Bücher mit dem Tag "leichenfund"
67 Bücher
- Simon Beckett
Leichenblässe
(2.618)Aktuelle Rezension von: sabrina95Im dritten Teil der David Hunter Reihe befinden wir uns nun in Tennessee, und die Stimmung des Buches hat mich dieses Mal wieder vollkommen gepackt.
Die Abneigung gegenüber David Hunters Beteiligung an dem neuen Mordfall ist regelrecht zerreissend. Ist es nicht schon schlimm genug, dass er sich noch immer von einem Messerangriff erholen muss? Statt Mitgefühl erfährt er Ablehnung und bekommt ständig das Gefühl vermittelt, unerwünscht zu sein.
Der Schreibstil ist erneut eine absolute 10/10. Die Atmosphäre, die Simon Beckett erschafft, ist schaurig, bedrückend und intensiv, man fühlt sich ständig beobachtet und unwohl, im besten Sinne eines Thrillers.
Was ich allerdings nicht verstehe, Simon Beckett:
Warum gibst du mir schon wieder einen Charakter, den ich nach kürzester Zeit in mein Herz schliesse? Gerade diese Figuren machen die Geschichte emotional noch wirkungsvoller und gleichzeitig schmerzhafter.
Insgesamt ein starker Teil der Reihe mit grossartiger Atmosphäre und emotionaler Tiefe, jedoch nicht mein Liebster.📸🪦
- Simon Beckett
Die ewigen Toten
(535)Aktuelle Rezension von: Lottes_KreativwerkstattMit Die ewigen Toten beweist Simon Beckett einmal mehr, warum er für mich zu den stärksten Thrillerautoren gehört. Das Buch liest sich extrem flüssig und hat mich über die gesamte Zeit hinweg beschäftigt – es ist ein Thriller im besten Sinne des Wortes. Beckett nimmt kein Blatt vor den Mund: Szenen werden detailliert beschrieben, oft schonungslos, aber nie selbstzweckhaft. Gerade diese Genauigkeit sorgt dafür, dass man alles glasklar vor Augen hat.
Ich hatte beim Lesen ständig eine bildhafte Vorstellung von Schauplätzen, Figuren und Handlung, als würde ein Film im Kopf ablaufen. Die Atmosphäre ist dicht, düster und gleichzeitig unglaublich greifbar. Es tat richtig gut, wieder einen Hunter zu lesen und dieses Buch erinnert mich daran, warum ich Beckett als Autor so schätze: präzise, spannend und eindringlich erzählt.
Fazit: Ein harter, bildgewaltiger Thriller, der unter die Haut geht und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
- Michael Robotham
Sag, es tut dir leid
(357)Aktuelle Rezension von: Lisi_WirthZwei Freundinnen verschwinden im der kleinen Ortschaft Bingham spurlos. Piper Hadley stammt aus einer tollen Familie und Tash McBain stammt aus einer zweifelhaften Familie Was verbindet diese beiden Madchen? Das Ermittlerteam findet keine Spur der Beiden. Nach drei Jahren gelingt Tash die Flucht. Sie wird erfrohren in einem See aufgefunden - wo ist Piper? Die Suche wird erneut aufgenommen. Wird Piper lebend gefunden? Diese Buch war spannend bis zum Schluß!
- Daniel Cole
Ragdoll - Dein letzter Tag (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 1)
(448)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Ein grausamer Fund erschüttert London. An unzähligen Fäden hängt im riesigen Fenster eines Hauses eine zusammengeflickte Leiche. Ein Finger zeigt auf die gegenüberliegende Wohnung. Ihr Mieter: Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf. Als der Presse eine Liste mit sechs Namen und genauen Todesdaten zugespielt wird, besteht kein Zweifel mehr, was dieser Fingerzeig zu bedeuten hat. Denn einer der Todeskandidaten ist Wolf selbst. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und nichts deutet darauf hin, dass er und sein Team den Mörder stoppen können.
London im Sommer 2014. Die Hitze hat die Stadt fest im Griff, als die zusammengeflickte Leiche gefunden wird. Schnell gibt die Presse dem Fall den Namen Ragdoll, Flickenpuppe, und ausgerechnet Wolfs Ex-Frau erhält die Liste mit den Todeskandidaten und sie ist Journalistin.
Wolf ist noch nicht lange wieder im Dienst und im Prolog und in Rückblenden, erfahren wir auch warum. Ein Fall vor vier Jahren hat ihn fast zerstört, er war besessen davon, den sogenannten "Feuerbestatter" zu erwischen. Bei der Gerichtsverhandlung kommt es zu einem Zwischenfall, der ihn in eine Psychiatrische Klinik bringt.
Nun wieder im Dienst, ist Wolf sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Ragdoll-Fall und dem des Feuerbestatters gibt. Seine Kollegen und Vorgesetzten dagegen sind skeptisch, bis der Neue im Team, Edmunds, den selben Spuren nachgeht.
"Ragdoll" lag schon eine ganze Zeit auf meinem SUB und ich habe es extra auf meine Liste 12 für 26 gepackt, damit ich es dieses Jahr lesen "muss". Es war mein erstes Buch von Daniel Cole. Ein wirklich sehr spannender Thriller, dessen knapp 480 Seiten im Nu verflogen sind. Und während ich noch gerätselt habe, wie alles zusammenhängt, gibt es einen Twist, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, sehr anschaulich und bildhaft führt der Autor durch die Straßen Londons. Die Kapitel sind nicht zu lang und erzählt wird in der dritten Person. So erfährt man nicht nur eine Seite der Geschichte, sondern begleitet Wolf, seine Kollegen Baxter und Edmunds, aber auch seine Ex-Frau Andrea. Man erfährt auch private Dinge der Ermittler, das steht aber nicht im Vordergrund. Die Hauptfiguren sind interessant und facettenreich gezeichnet. Alle haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr authentisch.
Wer spannende Unterhaltung mit einem flüssig geschriebenen Thriller und interessanten Charakteren sucht, in dem es auch ab und zu was zum Schmunzeln gibt, der ist mit "Ragdoll" gut bedient.
Es gibt inzwischen zwei Fortsetzungen: "Hangman" und "Wolves". Mal sehen, ob ich diese auch lesen werde.
- Jan Weiler
Kühn hat zu tun
(105)Aktuelle Rezension von: Lilli33Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)
ISBN-13: 978-3499266829
Preis: 11,00 €
Spannender Krimi und mehr
Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet.
Meine Meinung:
Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt.
Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran. Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.
Die Reihe:
1. Kühn hat zu tun
2. Kühn hat Ärger
3. Kühn hat Hunger
★★★★★
- Heinz Strunk
Der goldene Handschuh
(308)Aktuelle Rezension von: AtschiBIch habe vor längerer Zeit den Film gesehen und er geht mir nicht aus dem Kopf. Eher angewidert von der Perversion des Frauenmörders in Hamburg, wollte ich nun doch das Buch lesen. Heinz Strunk beschreibt in bisweilen sehr derber Sprache das Leben und die Gedanken des Frauenmörders Fritz Honkas sowie das seines sozialen Umfeldes und gibt Einblicke das Leben der Familie von Dohren. Das perverse Innenleben des Protagonisten wird teilweise in äußerst vulgärer Sprache dargestellt. Das ich im Film schon abartig und ist im Buch nicht anders. Ich hatte bisweilen Probleme zwischen den verschiedenen Handlungslinien unterscheiden obwohl ich den Film kenne. Der Autor nimmt den Leser mit nach St. Pauli der 70er Jahre, in die Kneipe ‚Zum goldenen Handschuh‘, wo sich Alkoholiker, Zuhälter und Prostituierte treffen. Es ist eine beeindruckende und verstörende Darstellung eines Milieus der völligen Verwahrlosung, in dem keinerlei Hemmungen und Anstand mehr existieren. Honkas Wohnung, wo es vergammelt riecht und unsagbar dreckig ist, in eine Welt, die einem buchstäblich den Atem nimmt und einen mit Schrecken erfüllt. Die gesamte Atmosphäre im Buch erdrückend, düster, verstörend und bisweilen einfach nicht auszuhalten.
- Jörg Maurer
Niedertracht
(198)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIn einer Gipfelwand hängt eine Leiche. Ohne Kletterausrüstung. Wie kam sie denn da hin? Jennerwein und sein Team beginnen zu ermitteln und nicht jeder der Kollegen ist schwindelfrei. Es gibt viele Hinweise und Verdächtigungen, aber erstmal kaum Spuren. Im Ort selber gehen Verdächtigungen los und Getuschel. Was seltsam ist, dass es eine Mückenplage gibt und es hat anscheinend mit einer Tagung und einem Italiener zu tun und da gibts noch mehr Geheimnisse. Der Weg zum Ziel ist steil und man muss klettern können und darf den Schwindel nicht fürchten. Sehr amüsant und ein typisch lokaler Krimi mit zum Teil kuriosen Figuren.
- Kristina Ohlsson
Sterntaler
(151)Aktuelle Rezension von: RihannaMona„Sterntaler“ ist der 3. Band um die Ermittler Alex Recht und Frederika Bergmann. Ein Mann macht einen Spaziergang und entdeckt dabei eine tote Frau. Die Idendität ist schnell geklärt, denn die junge Frau verschwand vor zwei Jahren spurlos. Es handelt sich um die Studentin Rebecca Trolle. Aber warum wurde sie umgebracht und wo war sie in den zwei Jahren? Kommissar Alex Recht hatte vor zwei Jahren in dem Fall ermittelt und übernimmt nun auch mit seinem Team diesen Fall. Es bleibt aber nicht bei dieser einen Leiche und die Spuren führen immer wieder zu der Kinderbuchautorin Thea Aldrin. Diese soll vor ungefähr 30 Jahren ihren Ex-Mann ermordet haben und schweigt seitdem. Aber was verschweigt sie? Aber es wird nicht nur im Umfeld von Frau Aldrin ermittelt und plötzlich taucht bei den Ermittlungen der Name Spencer Lagergren auf. Dieser ist der Lebensgefährte von Frederika Bergmann. Und Frederika merkt, dass Spencer ihr etwas verschweigt. Aber warum verschweigt er ihr etwas? Hat es etwa mit den Morden zu tun?
Kristina Ohlsson hat mit dem dritten Band eine vielschichtige und sehr spannende Geschichte geschrieben, die aber auch immer überraschende Wendungen parat hat. Der Schreibstil ist schon wie bei den ersten beiden Bänden flüssig und spannend, sowie die Protagonisten sind mit allen ihren Ecken und Kanten gut beschrieben und kommen daher sehr authentisch herüber.
Fazit: Klare Leseempfehlung für einen spannenden Thriller!
- Janine Binder
Seine Toten kann man sich nicht aussuchen
(42)Aktuelle Rezension von: HoldenJanine B. berichtet von ihrem Einstieg bei der nordrhein-westfälischen Polizei und wie sie sich zur erfahrenen Kommissarin mauserte, und überraschend humorvoll scheint es auf deutschen Polizeiwachen zuzugehen. Ein abwechslungsreicher und spannender Beruf, den bestimmt nicht jeder machen kann, ich wüsste zB nicht, ob ich mich bei Beleidigungen und verbalen Angriffen so gelassen die Ruhe bewahren würde. All Cops Are Beautiful! Bitte unbedingt mehr "Hühnerstreifen", und die Sache mit den "neune Möpsen" hätte ich mir überlegt. Einige Geschichten erinnerten mich an meine Zivizeit als Krankenwagenfahrer, die Polizei hieß bei uns damals "Werder Bremen" und "Tanzverein Grün-Weiß". Wäre es nicht mal wieder Zeit für weitere Einsatzgeschichten, Frau B.?
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und der Tote im Wasser
(55)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDer Frühling verwandelt Cotsworth zwar in eine wunderschöne Oase, aber es ist auch furchtbar langweilig. Agatha Raisin ist froh, als sie von einem Streit im Nachbarort erfährt. Ein Mineralwasser Hersteller möchte aus der Quelle schöpfen und will das Ganze auch groß aufziehen, aber es gibt Wiederstand. Agatha mischt sich ein und will helfen und dann geschieht ein Mord, es treibt jemand im Wasser und Agathas Spürsinn ist wieder geweckt. Auch in diesem Band wird es super spannend und mit viel Mut, Witz und einer Brise schwarzen Humor, ermittelt Agatha Raisin.
- Michael Tsokos
Der Totenleser
(125)Aktuelle Rezension von: HoldenWeitere Fälle aus der Rechtsmedizin, begleitet von erklärenden Einschüben des bekanntesten deutschen Gerichtsmediziners. Erneut legt Tsokos die hanebüchenen "Ermittlungsmethoden" der Rechtsmediziner in Tatort, CSI usw. offen, die über eine Fußsohle streichen und die Todeszeit bis auf 5 Minuten festlegen können. Die meisten vermeintlichen unklaren Todesfälle stellen sich als Suizide und nicht als Tötungsdelikte heraus, wenn auch mitunter in sehr durchdachter und verblüffender Begehungsweise. Ein Buch, das jedem Krimiautor ans Herz gelegen sei.
- Patricia Cornwell
Postmortem
(11)Aktuelle Rezension von: HoldenKay Scarpettas erstes Abenteuer, ein Frauenserienmörder geht um, der scheinbar wahllos nachts bei Frauen eindringt, diese fesselt und stranguliert. Bereits zu Beginn leidet Kay unter Alpträumen wegen ihrer Unfähigkeit, den Fall zu lösen, die männlichen Kollegen, mit denen sie zusammenarbeitet, hätten lieber einen Mann an ihrer Stelle, und privat läuft auch fast alles schief: Ihre Mutter hält ihr schweigend vor, daß sie kinderlos geblieben ist, die altkluge Nichte Lucy fühlt sich vernachlässigt, und Schwester Dorothy heiratet mal wider überstürtz und vermutlich wieder den Falschen. Die Haushälterin Bertha hält solange zu Hause die Stellung und Kay den Rücken frei (hoffentlich nicht die "Bertha" aus "Two and a half men"!). Mörderisch spannend und höchst gelungen, wie das komplexe Beziehungsgeflecht um Doc Kay dem Leser präsentiert wird, suchterzeugend und ein echter Pageturner! - Stephen King
Die Verurteilten
(82)Aktuelle Rezension von: loveisfriendshipAll die Jahre
Die Verurteilten. Pin-Up ist ein Kurzroman von Stephen King, erschienen im Buch Frühling, Sommer, Herbst und Tod, das neben diesem noch drei andere Kurzromane vereint.
Red selbst sitzt noch im Gefängnis, als er die Geschichte seines Freundes Andy Dufresne niederschreibt, dem nach vielen zermürbenden Jahren die Flucht aus Shawshank gelang.
Es ist eine sehr bewegende Geschichte über unfassbare Ungerechtigkeit, Schrecken, Zermürbung, Zweifeln und Verzweiflung, aber auch über tiefe Freundschaft, unbrechbaren Lebenswillen, den Wert von Freiheit, übernatürliches Durchhaltevermögen, menschliche Würde und vor allem über Hoffnung.
Die Protagonisten erleben im Laufe der Handlung viele Hoch- und Tiefpunkte. Gedemütigt von anderen Gefängnisinsassen, schikaniert von Wärtern und ihrer Zukunft beraubt von selbstbezogenen Gefängnisleitern. Es gibt Momente, da sind sie kurz vorm Aufgeben und erfahren eine wachsende Lebensmüdigkeit. Doch gibt es auch Momente der Glücks und der Hoffnung, die vor allem durch kleine Dinge, an denen sie festhalten, hervorgerufen werden.
Das Buch beleuchtet auch, wie ein langjähriger Gefängnisaufenthalt einen Menschen prägt und ihn seine neugewonnene Freiheit empfinden lässt.
Stephen King hat das Ganze sehr realistisch gehalten, alle Gefühle und Gedanken der Protagonisten sind an jeder Stelle nachvollziehbar und auch wie Andy die Flucht gelingt, hat auf mich vollkommen realistisch gewirkt und in keinster Weise weithergeholt, wie es ja bei sowas leicht werden kann.
Meisterhaft, wie Stephen King wie nebenbei Dinge erwähnt, die hinterher ausschlaggebend für die Auflösung sind. Auch schreibt er so authentisch, es ist, als ob Red mir die Geschichte von Angesicht zu Angesicht erzählen würde. Stephen King erzählt auf eine schlichte, lockere und unaufgeregte Art eine einfache Geschichte, die gerade deswegen so tief berührt.
Das Ende hat mich umgehauen. Nicht, dass es so derart genial ist. Wobei, doch, das ist es. Weil es auf eine so schlichte Weise schön ist. Weil es das ist, was ich am wenigsten erwartet habe. Weil Stephen King mich hinters Licht geführt und dann so überrascht hat. Dieses Ende ist so wunderbar, ich habe vor Freude geweint. Selten hat mich ein Ende glücklicher gemacht. Gerade weil es ein (relativ) offenes Ende ist und der Leser selbst darüber nachdenken kann, ob ... oder nicht, finde ich es noch grandioser. Hätte Stephen King vorgegeben wie es nun endet, wäre dies möglicherweise unbefriedigend gewesen. Entweder hätte es die Freude wieder ein wenig gedämpft oder aber mehr wäre zu viel gewesen. Das offene Ende erscheint mir für Die Verurteilten. Pin-Up einfach am passendsten.
Fazit: Die Verurteilten. Pin-Up ist ein berührender Kurzroman über zwei Männer, die sich im Gefängnis kennenlernen und deren Freundschaft über die Zeit im Gefängnis hinausreicht. Es ist eine durch und durch abgerundete Geschichte mit einem Ende, das unerwartet kam und mich glücklich gemacht hat. Stephen King schafft es, mit einfachen Mitteln eine ergreifende Geschichte zu erzählen. - Richard Laymon
Das Inferno
(105)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....! Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.
Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!
- Michael Tsokos
Abgefackelt
(224)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteDer Rechtsmediziner Paul Herzfeld wird vorübergehend versetzt, da er von seinem letzten Fall noch sehr angeschlagen ist. In der neuen Stelle ist der Vorgänger durch ein Feuer umgekommen. Die Umstände des Feuers sind äußerst dubios. Herzfeld beginnt auf eigene Faust der Sache auf den Grund zu gehen. Dann wird eine Leiche am Strand gefunden. Ist der Mann Schneider, jener Mörder der Pauls Leben für immer verändert hat?
Der Thriller wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Schnell ist klar, der Tod von Herzfelds Vorgänger war kein Suizid, sondern Mord. Durch seine Nachforschungen gerät Paul schnell selbst in das Visier des Mörders. Denn die eiskalte Auftragskillerin schreckt vor nichts zurück.
Fazit: Die Sektionen der Leichen werden sehr detailliert beschrieben, somit nichts für schwache Nerven. Kurze, knackige Kapitel, spannender Schreibstil. Der Leser hetzt von einem Ort zum nächsten. Actionreicher Showdown inklusive. Also ein sehr lesenswerter Thriller. Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch. - Kathy Reichs
Die Knochenjägerin
(24)Aktuelle Rezension von: Katharina_KloseIch bin mit keinen Erwartungen in das Buch eingestiegen, da ich die Serie zwar namentlich kenne, aber noch keine einzige Folge gesehen habe. Dementsprechend wurde ich auch positiv überrascht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und meiner Meinung nach wird die perfekte Balance zwischen Ermittlungen und Privatleben getroffen. Man kann das Buch flüssig lesen und durch die vier kürzeren Bände kann man auch zwischendrin Pausen einlegen, ohne dass man dann keinen Anschluss mehr hat.
Mein einziger Kritikpunkt wäre nur, dass bei keinen Bänden wirklich Spannung aufgebaut wird, sondern es eine gewisse Zeit vor sich hinplänkelt, bevor es am Ende richtig kritisch wird. Ich persönlich mag einen Spannungsaufbau mit großem Ende lieber, aber das sind eben subjektive Eindrücke und Vorlieben.
Ich würde definitiv noch mehr Bücher von ihr lesen!
- Agatha Christie
Das Geheimnis von Sittaford
(67)Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs„Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein ganz typischer Agatha-Christie-Krimi. Es ermitteln weder Miss Marple noch Hercule Poirot, ein übersinnliches Phänomen gibt Rätsel auf und eine scharfsinnige junge Frau will ihren Verlobten aus dem Gefängnis retten.
Am Anfang steht wie so oft ein Mord: Captain Trevelyan, ein geiziger, alternder Junggeselle, wird tot aufgefunden. Die erbenden Verwandten scheinen allesamt ein Motiv zu haben – und fast alle zudem ein Alibi. Und dann ist da noch der merkwürdige Umstand, dass der Captain sein Herrenhaus im abgeschiedenen Sittaford während des Winters an eine Witwe und ihre Tochter vermietet und sich für kleines Geld in der nächstgelegenen Kleinstadt einquartiert hat.
Inspektor Narracott versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Parallel ziehen Emily Trefusis, Verlobte des Hauptverdächtigen, und Charles Enderby, ein ambitionierter Journalist, Erkundigungen ein. Da die Anzahl von Dorfbewohnern und Familienmitgliedern nicht ganz klein ist, lässt sich dabei nur schwer miträtseln – ich hatte permanent den Eindruck, mindestens ein Drittel der Nebenfiguren nicht wirklich auf dem Schirm zu haben.
Als solide Krimiunterhaltung geht „Das Geheimnis von Sittaford“ schon durch, aber ganz zufrieden war ich mit dem Leseerlebnis dennoch nicht. Freundschaftliche Beziehungen schildert Christie routiniert, aber ihre Liebespaare wirken meist etwas hölzern (was natürlich auch der Zeit geschuldet sein kann – dieser Krimi ist zum Beispiel von 1931). Oft treten sie erst zum Finale in Erscheinung, hier ist die verliebte Emily jedoch Hauptfigur. Doch so oft sie auch über ihren Verlobten spricht – was sie an ihm findet, bleibt ihr Geheimnis.
Die Auflösung war mal wieder unvorhersehbar, aber in sich logisch. Die große Anzahl von Nebenschauplätzen und falschen Fährten war mir allerdings etwas viel und ich vermisste die üblichen Ermittler. „Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein schlechter Krimi, aber von der Queen of Crime gibt es doch viele bessere. - Patricia Cornwell
Schuld
(151)Aktuelle Rezension von: HoldenChief medical examiner Kay Scarpetta übernimmt vertretungsweise die Gerichtsmedizin von Virginia Beach, da sich alle möglichen Untergebenen zum Jahreswechsel krank gemeldet haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt der Tod eines tauchenden Starjournalisten in die Quere, als sie viel lieber mit ihrer Nichte Lucy quatschen möchte. Pete Marino (heimlicher Hauptdarsteller) eilt rasch herbei (ich stelle ihn mir immer wie den Schauspieler John Carroll Lynch aus "Body of proof" vor), während sich Kay Kompetenzscharmützel mit dem Navy Investigative Service (nicht zum verwechseln mit NavyCIS und Tony Di Nozzo) liefert. Warum müffelt die Reporterleiche nach pathologischem Aufgeschnipsel nach Bittermandel? Fragen über Fragen, die durchgängig fesseln, nur sie ständige Kocherei nervt. - Lars Wehkamp
Solange du tot bleibst
(4)Aktuelle Rezension von: Wilhelm48Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Der Erzählstil des Autors ist spannend und der kauzige Kommissar Neumann kommt sympathisch daher! Die Altersempfehlung hätte man nicht unbedingt ab 18 Jahren machen müssen...ich habe das Buch jetzt meiner 15 jährigen Tochter gegeben. Das passt meiner Meinung nach.
- Henning Mankell
Mord im Herbst
(140)Aktuelle Rezension von: HoldenKurt Wallander mal in der Kurzform, dabei nicht minder spannend: Wallander überlegt, seinem Kollegen Martinsson ein Haus abzukaufen, ein Haus auf dem Land, das dieser für den Cousin seiner Frau verkaufen möchte. Als Wallander sich das Haus ansieht, stellt ihm eine Hand ein Bein, genauer gesagt ragt eine skelettierte Hand aus der Erde. Schluß mit Haus Hund Frau, erst muß ermittelt werden. Wie immer spannend, die bleibenden Konflikte mit seiner Tochter, dem verstorbenen Vater und seinem Job treten auch hier auf, und am Ende möchte man den Walli eigentlich nur mal in den Arm nehmen (aber nur kurz).
- Ursula Poznanski
Anonym
(69)Aktuelle Rezension von: ButtaEs war von Anfang an sehr spannend, die Story sehr interessant. Der online Aspekt mit dem Forum hat mir sehr gut gefallen, die Abgründe der Menschen wenn alles anonym ist, die nichtigen Gründe warum jemanden andere für einen Mord vorschlägt...
Leider hat mir die Sprecherin der FMC überhaupt nicht gefallen, ich fand ihre Stimme anstrengend, besonders wenn sie geschrien hat. Außerdem waren beide Hauptcharaktere extrem unsympathisch und Salomo auch noch sehr unprofessionell. Vieles wirkte unrealistisch, darunter auch das Ende, aber insgesamt wirkte die Polizeiarbeit eher schlecht. Dieses Problem hatte ich auch schon bei anderen Strobel Geschichten.
- Patricia Cornwell
Die Tote ohne Namen
(259)Aktuelle Rezension von: SusanneKDas Buch „Die Tote ohne Namen" von Patricia Cornwell hält Kay Scarpetta auf Trab. Sie verfolgt Temple Gault, einen Serienmörder, der in New York zuschlägt, aber eigentlich auf der Suche nach einer Konfrontation mit ihr ist. Unterstützung im Kampf gegen den intelligenten Täter, der sich auch Unterstützung gesucht hat, erhält die Gerichtsmedizinerin wie gewohnt von Marino, Wesley und Lucy.
Cornwell hat wieder einen Pageturner geschaffen:
- Sprachlich ist es ein Lesevergnügen - kurze Sätze, viel Dialog, bildhafte Beschreibungen.
- Die inneren Konflikte und Dämonen der Hauptfiguren sind toll ausgearbeitet. Ihre Spannungen untereinander werden fast greifbar und sind nachvollziehbar für den Leser.
- Die Handlung bleibt nie stehen, sondern geht immer vorwärts. Entweder, weil wieder ein Mord passiert und der Temple Gault zugeschlagen hat. Oder weil die Polizei/FBI/Scarpette einen Schritt weiterkommen und das nächste Indiz gefunden haben.
- Das unweigerliche Finale zwischen Gault und Scarpetta förmlich spüren kann und gespannt ist, wie Scarpette es schafft, dieses zu lösen. Am Ende zeigt sich, dass das die Frauen ungewöhnliche Lösungen parat haben.
Für mich einer der besten Thriller in letzter Zeit, dessen Spannung ich erlegen bin und den ich entspannt an einem Wochenende gelesen habe.
- Howard Linskey
Gangland
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenWas ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören! - Max Landorff
Der Regler
(252)Aktuelle Rezension von: supersusiGabriel Tretjak ist der Regler. Im Auftrag seiner Klienten greift er in ihre Biographie ein und ändert deren Leben. Teilweise von Grund auf. Dann wird ein Hirnforscher in einem Pferdeanhänger tot aufgefunden und nun scheint sich Gabriels Leben zu ändern.
Sehr spannend mit sehr interessanten und geheimnisvollen Charakteren, die fast alle sympathisch sind und von denen man mehr lesen möchte. Das Buch liest sich flüssig und ist ein wahrer Pageturner. Da ich mich z.Z. nicht so gut konzentrieren kann, habe ich mich mit den Perspektivwechseln teilweise etwas schwer getan. Denn damit es spannend bleibt ist manchmal absichtlich unklar, aus wessen Sicht grade erzählt wird. Auch fand ich, dass der Schluß nicht alles erklärt hat. Aber vielleicht lag das auch an meiner aktuellen Konzentrationsschwäche. Schade, denn das Buch war richtig spannend und hatte viele überraschende Wendungen. Ich glaube, den 2.Teil werde ich auch lesen. Dann seh ich ja, ob es an mir liegt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Und auch, dass nichts so ist, wie es scheint.























