechten Fleck hat. Zwei sehr sympathische Menschen, die ich unbedingt erwähnen möchte! Das klassische Bonbon ist der Hauptcharakter: Lilly! Lilly ist alles andere als perfekt, ist manchmal ein wenig chaotisch, doch absolut authentisch mit ihren kleinen Macken und Fehlern. Dennoch habe ich sie wirklich und wahrhaftig gerade zum Ende hin wirklich bewundert. Und sollten wahre Superhelden nicht genau das verkörpern? Wer den klassischen Graucharakter darstellt ist für mich, ganz klar Ryle. Obwohl er immer unheimlich verliebt wirkt und so sanft zu Lilly ist, hat er doch seine düsteten Seiten.. und die haben es wirklich in sich.. Atlas, Lillys erste große Liebe hingegen, war immer gut zu ihr. Und ist selbst in ihren düsteren Zeiten für sie da, wie sie für ihn früher..
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sterne. Bei diesem Buch habe ich tatsächlich zuerst den Film gesehen, finde im Fazit aber tatsächlich beides gut. :) Natürlich werden die Emotionen im Buch sehr viel besser wiedergespiegelt. ♡ Ich habe Lilly als Charakter wirklich lieben gelernt und bin schon etwas wehmütig, jetzt wo ich das Buch zugeschlagen habe. Colleen Hoover hat hier eine wundervolle Geschichte gezaubert! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(877)Aktuelle Rezension von: Martin_HildebrandtDa hat Karsten Dusse ein super Konzept entwickelt. Wir begleiten Björn durch seine Beziehungsprobleme, auch die mafiösen, bleihaltigen, und wie er ihnen mithilfe der Lektionen aus einem Achtsamkeitskurs begegnet. Banale Alltagsprobleme und Gebaren der kriminellen Mitspieler und Protagonist Björns eigene Gedanken bekommen durch den Wortwitz einen schwarzhumorigen Anstrich, der ACHTSAM MORDEN zu einem sportlichen Vergnügen macht – denn es trainiert die Lachmuskeln.
Ich habe die 1. Staffel noch nicht gesehen, aber dachte, wenn das sogar verfilmt wurde, muss es ja tendenziell gut sein. Und nach dem 1. Teil, der mit einer Pointe endet, habe ich mir gleich den zweiten genommen …
- Lori Nelson Spielman
Nur einen Horizont entfernt
(837)Aktuelle Rezension von: mivy-readsWas, wenn ein einziger Brief dein ganzes Leben verändert? ✉️
Was, wenn eine Erinnerung aus der Vergangenheit dir plötzlich zeigt, wie sehr du dich selbst unterwegs verloren hast?
Ein Buch, das schon ein paar Jahre alt ist – und dennoch mitten ins Herz trifft.
(#subedition #letssublimate)
„Nur einen Horizont entfernt“ von Lori Nelson Spielman ist wie ein warmer Sommerregen auf der Seele. Sanft, tröstend, berührend – und doch mit einer Kraft, die etwas in Bewegung setzt. Es ist eines dieser Bücher, die man liest und dabei unweigerlich über das eigene Leben nachdenkt: über verpasste Träume, über Entscheidungen, über all das, was man irgendwann einmal wollte.
In der Geschichte begleiten wir Elisabeth, genannt „Liz“, eine erfolgreiche Lehrerin, die ihr Leben fest im Griff zu haben scheint. Doch nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter gerät alles ins Wanken. Statt eines gewöhnlichen Testaments hinterlässt ihre Mutter ihr eine Liste mit Lebenszielen, die Liz als Teenager geschrieben hat – Träume, Wünsche, Sehnsüchte aus einer Zeit, in der noch alles möglich schien.
Und nun soll Liz jedes einzelne dieser Ziele erfüllen, um ihr Erbe anzutreten.
Was zunächst fast ein wenig kindisch und absurd wirkt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Reise zu sich selbst. Zu alten Träumen, die längst vergessen wurden. Zu Ängsten, die man lieber verdrängt. Und zu neuen Wegen, die man sich nie zu gehen getraut hätte.
Mit jedem Punkt auf der Liste wächst Liz über sich hinaus. Sie lernt loszulassen, neu zu vertrauen, mutiger zu sein – und ihr Herz wieder zu öffnen. Dabei begegnet sie Menschen, die sie verändern, und erkennt, dass das Leben oft ganz andere Pläne für uns bereithält, als wir es erwarten.
Lori Nelson Spielmans Schreibstil ist dabei einfach wunderschön: voller Gefühl, Wärme und Hoffnung. Jede Seite liest sich wie eine Umarmung, wie ein leiser Zuspruch, nicht aufzugeben und an das eigene Glück zu glauben. Man lacht, man weint, man hofft – und am Ende schließt man das Buch mit einem warmen Gefühl im Herzen.
Ein Roman über Verluste und Trauer, über zweite Chancen, über Mut und Selbstvertrauen. Und darüber, dass es nie zu spät ist, sich selbst wiederzufinden.
Ein Buch, das daran erinnert, dass Träume nicht verschwinden – sie warten nur darauf, endlich gelebt zu werden. 💛📖 - Stefan Zweig
Sternstunden der Menschheit
(211)Aktuelle Rezension von: Timo_JancaManch ausgewähltes Ereignis mag bekannt sein, jedoch versteht es Stefan Zweig die Geschichten emotional und mit tiefer Anteilnahme zu begleiten. Ihn interessieren die persönlichen Beweggründe und was die Betroffenen in der Stunde des Schicksals empfunden haben. Detailverliebte Beschreibungen und dramatische Sprache lassen u.a. die Entdeckung zweier Ozeane oder eine Episode aus Goethes Leben vor dem geistigen Auge lebendig entstehen.
- Karin Kuschik
50 Sätze, die das Leben leichter machen
(66)Aktuelle Rezension von: Manuela_StenglVor zwei Jahren wurde mir ein Buch empfohlen, das mir bis heute regelmäßig gute Dienste leistet.
Ich habe davon in einem Magazin gelesen. Und schon ein Satz aus dem Klappentext hat gereicht, damit ich wusste: Das will ich haben! Dort stand: „Kleine Sätze mit großer Wirkung, die uns aus dem Stand beruhigen, ordentlich für Verblüffung sorgen und das Leben leichter machen.“
Genau das war es, was mir damals gefehlt hat.
Ich kannte viele Situationen, in denen mir erst im Nachhinein eine gute, klare, schlagfertige Antwort eingefallen ist. Stunden später. Oder am nächsten Tag. In dem Moment selbst war ich oft zu langsam – oder zu nett. Mir fehlte schlicht ein Repertoire für typische Alltagssituationen.
Dieses Buch hat das geändert.
Einige der Sätze benutze ich heute ganz selbstverständlich – im inneren Dialog genauso wie im beruflichen und privaten Kontext. Zum Beispiel diesen hier: „Das verzeihe ich mir am besten gleich mal selbst.“ Ein Satz, der sofort Druck rausnimmt.
Oder auch: „Gute Besserung!“ – ein Satz, der je nach Kontext erstaunlich klar markieren kann, dass gerade etwas nicht in Ordnung ist oder jemand völlig unpassend reagiert hat.
Und dann gibt es noch „Wie gesagt.“ Kurz, nüchtern, verbindlich. Und oft genau das, was es braucht, damit ich das Gesagte nicht wiederholen muss.
Was sich dadurch verändert hat? Zum einen mein Gefühl danach. Ich gehe anders aus Gesprächen heraus. Klarer. Ruhiger. Und zum anderen die Reaktion meines Gegenübers. Denn diese Sätze sind weder laut noch verletzend – aber sie sind eindeutig.
Für mich ist dieses Buch genau das, was der Untertitel verspricht: ein Kompass für mehr innere Souveränität.
Die Sätze helfen mir, mich wertschätzend abzugrenzen, für meine Bedürfnisse einzustehen, klare Grenzen zu setzen und Verbindlichkeit bei anderen zu erzeugen. Ohne Drama. Ohne lange Erklärungen.
Ich halte dieses Buch für besonders wertvoll für Menschen, die zu nett sind. Die zu viel runterschlucken. Und die glauben, andere könnten mit Ehrlichkeit nicht umgehen.
Meine Erfahrung ist eine andere: Souverän reagieren kann jeder – mit dem richtigen Repertoire an Sätzen.
- Daniel Defoe
Robinson Crusoe
(603)Aktuelle Rezension von: reading_josephineNach einem Schiffsunglück strandet der Seefahrer Robinson Crusoe zusammen mit seinem zerstörten Schiff auf einer einsamen Insel. Das Überleben in der Wildnis erfordert viel Einfallsreichtum, Geduld und harte Arbeit, doch es gelingt ihm über Monate und Jahre, sein ganz eigenes Reich zu schaffen. Er zähmt Tiere, baut Unterkünfte und wird ein echter Überlebenskünstler. Bis er eines Tages unerwartet Gesellschaft bekommt.
Hier haben wir es wahrscheinlich mit einem der bekanntesten Abenteuerromane aller Zeiten zu tun. Doch ganz unkritisch ist diese Geschichte aus heutiger Perspektive nicht zu sehen.
Defoe beschreibt vor allem zu Beginn sehr detailliert, wie genau Robinson sein Leben auf der Insel gestaltet und wie er es schafft, zum Meister der Eigenversorgung zu werden. Mir war es teilweise etwas zu detailliert und langatmig beschrieben, am Ende gehört dieser Stil aber wohl zur Geschichte dazu. Am Ende gibt es doch die ein oder andere spannende Stelle in seinem Überlebenskampf auf der Insel.
Aber: Robinson Crusoe ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch ein Produkt seiner Zeit – und das merkt man. Crusoe betrachtet die Insel sofort als seinen Besitz und richtet sich entsprechend ein. Diese Denkweise spiegelt die Ideologien des 18. Jahrhunderts wider, als europäische Länder wie selbstverständlich fremde Gebiete eroberten und ausbeuteten. Seine Beziehung zu "Freitag" zeigt das besonders deutlich: Crusoe behandelt ihn wie einen Untergebenen, bringt ihm seine Sprache und Kultur bei und sieht sich dabei als zivilisierende Instanz. Kolonialismus lässt grüßen.
Für uns heute sollte der Roman neben seiner literarischen Komponente auch einen Denkanstoß geben und uns erinnern, wie stark der Einfluss von Kultur und Zeitgeist auf Geschichten sein kann. Und daran, dass es wichtig ist, diese im Kontext ihrer Zeit zu betrachten und den Inhalt entsprechend einzuordnen. - Frank Schätzing
Der Schwarm
(255)Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann"Der Schwarm“ ist definitiv mal etwas anderes. Sci-Fi aber neu und ungewohnt, mit einer guten Portion Wissenschaft, die aber keinesfalls trocken rüberkommt, sondern spannend und das alles sogar aus Deutschland (kein importierter US-Roman, wie dies ja sonst oft bei Bestsellern der Fall ist). Das Buch liest sich flott, 200 Seiten weniger hätten ihm aber auch nicht geschadet.
Richtig spannend wird es meiner Meinung nach erst gegen Ende – vorausgesetzt, man hat die letzten 15 Jahre unter einem Stein gelebt und noch nicht mitbekommen, worum es im Roman geht. Falls Sie tatsächlich noch nichts darüber wissen – lesen Sie das Buch. Der Genuss dürfte doppelt so groß sein.
Was mich etwas genervt hat, waren die Passagen, in denen Schätzing anfängt, seine teils krude Weltsicht auszupacken. Da wird der Mensch zum Tier gemacht und als böses Wesen dargestellt, das den Planeten runterrockt und ständig geht es irgendwie um Gott und darum, dass der Mensch ja wohl doch nicht die Krone der Schöpfung sei?
Zur Evolutionstheorie kann man stehen, wie man will und manche von Schätzings Gedanken sind auch folgerichtig. Aber das ganze Gejammer wiederholt sich dreimal extensiv in diesem Buch und das ist einfach zweimal zu viel. Doch diese Passagen gehen vorüber...
Ich glaube übrigens, dass Schätzing sich in der Figur des Sigur Johanson selbst ins Buch gesetzt hat – graumelierter Herr, exzentrischer Lebemann, intellektueller Weintrinker, heimlicher Held neben der offiziellen Hauptfigur Leon Anawak und natürlich mit einer Ausstrahlung gesegnet, der das weibliche Geschlecht nichts entgegenzusetzen hat. Bisschen peinlich, aber okay. Der Autor ist ja Herr seiner eigenen Welt.
Fazit: Solides Werk mit stellenweise nerdigem B-Movie-Touch. Wäre es damals nach dem Tsunami nicht so gehypt worden, hätte es wohl nicht diese krasse Berühmtheit erreicht. - Alex Capus
Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
(193)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannWas verbindet die drei Personen dieses glänzend verfassten Romans, in dem dennoch das Faktische anspruchsvoll die Geschichten bereichern? Drei (historische) Personen, wie sie unterschiedlicher auf den ersten Blick nicht sein könnten. Da wäre zunächst der Kunstmaler (und Fälscher) Emile Gilliéron, ein Schweizer Maler und Restaurator, der dem deutschen Archäologen Heinrich Schliemann bei der Rekonstruktion seiner Funde zur Seite steht. Gefolgt von der verkannten Sängerin Laura d’Oriano, die schließlich wegen ihrer Spionagetätigkeit zum Tode verurteilt wird. Und schließlich Physiker Felix Bloch, der am Bau der Atombombe in Los Alamos beteiligt war.
Das Bindeglied zwischen diesen drei Personen, ist ihr jugendlicher Enthusiasmus, der ihnen zunächst die Welt zu Füßen legt. Sie alle streben ihren Leidenschaften nach (heute würde man wohl von Potentialentfaltung sprechen …), entwickeln darin Größe und – scheitern doch schließlich an ihren ursprünglichen Zielen. Mal mehr mal weniger drastisch. Die Fäden dieser drei Lebensgeschichten werden geschickt verwoben, ohne sie in eine direkte zeitliche Parallelität einzubinden. Daraus entstehen Rückblicke, die uns die Personen sehr nahebringen und es sogar erlauben, in die jeweiligen Rollen zu schlüpfen. Man ist sozusagen hautnah dabei.
Bewundernswert sind auch die (teil metaphorischen) Darstellungen der historischen Hintergründe, beispielsweise zum Ersten Weltkrieg: „Nach tausendfünfhundert Tagen war die Maschine [Kriegsmaschine] kurz vor Felix Blochs dreizehntem Geburtstag mangels Treibstoff ins Stottern geraten und widerwillig zum Stillstand gekommen. Seither hat sich einigermaßen ruhig verhalten, das ist wahr, aber jetzt brummt sie schon wieder; bald wird sie wieder ruckeln und rattern, und über kurz oder lang werden ihre Schwungräder wieder zu drehen anfangen und ihre Schredderzähne sich aufs Neue durch die Landschaften und das Fleisch und die Seelen der Menschen fressen. Mag sein, dass die Maschine nicht aufzuhalten ist, sagt sich der junge Mann, aber mich wird sie nicht kriegen.“
Wieso es dann doch anders kommt, und wie Leidenschaft und Neugier für eine Sache dennoch nicht totzukriegen sind, erfährt hier eine kraftvolle Bestätigung. Immerhin erhält Felix Bloch „für seine Entdeckung der Kerninduktion“ 1952 den Nobelpreis für Physik – und diese Entdeckung „führt auf dem direkten Weg zur Magnetresonanztomographie, welche die medizinische Diagnostik in den letzten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts revolutionierte.“
(14.9.2024)
- Laline Paull
Die Bienen
(107)Aktuelle Rezension von: Henk_SimonEigentlich wollte ich das Buch zur Seite legen - mehrmals, ABER irgendwie hat Frau Paull es dennoch geschafft, dass ich weiterlese. Lag vermutlich daran, dass ich mich so sehr für Bienen interessiere und auf einer guten Geschichte mit und über sie war und deshalb das Buch geschenkt bekommen habe. Ich habe es jedoch mehr oder weniger bereut, denn mich konnte die Story nicht überzeugen - ich fand sie an vielen Stellen zu langatmig oder zu seltsam und muss dem "Gerechtigkeits-Thema" hier widersprechen.
- Jessica Brody
Eine Woche voller Montage
(103)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaWer hat sich nicht schon mal gewünscht, die Zeit für einem Moment zurückzudrehen, um einen blöd gelaufenen Tag neu zu starten oder eine peinliche Situation zu umgehen? Genauso geht es Ellie: ihr Tag läuft mehr als nur schlecht und so wünscht sie sich bevor sie einschläft, den Tag nochmal von vorne beginnen zu dürfen, um das Ende zu ändern. Natürlich glaubt sie nicht, dass sich ihr Wunsch erfüllt, aber am nächsten Morgen ist immer noch Montag und keiner kann sich an gestern erinnern.
Ein wirklich tolles Buch, welches einen nachdenken lässt, ob es wirklich immer so gut ist, alles perfekt machen zu wollen. Denn vielleicht ist die Art, wie etwas läuft genau die Richtige und man hat es bisher einfach noch nicht gemerkt.
Ab einem gewissen Punkt hat man zwar eine Ahnung, wie das Buch endet, aber das schadet der Geschichte auf keinen Fall.
- Charles Dickens
Eine Weihnachtsgeschichte. Schmuckausgabe mit Goldprägung
(521)Aktuelle Rezension von: Jacky_liestEine Weihnachtsgeschichte erzählt den weltbekannten Klassiker rund um Ebenezer Scrooge in einer neu übersetzten, kindgerechten und zugleich zeitlosen Form, die Herz und Seele berührt. Die Geschichte des alten Geizhalses, der Weihnachten verachtet und nur Geld und Leistung kennt, entfaltet sich erneut als emotionale Reise voller Erkenntnisse, Hoffnung und Menschlichkeit.
Am Heiligen Abend wird Scrooge von den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht besucht. Sie zeigen ihm, was war, was ist und was sein könnte und führen ihm schmerzhaft, aber notwendig vor Augen, wie einsam, kalt und leer sein Leben geworden ist. Schritt für Schritt erkennt Scrooge den wahren Wert von Mitgefühl, Freundlichkeit und Gemeinschaft und begreift, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern.
So bekannt diese Geschichte auch ist, sie hat nichts von ihrer Kraft verloren. Der Text liest sich flüssig, leicht und überraschend humorvoll.
Herzerwärmend, berührend, humorvoll und zeitlos. Eine Weihnachtsgeschichte ist nicht nur ein Klassiker, sondern eine der schönsten und wichtigsten Weihnachtserzählungen überhaupt. In dieser Ausgabe entfaltet sie ihre volle Magie und erinnert uns daran, worauf es im Leben wirklich ankommt, besonders zur Weihnachtszeit.
- Tom Rob Smith
Agent 6
(166)Aktuelle Rezension von: yana271965 soll es in New York ein gemeinsames Konzert von sowjetischer und amerikanischer Schüler als Zeichen der Annäherung beider Nationen stattfinden. Raisa, die Ehefrau vom Geheimdienstagenten Leo Demidow organisiert dieses Konzert und fährt mit ihren zwei Töchtern auch hin. Bei diesem Konzert soll Jesse Austin, ein schwarzer Sänger und ein bekennender Kommunist, auch dort auftreten.
Es kommt zu einer Tragödie, wo der Agent 6 eine wichtige Schlüsselrolle spielt.
Leo Demidov hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Agent 6 ausfindig zu machen und die Umstände der Tragödie zu klären.
"Agent 6" ist das zweite Buch der Leo Demidov Reihe von Tom Rob Smith und beleuchtet eigentlich wie es der Familie Demidov nach "Kind 44" ergangen ist.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, vor allem als Leo sich von Trauer überwältigt nach Afghanistan versetzen lässt und sich einfach gehen lässt. Es war interessant, wie die Sowjets sich in Afghanistan aufgeführt haben und warum sie überhaupt Afghanistan besetzt haben, aber es hat den Handlungsstrang über Agent 6 nicht weitergeführt.
Auch als Leo Agent 6 endlich gefunden hat, verpuffte dieser Höhepunkt und ich habe mich innerlich gefragt: das wars jetzt??
Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat. Vom Erzähltempo kann es nicht mit "Kind 44 " mithalten.
- Torben Kuhlmann
Edison
(46)Aktuelle Rezension von: TintenweltenDer Mäuserich Pete versucht mit der Hilfe seines Mäuseprofessors einen verschollenen Schatz zu bergen, der sich auf dem Meeresgrund befinden soll. Dabei tauchen sie nicht nur tief hinab, sondern machen auch eine erhellende Entdeckung.
Die pelzigen Protagonisten bringen einem auf absolut niedliche Art und Weise Themen der Wissenschaft näher. Wer hätte gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen können und solchen Anteil an der Geschichte der Menschheit hatten? Es ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Abenteuergeschichte und wundervollem Bilderbuch. Für kleine und große Entdecker geeignet!
🥰
Jede einzelne Seite wurde von ihm wunderschön und atmosphärisch illustriert und stellt damit ein wahres Kunstwerk dar, welches sich perfekt in die Geschichten einfügt. Und die Mäuse 🐭! Cuteness-Faktor pur 💖🥹
- Nadja Spiegelman
Was nie geschehen ist
(50)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMütter und Töchter: Auf den ersten Blick so gleich und beim näheren Betrachten dann doch, wie Orangen und Mandarinen, mit feinen, aber entscheidenden Unterschieden. 🍊🍊 Mit ihrem ersten Roman "Was nie geschehen ist" geht Nadja Spiegelman (Tochter von Art Spiegelman 🐁) auf Identitätssuche und taucht tief in ihre Familiengeschichte ein. 👧👩👵 Durch das Befragen ihrer aus Frankreich stammenden Mutter und ihrer dort gebliebenen Großmutter treten einige Geheimnisse und Widersprüche zu Tage und Nadja hinterfragt, was denn nun wirklich geschehen ist. 💭 "Jetzt, also jetzt, da ich ihre Vergangenheit kannte, sah ich beides. Ich sah, was meine Mutter alles getan hatte, um sich von ihrer eigenen Mutter zu unterscheiden. Und ich sah auch, wie die so lang verschwiegene Vergangenheit uns lenkte. Sie glich einer unsichtbaren Strömung im Ozean, sie definierte unseren Abstand, unsere Nähe zueinander, und sie verlief in einer solchen Tiefe, wir merkten kaum, dass nicht wir selbst den Kurs bestimmten." 💭 "Meine Mutter war nicht perfekt. Meine Mutter war heftig. Dinge geschahen nicht, weil sie möglich waren, sie geschahen, weil sie entschieden hatte, dass sie geschehen würden."
- Martin Rauh-Köpsel
Sie müssen da nicht allein durch!
(23)Aktuelle Rezension von: Claudia_de_MoraDer Psychotherapeut Martin Rauh-Köpsel hat zusammen mit der Autorin Manuela Runge tiefberührende, tragische, verblüffende sowie äusserst skurrile Geschichte aus 25 Jahren Psycho-Praxis geschrieben. Im Buch «Sie müssen da nicht alleine durch» gewährt er dem Leser Einblicke in seine Arbeit. Dabei wendet er ganz unterschiedliche, auch unkonventionelle Methoden an den Problemen seiner Patienten an.
Beim Lesen des Buches fällt der Leserschaft auf, dass der Psychotherapeut auch an kreativen Lösungsansätzen interessiert ist und wendet manchmal auch etwas unkonventionellere Methoden bei seinen Patienten an. Bei den Erzählungen ist Martin Rauh-Köpsel auch ungewohnt ehrlich, denn es können ihn auch einmal Patienten aus der Fassung bringen. Trotzdem probiert er immer, Ruhe zu bewahren und verblüfft so manchen Patienten mit seinen originellen Lösungsvorschlägen.
«Sie müssen da nicht alleine durch» ist äusserst komisch und unterhaltsam zugleich. Bei manchen Passagen wird der Leser sich beim Schmunzeln beobachten können. Bestimmt findet der Leser sich in einigen Fällen wieder und kann aus der Geschichte etwas für sich mitnehmen.
- Fred Vargas
Der Zorn der Einsiedlerin
(105)Aktuelle Rezension von: EvaschoenherrDie Autorin schafft es, den Leser bis zum Ende in Spannung zu versetzen. Handwerklich grandios verstrickt sie lebendige Protagonisten in ihr Spinnennetz. Eine klare Lese Empfehlung für alle, die Krimis und Thriller lieben. Skurril, liebenswert und erschütternd zugleich. Hier wundert es nicht, dass Fred Vargas das Prädikat Bestseller erhalten hat.
- Ranga Yogeshwar
Sonst noch Fragen?
(63)Aktuelle Rezension von: dominonaHier bekomme ich Antworten auf Fragen, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie hatte und das ist nicht negativ gemeint. Die Erklärungen sind kurz gehalten und sympathisch eingebunden, also populärwissenschaftlich gehalten, aber dagegen ist ja per se nichts einzuwenden. Plötzlich fühlt man sich wieder wie ein Kind und fragt: wieso, weshalb, warum. Mir hat's Spaß gemacht. - Julia Holbe
Unsere glücklichen Tage
(94)Aktuelle Rezension von: Trishen77„Als ich auf meinem kleinen Hotelbalkon in Luxemburg saß und auf die Stadt blickte, konnte ich nicht anders, als mich ganz den Erinnerungen hinzugeben. Diese Erinnerungen waren Dämonen, aber ich hatte sie vermisst. Wie eine Droge.“
Vier Freundinnen und der Sommer ihres Lebens + große Liebe + großes Zerwürfnis – das klingt nach einem altbewährten Rezept. Bewährt nicht nur wegen dem relativ klaren Plotverlauf, sondern auch weil der/die Autor*in, wenn sie rückblickend erzählt (wie auch Julia Holbe es tut), gleichsam über die Jugend und übers Alter schreiben kann, also beide Gefühlswelten abdeckt.
Zu Anfang ist das Buch auch genau die eindringliche und bewegende Erfahrung, die es durch diesen Mix zu sein verspricht: nach fast drei Jahrzehnten trifft Elsa Marie wieder. Sie bildeten einst gemeinsam mit ihrer Freundin Fanny eine 3er-Clique, die in ihren Studienjahren immer die Ferien in einem Haus von Elsas Eltern an der französischen Atlantikküste verbrachte. Dort wartete jeden Sommer das vierte, ortsansässige Mitglied ihrer Gruppe auf sie: die quirlige Lenica, zu der besonders Elsa ein tiefe Zuneigung hegte. Sie verbrachten die Tage mit trinken, reden, lesen, schwimmen und essen, in tiefer Eintracht.
Dann, im letzten gemeinsamen Sommer, trat auf einmal Sean in diesen erlesenen Kreis: Sean, der etwas ungeheuer Anziehendes hatte, etwas Raubtierhaftes und gleichsam Liebevolles, etwas Umwerfendes und der aber auch Geborgenheit geben konnte, Leichtigkeit, Freiheit. Mitgebracht hatte ihn Lenica, die ihn bereits lange zu kennen schien – aber zusammen kommt er dann mit der Erzählerin Elsa, die sich mit aller Leidenschaft in diese Beziehung stürzt, obgleich sie den Abgrund darin von Anfang an ahnt.
Danach sahen sich die Freundinnen über Jahrzehnte nicht; Lenica starb in der Zwischenzweit. Und jetzt, nach Ehen, Kindern und Scheidungen, erscheint den drei Freundinnen (Marie und Elsa spüren auch sehr schnell Fanny auf) dieses einstige Glück nicht nur magisch, sondern sie legen es auch auf ein letztes Revival an und fahren noch einmal in das Haus, um ein langes Wochenende dort zu verbringen. Und es kommt, wie es kommen muss: Sean taucht wieder auf …
Am Anfang ist Holbes Buch unwiderstehlich und sie versteht es, die Gegenwarts- und die Vergangenheitsebene gut miteinander zu verschränken und doch separat voranzutreiben. Es wird Spannung aufgebaut und viel Vorfreude stellt sich ein, gleichsam zeichnet Holbe ein gutes Bild von Erinnerungswelten und ihrer Anziehung, ihrer trügerischen und doch tiefen Schönheit.
Bis sie dann anfängt, es in einigen Formulierungen zu übertreiben. Als würde sie der Kraft und Dynamik ihres eigenen Sujets (das sich ja, wie gesagt, schon bewährt hat) nicht vertrauen, beteuert sie etwa ab dem zweiten Drittel in jeder Szene die Intensität und Bedeutung der Gefühle ihrer Protagonistin – manches davon mag als authentischer Überschwang durchgehen, aber vieles wird zur enervierenden Overdosis.
Ja, kann man jetzt einwenden, die Protagonistin wird halt von ihren Gefühlen überwältigt, sie schwelgt darin, das gehört zu ihrem Charakter. Das mag stimmen, ist sogar logisch, ergibt aber leider streckenweise einen furchtbaren Stil und macht die Spannung in vielen Szenen zunichte; und auch die zentralen Gefühle erscheinen zu durchsichtig, zu wenig ambivalent.
Ich möchte hier gar nicht mit irgendwelchen creative-writing-Regeln à la „Show, don’t tell“ kommen und Holbes Stil generell aburteilen. Ich verstehe, warum er zeitweise übersteigert sein muss – eben weil die Protagonistin so empfindet, aber noch mal: Logik ersetzt mir nicht das Lesevergnügen und das schwindet leider spätestens ab der Hälfte rapide, zumindest in den Szenen, in denen – statt dass vorausgesetzt wird, dass ich die emotionalen Verfassungen der Beteiligten grundsätzlich verstanden und im Blick habe – immer und immer wieder dieselben Gefühlswelten abgegrast werden.
Und das ist wirklich sehr, sehr schade, denn zu Anfang hatte ich den Eindruck, ein wirklich überdurchschnittlich gutes, sehr in seinem Thema aufgehendes Buch in Händen zu haben, das ich nach dem ersten Drittel wohl auch hymnisch besprochen hätte, als Ode an die Landschaften unserer Erinnerungen, als Psychogramm des Alters, als Elegie über das Gefühl der verpassten Dinge, etc.
Und gerade auf diesen ersten Seiten ist das Buch auch in Bezug auf das eigene Erzählen viel klüger als später, wie Formulierungen wie diese hier beweisen:
„Wahrscheinlich war alles irgendwie gebrochener, ambivalenter, wahrscheinlich trauriger. Aber ist nicht das Wichtigste, wie wir uns erinnern? Nein. Das Wichtigste ist, wie wir es erinnern wollen.“
- Numi Teusch
Der Himmel ist eine Scheibe: Ein Bronzezeitabenteuer
(22)Aktuelle Rezension von: Angelina_HoffmannDas Buch handelt von zwei Kindern in unterschiedlichen Zeiten. Romy lebt im Hier und Jetzt und führt kein so tolles Leben, sie wird von Mitschüler gemobbt und im Wald verfolgt. Sie rettet sich, indem sie durch eine Öffnung krabbelt und dann plötzlich in einer anderen Zeit (Bronzezeit) auftaucht.Sie bekommt Hilfe von einen Jungen und muss sich gegen hinterhältige Schamanen und einen Fürsten verteidigen. Dabei erlebt sie, wie die Himmelsscheibe entsteht.SSchafft sie es zurück nach Hause?
Ich fand es spannend und habe es in einen Rutsch durchgelesen.
- Anke Weber
Nayra und Jo
(40)Aktuelle Rezension von: tamifluOh mein Gott, was war das grandios. Obwohl mich die Instalove auf Seite 2(!) erst etwas verwundert hat, hat mich die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen. Alles wirkte so authentisch, die Festival Atmosphäre, die Charaktere. Ich wollte die ganze Zeit wissen wie es weitergeht und unbedingt weiter mit Nayra und Jo die Festivals erleben. Selbst wenn ich keine Zeit hatte zu lesen, drehten sich meine Gedanken unablässig um diese Geschichte. Gute Laune, Sommerfeeling und neue Musikinspiration als Bonus oben drauf. Ich liebe es.
- Elizabeth Shaw
Die schönsten Geschichten
(9)Aktuelle Rezension von: Melli910Die 13 wundervollen Geschichten werden liebevoll abwechselnd gesprochen von Katharina und Anna Thalbach, Ariane Borbach, Bürger Lars Dietrich, Stefan Kaminski und Dieter Mann.
Die fantasievollen Geschichten erzählen in kindgerechter und bildhafter Sprache spannende, kurze Geschichten über Gerechtigkeit, Freundschaft und Mut und regen zum Nachdenken an.
Jede einzelne der wundervollen Geschichten, in denen sich viele tierische Helden tummeln, wird abwechslungsreich und pointiert von den verschiedenen Sprechern sehr liebevoll und emotional gelesen.
Die Geschichten werden durchgehend sehr gut verständlich und in angenehmem Vorlesetempo mit viel Emotion und Lebendigkeit gesprochen und lassen die kleinen Zuhörer in die kurzen moralvermittelnden Geschichten eintauchen.
Die leichte Zwischenmusik rundet das tolle Hörerlebnis gelungen ab.
Ein wunderschönes Hörbuch für die ganze Familie mit einer abwechslungsreichen Sammlung an Kindergeschichten zum Genießen und Nachdenken.
- Albrecht Vorster
Warum wir schlafen
(26)Aktuelle Rezension von: beaknopfWARUM WIR SCHLAFEN
Weshalb unsere Beine manchmal keinen Schlaf finden, auch Schnecken sich schlau schlummern und andere faszinierende Erkenntnisse über den unbekannten Teil unseres Lebens
Pop-Science
Rezensionsexemplar
Fast 400 Seiten geballtes Wissen zum Thema Schlaf. Wunderbar mit kleinen Zeichnungen und einfachen Worten verständlich erklärt.
Während des Lesens stieß ich immer wieder auf spannende Themen, bei denen ich vermutlich nicht darauf gekommen wären, dass diese mit Schlafen zu tun haben. Doch wird man sich dessen bewusst, kommt man nicht drum herum. Denn der Mensch verschläft rund ein Drittel seines Lebens. Somit ist es nur logisch, dass wir uns damit beschäftigen.
Ein herrlich informatives und amüsantes Buch!
- Wolfram Fleischhauer
Das Meer
(47)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseGenerell war die Geschichte sehr spannend aber ich fand sie in vielen Teilen leider sehr Kompliziert... Ich kann der Geschichte an sich relativ gut folgen aber die ganzen Fachbegriffe und Abkürzungen werden leider gar nicht erklärt was ich sehr schade finde. Da wäre eine Begriffserklärung am Ende sehr gut gewesen























