Bücher mit dem Tag "leo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leo" gekennzeichnet haben.

144 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.097)
    Aktuelle Rezension von: 9Buecherwurm9

    Ella Harper ist auf sich allein gestellt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und seitdem ihre Mutter gestorben ist schlägt sie sich als Stripperin durch. Doch eines Tages taucht Callum Royal an ihrer Schule auf und behauptet ihr Vormund zu sein. Der Multimillionär nimmt sie mit auf sein Anwesen zu seinen fünf Söhnen um sich um Ella zu kümmern. So wie es sich Ellas Vater und Callums bester Freund Steve gewünscht hat.


    Wirklich viel kann ich über dieses Buch gar nicht sagen. Zu Beginn fand ich es ganz interessant, es wurde dann aber sehr schnell zu unlogisch, dramatisch und langweilig. Viele Veränderungen passierten zu schnell und Hauruck artig, sodass mir leider die Logik dahinter fehlte. Auch gibt Ella ihre Werte für meinen Geschmack viel zu schnell auf. Die Geschichte ist leider sehr oberflächlich und einseitig, ich musste mich teilweise ziemlich durch quälen.

  2. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.178)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Alle Sieben Wellen ist die Fortsetzung des Erfolgsromans Gut gegen Nordwind. Wir begegnen Emmi Rothner und Leo Leike wieder, erfahren einiges über ihr Leben, wie es nach Gut gegen Nordwind weitergeht und wie sich die Beziehungen der beiden zu ihren Partnern und ihre Beziehung zueinander verändert hat. Haben sie im ersten Roman den Versuch gewagt sich zu treffen kommt es im zweiten Teil zu einem tatsächlichen Treffen und das ist etwas das die Handlung interessant macht. Der erste Roman hatte ja ein offenesEnde und in Alle sieben Wellen knüpft Glattauer an die Geschichte der beiden an, er lässt sie sich wieder stundenlange Mails schreiben und es werden einige Dinge die im ersten Teil offengeblieben sind wieder aufgegriffen und teilweise aufgelöst. Glattauers Sprache finde ich wie immer sehr toll und das Buch ist schon geschrieben. Es ist ein gutes Buch, jedoch meiner Meinung nach nicht so grandios und wundervoll geschrieben wie der erste Teil. 

            

  3. Cover des Buches Die vierte Braut (ISBN: 9783959911214)
    Julianna Grohe

    Die vierte Braut

     (373)
    Aktuelle Rezension von: Eulchenkatze

    Nachdem ich 2015 in einer Leseflaute gefangen war, stolperte ich über dieses Buch. Und darum geht es:

    Mayrin ist seit dem Tod ihrer adeligen Eltern Gouvernante und sorgt so für ihre beiden jüngeren Geschwister. Sie begleitet ihre beste Freundin zur Brautschau, bei welcher man sich einen der vier Prinzen von Wondringham Castle schnappen kann. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wird sie jedoch selbst ein Teil dieses Wettbewerbs. Warum sorgt sich der charismatische Hauptmann so sehr um ihr Wohlergehen? Warum will er unbedingt, dass sie bleibt? Und wie soll sie nur einen der Prinzen für sich gewinnen?


    + Flüssiger Schreibstil

    + anschauliche Beschreibungen

    + Klischees gut verarbeitet

    + ansprechende Protagonisten

    + Romantik und Abenteuer


    Nun kommt im Frühjahr auch schon der zweite Band. Er kann unabhängig davon gelesen werden. Aber ich lege euch diesen ersten Band trotzdem ans Herz.

  4. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.042)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ganz ehrlich? Anfangs dachte ich, bei dieser Reihe würde es sich um Fantasy handeln, aber weit gefehlt, hier geht es tatsächlich um eine sehr interessante Welt, welche gar nicht so weit in der Zukunft spielt und doch so sehr anders ist, als die unsere. Wie mir dieser erste Band hier gefallen hat, erfahrt ihr nachfolgend.


    Was den Schreibstil angeht, so kann ich schon einmal sagen, dass mir dieser wirklich ausgezeichnet gefallen hat. Dieser ist flüssig und relativ einfach gehalten, ohne aber trivial zu wirken. Außerdem ist er beschreibend, aber nicht zu ausführlich. Mir hat er jedenfalls die Welt nahe gebracht und mich wirklich gut durch die Geschichte begleitet.


    Und auch diese ist echt toll, konnte mich von Anfang an packen und ich wollte auch die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Dennoch, obwohl die Geschichte zu keiner Zeit langweilig war, zog sie sich teilweise ziemlich in die Länge, wobei ich aber auch nicht sagen könnte, wo man sie hätte kürzen können, denn für mich waren alle Entwicklungen wichtig. Vor allem mochte ich, dass die ganze Handlung nicht so glatt und geradlinig war, sondern auch mal etwas schief ging und es somit Platz für interessante Wendungen gab. Und auch diese hat die Autorin wirklich gut hinbekommen. Wenngleich es hier und da scheinbar offensichtlich war, wohin die Geschichte wohl gehen würde, war es niemals zu einhundert Prozent sicher und oftmals wurde ich echt überrascht. Genauso mochte ich das ganze Thema des Buches, die gut durchdachte Welt, die auf den ersten Blick gar nicht so dystopisch wirkt, sondern eher fantastisch. Erst mit der Zeit merkt man als Leser, wo man da eigentlich gelandet ist und was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat. Und auch Gaias Rolle in der ganzen Geschichte fand ich echt interessant und spannend, ebenso die kleine Liebesgeschichte, die sehr organisch in die Handlung eingebaut wurde und sich eher im Hintergrund abspielt. Allerdings gibt es in der Geschichte eine Sache, die ich ein bisschen befremdlich fand und das war der Einfallsreichtum der Autorin, der manchmal schon eher witzig als realistisch wirkte. Ich sage nur: Maske aus Crêpe. Das Ende fand ich aber auch gut gelöst. Zwar gab es einen mittelmäßig schlimmen Cliffhanger, dennoch konnte mich die kleine Bonusgeschichte über Leon noch einmal richtig überzeugen. 


    Die Charaktere fand ich in diesem Buch auch richtig gut. Zwar muss ich zugeben, dass ich wohl niemanden von ihnen, selbst die Protagonistin, nicht ewig im Gedächtnis behalten werde, dennoch waren sie gut und realistisch geschrieben. Gaia ist, wie meist in dieser Art Bücher, eine toughe Protagonistin, die viel erlebt und sich in kurzer Zeit enorm weiterentwickeln muss. Sie ist liebenswert und ich habe sie gern begleitet. Leon mochte ich ebenfalls, wenn auch er nun nicht der größte Held war oder in irgendeiner Weise einzigartig. Ebenso fand ich die Nebencharaktere gut geschrieben, fast sogar noch besser als die beiden Hauptcharaktere, denn diese waren oft nicht durchschaubar und ich wusste eigentlich nie so richtig, wer auf wessen Seite ist.


    Alles in allem kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch wirklich toll lesen lies, die Geschichte packend und spannend war, mit einer kleinen Prise Liebe, interessanten Wendungen und sogar einem kleinen bisschen Humor. Ich jedenfalls freue mich schon auf Band zwei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.


  5. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.526)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Das Leben der FBI-Agentin Smoky Barrett scheint völlig zerstört zu sein: Der grausame Doppelmord an ihrem Mann und ihrer Tochter hat die ehemals beste und erfolgreichste Agentin derart geprägt, dass an die Fortsetzung ihrer Polizeikarriere nicht zu denken ist. Alles ändert sich an dem Tag, da eine von Smokys besten Freundinnen getötet wird. Doch dieser Mord ist erst der Beginn einer Serie von grausamen Bluttaten, die eine ganze Nation erschüttern wird. Der Täter betont immer wieder, dass es nur einen Menschen gibt, der ihm das Handwerk legen könne: Smoky Barrett.

  6. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.738)
    Aktuelle Rezension von: Jasmine97lovbo

    Ich konnte einfach nicht aufhören die Bücher zu lesen. Klar es ist viel Fantasie nötig um sich vorstellen zu können worum es geht, aber die habe ich ausreichend. Außerdem sind es immer noch Jugendromane. Ich habe es geliebt, konnte mich super in die Figur der Elisabeth einfühlen. Wer möchte denn als Außenseiter Jugendliche, nicht von einem Helden gerettet werden?

    Ich kann nur wiederholen, dass ich die Bücher nicht weglegen konnte und der Schreibstil einfach genau mein Ding ist. 

    Vielen Dank für so eine tolle Buchreihe. 

  7. Cover des Buches After Work (ISBN: 9783736305595)
    Simona Ahrnstedt

    After Work

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate

    „After Work“ von Simona Ahrnstedt
    Preis TB: € 15,00
    Preis eBook: € 11,99 (Stand: 27.10.2021)
    Seitenanzahl: 519 Seiten lt. Verlagsangabe
    ISBN: 978-3-7363-0559-5
    Erschienen am: 29.03.2018 im LYX Verlag by Bastei Lübbe
    ====================
    Klappentext:

    Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
    Und er ist heiß und sexy und interessant.
    Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
    Und du küsst ihn.

    Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
    Und er ist dein neuer Chef.

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    Mein Fazit:

    Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Das Cover gefällt mir von der Farbgestaltung her ganz gut. Für mich war die Autorin bis dato relativ unbekannt. Aufgrund der relativ hohen Seitenzahl habe ich es lange vor mir hergeschoben. Im Nachhinein gesehen vielleicht sogar etwas zu Recht. Dieses Buch behandelt Themen die leider auch heutzutage noch kritisch beäugt werden. Um welche Themen es genau dabei geht versuche ich mal in der Rezension zu meiden um euch nicht zu spoilern. Der Schreibstil ist größtenteils flüssig und einfühlsam. Geschrieben ist aus der Sicht von Adam und Lexia. Ich persönlich mag das sehr gern. Wäre es dann noch die Ich-Perspektive gewesen hätte ich mich gefreut, da ich kein großer Fan der Erzähler-Perspektive bin. Die Protagonisten waren mir im Großen und Ganzen sympathisch. Sowohl Lexia als auch Adam hatten es sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart nicht immer leicht. Ich persönlich mochte Adam etwas lieber. Schon allein wie er sich Lexia gegenüber verhalten hat fand ich sehr schön. Es gab noch einige Nebencharaktere von denen mir einige sehr sympathisch waren wie z.B. Siri. Es gab aber auch einige Protagonisten denen ich am liebsten den Hals umgedreht hätte. Viel mehr möchte ich auf die Protagonisten allerdings nicht eingehen. Ich könnte noch so viel mehr schreiben, halte mich aber zurück, da ich sonst wirklich Gefahr laufe zu spoilern. Die ersten ca. 50% des Buches habe ich als sehr schwerfällig empfunden. Ich habe lange gebraucht bis ich mit der Story so richtig warmgeworden bin. Die zweite Hälfte des Buches hat mir wesentlich besser gefallen. Ich war dann richtig drin und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Was ich jedoch bemängeln muss, ist, dass die Autorin die zweite Hälfte des Buches mit intimen Szenen gefüllt hat. Das nahm für mich manchmal etwas überhand. Ich hatte das Gefühl dass sie sich alles für den Abschnitt aufgehoben hat. Für mich alles in allem ein mittelmäßiges Buch das dennoch gut zu lesen war. Ich persönlich müsste es jetzt kein zweites Mal lesen, aber es hat mir im gesamten besser gefallen als viele andere Bücher. Bildet euch ein eigenes Urteil.

    3 von 5  🍀 🍀 🍀 

  8. Cover des Buches Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied (ISBN: 9783785588635)
    Victoria Schwab

    Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Verity City hat zwei Seiten. Eine helle und vermeidlich sichere und eine dunkle, gefährliche Seite. Es ist eine Stadt der Monster und der Kämpfe, beherrscht von einem Mann, dessen Macht willkürlich und unermesslich erscheint. Wer genug bezahlt, steht unter seinem Schutz. Zurzeit gibt es einen Waffenstillstand, aber er ist brüchig und nicht jeder möchte den Frieden aufrechterhalten. August und Kate sind in dieser Welt eigentlich Feinde, doch als sie gemeinsam fliehen müssen, erkennen sie, dass die Welt nicht nur schwarz und weiß ist, nicht einfach in Gut und Böse aufgeteilt werden kann und dass die Grenzen immer mehr verschwimmen.

    Was für eine faszinierende Idee! Monster entstehen in der Folge von Gewalttaten. Und je schlimmer die Tat, desto furchterregender die Monster. Die Welt, die die Autorin aufgebaut hat, hat mich echt begeistert.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer sehr gut, so auch dieses Mal. Die Atmosphäre war düster und man wurde schnell in die Geschichte hineingezogen. Es wird abwechselnd aus der Perspektive von Kate und August erzählt, die erst mit ihren eigenen Erzählsträngen beginnen und dann geschickt ineinander verwoben werden.

    Leider konnte ich mit den beiden Hauptfiguren nicht so viel anfangen. Ich weiß nicht genau, woran es lag. Es hat irgendwas gefehlt. Im Vergleich zu ihren anderen Büchern, waren diese Charaktere weniger gut ausgearbeitet und ich hab einfach keine Connection zu ihnen gekriegt.

    Kate ist engstirnig, tut so, als sei sie stark und sie hatte einfach keine Wärme, war eiskalt und eigentlich handelte sie nur aus dem einen Motiv heraus: ihrem Vater zu gefallen. Ich fand sie nicht echt mit ihrer vorgespielten Coolness und ihrer „Mir-ist-alle-egal“-Einstellung. Sie ist eigentlich eine gewissenlose Kriminelle, der niemand etwas anhaben kann, weil sie einen einflussreichen Vater hat, dessen Liebe und Anerkennung sie sich so dringend wünscht.

    August ist ein bisschen das Gegenteil von Kate. Er ist ein „Monster“ und trägt aber so viel mehr „Menschliches“ in sich als die meisten Menschen in dieser Geschichte. Das ist wohl auch eine der Botschaften. Die Autorin beschäftigt sich mit Ethik und Moral, mit der Frage nach Gut und Böse und danach, was einen menschlich macht. Wäre August nicht so eine blasse Figur, hätte ich ihn vermutlich richtig gerne gemocht. Aber was Kate zu viel hatte, war bei August irgendwie zu wenig.

    Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir allerdings sehr gut gefallen. Es findet eine echte Entwicklung auf beiden Seiten in verschiedene Richtungen statt. Und die obligatorische Romanze bleibt aus. Es war spannend zu beobachten, was sich aus der Feindschaft der beiden entwickelte.

    Die Handlung brauchte mal wieder ewig, bis sie an Fahrt aufnahm. Insgesamt ging es nur schleppend voran und es passierte so lange und so oft einfach nichts. Erst nach hinten raus wurde es spannend und ich konnte erst im letzten Drittel wirklich mitfiebern. Rückblickend war der lange Aufbau der Geschichte dann schlüssig und auch notwendig, ein bisschen aufregender hätte er aber schon gestaltet werden können.

    Meine Erwartungen an das Buch waren sehr hoch, denn ich liebe die Bücher der Autorin. Dieses Werk kam meines Erachtens nicht an Schwabs andere Bücher heran. Die Idee und das World-Building haben mir richtig gut gefallen. Es fehlte aber ein bisschen an Tiefgang und Charme, was die Geschichten der Autorin sonst so außergewöhnlich macht. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, weiß ich noch nicht.

  9. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  10. Cover des Buches Himmelstiefe (ISBN: 9783785585658)
    Daphne Unruh

    Himmelstiefe

     (376)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Vom Thema her der absolute Wahnsinn, aber die Umsetzung hätte um Längen besser sein können.


    Inhalt: Kira führt ein ganz normales Leben. Abgesehen davon, dass sie es hasst, aufgrund des Erfolges ihres Vaters der Presse vorgeführt zu werden, mag sie aber ihr Leben und ihre Familie.
    Das letzte Schuljahr steht an. Sie gehört jetzt zum Abiturjahrgang, aber dann passiert etwas komisches mit ihr. Zum einen kommt Tim in ihre Klasse und scheint Kira komplett aus der Bahn zu werfen. Sie bekommt Fieberanfälle, entwickelt Kräfte, von denen sie nicht einmal zu Träumen gewagt hat und gerät dadurch eine verfahrene Situation, aus der sie fliehen muss.

    Aus einer Anstalt für psychische Erkrankungen kann sie entkommen und flüchtet durch ein Abwasserrohr, mitten in Berlin. Doch sie landet nicht im Tod, sondern in einer magischen Welt, von der sie noch nie gehört hat.
    Es ist gut, endlich wirklich zu erfahren, was mit einem los ist. Aber da ist immer noch Tim, von dem sie nicht so einfach lassen kann. Er scheint Geheimnisse vor ihr zu haben. Und warum schlucken ihre Eltern ihren Abgang so ohne Weiteres…
    Kira muss sich mit ihrem neuen Leben abfinden, kann aber nicht evaluieren, wem sie nun trauen kann und wem nicht. Auch in der magischen Welt scheint sie nicht zu den “normalen” zu gehören.


    Fazit: Begonnen habe ich das Buch aus lauter Neugier. Wobei meine Ausgabe als Sammelband erschienen ist. Alle vier Bände in einer “E-Box”. So habe ich dann einfach mal mit dem ersten Band angefangen. 


    Zunächst einmal war ich eine ganze Weile kurz davor, das Buch wieder abzubrechen. Es liest sich am Anfang wie die Story eines typischen Problemteenies. Ein Teenie, der von seinem Vater auf einen Weg gezwungen werden soll, den er nicht will und die Beschreibungen der Mutter lassen auch keine Zweifel daran, dass sie als Mutter irgendwie versagt hat. - Trotzdem war ich nicht wirklich interessiert an der ganzen Story.
    Aber dann beginnen die ersten seltsamen Ereignisse und mein Interesse war geweckt. Da musste noch eine ganze Story mehr dahinter stecken. Das konnte und wollte die Autorin dann so langweilig doch nicht stehen lassen.
    Die Story entwickelt sich und ich habe gemerkt, dass dieses Buch dann doch für etwas jüngere Leser geschrieben war. Alles war ziemlich ausführlich beschrieben. Stellenweise hatte ich sogar das Gefühl, dass die Handlung stockte, nur weil die Autorin eine menge Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Empfindungen der Protagonistin gelegt hat. - Mögen Jugendliche sowas? Null Handlung dafür Empfindungen im Übermaß?
    Zuerst war das Verhalten der Chatpartnerin einfach nur merkwürdig. Aber als dann ihre Ansagen wirklich wahr werden, kommt endlich die fantastische Komponente ins Spiel. Und mit dieser neuen Komponente kommt dann auch ein Hauch mehr Spannung ins Spiel. Auch hier sind allerhand Merkwürdigkeiten mit eingebaut, was auch mich dann hat zweifeln lassen, wem man trauen kann und wem nicht.
    Am Ende steuert alles auf ein fulminantes Finale hin. Der Protagonistin und somit auch dem Leser wird noch einmal alles abverlangt und ich habe mich dabei erwischt, dass ich dann nun endlich wissen wollte, wie die Sache denn nun ausgeht.
    Das Ende war endgültig. Alle offenen Fragen wurden geklärt und wie bitte soll es jetzt im zweiten Band weiter gehen? Da ist doch überhaupt kein Cliffhanger da oder irgendetwas, was im zweiten Band dann noch irgendwie weiter geklärt werden könnte….


    Mir ist klar, dass es sich hier Literatur für das jüngere Publikum handelt. Trotz allem kann man doch mehr Spannung in die Sache bringen. Mit Langeweile bringt man die Kinder und Jugendlichen sicherlich nicht zum Lesen.


    Ich habe keine Ahnung, ob ich dieses Buch weiterempfehlen soll. Es hat mich im Gesamten gesehen einfach nicht wirklich gepackt. Zwischendurch mal in Teilstrecken, aber das war es dann auch. In meinen Augen zu wenig, um das Buch mit wirklich Spitzenbewertungen zu versehen.

  11. Cover des Buches Regenglanz (ISBN: 9783499006548)
    Anya Omah

    Regenglanz

     (232)
    Aktuelle Rezension von: words_betweenworlds

    "Regen und der Glanz, den er auf Straßen und Oberflächen hinterlässt, erinnern mich immer ein bisschen an früher, als … alles noch normal war." [Anya Omah in 'Regenglanz']

    'Regenglanz' von Anya Omah war eine absolute Überraschung für mich. Warum? Weil die Emotionen, die ich wärend des lesens gespürt habe, mich absolut überwältigt hatten.

    Das Buch lebt durch die Protagonisten - Alissa und Simon. Sie sind absolut einzigartig in der Literaturwelt, geprägt durch ihre sanfte und Verständnisvolle Art. Sie hören einander zu, sind dabei aber nicht zu emotional, sondern lockern die Situation auch immer wieder durch einen guten Witz auf. Und by the way: Ich bin so verschossen in Simon! Könnte er mir bitte ein Besuch abstatten?! Ich würd ihn vom Fleck weg heiraten! ♡

    Da wären wie auch schon bei der Schreibweise. Es viel mir sooo leicht der Handlung zu folgen, was durch die locker-leichte Erzählweise der Autorin zu erklären ist. Trotz dessen, packte mich immer wieder die Spannung und es viel mir schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen (ich musste mich praktisch zum schlafen zwingen 😂)

    Auch mit dem Setting in Hamburg konnte mich Aanya Omah begeistern. Dadurch waren mir endlich einmal ein paar Orte ein Begriff und ich konnte mich viel leichter in Alissa hineinversetzten.

    Last but not least: Die emotional berührende, aber auch aufwühlende Handlung. Ich war so mitgerissen, habe mit Alissa geweint, ihre dumme Schwester verachtet (so eine b****) und mich mehr und mehr in Simon verliebt. Die Hintergrundstorys der Charaktere waren individuell und ich konnte ihre Emotionen super verstehen...

    Für 'Regenglanz' kann ich nur 5-Sterne vergeben und es absolut jedem von Euchs ans Herz legen. Wer meinen Lesegeschmack teilt, für den ist dieses Buch auf jeden Fall etwas! Lass dich in eine wunderschöne Welt entführen und verliebe dich mit mir in Alissa und Simon ♡

  12. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.603)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Während Smoky Barrett und die anderen Gäste auf das Brautpaar am Altar blicken, hält ein Lieferwagen vor der Kirche und eine Frau wird hinausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, ihre Haut ist blutig. Die Frau wurde vor sieben Jahren entführt. Weitere Frauen werden aufgefunden, die seit Jahren verschwunden waren. Sie alle können nicht mehr sprechen, denn ihnen wurden zentrale Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt...

  13. Cover des Buches The Brooklyn Years - Was von uns bleibt (ISBN: 9783736312883)
    Sarina Bowen

    The Brooklyn Years - Was von uns bleibt

     (155)
    Aktuelle Rezension von: PIA79

    #Cover#

    Das Cover von The Brooklyn Years ist sehr schlicht gehalten und erstmal nicht sehr auffällig. Aber ich mag das leichte Rosa total gerne und das Cover kann mich trotz seiner Schlichtheit echt überzeugt. Mir gefällt es.

    #Schreibstil#

    Sarina Bowen schreibt sehr schön und ich habe es sehr genossen und habe dieses Buch auch förmlich verschlungen. Sie hatte hier in diesem Buch eine emotionale Tiefe die mir gut gefallen hat.

    #Charaktere#

    Georgia war mir sehr sympathisch. Ich fand es gut, dass sie so direkt war und sich nicht so leicht unterkriegen lassen hat. Interessant war für mich, dass sie immer noch so an Leo hing. Da war für mich nicht ganz begreiflich warum sie oder auch er nicht einfach Mal während der langen Zeit nicht die Initiative ergriffen hat. Natürlich war es für mich auch verständlich, dass sie das Aufgrund der vorherigen Ereignisse nicht getan haben.

    Leo war mir ebenfalls sympathisch, aber für mich war es schwierig, wie er sich am Anfang der Mannschaft gegenüber verhalten hat, fand ich etwas schwierig. Hierzu muss man ihm aber auch das Verhalten des Coaches ihm gegenüber zu Gute halten, was es ihm nicht einfacher machte. Mir gefiel es sehr, dass er sich für eine erneute Beziehung mit Georgia eingesetzt hat. Hier fand ich es etwas schwierig, dass er erwartete, dass alles sofort so ist wie früher. Aber das ist ja logisch, dass es niemals genau so ist.

    #Fazit#

    Ich habe dieses Buch auf mehrere Empfehlungen hin gelesen und ich wurde nicht enttäuscht. Es war eine sehr schöne Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten hat. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen.

  14. Cover des Buches Colors of Life - Lavendelmond (ISBN: B00SZU0ET4)
    Mella Dumont

    Colors of Life - Lavendelmond

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist flüssig locker und modern – lässt sich gut lesen und ein Portion Spannung ist inklusive.

    Das Cover ist ganz in der Farbe Lavendel (Lila) gehalten, in großer Schrift ist dies auch darauf zu lesen vor einem vollen Mond. In der linken Ecke ist ein Fluss mit einer Brücke schemenhaft dargestellt. Passt sehr gut zum Romaninhalt

    Der Klappentext mach neugierig auf einen Urban Fantasy Roman bzw. schon Teil 2 davon.

    Fazit:

    Die Bücher von der Autorin sind mir schon öfter ins Auge gefallen und ich habe schon ihren Zeitreiseroman „Als die Zeit von Himmel fiel“ begeistert gelesen. Nun sind die 6 Bände von Colors of Life durch ein Gewinnspiel bei mir gelandet und Band 1 und jetzt auch Band 2 gelesen. Schon der Prolog wirft uns mit in ein spannendes Geschehen, spannend und hintergründig. Man fühlt direkt die Aufregung und Angst – vielversprechend.

    Der Roman schildert die Ereignisse hauptsächlich aus der Sicht Linas, als Studentin jetzt schon ein Semester weiter an der Universität von Trier. Ein spannende und historischer Handlungsort – liegt er doch mal in Deutschland und nicht in Amerika oder so. 

    Im Roman spielen Farben und Gefühle eine sehr große Rolle – sogar das Rätsel was Lina lösen muss, bekommt eine Farbe „Lavendel“. Im Roman geht es um die großen Gefühle wie: Freundschaft, Vertrauen, Liebe, Hilfsbereitschaft und die negativen Varianten: Hass, Misstrauen, Verrat.

    Alles in die Geschichte von Lina eingebunden, eine junge Frau, die auf einmal merkt, dass nichts so ist wie es scheint, dass sie ein großes Geheimnis umgibt und die Menschen, die sie mag und liebt ihr ganz viel verheimlicht haben. Wem kann sie da noch Vertrauen. Und wenn sie selbst den eigenen Gefühlen nicht mehr trauen kann, ständig in der Angst manipuliert zu werden, wer kann ihr helfen?

    Und dann ist da auch noch die Schwester ihres Freundes Leo, die ihr Leben so richtig durcheinanderwirbelt. Aber auch die Sorge um ihre Tante Mel lassen sie nicht los. Und dann kommt sie auch noch einer Sache auf die Spur die schon Leben gekostet hat und sie auch in Gefahr bringt.

    Der Fantasy Anteil findet sich in Geheimbünden, einer dunklen Vergangenheit, mächtiger Kräfte und besondere Fähigkeiten wieder.

    Ein gelungener Roman, für Jugendliche bis 99, sympathische Protagonisten, ein toller Handlungsort. Und es geht ja noch in 5 Bänden weiter – verdiente 5 Sterne dafür.

  15. Cover des Buches Darkmere Summer (ISBN: 9783551520821)
    Helen Maslin

    Darkmere Summer

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Phoenicrux
    Erster Eindruck zum Buch:
    Das Cover ist geheimnisvoll, man erkennt vieles nur sehr vage, allein das Mädchen und die Mauern erkennt man genau. Die Ranken und die Schrift schimmern matt. Es fängt leicht und langsam an, sodass man nicht mitten ins Geschehen geworfen wird.

    Protagonisten:
    Kate will auf der einen Seite dazugehören, aber auf der anderen will sie sich nicht anpassen. Für mich war das eine interessante Mischung zu Beginn. Sie versteckt sich hinter der Art wie sie sich kleidet und scheint eine sehr unsichere Person zu sein.
    Leo ist mir ein Rätsel, seine Art war nicht so mein Geschmack. Für mich war er zu aufmerksamkeitsheischend, was auf Dauer echt anstrengend wirkt.
    Elinor ist niemand der leicht auffällt, stets darum bemüht die große Liebe zu finden und sich nicht vorschnell anzupassen. Sie ist ihrer Zeit angemessen sehr schüchtern, kann aber auch den Wildfang heraushängen lassen.

    Meine Meinung:
    Gegenwart und Vergangenheit fließen zu einer Geschichte zusammen. Man möchte zwar wissen wie es endet, aber den Drang es so schnell wie möglich herauszufinden hatte ich nicht. Ich habe es mir einfach interessanter vorgestellt. Ob meine Erwartungen zu hoch waren kann ich im Nachhinein nicht sagen, denn ich dachte mich erwartet eine Geschichte voller Geheimnisse, das ich mich so täuschen würde, hätte ich nicht gedacht. Die Schauplätze waren toll und gut beschrieben, aber das wars auch schon, der Rest war nur noch okay und nett.
  16. Cover des Buches NEBEL (ISBN: 9783442758623)
    Ragnar Jónasson

    NEBEL

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Ich finde dies war der beste Teil der Reihe. Zwar kommt Hulda selbst nur minimal vor und ihr Handlungsstrang ist nicht mehr besonders interessant, da man durch die Vorgänger schon alles weiß, aber der Fall hier ist wirklich gut. Es ist schon fast ein Psychohorrorroman und die Stimmung und die unvorhersehbare Handlung konnten mich echt überzeugen. Dabei kann man sich echt gut in die Winter/Weihnachtskulisse hineinversetzten. Daher ein perfektes Buch für Leute, die an Weihnachten dick eingekuschelt einen Schauerroman lesen wollen.

  17. Cover des Buches Das bisschen Kuchen (ISBN: 9783746628271)
    Ellen Berg

    Das bisschen Kuchen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Ellen Berg nimmt uns mit auf einen Selbstfindungstrip der lustigen Art.

    Ines möchte mit der Abnehmkur ja eigentlich ihre Ehe retten. Do da hat sie die Rechnung nicht mit Walburga, Tamara, Alexis und Leo gemacht. Jeder dieser Charaktere war mir unglaublich sympathisch und besonders die Klamotten derselben waren göttlich. 


    Natürlich ist die Geschichte vollkommen überdreht und überzogen, aber trotzdem steckt eine tolle Botschaft darin. 

    "Man sollte für das kämpfen, was man liebt. Aber man kann nicht darum kämpfen, geliebt zu werden "

    Und in erster Linie sollte man sich zuerst selbst lieben, um für andere liebenswert zu sein. Genau das möchte die Geschichte vermitteln. Aber nicht mit erhobenem Finger, sondern mit ganz viel Humor. 


    Der Schreibstil war herrlich lustig, teilweise auch etwas derb, aber immer passend zu den Personen. 


    Fazit:

    Ein unterhaltsamer Roman mit durchaus wichtiger Botschaft! 


  18. Cover des Buches FLOWER (ISBN: 9783570164181)
    Elizabeth Craft

    FLOWER

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Charlotte trifft auf Tate ohne zu ahnen das er ein bekannter Musiker ist. Er bittet sie um ein Date, doch Charlotte hat einen festen Plan für ihr Leben, um nicht so zu enden wie der Rest der Frauen in ihrer Familie, und dazu gehören keine Jungs. Doch Tate schleicht sich langsam in ihr Herz.
    Anfangs fand ich die Geschichte noch echt süß, aber je weiter ich gelesen habe, desto weniger mochte ich Tate und das blieb so bis zum Schluss. Er ist für mich so der typische reiche, berühmte Bengel der meint er könnte sich alles erlauben. Wie er teilweise Charlotte behandelt fand ich schlimm, und sie verzeiht ihm jedes Mal. Das schlimmste aber war, wie sehr sich Charlotte durch Tate zum Negativen verändert. Sie fängt an alle zu belügen, will ihre Pläne über den Haufen werfen usw.
    Für mich war das nichts, leider.
  19. Cover des Buches Schattenfreundin (ISBN: 9783404167463)
    Christine Drews

    Schattenfreundin

     (188)
    Aktuelle Rezension von: NataschaWahl81

    Innerhalb von 4 Tage habe ich "Schattenfreundin" verschlungen! 

    Jährlich werden z.B unzählige Werke von amerikanischen Autoren ins Deutsche übersetzt. Die einheimischen Autoren dabei bleiben leider auf der Strecke und sind bei großen Verlagen in der Minderzahl. 

    Zu Unrecht muss ich sagen: Frau Drews Debütroman glänzt mit trockenem, jedoch flüssigem Schreibstil, atemloser Spannung und einer intelligenten Auflösung. Das beste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe! 

    Nichts zu bemängeln, nichts zu kritisieren, die Geschichte ist einfach: schattenlos! :-D 

  20. Cover des Buches Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung (ISBN: 9783551556899)
    Rick Riordan

    Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Fie302

    Auch hier muss ich sagen, dass sich die Story ziemlich gezogen hat. Apollo macht aber eine super Charakterentwicklung durch und es macht Spaß ihm dabei zuzusehen.

    Tatsächlich vermisse ich verschiedene POV wie bei HdO, aber da es nun mal um Apollo geht, ist es verständlich, dass das in der Umsetzung schwierig ist.

  21. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.534)
    Aktuelle Rezension von: Lady_of_Roses

    Ich bin fasziniert, dass das ganze nur mit einer E-Mail begann... Doch schnell haben Emma und Leo mehr von dem Schreiben erwartet bzw. sich mitnehmen lassen in die Anonymität und ihre Gefühle frei heraus gelassen. 

    Ich konnte kaum aufhören das Buch zu lesen und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung... Die es ja zum Glück schon gibt. :) 

  22. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (749)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  23. Cover des Buches Die Mächte der Moria (ISBN: 9783551584281)
    Zoraida Córdova

    Die Mächte der Moria

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Renata besitzt die Kraft, Erinnerungen zu stehlen und selbst zu behalten. Als ihr Geliebter und Rebellenanführer Dez vom König gefangen genommen wird, spioniert sie verdeckt im Schloss und sucht nach der Waffe, die Moria ihre Kräfte nehmen kann, um den König und seine Anhänger zu vernichten.


    Ein Buch mit diesem wundervollen Klappentext und einem spannenden Magie-Thema sollte eigentlich eine Goldgrube für Fantasy-Liebhaber sein, davon war aber leider nur wenig zu sehen. Es ging schnell los, die Mitte mit knapp 300 Seiten hat sich ewig lang gezogen und der Schluss war überraschend und zieht die ganze Bewertung nach oben. Der Roman behandelt ein sehr simples Thema mit vier verschiedenen und typischen Magiearten und einem Königreich, welches gegen die Magie ist. Ein Krieg zwischen normalen Menschen und magiebegabten Moria ist auch ein normales und oft behandeltes Thema, weshalb ich besonders auf die Umsetzung und Gefühle gespannt war, aber da gab es nicht viel zu sehen.

    Renata ist ein Mädchen mit einer tragischen Vergangenheit, welche sie auch groß zur Schau stellt. Tatsächlich habe ich damit gerechnet und ich habe absolut nichts gegen Personen, die ein wenig Selbstmitleid haben, sich der Vergangenheit aber stellen und dadurch stärker werden, aber eine Entwicklung habe ich bis zum Ende nicht gesehen. Sie ist egoistisch und stur sowie nur an sich und ihren Problemen interessiert. Andere Charaktere wurden kaum angesprochen und nur am Rande erwähnt. Ich verstehe ihre Ablehnung, welche sich auch bewahrheitet und vor allem das Ende ist durch Verrat und Freundschaft geprägt. Dadurch ist vor allem der Anfang sinnvoll und die Gefühle, so wenig und undurchschaubar sie auch waren, kamen bei mir an. Renatas Magie ist eines der wenigen Highlights und auch wenn es mir für sie wegen der Nebenwirkungen leid tut und dafür, dass sie deswegen nur benutzt wird, so feiere ich die Stellen, an denen sie Erinnerungen stiehlt und sich fremde anschaut. Das sind die interessantesten Momente, auch wenn viele Erinnerungsstücke unnötig waren.

    Vor allem aber die Fragmente aus ihrer Vergangenheit waren spannend und nach und nach konnte ich ein vollständiges Bild aufbauen. Diese Suche war super und nur aus diesem Grund ist das Buch so gelungen. Zwar war es ziemlich einseitig und teilweise auch vorhersehbar, aber das Endergebnis hatte es in sich. An sich ist Renata eine der unsympathischsten Protagonisten der Bücherwelt, denn sie versucht sich andauernd zu rechtfertigen und erst zum Schluss konnte ich mich mit ihr anfreunden. Sonst war die Magie halt da, aber sie wurde für meine Verhältnisse zu wenig eingesetzt und es gäbe Unmengen an Stellen, bei der sich Illusionen oder Gefühlsmanipulation sowie Gedankenlesen gelohnt hätte und so vieles hätte man dadurch vereinfachen können. Vielleicht hat die Autorin noch keine großen Erfahrungen mit der Fantasy, aber sie ist auf dem richtigen Weg und wenn im zweiten Band mehr darauf geachtet wird und der Fokus nicht nur konsequent auf Renata liegt, kann der Roman durchaus durchstarten.

    Neben den ehemaligen Teammitgliedern, die ich auch nicht besonders gut leiden kann, spielen noch zwei Männer eine wichtige Rolle: Zum einen Dez und zum anderen der Prinz. Dez fällt einem sofort durch seinen Optimismus auf und die Liebe zwischen ihm und Renata ist echt, aber so ganz bei mir angekommen ist sie nicht. Dafür ging alles zu schnell und es wurde zu kurz beschrieben. Auch wurde die Gefangenschaft im Klappentext anders dargestellt, als es am Ende passiert, denn es kommt zu einem tragischen Ereignis, welches Renata grundlegend beeinflusst. Deswegen kann ich auch ohne Reue sagen, so gefühllos es auch klingen mag, dass mich der Rebellenanführer absolut nicht interessiert und ich ihn relativ schnell abgehakt habe. Faszinierender aber war der kalte, distanzierte und gefährliche Prinz. Irgendwas verbindet ihn mit Renata und am Ende wird auch das aufgelöst. Andere Charaktere, wie der Richter, der König oder Renatas „Diener“ sind halt auch da und geben dem ganzen langsam vorangehenden Plot gewisse Würze.

    Letztendlich geht es hauptsächlich um die Vernichtung des Heilmittels, aber erst am Ende wurde überhaupt herausgefunden, was es genau ist und wo es ist. Bis dahin war es eine längere und beinahe qualvolle Zeit, aber das Ende war mega. Überraschend, unvorhersehbar, spannend und mysteriös. Der Schluss vereint alles, was man im übrigen Roman gern gelesen hätte. Alles kommt anders als gedacht und es werden Geheimnisse gelüftet, von deren Existenz man gar nichts wusste. Einfach nur wow und eine perfekte Grundlage für den zweiten Band. Rasant passierte eins nach dem anderen und nach dem ersten Durchgang musste ich es noch einmal lesen, um wirklich alles zu verstehen. Hier liefert Renata mir zum ersten Mal den Beweis, dass sie das Zeig zur Protagonistin hat und das freut mich riesig. Habe ich die Hoffnung schon aufgegeben, so habe ich sie nach diesen brutalen Wendungen wieder und ich freue mich einfach nur noch auf den zweiten Band.

    Insgesamt lohnt sich das harte Durchkämpfen durch den Mittelteil bis zum langersehnten Ende. Alle Karten werden neu gemischt und ich warte nur noch auf den zweiten Teil, wodurch meine Erwartungen natürlich dementsprechend hoch sind. 

  24. Cover des Buches Helden des Olymp 5 - Das Blut des Olymp (ISBN: 9783551316677)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 5 - Das Blut des Olymp

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Im fünften und letzten Teil müssen die sieben Halbgötter Hazel, Frank, Percy, Annabeth, Piper, Jason und Leo alles daran setzten, die Erdgöttin Gaia und ihre Truppen aufzuhalten. Gleichzeitig braut sich aber auf Grund von Missverständnissen ein Krieg zwischen Camp Jupiter, dem römischen, und Camp Halfblood, dem griechischen Halbgöttercamp, zusammen. 

    Das einzige, was Gaia noch braucht, um vollends wieder auferstehen zu können ist das Blut zweier Halbgötter. Und wer ist da besser geeignet, als die, die eh schon auf sie zufahren?

    In einem fulminanten und packenden Finale kämpfen Gut und Böse gegeneinander. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite und durch den wunderbaren Schreibstil genießt man es richtig, dieses Buch zu lesen!

    Die Charaktere sind super und haben sich toll weiterentwickelt.

     Alles in allem eine absolute Empfehlung für alle, die gerne eine Mischung aus Fantasy und Mythen mögen!

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