Bücher mit dem Tag "leid"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leid" gekennzeichnet haben.

282 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

    (4.704)
    Aktuelle Rezension von: Josefine

    Ein Meisterwerk.

    Was macht dieses Buch so besonders? Alles!

    Markus Zusaks Schreibstil ist unglaublich und wunderschön, leider findet man so etwas zur Zeit selten. Das Buch ist ja nun auch fast schon 20 Jahre alt.

    Die Charaktere: sie haben Ecken und Kanten, Eigenheiten, sie werden lebendig und man denkt, tatsächlich am Leben dieser Menschen teilhaben zu können. Auch die Sprache mit dem Bayrischen Ausdrücken ist unglaublich gut recheriert, hier merkt man dass der Autor deutsche bzw. österreichische Wurzeln hat. Es gibt den Charakteren große Glaubwürdikgeit, es wäre nicht passend in einer ländlichen Gegend in der Nähe von Münschen seine Protagonisten lumpenreines Hochdeutsch sprechen zu lassen.

    Die Story: es gibt schöne Momente und absolut tragische. Liesels Leben während der Zeit des zweiten Weltkrieges wird aus der Sicht eines jungen heranwachsenden Mädchens erzählt. Nach und nach erweitert sich ihre Sichtweise. Das Buch hat mich oft schmunzeln lassen und zum Weinen gebracht.

    Die Perspektive des Todes: Zu Beginn, sehr gewöhnungsbedürftig, aber es bereichert das Buch umso mehr.

    Die Bücherdiebin gehört in jeden Bücherschrank. Ich finde es schade, das Buch erst jetzt gelesen zu haben.

  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.900)
    Aktuelle Rezension von: Max1919

    Manche Bücher begleiten einen noch lange, nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Nach der intensiven und berührenden Lektüre von "Vollmondkinder - Eine Erzählung über den Sinn des lebens" von Anna Swedenborg suchte ich nach einer weiteren Geschichte, die nicht nur Gefühle weckt, sondern auch zum Nachdenken über die wichtigen Fragen des Lebens anregt. Dabei bin ich auf "Ein ganzes halbes Jah"r von Jojo Moyes gestoßen – einen Roman, der auf eine ganz eigene Weise tief bewegt.

    Im Mittelpunkt stehen Lou und Will, zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und deren Leben durch eine besondere Begegnung miteinander verbunden werden. Ihre Geschichte erzählt von Nähe, Veränderung und den Herausforderungen, die das Leben manchmal bereithält. Dabei geht es nicht ausschließlich um romantische Gefühle, sondern auch um persönliche Entwicklung, Selbstbestimmung und den Mut, neue Wege zu gehen.

    Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass selbst kurze gemeinsame Zeiten eine große Bedeutung haben können. Die Geschichte regt dazu an, über eigene Entscheidungen, Wünsche und die kleinen Augenblicke nachzudenken, die oft viel wertvoller sind, als man im Alltag erkennt.

    Dieses Buch hat mich emotional erreicht und gleichzeitig viele Gedanken über Dankbarkeit, Lebensfreude und den Umgang mit schwierigen Situationen ausgelöst. Für Leserinnen und Leser, die eine gefühlvolle Erzählung suchen, die Herz und Verstand gleichermaßen anspricht, ist Ein ganzes halbes Jahr eine besondere Empfehlung.

  3. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.822)
    Aktuelle Rezension von: Joxanna

    John Greens Bestseller „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ohne Frage eine hochemotionale Achterbahnfahrt, die mich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt.

    Die Geschichte um die krebskranke Hazel und den charmanten Augustus geht zweifellos unter die Haut. Stellenweise war das Buch für mich emotional kaum zu ertragen und hat ganz real meine eigenen Ängste vor dem Tod getriggert. Wer hier sensible Antennen hat, wird tief getroffen. Schön beschrieben fand ich dagegen die Reise nach Amsterdam, die dem Ganzen eine greifbare, atmosphärische Kulisse verlieh.

    Dennoch konnte ich den gigantischen Hype um das Buch nicht an allen Stellen nachvollziehen. Der Schreibstil des Autors schwankt extrem – mal wirkt er fast zu simpel, im nächsten Moment bemüht anspruchsvoll. Besonders gestört haben mich die philosophischen Gespräche der beiden Protagonisten. Für Jugendliche in ihrem Alter wirkten diese Dialoge schlichtweg unglaubwürdig und künstlich konstruiert.

    Auch die Suche nach dem Autor Van Houten im Buch – der sich als absolut unsympathisch entpuppt – und das verzweifelte Streben nach einer Fortsetzung seines Romans fühlten sich für mich an wie vergebliche Liebesmüh. An diesen Stellen zog sich die Handlung arg in die Länge und blieb paradoxerweise trotz der schweren Thematik an der Oberfläche.

    Fazit: Ein bewegendes Buch, das wichtige Fragen aufwirft, aber durch seine oft unauthentischen Charaktere und Längen einiges an Potenzial einbüßt. Keine leichte Kost.

  4. Cover des Buches Der kleine Hobbit (ISBN: 9783423715669)
    J. R. R. Tolkien

    Der kleine Hobbit

    (4.771)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Das Abenteuer von Bilbo Beutlin ist wahrlich ein bekannter Klassiker. Der Hobbit, der mit den Zwergen und Gandalf den Zauberer loszieht, um den Schatz unter dem Drachen Smaug zu rauben und den Drachen zu töten. Doch bis dahin ist es eine aufregende und beschwerliche Reise...


    Ich habe dieses Buch sehr genossen. Dabei sei aber gesagt, dass es eine besondere Erzählweise ist, die sich teilweise deutlich von heutiger Literatur unterscheidet, jedoch trotzdem wunderbar ist, wenn man sich drauf einlässt. Besonders auf die Erzählschlingen, wo angedeutet wird, dass etwas passiert oder passiert ist und dann anschließend von dieser Sache berichtet wird.

    Auch gut ist wirklich die Entwicklung von Bilbo. Zuerst der Anhang der Reisegruppe, wo er nicht sehr viel beizusteuern hat, ängstlich ist und mehr oder weniger mitgezogen wird von der Gruppe hin zu der Person, die wiederum die Gruppe rettet und eine vorreitende Rolle einnimmt. Gleichzeitig behält er aber auch wesentliche Züge bei. 

    Aber was wirklich fantastisch ist, dass es spannend bleibt, obwohl man eigentlich hauptsächlich auf einer Reise ist und bei den Zwischenstopps immer was passiert. Dies ist aber so gut eingegliedert und integriert, dass es nicht zäh oder langweilig wird.


    Es gilt für mich zu recht, als eines der großen Werke der Fantasy

  5. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446289666)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (659)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Ich habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.

    Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣

    Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.

    Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.

    Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊

    Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh. 

    Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.

    Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.

    Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen. 

    Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.

    Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy. 

    Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!

    Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.

    Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.

    Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.

    Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!

  6. Cover des Buches Save Us: Special Edition (ISBN: 9783736325005)
    Mona Kasten

    Save Us: Special Edition

    (2.088)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde nie langweilig (wobei ich das von allen 3 Teilen behaupten kann.) Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Oft war es zum Haare raufen, man dachte alles wird gut, dann kam wieder ein riesen Dämpfer. Echt toll geschrieben. Mir hat es viele Spaß gemacht diese Bücher zu lesen.

  7. Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297580)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung

    (725)
    Aktuelle Rezension von: Klaus_M

    Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich durch seine bloße Wortgewalt so gefesselt hat. Kristoff schreibt nicht einfach nur eine Geschichte – er zelebriert sie mit einer cineastischen, bildgewaltigen Sprache. Wer düstere Storys, Auftragskiller-Akademien und einen außergewöhnlichen Erzähler sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Jahreshighlight!

  8. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

    (1.307)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Harry Haller ist so etwas wie ein „randständiger Bürgerlicher“, der mit seinen Mitmenschen hadert. Harry stellt sich immer vor, wie in ihm drin der zivilisierte Mensch mit dem wilden Steppenwolf kämpft. Im ersten Drittel hätte ich fast abgebrochen, denn nach dem gefühlt hundertsten Mal hatte ich es ja schon verstanden: Harry ist der einzig vernünftige Mensch in einer Horde aus Schlafschafen. Dabei hat er mit dieser Beobachtung im Deutschland der Zwanzigerjahre ja sogar recht.

    Im zweiten Drittel taucht dann Hermine auf, welche Harry eine andere Perspektive gibt und das Buch für mich rettet. Die Leserschaft folgt von hier an Harry in eine Welt aus Musik, Partys, Drogen und Sex inklusive Bisexualität

    Das Ende ist ein wilder Drogentrip, in welchem Harry sich seinem zerrissenen Inneren stellt.

  9. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

    (2.137)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Band 2 der "Smoky Barrett"-Reihe übertrifft seinen Vorgänger in so ziemlich allem. Er ist noch blutiger, noch brutaler und noch gewalttätiger und bedient dabei mindestens genauso viele Klischees wie der erste Teil der Reihe. Dennoch ist auch "Der Todeskünstler" unheimlich spannend und fesselt den Leser bis zur letzten Seite.

  10. Cover des Buches Eisige Wellen (ISBN: 9783426524459)
    Leigh Bardugo

    Eisige Wellen

    (1.083)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Nach den Ereignissen in Band eins versuchen Alina und Mal ein Leben fernab von Ravka und dem Dunklen aufzubauen. Doch Alinas Kräfte und die politischen Spannungen holen sie ein und die Rückkehr nach Ravka zwingt sie Verantwortung und Macht zu übernehmen, die sie nicht will und gar fürchtet. Die Handlung in diesem Band wird angenehm komplexer und tiefer bei deutlich weniger Ortssprüngen.
    Bei den Protagonisten steht weiterhin Alina, ihre Entwicklung und inneren Konflikte in der Ich-Perspektive weiterhin im Mittelpunkt der Handlung. Bei den relevanten Nebenprotagonisten spielen sowohl Figuren aus dem ersten Band als auch neue Charaktere eine interessante Rolle und bereichern die Handlung. Besonders hervorzuheben ist der Freibeuter Sturmhond, der viel Humor und Cleverness in die Handlung miteinbringt.
    Wer Bücher mit originellem Worldbuilding, einer tiefen Charakterentwicklung mit inneren Konflikten mag und bereits Gefallen am ersten Band fand, wird hier fündig. Wobei mir Band zwei noch besser gefällt.
    Der Schreibstil ist bildhaft, atmosphärisch, durchzogen von feinem Humor und unterstützt den Lesefluss sehr gut.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  11. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    (481)
    Aktuelle Rezension von: Engel63

    Luca di Fulvio @lucadifulvio_ hat die faszinierende Geschichte „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ so lebhaft geschrieben, dass ich mich sofort darin eingebunden fühlte. Die Hauptfiguren Mercurio und Giuditta, die einen langen schwierigen Weg gehen, sich immer wieder verlieren und finden, ärmlich aufgewachsen und trotzdem sehr stark und zielgerichtet sind. Knapp 1‘000 Seiten Spannung, kribbeln, Luft anhalten, weinen oder sogar heulen, lachen und schmunzeln. Ich habe dieses herrlich Natürliche geliebt und mich sehr gut in die Figuren hinein fühlen und mit leben können. Bin begeistert wie gut Luca die Zeit aus dem 16. Jahrhundert beschreibt, Rom und Venedig kennt und sein Wissen mitteilt. Ein historischer Krimi kann nicht besser sein. Interessant wie Mercurio sich immer wieder verwandeln kann, Menschen an der Nase herumführt und seine Ziele erreicht. Die Jüdin Giuditta aus Einfachem Spezielles herstellt, das sogar die Reichen haben wollen und so der Neid der Rivalin Benedetta bis ins Unermessliche geht, unvorstellbar. Jede Seite ein Genuss und lesenswert.

  12. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

    (1.278)
    Aktuelle Rezension von: buch_leselust

    Ergreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert. 

    Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.


    Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...

  13. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

    (1.562)
    Aktuelle Rezension von: Lunacat

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    4,75 Sterne für dieses alte Meisterwerk ♥︎

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    Das war mein zweiter King und ich wollte unbedingt sein Debüt lesen - dieses Buch ist doch tatsächlich von 1974! - und wurde nicht enttäuscht! Ich habe vor, jetzt alles nach ET zu lesen!!

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    Die Geschichte umfasst knapp 300 Seiten und hat mich wirklich ab Seite 50 total in den Bann gezogen. Ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es so enorm spannend war! Die Handlung war perfekt durchdacht, ich hab enorm mitgefiebert und die Spannung war groß!

    Was wird passieren? Wie endet es? Was ist überhaupt schon passiert? Ich bin durch die Geschichte geflogen!

    Die vielen verschiedenen Arten von Texten im Buch waren toll eingebaut und haben mich total begeistert!

    Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen!

    Ich konnte sogar enorm mit Carrie mitfühlen und zwischendrin wollte ich einfach nur, dass es eine Liebesgeschichte wird... (if you know, you know :-()

    Und ich war dauernd nur so "Nein, bitte nicht, nein, oh Gott, nein". Mich hat das Buch total gecatcht und ich hab es gleich als erstes Buch des Jahres weggesuchtet!

    "Natürlich hab ich hier nicht die Tiefe wie in einer Romantasy" - falsch gedacht. Ja, nicht in dem Ausmaß, doch die Geschichte hat mich auch mit ihrer Tiefgründigkeit überzeugt!

    Die Charaktere waren sehr spannend gestaltet und konnten mich total überzeugen! So untypisch, so "anders" und doch einfach "normale Menschen", aber richtig gut geschrieben! 

    Als jemand, der die Geschichte rund um Carrie noch gar nicht kannte, hat mich das Buch total geschockt!

    Den Schreibstil fand ich auch toll!!! Anfangs musste ich mich kurz zurechtfinden, aber dann war ich einfach nur begeistert! 

    Ich MUSS mehr von King lesen!

    (Ja, im Werk sind Begriffe, die heutzutage nicht okay sind, aber es im Nachhinein zu ändern, wäre auch falsch, auch wenn ich mir hierzu noch eine Bemerkung gewünscht hätte)

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    Fazit:

    Ein Banger zum Jahresbeginn!

  14. Cover des Buches Das Juwel - Die Weiße Rose (ISBN: 9783596036202)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Weiße Rose

    (979)
    Aktuelle Rezension von: Applesreading

    Im zweiten Band der Das Juwel-Reihe setzt Amy Ewing die Geschichte von Violet Lasting fort. Nachdem sie von der Herzogin vom See enttarnt wurde, flieht Violet mit ihren Gefährten Ash und Raven aus dem Palast. Doch die Flucht ist alles andere als einfach. Das Juwel zu verlassen ist gefährlich, und die Verfolger des Adels sind ihnen ständig auf den Fersen. Auf ihrer Reise stößt Violet auf eine geheime Rebellengruppe, die ihr neue Hoffnung und Antworten auf ihre Fragen bietet. Dabei entdeckt sie, dass ihre Gabe weit mächtiger ist, als sie dachte.


    Wie schon im ersten Band bleibt der Schreibstil von Amy Ewing eine Herausforderung. Allerdings wird er im zweiten Band noch komplizierter. Beim ersten Band bereits wirkt der Stil schon kompliziert, aber in Die Weiße Rose noch schwerer und leider unnötig komplex. 


    Band 2 ist ein packender, aber sprachlich anstrengender zweiter Band. Die spannende Handlung und die Weiterentwicklung von Violet sind nach wie vor fesselnd, doch der immer komplexer werdende Schreibstil macht die Lektüre schwieriger als nötig. Wer den ersten Band mochte, wird auch diesen Band mögen, muss jedoch erneut Geduld mit dem Stil aufbringen.

  15. Cover des Buches Die Nachtigall (ISBN: 9783352010323)
    Kristin Hannah

    Die Nachtigall

    (660)
    Aktuelle Rezension von: Noemi_Sievert

    Ich bin restlos begeistert! Die Tiefe dieses Buches hat mich vollkommen in den Bann gezogen. Der historische Hintergrund ist hervorragend recherchiert und verleiht der Geschichte eine beeindruckende Authentizität. Besonders die Stärke, der Mut und die Unerschrockenheit der beiden Schwestern haben mich tief berührt.

    Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite atemberaubend und mitreißend. Es bleibt mir nichts anderes zu sagen, als dass es ein hervorragend recherchiertes und mit großer Leidenschaft geschriebenes Meisterwerk ist. Eine absolute Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

    (906)
    Aktuelle Rezension von: Vero333

    Mein erstes Buch nach 5 Jahren Lesepause und auch mein erster New Adult Roman. Brittainy Cherry hat einen schönen Schreibstil, in den man schnell reinfindet und der einen leicht durch die Geschichte begleitet. Mit den Gefühlen der beiden Protagonisten Jasmine und Elliott kann man sich gut identifizieren.

    Ich habe sofort das Bild von den Straßen von New Orleans - erfüllt mit Lichtern und Musik - im Kopf gehabt, und die beiden dort durch die Stadt laufen sehen. Wer sich also von einer Second Chance Lovestory und Musik verzaubern lassen will, der ist hier richtig

    Zur Geschichte (Achtung kleiner Spoiler):

    Die beiden Protagonisten Jasmine und Elliott lernen sich in der Highschool kennen und verlieben sich ineinander. Doch Jasmine's Mutter ist sehr auf deren Musik Karriere fokussiert und zwingt sie zum Umzug nach London. Sie bleiben in Mail Kontakt, doch dann trifft Elliott ein schwerer Schicksalsschlag und der Kontakt zwischen den beiden bricht komplett ab.

    Jasmine bleibt verwirrt und ohne Antwort zurück. 6 Jahre später kehrt sie nach New Orleans zurück und trifft auf einen völlig veränderten und kalten Elliott, der langsam unter ihrer Zuneigung wieder beginnt aufzutauen. Doch beide tragen ihren Schmerz und ihre Dämonen der Vergangenheit mit sich. Werden die beiden wieder zueinander finden?

  17. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499000133)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

    (777)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Durch Zufall lernt Jessica auf einem Jahrmarkt den deutsch-amerikaner Danny kennen. Sie ist ziemlich schnell von ihm fasziniert aber er hält sie zunächst auf Abstand. Doch nach und nach werden die beiden ein Paar. Allerdings gibt es während ihrer Beziehung immer mal wieder Momente  an denen Jessica an ihm zweifelt, da er ihr körperlich einfach nicht näher kommen möchte. Jessica gelingt es aber nach und nach zu ihm durch zu dringen und erfährt sein Geheimnis. Mit etwa elf Jahren begann sein Vater ihn sexuell zu missbrauchen und hat ihn auch während dessen mit dem HIV-Virus angesteckt. Doch zunächst verheimlicht er ihr das, bis es dann irgendwann auffliegt und er sich seiner Diagnose ihr gegenüber stellen muss. Nach einem anfänglichen Schock bleibt sie aber bei ihm, und möchte sich auch auf eine körperliche Beziehung mit ihm einlassen, die er zubeginn strikt ablehnt. Doch die beiden bleiben dennoch ein starkes Team und lassen sich immer mehr aufeinander ein, auch wenn es Danny körperlich zunächst schwer fällt auf Grund des Missbrauches. Jessica lernt auch Danny's Mitbewohnerin Tina kennen, für die Danny eine sehr wichtige Bezugsperson ist, da sie auch von ihrem Vater sexuell Missbraucht wurde und sich für Drogen prostituiert hat. Auch wenn ihre Beziehung sehr innig und intensiv ist, ist sie rein platonisch und die drei werden so etwas wie eine Familie. Eines Tages erhält Tina die Nachricht das ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und sie bekommt einen Rückfall und verstirbt an einer Überdosis. Ihr Tod versetzt beide erst einmal in einen Schockzustand, doch bei Danny beginnen, vermutlich hervorgerufen durch Tina's Tod, sich die ersten körperlichen Zeichen des HIV-Virus zu zeigen. Er beginnt nach und nach immer mehr abzubauen und nimmt Jessica das Versprechen ab, zu akzeptieren das er selber entscheiden möchte wann er stirbt. Als die Symptome immer schlimmer werden verschwindet Danny plötzlich und hinterlässt Jessica einen Abschiedsbrief und sie erfährt etwas später das er sich in den USA selber umgebracht hat.

    Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich mir zunächst nicht im klaren das das Buch autobiografisch ist, was die die Story noch dramatischer macht. Zum Ende hin des Buches wurde die Story so traurig und tragisch, das mir die Tränen kamen.

  18. Cover des Buches A Touch of Ruin (ISBN: 9783736317765)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Ruin

    (259)
    Aktuelle Rezension von: Pixel_Veryn

    Die Story hat mich verschlungen, ich habe geweint, gefeiert, gelacht und mit gezittert in allen drei Bänden die ich bisher gelesen habe. Kann es nur wärmstens empfehlen. Ich hab jetzt auch endlich Band 4 und hoffe bald damit anfangen zu können. Ihr wisst hoffentlich wie Band 3 geendet hat und weswegen ich weiterlesen muss :P

  19. Cover des Buches Lodernde Schwingen (ISBN: 9783426524466)
    Leigh Bardugo

    Lodernde Schwingen

    (862)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der dritte und letzte Teil der Reihe dreht sich um die Suche nach dem dritten Kräftemehrer, der beim Sieg gegen den Dunklen helfen soll. Die Handlung weist eine schöne Mischung aus Spannung, Düsternis und emotionaler Tiefe auf. In diesem Teil liegt der Fokus mehr auf der Dynamik zwischen Alina und Mal, die seit Teil eins ein großer Teil der Geschichte sind.
    Die emotionale Tiefe wird analog zu den vorherigen beiden Teilen vor allem durch die Beschreibungen der Hauptprotagonistin Alina erzeugt, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive geschildert wird. Viele der Nebenprotagonisten aus den vorherigen Teilen finden auch hier wieder einen Platz und tragen gut zur Entwicklung der Geschichte bei.
    Wer düstere und atmosphärische Fantasy mit einem originellen Worldbuilding mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist klar, bildreich und weist weiterhin eine leichte humorvolle Note auf, was auflockernd wirkt.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  20. Cover des Buches 28 Tage lang (ISBN: 9783499211768)
    David Safier

    28 Tage lang

    (574)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    1943, Mira  lebt im Warschauer Ghetto und schmuggelt Lebensmittel in das Ghetto, um sich, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Hannah durchzubringen. Ihr Bruder ist bei der verhassten Judenpolizei und ihre Mutter vegetiert seit dem Tod des Vaters vor sich hin. Die ganze Verantwortung der Familie liegt auf den zarten Schultern von der 16 jährigen Mira. Trotz der desolaten Lage wächst eine zarte Liebe zwischen Mira und Daniel, einem Waisenkind. 

    Es sind die letzten Tage des Warschauer Ghettos, da die Deutschen die Räumung und letztendlich die Tötung der Ghettobewohner beschlossen haben. Mira schließt sich dem Widerstand an, die von dem charismatischen Amos angeführt wird. 28 Tage lang haben die Juden- trotz bescheidenen Mitteln- Widerstand gegen die Nazis geleistet. Die Totgeweihten haben gezeigt, dass sie nicht kampflos ihrem Schicksal fügen werden. 

    Von David Safier haben ich lustige Bücher wie "mieses Karma" oder " Jesus liebt mich" gelesen- allesamt sehr lustig und amüsant.

    Ich hatte Zweifel, ob David Safier so ein sensibles Thema wie Judenverfolgung und Warschauer Ghetto ohne Klamauk handhaben kann.

    Und hat Safier mich überzeugen können?   Und ob!! 

    Die beengten und chaotischen Verhältnisse im Warschauer Ghetto wurden sehr gut dargestellt, die starke Figur Mira mit ihrer hoffnungslosem Schicksal war beeindruckend.

    Viele zeitgenössischen Figuren wie Janusz Korczak und deren Schicksale wurden dargelegt. Die Szene, wo eine Frau Mira wortlos ihr eigenes Baby in die Hand drückt, hat mir das  Herz gebrochen. 

    Ich bin angenehm überrascht, wie David Safier sensibel und ernst dieses Thema angegangen ist. 

    Fazit: Unbedingt lesen!


  21. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

    (382)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Endlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch. 

    Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren. 

    Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.

    Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch. 

    In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.

    Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.

    Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.

    Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.

    „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.

  22. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783103973518)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

    (903)
    Aktuelle Rezension von: Avenza

    Ein wunderschönes und außergewöhnliches Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Laetitia Colombani verbindet drei unterschiedliche Lebensgeschichten auf eine unglaublich berührende Art und zeigt dabei, wie stark Frauen sein können und wie Schicksale miteinander verbunden sind. Jede einzelne Geschichte hat mich auf ihre eigene Weise bewegt. Dieses Buch erzählt nicht nur eine Geschihte, sondern vermittelt auch wichtige Gedanken über Mut, Hoffnung, Freiheit und den eigenen Weg im Leben. Es regt zum Nachdenken an und bleibt auch nach dem Lesen im Kopf und im Herzen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön - emotional, klar und voller Gefühle. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen. der tiefgründige Geschichten liebt. Laetitia Colombani gehört für mich zu meinen Lieblingsautorinnen und ich freue mich auf jedes weitere Buch von ihr.

  23. Cover des Buches Nevernight - Das Spiel (ISBN: 9783596297603)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Das Spiel

    (400)
    Aktuelle Rezension von: Klaus_M

    Jay Kristoff legt noch eine Schippe drauf! Nevernight – Das Spiel übertrifft den Auftakt in Sachen Spannung, Bildgewalt und düsterem Humor mühelos. Mia Corvere kämpft sich kompromisslos durch eine Welt voller Intrigen und Blut.

    Das fulminante Ende schlägt wie eine Bombe ein und hinterlässt ein absolutes Gefühl von Buch-Kater. Wer Band 2 beendet, muss Band 3 einfach direkt aufschlagen – ein absolut episches Meisterwerk! 

  24. Cover des Buches Türkisgrüner Winter (ISBN: 9783499227912)
    Carina Bartsch

    Türkisgrüner Winter

    (2.007)
    Aktuelle Rezension von: Rain

    Wovon das Buch handelt

    Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht? 


    Meine Meinung

    Die beiden gehen in die nächste Runde. Nun mag man denken, wieso es so lange dauert, bis sie sich endlich ihr Verliebtsein so richtig eingestehen, aber durch die immer noch spannende und lustige Erzählweise lässt man sich erneut auf das Katz- und Mausspiel ein.

    Emely hat nun einen E-Mail-Freund Luca, mit dem sie über alles Mögliche reden kann, doch wer ist er, und warum bricht er den Kontakt zu ihr plötzlich ab? 

    Zudem zeigt Elyas einmal mehr, dass er nicht der Bösewicht ist, für den sie ihn anfangs hielt. Die Autorin hat mit ihm einen wunderbaren männlichen Charakter geschaffen.

    Mit der gewohnt lockeren Art führt Carina Bartsch durch die Irrungen und Wirrungen der Liebe, und versteht es auf geheimnisvolle Weise, den Lesenden mitfiebern zu lassen.

    Dabei möchte man Emely ganz oft zuflüstern: Merkst du nicht, dass du ruhig mal chillen kannst? Aber ohne Hin und Her wäre es doch auch nur halb so schön.

    Auch der zweite Teil ist mehr als lesenswert.

    5 Sterne


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