Bücher mit dem Tag "leidenschaft"
1.676 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.881)Aktuelle Rezension von: Tamara-UsenbenzDieses Buch hat so einiges mit mir angestellt. Beim Lesen habe ich geschmunzelt, dann habe ich sehr intensiv gefühlt. Die Protagonisten wachsen einem mit der Zeit unglaublich schnell ans Herz.
Und obwohl ich Happy Ends liebe, war dies eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich weiß noch ganz genau, wann und wo ich das Buch beendet habe: nachts um 1:00 Uhr in unserem Campervan in Griechenland. Während alle anderen schon schliefen, schluchzte ich leise in mein Kissen und trotzdem war es so schöööööön.
Denn Liebe heißt manchmal eben auch: loslassen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.653)Aktuelle Rezension von: SmultronaFeyre wird ins Land der Fae gebracht. Ein Ort den die Menschen meiden, da sie und die Fae miteinander gebrochen haben. Sie versteht nicht, dass sie dort etwas ganz anderes erwartet, als sie annahm. Sind die Fae doch nicht die Monster, so wie sie es von klein auf gelernt hat?
Die Handlungsstränge und Ideen sind genial. Die Brutalität, die vor allem gegen Ende rasant wächst, ist mir persönlich zu heftig. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil.
- Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.683)Aktuelle Rezension von: BellasBooks_Ich wusste nicht, dass ein Buch mein Herz für ein Land öffnen kann, bis ich Outlander gelesen und vor Kurzem erneut als Hörbuch gehört habe.
Und irgendwann stand ich wirklich in den Highlands. Zwischen Nebel und Wind. Mit Blick auf Berge, Lochs, die Burgen und den Steinkreis („Clava Cairns“ 👉🏻 Craig Na Dun ist tatsächlich fiktional). Diese Orte mehr erzählen, als Worte je könnten.🏞️ Auf den Spuren von Claire & Jamie.
Ich war dort. Ich habe Orte besucht, die ich zuvor nur aus der Geschichte kannte, und plötzlich wurde alles real.Die Bücher, die Serie, meine eigene Reise.
⏳ Worum geht’s?
Claire, eine kluge und unabhängige Frau des 20. Jahrhunderts, wird auf mysteriöse Weise in die Vergangenheit katapultiert. Mitten in das raue Schottland des 18. Jahrhunderts.
Dort trifft sie auf eine Welt, die von Clans, Loyalität, Krieg und alten Mythen geprägt ist. Sie trifft auf einen Mann, der ihr Leben für immer verändert.💔 Gefangen zwischen zwei Zeiten. Zwischen zwei Leben und zwischen Kopf und Herz.
„Feuer und Stein“ ist der Auftakt einer Geschichte voller Magie, Stärke und zarter, wilder Liebe. Ich ich war sofort süchtig.🎧 Besonders hervorheben möchte ich Birgitta Assheuer – die Sprecherin des Hörbuchs: Sie ist Claire.
So lebendig, so nuanciert, so ausdrucksstark. Über 37 Stunden Sprechzeit und keine Sekunde davon verliert an Intensität.Ich ziehe meinen Hut vor so viel Durchhaltevermögen, Gefühl und Talent.
🎬 Auch die Serie hat mein Herz berührt.
Die Schauspieler. Die Musik. Die Landschaft. Alles atmet die Seele der Bücher.
Und ja, es schmerzt ein wenig, dass die letzte Staffel näher rückt … Aber was mir bleibt, ist das Gefühl und die Erinnerungen an ein wirklich großes Abenteuer 🥰🏴 Meine Liebe zu Schottland begann mit diesen Seiten.
Und sie wird bleiben. In jeder Erinnerung. In jedem Nebelschleier. Bei jedem Regenfall. - Anna Todd
After truth
(3.343)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„After Truth“ schildert, wie Tessa versucht nach dem Vertrauensbruch zu sich zu finden, während Hardin mit seinen Fehlern ringt und der Sog ihrer Beziehung die Grenzen zwischen Vernunft und Leidenschaft verschwimmen lässt. Anna Todd bringt Toxizität und Verletzlichkeit ihrer Figuren überzeugend auf den Punkt; kurze Kapitel, packende Cliffhanger und eine ehrliche, ungeschönte Perspektive verleihen dem Roman eine besondere Dynamik. Die Entwicklung hin zur Selbstachtung und die Frage nach dem Wert von Ehrlichkeit machen diesen zweiten Teil zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, die nachhaltig bewegt
- Anna Todd
After passion
(4.897)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover ist schlicht, aber manchmal ist weniger mehr. Die intensive Farbe auf dem schwarzen Untergrund ist ansprechend gestaltet. ( Ich habe das alte Cover)
Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite gefallen und ich konnte es gar nicht mehr weglegen.
Tessa Young, ein braves, schlaues und gut erzogenes Mädchen, beginnt mit dem College und Lernt dort den Bad Boy Hardin kennen. Obwohl er das genaue Gegenteil von ihr ist sieht er sie magisch an, sie verliebt sich in ihn und sie wird nie wieder dieselbe sein.
Ich liebe einfach alles an dieser Geschichte. Die beiden Charaktere haben mich auf Anhieb angesprochen und das ständige hin und her hat für mich Spannung in die Sache gebracht und es interessant gemacht. Hardin als Bad Boy wirkte immer wieder doch nicht so schlecht, allerdings verfiel er immer wieder in alte Muster und verletzte sie damit. Wir erleben hier schon einiges an Drama, aber emotionale und schöne Momente. Hier ist schon einiges an Spice vorhanden, für mich aber auch nicht zu viel. Ich liebe auch einfach die Dynamik und die Tension zwischen den beiden.
Ich habe so sehr mitgefiebert und teilweise auch mitgelitten. Das Ende hat mir komplett den Boden unter den Füßen weggerissen. Es war komplett unerwartet, es gab keine Anzeichen dafür und ich war genauso erschrocken und traurig wie die Protagonistin selbst und dachte nur: ,das kann nicht wahr sein. Das macht keinen Sinn.* Das Ende war daher auch etwas fies und man muss schnell wissen wie es weitergeht.
Ich habe das Buch in einem Tag durchgelesen und seither immer mal wieder ein Reread gemacht.
Ich würde es immer wieder lesen und daher eine Empfehlung für jeden der New Adult gerne liest.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
(10.324)Aktuelle Rezension von: SeelenfunkeIch habe das Buch nach einiger Zeit abgebrochen – nicht, weil es schlecht geschrieben ist, sondern weil ich einfach keinen Zugang dazu gefunden habe.
Die Beziehung zwischen Anastasia und Mr. Grey konnte ich weder fühlen noch nachvollziehen.
Auch über die weiteren Bände habe ich nur gehört, und ich bin ehrlich froh, sie nicht weitergelesen zu haben.Für mich war es einfach nicht das richtige Buch – aber jede Geschichte verdient Respekt.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.536)Aktuelle Rezension von: Mrs_SabrinaIch habe die Serie vorgeschlagen bekommen und konnte schlecht ohne die Bücher starten. Ich muss sagen, ich hatte die 3 Bücher in 2 Tagen durchgelesen. Es entsteht ein angenehmes, leichtes Gefühl mit Lust auf mehr. Ich konnte keines der Bücher weglegen!
Die Gefühlswelten der einzelnen Protagonisten ist so schön beschrieben, dass man sich sofort einfindet und mit jedem einzelnen mitfiebert.
- Leo Tolstoi
Anna Karenina
(1.101)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannWenn ich Leo Tolstois „Anna Karenina“ lese, spüre ich von der ersten Bahnhofsszene an ein leises Grollen unter den Füßen: metallisches Zischen, neugierige Blicke, ein Vorzeichen von Unheil. Anna tritt für mich wie ein warmer Lichtkegel in eine kalte Gesellschaft; ihr Blick auf Wronskij entzündet eine Liebe, die zugleich Befreiung und Sturz bedeutet. Ich folge ihr durch Salons, Waggons und Gerüchte, durch die starre Höflichkeit von Petersburg und die klatschenden Kreise Moskaus. Ihr Ehemann Karenin wirkt korrekt wie ein Protokoll: Er schützt die Form und übersieht den Menschen. Ich schäme mich stellenweise über eine Welt, die Skandal wittert, aber Mitgefühl spart. (Mehr zu Anna Karenina: https://love-books-review.com/de/anna-karenina-von-leo-tolstoi/ )
Parallel gehe ich mit Lewin über Felder. In Gesprächen mit Bauern, in Mühen und Zweifeln sucht er Sinn, Gott und Arbeit zu verbinden. Zwischen abgewiesenem Antrag, Rückzug und Rückkehr wächst in mir Ruhe: In Kittys Blick und der Geburt des Kindes erkennt Lewin eine demütige, leise Wahrheit. Diese zweite Geschichte erdet die erste; sie zeigt mir, dass Glück nicht flackert wie Feuerwerk, sondern glüht wie eine kleine Flamme, die man gegen Wind schützt.
Je weiter ich lese, desto enger wird Annas Raum. Eifersucht, Schlaflosigkeit, Morphium und die Unmöglichkeit einer ehrlichen Zugehörigkeit lassen ihre Sprache spröde werden. Am Ende schneiden die Zugräder durch meine Gedanken: ein Entschluss, grausam klar. Ich bleibe erschüttert und zugleich dankbar, weil Tolstoi mir beides schenkt – das Porträt einer Gesellschaft, die Menschen zu Rollen verengt, und die Ahnung, dass Sinn im einfachen Guten liegt. Anna bleibt ein brennender Schatten; Lewin, ein stilles Versprechen von Alltag und Gnade.
- Emily Brontë
Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung
(2.040)Aktuelle Rezension von: EleonoraNachdem der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood vom Anwesen seines aufbrausenden Vermieters Heathcliff Earnshaw durch Schnee und Eis geflohen ist, erfährt er von seiner Dienstmagd Ellen Dean die Geschichte der Familie Earnshaw und Linton.
Es ist eine Geschichte voller Hass, Rache, obsessiver Liebe, Kontrolle und Eifersucht.
Aufgewachsen als schwächliches Adoptivkind entwickelte sich Heathcliff Earnshaw schnell zum großen starken Hünen. Anfangs verabscheuten ihn seine Geschwister Catherine und Hindley noch, doch dann verliebten sich Catherine und Heathcliffe ineinander. Trotzdem lehnte sie ihn als zukünftigen Ehemann ab, heiratete stattdessen den wohlhabenden Nachbarssohn Edgar Linton und startete damit eine brutale Familienfehde zwischen den Earnshaws und Lintons unter der auch noch die Kinder bis dato zu leiden haben.📖
Mindestens zweimal hatte ich in der Vergangenheit schon versucht diesen Klassiker zu lesen und hatte ihn doch wieder abgebrochen. Diesmal wollte ich es durchziehen um mir endlich ein richtiges Urteil bilden zu können. Das unterscheidet sich jedoch nun in keiner Weise von meinem ersten Eindruck, den ich schon bei allersten Mal Reinlesen damals hatte. Welch Brutalität, welch Selbstsucht, welch Hass! Alle Charaktere waren durchwegs furchtbar unsympathisch und man konnte mit niemandem mitfühlen. Lediglich der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood und die Dienstmagd Ellen Dean erschienen noch freundlich und annehmbar.
Welch merkwürdige Freude und Fantasie hatte Emily Brontë solche unliebsamen Charaktere entstehen zu lassen? In der Geschichte gab es keinerlei Herz, kein Mitgefühl, keine Freude. Sie war wie eine finstere Wolke durch die man lief. Ich kann in keinster Weise verstehen, wie man sie als Liebesgeschichte interpretieren kann. Das war keine Liebe, das war wahnhafte Obsession gepaart mit Kontrollsucht, Eifersucht und Missgunst. Keiner der Charaktere war irgendwie bereit sich zu ändern, seinen Stolz beiseite zu schieben oder irgendetwas Selbstloses zu tun und wäre es noch so klein gewesen. Lediglich Hareton, Hindleys und Frances Sohn, entwickelte sich zum Schluss ein wenig zum Besseren. Immerhin. Niemand gönnte irgendjemanden irgendetwas. Es war ein ständiger Krieg. Kinder und Frauen wurden geschlagen, Hunde aufgehängt.
Heathcliff war ein gewalttätiges, manipulatives Monster vor dem sich alle fürchteten. Weil seine Liebe unerfüllt blieb mussten alle anderen leiden. Von Rachsucht getrieben und von Hass zerfressen stürzte er sie alle ins Unglück.
Seine große Liebe Catherine bot ihm Paroli, war aber mindestens genauso unsympathisch mit ihren hysterischen Ausbrüchen und zügellosen Temperament. Eigentlich hatten sie sich gegenseitig verdient und wären schließlich wohl zu Lebzeiten gemeinsam zugrunde gegangen.
Alle mussten durch ihre Geschichte leiden.
Die Frauen neben Catherine, Isabella und ihre eigene Tochter Catherine, waren ebenfalls kaum zu ertragen mit ihrer überbordernden Naivität und Eigensinn. Schlussendlich landeten sie dadurch auch in ihrer eigenen Misere.
Und von Heathcliffs Sohn Linton, dem fiesen, hinterhältigen Wurm, möchte ich erst gar nicht anfangen.
Dass ein Mann dunkler Haut- und Augenfarbe (Heathcliff) hier die Wurzel allen Übels war missfiel mir ebenso, muss man aber wohl im Kontext der Zeit sehen, in der die Geschichte geschrieben wurde.
Das Ende zeigte immerhin einen Silberstreifen auf, Heathcliff hätte ich aber ein anderes gewünscht, so wie er alle (und auch mich als Leserin) gequält hat.
Trotz allem und trotz des Alters ließ sich die Geschichte einfach lesen auch wenn öfter mal im Dialekt gesprochen wurde. Erwähnen muss man hier eventuell auch, dass so einige Kraftausdrücke, vorallem gegen Frauen, verwendet wurden.
Das Buch hat mich ziemlich erschöpft und auch verärgert. Die Brutalität und Theatralik war einfach schwer zu ertragen.
Das hat Emily Brontë definitiv gut hinbekommen. Respekt auch dafür, dass sie so ein Buch zu ihrer Zeit geschrieben hat und veröffentlichen konnte. Für mich ist es jedenfalls keines, das ich nochmals lesen würde und ich kann die Begeisterung so vieler dafür absolut nicht verstehen.
Lieber würde ich demnächst nochmal etwas von ihren Schwestern lesen, denn ,,Jane Eyre" z.B. hat mir sehr gut gefallen. Sorry, Emily!
Von diesem Buch konnte ich leider nichts mitnehmen außer durch die ganzen Wut in der Geschichte selbst wütend geworden zu sein.
Meiner Meinung nach hätten andere klassische Werke eher die viele Aufmerksamkeit verdient (z.B. in Form von Schmuckausgaben) die dieses Buch erhält.
Ich runde auf äußerst freundlich gesinnte (3/5)⭐️ auf.😑
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.616)Aktuelle Rezension von: GypsyACHTUNG ⚠️ BAND 2 der Reihe
Dieses Buch wird allein aus Feyres Sicht in der ersten Person erzählt, was ich meist schwierig finde, aber hier konnte ich mich sehr gut in Feyre hineinversetzen und alles nachempfinden.
Feyre hat es unter dem Berg überlebt und muss nun mit den Konsequenzen leben und tut es sich dabei schwer. Sie hat sich verändert und muss auch noch damit klar kommen ohne Hilfe zu bekommen.
In diesem Buch finden sich viele Twists, die sich teilweise im ersten Band abgezeichnet haben und mir gefällt die Wendung, die hier genommen wird.
Fazit:
Eine logische und nachvollziehbare Entwicklung in Feyre und eine epische Liebesgeschichte.
Klappentext
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen. - Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.003)Aktuelle Rezension von: JbambiMBand 1 hatte mir richtig gut gefallen, warum ich so lang gewartet habe, mit Band 2 zu starten, weiß ich nicht. Aber leider hat mich Band 2 enttäuscht. Das ewige Hin und her zwischen Katy und Daemon ging mir sehr auf die Nerven. Andauernd ihr "ja aber das ist ja nur wegen der Verbindung"... ich konnte es nicht mehr lesen 🥲
Am Ende hin wurde es wieder besser und spannender. Ich werde bei Band 3 nochmal dranbleiben und hoffen, das Band 2 nur eine Ausnahme war.
- Mona Kasten
Begin Again
(3.465)Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303Endlich frei sein. Das wünscht sich Allie als sie zum Studium nach Woodshill zieht, weit weg von ihrer Heimatstadt Denver. Hier will sie neu anfangen, ihre Vergangenheit vergessen und endlich glücklich werden. Daran kann sie auch ihr grummeliger Mitbewohner Kaden nicht hindern, der sie mit seiner herrischen Art und seinen blödsinnigen Regeln auf die Palme aber auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander bringt.
Begin Again ist der erste Band der Again-Reihe von Mona Kasten. Sie schreibt fesselnd, gefühlvoll und sehr romantisch über Charaktere die nicht perfekt sind, aber eine glaubwürdige Entwicklung durchmachen. Sehr gut gefallen hat mir die langsame Entwicklung zwischen Allie und Kaden. Es gab ein paar spicy Szenen, die aber sehr gefühl- und geschmackvoll geschrieben sind und die Geschichte wunderbar abgerundet haben.
Allie ist eine beeindruckende junge Frau. Sie ist mutig und lässt sich von Kadens Sprüchen und seiner ruppigen Art nicht unterkriegen. Trotzdem ist sie voller Zweifel, ob sie das richtige tut und ihre Träume vor die Wünsche anderer stellen darf.
Kaden hingegen ist lange Zeit undurchschaubar. Er war mir stellenweise auch zu dominant und übergriffig. Aber seinen Freunden gegenüber ist er äußerst loyal und würde alles für sie tun. Je besser ich ihn und seine Dämonen kennenlernte, desto besser konnte ich seine Handlungen auch verstehen, wenn auch nicht immer gutheißen.
Auch wenn sich der Roman hauptsächlich um die Geschichte von Allie und Kaden dreht, tauchen auch einige liebenswerte Nebencharaktere auf, von denen man in den Folgebänden hoffentlich noch mehr lesen wird.
Fazit: Begin Again ist eine tolle, romantische Liebesgeschichte, die auch ernste Themen anpackt und ihrer Charaktere daran wachsen lässt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.468)Aktuelle Rezension von: Mrs_SabrinaIch habe die Serie vorgeschlagen bekommen und konnte schlecht ohne die Bücher starten. Ich muss sagen, ich hatte die 3 Bücher in 2 Tagen durchgelesen. Es entsteht ein angenehmes, leichtes Gefühl mit Lust auf mehr. Ich konnte keines der Bücher weglegen!
Die Gefühlswelten der einzelnen Protagonisten ist so schön beschrieben, dass man sich sofort einfindet und mit jedem einzelnen mitfiebert.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
(4.373)Aktuelle Rezension von: Xenia_FDas Buch ist ein würdiger zweiter Teil der Reihe.
Nachdem sich Christian und Ana am Ende des ersten Buchs getrennt haben, finden sie im zweiten Band wieder zusammen. Man erfährt nach und nach immer mehr über Christians Vergangenheit. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen die damit einhergehen. Zudem tauchen auch neue Probleme wie Anas neuer Chef oder Kates Neugierde auf. Doch gemeinsam meistern sie jede Situation und gestehen sich ihre Liebe. Christian nimmt ein Stück weit Abschied von seinem bisherigen Leben und legt Ana seine Welt zu Füßen. Das Buch endet mit einer total romantischen Geste und einer neuen Gefahr.Es ist toll die Liebesgeschichte zwischen Ana und Christian weiter voran schreiten zu sehen. Allerdings werden die Anspielungen auf Anas innere Göttin irgendwann nervig. Zudem würde ich gerne wissen was Christian mit seiner Mutter spricht nachdem sie von Mrs. Robinson erfahren hat.
Trotzdem ist das Buch sehr mitreißend. Man versteht besser warum sich Christian so verhält und freut sich für die beiden wie sich ihre Beziehung entwickelt.
Das Buch lohnt sich für alle, die vom ersten Teil begeistert waren und wissen wollen ob und wie Christian und Ana wieder zusammen finden.
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.257)Aktuelle Rezension von: Hari_T_Süskind zeichnet ein düster-faszinierendes Porträt eines Mannes, der nur durch Düfte existiert. Getrieben von der Obsession, den perfekten Duft zu erschaffen, entwickelt Grenouille ein Meisterwerk aus den Essenzen junger Frauen – und wird so zum Serienmörder. Der Roman verbindet Elemente des historischen Romans, der Psychologie und des Krimis zu einer einzigartigen Mischung, die gleichermaßen verstört wie fesselt.
Sprachlich beeindruckt Süskind durch detailreiche, sinnliche Beschreibungen, besonders wenn es um Gerüche geht – ein Bereich, der in der Literatur sonst selten so intensiv dargestellt wird. Die Atmosphäre ist dicht, fast beklemmend, und lässt den Leser tief in die Welt der Düfte, Armut und moralischen Abgründe des alten Frankreichs eintauchen.
Thematisch wirft das Buch Fragen nach Identität, Genie, Besessenheit und dem Wesen der Schönheit auf. Grenouille ist kein gewöhnlicher Bösewicht – er ist vielmehr eine tragische Gestalt, deren Menschlichkeit durch seine Begabung zerstört wird.
Das Parfum ist ein Roman, der gleichermaßen abstößt und fasziniert. Er ist philosophisch, poetisch und grausam zugleich – ein moderner Klassiker, der lange im Gedächtnis bleibt.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.324)Aktuelle Rezension von: MsStorymakerBuch bis Seite 174 gelesen. Spoiler folgen...
Wie Trauma verarbeitet wird, ist unterschiedlich, dass ist mir vollkommen klar. Doch finde ich es komisch, dass Sage auf einer Party Alkohol trinkt, obwohl Männer in ihrer nähe sind, die ihr potenziell wehtun können, da sie schon wegen Luca eine Panikattacke hatte.
Auch das sie ihrer (Halb)Schwester, der Tochter des Mannes der sie SAed hat, Bilder von Luca schickt und ihr erzählt, dass sie später mit Luca zusammen ist.
Natürlich habe ich vor geblättert und Alan hat sie gefunden und gezwungen zurückzukommen.
Wieso hat Sage Luca nicht einfach alles erzählt? Oder einer Therapeutin? Oder ihrer Mutter? Oder IRGENDJEMAND? Weil er Polizist ist? Idk.
Kann das Buch nicht weiterlesen, weil es mich stresst.
- J. S. Wonda
Very Bad Kings
(750)Aktuelle Rezension von: booook_ishich hab vergessen, wie gut dieses buch ist. ich habs beim 1. mal lesen schon absolut geliebt, weil es für mich auch der einstieg in ein neues genre war, das ich bis heute sehr liebe. so kontrovers es auch ist, so spannend finde ichs. 'very bad kings' war 2023 ein jahreshighlight für mich & das ist es diesmal auch. ich liebe die charaktere - vor allem sylvian -, das foreshadowing, das man erkennt, wenn man die reihe schon komplett gelesen hat & den schreibstil von jane. habe das jetzt rereaded, weil ja bald der letzte teil 'very bad queen' rauskommt & ich nochmal voll in der geschichte drin sein wollte. ich weiss auch, dass ich sehr traurig sein werde, wenn ich dieses buch schließen werde.
gerade der erste band (und 5 & 6) beinhaltet so viel spannung, weil man alles neu kennenlernt & erstmal verstehen muss, was da abgeht. es wird so viel angeteasert, was erst in band 5/6 ans licht kommt & das lieb ich sehr.
mable mag ich auch gerne. ich versteh nicht, wieso die leute sie als naiv bezeichnen, weil sie klarmacht, dass sie das alles möchte, sagt aber auch aktiv, dass mobbing nicht okay ist.
spice kommt in dem buch auch echt nicht zu kurz. 👀
all in all also ein echt spannender auftakt der reihe, der viele geheimnisse, intrigen und interessante & vor allem verschiedene charaktere beinhaltet. für mich ist das ein 5⭐️ buch & das wird es auch bleiben. 💞
- John Green
Eine wie Alaska
(2.552)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...
Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)
Meine Meinung:
Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.
Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.
Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.
Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.
Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.
Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne?
Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.
Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.
Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.
Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:
„Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166)
Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.078)Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignifiedEndlich habe ich mich an dieses so hochgelobte Buch herangetraut und hatte anfangs wirklich meine Schwierigkeiten damit.
"Die Geschichte der Bienen" wird in drei Erzählebenen näher gebracht. Wir erfahren von William, der in der Vergangenheit versucht, ein neuartiges Forschungsprojekt zu entwickeln.
In der Gegenwart folgen wir George bei seiner Imker-Tätigkeit. Dessen Sohn hat leider nicht den Ansporn, den Hof irgendwann zu übernehmen.
In der Zukunft treffen wir auf tao, die als Arbeiterin die Blüten von Hand bestäubt, denn Bienen gibt es schon lange nicht mehr.
Ich hatte keine Probleme in die Geschichte einzutauchen, doch ich hatte Probleme damit, mein Interesse aufrecht zu halten. Glücklicherweise hatte ich eine lange Zugfahrt vor mir, sodass ich einen Großteil der Geschichte in der Bahn lesen konnte. Ich wüsste nicht, wie sich mein Interesse ohne diese Rahmenbedingungen hinentwickelt hätte. Den Schreibstil fand ich super, das war es also nicht, aber die Geschichten waren nicht ergreifend genug und doch lag eine Schwere in den Seiten. Das Bienensterben allein ist schon tragisch, aber auch die menschlichen Geschichten hatten nie einen positiven Beigeschmack. Alles war dunkel, ohne dass es mich richtig bewegt hätte und das sollte es allerdings durchaus tun. Denn das Thema ist sehr wichtig.
Das Positive am Buch war, dass es mein Interesse an den Bienen geweckt hat. Ich vermute, dass geht Vielen beim Lesen so. Ich habe nebenher ein paar Dokus angesehen und werde mit Sicherheit mich noch mehr freuen, wenn ich nächsten Frühling/Sommer ein paar Bienen zu Gesicht bekomme.
Außerdem fand ich das Ende schön. Wie sich alle drei Geschichten und somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verflochten haben. Nur war es bis dahin sehr zäh.
Ich weiß nicht, ob ich das Buch wirklich empfehlen könnte. Vielleicht gibt es bessere Romane über Bienen, geschadet hat es mir aber auch nicht. Nur hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen und meine Lesefreude hielt sich in Grenzen.
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.660)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Die Rebellen, ihre Gefühle, die anderen Kandidatinnen, gegen was muss America noch kämpfen?
Der 2. Band der erfolgreichen Selection Reihe von Kiera Cass, es hat sich sehr gelohnt zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Ich hatte die ganze Zeit so ein bestimmtes Bild von Maxton, aber er ist doch ganz anders, sympathischer als ich ihn mir vorgestellt habe.
Gruselig, was mit Marlee passiert ist! Ich mag sie so gerne.
Und ich will nicht das Maxton Kriss oder Celeste heiratet! Aber America hat ja ihre wunderbaren Zofen und die Italienerinnen...
LG Ezmia130, viel Spaß beim lesen
- Colleen Hoover
Verity
(1.874)Aktuelle Rezension von: AnnalenaRAllgemeines
Das Cover vom Buch gefällt mir wie bei den meisten Büchern von Colleen Hoover sehr gut. Das Zusammenspiel der Farben ist durchaus sehr stimmig, es verrät aber in meinen Augen nicht zu dem Inhalt des Buches bzw. der Geschichte. Der Klappentext auf der Rückseite ist sehr kurz gehalten, ebenso sind die meisten Kapitel nicht so lange, was ein entspanntes Lesen ermöglicht.
Zusammenfassung
Leider kann man das Buch nicht zu sehr zusammenfassen, da man sonst auch schon einige Punkte aus der Geschichte vorwegnimmt.
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords stößt sie auf einige kuriose Dinge und verliert womöglich langsam den verstand.Protagonisten & Persönliche Meinung
Lowen ist eine tolle junge Frau die durchaus schon einiges in ihrem Leben durchstehen musste und erlebt hat, besonders wenn man daran denkt was direkt zu Beginn der Geschichte passiert. Sie ist sehr offen und hat dennoch einige Zweifel, besonders wegen ihr selbst oder ihrer Arbeit die sie macht. Im verlauf der Geschichte hat man das Gefühl ihre Gänsehaut teilweise selbst spüren zu können.
Jeremy ist eigentlich ein Sympathischer Mann, zumindest hat man das immer im Gefühl. Er macht manchmal den Eindruck als hätten all seine Schicksalsschläge, die auch so schnell nacheinander passiert sind keinerlei Probleme davongetragen. In der Geschichte kommt er auch sehr als hilfsbereiter Mensch rüber.
Die neben Protagonisten sind teilweise sehr wenig beschrieben bzw. haben wenig Rolle und sind dann deutlich mehr präsent aber alle passen auf ihre eigene Art perfekt in die Geschichte und haben etwas zu sagen.
Meiner Meinung nach ein ziemlich krasses Buch, dass an manchen Stellen wenig mit einem klassischen Roman zutun hat sondern eher wie ein Psychothriller. Der Schreibstil ist ähnlich wie bei den meisten Büchern von Colleen Hoover, lässt sich sehr flüssig lesen und man ist sehr schnell Teil der Geschichte und kann nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte selbst hat mich ab Seite 1 komplett gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, teilweise fand ich es aber auch ein wenig Gruselig was und wie beschrieben wurde. Mich hat es tatsächlich auch sehr verwirrt weil ich durchaus mehr mit einem Roman gerechnet habe und das Gefühl hatte das diese Ebene weniger Rolle in der Geschichte hat als die Psychothriller. Am Ende hat man leider noch ca. 40 Seiten übrig wobei man eigentlich schon mit allen Handlungen durch ist, der Epilog ist in dem Buch deutlich länger als in den meisten anderen ihrer Bücher. Beim Epilog muss ich leider Sterne abziehen, da ich ihn teilweise zu sehr in die Länge gezogen fand und auch die Geschichte nicht so zufriedenstellend. Alles in allem ein sehr gutes Buch von Colleen Hoover bei dem man nicht enttäuscht wird wenn man die Kombination aus Psychothriller und Roman mag.
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.195)Aktuelle Rezension von: KaciMein erstes Highlight im neuen Jahr! Animant Crumbs Staubchronik ist ein wunderschöner, ruhiger und unglaublich cozy Roman – perfekt für gemütliche Lesestunden mit Tee und Decke. Die Geschichte lebt von ihrer Atmosphäre, von Büchern, Bibliotheken und einer wunderbar eigensinnigen Protagonistin, die man einfach mögen muss.
Der Slow Burn ist sehr sanft und leise, aber nie langweilig. Auch wenn ich mich auf den ersten rund 100 Seiten öfter gefragt habe, was eigentlich der rote Faden der Geschichte ist, hat mich das Buch trotzdem getragen – durch Animants Gedankenwelt, ihren trockenen Humor und das liebevolle Setting.
Gegen Ende wird es dann deutlich dramatischer, fast schon überraschend intensiv. Hier ging mir das Finale allerdings etwas zu schnell, vor allem im Vergleich zu den vielen Entwicklungen der letzten Seiten. Trotzdem bleibt ein rundum schönes Leseerlebnis zurück.
Für mich ein echtes Wohlfühlbuch mit Charme, Herz und literarischer Seele. 4,5 Sterne ⭐⭐⭐⭐✨ – und ich freue mich sehr darauf, mit Animants Welt und Elisa Hemmiltons Kofferkrimi noch länger in dieser Welt zu bleiben.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.363)Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Ex-Freund hat Dawn mit den Männern abgeschlossen und blockt jeden Flirtversuch rigoros ab. Zu groß war der Vertrauensbruch, der ihren Glauben an eine glückliche Beziehung zerstört hat. Erst als sie Spencer trifft, der hartnäckig immer wieder mit ihr flirtet, gerät ihre Standhaftigkeit ins Wanken. Aber die Dämonen ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Erst als sie erfährt, dass auch Spencer ein gut gehütetes Geheimnis hat, beginnen ihrer Mauern zu bröckeln.
Trust Again ist der zweite Teil der Again Reihe von Mona Kasten. Mona Kasten schreibt spannend, intensiv und mitreißend. So flogen die Seiten nur so dahin und haben mir vom herzhaften Lachen bis zu fließenden Tränen alle möglichen Emotionen entlockt.
Nachdem im ersten Teil Allie und Kaden ihr Glück gefunden haben, sind nun deren Freunde Dawn und Spencer an der Reihe. Dieser Teil knüpft zeitlich an den ersten Teil an und auch die Charaktere aus dem ersten Band sind hier wieder sehr präsent. Trotzdem kann dieser Teil auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden.
Dawn mochte ich eigentlich sehr gern. Leider hat sie mich mit ihrem ewigen Hin und Her irgendwann wirklich genervt. Ja, sie ist enttäuscht und verletzt worden aber trotzdem verhält sie sich Spencer gegenüber oft unmöglich. So konnte ich gerade gegen Ende des Romans ihre Handlungen immer weniger nachvollziehen.
Spencer dagegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist einfach ein unglaublich positiver, charmanter und liebenswerter Charakter, der aber auch sein Päckchen zu tragen hat. Im Gegensatz zu Dawn verzweifelt er aber nicht daran, sondern versucht das Beste aus seinem Leben zu machen und jeden Tag wieder als neue Chance zu sehen.
Das Ende an sich fand ich gut, allerdings hat mir das Date der zwe nicht wirklich gefallen. Das hätte ich mir anders gewünscht.
Fazit:
Trust Again ist ein emotionaler, spannender Liebesroman der das Thema Vertrauen und Mut thematisiert. Mir hat er trotz kleiner Schwächen beim Charakter der Hauptprotagonistin sehr gut gefallen.
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.123)Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregalUm ehrlich zu sein, wusste ich nicht wirklich, was mich in der Dunbridge Academy so erwarten würde. Natürlich habe ich die Bücher schon öfter gesehen und auch das Academy-Setting war irgendwie klar (Surprise :D), aber mehr war mir nicht bekannt.
Dann dachte ich, dass der Eltern-Handlungsstrang bestimmt eine größere Rolle einnehmen würde… doch das hat er nicht.
Es ist einfach eine richtig süße Academy-Story, die cozy ist, mich persönlich dennoch überrascht und durch die Beziehungsthematik doch auch zum Nachdenken angeregt hat.
Gerade Henry… Ich mochte ihn, ich verstehe seine Handlungen, aber ganz so „sauber“ finde ich ihn unterm Strich halt nicht.
Auch ein gewisser Lehrer hat mir erst Snap-Vibes gegeben, mich dann aber komplett überrascht. 👀
Dennoch: der Großteil der Charas sind absolut liebenswert. 🫶🏻
Insgesamt ist es ein Buch, dessen Story immer wieder kleine (und große) Twists bietet, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Ich habe mich in der Dunbridge Academy sehr wohl gefühlt und freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt. ☺️























