Bücher mit dem Tag "lesehighlight"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lesehighlight" gekennzeichnet haben.

88 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423761635)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

     (2.565)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Ein spannender und romantischer Auftakt der neuen Romantasy-Reihe von Sarah J. Maas.  

    Sarah J. Maas hat eine wunderbar detailreiche Welt erschaffen, in die  man total eintauchen kann. Dazu kommen hervorragende Charaktere, die sich je weiter die Geschichte voranschreitet sich weiterentwickeln. Die Story selbst ist spannend erzählt und schön verworren, wobei sie allerdings erst zu Ende hin richtig Fahrt aufnimmt.

    Der erste Teil bietet Potenzial für weitere Folgebände. Auch wenn dieses Buch in sich abgeschlossen ist, bleiben aber noch genug Dinge, die in weiteren Büchern beantwortet werden sollten und somit jetzt schon Lust auf Teil 2 macht. 

    Diesen Serienauftakt kann ich absolut weiterempfehlen und vergebe gern 4 Sterne.

  2. Cover des Buches Berühre mich. Nicht. (ISBN: 9783736305274)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.

     (1.969)
    Aktuelle Rezension von: buecherhexe-nele

    Mit „Berühre mich. Nicht“ hat Laura Kneidl meiner Meinung nach erneut ihr Können bewiesen. Nach den ersten zwei Kapiteln war ich zugegeben etwas skeptisch, doch diese Skepsis hat sich schnell wieder gelegt und ich konnte besonders während der letzten Seiten gar keine Pause mit dem Lesen machen, weil ich so gefesselt war. Dazu kommt, dass auch in „Berühre mich. Nicht.“, wie es für den LYX-Verlag typisch ist, ein wichtiges Thema aufgegriffen wird, welches viel zu selten angesprochen wird. Aber dazu später mehr…

    Zuerst einmal möchte ich klarstellen, warum der Roman den Weg in mein geliebtes Bücherregal fand:

    Zum einen gefiel mir das schlicht gehaltene Cover gut, welches trotz dem rosa, was normalerweise nicht so meine Farbe ist, ansprechend auf mich gewirkt hat. Außerdem ist mir der Name „Laura Kneidl” sofort ins Auge gesprungen und ich musste direkt an „Someone New“ denken und habe gehofft, eine genauso tolle Geschichte hinter dem Cover vorzufinden. Und zu guter Letzt wirkte der Klappentext sehr ansprechend und geheimnisvoll, weshalb ich letztendlich nicht widerstehen konnte.

    Und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht. Die Liebesgeschichte welche in „Berühre mich. Nicht.“ erzählt wird, ist für mich eine sehr besondere und gerade die Protagonistin Sage ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen.

    Der Schreibstil Kneidls ist wie ich schon in „Someone New“ festgestellt habe, relativ einfach, aber gerade deshalb sind ihre Romane eine leichte Kost für zwischendurch. Dennoch schafft sie es, dass man sich perfekt in Sage hineinversetzen kann. Mit ihr hat Laura Kneidl eine sehr vielschichtige Protagonistin geschaffen, über die ich auf jeder Seite etwas Neues erfahren habe. Und ich bin mir sicher, dass ich noch längst nicht alles über sie weiß. Allein deshalb lohnt es sich, immer weiter zu lesen, doch damit nicht genug!

    Sage hat, wie es der Klappentext schon verspricht, ein großes Geheimnis und obwohl man immer mal wieder etwas ahnt, wird dieses Geheimnis nie vollständig offenbart. Die Spannung hält demnach die ganze Handlung über an und ich persönlich konnte mich gar nicht mehr losreißen.

     

    *Achtung Spoiler! (Das Fazit ist wieder spoilerfrei und ich habe es kenntlich gemacht) *

     

    Außerdem ist das Buch mit sehr vielen Überraschungen gespickt. Ich hätte zum Beispiel niemals damit gerechnet, dass Luca der Bruder von Sages neuer Freundin April ist… aber ich muss zugeben, dieser Schachzug ist perfekt! Luca, der das komplette Gegenteil von Sage zu sein scheint, ist also plötzlich ihr neuer Mitbewohner und wer hätte nach ihrer ersten Begegnung im Wohnheim wirklich gedacht, dass die zwei tatsächlich zueinander finden? Ich zumindest habe an dem Gedanken nicht lange festgehalten.

    Mein großes Highlight jedoch ist der innere Kampf, den Sage während der ganzen Handlung führt. Wem traut sie? Zieht sie ihre Therapie durch? Fliegt sie zurück nach Maine? Und die wichtigste Frage von allen: Wer ist er?

    Das Thema, welches durch diesen Kampf und ihre Vergangenheit auf den Tisch kommt, könnte nicht erdrückender sein: Häusliche Gewalt! Ein Thema, welches in den wenigsten Romanen aufgegriffen wird, obwohl es in unserer Gesellschaft ständig vorkommt. Umso besser finde ich, dass Laura Kneidl sich traut, dieses Fass zu öffnen und die Umsetzung gelingt ihr, meiner Meinung nach, sehr. Ich muss allerdings gestehen, dass es mich zuerst etwas an „Hope forever“ von Colleen Hoover erinnert hat. Dieser Verdacht hat sich jedoch schnell verflüchtigt.

     

    *FAZIT*

     

    Insgesamt kann ich den Roman mit gutem Gewissen empfehlen. „Berühre mich. Nicht.“ ist eine gelungene Geschichte mit einer sehr interessanten Protagonistin. Der Roman ist einem angenehmen Schreibstil verfasst und die Handlung sorgt für einige Überraschungen. Die Spannung bleibt wegen Sages Geheimnis bis zur letzten Seite bestehen und auch nach dem Lesen werfen sich nur noch mehr Fragen auf, weshalb auch der nächste Teil den Weg in mein Bücherregal finden wird.

  3. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (809)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus

    Mir hat das Cover sehr gut gefallen und mich zum lesen anamiert.

    Somit hatte ich es Angefangen und nach Kapitel eins konnte ich kaum noch aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.


  4. Cover des Buches Feuer & Flut (ISBN: 9783570162934)
    Victoria Scott

    Feuer & Flut

     (570)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    So, also dieses Buch fand ich eigentlich wirklich toll! Klar, sowas gab es so ähnlich schon mal, aber wer kann denn das Rad mal eben neu erfinden? Es war spannend, ein cooles Thema und sehr flüssig geschrieben. Da gab es nur ein kleines Problem. Und das war die Prota.

    Tella hat mich in vielen Momenten beeindruckt und ich fand sie auch sehr mutig, aber dann ist sie plötzlich wieder so selbstverliebt, träumt ihren, in meinen Augen total bescheuerten, Traum von Pediküren, Maniküren und Massagen und nervt einfach nur. Ja, okay, über sowas kann man hinwegsehen, aber dann kommt der Satz, der das Fass bei mir zum überlaufen gebracht hat. Nämlich als Tella das wohl unpassendste denkt, was man mitten in einem Dschungel, im Kampf ums Überlegen, denken kann. Sie hoffte nämlich tatsächlich, dass "Harper früher einmal fett war". Hallo?! Gehts noch? Das war so unpassend und einfach nur gemein, dass ich das erste Mal die wahnsinnig tolle Erfahrung machen durfte, die Hauptperson richtig zu hassen. Vielleicht findet ihr das jetzt übertrieben, aber ich persönlich finde solche gemeinen Bemerkungen über Äußerlichkeiten total unangebracht. Das geht gar nicht. Sie hat das so gedacht, als wäre Harper sofort total hässlich, wenn sie ein wenig rundlicher wäre. Ich hasse sowas.

    Auch wenn ich mich jetzt groß und breit darüber ausgelassen habe, wie blöd ich diesen Kommentar fand, war es auch wieder nur ein Kommentar und deswegen gebe ich trotzdem 4 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Der letzte erste Kuss (ISBN: 9783736304147)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Kuss

     (474)
    Aktuelle Rezension von: Sofie21

    Ein einziger Kuss kann alles ändern...

    Genauso gut wie der erste Band. Ich liebe die Gechichte der beiden. Die beiden sind wundervoll zusammen. Ich mag Elle total gerne genauso wie Luke. Mit seiner humorvollen Art.
    Auch wenn sie ihre schwierigkeiten hatten, haben sie wieder zueinander gefunden und das ist wundervoll, weil die beiden es wirklich verdient hatten.

    Der Schreibstil war wieder sehr gut. Den mag ich ja sowieso so gerne! Ich kann dieses Buch allen nur empfehlen.



  6. Cover des Buches Izara - Das ewige Feuer (ISBN: 9783522506366)
    Julia Dippel

    Izara - Das ewige Feuer

     (949)
    Aktuelle Rezension von: Sabis_boos_93

    Julia Dippel ist eine moderne Autorin und hat einen schönen Schreibstyl.

    Izara ist eine wundervolle Buchreihe die ich empfehlen kann.

  7. Cover des Buches Vierundzwanzig Stunden (ISBN: 9783866124011)
    Guillaume Musso

    Vierundzwanzig Stunden

     (324)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Diesen Roman habe ich gelesen als ich noch ein bekennender Musso Fan war. Dieser war jedoch 2016 mein letzter Roman von ihm. 

    Es mag daran liegen, dass ich das Buch in meine New York Reise mitgenommen habe und dort dann kaum etwas lesen konnte, doch auch als ich wieder in Deutschland war und das Buch gelesen habe, war ich enttäuscht. Die Handlung war einfach nur platt. Ihc habe das Romantische vermisst. Letztlich schreibt er immer über eine seltsame, schicksalsbestimme Begegnung zweier Menschen, die eine Krise gemeinsam bewältigen müssen. Aber hier konnte er mich einfach gar nicht mitreißen. Und dass ich auch noch live vor Ort in New York war und theoretisch all die Wege mitverfolgen hätte können und es mich dennoch nicht gereizt hat, na ja. Das war mein persönlicher Todesschuss bisher für Musso. Die vorigen Romane jedoch hatten mir wirklich sehr gut gefallen.

  8. Cover des Buches Kleine Feuer überall (ISBN: 9783423281560)
    Celeste Ng

    Kleine Feuer überall

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Der Roman passt zu 100% ins Bild einer amerikanischen Seifenoper. Vielleicht ist das der Grund, warum er mir so gar nicht gefallen hat und ich ihn nach der Hälfte abgebrochen habe.

    Doch es gibt mehrere weitere Gründe, warum ich diesem Roman leider nichts abgewinnen konnte:

    - Die Figuren sind klischeehaft und wenig ausgearbeitet.
    - Es gibt eigentlich keine Handlung, die Geschichte besteht aus einer Aneinanderreihung von Episoden (Vielleicht erinnert sie deshalb auch an eine Fernsehserie).
    - Der Schreibstil ist furchtbar "geschwätzig" und verliert sich in Details, die mich als Leser ermüdet haben.
    - Die Themen drehen sich nur um Mutterschaft und damit verwandten Themen (Abtreibung, Adoption, Leihmutterschaft usw.).

    Wer sich von diesen Punkten nicht abschrecken lässt, kann ja mal einen Versuch wagen. Viel Spaß!


  9. Cover des Buches The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten (ISBN: 9783764506247)
    J.D. Barker

    The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch ist leicht zu lesen und wenn man erstmal drin ist, kann man nicht mehr aufhören. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen zu brutal und blutig,  aber dennoch konnte es mich in seinen Bann ziehen. Die Spannung wird von Seite zu Seite immer weiter aufgebaut und der Fall ist so durchdacht, dass es einfach riesig Spaß macht mitzurätseln. Außerdem kommen Wendungen vor,  die ich echt nicht kommen gesehen habe, was das Buch noch besser macht. Und auch die Personen fand ich gut beschrieben. Sie wirken lebendig und ich mag die Dynamik des Ermittlerteams. Sogar der Mörder hat eine ausgefeilte Persönlichkeit, die auf jeden Fall noch viel für die nächsten Teile verspricht. Daher kann ich die Reihe nur weiterempfehlen. Wirklich einer der besten Thrillerreihen, die ich kenne. Sehr zu empfehlen.

  10. Cover des Buches Izara - Verbrannte Erde (ISBN: 9783522506625)
    Julia Dippel

    Izara - Verbrannte Erde

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Jenny2405

    Der finale Band der Izara-Reihe bringt uns noch ein letztes Mal zu Ari und Lucien zurück.

    Ari und Lucien haben mich zum Lachen, zum Weinen und zum Fluchen gebracht. Ich habe die beiden, und auch die anderen Charaktere in mein Herz geschlossen. Jeder hatte seine Eigenheiten, seine eigene Geschichte. Ari legt über vier Bände hinweg eine unglaubliche Entwicklung hin. Sie gewinnt an Stärke und Selbstvertrauen, trotz der Verluste die sie erleiden muss. Lucien hat wieder einmal sein bestes gegeben und die Reihe mit seinen Neckereien zu etwas ganz besonderem gemacht. Natürlich darf auch Bel hier nicht fehlen, aber diesen humorvollen Teufel werden wir ja im nächsten Band noch näher kennenlernen. Jede Seite jede Zeile hat mich gefesselt, bis zum Schluss. Eine wunderbare, epische Reise geht zu Ende. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und locker leicht. Spannung, Emotionen und Humor kommen nicht zu kurz. 

    "Das 'Wie' war wichtiger als das 'Wie lang'"

    Izara, eine emotionale Reihe, die einen mitreißt und auch zeigt das nicht nur englische Autoren eine unglaubliche Welt erschaffen können.


  11. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783737356985)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

     (1.018)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Hoffnung im Schatten von Angst ist die stärkste Motivation auf der Welt."


    "Scythe - Die Hüter des Todes" ist der erste Band und somit der Auftakt zur "Scythe"-Trilogie vom amerikanischen Erfolgsautor Neal Shusterman. Die Reihe steht schon länger auf meiner Want-To-Read-Liste und hat mich definitiv nicht enttäuscht, auch wenn ich mich an den Schreibstil des Autors erst gewöhnen musste.

    Inhalt: Citra und Rowan haben nicht viel gemeinsam, außer Eines: Sie wurden von einem der berühmtesten Scythe der Welt als Lehrlinge ausgewählt. Die Scythe sind in einer scheinbar perfekten Welt, in der die Bevölkerung bereits alle Ziele und somit die Unsterblichkeit erreicht hat, die Hüter des Todes. Denn auch wenn Krankheit, Armut und Hunger besiegt wurden und die Menschheit praktisch nicht sterben kann, so muss die Bevölkerung doch auf einem bestimmten Stand bleiben, damit sich die Erde nicht überbevölkert. Die Scythe sorgen dafür, dass willkürlich Menschen für den Tod auserwählt werden. Doch nicht alle Scythe halten sich noch an die uralten Regeln der Gilde und Citra und Rowan stehen vor der größten Entscheidung ihres Lebens.

    Cover und Design: Das Cover des broschierten Taschenbuchs ist einfach und modern gehalten, hat aber dennoch eine bedrückende Stimmung. Am Vordergrund ist ein Scythe mit roten Umhang und dem Sensensymbol zu sehen. Die Sense und Figur haben zum Teil auch eine abstrakte Wirkung, die ich sehr ansprechend finde. Der Titel des Buches hätte gerne auch fühlbar hervorgehoben werden können. Insgesamt erinnert mich das Buch stark an ein Computerspiel, weshalb ich es für so eine düstere Dystopie eher mäßig gut gewählt finde.

    Meine Meinung: Die Geschichte rund um die Hüter des Todes hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es mal etwas völlig Anderes war und auch völlig anders endete. An den Schreibstil des Autors musste ich mich aber erst gewöhnen. Neal Shusterman hat zwar ein Talent dafür die Geschichte richtig spannend werden zu lassen, jedoch springt er innerhalb eines Kapitels von einer Erzählperspektive in die Nächste. Zuerst erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Citra, wenige Zeilen später dann aus Rowans Perspektive. Dieses switchen war für mich sehr anstrengend, weil ich dafür doppelt Konzentration brauchte und bis zum Schluss habe ich mich noch nicht ganz daran gewöhnt. Ansonsten war der Schreibstil aber leicht verständlich und sehr spannend.

    Der Einstieg in die dystopische Zukunfts-Welt ist mir sehr leicht gefallen. Der Autor hat eine leicht verständliche und gut beschriebene Einführung in die Welt der Scythe geschaffen und nach wenigen Kapiteln ist man schon mitten im Geschehen. Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft, in der die Bevölkerung mittels Technologie den Tod besiegt hat. Krankheiten, Altersschwäche, Armut und Hunger wurden ausgelöscht und die Menschen können praktisch nicht mehr sterben. Wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, können sie sich "resetten" und auf z.B. 30 Jahre rückführen lassen. Bei Unfällen und Verletzungen regeneriert sich der Körper in kurzer Zeit wieder. Damit aber keine Überbevölkerung entsteht, wurden die Scythe ins Leben gerufen. Die Scythe sind berufen sogenannte "Säuberungen" durchzuführen, was nichts anderes ist als willkürlicher und statistischer Mord. Die Scythe sind öffentlich anerkannt und werden von der Bevölkerung als Engel der Todes verehrt. Jeder Scythe hat eine gewisse Sterbensquote zu erfüllen um eine Überbevölkerung zu verhindern. Wie und womit sie diese Quote erfüllen, ist aber den Scythe selbst überlassen, sie dürfen dabei aber nicht ungerecht handeln. Rassismus, unnötige Gewalt und Diskriminierung werden bei der Gilde der Scythe nicht geduldet. Natürlich hält sich aber nicht jeder an diese Regeln und Größenwahn ist bekanntlich ein Nebeneffekt von zu viel Macht. Es kommen in der Geschichte also sehr viele ethische Probleme und Fragen auf und ich kann sehr gut verstehen, dass das Buch nicht für Jedermann geeignet ist. Ich kann es durchaus verstehen, wenn jemand Probleme mit kalkuliertem Mord hat, auch wenn es in dieser dystopischen Welt ein notwendiges Übel ist.

    Die Geschichte ist in fünf Teile aufgeteilt und jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus dem Tagebuch eines berühmten Scythe. Diese Auszüge fand ich sehr interessant und machten die Geschichte noch um einiges spannender. Viele Fragen kamen dabei auf, und man lernte die Scythe dadurch um einiges besser kennen.

    Unsere beiden Protagonisten Citra und Rowan waren mir Beide auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte ihre Ansichten sehr gut verstehen, auch wenn ihre Charaktere und Persönlichkeiten von Grund auf sehr verschieden sind. Citra erinnerte mich immer ein wenig an den Charakter von Hermine Granger. Sie ist lernwillig und saugt das Wissen nur so auf - ein typischer "Streber" also. Ihre Persönlichkeit ist unschuldig und sie hat zu Anfang große Probleme mit der Berufung der Scythe und den damit verbundenen "Säuberungen" umzugehen. Für die Gilde der Scythe ist sie somit der perfekte Lehrling, denn am besten als Scythe geeignet sind diejenigen, die es nicht sein wollen.
    Rowan ist komplett anders. Unter seinen vielen Geschwistern und Familienmitgliedern wurde er stets von seinen Eltern vernachlässigt und ist alles andere als ein beliebter High-School-Schüler. Als er von den Scythe ausgewählt wurde, wirkte er zu Beginn noch als perfekter Kandidat. Die Dunkelheit lockt ihn aber zu sich und sein "unperfekter" Charakter konnte mich sofort einnehmen. Doch auch wenn er einen Hauch von Düsternis aufweist, sind seine Ansichten und Gedankengänge stets nachvollziehbar. Die Welt ist eben nicht nur Schwarz oder Weiß und Rowan kann perfekt in die Kategorie GRAU zugeordnet werden. Ich habe jede Seite aus Rowans Sicht sehr gerne verfolgt und vor allem am Ende wurde er zu einem wahren Lieblingscharakter.

    Die eingebaute Liebesgeschichte war in meinen Augen etwas unnötig und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der erste Kuss hat mich sehr überrascht, aber nicht gerade in positivem Sinn. Es gab zuvor keine wirklichen Andeutungen auf eine Liebesgeschichte und ich konnte somit auch keinerlei Gefühle dafür entwickeln. Wenn es bei inniger Freundschaft geblieben wäre, hätte mich das sehr viel glücklicher gemacht.

    Die Geschichte ist am Anfang noch recht ruhig. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit damit die LeserInnen gut in die Welt einzuführen. Dann nimmt die Story aber sehr schnell Fahrt auf und viele ethische und moralische Fragen kommen auf und geben der Geschichte das gewisse Etwas. Zwischendurch hat das Buch zwar seine Längen aber gegen Ende hin gibt es dann einen blutigen Plotttwist, der mich wirklich überrascht und beeindruckt hat. Ich war völlig von den Socken und das Ende hat mich sehr mitgenommen. Nach Beenden des Buches war ich eine Zeit lang einfach nur perplex und musste ständig an dieses Ende zurückdenken und mir bereits zusammenreimen wie es wohl in Band 2 weitergeht. Ein tolles, düsteres Ende, wie ich es bisher noch nie erlebt habe.

    Das Buch und vor allem die Plotttwist haben mich beeindruckt und ich wurde mehrmals sehr positiv überrascht. Der Schreibstil war zwar nicht ganz meins aber die Geschichte ist wirklich einzigartig. Ich könnte mir "Scythe" wegen der düsteren Story auch sehr gut als Serie vorstellen. Ich kann das Buch Dystopie-Fans empfehlen, die gerne düstere und blutige Geschichten mögen. Wer Sympathien für die Dunkelheit hat und keine geradlinigen Geschichten mag, der ist mit "Scythe" auf jeden Fall bestens bedient.

  12. Cover des Buches Bossman (ISBN: 9783442486762)
    Vi Keeland

    Bossman

     (296)
    Aktuelle Rezension von: buecherkakao

    Ich habe schon andere Bücher von Vi Keeland und auch einige ihrer Geschichten mit Penelope Ward gelesen und bislang hat mir jedes gefallen, deshalb war ich sehr neugierig auf diese Reihe.

    Der Schreibstil war wieder lockerleicht und angenehm zu lesen.

    Das Buch konnte mich anfangs sehr begeistern, ich habe den Schlagabtausch zwischen Reese und Chase so gerne gemocht, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich nicht wirklich mit den beiden warm geworden bin. Keine Ahnung, woran es genau lag, aber das hat mich ein wenig im Lesefluss gestört.

    Die Geschichte an sich fand ich toll. Es war wieder humorvoll und tiefgründig. Allerdings hat es sich für mich stellenweise und gerade zum Ende hin sehr gezogen.

    Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf die anderen Teile dieser Reihe.

    Fazit:

    Eine tolle Geschichte, die sich für mich aber gezogen hat und mit dessen Charakteren ich nicht zu hundert Prozent warm geworden bin. Leider ist es nicht mein liebstes Buch der Autorin.

  13. Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847900429)
    Jasmin Schreiber

    Marianengraben

     (276)
    Aktuelle Rezension von: buecherhaii

    Oh wie liebe ich dieses Buch!


    Es hat so viel Herz, so viel zum Nachdenken und so viel das Leben zu lieben. Es geht um einen alten Mann, Helmut und um eine junge Frau.. Paula.




    Die beiden Finden durch einen seltsamen Zufall zueinander und spontan begleitet Paula Helmut auf seine letzte Reise. Ohne es zu wissen lernt sie viel von ihm und ist ihm am Ende unendlich dankbar für alles.



    Eine so rührende Geschichte die mir sehr am Herzen liegt, ich habe sie so sehr geliebt. Gelacht, geweint.. ein Traum von einem Buch! Ich fand das Ende so traurig, aber es ist wichtig mit Verlust klar zukommen und das bringt Helmut Paula sehr gut bei. Egal wie schwer eine Situation ist, man muss das beste daraus machen und genau das vermittelt dieses tolle Buch.

  14. Cover des Buches Kissing Lessons (ISBN: 9783499275364)
    Helen Hoang

    Kissing Lessons

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Stella kommt nach einem Kommentar eines Kollegen, auf die Idee einen Escort anzuheuern um ihr mit ihren Schwierigkeiten, bezüglich körperlichem Kontakt zu helfen. Zusammen mit Michael möchte sie die Grenzen, die der Autismus ihr setzt, überschreiten.

    CHARAKTERE

    Das Herz dieses Buches waren definitiv die Charaktere! Schon vom Klappentext her merkt man, dass sie eine einzigartige Mischung sind, denn wie oft habt ihr schon über ein ökonomisches Genie mit Autismus und ein Escort Junge, der ein Herz aus Gold hat gelesen? Ich jedenfalls noch nie und dieses Buch hat für mögliche kommende Romane die Messlatte sehr hoch gestellt. Hier wird nicht nur mit einer tollen Grundidee experimentiert, sondern auch mit den Geschlechterrollen. Ich bin immer noch so begeistert davon, dass Stella diejenige mit viel Geld und dafür weniger sozialem Geschick ist und Michael mit einem herzlichen Charakter, dafür aber nur wenig Geld ausgestattet ist. Es verleiht der Geschichte einen einzigartigen Touch und hat mir als typische "Badboy" "Good Girl"- Leserin gezeigt, wie toll es sein kann wenn ein "Golden boy" auf ein "Golden Girl" trifft, aber eben doch noch Hindernisse dazwischen kommen. Ich kann nur sagen, dass es mir unmöglich war die Beiden nicht ins Herz zu schließen, denn über solch liebevolle Charaktere, die BEIDE richtiges Girlfriend/Boyfriend Material sind, wird nur selten geschrieben. Dieses Buch ist also die perfekte Abwechslung!
    Die Nebencharaktere sind in diesem Buch ebenso vielversprechend und so freue ich mich auch schon riesig auf die folgenden Bücher, mit denen uns Helen Hoang als nächstes verzaubern wird.

    HANDLUNG

    Wer einen schockierenden Plottwist oder eine dramatische Vergangenheit, die einem zum heulen und toben bringt ist hier leider falsch. Da trifft dieses Buch nämlich eher auf die Kategorie "Cozy Romance2 zu. Zwar gibt es tatsächlich unschöne, unverarbeitete Vergangenheiten, die an den Charakteren nagen und ein realistisches Bild ergeben, doch es wird eben nicht überdramatisiert und der Fokus liegt auf der herrlichen Liebesgeschichte, die sich zwischen Michael und Stella anbahnt. Diese ist jedoch Schritt für Schritt reine Perfektion! Die Beziehung der Beiden, oder eher gesagt das Kennenlernen, trifft das richtige Maß an Sexyness und Sweetness. Wer also auf Gefühl und Spice steht hat mit diesem Buch die richtige Mischung direkt vor sich. Das Tempo indem die Beziehung fortschreitet finde ich persönlich sehr angenehm und auch die kleine "Explosion", die für ein Stück Drama sorgt, wurde nicht zu sehr ausgereizt, sodass man gerne weiterliest, was der Fakt, dass ich diese Rezension um 5 Uhr nach langen fröhlichen Lesestunden schreibe, wohl beweist.

    SCHREIBSTIL

    Hier tritt bei mir wieder einmal das bekannte Problem auf. Helen Hoang hat sich dazu entschieden das Buch aus der Erzählerperspektive zu schreiben, was zumindest bei mir, immer mal wieder zu Irritierung führte. Öfters ist nicht klar, wer gerade spricht und was genau damit gemeint ist, was mich leider echt gestört hat, da dieses Buch sonst so toll war! Dieser lockere und trotzdem gefühlvolle Schreibstil in der Ich- Perspektive und ich sehe dieses Buch im Lesehimmel!

    Fazit: Jeder der eine Abwechslung von Badbooys braucht oder allgemein eine kleine Schwäche für die Herzensjungen dieser Bücherwelt hat, sollte sich Michael nicht entgehen lassen! In diesem Buch findet ihr die perfekte Mischung zwischen Spice und den herzergreifenden Szenen, die eine liebevolle Beziehung ausmachen perfektioniert mit einzigartigen, authentischen Charakteren!

  15. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (632)
    Aktuelle Rezension von: sternentraeumerin_

    Das Cover hat mich sofort angesprochen und zählt zu den schönsten in meinem Regal. Beim Klappentext war ich am Anfang etwas skeptisch, da ich Bücher, die sich allein mit realen Problemen befassen normalerweise nicht lese, aber da ich es schon geschenkt bekommen hatte habe ich es doch gelesen.

    Ich konnte leicht in die Geschichte einsteigen. Der Schreibstil, der eher auf die Gedanken der jeweiligen Frau bezogen war hat mir sehr zugesagt. In diese Geschichte hat er meiner Meinung nach gut hineingepasst, da es ja um die Gefühle und Gedanken der Frauen zu ihrer Situation ging. 

    Auch die Handlung mochte ich. Es war nicht in dem Sinne spannend, aber trotzdem sehr gefühlvoll und berührend und gleichzeitig erschreckend weil es zu real ist. Auch die Reihenfolge der Sichtwechsel hat für mich vor allem am Ende Sinn ergeben. Das es am Ende noch eine Art direkte, wenn auch nicht persönliche, Verbindung zwischen den Frauen gibt hat das Buch passend zu Ende gebracht, auch wenn keiner der Wege letztlich abgeschlossen war. Das werden sie vermutlich nie sein.

    Die Charaktere hat Colombani genial kreiert. Die Frauen sind vollkommen unterschiedlich, ob im Glauben, bei Männern oder in ihrem gesellschaftlichen Stand und haben trotzdem alle das gleiche Ziel: Freiheit. Dadurch sind alles Wege unterschiedlich ergreifend.

    Alles in allem ein hervorragendes Buch, was wenn einem der Schreibstil zusagt leicht zu lesen ist, mich sehr beeindruckt hat und hoffentlich noch zu einigen interessanten Gesprächen führt.

     




  16. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (652)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Immer dann, wenn Selma, eine alte Westerwälderin, von einem Okapi träumt, stirbt anschließend ein Mensch aus dem Dorf. Im Angesicht des drohenden Todes kommt es zu Offenbarungen, Geständnissen, Liebesbezeugungen... und dem Schwur, das eigene Leben zu ändern, falls es für einen selbst noch ein morgen geben sollte.

    Selma ist schon lange Zeit Witwe. Aber sie ist nicht allein: Da ist ihre heißgeliebte Enkelin Luise, die schon in jungen Jahren einen Freund verliert. Es gibt den Optiker, der sich nicht traut seine Liebe zu gestehen. Ihr Sohn flüchtet in die Welt, kommt zwischendurch wieder zurück und letztendlich zu spät. Schwägerin Elsbeth hat immer einen Ratschlag parat...

    MARIANA LEKY hat ein wundervolles Buch geschrieben: Ein Buch über die Liebe und ihre vielfältigen Spielarten, den Tod und andere Veränderungen, den Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft...

    Die von ihr zum Leben erweckten Figuren sind skurril und liebenswert.

    Ihr Schreibstil ist flüssig und ihr Sprachstil stets passend. Manche Wortwahl und  Satzkonstruktion hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen und werde es sicherlich noch einmal lesen.

  17. Cover des Buches Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern (ISBN: 9783499001291)
    Kelly Moran

    Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern

     (224)
    Aktuelle Rezension von: AnnaMarike

    Das Drachentrio hat wieder neue Pläne für eine Verkupplung in Redwood. Dieses Mal trifft es den Sheriff Parker und die ehemalige Prinzessin von Redwood - deren Leben sich um 180 Grad drehte. Früher hätte Parker alles gegeben um sie loszuwerden, doch wie sieht das jetzt aus? Kann das Drachentrio einen weiteren Sieg für sich verzeichnen?

    Dieses Buch macht wütend, ist aufbrausend und gleichzeitig eine Liebesgeschichte von der man Nachts träumt.

    Dabei handelt es sich nicht nur um eine „0815“ Liebesgeschichte und das entstehen von neuen Freundschaften, sondern zeigt dem Leser auch gesellschaftliche Kritik und lässt einen sein eigenes Handeln und Denken zum Thema „Vorurteile“ überdenken.

    Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich gerne in Liebesgeschichten vertieft und dabei aber auch ein bisschen Denkstoff dazu bekommen möchte.

    Ein weiterer Teil der Buchreihe, die ich jedem meiner Freunde (egal ob Leseratte oder nicht) empfehle. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil! 

  18. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

     (348)
    Aktuelle Rezension von: fabalia

    »Gib der Krise eine Punktzahl [...] Zwischen eins und hundert. Dann guck in die Ferne, als ob alles ganz egal wäre, und frage dich, welche Punktzahl du morgen vergeben würdest. Und nächste Woche. Und nächstes Jahr. Wird man in deinem Nachruf darüber schreiben? Wird jemand deswegen sterben? Wenn nicht, guck dir die Krise noch einmal an. Dann siehst du, was für ein Blender sie in Wirklichkeit ist.«

    Ein nackter Mann namens Joe wird in einem malerischen Küstendorf an Land gespült und von den Einwohner:innen gerettet. Kurz darauf strandet auch ein Finnwal in St. Piran und bald darauf steckt die Menschheit in einer weltweiten Krise. 

    In "Der Wal und das Ende der Welt" wird auf melodische Art und Weise von der Zerbrechlichkeit unserer modernen Gesellschaft erzählt. Wie egoistisch sind Menschen, wenn es ums Überleben geht? Was hat ein Wal mit dem Ende der Welt zu tun? Und wer ist Joe und was führt ihn nach St. Piran? 

    Trotz des gefühlvollen Schreibstils und der genauen Beschreibung von Personen und Orten, war das Buch im Mittelteil etwas langatmig, dennoch hat es mich immer wieder aufs Neue berührt. 

    Ich empfehle das Buch allen, die eine herzergreifende Geschichte über das Leben lesen wollen, die angesichts der Coronapandemie aktueller denn je ist. 

  19. Cover des Buches The Hate U Give (ISBN: 9780062498533)
    Angie Thomas

    The Hate U Give

     (149)
    Aktuelle Rezension von: leniandtheworld

    Als das Buch "The Hate U Give" 2017 veröffentlicht wurde, wurde der Roman für seine Authentizität besonders gelobt. Damals genau wie heute ist die Geschichte jedoch immer noch an eine traurige Wahrheit angelehnt. Die Autorin hat das Buch aufgrund zweier Kindheitserinnerung angefangen, denn als Kind wurde sie Zeugin einer Schießerei zwischen Drogendealern. Später im Jahr 2008 wurde der unbewaffnete Oscar Grant an Silvester von Polizisten getötet. Diese beiden Ereignisse haben dazu geführt, dass Angie Thomas all ihre Gedanken, sowie ihre Wut in diese Buch gelegt hat. 

    Die Geschichte handelt von Khalil, der ein bisschen an Oscar erinnert, und von Starr, die eventuell etwas an Angie Thomas erinnern soll. Sie erzählt die Geschichte der jugendlichen Starr, die in zwei verschiedenen Welten aufwächst. Einerseits lebt sie mit ihrer Familie in einem schwarzen Viertel, in dem Gangs, Einbrüche und Drogendeals Normalität sind. Andrerseits sind Starr und ihre Geschwister auf einer Privatschule, die hauptsächlich von weißen Schüler*innen besucht wird. Auf einer Party sieht sie Khalil, ihren besten Freund aus Kindheitstagen wieder und lässt sich von ihm nach Hause fahren. Auf dem Weg nach Hause werden die beiden von der Polizei angehalten und geraten in einen unerwarteten Konflikt. Khalil wird von einem der Polizisten erschossen. Nun steht Starr vor einer schweren Entscheidung: Steht sie zu ihrem Freund und erhebt ihre Stimme oder lässt sie ihr Leben weiterlaufen als wäre nichts passiert? Ob Sie den Mut dazu hat wird sich im Verlauf des Buches zeigen. 

    Das Buch hat mich nach den ersten paar Seiten definitiv gepackt und ich konnte, dank des Schreibstils, jede Situation nachempfinden. Ich habe mit gelitten, gezittert, gelacht und ab und an den Atem angehalten. "The Hate U Give" ist eine Geschichte über die Ungerechtigkeit in der Welt, die auch heutzutage noch deutlich spürbar ist. Es ist aber auch eine Geschichte über eine junge Frau, die durch ihre Erlebnisse und Entscheidungen erwachsen wird. Ebenfalls ist es ein Buch, das einen Einblick in eine liebevolle, wahrscheinlich sogar alltägliche Familie zeigt, die genau wie meine Familie Diskussion austrägt, sich liebt und füreinander da ist. Eben auf ihre Art und Weise, jede Familie ist unterschiedlich. 

    Dieses Buch wird zwar nicht die Gesellschaft, deren Umgangsformen oder die Welt verändern. Jedoch hat es das Potential zum Nachdenken anzuregen und eventuell den Rassismus, den einige immer noch in sich tragen zu verändern. Lest dieses Buch!

  20. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  21. Cover des Buches Schwestern für einen Sommer (ISBN: 9783596296620)
    Cecilia Lyra

    Schwestern für einen Sommer

     (85)
    Aktuelle Rezension von: nojules

    In dem Buch „Schwestern für einen Sommer“ von Cecilia Lyra geht es um Cassie und Julie, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nach einer Tragödie haben sie 14 Jahre nicht mehr miteinander gesprochen. Doch als dann ihre Großmutter gestorben ist, müssen sie aufgrund ihres letzten Willens, zusammen einen ganzen Sommer verbringen.


    „Schwestern für einen Sommer“ ist eine leichte Sommerlektüre, die zum träumen einlädt. Cassie und Julie sind zwei sehr tolle Charaktere, die sich dem Leben und der Liebe stellen. Cassie ist die sachliche und stärkere von beiden. Julie ist sehr verträumt, romantisch und wird immer als die Hübsche bezeichnet. Ich persönlich mochte beide Schwestern sehr, doch Julie war heimlicher Liebling :)

    Das Buch ist einfach zu lesen und unkompliziert. Es hat keine überraschenden Wendungen und lässt sich somit super schön am Strand bzw. im Urlaub lesen. 

  22. Cover des Buches Mit allem, was ich habe (ISBN: 9783956497049)
    Jodi Ellen Malpas

    Mit allem, was ich habe

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    Dieses Buch hat mich sehr  mitgenommen,  weil es so eine tolle Storie erzählt  über  zwei junge Menschen,  die ihre eigenen Päckchen  im Leben tragen.  Der attraktive und tolle Bodyguard Jake,  hat seit seinen Jahren beom SAS nicht mehr viel worum  es sich lohnt zu leben und lebt fur den Moment  um seine schwere Militär  Vergangheit  zu verarbeiten,  bis er die junge und taffe Camille schützen  soll.  Er hat anfangs  große  Vorurteile  ihr gegenùber, doch mit der Zeit lernt er es besser zu verstehen.  Camille ist jung erfolgreich  und eine tolle Frau  die aua eigener Kraft  Geld  verdient  und nicht mit Daddys Geld  leben will.  Als sie Jake als abodyguard bekommt,  ist nicht erfreut,  da ein Mann der ständig  hinter ihr her laufen soll nichts  für  die unabhängige  Junge Unternehmerin ist.  Wenn Jake nur nicht  so attraktiv  wäre  und ungeahnte  Gefühle  in ihr wecken würde.  Aber Jake  fühlt  sich auch wohl bei Camille.  Eine tolle Storie mit viel Action , Spannung  und Liebe.  Tolle Charaktere  und ein suoer Schreisbtil.  Vorsicht  Suchtgefahr. Absolute Lesempfehlung  von mir hierfür 5⭐

  23. Cover des Buches Der Horror der frühen Medizin (ISBN: 9783518468869)
    Lindsey Fitzharris

    Der Horror der frühen Medizin

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Ehrmann

    „Der Horror der frühen Medizin“ verfolgt die frühen Anfänge der Medizin in der Mitte des 19. Jahrhunderts und begleitet den Werdegang des aufstrebenden Arztes Joseph Lister. Tatsächlich hatte ich von Lister vorher noch nie etwas gehört, umso gespannter war ich auf seine Entdeckungen.  

    Die Welt der Medizin in Listers Zeit war wie der Titel schon andeutet grausam und schrecklich. Die Menschen starben zu Tausenden in den Krankenhäusern und Operationssälen. Schon eine kleine Verletzung oder eine heute harmlose Krankheit konnten damals den sicheren Tod bedeuten. Ganz am Anfang gab es noch nicht mal ein Narkosemittel, sodass Operationen schier unbeschreibliche Schmerzen für die Patienten bedeuteten. Außerdem wurden Hygiene oder Sauberkeit damals stark vernachlässigt, sodass es fast Usus war ein blutverschmiertes Skalpell zu benutzen oder in einem Saal voller Leute zu operieren.

    Genau diesen Horror schildert die Autorin immer wieder anhand von Beispielen und Fällen realer Personen. Genau diese Einblicke waren genauso faszinierend wie schaurig.  Man erlebt anhand Listers Lebensgeschichte die vielen Revolutionen der Medizin in der damaligen Zeit, angefangen mit der Entdeckung eines wirksamen Narkosemittels bis hin zu der Keimtheorie. Oft stießen die Revolutionäre dieser Zeit auf großen Widerstand und es wurde an Methoden festgehalten die mit unserem heutigen Verständnis der Medizin einfach absurd waren.

    Da die Beschreibungen teilweise wirklich sehr plastisch sind wie z. B. diese hier: „Das begeisterte Publikum sah gebannt zu, wie der Anatom die aufgeblähten Bäuche verwesender Leichname aufschnitt, aus denen Blut und stinkender Eiter quoll“ kann ich das Hörbuch definitiv nicht zum Kochen oder gar zum Essen empfehlen. Generell ist es wohl nichts für das zartbesaitete Gemüt. Mich konnte es allerdings fesseln und begeistern. Die Mischung aus informativem Medizin Geschichtsunterricht und die Einblicke von den damals lebenden Menschen hat mich voll überzeugen können. Noch nie war ich allerdings so froh in der heutigen Zeit zu leben, wie nach der Lektüre dieses Buches.

  24. Cover des Buches Der gefährlichste Ort der Welt (ISBN: 9783423281331)
    Lindsey Lee Johnson

    Der gefährlichste Ort der Welt

     (106)
    Aktuelle Rezension von: NaddlDaddl

    "Der gefährlichste Ort der Welt". Wenn man diesen Titel hört, denkt man nicht unbedingt sofort an einen Jugendroman, zumindest ich nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich dahinter vermutete, aber wenn man mich konkret danach fragen würde? "Jugendroman" wäre garantiert nicht meine Antwort. Aber wenn man so darüber nachdenkt, passt es doch. 

    Das Thema ist aber auch wirklich interessant. Eine Kleinstadt in den USA, in der alles sehr harmonisch wirkt, in der jeder glücklich scheint. Zumindest auf den ersten Blick. Denn das ist natürlich alles nur Fassade und das nette kleine Städtchen entpuppt sich als wahre Hölle für manche der Bewohner. Dass die Autorin die High School als Schauplatz ausgewählt hat, ist da nur passend, denn hier passiert wohl das meiste. Liebe, Mobbing, Freundschaft, Partys, Zukunftssorgen, und und und. Ich fand es jedenfalls sehr spannend, darüber zu lesen und auch ziemlich authentisch geschildert. Lindsey Lee Johnson ist nämlich nicht besonders zimperlich und beschreibt die Dinge geradeheraus, ohne abzumildern. Besonders das Thema Cybermobbing war wirklich krass dargestellt und das fand ich sehr mutig.

    Das Buch wurde grob in drei Teile unterteilt: Die achte Klasse, die zehnte und die elfte. Davor ein kurzer Prolog, der aus dem Aufsatz einer der Protagonisten über Mill Valley, der Kleinstadt, in der alles geschieht, besteht. Dieser Aufsatz war zwar nicht sonderlich spannend, aber mir hat er doch ganz gut helfen können, mir ein Bild über Mill Valley zu machen. Ein Bild, das im Verlauf der Geschichte verstärkt wurde.

    Ich finde die behandelten Themen sehr wichtig, nicht jeder Autor hat den Mut, die Gesellschaft so zu kritisieren, wie Johnson es tut. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Ereignisse am Ende zu abgehackt finde. Vielleicht soll es so sein, damit der Leser selbst ein bisschen darüber fantasieren kann, was mit den verschiedenen Figuren vielleicht noch passieren wird, aber ich hatte dabei ganz einfach ein bisschen das Gefühl, im Regen stehengelassen zu werden. Da wären ein paar mehr Schilderungen auf jeden Fall gut gewesen.

    Die Art, wie erzählt wurde, hat mir gut gefallen. Ich mochte, dass man so viele Einsichten bekam. Die verschiedenen Kapitel waren nämlich immer aus einer anderen Sicht erzählt und so hat man sehr viele Gedanken mitbekommen. Man bekommt als Leser mit, wie die einzelnen Charaktere mit den Geschehnissen umgehen, die ja auch nicht ohne sind. Allerdings ist es mir teilweise richtig schwer gefallen, die Seiten zu lesen. Es hat einfach so lange gedauert und war echt anstrengend, was auch erklärt, wieso ich so lange für das Buch gebraucht habe. Der Schreibstil ließ sich einfach nicht so flüssig lesen, war mir auch zu oft zu beschreibend und damit langatmig.

    Bei den Charakteren bin ich mir ein bisschen unsicher. Einerseits war es wie schon gesagt klasse, von so vielen die Gedanken zu erfahren. Vor allem war es hier auch interessant, manche Figuren erst aus der Sicht der einen Person kennenzulernen und später die Innensicht genau der Figur zu erfahren. Was es da für Unterschiede gibt, ist echt krass, sehr schön rübergebracht von der Autorin, wie sich Selbst- und Fremdwahrnehmung unterscheiden können!

    Andererseits hat es kein Charakter geschafft, dass ich ihn wirklich sympathisch fand. Ich finde, dass sie alle sehr gut gezeichnet waren. Gut, nicht jeden habe ich komplett verstanden und es haben meiner Meinung nach auch Teile der Charaktere gefehlt, um diese richtig verstehen zu können. Und dass sie alle ihre Macken haben, machen sie ja authentisch. Aber obwohl ich authentische, aneckende Charaktere sonst wirklich mag, hat es hier keiner geschafft, viele Sympathiepunkte bei mir zu sammeln.

    Insgesamt spricht der Roman wirklich wichtige Themen an und ist meiner Meinung nach schon allein deswegen sehr spannend. Jedoch hat er mich trotzdem nicht wirklich packen und überzeugen können. Der Grund? Charaktere, die zwar authentisch gezeichnet sind, dafür aber an Sympathie mangeln lassen, eine Geschichte, die hintenraus zu abgehackt wirkt, und ein Schreibstil, der mir zu langatmig war. An sich kann ich das Buch aber weiterempfehlen, vor allem für Leser, die vielleicht auch noch nach Ende des Buches etwas zum Grübeln haben wollen.

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