Bücher mit dem Tag "lesben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lesben" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596510993)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

    (407)
    Aktuelle Rezension von: Lesekatze22

    Ich lese viel, gern und äußerst unterschiedliche Genre, aber dieses Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck hat mich fast die Flinte ins Korn werfen lassen. 

    Mir fehlen Anführungszeichen und in weiten Teilen finde ich den Roman einfach zu langatmig. 

    Das Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat. Eine Mutter lässt ihren Sohn am Bahnsteig zurück.  

    Es folgt die Lebensgeschichte der Mutter, die mit ihrer Schwester bei ihrer eigenartigen Mutter aufwächst, während der Vater im 1. Weltkrieg kämpft und später eigentlich nur zum Sterben nach Hause kommt. 

    Man erfährt mehr von den Mädchen, der damaligen Zeit.....

    Es folgt ein Epilog, der sich wieder mit dem zurückgelassenen Jungen beschäftigt. 

    Man findet im Netz einige Informationen zu Beweggründen dieses Buch zu schreiben. 

    Traurig und heftig.

  2. Cover des Buches Den Mund voll ungesagter Dinge (ISBN: 9783453273658)
    Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge

    (695)
    Aktuelle Rezension von: downey_jr

    "Und ich gebe es ja nur sehr ungern zu, weil es so traurig und langweilig ist, aber irgendwie ist normal zu sein auch beruhigend. Weil man kein einzelner Fisch, sondern Teil eines riesigen Schwarms ist. Weil man Deckung und Schutz in der Masse findet. Weil man weiß, dass man nicht allein ist."


    Das Leben der 17jährigen Sophie war von Anfang an nicht einfach: Ihre Mutter verließ sie gleich nach ihrer Geburt und sie wuchs alleine bei ihrem Vater Christian in Hamburg auf. Ihr bester Freund Lukas, mit dem sie von klein auf unzertrennlich war, ist zu seiner Freundin nach Frankreich gezogen, um dort sein Abitur zu machen. 

    Sophie selbst war noch nie richtig verliebt, obwohl sie schon was mit dem einen oder anderen Jungen hatte.

    Als ihre Vater eine ernsthafte Beziehung eingeht, muss Sophie gegen ihren Willen zu Lena und ihren Söhne Leon und Valentin nach München ziehen.

    Sophie ist fest entschlossen, Lena und ihre Söhne nicht zu mögen, doch Lena ist so ganz das Gegenteil einer "typischen" Stiefmutter.

    Und dann ist da noch das Nachbarsmädchen Alex, von der Sophie gleich fasziniert ist.

    Das Leben in der neuen Stadt ist besser, als Sophie erwartet hätte, doch ein unerwarteter Kuss bringt alles durcheinander... 


    Anne Freytags Erzählstil hat mir auch bei diesem Jugendbuch sehr gut gefallen. Sophies Verhalten konnte ich (vor allem Jungs gegenüber) nicht immer nachempfinden oder gut finden, ihre Selbstzweifel und Ängste kamen jedoch sehr gut rüber.

    Besonders liebenswert fand ich die Charaktere von Leon und Lena. Auch Alex fand ich recht authentisch getroffen, und einen besten Freund wie Lukas hätten wohl viele Mädchen gerne.

    Schön ist, dass Anne Freytag nicht explizit die sexuelle Orientierung hervorhebt, sondern das Gefühl, geliebt zu werden und zu lieben. 


    Die stets treffend formulierten  Kapitelüberschriften sowie die am Ende des Buchs aufgeführte Playlist sind schon typisch für Anne Freytag und gefallen mir richtig gut.


    Ein sehr schöner, emotionaler Coming-of-Age-Roman (nicht nur) für Jugendliche. 

  3. Cover des Buches Fabian (ISBN: 9783038820086)
    Erich Kästner

    Fabian

    (339)
    Aktuelle Rezension von: Loly

    Zum Inhalt:

    Dr. Jacob Fabian ist Germanist und arbeitet als Werbetexter in Berlin. Er stürzt sich in erotische Abenteuer, trinkt mit Reportern und versucht, im stürmischen Treiben der Großstadt an seinen Idealen festzuhalten. Doch die Stadt bewegt sich im Zickzack und die demokratischen Grundlagen der Weimarer Republik geraten zunehmend ins Wanken. Als Fabian die junge Anwältin Cornelia in einem Bildhaueratelier kennenlernt, verändert sich sein Leben und die beiden verlieben sich – doch ihre Liebe soll nicht von Dauer sein.


    Mein Eindruck:

    Ich habe in diesem Wintersemester ein Seminar zu Erich Kästner belegt und dafür dieses Buch gelesen, doch das Cover ist mir schon eine ganze Weile vorher gelegentlich in der Buchhandlung aufgefallen, weswegen es mich gefreut hat, es auf der Lektüreliste zu finden.

    Besonders nach ‚Emil und die Detektive und Emil und die drei Zwillinge‘ und ‚Das fliegende Klassenzimmer‘ war ich gespannt darauf, wie anders Kästner für seine erwachsene Leserschaft geschrieben hat und ein Unterschied war definitiv erkennbar. Wo in seinen Kinderbüchern die Hoffnung und die Kraft des Guten einen großen Raum einnehmen, ist diese in ‚Fabian‘ so gut wie gar nicht zu finden. Mir ist bewusst, dass es sich um eine gesellschaftskritische Perspektive handelt und es gefiel mir, wie unverblümt er manche Umstände und Situationen geschildert hat. Doch irgendwie wurde die triste Atmosphäre, in der selbst die kleinste Flamme der Hoffnung sofort erlischt, nach einigen Seiten langweilig und fade. Sie deprimierte und frustrierte mich, da Fabian kein flacher, schlecht konstruierter Charakter ist. Er hätte die Umstände, die seinen Alltag geprägt haben, definitiv verändern können, wenn er es genug gewollt und die Energie dafür aufgebracht hätte.

    Fabian hat interessante Ansichten in Bezug auf das Leben und die Gesellschaft, deshalb war es für mich nicht ganz verständlich, warum er tatenlos zugesehen hat, wo er doch genau wusste, was die Probleme sind. Das hat die Authentizität seiner Ideale für mich aufgehoben, denn er hat sich so verhalten, als wäre die Tatenlosigkeit zu bequem für ihn und die Aussicht auf Besserung seine Energie nicht wert. Es hat den Eindruck erweckt, er würde sich dieser Welt, die er kritisch betrachtet, nicht wirklich zugehörig fühlen – als wäre er ein unbeteiligter Beobachter.

    Genau da hat Kästner meiner Meinung nach alles richtig gemacht, denn die Geschichte hat mich mehrmals zum Nachdenken angeregt. Gleichzeitig hat es sich für mich so angefühlt, als hätte er es sich mit diesem Werk zu leicht gemacht und als würde ein bedeutender Teil zur endgültigen Vollendung fehlen. Hier sollte ich erwähnen, dass ich die zensierte Version und nicht ‚Fabian oder Ein Gang vor die Hunde‘ gelesen habe. Vielleicht würde meine Einschätzung anders ausfallen, hätte ich diese Version gelesen – wer weiß.

    ‚Fabian‘ zu lesen war auf jeden Fall interessant, besonders im Hinblick auf den Kontrast zu seinen Kinderbüchern. Kästners Schreibstil strahlt eine gewisse Intelligenz aus, was mir sehr gut gefällt, doch in diesem Werk hat mir, wie bereits erwähnt, einfach etwas gefehlt, um es genauso gut finden zu können, wie die anderen Bücher, die ich bereits von ihm kenne. An Fans seiner Arbeit würde ich es auf jeden Fall weiter empfehlen.


    (https://book-souls.com/2025/05/19/fabian-von-erich-kaestner/)

  4. Cover des Buches Der letzte Sessellift (ISBN: 9783257247565)
    John Irving

    Der letzte Sessellift

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    wtf ist das?!

    es geht großteils um schräge Sex- und Beziehungsgeschichten und es gätten locker 300 Seiten wegen Wiederholungen gestrichen werden können. die Charactere sind plastisch aber die Geschichte an sich ist absolut uninteressant und sehr weit hergeholt. Due verwendeten "literarischen Stile" nehmen dabei auch noch den Lesespaß. knapp am dnf vorbei und das nur weil ich beim Hörbuch die Geschwindigkeit deutlich erhöht habe.

  5. Cover des Buches Schildmaid (ISBN: 9783492705981)
    Judith Vogt

    Schildmaid

    (45)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Die Frau der Wikinger stehen in diesen Buch in Vordergrund. Sie geben sich auf ein Raubzug nach England. Überfallen die Krieche und Brandschatzen dort. Klauen die Verfüllen Gegenstände. Die Koggen werden auch gut beschrieben. Die Überfahrten gegen auch nicht leicht von der Hand. Müssen gegen Sturm kämpfen. 

  6. Cover des Buches Kaltes Blut (ISBN: B004WPHXEK)
    Andreas Franz

    Kaltes Blut

    (184)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Eines Tages kehrt die 15-jährige Selina nicht mehr aus dem Reitstall nach Hause zurück. Kurz darauf wird sie ermordet aufgefunden, es stellt sich heraus, dass sie schwanger war. Kommissarin Julia Durant führt die Ermittlungen, doch erweist sich der Mörder als schwer zu fassen. 

    Fazit

    Solide, aber nicht umwerfend. Meiner Meinung nach etwas laxer Umgang mit dem Thema Grooming.

  7. Cover des Buches How to Be Gay (ISBN: 9783733500924)
    Juno Dawson

    How to Be Gay

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Bücher_Tini

    Dieses Buch wurde mir empfohlen als ich auf der Suche für Bücher für eine Schulbibliothek war . Ich muss gestehen es ist gut, es ist locker geschrieben und man liest es sehr flott , ohne große Umwege wird erklärt und begrifflichkeiten nahe gebracht. Sowohl für Jugendliche als auch für mich als Mutter ist es ein wirklich gelungenes aufklärendes Buch um sich besser zu verständigen.

    Es ist kein plattes Sachbuch , was nur erklärt , nein hier komm auch betroffene ( das klingt blöd) zu Wort und das ohne ihre Texte umzuschreiben, man merkt das es aus ihnen heraus kommt und das macht es verständlich und nahbar.


  8. Cover des Buches Aimee und Jaguar (ISBN: 9783462023350)
    Erica Fischer

    Aimee und Jaguar

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Wolf-Macbeth

    In 'Aimée und Jaguar: Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943' von Erica Fischer taucht man in eine außergewöhnliche Liebesgeschichte ein, durchwoben mit wunderschönen Gedichten und zutiefst berührenden Liebesbriefen. Doch das Buch ist mehr als nur eine Liebeserzählung. Es vermittelt auf eindrückliche Weise, wie es war, im Schatten des Nazi-Regimes zu leben. Die Autorin zeichnet ein präzises Bild der schleichenden Verschärfung der Judenverfolgung bis hin zur grausamen Deportation. Dieses Werk berührt die Seele und erinnert daran, wozu menschliche Abgründe führen können, wenn blind einem Demagogen gefolgt wird. Eine bewegende Lektüre, die die Bedeutung des Erinnerns unterstreicht und ein Zeugnis der Liebe und des Widerstands in dunkelster Zeit ist.

  9. Cover des Buches All die Jahre (ISBN: 9783552063662)
    J. Courtney Sullivan

    All die Jahre

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    „All die Jahre“ ist nicht nur ein Familienroman, wie der Klappentext schon verrät, sondern auch ein "Migrationsroman" – Emigration aus einem westirischen Dorf in den Fünfziger Jahren, Immigration in die USA, wo die Familie langsam immer amerikanischer wird. Wir begleiten die Familie über 50 Jahre, lernen die Figuren als Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner kennen, in einem Fall auch als Nonne.

    Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen erzählt, den beiden Schwestern Nora und Therese, später dürfen auch Noras Kinder aus ihrer Sicht erzählen. Die Beziehung der beiden Schwestern ist kompliziert und wird durch ein uneheliches Kind und die katholische Kirche noch komplizierter und bricht fast ganz ab. Die Frage ist, ob und wie sie gegen Ende ihres Lebens wieder zueinander finden.

    Der Kinderreichtum der katholischen irischen Familien führt zu einer Fülle von Geschwistern, Neffen, Nichten, Tanten. Alle Figuren werden mit langen Rückblenden vorgestellt. Phasenweise ist es schwierig, den Überblick zu behalten.

    Die Unterschiedlichkeit der Charaktere selbst innerhalb einer Familie ist eine gute Impfung gegen Vorurteile und Klischees, die es in den USA gegenüber irischen Einwanderern gibt. Das einzige Klischee, das bedient wird, ist der irische Humor, und den hat man als Leser gern.

    Mich hat besonders der Anfang des Romans berührt – der Aufbruch und die Ankunft in der Fremde –, sowie das Ende – der Rückblick 50 Jahre später auf das, was dabei herausgekommen ist, bzw. der Blick auf die alte Heimat, wo das Leben auch hätte stattfinden können.

  10. Cover des Buches The Prom (ISBN: 9783453273030)
    Saundra Mitchell

    The Prom

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Emma ist auf der Highschool und der Abschlussball steht an. Sie hat sich vor kurzem als lesbisch geoutet und will mit ihrer Freundin Alyssa hin. Alyssa ist noch nicht geoutet und etwas unsicher, weil Emma auf viel Ablehnung stößt. Aufgrund anhaltender Kritik am Outing, wird der Ball abgesagt und Emma wird zum Hassobjekt an der Schule und im Ort. Ein zur Zeit erfolgloses Broadway Duo sitzt an der Bar und eine befreundete Schauspielerin, ebenfalls nicht gefragt im Moment, meint, dass man doch was Gutes tun solle. Sie hören von Emmas Geschichte und lesen auf Twitter und so fahren sie dorthin um den Ball zu retten, um die Liebe zu feiern und zu leben und um Glück zu bringen. Diese Geschichte ist einfach großartig geschrieben und spannend und liebevoll und trotz dem Hauptthema Homosexualität ist es doch so fern von dem üblichen Geschreibe und kommt so frei und natürlich rüber, dass man einfach alle Menschen lieben muss. Denn das ist das aller wichtigste Gebot, Liebe Deinen Nächsten!

  11. Cover des Buches Der Brief (ISBN: 9783423261463)
    Carolin Hagebölling

    Der Brief

    (179)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Brief von Carolin Hagebölling ist der mit Abstand ungewöhnlichste und überraschendste Roman dieses Jahres (2017) Das Debüt ist ein absoluter Pageturner, von der ersten Seite an lässt einen die Geschichte nicht mehr los. Man will nur noch wissen: What the fuck is going on here? (Auf Deutsch: Was bitte schön geht hier eigentlich von statten?) Carolin Hagebölling führt nicht lange in die Charaktere oder deren Lebensumstände ein. Gleich mit dem ersten Absatz wird Fahrt aufgenommen.

    „Es war der 26. Mai, als ich den Brief bekam. Es war einer dieser Tage, die sich nicht entscheiden können, ob sie der Sonne eine Chance geben wollen. Es war der Tag, der mein Leben auf den Kopf stellte.“

    Marie ist Anfang 30 und steht mit beiden Beinen im Leben. Sie hat einen Job, der ihr Spaß macht und sie lebt glücklich mit ihrer Freundin in einer Beziehung. Die wichtigsten Grundpfeiler einer zufriedenen Zukunft bestehen. Was will man mehr. Doch genau diese Grundpfeiler bringt der Brief zum wanken. Es ist ein Brief ihrer alten Schulfreundin Christine, die sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Wie das eben so ist. Die einen bleiben im Heimatort, heiraten dort und gründen eine Familie, während die anderen erst einmal „in die Welt“ hinausziehen, z.B. um zu studieren. Man verliert sich aus den Augen. C’est la vie.

    Suspense at it’s best

    Es ist ein kurzer Brief, adressiert an eine Pariser Adresse. Darin erkundet sich Christine nach Maries Gesundheit, nach der schweren Krankheit. Und nach Maries Mann Victor. Sie erzählt von ihren Kindern Paul und Amelie und lässt von der Freundin Yvonne grüßen. Ein Brief unter alten Freudinnen. Nichts weiter. Nur – nichts in dem Brief stimmt mit der Realität überein. Marie wohnt in Hamburg, sie ist gesund und hat keinen Mann, sondern eben ihre Lebensgefährtin Johanna. Und Christine hat nicht zwei Kinder, sondern nur eines. Und am Bedrückendsten: die gemeinsame Freundin Yvonne ist bereits vor drei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

    Mich hat diese Eröffnung sofort gepackt. Man darf nicht zu viel über die Geschichte wissen, sonst beraubt man sich des hervorragenden Spannungsbogens, der an bestes Suspense und Mystery erinnert. Wer hat den Brief geschrieben und mit welchem Zweck? Was steckt dahinter? Wie geht es weiter? Handelt es sich um Psychoterror? Ist Marie vielleicht Schizophren? Was ist Realität und was ist Phantasie? Carolin Hagebölling greift all das auf, verflechtet es, denkt es an, spielt mit den Erwartungen der Leser und treibt die Geschichte elegant voran.

    Kleine Mankos

    Die ein oder andere Entscheidung der Protagonistin ist allerdings nicht gerade naheliegend bzw. nachvollziehbar und scheint eher der Zielsetzung des Plots geschuldet zu sein. Da wäre es an der ein oder anderen Stelle schöner gewesen, man hätte sich noch eine logischere oder wenigstens eine emotional ansteckende Begründung für die Handlung überlegt. Da ich die Gesamtgeschichte aber dermaßen großartig finde, mindert das meinen Lesegenuss nicht im Geringsten.

    Einzig der Sprachstil hätte für meinen Geschmack anspruchsvoller sein können. Der Roman entwickelt einen leichten Flow, der sicherlich das seichte Lesen befördert, angesichts der erzählten Geschichte hätte ich mir allerdings an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht. Die Gefühle der Protagonistin werden das ein ums andere mal lediglich im Vorbeigehen gestreift. Etwas mehr Dramatik wäre das i-Tüpfelchen des Debüts gewesen. Aber auch so ist es ein ausgezeichneter Roman, ein Pageturner mit einer außergewöhnlichen Geschichte.

  12. Cover des Buches Schwindel (ISBN: 9783746642765)
    Hengameh Yaghoobifarah

    Schwindel

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Karola_Dahl

    Zwischen Schwindelgefühlen auf dem Dach eines Hochhauses und Schwindeleien im Leben von vier Menschen bewegt sich dieser queere Roman. Diese Figuren Ava, Robin, Delia und Silvia, die sich aus Versehen hier oben ausgesperrt haben, werden in Rückblenden näher vorgestellt, was teilweise sehr vom Haupterzählstrang ablenkt. Miteinander verbunden sind sie hauptsächlich durch ihr älteres bzw. aktuelles sexuelles Verhältnis zu Ava. Das Milieu von polygamen Verhältnissen wird verdeutlicht, auch mit den negativen gesellschaftlichen wie gesundheitlichen Konsequenzen. Delia als Trans-Person wird in ihrer Erzählposition mit "demm" und "dey" statt "er" und "sie" dargestellt, was Erklärungsbedarf auslösen könnte. Die Lesbe Silvia ist in diesem Quartett bedeutend älter als die drei sexuell erfahrenen Akteure um die 30. Thematisiert werden Drogen, Sehnsucht nach Nähe und Zugehörigkeit. Die Wortwahl entspringt oft einem nicht alltäglichen Slang aus queeren Kreisen. 

    Alles sehr gewöhnungsbedürftig für Otto Normalverbraucher. Mutig!  2,5*

  13. Cover des Buches Kyra - Der Aufbruch (ISBN: 9781980753698)
    Taya Gondar

    Kyra - Der Aufbruch

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_
    Inhaltsangabe: 
    In Kyra, der jungen Priesterin, reift der Entschluss, ihr Volk aus dem Land der grünen Hügel zu führen und gemäß dem Wunsch ihrer Geliebten den Anderssprechenden zu folgen. 
    Doch vor dem Aufbruch ins ferne Unbekannte verschwindet ihre Leibdienerin, trotz des Schwurs, den sie der Göttin gegenüber geleistet hat. Und mit ihrem Verschwinden bemerkt die Priesterin immer deutlicher, dass ihr Herz nicht nur für eine Frau schlägt.

    Meine Meinung:
    Eine tolle und interessante Fortsetzung der Reihe. :) Dies ist der zweite Band der Dilogie rund um Kyra und ihren Jägerinnen. ♡ Es handelt sich um Lesbian- Romance. :) Wer ist bereit sich in die Jungsteinzeit zurückversetzen zu lassen?

    Cover: Das Cover gleicht haargenau dem des Auftaktes, nur dass dieses in einem dunklen wunderschönen blau hervorsticht. :) Auch hier sehen wir wieder die Frau mit den ausgeprägten Gesichtszügen, leicht gebräunter Haut, dunklen Augen und dunklen Haaren die kunstvoll mit Perlen und Federn geschmückt worden sind. :)
    Es kann sich hierbei nur um Kyra handeln. :) Insgesamt ist es zwar etwas schade, dass beide Cover das gleiche Motiv haben, aber so passen sie natürlich gut zusammen ins Bücherregal. :)

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder Gut. :) Er war flüssig zu lesen, leicht verständlich und bot eine angenehme Leseatmosphäre. :) Zwar ist der Schreibstil hin und wieder anspruchsvoller, da er in eine alte Schreibstilrichtung geht, aber dies passte wiederrum perfekt zu der Zeit indem das Buch spielt. :)
    Besonders die Sichtwechsel fande ich toll- so bekam man einen guten Gesamtüberblick und konnte sich noch besser in die Frauen, aber auch in die Männer hineinversetzen.
    Für mich wird das nicht das letzte Buch der Autorin sein und ich bin gespannt auf weitere Werke von ihr!

    Idee: Die Idee war wieder sehr toll. :)
    Das Volk der Jägerinnen und der Naiset leben mittlerweile Seite an Seite zusammen in dem kleinen Tal. Lernen voneinander und helfen einander. Jedoch merkt Kyra immermehr das die Zeit gekommen ist fortzugehen, die Frauen sind hier nicht länger sicher.. Über das große Wasser direkt in das Land der Göttin und dorthin wo die restlichen Frauen der Naiset leben, dorthin sollen sie ziehen.. Eine lange, schwere Reise liegt allen bevor..
    Das Buch kann generell keine allzu hohen Spannungsbögen verzeichnen, punktet aber durch die tiefen Beziehungen der Frauen untereinander und der Idylle bzw den Frieden in dem sie Leben. :) Eine geniale Leseatmosphäre.
    Hier werden Frauen als starke Persönlichkeiten dargestellt, die selbst  zum Kinder kriegen keine Männer benötigen. Stark, furchtlos und mutig trotzen sie den Gefahren.
    Die Männer werden hier als sehr skrupellos, barbarisch und teilweise schwach dargestellt, für einige mag das ziemlich grenzwertig sein, ich muss zugeben, dass ich diese Darstellung wirklich einmal genossen habe: Warum sollen Frauen auch immer als schwach und angewiesen dargestellt werden? :) Ich finde es nach wie vor erfrischend.

    Kapitel: Die Kapitel waren von einer absolut angenehmen Länge und so auch relativ schnell gelesen. :)
    Nach und nach kommen ein paar spannende Wendungen und absolut interessante Szenen hinzu. :)
    Insgesamt kann ich da nicht viel meckern.
    Das Ende der Geschichte gefiel mir sehr Gut. :) So viel Liebe, Harmonie und Ausgeglichenheit auf diesen kleinen Fleckchen Erde. ♡
    Nun bin ich allerdings extrem neugierig wie die Geschichte aus der Sicht von Raija weitergeht. :)

    Charaktere: Die Charaktere gefielen mir wieder sehr Gut. :)
    Besonders Yuna und Feija haben mich tatsächlich überraschen können. Sie sind im Laufe der Geschichte tatsächlich gereift und nähern sich sogar einander an. Yuna kommt zu ihrer alten Stärke und ihrem Stolz zurück. :) Und nimmt sogar Verantwortung an, die mich komplett überraschte. Ebenso wird sie ruhiger und gewissenshafter. Feija muss ich sagen, war nicht nur wie immer sehr sanftmütig, sondern auch unheimlich tolerant und verständnisvoll. Was sie mir gleich doppelt so sympathisch machte. Auch Kyra wandelt sich- wird glücklicher und vollkommender. :)
    Zusammen mit geben sie ein tolles 3er Gespann ab. :)
    Wer mich tatsächlich überraschen konnte war Awen, die sonst so eigenbrötlerische Medizinfrau, stellt sich als sehr emotional heraus und blüht in diesem Band sehr auf. :) Kommt richtig aus sich heraus, was mich beim Lesen echt gefreut hat.
    Insgesamt kann ich sagen, dass alle Charaktere toll ausgearbeitet wurden.

    Mein Fazit: Ich gebe dieser Fortsetzung 4,5 Sternchen. :) Insgesamt war das Buch genauso stark wie der Auftakt und bot wieder viele interessante Stellen.
    Hier wird Frauenpower groß geschrieben! *-*
  14. Cover des Buches Kwa Zulu (ISBN: 9783946762430)
    Kutscher Nathalie C.

    Kwa Zulu

    (9)
    Aktuelle Rezension von: michaelkothe

    Erster Eindruck

    Weiterlesen! Im ersten Kapitel nimmt Nathalie C. Kutscher die Ärztin Alexa Lawrence in den Fokus: verwöhnt, egozentrisch, zickig und – lesbisch. So scheint sich ein x-beliebiger Ärztinnenroman zu entwickeln, der von erotischen Beziehungen lebt. Doch falsch gedacht! Am besten legt man nach dieser Einleitung das Buch kurz zur Seite und verinnerlicht, dass die Hauptfigur treffender nicht charakterisiert werden kann. Aus dieser Erkenntnis und aus einer spannend geschilderten Handlung mit einem starken Appell an das Mitgefühl von uns gut situierten Lesern mit den Ärmeren ergeben sich die Konflikte und Abenteuer, die das Buch packend, lesenswert und sympathisch machen. Ab dem zweiten Kapitel zwingt der Roman zum Weiterlesen „am Stück“.

     

    Inhalt

    Alexa Lawrence, genannt Lexi, verzogene Arzttochter aus reichem Hause in Beverly Hills und selbst Assistenzärztin mit bester Karriereaussicht, gibt aus Trotz und Verzweiflung alles auf, als die Oberärztin ihre Liebe nicht erwidert. In einer Panikreaktion stürzt sie sich Hals über Kopf in ein Abenteuer, das sie durchaus hinter ihrer spontanen Entscheidung für ein soziales Jahr in einem südafrikanischen Krankenhaus vermutet. Dennoch erschüttert sie ihr erster Eindruck, und mit ihrer neuen Chefin Dr. Rachel Walker gerät sie sofort in Streit. Unterschiedlicher könnten ihre ethischen und beruflichen Auffassungen nicht sein. Allen Unterschieden und dem anfänglichen Zickenkrieg zum Trotz eint sie ihre Aufgabe: den Ärmsten der Armen ein wenig Lebensqualität wiederzugeben. Später tritt Rachels geheimes Wissen um eine Medikamentenmafia zutage und führt zur Katastrophe.

     

    Schreibstil

    Über allem liegt erotisches Knistern, da die Autorin ihren treibenden Figuren homoerotische Züge verleiht. Wut, Trotz, Verzweiflung und das Wechselbad zwischen Annäherung und Abweisung bestimmen neben einer spannenden Handlung den Schreibstil. Authentisch ist Kutschers Sprache nicht nur in den Dialogen. An den passenden Stellen wird schon geflucht oder geschimpft. Manchmal lautstark. Oder in der Selbstreflexion der Figuren still und erkennend. Literaturschaffende sprechen von der äußeren und der inneren Heldenreise. Die äußere bestimmt die Struktur der Handlung mit den großen und kleineren Spannungsbögen, die innere widmet sich der Charakterentwicklung. Mit lebendigen, flüssig zu lesenden Formulierungen schildert die Autorin soziale Gegensätze ebenso wie die Dramatik um die humanitäre Hilfe, diesem Bild Afrikas kann sich der Leser nicht entziehen. Neben der eindringlich beschriebenen Handlung legt sie großen Wert darauf, dass ihre Leserinnen und Leser der inneren Heldenreise große Aufmerksamkeit schenken: der Charakterentwicklung Lexis von der verwöhnten, karrieresüchtigen Zicke zur ernsthaften und engagierten Helferin. In einem Roman, der sich nicht zuletzt wegen des Geheimnisses um illegale Medikamententests zum Thriller steigert, ist der Blick auf die persönliche Reifung der Figuren alles andere als selbstverständlich. Hierfür gebührt der Autorin höchstes Lob.

     

    Fazit

    Mit „Kwa Zulu“ hält der Leser ein Buch in Händen, das ihm eindringlich das Bild vermittelt vom Gegensatz seiner heilen Welt – oder der, die noch mehr bietet in Bezug auf Glamour und Reichtum – zum sozialen Elend eines für ihn exotischen Kontinents. Ohne Gefühlsduselei öffnet ihm Nathalie C. Kutscher den Blick auf Notsituationen und die problembehafteten Versuche, Hilfe zu leisten. Für mich noch wichtiger war die Beobachtung, dass die Figuren so greifbar vor meinem geistigen Auge standen, dass mich ihre Schicksale berührten und ich mit ihnen mitfieberte – nicht nur, wenn ich auf ihre Aufgabe sah, sondern vor allem auf sie selbst. Neben den unterschiedlichen Aspekten von Liebesbeziehungen über die Welt der Ärzte und Kliniken bis hin zum Thriller empfehle ich „Kwa Zulu“ wegen des emotionalen Tiefgangs und dem erfrischenden Schreibstil jedem, der sich auch nur für eines dieser Genres begeistern kann.

     


  15. Cover des Buches Erhebung (ISBN: 9783453272026)
    Stephen King

    Erhebung

    (217)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Habe das Buch heute schnell zwischendurch gelesen, war sehr gut unterhalten und konnte es kaum weg legen. 

    Die Geschichte enthält eine gesellschaftskritische Botschaft, was auch spannend und gut zu lesen war, aber ich hätte mir mehr den Fokus auf die rätselhafte Gewichtsabnahme gewünscht, da das ja an und für sich eine gute und spannende Idee war.

    Es hätte ja keine komplette Erklärung des Phänomens gebraucht, aber ein bisschen mehr dahinter, als dass er einfach immer leichter wird, bis er irgendwann davon schwebt, hätte ich mir schon gewünscht. Habe auch keinen Zusammenhang zwischen der Gewichtsabnahme und seiner Persönlichkeitsentwicklung gesehen (sein Engagement und liebes Verhalten gegenüber seinen Nachbarn), deswegen hatte ich am Ende leider so ein "Hä?-Gefühl".

    Also an und für sich, tolle und kurzweilige Geschichte, aber irgendwie hat mir etwas Sinn und Zusammenhang gefehlt.

  16. Cover des Buches Frischer Wind am Wolfgangsee (ISBN: 9783897413900)
    Carolin Schairer

    Frischer Wind am Wolfgangsee

    (13)
    Aktuelle Rezension von: steffihoh

    Ich liebe diesen Roman und nachdem ich ihn nun schon mehrfach gelesen habe, muss ich endlich auch eine  Rezension dazu schreiben.

    Es werden viele Themen in diesem Roman angesprochen. Von Vorurteilen bis hin zu bedingungsloser Liebe und Hingabe ist darin alles zu finden.
    Ich habe mit Vanessa und Louise gelacht und geweint. Mit den beiden mitgefiebert und mitgelitten, so manches Mal geschmunzelt und einfach ein paar wunderschöne Lesestunden gehabt.

    Ich denke, wer einmal in seinem Leben einen "emotionalen Zusammenbruch" (egal welcher Art) erlebt hat weiß, wie wertvoll es ist, einen Menschen an der Seite zu haben, der bedingungslos zu einem steht.

    Für mich ist es auch ein Roman der sehr schön  aufzeigt, dass Liebe nicht nur in den guten Zeiten wächst, sondern in schwierigen Phasen des Lebens teilweise um so mehr.

    Für mich eine Roman, den ich gerne weiterempfehle, da er einfach ans Herz geht.

    Danke, liebe Carolin Schairer, für dieses tolle Buch...

  17. Cover des Buches Mea culpa (ISBN: 9783492242158)
    Anne Holt

    Mea culpa

    (22)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch versucht gewaltsam traurig zu klingen. Ich soll als Leser den inneren Kampf der Protagonistin spüren, aber die Autorin schreibt so oberflächlich, dass es künstlich wirkt. Künstlich und vor allem falsch. Wenn ich jemanden in dieser Geschichte als Bösewicht abstempeln müsste, dann wäre es die Protagonistin selber, die es nicht schafft, keinen Moment lang irgendwie sympathisch zu werden.

    Es gibt keinen Spannungsbogen. Ständig wirft die Autorin irgendwelche Informationen dazwischen, die einen Blick in die Zukunft zeigen, und man weiß, dass zwischen den beiden Frauen eine Beziehung entstehen wird. Sie gehen eine Beziehung ein, liegen in der Zukunft nebeneinander, obwohl sie in der Gegenwart sich gegenseitig noch nicht kennen. Die Autorin spoilert ihre eigene Geschichte und das so schlecht wie möglich.

    Es gibt Autoren, die ihre Geschichte so gut spoilern können, dass es weiterhin spannend bleibt, aber hier ist es nicht der Fall.

    Außerdem fehlt das Knistern zwischen den beiden Figuren. Es gibt keine Spannung zwischen ihnen, keine Leidenschaft, nicht einmal eine richtige Neugierde. Man merkt, dass die Autorin beide Figuren verbiegt, damit es zu einer Beziehung kommt mit der Begründung, dass die Protagonistin gleich im ersten Moment wusste, dass sie die Frau im Bett haben will und wird. Wenn man das als Ausgangspunkt nimmt, bin ich überrascht, dass nicht jeder Mann, der mir gefallen hat, nicht mit mir ins Bett gestiegen ist. Andererseits bin ich vielleicht zu hässlich?

    Keinen Moment fragt sich die Protagonistin, ob vielleicht ihre Chefin homosexuelle Tendenzen haben könnte, sondern geht einfach davon aus. Loch ist Loch, oder? Ich würde mir Befürchtungen machen. Ich würde irgendein Zeichen nach einer Neigung suchen. Ich würde ganz, ganz, ganz vorsichtig sein. Aber nein, wenn man seinen Gefühlen folgt, kann man scheinbar einen dazu zwingen, dass sie Mann und Kinder zurücklässt, um spontan Homosexuell zu werden. Ich bin keine Lesbe, aber wenn mich eine Lesbe anmacht und sie meinen Augen etwas schmeichelt, habe ich scheinbar keine andere Wahl, als mit ihr zu schlafen.

    Der Stil der Autorin ist schrecklich. Sie schreibt oberflächlich und weiß nicht, wie man Spannung aufbaut, oder dafür sorgt, dass ich als Leser mitfühlen kann. Es ist ein grauenhaftes Buch, für das man sich schämen sollte. Natürlich habe ich es abgebrochen, alles andere wäre pure Zeitverschwendung.

  18. Cover des Buches Olga und Marie - Das Wiedersehen (ISBN: 9783946185086)
    Andrea Lauer

    Olga und Marie - Das Wiedersehen

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Rosarik
    Es gibt schon Band 1. Der heißt Olga und Marie.
    Da lernen sich Olga und Marie kennen.

    Das hier ist Band 2.
    In diesem Buch will Marie endlich mit Olga leben. Aber Olga ist weit weg. Um das zu ändern, machen die beiden einen Plan. Sie hauen ab. Ans Meer. Das wird toll! - Aber dann ist das Geld weg. Das Meer ist verschwunden. Und Olga lässt Marie im Stich. Was jetzt?

    Ich mag die Bücher der Autorin Andrea Lauer.
    Weil sie von Liebe handeln. Und von Problemen. Und wie man die Probleme löst.
    Weil Menschen mit Lernbehinderung darin die Hauptrolle spielen.
    Weil sie toll geschrieben sind.
    Und weil man davon fröhlich wird.

  19. Cover des Buches Swingers and Sins (ISBN: 9783960874553)
    Robin Aurelia

    Swingers and Sins

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Laurie8

    Klappentext: Neugierig auf ein erotisches Abenteuer der besonderen Art lässt sich Lola auf ein Spiel ein: In einer warmen Sommernacht folgt sie ihrer Arbeitskollegin Miranda in ein abgelegenes Anwesen, das sich als ein Eldorado für Swingerpaare entpuppt. Lola ist fasziniert und taucht in eine ihr unbekannte Welt ein. Dort trifft sie auf Greg, dessen Anziehungskraft sie nicht widerstehen kann. Doch beider Vorstellungen von Partnerschaft driften auseinander. Lola ist hin- und hergerissen zwischen ihrer neu entfachten Lust an sexueller Offenheit und ihrem Wunsch nach einer festen Beziehung. Sie möchte beides, aber Greg macht es ihr nicht einfach. Gelingt es den beiden, Liebe und Leidenschaft zu vereinen?

     

    Der Beginn des Romans hat mir gut gefallen. Ich wurde mit Lola als Hauptcharakter noch nicht so recht warm, aber das hat mich nicht gestört. Die Villa und ihre vielen Räume fand ich gut beschrieben und die vielen Möglichkeiten die man als Gast darin hat waren sehr reizvoll. Die Szenen waren sehr erotisch und ansprechend und bestimmt ist für alle Geschmäcker etwas dabei.

    Je weiter ich las, desto weniger mochte ich die Geschichte allerdings. Lola fand ich teils recht unsympathisch und nervig und das hat sich bis zum Ende nicht geändert. Greg war für mich nicht attraktiv und auch ihn fand ich nicht wirklich sympathisch. Auch die Sexszenen wurden für mich eher uninteressanter und langweiliger weil sich einiges wiederholte und irgendwie die Luft raus war. Ich denke mein Hauptproblem war dass ich einfach nichts mit Lola anfangen konnte. Ich habe keinen Zugang zu ihr und ihren Gedanken und Gefühlen bekommen, weswegen mich die Geschichte wohl relativ kalt gelassen hat. Natürlich braucht so ein Roman nur eine grobe Geschichte drum herum, aber davon habe ich auf jeden Fall schon bessere gelesen.

  20. Cover des Buches Vereint mit dir: Lesbischer Liebesroman (Frauen auf Abwegen) (ISBN: B09V83GNDQ)
    Chloe Becks

    Vereint mit dir: Lesbischer Liebesroman (Frauen auf Abwegen)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    »Erde an Lorena", wird die Gerufene unsanft aus ihren romantischen Sphären gerissen.«

    Das ist der erste Satz. Der allererste. Wie aus einem Witz. Kitschig, abgelutscht, unschön formuliert. Eine richtige Katastrophe, die die Erwartungen an die Autorin ins Bodenlose stürzen lässt und man merkt, dass jemand am Werk war, der die Sprache nicht zu schätzen weiß. Keine Leidenschaft, kein Feuer, bloß das Ziel, mit dem Geschriebenen ein paar Cents nebenbei zu verdienen.

    Es ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die sich nach einer Chatnachricht treffen und sofort sprühen die Funken wie bei einer billigen Explosion. Die beiden Frauen glühen füreinander, ohne Leidenschaft, ohne einem Konflikt, ohne Gefühlen, sondern mit so viel Kitsch, dass man beim Lesen abrutschen könnte.

    Die Autorin schreibt ungelenkig, manchmal sogar steif. Der Lesefluss wird ständig von Wortwiederholungen unterbrochen. Manchmal fehlt auch ein Beistrich, was bei so einem Buch gar nicht lustig ist. Hin und wieder erklärt sie dem Leser etwas, als könne der Leser nicht selbst interpretieren.

    »Damit bringt sie zum Ausdruck, dass sie gerne von Lorena gefüttert werden«

    Bei solchen Erklärungen fühle ich mich wie ein Kleinkind, das man nicht ernstnimmt. Die Autorin macht das ständig, zweifelt an der Intelligenz ihrer Leser, erklärt und erklärt und erklärt, und irgendwann wirft sie einen Satz von sich "Lorena wird dabei entzückend rot, Kathleen findet das sehr süß", dass man als Leser die Autorin nicht mehr ernstnehmen kann.

    Schlussendlich ist es ein Liebesroman, der eine Sexszene verspricht, hoch und heilig, drei Mal unterstrichen und rot angemalt, und man denkt sich, dass vielleicht so eine Szene die ganze Vorarbeit aufblühen lassen könnte und man endlich mit irgendetwas belohnt wird. Als die Szene kommt, überspringt die Autorin diese ganz einfach. Was bleibt, ist eine äußerst kitschige Geschichte, die seine Versprechungen bricht.

  21. Cover des Buches Judith & Diana - Eine lesbische Liebe: Das erste Mal mit der Mutter der besten Freundin (ISBN: B00SM83BH6)
    Krystan Knight

    Judith & Diana - Eine lesbische Liebe: Das erste Mal mit der Mutter der besten Freundin

    (1)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es ist eine schlechte Übersetzung. Schrecklich formulierte Sätze, unnötige Absätze, fehlende Beistriche und jede Menge Fehler. Aber es hat eine Vorarbeit, die funktioniert, die vorsichtig ist, die einen Schritt nach dem anderen macht und als der Moment kommt, wo man denkt, dass die Mutter über die Freundin herfällt, stoppt die Figur und lässt den Moment vergehen. Das hat mir echt gefallen.

    Die Zurückhaltung des Autors sorgt aber dafür, dass sich die Figuren nicht wirklich entfalten können. Kommt es zum Akt, macht er nicht gleich einen riesigen Bogen darum, aber er erzählt doch mit einer gewissen Distanzierung und einer Eile, bei der man sich als Leser betrogen fühlt.

    Der Autor geht nicht in die Details, beschreibt den Akt nicht ausführlich, sondern lässt ihn passieren und sobald der Moment vorbei ist, behauptet er, die Figuren wären glücklich darüber. Ich, als Leser, werde das nicht. Er hätte hier mehr beschreiben sollen, stattdessen versucht er, Sex so sauber und schön wie nur möglich zu beschreiben, dabei wissen wir alle, Sex ist unschön. Egal, wie man es beschreibt, welche Worte man auch verwendet, wie man einen Satz auch formuliert, Sex ist ein unschöner Akt mit wunderschönen Gefühlen.

    Das Ende hat einen fahlen Geschmack und irgendwie hat es sich doch so angefühlt, als hätte der Autor für die Handlung seine Figuren verbogen, damit das Buch in die Erotikabteilung passt.

     

    NACHTRAG: »Krystan Knight wurde geboren und ist zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Werkes auch noch nicht gestorben.«

    Solche Sätze haben mich im Glauben gelassen, dass der Autor nicht deutschsprachig ist, aber ich habe kurz gegoogelt und herausgefunden, dass er in Deutschland lebt. Was mich noch mehr schockiert hat, dass das Buch angeblich lektoriert und korrigiert worden ist, zumindest steht das im Impressum. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass wirklich jemand dieses Buch überarbeitet hat und falls doch, sollte der Autor sein Geld zurückverlangen.

  22. Cover des Buches Rosarote Schmetterlinge I: 12 heiße, erotische, trans-lesbische Kurzgeschichten - unzensiert ab 18 für Erwachsene (Liebesgeschichten, Sexabenteuer, Fantasy) (ISBN: 9781697084900)
    Vanessa Talisker

    Rosarote Schmetterlinge I: 12 heiße, erotische, trans-lesbische Kurzgeschichten - unzensiert ab 18 für Erwachsene (Liebesgeschichten, Sexabenteuer, Fantasy)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Vanessa ist ein Mann, jedenfalls schreibt sie wie ein Mann. Lustzentrum, Feuer der Leidenschaft, 10er-Bohrer, muss ich mehr zitieren? Besser wirds nämlich nicht, sprachlicher Einheitsbrei und wenn es heiß wird, darf auch das derbere Vokabular (Fotze) nicht fehlen. Das alleine hätte zwei Mitleidssterne verdient, aber es gibt etwas, das das Buch wieder gnadenlos abwertet und das sind die Happyends am Ende. Ich habe die ersten drei Geschichten geschafft und am Ende steht immer eine langfristige Beziehung. Was für ein elender Schmu! Braucht das die moderne Leserin, um darüber hinwegzukommen, dass sie Pornoschund gelesen hat? Anders kann ich mir die guten Rezensionen nicht erklären. Mädels, tut euch das nicht an, es ist grausam.

  23. Cover des Buches Indian Summer in New Hampshire: Lesbischer Kurzroman (deutsch) (ISBN: 9798633649673)
    Vanessa Talisker

    Indian Summer in New Hampshire: Lesbischer Kurzroman (deutsch)

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Strom

    Diese Geschichte hat mich sofort mitgerissen und nach Neuengland versetzt. Einerseits finde ich es schön, wie die Landschaft und das Leben beschrieben wird und andererseits ist die Protagonistin Selina eine Frau mit wunderbaren Eigenschaften.

    Sehr empfehlenswert!

  24. Cover des Buches Lust hoch 3: Zu dritt ist´s einfach dreifach geil! (ISBN: 9783798608566)

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