Bücher mit dem Tag "lehrreich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lehrreich" gekennzeichnet haben.

187 Bücher

  1. Cover des Buches Nur noch ein einziges Mal (ISBN: 9783423740302)
    Colleen Hoover

    Nur noch ein einziges Mal

     (1.131)
    Aktuelle Rezension von: Murielll

    Lily zieht nach Boston, endlich weg von zuhause, endlich unabhängig! Es scheint perfekt und dann lernt sie auch noch Ryle kennen, einen attraktiven Neurochirurgen. Aber dann taucht Atlas auf, ihre alte Liebe. Plötzlich zeigt sich Ryle von einer ganz anderen Seite. 

    Für mich war es das erste Buch von Colleen Hoover und ich war auch eher skeptisch. Anfangs konnte es mich auch nicht wirklich überzeugen. Es wirkte wie eine klassische YA Romance. Aber nach 100-200 Seiten wurde es dann spannend. Es ging immer tiefer in Lilys Vergangenheit hinein und auch in die von Ryle. Hier muss ich auch nochmal eine ganz klare TRIGGERWARNUNG wegen Häuslicher Gewalt aussprechen! Ich fand es interessant das "Schema" (immer wieder Ausbrüche, danach entschuldigen durch Gesten) von häuslicher Gewalt kennenzulernen und den Umgang der Betroffenen. 

    Fazit: Ein super emotionales Buch mit Interessanten Charakteren und wichtigen Themen. 

  2. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.426)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Gaarder gibt mit seinem Weltbestseller einen guten und klaren Einblick in die Geschichte der Philosophie. Kein Wunder, dass manch ein Professor auf "Sophies Welt" als Philosophie-Lehrbuch zurückgreift! Die Rahmenhandlung sorgt dafür, dass die eigentlich schwere Kost (tausende Jahre Philosophie) sehr leicht verdaut werden kann. Die klare Sprache und die Spannende Geschichte fesselt den Leser geradezu an das Buch - und schon sind die mehr als 600 Seiten ausgelesen.

    Ein Lesevergnügen der besonderen Art - vorausgesetzt, man ist wissbegierig, offen für Neues und bereit, sich mit sich selbst kritisch auseinanderzusetzen.  

                             

  3. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 2 (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 2

     (2.095)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Kurze Zusammenfassung (Achtung Spoiler-Alarm)🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨

    Sonea lebt seit ihrer Entscheidung Magierin zu werden und mehr Kontrolle über ihre magischen Fähigkeiten zu erlangen in der Gilde der Magier. Als armes Hüttenmädchen (und somit als "Abschaum" von Imardin) muss sie viele Schikanen und Streiche über sich ergehen lassen. Vor allem Regin, ihr Erzfeind, setzt ihr zunehmend zu...das alles erträgt sie jedoch, da sie auch viel Zuspruch ihres Mentors Rothen bekommt. Doch noch immer lauert die Gefahr der schwarzen, verbotenen Magie über der Gilde. Akkarin, der Hohe Lord der Magiergilde, betreibt Schwarze Magie und erfährt alsbald, dass Sonea, Administrator Lorlen und Rothen ihm auf die Schliche gekommen sind. Er ernennt sich selbst zu Soneas Mentor, um sie zum Schweigen zu bringen und Kontrolle auszuüben. Kann der Hohe Lord noch gestoppt werden? 

    Meinung:

    Genau wo das erste Buch etwas flach ausgefallen ist, finde ich viele neue, spannende Aspekte im zweiten Buch. Vom Inhalt passiert schon deutlich mehr. Vor allem, weil wir Botschafter Dannyl auf seinen Reisen ins Ausland begleiten. Dannyl erforscht auch die ehemalig angetretene Reise von Akkarin und entdeckt dabei nicht nur einige brisante Dinge über den Hohen Lord, sondern auch über sich selbst. 

    Die neuen Charaktere wie Tayend und Dorrien sind einfach liebenswert. Ich bin sehr gespannt wie es im dritten Band mit all den Beziehungen unter den Charakteren weitergeht. Und auch ob der Hohe Lord wirklich so böse ist, wie alle denken ...


  4. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

     (810)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Hannah Farr ist 34 Jahre alt und Fernsehmoderatorin in New Orleans mit einer eigenen Talkshow. Vor zwei Jahren hat sie einen Brief ihrer Mitschülerin Fiona Knowles erhalten, die sie gemobbt hatte und wofür sie sich entschuldigen möchte. In dem Brief waren zwei Steine gelegt - einer als Symbol der Entschuldigung und einer um einen weitern Menschen um Vergebung bitten zu können. 

    Fiona Knowles hat inzwischen ein Buch über ihre Erfahrungen mit den Steinen des Vergebens geschrieben und ist in Hannahs Sendung eingeladen worden. Nachdem sie ihr bisher nicht verziehen und den Stein zurückgesendet hat, muss sie sich nun mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und steht nicht nur vor der Entscheidung, ihrer Mitschülerin zu verzeihen sondern auch vor dem Versuch, sich nach über zwanzig Jahren Funkstille mit ihrer Mutter zu versöhnen. 


    Die Geschichte liest sich leicht und die Symbolik mit den Steinen, um einen ersten Schritt auf einen Menschen zuzugehen und um Verzeihung zu bitten, ist eine schöne Idee. Die Thematik um Reue, Vergebung und Schuldeingeständnisse durchzieht den Roman wie ein roter Faden. 

    In Bezug auf Hannah handelt der Roman weniger um das Mobbing als Schülerin und die Vergebung der Mitschülerin, sondern vielmehr darum, sich mit ihrer Familiengeschichte und insbesondere mit der Beziehung zu ihrer über Tausend Meilen entfernt wohnenden Mutter auseinanderzusetzen. Hannah konnte mich dabei als Charakter nicht rundum überzeugen, denn statt als toughe Fernsehmoderatorin wirkt sie eher verunsichert und wenig souverän. In ihrem Sender kann sie ihre Meinung kaum durchsetzen und sich selbst vertreten. Auch die Beziehung zu ihrem Freund, dem Bürgermeister der Stadt, ist nicht auf Augenhöhe.  

    Das Setting des Romans ist dagegen gelungen. Sowohl Hannahs Arbeitsplatz mit Intrigen von Kollegen und dem Druck der Quote als auch der Schauplatz in Michigan, wo Hannahs Mutter wohnt und wo sie den Weinbauern RJ kennenlernt, ist anschaulich und in Bezug auf die Landschaft malerisch geschildert. 

    Die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter empfand ich jedoch als sehr oberflächlich und simpel, selbst wenn man in Betracht zieht, dass beide Seiten Fehler gemacht haben. Auch dass am Ende der Vorfall mit ihrem Stiefvater nicht aufgeklärt und letztlich verharmlost wird, hat einen faden Beigeschmack. 

    Die Botschaft um Versöhnung und den Mut, Fehler zuzugeben ist vordergründig, es werden jedoch noch weitere Missverständnisse und Geheimnisse aufgedeckt und eine zarte Liebesgeschichte entwickelt, so dass die Geschichte nicht langweilig wird. Hannah muss sich mit sich selbst und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und geht dabei einen holprigen, aber nachvollziehbaren Weg. 

    Der Roman beweist, dass es nie zu spät ist, andere um Entschuldigung zu bitten, aber auch selbst die Größe zu besitzen, verzeihen zu können, um eine Last abzuschütteln, die das weitere Vorankommen behindert. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass eine Entschuldigung allein in manchen Fällen nicht ausreicht und bestimmte Fehler unverzeihlich sind. 

  5. Cover des Buches Der Zorn der Einsiedlerin (ISBN: 9783809026938)
    Fred Vargas

    Der Zorn der Einsiedlerin

     (100)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReed

    Ich habe das Buch nach einigen Seiten zur Seite gelegt. Dieser Schreibstil ist leider gar nichts für mich gewesen, hat  mich nicht gepackt

  6. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.706)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an den Inhalt gebunden. 

    Die Geschichte ist wunderschön geschrieben, der Schreibstil führt leicht durch den Inhalt hindurch und packt einen in den überraschendsten Momenten. Die beiden Protagonisten sind tiefgründig charakterisiert und überraschen einen immer wieder aufs Neue. 

    Generell ist es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, da es relativ kurze Kapitel hat und man auch sofort wieder in der Geschichte drin ist. 

    Die Gesellschaftskritik, die in dem Buch geübt wird, ist wichtig und wird trotzdem ohne den mahnenden Zeigefinger herübergebracht. So wird das Buch angenehmer beim Lesen, auch wenn es um wichtige Themen geht. 

  7. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.789)
    Aktuelle Rezension von: caro_lin

    Interessante und stellenweise spannende Geschichte die nachdenklich stimmt. Teilweise etwas langatmige Dialoge und ich war kein Fan vom Ende, ändert aber nichts daran dass es ein sehr gutes Drama ist

  8. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (753)
    Aktuelle Rezension von: JohnnyZombie

    Nachdem die Tiere der Herren-Farm den ausbeuterischen Farmer Mr. Jones gemeinsam vertrieben haben, beginnen schnell die Schweine, die Führung zu übernehmen und bald herrschen die gleichen Zustände wie vor der Übernahme.

    „Farm der Tiere“ ist eine Fabel, die den Aufstieg und Untergang der Sowjetunion beschreibt und an dem Beispiel einer englischen Farm aufzeigt, wie autoritär geleitete Revolutionen zu Diktaturen führen können, wenn deren Anführer:innen korrupt sind oder werden und der schleichende Prozess nicht erkannt und aufgehalten wird.

    Besonders perfide Elemente wie die Veränderung der sieben Prinzipien der Tiere durch die Schweine, die später behaupten, dass sie schon immer diesen Wortlaut hatten, und die Erschaffung eines Feindbildes, auf das alles Übel geschoben wird, fügen sich perfekt in diese Fabel ein.

    Sowieso schafft es Orwell, das Farm-Setting komplett auszureizen und die der echten Welt entstammten Vorgänge in einfach zu verstehende Metaphern zu kleiden. Definitiv ein Klassiker, den zu lesen sich lohnt!

  9. Cover des Buches Teufelsfrucht (ISBN: 9783462042870)
    Tom Hillenbrand

    Teufelsfrucht

     (210)
    Aktuelle Rezension von: PeWe

    "Teufelsfrucht" (2011) ist ein kulinarischer Krimi von Tom Hillenbrand und der Auftakt der Reihe um den ermittelnden Koch Xavier Kieffer, der in seinem ersten Fall nach dem Tod eines Gastro-Kritikers in seinem Restaurant auf eigene Faust ermittelt.

    Zum Inhalt:
    Xavier Kieffer, Koch und Restaurantbesitzer in Luxemburg, führt ein eher beschauliches Leben nachdem er der Sternegastronomie den Rücken gekehrt hat. Umso erstaunlicher, dass eines Abends ein Sterne-Tester bei ihm auftaucht – und dann auch noch in seinem Restaurant stirbt. Seltsame Verbindungen zu seinem ehemaligen Ausbilder, dessen Verschwinden und eine Brandserie ziehen Xavier in die Ermittlungen hinein. Dabei entdeckt er einen Lebensmittelskandal und gerät selbst in große Gefahr.

    Persönliche Einschätzung:
    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Erklärungen zu Food Scouting, also der Suche nach neuen Lebensmitteln, und den Machenschaften der Lebensmittelindustrie sind gut in die Geschichte eingebaut und verständlich.
    Die Handlung sowie die Persönlichkeiten und Hintergründe der verschiedenen Personen sind gut aufgebaut und man kann der Geschichte mühelos folgen. Ein kurzer Prolog und eine gute Heranführung an die Haupthandlung machen den Einstieg mühelos.
    Auch die Handlungsorte, vor allem die Stadt Luxemburg, werden sehr lebendig beschrieben und einige regionale Begriffe verwendet. Man fühlt sich direkt in die Geschichte hineinversetzt.
    Wichtige Themen rund um Nahrungsmittel wie chemische Inhaltsstoffe, Geschmacksverstärker, Produktionsmethoden und bewusste Täuschung der Verbraucher sogar schon im Bereich von Forschung und Wissenschaft werden gekonnt in einen Regionalkrimi eingebettet. Auch wird eine gewisse Kritik am System der Sternegastronomie geübt.

    Mir haben der Fall und der ermittelnde Koch sehr gut gefallen. Die Stärken dieses Krimis liegen in der Ausarbeitung der Charaktere, dem Lokalkolorit, einer Portion Humor und dem Blick hinter die Kulissen von Gastronomie und Lebensmittelindustrie.

    Fazit: Ein guter kulinarischer Regional-Krimi mit einem sympathischen Ermittler, der auch noch ein paar Einblicke in die Nahrungsmittelindustrie gibt.

  10. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.076)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling handelt von seiner Reise auf dem Jakobsweg. Der Komiker lief über 600 Kilometer und hielt seine Erlebnisse und Erkenntnisse in diesem Buch fest.

    Es gibt viele gute, aber auch schlechte Momente während seiner Reise und er lässt die Leserschaft an Alledem teilhaben. Besonders schön finde ich die Geschichten mit den verschiedensten Menschen, welchen er begegnet ist. Manchen gerne, anderen eher unfreiwillig. Das Buch ist super spannend und lustig geschrieben und ich kann es nur jedem empfehlen.

    Meine liebsten Stellen aus dem Buch:
    - Herrje, wie oft geht es mir beim Anschauen deutscher Filme so, dass ich akustisch nicht alles mitkriege oder mir ganze Handlungszusammenhänge rätselhaft bleiben. Ob's an meiner Blödheit oder an der Qualität des Films liegt, sei mal dahingestellt.
    - Ernsthaft überlege ich mir, ob ich die Konversation nicht mit den Worten: "Guten Tag, ich will keinen Sex!", eröffne.
    - Vielleicht ist Gleichgültigkeit ja Lebensfreude? Keine Erwartungen, keine Befürchtungen.
    - Manchmal meinen es auch die nervigsten Menschen gut mit uns!
    - Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.

  11. Cover des Buches Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (ISBN: 9783423143745)
    Alex Capus

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    Es begann langweilig, doch dann interessierte mich die Durchführung einer originellen Idee: Drei Personen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, hätten sich begegnen können oder sind sich ganz flüchtig begegnet.

    Da ist das Zeichentalent Emile Gilliéron, der lange Jahre ein enger Mitarbeiter Heinrich Schliemanns war und es mit der wissenschaftlichen Dokumentation archäologischer Funde nicht so genau nahm, Felix Bloch, Physiker, der in der atomaren Forschung jener Zeit (Einstein, Oppenheimer, Schrödinger) eine Rolle spielte und Laura d'Oriano, von deren Spionagetätigkeit ich nur im Klappentext las, denn in der Mitte des Buches waren wir immer noch nicht so weit.

    Und da habe ich abgebrochen, weil mich das Buch nicht auf Dauer fesseln konnte. Sicher, es ist intelligent geschrieben, man erfährt einiges über Atomphysik, über die Ausgrabungen in Griechenland und auch die Sprünge hin und her zwischen den Personen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, haben mich nicht gestört.

    Aber es fehlte der Funke, der bei mir ein nachhaltiges Interesse hätte entzünden können. Manche Passagen werden im Zeitraffer erzählt, darunter einiges, wo ich gerne mehr erfahren hätte. Und anderes zu detailliert Geschilderte hat mich gähnen lassen und letztlich zum Abbruch dieses Romans mit biografischen Elementen geführt.
  12. Cover des Buches Agent 6 (ISBN: 9783442475032)
    Tom Rob Smith

    Agent 6

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Sassl

    In diesem Abschluss der Trilogie um Leo Demidow begleiten wir ihn in 30 Jahren russischer, amerikanischer und afghanischer Geschichte der Geheimdienste und des Kommunismus. 

    Nach den ersten beiden Teilen Kind 44 und Kolyma hat mich Agent 6 leider enttäuscht. Der Politthriller hat wahnsinnig viele Längen, die sich um zu viel Politik der Geheimdienste drehen. 

    Der eigentliche Plot ist sehr interessant. Der schwarze amerikanische Sänger Jesse Austin ist großer Anhänger des Kommunismus. Doch nach vielen Jahren des Erfolgs wird er wird er von den Sowjets fallengelassen und von seinen eigenen Landsleuten verachtet. Nach einem Mordanschlag auf Jesse versucht Leo alles, um den wahren Täter zu finden.

    Die Geschichte beginnt jedoch bereits 15 Jahre vor dem Mord und erzählt wie Leo seine Frau Raisa kennengelernt hat. Anschließend vergehen 15 weitere Jahre, in denen wir Leo nach Afghanistan begleiten. Diese Ausflüge waren mir viel zu langatmig und lange Zeit wusste ich gar nicht, wo alles hinführen soll. Um den tatsächlichen Agenten 6 geht es schließlich auch nur auf den letzten 100 Seiten.

    Alles in allem kein schlechter Politthriller, aus dem Tom Rob Smith jedoch viel mehr hätte machen können nach den fabelhaften ersten beiden Teilen der Trilogie.

  13. Cover des Buches Die Töchter des Roten Flusses (ISBN: 9783746632704)
    Beate Rösler

    Die Töchter des Roten Flusses

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Töchter des Roten Flusses

    Von Beate Rösler, 592 Seiten erschienen im Aufbau TB 

    Das Cover sieht wunderschön aus.

    Tuyet findet nach dem Tod der Stiefmutter Briefe von ihrer Mutter ungeöffnet an ihren Vater. Ihre Stiefmutter hat diese Briefe ihrem Vater vorenthalten und versteckt. Wollte ihre Mutter doch Kontakt mit ihr? Tuyet hat 100 Fragen. 

    Sie beschliesst eine Reise nach Vietnam zu machen und ihre Fragen zu klären. An der alten Adresse ihrer Mutter wohnt ihre Schwester. Die ist aber gar nicht gut auf  Tuyet zu sprechen und will auch nicht den Kontakt zur Mutter herstellen. Zum Glück lernt sie Linh kennen ihre Mutter hat auch in der DDR gearbeitet. Können diese zwei ihr bei der Suche weiterhelfen?

    Die Geschichte ist in zwei Zeiten geschrieben und man erfährt auch viel  vom Vietnam Krieg. Eine Interessante Geschichte über Vietnam und seine Einwohner.

    Von mir 4 von 5 Sternen

  14. Cover des Buches Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe) (ISBN: 9783551557100)
    Joanne K. Rowling

    Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe)

     (1.946)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Nachdem ich das Märchen von den drei Brüdern im Film gesehen habe (das wirklich fantastisch aufgearbeitet wurde!) war ich ganz gespannt auf die anderen Titel. Noch während der Lektüre kam aber die Resignation: die restlichen Märchen haben mir gar nicht zugesprochen, sie wirkten einfach nur wie Beiwerk, um ein komplettes Buch rechtfertigen zu können. Schaut euch also lieber die Verfilmung an und spart euch den Rest! 

  15. Cover des Buches Der Berg (ISBN: 9783453418493)
    Dan Simmons

    Der Berg

     (53)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Was für eine packende Story!

    Dan Simmons ist in meinen Augen wirklich ein großartiger Geschichtenerzähler. Das hat er schon mit "Terror" bewiesen und mich auch mit "Der Berg" wieder nicht enttäuscht.


    Worum geht's?

    Im Jahr 1924 besteigen George Mallory und Andrew Irvine über die Nordostseite den Mount Everest. Ob sie den Gipfel wirklich erreicht haben, bleibt jedoch ungewiss, denn sie verschwinden spurlos.


    Einige Jahre später begeben sich die Bergsteiger und Freunde Richard, Jean-Claude und Jake auf eine finanzierte Expedition auf den Everest. Begleitet werden sie von Reggie und Dr. Pasang sowie etlichen Sherpas. Neben der Bergung des ebenfalls vermissten Percy Bromley - ihrem eigentlichen Auftrag - wollen sie auch einen Versuch der Gipfelbesteigung wagen. Doch der Berg fordert einen hohen Preis.


    Intelligent gepaarte Fiktion mit Historie, authentische Charaktere und eine dichte Atmosphäre - das alles und so viel mehr bietet dieser Roman. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser zu packen und ihn ins tödliche Eis zu schicken. Man taumelt entlang der messerscharfen Abgründe, friert erbärmlich, kämpft um jeden Atemzug, spuckt Blut, hustet und verzweifelt angesichts der Strapazen. Auch wenn man keinerlei Vorwissen oder Erfahrung  im Bereich des Bergsteigens besitzt, kann man folgen und ist fasziniert.


    Ob es dem Team letztlich gelingt, Bromley, Mallory oder Irvine zu bergen und sie den Berg tatsächlich bezwingen oder aber dieser weitere Leben fordert, das solltet ihr selbst lesen.

    Und auch wenn Simmons noch einige weitere Aspekte und Wendungen, die nicht alle perfekt gelungen sind, mit einfließen lässt, so hat mich der Roman insgesamt bestens unterhalten.

  16. Cover des Buches Rotes Gold (ISBN: 9783462044126)
    Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Das zweite Buch in der Reihe um den (ehemaligen) Sternekoch Xavier Kieffer beginnt noch spektakulärer als der erste Fall. Wir befinden uns nicht im beschaulichen Großherzogtum Luxemburg, sondern in Paris. Wie schon im ersten Buch sind allein die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten so liebevoll detailliert, das der Leser sich quasi direkt im Geschehen aufhält und entweder den Luxus und das Vergnügen hat, die Szenerie zu kennen und um eigene Eindrücke ergänzen zu können, oder aber mit der Zeit das unbändige Gefühl geweckt wird, unbedingt dorthin reisen zu müssen, um all das mit eigenen Augen sehen zu können.

    Der spektakulär inszenierte Mord am Sushimeister führt Kieffer in Welten, die auch ihm vorher in diesem Außmaß nicht bekannt waren. Der Leser mag einiges für übertrieben halten - bei eigener Recherche kann man vor den Tatsachen aber nicht die Augen verschließen! Wir begegnen alten Bekannten wie beispielsweise Pekka und lernen neue Leute wie Francois Allegret lieben oder auch hassen. Wunderbar!

            

  17. Cover des Buches Meine Flucht aus Nordkorea (ISBN: 9783442159130)
    Yeonmi Park

    Meine Flucht aus Nordkorea

     (75)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest


    TW: Flucht, Diktatur, Vergewaltigung, Gewalt

    "Meine Flucht aus Nordkorea" ist die Autobiographie von Yeonmi Park. Im Alter von 13 Jahren flüchtet sie mit ihrer Mutter aus Nordkorea.
    Freiheit war für die Beiden ein Fremdwort. Hunger, Krankheit und sogar Exekution drohten im Land.
    Yeonmi erzählt vom Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten Regime unserer Zeit.
    Sie erzählt von ihrer Flucht, von Schmugglern und Menschenhändlern in China und von einer wahren Odyssee nach Südkorea, wo sie endlich Freiheit findet.

    Ein wirklich toll übersetzes Buch. Besonders gut daran hat mir gefallen, dass man auch nach dem Ankommen in Südkorea noch viel von ihrem Leben erfährt.
    Aber auch wie ihr Leben in Nordkorea von Angst geprägt war, hat mich richtig gefesselt.
    Die Geschichte ist bewegend und spannend zugleich. Ich hab das Buch auch relativ schnell gelesen gehabt, da es so gut übersetzt ist.

    Hier noch ein Zitat das mir sehr gut gefallen hat:

    "Zu Hause habe ich nur gelesen. Ich inhalierte Bücher we andere Leute Sauerstoff. ich las nicht nur, um etwas zu lernen oder zum Vergnügen. Ich las, um zu leben.
    Ich hatte nur dreißig Dollar im Monat zur Verfügung und gab alles, was mir nach Abzug der Lebenshaltungskosten blieb, für Bücher auf.“

  18. Cover des Buches Ein Moment fürs Leben (ISBN: 9783596186822)
    Cecelia Ahern

    Ein Moment fürs Leben

     (751)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine schön leichte geschriebene Geschichte über´s Leben, die mit wundervollen Worten endet und einen zum Nachdenken bringt bzw. einen aufmerksam macht. Kann ich nur empfehlen!

  19. Cover des Buches Nayra und Jo (ISBN: 9783841505804)
    Anke Weber

    Nayra und Jo

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Nienke

    Die Geschichte von Nayra und Jo erzählt die Sehnsucht von zwei Menschen, die sich auf einem Festival kennenlernen, dieses zusammen verbringen und sich danach aus den Augen verlieren.

    Ich persönlich fand den Anfang etwas kitschig, da sofort die Rede von Seelenverwandten war und die Handlungen der Protagonisten auch aus einer überzogenen Romanze hätten stammen können. Der Grund, warum ich dieses Buch dennoch mit 5 verdienten Sternen bewerte, ist der, dass sich das Buch bis zur letzten Seite steigert und der Leser sich immer mehr in Nayra und Jo hineinversetzen kann und anfängt mitzufiebern. Gerade das Ende hat an meinen Nerven gekratzt. Um zu erfahren, warum es doch einen so großen Nervenkitzel entwickelt, empfehle ich jeder/jedem Leser*in, die/der gerne New Adult liest, diesem Buch und der Story eine Chance zu geben.

    Noch eine weitere Bemerkung, weshalb sich dieses Buch von anderen "klassichen" Liebesgeschichten abgrenzt: es handelt von Geduld, Sehnsucht und der Suche einer vermissten Person und dreht sich nicht, wie viele andere, um Konflikte und Ausseinandersetzungen zwischen den Protagonisten.

  20. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Das Schicksal von Flora 717, einer als niedere Hygienearbeiterin geschlüpfte tapfere Biene mit innerem Zug zur Revolution, hat die Autorin Laline Paull ganz herrlich verarbeitet. Der Roman „Die Bienen“ ist ein erstklassiger Thriller. Nur, dass die Protagonisten halt Bienen sind. Ich habe mich gar herrlich amüsiert und das Buch durchgesuchtet. 

    Es sind natürlich auch Informationen über das Bienenvolk und das Bienenleben enthalten; und sie sind der Leserschaft so herrlich untergejubelt, man kann nicht anders als dieses Buch in einem Happen zu verschlingen. Man darf nur nicht den Fehler machen, der Autorin alles eins zu eins abzukaufen!

    Tiere sind nicht grausam. Selbst wenn uns ihre Handlungen grausam erscheinen, sind sie instinkt- und Gengesteuert. Sie haben keine Moralvorstellungen entwickelt. Obwohl ich natürlich den Mörderkuckucken nicht ganz freundlich gegenüberstehe, können auch diese Tiere nichts für ihre DNA, in der ihre Vorgehensweise eingeschrieben ist. Es geht ums Überleben der Gattung. Insofern muss man sehr aufpassen, dass man sich in die Vermenschlichung, die Laline Paull ohne Zweifel und für ihre Zwecke ist das legitim, vornimmt, nicht hineinziehen lässt und Antipathie gegen die Bienen entwickelt. Es ist wie es ist. Der moralisch Verwerfliche ist einzig und allein der Mensch, wie immer, der den Bienen den Honig stiehlt. (Auch das wie immer, Dieb und Mörder). 

    Fazit: Richtig gelesen ist der Roman „Die Bienen“ ein richtig schöner Schmöker, gut geschrieben, süffig, man kann es kaum besser machen. 

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Droemer, 2014.
    Operation SubBefreiung


  21. Cover des Buches Schattenkinder (ISBN: 9783423706353)
    Margaret Peterson Haddix

    Schattenkinder

     (159)
    Aktuelle Rezension von: honey_books

    Meine erste Rezension hier auf Lovelybooks! Meine Rezi zu Schattenkinder. Ich musste das Buch allerdings für die Schule lesen.

    Seitenanzahl: 176

    Altersempfehlung: ab 12, da es mal ziemlich brutal wird...

    Inhalt: Luke ist ein drittes Kind. Was daran so schlimm ist? Seine Familie wohnt in einer Gesellschaft, die nur 2 Kinder erlaubt. Luke darf immer im Garten spielen, weil der vom Wald seiner Familie geschützt ist. Doch dann befiehlt die Regierung, dass Lukes Familie den Wald verkaufen muss. Er wird gerodet und es werden neue Häuser gebaut, in diese Barone einziehen. Von da an muss Luke fast die ganze Zeit in seinem Zimmer im Dachboden sein. Nach ein paar Wochen entdeckt er aber etwas in einem der neuen Häuser: Ein Kindergesicht, obwohl die Familie schon 2 Jungen hat. Luke schleicht sich einmal heimlich rüber, und aus einmal wurde öfter...

    Wichtigste Charaktere: Luke, Mark, Mathew, Vater, Mutter, Jen

    Das war auch schon meine Rezension. Schreibt doch gerne einmal, ob ihr das Buch kennt. Ich freue mich, bald wieder mal eine Rezension auf Lovelybooks zu veröffentlichen! : )

    *****unbezahlte Werbung*****diese Rezension findwet ihr ein bisschen abgeändert auch auf meinem Instagram Account und Thalia*****falls ich wo Tippfehler habe, tut mir Leid*****


  22. Cover des Buches Ein Keim kommt selten allein (ISBN: 9783864930683)
    Markus Egert

    Ein Keim kommt selten allein

     (60)
    Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechern
    Schon lange bevor es uns auf dieser Welt gab, haben es sich die Mikroben überall bequem gemacht. Diese können auch in für uns lebensfeindlichen Regionen leben und sind bestens an ein Lebens im Extremen angepasst. Doch was machen diese Mikroben eigentlich den ganzen Tag, wo finden wir am meisten und welche sind wirklich schädlich für uns und welche brauchen wir zum überleben?
    Diese und noch mehr Fragen beantwortet Prof. Dr. Markus Egert in seinem Buch.

    Informativ aber auch lustig schildert er von dem täglichen Wirken der Mikroben.  Ist es wirklich nötig ein Desinfektionsmittel überall mit hinzuschleppen?
    Prof. Dr. Egert erklärt, wie man sich gegen die wirklichen bösen Mikroben dieser Welt am besten schützen kann.
    Der Schreibstil lässt sich angenehm und schnell lesen und witzig ist er auch. 

    Mir waren manche Fakten schon bekannt, aber das Thema interessiert mich auch und es war okay für mich. Wenn ich das Wissen auf einem anderen Niveau haben möchte oder wirklich was neues, dann greife ich zu einem richtigen Fachbuch.

    Ich hätte mir, neben den Illustrationen, auch richtige Aufnahmen der Mikroben gewünscht.

    Ein unterhaltsames und lehrreiches Buch über unsere Mitbewohner.

    Leseempfehlung.

    Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.
  23. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783548375892)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

     (793)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    Darm mit Charme von Giulia Enders habe ich mir nach einer Empfehlung einer Kollegin gekauft und es nicht bereut. Ich kannte das Buch nicht, hat mich aber von der Gestaltung und der Kurzzusammenfassung sehr angesprochen. Die Autorin versucht mit munterer Sprache den Menschen die Zusammenhänge von Darm und Körper zu erklären. Dabei ist das Buch in verschiedene Abschnitte unterteilt, die sich jeweils mit einem Thema beschäftigen, es geht dabei vom Mund zum After. Die Autorin redet nicht lange um den heissen Brei sondern nutzt klare Worte für die verschiedenen Funktionen des Darms.

    Ob nun alles wissenschaftlich begründet ist, kann ich nicht beurteilen, ich fand viele Abschnitte sehr interessant und habe dabei auch immer vergleichen können wie es bei mir so ist und was auf mich zutreffen könnte. Ergänzt wird alles durch kleine witzige Zeichnungen die eher einfach gehalten sind aber ihren Zweck voll und ganz erfüllen.

    Für mich ein kurzweiliges Buch rund ums Thema Darm, das in verständlicher Sprache einiges erklärt und vielleicht auch dem einen oder anderen dazu bringt über seine Ernährung nachzudenken. Denn je nach dem was man in den Darm einfüllt kommt positives oder negatives heraus

  24. Cover des Buches Sie müssen da nicht allein durch! (ISBN: 9783959103077)
    Martin Rauh-Köpsel

    Sie müssen da nicht allein durch!

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    Der Psychotherapeut Martin Rauh-Köpsel hat zusammen mit der Autorin Manuela Runge tiefberührende, tragische, verblüffende sowie äusserst skurrile Geschichte aus 25 Jahren Psycho-Praxis geschrieben. Im Buch «Sie müssen da nicht alleine durch» gewährt er dem Leser Einblicke in seine Arbeit. Dabei wendet er ganz unterschiedliche, auch unkonventionelle Methoden an den Problemen seiner Patienten an.

    Beim Lesen des Buches fällt der Leserschaft auf, dass der Psychotherapeut auch an kreativen Lösungsansätzen interessiert ist und wendet manchmal auch etwas unkonventionellere Methoden bei seinen Patienten an. Bei den Erzählungen ist Martin Rauh-Köpsel auch ungewohnt ehrlich, denn es können ihn auch einmal Patienten aus der Fassung bringen. Trotzdem probiert er immer, Ruhe zu bewahren und verblüfft so manchen Patienten mit seinen originellen Lösungsvorschlägen.

    «Sie müssen da nicht alleine durch» ist äusserst komisch und unterhaltsam zugleich. Bei manchen Passagen wird der Leser sich beim Schmunzeln beobachten können. Bestimmt findet der Leser sich in einigen Fällen wieder und kann aus der Geschichte etwas für sich mitnehmen.

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