Bücher mit dem Tag "leningrad"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leningrad" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Garten im Winter (ISBN: 9783548283692)
    Kristin Hannah

    Ein Garten im Winter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    In der Familie Whitson lebt im Grunde jeder sein eigens Leben. Der Vater scheint das einzige Bindeglied zu sein, der alle zusammen hält. Als er plötzlich stirbt, sind sowohl die Mutter als auch die Schwestern Meredith und Nina mit der Situation überfordert. Insbesondere Nina hegt den Wunsch, endlich ein besseres Verhältnis zu ihrer Mutter aufzubauen. 

    Die Charaktere von „Ein Garten im Winter“ sind teilweise eine echte Herausforderung. Ich hatte schnell die Vermutung, dass Mutter Anja in ihrer Jugend traumatisiert wurde. Trotzdem fand ich ihr Verhalten gegenüber ihren Kindern extrem. Ihren Ehemann konnte sie abgöttisch lieben doch ihre Töchter ignoriert sie von Anfang an und tritt deren Gefühle mit Füßen. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum diese Frau überhaupt Mutter geworden ist. Es ist nur verständlich, dass sich Kinder bei so einer emotionalen Vernachlässigung nicht richtig entwickeln können und auch als Erwachsene Probleme haben zu lieben. 

    Trotzdem hätte ich Meredith manchmal am liebsten geohrfeigt. Sie hat so einen liebevollen Ehemann aber behandelt ihn wie einen Fußabtreter. Es tat beim Lesen teilweise direkt weh, zu beobachten, wie sie mit ihm umspringt. 

    Eher nachvollziehen konnte ich den Hass auf ihre Mutter, auch wenn es mich genervt hat, dass sie lange nicht verstanden hat, dass die Märchen, die Anja erzählt, eine Parabel für deren Leben sind. Als Leser war mir das quasi von Anfang an klar und auch bei Nina ist der Groschen schneller gefallen. Nina mochte ich übrigens im Großen und Ganzen gerne. Sie hat ebenfalls Bindungsängste aber auf eine sympathischere Art. 

    Das Highlight des Romans ist das Märchen, das Anja mit Pausen erzählt. Wunderbar atmospährisch spinnt sie eine Geschichte vom verschneiten Russland und den Schrecken während des Krieges, die so furchtbar sind, dass es mich zutiefst erschütterte.

    Dieser Teil von „Ein Garten im Winter“ hat mich so gefesselt, dass ich hierfür 5 Sterne geben möchte. Insgesamt bewerte ich das Buch allerdings „nur“ mit vier Sternen, weil ich die Charaktere in der Gegenwart einfach schwierig finde. Letztendlich gibt es zwar für alles eine verständliche Erklärung aber obwohl mich der Schluss sehr berührt hat, war es insgesamt doch ein wenig zu viel Friede-Freude-Eierkuchen und die Protagonisten ändern ihr Verhalten so plötzlich, dass es unrealistisch ist. 

    Trotz kleiner Schwächen habe ich auch diesen Roman von Kristin Hannah wieder sehr gerne gelesen. Ein Lob auch an die Covergestaltung, die sehr gut zur Handlung passt. 

  2. Cover des Buches Verloren in Eis und Schnee (ISBN: 9783522202510)
    Davide Morosinotto

    Verloren in Eis und Schnee

     (33)
    Aktuelle Rezension von: gleanserendipity

    Wir haben den zweiten Weltkrieg. Die Geschichte spielt in Russland. Der wichtigste Punkt in diesem Buch ist, dass die Zwillinge Nadja und Viktor immer zusammen waren, jedoch trennten sie sich ohne dass sie es wollten. In den Tagebucheinträgen schildern Viktor und Nadja ihre Erlebnisse. Ein Oberkommissar liest die Tagebücher ein paar Jahre später und markiert in dunkelrot, wenn irgendjemand der beiden etwas illegales getan hat. Er ist der Meinung die Zwillinge gehören angeklagt. Das einzig Gute was er tat, die Tagebucheinträge in die richtige Reihenfolge zu bringen, damit wir die Geschichte lesen können :-). 

    Ich habe das Buch gelesen, ich konnte mitten in der Story sein, was bei einem guten Buch definitiv der Fall ist. Jeder, der sich für diese Zeit interessiert, sollte dieses Buch in die Hand fallen. Doch für Menschen, die nicht gerne Bücher bei denen es um Leben und Tod geht lesen, empfehle ich das Buch weniger ab (das Buch ist trotzdem sehr gut geschrieben).

    Liebe Grüße

    Meri

  3. Cover des Buches Rotkehlchen (Ein Harry-Hole-Krimi 3) (ISBN: 9783548061658)
    Jo Nesbø

    Rotkehlchen (Ein Harry-Hole-Krimi 3)

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Es gibt einige Rückblenden in die Zeit des 2. Weltkriegs. In diesen erfährt man viel über Norwegens Rolle im 2. Weltkrieg und das zwiespältige Verhältnis zu den deutschen Nazis.


    Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn jemand eine spannende Lektüre ohne große Brutalität schätzt.
    Ich finde Frauen und die Vergangenheit sind die zentralen Themen in diesem Buch. Eine Schwäche ist die Vielzahl der Hauptprotagonisten, man muss sich beim Lesen schon etwas konzentrieren.

  4. Cover des Buches Der Lärm der Zeit (ISBN: 9783442716524)
    Julian Barnes

    Der Lärm der Zeit

     (82)
    Aktuelle Rezension von: mabo63


    Wie lebt man in einer Zeit voller Angst und Schrecken, unter dem Regime von Stalin und vor allem wie lebt man als Künstler in einer solchen Zeit? Kann man das überhaubt Leben nennen oder ist es in Wahrheit nicht ein andauerndes 'überleben'?


    Der Roman mit biografischen Hintergrund erzählt vom Leben des Dmitri Dmitrijewitch Schostakowitsch (wohl einer der bedeutensten russischen Komponisten des 20. Jahrhundert).


    Nachdem Schostakowitsch bei Stalin in Ungnade gefallen war (das sei keine Musik sondern albernes Zeug) -  fürchtet er um sein Leben: er wäre nicht der erste Komponist oder Künstler der plötzlich einfach 'verschwindet' oder einen tragischen Unfall hat..

    Er muss sich mit der Macht arangieren um zu überleben, hält u.a. an einem Musikerkongress in den USA eine propagandistische Rede für den sowjetischen Staat, fühlt sich derart unter Druck dass er gar andere Kunstschaffende verleumdet.

    Und immer ist da die Angst die ihn umgibt, in der er lebt.


    "Das warten auf die Exekution ist eines der Themen die mich mein Leben lang gemartert haben, viele Seiten meiner Musik sprechen davon"

    D. Schostakowitsch


    oder wie schreibt Barnes eindrücklich:

    .. 'das Leben war noch nicht mit ihm fertig. Das Leben war die Katze, die den Papagei am Schwanz die Treppe hinunterzog; sein Kopf knallte gegen jede Stufe.'


    Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches James Bond: Mit der Absicht zu töten (ISBN: 9783966589642)
    Anthony Horowitz

    James Bond: Mit der Absicht zu töten

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieses Buch ist der 41. offizielle James-Bond-Roman und der dritte von Anthony Horowitz. Zeitlich ist der Roman nach „Der Mann mit den goldenen Colt“ einzuordnen.  

    Der Leser wird in die Zeit des Kalten Krieges, der Chruschtschow-Ära, zurückgeworfen. Eine Periode, die den meisten Lesern nur noch aus der Geschichte bekannt sein dürfte, aber für einen Spionage-Thriller einen vertrauten Hintergrund bildet.  

    Über den fesselnden Inhalt will ich gar nichts verraten.  

    Der Agenten-Thriller ist fesselnd wie alle JB-Bücher. Allerdings kommt ein Buch  an die sehr aufwändig inszenierten Filmspektakel nicht heran. Es lässt aber dafür Spielraum für eigenes Kopfkino, bei dem man sich den Hauptdarsteller selbst aussuchen darf - Sean Connery oder Roger Moore? Die anderen Darstellen kommen hier nicht zum Zug, da viel zu modern.   

    Der Titel wandelt das klassische Bond-Thema „mit der Lizenz zu Töten“ ab. 

    Wieder mit dabei eine schöne Frau, deren Geheimnis sich erst im Laufe der Geschichte enthüllt.  

    Die vielen technischen Spielereien, die einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Bond-Filme haben, fehlen hier gänzlich. James Bond ist auf sich allein gestellt.   

    Fazit:

    Klassische Spannungsliteratur aus der Zeit des Kalten Krieges, der ich gerne 4 Sterne gebe.

     

  6. Cover des Buches Der Dirigent (ISBN: 9783746630212)
    Sarah Quigley

    Der Dirigent

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Leningrad, Sommer 1941: Die Vorboten des Krieges sind zu spüren, alle Anzeichen deuten auf einen Angriff der Deutschen und ihrer Verbündeten hin. Namhafte Künstler, das Philharmonie-Orchester, das Ensemble des Kirow-Balletts und die Elite der Stadt werden auf Anweisung Stalins evakuiert. Sehr zum Leidwesen seiner Frau Nina nutzt der Komponist Dmitri Schostakowitsch dieses Privileg nicht, sondern schreibt an seiner 7. Sinfonie weiter und beteiligt sich an der Aushebung von Schützengräben zur Verteidigung der Stadt. Ebenfalls in Leningrad bleiben Karl Eliasberg, Dirigent und Leiter des Rundfunkorchesters, der sich für seine betagte, im Rollstuhl sitzende Mutter, verantwortlich fühlt, und ein Großteil seiner Musiker sowie Stargeiger Nikolai, der seine 10jährige Tochter Sonja zuvor mit einem Kindertransport in Sicherheit gebracht hatte. Dann greifen die Deutschen an, Leningrad soll dem Erdboden gleichgemacht und ausgehungert werden, ein unvorstellbares Inferno beginnt …

    Wie die neuseeländische Autorin Sarah Quigley, die seit dem Jahr 2000 in Berlin lebt, in einem Interview im Nachwort des Buches erklärt, ist die Geschichte von Schostakowitsch und dem Dirigenten Eliasberg eine Mischung aus Fakten und Fiktion und beruht auf sorgfältigen Recherchen und ihren eigenen Vorstellungen über den Krieg in Russland und die Belagerung Leningrads. Eingehend wird hier die Entstehung der 7. Sinfonie Schostakowitschs (Leningrader Sinfonie) geschildert, deren Aufführung am 9. August 1942 mit einem stark reduzierten und völlig erschöpften Orchester in Leningrad erfolgte und per Lautsprecher über die feindlichen Linien hinaus übertragen wurde. Dadurch sollte die Moral der Eingeschlossenen gestärkt und gleichzeitig der deutschen Wehrmacht mitgeteilt werden: wir sind noch lange nicht am Ende. Tatsächlich dauerte die Blockade beinahe 900 Tage und forderte ca. 1,1 Millionen Opfer, von denen die meisten verhungert sind.

    Der Schreibstil ist dem Thema entsprechend leicht anspruchsvoll und erfordert eine gewisse Konzentration beim lesen. Es gelingt der Autorin großartig, den Figuren Leben einzuhauchen und ihre immer existenzieller werdenden Lebensumstände zu beschreiben. Die Kraft, die Musik entwickeln kann, steht dabei im Vordergrund. Musikalische Kenntnisse jedoch sind für den Leser nicht erforderlich, da die Sinfonie selbst nicht ausführlich erörtert wird. Es geht letztendlich um den Dirigenten Eliasberg, ein anfangs eher unsympathischer Mann, der aber im Laufe der Geschichte über sich selbst hinaus wächst.

    Fazit: Ein eindringlicher Roman über unmenschliches Leid, über standhaftes Durchhaltevermögen und beharrliches Hoffen auf eine bessere Zukunft – aber auch ein Werk über den Mut, die Musik in diesen grausamen Zeiten beim Kampf ums Überleben einzusetzen.     

  7. Cover des Buches Das Leben ist groß (ISBN: 9783746630588)
    Jennifer duBois

    Das Leben ist groß

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Gruenente
    Irina Ellison, amerikanische Uni-Dozentin wird bald sehr krank sein. Sie hat Corea Huntington. Eine Krankheit, die dem Betroffenen die Körper- und Hirnfunktionen in einem langen Leidenskampf nimmt. Da sie das bei ihrem Vater schon verfolgt hat, will sie dieses Leiden für sich abkürzen.
    Alexander Besetow, russischer Schachweltmeister will sich in Russland als Oppositionskandidat aufstellen lassen. Ein lebensgefährliches Ansinnen.
    Irina findet in den Unterlagen ihres Vaters einen Brief, mit nie beantworteten Fragen an Alexander. Sie bricht alle Verbindungen in die Heimat ab und fliegt nach Russland um dort Antworten auf die Fragen des Vaters, die jetzt auch ihre geworden sind zu bekommen.
    Oh nein, es spinnt sich keine Romanze zwischen diesen ungleichen Menschen an. Sie finden aber eine Art von Verständnis für einander, wie sie es sonst bei keinem anderen Menschen gefunden haben.
    Man erfährt viel über eine schreckliche Krankheit, die nicht minder schrecklichen Zustände in Russland und über Schach. Es geht darum, wie man sich verhält, wenn man nicht gewinnen kann.
    Eigentlich ein tolles Buch, es konnte mich aber nicht ganz packen. Und es stürzte mich in ein tiefes Unbehagen über die politischen Vorgänge in Russland.
  8. Cover des Buches Tatiana und Alexander (ISBN: 9783453422339)
    Paullina Simons

    Tatiana und Alexander

     (131)
    Aktuelle Rezension von: aly53
    Band 1 der Tatiana und Alexander Trilogie hat mich komplett begeistert und mehr als alles andere musste ich wissen , wie es weitergeht.
    An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

    Beim Einstieg war ich zunächst hin und wieder etwas verwirrt, was aber an der Übersetzung lag.
    Mit der Zeit gelang es mir besser dem Verlauf zu folgen und in das Geschehen einzutauchen.
    Band 1 befasste sich überwiegend mit Tatianas Geschichte.
    Eine Geschichte über eine mutige und tapfere junge Frau , die mir alles abverlangt hat.
    Bei diesem Band geht es vordergründig um Alexander. Endlich lernt man ihn näher kennen und erfährt sehr viel aus seiner Vergangenheit. Die Rückblenden die sich über einen weiten Zeitraum erstrecken , haben mir sehr gut gefallen.
    Ich kam Alexander näher und erkannte , wie klug und herzerwärmend er ist.
    Aber es gab auch Szenen, die haben mich sehr mitgenommen und im wahrsten Sinne des Wortes unter sich begraben.
    Schon im ersten Band mochte ich ihn sehr gern. Hier hab ich ihn noch mehr ins Herz geschlossen.
    Ich litt mit ihm , kämpfte und trauerte.
    Und auf der anderen Seite ist da Tatiana , die ein neues Leben beginnt.
    Doch tut sie das wirklich?
    Kann ein gebrochenes Herz heilen?
    Bei Tatiana merkt man die Entwicklung recht deutlich. Sie wächst , lebt und doch ist die Vergangenheit immer präsent.
    Ihre starke und kämpferische Persönlichkeit kommt auch hier sehr gut zum Ausdruck und das ist es letztendlich auch , was sie so außergewöhnlich macht.
    Man lernt hier auch weitere neue Charaktere kennen. Auch wenn der ein oder andere etwas blass wirkt, so sind sie doch sehr ausdrucksstark, lebendig und facettenreich.

    Die Autorin selbst bezaubert wieder mit ihrem stark einnehmenden, bildhaften und fließenden Schreibstil. Sie schreibt mit sehr viel Gefühl, sie geht sehr detailreich vor. Dadurch hat man mitunter etwas das Gefühl auf der Stelle zu treten. Was es mitunter etwas mühsam macht. Gerade im ersten Drittel ist das deutlich zu spüren.
    Nichtsdestotrotz ist es wichtig , um Alexanders Geschichte zu verstehen und zu verinnerlichen.
    Wie gewohnt erfährt man auch hier wieder beide Perspektiven.

    Mit der Zeit wird es spannender , auswegloser und man hat das Gefühl, nach jedem Strohhalm greifen zu müssen.
    Die Traurigkeit ist förmlich greifbar und man fiebert und zittert unglaublich mit.
    Auch die Fortsetzung hat mir einiges abverlangt.
    So viele Herausforderungen, so viele Gedanken die mir keine Ruhe ließen.
    Alexanders Geschichte ist voller Schmerz, Angst und Verzweiflung.
    Man spürt sein Leid und seine innere Zerrissenheit.
    Man kämpft und weint mit ihm.
    Er muss einiges meistern und doch gibt ihm das Leben auch Hoffnung.
    Man erfährt sehr viel über die Kriegszeit , was mir gut gefallen hat.
    Die Autorin hat hier auf sehr wundersame Art und Weise Wendungen eingewoben, bei denen mir schier der Mund offen stehen blieb.
    Es gab Szenen, die hatte ich einfach nicht erwartet.
    Auf der einen Seite erfährt man Hoffnung und Wärme und auf der anderen Seite hat man das Gefühl , all das Grauen und die Abgründigkeit nicht ertragen zu können.
    Besonders das letzte Drittel war an Spannung kaum noch zu überbieten. Meine Gefühle tanzten Achterbahn und ich lechzte nach jeder Zeile. Es war explosiv, hat mich nicht zu Atem kommen lassen und vollkommen gefesselt.
    Der Abschluss von diesem Bandes hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt, was der letzte Band für uns bereithält.

    Schlussendlich ist auch Band 2 eine fesselnde und mitreißende Geschichte , die einiges abverlangt.
    Voller Sehnsucht, Wehmut und der Kraft der Liebe.
    Dennoch reicht sie nicht an den Vorgänger heran, da es leider auch einige Wiederholungen gab , die ich hin und wieder als störend empfand.

    Fazit:
    Mit Band 2 hat die Autorin eine fesselnde, mitreißende und traurige Fortsetzung der Tatiana und Alexander Trilogie geschaffen , die einiges abverlangt.
    Auch wenn mir diese wirklich gut gefallen hat , so reich sie für mich nicht an den Vorgänger heran. Dafür ist Tatianas Geschichte einfach zu besonders.
    Dennoch eine gelungene Fortsetzung, die einiges an Erkenntnissen und Wahrheiten mit sich bringt.
    Ich bin gespannt, was Band 3 für uns bereithalten wird.
  9. Cover des Buches Der Bund der Zwölf (ISBN: 9783740708245)
    Miriam Pharo

    Der Bund der Zwölf

     (32)
    Aktuelle Rezension von: AmaliaZeichnerin

    Wer in diesem Roman Fantasy-Kreaturen erwartet, der wird enttäuscht, stattdessen gibt es hier übernatürliche, unerklärliche Ereignisse und magische Objekte.

    Man merkt, dass die Autorin ein Faible für Musik hat, dafür spricht ihre bildhafte, anschauliche Sprache, mit der sie über diese – und andere Dinge – schreibt.

    Ebenso wird deutlich, dass sie viel über die historischen Verhältnisse in den 1920ern in Paris recherchiert hat und es gelingt ihr, diese Epoche sehr lebendig und glaubwürdig darzustellen.

    Mit den Hauptcharakteren konnte ich mit gut identifizieren, sie wirken sympathisch und alles andere als eindimensional. Schade fand ich, dass eine Protagonistin im Finale teilweise fehlt, allerdings macht dies innerhalb der Handlung durchaus Sinn.

    Im letzten Drittel des Romans verschlägt es die Helden gar in die Pariser Unterwelt und was sie hier erleben, das liest sich sehr spannend.

    Gefreut hat mich auch, dass die Autorin eine historische Persönlichkeit auf originelle Weise mit eingebaut hat.

    Lesenswert ist dieser Roman aus meiner Sicht vor allem für Menschen, die ein Faible für Musik und/oder die 1920er Jahre mitbringen.

  10. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453722910)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (626)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    1942 Leningrad im Belagerungszustand. Lew 17 Jährig wird verhaftet wegen Plünderung. In der vermeintlichen Todeszelle trifft er auf Koljia dem wegen Dessertation ebenfalls der Tod droht.

    Vor dem Geheimdienstchef der Stadt erfahren sie Gnade. Bedingung: Sie sollen für die anstehende Hochzeit seiner Tochter 6 Eier herbringen.. Dabei gibt es in der ganzen Stadt kaum Brot.. [....das Radio übertrug das unaufhörliche Ticken des Metronoms, das anzeigte, dass Leningrad noch nicht erobert war. Draussen nagelte jemand mit schnellen geschickten Hammerschlägen etwas an. Aber statt mir einen Mann vorzustellen, der Plakate anschlug, sah ich einen Sargtischler bei der Arbeit vor mir, der aus Fichtenholzbretten eine Todenlade anfertigt. Dieses Bild war so klar und detailliert, dass ich die Schwielen an den Handflächen des Sargtischlers sehen konnte, die schwarzen Haare, die zwischen seinen buschigen Augenbrauen wuchsen, das Sägemehl auf seinen verschwitzten Unterarmen.

    Ich holte tief Luft und schaute Kolja an. Er blickte unverwandt zu mir her.

    "Mach dir keine Sorgen, mein Freund. Ich lass dich nicht sterben" 

    Ich war 17 und dumm und glaubte ihm.]



  11. Cover des Buches Karaoke (ISBN: 9783442542437)
    Wladimir Kaminer

    Karaoke

     (43)
    Aktuelle Rezension von: KleinNase20
    SAUGUT!!! Will die anderen jetzt auch noch lesen.....total witzig und man lenrnt noch über andere Kulturen;-)
  12. Cover des Buches Der Tänzer (ISBN: 9783644045019)
    Colum McCann

    Der Tänzer

     (88)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der Roman wird aus der Erzählperspektive verschiedener Weggefährten Rudolf Nurejews (1938-1993) erzählt. Das Leben Nurejews beginnt in der Sowjetunion kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges. Bereits als Schuljunge tanzt er für verwundete Soldaten, es zeichnet sich bald ab, dass das Kind besondere musikalische Talente besitzt. Privater Ballettunterricht bei professionellen Primaballerinen und eine staatliche Ausbildung führen ihn ins Leningrader Kirow-Ballett.

    Im Jahre 1961 emigriert Nurejew in den Westen. Seine erstklassige Karriere führt in weltberühmte Theater in Paris und New York, wo er mit zahlreichen bekannten Künstlern arbeitet und lebt. Er führt ein ausschweifendes Leben, sein ungehobelter Charakter und seine exaltierten Charakterzüge werden ebenso eindrücklich beschrieben wie seine tiefe Melancholie und Sehnsucht nach seiner Mutter und der Heimat. Ein kurze Rückkehr gelingt schliesslich.

    Colum McCann hat einen hervorragend recherchierten Roman über einen weltberühmten Tänzer und ausserordentlich spannenden Menschen geschrieben. Jede Handlung und jeder Ort ist atmosphärisch dicht nachempfunden. Ausserdem ist das Buch ein beeindruckendes Zeitzeugnis.

  13. Cover des Buches Der magische Zirkel (ISBN: 9783442467556)
    Katherine Neville

    Der magische Zirkel

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Geisterhoernchen
    Jens65 hat bereits eine gute Rezension geschrieben, ich kann mich ihr nur anschließen. Leider erfüllt der Roman auch alle vermeintlichen strukturellen Aspekte trivialer Literatur wie die unausweichliche Romanze zwischen den Romanhelden. Diese Geschichte mit ihren Verwicklungen familiärer, wie auch historischer Art und deren Verquickungen, sind in höchstem Maße unglaubhaft. Also nicht nach irgendeinem Sinn suchen, einfach lesen!
  14. Cover des Buches Die Stalinorgel (ISBN: 9783518399620)
    Gert Ledig

    Die Stalinorgel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Der Wahnsinn vor Stalingrad 1942 und eine deutsche Truppe, die völlig sinnlos versucht eine Anhöhe zu erobern und einfach nicht aufgeben will, obwohl die Russen immer wieder versuchen, sie zur Besinnung zu bringen. Die Perspektive wechselt zwischen deutscher und russischer Front hin und her, dringt in die Köpfe der Offiziere und Soldaten und man sieht überall den Wunsch zu desertieren oder aber, an höherer Position, sich für eigene Verluste zu rächen. Hass und Wut in den eigenen Reihen und das alles im Angesicht des Todes. Wer sich für Nachkriegsliteratur interessiert, sollte zugreifen.
  15. Cover des Buches The Noise of Time (ISBN: 9781784703325)
    Julian Barnes

    The Noise of Time

     (25)
    Aktuelle Rezension von: naninka
    Das Cover gefällt mir gut, wobei es eher an einen Spionagethriller erinnert. "The Noise of Time" (Der Lärm der Zeit) ist eine Biografie oder vielmehr Memoiren, ein Künstler- und gleichzeitig Politroman. Der Komponist Dimitri Dimitrievich Schostakowitsch litt sein Leben lang unter dem Sowjetregime, vor allem erlitt und ertrug er Todesängste. Zeitweise wurde er verehrt, dann wieder geächtet, dann wieder geschätzt und instrumentalisiert. Julian Barnes beschreibt in seinem neusten Roman die zerrissene Seele des Komponisten, der trotz seiner Qualen ein grosses Werk schuf. Die vielseitige Biografie beschreibt Tagebuch-artig, das Leben, die Lieben und das Leiden des Komponisten. Es handelt sich hierbei um eine wahre Geschichte. Gleichzeitig ist es ein Künstlerroman und beschreibt seinen Werdegang, seine Höhen und Tiefen, Erfolge und Niederlagen, Ruhm und Ehre, dann wieder Ächtung und Häme, ... Doch Schostakowitsch war nicht nur ein grosser Komponist und eine der spannendsten Künstlerpersönlichkeiten der Sowjetunion, sondern auch eines der prominentesten Opfer von Stalins Diktatur. Insofern ist es auch ein Politroman. Und es ist ein psychologischer Roman: Schostakowitschs Auseinandersetzungen mit der Sowjetrepression und ihrer Wirkung auf seine Psyche und Schaffenskraft sind eins der Hauptthemen. Die Auswirkungen dieses Drucks und der ständigen Bedrohungen sind es, die Barnes hautnah aus der Perspektive des Komponisten schildert. Trotz der Vielfalt und Dichte dieses kleinen Buchs, hat mich die Geschichte nicht gefesselt. Obwohl die Handlung spannend und dicht war, vermochte sie mich nicht zu berühren. - Lag es am Sprachstil oder daran, dass alles nur angedeutet wird. Ich weiss es nicht...
  16. Cover des Buches Plötzlich ist es Abend (ISBN: 9783328103936)
    Petra Morsbach

    Plötzlich ist es Abend

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Goodbye Leningrad (ISBN: 9783423142731)
    Elena Gorokhova

    Goodbye Leningrad

     (19)
    Aktuelle Rezension von: InBetween

    Eindrucksvolle, berührende und erschreckende Einblicke in die Zeit der Sowjetunion.

  18. Cover des Buches Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur (ISBN: 9783423130356)
    Vladimir Vertlib

    Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein unglaublich berührendes Schicksal, das einen sehr guten Blick in das Leben der Menschen in Russland im 20.Jahrhundert gibt. Eine fesselnde Erzählung, die den Leser die Hoffnungen und Enttäuschungen des Kommunismus miterleben lässt. Das schreckliche Leid der Juden während und zwischen den Weltkriegen wird aus erster Hand erzählt. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, das einzige was mich ein bisschen gestört hat sind die vielen russischen Namen, die manchmal ziemlich verwirrend sind und das Lesen teilweise etwas schwierig machen. Aber ansonsten ein erstklassiges Buch.
  19. Cover des Buches Der Gaukler. Band 1.+2. (ISBN: B0000E9GQN)
    Harry Thürk

    Der Gaukler. Band 1.+2.

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Lenas Tagebuch (ISBN: 9783548612171)
    Lena Muchina

    Lenas Tagebuch

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Midnight

    Inhalt:

    Das 16-jährige Mädchen Lena Muchina, lebte während der großen Leningrader Blockade 1941 – 1944 in der besetzten und unterversorgten Stadt und schrieb fast täglich ihren Tagesverlauf, ihre Gedanken, Ängste und Wünsche in ihr Tagebuch.

    Meine Meinung:

    Erst viele Jahre nachdem Lena Muchina ihr Tagebuch geschrieben hatte, wurde es in einem sowjetischen Archiv wiedergefunden. Nach einigen Recherchen wurde es schließlich an einen Verlag weitergegeben und dank der gleichnamigen Übersetzerin Lena Gorlik können auch wir dieses historische Tagebuch jetz lesen.

    Lenas Tagebuch hat mich sehr beeindruckt. Anfangs noch völlig vom Schulalltag, ihrer Freundin und der ersten Liebe eingenommen, verlor Lena nach und nach immer mehr von ihrer naiven, kindlichen Art zu Schreiben. Das Tagebuch wurde ein Kriegstagebuch, in das sie jeden Tag die Fliegeralarme, die Beschüsse, die harte Arbeit und vor allem den Hunger eintrug. Die Besetzung Leningrads zeichnete sich vor allem durch den Hunger und die Kälte ab, die über 800 000 Menschen Leningrads das Leben gekostet hat. In dem informativen Nachwort erfährt man, dass es sogar das ausgemachte Ziel der Deutschen war, die Bevölkerung verhungern zu lassen. Kein Wunder, dass das Beschaffen von Nahrung und der elende, quälende Hunger, sowie die systematische Unterernährung Lenas Hauptthemen waren.

    Lena, die ihre jugendliche Art bereits in den ersten Kriegsmonaten fast vollkommen einbüßte, zeichnete sich durch eine recht kühle Art zu Schreiben und ihre konsequente Ehrlichkeit aus. Sie schmiedet Pläne, verwirft sie, hofft und bangt und versinkt manchmal auch in ihrer Trauer und Angst. Mich hat ihr Text zutiefest bewegt und mir ein Stück grauenvolle Geschichte offenbart.

    Fazit:

    Der Vergleich zu Anne Frank ist, meiner Meinung nach, nicht zu weit hergeholt. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen.

  21. Cover des Buches Lenin in Zürich (ISBN: 9783453043480)
    Alexander Solschenizyn

    Lenin in Zürich

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Das Bernsteinzimmer (ISBN: B0027QSTC6)
    Heinz G. Konsalik

    Das Bernsteinzimmer

     (24)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Aus den Gemächern des Katharinen-Palasts in Leningrad, über Königsberg, bis in die geheimen Stollen Hitlers folgt Michael Wachter dem kostbaren Zimmer: Seine Familie bewacht den Saal aus »Sonnenstein« schon seit der Zeit der russischen Zaren. Nach dem Krieg droht sich die Spur zu verlieren, bis Wachter und ein amerikanischer Geheimdienstoffizier eine neue Fährte entdecken - doch diesmal geht es um Leben oder Tod...... Eine Geschichtsstunde, wie ich sie interessanter und spannender selten gelesen habe! Von der Zarenzeit an über mehrere Generationen bewacht die Familie Wächter das legendäre Bernsteinzimmer. Durch Kriege, Revolutionen und andere Wirrungen beschreibt Konsalik den Weg einer Familie, die sich der Bewachung dieses Zimmers verschrieben hat, mit Leib und Seele widmen sie sich dieser Aufgabe. Und befinden sich dabei nicht nur einmal in Lebensgefahr. 5 Sterne für ein Buch von Konsalik, wunderbar geschrieben über ein Kunstwerk, dessen Verschwinden immer noch Rätsel aufgibt, das immer noch gesucht wird, obwohl ein Duplikat gerade im Entstehen ist. Die sagenumwobene Faszination des ersten Bernsteinzimmers mit einer solchen Geschichte wird es- so glaube ich- nie erreichen.
  23. Cover des Buches Blutorangen (ISBN: 9783746632506)
    Verena Boos

    Blutorangen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Maria Teresa Molins, genannt Maite, hat es geschafft. Sie hat sich gegen ihren strengen Vater durchgesetzt, verlässt ihre Heimatstadt Valencia und studiert nun in München. Hier lernt sie Carlos kennen, einen spanischstämmigen jungen Mann und verliebt sich in ihn. Bei seinem Großvater Antonio, der sich in München eine neue Existenz aufgebaut hat, stößt sie auf ein Foto eines jungen Mannes in deutscher Uniform. Eine solche Uniform trägt ihr Vater auf einem Foto, dass sie zufällig einmal bei sich zuhause gesehen hat. Nun stellt sie Fragen und beginnt nachzuforschen. Alte Wunden reißen auf und ein totgeschwiegenes Kapitel ihrer Vorfahren kommt immer mehr ans Licht.


    Dies ist kein Roman, den man mal schnell zwischendurch liest. Durch die drei Zeitzonen, durch die er mich führt, brauche ich meine ganze Aufmerksamkeit um dem äußerst interessanten Geschehen folgen zu können. Spannung baut sich auf und hält mich gefangen, nachdem ich die Familienzugehörigkeiten verinnerlicht hatte, bis ich die letzte Seite erreicht und zusammen mit Maite ihr Leben bzw. ihre Vergangenheit und die ihrer Familie aufgearbeitet habe.

    In einer eindrucksvollen, berührenden, bildhaften und sehr lebendigen, hier und da aber auch abgehackten Sprache, was meinen Lesefluss manchmal aus dem Tritt gebracht hat, nimmt mich Verena Boos mit in die Aera Francos und dem spanischen Bürgerkrieg. Mir war bis jetzt nicht bekannt, dass spanische Männer auch im deutschen Krieg gegen Russland dabei waren. Für mich war es sehr interessant zu lesen, wie sich der Bogen der Geschichte von Spanien, wo er schließlich auch wieder endet, über Frankreich nach Deutschland, weiter nach Russland zieht.

    Die Personen finde ich gut beschrieben. Vor allem Maites Vater Francisco und Carlos Opa Antonio, dessen Schicksal mich tief berührt hat, kann ich mir sehr gut vorstellen. Bei der Vielzahl an Personen hätte ich mir hier zu Beginn der Geschichte einen Stammbaum gewünscht, an dem man die Zugehörigkeiten immer mal wieder nachsehen kann.

    Dieses Buch und diese Geschichte wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

  24. Cover des Buches Die Liebenden von Leningrad (ISBN: 9783453422322)
    Paullina Simons

    Die Liebenden von Leningrad

     (253)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Auf Grund der tollen Bewertungen habe ich das Buch gekauft und wurde total entäuscht. Der Schreibstil der Autorin konnte mich einfach nicht fesseln. Die Geschichte der Tatiana und dem Offizier Alexander ist sehr banal und langweilig. Die ersten 200 Seiten wird nur spazierengegangen, geredet und plötzlich hat sie ihre Unschuld verloren. Die historischen Details wie die Menschen auf den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Russland reagiert und dachten war interessant. Ansonsten habe ich den  Roman dann wegen der Zähigkeit aufgegeben und nicht zu Ende gelesen..Auf Grund der tollen Bewertungen habe ich das Buch gekauft und wurde total entäuscht. Der Schreibstil der Autorin konnte mich einfach nicht fesseln. Die Geschichte der Tatiana und dem Offizier Alexander ist sehr banal und langweilig. Die ersten 200 Seiten wird nur spazierengegangen, geredet und plötzlich hat sie ihre Unschuld verloren. Die historischen Details wie die Menschen auf den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Russland reagiert und dachten war interessant. Ansonsten habe ich den  Roman dann wegen der Zähigkeit aufgegeben und nicht zu Ende gelesen..Die Liebenden von Leningrad

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