Bücher mit dem Tag "leichenschändung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leichenschändung" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.161)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Ab und zu lese ich gerne Mal Thriller / Psychothriller. Nach einer langen Pause von diesem Genre habe ich wieder ein solches Buch in die Hand genommen. 

    Für True-Crime-Fans werden sicherlich nicht viele neue Aspekte der Forensik in diesem Buch beleuchtet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass für Unerfahrene besonders die verschiedensten Forensik erfahren und die Analyse der Verhaltensforschung einen Reiz darstellen können. 

    Mir hat die Geschichte um die toughe Jane Rizzoli gut gefallen. Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht.

    Natürlich ist die Geschichte eines jeden Thriller-Buchs ähnlich...Männlicher oder weiblicher Cop haben Traumata, die sie noch immer in den Nächten verfolgen und nicht ruhig schlafen lassen. Diese ehemaligen Fälle holen diejenige Person dann während eines neuen Falls ein. Es gibt eine kurze Liebesgeschichte und am Ende gewinnt die Polizei.

    Ich würde es trotzdem jedem Thriller-Fan empfehlen!

  2. Cover des Buches Das Spiel (Gerald's Game) (ISBN: 9783453433977)
    Stephen King

    Das Spiel (Gerald's Game)

     (560)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    "Ich bin ganz alleine hier draußen, mein Mann liegt tot auf dem Boden, und ich bin mit Handschellen ans Bett gefesselt; ich kann nicht schreien, bis ich schwarz werde, es wird mir nichts nutzen, niemand wird mich hören." (S.48)

    -Die Ausgangslage, das Geschehnis, welches ganz zu Beginn des Romans beschrieben wird. Soweit, so viel versprechend. Ich habe einen psychologischen Roman erwartet, der mich (Achtung: Wortwitz) fesselt und erschauern lässt. - Doch, das habe ich leider nicht bekommen.

    Jessie Burlingame, eine Protagonistin, die alle Menschen um sie herum kritisiert und die Fehler nie bei sich sucht. Eine Protagonistin ohne viel Verstand. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass sie nicht schleichend verrückt wird, sondern schon gleich zu Beginn des Romans keine Gläser mehr im Schrank hatte. Schon auf der zweiten Seite wird eine ernste, alles kritisierende, Stimme in ihrem Kopf beschrieben. Die Selbstgespräche beginnen. Und der Leser wird einfach so reingeworfen. 
    Ich meine, man muss ja auch erstmal in diese ausweglose Situation kommen... ohne einen Ersatzschlüssel in greifbarer Nähe...andererseits, wer rechnet schon damit, das der Ehemann umfällt und stirbt.

    Ich habe einfach keinen Draht zu der Protagonistin aufbauen können. Ja, sie liegt ausgeliefert da, alleine mit ihrem ohnehin schon wirren eigenen Gedanken. Eines muss man ihr lassen, sie hat eine außerordentliche Phantasie. Man bekommt so ziemlich jedes Detail aus ihrem eintönigen, uninteressanten Leben mit.

    Ich habe so gehofft, dass irgendwas spannendes passiert, aber nein nur ein Hündchen kommt vorbei, erschreck sie etwas und haut wieder ab. Und sie ist wieder allein.

    Auf Seite 134 hab ich dann aufgegeben und ein grausames Verbrechen begangen-ich habe auf die letzten Seiten geblättert...
    Dann habe ich mich entschieden aufzuhören und lebe völlig selig mit meiner Entscheidung. 
    Schade, der Roman wurde mir des Öfteren empfohlen(sogar auf LB eine Bewertung von 3,7)...Naja, zum Glück, haben wir alle nicht den gleichen Lesegeschmack.

    Fazit:

    Nach 134 Seiten abgebrochen und trotzdem alle interessanten Stellen mitbekommen-eine monotone Handlung ohne Spannung-einfach mehr erhofft...

  3. Cover des Buches Todesbräute (ISBN: 9783426502983)
    Karen Rose

    Todesbräute

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Dutton, Georgia. In der Kleinstadt geht die Angst um, denn ein Serienmörder tötet junge, attraktive Frauen und legt diese in Decken eingewickelt in Gräben nahe der Stadt ab. Alle Opfer wurden vergewaltigt und dermaßen brutal misshandelt, dass ihre Gesichter nicht mehr zu erkennen sind. Der Mörder hinterlässt an jedem Opfer eine Botschaft in Form eines Schlüssels: doch für wen ist diese Botschaft, und was hat sie zu bedeuten? Special Agent Daniel Vartanian trifft während seiner Ermittlungen auf lang gehütete Geheimnisse und einen Sumpf aus Eskapaden, Erpressungen und Gewalt, die in dieser Kleinstadt schon zu lange unter der Oberfläche brodeln. Als dann auch noch Alex Fallon in Dutton auftaucht, um ihre verschwundene Stiefschwester zu suchen, gerät das soziale Gefüge der Stadt vollends ins Wanken, und die Ereignisse überschlagen sich. Alle Spuren deuten darauf hin, dass die aktuellen Morde mit einem Verbrechen zusammenhängen, dass vor 13 Jahren stattfand: das damalige Opfer war ausgerechnet Alex Fallons Zwillingsschwester. Ist der Täter von damals zurückgekehrt oder stehen die Taten überhaupt nicht in Zusammenhang? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn keine Frau ist mehr sicher.


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch im zweiten Buch der Vartanian-Reihe "Todesbräute" ein Serienmörder sein Unwesen. Der erste Mord in Dutton geschieht eine Woche nach der Beerdigung von Daniel Vartanians Bruder Simon, der im ersten Band "Todesschrei" siebzehn Menschen grausam ermordete. Während der Ermittlungen trifft Special Agent Daniel Vartanian auf Alex Fallon, die nach Dutton gekommen ist, um nach ihrer Stiefschwester Bailey zu suchen, die seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Nach und nach wird klar: die aktuellen Morde hängen mit Ereignissen zusammen, die vor dreizehn Jahren ihren Lauf nahmen, und die sowohl mit Daniel Vartanians als auch Alex Fallons Vergangenheit untrennbar verbunden sind. 


    Charaktere


    Eigentlich gelingt es Karen Rose sonst leicht, den Charakteren ihrer Geschichten Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich normalerweise um so menschlicher. Leider verliert sich in "Todesbräute" der Plot so sehr in einer Vielzahl von Opfern, Verdächtigen und deren Verstrickungen, dass ich beim Lesen irgendwann schlichtweg den Überblick verloren habe. Da tauchen plötzlich Personen wieder auf, die 150 Seiten zuvor in einem Nebensatz erwähnt wurden, nur um jetzt der Handlung eine ach so entscheidende Wendung zu geben. Durch die schiere Anzahl an Protagonisten ist eine Charakterentwicklung, wenn überhaupt, nur rudimentär gegeben, so dass ein Mitfiebern, Mitleiden und Miterleben bei mir dieses Mal völlig ausblieb.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist wie immer leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden und möchte das Prickeln der Spannung erleben. Dies gelingt in "Todesbräute" leider nicht, denn die Handlung wirkt dermaßen konstruiert, dass ich irgendwann nicht mehr wirklich folgen konnte. Dabei ist die Grundidee dieses Thrillers durchaus interessant, verliert sich aber wie oben schon geschrieben in einer Vielzahl von Charakteren und Verstrickungen. 


    Fazit


    Auch in ihrem zweiten Roman aus der Vartanian-Reihe, "Todesbräute", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Errettet aus größter Gefahr, bekennen sich die beiden Personen zu ihren Gefühlen und schwören, sich nie wieder loszulassen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. Nachdem ich bereits alle sechs Bände der Chicago-Reihe und den ersten Band der Vartanian-Reihe gelesen habe, muss ich jedoch sagen, dass "Todesbräute" für mich bisher das schwächste Buch der Autorin ist, was vor allem an den schwach gezeichneten Charakteren und dem sehr konstruierten Plot liegt. Ich musste mich dieses Mal wirklich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen und hoffe, dass der dritte Band "Todesspiele" wieder deutlich spannender und fesselnder daherkommt. 

  4. Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257240467)
    Martin Walker

    Bruno Chef de police

     (261)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Ich lese gerne Krimireihen, wie Kommisar Dupin, Leander Lost oder die Fälle um Xavier Kieffer. Ich mag es nebenbei in die Landschaft mit einzutauchen und auch die privaten Entwicklungen der Hauptpersonen von Band zu Band mit zu verfolgen. In anderen Rezensionen las ich dann, dass Fans von Dupin auch Martin Walker mit seinem Polizisten Bruno empfohlen wurde und kaufte mir Band 1.

    Mittlerweile bin ich bei Band 3 und begeistert.

  5. Cover des Buches Das glühende Grab (ISBN: 9783596181407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das glühende Grab

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Im Jahr 1973 brach ein Vulkan aus, der viele Häuser unter Asche begrub. 2017 als die Häuser wieder ausgegraben werden sollen, findet man drei Leichen und einen abgetrennten Kopf im Keller eines Hauses. Doch der verdächtigte Täter scheint nichts mit der Sache zu tun zu haben. Wie bei allen Romanen der Autorin kommt man leicht in die Geschichte und ohne lange auf den Fall warten zu müssen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass die Autorin die historischen Begebenheiten gut recherchiert hat, denn den Vulkanausbruch gab es wirklich. So erfährt man nebenbei auch über wirkliche Begebenheiten. Der Fall ist spannend und verworren aufgebaut, sodass man auch als Leser manchmal in die Irre geführt wird. Ich hatte das Buch so schnell durchgelesen, weil ich mir ständig Gedanken um den Fall machen musste und unbedingt wissen wollte wie alles zusammen passt. Dabei hat die Autorin es geschafft den Fall bis zur letzten Zeite zu ziehen und die Spannung bis dahin beizubehalten. Außerdem mag ich die Personen dieser Krimireihe. Sie wirken wie echte Menschen, die auch mal private Probleme haben, welche jedoch nicht von dem Fall ablenken. Dazu kommen auch manchmal witzige Momente vor, die die Stimmung ganz dezent auflockern, sodass das Buch nicht zu bedrückend wird. Als Fan der Autorin bin ich auch von diesem Buch wieder begeistert. Es macht einfach Spaß die Anwältin Dora auf ihrer Spurensuche zu begleiten und dabei mitzurätseln. Auf jeden Fall einer meiner Lieblingskrimireihen, vorrallem weil man auch viel über Island erfärht.
  6. Cover des Buches Nummer Zwei (ISBN: 9783596196913)
    Claus Probst

    Nummer Zwei

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Milkahase

    Ein Serienkiller entführt junge, erfolgreiche Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, vergewaltigt sie und legt sie danach nackt und "geschminkt" an einem öffentlichen Ort ab. Die Polizei tappt ohne jegliche Spur im Dunkeln. Bis es zu einer erneuten Entführung kommt, bei der ein Unbeteiligter eingreift und die Leiche vor der Zurschaustellung entwendet.

    So einen Thriller habe ich wirklich noch nie gelesen. Die Geschichte hat mich sofort gepackt und in ihren Bann gezogen. Die Idee ist ebenso außergewöhnlich wie genial und dazu noch unglaublich gut umgesetzt. Sie sorgt dafür, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann und die Seiten nur so dahin fliegen.

    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, z.B. aus der Sicht des Ermittlerteams, aus der Perspektive des Unbekannten oder des Opfers. Dabei werden die Situationen, Gedanken und Gefühle jeweils so authentisch wie möglich rübergebracht, sodass man sich super in den Unbekannten und seine Ängste hinein versetzen kann. Im Laufe des Buches kommen immer wieder neue Personen dazu, sodass es abwechslungsreich und spannend bleibt. Gleichzeitig lernt man jedoch auch die Hauptcharaktere immer besser kennen und es werden Hinweise auf ihre Vergangenheit gegeben. Am Meisten beeindruckt hat mich die Persönlichkeit des Unbekannten und seines Freundes, einfach unbeschreiblich.

    Sehr gut gefallen hat es mir ebenfalls, dass es keine Hinweise auf den Täter gibt, sondern man als Leser genauso viel weiß, wie das Ermittlerteam. So bleibt es bis zum Ende eine Überraschung, wer die Frauen entführt und ermordet hat.

    Insgesamt hat mich dieser Thriller absolut begeistert. So beeindruckt wie von diesem Buch war ich bisher noch nie. Es hat einfach alles gepasst für mich, sodass ich es nur jedem weiter empfehlen kann.

  7. Cover des Buches Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele (ISBN: 9783492504003)
    Eva-Isabel Schmid

    Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwiesel

    Basel. Die Zeit der Reformation. Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, mittendrin.

    Als junger aufstrebender Medizinstudent darf er gemeinsam mit seinem Kommilitonen Casper Leichen sezieren. Ziel ist es, die Existenz der menschlichen Seele zu beweisen. Mit der Ernennung eines neuen Bischofs wird es für Paracelsus ungemütlich, denn das Sezieren ist nicht mehr gewünscht, schlimmer noch, verboten.

    Während sich sein Freund Caspar dem Studium widmet, driftet Theo in okkulte Riten ab, um seine Fragen nach der unsterblichen Seele beantworten zu können.

    Wird er darauf eine Antwort finden?

    Interessanter als die Hauptfigur selbst sind die Nebencharaktere und ihr Handeln in der Zeit der Reformation. Ich mag Caspar, Margret, Laurencz und Jacob. Meine absolute Lieblingsfigur ist eindeutig Mina Burri.

    Paracelsus auf der Suche nach der unsterblichen Seele war mein erster historischer Roman, den ich gelesen habe. Da es sich um eine Dilogie handelt, steht Teil 2 bereits auf meiner Leseliste.

  8. Cover des Buches Die Schöne und der Tod (ISBN: 9783442713660)
    Bernhard Aichner

    Die Schöne und der Tod

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Bernhard Aichner hatte ich für mich nach einer Leserunde erst sehr spät entdeckt und fast alles was ich bisher vom Haymon Verlag in die Hand bekommen hatte, war sehr gut. Also habe ich mir den ersten Band seiner Krimiserie mit Max Broll besorgt ...

    Max Broll, der örtliche Totengräber, scheint mit seinem Leben eigentlich sehr zufrieden. Er organisiert Saunatreffen auf dem Friedhofsgelände und legt sich gerne mit dem Pfarrer an. Sein bester Freund ist Baroni, ein ehemaliger Fußballstar, der sowohl in Wien als auch im Dorf lebt und in Max einen Seelenverwandten gefunden hat.

     Als Max einen Anruf bekommt von seiner ehemaligen und größten Liebe, dass er ein Loch buddeln soll, weil Ihre Schwester beerdigt werden muß, bleibt ihm der Atem stehen und sein ganzes Leben zieht an ihm vorüber. Die einzigste Frau, die ihm jemals etwas bedeutet hat kommt zurück in das Dorf. Max beerdigt Ihre Schwester, ein ehemaliges Model und versucht seiner Ex soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen, doch als die Leiche aus dem Grab gestohlen wird, geht der Täter zu weit nach Ansicht von Max. Von seinem Friedhof wird keine Leiche geklaut, die bleiben alle da und Max legt los....

    Was schräg klingt, ist auch komplett schräg. Sehr viele direkte Dialoge und hitzige Wortgefechte beleben diese Geschichte und sorgen dafür, dass Sie zu keiner Zeit langweilig wird. Der Schreibstil ist ausgezeichnet und etwas besonderes. Welche Charaktere , mit wunderbar einfachen Überlegungen gezeichnet, unkompliziert, direkt auf die Mitte, ohne Umschweife und absolut liebenswert. Da fliegen schon mal die Fäuste , vielleicht auch zu Unrecht, aber das ganze macht unheimlich viel Spaß. Kann sich Max seiner ehemaligen Lebensliebe Emma etwas entgegensetzen. Hat die schon immer in Max verliebte Hanni überhaupt eine Chance ? 

    Ich freue mich, dass ich zwar erst 10 Jahre nach Erscheinen, das ganze entdeckt habe, aber die anderen Teile von Max Broll sind schon besorgt. Klare Empfehlung an alle die mit direkten Wörtern als auch leicht vulgärem Ausdruck leben können !

     



  9. Cover des Buches Freinacht (ISBN: 9783827014009)
    Thomas Lang

    Freinacht

     (18)
    Aktuelle Rezension von: yesterday

    Dass dieses Buch, eine Mischung aus Roman, Gesellschaftsanalyse und Krimi, zwischendurch etwas unkonventionell wirkt, liegt an der Entstehung. Es ist kein Buch aus dem Elfenbeinturm, wie der Autor im Nachwort erklärt, sondern es haben sich interessierte User online indirekt beteiligt, Vorschläge gemacht, Ideen niedergeschrieben und aus diesem Austausch formte Thomas Lang dann diese Geschichte.

    Dreh- und Angelpunkt ist eine Gruppe Jugendlicher mit all den “typischen” Probleme, die man mit 15, 16 Jahren eben so hat. Cliquen, Freunde, Freundinnen, Gezicke, Misstrauen, Komplexe und vieles mehr. Doch damit nicht genug, taucht auch eine Leiche auf, die alles verändert.

    Auch wenn Polizeiermittlungen ein Thema sind, ist die Stärke des Buches, dass der “jugendliche Gedankenstrudel” viel Raum bekommt. Manches ist gut nachvollziehbar, dann wieder handeln die Protagonisten doch sehr unerwartet. Man wird nicht richtig schlau aus ihnen, aber vielleicht ist das auch Absicht.

    Dieser Roman ist definitiv kein klassischer Krimi, das sollte man nicht erwarten. Es ist ein sehr analytisch, psychologisch intensives Buch. Da der Fokus auf Jugendlichen liegt, darf man auch nicht erwarten, als erwachsener Leser immer gut mitfühlen zu können, man fühlt doch eine gewisse Distanz, wird nicht ganz warm mit den Charakteren. Dennoch würde ich es nicht als reines Jugendbuch bezeichnen.

  10. Cover des Buches Die Versuchung der Ratsherrentochter (ISBN: 9783839221600)
    Petra Waldherr

    Die Versuchung der Ratsherrentochter

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Die Versuchung der Ratsherrentochter geschrieben von der Autorin Petra Waldherr ist der Nachfolgeband zu Die Ratsherrentochter. Die Geschichte rund um Anna und Michael wird weiter erzählt und beide wollen einen Neuanfang in Haydelberch starten. Nicht ganz freiwillig nehmen sie die Hübschlerin Bertha und den Jungen Jost mit. Auf ihrem Weg geraten sie in den Strudel eines Todesfalls und müssen um ihr Leben fürchten.


    Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen da es einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse des Vorbandes gibt. Die Geschichte selber wird flüssig erzählt und die Handlung geht beständig voran. Wobei es immer wieder Längen durch ausführliche Beschreibungen gibt, die der Geschichte ein wenig die Fahrt nehmen. Da hätte es an einigen Stellen straffer zugehen können. Die Hauptakteure werden gut und mit Tiefe dargestellt, weitere Personen bleiben eher flach, aber das stört nicht, weil sie zur eigentlichen Geschichte nicht so viel beitragen. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar das Personen und Begriffe aufführt und erklärt. Wer historische Romane mag wird Die Versuchung der Ratsherrentochter mit Vergnügen lesen, obwohl es einige Längen gibt.

  11. Cover des Buches Teufelsfeuer (ISBN: 9783827195289)
    Micha Krämer

    Teufelsfeuer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Immer wieder brennen leerstehende Scheunen und Heuschober ab. Immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Feuerwehr steht deswegen schon jedes Wochenende in den Startlöchern. Doch dieses Wochenende brennt ein Wochenendhaus nieder. Als das Feuer gelöscht ist, machen die Feuerwehrleute eine erschreckende Entdeckung. Diesmal scheint ein Mensch verbrannt zu sein. Doch dem Leichenbestatter kommt die tote Frau unheimlich bekannt vor. Er meint, die Dame vor drei Jahren bereits beigesetzt zu haben. Oberkommissarin Nina Moretti tritt mit ihrer Truppe auf den Plan. Sie ermittelt in der Sache und stellt fest, dass es wirklich die vor drei Jahren gestorbene Frau ist. Doch wer liegt dann in ihrem Grab? Und warum wurde die Leiche ausgegraben und konserviert?

    „Teufelsfeuer“ ist der achte Roman um die Oberkommissarin Moretti aus der Feder des Autors Micha Krämer.

    Das Cover fand ich total anziehend. Es hat keine große Aufmachung, trotzdem finde ich, es hat das gewisse Etwas. Erst im Nachhinein bemerkte ich bei der Inhaltsangabe, dass dies bereits der achte Fall von Moretti war.

    Trotzdem ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch ohne die Vorgänger zu kennen. Der Schreibstil an sich ist sehr flott und lässt sich gut lesen.

    Der Fall selbst gestaltet sich auch recht interessant. Ein Psychopath der Leichen konserviert. Die Idee fand ich schon ziemlich abgedreht.

    Die Story an sich, fand ich dann allerdings sehr zäh. Schätzungsweise besteht die Hälfte des Buches aus dem Privatleben der Ermittlerin. Tut mir leid, aber mich interessiert nicht die Bohne, dass ein Bekannter einen Herzinfarkt bekommen hat und sich das ganze seitenweise in die Länge zieht und immer wieder aufgewärmt wird. Auch interessieren mich in einem Krimi nicht die Hitzewallungen die man in einer Dachwohnung im heißen Sommer bekommt.

    Durch das ausführliche Privatleben von Moretti hat der Fall selbst leider ziemlich gelitten. Für meinen Geschmack waren es einfach zu wenige Ermittlungen. Auch die Seite des Psychos kam mir einfach zu kurz. Geschweige denn die Sache mit den Brandstiftungen. Die Auflösung kam dann recht fix auf den letzten 5 Seiten, Zack und fertig. Ganz einfach.

    Das Gesamtwerk schafft es daher nicht auf mehr als zwei Sterne bei mir. Von der Idee her, hätte der Fall richtig gut bei mir einschlagen können. Hat aber leider nicht funktioniert. 
  12. Cover des Buches Torso (ISBN: 9783426304945)
    Wolfram Fleischhauer

    Torso

     (80)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Bewertet mit 5 Sternen

      

    Ein menschlicher Torso mit Ziegenkopf wird in Berlin gefunden. Die Polizei beginnt zu ermitteln, da taucht das nächste groteske Ding auf, wieder bestehend aus Menschenteilen und einem Tier. Kommissar Zollanger ermittelt. Gleichzeitig versucht eine junge Frau ihn zu sprechen, weil sie nicht an den Selbstmord ihres Bruders glaubt. Was soll er ihr bloß sagen ?

    Sehr spannender Krimi, den ich verschlungen habe, auch wenn ich die finanziellen Geschäfte nicht ganz verstehe. Besonders hat mir gefallen, dass die Geschichte immer neue Wendungen hatte und viele Überraschungen bereit hielt, ohne verwirrend zu sein oder unlogisch. Immer wieder fragt man sich, wie kann das denn jetzt sein, oh nein ! Aber alles ergibt einen Sinn und mir hat dieser Krimi so sehr gefallen, dass ich mir ein weiteres Buch des Autors kaufen werden. Dieses ist ein wahrer Pageturner.

    Klare Leseempfehlung für alle, die es spannend mögen.

  13. Cover des Buches Knochentanz (ISBN: 9783839217443)
    Sandra Dünschede

    Knochentanz

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap
    Diesmal ermittelt nicht Kommissar Thramsen im schönen Nordfriesland sonder Kommissar Peer Nielsen in Hamburg. In der Geschichte dreht es sich um Leichen. Leichen, die aus ihren Gräbern ausgebuddelt wurden und verschwinden. Kommissar Nielsen und sein Team haben zunächst große Schwierigkeiten, dem Geheimnis auf den Spuren zu kommen da es erst mal keine Hinweise gibt und sie nicht wissen, wo sie ansetzen sollen. Doch nach und nach kommen sie dem ganzen auf die Spur.
    Ich war sehr enttäuscht. Die Romane rund um Kommissar Thramsen und sein Team waren echt spannend und gut geschrieben. Das kann ich hier nicht sagen. Ihr Schreibstil ist hier anders und irgendwie fehlte mir überwiegend die Spannung.  Ich würde mir vermutlich kein Buch mehr lesen rund um Kommissar Nielsen. 
  14. Cover des Buches Der Vampir von Ropraz (ISBN: 9783312004164)
    Jacques Chessex

    Der Vampir von Ropraz

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Fern
    Vielleicht werden so einige beim Lesen des Titels eine falsche Vorstellung gewinnen, denn tatsächlich geht es nicht um einen richtigen Vampir, eher um einen im soziologischen Sinne. Der Buchrücken klärt jedoch schnell auf, worum es wirklich geht, nämlich um einen Leichenschänder auch der Vampir von Ropraz genannt. Anfangs wirkt die Distanziertheit des Erzählers zu "seinem Vampir" vielleicht etwas befremdend und ungewohnt, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass sie sehr wohl passte. Geschildert werden die engen, beklemmenden Verhälntisse in den düsteren und abgelegenen Gebieten der Schweiz im 20. Jahrhundert. Die Gegend wirkt kalt und abstossend, kein Ort an dem man sich wohl fühlen würde und durch dieses Klima sind auch die Menschen geprägt: sie verstecken sich in ihren eignen Häusern, isolieren sich von den anderen. Der Erzählstil des Autors passt durch seine eher gefühlsarme Sprache sehr gut zu dieser Situation und damit auch zum Vampir der als Kind ohne wahre Zuneigung in Kälte aufgewachsen ist. Obwohl das Buch nicht besonders lange ist, kann es doch eine sehr eindrückliche und dichte Atmosphäre vermitteln.
  15. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426308547)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  16. Cover des Buches Strafgesetzbuch (ISBN: 9783406604041)
    Adolf Schönke

    Strafgesetzbuch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Schönke/ Schröder ist einer der drei verbreitesten Strafrechtskommentare, Ich habe schon lange nicht mehr reingeschaut, kann mich aber noch daran erinnern, daß unser Repetitor den "Schönke" für eine Sammlung von rechtshistorischen Ansichten hielt.
  17. Cover des Buches Mörder (ISBN: 9783499195495)
    Jim Thompson

    Mörder

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch beinhaltet Krimigeschichten aus so legendären Zeitschriften wie "True detective" oder "True Police stories", in denen hartgesottene Ermittler (häufig) bestialische Morde ausklären. Dieses Krimigenre läuft ansonsten häufig unter "hardboiled". Der reale Fall des Ed Gein ist auch dabei, der ua Vorlage für Hitchcocks "Psycho" und Thomas Harris` "Das Schweigen der Lämmer" war, Schnörkellose krimis dieser Art gibt es kaum noch, was sehr schade ist, aber vielleicht findet man im Internet eine entsprechende Gruppe? Wahre Pulp fiction!
  18. Cover des Buches Gangsterland (ISBN: 9783570103005)
    Tod Goldberg

    Gangsterland

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Sal Cupertine ist der Nr.1-Killer der Chicagoer Mafia, wo er v.a. für seinen Cousin Ronnie Kehlköpfe zerdrückt und Kopfschüß am liebsten von hinten verteilt. Damit ist allerdings Schluß, als er in eine FBI-Falle tappt und 3 Agents plus Informant töten muß, die ihn erkannt haben. Auf Schleichwegen wird er nach Las Vegas gekarrt, wo er als (Nachwuchs-)Rabbi David Cohen Plattheiten aus Springsteen-und Neil-Young-Songs verbreitet (superlustig!) und für Nachtclubbesitzer und Gönner Bennie Savone unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg räumt. Wenn nur der kaltgestellte Schnüffler Jeff Hopper nicht wäre, der bald in Las Vegas` Mustersiedlungen nach ihm sucht...Was ich anfangs für einen x-beliebigen Mafiakrimi hielt, entwickelt sich doch zu einem facettenreichen Krimi, v.a. die Darstellung von Sals aka Davids geistlicher Tätigkeit macht Laune. Und bloß kein Cousin eines Mafiamitglieds sein!
  19. Cover des Buches Schwarz ist die Nacht (ISBN: 9783492270304)
    Susanne Mischke

    Schwarz ist die Nacht

     (22)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Sylvia Bohl gleicht einem Engel, wie sie da mit ihrem langen blonden Haar auf dem tiefblauen Laken. Doch Sylvia Bohl ist tot, und sie ist schon das zweite Opfer eines Tters, der eine Vorliebe für junge blonde Frauen zu haben scheint ...

    Dieser Krimi lässt sich prima lesen, die Sprache ist klar und treibt die Handlung vor sich her. Es ist nie langweilig, alleine schon aufgrund der sympathischen Ermittler.   Ich hätte mir ein etwas ausführlicheres Ende gewünscht und ich hatte ein wenig Probleme die Zeit in der das Buch spielt nachzuvollziehen. Es wird noch in D-Mark bezahlt, ich hatte vorher nicht auf das Erscheinungsdatum geschaut und war daher ein wenig irritiert, auch was die technischen Gegebenheiten dieser Zeit betrifft.

    Fazit: Ein wunderbar leichter Krimi mit sympathischen Ermittlern, der den Leser zum Tätersuchen einlädt.
  20. Cover des Buches Gedankenmörder (ISBN: 9783796118913)
    Rose Gerdts

    Gedankenmörder

     (6)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Auch dieses Buch hat mich nicht überzeugt.


    Die Autorin hat versucht, die Psyche eine „Gedankenmörders“ darzustellen. Und es kommen viele, viele Sachen zur Sprache – angefangen bei der Homosexualität bei der Kripo hin zu Ehrenmorden, Tierquälerei, sadistischen Morden und – und –und.
    Die zwei Ermittler bieten auch nichts wirklich Neues. 

    Die Sprache ist zwar klar, aber ich fand den Sprachstil sehr, sehr bemüht. Das mag daran liegen, dass die Autorin stets und immer die absolut korrekten Bezeichnungen verwenden wollte - ob das nun dauernd die „Tatortgruppe“ ist oder andere Dinge – das hemmte auch den Lesefluss. Zumindest meinen….

    Aber so sind Geschmäcker halt verschieden – der (damalige?) Bremer Polizeipräsident jedenfalls fand das Buch "authentisch und fesselnd" –vielleicht gefällt es dem einen oder anderen ja auch besser als mir.


  21. Cover des Buches Die Hexe und der Leichendieb (ISBN: 9783471300084)
    Helga Glaesener

    Die Hexe und der Leichendieb

     (69)
    Aktuelle Rezension von: liesmal50
              In Zeiten des Dreißigjährigen Krieges heiratet in der Eifel die junge Sophie Marselius, den Herrn der Wildenburg. Gern hätte sie die Aufgaben der Herrin übernommen, wenn da nicht die schöne Edith wäre. Marselius macht kein Geheimnis daraus, dass Edith seine Geliebte ist, sondern er toleriert auch, dass sie sich wie die Herrin der Burg benimmt. Ganz offen erklärt er, dass Sophie nur da ist, um ihm Nachkommen zu gebären, und zwar am liebsten nur männliche. Die Geschichte spielt zu Zeiten der Hexenverbrennungen und Hinrichtungen. Auch Sophie muss sich immer auf dem Innenhof der Burg einfinden und dem Spektakel beiwohnen. Als eines Tages einem wegen Mordes und Leichenraubes Verurteilten direkt vor seiner Hinrichtung die Flucht gelingt, ist es Sophie, die ihm das Burgtor öffnet und ihm so in die Freiheit verhilft.  Vergeblich versucht Sophie lange Zeit, ihren Mann dazu zu bewegen,  sich von Edith zu trennen. Dabei hat sie mehr und mehr das Gefühl, dass Edith eine Hexe ist. Es geschehen schreckliche Dinge, immer unter dem Schleier der Hexerei. Als Sophie keine Hoffnung auf ein besseres Leben hat, ergreift sie die Flucht. Immer wieder begegnet sie in der kommenden Zeit Marx von Mengersen, dem Mann, dem sie zur Flucht verholfen hatte. Mit ihren Ängsten erscheint Sophie oft sehr schwach, sie kann allerdings auch stark sein und Durchhaltevermögen zeigen, wenn es darum geht, um ihre Rechte zu kämpfen. Bei allem, was sie erlebt, fällt es ihr natürlich auch manchmal schwer, den Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkennen. -
    Es geht um Lug und Betrug, Gemeinheiten und Verleugnungen,  selbst Mord und Totschlag sind an der Tagesordung. Das Buch ist von Beginn an sehr spannend erzählt und vergeblich sucht man eine Stelle, an der man es mal beiseite legen kann.
           
  22. Cover des Buches Strafgesetzbuch (ISBN: 9783406594229)
    Thomas Fischer

    Strafgesetzbuch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der "Tröndle/ Fischer", auf jedem guten Juristenschreibtisch zu finden (übrigens auch bei Salesch und Co. hihi). Unser Repetitor war damals sehr angetan, daß der neue Bearbeiter Fischer manche alte Zöpfe abgeschnitten hat. Für Laien aber selbstverständlich unlesbar.
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