Bücher mit dem Tag "lesekreis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lesekreis" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (903)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    "Die Teerose" habe ich vor vielen Jahren bereits mit großer Begeisterung gelesen. Nun lese ich gerade Bücher, die mir besonders gut gefallen haben. 

    Noch immer konnte der Roman mich ab der ersten Seite fesseln. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und leicht zu lesen. Die Protagonisten habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Ich empfehle diesen Roman sehr gerne und vergebe 4 Sterne. 

    Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Schicksalsschläge und Zufälle etwas zuviel waren. Da wäre für mich weniger mehr gewesen. 



  2. Cover des Buches Die Bücherfreundinnen (ISBN: 9783499268861)
    Jo Platt

    Die Bücherfreundinnen

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Perlamoon

    Das Buch war eher ein Zufallsfund auf dem Grabbeltisch, aber der Klappentext hat mich angesprochen.

    Es geht die besten Freundinnen Alice, Sophie, Miriam und Abigail, die sich einmal im Monat in ihrem Buchclub treffen. Ihre Freundin Lydia ist vor drei Jahren an Krebs verstorben, daher ist ihr Partner Jon seitdem bei den Treffen dabei.

    Das Buch ist aus der Sicht von Alice geschrieben. Sie beschreibt herlich witzig aber auch etwas selbstbemitleidend ihren Leidensweg um die Liebe zu finden. Sie wird von ihren Freundinnen immer wieder versucht zu verkuppeln und das endet in unterschiedlichen Szenarien (sowohl sehr lustig, als auch traurig). Dass ihr Traumtyp schon längst in ihrer Nähe ist, begreift Alice erst später. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden zu Lydia, wie sie sich auf dem Collegen kennengelernt haben bis zur Krebsdiagnose und ihrem Tod.

    Ich fand den Anfang des Buches etwas schleppend. Es passierte zunächst nicht viel. Ab einem gewissen Punkt nahmen die Handlungen ihren Lauf und es hat Spaß gemacht zu lesen. 

    Ich hatte gehofft, dass Lydia in einigen Handlungssträngen mehr im Fokus gewesen wäre bzw. überhaupt da.

    Obwohl das Buch aus der Sicht von Alice geschrieben ist, bekommt man die Entwicklung der Nebencharaktere mit und es bleibt keine Frage am Schluss offen. Es gibt für jeden ein Happy End (na gut, fast jeden...) und das ist auch gut so.

    Es ist kein Buch zum Nachdenken, sondern zum Abschalten und entspannen.

  3. Cover des Buches In meinem Himmel (ISBN: 9783442458363)
    Alice Sebold

    In meinem Himmel

     (797)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Susie Salmon ist vierzehn, als sie vergewaltigt und ermordet wird. Doch damit ist ihre Existenz nicht vorbei: aus ihrem Himmel kann sie sehen, wie ihre Familie und ihre Freunde weiterleben, um sie trauern, nach ihrem Mörder suchen und älter werden.

    Der Fokus liegt hierbei auf dem Umgang damit, wenn jemand stirbt, mitten aus dem Leben gerissen wird und unwiederbringlich weg ist. Was passiert mit einer Familie, wenn eine Tochter stirbt? Was ist mit den Freunden, die zurückgelassen werden? Alice Sebold beschreibt sehr einfühlsam, wie das Leben für eine Weile stillzustehen bleibt und schließlich irgendwann weitergeht. Gleichzeitig ist da natürlich noch Susie, die vom Himmel aus zuschaut und nicht eingreifen kann, sehen kann, wie ihre Geschwister erwachsen werden und ihre Eltern mit ihrem Tod zu kämpfen haben. Jeder trauert unterschiedlich, sowohl die Lebenden, als auch die Toten. Gleichzeitig sieht man, dass die Toten einen immer begleiten, nie vergessen werden.

    An einigen Stellen zog sich die Geschichte ein wenig, das wäre eigentlich aber auch mein einziger Kritikpunkt. Der Schreibstil hat mir gefallen, die Geschichte und die Charaktere haben mich überzeugt und ich bin mir sicher, dass ich das Buch nicht so schnell vergessen werde. Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren, Sebold beschreibt hier sehr genau, realistisch und berührend. Das Thema ist natürlich nicht einfach, ab und an fällt die Lektüre daher vielleicht auch schwer (gerade die Beschreibung der Tat lässt es einem kalt den Rücken runterlaufen), aber ich finde, die Autorin hat hier wirklich gute Arbeit geleistet.

    Fazit: Kein einfaches Thema – und dazu ein sehr gutes Buch, dass einfühlsam und realistisch damit umgeht.

  4. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (510)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Roman über das unerhörte Leben des Alex Woods sehr stark an die Literaturverfilmung von Forrest Gump erinnert. Eigentlich fängt die Geschichte ganz sympathisch an, doch leider ist sie viel zu lang und meines Erachtens auch ein wenig zu nachgeahmt. Zwar ist der eher introvertierte, kluge Alex ein Junge, den man schnell ins Herz schliesst und die Idee des Meteoriten-Einschlags fand ich sehr originell, doch die Handlung verliert zu schnell an Spannung und die phantasievollen Einfälle flachen immer mehr ab.

    Ich habe das Buch nicht ungern gelesen, jedoch bleibt wenig hängen und man vergisst die etwas über-konstruierte Geschichte schnell wieder.

  5. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783442713844)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang

    Deine Juliet habe ich vorweg als Film gesehen und musste mir danach das Buch kaufen um noch einmal in den Genuss zu kommen. Es ist eine wunderbare Geschichte die einem zeigt wieviel Wert einem die Menschlichkeit gibt und wie unzufrieden man sein kann wenn man bereits alles hat.

    Als Frau im Journalismus hat man es schwer und noch schwerer wird es wenn man sich im Jahr nach dem 2. Weltkrieg befindet. Doch Juliet ist mit vollem Herzen bei der Sache und lässt sich nicht unterkriegen. Als sie auf einen Brief der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf stößt, macht sie sich auf den Weg genau diese Menschen kennenzulernen und ihre Geschichte in Erfahrung zu bringen. Doch dies gestaltet sich schwieriger als erwartet, den Juliet trifft auf eine Gruppe Menschen die teilweise tief verletzt und verstört sind und ein Interview oder ein einfacher Vier-Augen-Gespräch wird beinahe so gut wie unmöglich.

    Juliet verliert ihr Herz vollkommen an die kleine Gruppe und opfert ihr Herz und ihre wenige Zeit mit ihrem beinahe Verlobten um alles in Erfahrung zu bringen und den Menschen das Leid aus dieser Zeit zu nehmen, das sie gar nicht merk wie unglücklich sie in London ist und die Verbindung zu ihrem Verlobten reißt immer stärker ein. Der nette und attraktive Bauer Dawsey Adams tut dem Ganzen wirrwarr in ihrem Herzen gar nicht gut und beinahe ist sie soweit alles abzubrechen und ihr Leben als Journalistin aufzugeben.

  6. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  7. Cover des Buches Die Nacht der gefangenen Träume (ISBN: 9783841500649)
    Antonia Michaelis

    Die Nacht der gefangenen Träume

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

    Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH (1. Juli 2008)

    ISBN-13: 978-3789142611

    Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren


    Was wäre das Leben ohne Träume?


    Inhalt:

    Die Kinder in Frederics neuer Schule sind echt komisch. Brav und fleißig, fantasielos und langweilig. Frederic weigert sich, sich ihnen anzupassen. Nur in Änna kann er noch einen Funken Lebendigkeit entdecken. Doch dann bekommt Frederic mit, wie Herr Direktor Bruhns mit einer Maschine Ännas Träume absaugt und einsperrt und Änna genauso willenlos wird wie die anderen. Und noch schlimmer: In wenigen Tagen will Bruhns alle gefangenen Träume zerstören. Dies muss unbedingt verhindert werden!


    Meine Meinung:

    Dieses Kinderbuch ist typisch für Antonia Michaelis. Wie so oft verschwimmen Wirklichkeit und Fantasie. Die Figuren sind äußerst skurril und zum Teil sehr liebenswürdig, zum Teil böse. Manche Szenen können gerade für jüngere Kinder recht gruselig und verstörend sein. Allerdings wird dies durch den leichten Schreibstil wieder relativiert. 


    Und dieser Schreibstil ist klasse wie immer bei dieser Autorin. Sie schreibt sehr bildhaft, lebendig, eindringlich. Sie erfindet geniale neue Wörter, die zutreffender sind als alles, was vorher war. Sie spielt mit der Sprache und mit der Fantasie der Leserschaft.


    Dabei ist die Geschichte, die hier geschrieben wird, spannend von Anfang bis Ende. Es geht um Individualität, um Freundschaft, um Trauer und um das Bewahren von Träumen, die für unser Leben so wichtig sind.


    ★★★★★


  8. Cover des Buches Die Bücherinsel (ISBN: 9783499275876)
    Janne Mommsen

    Die Bücherinsel

     (78)
    Aktuelle Rezension von: SarahDenise

    Im Buch “Die Bücherinsel” kehren wir auf die kleine Insel mit der Buchhandlung von Greta zurück. In ihrer kleinen Buchhandlung am Strand hat sich mittlerweile ein kleiner Lesekreis gegründet, der nach und nach anfängt ein Leben zu verändern.  

    Durch Zufall wird Sandra plötzlich Mitglied im Lesekreis. Im ersten Buch hatten wir sie als die sehr genaue und liebenswerte Putzfrau kennengelernt, die die Bücher allerdings nach Farben einsortierte, da sie nicht lesen und nicht schreiben kann. Ihre Leidenschaft sind daher Hörbücher und bisher ist niemand außer Greta und Tante Hille hinter ihr Geheimnis gekommen.  

    Als sie plötzlich Mitglied im Lesekreis ist stellt dies sie vor eine große Herausforderung. Insbesondere, da sie den Schulleiter Björn mehr als nur nett findet. Es beginnt für Sandra eine aufregende Zeit voller Gefühlschaos, denn niemand soll merken, dass sie nicht lesen kann und dennoch möchte sie mit den anderen Zeit verbringen.  

    Zudem sind da noch ihre selbstgeschriebene Geschichte und die Frage, ob nicht doch alles auffliegt...  

    Das Wiedersehen auf der kleinen Insel und in der Inselbuchhandlung war sehr überraschend für mich. Beim ersten Teil hatte ich ja etwas moniert, dass es mir teilweise zu schnell ging und es viele schnelle Szenenwechsel gab. In diesem Teil ist alles etwas entschleunigt und irgendwie flüssiger.  

    Ich fand die Geschichte um Sandra sehr spannend und auch traurig. Es ist beeindruckend wie sie durch ihr Leben gekommen ist, ohne lesen und schreiben zu können. Allerdings fand ich es mehr als traurig, dass sie sich so schämte und sich nicht traute Hilfe zu suchen. Der Autor hat dieses Thema sehr gut rübergebracht und verdeutlicht einmal mehr, dass es viele erwachsene Menschen in Deutschland gibt, die nicht lesen oder schreiben können. Die Dunkelziffer ist glaube ich sehr hoch...  

    Dabei sollte sich niemand dafür schämen müssen...  

    Die Liebesgeschichte um Björn und Sandra hatte gar nicht so einen großen Charakter im Buch, was mich sehr überraschte, aber irgendwie war es genau die richtige Mischung.  

    Es ging um Sandra und ihr Leben! 

    Ihr merkt, ich fand das Buch richtig gut und bin froh weitergelesen zu haben.  

    Den dritten Teil werde ich sicherlich auch bald lesen.  


  9. Cover des Buches Der Jane Austen Club (ISBN: 9783442542468)
    Karen Joy Fowler

    Der Jane Austen Club

     (222)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Wie der Titel schon vermuten läßt, handelt dieses Buch von sechs Menschen, die ihn ihrem Buchclub Jane-Austen-Romane diskutieren. Der Roman hat insgesamt sechs Kapitel, in denen es jeweils neben einem Werk von Jane Austen (eine kurze Inhaltsangabe der Romane befindet sich am Ende des Buches) vor allem um einen der Buchclubmitglieder geht. Die Bücher von Jane Austen sind dabei wie gesagt weniger wichtig als die fünf Frauen und ein Mann, die alle unterschiedliche Perspektiven und Lebenserfahrungen in die Diskussionen bringen. Mit jedem Kapitel erfährt der Leser so mehr von den einzelnen Personen und ihrem Leben außerhalb des Buchclubs. Und Karen Joy Fowler beschreibt anhand der diskutierten Jane-Austen-Romane auf eindringliche Weise die Kraft und Wirkung, die Bücher auf das Leben eines Einzelnen haben können. Ein sehr schönes Buch für ein gemütliches Wochenende - und Jane Austen-Fans kommen durch die zahlreichen Anspielungen noch mehr auf ihre Kosten!
  10. Cover des Buches Des Katers Kern (ISBN: 9783548611617)
    Auerbach & Keller

    Des Katers Kern

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Der 6. Band aus der Reihe um die Hobby-Detektivin Pippa Bolle
    erschien schon im Jahr 2016 und ist mir jetzt erst in die Hände
    gefallen.

    Im österreichischen Plutzerkogel geht es noch idyllisch zu. Dazu
    trägt die Genuss-Akademie, wo Urlauber sich vollends erholen
    und entspannen können bei. Die Kurse, die dort angeboten
    werden, sind einfach geschaffen für Harmonie und Erholung.
    Für jeden ist das Passende dabei. Allerdings ist seit einiger Zeit
    der Frieden arg gestört. Schuld sind die massiven Drohungen
    und böswilligen Behauptungen, mit der sich die Direktorin
    der Akademie auseinander setzen muss. Die Absagen der
    Buchungen häufen sich. Es steht viel auf dem Spiel.

    Weil die Drohungen immer massiver werden und man Angst
    um den Ruf der Akademie und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter
    hat, bittet eine Bekannte von Pippa, die für die Backkurse
    zuständig ist um Hilfe. Getarnt als Ehepaar werden Pippa Bolle
    und der ehemalige Kommissar Paul-Friedrich Seeger als Spione
    arrangiert um dem bösen Treiben auf Täters Spuren zu führen.
    Dabei wird sie tatkräftig von ihrer Freundin Karin unterstützt.
    Mehr Ohren, die etwas hören um so besser.

    Ich bin ein großer Fan der Protagonistin Pippa, die bei vielen
    beliebt ist, außer bei den Bösewichten, die merken Pippa kommt
    ihnen langsam auf die Spur. Denn sie beweist mal wieder gute
    Menschenkenntnis, wie sich auch in diesem Fall erwies. Obwohl es
    viele Verdächtige gab, die der Direktorin das Leben schwer machten.

    Es war ein abwechslungsreicher Krimi mit vielen Personen, die
    diesem Fall das gewisse Etwas gaben. Dank der Personenliste
    im Buch konnte man alle Beteiligten gut kennen lernen. Ich
    freue mich schon auf den 7. Band "Tödlicher Bienenstich".


  11. Cover des Buches Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich (ISBN: 9783499269080)
    Shelly King

    Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich

     (50)
    Aktuelle Rezension von: blauerose1

    Maggie hat gerade ihren hochdotierten Job in Silicon Valley verloren und findet Trost bei „Dragonfly Books“, einem verstaubten Antiquariat um die Ecke. Statt auf Arbeitssuche zu gehen, liest sie eine Schmonzette nach der anderen, freundet sich mit dem schrulligen Besitzer an und lernt nebenbei den geheimnisvollen Fahrradfreak Rajhit kennen. Dann entdeckt sie in einem alten Exemplar von „Lady Chatterley“ einen in das Buch gekritzelten Briefwechsel, der sie augenblicklich in ihren Bann zieht. Die leidenschaftlichen Botschaften zwischen zwei unbekannten Liebenden berühren sie zutiefst – und öffnen ungeahnte Türen in ihrem eigenen Leben…. (Quelle: Buchrücken)



    Meine Meinung: Welcher Leseratte würde es nicht gefallen, tagtäglich in einem Laden gefüllt mit Büchern abzuhängen? Also ich würde das sehr gerne, deshalb hat mir dieser Roman auch so gut gefallen. Dazu kommt dann noch die Romantik. Maggie findet  Liebesbotschaften in einem Buch, romantischer geht es ja gar nicht! Auch wenn sich dann herausstellt, dass die zwei Liebenden, die die Nachrichten verfasst haben, mit ihren Briefen eigentlich einen ganz anderen Menschen im Kopf hatten. Ich finde diese Geschichte schön zu lesen, zwischendrin hätte vielleicht ein bißchen mehr Spannung sein können, aber alles in allem war es ein netter Roman, in dem man ein paar gemütliche Stunden verbringen konnte.

  12. Cover des Buches Die Maurin (ISBN: 9783426509647)
    Lea Korte

    Die Maurin

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Minje
    "Die Maurin" von Lea Korte erschien 2010 bei Knaur.

    Inhalt
    Das Buch spielt 1478 bis 1491 in verschiedenen spanischen Städten wie Granada, Sevilla und Cordoba.
    Es geht um zwei Königsfamilien, um die maurische und die kastilische Königsfamilie und was zwischen ihnen vorgefallen ist.

    Meinung
    Das Cover meines Buches ist nichtssagend, leider. Aber ich wollte etwas über die spanische Geschichte wissen, also kaufte ich es. 

    Aufbau
    Das Buch ist gut strukturiert. Da es sich um einen historischen Roman handelt, sind ja die Jahreszahlen wichtig. Bei jedem der vier Teile ist angegeben, welche Jahre behandelt werden. 
    Bei den einzelnen Kapiteln sind Ort sowie Datum angegeben. Sehr, sehr schön!

    Konflikt zwischen Christentum und Islam
    Ich finde es erschreckend, was damals passiert ist. Wer besonders negativ auffällt, ist Padre Tomas de Torquemada. Ich bin der Meinung, wenn man in eine Familie hineingeboren wird, ist es das Recht der Eltern, das Kind dann in seinem Glauben zu erziehen. 
    Das Torquemada sich über solche Grenzen hinwegsetzte, finde ich erschütternd und respektlos den Eltern gegenüber. Ein Missbrauch seiner Machtposition sozusagen.

    Charaktere
    Außer Torquemada hat mich Isabella von Kastilien erschreckt, wegen ihrer Eifersucht und dem, was als Konsequenz daraus folgte (und Torquemada ja gut passte, um seine Ziele zu erreichen...). Na ja, gleichfalls ein Machtmissbrauch, was sie tut.
    Von Aischa , Boabdil (ihr Sohn) und I sabel de Solis (zweite Frau Hassans, Emir von Granada) habe ich nun ein völlig anderes Bild bekommen.
    Zahra (eine fiktive Person) gefällt mir als Protagonistin sehr gut, sie verkörpert eine starke Frau, die sehrwohl ihren eigenen Willen hat, und diesen auch durchsetzt.

    Fazit
    Ich kann jedem Leser historischer Romane nur raten, sich Thematiken aus verschiedener Perspektive anzuschauen. Das wurde mir nach Lesen dieses Buches klar

  13. Cover des Buches Märzkinder (ISBN: 9783442462438)
    Alice Hoffman

    Märzkinder

     (18)
    Aktuelle Rezension von: milasun
    Seit Generationen erblicken in der Familie Sparrow nur Mädchen das Licht der Welt. Sie alle werden im März geboren, wenn eine Ahnung von Frühling in der Luft liegt und sie alle wachen am Morgen ihres dreizehnten Geburtstages mit einer besonderen Gabe auf. Seit jeher können die Sparrow-Frauen jede Lüge erkennen, Schmerzen lindern, das Wetter vorhersagen, Verlorenes wiederfinden, im Dunkeln sehen, durch Flammen gehen oder die Träume anderer träumen. "Doch in all den Jahren kam nur ein einziges Kind mit den Füßen zuerst auf die Welt, Zeichens eines Heilers und dieses Kind war Stella Sparrow-Avery." Stella ist imstande, den Tod anderer Menschen vorherzusehen, was ihr eher wie ein Fluch, denn wie eine Gabe erscheint und sie nicht nur in Lebensgefahr bringt, sondern neben ihrem eigenen, auch das Leben ihrer Großmutter Elinor und ihrer Mutter Jenny kräftig durcheinanderwirbelt. Alice Hoffman erzählt sehr sensibel die Lebenswege dreier Frauen, dreier Generationen, einer Familie während der ersten warmen Frühlingstage, in denen die "Sahnewolken träge am dunstigen Himmel hängen und die Luft feucht und schwer ist." Ein wunderbar poetisches Buch, erzählt mit dieser bezaubernden Mischung aus realer Wirklichkeit und magischer Realität, die ich auch bei Gabriel Garcia Marquez und Isabel Allende so liebe. Einziger Wermutstropfen: auf den letzten 20 Seiten beschlich mich das Gefühl, dass die Autorin nicht mehr wusste, wie sie die Geschichte beenden soll. Dafür einen Punktabzug. Dennoch: eine klare Leseempfehlung!
  14. Cover des Buches Das Lesekreisbuch (ISBN: 9783833307737)
    Thomas Böhm

    Das Lesekreisbuch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Ein sehr informatives Buch, das Lust aufs Bücherlesen macht. Man merkt richtig, dass der Autor selbst ein begeisterter Leser ist.
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