Bücher mit dem Tag "leichnam"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leichnam" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.179)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    David Hunter zieht von der Großstadt aufs Land um dort als Allgemeinmediziner zu arbeiten. Nach einigen Jahren ist er dort immer noch ein Fremder und als dann auch noch Frauen entführt und ermordet werden, schlagen ihm Misstrauen und Anschuldigungen entgegen. Aber als ehemaliger Rechtsmediziner hilft er der Polizei.

    Bis zur Mitte hin fand ich die Geschichte recht spannend, würde sie aber eher als Krimi und nicht als Thriller betiteln. Zum Ende hin war ich mehr und mehr genervt, musste aber auch hin und wieder schmunzeln, weil das ganze irgendwie etwas klamaukiges hatte. Wie David Hunter wie so ein aufgescheuchtes Huhn durch das Dorf fährt und wahllos Leute beschuldigt und anschreit, hatte schon was lustiges.

    Und was den/die Täter/in angeht, so hatte ich von Beginn an drei Verdächtige und zum Ende hin auch einen ausgeschlossen. Und sagen wir mal so, ich lag richtig, auch mit dem Motiv.

    Irgendwie hatte ich mehr von diesem Buch versprochen, da so viele immer von dieser Reihe schwärmen. Ich werde ihr mit dem zweiten Teil noch mal eine Chance geben, sollte mich die Geschichte auch nicht umhauen, dann war es das mit David Hunter.

  2. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    In diesem Buch geht es um den sehr bekannten Serienmörder Fritz Honka gen. Fiete, der 4 Frauen vergewaltigt, missbraucht und getötet hat. 

    Ist ein sehr krasses und krankes Buch. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. 

    Meine Altersempfehlung wäre ab 18 Jahren, weil es doch sehr detailliert geschrieben ist. 


  3. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.193)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  4. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (742)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  5. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  6. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (407)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  7. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453504073)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.912)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Ich habe dieses Buch als Teenager gelesen und bis heute kann ich sagen, dass es mit eines der besten Bücher ist.

    Die Spannung nimmt kein Ende und ich muss sagen das ich an so manchen Stellen Gänsehaut bekommen habe.

    Die Katze, was mit der Familie geschieht, der Friedhof einfach alles hinterlässt einen Schauer und zieht einen in seinen Bann.

    Ich habe damals auch den Film gesehen und kann sagen das beides gleich gut ist. Nicht wie bei vielen Dingen, Buch Klasse, Film schlecht..

    Absolut garnicht.

    Klare empfehlung meinerseits.



  8. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.596)
    Aktuelle Rezension von: Lalalenii

    King schreibt hier keinen Standard Horror. Alles in allem wird in "Shining" sehr wenig gestorben - aber die unglaubliche Atmosphäre die King in das Overlook-Hotel bringt ziehen einen - ähnlich wie Jack - schnell in seinen Bann. 

    Zugegebenermaßen hat auch das Buch ein paar Längen, die den Sog aber gleichzeitig auch irgendwie bestärken. 

  9. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.264)
    Aktuelle Rezension von: Lillyliebtthriller

    Was soll man zu diesen #horrorroman groß sagen, außer das es der Klassiker schlechthin ist ❤.
    Der King kann einem das Gruseln lehren und mit seinem Schreibstil zieht er einem förmlich nach Derry und seinem #pennywise.
    Ich liebe Bill und seine Freunde einfach und trotz der beachtlichen Seitenanzahl war ich irgendwie traurig, dass es jetzt endgültig vorbei ist.
    Das Cover mit der Clown-Version von #it finde ich richtig schön schaurig und ist für mich die beste Ausgabe 👍.
    Die Handlung zieht sich manchmal etwas, aber dafür bekommt man eine detaillierte Vorstellungen der Charaktere und langweilig wird es ganz bestimmt nicht. 😉

    Fazit: Dieses Buch gehört zusammen mit “Shining“ zu meinen Lieblingsbüchern von #stephenking, da es bis zum Schluss verdammt spannend, fesselnd und natürlich #gruslig ist. Als #horrorfan muss man es auf jeden Fall gelesen haben 🎈.

  10. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

     (319)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Pin up

    Die Handlung: Andy Dufresne landet im Shawshank-Gefängnis, da er seine Frau ermordet haben soll. Obwohl er all die Zeit die Tat leugnet, muss er sich an den Alltag im Gefängnis gewöhnen.

    Meine Meinung: Ich habe die Verurteilten bisher zwar nur einmal gesehen, aber dennoch hatte ich während der ganzen Geschichte die Stimme von Norman Freeman im Ohr. Das liegt daran, dass die Verfilmung sehr nah an der Geschichte ist und sie nur minimal ein bisschen ausbaut. Wem der Film gefallen hat, dem wird auch die Geschichte gefallen, wobei das Buch hier auch keinen Mehrwert – im Sinne von mehr/zusätzliche Informationen – bietet. Stephen King schafft es hier tatsächlich die Geschichte sehr auf den Punkt zu erzählen. Keine Szene ist unnötig, alles hat eine gute Länge, um spannend zu bleiben. Dabei ist es zugleich auch ein sehr spannender Einblick in ein Gefängnisleben. Denn King hat diesmal keine übernatürlichen Elemente eingebaut, aber dafür ist das Grauen im Gefängnisalltag selbst. Den Launen von Wärtern und Leitern ausgesetzt, aber vor allem auch den anderen Mitinsassen, da möchte man nicht tauschen.

    Der Musterschüler

    Die Handlung: Todd Bowden, 13 Jahre alt, ist wohl das, was man einen Musterschüler nennt. Bis er eines Tages an der Haustür von Mr. Denker klopft, einem ruhigen älteren Herr, und ihn als Kurt Dussander, einem Naziverbrecher, der sich absetzten konnte, identifiziert. Doch Todd ist gar nicht daran gelesen, Herrn Dussander auffliegen zu lassen, vielmehr möchte er die Informationen über die Konzentrationslager aus erster Hand erfahren.

    Meine Meinung: Das ist wohl die Geschichte von Stephen King, mit der ich bisher am meisten Probleme hatte. Nicht nur widmet er sich hier einem sehr schwierigen Thema, auch die Umsetzung ist es, die mich stellenweise störte. Dabei beginnt die Geschichte ganz interessant, in dem King geschickt mit dem Opfer/Täter-Schema spielt. Stellenweise erwischt man sich, wie man mit einem Naziverbrecher Mitleid empfindet. Doch das dreht sich sehr schnell und das nachfolgende ist sehr heftig. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber bei einigen Sachen fragt man sich schon, ob es nötig war, so etwas aufzuschreiben. Aber auch abgesehen davon wird halt das spannende Ausgangsdilemma nicht wirklich weiter verfolgt, was sehr schade ist. Letztendlich möchte man zwar immer noch wissen, wie die Geschichte ausgeht, doch das Ende lässt einen dann auch etwas unbefriedigt zurück, was irgendwie nicht für die Geschichte spricht. Auf jeden Fall ließ mich die Geschichte voller Diskussionsbedarf zurück, weswegen es umso toller war, dass mein bester Freund daraufhin auch mal eben schnell die Novelle gelesen hat und wir dann darüber reden konnten.

    Die Leiche

    Die Handlung: Eine Gruppe von Jungen beschließen zu einer Leiche eines vom Zug überfahrenden Jungen zu wandern. Da sie zu Fuß unterwegs sind, brauchen sie zwei Tage. Unterwegs haben sie einige Erlebnisse. Vor allem geht es aber auch um ihr Umfeld und wie das geprägt hat.

    Meine Meinung: Nach der Musterschüler bot die Leiche wieder ein bisschen Entspannung. Klar ist das Grundziel, nämlich zu einer Leiche zu wandern, nicht gerade leichte Kost, und auch die Gespräche der Jungen haben es zwischenzeitlich in sich, aber dennoch ist die Grundatmosphäre sehr entspannt. Es geht um Freundschaft, aber vor allem auch um die Einflüsse der Eltern. So plätschert die Geschichte eine ganze Weile vor sich hin. Es ist halt eine Geschichte, bei der man sich eher auf die Atmosphäre einlassen muss. Ein heißer Sommertag und eine Gruppe von Freunden, die losziehen, um ein Abenteuer zu erleben. Wobei hier ganz klar der Weg das Ziel ist. Man kann es am ehesten ein bisschen mit Es vergleichen, zumal es auch hier eine jüngere Freundesgruppe gibt und eine rivalisierende Ältere. Aber gleichzeitig hinkt der Vergleich auch  wieder, ist auch dies eine Geschichte ohne übernatürliche Komponente. Ich habe die Verfilmung bisher noch nicht gesehen, bin aber schon etwas gespannt, wie man die Handlung zu einem ganzen Film strecken kann. Vielleicht hol ich den einfach demnächst mal nach.

    Atemtechnik

    Die Handlung: David Atley wird von seinem Chef eingeladen, ihn in einen Herrenclub zu begleiten. Ihm kommt der Club zwar etwas seltsam vor, er wagt es aber nicht etwas zu hinterfragen. Kurz vor Weihnachten erzählt einer der Anwesenden eine Geschichte. In der geht es um eine schwangere Frau, die von ihrem Arzt Atemübungen gelehrt bekommt.

    Meine Meinung: In der kürzesten Novelle des Buches steckt King gleich nochmal zwei Geschichten rein. Als Rahmenhandlung dient „Der Klub“, der von David Atley und dem Herrenclub erzählt. Unterbrochen wird dies von der erzählten Geschichte „Atemtechnik“, also einer Geschichte in einer Geschichte. Beides sind irgendwo auch ganz nette Geschichten und die Novelle lässt sich gut weglesen. Den größeren Sinn dahinter erschließt sich mir nicht, aber grundsätzlich muss so eine Geschichte für mich auch nicht immer eine Aussage haben. An sich waren beide auch spannend, man wollte bei beiden wissen, wie es weitergeht. Atemtechnik ist für mich auch abgeschlossen. Bei Der Klub habe ich noch offene Fragen. Er soll wohl in einer weiteren Kurzgeschichte (Im Morgengrauen heißt der Sammelband) erwähnt werden, ich bezweifel aber, ob man da wirklich mehr erfährt. Etwas schade, allerdings auch nicht weiter tragisch.

    Das Fazit

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod ist ein Buch von Stephen King, dass wenig übernatürliches zu bieten hat. Auch die Horrorelemente sind kleiner aus gewöhnlich und eher menschlicher Natur. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, aber überwiegend gut. Lediglich der Musterschüler hat mich ziemlich abgeschreckt. Mit insgesamt 700 Seiten ist das Buch zwar immer noch dick, aber für kingsche Verhältnisse doch noch sehr dünn. Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick, nicht nur für King Fans.

  11. Cover des Buches Verliebt in einen Vampir (ISBN: 9783802584251)
    Lynsay Sands

    Verliebt in einen Vampir

     (498)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Nach einer Nachtschicht in der Pathologie erwacht Rachel Garrett in fremder Umgebung und noch dazu vollkommen nackt! Ihr erster Gedanke ist, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Doch da sieht sie den Mann ihrer Träume aus einem Sarg steigen, und der Blick seiner silbernen Augen lässt sie nicht mehr los. Dreihundert Jahre lang war der Vampir Etienne Argeneau Junggeselle. Die Entscheidung, die hübsche Rachel in eine Vampirin zu verwandeln, wird sein Leben verändern - auf immer und ewig.

  12. Cover des Buches Blutopfer (ISBN: 9783453357723)
    Britt Reißmann

    Blutopfer

     (29)
    Aktuelle Rezension von: clary999

    »Klappentext: Wenn Mut zum Verhängnis wird.

    Eine Clique Jugendlicher praktiziert gefährliche Mutproben in einem Waldstück bei Stuttgart und findet dabei einen grausam zugerichteten Leichnam. Die Spuren führen die Mordkommission zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sowie in die Sado-Maso-Szene. Doch auch die Tochter von Hauptkommissarin Verena Sander ist unter den negativen Einfluss der Clique geraten. Aus Sorge um ihre Tochter macht Verena Fehler, die ihr beruflich wie persönlich beinahe zum Verhängnis werden.«

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist fließend. Die Geschichte spielt in Stuttgart und die Hauptperson ist Verena Sander. Sie ist eine ehrgeizige Ermittlerin. Ihr Beruf scheint an erster Stelle zu stehen. Sie liebt ihre 14-jährige Tochter Mona und macht sich Sorgen. Konflikte sind vorprogrammiert. Dennoch wird ihr erst bewusst, dass sie kurz davor steht Mona zu verlieren, als das Sorgerecht auf den Tisch kommt… Veronas Gefühle und Gedanken sind realitätsnah dargestellt worden. Manchmal hat mir ihr Verhalten nicht so gut gefallen, aber jeder macht mal Fehler. Die anderen Personen wurden auch authentisch dargestellt.

    »Was ist schon böse? Böse sein ist doch nur ein Zustand, in dem wir eine Seite von uns zeigen, die wir sonst verbergen. Die ungeschönte Seite, ohne die Maske der Diplomatie. Wer nie böse ist, ist nicht authentisch. Wer seine dunkle Seite verleugnet, ist nicht vollständig.« Zitat aus dem Buch, Seite 224

    Der Kriminalfall ist rätselhaft und spannend! Es gibt zwar Verdächtige, aber keine stichhaltigen Beweise. Der Staatsanwalt ist für Verena ein weiteres Problem ;) Ein bisschen gestört haben mich die vielen Zufälle! Sehr interessant waren die eingebundenen Themen, die gut von der Autorin recherchiert wurden, u.a. die Zeugen Jehovas!

    In diesem Roman geht es neben dem Mordfall auch viel um das Privatleben der Hauptkommissarin Verena Sander! Sie ist hin und hergerissen. Einerseits will sie mehr für ihre Tochter da sein, andererseits unbedingt den Mörder finden! Gerade jetzt ist es für Mona besonders wichtig, dass ihre Mutter für sie da ist! Die zwielichtige Clique, der Fund der Toten und die Streitereien der geschiedenen Eltern sind auch für Mona sehr schwer! …

    Das Ende war anders, als ich erwartet habe, aber nachvollziehbar!

    Das Buch ist der Auftakt zu der Krimireihe mit der Ermittlerin Verena Sander! Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen!

    Ein spannender Stuttgart Krimi, der mich gut unterhalten hat!

    Leseempfehlung!

    4 Sterne


     

  13. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492263160)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

     (384)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Coverbild finde ich angenehm.
    Der Schreibstil ist gut, sodass man schnell in dem Buch voran kommt. Ich habe das Buch bereits einmal gelesen, es hat allerdings etwas gedauert, bis ich das beim letzten Mal festgestellt habe :-D
    Kommt bei mir ja echt sehr selten vor!
    Delia ist ein angenehmer Charakter und recht gut gelungen.
    Die Geschichte ist solide und man kann sie gut lesen. Es gab für mich keine großen Höhepunkte oder Tiefpunkte. 
    Ich hätte allerdings etwas mehr Emotionen und Spannung erwartet.

    Daher bekommt das Buch von mir nur durchschnittliche 3 Sterne.


  14. Cover des Buches Das Gebot der Rache (ISBN: 9783453676756)
    John Niven

    Das Gebot der Rache

     (79)
    Aktuelle Rezension von: chuma
    ... sind das zentrale Thema dieses Romans aus der Feder des schottischen Kultautors John Niven. Vielen dürfte er wegen seiner bissigen, schwarzhumorigen Geschichten bekannt sein. "Kill your Friends", "Old School" oder "Straight White Male" sind dem ein oder anderen Leser sicher ein Begriff. Ein ganz anderes Genre bedient Niven mit "Das Gebot der Rache" (OT: Cold Hands). Dieser im Heyne Hardcore Verlag erschienene Thriller ist aber eben auch ein sehr gut erzählter Roman, der mit fein herausgearbeiteten Charakteren und einer hervorragend konstruierten Handlung punktet, dabei aber gerade im letzten Drittel die Gemüter von zartbesaiteten Lesern überstrapazieren könnte.

    Eins vorweg: Bitte lesen Sie nicht den Klappentext, wenn Sie in den vollen Genuss der spoilerfreien Lektüre kommen und sich die zum Teil schockierenden Überraschungsmomente nicht nehmen lassen wollen. Es dürfte genügen, wenn man folgenden kurzen Abriss des Inhalts kennt.
    Donald Miller lebt mit seiner aus reicher Familie stammenden, beruflich erfolgreichen Frau Sammy, ihrem gemeinsamen Sohn Walt sowie dem Familienhund Herby in einem hübschen Anwesen in der kanadischen Provinz. Doch die Familienidylle findet ein jähes Ende als Donnie den Hund grausam abgeschlachtet im Schnee findet. Die vage Vermutung, es könne sich um einen Angriff von Wölfen handeln, kann er nicht so recht glauben und als dann ein weiteres Unglück geschieht, weiß Donnie, dass ihn die Geister seiner Vergangenheit einzuholen drohen.

    Niven macht schnell klar, dass hinter der eigentlichen Geschichte noch eine weitere erzählt werden muss. Immer wieder gewährt er dem Leser in Form von Rückblenden und Erinnerungsfetzen Einblick in Donnies schwierige Kindheit und Jugend in Schottland. Gleich einer Zwiebel schält er Schicht um Schicht ab und legt Donnies Persönlichkeit letztlich ganz offen. Wer ist dieser Mann, der seine eigene Geschichte hier erzählt? Welche Spuren hat er im Schnee hinterlassen? Stück für Stück setzt sich dieses Puzzle zusammen und der Weg dahin ist äußerst spannend. Obwohl der Roman, abgesehen von dem Fund der Hundeleiche, zunächst recht ruhig beginnt, kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Das gemäßigte Eingangstempo erfüllt seinen Zweck, Niven gibt seinen Figuren und auch dem Leser Zeit, sich aufzustellen, ein Gefühl für Land und Leute zu entwickeln. Unterschwellig ist das bevorstehende, drohende Unheil stets spürbar und das nicht nur, weil es ab und an auch angekündigt wird (der Erzähler ist wie schon erwähnt Donald selbst und bereits im Prolog wird klar, dass Entsetzliches geschehen sein muss). Ab der Hälfte des Romans nimmt die Story deutlich an Fahrt auf. Hier gibt es keine Verschnaufpausen mehr und man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Zugegeben, der Autor überspannt den Bogen hier vielleicht ein wenig (ich kann das nicht näher erläutern, weil ich Nichts von der Handlung verraten möchte) und vielleicht hatte er hier auch eine Verfilmung vor Augen aber unumstritten läuft hier vor dem geistigen Auge ein waschechter Actionthriller ab.

    Insgesamt konnte mich Niven einmal mehr überzeugen. Sein Schreibstil, die Art des Erzählens, seine scharfe Beobachtungsgabe, die geschaffene Atmosphäre sowie seine fein gezeichneten Charaktere machten diesen Thriller für mich zu einem atemlosen Leseerlebnis.

    Fazit: Statt nullachtfünfzehn Thriller gibt es hier ein ernstes Grundthema mit einigen Denkanstößen, bei dem die Spannung durchweg hoch ist und auch mit Brutalität nicht gegeizt wird. Plotwists, eine düstere Atmosphäre und ein beklemmendes Gefühl nachdem man das Buch zugeschlagen hat, gibt es außerdem. Lesenswert.

    - 4,5 von 5 Sternen -
  15. Cover des Buches Der Pferdeflüsterer (ISBN: 9783746627687)
    Nicholas Evans

    Der Pferdeflüsterer

     (467)
    Aktuelle Rezension von: Bernadette35

    Ich las den "Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans mit 21 und 41 (zur Recherche, weil ich auch gerade über Tiere schreibe, allerdings andere), und bin erstaunt, wie sich meine Wahrnehmung geändert hat. Es gibt ja generell keine Bücher, bei denen mir die Filme besser gefallen hätten (tagelanges Kopfkino können einfach nicht in zwei Stunden destilliert werden), so auch hier. Während der gleichnamige Film eine typische Mädchen-/Pferdegeschichte ist, ist das Buch um die Facette der verheirateten Frau, die sich in einen Mann verliebt und von der eigenen Tochter aufgedeckt wird, reicher. Im Film wird dies zwar auch angedeutet, im Buch jedoch viel besser herausgearbeitet und auch ohne kitschiges Ende - sondern mit sehr dramatischem, das mich ebenso berührt wie damals. Seltsam, dass ich mit strengen Moralvorstellungen einer 21 jährigen die Geschichte anders sah als mit der doch gestiegenen Lebenserfahrung mit 41, wo ich die Konflikte jeder einzelnen Figur viel besser verstehen kann. Schön finde ich auch hier, dass sich die Liebesgeschichte sehr langsam "aufheizt" und man auf die wunderschön stimmig herausgearbeiteten Liebesszenen fast 350 Seiten lang warten muss - ich mag es viel lieber, wenn Autoren diese nicht zu früh "ins Rennen werfen". Wer Pferde nicht mag, dem ist das Drumherum vielleicht zu viel, generell jedoch eine zeitlos-weise Mutter-Tochter-Geschichte, in der die Beziehung zwischen den Menschen eine größere Rollen spielt als die zwischen Menschen und Pferden.

  16. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  17. Cover des Buches Die falsche Frau (ISBN: 9783492272582)
    Wolfgang Burger

    Die falsche Frau

     (49)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte!

    Ein riesengroßer Aufwand wird betrieben, um den amerikanischen Staatsgast sicher durch Heidelberg zu geleiten. Das ist nicht einfach, mehrere Demonstrationen, die nicht immer gewaltfrei abgehen, gibt e aus diesem Grunde!

    Auch Gerlachs Töchter fangen an mit ihrem Vater zu diskutieren, wie dieser Staatsgast einzuschätzen sei! 

    Mehr möchte ich nicht schreiben, denn ich möchte keinem die Spannung verderben!

    Viel Spaß beim Lesen!

  18. Cover des Buches Das Geständnis (ISBN: 9783453409491)
    John Grisham

    Das Geständnis

     (147)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks

    Der Roman spielt 1998 und wirkt ziemlich aktuell, wobei ein großes Thema die Rechte von Schwarzen und Weißen sind. Dabei beschreibt John Grisham die Verwahrlosung der amerikanischen Justiz sehr eindringlich und lässt den Leser nachdenklich zurück.

    Donté Drumm sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis, unschuldig wie er selbst behauptet, und seine Hinrichtung steht kurz bevor. Nur eine Woche vor dem Termin bekommt Pfarrer Keith Besuch von einem ehemaligen Häftling, der behauptet der wahre Mörder zu sein und Donté Drumms Unschuld beweisen zu können. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Drumms' Anwaltskanzlei versucht verzweifelt einen Aufschub zu bekommen. Der Gouverneur von Texas ist dabei die entscheidenen Person, diesen Aufschub anordnen kann. Die Probleme zwischen Schwarzen und Weißen und eine anstehende Wiederwahl stellen keine guten Aussichten für den Todeskanditaten dar. Zumal er ja selbst ein Geständnis abgelegt hat. Das es unter dubiosen Umständen entstand, ist dabei für die weiße Obrigkeit erst einmal nebensächlich.

    John Grisham versteht es wieder einmal meisterlich, seine Leser an die Handlung zu fesseln. Die überaus detaillierten Schilderungen verdeutlichen die Machtgier bestimmter Personen dabei sehr und zeigen wie wenig ein Menschenleben wert sein kann.

  19. Cover des Buches Schnee, der auf Zedern fällt (ISBN: 9783455651430)
    David Guterson

    Schnee, der auf Zedern fällt

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Dini94

    Zu Beginn des Buches befindet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung. Der japanischstämmige Amerikaner Kabou Minamoto wird wegen Mordes an einen amerikanischen Bürger angeklagt. Der Einzige der ihm eventuell helfen könnte, wäre der einarmiger Journalist namens Ishmael Chamber. Dieser jedoch befindet sich in Zwiespalt, denn seine Jugendliebe ist jetzt Kabou´s Frau.

    Der Klapptext deutet auf eine spannende Geschichte, jedoch wird der Leser sehr oft in die Vergangenheit zurück versetzt. Der Autor versucht mit den vielen Rücksprüngen, die damalige angespannte Situation zwischen Amerikaner und japanischstämmigen Amerikaner darzustellen.

    Das Gerichtsverfahren und die Mordaufklärung sind eher nebensächlich. Der Mordvorgang klärt sich auf die restlichen 100 Seiten. Tut mir Leid für den Spoiler. 

    Ja, es ist ein historischer Roman und ja, die Grundidee ist gelungen aber der Inhalt könnte etwas anders verpackt bzw. erzählt werden. Wem langwierige Lebensgeschichten gefallen, wird dieses Buch mögen.

  20. Cover des Buches Auf Ehre und Gewissen (ISBN: 9783442478651)
    Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen

     (366)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ich liebe das Setting - und ganz besonders Inspector Linley. Er ist einfach super charmant und clever.

  21. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

  22. Cover des Buches Aus der Dunkelheit strahlendes Licht (ISBN: 9783103974492)
    Petina Gappah

    Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone starb 1873 auf der Suche nach den Nilquellen mitten in Afrika. Seine Begleiter und Bediensteten wollen ihm eine letzte Ehre erweisen und tragen den Leichnam quer durch Afrika, um diesen in die Heimat Livingstones zu bringen. Im ersten Teil erzählt die Köchin Halima von Livingstones angegriffener Gesundheit, vom Leben in der Gemeinschaft, von ihren Träumen. Halima streitet gerne und plappert immer gleich drauflos – meist ohne nachzudenken ob sie mit ihren Aussagen jemanden verletzt oder ob es Sinn macht, was sie zu sagen hat. Bei „ihrem“ Doktor hat sie aber einen Stein im Brett und so verspricht er ihr auch ein Haus mit Tür zu kaufen, sollten sie je wieder nach Sansibar zurückkehren.


    Nach dem Tod Livingstones und der Entscheidung wie denn nun mit dem Leichnam verfahren werde, begeben sich die Gefährten des Doktors auf den Weg. Diesen zweiten Teil des Buches beschreibt Jacob Wainwright, ein ehemaliger Sklave. Anfangs finden sich immer Auszüge aus einem Tagebuch, bevor man in die nächste Reiseetappe eintaucht. In diesem Abschnitt fand ich die elendslangen religiösen Auswüchse sehr anstrengend zu lesen. Ich sehnte mich richtig nach Halimas Geplapper wieder zurück.


    Doch es werden auch viele wichtige Themen angesprochen, wie die Sklaverei, die Mission das Christentum zu verbreiten, Aberglaube und Kolonialisierung.


    Der Roman lebt von Petina Gappahs großartigen Recherchen. Sie hat mit beeindruckender Hartnäckigkeit über Jahre Material zusammengetragen, welches nun in diesen Roman einfließen durfte. Der Schreibstil wechselt wie die Perspektiven – während sich Halimas Teil frisch, fröhlich und sehr flüssig lesen lässt, ändert sich dies als Jacob Wainwright zum Erzähler wird. Dieser Teil ist sehr ruhig, langatmig und ernster.


    Die Charaktere sind äußerst vielschichtig, so findet man die ganze Bandbreite der menschlichen Schwächen und Stärken. Einige Charaktere entwickeln sich weiter und andere enttäuschen wiederum oder überraschen mit ihrer Einfältigkeit.


    Auch wenn mich der Roman nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, wurde mein Interesse von der Autorin für Livingstone geweckt. 3 Sterne

  23. Cover des Buches Hänschen klein (ISBN: 9783442489435)
    Andreas Winkelmann

    Hänschen klein

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    ....und immer wieder wird dieses Lied  gesungen! Das war natürlich ein Gänsehaut Faktor...

    Dieses Hörbuch hat mich mirgerissen. Kindsentführung  ist ein  gruseliges Thema...und am Ende doch noch anders, als erwarzet! Großartig! 

    Ich habe das Hörbuch gehört, obwohl ich hier das Buchformat eingegeben habe. Das Hörbuch war nicht im Angebot....

  24. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Dominik_Hellenbeck

    Das Gottesgrab ist ein flott geschriebener, gut lesbarer Abenteuerroman. Insbesondere die zahlreiche Verwendung von Kapiteln (immerhin 41 bei 440 Seiten), die wiederum nochmals in unterschiedliche Szenen unterteilt sind, machen das Buch gut lesbar und erinnern bei den „Cliffhangern“ an Kapitelenden etwas an ein in Romanform umgeschriebenes Film-Drehbuch. Der Verzicht auf verschiedene Zeitebenen und (bis auf den Prolog) historische Rückblenden sichern ein durchgängiges Lesevergnügen.


    Erfrischend originell sind die politisch-historischen sowie religiösen Bezüge. Die Verknüpfung der Alexander-Saga mit makedonischem Separatismus, Archäologie und dem Buch Daniel aus dem AT ist ein gelungener Wurf und hebt sich angenehm vom üblichen Krimigeschehen um aufgefundene Bibelfragmente, rätselhafte Fundstücke und vatikanische Dunkelmänner ab.  

    Glücklicherweise werden auch stereotype Handlungsabläufe und schablonenhafte Figuren vermieden. Daniel Knox ist weder ein omnipotenter Supermann, der pausenlos Witwen und Waisen rettet, noch ein platter Westentaschen-Indiana Jones. Er erinnert mich eher an Thomas Magnum aus der US-Krimiserie der 80ern, ein sympathischer Sunnyboy, der nicht alleine die Szene beherrscht, sondern auch mal ordentlich „einstecken muß“ und auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen ist (einer heißt zudem auch noch Rick...).


    Gaille Bonnard als sein weiblicher Sidekick ist als seriöse Wissenschaftlerin und nicht als Power-Amazone á la Lara Croft angelegt, die permanent auftrumpft, um den begriffsstutzigen Jungs mal zu zeigen, wo's lang geht.


    Alles in allem gut verdauliche Krimi-Kost, wenn man vor dem Einschlafen noch mal etwas schmökern will.

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