Bücher mit dem Tag "lena"
55 Bücher
- Lauren Oliver
Delirium - Amor Deliria Nervosa
(2.172)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
In Delirium begleiten wir die siebzehnjährige Lena kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ein Datum, das in ihrer Welt alles verändert, denn dann soll sie gegen die Amor Deliria Nervosa geheilt werden. Liebe gilt in dieser Gesellschaft als gefährliche Krankheit, die Leid, Chaos und Tod verursacht und deshalb vollständig ausgelöscht werden muss.
Schon früh im Leben werden Jugendliche getestet und erhalten eine Punktzahl, die ihren gesellschaftlichen Wert bestimmt. Diese entscheidet darüber, welchen Lebensstandard sie später haben und welcher Partner ihnen zugewiesen wird. Das System verspricht Sicherheit und Ordnung, lässt jedoch keinen Raum für Individualität oder echte Gefühle. Je näher der Tag ihrer Heilung rückt, desto mehr beginnt Lena, an allem zu zweifeln, was sie ihr Leben lang für richtig gehalten hat.
Eigene Meinung:
Die Grundidee des Romans hat mich von Anfang an begeistert. Eine Welt, in der Liebe als Krankheit angesehen wird, ist gleichermaßen erschreckend wie faszinierend. Besonders das Punktesystem fand ich beklemmend, da es zeigt, wie sehr Menschen nach Zahlen bewertet und in vorgegebene Lebensbahnen gedrängt werden können. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gemacht.
Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und sehr atmosphärisch. Lauren Oliver nimmt sich viel Zeit, um die Regeln dieser Welt und Lenas Gedanken greifbar zu machen. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings empfand ich den Mittelteil stellenweise als etwas langatmig. In diesen Passagen hatte ich das Gefühl, dass die Handlung kaum voranschreitet und meine Lesemotivation zeitweise nachgelassen hat.
Lena war für mich eine glaubwürdige Protagonistin. Gerade weil sie anfangs nicht rebellisch ist, sondern das System akzeptiert und ihm vertraut, konnte ich ihre Ängste und inneren Konflikte gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung vollzieht sich leise und schrittweise, was sie sehr menschlich wirken lässt.
Zum Ende hin nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, emotionale Momente treffen ins Herz und der Cliffhanger hat mich völlig überrascht. Das Finale hat vieles wettgemacht und mich mit einem starken Bedürfnis zurückgelassen, sofort weiterlesen zu wollen.
Fazit:
Delirium überzeugt mit einer außergewöhnlichen dystopischen Idee, einem eindrucksvollen World-Building und einer Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig erzählt wird. Auch wenn das Buch im Mittelteil Längen hat, macht das intensive und emotionale Ende diesen Eindruck größtenteils wieder wett.
Das Buch hat mich darüber nachdenken lassen, wie selbstverständlich wir Gefühle wie Liebe betrachten und wie grausam eine Welt wäre, in der sie kontrolliert oder verboten sind. Empfehlen würde ich Delirium vor allem Leserinnen und Lesern, die Dystopien mit emotionalem Schwerpunkt mögen und kein Problem mit ruhigeren Passagen haben.
- Kami Garcia
Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe
(1.046)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenEthan lebt seit seiner Geburt im kleinen Örtchen Gatlin, wo es kein Kino gibt und die besten Bücher verboten sind. Es gibt nur einen Laden und die Kirche ist so ziemlich das Größte für die Damen der Gesellschaft. Nie gibt es was aufregendes, bis Ethan in die Elfte kommt. Die neue Schülerin Lena ist das Schulgespräch. Doch nicht im positiven Sinne, denn alle haben es auf die abgesehen, schließlich wohnt sie beim alten Ravenwood. Dem Unikum der Stadt und außerdem wohnt er in Gruselhaus am Rand des Ortes. Ethan jedoch verliebt sich sofort in Lena, schließlich ist sie das Mädchen aus seinen Träumen. Als dann auch noch seltsame Dinge geschehen versucht Ethan hinter Lenas Geheimnis zu kommen.
Unsere Hauptperson in diesem Buch ist Ethan, aber eigentlich geht es um Lena, die Neue in der Stadt. Die Nichte vom verschrobenen Ravenwood. Ethan ist ein junger Mann mit Charakter und einer klaren Meinung. Er gibt nicht viel auf andere und denkt selbstständig ohne sich dem Gruppenzwang anzuschließen. Seine Hormone spielen jedoch auch klar verrückt. So ist er bereits seit Sekunde eins in Lena verliebt und das nur, weil sie ihm in seinen Träumen bereits erschienen ist. Eigentlich ziemlich seltsam so jemanden direkt zu lieben, ohne die Person zu kennen, doch das soll wahrscheinlich die besondere Verbindung zwischen den beiden darstellen. Dahingehend ist er auch erschreckend naiv, wurde er doch von einer sehr klugen Frau (oder auch drei) aufgezogen. Der Verlust seiner Mutter und die Abwesenheit seines Vaters haben ihn erwachsen werden lassen, doch sobald es Lena betrifft, fällt er in den Strudel der Hormone zurück und denkt zu wenig nach. Bezüglich aller magischen Themen ist er auch seltsam offen und unerschrocken. Er stellt seine Welt nicht in Frage, als er von der Castergesellschaft erfährt, da regt er sich mehr über die Bibliothek auf. Er nimmt alles hin und hat einzig eine Meinung zu der Berufung von Lena. Gefühlt interessiert ihn alles weitere jedoch auch nicht.
Dann ist da Lena, das Castermädchen, welches Angst vor ihrer Berufung hat. Ich habe mich ehrlich schwer mit ihr getan. Sie ist von Anfang an relativ abweisend und auch ihre Gefühle für Ethan drückt sie wenn dann eher noch auf ihre unerklärliche telepatischen Kommunikationsweise aus. Sonst wirkt sie abweisend, eigenbrötlerisch und kalt. Außerdem benimmt sie sich manchmal kontrovers, was mich weiter wenig für sie begeistern konnte. So will sie sich eigentlich aus alles raus halten, um nicht in den Fokus von den Mädels der Schule zu geraten oder generell Aufstehen zu erregen und dann will sie doch auf den Schulball. Sie will nicht mit Ethan zusammen sein, um niemanden in Gefahr zu bringen, als allerletzten ihn und dann ruft sie ihn, um nicht alleine zu sein, obwohl sie weiß, dass es gefährlich für ihn wird, weshalb sie sich dann wieder die Schuld gibt. Das hat schon genervt. Die von ihr selbst geschaffene Distanz war nicht nur für Ethan ein anstrengender Punkt. Schließlich ging es ja das ganze Buch lang nur um sie. Einzig ihre Ironie hat mich stellenweise begeistert.
Die anderen Buchcharaktere waren praktisch ein Alles oder Nichts. Entweder lasch und grau oder so übertrieben dargestellt, dass man sich gefragt hat, ob die Personen nicht besser in Therapie gehen sollten. Anstrengend und nicht angenehm. Einzig Onkel Macon hat mir irgendwie gefallen, doch auch er hätte gerne mehr Futter bekommen können.
Die Handlung ist an sich ganz gut. Es gibt Höhen und Tiefen, an manchen Stellen hätte es meiner Meinung nach gerne kürzer gehalten werden können. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden steht auch offensichtlich im Vordergrund, obwohl es echt lange braucht, bis wir uns mal in einer richtigen Beziehung der beiden befinden. Vielleicht für einen Teenager-Roman auch in Ordnung, für mich war es definitiv zu lang mit zu wenig Inhalt. Auch hinsichtlich der Castergesellschaft hätten man so viel mehr Input bekommen können. Wenn man davon erfährt ist es wirklich kaum mit Informationen gespickt und im Verlaufe des Buches bekommt man nur weniger Brocken geliefert. Zum Ende hin und gerade am solchen war es dann wie eine Bombe, die Chaos bringt. Die Informationen kamen, aber wenig geordnet und es gab keine richtigen Erklärungen oder Zeit zum Verdauen, da hätte ich mir das Buch über einfach mehr gewünscht.
Der Schreibstil ist frisch und jugendlich. Man pflügt durch die Seiten, wenn man zumindest allein den Schreibstil betrachtet.
Insgesamt ist der Auftakt der Reihe ganz nett. Allerdings waren mir zu wenig Fantasy-Aspekte darin, bis auf die ganzen Wetterumschwünge, davon hatten wir wirklich mehr als genug. Zu viel Herumgedruckse im Liebesteil und zu viel Hinnehmen beim Übernatürlichen. Zu wenig Informationen auch bei Hintergrundinformationen und zu viele Seiten ohne Inhalt. Dennoch gut zu lesen, aber ich werde die Folgebände eher nicht auf meine Leseliste packen 🔮
- Lilly Lucas
New Beginnings
(1.409)Aktuelle Rezension von: Katrin-BuchwaldFür mich startet die Reise nach Green Valley jetzt erst mit der Schmuckausgabe. Es ist auch das erste Buch von Lilly Lucas für mich. Und sie hat es geschafft, das ich mich innerhalb von 4 Tagen in Green Valley und seine Bewohner verliebt habe.
Lena kümmert sich als Au-pair nicht nur um den kleinen Sohn der Coopers, sie sorgt auch dafür das Ryan, der nach seinem Karriereende in einem tiefen Loch steckt, seinen Hintern wieder hoch bekommt. Unterstützung bekommt sie von seinen besten Freunden Will und Izzy, die Lena herzlich in ihrer Clique aufnehmen.
Die Geschichte ist so richtig schön zum einkuscheln und abschalten. Die Schreibweise und kurzen Kapitel sorgten dafür, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die schönen Zeichnungen, das Bonuskapitel und ein Rezept zum Nachbacken runden das Ganze ab. Freue mich schon auf den nächsten Besuch in Green Valley!
- Dörte Hansen
Altes Land
(760)Aktuelle Rezension von: Renate1964Ein Buch, welches sich mit vielen Fragen auseinandersetzt. Eine Hauptfigur ist Vera,ein ehemaliges Flüchtlingskind.Ihre Mutter war aus Ostpreußen vertrieben auf einem Hof im alten Land gestrandet,hatte den kriegsversehrten Hoferben geheiratet und für einen anderen verlassen. Bei der nun alten Vera zieht nach einer unglücklichen Liebe die Nichte Anne mit Sohn Leon ein. Neben der berührenden Familiengeschichte gibt es Städter mit idyllischen Vorstellungen, Generationskonflikte und viel mehr. Es ist sehr ironisch und realistisch, aber auch zum Nachdenken
- Romy Hausmann
Liebes Kind
(1.129)Aktuelle Rezension von: Coco_EberhardtThematisiert wird der Vermisstenfall um Lena, die als junge Studentin vermisst gemeldet wurde und nie mehr aufgetaucht ist. Dann wird Jahre später eine Frau in ein Krankenhaus eingeliefert, die Lena sein könnte. Damit beginnt dieser spannende Thriller. Man Blick emotional in die verschiedenen Personen, die an der Sache beteiligt sind. Das Switchen zwischen den Charakteren fand ich sehr gut umgesetzt. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf. Man fühlt richtig mit.
Ich fand den Thriller sehr spannend. Es gab manchmal ein paar kleine nicht nachvollziehbare Sequenzen, die die Story aber nicht negativ belasten. Als nächstes werde ich erstmal wieder einen Wohlfühlroman lesen, um die düsteren Energie loszuwerden... ;-)
- Lilly Lucas
New Promises
(933)Aktuelle Rezension von: SammelsuriumIzzy ist Snowboard-Lehrerin in Green Valley und schon lange heimlich in ihren besten Freund Will verliebt. Trotz eines Kusses zu Silvester scheint er ihr jedoch nicht die gleichen Gefühle entgegenzubringen, sondern weiter unverbindliche Affären zu haben.
Als sie die Snowboard-Lehrerin von Schauspiel-Star Cole wird, knistert es nach einem holprigen Anfang zwischen ihnen. Wird sie ihre Gefühle zu Will nun endlich vergessen können oder merkt dieser endlich, dass auch er mehr für seine beste Freundin empfindet?
Wer Band 1 der Green Valley-Reihe gelesen hat, kennt die selbstbewusste und aufgeschlossene Izzy und den charmanten Sheriff und Frauenschwarm Will bereits.
In der engen Gemeinschaft von Green Valley ist es ein offenes Geheimnis, dass Izzy und Will eigentlich zusammengehören. Nur sie selbst scheinen den Schritt zu mehr als Freundschaft nicht zu schaffen. Beim Lesen hab auch ich richtig mit den beiden mitgefiebert.
Cole bringt die eingespielte Dynamik zwischen Izzy und Will definitiv durcheinander. Er macht den Anschein eines oberflächlichen und verwöhnten Schauspielers, hinter dieser Fassade versteckt sich allerdings ein freundlicher und offener Mensch, der gut mit Izzy harmoniert. Dass sie ihm direkt ihre Meinung ins Gesicht sagt und nicht wie einen bekannten Star behandelt, lässt Cole Izzy schnell ins Herz schließen.
Will hat damit so seine Probleme und oft mit Eifersucht zu kämpfen. Die beiden nähern sich an und gehen dann doch wieder auf Distanz - man hofft so sehr, dass sie endgültig zueinander finden und die Szene mit den Schoko-Milchshakes war dann wirklich süß!
Die Ausstattung der Schmuckausgaben ist außerdem wieder ein Traum. Farbschnitt, illustrierte Innenklappen, ein Rezept für Pekanusskuchen, den ich nachbacken möchte und die Illustration meiner Lieblingsszene lassen die Geschichte noch lebendiger wirken. Außerdem gibt es ein Bonuskapitel aus der Sicht von Will.
„New Promises" war wieder ein absoluter Wohlfühlroman und die Rückkehr nach Green Valley fühlt sich jedes Mal wie ein Nachhausekommen an.
- Kyra Groh
Fake Dates and Fireworks
(576)Aktuelle Rezension von: peanutZu Beginn hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, wie viel Tiefgang die Geschichte noch entwickeln würde. Umso positiver wurde ich überrascht: Neben der eigentlichen Liebesgeschichte nehmen auch die „Sidequests“ – insbesondere die Freundschaften – einen wichtigen Stellenwert ein. Man merkt deutlich, dass der Autorin auch andere Themen am Herzen liegen.
Besonders gelungen finde ich, dass diese Themen nie aufgesetzt wirken. Durch den lockeren und humorvollen Schreibstil fügen sie sich ganz natürlich in die Handlung ein. Das Buch liest sich insgesamt sehr flüssig und kurzweilig – man fliegt förmlich durch die Seiten.
Auch wenn Becca für mich persönlich nicht die sympathischste Protagonistin war, wollte ich dennoch unbedingt wissen, wie ihre Geschichte weitergeht. Und genau das spricht letztlich für die starke Umsetzung: Die Geschichte schafft es, einen zu fesseln, selbst wenn man nicht mit jeder Figur sofort warm wird.
- Lilly Lucas
New Horizons
(538)Aktuelle Rezension von: cozyeveningreadsAnnie erwacht nach einem schweren Autounfall aus dem Koma und muss sich mühsam zurück ins Leben kämpfen. Selbst einfache Dinge, wie das Laufen muss sie neu erlernen. Dabei ist es ihr größter Wunsch, so schnell wie möglich wieder als Automechanikerin in ihrer Werkstatt in Green Valley zu arbeiten. Für ihre Physio Übungen trainiert sie im Fitnessraum eines Luxushotels, dort trifft sie auf den berühmten Netflix-Star Cole Jakobs, der in der kleinen Stadt Zuflucht vor der Öffentlichkeit sucht, nachdem er sich einen peinlichen Fehltritt geleistet hat. Um Abstand zu gewinnen, hilft er bei der Inszenierung des jährlichen Weihnachtstheaterstücks. Dort begegnen sich Annie und Cole erneut und geraten zunächst heftig aneinander. Doch da ist auch ein Knistern, das sie irgendwann nicht mehr ignorieren können…
Ich habe mich nach Band 3 unglaublich auf New Horizons gefreut und wurde wirklich nicht enttäuscht. Besonders Annies Entwicklung fand ich total spannend und größtenteils sehr authentisch dargestellt. Vor allem hat mich ihre emotionale Entwicklung überzeugt. Sie gewinnt Stück für Stück ihre Stärke zurück und wirkt dabei sehr greifbar. Ihr körperlicher Heilungsprozess allerdings spielt ab der Hälfte circa überhaupt keine Rolle mehr, was ich etwas unrealistisch finde. Die Dynamik zwischen ihr und Cole hat mir richtig gut gefallen, die Spannung zwischen ihnen und wie sie sich langsam annähern war einfach schön zu verfolgen. Cole ist für mich definitiv ein überraschend toller Bookboyfriend, auf den ersten Blick charmant und selbstbewusst, aber auch ehrlich und bodenständig. Ein absolutes Highlight ist für mich die Beziehung zwischen Annie und ihrem Vater. Die beiden sind ein tolles Team, eingespielt, mit viel Wärme und Tiefe. Generell liebe ich einfach die Kleinstadt-Vibes von Green Valley, dieser Wohlfühlort-Charakter zieht sich durch das ganze Buch. Vor allem wie für das Krippenspiel viele Charaktere aus den letzten Büchern eingebunden wurden hat mir sehr gefallen. Und auch das Lena wieder eingebunden wurde fand ich sehr schön. Für gemütliche Abendstunden, perfekt, wenn man etwas Tiefe, aber auch Humor sucht☕️✨
- Petra Hülsmann
Hummeln im Herzen
(726)Aktuelle Rezension von: NaniboergerKurz vor der Hochzeit wird Lena von ihrem Verlobten Simon verlassen. Er hat eine Neue!! Lena sei zu gemütlich, nicht DIE Frau fürs Leben. Das hat gesessen. Fortan möchte Lena sich verändern, sozusagen Lena 2.0 werden. Daneben muss sie sich noch eine neue Bleibe suchen. Vorübergehend kann sie bei ihrem Bruder unterkommen, der zusammen mit dem attraktiven Ben in einer WG lebt.
Ausgangslage: Kein Verlobter mehr, keine eigene Wohnung, möchte sich selbst verändern.
Obendrauf verliert Lena aus unglücklichen Zufällen (oder einfach absolut selbstverschuldet) den Job. So entsteht noch eine zusätzliche Baustelle. Bei einem heruntergekommenen Buchhändler findet Lena die Möglichkeit, sich einzusetzen, mitzuwirken und insgesamt ihre Baustellen aufzuräumen.
Der Schreibstil ist ansprechend und liest sich sehr gut, schon nur dafür gibt es einen Stern.
Lena hüpft förmlich von einem Fettnäpfchen ins andere. Sie sagt nicht immer, was sie denkt und das aufkumuliert lässt die Lesenden manchmal etwas verzweifeln ob diesem Charakter. Zudem ist die Geschichte insgesamt sehr vorhersehbar.
- Karin Slaughter
Letzte Worte
(328)Aktuelle Rezension von: Lorixx
Mit diesem Buch geht es zum vierten Mal mit Ermittler Will Trent auf de Suche nach der Wahrheit.
Er trifft wieder auf Sara. die von Erinnerungen heimgesucht wird und auf Rache sinnt, Trent steht unter anderem vor der großen Aufgabe herauszufinden, was es mit dem Tod eines Häftlings auf sich hat und in welcher Verbindung Detective Lena Adams dazu steht.
Eine meine Lieblingsreihen ist "Grant County" und ich habe mich gefreut, dass Sara Linton in die "Georgia"-Serie wieder mit eingebunden wurde. Ob will Trent ein würdiger "Nachfolger" von Jeffrey Toliver sein wird, muss sich erst noch herausstellen. Er ist eine ganz besondere Figur und wirkt sehr authentisch. Mir gefällt, dass er nicht den großen Helden spielt, sondern einen Menschen mit Stärken und Schwächen, die seine Figur so interessant machen.
Ich liebe die Bücher der Autorin, gerade auch, weil es sich hier auch um zwei Reihen handelt, bei der es feste Charaktere gibt, die sich in jedem Teil weiterentwickeln und deren persönliche Geschichte voranschreitet.
Man bekommt Einblicke in die Ermittlungsbehörden und ihre Arbeit und es ist jedes Mal spannend und voller Überraschungen.
Ich war wieder von Anfang bis Ende ans Buch gefesselt. Düster, aufregend, überraschend.
Bei dieser Reihe (wie auch der "Grant County"-Serie", die man am besten vor dieser liest) sollte man die Bücher auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen. Ein Quereinstieg ist möglich, macht aber nicht viel Sinn, da die Teile aufeinander aufbauen, und einem so der halbe Lesespaßß entgeht.
Mir gefallen die neuen Buchcover sehr gut. Sie fallen im Regal sofort auf. - Lilly Lucas
New Wishes
(377)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneRebecca kehrt nach einer beruflichen Krise in ihr Elternhaus in Green Valley zurück, wo sie feststellen muss, dass ihr Zimmer bereits neu belegt wurde. Sie trifft auf Leo, den Eishockeytrainer ihres kleinen Bruders, was eine neue Dynamik in ihr Leben bringt. Die Weihnachtszeit in Green Valley sorgt für eine besondere Atmosphäre, die den Leser an die früheren Bücher der Green-Valley-Reihe erinnert und ein Gefühl von Vertrautheit und Gemütlichkeit vermittelt.
Obwohl das Setting und die vertrauten Charaktere sehr ansprechend sind, bleibt die Handlung rund um Rebecca und Leo teilweise im Hintergrund, da die Protagonisten nicht ausreichend tiefgründig entwickelt werden. Die Geschichte verläuft schnell, was dazu führt, dass der Leser keine starke Bindung zu den Charakteren aufbauen kann. Zudem werden verschiedene Probleme und traumatische Erlebnisse angesprochen, jedoch nicht weiter vertieft, was den Eindruck erweckt, dass diese Themen schnell abgehandelt werden, ohne dass sie wirklich abgeschlossen sind.
Das Ende des Buches kommt abrupt und lässt ein Gefühl der Unvollständigkeit zurück. Nach Einschätzung des Lesers hätte die Geschichte von Rebecca und Leo mehr Zeit und Tiefe gebraucht. Für Fans der Green-Valley-Reihe kann dieses Buch einen netten Abschluss bieten, jedoch wird es nicht als empfehlenswert für Neueinsteiger oder als Einzelband angesehen, da es im Vergleich zu anderen Teilen der Reihe hinter den Erwartungen zurückbleibt.
- Nora Roberts
Lockruf der Gefahr
(98)Aktuelle Rezension von: MondlichtworteDieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite von den Socken gehauen!
Lil und Coop sind einfach ein Traumpaar! Man lernt sie bereits in ihrer Kindheit kennen, als der Stadtjunge seine Großeltern besucht. Das hat mir total gefallen, da sie so nicht nur eine gemeinsame Vergangenheit haben, sondern der Leser sie auch miterleben darf.
Die Geschichte um dieses Paar, ihre Familien und Freunde ist voller Romantik und Spannung pur! Denn das glückliche Widersehen wird von der Vergangenheit und einem Psychopathen überschattet!
Der Schreibstil ist sehr angenehm, man erfährt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und bekommt so einen Einblick in die Gefühle und Gedanken der unterschiedlichen Personen.
Cooper ist ein Mann, der unheimlich viel in seinem Leben durchstehen musste, aber bereit ist für seine Liebe alles zu geben! Er war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er hier und da sehr stur ist. Das macht ihn aus und auch so liebenswürdig.
Lilian ist ehrgeizig, weiß genau was sie will und sträubt sich gegen das, was sie nicht will. Nur bei Coop kommt sie mit ihrem Wissen oft an ihre Grenzen. Doch vor allem setzt sie sich für die Wildnis und die Tiere ein. Das ist ihre Lebensaufgabe.
Vor allem gegen Ende legt Nora Roberts an Spannung nochmal mächtig zu. Bis zur letzten Seite habe ich gezittert und vor Freude geweint. Eine ganz großartige Geschichte!
Der Schutz der Wildnis ist in diesem Buch ein großes Anliegen, daher spielt es viel in der Natur, was für mich ein großer Pluspunkt war. Ich habe die Berge und Wälder beim Lesen vor mir gesehen, saß mit Lil und Coop am Fluss und habe nach Beenden des Buches ein bisschen Fernweh.
Absolute Leseempfehlung!
- Kami Garcia
Nineteen Moons
(167)Aktuelle Rezension von: BemyberlinbabyDer letzte band der Reihe beginnt mit Ethan und seinen Schwierigkeiten im Leben nach dem Tod. Er befindet sich auf den ersten Blick noch immer in Gatlin, allerdings sind statt seiner Freunde all seine verstorbenen Nachbarn und Verwandten in den Straßen unterwegs. Er versucht sich daran, als Geist in das Gatlin der lebenden zu reisen, um Lena eine Nachricht zu schicken. Als er davon erfährt, dass er eigentlich gar nicht tot sein sollte, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um sich sein Leben zurückzuholen.
Ein gelungener Abschluss der Buchreihe.
- Lilly Lucas
New Chances
(479)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneNew Chances
Meine Meinung spiegelt die intensive emotionale Bindung des zur Buchreihe wider, sie ist einzigartig und bemerkenswert. Insbesondere das Ende der Geschichten wird als unerwartet, aber realistisch empfunden, was es dem Leser ermöglicht, sich mit den Charakteren und ihren Herausforderungen tiefgehender zu identifizieren. Die Entwicklung der Protagonisten Sam und Leonie hat mich als Leser von Anfang bis Ende mitfiebern lassen, wobei die Intensität der dargestellten Emotionen so stark war, dass sie zu Tränen rührte.
Das Gefühl der Traurigkeit über das bevorstehende Ende der Reihe ist greifbar, da sich eine tiefe Verbindung zu den Lebensgeschichten der Charaktere in Green Valley entwickelt hat. Besonders berührt hat der „Single-Dad-Trope“, der durch Sam eindrucksvoll umgesetzt wird, während auch Leonies Fürsorglichkeit für dessen Tochter Maya hervorgehoben wird. Die emotionalen Höhen und Tiefen in der Geschichte steigern die Tragik und machen das Leseerlebnis noch bewegender. Abschließend wird der Band als herausragend und sehr gelungen bezeichnet.
- Kristina Moninger
Neun Tage Wunder
(130)Aktuelle Rezension von: KerstinMCBei dem Cover konnte ich irgendwie nicht nein sagen. Es ist eine gemalte Momentaufnahme am Wasser. Zwei Personen gehen der Sonne entgegen, erkennbar an den langen Schatten, die sie werfen. Für mich ist es einfach ein wunderschönes Bild.
Neun Tage Wunder von Kristina Moninger erschien im Rowohlt Verlag. Das dazugehörige Hörbuch wurde im Argon Verlag veröffentlicht und von Marian Funk und Martha Kindermann eingelesen. Die beiden verleihen den Protagonisten Anni und Ben ihre Stimmen.
Das Buch lag über ein Jahr auf meinem SUB und wartete geduldig auf seine Lesezeit. Manchmal ist es genau so: Man möchte ein Buch unbedingt lesen und wenn es dann endlich da ist, findet man den richtigen Moment nicht. Also habe ich mir das passende Hörbuch bei BookBeat heruntergeladen, den Stimmen der Sprecher gelauscht und mich gefragt, warum diese Geschichte so lange auf mich warten musste.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleite ich Anni und Ben in ihrem Leben in Glückstadt. Parallel dazu erlebe ich Anni und Lukas vor zehn Jahren und diese wenigen, aber prägenden Tage, die sie miteinander verbracht haben. Durch den Wechsel der Ich-Erzähler Anni und Ben sowie der Zeitebenen wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der bis zum Schluss trägt. Als Leser möchte man unbedingt wissen, was es mit diesen neun Tagen auf sich hat und wie sie sich auf die Gegenwart auswirken.
Ich hing förmlich an den Lippen von Anni und Ben und war fasziniert von Bens neuem Roman, der sich ganz unverhofft aus einer Begegnung heraus entwickelt und sein Leben ins Wanken bringt. Besonders schmunzeln musste ich bei den kurzen Gedankenspielen am Rande: „Was würde Angela Merkel jetzt sagen?“ Es ist ein wiederkehrender Impuls, um neue Perspektiven zu gewinnen. Ganz unweigerlich musste ich dabei an Miss Merkel von David Safier denken, was mich zusätzlich zum Lächeln brachte, auch wenn die Geschichten inhaltlich nichts miteinander zu tun haben.
Ich hatte einige sehr schöne Hörstunden, und Neun Tage Wunder wurde meine erste abgeschlossene Geschichte im Jahr 2026. Wie schon bei den vorherigen Büchern der Autorin habe ich den Schreibstil sehr genossen und bin flüssig durch die Geschichte getragen worden.
Magst du Liebesromane mit Rückblenden? Liebst du Geschichten in Geschichten? Dann könnte Neun Tage Wunder von Kristina Moninger genau das Richtige für dich sein. Ben schreibt an seinem aktuellen Liebesroman, und als Leser darf man live miterleben, wie seine Geschichte entsteht. Eingebettet ist das Ganze in sein Leben mit Anni und ihre Rückblicke auf die traumhaften Tage vor zehn Jahren mit Lukas, die ihre Welt nachhaltig verändert haben. Dich erwartet eine emotionale, spannende Geschichte mit einem Ende, das ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Von mir gibt es eine klare Hör- und Leseempfehlung. Marian Funk und Martha Kindermann haben erneut großartige Arbeit geleistet und so hätte ich ihnen noch lange zuhören können.
- Katharina Herzog
Zwischen dir und mir das Meer
(232)Aktuelle Rezension von: Franzi0310Ich habe mir dieses Buch im Urlaub gekauft.
Ich habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen und war von Anfang an begeistert. Die Figuren sind so schön beschrieben und die ganze Geschichte ist so voller Emotionen.
Das Thema mit dem Tod hat für mich oft einen schweren Beigeschmack. In diesem Buch wurde dieses Thema mit einer Leichtigkeit geschrieben und es macht Freude dieses Buch zu lesen. - Marie Rapp
Seele aus Feuer (Seelen-Saga 2)
(65)Aktuelle Rezension von: HollabeereDer zweite Teil schließt nahtlos an den ersten an: Lena ist in Vonna, Avindans Hauptstadt, angekommen und wird dort vom Devindanat unter die Lupe genommen. Schon bald darauf gerät sie in die Fänge der Legionäre und muss sich dem Machthaber Tavis beugen. Dabei übt sie im Nahkampf mit ihm heimlich nach seinem Zeitspektrum zu greifen und erfährt auf diese Weise, was es mit Zahra auf sich hat. Während ihrer Gefangenschaft verschafft sich jemand namens Brix Zugang zu Lenas Gedankenpalast und unterhält sich auf diese Weise mit ihr. Sie versucht immer noch Lukas' alte Erinnerungen wachzurütteln, während sie hofft, dass Darian ihre gemeinsame Flucht aus Vonna überlebt hat und sie sich irgendwann wiedersehen. Lena verärgert den Anführer der Legionäre so sehr, dass sie eingefroren wird, bevor sie mit Hilfe von Zahras versteckten Schlüsseln fliehen kann. Doch sie kann sich aus ihrer Traumwelt befreien und soll nun ausgerechnet Tavis behilflich sein.
Die Geschichte geht sehr turbulent weiter, es kommen sehr viele neue Charaktere hinzu und es spielt sich sehr viel nur in Lenas Gedanken bzw. in Tavis Vergangenheit ab. Aufgrund der Fülle an neuen Dingen wirkt der zweite Teil überladen und ich habe Probleme, mir alle Geschehnisse zu merken. Mal sehen, ob Darian im dritten Teil auftaucht und ob Zahra noch befreit werden kann.
- Kim Winter
Sternensturm
(220)Aktuelle Rezension von: rainbowlyIch war ja ganz hingerissen vom ersten Band dieser Trilogie - „Sternenschimmer“. Dort gab es für mich genau die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und Sci-Fi-Elementen. Ich mochte Mia und Iason richtig gern zusammen und auch die Loduuner und die dystopische Welt waren faszinierend.
Doch im zweiten Band „Sternensturm“ ist mir alles viel zu wirr. Unnötiges wird immer wieder wiederholt, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl wichtige Details würden mir fehlen. Ich habe mehrfach geschaut ob ich nicht vielleicht versehentlich den dritten Band lese. Immer wieder konnte ich Wendungen gar nicht nachvollziehen, konnte nicht verstehen warum Figuren plötzlich misstrauisch wurden oder zweifelten. Ich konnte keinen roten Faden erkennen. Überhaupt passiert auf diesen fast 600 Seiten sehr wenig. Mia tappt ständig im Dunkeln, weil ihr keiner verrät was wirklich los ist, obwohl sie das nur noch mehr in Gefahr bringt. Allen wird irgendwie einmal unterstellt zur falschen Seite zu gehören und doch gibt es kaum Überraschungen. Immer wenn ich dachte: „So jetzt ist ein Geheimnis aufgedeckt, jetzt kann's los gehen.“ Wurde die Erkenntnis einfach unter den Teppich gelehrt und die Figur hat ihr eigenes Ding gemacht.
Auch die eigentliche Thematik mit den verschwundenen Teenagern taucht nur sporadisch mal auf und trägt zum Verlauf der Geschichte so gut wie nichts bei. Hauptsächlich geht es um Mia... und Mia und Mia. Wer warum hinter Mia her ist blieb undurchschaubar.
Auch die tollen Loduuner konnten mich diesmal nicht überzeugen. Sie haben Fähigkeiten, sie haben ihren Sinn... und obwohl ich dachte ich hätte das im ersten Band begriffen, der Sinn sei quasi die Lebensaufgabe, ihr Ziel das es zu erreichen gilt, hatte ich in diesem Band das Gefühl es nicht mehr zu begreifen. Warum sind alle Sinne um die es sich dreht Personen?! Und von vielen Loduunern wird der Sinn überhaupt nicht erwähnt... total schade.
Und dann immer wieder diese Logiklücken... Antworten die überhaupt nicht auf die Frage passen oder so unlogische Szenen. Sitzen zwei auf dem Sofa nebeneinander. Einer steht auf und zwei Sätze später legt der eine dem anderen den Arm um die Schulter.... ohne dass erwähnt wird der Zweite sei aufgestanden oder der Erste zurück zum Sofa gegangen. So etwas irritiert mich einfach ungemein und bringt mich total aus dem Lesefluss, weil ich dann immer in der Szene zurückspringen muss um herauszufinden, ob ich etwas überlesen habe. So etwas kann dem Lektorat durchaus mal durchrutschen, kein Problem. Aber nicht ständig!
Fazit
Sehr viel verschenktes Potenzial! Ich hatte mich so auf Band 2 gefreut und wurde leider schwer enttäuscht. Ich habe mich leider durch die Seiten gequält. Da Band 3 schon hier liegt werde ich trotzdem reinlesen. Aber wenn das so weiter geht, werde ich die Reihe nicht beenden.
- Kim Nina Ocker
Nothing Like Us
(124)Aktuelle Rezension von: Books-like-SoulmateLeider kann ich die Rezension hier nicht einfügen, da ich immer eine Fehlermeldung bekomme dass das Feld leer ist obwohl der Text drin steht. Daher poste ich hier den Link zur Rezension auf meinem Blog. - Amber Auburn
Fuchsrot
(141)Aktuelle Rezension von: Julia_SorekWieder eine Reihe mit mehreren Episoden die ich angefangen habe und auch sie war wirklich toll :) :D
Die Protagonistin ist super sympathisch, mit ihren 16 Jahren noch sehr jung aber trotzdem sehr erfrischend :D
Die Episoden finde ich immer super toll für zwischendurch, da sie sich einfach vom Schreibstil her lesen und sie kurz sind :D :)
- Amber Auburn
Wolfspack
(76)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDieser Teil ist wieder super toll. Die Bücher sind zwar ziemlich kurz, aber die Geschichten sind klasse. Ich bin echt gespannt, wie es weiter geht mit Lena und Janis und den anderen.
Der Schreibstil ist mega toll, man kommt dadurch super in die Geschichte hinein.
Klare Weiterempfehlung.
- $ick
Shore, Stein, Papier
(46)Aktuelle Rezension von: HoldenSicks Lebensgeschichte, Grimme-Online-Award-gekrönt die Youtube-Ausgabe, angefangen mit dem Gefühl des Unerwünschtseins und von Anfang an widerspenstig gegen jede Autorität. Daß er seinen Drogenlebenswandel allein damit begründet, nicht gewollt zu sein und dieses Gefühl betäuben zu müssen, greift meiner Meinung nach ein bißchen kurz, auch andere Kinder bzw Jugendliche mit diesem Gefühl werden nicht zum drogenverschlingenden Dauerkriminellen. Interessant, wie Sick die Symptome beschreibt, die man beim "affig-"sein spürt, wenn der Körper auf Drogenentzug reagiert, wie dauernd laufende Nase oder Augentränen, hab ich so noch nirgends anders gelesen. Man kann ihm natürlich nur die Daumen drücken, daß Sick das Cleansein durchhält (man wundert sich, daß der Körper so einen Drogenmarathon überhaupt so lange mitmacht). Und sonst: Dümmster Junkie ever, "wie Shore ist Heroin?"
- Karin Slaughter
Schwarze Wut
(182)Aktuelle Rezension von: lucycaIm Auftrag des GBI hat sich Will Trent als Undercover in Macon in eine Gang eingeschleust, die hauptsächlich Drogen und Waffen in der Stadt vertickt. Vor allem geht es, den Kopf der Bande aus dem Verkehr zu ziehen. Auch Sara, Will’s grosse Liebe, fährt nach Macon, als sie erfährt, dass ihr Stiefsohn Jared schwer verletzt in Spital eingeliefert wurde. Bewaffnete Männer haben ihn und seine Ehefrau Detecitiv Lena Adams in ihrem Haus überfallen. Im Wechsel von Rückblicken was bis anhin geschehen ist und aktuell nimmt der Fall immer brisantere und vor allem brutalerer Wendungen auf. Will setzt alles daran, Withey, der Kopf der Bande, aus dem Verkehr zu nehmen.
Anfänglich empfand ich die Geschichte ziemlich verwirrend. Auch das ganze Verhalten Lena Adams bleibt anfänglich stark undurchsichtig. Erst nach und nach kommt Licht ins Dunkel, wie alles zusammenhängt. In teilweise sehr ausschweifenden Erklärungen ergibt sich ein Bild, das nur so strotzt vor Brutalität und Tod. Überrascht wird man, wer der Kopf dieser Bande ist.
Auch Sara wird ungewollt in das Geschehen eingezogen, als sie erfährt, dass Will Undercover hier ermittelt und ihr nichts davon gesagt hat. Die beiden werden auf eine harte Probe gestellt, was ihre Beziehung anbelangt.
Karin Slaughter zeigt auch in diesem Buch ihre hervorragenden Schreibqualitäten. In meinen Augen nicht so spannend, wie ich sie aus früheren Büchern kenne. Einige Erzählungen empfand ich zu ausführlich. Trotzdem 4 Sterne sind verdient.
- Hanna Aden
Lass uns tanzen, Fräulein Lena
(38)Aktuelle Rezension von: Eva_GNiebüll, 1946: Lena Both ist vor einem Jahr gemeinsam mit ihrer Schwester in den nordfriesischen Ort gekommen. Damals hatte sie nichts und war vollkommen geschwächt von der Flucht und den Strapazen des langen Weges von Pommern nach Nordfriesland. Doch mittlerweile hat sich einiges in ihrem Leben geändert und sie ermöglicht nicht nur ihrer Schwester Margot den Besuch des Gymnasiums, sondern arbeitet auch hart dafür, ihre Mutter und ihre Schwester Lieselotte aus einem Flüchtlingslager in Dänemark nach Niebüll zu holen. Doch dafür braucht sie Geld und ein Zimmer, das groß genug für sie vier ist. Das Leben im kleinen Städtchen Niebüll fühlt sich für Lena aber nach wie vor nicht nach Heimat an, denn ständig wird sie von Einheimischen mit komischen Blicken angesehen und auch Fräulein Gerdes, der sie alle drei Wochen beim Waschen der Wäsche hilft, macht immer wieder seltsame Andeutungen über Gerüchte, die ihr über Lena zu Ohren kommen. Einzig ihr Freund Rainer ist ein Lichtblick ins Lenas Leben, treffen sie sich doch regelmäßig zu Spaziergängen und können dann über alles sprechen. Allerdings wartet Lena nun schon sehr lange auf Annäherungsversuche von Rainer, hat sie sich doch ein wenig in ihn verguckt und eigentlich gedacht, dass er ähnliche Gefühle für Lena hat...
Hanna Aden erzählt das Leben der neunzehnjährigen Lena auf eine sehr einfühlsame und authentische Weise. Denn das Leben des Flüchtlingsfräuleins ist alles andere als einfach. Scheut sie doch die Arbeit nicht, ist immer freundlich und ehrlich und doch kursieren immer wieder Gerüchte über sie und ihre angeblichen Missetaten und machen ihr so einen Neuanfang in Niebüll unnötig schwer. Obwohl der Roman größtenteils aus Lenas Sicht erzählt wird, kommen auch andere Charaktere wie Rainer, Erwin, Doro oder Gisela zu Wort und dürfen in eigenen Kapiteln ihre Perspektive schildern. So entsteht eine weit größere Tiefe und Mehrschichtigkeit der Handlung.
Bereits der erste Band über Lena und ihr Leben in Niebüll war sehr fesselnd, daher bin ich mit großen Erwartungen in dieses Buch gestartet. Ich wurde allerdings nicht enttäuscht und war auch jetzt wieder vollkommen gefesselt von Lenas Schicksal. Es gefällt mir, wie realistisch und authentisch die Autorin über die damalige Zeit und das Leben als Flüchtling erzählt und mir so immer wieder das Gefühl gibt, gerade selbst Teil der Handlung zu sein. Ein packendes Lesehighlight!























