Bücher mit dem Tag "lesben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lesben" gekennzeichnet haben.

191 Bücher

  1. Cover des Buches Der Brief (ISBN: 9783423261463)
    Carolin Hagebölling

    Der Brief

     (176)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Die Hauptprotagonistin Marie bekommt von ihrer Schulfreundin, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat einen Brief, der sie komplett aus der Bahn wirft. Marie lebt in Hamburg und ist Journalsitin. In besagten Brief ist die rede davon, dass Maire ein Leben in Paris führt und noch weitere ihre mysteriöse Rätsel. Auch sind Dinge in Brief geschrieben die außer ihr und ihre Freundin keiner wissen kann.

    Marie reist also nach Paris und das Leben dort kommt ihr sehr vertraut vor. Noch viel gruseliger wird es, dass sie in Paris erkannt wird. 

    Das Cover hat mich sofort aus das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen.

    Die Protagonistin erschien mir sehr sympathisch. 

    Ich persönlich fand das Buch zum Ende hin zu verwirrten, so dass ich am Ende nicht mehr wusste was Realität oder was Fiction ist. 

  2. Cover des Buches Erhebung (ISBN: 9783453272026)
    Stephen King

    Erhebung

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Blumella

    Inhalt:

    Scott verliert immer mehr an Gewicht, aber sein Aussehen bleibt dennoch gleich. Von außen sieht er aus wie ein übergewichtiger Mann, aber die Waage meldet jeden Tag eine kleinere Zahl. Er akzeptiert dieses unerklärbare Phänomen und bekommt einen neuen Lebenstrieb. Zusammen mit seinem alten Doktor, Doc Ellis, besucht er das Restaurant seiner verheirateten Nachbarinnen, mit denen er auf Kriegsfuß steht und möchte den Streit und die Vorurteile die sich angebahnt haben, aus dem Weg schaffen...


    Meinung:

    Bei diesem Buch tue ich mich richtig schwer, den Inhalt und meine Meinung in Worte zu fassen. „Erhebung“ ist ein Kurzroman mit 143 Seiten, der gut gelungen ist, mich aber nicht vom Hocker haut. Diese Geschichte hat einen Hauch Fantasy und ist schon fast märchenhaft. Leider sind mir die Charaktere zu sporadisch dargestellt. Auch wenn es sich um eine Kurzgeschichte handelt, kann man den Figuren mehr Qualität verleihen. Die Schlüsselfigur Scott mochte ich ganz gerne, er ist mit seinem Gewichtsphänomen gut umgegangen.

    Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und regt zum Nachdenken an. Das Ende war für mich gut gewählt und hat mir sogar Gänsehaut bereitet.

  3. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.721)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Es sollte ein unbeschwertes Date auf der gut besuchten Rollschuhbahn werden. Doch für Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver überschlagen sich die Ereignisse, als plötzlich die 13-jährige Jenny mit einer Waffe in der Menge auftaucht. Sie droht damit, den Teenager Mark zu erschießen. Obwohl Jeffrey alles tut, um die Situation zu entschärfen, kommt es zur Eskalation: Jeffrey muss Jenny töten, um Mark zu retten. Und der Albtraum hat noch kein Ende gefunden. Als Sara kurz darauf die Leiche obduziert, stößt sie auf ein schockierendes Verbrechen, das selbst die abgebrühtesten Ermittler fassungslos zurücklässt.


    Meine (Kurz-)Meinung:

    Gibt es Themen, über die ihr nicht lesen könnt oder wollt?

    Ich kann die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Gerade bei Thrillern darf es für mich gerne riiiichtig heftig sein. Vielleicht bin ich über die Jahre abgehärtet, sodass mich normale Krimis eher langweilen.

    „Vergiss mein nicht“ ist auf jeden Fall heftig genug für die ganz Taffen unter euch.
    Es handelt von einem Mädchen, das droht einen Mitschüler zu erschießen und dann von einem Polizisten getötet wird. Man geht davon aus, dass sie die Mutter von dem in der Toilette gefundenen, toten Neugeborenen ist. Aber die Obduktion liefert eine erschreckende Erkenntnis: sie ist nicht die Mutter, denn…

    Mehr verrate ich nicht, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel „Warnung“ vorab: das Buch handelt von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Pädophilie und Kinderpornographie. Es hat mich geradezu geekelt. Aber das Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass ich es trotzdem nicht zur Seite legen konnte.

    Mein Highlight im Januar. 5 Sterne.

  4. Cover des Buches All die Jahre (ISBN: 9783552063662)
    J. Courtney Sullivan

    All die Jahre

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    „All die Jahre“ ist nicht nur ein Familienroman, wie der Klappentext schon verrät, sondern auch ein "Migrationsroman" – Emigration aus einem westirischen Dorf in den Fünfziger Jahren, Immigration in die USA, wo die Familie langsam immer amerikanischer wird. Wir begleiten die Familie über 50 Jahre, lernen die Figuren als Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner kennen, in einem Fall auch als Nonne.

    Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen erzählt, den beiden Schwestern Nora und Therese, später dürfen auch Noras Kinder aus ihrer Sicht erzählen. Die Beziehung der beiden Schwestern ist kompliziert und wird durch ein uneheliches Kind und die katholische Kirche noch komplizierter und bricht fast ganz ab. Die Frage ist, ob und wie sie gegen Ende ihres Lebens wieder zueinander finden.

    Der Kinderreichtum der katholischen irischen Familien führt zu einer Fülle von Geschwistern, Neffen, Nichten, Tanten. Alle Figuren werden mit langen Rückblenden vorgestellt. Phasenweise ist es schwierig, den Überblick zu behalten.

    Die Unterschiedlichkeit der Charaktere selbst innerhalb einer Familie ist eine gute Impfung gegen Vorurteile und Klischees, die es in den USA gegenüber irischen Einwanderern gibt. Das einzige Klischee, das bedient wird, ist der irische Humor, und den hat man als Leser gern.

    Mich hat besonders der Anfang des Romans berührt – der Aufbruch und die Ankunft in der Fremde –, sowie das Ende – der Rückblick 50 Jahre später auf das, was dabei herausgekommen ist, bzw. der Blick auf die alte Heimat, wo das Leben auch hätte stattfinden können.

  5. Cover des Buches Ein Lied für meine Tochter (ISBN: 9783404169672)
    Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Ninchen90x
    Klappentext:
    Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik - und in einer neuen Liebe.
    Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft.

    Meinung:
    Jodi Picoult begeistert mich mit jedem Buch aufs Neue.
    Ich finde es faszinierend, wie man solche Themen auf diese Art und Weise behandeln kann.
    Ich war ab der ersten Seite begeistert und konnte mich auch mit den Charakteren super identifizieren.
    Die Geschichte war Jodi Picoult like so geschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Durch die verschiedenen Erzählperspektiven hat man auch die Gedanken und Gefühlen der einzelnen Protagonisten direkt erfahren und so ein gutes Gespür für die Geschichte erhalten.
    Alles in allem fand ich das Buch mit diesem komplexen Thema sehr gut umgesetzt.
  6. Cover des Buches Heartstopper Volume 1 (deutsche Hardcover-Ausgabe) (ISBN: 9783743209367)
    Alice Oseman

    Heartstopper Volume 1 (deutsche Hardcover-Ausgabe)

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Als großer Fan von Comics und Graphic Novels bin ich schon eine ganze Weile um die nahezu überall beliebte "Heartstopper"-Reihe von Alice Oseman herumgeschlichen. Tatsächlich gelesen habe ich die Werke allerdings erst, als auch die gleichnamige Serie auf Netflix erschienen ist, die mir noch einmal große Lust auf die Comics gemacht hat. Band Eins habe ich in kürzester Zeit verschlungen und ich muss sagen, dass man Nick und Charlie einfach nur mögen kann.


    Alice Oseman hat mit "Heartstopper" eine wunderschöne Geschichte erschaffen, in der zwei Teenager noch nicht genau ihren Platz in der Welt gefunden haben und von Selbstzweifeln, Druck und der Suche nach sich selbst teilweise noch geplagt sind. Die Figuren, allen voran Charlie und Nick, sind wunderbar ausgearbeitet, man lernt sie, ihre Gefühle und Zweifel gut kennen und da die beiden so sympathisch sind, habe ich sie direkt ins Herz geschlossen.


    Charlie ist ein eher ruhiger, in sich gekehrter Junge, der sich bereits in frühen Jahren geoutet hat und trotz großer Akzeptanz immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Nick ist dagegen ein gefeierter und überall beliebter Star des Rugby-Teams, der für andere einsteht, was dazu geführt hat, dass sich Charlie und Nick trotz vieler Unterschiede anfreunden. Ihr Umgang mtieinander ist dabei wunderschön und man merkt schnell, dass sich beide gegenseitig gut tun, da sie sich nicht nur ergänzen, sondern auch so akzeptieren, wie sie sind. Somit ist es auch kein Wunder, dass sich Charlie direkt in Nick verliebt. Für Nick, der sich bislang nur für das weibliche Geschlecht interessiert hat, beginnt eine Phase der Selbstfindung, die wunderbar von der Autorin umgesetzt wurde.


    "Heartstopper" besticht nicht nur mit der tollen Geschichte, sondern auch mit den Zeichnungen. Diese wirken zwar teilweise ein wenig roh und skizzenhaft, allerdings hat mir dies ganz besonders gefallen. Die Dialoge sind jedoch manchmal ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn obwohl die Geschichte zwischen den beiden Teenagern sehr gut erzählt wird, gibt es ganze Seiten, in denen in Sprechblasen nur "Ha Ha!" steht. Dies empfand ich teilweise ein wenig nervig, allerdings kann ich es als Stilelement akzeptieren, da es aufzeigt, wie unsicher Nick und Charlie doch insgesamt sind.


    Insgesamt ist der erste Band der "Heartstopper"-Reihe ein großartiger, schöner und emotionaler Auftakt, der mit authentischen Figuren, einem tollen Plot und Alltagsproblemen daherkommt, mit denen sich bestimmt nicht nur Teenager, sondern auch Erwachsene identifizieren können. Ich habe die beiden Teenager ins Herz geschlossen und freue mich auf ein Wiedersehen mit Nick und Charlie! 

  7. Cover des Buches Den Mund voll ungesagter Dinge (ISBN: 9783453273658)
    Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge

     (654)
    Aktuelle Rezension von: Lagoona

    Warum auch sollte das Leben einfach sein? Sophie musste schon früh feststellen, dass es das eben einfach nicht ist. Ihre Mutter hat sie und ihren Vater schon gleich nach ihrer Geburt verlassen. Sophie war von Anfang an allein mit ihrem Vater. Doch in letzter Zeit hat der nur noch seine neue Freundin in München im Kopf und erklärt Sophie dann auch noch, dass sie nach München umziehen werden. Der einzig bleibende Anker in ihrem Leben ist ihr bester Freund Lukas, der aber mittlerweile in Frankreich wohnt.

    Sophie muss sich ihrem Schicksal fügen und zieht von Hamburg nach München. Dort lernt sie ihre neue Nachbarin Alex kennen und plötzlich scheint sich Sophie's ganzes Leben zu verändern, denn mit Alex scheint das Leben irgendwie leichter zu sein.


    Mein Fazit:


    Mir hat Sophie's Geschichte gut gefallen

    Ich gebe 4 Sternchen 

  8. Cover des Buches Schildmaid (ISBN: 9783492705981)
    Judith Vogt

    Schildmaid

     (33)
    Aktuelle Rezension von: TenjaTales

    Eyvor ist nach dem Tod ihres Mannes eine Einzelgängerin mit einem unträumbaren Traum. Doch sie stellt sich der Aufgabe, der Göttin Rán ein Schiff zu bauen. Sieben Jahre arbeitet sie an dem Drachenboot, während sich immer mehr Außenseiterinnen zu ihr gesellen. Als schließlich Herdis zu den Frauen stößt, müssen sie aufbrechen, um den sie verfolgenden Berserkern zu entgehen. Es startet eine Reise ins Ungewisse, begleitet von Göttern, Riesen und dem Schicksal, das sogar Ragnarök beinhaltet.

    Traditionelle Motive in Frage gestellt…

    Der Schreibstil

    Judith und Christian Vogt haben auf der Lesung darüber gescherzt, dass gerne versucht wird herauszufinden, wer welchen Teil des Buches geschrieben hat. Von der lustigen Geschichte bzgl. der mengenmäßigen Aufteilung ganz zu schweigen. Doch ich muss nach dem Lesen sagen: Das ganze Buch liest sich wie aus einem Guss. Ich kann nicht erkennen, wer was geschrieben hat. Doch ich kann sagen, dass die beiden einen mitreißenden, anschaulichen und eingehenden Schreibstil haben. Es war herrlich ihren Worten zu folgen und Fehler konnte ich auch keine ausmachen.

    Die Charaktere

    In „Schildmaid“ gibt es so viele wundervolle Charaktere! Davon die fünf Protagonistinnen: Eyvor, Tinna, Skade, Herdis und Dineke. Und daneben viele weitere interessante Charaktere, die alle auf ihre Art und Weise besonders und liebenswert sind. So kommt es, dass ich mich auch jetzt noch nicht entscheiden kann, wen ich von ihnen am liebsten mag. Man merkt aber auf jeden Fall, dass die Autoren viel Wert auf die Darstellung der Charaktere gelegt haben. Sie alle sind individuell und facettenreich, haben ihre Stärken und Schwächen und ihre Vergangenheit. Dennoch können aufgrund der Menge natürlich nicht alle in gleichem Maße beleuchtet werden.

    Die Besatzung der Schildmaid ist ein bunter und diverser Haufen. Sie werden durch den Wunsch nach Selbstbestimmung und der Suche nach ihrem eigenen Schicksal geeint. Die dadurch entstehende Einheit ist genau so schön herauszulesen, wie die Zweifel und Ängste jeder einzelnen. Wirklich toll beschrieben!

    Die Geschichte

    Die „Schildmaid“ zeigt einen neuen Blick auf eine vergangene Welt und trifft dabei gleichzeitig diverse Themen auf den Punkt, die uns auch heute beschäftigen. Festen Rollen, aufgezwungenen Schicksalen und der Fremdbestimmung wird der Kampf angesagt. In Kombination mit den historischen und mythologischen Elementen, Götterspielen und Seeschlachten ist eine absolut stimmungsvolle und starke Geschichte entstanden, der ich mich nach den ersten Seiten nicht mehr entziehen konnte. Das Setting ist absolut glaubhaft und man merkt, dass die Autoren hier viel Recherche betrieben haben, aber auch aktuelle Erkenntnisse in ihre Geschichte eingebunden haben.

    …um etwas Neues zu erzählen

    Die „Schildmaid“ ist keine typische Wikinger-Geschichte. Sie ist das Lied einer Skaldin, eine ganz besondere Geschichte, eine Saga, die ihresgleichen sucht. Ich bin auf jeden Fall begeistert und gebe eine klare Leseempfehlung!

    Die komplette Rezension ist auch auf meinem Blog weltenschmie.de zu finden. 

     

  9. Cover des Buches How to Be Gay (ISBN: 9783733500924)
    Juno Dawson

    How to Be Gay

     (32)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    In diesem Buch beschreibt Juno Dawson viele Dinge, die in der LGBTQIA+ Community stattfinden. Dabei geht es darum, wie es sich anfühlt, dass erst mal in ein Mädchen verliebt zu sein. Was passiert dann? Wie findet man schwule Jungs? Und warum gibt es Menschen, die im falschen Körper gefangen sind? Juno Dawson geht mit viel Authentizität und Humor an all diese Themen heran. Durch dieses Buch möchte er zeigen, dass all das gar nicht so kompliziert ist, wie es ausschaut…

    Ich habe dieses Buch noch in der Ausführung, wo die Autorin noch im falschen Körper steckte. Ich weiß nicht, ob sich das Buch dann sehr unterscheidet, aber ich denke nicht. Außerdem möchte ich auch nicht den Dead Namen nennen, denn dazu habe ich überhaupt keine Berechtigung. Von daher werde ich in dieser Rezension die Autorin Juno Dawson nennen, dass dient nur zur Orientierung. Trotz allem ist dieses Buch eine dicke Empfehlung, denn jeder kann etwas daraus mitnehmen!

    Bei diesem Buch hat die Autorin eine Menge Arbeit reingesteckt. Das merkt man daran, dass sie bereits einige Erfahrungen gemacht hat und diese hier mit eingearbeitet hat, aber auch, dass andere Menschen zu Wort kommen und die Möglichkeit von ihrem Leben und ihren Erfahrungen zu erzählen. Und alleine das ist für mich ein sehr großer Pluspunkt, denn dadurch wird das Geschriebene noch einmal unterstrichen und bei Bedarf noch näher erläutert.

    In diesem Buch gibt es so viele sexuellen Orientierungen, Entwicklungen, Meinungen und Religionen rund um das Thema LBGTQIA+. Auf wenn man sich für einen bereits sehr aufgeklärten Mensch hält, so wie ich das bei mir dachte, bekommt man dennoch immer wieder neue Informationen aus der Commuinty und klärt uns Menschen noch weiter auf. Ich bin wirklich sehr überrascht über dieses kleine Büchlein und bin Juno Dawson total dankbar dafür, dass sie dieses Buch geschaffen hat.

    Der Schreibstil von Juno Dawson war für mich neu, da ich bis dahin noch gar kein Buch von ihr gelesen hatte. Trotz allem konnte sie mich mit diesem Buch komplett von ihrer Schreibweise überzeugen. Sie schreibt locker, leicht und total flüssig, weshalb man sehr gut durch den Inhalt kommt. Außerdem finde ich es richtig toll, dass sie ein bisschen Humor und Sarkasmus mit eingebaut hat. Das sorgt dafür, dass das Buch nicht so stumpf ist, sondern auch ein bisschen Witz beinhält.

    ,,How to Be Gay‘‘ ist ein sehr wichtiges Buch, was sich jeder Mal zu Herzen nehmen sollte. Auch wenn ausschließlich in dem Buch von der LGBTQIA+ Commuinty die Rede ist, kann sich wirklich jeder etwas aus dem Buch mitnehmen. Denn das sorgt auch dafür, dass wir uns als Menschen weiterhin weiter entwickeln. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung. Abgesehen davon bin ich total gespannt darauf, welche Bücher die Autorin noch so auf den Markt bringen wird.

  10. Cover des Buches Fabian (ISBN: 9783038820086)
    Erich Kästner

    Fabian

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Der junge Fabian, arbeitsloser Student im Berlin Mitte der 1920er Jahre streift ziellos durch die Metropole. Dabei kommt er nicht nur durch das Nachtleben, den Luxus, die Bordelle und die Sonnenseite, sowie auch die Schattenseiten und das Elend. Dabei lernt er die Liebe kennen, die Menschen und deren falsches Gesicht, aber auch das persönliche Scheitern.

     

    Der Autor erzählt die bewegenden Zeiten in Berlin in den 1920er Jahren mit allen Schattenseiten und Glanzpunkten. Die Großstadt und das moderne Leben werden großartig erzählt und ironisiert. Dadurch gelingt ein, aus heutiger Sicht historischer Blick, auf die Zwischenkriegszeit und das Leben vor dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, der immer noch aktuell und lesenswert ist.

  11. Cover des Buches Die Seele des Bösen – Blutiger Hass (ISBN: B07S3D9SJB)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen – Blutiger Hass

     (24)
    Aktuelle Rezension von: AlexandraStern

    Zum Buch:

    Die Familie Whitman schein gut in ihr neues Leben gefunden zu haben. Allen geht es gut. Libby ist ausgezogen, Hayley im Kindergarten, Matt wird immer besser in seinem Job und auch Sadie schein geerdet. Doch als Ihre beste Freundin Tessa und Libby mit ihrem Freund in einen schrecklichen Anschlag auf einer Parade geraten, geht es wieder richtig los. Als nach einiger Zeit eine Geiselnahme in Libbys Uni stattfindet, nimmt der Schrecken für die Familie Whitman ihren Lauf und nicht nur Sadie als Unterhändlerin, sondern ihre ganze Familie gerät in Gefahr.

    Mein Fazit:

    Ein sehr emotionales Buch. Schon der Beginn und die Grausamkeit gegenüber Menschen die einfach nur ein etwas anderes Leben als es scheinbar immer noch unsere "Norm" hergibt leben- einfach nur traurig und immer wieder sehr real.

    Bei der Geiselnahme zeigt Sadie ihr ganzes Können und wird wieder von ihren Freunden Nick und Phil unterstützt. Leider trifft ein weswegen sie ihren Job nicht mehr machen wollte- ihre Familie gerät in massive Gefahr. Matt beweist sich als äußerst stark und souverän und spielt in diesem Teil eine tolle Rolle. und Phil ist wieder ganz wichtig für die Familie.

    Mir gefiel das Buch wie immer. Allerdings habe ich gemerkt, dass es nun da Sadie keine Profilerin beim FBI mehr ist, doch zu einem Ende kommen muss- sonst wirkt es zu gestellt.

  12. Cover des Buches Herzflattern mit Karamell oder Wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte (ISBN: 9783737340281)
    Erin Gough

    Herzflattern mit Karamell oder Wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte

     (24)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Ich habe mich ein wenig schwer getan mit dem Buch. 
    Die Charaktere sind mal etwas anderes. 
    Deliah versucht das Cafe ihres Vaters in seiner Abwesendheit am Laufen zu halten. Hätte man einen Geschäftsführer, der kein illegaler Einwanderer wäre, eine Aushilfe, die nicht klaut und keine Schule ginge das ja vielleicht. Doch die Schulferien sind rum, Ihr Vater entschließt seine Reise zu verlängern und Del sagt ihm, sie habe alles im Griff. Doch schnell merkt sie, dass dies nicht der Fall ist und setzt Prioritäten. 
    Nebenbei schwärmt sie noch für Rosa, die Flamenco Tänzerin vom Restaurant auf der anderen Seite. 
    So weit so gut. Doch dann begegnen wir Charlie. Charlie ist ein Jugendlicher aus reichem Hause und verliebt sich von hier auf jetzt in Frauen egal welchen Alters. Und hier hat mich das Buch verloren, denn Deliah unterstützt Charlie in seiner Vernarrtheit und sagt nicht nein. Daraus resultiert eine wirklich hanebüchene Szene und es entwickeln sich ein paar Dinge. Auf der einen Seite ist sie schon so erwachsen und versucht mit allen Händen das Cafe zu stemmen, auf der anderen Seite kann sie aber nicht vernünftig agieren, was Charlie angeht. 
    Erst später, als es um Rosa geht (wo sie auch sehr unfair reagiert) fand ich es wieder etwas besser und Del macht auch eine wirklich gute Entwicklung.
    Aber leider schafft das Buch alles in allem nur 3 von 5 Sterne bei mir, da ich es mich einfach nicht überzeugen konnte.
  13. Cover des Buches Carol (ISBN: 9783257243246)
    Patricia Highsmith

    Carol

     (84)
    Aktuelle Rezension von: FerrAbbs

    Eine fast erotikfreie Geschichte zweier Frauen, die einander begegnen und beeinflussen: sprachlich, emotional und strukturell einfach wunderbar! Ich bleibe ein Fan dieser Autorin, das gebe ich gerne zu. Man bekommt einige persönliche und metaphorische Ausführungen Highsmiths. Dieses Buch bildet eine AUSNAHME dieser Schriftstellerin, da sie vor & nach diesem Werk keine Liebesgeschichte dieser Art geschrieben hatte. Was ich sehr schade finde, da es zu einer Zeit veröffentlicht wurde in der die meisten gleichgeschlechtlichen Paare und Liebschaften mit tragischen Enden ausgestattet waren. Die Dankessagung am Ende war rührend.

  14. Cover des Buches Liebe / Liebe (ISBN: 9783709981412)
    Marlen Pelny

    Liebe / Liebe

     (22)
    Aktuelle Rezension von: FerrAbbs

    Das Buch ist NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN! Triggerwarnung sollte ernst genommen werden! begann heftig und erbarmungslos. Die Protagonistin schildert unverblümt ihr Aufwachsen, die Ignoranz der Familie gegenüber ihre Leiden und ihre Versuche Reaktionen herauszufordern... Was wie eine Tragödie beginnt wird nach und nach zu einer rührenden und einmaligen Geschichte von Familienzugehörigkeit, Akzeptanz und Trauma-Bewältigung... Besonders gut finde ich persönlich, dass die Namensänderung (sowohl symbolisch als auch emotional sehr gelungen!) und die Liebesbeziehung der zwei Mädchen mit keinem Wort herunter gespielt oder angefeindet wurde. Wir brauchen mehr queer-ness Representation in den Romanen, wo das Coming Out nicht das Hauptthema ist. Die einzelnen Wendungen kamen ebenfalls aufs Heftigste um die Ecke, um die Geschichte auf seltsamer Weise. Die Schreibart und die Gedankengänge sprechen für ein einmaliges Meisterwerk der Emanzipation traumatisierter Jugendliche. Großartige Herangehensweisen an fragilen und explosiven Entwicklungen im Schreibstil. Am Ende fürchtete ich, dass die Geschichte zu einer Katastrope mutiert. Wie beruhigt ich doch bin, dass nicht nur die Episoden der Lebensgeschichte, sondern auch das Ende disskusionswürdig bleiben.

  15. Cover des Buches The Prom (ISBN: 9783453273030)
    Saundra Mitchell

    The Prom

     (27)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Emma und Alyssa führen eine Beziehung und wollen gemeinsam auf den Abschlussball gehen. Was eigentlich gar nichts Dramatisches ist. Jedoch in Edgewater, Indiana, führt das dazu, dass die beiden Mädchen einen Skandal verursachen. Es mischen sich zwei Broadway Stars in die Sache ein für die Emma und Alyssa kämpfen wollen. Und alles scheint drunter und drüber zu laufen…

    Nachdem ich den Film ,,The Prom‘‘ auf Netflix gesehen habe, musste natürlich auch das Buch her. Und vor allem musste ich es unbedingt lesen. Das habe ich getan und das hat dafür gesorgt, dass ich das Buch mehr als geliebt habe. Für mich zählt es mittlerweile zu einem meine liebsten LGBTQIA+ Bücher, was ich jedem empfehlen würde. Dieses Buch war einfach zuckersüß und traumhaft schön.

    Emma ist glaube ich für jeden queeren Menschen ein Vorbild. Sie hat es echt nicht einfach, vor allem nicht seitdem ihre Eltern sie nach ihrem Outing bei sich zuhause rausgeschmissen habe. Dabei könnte ich immer noch heulen! Warum? Warum schmeißt man sein Kind raus, anstatt es zu unterstützen? Ich denke das ist eine Sache, die ich nie verstehen werde. Dennoch ist Emma im Laufe des Buches zu einer selbstbewussten jungen Frau geworden, zu der viele aufschauen. Ich mochte ihren Charakter so gerne und hätte sie am liebsten in den Arm genommen!

    Selbst Alyssa ist ein Charakter, der sehr viel Mut und Stärke in diesem Buch bewiesen hat. Sie hat eine perfektionistische Mutter, die ihr das Leben teilweise echt zur Hölle macht. Ich denke das viele die Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen können, jedoch finde ich schon das man das sehr gut kann. Auch sie entwickelt sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die zu ihrer Meinung steht.  Diesen Schritt zu gehen ist echt schwer, weshalb ich sie sehr dafür bewundere.

    Die Beziehung der beiden wurde authentisch und realistisch dargestellt. Eine Beziehung ist ein auf und ab, da läuft nicht alles perfekt ab. Und genau das schafft die Autorin uns hier darzustellen. Wir leben und leiden mit Emma und Alyssa mit. Wir lernen sie lieben, genau für das, was sie sind. Wir können eine Verbindung zu ihnen aufbauen, was dafür sorgt, dass wir genauso sehr leiden wie die beiden… Und gerade für die LGBTQIA+ Community ist dieses Buch eine Bereicherung.

    Der Schreibstil von Saundra Mitchell hat mir echt gut gefallen und man hat sich beim Lesen sehr unterhalten gefühlt. Beim Schreiben spricht die Autorin einen direkt mit an, sodass man das Gefühl hat ein Teil der gesamten Geschichte zu sein. Das ist ihr total gut gelungen. Außerdem schreibt sie locker, leicht und flüssig, wodurch man das Buch in wenigen Tagen schnell und genussvoll verschlingen kann.

    ,,The Prom‘‘ ist mein Lieblingsbuch und hat einen Platz in meinem Herzen. Vor allem das es auch mir ein wenig geholfen mehr zu mir zu finden. Und wenn das eine Autorin oder ein Autor schafft, ist das schon was ganz besonderes.  Ich weiß auch gar nicht warum so viele die deutsche Version gar nicht gelesen haben. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und würde es am liebsten jedem in die Hand drücken. Als Leser lernt man so viel von den beiden, da kann man sich echt eine Scheibe abschneiden. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

  16. Cover des Buches Alle Rache will Ewigkeit (ISBN: 9783426509937)
    Val McDermid

    Alle Rache will Ewigkeit

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    Dr. Charlie Flint, Psychiaterin, Gutachterin und Profilerin, bekommt von ihrer ehemaligen Dozentin in Oxford einen Auftrag. Corinna glaubt, eine ihrer früheren Studentinnen (Jay), die oft für sie auch als Kindermädchen arbeitete, ist eine Serienmörderin. Ihr Probelm: sie ist derzeit mit ihrer Tochter Magda liiert, deren Ehemann am Tag der Hochzeit umkam.

    Tatsächlich starben ehemalige Konkurrenten und Geschäftspartner auf mysteriöse Weise, als Unfall getarnt. Die Untersuchungen wurden immer relativ schnell abgeschlossen und Jay konnte nie was angehängt werden. Corinna hat Angst um ihre Tochter.

    Ich fand ganz spannend zu lesen, wie  die Schlinge um Jay`s Hals immer enger wird. Wird Charlie Jay überlisten können?
  17. Cover des Buches Im Eishaus (ISBN: 9783800092215)
    Minette Walters

    Im Eishaus

     (376)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein vielschichtiger Krimi der auch sprachlich überzeugt

  18. Cover des Buches Mein Leben und andere Katastrophen (ISBN: 9783737352116)
    Kathrin Schrocke

    Mein Leben und andere Katastrophen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MelE
    In "Mein Leben und andere Katastrophen" begleiten wir Bernadette, genannt Barnie. Barnie ist 13 und das ist ein Alter, in dem man sich in der Selbstfindungsphase befindet. Man verliebt sich, man nimmt miteinander an einem "Babyprojekt" teil und setzt sich mit Homosexualität auseinander. Barnie ist die Tochter zweier Väter und das ist ja doch schon außergewöhnlich genug. In ihrer Familie gibt es ganz viel Liebe und Harmonie, was ich als sehr schön empfunden habe, denn es ist ein Ausgleich zu dem, was Barnie täglich erleben muss. Als Teenager ist die Auseinandersetzung mit Menschen anders als als Erwachsene und dieses wurde sehr gut verarbeitet und macht das Buch daher sehr authentisch.

    Barnie schreibt Tagebuch und ihr erster Eintrag lautet "„Ich wollte ein iPad zum 13. Geburtstag. Und alles, was ich bekam, ist dieses doofe Notizbuch.“ ( Zitat Seite 7) Fortan nutzt Barnie ihr Tagebuch um ihre Gedanken zu ordnen und nimmt uns als Leser dabei mit in ihr persönliches Chaos. Dabei ist sie offen und ehrlich und so wird manches, was auch schmerzlich ist, sehr humorvoll dargestellt und verliert dadurch den Schrecken. 

    Kathrin Schrocke ist es gelungen in 192 Seiten Barnies außergewöhnliches Leben humorvoll, aber auch tiefgründig darzustellen. Es liegt sicher im Auge des Betrachters, wie man dieses Buch lesen will.  Vieles, was im Buch eher von der humorvollen Seite gesehen werden könnte, hat auch eine Seite, die nachdenklich stimmt. 
    Ich hatte von der Autorin schon "Freak City" gelesen (Rezension HIER!) und schätze den Schreibstil der Autorin sehr, da sie sich auch mit Tabuthemen sehr gut auseinandersetzen vermag. Für mich sind sowohl "Freak City" als auch "Mein Leben und andere Katastrophen" Jugendbücher, die in die Hände junger Leser/innen gehören. 

    Absolute Leseempfehlung!

  19. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596510993)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Altmann_Autorin

    Warum lässt eine Mutter nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ihr Kind auf der Flucht zurück und was passiert mit dem kleinen Jungen? Ein wirklich interessantes Thema und eine zudem interessante Perspektive, auch wenn ich mir manchmal mehr Einblick in das Denken der Figuren gewünscht hätte.

  20. Cover des Buches Kyra - Der Aufbruch (ISBN: 9781980753698)
    Taya Gondar

    Kyra - Der Aufbruch

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_
    Inhaltsangabe: 
    In Kyra, der jungen Priesterin, reift der Entschluss, ihr Volk aus dem Land der grünen Hügel zu führen und gemäß dem Wunsch ihrer Geliebten den Anderssprechenden zu folgen. 
    Doch vor dem Aufbruch ins ferne Unbekannte verschwindet ihre Leibdienerin, trotz des Schwurs, den sie der Göttin gegenüber geleistet hat. Und mit ihrem Verschwinden bemerkt die Priesterin immer deutlicher, dass ihr Herz nicht nur für eine Frau schlägt.

    Meine Meinung:
    Eine tolle und interessante Fortsetzung der Reihe. :) Dies ist der zweite Band der Dilogie rund um Kyra und ihren Jägerinnen. ♡ Es handelt sich um Lesbian- Romance. :) Wer ist bereit sich in die Jungsteinzeit zurückversetzen zu lassen?

    Cover: Das Cover gleicht haargenau dem des Auftaktes, nur dass dieses in einem dunklen wunderschönen blau hervorsticht. :) Auch hier sehen wir wieder die Frau mit den ausgeprägten Gesichtszügen, leicht gebräunter Haut, dunklen Augen und dunklen Haaren die kunstvoll mit Perlen und Federn geschmückt worden sind. :)
    Es kann sich hierbei nur um Kyra handeln. :) Insgesamt ist es zwar etwas schade, dass beide Cover das gleiche Motiv haben, aber so passen sie natürlich gut zusammen ins Bücherregal. :)

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder Gut. :) Er war flüssig zu lesen, leicht verständlich und bot eine angenehme Leseatmosphäre. :) Zwar ist der Schreibstil hin und wieder anspruchsvoller, da er in eine alte Schreibstilrichtung geht, aber dies passte wiederrum perfekt zu der Zeit indem das Buch spielt. :)
    Besonders die Sichtwechsel fande ich toll- so bekam man einen guten Gesamtüberblick und konnte sich noch besser in die Frauen, aber auch in die Männer hineinversetzen.
    Für mich wird das nicht das letzte Buch der Autorin sein und ich bin gespannt auf weitere Werke von ihr!

    Idee: Die Idee war wieder sehr toll. :)
    Das Volk der Jägerinnen und der Naiset leben mittlerweile Seite an Seite zusammen in dem kleinen Tal. Lernen voneinander und helfen einander. Jedoch merkt Kyra immermehr das die Zeit gekommen ist fortzugehen, die Frauen sind hier nicht länger sicher.. Über das große Wasser direkt in das Land der Göttin und dorthin wo die restlichen Frauen der Naiset leben, dorthin sollen sie ziehen.. Eine lange, schwere Reise liegt allen bevor..
    Das Buch kann generell keine allzu hohen Spannungsbögen verzeichnen, punktet aber durch die tiefen Beziehungen der Frauen untereinander und der Idylle bzw den Frieden in dem sie Leben. :) Eine geniale Leseatmosphäre.
    Hier werden Frauen als starke Persönlichkeiten dargestellt, die selbst  zum Kinder kriegen keine Männer benötigen. Stark, furchtlos und mutig trotzen sie den Gefahren.
    Die Männer werden hier als sehr skrupellos, barbarisch und teilweise schwach dargestellt, für einige mag das ziemlich grenzwertig sein, ich muss zugeben, dass ich diese Darstellung wirklich einmal genossen habe: Warum sollen Frauen auch immer als schwach und angewiesen dargestellt werden? :) Ich finde es nach wie vor erfrischend.

    Kapitel: Die Kapitel waren von einer absolut angenehmen Länge und so auch relativ schnell gelesen. :)
    Nach und nach kommen ein paar spannende Wendungen und absolut interessante Szenen hinzu. :)
    Insgesamt kann ich da nicht viel meckern.
    Das Ende der Geschichte gefiel mir sehr Gut. :) So viel Liebe, Harmonie und Ausgeglichenheit auf diesen kleinen Fleckchen Erde. ♡
    Nun bin ich allerdings extrem neugierig wie die Geschichte aus der Sicht von Raija weitergeht. :)

    Charaktere: Die Charaktere gefielen mir wieder sehr Gut. :)
    Besonders Yuna und Feija haben mich tatsächlich überraschen können. Sie sind im Laufe der Geschichte tatsächlich gereift und nähern sich sogar einander an. Yuna kommt zu ihrer alten Stärke und ihrem Stolz zurück. :) Und nimmt sogar Verantwortung an, die mich komplett überraschte. Ebenso wird sie ruhiger und gewissenshafter. Feija muss ich sagen, war nicht nur wie immer sehr sanftmütig, sondern auch unheimlich tolerant und verständnisvoll. Was sie mir gleich doppelt so sympathisch machte. Auch Kyra wandelt sich- wird glücklicher und vollkommender. :)
    Zusammen mit geben sie ein tolles 3er Gespann ab. :)
    Wer mich tatsächlich überraschen konnte war Awen, die sonst so eigenbrötlerische Medizinfrau, stellt sich als sehr emotional heraus und blüht in diesem Band sehr auf. :) Kommt richtig aus sich heraus, was mich beim Lesen echt gefreut hat.
    Insgesamt kann ich sagen, dass alle Charaktere toll ausgearbeitet wurden.

    Mein Fazit: Ich gebe dieser Fortsetzung 4,5 Sternchen. :) Insgesamt war das Buch genauso stark wie der Auftakt und bot wieder viele interessante Stellen.
    Hier wird Frauenpower groß geschrieben! *-*
  21. Cover des Buches Kyra und das Volk der Jägerinnen (ISBN: B076WRQKRS)
    Taya Gondar

    Kyra und das Volk der Jägerinnen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenweiten

    Wir befinden uns in der Zeit des Neolithikums, wo sich das Volk der Jägerinnen geschworen hat, ohne Männer zu leben. Kyra, ist eine junge Priesterin, die die Führung des Volkes gerade erst übernommen hat und vor dem Prpblem steht, die Eindringline in Zaum zu halten. Vor allem aber stellt sich die Frage, wer diese Fremden sind, die so ganz anders sind, als sie selbst? 

    Durch die Art wie das Buch geschrieben wurde, konnte ich mich schnell in Kyra hinein versetzten. Sie ist taff und einfühlsam und kann sich in ihrer Rolle auch gut behaupten.
    Der Schreibstil ist an die Zeit angepasst und das gefiel mehr sehr gut. So wirkte die Handlung noch realistischer. 

    Der Kern der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, indem gezeigt wurde, das man trotz fremder Sprache sich verständigen kann. Es wurde einfühlsam gelöst und auch unterschiedliches Aussehen ist kein Hindernis, um friedvoll zu leben. Beide Völker konnten von einander lernen und die Hilfestellung war gegeben.
    Leider fehlte mir aber ein wenig die Spannung, was ich sehr schade fand. Schon alleine die Kriegsszenen hätte viel Potenzial geboten und wurde zu schnell abgehandelt.
    Ansonsten ist es ein Buch, indem die Liebe zwischen 2 Frauen schön in Szene gesetzt wurde und die Kultur dabei kein Hindernis war. Sie lernten sich kennen und lieben.
  22. Cover des Buches Frischer Wind am Wolfgangsee (ISBN: 9783897413900)
    Carolin Schairer

    Frischer Wind am Wolfgangsee

     (14)
    Aktuelle Rezension von: steffihoh

    Ich liebe diesen Roman und nachdem ich ihn nun schon mehrfach gelesen habe, muss ich endlich auch eine  Rezension dazu schreiben.

    Es werden viele Themen in diesem Roman angesprochen. Von Vorurteilen bis hin zu bedingungsloser Liebe und Hingabe ist darin alles zu finden.
    Ich habe mit Vanessa und Louise gelacht und geweint. Mit den beiden mitgefiebert und mitgelitten, so manches Mal geschmunzelt und einfach ein paar wunderschöne Lesestunden gehabt.

    Ich denke, wer einmal in seinem Leben einen "emotionalen Zusammenbruch" (egal welcher Art) erlebt hat weiß, wie wertvoll es ist, einen Menschen an der Seite zu haben, der bedingungslos zu einem steht.

    Für mich ist es auch ein Roman der sehr schön  aufzeigt, dass Liebe nicht nur in den guten Zeiten wächst, sondern in schwierigen Phasen des Lebens teilweise um so mehr.

    Für mich eine Roman, den ich gerne weiterempfehle, da er einfach ans Herz geht.

    Danke, liebe Carolin Schairer, für dieses tolle Buch...

  23. Cover des Buches Hitzewelle (ISBN: 9783442715718)
    Anne B. Ragde

    Hitzewelle

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dies ist der 3. Band der "Lügenhaus-Serie".

    Der erste Band lautet "Das Lügenhaus", der 2. Band "Einsiedlerkrebse" und der 4. Band "Sonntags in Trondheim".

    Habe mich zuerst für dieses Buch aufgrund des witzigen Covers interessiert. Da wollte ich mir doch gleich die Beschreibung und die Leseprobe durchlesen und die haben mich dann neugierig gemacht. Also, nochmal zurück zum Cover. Die Farben sind total stimmig und fallen gleich ins Auge. Die Abbildungen lassen auf humorvollen Inhalt schließen.



    Der Schreibstil ist ganz okay und lässt sich flüssig lesen. Jedoch stören die ständigen Erläuterungen zu bereits genannten Emotionen. Dies führt dazu, dass man das Buch sehr oberflächlich liest, weil man ja nicht andauernd Wiederholungen haben will. Hier hatte ich den Eindruck, als sollten Seiten gefüllt werden. Schade.



    Die Darstellung der Charaktere ist an sich gut, jedoch wird vieles überspitzt, was zwar ab und an witzig ist, allerdings ist hier zu viel des Guten davon und das wirkt dann eher gegenteilig und erzwungen. Mit charmantem Humor hat das für mich nichts mehr zu tun.



    Die Idee der Geschichte finde ich okay, denn ansonsten hätte ich mich nach der Leseprobe nicht dafür interessiert. Jedoch wird alles so in die Länge gezogen, der Witz flacht durch bereits genannte Gründe ab, so dass ich mich eher durch´s Buch quälen musste.



    Mein Fazit: meine Erwartung aufgrund des Covers und der Leseprobe war hoch - diese wurde leider durch überspitzten Humor und Wiederholungen enttäuscht
  24. Cover des Buches Kaltes Blut (ISBN: 9783426504697)
    Andreas Franz

    Kaltes Blut

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich bin nicht so sehr begeistert von dem Buch.

    An mancher Stelle im Buch könnte die Story etwas mehr Tiefgang vertragen und bleibt dadurch insgesamt etwas flach. Aber trotzdem ist es spannend geschrieben bis zur letzten Seite

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks