Bücher mit dem Tag "leichen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leichen" gekennzeichnet haben.

154 Bücher

  1. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

    (1.756)
    Aktuelle Rezension von: Nessaja

    Wie kann man es aushalten, wenn das eigene Kind spurlos verschwunden ist und man nicht weiß, ob es noch lebt oder was mit ihm passiert ist? Der Vater von Max kann es nicht und ist sogar bereit, sich in die Nähe des Täters in den Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einzuschleusen. Wird er so Gewissheit bekommen?


    Geschrieben wurde das Buch von Sebastian Fitzek, Deutschlands erfolgreichstem Thriller Autor.

    Es ist bei Knaur erschienen und umfasst 377 Seiten. Eingeteilt ist es in 77 kurze Kapitel.

    Dies ist nach dem „Kalendermaädchen“ und „Passagier 23“ das dritte Fitzek Buch, das ich gelesen habe. Erst habe ich gedacht, es ist schwächer als die anderen beiden, aber jetzt nach Ende der Lektüre, habe ich das revidiert. Auch dieses Mal wurde ich von Twists überrascht, die ich absolut nicht habe kommen sehen. Die Art, wie Fitzek schreibt, finde ich sehr gefällig und unanstrengend. Mir kommen auch die kurzen Kapitel sehr entgegen. Ganz sicher nicht das letzte Buch, das ich von ihm gelesen habe. „Der Nachbar“ steht schon im Regal.

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

    (7.434)
    Aktuelle Rezension von: Simply_Another_Bookaholic

    Mit "Die Chemie des Todes" startet Simon Beckets David-Hunter-Reihe und für mich ist es ein Thriller, bei dem die Atmosphäre fast genauso wichtig ist wie der eigentliche Fall.

    David Hunter hat sich eigentlich aus seinem früheren Leben zurückgezogen. Doch als in einem abgelegenen englischen Dorf eine Leiche gefunden wird, wird seine Expertise als forensischer Anthropologe gebraucht. Während Hunter versucht, die Spuren des Todes zu lesen, wächst gleichzeitig das Misstrauen innerhalb der Dorfgemeinschaft angestachelt durch den örtlichen Pfarrer. Denn hier scheint jeder etwas zu verbergen.

    Mein großes Highlight sind die forensischen Details. Die Beschreibungen der Verwesungsprozesse und Untersuchungen, machen den Fall gerade dadurch unglaublich greifbar. Beckett schafft es, wissenschaftliche Aspekte spannend in die Handlung einzubauen, ohne dass es wie ein Lehrbuch wirkt.

    Dazu kommt diese unangenehm düstere Atmosphäre: das abgelegene Dorf, die Moore, die feuchte Landschaft und dieses ständige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Spannung entsteht dabei weniger durch permanente Action, sondern vielmehr durch ein langsam wachsendes Unbehagen.

    Auch David Hunter selbst hat mir als Hauptfigur gut gefallen. Seine eigene Vergangenheit gibt der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene und macht ihn mehr als nur zum Beobachter des Falls.

    Besonders spannend fand ich außerdem das Misstrauen innerhalb der Dorfgemeinschaft. Jeder könnte etwas wissen, jeder könnte etwas verschweigen und genau dadurch beginnt man irgendwann selbst, jedem zu misstrauen. Außerdem hat am Ende keine meiner Theorien gestimmt, was bei mir automatisch Thriller Pluspunkte gibt. 

  3. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

    (2.631)
    Aktuelle Rezension von: Ela0806

    Also mich begeistert die reihe weiterhin. ja...es war etwas ruhiger im Band 3. Aber mal ehrlich...wie kommt man auf solche Storys.

    Ich liebe es so sehr und bleibe bei meinen 5 Sternen. Ich sehe es sogar schon kommen, das ich alle mit 5 Sternen versehen werde.

    Diese unfassbar ruhige Art von David Hunter.... wirklich...ich lieb es!

  4. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

    (2.511)
    Aktuelle Rezension von: Sele

    Die Geschichte rund um den 10-jährigen Simon hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Ich habe das Buch tatsächlich in einer Nacht komplett durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Ein todkranker Junge, der behauptet, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein – für den Strafverteidiger Robert Stern wohl ein etwas anderer Mandant. 👀

    Diese ungewöhnliche Idee zieht sich raffiniert durch die gesamte Handlung und sorgt für jede Menge Gänsehautmomente. Fitzek schafft es immer wieder, mich auf falsche Fährten zu locken und mich an meinen eigenen Vermutungen zweifeln zu lassen.

    Fitzek ist für mich einfach ein Genie darin, seine Leserinnen und Leser in die Irre zu führen. Genau dieses Gefühl, nie zu wissen, was als Nächstes passiert, liebe ich an seinen Büchern.

    Fazit: Ein spannender Fitzek, der mich von der ersten Seite an gepackt hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte. 🖤📖

  5. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

    (874)
    Aktuelle Rezension von: FreyaJueptner

    Ich habe nahezu alles aus der Schattenjägerwelt verschlungen. Trotzdem wähle ich bewusst „Die Dunklen Mächte“ für meine Rezensionen aus, denn hier verlässt Cassandra Clare für mich erstmals deutlich ihre vertraute Komfortzone und wagt sich an einige heiße Eisen.

    Vordergründig erzählt „Lady Midnight“ von einer verbotenen Teenagerliebe. Darunter liegt jedoch das Porträt der schwer traumatisierten Emma Carstairs. Ihre Besessenheit vom Tod ihrer Eltern und ihr unermüdliches Training lassen sich für mich als Ausdruck einer posttraumatischen Belastungsstörung und ihrer Verdrängungsmechanismen lesen. Emma kämpft, sucht und funktioniert, weil sie sich andernfalls ihrem Verlust stellen müsste. Gerade diese innere Zerrissenheit macht sie für mich zu einer interessanteren Hauptfigur als die berühmte Clary Fairchild.

    Auch Julian Blackthorn musste viel zu früh erwachsen werden. Gemeinsam mit Emma trägt er die Verantwortung für seine jüngeren Geschwister, weil der erwachsene Vormund seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Cassandra Clare zeigt damit Kinder und Jugendliche, denen eine Verantwortung aufgebürdet wurde, die niemals ihre hätte sein dürfen. Dass sie diese Last scheinbar selbstverständlich tragen, macht ihre Situation nicht weniger erschütternd.

    Zugleich erleben wir eine Schattenjägerwelt, die sich nach einem verheerenden Krieg wieder aufzubauen versucht. Der Krieg ist offiziell vorbei, doch weder die Menschen noch ihre Institutionen haben ihn wirklich überwunden. Aus Angst und dem Wunsch nach Sicherheit werden Maßnahmen ergriffen, die kaum gerecht und nur schwer nachzuvollziehen sind. Cassandra Clare spiegelt darin politische Mechanismen wie Ausgrenzung, Kollektivstrafen und den Versuch, gesellschaftliche Konflikte durch Verbote zu lösen. Schon in diesem ersten Band erzeugt diese Ordnung ein deutliches Unbehagen.

    All das verbirgt sich unter einer ebenfalls nicht unumstrittenen Romanze. Emma und Julian sind Parabatai, und nach den Gesetzen sowie der magischen Ordnung der Schattenjäger ist ihre Liebe verboten. Dadurch ist die Liebesgeschichte nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern eng mit den Regeln und Konflikten dieser Welt verbunden.

    Wer nur die Teenagerromanze sieht, übersieht deshalb einen großen Teil dieses Romans. „Lady Midnight“ erzählt ebenso von Trauma, viel zu früher Verantwortung, politischer Kurzsichtigkeit und einer Gesellschaft, die aus ihrem letzten Krieg offenbar nicht genug gelernt hat.

  6. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

    (785)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    David Hunter ist eigentlich nicht mehr im Geschäft. Er arbeitet als forensischer Anthropologe. Angestellt ist er bei der Uni, aber er arbeitet meistens mit der Kriminalpolizei zusammen. Dort ist er aber in einem seiner letzten Fälle in Ungnade gefallen. Er dümpelt also so vor sich hin und fürchtet sogar um seine Anstellung bei der Uni, als er eben doch wieder in einen Fall hineinschlittert. 

    Er wird so halb und halb hinzugezogen als man die Überreste einer Leiche in der Themsemündung, den Estuary, findet. Er macht sich auf zu der Obduktion, aber als er mit dem Auto die Senke eines Damms überqueren muss, der gerade dabei ist überflutet zu werden, bleibt er stecken. Missmutig schleppt ihn Andrew Trask mit seinem Landrover ab, der des Weges kommt und der in der Nähe wohnt. Schon ist Hunter mittendrin, denn Trask ist ein Verdächtiger und Betroffener. 

    Der Kommentar und das Leseerlebnis:
    Es stellt sich heraus, dass der Roman der letzte Band einer Reihe mit dem Forensiker David Hunter ist, Vorbände - Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe, Verwesung – was sein makabres Ende erklären dürfte. 

    Es ist meine erste literarische Begegnung mit dem Autor und somit mit David Hunter. Sowohl David Hunter wie auch Simon Beckett sagen mir zu. Der Stil des Romans ist eloquent, flüssig, für einen Kriminalromanschreiber ungewöhnlich. Ich bin angetan. Der Held ist genug heldisch, aber auch genug deprimiert und normal, dass man ihm als Icherzähler gerne zuhört. Und das Setting rund um die Themsemündung, die Backwaters, eine verlassene Gegend, ist auch gut. Sehr gut sogar. Und Simon Beckett verfügt über Fachwissen in der Forensik, was dem Roman zugute kommt! 

    Was nicht gut ist, ist, dass dann doch nach der Hälfte vielleicht, für meinen Geschmack viel zu viele Leichen auftauchen. Die Übersichtlichkeit und auch das Erzählende des Romans geht flöten, das Setting tritt in den Hintergrund, dabei ist das Setting das eigentlich Spannende! Dann wirds auch noch stereotyp. Die Frau, die dem Mann hinterherläuft, der Kerl, der gerne eine Frau wäre, ein Verrückter, auf den der Verdacht fällt, ein einflussnehmender Verdächtige, ein loyaler Chauffeur, ein magenkranker Inspektor (wenigstens raucht er keine Pfeife), eine missmutige Leitende Ermittlerin. Und eine Liebelei. Schade. So viele Fäden, die mal hier und mal dorthin laufen, brauchts nicht für einen soliden Krimi. Die Auflösung ist auch ziemlich – na ja, komplex, um es freundlich zu sagen. Jedoch ist es die Einfachheit, die einen Roman zum Kunstwerk macht. Beinahe würde ich sagen können, und am Ende sind alle tot - aber ganz so ist es dann doch nicht. 

     Fazit: Bis zur Hälfte wirklich gut, viel Hintergrund und Atmosphäre, zu erst einmal nettes Personal, zum Beispiel ein Hund, gute Erzähltechnik, aber dann wirds ein wenig verwickelt, es gibt zu viele Leichen, zu viele Täter und das brauchts nicht. 

    Kategorie: Kriminalroman
    Verlag rororo 2016

  7. Cover des Buches Verwesung (ISBN: 9783499269134)
    Simon Beckett

    Verwesung

    (1.946)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    „Verwesung“ war für mich insgesamt ein solider und durchaus spannender Thriller, welcher mich gut unterhalten hat. Insgesamt konnte es mich aber leider nicht so richtig vom Hocker hauen.

    Die Geschichte ist spannend und bleibt bis zum Schluss interessant. Auch wenn das Ende für mich schon ein Stück weit vorhersehbar war, hat mich das nicht sonderlich gestört.

    Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass die Handlung doch etwas abwegig und teilweise nur schwer realistisch nachzuvollziehen war. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass die Geschichte insgesamt nicht ganz meinen persönlichen Geschmack getroffen hat.

    Ein weiterer Punkt war für mich der fehlende Zugang zu den Charakteren. Abgesehen von David Hunter waren mir die Figuren größtenteils eher unsympathisch, wodurch es mir schwerfiel, wirklich mit ihnen mitzufühlen. Aber selbst mit David Hunter bin ich nicht vollständig warm geworden. Da „Verwesung“ mein erstes Buch aus der Reihe war, kann es natürlich gut sein, dass mir durch die fehlenden Vorkenntnisse ein Teil der Entwicklung und des Hintergrunds entgangen ist. Deshalb möchte ich diesen Punkt auch gar nicht allzu stark bewerten.

    Trotz meiner Kritikpunkte habe ich mich beim Lesen keineswegs gelangweilt. Im Gegenteil, das Buch ließ sich sehr flüssig lesen, war spannend genug, um mich bei der Stange zu halten und ich war relativ schnell damit durch.

    Unterm Strich also ein guter Thriller, der mich durchaus unterhalten konnte, mehr aber auch nicht. Vielleicht werde ich der Reihe bei Gelegenheit nochmal eine zweite Chance geben und nochmal mit dem ersten Buch starten.

  8. Cover des Buches Die ewigen Toten (ISBN: 9783499000959)
    Simon Beckett

    Die ewigen Toten

    (548)
    Aktuelle Rezension von: Ela0806

    Die Gesamte Reihe ist so Mega gut. Also wirklich so so so gut.

    Ich dachte erst, ich müsste bis Februar warten um weiteres von Ihm zu lesen. Aber NEIN.... Hab noch Band sieben entdeckt und noch kurz Geschichten. Sobald diese eintreffen, werden die sofort gelesen.

    Was David Hunter alles erlebt.. Wahnsinn. Mit welcher Ruhe er auch an alle Fälle immer ran geht. 

    Die Ideen von Simon Beckett für diese Reihe.. So genial! 


  9. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

    (1.266)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Eine Frau wird tot auf einer Kuhweide gefunden. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten. Dort angekommen, finden die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger die eingeschweißte Hand eines Menschen. Kurze Zeit später wird erneut eine Leiche gefunden. Wie hängen Menschen, die sich scheinbar nicht gekannt haben, zusammen? Und können die Ermittler den "Owner" stoppen ehe es weitere Tote gibt? Beatrice Kaspary gerät selbst in das Visier des Täters, woher kennt er ihre Vorgeschichte?

    Der Auftakt der Reihe ist vielversprechend mit ein wenig Luft nach oben. Es war mir teilweise ein wenig zu viel abseits der Morde los. Die Ermittlerin hat auch als geschiedene Mutter einige Baustellen zu meistern. Doch das hat teilweise etwas von den Fällen abgelenkt. Lange habe ich auch gerätselt, wer der Täter sein kann und was sein Motiv ist. Die Komponente "Geocaching" mit all den geläufigen Abkürzungen und Erklärungen war für mich sehr gut eingebaut und macht direkt Lust es selbst noch einmal auszuprobieren. 

    Das Ende war für mich traurig und absolut schlüssig. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe (Blinde Vögel habe ich vor einiger Zeit schon einmal gelesen)

  10. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492317931)
    Niklas Natt och Dag

    1793

    (443)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    1793 von Niklas Natt och Dag aus dem Piper Verlag

    ▪️

    Krimi im historischen Stockholm

    .

    Es werden menschliche Überreste gefunden. Zwei Männer schließen sich zusammen und ermitteln.

    .

    Es gibt Wendungen und unerwartete Erkenntnisse. Es gibt parallel Geschichten. Und alles spielt in einer düsteren, harten Zeit in Stockholm.

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    Dieses Buch berichtet schonungslos von der damaligen Zeit und dem brutalen Mord.

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    Hier ist nichts cosy und fröhlich.

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    Alle Protagonisten erleben Unglück und Schicksalsschläge.

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    Dieses Buch hat mich abgestoßen und überrascht. Genervt und gefesselt. Es war aber auch trübsinnig und dadurch anstrengend.

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    Ich denke diese spezielle Art muss man mögen. Ich muss das nicht noch einmal lesen.

    .

    Das Buch hat aber gar nichts anderes versprochen und nur, weil ich düstere Krimis nicht mehr mag, werde ich dieses Buch nicht schlecht beurteilen.

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    Die ganzen Straßennamen und örtlichen Hinweise waren mir zu viel und hätten dezenter sein können.

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    Ich vergebe 4 Sterne ⭐️ 

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  11. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

    (644)
    Aktuelle Rezension von: reading_squirrel

    3.5 Sterne

    Vermutlich ist meine Erwartungshaltung einfach falsch. Für mich sind Nervenkitzel à la Andreas Gruber und raffiniert aufgelöste, ineinander verstrickte Fälle, wie man sie aus dem Norden kennt, ein unverhandelbares Muss bei Krimis. Ich muss gestehen, dass ich in diesem Buch beide Punkte etwas vermisst habe.


    Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Leben in die Geschehnisse kommt und ich musste teils ziemlich mit mir selbst ringen, um weiterzulesen. Dann steht aber auf einmal plötzlich alles Kopf - lieben wir! Ansonsten sind die Kapitel angenehm gegliedert und nicht zu lange; Man erhält in den einzelnen Kapiteln Einblicke aus unterschiedlichsten Sichtweisen, was ich von anderen Autoren so nicht kenne und wiederum den eher laschen Spannungsbogen etwas hoch zieht. Das Ermittlerduo harmoniert gut, auch wenn es für mich jetzt nicht unbedingt die einprägsamsten Hauptfiguren sind. 


    Ich möchte die Reihe zu einem späteren Zeitpunkt definitiv weiterverfolgen, ungeachtet dessen, dass mir dieser Teil nicht so hundertprozentig zugesagt hat.

  12. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

    (2.175)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Zusammenfassung:

    Zoey ist nun offiziell eine „Erwählte“ und ist dadurch mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet. Das Leben am House of Night wird jedoch zunehmend komplizierter und sie ist gefühlstechnisch noch immer zwischen ihrem Ex-Freund Heath und den beiden Vampiren Erik und Jameson hin und hergerissen. Zu allem Übel, muss sie nun auch erkennen, dass ihre einstige Vertraute Neferet ein falsches Spiel spielt und in dunkle Machenschaften verstrickt ist. 

    Während sie nun versucht, hinter Neferets Machenschaften zu kommen, wird sie von ihrer besten Freundin Stevie Rea unterstützt. Diese hat sich jedoch mittlerweile in eine Untote verwandelt und hat damit zu kämpfen, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren. 

    Meinung:

    In diesem Band wird die düstere Seite der Welt zunehmend sichtbar, was die Geschichte um einiges spannender gestaltet. Die Entwicklung im Hinblick auf Nefert und die dunklen Geheimnisse des House of Night, haben mich diesmal richtig in den Bann gezogen. 

    Die Konflikte zwischen Zoey und ihren Freunden aber auch ihre eigenen inneren Konflikte geben der Geschichte einen emotionalen Tiefgang. Womit ich weiterhin nichts anfangen kann, ist diese Liebes-Drama-Dreiecksgeschichte. Es ist echt nervig und vollkommen überbetont – sprich, es nimmt viel zu viel Platz in der Geschichte ein. Warum glauben Autorinnen immer, dass es so etwas unbedingt braucht? Die Konflikte rund um Zoeys Liebesleben haben meinen Lesefluss stark gebremst. Ich hoffe, in den nächsten Bänden wird der Fokus auf die eigentliche Spannung gelenkt.

    Die Charakterentwicklung darf hier nicht ignoriert werden – zumindest was Zoey betrifft. Ich spreche hier, von ihrem inneren Konflikt zwischen der Verantwortung als Erwählte und dem Wunsch ihre Freunde zu beschützen. Die Herausforderungen sind für mich nachvollziehbar und durchaus einem Teenager angemessen. Was die Nebencharaktere betrifft, so sind sie weiterhin blass und haben keinen wirklichen Tiefgang.

    Die Welt im House of Night wird in diesem Band sehr atmosphärisch wiedergegeben. Vielleicht liegt es auch daran, weil sich die Lage nun zuspitzt und sich die Bedrohung immer weiter ausbreitet. Frische oder unerwartete Wendungen gibt es jedoch auch in diesem Buch nicht. 

    Fazit:

    Die Mischung aus übernatürlichen Kräften, zwischenmenschlichen und inneren Konflikten und dunklen Geheimnissen macht das Buch zu einer gelungenen Fortsetzung der Reihe und das erste Buch, welches mich wirklich packen konnte. 

    Nichtsdestotrotz ist das Liebeswirrwarr nach wie vor echt nervig und zum Haareraufen.

  13. Cover des Buches Dornenmädchen (ISBN: 9783426516904)
    Karen Rose

    Dornenmädchen

    (299)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Nachdem die „Tränen“ Trilogie ein Highlight für mich war, war ich optimistisch gestimmt, um mich an die „Dornen“ Reihe zu wagen, die mich bisher aufgrund der extrem dicken Wälzer abgeschreckt hatte.
    „Dornenmädchen“ ist mit 880 in Minischrift bedruckten Seiten definitiv das dickste Buch, welches ich seit langem gelesen habe. Die Stimmen zu diesem Thriller sind überwiegend positiv und ich bin überrascht sagen zu müssen, dass ich „Dornenmädchen“ nur mittelmäßig fand. Es hat viele Seiten und liest sich leider genauso. Sehr langatmig und ausschweifend. Kurios ist auch, dass bis Seite 400 zum Beispiel erst ein Tag in der Zeitrechnung der Handlung vergangen ist.

    Im Zentrum steht Therapeutin Faye, die von einem Stalker aufs Übelste verfolgt wird. Als sie unter neuem Namen einen Neustart wagt, wartet das Grauen bereit auf sie. Zunächst läuft ihr eine verletzte Frau vors Auto und dann werden Leichen in ihrem Haus gefunden.

    Der Fall um die entführten Frauen ist spannend und schockierend brutal. Es gelang der Autorin sehr erfolgreich, die Identität des Täters undurchsichtig zu halten. Ich war mir lange nicht sicher, wer es ist. Nachdem die Identität dann allerdings endgültig gelüftet ist, ging das Buch für meinen Geschmack noch zu lange weiter.

    Bedauerlicherweise war es immer wieder so, dass jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, die Handlung zieht an, das nächste langatmige Kapitel dazwischen kam.
    Die Liebesgeschichte konnte mich diesmal auch überhaupt nicht überzeugen. Ich fand das Geschmachte zwischen Faye und Gideon eher zum Fremdschämen schwülstig und die Emotionen sind bei mir null angekommen.
    Für mich war „Dornenmädchen“ eher eine Quälerei als ein Genuss und ich war froh, als ich endlich bei der letzten Seite angekommen war.


  14. Cover des Buches Totenkünstler (ISBN: 9783949609138)
    Chris Carter

    Totenkünstler

    (799)
    Aktuelle Rezension von: Storysammlerin

    In ,,Totenkünstler" von Chris Carter wird Detective Robert Hunter gemeinsam mit Carlos Garcia erneut mit einem besonders grausamen Fall konfrontiert. Ein Serienkiller hinterlässt seine Opfer in makabren Inszenierungen, die wie Kunstwerke wirken – und stellt die Ermittler vor ein schwieriges Rätsel.

    Auch der vierte Band der Hunter-und-Garcia-Reihe konnte mich wieder komplett fesseln. Die Geschichte startet direkt spannend und bleibt bis zum Ende sehr intensiv. Der Schreibstil ist, wie gewohnt, flüssig und leicht zu lesen, gleichzeitig aber auch sehr packend.

    Besonders interessant fand ich die Art des Täters und die „inszenierten“ Tatorte, die dem Fall eine zusätzliche düstere Atmosphäre verleihen. Robert Hunter und Carlos Garcia arbeiten wieder sehr gut zusammen und ergänzen sich perfekt bei den Ermittlungen.

    Wie immer ist der Thriller nichts für schwache Nerven, da er sehr brutal und detailliert ist, aber genau das macht die Reihe für mich so besonders.

    Ich liebe die Bücher von Chris Carter einfach und bin gespannt auf den nächsten Teil.

  15. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442498239)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

    (605)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen: Nachdem ich nun den dritten Teil der Todes-Reihe gelesen habe, erkenne ich langsam ein Muster bei Andreas Gruber. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich in den anderen fünf Bänden verhält, aber hier bin ich der Sache relativ schnell auf die Schliche gekommen.


    Natürlich tauchen wir wieder tief in die Psychologie des Menschen ein. Wie schon im vorherigen Werk ist der eigentliche Kopf hinter den Morden nicht derjenige, der sich selbst die Hände schmutzig macht, sondern jemand, der seine Lakaien und Anhänger für sich arbeiten lässt. Andreas Gruber zeigt dabei unglaublich gut, wie leicht Menschen zum Bösen verführt werden können. Das Erschreckende an solchen Ideen ist für mich immer, wie nah sie an der Realität sind.


    Was die Geschichte selbst angeht, ist sie durchaus originell aufgebaut. Die Morde werden so inszeniert, dass sie auf der Vergangenheit von Maarten S. Sneijder aufbauen, der in diesem Buch gewissermaßen den Stoff für die Verbrechen liefert. Er und der eigentliche Täter haben eine gemeinsame Vorgeschichte, die den Fall maßgeblich prägt.


    Auch hier lesen wir wieder zwei parallele Handlungsstränge, die am Ende zu einem Ganzen verschmelzen. Dieses Muster konnte ich bereits in Todesurteil erkennen, weshalb ich gespannt bin, ob es sich auch in den übrigen Büchern der Reihe fortsetzt. Gerade aufgrund dieser Erzählstruktur bin ich dem Kern der Geschichte allerdings recht früh auf die Spur gekommen.


    Man muss allerdings sagen, dass es bei Andreas Gruber – zumindest meinem Empfinden nach – nicht immer diese klassische Auflösung gibt, bei der am Ende der Mörder gefasst wird und alles wieder in Ordnung ist. Stattdessen beschäftigt er sich mit deutlich tiefergehenden Aspekten, und genau das schätze ich an ihm als Thrillerautor. Hier geht es nicht einfach nur darum, dass jemand Menschen ermordet und anschließend verhaftet wird. Vielmehr geht es um die menschlichen Abgründe, um die Frage, was Menschen antreibt, welche Einflüsse sie prägen und wie ihr Umfeld sie beeinflusst.


    Auch die Figur Hannah spielt dabei eine interessante Rolle. Obwohl mich Gruber in Bezug auf sie zeitweise etwas auf Glatteis geführt hat, erscheint vieles im Nachhinein doch recht offensichtlich.


    Das ist allerdings wirklich nur als konstruktive Kritik gemeint – nicht, dass mir jetzt noch eingefleischte Andreas-Gruber-Fans aufs Dach steigen.


    Alles in allem ist Todesmärchen für mich ein gelungenes Buch. Immer wieder hört man, wie wichtig es sei, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da spätere Bände Ereignisse aus den vorherigen aufgreifen und man sich sonst ungewollt spoilern könnte.


    Das fand ich besonders amüsant, weil ich mir tatsächlich das letzte Buch der Reihe bereits selbst gekauft hatte. Als ich davon einem Kollegen erzählte, hat er mich regelrecht ermahnt, die Reihe von Anfang an zu lesen – und tatsächlich so tief in die Tasche gegriffen, dass er mir die sieben vorherigen Bände geschenkt hat. An dieser Stelle also noch einmal vielen Dank, auch wenn er auf dieser Plattform leider nicht vertreten ist.


    Daher empfehle ich das Buch durchaus weiter. Allerdings sollte man meiner Meinung nach den vollen Lesegenuss mitnehmen und wirklich beim ersten Band beginnen.


    Von mir gibt es vier Sterne. Für Fans dieses Genres entspricht das vermutlich eher einer Bewertung von fünf Sternen, da Thriller normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Genres gehören.

  16. Cover des Buches Anatomy (ISBN: 9783743223103)
    Dana Schwartz

    Anatomy

    (496)
    Aktuelle Rezension von: Noemi_Sievert

    ⭐ 4,5 von 5 Sternen – Gelungen, düster und überraschend

    „Anatomy – Eine Liebesgeschichte“ von Dana Schwartz war für mich eine rundum gelungene Geschichte. Die Handlung ist interessant, stellenweise düster und konnte mich mit einigen unerwarteten Entwicklungen wirklich überraschen – auch wenn ich manches schon kommen sah.

    Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesgeschichte ohne unnötig spicy Szenen auskommt. Gleichzeitig sollte man wissen, worauf man sich einlässt: Die chirurgischen und teilweise blutigen Szenen sind recht präsent. Wer mit Blut, Operationen und anatomischen Beschreibungen nicht gut umgehen kann, für den ist das Buch vermutlich eher nichts.

    Mein grösster Kritikpunkt ist der Schreibstil. Dieser war mir stellenweise einfach zu träge und hat für mich immer wieder Tempo aus der Geschichte genommen. Genau deshalb reicht es am Ende nicht ganz für fünf Sterne – und ich bin mir auch noch unsicher, ob ich die Fortsetzung lesen möchte. Dafür hat mich die Geschichte trotz allem nicht genug gepackt.

    Insgesamt aber eine besondere, atmosphärische und etwas düsterere Liebesgeschichte, die ich definitiv weiterempfehlen würde – besonders für Leserinnen und Leser, die historische Geschichten mit ungewöhnlichen Themen mögen.

  17. Cover des Buches Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9) (ISBN: 9783548061023)
    Nele Neuhaus

    Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

    (495)
    Aktuelle Rezension von: leselocki

    In "Muttertag" bekommen es Pia Sander und Oliver von Bodenstein mit einem Fall zu tun, der immer größere Kreise zieht und weit in die Vergangenheit zurückreicht. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn gerade die ganzen Zusammenhänge machen für mich einen großen Teil der Spannung aus.

    Und was soll ich sagen – ich ärgere mich jetzt noch, dass ich so lange damit gewartet habe, die Taunus-Krimis weiterzulesen. 🤭

    Die Spannung war für mich wirklich von Anfang bis Ende da. Natürlich gab es zwischendurch auch Stellen, die sich etwas gezogen haben, aber selbst die haben für mich irgendwie zur Spannung beigetragen.

    Besonders gut fand ich, wie sich nach und nach immer mehr Zusammenhänge ergeben haben. Trotz der vielen Personen und verschiedenen Verbindungen war alles verständlich und gut dargestellt.

    Natürlich hatte ich während des Lesens immer wieder meine Vermutungen. Und natürlich war ich mir irgendwann ziemlich sicher, den richtigen Riecher zu haben. Tja… falsch gedacht. 😂

    Pia Sander und Oliver von Bodenstein bleiben einfach mein liebstes Ermittlerduo. 😍 Die Beiden harmonieren für mich unglaublich gut und ich lese einfach wahnsinnig gerne über sie.

    Und sogar Frau Dr. Engel war mir am Ende ein kleines bisschen sympathisch. 😂


    Für mich war "Muttertag" wieder ein richtig starker Taunus-Krimi und definitiv ein 5-Sterne-Buch.  Spätestens jetzt weiß ich wieder, warum ich die Taunus-Krimis so gerne gelesen habe.


  18. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783945386903)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

    (1.021)
    Aktuelle Rezension von: Holla_Die_Waldfee

    Band zwei der Reihe startet für mich direkt von null auf hundert. Schon zu Beginn passiert so Einiges, dass ich sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Chris Carter schafft es auch hier wieder, von Anfang an Spannung aufzubauen und ein hohes Erzähltempo beizubehalten.

    Besonders gut gefallen mir die sehr kurzen Kapitel. Ich persönlich mag kurze Kapitel unheimlich gerne, und hier haben sie zusätzlich dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Durchgehend passiert etwas, sodass keine Längen entstehen.

    Allerdings sollte man bei diesem Thriller wirklich nicht zimperlich sein. Einige Szenen werden sehr grausam, blutig und detailliert beschrieben. Teilweise empfand ich das schon ziemlich heftig – definitiv nichts für schwache Nerven.

    Mit den beschriebenen Visionen konnte ich dagegen nicht ganz so viel anfangen. Sie waren für mich eher ein kleiner Schwachpunkt, haben meinen Lesefluss aber insgesamt kaum gestört.

    Alles in allem ist Der Vollstrecker für mich ein sehr guter zweiter Band. Die Spannung, das hohe Tempo und die kurzen Kapitel haben mich wieder überzeugt. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht ganz so gepackt wie der erste Teil. Für mich daher ein starker Thriller, auch wenn Band eins für mich bisher die Nase vorn hat.

    4,5 🌟 

  19. Cover des Buches I Am the Blade (ISBN: 9783404196449)
    Marie Graßhoff

    I Am the Blade

    (111)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Seren ist eine Assassine, ein Schatten, des Hauses und kämpft, um die Dunkelheit an der Ausbreitung zu hindern. So kommt es, dass sie den Rebellen Vale tötet, der zu einer Waffe in ihrem Lager wird. Während er sich weigert, ihr zu helfen, werden immer mehr Schatten umgebracht und sie müssen entscheiden, ob sie zusammenarbeiten können oder nicht.

    “Mein Körper ist ein Dom.” Meine Tochter das Versprechen, das ich der Welt gegeben habe. “Ich bin die Klinge in der Dunkelheit.”

    Ich habe seit dem Release nur Gutes über das Buch gehört, was bei dem Auftakt einer Fantasy-Dilogie von einer schon bekannten Autorin nicht selbstverständlich ist, also habe ich mir selbst ein Bild gemacht. Und ich kann all den Lesermeinungen nur zustimmen, denn Marie Graßhoff hat ein neues Highlight geschrieben, weshalb ich das Buch in einem Tag und einer Nacht verschlungen habe. Schon das selbst gezeichnete Cover und das Bild auf der Rückseite sind wunderschön geworden und fachen das Interesse an, denn zumindest mein Leseherz wurde damit mittendrin getroffen. Dann kam die besondere Karte der Welt, die mich völlig überrascht hat. Sie sieht mal anders aus, mit dem Haus in der Mitte, von dem aus Schienen wie Speichen eines Rades in die verschiedenen Städte verlaufen, und mit der Dunkelheit, die von außen immer weiter in Mitte dringt. Ich freue mich schon darauf, wenn ich beide Bücher nebeneinander in meinem Regal stehen habe, auch wenn wir zu unserem Leidwesen sehr lange darauf warten müssen. Der Schreibstil ist flüssig und passt mit der emotionalen Bandbreite perfekt zur Protagonistin.

    Im Allgemeinen ist das Worldbuilding mit Abstand das Beste an dem ganzen Buch, denn solch eine durchdachte und einzigartige Welt findet man sehr selten und ich behüte dieses Wissen wie einen Schatz. Das Haus beschützt die Welt vor der Dunkelheit, indem die Gebiete evakuiert werden und dessen Armee die Menschen beschützt. Dabei haben die Assassinen die Fähigkeit, dass sie Leute, die sie umgebracht haben, als Waffe wiederverwenden können und Seren hat sehr viele davon, was sie besonders macht. Immer wieder werden fantastische und kreative Orte vorgestellt, sodass es nie langweilig wird und man die Welt immer weiter erkunden will. Das sterile Haus, die Politik dahinter oder die triefende Stadt im Außenbezirk. Ständig gibt es etwas Neues zu entdecken und der Fantasy-Aspekt mit der Unbekannten Variabel, der umgeschriebenen Vergangenheit und den mystischen Waffen fesselt die Aufmerksamkeit von wirklich jedem Leser.

    Seren wird geschickt, um die Mörder zu fassen, die Schatten umbringen, während gleichzeitig ein Verrat die Welt verunsichert. Wir folgen einem Hinweis nach dem anderen und können auch selbst Vermutungen aufstellen (und meistens wieder verwerfen, wenn eine neue Information ans Licht kommt). Es wechseln sich spannende Kampfszenen mit langsameren Szenen ab, in denen die Story aufgebaut wird, damit auch alles einen Sinn ergibt und Logikfehler vermieden werden. So kann man den Roman gar nicht aus der Hand legen und sobald es sich nur ein wenig zieht, schlägt ein Plottwist wie eine Bombe ein und bringt alles durcheinander. Als Leser ist das Perfektion in seiner wahren Form, denn das Ende kann man nicht vorhersehen und jeder, der meint, den Verräter schon davor gewusst zu haben, hatte ihn nur auf der Verdächtigenliste mit vielen anderen und mehr nicht. Das Finale ist damit dem Auftakt und dem Worldbuilding absolut würdig und ich musste mich praktisch dazu zwingen, zwischendurch mal zu blinzeln.

    Sehr stark dazu beigetragen haben auf jeden Fall unsere Protagonisten, die genauso wie die Storyline und die Welt einzigartig und auf allen Ebenen authentisch sind. Seren ist unsere naive Klinge des Hauses, die zum Töten erzogen wurde, von der Welt sonst und von menschlicher Interaktion keine Ahnung hat. Das ist eine wunderbare Grundlage für eine Charakterentwicklung, die ins Herz sticht und ich habe Serens Werdegang und ihr allmähliches Vertrauen in den wachsenden Freundeskreis unfassbar gerne verfolgt. Sie hat mich durch ihre Tiefe, ihre Kampfkraft und das Besondere Etwas, was ich nicht verraten werde, weil es sonst zu viele Spoiler sind, überzeugt, sodass ich den zweiten Band kaum abwarten kann. Da sie die Polizisten bei der Mördersuche unterstützt, gewinnt sie dort allmählich Kameraden und es ist spannend herauszufinden, wer Feind, Freund oder etwas ganz anderes ist.

    Was natürlich nicht fehlen darf, ist eine Liebesgeschichte, aber die erwartet man durch den Klappentext, die Triggerwarnungen und das Klappenbild auch. Durch den Anfang der Story, bei dem Seren Vale umbringt, haben wir eine einzigartige Situation, die sich von anderen Romantasy-Romanen abhebt. Vale hat eigene rebellische Überzeugungen, besitzt dennoch einen gefühlvollen Kern und zeigt uns nach und nach, was wirklich in ihm steckt. Es ist schön mitanzusehen, wie sich die beiden einander annähern und von Feinden zu Irgendwie-Liebenden oder so werden und auch hier ist das Ende nicht vorhersehbar. Die Entwicklung der Liebesgeschichte kommt ganz natürlich und emotionale Szenen, die sowohl den Plot weiterbringen als uns auch die Charaktere näher bringen, lockern die Action auf. Spannung ist demnach vorprogrammiert. Zum Schluss muss ich die Triggerwarnungen noch einmal erwähnen, denn Suizid, Tod, Gewalt und auch intime Szenen kommen gehäuft vor, weshalb ich diesen Auftakt nur an die Leser weiterempfehlen kann, die damit erwachsen umgehen können. Über 18 sollte man schon mit Gewissen sein.

    Insgesamt liegt vor uns ein hervorragendes und einzigartiges Abenteuer, das sich im Romantasy-Überfluss behaupten kann!

  20. Cover des Buches Revenge. Sternensturm (Revenge 1) (ISBN: 9783551318695)
    Jennifer L. Armentrout

    Revenge. Sternensturm (Revenge 1)

    (430)
    Aktuelle Rezension von: Zarina

    Inhaltsangabe:
    Vier Jahre nach der Invasion durch die Lux leben diese mächtigen Lichtwesen nun sichtbar unter den Menschen. Evie Dasher hat ihren Vater bei der Invasion verloren, doch ihre Faszination für die Lux bleibt. Als sie Luc begegnet, einem geheimnisvollen, außergewöhnlich starken Lux, wird sie in eine Welt gezogen, die voller Gefahren, Misstrauen und Geheimnisse ist.
    Zwischen Evie und Luc knistert es heftig, doch bald muss Evie sich mit dunklen Wahrheiten auseinandersetzen, über Luc, die Lux und vor allem über sich selbst.

    Meine Meinung:
    Auch wenn ich es eigentlich nicht mit Außerirdischen habe, war die Geschichte überraschend spannend. Die Liebesgeschichte war gut geschrieben, auch die Beziehung zur Mutter und die Entwicklung rund um Evies Identität haben mir gefallen.
    Trotzdem: Dieses Sci-Fi-Setting mit den Lux hat mich einfach nicht so abgeholt. Vielleicht war es das Thema, vielleicht die Atmosphäre, es war einfach nicht ganz mein Geschmack. Das Buch ist nicht schlecht, aber für mich war’s eher okay als wow.

    ✅ Fazit:
    Wer Sci-Fi mit romantischer Note mag, ist hier genau richtig. Für mich war das außerirdische Setting der Stolperstein, aber Fans von Armentrout oder der Lux-Reihe werden definitiv ihren Spaß haben.

  21. Cover des Buches Todesmal (ISBN: 9783442486564)
    Andreas Gruber

    Todesmal

    (393)
    Aktuelle Rezension von: leniisbooks

    Die geheimnisvolle Nonne fand ich als Ausgangspunkt für den Fall besonders spannend. Sie kündigt sieben Morde innerhalb der nächsten sieben Tage an, gibt dabei aber kaum etwas preis. Auch die Tatsache, dass sie ausschließlich mit Sneijder sprechen möchte, macht die Situation mysteriös. Dadurch wollte ich unbedingt herausfinden, was hinter ihrer Ankündigung steckt und wie genau sie in die Ereignisse verwickelt ist.

     

    Die Zusammenarbeit zwischen Sneijder und Nemez hat mir wieder gut gefallen. Beide bringen ihre eigenen Fähigkeiten und Eigenheiten mit, wodurch sie gut zusammenarbeiten und versuchen, die Hinweise miteinander in Verbindung zu bringen. Auch die anderen Mitglieder des Teams tragen viel zu den Ermittlungen und zur besonderen Teamatmosphäre bei.

     

    Dass Sneijder seinen Job gerade erst an den Nagel gehängt hat, macht den Fall zusätzlich interessant. Trotzdem gelingt es der geheimnisvollen Nonne, seine Neugier zu wecken und ihn in die Ereignisse hineinzuziehen.

     

    Durch die zeitliche Begrenzung gerät das Team rund um Sneijder gehörig unter Druck. Sie müssen herausfinden, wer die Opfer sind, und versuchen, sie rechtzeitig zu retten. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, ob sie es schaffen und wie die einzelnen Ereignisse miteinander zusammenhängen.

     

    Die Geschichte lebt für mich vor allem von ihrer spannenden Ausgangslage und dem Plan hinter den Geschehnissen. Immer wieder tauchen neue Fragen auf, während man selbst versucht, die Zusammenhänge zu entschlüsseln. Gerade das hat mich an der Handlung gefesselt.

     

    Auch die Atmosphäre war wieder düster und bedrohlich. Die angekündigten Morde und die Geschichte, die dahintersteckt, tragen zu einer unheilvollen Stimmung bei, die sich durch den Fall zieht.

     

    Besonders interessant fand ich die Verbindung zwischen den aktuellen Ereignissen und der Vergangenheit. Es geht nicht nur darum, die gegenwärtigen Fälle aufzuklären, sondern auch darum, das Warum dahinter aufzudecken, um der Lösung näherzukommen. Die Ermittlungen werfen dabei immer wieder neue Fragen auf, sodass man miträtseln kann, wie die einzelnen Fälle zusammenhängen und was sich in der Vergangenheit ereignet hat.

     

    Das Erzähltempo hat mir ebenfalls gut gefallen. Durch die angekündigten Morde bleibt der Zeitdruck konstant bestehen, während nach und nach immer mehr Zusammenhänge ans Licht kommen.

     

    Fazit: Todesmal hat mich vor allem durch die mysteriöse Ausgangslage, die düstere Atmosphäre und die spannenden Ermittlungen überzeugt. Die Zusammenarbeit des Teams und die Verbindung zwischen den aktuellen Verbrechen und der Vergangenheit laden zum Miträtseln ein. Durch den stetigen Zeitdruck bleibt die Geschichte in Bewegung und weckt die Neugier darauf, wie sich die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen.

  22. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

    (826)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Am besten hat mir die Freunschaft des einsamen Erzählers mit Marina gefallen. Auch die Beschreibung von Barcelona ist phantastisch und bildreich. Die Monster sind weit hergeholt und nicht  meine Welt,  aber es passt irgendwie zu Mut und Phantasie des Heranwachsenden. Die Sprache des Autors mag ich sowieso, das Cover gefällt mir sehr gut 

  23. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492959759)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

    (956)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Als ich das Buch beendet hatte, musste ich googeln nach der wahren Geschichte, die hinter diesem Buch steckt. Mit Erstaunen stellte ich fest - es gibt keine. Es ist tatsächlich nur eine Geschichte in einem Buch. Tatsächlich hat es sich so gelesen, als wenn es diese Menschen gegeben hätte und ein Überlebender dieses Buch geschrieben hätte. So autentisch geschrieben, dass man absolut mitfühlen kann. 

  24. Cover des Buches Infiziert (ISBN: 9783649625995)
    Teri Terry

    Infiziert

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Ich habe mir die Reihe vor Jahren mal gekauft, weil ich schon Bücher von Teri Terry gelesen hatte und die mich total begeistern und mitreißen konnten.

    Das Cover spricht mich persönlich allerdings nicht so richtig an. Es ist nichtssagend und wirkt eher blass auf mich. Nach so vielen Jahren ist es wohl auch nicht mehr zeitgemäß.

    Zu Anfang des Buches bin ich tatsächlich gut reingekommen, wobei mich die Handlung sehr überrascht hat. Ich hoffe ich spoiler nicht zu viel wenn ich sage, dass ich vom Klappentext her nicht mit einer teilweisen Geistergeschichte gerechnet habe.

    Das Buch ist teilweise aus der Sicht von Shay und Callie geschrieben. Die Kapitel sind teilweise aber extrem kurz und ich habe lange gebraucht, um mit der Geschichte und den Charakteren warm zu werden. Die ersten 150 bis 200 Seiten habe ich tatsächlich überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Dann hat es mich aber doch gecatcht und ich wollte unbedingt weiterlesen. Ab diesem Punkt habe ich dann das Buch auch inhaliert und bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Zum Inhalt an sich möchte ich nicht viel mehr sagen, als das was im Klappentext steht. Sonst würde ich zu viel vorweg nehmen und ihr erlebt keine Überraschungen mehr. Es gibt viele unvorhersehbare Ereignisse und gerade diese haben letztendlich diese Sogwirkung auf mich gehabt. Auch gibt es einige altersgerechte, brutalere Szenen, worauf der Leser vorbereitet sein sollte.

    Mit den Charakteren konnte ich allerdings nicht so mitfühlen. Sie waren für mich eher oberflächlich und auch diese plötzliche Anziehung und Liebe zwischen Kai und Shay war für ich nicht ganz authentisch. Dennoch fand ich die Charaktere ganz nett und sicherlich auch gut ausgearbeitet für ein Jugendbuch.

    Am Ende ist die Geschichte natürlich nicht auserzählt und ich überlege tatsächlich jetzt, ob ich die Folgebände noch lesen soll. Entschieden habe ich mich allerdings noch nicht.


    Fazit:

    "Infiziert" von Teri Terry war für mich ganz anders als erwartet. Die Charaktere konnten mich nicht ganz überzeugen und es hat lange gedauert, bis mich das Buch in den Bann gezogen hatte. Dennoch war es letztendlich spannend und ich überlege, ob ich die Fortsetzungen noch lesen soll.

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